Januar 2019

Finale bei den Männern: Mert Tasdemir und Schobi Hatos-Dragut

21.01.18

KSV Witten räumt mächtig ab:

12 Goldmedaillen bei Westfalenmeisterschaften, dazu 12 in Silber und Bronze

 

Das war ein großer Auftritt der Ringer des KSV Witten, die am Wochenende um die Bezirkstitel im griechisch-römischen Stil kämpften. In der Sporthalle Huckarde dominierten sie das vom KSV Jahn Marten ausgerichtete Turnier sowohl in der Männer- als auch den Jugendklassen: 12-mal hatten die Aktiven aus der Ruhrstadt Gold um den Hals, darüber hinaus gab’s weitere 12 Medaillen in Silber und Bronze.

 

Am Samstag gingen neben den Männern auch die Jugendlichen der Klassen A und B auf die Matten. Die Wittener Männer sicherten sich je zweimal die Plätze eins und zwei: Tugkagan Öztürk gewann die Klasse bis 63 kg und kam dabei zu vier Siegen. Mert Tasdemir (87 kg) setzte sich im Finale knapp gegen seinen Vereinskameraden „Schobi“ Hatos-Dragut durch, beide belegten denn auch die beiden vorderen Ränge. Einen guten Auftritt hatte auch der frühere Bundesligaringer des KSV, Erkan Kaymak (82 kg); er bestritt nach fast 15 Jahren Pause wieder ein Turnier, kämpfte stark und stellte mit der Silbermedaille seine Wettkampftauglichkeit unter Beweis.

 

Mit Noah Englich (51 kg), Andreas Zenger (55 kg) und Gensche Gereev (71 kg) waren drei zuletzt erfolgreiche A-Jugend-Akteure des KSV einmal mehr auf dem obersten Podestplatz zu finden. Englich hatte es dabei im Finale mit seinem Vereins- und Trainingspartner „Kuti“ Özdemir zu tun, den er nach Punkten besiegte und der folgerichtig Silber gewann. Ebenfalls auf dem zweiten Platz landete in dieser Altersklasse Alexander Boric in der 80 kg-Kategorie.

 

In der B-Jugend war Ümitcan Tasdemir (57 kg) nicht zu besiegen und gewann Gold. Auf den Silberrängen kamen Ben Schaller (41 kg) und Max Nowicki (52 kg) ein, für Niclas Weiß blieb Bronze und Romeo Bernhardt (44 kg) rundete das positive Bild dieser Altersklasse mit einem fünften Platz ab.

 

Sonntag waren dann die Jugendklassen C, D und E an der Reihe. Und auch die konnten sich über viele Medaillen freuen: sechsmal waren die aus Gold, zweimal aus Silber und dazu drei in Bronze. Jan Ole Labes (E-Jugend, 26 kg), Magomed Suleymanov (C/50), Alex Obert (C/58) sowie Ilias Stuckas (D/29), Tyler Herzog (D/36) und Kamil Gereev (D/45 kg) durften sich über den Titel „Bezirksmeister“ freuen, wobei Labes, Stuckas und Gereev jeweils in allen vier Begegnungen siegreich blieben. Mit zweiten Plätzen traten Tyron Herzog (E/45) und Mika Labes (34/C) die Heimreise an, auf Bronzerängen landeten Leonel Kaufmann (E/21), Roman Obert (E/29) und Rasmus Rodeheger (C/29). Und nur knapp am Siegerpodest vorbei schrammte Muslim Dzortov (C/46) mit einem guten vierten Rang.

 

Damit konnte der KSV Witten einmal mehr seine sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit unter Beweis stellen: der Verein investiert viel in diesem Bereich – die Erfolge sind daher kein Zufall, sondern das Produkt zielgerichteter Anstrengungen. So freuten sich dann nicht nur die Aktiven, das Trainerteam tat’s in gleicher Weise!

Trainer Klaus Eigenbrodt mit den Bezirksmeistern Vatan Ülger sowie Justus und Gregor Eigenbrodt

16.01.18

KSV an vielen Fronten aktiv:

Ringen in Frankfurt/Oder, Bindlach/Bayern und Schloss Holte

Emily Weiß gibt verletzt auf, Noah Englich siegt

 

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Aktiven des KSV Witten 07: an gleich vier Turnieren nahmen sie am Samstag und Sonntag teil, dreimal ging dabei der Nachwuchs auf die Matten, einmal die Männer. Gleich eine ganze Reihe von Siegen und Medaillen räumten die Wittener Ringerinnen und Ringer ab, sowohl bei den Wettkämpfen des Deutschen Ringer-Bundes als auch den Bezirksmeisterschaften, die vom SV Sende ausgerichtet wurden.

 

Auf weite Reisen mussten sich die Wittener Nachwuchs-Hoffnungen Emily Weiß sowie Kutkagan Öztürk und Noah Englich begeben. Die Kaderturniere des DRB fanden in Frankfurt/Oder und zeitgleich im bayerischen Bindlach, nahe Bayreuth, statt. Zugelassen waren dort lediglich Ringerinnen und Ringer, die auch bei den kommenden Deutschen Meisterschaften startberechtigt sind und von ihren jeweiligen Landesorganisationen gemeldet wurden. Die Bundestrainer nutzten diese Überprüfungen, um ihre Kader für die kommenden internationalen Aufgaben zu benennen.

 

Unter keinem guten Stern stand der erste Saisonwettkampf für Emily Weiß. Sie startete erstmals in der Gewichtsklasse 61 kg, wo sie auf neue und körperlich stärkere Gegnerinnen traf. Nach einem unglücklichen Auftakt in Runde eins, als sie gegen Jasmin Jacob aus Württemberg technisch unterlag, verletzte sie sich im nächsten Kampf und musste in dieser Begegnung wie auch in der folgenden aufgeben. Die schmerzhafte Verletzung stellte sich am Ende als nicht so schwerwiegend wie anfangs vermutet dar.

