August 2018

KSV-Coach Aslan Kulakac

29.08.18

Am Samstag: Neuauflage des Ringer-Lokalduells

SU Annen – KSV Witten: lange Tradition, viel Emotionen

 

KSV Witten – das ist der traditionellere der beiden Wittener Ringer-Clubs. SU Annen – das war lange Zeit der erfolgreichere. Zeitweise herrschte große Rivalität zwischen den beiden Vereinen, doch das liegt schon eine Weile zurück. Am Samstag könnte sie aber wieder aufflammen, wenn die Landesliga-Begegnung der Sport-Union gegen KSV 2 in der Erlenschule (19.00 Uhr) startet.

 

Ein Blick zurück: der KSV Witten gründete sich 1907. Zwischen den Weltkriegen lag eine erfolgreiche Zeit. Die SUA wurde erst nach dem 2. Weltkrieg von den britischen Besatzungsmächten zugelassen – mit einer Ringer-Abteilung. Die nahm enormen Aufschwung in der Zeit um 1956, als ungarische Weltklasse-Ringer aus ihrem Heimatland flohen und in Witten Aufnahme fanden. So war es auch die SUA, die 1964 in die neugegründete Ringer-Bundesliga aufgenommen wurde – nicht der KSV. Der kam 1966 in die höchste nationale Liga, die Annener waren da gerade abgestiegen. 1970 waren dann die beiden Wittener Vereine nochmal gemeinsam in der Bundesliga – die Sport-Union musste erneut absteigen, der KSV wurde erstmals Deutscher Meister. Es war ein Wettstreit der Vereine, aber auch der Sponsoren. Die Unternehmer Emil Olsberger Sen. für den KSV gegen Fredy Ostermann, SUA engagierten sich kräftig für ihre „starken Jungs“!

 

In den Folgejahren kam es dann immer wieder zum Aufeinandertreffen der Wittener Reserve, die über lange Jahre das Geschehen in der Oberliga dominierte, mit der SU Annen. In den letzten Jahren aber lief es für diese beiden Ringer-Teams aus der Ruhrstadt nicht mehr so besonders. Annen fand sich in den unteren Ligen wieder, KSV 2 zog sich zuletzt aus der Oberliga zurück und konnte auch in der Verbandsliga mit vielen ganz jungen Akteuren nicht so richtig Fuß fassen. Nach einer Ligenreform des Ringerverbandes NRW in diesem Jahr finden sich beide Vereine nun in einer Liga wieder, der Landesliga West. Und gleich am ersten Kampftag der neuen Liga, am kommenden Samstag, treffen diese beiden Mannschaften aufeinander. Die Brisanz, die Emotionen und auch die Rivalität der früheren Jahre wird diese Begegnung nicht mehr haben – aber sie wird sicherlich zeit- und ansatzweise wieder aufflammen!

 

Und das hat Gründe: auf Seiten der Gastgeber wie auch der Gäste sind etliche Ex-Hohenlimburger sowohl neben als auch auf der Matte dabei. SUA-Trainer ist Thorsten Busch, der die Hagener Vorstädter zu Zweitligazeiten coachte. Und beim KSV ist seit diesem Jahr Aslan Kulakac für die Reservemannschaft verantwortlich, der nach Busch in Hohenlimburg die sportliche Verantwortung trug. Beiden Trainern folgten Ringer aus der Volme-Stadt in die Teams, die sich am Samstag gegenüber stehen. Aufseiten der SUA sind zudem etliche Ex-Wittener Ringer auf der Matte, die für den KSV sogar in der 1. oder 2. Bundesliga aktiv waren. Da könnte die Stimmung in der kleinen Turnhalle der Erlenschule kochen. Und auch das Kampfgericht dürfte gefordert sein …

 

Beide Mannschaften haben als Ziel „Oberliga“ formuliert, beide haben durchaus das Potenzial. Dieser erste Saisonkampf wird ein Fingerzeig sein, mehr nicht. Aber beide werden sicherlich versuchen, sich für den weiteren Saisonverlauf zu positionieren, heißt: werden ihre stärkstmögliche Aufstellung auf die Matte bringen, die sich über die Zwischen- und Platzierungsrunden am Ende für die „Final-Six“ qualifizieren wollen. Sowohl die SUA als auch der KSV können dabei sein. Bis dahin ist es ein langer Weg mit vielen Unwägbarkeiten. Auf jeden Fall freut sich Ringer-Witten, dass es am Samstag gleich mit diesem Kracher losgeht!

