Aktuelles - April 2018

RV-NRW-Präsident Jens Nettekoven

30.04.18

Ringerverband NRW:

Neues Präsidium gewählt
Von Thomas Meyer, RV NRW

 

Der Ringerverband NRW hat ein neues Präsidium. Anlässlich der Mitgliederversammlung am 28. April im Remscheid wurde es für die nächsten vier Jahre gewählt, wobei es einige strukturelle und personelle Veränderungen zu vermelden gibt.
 

Der Vorstand bestand bislang aus dem Präsidenten und drei Vizepräsidenten, doch hat sich diese Struktur durch die Berufung von Carsten Schäfer zum Geschäftsführer bereits vor Monaten geändert. Nun stehen dem Präsidenten nur noch zwei Vizepräsidenten zur Seite, während der berufene Geschäftsführer Schäfer den Vorstand als viertes Mitglied vervollständigt.


Wenig überraschend war die Wiederwahl des Landtagsabgeordneten Jens-Peter Nettekoven zum Präsidenten unseres Verbandes, hat er sich doch im Verlaufe seiner ersten Amtszeit durch sein Engagement, seine Kompetenz, seinen Führungsstil und seinen Mut zu Innovationen viele Sympathien und großes Vertrauen im Ringerlager erworben. Neu im Amt dagegen sind die beiden Vizepräsidenten. Mit dem Ex-Spitzenringer Jörg Helmdach (ehemaliger KSV-Ringer und -Trainer!), der außerdem Sportdirektor des Österreichischen Amateur-Ringerverbandes ist, und Rita Fleiter-Wurg konnten zwei erfahrene und namhafte Persönlichkeiten für dieses Amt gewonnen werden. Ausgeschieden sind dagegen deren Vorgänger Peter Kettler und Peter Neldner, die sich zuvor viele Jahre um die Belange des Ringerverbandes NRW gekümmert hatten, jedoch dieses Jahr nicht mehr zur Wahl angetreten waren. Ihnen gebührt ganz besonderer Dank ob ihrer enormen Verdienste um den Ringkampfsport und die hervorragende Arbeit, die sie für uns geleistet haben! Wir können nur hoffen, dass sie uns erhalten bleiben und weiterhin – in welcher Form oder Funktion auch immer – das Ringen unterstützen werden.


Zum Präsidium gehören weiterhin die schon seit langen Jahren arbeitenden Dr. Theo Steinacker (Referent für Medizin), Heinz Schmitz (Referent für Frauenringen) und Holger Nowakowski (Referent für Aus- und Fortbildung). In ihre zweite Amtszeit gehen Kurt Schröer (als Referent für Jugend, Schul- und Breitensport durch die Versammlung bestätigt), Thomas Meyer (Referent für Medien und Kommunikation) sowie Leistungssportkoordinator Ayhan Aytemiz. Auch letzterer musste jedoch nicht gewählt werden, da er vom Vorstand eingesetzt wird.


Neu im Team sind dagegen Maria Anselm (bereits seit geraumer Zeit als Referentin für Kampfrichter und damit als Nachfolgerin von Uwe Manz - BL-Kampfrichter des KSV Witten! - bestätigt) sowie Detlev Ewert (Kampfrichter des KSV Witten! und Referent für Ligen). Ewert ist bereits einer von zwei stellvertretenden Kampfrichterreferenten des RV NRW (seine Tochter Daniela Maletic ist seine „Amtskollegin“) und hat somit eine Doppelfunktion inne. Der Begriff „positiv verrückt“ passt auf den Idealisten, der ab sofort den ebenfalls nicht mehr zur Wahl angetretenen Ligenreferenten Walter Nettekoven ersetzt, also ganz besonders gut. Auch Walter gilt ein dickes, dickes Dankeschön für die hervorragende Arbeit der letzten Jahre, ja sogar Jahrzehnte!


Zum erweiterten Präsidium gehören Nina Kahriman (KSV Witten, Rechtsausschuss I. Instanz), Hermann Josef Kahlenberg (Rechtsausschuss II. Instanz) sowie Horst Faller (Beauftragter für Ehrungswesen).


Wünschen wir dem Präsidium alles Gute und viel Erfolg für die nächsten vier Jahre!

