Aktuelles - April 2017

23.04.17

 

Viviane Herda erneut Deutsche Vizemeisterin

Silber in der 63 kg-Klasse der Frauen – Platz fünf für Ufuk Canli

 

Bei den Deutschen Meisterschaften im Ringen der Männer im Freistil sowie der Frauen, die an diesem Wochenende im nordbadischen Bruchsal ausgetragen wurden, gingen auch zwei Akteure des KSV Witten an den Start: Viviane Herda, die in diesem Jahr bereits bei den Juniorinnen – ihrer eigentlichen Altersklasse – Platz zwei belegte, kam bei den Frauen zur gleichen Platzierung. Während sie sich über Silber in der Nachwuchskategorie ärgerte, darf sie sich über das zweite Edelmetall durchaus freuen. Hinter der Südbadenerin Nadine Weinauge gewann sie Silber, landete im Kampf um den EM-Startplatz bei der in Dortmund stattfindenden Kontinentalmeisterschaft jedoch deutlich vor ihrer Dauerrivalin Eyleen Sewina aus Greiz, die lediglich Rand sieben belegte.

 

Ufuk Canli hatte sich die 125 kg-Kategorie ausgesucht, weil er sich dort bessere Chancen erhoffte. Daraus wurde nichts, denn das Los meinte es nicht wirklich gut mit ihm. Mit zwei Niederlagen gegen den späteren Vizemeister Gennadi Cudinovic und den Drittplatzierten Johannes Kessel landete er auf Rang fünf.

21.04.17

 

27. Internationales Osterturnier in Holland/Utrecht

KSV Witten mit 14 Sportlern mittendrin!

 

Ostereier suchen ist für die Ringer und Ringerinnen des KSV Witten schon lange kein Thema mehr. An Ostern geht’s für Greco Spezialisten und die Mädels nach Holland zum großen internationalen Osterturnier. Mit knapp 650 Sportlern aus 21 Nationen verspricht das Turnier immer spannende Kämpfe und ein Bonbon für die KSV Athleten.

 

Auch in diesem Jahr standen 14 Sportler aus Witten auf der Matte. Am Ende gab es manche Enttäuschung und manche Überraschung. Bei den Junioren konnten drei Sportler an den Start gehen. Idris Ibaev und Artur Szczesny hatten bis 66Kg keine leichte Gewichtsklasse vor sich. Idris setzte sich unter anderem in seinen fünf Kämpfen gegen Vereinskollege Artur durch und gewann souverän und mit schönen Techniken das Turnier. Da Idris keinen deutschen Pass hat, ist dieser Wettkampf für ihn der Höhepunkt im Jahr. Artur startete bisher parallel bei den polnischen Meisterschaften, konnte sich aber dieses Jahr in Polen nicht durchsetzen, auch in Holland schied er frühzeitig aus.

 

Pascal Wittke begann stark mit drei Siegen in der 74Kg Klasse. Erst der Schwede Didrik Silverin stoppte die Siegesserie. Im entscheidenden Kampf um den Einzug um Platz drei, hatte Pascal mit dem Polen Viktor Zaborny einen äußert unfair ringenden Athleten vor sich. In einer Kampfsituation ließ der Pole keinen Zweifel an seiner Absicht Pascal zu foulen, die Kampfrichter bestraften die Aktion durch Disqualifikation des Polen. Allerdings verletzte sich Pascal in dieser Situation schwer und konnte nicht mehr antreten. Sehr schade, am Ende blieb Platz vier. Doch die gute Leistung von Pascal zeigt, dass er sich gut entwickeln konnte im letzten Jahr.

 

Im Altersbereich der Kadetten (A-Jugend) hatten Radoslaw Szczesny und Andreas Zenger kein Glück beim auslosen. Bis 46Kg standen konnte Andreas mit einem Sieg starten, Radoslaw hingegen musste gegen den späteren Turniersieger eine Niederlage hinnehmen. Im entscheidenden Kampf um eine Medaille standen sie sich nun gegenüber. Radoslaw ließ Andreas nicht in den Kampf kommen und gewann nach 30 Sekunden. Am Ende belegte Radoslaw Platz drei und der deutsche Vizemeister Andreas Zenger einen enttäuschenden 5.Platz.

