Kampfsport - Kick-Boxen
Kick-Boxen – ein Kampfsport beim KSV Witten 07
Der KSV Witten 07 („KraftSportVerein“) betreibt seit 1907 Kraftsport – mit Ringkampf als zentraler Disziplin. KSV kann (und soll) aber auch für „KampfSportVerein“ stehen. So wurde neben der Gruppe Tae Kwon Do vor einigen Jahren eine weitere Kampfsportgruppe beim Wittener Traditionsverein ins Leben gerufen: Vollkontakt-Boxen („Kick“- und „Thai“-Boxen) mit ebenso „exotischen“ wie traditionellen Richtungen „Kyokushinkai-Karate“, Savate (Burmesisches Boxen „Lethwai“) und Burmesisches Ringen („Naban“). Kampfsport hatte in zurückliegenden Jahrhunderten vornehmlich militärische Zwecke – heute dagegen ist er eine optimale Möglichkeit, sich fit zu halten, gleichzeitig eine wirkungsvolle Selbstverteidigung.
Initiator und gleichzeitig engagierter und kompetenter Übungsleiter dieser Gruppe ist Mario Weiffen, der in Abstimmung mit dem Vereinsvorstand „Kick-Boxen“ inzwischen drei- bis viermal wöchentlich in der Mannesmann-Halle anbieten kann. Er formuliert sein Ziel wie folgt: „Nicht die Kampfsport-Profis, sondern ganz normale Menschen, auch solche, die gerade mit diesem Sport beginnen, sollen an eine Leistungsebene herangeführt werden.“
Die Kick-Boxer weisen auf Gemeinsamkeiten der beim KSV betriebenen Kampfsportarten hin: “Eine große Anzahl an Würfen beim Kick- wie Thai-Boxen haben ihren Ursprung im traditionellen Ringen!”
Der 50 jährige Weiffen ist ein erfahrener und routinierter Kampfsportler: er fungiert als Bundestrainer der WPKL (World Professional Kickboxing League), einem von mehreren konkurrierenden oder kooperierenden nationalen und internationalen Verbänden, ist Großmeister (9. DAN) im Kick-Boxen und besitzt im Thai-Boxen und Karate den 5. DAN.
Gleich nach Einrichtung der Übungsgruppe sorgte er für Aufmerksamkeit, als u.a. der WDR in seinem Lokalprogramm über das neue KSV-Angebot berichtete. Viele Neulinge mussten im Kampfsport-Training feststellen, dass Mario Weiffen dies ausgesprochen hart und anspruchsvoll gestaltet. Das hat sich offensichtlich positiv herumgesprochen, denn inzwischen zählt die Gruppe mehr als 100 Mitglieder, ein nicht unbeträchtlicher Teil davon weiblichen Geschlechts. Eine durchaus bemerkenswerte Entwicklung. Wie im Sport üblich, treffen sich auch beim Kick-Boxen unterschiedliche Gruppen der Bevölkerung. Auf der Trainingsmatte der Mannesmann-Halle lernen sie sich kennen und schätzen und trainieren hart miteinander – selbst ein Pfarrer lässt sich in die Geheimnisse des Kick-Boxens einweihen!
Ab und zu kommen auch erfahrene Kampfsportler ins Training. Die demonstrieren dann, wie dies im Wettkampf aussehen kann - immer eine interessante Erfahrung für die KSV-Trainingsteilnehmer! Der Großteil von ihnen will indes nicht wirklich kämpfen, ihnen reicht das harte Training. Fitness und Gesundheit steht da mehr im Vordergrund.
Erste Erfolge können die KSV-Kick-Boxer schon verzeichnen: einige männliche, aber auch weibliche Mitglieder der Gruppe erwarben den 1. und 2. DAN (Meistergrad) und / oder die Trainer C-Lizenz für diese Sportart!
Die Trainingszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag jeweils 20:30 Uhr in der Mannesmannhalle, Samstag nach Interner Absprache.
Manuela Dziabel (li., Trägerin des 1. DAN) und Verena Hartleif (re., Trägerin des 2. DAN) - zusammen mit Trainer Mario Weiffen
Trainingszeiten
| Montag Mittwoch Freitag |
20:30 Uhr (Mannesmannhalle 1) 20:30 Uhr (Mannesmannhalle 1) 20:30 Uhr (Mannesmannhalle 1) |
ÜL: Mario ÜL: Mario ÜL: Mario |
Eckdaten der W.P.K.L. (World Professional Kickboxing League) Die WPKL ist ein Weltverband und in über 90 Ländern dieser Erde vertreten.
Die WPKL hat ihren Sitz seit über 25 Jahren in Deutschland, Präsident ist Wilfried Wagenführ. Ein Kooperationsverband ist die WKN, die ihren Hauptsitz in Hamburg hat und deren Präsident Wolfgang Gier heißt.
Bundestrainer der WPKL in Deutschland und Landestrainer der WKN/IPTA in NRW ist Mario Weiffen, seit 2004 mit der höchsten Graduierung (9. DAN Großmeister - Lebenswerk) im Kick-Boxen dekoriert.
Den zweithöchsten Rang belegt der 11-fache Welt-Titelträger Ilhamin Özden mit dem 7. DAN (Großmeister) im Kick-Boxen. Der dritthöchste Rang wird mit Abidin Polat als Großmeister und Träger des 6. DAN, belegt. Sie sind Repräsentanten der WPKL und über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus bekannt.
In Japan ist der Kampfsport „K1“ sehr populär - Höhepunkt eines Jahres ist der Wettkampf in der „K1 Max Klasse“ sowie im „Schwergewicht“, der im Tokiodrom ausgetragen wird und das Beste ist, was Kick- bzw. Thaiboxen weltweit zu bieten hat. Die WPKL führt mit den meisten „K1-gelisteten“ Spitzenathleten die Rangliste mit ca. 80% an.