25.08.18

Der Arzt im Hintergrund

Einer der renommiertesten deutschen Sportmediziner kommt aus dem Saarland. Doch der breiten Öffentlichkeit ist der „Ringer-Doc" Klaus Johann weitgehend unbekannt.

 

Für verletzte Fußball-Spieler ist München das Mekka und Hans Wilhelm Müller-Wohlfahrt der „Heiler". Der Münchner ist der Arzt, dem nicht nur die deutschen Nationalspieler vertrauen. Einen solchen gibt es auch im Ringen. Auch wenn der Saarländer Klaus Johann den Vergleich eigentlich nicht so gerne hört. „Ich muss nicht in der Zeitung stehen, darum geht es mir nicht", sagt der 57-jährige Orthopäde und Unfallchirurg, der mit dem Interview für FORUM eine ganz seltene Ausnahme gemacht hat. „Wer die Öffentlichkeit will, kann das gerne haben, ich brauche das nicht."

Zahlreiche Stars der nationalen und internationalen Szene kommen regelmäßig zur Behandlung zu Johann in die SHG-Klinik nach Merzig. Dort ist er seit April 2008 als Chefarzt tätig. „Das beginnt mit den Olympia-Siegern Serafim Barzakov aus Bulgarien oder Dawit Tschakwetadse aus Russland, geht über die Weltmeister Frank Stäbler oder Heiki Nabi bis hin zu unseren deutschen Athleten", erzählt Johann. „Unsere Saarländer wie Etienne Kinsinger oder Gennadij Cudinovic kenne ich seit dem Ringer-Kindergarten. Manche melden sich mit Problemen, die nicht medizinischer Natur sind." Stolz darauf ist Johann nicht, weil ihm das Wort „stolz" einfach nicht passend erscheint. „Es ist einfach ein freundschaftliches, väterliches Verhältnis. Das zeigt nur, dass die Art, wie man sich bisher verhalten hat, richtig war", erklärt der Mediziner.

 

Johann steht nicht gerne im Mittelpunkt

Aktuell liegt Victor Lyzen wegen eines Kreuzbandrisses in Merzig – eine häufige Verletzung in dieser Sportart. „Ebenso wie Sehnenverletzungen an der Schulter, Verrenkungen oder Sehnenabrisse", zählt der „Ringerdoc" auf. „Wichtig ist, dass der Arzt versteht, was passiert ist und wie die Verletzung entstanden ist. Der Rest ist Handwerk."

Das Ringer-Handwerk hat er in Eppelborn und Elm gelernt. Mit sechs Jahren stand er das erste Mal auf der Matte, mit 17 wechselte er zum KSV Köllerbach, kämpfte in der Bundesliga, ist heute noch Mitglied. Zwei zweite Plätze bei Deutschen Meisterschaften stehen in seiner Erfolgsbilanz, im griechisch-römischen Stil in den Gewichtsklassen bis 62 und 68 Kilo. 1989 beendete Klaus Johann die Sportlerkarriere wegen des Berufs. Den Wechsel von der Matte zum Mattenrand beschreibt er so: „Als Ringer geht es dir meistens nur darum, welches Ergebnis du für dich oder die Mannschaft auf der Matte produzierst. Als Arzt fieberst du mit jedem Einzelnen, versuchst den maximalen Erfolg herauszuholen. Ich empfinde Ringkämpfe heute viel intensiver." 1995 wurde Johann in die Ärztekommission des Deutschen Ringerbundes berufen, deren Vorsitz er 2017 übernommen hat. Seit 2016 gehört er zum Ärzteteam des Weltverbands UWW, war dort zuletzt für die Junioren-EM in Rom verantwortlich. „Da geht es um alle den Menschen umsorgenden Dinge wie Hotel und Essen. Man ist für Hygienemaßnahmen vor Ort ebenso zuständig wie für die individuelle Behandlung auf der Matte. Und natürlich für die Dopingkontrollen", erzählt Johann, der seine Sportart im Kampf gegen unerlaubte Stimulanzien auf dem richtigen Weg sieht: „Für einige Staaten in Osteuropa würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen. In Deutschland wird sehr viel kontrolliert. Und auch bei den Russen glaube ich, sie sind weitestgehend sauber. Da hat ein Umdenken begonnen."

