News Mai 2018

31.05.18

Gelesen in der WAZ Witten | 30.05.2018 | Seite 20

Perfekter Tag für die RGW-Jungen

Steckelbach und zweimal Eigenbrodt im Judo-Team des Gymnasiums

Judo/NRW-Landesfinale der Schulen. Ungeschlagen am Kälberweg den Titel eingefahren. Jeweils 3:2 gegen Bonn und Bottrop. Bundesfinale in Berlin

Witten. Um diesen Klassiker kam man am Dienstag im Dojo der Sport-Union Annen einfach nicht herum: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, sangen die Schüler des Ruhr-Gymnasiums, die sich beim NRW-Landesfinale im Judo eindeutig den Sieg sicherten und nun im September gegen Deutschlands beste Teams antreten dürfen.

„Ich bin stolz auf die Jungs, das haben sie wirklich klasse hinbekommen“, freute sich Sportlehrer Christopher Knier über den tollen Erfolg seiner Schützlinge. Drei Kämpfe hatten die Gymnasiasten aus der Ruhrstadt zu bestreiten - gegen das Helmholtz-Gymnasium aus Essen gab’s ein überlegenes 5:0, im Duell mit dem Tannenbusch-Gymnasium aus Bonn wurde es schon enger. Dennoch verließen die Wittener mit einem 3:2-Erfolg die Matte. „Gregor Eigenbrodt hat da einen Riesenkampf gemacht“, würdigte Knier die Vorstellung seines Schülers. Eigenbrodt, von Hause aus eigentlich Ringer in Reihen des KSV Witten 07 und schon mit Medaillen bei Deutschen Meisterschaften dekoriert, zeigte auch im Judoanzug seine sportlichen Qualitäten und war gegen die Rheinländer nicht zu bezwingen. Nach Verlängerung punktete er entscheidend, verhalf seiner Mannschaft so zum Sieg. „Da Bottrop auch gegen die Bonner gewonnen hat, kommt es jetzt auf den letzten Kampf an“, fieberte Knier dem Vergleich mit den Kindern vom Josef-Albers-Gymnasium in Bottrop entgegen.

Auch hier war es wieder eine ganz enge Entscheidung zwischen zwei Teams, die einige vielversprechende Talente in ihren Reihen hatten. In fünf verschiedenen Gewichtsklassen wurde am Donnerstag gekämpft - ganz unten im 37-kg-Limit ging es los. Pech für Mattis Trutschel, dass es nicht zum Sieg reichte. Danach sorgte aber Kian Kämmers für den wichtigen Ausgleich, sein Bruder Kjell jedoch unterlag in einem eindrucksvollen Duell seinem starken Rivalen. Den 2:2-Ausgleich besorgte traumwandlerisch sicher Gregor Eigenbrodt, und nach Hannes Lankers’ ebenso vorzeitigem Sieg gab’s dann kein Halten mehr für die RGW-Jungen der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2003 bis ‘06). Überschwänglich feierten sie ihren NRW-Titel, dürfen nun vom 23. bis zum 26. September zum Bundesfinale nach Berlin.

Für die Mädchen des Ruhr-Gymnasiums indes lief es nicht so rund. „Das war okay, wir hatten da einige Neulinge in diesem Sport dabei“, erklärte der Sportlehrer. Den Wittenerinnen glückte nur gegen die Marienschule der Ursulinen aus Bielefeld ein Sieg, dazu gab’s drei Niederlagen und somit Platz vier.

Die Teams des Ruhr-Gymnasiums: (Jungen) Gregor Eigenbrodt, Justus Eigenbrodt, Kjell Kämmers, Kian Kämmers, Bennet Schober, Hannes Lankers, Gabriel Steckelbach, Mattis Trutschel.(Mädchen) Nora Sarazin, Erin Drzysga, Dasha Benning, Yekta Ghorbani, Asli Aydogan, Zehra Yildirim, Zoe Voetsch.