 

Tugkagan Öztürk startete noch vor einer Woche bei der Freistil DM bis 58Kg und wollte sich gerne auch im Griechisch Römischen Stil in Holland zeigen. Nach einem Sieg und zwei Niederlagen konnte er leider nicht mehr ins Turnier eingreifen.

 

Gensche Gereev hatte bis 63Kg einen sehr guten Start erwischt und legte mit drei Siegen eine starke Leistung hin. Gegen den Franzosen Manvel Poghosyan konnte er nicht punkten und auch der amtierende dritte deutscher Meister Samuel Bellscheidt ließ Gensche keine Möglichkeit für eigene Angriffe. Trotz drei Siegen unverdient Platz zehn.

 

Der Altersbereich 12-14 Jahre hatte die mitunter meisten Teilnehmer. So auch in der 38Kg Klasse die mit 28Teilnehmern stark besetzt war. Noah Englich konnte mit drei Siegen vorlegen, ehe ihn unerwartet der Däne Hugo Jörgensen bezwang. Im Einzug unter die letzten sechs musste nun ein Sieg gegen den deutschen Sportlerkollegen Malik Eliseev her. Routiniert und mit viel Wut im Bauch ging Noah mit einem Sieg gegen Eliseev in die nächste Runde. Dort wartete der starke Litauer Rokas Eepauskas, er gewinnt seit Jahren dieses Turnier und auch Noah konnte das nicht unterbinden. In Noahs siebten Kampf in diesem Wettkampf stand er um Platz drei dem Schweden Alexander Vafai gegenüber. Noah fand keine Möglichkeit zu punkten und musste die Medaille dem Schweden überlassen, Platz vier mit einer tollen Leistung.

 

Alexander Boric hatte in die 53Kg Klasse abgekocht und belohnte sich mit einem Auftaktsieg. In seinen zwei weiteren Kämpfen musste er die körperliche und technische Überlegenheit der Konkurrenz akzeptieren und belegte Rang 10.

 

Das erste Mal bei diesem großen Wettkampf dabei starteten bei den Jüngsten (7-11 Jahre) Ümitcan Tasdemir und Lotta Englich. Beide hatten teil weise lange Wartezeiten bis sie ihren ersten Kampf bestreiten konnten. Ümitcan Tasdemir hatte in der 48Kg Klasse mit 3 Gegnern zu tun. Gegen den Amerikaner Aedon Sinclar konnte Ümitcan nicht gegen halten und verlor deutlich. Doch genau diese Kämpfe sind für Ümitcan wichtig um sich weiter zu entwickeln. Gegen die zwei Franzosen Nino Cohen und Aytug Abbasoglu siegte er vorzeitig und sicherte sich Platz zwei.

 

Lotta Englich konnte im weiblichen Bereich in dieser Altersklasse nach zwei deutlichen Siegen gegen die Französin Lise Landouzy und die Ungarin Anna Kiss ganz oben auf dem Treppchen stehen. Sie stand insgesamt kaum eine Minute auf der Matte.

 

Einen Altersbereich höher (12-14 Jahre) hatte Dana Boric sehr gute Chancen auf das Finale. Unglücklich unterlag sie nach Führung der Holländerin Britt Lodder, die das Trunier auch gewann. Davon ließ sich Dana aber nicht abbringen und nach drei weiteren ungefährdeten Kämpfen sicherte sie sich Platz drei bis 54Kg.

 

Dilara Bayrak konnte im schwersten Limit (70Kg) der 15-17jährigen nach vier Kämpfen Platz zwei für sich verbuchen. Sie benötigte drei Siege und unterlag nur der Gewinnerin dieser Klasse Tindra Sjöberg aus Schweden.

 

Die Altersklasse 17-23 Jahre galt für Viviane Herda dieser Wettkampf als letzte Belastung für die deutschen Meisterschaften der Seniorinnen an diesem Wochenende. Bis 63 hatte sie wenig Mühe und konnte ihre Kämpfe alle deutlich gewinnen, verdient Platz eins.

