Aktuelles - Januar 2018

31.01.18

„Kowa“ ist 75!

Glückwunsch an Günter Kowalewski

 

Heute feiert er Geburtstag, einen besonderen, wenngleich keinen runden: Günter Kowalewski, allgemein bekannt und gerufen als „Kowa“ – er wird heute 75. Dazu gratuliert der KSV Witten ganz herzlich und wünscht ihm weiterhin viel Glück und Gesundheit!

Günter Kowalewski begann beim KSV Jahn Marten mit dem Ringen; später wechselte er zur SU Annen, damals die Nr. 1 im Wittener Ringersport. 1971 kam er dann zum Ortsrivalen KSV 07 und feierte mit der Mannschaft 1974 den deutschen Titel. Sechs Deutsche Einzelmeisterschaften bei den Männern stehen bei ihm zu Buche, 1972 gehörte er zur deutschen Olympia-Mannschaft, die in München kämpfte, und belegte im Halbschwergewicht Platz acht.

 

Viele Kampfgefährten und Freunde freuen sich auch heute noch, gemeinsam mit ihm die Kämpfe des KSV in der Bundesliga zu verfolgen.

Günter Kowalewski (2. v.l.) mit H. Eichelbaum, H. Sperling, D. Englich, H. Öngör, K. Rost, D. Schmengler, H. Treml
und H. Nettesheim im Finale 1974

30.01.18

Gastgeschenke aus China:

KSV-Delegation überreicht Präsente an Bürgermeisterin
 

Ein besonderes Erlebnis hatte im vergangenen Dezember eine Jugenddelegation des KSV Witten 07: die jungen Ringer durften an einem Jugend-Winter-Camp in der chinesischen Großstadt Heyuan teilnehmen! Auslöser der Reise war eine Einladung des chinesischen Reiseleiters Huanjian Li, der – wie auch der KSV – vor wenigen Monaten mit einer Jugendgruppe die Wittener Partnerstadt Bitterfeld-Wolfen besucht hatte. Daraus entwickelte sich die Visite in China, und neben den Wittenern hatten auch Delegationen aus Bitterfeld-Wolfen, Marl, Costa Rica, Malaysia, Thailand und Indonesien den Weg nach Heyuan gefunden.

 

Während des Winter-Camps in China waren u.a. Gastgeschenke ausgetauscht worden: die Wittener überreichten eine Flagge der Stadt, einen Bildband und den Wittener Sackträger als Geschenke der Wittener Bürgermeisterin. Und die Chinesen schickten ihrerseits Präsente aus dem Reich der Mitte in die Ruhrstadt – die wurden nun von den jungen Sportlern, Betreuer Kurt Schröer und dem KSV-Vorsitzenden Thomas Altstadt im Wittener Rathaus übergeben.

 

„Wenn einer eine Reise tut ….“ – geschweige denn nach China, da gab es natürlich viel zu berichten.  Die jungen KSV-Ringer und Delegationsleiter Kurt Schröer berichteten von ihrer Reise, und Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Referatsleiter Norbert Gärtner waren mehr als interessierte Zuhörer. Sie unterstrichen dabei die Bedeutung solcher Veranstaltungen, die der Völkerverständigung und dem gegenseitigen Verständnis dienen. Über ein handgemaltes Bild eines bekannten chinesischen Künstlers und ein „goldenes“ Buch der Stadt Heyuan freute sich die Bürgermeisterin sichtlich – aus diesem Teil der Welt sind noch nicht allzu viele Präsente in ihrer Sammlung.

 

 


 

 

27.01.18

Gelesen in der:

WAZ Witten | 27.01.2018 | Seite 12

über unser KSV-Ehrenmitglied Edmund "Ede" Oldenburg
 

Wenn ein Kriegskind erzählt
5000 Fans folgen Edmund Oldenburgs Geschichten auf Facebook. Jetzt hat der 84-jährige Wittener aus seinen Erinnerungen ein Buch gemacht


Witten. Auf Facebook ist er schon lange so etwas wie ein Star, hat 5000 Fans, die seine Nachrichten verfolgen. Fast täglich schreibt Edmund Oldenburg in dem sozialen Netzwerk und erzählt Geschichten aus seinem Leben. Die große positive Resonanz hat den 84-Jährigen ermutigt, daraus ein Buch zu machen. Jetzt ist „Kriegskind Edmund erzählt“ erschienen.

Auf 144 Seiten erzählt der alte Wittener darin, was er als Kind in der Stadt erlebt hat. Das heißt: Eigentlich schreibt er nicht, er diktiert. Denn er leidet an einer Muskelerkrankung, ist seit 2002 auf einen Rollstuhl angewiesen. Auch Tippen geht nicht mehr. Stattdessen spricht er in einen Sprachcomputer, der die Worte in Schrift umwandelt. Tochter Birgit, selbst Autorin, bringt die entstandenen Texte schließlich in Form, deshalb steht sie auch als Autorin auf dem Cover. Allerdings: „Das ist alles so, wie ich es gesagt habe, das ist mein Stil“, das ist Edmund Oldenburg ganz wichtig. Fehler, falls der Computer sich „verhört hat“, die lässt er zwar gerne rausmachen, aber keine Sprach-Spielereien hinein.

Stattdessen erzählt der 84-Jährige seine persönlichen Erinnerungen ganz schlicht und schnörkellos – fast ein bisschen kindlich. „Ja klar, ich erzähle es ja auch aus Kindersicht, so wie ich es damals erlebt habe“, sagt der Autor. Die Bombennächte, die karge Nachkriegszeit, die Streiche, die er seiner Lehrerin gespielt hat: Vieles ist sehr ernsthaft und berührend, manches sehr amüsant. „Kurzweilig“ lobt Bürgermeisterin Sonja Leidemann, die das Vorwort zu dem Buch geschrieben hat.