 

Der Mediziner wünscht sich bessere Zusammen­arbeit der Vereine

Klaus Johann ist nicht nur der Arzt der Ringer, seine Meinung hat in der Szene Gewicht. Das für die kommende Saison in der Ringer-Bundesliga eingeführte Punktesystem, dass jedem Sportler eine gewisse Punktzahl zuordnet und deren Addition in der Mannschaft den Wert 28 nicht übersteigen darf, hält er für einen guten Ansatz. „Damit wird auf Sicht die Nachwuchsarbeit gefördert", sagt Johann, der Ringen auch weiter im Kanon der olympischen Sportarten sieht – allerdings in veränderter Form: „Ringen muss sich wandeln, weil der olympische Gedanke sich gewandelt hat. Sportarten wie Skateboard reißen die Jugendlichen mehr mit. Es gab jetzt einige Regeländerungen, die beginnen zu greifen. Bei der EM in Rom sah man bereits deutlich mehr Würfe und Wertungen." Die Randsportart Ringen muss spektakulärer werden und damit auch für Sponsoren interessanter. Dass es im Saarland derzeit mit dem KSV Köllerbach, dem ASV Hüttigweiler, dem KV Riegelsberg und dem AC Heusweiler gleich vier Bundesligisten gibt, sieht Johann durchaus mit gemischten Gefühlen. Zwar habe das öffentliche Interesse dadurch stark zugenommen, dennoch seien die Vereinsstrukturen doch sehr unterschiedlich. Eine bessere Zusammenarbeit unter den Clubs würde zumindest nach Meinung des Arztes eine noch bessere Vermarktung der Sportart möglich machen. Einer Profi-Liga erteilt Johann dagegen eine klare Absage, stattdessen befürwortet er eine Rückkehr zur ersten und zweiten Bundesliga. Das bringe mehr Kämpfe auf Augenhöhe.

Privat ist Klaus Johann Vater von fünf Kindern im Alter zwischen zwölf und 27 Jahren. Die drei ältesten haben gerungen, mittlerweile aber aufgehört. Johanns Tag beginnt morgens um fünf. „Ich genieße die Ruhe, Zeitunglesen und Kaffee." Um sieben ist er in der Klinik. Die Stunden zählt er nie. Bei unserem Besuch kurz nach 16 Uhr verließ gerade der letzte Patient das Sprechzimmer. Anschließend musste der Doc zu einem Anti-Doping-Vortrag an die Sportschule. Bei einem so engen Terminkalender kommt ihm sein größtes Hobby zugute. „Ich mag schnelles Autofahren", gesteht Johann, der im Moment meistens in einem abgeregelten BMW M2 mit 480 PS unterwegs ist, „ich habe aber auch noch einen Polo mit 340 PS." Zum Autofahren gehört auch immer die passende Musik: „Vivaldi wenn ich runterkommen möchte. Rammstein wenn es mal schneller gehen soll. Ein besonderes Faible habe ich aber für Carlos Santana." Der Gitarrenvirtuose – gefühlvoll, fingerfertig und einer, der gerne seine Mit-Musiker ins Rampenlicht stellt. Irgendwie passend für den saarländischen Arzt, dem die Ringer-Welt vertraut.

Patric Cordier

20.08.18

Denis Kudla siegt erstmalig beim „Heim-Grand Prix“

Von Claudia Pauli, Deutscher Ringer-Bund

 

Hochkarätige Teilnehmer, ein Turniergewinner aus Deutschland, zahlreiche weitere Spitzenplatzierungen durch Lokalmatadore und eine perfekte Organisation: Der Grand Prix der Männer im griechisch-römischen Stil in Dortmund erwies sich aus Sicht des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) als äußerst gelungene Veranstaltung. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir in zwei Finals vertreten waren und mit so vielen Leuten um Bronze bzw. um Platz fünf gekämpft haben“, zog Michael Carl ein positives Fazit in Bezug auf das Abschneiden der deutschen Ringer. Der Bundestrainer für den griechisch-römischen Stil fügte hinzu: „Bei dem Niveau – es waren viele Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und sogar Olympischen Spielen dabei – war dies ein super Test vor der WM, inwieweit wir auf Top-Level mitringen können.“ Die diesjährigen Weltmeisterschaften werden vom 20. bis zum 28. Oktober in der ungarischen Hauptstadt Budapest ausgetragen.

