Februar 2019

Landesmeister: Mika Noel Labes

20.02.18

Tasdemir-Brüder sichern sich Gold bei Ringer-Landesmeisterschaften

Noah Englich mit Bronze beim Internationalen Turnier in Moldawien

 

Der KSV Jahn Marten war am Wochenende Ausrichter der Ringer-Landesmeisterschaften für Junioren sowie B- und C-Jugend im griechisch-römischen Stil. Einmal mehr konnte sich der KSV Witten dabei über Titel und Medaillen freuen, denn gleich vier Wittener Jung-Athleten standen am Ende auf der obersten Stufe des Treppchens.

 

Darunter wieder ein Brüderpaar in Reihen des KSV, das jeweils in ihren Klassen Gold abgriff: Ümitcan und Mert Tasdemir sicherten sich die Titel in der B-Jugend bzw. Juniorenklasse: der jüngere Ümitcan war mit drei Siegen in der 57 kg-Klasse erfolgreich und Mert tat es ihm bei den Junioren in der 97 kg-Kategorie gleich – sie nahmen verdient den obersten Platz auf dem Siegerpodest ein.

 

Einen weiteren Titel sicherte sich Gensche Gereev, der auch bei den Junioren (67 kg)  startete. Viermal setzte er sich in seinen vier Begegnungen durch, viermal siegte er vorzeitig. Titel Nr. vier gewann ein KSV-Youngster: in der C-Jugend (34 kg) überzeugte Mika Noel Labes in fünf Begegnungen, als er ebenfalls jeweils vorzeitige Erfolge verbuchen konnte.

 

Bronzemedaillen gewannen Max Nowicki (B / 52 kg) und Kutkagan Öztürk (Jun., 55 kg), wobei „Kuti“ als Jugendlicher bei der höheren Altersklasse naturgemäß einen schweren Stand hatte. Niclas Weiß (B / 44 kg) und Tugkagan Öztürk (Jun. / 67 kg) schrammten mit ihren vierten bzw. fünften Plätzen nur knapp an den Medaillenrängen vorbei. Romeo Bernhardt (B / 44 kg) zeigte enormen Kampfgeist, der für die Zukunft hoffen lässt. Er musste das Turnier aber unter „Erfahrung sammeln“ abhaken.

 

Gleichzeitig war ein weiteres KSV-Ringertalent auf großer Reise: Noah Englich überzeugte bei seinem ersten internationalen Einsatz für den Deutschen Ringer-Bund und belegte am Ende einen beachtlichen dritten Platz. Beim Turnier „Nicolae Grehov“, das im griechisch-römischen Stil in der moldawischen Hauptstadt Chişinău ausgetragen wurde, musste er sich in der 48 kg-Klasse nur einmal geschlagen geben und gewann so am Ende  Bronze.

 

Unter neun Akteuren in dieser Gewichtskategorie begann er mit einem Auftaktsieg gegen einen moldawischen Ringer; in Runde zwei musste ein weiterer Moldawier die Überlegenheit des Witteners anerkennen. Das bedeutete bereits das Halbfinale, und hier traf er auf den Dänen Rasmus Ulriksen, gegen den er schon bei verschiedenen Jugendturnieren gekämpft hatte. Der 15-jährige Wittener gestaltete die Begegnung offen – am Ende hatte der Däne dann mit 6:4 Punkten knapp das bessere Ende für sich. Damit stand Noah immerhin im kleinen Finale, das ihn gegen den Ungarn Zsolt Zonal führte. Auch hier verlief die Begegnung lange Zeit ausgeglichen, doch kurz vor Schluss gelang dem KSV-Talent die siegbringende Wertung.

 

Nicht nur die Platzierung, auch die Art und Weise, wie der Gymnasiast seine Kämpfe bestritt, lassen für die Zukunft hoffen. Besonders auch mit Blickrichtung auf die „Meisterschaft daheim“, die Deutsche Jugendmeisterschaft, die Anfang April vom KSV Witten in der Husemannhalle ausgerichtet wird.

Noah Englich - 3. Platz international
Schultersieger: Kamil Gereev

09.02.18

Landesmeisterschaften für Kamil und Gensche Gereev

KSV-Nachwuchs sichert sich in Köln dreimal Gold und zweimal Silber

 

Einmal mehr zeigte sich der Ringernachwuchs vom KSV Witten 07 bei einem Turnier auf Landesebene ausgesprochen erfolgreich: bei den Landesmeisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend konnten die jungen Akteure dreimal Gold abgreifen, zweimal gab’s Silber zu bejubeln. Die männlichen Klassen kämpften im griechisch-römischen Stil um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft der Jugend A, die im April vom KSV Witten in der Husemannhalle ausgerichtet wird.

 

Der AC Köln-Mülheim 1892 war für die gute Ausrichtung des Turniers verantwortlich, das etwas unter Teilnehmermangel litt. Es fielen landesweit doch etliche Ringerinnen und Ringer aus – unter ihnen auch die Wittener Alexander Boric, Noah Englich und Andreas Zenger, die – gesund – mit guten Titelchancen hätten an den Start gehen können. Durch Krankheit und Verletzungen konnten sie allerdings nicht mitwirken, bei der „Heim-DM“ vom 5. bis 7. April dürften sie dennoch dabei sein. Noah Englich erhielt eine Berufung von Bundestrainer Mike Bullmann in die Jugend-Nationalmannschaft und reist am Ende der Woche in die Moldawische Hauptstadt Chişinău. Dort steht zunächst ein internationales Turnier mit Teilnehmern vornehmlich aus Osteuropa auf dem Programm, danach ein internationales Trainingslager. Das sollte eine gute Vorbereitung für die Wittener DM sein – und vielleicht weitere internationale Aufgaben.