 

Wir drücken Viviane die Daumen für die anstehende Meisterschaft in Bruchsal.

 

Alle anderen Sportler haben sich eine Woche Trainingsfrei verdient und erholen sich für die nächsten Wettkämpfe und Trainingseinheiten.

 

Der entsprechende Artikel der WAZ ist HIER zu finden!

10.04.17

 

Deutsche Meisterschaften A-Jugend, Andreas Zenger wird Vizemeister!

 

Bei den deutschen Meisterschaften der 14-16 jährigen (A-Jugend) konnten sich drei Wittener qualifizieren. Die Anreise am Freitag verlief ohne Probleme auch das Gewicht passten bei allen. Am Freitag abend wurde bereits die erste kampfrunde ausgetragen. Tugkagan Öztürk hatte im Freistil bis 58Kg ein hartes Los erwischt. Direkt im ersten Kampf musste er gegen den letztjährigen deutschen Meister Robin Moosmann ran. Nach der regulären Kampfzeit stand es 0:15, Tugkagan fand kein Mittel für eigene Angriffe. Im entscheidenden Kampf ums weiterkommen unterlag er Felix Mende ebenfalls technisch überhöht mit 1:16. Für „Tukan“ war es die erste Meisterschaft und bereits die Nominierung eine tolle Leistung. Platz 21 am Ende für ihn.

 

Im Griechisch-römischen Stil hatte Mert Tasdemir sich im letzten Training vor der Meisterschaft am Ellenbogen verletzt, die Teilnahme ließ er sich aber nicht nehmen. Ein hartes Los stand auch ihm bevor. Gegen Leon Racz, Vizemeister aus dem Vorjahr konnte Mert einen offenen Kampf gestalten. Zur Pause stand es 0:0 und Mert konnte Racz mehrmals passiv stellen. Die Kampfrichter belohnten leider das konsequente Vorwärts gehen nicht. Racz konnte einen Punkt erkämpfen und so stand es nach der Kampfzeit 0:1. Im zweiten Kampf behinderte die Verletzung leider Mert deutlich und so ließ sich die Niederlage nicht verhindern, am Ende Platz 15. Schade, ohne Verletzung wäre mehr drin gewesen.

 

Andreas Zenger hatte bisher bei den nationalen Titelkämpfen wenig Glück. Im letzten Jahr besiegte er den deutschen Meister und schied dennoch aus. In diesem Jahr begann das Turnier bis 46Kg wieder unglücklich. Trotz 6:0 Führung gegen Georgios Scarpello verlor er noch 6:10. Erbrechen und Übelkeit ließen Andreas in der Nacht keine Ruhe, fraglich ob er am Samstag überhaupt den zweiten Kampf antreten konnte. Mit viel Kampfgeist bezwang er dann Florian Bohn und stand somit unter den letzten sechs in dieser Gewichtsklasse fest. Der nächste Gegner Jan Fischer, konnte 2016 Platz 4 bei der DM für sich verbuchen und trug für das Ausscheiden von Andreas bei. Den er besiegte ihn im ersten Kampf. Somit hatte Andreas eine harte Nuss vor sich. Mit einer taktischen Meisterleistung bezwang er Fischer mit 15:8 Punkten und musste nun abwarten wie Scarpello gegen Fischer ringen würde. Bei einem Sieg für Scarpello würde Andreas um Platz drei kämpfen, gewinnt aber Fischer hätte er die Chance ins Finale einzuziehen, wenn Fischer auf seinem Punktekonto unter dem von Andreas bleibt. Lange vier Minuten bangte Andreas dann stand fest, Fischer gegen Scarpello 7:6. Das reichte, Andreas stand im Finale. Die Freude war riesig.

 

In Finale hatte Andreas Luca Laible vor sich, die taktischen Vorgaben setzte Andreas super um und so führte er zur Pause 1:0. Nach der Pause konnte Laible zum 1:1 ausgleichen. Volles Risiko um sich Gold zu sichern fiel Andreas einem Kopfhüftschwung hinterher und konnte die Schulterniederlage nicht mehr abwenden. Vizemeister und endlich die erste Medaille gewonnen überwog nach kurzer Zeit den Frust über die Niederlage. Mit einer starken kämpferischen Leistung zeigte Andreas, dass noch einiges in ihm steckt.