 

190 Sportler aus 25 Nationen vertreten

Insgesamt gingen in diesem Jahr 190 Sportler aus 25 Nationen auf die drei Matten, von denen an beiden Wettkampftagen Livestreams im Internet zu sehen waren. Auch mit der Ausrichtung des Großen Preises zeigte sich DRB-Präsident Manfred Werner überaus zufrieden: „Die Organisation ist hier immer in den besten Händen, dank DRB-Generalsekretär Karl-Martin Dittmann und seinem zuverlässigen Helferteam vor und hinter den Kulissen.“ Rund 60 freiwillige Helfer sorgten einmal mehr für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

 

Grand Prix auch 2019 in Dortmund

Auch im kommenden Jahr wird es in der rund 600.000 Einwohner zählenden Universitätsstadt den Grand Prix geben. „Das Turnier ist fest im Terminkalender für 2019 eingeplant“, so Manfred Werner. Wie DRB-Generalsekretär Karl-Martin Dittmann mitteilte, steht der Termin zwar noch nicht fest, angedacht ist die Durchführung aber Anfang August. Dass in diesem Jahr derart viele Ringer für den Grand Prix meldeten, hängt nach Aussage von Sportdirektor Jannis Zamanduridis nicht zuletzt damit zusammen, dass der Zeitpunkt, zu dem das Turnier stattfand, im Hinblick auf die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften „genau der richtige“ war. „Viele nutzten daher den Grand Prix in diesem Jahr als Aufbauturnier – oder sogar noch als Qualifikationsturnier für die WM“, erläuterte Zamanduridis. Außerdem lag diesmal kein anderes internationales Turnier parallel. „Hier sind viele Top-Athleten dabei, die schon internationale Medaillen geholt haben. Auch die Anzahl der Teilnehmer pro Gewichtsklasse ist enorm“, meinte Jannis Zamanduridis. Beispielhaft führte der DRB-Sportdirektor die 22 Aktiven im 130-kg-Limit an.

 

Frank Stäbler verzichtete auf den Finalkampf

Um kurz nach 14.30 Uhr am Sonntag durfte das Publikum in der Helmut-Körnig-Halle auch einen Turniersieg durch einen Ringer aus Deutschland bejubeln: Nach Siegen im Achtelfinale über Eerik Aps aus Estland (2:0-Punktsieg), im Viertelfinale über den Ungarn Viktor Lorincz (2:1-Punktsieg) sowie im Halbfinale über den Schweden Zakarias Berg (5:0-Punktsieg) entschied Denis Kudla auch den Finalkampf für sich. Mit 2:1 Punkten setzte er sich darin gegen den Österreicher Amer Hrustanovic durch und belegte damit zum ersten Mal beim Großen Preis von Deutschland Rang eins. In Rio hatte er im kleinen Finale Viktor Lorincz bezwungen, gegen den Denis Kudla in Dortmund im Viertelfinale siegte.

 

Einen neuerlichen Auftritt von Weltmeister Frank Stäbler verpassten die Zuschauer hingegen am Sonntag. Um in gesundheitlicher Hinsicht nichts zu riskieren, beschlossen die Verantwortlichen im DRB gemeinsam mit dem Sportler, dass er am zweiten Veranstaltungstag nicht kämpfte, d. h., auf den Finalkampf verzichtete.

 

Fünf DRB-Athleten in der Hoffnungsrunde

Über Bronzemedaillen durften sich aus deutscher Sicht Fabian Schmitt und Roland Schwarz freuen. Platz fünf belegten aus DRB-Sicht Peter Oehler, Eduard Popp und Erik Weiss. Von Dortmund aus reist die deutsche Delegation mit Teams aus zwölf Nationen weiter nach Saarbrücken, wo bis zum 25. August ein gemeinsamer Lehrgang mit den internationalen Gästen stattfindet. Insgesamt bereiten sich dort dann 135 Athleten auf den Jahreshöhepunkt, die WM in Budapest, vor.

 

Ungarn gewinnt GP - Deutschland auf Rang zwei

BDen "Grand Prix" gewann das Team Ungarn deutlich vor dem der Gastgeben. Mit 199 Punkten lagen die Magyaren (18 Teilnehmer) weit vor Deutschland (117 Punkte, 23 TN), Georgien (106/12), der Türkei (90/13), der Ukraine (89/11) und Polen (86/15).