Seine ganz persönliche Geschichte taugt offenbar als spannender Geschichts-Unterricht, diese Erfahrung hat Oldenburg gemacht. Viele Facebook-Freunde – aus aller Welt übrigens – hätten sich für die Erzählungen bedankt. „Woher sollen die junge Leute auch vom Krieg wissen, wenn wir Alten es ihnen nicht erzählen?“

Oldenburgs erstes Buch soll nicht sein letztes sein. Zwei weitere Projekte hat der rührige Rentner schon angefangen. Als nächstes soll ein Band zur Geschichte Wittens erscheinen. Oldenburg hat in Alabama (!) ein sehr seltenes Exemplar einer Wittener Stadtgeschichte von 1926 ergattert. Die hat er mit weiteren Quellen ergänzt und fortgeschrieben. Wie die Anfänge von Witten entstanden, wo die erste Besiedlung war und wie Stockum zu seinem Namen kam – alles das wird er erzählen. „Mit etwas Glück bekomme ich es noch in diesem Jahr fertig“, hofft er. Denn die Umsetzung des eingesprochenen Textes zu einem fertigen Manuskript ist mühsam und zeitaufwändig.

Und wenn die „Geschichte Wittens“ auf dem Markt ist, dann folgt Buch Nummer 3: „Die Ruhr und die sagenumwobene Burg Hardenstein“ wird es heißen, ebenfalls etwas Historisches sein. Grundlage dafür ist ein Buch von Max Seippel aus dem Jahr 1891, das der Wittener ebenfalls in den USA entdeckte. Bis dahin dauert es zwar noch, aber vielleicht wird Oldenburg seinen Facebook-Freunden ja schon vorher wieder ein kleines bisschen was verraten...

23.01.18

Gelesen bei „ringen.de“:

 

BURGHAUSEN LEGT VOR – WUNDER VON KÖLLERBACH 2.0?

Im Rennen und den Deutschen Mannschaftsmeistertitel hat der SV Wacker Burghausen am vergangenen Samstag gegen den KSV Köllerbach kräftig vorgelegt. Im Hexenkessel von Burghausen konnte man die Saarländer mit 18:6 bezwingen. Das große Plus auf Burghausener Seite war die starke Achse deutscher Ringer.

Köllerbach gelangen lediglich drei Einzelsiege, Burghausen dominierte in allen vier Aufeinandertreffen zwischen deutschen Athleten. Das Gesamtergebnis für Burghausen derart in die Höhe schraubten schließlich die ausländischen Athleten. In zwei Klassen ergatterten sie die Maximalausbeute von vier Zählern, in einer Begegnung derer drei. So stand am Ende ein nicht zu erwartender 18:6 Sieg und der SV Wacker Burghausen steht kurz vor dem Titelgewinn.

Doch man sollte sich auf Burghausener Seite nicht zu sicher wähnen, denn entschieden ist damit noch nichts – auch große Rückstände sind mit einigen Spitzenkämpfen wieder wett zu machen. So konnten die Köllerbacher schon im Halbfinale gegen den TuS Adelhausen einen 9-Punkte-Rückstand aufholen und sich den Weg ins Finale gegen alle Prognosen erkämpfen. Ob sich das Wunder von Köllerbach am Samstag wiederholt warten die Fans mit Spannung ab.

 

Der entscheidende Finalkampf findet am kommenden Samstag, 27.01.2018 in Köllerbach statt.

Es wird wieder einen Livestream auf Facebook und Youtube geben.

Finale Vorkampf

 

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

SV Wacker Burghausen
18

KSV Köllerbach
6

 

Wettkampfstätte  

Sportparkhalle Burghausen

 

Kampfrichter: 

KR: Mario Schmidt
MP: Uwe Manz
PR: Ralf Schneider

 

 

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

FR

57

Vladimir Egorov

Viktor Lyzen

4:0

16:0

05:43

GR

61

Andreas Maier

Bekhan Mankiev

0:3

PS 0:11

06:00

FR

66

Beka Lomtadze

Nico-Antonio Zarcone

4:0

16:0

05:08

GR

71

Matthias Maasch

Marc-A. von Tugginer

3:0

PS 8:0

06:00

FR

75A

Magomedmurad Gadzhiev

Mihail Sava

3:0

PS 9:0

06:00

GR

75B

Michael Widmayer

Timo Badusch

1:0

PS 2:0

06:00

FR

80

Benjamin Sezgin

Andrij Shyyka

2:0

PS 10:5

06:00

GR

86

Eugen Ponomartschuk

Laszlo Szabo

0:2

PS 0:3

06:00

FR

98

Erik Thiele

Gennadij Cudinovic

1:0

PS 2:2

06:00

GR

130

Armin Majoros

Heiki Nabi

0:1

PS 0:2

06:00

Überzeugende Leistung: Idris Ibaev

21.01.18

 

KSV Witten greift 13 Bezirkstitel ab

Westfalenmeisterschaft in Dortmund wurde vergoldet

Ibaev und Stankovich bei den Männern mit starken Vorstellungen

 

Am vergangenen Wochenende war der KSV Jahr Marten einmal mehr Ausrichter von Bezirksmeisterschaften im Ringen: in der Kirchlinder Sporthalle gingen Samstag und Sonntag Sportlerinnen und Sportler des Bezirks Westfalen auf die drei Matten, um Meister, Medaillengewinner und Platzierte auszukämpfen. Bis auf die Jugend E wurde im klassischen, also griechisch-römischen Stil gekämpft. Da ist der KSV Witten derzeit gut besetzt – kein Wunder also, dass von den 23 Akteuren des Vereins gleich 13 Titel und Goldmedaillen abgreifen konnten. Das bescherte dem KSV dann auch den Sieg in der Vereinswertung.