 

Für die KSV Jugend war es die 5. Jugendmedaille bei den nationalen Titelkämpfen in diesem Jahr. So erfolgreich war man zuletzt vor 10 Jahren. Die engagierte Jugendarbeit und die neuen Konzepte zahlen sich aus.

09.04.17

 

KSV kann seinen Nachwuchs weiter feiern:

Andreas Zenger ist Deutscher Vizemeister der A-Jugend

 

Ein außerordentlich erfolgreiches Wettkampfjahr kann der KSV Witten 07 in diesem Jahr feiern. Bei der letzten Deutschen Meisterschaft im Nachwuchsbereich gab es eine weitere Medaille: Andreas Zenger sicherte sich „Silber“ in der 46 kg-Kategorie im klassischen Stil und zog so mit Viviane Herda, Dilara Bayrak, Gregor Eigenbrodt und Noah Englich gleich, die ebenfalls zweite Plätze bei den Meisterschaften ihrer Altersklasse belegt hatten.

 

Lehrgeld zahlten dagegen Mert Tasdemir (69 kg) und Tugkagan Öztürk (58 kg), die beide nach jeweils zwei Niederlagen ausschieden. Kein Beinbruch, sind beide doch erst relativ kurz im Ringer-Trainingsbetrieb und ihre Entwicklung zeigt weiter nach oben.

 

Der KSV Witten gratuliert Andreas Zenger zur Vizemeisterschaft und Mert Tasdemir und Tugkagan Öztürk zur DM-Teilnahme. Und natürlich dem Erfolgs-Trainerteam, das in diesem Jahr gleich fünf DM-Medaillen verbuchen durfte!

07.04.17

 

Förderkreis des KSV Witten hatte Jahreshauptversammlung

Christoph Pröpper berichtet von positiver Entwicklung

 

Schon über 30 Jahre ist er alt, der Förderkreis des neuen Ringer-Erstligisten KSV Witten 07. So lange und bis heute verfolgt der eingetragene Verein das Ziel, den leistungsorientierten Ringkampfsport im KSV zu fördern und zu unterstützen.

 

Über die Aktivitäten und Erfolge des Förderkreises im abgelaufenen Geschäftsjahr berichtete denn auch der Vorsitzende Christoph Pröpper (Firma Elektro Pröpper) anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung, die am Donnerstag (6.4.) im Vereinsheim des KSV Witten an der Mannesmannstraße stattfand. Er betonte die enge und produktive Zusammenarbeit mit dem „Hauptverein“ KSV und dessen Vorstand. Die Anwesenden gedachten des im vergangenen Jahr verstorbenen Förderkreis-Mitgliedes Christian Bonner.

 

Schatzmeisterin Beatrix Kraft freute sich darüber, dass inzwischen über 30 Unternehmen und Privatpersonen aus Witten und Umgebung regelmäßig Beiträge und Spenden leisten, die in wesentlichen Teilen dem KSV Witten für die satzungsgemäße Arbeit zufließen. Als besonderen Erfolg und weitere Zielstellung formulierten sowohl Beatrix Kraft als auch Christoph Pröpper die Gewinnung neuer Mitglieder für den KSV-Förderkreis.

 

Nachdem die Kassenprüfer Karl Brotkorb und Peter Dümpelmann ihren positiven Bericht abgegeben hatten, wurden die Schatzmeisterin und der Vorstand entlastet. Sodann standen turnusgemäß einige Neuwahlen auf der Tagesordnung: als 2. Vorsitzender wurde Stefan Drückler (Fa. Schäper & Sohn) wiedergewählt; Schatzmeisterin bleibt Steuerberaterin Beatrix Kraft ebenfalls für weitere drei Jahre und die Kassenprüfung liegt weiterhin in den Händen von Karl Brotkorb (Naturstein Brotkorb) und Peter Dümpelmann.