28.04.18

Freiwilligendienst im Sport

 

Der KSV Witten 07 sucht für den Zeitraum vom 01.09.2018 bis 31.08.2019 einen Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin für einen Freiwilligendienst

 

Der Freiwilligendienst ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das pädagogisch begleitet wird und Erfahrungsräume für Freiwillige eröffnet. Der Erwerb persönlicher Kompetenzen und sportlicher Lizenzen sowie Berufs- und Engagement-Orientierung stehen dabei im Mittelpunkt.

 

Der KSV Witten 07 ist ein Verein, der seinen leistungssportlichen Schwerpunkt im Ringkampf hat. Neben dem Wettkampfbetrieb u.a. in der Ringer-Bundesliga ist die Ostermann-Halle in Witten, in der die Trainingsaktivitäten des KSV Witten stattfinden, auch Landesleistungszentrum des Ringerverbandes NRW. Besonders aktiv sind wir in der Kinder- und Jugendarbeit, in denen Dein Einsatz auch hauptsächlich erfolgen soll.

     

  • Deine Aufgaben bei uns beinhalten insbesondere

  • Unterstützung und Begleitung des Trainings

  • Unterstützung und Begleitung der Schüler/-innen im offenen Ganztag

  • Unterstützende administrative Tätigkeit

  • Wettkampfunterstützung

  • Planung und Durchführung eines Jahresprojektes

  • Wir bieten Dir

  • ein Taschengeld i.H. von 300 Euro / Monat

  • 26 Urlaubstage bei 12 Monaten Dienst

  • mind. 25 Bildungstage bei 12 Monaten Dienst

  • einen Einblick in die Leitung verschiedener Gruppen sowie kaufmännischer Tätigkeiten

  • Umgang und Kontakt mit erfahrenen Trainerkollegen und einem freundlichen Vereinsvorstand

  • Du bringst mit

  • Teamfähigkeit

  • Motivation auch zur Weiterbildung

  • Begeisterung für Kampfsport, vorzugsweise Ringen

  • möglichst Erfahrung im Ringkampfsport, vorzugsweise eigene Wettkampferfahrung

  • Bereitschaft, auch an Wochenenden und Feiertagen im Einsatz zu sein

  • Führerschein Kl. B

     

    Hast Du Lust, einen Freiwilligendienst beim KSV Witten 07 zu absolvieren? Dann sende Deine aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf und einer Kopie Deines Zeugnisses schnellstmöglich an: detlef.englich@ksv-witten.de!

     

    Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

    gez. Detlef Englich, Projekt Jugend und Schule im KSV

Tugkagan Öztürk im Kampf

18.04.18

DM Ringen Jugend A:

Meistertitel für Noah Englich –        Andreas Zenger auf Platz sechs

Tugkagan Öztürk nach „Hammerlos“ ausgeschieden

 

Drei Nachwuchsathleten des KSV Witten gingen am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend A auf Medaillenjagd: im nordbadischen Ladenburg startete Tugkagan Öztürk (60 kg) im freien Stil, während Noah Englich (42 kg) und Andreas Zenger (51 kg) in Pirmasens in der Pfalz klassisch kämpften. Ein Meistertitel und ein sechster Rang konnten am Ende gefeiert werden und bei etwas Losglück wäre wohl noch mehr drin gewesen.

 

Eine souveräne Vorstellung gab Noah Englich, der nach einem vierten Platz 2016 und der Silbermedaille im Vorjahr endlich die Deutsche Meisterschaft erkämpfen konnte. In der leichtesten Kategorie hatten nur wenige Ringer gemeldet – drei Begegnungen hatte Noah zu bestreiten, ehe er als Sieger feststand. Seinen schwersten Kampf hatte der Wittener Gymnasiast in Runde eins zu bestreiten, als er auf den Nordbadener Janis Heinzelbecker traf. „Schwerster Kampf“ ist allerdings relativ, denn mit 12:2 setzte er sich sehr sicher durch. Danach folgten zwei Überlegenheitssiege, mit 15:0 und folgender Disqualifikation gegen Asis Isaev aus Rohrbach in Nordbaden und 17:0 gegen den Leipziger Niklas Bock. 44:2 erzielte Punkte sprechen eine deutliche Sprache – Noah Englich zeigte eine Reihe spektakulärer Techniken, gegen die seine Gegner keine Chance hatten.