 

In den meisten Wettkampfklassen gab’s gute Teilnehmerfelder, so dass dieses Turnier durchaus schon eine erste Formüberprüfung für kommende Aufgaben war. Das galt insbesondere auch in der Männerklasse, wo vier KSV-Athleten antraten. Zwei davon gewannen in ihren Kategorien: Idris Ibaev dominierte in der 72 kg-Klasse, wo er sich am Ende mit fünf Siegen durchsetzte. Dreimal erfolgreich war Simeon Stankovich (97 kg), der besonders im Finale gegen einen starken Gegner aus Bielefeld zu gefallen wusste. Bei Pascal Wittke (77 kg) ging nach vier Siegen am Ende die Kraft etwas aus, im Finale musste er eine Niederlage hinnehmen. Für ihn blieb immerhin die Silbermedaille – Platz 2. Für Mert Tasdemir (87 kg), gerade der Jugendklasse entwachsen, ging es darum, bei den Männern Erfahrungen zu sammeln. Er verkaufte sich gut, am Ende landete er auf Rang 6.

 

In der Jugend A zeigte sich der KSV recht stark, drei Meistertitel und einmal Silber waren hier die Ausbeute. Noah Englich wurde in der 45 kg-Klasse Sieger mit einem technischen Erfolg; Tugkagan Öztürk (60 kg) war ebenfalls mit einem vorzeitigen Erfolg bereits Meister. Zu überzeugen wusste Gensche Gereev (65 kg), der vier Begegnungen bestritt und alle gewann. Bis kurz vor Schluss sah auch Andreas Zenger (55 kg) im Finale noch wie der sichere Sieger aus, gab dann aber noch Punkte ab und unterlag knapp. Ihm blieb als Trost die Silbermedaille.

 

Über zwei weitere Goldmedaillen durften sich die Wittener Ringer in der Jugend B freuen. Die erste ging an Kutkagan „Kuti“ Öztürk, der alle fünf Begegnungen vorzeitig gewann. Und auch Gregor Eigenbrodt (52 kg) hatte keine Mühe, sich in seinen fünf Kämpfen jeweils vor dem offiziellen Kampfende entscheidend durchzusetzen. Ben Schaller zeigte in der 38 kg-Klasse großen Kampfgeist, gewann zwei Begegnungen und landete so auf einem guten 4. Platz. Nikita Maimakov (57 kg) zahlte noch Lehrgeld, wurde aber immerhin Dritter dieser Gewichtsklasse.

 

Am Sonntag ging’s dann weiter mit den jüngeren Altersklassen. Bei der C-, D- und E-Jugend ging der KSV mit 11 Aktiven auf die Matten – gleich sechs Meisterschaften gab’s am Ende zu feiern!

 

In der E-Jugend gewann Jan Ole Labes (21 kg) nach drei Siegen einen weiteren Titel. In der Klasse bis 31 kg kam Adrian Gusseva ebenfalls zu drei Erfolgen und „Gold“. Clarissa Ernst blieb in der Klasse bis 23 kg dreimal siegreich – bei einer Niederlage bedeutete dies „Silber“. Die gleiche Platzierung errang Ilias Stuckas (27 kg), der ebenfalls bei drei Siegen einmal unterlag. Bei Tyler Herzog standen zwei Siegen die gleiche Anzahl an Niederlagen gegenüber – damit landete er mit einer Bronzemedaille auf dem Treppchen.

 

Bei den D-Jugendlichen waren nur zwei Akteure des KSV Witten am Start – sie erreichten mit zwei Titeln die optimale Ausbeute: Mika Noel Labes (31 kg) konnte alle vier Begegnungen gewinnen und sich so Gold sichern. Kamil Gereev (42 kg) gewann seine drei Kämpfe und auch er wurde Westfalenmeister.

 

Bei den Jugendlichen der Altersklasse „C“ waren zwei weitere Siege der KSV-Ringer fällig. Nach dem Freistiltitel gewann Niclas Weiß (46 kg) mit fünf gewonnenen Partien auch den im klassischen Stil. Ümit Can Tasdemir (50 kg) wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Er gewann zwei Kämpfe vorzeitig und sicherte sich die Westfalenmeisterschaft. Tidiane Jerome Jagusch (46 kg) und Felix Weniger (34 kg) sammelten weiter wichtige Erfahrungen im Wettkampf und kamen auf den Plätzen 5 bzw. 9 ein.

 

Eine überzeugende Leistung der KSV-Ringerinnen und -Ringer am Wochenende, auf der sich gut aufbauen lässt. Das Trainerteam war auf jeden Fall hochzufrieden!

Die KSV-Mannschaft bei der Bezirksmeisterschaft am Samstag in Kirchlinde

18.01.18

Die Neueinteilung der 1. Ringer-Bundesligen Saison 2018/19:

 

Der Deutsche Ringer-Bund DRB gab jetzt die Neueinteilung der Gruppen der 1. Ringer-Bundesliga für die Saison 2018/19 bekannt. Nachdem in der Vorsaison lediglich sieben Mannschaften pro Gruppe umfasste, sind es nunmehr je acht. Die Zusammenstellung ist teilweise überraschend, aber der DRB hatte dies bereits bei der Bundesliga-Tagung im November des vergangenen Jahres angedeutet.

 

So wurden die bisherigen Gruppen neugestaltet – „zusammengewürfelt“. Der KSV Witten ist nunmehr der Gruppe Nordwest zugeordnet, die sich von Mecklenburg-Vorpommern bis Baden-Württemberg erstreckt! Auf einer Karte sind die Standorte der einzelnen Vereine zu erkennen.