 

KSV-Vorsitzender Thomas Altstadt und der Sport-Vize Frank Weniger stellten nochmal die erfolgreichen letzten Jahre der Wittener Zweitligamannschaft mit drei Meisterschaften dar. Sie gaben einen Ausblick auf die mit der Erstliga-Heimkampfpremiere am 16. September beginnende Saison, „die gleichermaßen Chancen und Risiken für den Verein biete“. Die Mannschaft werde weitgehend das Gesicht der vergangenen Jahre haben, in einige Fällen seien die Verhandlungen mit den gestandenen Athleten jedoch durchaus schwierig. Einen besonderen Raum nahm die Vorstellung der weiter aufstrebenden Nachwuchsarbeit mit Meisterschaften und Medaillen der KSV-Sportlerinnen und -Sportler ein, die künftig auch das Gesicht der Reservemannschaft des Vereins in der Verbandsliga prägen sollen.

 

Auch die positive Entwicklung der Integrationsarbeit im Verein wurde in den Fokus gerückt: aus einer Gruppe von Flüchtlingen, die 2015 / 2016 in der KSV-Trainingshalle „Mannesmann-Hallen“ untergebracht war, nähmen inzwischen etwa zehn junge Männer an den Trainings- und Wettkampfmaßnahmen des KSV teil. Einer habe sich sogar für das Wittener Bundesliga-Team qualifiziert, andere könnten in der Reservemannschaft eingesetzt werden.

 

Mit einem gemeinsamen Imbiss endete die harmonische Versammlung.

06.04.17

 

Erfolgreiches Jahr für die Jugendringer des KSV

 

Am Wochenende reisen drei weitere Ringer zur deutschen Meisterschaft der A-Jugend an. Tugkagan Öztürk bis 58Kg im Freistil konnte sich erstmalig qualifizieren. Andreas Zenger (46Kg) und Mert Tasdemir (69Kg) im griechisch römischen Stil haben bereits Erfahrungen bei nationalen Titelkämpfen sammeln können. Es ist seit langem ein sehr erfolgreiches Jahr für die Jugendringer des KSV. Sieben Sportler nahmen in diesem Jahr an deutschen Meisterschaften teil und bereits vier DM Medaillen brachten die Sportler mit nach Witten. Die intensive Jugendarbeit und der fleißige Einsatz der Trainer und Sportler zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

06.04.17

 

Da war mehr drin

 

Die Landesmeisterschaften der E, D und C-Jugend im freien Stil war die letzte Landesmeisterschaft in diesem Jahr die noch ausstand. Mit 12 Ringern vertrat der KSV die Vereinsfarben. Unbesiegt und erfolgreich verteidigte in der C-Jugend Ümitcan Tasdemir in der 44Kg Klasse seinen Titel aus dem Vorjahr. Nach drei Siegen stand er ganz oben auf dem Podest. Jasmina Tritsch(25Kg) konnte mit einem Sieg Platz vier für sich verbuchen. Niclas Weiß (34Kg) wurde Fünfter. Romeo Behrenhardt bis 31Kg Sechster. Ausgeschieden hingegen ist Maximilian Nowicki in der 38Kg Kategorie. Da war mehr drin für die KSV-Sportler.

 

Die D-Jugend hatte Lotta Englich (37Kg) fest im Griff und wurde nach fünf Siegen gegen die männliche Konkurrenz ungefährdet Landesmeisterin. Mika Labes (33Kg) wurde Fünfter. Sein Bruder Jan Labes konnte einen Sieg erringen und sicherte sich in der E-Jugend Bronze in der 20Kg Klasse. Ilias Stuckas fand bis 22Kg nur schwer ins Turnier und ließ wichtige Punkte liegen. Platz 5 am Ende für ihn.

 

Kamil Gereev und Katharina Boric standen sich bis 38Kg der E-Jugend gegenüber. Kamil konnte den Kampf für sich entscheiden und wurde nach drei weiteren Siegen erst im Finale gestoppt, Silber. Katharina Boric konnte drei Kämpfe gewinnen und wurde nach zwei Niederlagen dritte.