 

Gut startete auch Andreas Zenger, im Vorjahr Silbermedaillengewinner. Den Riegelsberger Ole Quasten distanzierte er sicher mit 9:0 Punkten, ehe ihn in Runde zwei der spätere Meister Georgios Scarpello aus Tennenbronn in Südbaden erwartete. Der Wittener ging in Führung, hatte den Kampf eigentlich sicher in der Hand. Zwei Unachtsamkeiten und sehr umstrittene Entscheidungen gegen Andy drehten die Begegnung, er unterlag am Ende unglücklich mit 6:7 Punkten. Damit war bei ihm die Luft etwas ‘raus, denn gegen den Berliner James Schreiner konnte er zunächst wieder die Führung erkämpfen, um am Ende erneut knapp mit 6:8 zu unterliegen. Im Platzierungskampf um Rang fünf verschlief er dann den Beginn gegen Jannik Buchheimer aus Schaafheim in Hessen komplett, lag schnell hoch im Rückstand, den er zwar teilweise aufholen konnte – die 11:14-Niederlage bedeuteten am Ende Rang sechs für den jungen Wittener, der sich viel mehr vorgenommen hatte.

 

Das gilt auch für Tugkagan Öztürk, der die KSV-Farben im Freistil vertrat. Im Vorjahr war er früh ausgeschieden, hatte sich diesmal – nach einem guten Trainingsjahr – einiges vorgenommen. Eine ganz schlechte Auslosung verhinderte dies am Ende, traf er doch gleich im ersten Kampf auf den späteren Meister Simon Monz aus Riegelsberg im Saarland. Und unterlag technisch nach Punkten. Runde zwei bescherte ihm dann den späteren Bronzemedaillengewinner Niko Schmitt aus Rimbach (Hessen) und auch gegen den hatte er wenig Chancen und unterlag deutlich. So hatte sich die Hoffnung auf eine vordere Platzierung schnell zerschlagen – Tugkagan hat allerdings Erfahrungen gesammelt, was sich für seine künftige sportliche Laufbahn noch auszahlen kann.

 

Am Rande notiert: Papa Mirko Englich begleitete Sohnemann Noah als Trainer nach Pirmasens, wo er selbst vor 25 Jahren seinen zweiten Titel in der Jugendklasse gewonnen hatte, damals in der 51 kg-Kategorie. Der erste war 1992 fällig, und zwar in Witten, als die SU Annen eine Deutsche Jugendmeisterschaft in der Husemannhalle ausrichtete. Und im nächsten Jahr findet die Deutsche Meisterschaft der Jugend A im gr.-römischen Stil wieder in der Husemannhalle statt ….

 

Die Mannschaftswertung in der Pfalz fiel deutlich an den Ringerverband NRW, der mit 96 Punkten die Teams der Landesverbände Württemberg (62 Punkte), Bayern (61) und Sachsen (60) mehr als deutlich auf die Plätze verwies. Da wächst ein „goldener Jahrgang“ im Lande heran, der dank guter Förderung durch den RV NRW und eines starken Trainerteams zukünftig noch einiges erreichen kann!

12.04.18

Deutsche Meisterschaften im Ringen – Jugend A

Drei Wittener KSV-Nachwuchsathleten am Start

 

Pirmasens in der Pfalz und Ladenburg in Nordbaden sind an diesem Wochenende (13. – 15. April) Schauplätze der nächsten DM-Runde der Ringer: nachdem die Junioren/-innen sowie die Jugend B bereits Meister und Medaillengewinner kürten, sind diesmal die A-Jugendlichen an der Reihe.

 

Ein Wittener Freistilspezialist stellt sich dem Wettkampf beim ASV Ladenburg: in der 60 kg-Klasse versucht Tugkagan Öztürk, seine Platzierung von Vorjahr zu verbessern. Seinerzeit landete er nach zwei Kämpfen im abgeschlagenen Feld. Seitdem hat er sich jedoch gut weiterentwickelt und könnte es Bruder „Kuti“ nachmachen, der am Vorwochenende in der B-Jugend einen guten Rang sieben belegte.

 

Der RSC Pirmasens richtet die Wettkämpfe für die Klassik-Ringer aus. Mit Andreas Zenger (52 kg) und Noah Englich (42 kg) sind zwei bereits routinierte und erfolgreiche Nachwuchskämpfer des KSV Witten am Start. Beide gewannen 2017 die Silbermedaille in ihren Klassen und dürften auch diesmal wieder zu den Favoriten zählen. Doch die Konkurrenz ist wieder stark, kommt z.T. aus dem eigenen Landesverband, besonders vom KSK Neuss. Doch beide Sportler sind hoch motiviert, wollen zumindest die Erfolge des Vorjahres wiederholen – besser natürlich, die Meisterschaft zu gewinnen!