30.05.18

Erster Hüllberger Schul-Wettkampf im Ringen

 

In der vergangenen Woche fand erstmals ein schulinterner Ringer-Wettkampf an der Annener Hüllbergschule statt. Dazu luden die Sportlehrerinnen Ilka Ophoves und Julia Weber zur Vorbereitung der Kämpferinnen und Kämpfer und Bewertung der Begegnungen auf der Matte professionelle Unterstützer und langjährige Kooperationspartner ein. Frank Bartel, ehemaliger Jugendvorstand des KSV und Mit-Initiator der Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen, und Kurt Schröer, einstiger Jugendtrainer bei den Wittener Ringern, waren dabei, als der schulinterne Ringer-Wettkampf startete.

 

Hintergrund der Aktion: üblicherweise werden die Wittener Stadtschulmeisterschaften im Ringen jeweils im April oder Mai ausgetragen, die Hüllberger nehmen regelmäßig daran teil. Das Turnier musste von der Fachschaft Ringen im SSV aus terminlichen und organisatorischen Gründen auf den Herbst verlegt werden, soll jetzt am 21. November durchgeführt werden. Um den Viertklässlern, die jetzt auf weiterführende Schulen wechseln, nochmal die Möglichkeit zu geben, ihr Können auf der Ringermatte zu präsentieren, wurde jetzt eben die „Hüllberg-Meisterschaft“ durchgeführt.

 

Die Hüllberg-Kinder in trafen in fairen und spannenden Wettkämpfen aufeinander, rangen im wahrsten Sinne des Wortes um die Plätze auf dem Treppchen. Es wurde gleichzeitig auf zwei Matten gerungen - für alle Beteiligten war dies ein sportlich interessanter, gleichzeitig auch anspruchsvoller und aufregender Vormittag! Jeder Schüler, jede Schülerin erhielten selbstverständlich eine (selbstgestaltete) Urkunde mit ihren jeweiligen Platzierungen. Auch wenn nicht alle auf der obersten Stufe des Treppchens landen konnten – riesigen Spaß hat es allen Kindern und auch den Lehrern und Lehrerinnen der Hüllbergschule bereitet. Und Frank Bartel und Kurt Schröer natürlich auch!

 

Vielen Dank nochmal an die helfenden Hände!

Turniersieger Gregor Eigenbrodt in Aktion

27.05.18

KSV-Nachwuchs international erfolgreich

Gold für Gregor Eigenbrodt + viermal Silber

 

Beim Internationalen Pfingstturnier des VfL Tegel in Berlin war nur eine Starterin aus der Ruhrstadt dabei. Betreut von Trainer Jan Kramarczyk belegte Emily Weiß (B-Jugend, 62 kg) am Ende einen sehr guten 2. Platz. Drei Kämpfe entschied sie in überlegener Manier für sich – durch technische Überlegenheit oder Schultersiege. Im Finale traf sie auf Hedvig Nilsson aus Helsingborg / Schweden, auch hier kämpfte sie couragiert. Am Ende reichte es nicht, sie unterlag deutlich nach Punkten, durfte sich aber über die Silbermedaille freuen. Von Berlin ging’s für Emily weiter nach Frankfurt/Oder, wo sie an einem internationalen Training im dortigen Bundesleistungszentrum teilnahm.

 

Beim ebenfalls international besetzten Hermann Ursella-Turnier in Mäder am Vorarlberg gab es für die jungen Ringer vom KSV Witten, die von KSV-Trainer Klaus Eigenbrodt betreut wurden, gleich drei Medaillen zu feiern – eine in Gold und drei silberne!

 

Silber gab es für Justus Eigenbrodt in der 44 kg Klasse. Nach einem technischen Überlegenheitssieg traf er auf einen Angstgegner, den Kölner Akmurzaev. Gegen den hatte er bislang noch nie gewonnen – diesmal klappte es. In einem spannenden Match setzte sich der KSV-Ringer kurz vor Schluss mit der siegbringenden Wertung zum 7:6 durch. Im Finale gegen Jakob Saurwein (Inzing/ Österreich) agierte er etwas unkonzentriert und unterlag am Ende mit 3:8 – trotzdem freute er sich über die Silbermedaille!