 

Gruppe Südwest:

1            KSV Köllerbach                SRL

2            KV Riegelsberg                 SRL

3            AC Heusweiler                  SRL

4            ASV Hüttigweiler             SRL

5            TuS Adelhausen               SBD

6            ASV Urloffen                    SBD

7            RKG Freiburg                    SBD

8            RG Hausen Zell                SBD

 

Gruppe Nordwest:

1            ASV Mainz                         RHH

2            VfL Neckargartach          WTB

3            KSV Witten                       NRW

4            RC Merken                        NRW

5            TV Walheim                      NRW

6            SV Al. Nackenheim         RHH

7            SC Kleinostheim              HES

8            RV Lübtheen                    MEV

 

Gruppe Südost:

1            SVW Burghausen            BAY

2            SVS Hallbergmoos           BAY

3            SVJ Nürnberg                   BAY

4            TSV Westendorf              BAY

5            FCE Aue                             SAS

6            WKG Pausa/Plauen        SAS

7            RSV Greiz                          THÜ

8            ASC Bindlach                    BAY

 

Legende:

SRL – Saarland; SBD – Südbaden; RHH – Rheinhessen; WTB – Württemberg;

NRW – Nordrhein-Westfalen; HES – Hessen; MEV – Mecklenburg-Vorpommern;

BAY – Bayern; SAS – Sachsen; THÜ – Thüringen

 

17.01.18

 

KSV Witten ehrte DM-Medaillengewinner/-innen 2017

Empfang im Restaurant Haus Unland in Dorstfeld

 

„Ehre, wem Ehre gebühret“, unter diesem Motto stand ein Empfang, den der Vorstand des KSV Witten 07 seinen Medaillengewinnerinnen und -gewinnern des Jahres 2017 am Dienstagabend gab. Im Mittelpunkt: die Ringerinnen und Ringer, die den Verein im Wettkampfjahr 2017 so herausragend vertreten hatten. „Siebenmal Edelmetall – das gab’s beim KSV schon lange nicht mehr“, zeigte sich Vorsitzender Thomas Altstadt hochzufrieden. Aber: “Es wäre schön, wenn die eine oder andere Silbermedaille in diesem Jahr vergoldet werden könnte“, sprach er seine Hoffnung aus – gleichermaßen an Sportler/-innen und Trainer gerichtet.

 

Denn das vergangene Jahr war in der Tat „silbern“ – von sieben Medaillen gab es derer gleich sechs: Viviane Herda war zweimal erfolgreich – Silber bei den Juniorinnen und den Frauen; Dilara Bayrak, Gregor Eigenbrodt, Noah Englich, Andreas Zenger und Mateusz Wollny erkämpften ebenfalls jeweils Vizemeisterschaften in ihren Alters- und Gewichtsklassen. Da blieb es dem Senior vorbehalten, für den Höhepunkt zu sorgen: Adam Juretzko gewann bei den Deutschen Meisterschaften 2017 im sächsischen Plauen seinen neunten und (wahrscheinlich …) letzten Titel und damit Gold. Im Alter von 45 Jahren verwies der „eiserne Adam“ die junge Konkurrenz damit auf die Plätze!

 

Bei kulinarischen Leckereien saßen die Aktiven mit den Vorstandsvertretern einige Stunden im Dorstfelder Restaurant „Haus Unland“ – einem Sponsor des KSV Witten – zusammen und fachsimpelten – natürlich u.a. über die Neueinteilung der 1. Bundesliga in der kommenden Saison.

"Vivi" immer obenauf!

16.01.18

 

Guter Start für Viviane Herda ins Jahr 2018:

Platz zwei beim DRB-Kaderturnier im Westerwald

 

 

 

 

 

In Ransbach-Baumbach fand das erste DRB-Kader-Pflichtturnier im weiblichen Ringen 2918 statt. Ausgerichtet vom Ringer-Verband Rheinland hatten sich die deutschen Spitzen-Athletinnen am vergangenen Wochenende im Westerwald-Örtchen eingefunden, um unter den Augen von Bundestrainer Patrick Loes und seinem Team eine erste Formüberprüfung vorzunehmen.

 

Mit dabei auch die Wittener Kaderringerin Viviane Herda, die in der 62 kg-Klasse startete. Unter sieben Konkurrentinnen gelang ihr mit dem zweiten Rang ein guter Start ins Wettkampfjahr 2018. „Vivi“ kam gut in den Wettkampf – zwei Siege mit technischer Überlegenheit standen zu Buche. Johanna Beier aus Südbaden musste mit 0:11 die Segel streichen, und auch Janny Sommermeyer aus Berlin ging’s beim 1:12 nicht besser. Damit hatte die KSV-Ringerin das Finale erreicht.

 

Das führte sie einmal mehr gegen die Spitzenringerin Luisa Niemesch aus Weingarten, amtierende Deutsche Meisterin der Frauen, Olympia-Starterin von 2016, Frauen-EM-Fünfte und Dritte der U 23-EM 2017. Und diesmal war der Kampf relativ eng, Viviane hielt lange gut mit. Am Ende stand dann doch der Sieg der Ringerin aus Nordbaden, die mit 5:0 Punkten gewann, gegen die Wittenerin jedoch hart kämpfen musste. Und Viviane Herda hat wieder einmal bewiesen, dass sie ihren Weg in die nationale Spitze auch in der Frauenklasse weiter unbeirrt geht.

 

Das Ergebnis in der 62 kg-Klasse:

 

1.

Luisa Niemesch

SV Weingarten

2.

Viviane Herda

KSV Witten

3.

Luzie Manzke

RSV Hansa 90

4.

Janny Sommermeyer

SV Luftfahrt Berlin

5.

Johanna Meier

WKG Weitenau-Wieslet

6.

Anja Telkemeier

Hessischer Ringer-Verband

7.

Katharina Gilewitsch

AC Germania Artern

 

Ringen:

Erstes Turnier des neuen Jahres – Bezirksmeisterschaften in Bielefeld

Wettkämpfe im Freistil – drei Titel trotz kleiner KSV-Mannschaft

 

Der ASV Atlas Bielefeld war am vergangenen Wochenende einmal mehr Ausrichter einer Bezirksmeisterschaft im Ringen, der ersten im Jahr 2018. Während am Samstag Männer und die Jugendklassen A und B im Freistil an den Start gingen, waren am Sonntag die jungen Akteure der Altersklassen C, D und E-Jugend aktiv. Die guten Wettkämpfe waren wieder gut organisiert – und der KSV konnte, trotz einiger Widrigkeiten, auch wieder Akzente in Form von Titeln und Medaillen setzen.