18.08.18

RINGEN Grand Prix 2018

 

Vom 18. bis 19. August 2018 treffen sich die internationalen und nationalen Stars der Ringerszene in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle zum „Grand Prix of Germany“. Es ist die 35. Auflage im griechisch-römischen Stil. Zahlreiche Medaillengewinner internationaler Wettkämpfe sowie nationale Meister werden am Start sein. Viele Athleten werden das Turnier als Standortbestimmung auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Budapest nutzen. Auch für die Kaderringer des DRB dient dieses Turnier der Leistungsüberprüfung. Mit Hilfe des Sportlandes NRW, der Stadt Dortmund und des Regionalverbandes Ruhr hat die DRB Service GmbH die finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für die Ausrichtung dieses international höchst bedeutsamen Events auch im Jahr 2018 sicherstellen können. In den zehn Gewichtsklassen werden an zwei Tagen die Turniersieger ermittelt.

18.08.2018 (Samstag)          ab 10 Uhr Qualifikationskämpfe

                                                 ab 18.30 Uhr Halbfinale

19.08.2018 (Sonntag)          ab 10 Uhr Hoffnungsrunde und Finalkämpfe

09.08.18-2

 

Die Ligen-Neuordnung im Ringer-Verband NRW und der Terminplan haben es so gewollt: nach ewiger Zeit gibt‘s ‘mal wieder einen Lokalkampf im Ringen: gleich am ersten Kampftag, am 1. September (19.00 Uhr, Erlenschule), treffen in der neu gestalteten Landesliga die Sport-Union und der KSV aufeinander.

 

Zur letzten Saison kam Trainer Thorsten Busch zurück zu seinem Stammverein SUA – und brachte gleich ein halbes Dutzend Ringer vom KSV Hohenlimburg mit, ehemalige Zweitliga-Akteure. Die SUA marschierte natürlich gleich durch die Liga, stieg auf. Der KSV hingegen hatte einige schwere Jahre hinter sich, ging aus der Oberliga freiwillig nach unten. Mit Neu-Trainer Arslan Kulakac kamen dann aber auch etliche Neuzugänge nach Witten, die die Reihen der hoffnungsvollen KSV-Nachwuchsakteure im Liga-Team auffüllen. So kann jetzt eine durchaus wettbewerbsfähige Truppe auf die Matte geschickt werden, die sich wieder auf den Weg nach oben machen will. Doch das ist auch das Ziel der Annener – der erste Kampftag wird dann schon für beide Mannschaften aufzeigen, in welche Richtung es geht!

09.08.18

Meisterringer 'Michel' Kuhn wird 60!


Der KSV wünscht seinem ehemaligen Topathleten, ehemaligen 2. Vorsitzenden, ehemaligen Bundesligatrainer, ehemaligen Stützpunkttrainer, aktiven Mitglied im Verein bei den Trimmern, aktiven Paddler im Drachenbootteam KSV Meisterjäger alles Gute zum 60ten Geburtstag!

1978 von Mömbris zum KSV gewechselt, wurde er mit dem KSV 3-facher Mannschaftsmeister und 2-facher Vizemeister. Die Pokale von zwei Deutschen Meisterschaften und zwei Vizemeisterschaften bei den Einzelmeisterschaften im Seniorenbereich zieren sein Wohnzimmer. Nur eine schwere Verletzung verhinderte weitere Erfolge und die Teilnahme an der Olympiade 1984. Er ist bis heute Vorbild für viele junge Athleten und das wird auch noch lange so bleiben.

04.08.18

Ramzan Awtaew scheitert bei EM schon vorzeitig

 

Rom (I). Nichts zu holen gab’s für den Neuzugang des Bundesligisten KSV Witten 07 bei der U 21-Europameisterschaft im freien Stil in Italien. Ramzan Awtaew, amtierender Deutscher Meister in seiner Gewichtsklasse, scheiterte schon in seinem Auftaktkampf des Achtelfinales der 61-kg-Klasse am Griechen Panagiotis Ioakeimidis. Der Ex-Dellwiger hielt zwar passabel mit, landete auch ein paar gute Angriffsaktionen, doch in den entscheidenden Szenen war der Grieche cleverer, gewann das Duell mit 8:4-Punkten.

Besser lief es für die DRB-Junioren im klassischen Stil, wo es u. a. einmal Gold (Andrej Ginc; 60 kg) und einmal Silber (Franz Richter; 130 kg) gab. Gestern holte Ertugul Agca vom TV Essen-Dellwig in 92kg Freistil die Bonzemedaille. Mit drei Medaillen bei den Frauen (Eyleen Sewina 2. 65kg, Ellen Riesterer 3. 50 kg, Serena Boelke 3. 57kg) ist die Bilanz des Deutschen Ringerbunds durchaus positiv! Es geht wieder aufwärts mit dem Deutschen Ringen.

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