 

Die Wettkämpfe beginnen nach der Eröffnung am Freitag ab 18 Uhr und werden am Sonntagmittag mit den Finalkämpfen beendet.

Gregor Eigenbrodt gewinn im Kampf um Bronze

10.04.18

 

DM-Bronze für Gregor Eigenbrodt – Alex Boric verpasst Medaille knapp

Alle für Wittener DM-Teilnehmer unter den Top 10 in ihren Klassen

 

Auf DM-Medaillenjagd gingen die B-Jugend-Ringer des KSV Witten 07 am vergangenen Wochenende. Die Freistil-Spezialisten waren im benachbarten Herdecke auf den Matten aktiv, die Klassiker gingen auf weite Reise nach Frankfurt/Oder. Auch wenn am Ende „nur“ eine Medaille heraussprang – die Leistungen der fünf Athleten waren aller Ehren wert.

 

Unter den Augen von Nachwuchstrainer Klaus Eigenbrodt kämpften seine Söhne Justus und Gregor sowie Vatan Ülger in der Herdecker Bleichsteinhalle um Titel und Platzierungen. Gregor Eigenbrodt (52 kg) hatte schon im Vorjahr eine Medaille mit nach Hause gebracht – die silberne – und auch diesmal traute man ihm einen Platz auf dem Treppchen zu. Er enttäuschte die Erwartungen nicht und belohnte sein starkes Turnier diesmal mit Platz drei. Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen – nach einem technischen Erfolg in der Auftaktbegegnung fand er gegen den Südbadener Rafael Kinsfater keine Einstellung und unterlag unglücklich mit 4:7 Punkten. Durch einen weiteren Sieg sicherte er sich immerhin Platz zwei in seiner Gruppe und die Teilnahme am „kleinen Finale“. Gegen Alexander Weiß aus Südbaden zeigte er einen beherzten Kampf, das 5:3 war am Ende sicherer als es das Ergebnis aussagt. Die Bronzemedaille und der Platz auf dem Treppchen waren für Gregor gesichert!

 

Einen schweren Auftakt hatte Bruder Justus Eigenbrodt (44 kg). Er kämpfte gegen den Titelverteidiger Karamjeet Holstein aus Leipzig und musste dessen Überlegenheit beim 0:16 anerkennen. Der Leipziger gewann am Ende wieder überlegen „Gold“. Besser lief es in den beiden nächsten Begegnungen, die er mit technischer Überlegenheit bzw. 6:2 Punkten gewann. Gegen Robert Krause aus Taucha hätte Justus gewinnen müssen, um wie Bruder Gregor das kleine Finale zu erreichen. Knapp ging es zu – am Ende hatte der Sachse mit 6:4 Punkten die Nase knapp vorn. Im Platzierungskampf um Rang sieben ging der Wittener beherzt zu Werke und setzte sich mit 16:2 deutlich gegen Finn Niemann aus Lübtheen (MV) durch – ein starker Wettkampf von Justus.

 

Und auch DM-Debütant Vatan Ülger (48 kg) verkaufte sich teuer. Er begann mit einem klaren 16:8-Erfolg, musste dann aber zweimal der Konkurrenz mit 0:7 und 3:18 Punkten die Siege überlassen. Immerhin hatte er sich für den Platzierungskampf um Rang neun qualifiziert, den er in einer aktions- und punktreichen Begegnung gegen den Saarbrücker Mustafa Zümbül mit 12:11 gewann. Also auch für Vatan eine „Top-10-Platzierung“!

 

Die Länderwertung gewann Südbaden vor Bayern – der NRW-Freistilnachwuchs belegte einen ausgezeichneten dritten Rang.