 

Verletzungsbedingt und aus anderen Gründen war die Mannschaft des KSV Witten am Samstag stark dezimiert, nur sechs Ringer aus der Ruhrstadt nahmen am Turnier teil. Gleichwohl konnten am Ende drei Meistertitel gefeiert werden: Kutkagan Öztürk (48 kg), Alexander Boric (62 kg), beide Jugend B sowie durch Zaryalay Schojah (79 kg) konnten alle Kämpfe siegreich gestalten und die Westfalenmeisterschaft gewinnen.

 

Auf Medaillenränge kamen in der Jugend A Gensche Gereev (65 kg), der Silber gewann, und Tim Oberboßel (60 kg) auf dem Bronzerang. Nikita Maimakov (57 kg) musste (noch) Lehrgeld zahlen und wurde Vierter in der Jugend B.

 

Am Sonntag dann war die KSV-Mannschaft der Jugend C, D und E deutlich stärker besetzt, 14 junge Ringer aus der Ruhrstadt erkämpften erneut drei Meisterschaften, dazu gleich fünf Silbermedaillen und einen dritten Platz. Das bedeutete Rang zwei in der Mannschaftswertung – der PSV Detmold war mit seinen 27 Akteuren nicht zu schlagen.

 

Mit Gold konnten sich Jan Ole Labes (Jugend E, 21 kg), Kamil Gereev (D/42) und Ümit Can Tasdemir (C/50) schmücken. Vizemeisterschaften erkämpften Ilias Stuckas (E/25), Mika Noel Labes (D/31), Katharina Boric (D/46), Rasmus Rodeheger (C/29) und Niclas Weiß (C/38). Andrej Maimakov (C/46) durfte sich über Bronze freuen. Mit Tyler Herzog (E/31 – 4.), Felix Weniger (C/34 – 5.), Elisa Labes (D/26 – 6.) sowie Romeo Bernhardt (C/38 – 8.) und Aledsej Maimakov (C/42 – 8.) kamen die weiteren Wittener KSV-Ringer in die Platzierungen.

 

Die Wittener Trainer Klaus Eigenbrodt, Jan Kramarczyk und Pascal Wittke stellten zufrieden fest, dass ihre Ringerinnen und Ringer ihr Bestes gegeben und gut gekämpft haben. Es zeigte sich, dass längeres und intensiveres Training auch entsprechende Erfolge mit sich bringt. Mit den gezeigten Leistungen waren sie zufrieden, am Ende auch mit dem 2. Platz in der Mannschaftswertung - Hut ab und herzlichen Glückwunsch!

 

Am Samstag und auch am Sonntag kämpften alle Wittener KSV-Athleten im Gedenken an ihre verstorbene Trainerin Yvonne Englich mit schwarzem Trauerband am Handgelenk – „Einer für Alle und Alle für Eine(n)!“

Neu-KSV-Trainer Arslan Kulakac

16.01.18

Neu im KSV-Trainerteam:

NRW-Landestrainer Arslan Kulakac

 

Hagener kommt für Attila Bayrak zum KSV Witten 07

 

Attila Bayrak, Sohn des zweifachen Ringer-Olympiasiegers Mithat Bayrak und wie sein Vater eine Institution beim Wittener Bundesligisten KSV 07, geht in den einstweiligen „Trainer-Ruhestand“. Er trainierte und betreute seit vielen Jahren die Reservemannschaft des Vereins, die drei Jahrzehnte das Bild NRW-Oberliga prägte und zuletzt in der Verbandsliga antrat. Mannschaftlich hatte es einen Umbruch gegeben, viele Leistungsträger gingen zu anderen Vereinen. So war es zuletzt eine ganz junge Truppe, die Woche für Woche auf die Matte ging, eigentlich eine Jugendmannschaft. Die schlug sich auch immer wieder prächtig, doch als auch noch die Top-Akteure dieses Teams im Bundesliga-Kader aushelfen mussten, war die Substanz dahin. Es gab Niederlagen und Probleme, das Soll von jeweils mindestens neun Ringern in den zehn Gewichtsklassen Woche für Woche aufzubieten. Dabei improvisierte er häufig, stellte sich selbst noch auf und verhinderte dadurch mehrfach eine Niederlage an der Waage. Jetzt ist für ihn Schluss, nachdem er seine Tätigkeit eigentlich schon im Vorjahr beenden wollte. Private und berufliche Gründe gaben den Ausschlag.

 

Der KSV Witten dankt Attila Bayrak für seinen enormen Einsatz und seine Arbeit über mehr als ein Jahrzehnt, wünscht ihm für die persönliche Zukunft viel Glück. Vielleicht kann er seine Akkus aufladen und nach einer schöpferischen Pause wieder in das KSV-Trainerteam zurückkehren ….

 

Dem Verein bleibt er verbunden – allein schon durch seine ringende Tochter Dilara, im Vorjahr Deutsche Vizemeisterin in der Jugendklasse.

 

Für Bayrak kommt ein neues Gesicht zum KSV, das in Ringerkreisen allerdings ziemlich bekannt ist: Arslan Kulakac, 43-jähriger Hagener, stößt zum Trainerstab der Wittener. Dort, beim KSV Hohenlimburg, war er seit 1984 viele Jahre zunächst selbst auf der Ringermatte aktiv. Nach einer Verletzung hängte er seine Schuhe an den Nagel und schlug die Trainerlaufbahn ein. Seit 2010 betreute er den Nachwuchs der Sauerländer, in der letzten Saison dann übernahm er zusätzlich die Männermannschaft. Die war zwischendurch ‘mal in der 2. Bundesliga – zusammen mit dem KSV Witten – zuhause, hatte sich in den letzten drei Jahren in der NRW-Oberliga etabliert. Und seit drei Jahren ist er als einer der Landestrainer im Ringerverbandes NRW auch für den Ringer-Nachwuchs bei Lehrgängen, Turnieren und Meisterschaften verantwortlich. Und zwar im griechisch-römischen Stil, wo die NRW-Sportler derzeit eine Renaissance erleben und Titel und Medaillen auf Bundesebene gewinnen.

