Juli 2018

Fünf schnelle Schultrsiege: Lotta Englich

09.07.18

KSV Witten beim Jugendturnier in Ladenburg erfolgreich

Lotta Englich, Mika Labes und Kamil Gereev gewinnen

 

Zu einer letzten Formüberprüfung vor den Sommerferien reisten die jugendlichen Ringerinnen und Ringer des KSV Witten am Wochenende nach Nordbaden. Dort wurden die Turniere um den „22. Ladies open/Bertha Benz-Cup“ und den „25. Römer-Cup“ des Ausrichters ASV Ladenburg ausgetragen. Athletinnen und Athleten aus Schweden, Dänemark, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Bulgarien und fast allen deutschen Bundesländern waren am Start – eine Talentschau ersten Ranges.

 

Und die Akteure des KSV Witten spielten dabei eine ausgezeichnete Rolle, konnten sie doch gleich drei Klassensiege, dazu fünf Medaillen und weitere gute Platzierungen erzielen. So waren am Ende die KSV-Trainer Jan Kramarczyk, Klaus Eigenbrodt und Arslan Kulakac denn auch hoch zufrieden ob der Leistungen ihrer Schützlinge. Herausragende Resultate gelangen dabei Lotta Englich und Kamil Gereev, die mit jeweils fünf Schultersiegen glänzten, sowie Mika Noel Labes, der ebenfalls fünfmal erfolgreich von der Matte kam.

 

Lotta Englich (weibl. Schüler, 49 kg) machte in all ihren fünf Begegnungen sehr kurzen Prozess mit den durchweg schwereren Kontrahentinnen. Denn keine von ihnen überstand auch nur die erste Kampfminute! Damit ein souveräner Platz eins für die junge Amazone vom KSV Witten! Da wollte Kamil Gereev (D-Jugend, 41 kg) nicht nachstehen: auch er setzte sich in fünf Kämpfen fünfmal mit Schultersiegen durch und sammelte dabei noch auf 56 Punkte – lediglich vier musste er in einer Begegnung abgeben, bevor er auch diese auf Schultern gewann. Die dritte Goldmedaille ging an Mika Noel Labes (D-Jugend, 33 kg). In einer starken Klasse konnte auch er sich fünfmal beweisen, gewann alle Kämpfe. Ein Schultersieg, ein Sieg mit technischer Überlegenheit und drei Punkterfolge sicherten ihm den Erfolg.

 

Mit „Silber“ belohnten sich Emily Weiß und Ümit Can Tasdemir. Emily Weiß, die Deutsche Vizemeisterin, ging in der höheren „60 kg-Klasse Schoolgirls“ auf die Matte und musste in ihrer ersten Begegnung die körperliche Überlegenheit ihrer Gegnerin aus der Schweiz anerkennen und unterlag nach Punkten. Im zweiten Kampf hatte sie am Ende mit 13:0 Punkten das bessere Ende für sich und sicherte sich damit Rang zwei. Stark präsentierte sich Ümit Can Tasdemir (C-Jugend, 53 kg) in all seinen fünf Begegnungen. In der Vorrunde feierte er jeweils zwei Schulter- und zwei Punktsiege, ehe er in einer umkämpften Finalbegegnung denkbar knapp mit 1:2 unterlag.

 

Über dritte Plätze durften sich die Brüder Tugkagan und Kutkagan Öztürk sowie Mert Tasdemir freuen. „Kuti“ Öztürk (B-Jugend 48 kg) musste für die Medaille gleich sechsmal auf die Matte. Vier Schultersiegen in der Vorrunde stand lediglich eine 0:6-Punktniederlage gegen einen dänischen Ringer gegenüber. Damit hatte er das kleine Finale erreicht, in dem er einen weiteren Schultersieg und damit die Bronzemedaille gewann. Die gleiche Medaille brachte Bruder Tugkagan Öztürk (Kadetten, 60 kg) mit nach Hause. Er startete unglücklich mit einer Schulterniederlage – bei Punktgleichheit war er einen Moment unaufmerksam und verlor entscheidend. Mit einem Schulter- und einem Punktsieg ging es dann positiv weiter und im Kampf um Platz drei siegte er schließlich mit technischer Überlegenheit. Ein gutes Turnier lieferte Mert Tasdemir (Junioren, 87 kg) ab und erreichte gleichfalls Rang drei. Da wäre aber mehr möglich gewesen, hätte er in den verlorenen Kämpfen mehr Übersicht gezeigt. So hatte er am Ende neben zwei Punkterfolgen zwei vermeidbare Punktniederlagen auf seinem Konto.

 

Alexander Boric und Gensche Gereev verpassten die Medaillenränge knapp. Wie bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft reichte es für Boric am Ende „nur“ zu einem vierten Platz (B-Jugend, 68 kg). Mit zwei Schultersiegen war er gut in den Wettkampf gestartet, ehe er sowohl im letzten Gruppen- als auch dem folgenden Platzierungskampf jeweils knapp nach Punkten unterlag. Und auch Gereev (Junioren, 65 kg) war mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden, denn vor allem eine 6:7-Punktniederlage in der Vorrunde schien vermeidbar. Mit zwei Überlegenheitssiegen und einer weiteren Niederlage gegen den Deutschen Meister erreichte er einen Platzierungskampf, den er mit einem Schultersieg beendete und damit am Ende Rang fünf belegte.

 

Unter der Überschrift „Erfahrung gesammelt“ konnten Jan Ole Labes (E-Jugend, 25 kg) und Max Nowicki (B-Jugend, 48 kg) das Turnier abhaken, sie landeten auf hinteren Plätzen.  

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