 

In der 52 kg-Kategorie startete Kutkagan Öztürk und belegte am Ende einen 5. Platz. Nach zwei Niederlagen – u.a. gegen den späteren Turniersieger aus der Schweiz – setzte er sich im Kampf um Platz 5 gegen Fabian Schnell aus Aldenhoven durch.

 

„Gold“ gab‘s für Gregor Eigenbrodt zu bejubeln. Trotz deutlichen Gewichtsnachteils legte er in der 58 kg-Klasse eine tolle Leistung hin. Im Pool gewann er gegen drei Gegner mit technischer Überlegenheit, u.a. gegen den österreichischen Meister! Und auch im Finale ließ er nichts anbrennen und landete bei 8:0-Punktführung einen Schultersieg gegen Ramsan Yusupov (AC Hötting/Österreich).

 

Alexander Boric kämpfte bis 64 kg, er erreichte das Finale durch einen Schulter- sowie einen Punktsieg. Im Finale führte er gegen Urin Eggenberger (Ringerstaffel Kriessern/Schweiz) bereits mit 6:2, ließ sich dann aber überraschen und unterlag entscheidend durch einen Kopfhüftschwung. Immerhin: die Silbermedaille ist schon ein beachtlicher Erfolg für Alex!

 

Die Mannschaft des Ringerverbandes NRW, für die die Wittener KSV-Nachwuchsathleten am Start waren, belegte am Ende Platz zwei in der Teamwertung; als Sieger kam die Ringerstaffel Kriessern ins Ziel, die jedoch deutlich mehr Starter auf die Matte geschickt hatte. Nach dem Turnier gab es noch ein viertägiges Trainingslager mit schweißtreibenden Trainingseinheiten, aber auch etlichen Freizeitaktivitäten wie der Besuch einer Sommer-Rodelbahn.

 

Die Reisen nach Berlin als auch Österreich waren für die Wittener Nachwuchstalente also von Erfolg, gleichermaßen aber auch neuen Eindrücken und Erlebnissen bei den Trainingslagern geprägt.

Dana Boric (blaues Trikot) in Aktion

21.05.18

Sechs KSV-Youngster mit NRW- Auswahlteams im Einsatz

Wittener Ringer verbringen Pfingstferien sportlich

 

Ferien bedeuten für viele Schülerinnen und Schüler Freizeit – bei Sportlern sieht das manchmal anders aus. Was nicht heißt, dass es da keinen Spaß gäbe …

 

So fahren vier Ringer der männliche B-Jugend des KSV Witten 07, nämlich Alexander Boric, Kutkagan Öztürk sowie Justus und Gregor Eigenbrodt, in den Pfingstferien nach Österreich. In der Mannschaft des Ringerverbandes NRW kämpfen sie mit beim „Internationalen Hermann-Ursella- Turnier, das im Vorarlbergischen Mäder ausgetragen wird.

 

Damit nicht genug: anschließend geht’s weiter in ein viertägiges Trainingslager ins benachbarte Götzis, wo zusammen mit den ansässigen Vereinen KSV Götzis und KSK Klaus sowie der österreichischen Jugend-Nationalmannschaft trainiert wird. In Klaus ist der ehemalige Wittener Ringer Christian Graupeter seit einigen Jahren als Trainer tätig. Mit Jörg Helmdach als Sportdirektor der Alpenrepublik und Sven Thiele als Bundestrainer sind weitere ehemalige KSV-Ringer im Nachbarland in der Ringerszene tätig.

 

Die weibliche NRW-Jugend fährt währenddessen nach Berlin, wo ein internationales Turnier ausgetragen wird. Emily Weiß und Dana Boric vertreten hier die Wittener Farben. Und auch in Berlin schließt sich ein internationales Trainingslager an, das im Leistungszentrum Frankfurt Oder stattfindet.

 

Bei den Wittener KSV-Ringern wird also weiter hart gearbeitet, auch in den Ferien – aber der Spaß wird sicher nicht zu kurz kommen.