 

Kulakac, von Beruf Lagerleiter bei einem Hagener Unternehmen, ist verheiratet und hat drei Kinder. „Sie sind sportlich – im Handball, Wasserball und Turnen, leider nicht im Ringen“, stellt der Neu-Wittener schulterzuckend fest. Warum kommt er nach Witten, was sind seine Ziele? „Etwas Neues anfangen, unter anderen, vielleicht besseren Bedingungen arbeiten, sich höhere Ziele setzen können“, lautet die Begründung für den Wechsel nach über 30 Hohelimburger Jahren. Und weiter: „Ich will dabei helfen, dass der KSV Witten mit seiner Zweitvertretung künftig wieder eine Hauptrolle im Land spielt“, sieht er bessere Zeiten für KSV 2 kommen. Dabei wird er nicht nur als Trainer eine Rolle spielen – auch Organisation und Betreuung der Zweitvertretung werden in seinen Händen liegen. „Wir müssen uns dort in einigen Bereichen ergänzen, verstärken, um den guten Nachwuchsleuten ein Umfeld für ihre positive sportliche Entwicklung zu schaffen“, hat er seinen Arbeitsrahmen formuliert.

 

Der KSV Witten freut sich über die wichtige Ergänzung im Trainerteam, heißt Arslan Kulakac herzlich in der Ruhrstadt willkommen und wünscht ihm Freude und Erfolg in der neuen Aufgabe.

 

09.01.18

 

Gelesen in der:

 

WAZ Witten | 09.01.2018 | Seite 20
 

 

 

 

 

Ein Leben für das Ringen

Nachruf. Yvonne Englich wird nur 38 Jahre alt. Deutsche Meisterin war auf der Matte kaum zu schlagen. Kampf gegen den Krebs war aber nicht zu gewinnen

Witten. Selbst die größte Kämpferin hat irgendwann nicht mehr die Kraft, sich gegen einen solchen Gegner zur Wehr zu setzen. In der Nacht zu Montag verstarb Yvonne Englich, die dreimalige Deutsche Meisterin im Freistilringen. Die gebürtige Baden-Württembergerin wurde nur 38 Jahre alt.

Ein Leben für den Ringersport, und das mit Leib und Seele. Selten hat es wohl im deutschen Sport eine Frau gegeben, die mit einer solchen Hingabe ihre Ziele verfolgt hat. Wobei ihr der größte Wunsch verwehrt blieb: ein Start bei den Olympischen Spielen. Sie hatte alles versucht, wollte 2012 ihre erfolgreiche aktive Laufbahn mit einem Platz im Olympia-Kader in London krönen – letztlich aber scheiterte sie auf der Zielgeraden, schaffte nicht die Qualifikation.

Zwischenzeitlich war sie sogar mit ihrem Mann Mirko Englich ins brandenburgische Leistungszentrum nach Frankfurt/Oder gezogen, um dort alles den sportlichen Ambitionen unterzuordnen. Unter ihrem Geburtsnamen Hees landete die Ringerin seinerzeit noch für ihren Heimatverein SC Korb startend die ersten bedeutenden Erfolge. 1997 gab’s bei der Junioren-EM die Silbermedaille – erstmals stand sie bei einem so großen Turnier auf dem Podest.

Erneut Vize-Europameisterin wurde Yvonne Englich 1999, schaffte im gleichen Jahr bei den Weltmeisterschaften der Juniorinnen Rang drei. Den ersten von drei nationalen Titeln holte sie im Jahr 2002 – kurz zuvor war sie der Liebe wegen ins Ruhrgebiet gezogen. Es folgten die DM-Triumphe 2008 und schließlich 2011 in Freiburg – unweit ihrer Heimat, was ihr ein besonderes Anliegen war.

EM-Bronze in Dortmund

Bei den Europameisterschaften in Dortmund gewann Yvonne Englich im gleichen Jahr die Bronzemedaille, ihr wohl größter Erfolg, und das als mittlerweile zweifache Mutter. Während sie ihren Sohn Noah und dann ihre Tochter Lotta zur Welt brachte und sie aufzog, konnte sich parallel ihr Mann Mirko Englich seinen eigenen sportlichen Traum erfüllen, gewann Olympia-Silber 2008 in Peking. Unvergessen die Bilder, wie Yvonne und ihre Sprösslinge nach dem Finalkampf gemeinsam mit Mirko diesen einzigartigen Moment in Peking feierten.

Kennengelernt hatte sich das Sportler-Paar vor mittlerweile rund 18 Jahren, als Mirko Englich seinerzeit seine Schwester Nina als Betreuer zur Deutschen Meisterschaft nach Sachsen begleitete. „Damals hat dieses rothaarige Energiebündel unseren Mirko in den Schwitzkasten genommen“, erinnert sich dessen Vater Detlef augenzwinkernd.

Es entstand daraus eine bemerkenswerte Partnerschaft zweier Leistungssportler, denen es eindrucksvoll gelang, Familie und Sport miteinander zu verbinden. Zuletzt hinterließ Feuerwehrfrau Englich, die mit ihrer resoluten Art bisweilen auch mal auf Verbandsebene aneckte, auch merklich ihre Spuren beim KSV Witten 07. Die Jugendarbeit des Traditionsvereins hievte sie mit ihrer beharrlichen, erfolgsorientierten Arbeit auf ein neues Niveau, verlangte von den KSV-Talenten immer hundertprozentigen Einsatz.