 

In Bindlach, wo im griechisch-römischen Stil gekämpft wurde, waren zwei Ringer des KSV am Start, die voraussichtlich auch bei der Heim-DM im April in Witten auf Titel- und Medaillenjagd gehen werden. Dabei gelang Noah Englich ein glänzender Auftakt ins neue Wettkampfjahr, denn in der 48 kg-Klasse durfte er nach drei siegreichen Begegnungen den Turniererfolg feiern: im ersten Kampf gegen Lenny Mantau (Mecklenburg) ging er verhalten zu Werke, setzte sich am Ende aber sicher mit 6:2 durch. Es folgten zwei technisch überlegene Siege gegen Nicklas Bock aus Sachsen und Miguel Welenga aus Brandenburg, in denen er mit großen Würfen jeweils  Höchstwertungen erzielte – Gold für Noah.

 

Einen glänzenden Start hatte zunächst auch „Kuti“ Öztürk in der 51 kg-Kategorie: in den ersten beiden Kämpfen gelangen ihm Schultersiege: Max Lauterbach aus Sachsen und Felix Hasenstab (Hessen) mussten die Überlegenheit des KSV-Ringers anerkennen. Dann allerdings unterlag er in den nächsten beiden Begegnungen, u.a. gegen den Deutschen Meister des Vorjahres, Georgios Scrapello – das Aus für den jungen Wittener in Runde vier. Immerhin erreichte er am Ende noch einen guten siebten Rang.

 

Im ostwestfälischen Schloss Holte-Stukenbrock fanden die ersten Bezirksmeisterschaften des Jahres statt. Während am Samstag die Männer sowie die A- und B-Jugend im Freistil starteten, waren am Sonntag die Jugendlichen der Altersklassen C, D und E aktiv.  Das Wittener Trainerteam durfte sich über insgesamt elf Titel freuen, darüber hinaus über weitere 12 Medaillen in Silber oder Bronze.

 

Zwei Meisterschaften sicherten sich die KSV-Männer: Szabolcs Hatos-Dragut beherrschte die 86 kg-Klasse, kam zu fünf Siegen. Und auch Suleiman Dadachev (125 kg) setzte sich mehr als sicher durch und gewann in vier Begegnungen jeweils vorzeitig. Eine Silbermedaille verbuchte Sultan Sulimani (74 kg), der zwei von drei Kämpfen gewann. Tugkagan Öztürk (65 kg) musste bei seinem ersten Start in der Männerklasse Lehrgeld zahlen und erreichte Rang sechs.

 

Überzeugend agierten die jungen Athleten der KSV-A-Jugend, erzielten sie doch gleich drei Meisterschaften. Die Gebrüder Justus (48 kg) und Gregor Eigenbrodt (60 kg) gewannen zwei bzw. fünf Begegnungen und wurden jeweils mit Gold belohnt. Die gleiche Platzierung erzielte Vatan Ülger in der Klasse bis 55 kg, als er dreimal siegreich blieb. Das gute Ergebnis rundete Tim Oberboßel (65 kg) mit seinem zweiten Platz ab, er konnte sich in fünf von sechs Begegnungen durchsetzen.

 

Vier Medaillen, davon eine goldene, gewannen Ringer der B-Jugend des KSV Witten. Ümitcan Tasdemir (57 kg) siegte zweimal und wurde Erster. Dreimal Silber heimsten Ben Schaller (41 kg, ein Sieg), Max Nowicki (52 kg, vier Siege in fünf Kämpfen) und Nikita Maimakov (62 kg, ein Sieg, eine Niederlage) ein; Niclas Weiß (44 kg, drei Siege, eine Niederlage) landete auf dem Bronzerang. Andrej Maimakov (52 kg) kam auf Platz sechs ein, Romeo Bernhardt (44 kg) auf Platz acht.

 

Am Sonntag waren dann die Jüngsten am Start, und auch hier wusste der KSV-Nachwuchs zu überzeugen. In der C-, D- und E-Jugend, wo auch Mädchen in den Jungenklassen startberechtigt waren, hatten alle Akteure aus der Ruhrstadt bei der Heimreise Medaillen um den Hals. So gab’s bei den C-Jugendlichen drei Meisterschaften durch Mika Noel Labes (34 kg, vier Siege), Muslim Dzortov (46 kg, zwei Siege) und Lotta Englich (50 kg, drei Erfolge). Rasmus Rodeheger (29 kg) und Magomed Suleymanov (50 kg) sicherten sich mit jeweils zwei Siegen Silber in ihren Klassen.

 

In der D-Jugendklasse gewann Kamil Gereev (45 kg, drei Siege) die Goldmedaille, Silber sicherten sich Ilias Stuckas (28 kg, drei Siege) und Tyler Herzog (36 kg, ein Sieg). Und mit dem dritten Platz rundete die Amazone Elisa Labes (30 kg) auch hier das positive Ergebnis ab. Gold und Silber holten abschließend die E-Jugendlichen Jan Ole Labes (26 kg, zwei Siege) und Tyron Herzog (45 kg, ein Sieg).

 

Mit dieser Medaillenflut gewann der KSV Witten 07 die Gesamt-Vereinswertung dieser beiden Kampftage in Ostwestfalen – besonders erfreulich ist natürlich die große Zahl der vorderen Platzierungen in den Jugendklassen, die für die Zukunft hoffen lassen!

 

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