 

Im fernen Frankfurt/Oder gingen mit Kutkagan Öztürk und Alexander Boric zwei „DM-Novizen“ im griechisch-römischen Stil in den Wettkampf, betreut von KSV-Jugendtrainer Jan Kramarczyk. Alexander Boric (62 kg) hätte fast auf Anhieb eine Medaille erreicht, denn nach einem glatten Auftaktsieg mit 5:2 stand er bereits im Poolfinale. Gegen Jan Schwab aus Rimbach lieferte er einen ausgeglichenen Kampf – am Ende hatte der Hesse beim 4:3 denkbar knapp das bessere Ende für sich. Damit hatte Alex immerhin das kleine Finale erreicht, das ihn gegen den Saarbrücker Alihan Boncukoglu führte. Und der Wittener begann wie die Feuerwehr, führte schon mit 6:0 Punkten. Es war wohl die fehlende Routine, dass er diese Führung nicht über die Zeit bringen konnte. Eine kleine Unachtsamkeit von Boric – und er lag, immer noch bei eigener Punktführung, auf den Schultern. Somit blieb der undankbare vierte Platz für den jungen KSV-Ringer, der dennoch nicht enttäuschte!

 

Punktreich ging es zu in den Kämpfen von „Kuti“ Öztürk (48 kg). In der ersten Begegnung verlor er technisch mit 2:20 Punkten, um in Runde zwei bei eigener 10:0-Führung einen Schultersieg gegen den Essener Elias Rud zu feiern. Nach einer 5:23-Niederlage in Durchgang drei qualifizierte er sich für einen Platzierungskampf. Gegen Devin Kempel aus Südbaden zeigte sich Öztürk wieder von seiner „Schokoladenseite“: bei eigener 7:0-Führung legte er seinen Konkurrenten auf die Schultern und sicherte sich damit Platz sieben.

 

Am Ende waren beide Wittener Trainer mit ihren Akteuren durchaus zufrieden, attestierten allen hohen kämpferischen Einsatz, gute technisch-taktische Ansätze und – bei entsprechenden Trainingsleistungen – weiteres Steigerungspotenzial.

Klaus Eigenbrodt mit Gregor und Justus, Alex Boric, Kutkagan "Kuti" Öztütk und Jan Kramarczyk

06.04.18

 

Ringen: Deutsche Meisterschaften B-Jugend in Herdecke und Frankfurt/O.

KSV Witten mit fünf Aktiven am Start

 

Bereits vor zwei Wochen ermittelten die Juniorenringer ihre Deutschen Meister, an diesem Wochenende folgen die Aktiven der Jugendklasse B. Dabei wollen fünf junge Ringer des KSV Witten im Kampf um Titel und Medaillen eingreifen.

 

Vor einer weiten Reise stehen Kutkagan Öztürk und Alexander Boric, denn sie gehen im Turnier im griechisch-römischen Stil in der Brandenburg-Halle von Frankfurt/Oder auf die Matte. In den Gewichtsklassen bis 48 bzw. 62 kg ist dieses Turnier für die DM-Neulinge eine Herausforderung. Das sportliche Potenzial für eine Platzierung im Vorderfeld haben beide – eine günstige Auslosung ist dennoch die Voraussetzung. Betreut werden „Kuti“ und „Alex“ von Jan Kramarczyk, der damit in seine alte Brandenburger Heimat zurückkehrt, wo er Jugendtrainer des RSV Frankfurt/O. war.

 

Mit den Zwillingen Justus (44 kg) und Gregor Eigenbrodt (52 kg) gehen zwei DM-erfahrene junge Athleten auf Medaillenjagd im Freistil. Gregor gewann im Vorjahr sogar eine Silbermedaille, Justus landete auf Rang sechs. Das wollen sie in diesem Jahr verbessern …. Dritter im Bunde ist Ülger Vatan (48 kg), ein Neu-ling auf der DM-Matte. Für ihn ist wichtig, die Atmosphäre einer Deutschen Meisterschaft zu erleben und einen guten Wettkampf abzuliefern. Betreut werden die drei von Klaus Eigenbrodt, dem KSV-Nachwuchstrainer und Vater der Zwillinge.

 

Die Veranstaltungen beginnen bereits am Freitag (6.4.) um 18 Uhr mit der Er-öffnung und der ersten Runde in den Gewichtsklassen.

 

Die drei Freistil-Spezialisten müssen nur „über den Berg“ ins benachbarte Her-decke reisen, wo die TSG die Veranstaltung in der Bleichstein-Halle ausrichtet. Eine gute Gelegenheit für die KSV-Verantwortlichen, sich den Ablauf einer Deut-schen Meisterschaft anzuschauen. Denn in fast genau einem Jahr richtet der KSV Witten die Titelkämpfe der A-Jugend in der Husemannhalle aus ….

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