05.04.17

 

KSV-Ehrenmitglied Theo Krings wird feiert seinen 80. Geburtstag

Erster Wittener DM-Titel nach dem Krieg

 

Theo Krings feiert Geburtstag: am kommenden Freitag (7.4.) feiert das Ehrenmitglied des KSV Witten 07 in Frische und guter Gesundheit sein 80. Wiegenfest!

 

Er war der erste Wittener Sportler, der nach Ende des 2. Weltkrieges sportliche Schlagzeilen in der Ruhrstadt machte. Gleichzeitig begann mit ihm der Weg des KSV Witten in eine erfolgreiche Zukunft, die zu Meisterschaften und Medaillen führte. Denn 1953 tauchte Theo in der Siegerliste einer Deutschen Jugendmeisterschaft auf: in der Klasse + 70 kg wurde er Vizemeister im pfälzischen Friesenheim. 1955 war er dann der erste Deutsche Meister der Ruhrstadt der Nachkriegszeit. Er siegte in der Jugendklasse über 80 kg bei dieser in Freiburg ausgetragenen Meisterschaft. Weitere Platzierungen bei Einzelmeisterschaften folgten, ein 3. Platz bei den Junioren und ein 7. Rang in der Männerklasse. Trainer des KSV Witten in diesen Jahren war der legendäre Karl Brockhoff.

 

Das Ringertalent lag bei den Krings in der Familie, denn der jüngere Bruder Lothar machte es dem großen Theo nach und wurde gleich zweimal, 1956 und 1957, Deutscher Meister der Jungend. Als nächster KSV-Ringer war es dann Klaus Rost, der 1958 seine erste Deutsche Meisterschaft, auch in der Jugendklasse, feiern durfte. Es war die erste von vielen weiteren …

 

In den Mannschaften des KSV hatte der junge Schwergewichtler seinen Platz in den Klassen bis und über 97 kg. Er war an den Aufstiegen des KSV Witten von der Landes- bis in die Bundesliga beteiligt. Als dieser Schritt getan war, trat er zurück in die zweite Reihe, führte und betreute die Jugendmannschaft des Vereins. Die war gleichzeitig die 2. Männermannschaft des KSV – mit Theo Krings als einzigem erwachsenen Ringer des Teams. Der Weg der Mannschaft führte von der Bezirksklasse bis in die Oberliga.

 

Berufsausbildung und Familienplanung nahmen bei Theo Krings früh den wichtigeren Platz im Leben ein, sportlich konzentrierte er sich auf die Mannschaftskämpfe seines KSV Witten 07. Er erlernte den Beruf des Zimmermannes – eine Profession, in der er seine ringerischen Fähigkeiten gut einsetzen konnte. Er sattelte nochmal um, wurde Polizist und bildete lange Jahre Polizeischüler in der ehemaligen Bochumer Bereitschaftspolizei aus. Auch den einen oder anderen jungen Ringer des KSV konnte er später für den Polizeiberuf begeistern. Übrigens Polizei: auch bei Deutschen Polizeimeisterschaften tat sich Theo hervor, gewann mehrfach Titel und Medaillen. Und nicht nur im Ringen – auch im Boxsport gab er da seine Visitenkarte ab, trainierte zeitweise beim WBS 23!

 

Und so sind nun 80 Lebensjahre bei Theo Krings vergangen, gute, aber auch weniger gute. Seine positive Lebenseinstellung hat er stets behalten, sein Interesse an vielem, auch am Sport und speziell am KSV.

 

Die Vereinsfamilie des KSV Witten wünscht Theo Krings einen schönen Geburtstags, weiterhin viel Gesundheit und Freude am Leben!

02.04.17

 

KSV Witten bei NRW-Jugendmeisterschaft in Aachen einmal mehr erfolgreich

 

Mit drei Titeln und weiteren Medaillen kehrten die Sportlerinnen und Sportler des KSV Witten am Wochenende aus Aachen zurück: in Walheim gewannen die Schützlinge des Trainerteams mit Yvonne Englich, Klaus Eigenbrodt, Jan Kramarczyk und Pascal Wittke drei Titel und sicherten sich weitere Medaillen.