Gekennzeichnet von ihrer schweren Krebserkrankung zog sie sich zuletzt aber immer mehr zurück, versuchte die letzten Wochen und Monate im Kreise ihrer Familie so gut es ging zu genießen. Das letzte gemeinsame Weihnachtsfest war für die leidenschaftliche Ringerfamilie wie ein Geschenk, am Wochenende erlebte Yvonne Englich auch noch den elften Geburtstag ihrer Tochter Lotta. Der deutsche Ringkampfsport, auch der KSV Witten 07 und der SC Korb, verlieren mit Yvonne Englich eine leidenschaftliche Sportlerin, die ihren Weg bis zuletzt konsequent verfolgte. Nur den Kampf gegen den Krebs, den konnte sie einfach nicht gewinnen.

08.01.18

Rückblick der Teakwon-Do Events 2017 

  • Dr. Christian Brodowski hat im Jahr 2017 seine vierteilige Prüfung zum 4. Dan abgelegt. Prüfer waren die Großmeister Franz Eberl (Salzburg) und Thomas Wiener (Berlin)
  • Stationen der Prüfung waren: Die Ausrichtung des Lehrgangs in Witten im Januar, Besuch in Berlin im Juni, Intensiv-Wochenende in Salzburg im November und Besuch in Freiham/München im Dezember diesen Jahres.
  • Oft begleitet von Schülern und Schwarzgurten der Gruppe
  • Fotos und Videos dazu finden sich hier:
  • https://mega.nz/#F!jUtDUDqY!WQ1k4vNIF_nfpNvBMWOhYg
  • Die Aufnahmen auf dem blauen Boden sind aus Salzburg (17.-19.11.17), die in der Turnhalle aus Freiham (8.-10.12.17)

 

 

Besuch Großmeister Eberl Januar 2017

 

Von 13.-14. Januar war der Taekwon-Do Großmeister Franz Eberl aus Salzburg zu Besuch bei der Taekwon-Do Gruppe des KSV Witten.

Anlass war zunächst das Trainingsjubiläum von Christian Brodowski. Genau vor 25 Jahren hatte bei Franz Eberl seine erste Unterrichtsstunde genommen, damals noch in Ottobrunn (bei München) und seitdem kontinuierlich bei ihm und anderen Meistern gelernt.  Sein Weg hatte ihn damals an die Universität Witten-Herdecke geführt, wo er 1998 selbst anfing, Taekwon-Do zu unterrichten.

 

Weiterhin besiegelt das Event auch das Zusammenwachsen der beiden wittener Gruppen aus der UWH und dem KSV. Die unterrichteten Techniken dienten auch als Vorbereitung auf anstehende Prüfungen zu neuen Dan-Graden. Die beiden Unterrichtseinheiten am Sonntag den 15.1. in Neuss stellten auch den Kontakt zur dortigen Taekwon-Do und deren Lehrer, Emil Gümüsdagli, her.

 

Wir alle hatten interessante Begegnungen zwischen verschiedenen Taekwon-Do – Stilen und herzlichen Menschen, die viel Freude an gemeinsamer Bewegung haben.

 

Dr. med. Christian Brodowski

RV-NRW-Präsident Jens Nettekoven

06.01.18

 

Auf zu neuen Ufern:

Mitgliederversammlung des RV NRW will Ligensystem optimieren

Problem erkannt – Problem gebannt?!

 

Am 8. Januar wird die außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, die wegweisend für das Mannschaftsringen in NRW werden dürfte. Der wichtigste Tagesordnungspunkt wird nämlich unser Ligensystem sein, welches sich in seiner augenblicklichen Form als nicht mehr zeitgemäß bzw. praktikabel erwiesen hat und nach Auffassung der meisten Insider dringender Reformen bedarf. Änderungen sind also geplant, um das Herzstück unserer Sportart für alle Beteiligten – Aktive, Trainer, Funktionäre und Zuschauer - attraktiver zu gestalten.
 

Das Präsidium des RVNRW hat hierzu ein neues Konzept erarbeitet, welches den Vereinen schon vor Wochen dargelegt worden ist. Mittlerweile haben viele Clubs hierauf reagiert, indem Meinungen, Änderungsvorschläge, Anregungen oder gar Anträge formuliert worden sind. Das Ganze geschah konstruktiv und auf sachlicher Basis. So darf man bester Dinge sein, dass sich nicht nur zahlreiche Verantwortliche einfinden und mit viel Know-how und Kompetenz über diese schwerwiegende Angelegenheit diskutieren, sondern auch die richtigen Entscheidungen treffen werden.
 

Egal, wie das Ligensystem ab 2018 aussehen wird: Alle sind gefordert, für unseren Sport zu kämpfen, um ihn wieder in bessere Zeiten zu führen. Wir brauchen engagierte Führungskräfte und Funktionäre. Wir brauchen engagierte Trainer, Übungsleiter und Betreuer. Wir brauchen Ringer, die nicht nur für den eigenen Geldbeutel, sondern vor allem für ihre Vereine und den Ringkampfsport auf die Matte gehen. Und wir brauchen zahlreiche Helfer, die dazu bereit sind, Zeit für das Ringen zu opfern. Wenn uns das gelingen sollte, werden wir die Zuschauer wieder begeistern und einen großen Schritt nach vorne machen können. Wie hieß es doch einst in einem bekannten Werbeslogan? - „Es gibt viel zu tun! Packen wir es an!“

05.01.18

 

Ostermann-Halle noch gesperrt – Abschlussarbeiten beginnen

 

Das war ein Schock, als es Ende November 2017 hieß: die Ostermannhalle muss wegen eines Wasserrohrbruches gesperrt werden, es kann bis ins neue Jahr andauern. Inzwischen hat man sich mit den Gegebenheiten arrangiert – zum Glück steht noch die Mannesmann-Halle zur Verfügung, in die das Ringertraining verlegt wurde. Dafür rückten die Kampf- und Freizeitsportler des KSV zusammen und machten etwas Platz für die Ringer. Dafür herzlichen Dank allen betroffenen Sportlerinnen und Sportlern, Trainerinnen und Trainern!