 

Wieder war es ein KSV-Brüderpaar, das für zwei Goldmedaillen sorgte. Gensche Gereev beherrschte das Feld der A-Jugend, 71 kg, mehr als deutlich und kam mit spektakulären Aktionen zu drei vorzeitigen Siegen. Das machte der kleine Bruder Kamil gleich mal nach: in der D-Jugend-Klasse bis 48 kg kam auch er zu drei Siegen, allesamt auf Schultern und auch für ihn eine Goldmedaille!

 

Für den dritten Titel sorgte KSV-Amazone Lotta Englich. Auch sie ging dreimal auf die Matte und bleib dreimal siegreich. Lohn dafür: Gold bei den Schülerinnen bis 53 kg. Eine weitere Wittener Ringerin in der Schülerklasse sorgte bei ihrer ersten Turnierteilnahme gleich für Furore: Amelie Einig (31 kg) zeigte sich kampfstark und durfte sich nach einem Sieg dafür „Silber“ um den Hals hängen. Wie auch „Kuti“ Öztürk, der diesmal im Finale mit seinem Dauerkonkurrenten Calvin Stiller aus Lünen gar nicht klarkam und unterlag; am Ende belegte er Platz zwei. auch er dürfte bei der Wittener DM am Start sein.  

 

Durchaus gelungene Auftritte hatte der junge Tyler Herzog. In der D-Jugend, 37 kg, trat er trotz seiner Niederlagen couragiert auf und dürfte künftig sicher besser abschneiden als diesmal – er landete auf Platz sechs. Verletzungsbedingt konnte Ilias Stuckas nach dem Auftaktkampf nicht mehr richtig in den Wettkampf eingreifen, für ihn stand am Ende Rang fünf.

 

Das Wittener Betreuer- und Trainerteam mit dem Jugendvorsitzenden Mehmet Öztürk, „Szobi“ Hatos-Dragut, Eda Güner und Nina Kahriman war mit den Leistungen des diesmal ungewohnt kleinen KSV-Teams durchaus angetan, war doch bei allen Akteuren deutliches Potenzial festzustellen.

Landesmeister Ümitcan Tasdemir

02.02.18

Zwei Titel, dreimal Silber und zwei Bronzemedaillen für KSV Witten bei LM

Dazu Platz zwei in der Vereinswertung bei den Freistilkämpfen in Aachen

Der TV Walheim war Ausrichter der ersten NRW-Landesmeisterschaft des Jahres im Ringen, die am vergangenen Wochenende im Aachener Inda-Gymnasium ausgetragen wurde. Am Start waren Junioren sowie die Jugendklassen B und C, der KSV Witten 07 war mit elf Aktiven dabei. Sieben Medaillen und weitere gute Platzierungen der Kämpferinnen und Kämpfer aus der Ruhrstadt sorgten am Ende für einen zweiten Rang in der Mannschaftswertung – hinter dem AC Köln-Mülheim, der fast doppelt so viel Akteure aufgeboten hatte.

Zwei Titel konnten sich die Ringer aus der Ruhrstadt sichern: bei den Junioren war Tugkagan Öztürk (61 kg) in seinen drei Begegnungen nicht zu bezwingen, er gewann verdient die Goldmedaille. Die erreichte auch der junge Ümitcan Tasdemir (57 kg), der in der C-Jugend gleich fünfmal auf die Matte musste und mit fünf Siegen überlegen auf dem obersten Podestplatz landete.

Silber gewannen Niclas Weiß (B, 44 kg), , Max Nowicki (B, 52), die in ihren jeweils vier Kämpfen dreimal siegreich blieben, sowie Lotta Englich (C, 50), die sich im entscheidenden Kampf überraschen ließ und auf den Schultern landete. Trotz dreier Siege in vier Kämpfen landete Gensche Gereev (Junioren, 70) „nur“ auf den Bronzeplatz. Die gleiche Platzierung erreichte Vatan Ülger (Junioren, 57 kg), der in fünf Kämpfen dreimal siegte.

Das gute Gesamtresultat unterstrichen Ben Schaller (B, 41) und Rasmus Rodeheger (C, 29) mit ihren vierten und Mika Noel Labes (C, 34) sowie Romeo Bernhardt (B, 41) mit den fünften Rängen in ihren Klassen.

Damit war das KSV-Trainerteam mit Klaus Eigenbrodt, „Szobi“ Hatos-Dragut, Eda Güner und Nina Kahriman am Ende hoch zufrieden, fehlten doch mit den Brüdern Eigenbrodt zwei weitere starke Ringer, die allemal Medaillenchancen gehabt hätten. Am kommenden Wochenende nun findet neben der Landesmeisterschaft der weiblichen Klassen die der Jugend im klassischen Stil statt. Dort geht es dann um die Qualifikation für die Deutsche Jugendmeisterschaft, die der KSV Witten vom 5. bis 7. April in der Husemannhalle ausrichten wird.  

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