02.04.17

 

Traurige Nachrichten aus Bayern: Robert Geigl und Hans Huber sind tot

 

Traurige Nachrichten kamen am Wochenende aus Bayern nach Witten: zwei ehemalige Bundesligaringer des KSV, die beide aus Bayern in die Ruhrstadt zogen und nach ihrer aktiven Ringerlaufbahn in ihre Heimat zurückgekehrt waren, sind nicht mehr unter uns: Ende des Jahres 2016 verstarb Robert Geigl, Mitglied der KSV-Meistermannschaft von 1978, und im Februar d.J. auch Hans Huber, der von 1979 bis 1989 134 Einsätze für die Wittener bestritt und 1980, 1981, 1983 und 1986 Deutsche Meisterschaften mit seinem Team feierte.

 

Beide kamen aus der Bad Reichenhaller Ringerschule des legendären Trainers Sepp Paar, beide waren außergewöhnliche Ringer mit sehr speziellen Fähigkeiten. Robert, eher extrovertiert und auf nette Art „flippig“, Hans, der eher ruhige, bodenständige und gesellige Typ. Robert war ein reiner Greco-Spezialist, Hans anfangs auch, doch später versuchte er sich auch sehr erfolgreich im freien Stil. 1979 folgte Hans seinem Bruder Fritz, der bereits seit 1976 für den KSV Witten kämpfte, und war ein ganzes Jahrzehnt eines der Gesichter der Ruhrstadt-Ringer.

 

Nur zwei Jahre dagegen hielt es Robert Geigl beim KSV, der gleichwohl auch weiterhin zahlreiche Freundschaften nach Witten pflegte. 1977 kam er als Deutscher Juniorenmeister und verhalf dem KSV 1978 zur dritten Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Im Jahr darauf, er hatte sich inzwischen dem KSV Aalen angeschlossen, war er es, der die Entscheidung zu Gunsten seines neuen Clubs herbeiführte: ihm gelang – bei eigenem Punktrückstand – ein später Schultersieg gegen Rainer Brockhoff vom KSV. Meister war damit Aalen – und eben nicht der KSV Witten!

 

Nachfolger von Robert Geigl in der damaligen 62 kg-Kategorie beim KSV wurde dann Hans Huber. Auch er kam als Juniorenmeister, sammelte danach aber noch eine ganze Reihe von Meisterschaften und Medaillen auch im Männerbereich. Nachdem er „gelernter“ Klassiker war und zunächst nur im gr.-römischen Stil startete, stellt er in den folgenden Jahren sein Können auch im Freistil unter Beweis – mehr als erfolgreich. Und an einen Kampf von Hans Huber werden sich viele alte Wittener Ringerfreunde noch erinnern – als er noch gar nicht für den KSV Witten aktiv war: 1974, Halbfinale um die DMM, Rückkampf AC Bad Reichenhall gegen KSV Witten. Im Reichenhaller „Hexenkessel“ müssen die Wittener einen 21:16-Vorsprung aus dem Hinkampf verteidigen. Schon im ersten Kampf scheint das Vorhaben zu platzen, denn ein 15-jähriger ACR-Ringer besiegt sensationell den gestandenen KSV-Athleten Münür Caliskan, wirft ihn mit einem Hüftschwung auf die Schultern: der junge Hans Huber! Die Reichenhaller Sporthalle bebt, doch am Ende langt den Wittenern eine Niederlage mit 14:18, um das Finale zu erreichen und die zweite Deutsche Meisterschaft zu feiern.

 

Beide Namen, Robert Geigl und Hans Huber, werden stets fest mit dem KSV verbunden bleiben. Sie waren und sind ein Teil der großen Erfolge der Wittener Ringermannschaften in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Wir sind traurig und werden beiden ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Hier die Erfolge von Hans Huber für den KSV Witten:

 

1981 1. DM Freistil + 3. DM gr.-r.; 1982 3. DM Freistil; 1983 1. DM Freistil + 2. DM gr.-r.; 1985 2. DM Freistil; 1986 2. DM gr.-r. – jeweils Klasse bis 62 kg.

 

Robert Geigl wurde 1977 2. DM der Junioren, 1978 2. DM der Männer, jeweils 62 kg, gr.-römischer Stil.

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