 

Der Landesstützpunkt des RV NRW wich für die Zeit der Sperrung ins Ringerzentrum der SUA am Kälberweg aus.

 

Was ist eigentlich geschehen? Es ist relativ simpel: im hinteren Durchgang zur Umkleide platzte ein Heißwasser führendes Rohr, was Hausmeisterin Jutta Holick schön früh meldete. „Der Boden im betroffenen Bereich wurde immer wärmer“, erklärte sie. Und informierte die Stadt als Eigentümer der Halle. Die prüfte den Sachverhalt und maß dort eine Temperatur von bis zu 45 °. Der Boden wurde aufgestemmt, der Schaden damit offensichtlich. Das Wasser hatte sich im gesamten vorderen Bereich der Halle verteilt – ausgenommen Mattenhalle und Fitnessraum. Eine Fachfirma bohrte zahlreiche Löcher in den Untergrund und stellte Trockner auf, die Tag und Nacht arbeiteten. Bis vor einigen Tagen – jetzt scheint der Untergrund wieder trocken zu sein. Bald werden Handwerker anrücken, die alle Beschädigungen beseitigen sollen. Das dürfte nicht mehr ganz so lange dauern, so dass mit einer Rückkehr sowohl der KSV- als auch der RV NRW-Kaderringer demnächst zu rechnen ist.

Handwerker einer Fachfirma "löcherten" den Boden der Ostermann-Halle

02.01.18

 

Andere Länder andere Sitten

KSV-Jugendliche über Bitterfeld nach China

Fünf KSV-Jugendliche besuchten mit Betreuer Kurt Schroer kurz vor dem Weihnachtsfest das Land des Lächelns – es ging in das Jugend-Winter-Camp ins chinesische Heyuan.

Auslöser dieser Reise war eine Einladung des chinesischen Delegationsleiters Huanjian Li, der seine Jugend-Delegation vor wenigen Monaten in die Wittener Partnerstadt Bitterfeld-Wolfen geführt hat. Auch da waren junge Ringer des KSV Witten zu Gast und hier wurden erste Pläne geschmiedet. Die führten letztlich zur offiziellen Einladung der Wittener Jugendlichen ins „Reich der Mitte“. Außer den Wittener Vertretern waren noch weitere Gäste aus Bitterfeld-Wolfen, Marl, Costa Rica, Malysia, Thailand und Indonesien dort anwesend.

Bei der offiziellen Begrüßung zu Beginn des Wintercamps wurden Geschenke und nette  Worte ausgetauscht. So überreichte die Wittener Delegation die Wittener Flagge, einen Bildband der Stadt Witten und den Wittener Sackträger mit der Aufschrift: Deutsch-Chinesische Freundschaft. Neben dem  Begrüßungsschreiben unserer Bürgermeisterin Sonja Leidemann trug Max auch die Bedeutung und Geschichte des Wittener Sackträgers vor.

Um die Verständigung und Freundschaft der Jugend zu fördern, wurden während des Aufenthalts die unterschiedlichsten Aktivitäten veranstaltet. Es gab Kurse zum Verstehen der chinesischen Sprache und Schriftzeichen. Natürlich gab es auch eine Präsentation chinesischer Kampfkunst, worüber sich die Ringer ganz besonders freuten.  Weiter gingt es mit der Besichtigung eines Dinosaurier-Museums in Hynan und des Staudamms am Fluss Xinteng. Außerdem war jeder Jugendliche einen Tag in einer chinesischen Familie untergebracht, um die Tradition und Lebensweise der chinesischen Bevölkerung kennen zu lernen. Bestimmte Eigenarten der Chinesen sollte man vor dem Besuch allerdings schon kennen. So steht Kaffee nicht auf dem Speiseplan, sondern Sojamilch und warmer Orangensaft. Auch beim Essen gibt es Unterschiede zur deutschen Kultur – und es ist gut, sich damit auszukennen! So gehört das Schlürfen der Suppen zum guten Ton. Auch die Sitzordnung ist geregelt. Der Gastgeber sitzt am Tisch so, dass er die Tür im Blick hat. Aber auch wenn der eine oder andere Fehler gemacht wurde, blieb der Gastgeber steht´s freundlich und verzieh größere oder kleinere Fehler.

Die KSV-Jugendlichen traten ihre Rückreise nach 10 Tagen mit vielen Erinnerungen, Fotos und kleinen Geschenken an und waren genau zu Heilig Abend wieder zu Hause.

 

Da die Reise zum überwiegenden Teil von den Eltern der Jugendlichen finanziert wurde, sucht der KSV Witten 07 auf diesem Weg noch Förderer, die diese Art von Kulturaustausch unterstützen. Spenden zugunsten der Jugendabteilung des KSV Witten 07 für diesen Zweck sind herzlich willkommen – die fließen sowohl in kulturelle als auch sportliche Aktivitäten. Die Kontonummer des Vereins: Sparkasse Witten, Nr. 94367. Eine Spendenbescheinigung wird garantiert.

 

Reisegruppe (Bild mit der Wittener Flagge) v.l.n.r.
Niklas Schinner, Robert Wöhl, Max Karafotias, Tughagan Öztürk, Andreas Zenger, Betreuer Kurt Schroer.

 

Anmerkung: Heyuan (chinesisch 河源市, Pinyin Héyuán Shì) ist eine bezirksfreie Stadt in der Provinz Guangdong im Südosten der Volksrepublik China. Sie hat eine Fläche von 15.478 km² und ca. 3,32 Mio. Einwohner (2002) (Wikipedia).

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