 

Starkes Grenzlandturnier in Landgraaf

KSV Witten auf Platz drei der Teamwertung

 

Geschrieben von Thomas Meyer (RV NRW) und Detlef Englich

 

Am vergangenen Wochenende ging es im niederländischen Landgraaf mal wieder kräftig zur Sache, denn bereits zum 33. Male wurde vom dort ansässigen KSV Simson das Internationale Grenzlandturnier für Männer in beiden Stilarten ausgerichtet. Die Simson-Hauptverantwortlichen hatten mit ihrem Team wieder ganze Arbeit geleistet, um dieses Event in gewohnt souveräner Manier über die Bühne zu bringen. In der Sporthalle Banebergpassage hatte sich ein hochkarätiges Teilnehmerfeld eingefunden, durch welches sich das Turnier schon seit langem auszeichnet. Insgesamt 70 Greco- und 71 Freistilspezialisten waren zwar keine ausgesprochen hohe Teilnehmerzahl, doch die Qualität wusste einmal mehr zu überzeugen. Dies lässt sich an vielen Beispielen eindrucksvoll aufzeigen: So kam der Deutsche Schwergewichtsmeister (Freistil) von 2015, Robin Ferdinand aus dem Team Rheinland, in der niedrigeren 98 kg-Klasse nicht über Rang vier hinaus. Auch der fünfte Platz in der 85 kg-Klasse (Greco) durch Sohayb Musa (Germania Krefeld), dem Deutschen Vizemeister von 2016, ist ein eindrucksvoller Beleg für das hohe Niveau des Wettbewerbs. Zahlreiche weitere Beispiele ließen sich anfügen.

 

Unter den Athleten waren natürlich auch viele aus unserem Landesverband, die eine ganze Reihe vorderer Platzierungen erkämpfen konnten, darunter auch fünf Goldmedaillen: u.a. für Idris Ibaev (71 kg Greco) und Nico Brunner (85 kg Greco) vom KSV Witten sowie Ramzan Awtaew (TV Essen-Dellwig/61 kg Freistil). In der Teamwertung wusste der KSV Witten 07 mit einem dritten Rang (sieben Sportler, 38 P.) hinter dem Team Sachsen (14 TN, 71) und Borz Antwerpen (11/50) besonders zu überzeugen.

 

Idris Ibaev hatte nur in de Auftaktbegegnung beim 2:0-Erfolg gegen den Sachsen Erik Löser einige Probleme, danach machte er mit zwei Überlegenheitssiegen alles klar. Mit je zwei Siegen nach Punkten und technischer Überlegenheit kam Nico Brunner im Finale gegen den Franzosen Nabil Ykhel zu einem ungefährdeten 7:2-Erfolg und konnte nach der Landesmeisterschaft eine Woche vorher eine weitere überzeugende Leistung abliefern.

 

Daneben erkämpften KSV-Ringer in Landgraaf auch zwei Bronzemedaillen: Sali Secgin Sali wusste in der Klasse bis 75 kg, gr.-r. Stil, zu gefallen, als er zwei Überlegenheitssiege – u.a. gegen den Ex-Wittener Rabbia Khalil – erzielte. Gegen den Franzosen Gil Nugues musste er hingegen eine technische Niederlage einstecken. Neuzugang Suleiman Dadachev (97 kg, Freistil) schaffte eine kleine Sensation, als er den Deutschen Ex-Meister Robin Ferdinand (Team Rheinland) im „kleinen Finale“ schulterte und sich damit ebenso „Bronze“ sicherte. Vorher hatte er zweimal überlegen gewonnen und lediglich gegen den Essener Magomedov nach Punkten verloren.

 

Nicht im Vorderfeld konnten sich die Nachwuchsringer Gensche Gereev, Mert Tasdemir und Szabolcz Hatos-Dragut platzieren. KSV-Trainer Arslan Kulakac war am Ende mit den Leistungen seiner Schützlinge hoch zufrieden – besonders freute er sich über die Top-Platzierung des KSV-Teams!

Nico Brunner - Landesmeister bis 87 kg

17.05.18

Novum bei Männer-Landesmeisterschaften:

An einem Tag in beiden Stilarten – je dreimal Gold und Silber für den KSV Witten

 

Von Thomas Meyer, Ringerverband NRW / Detlef Englich

 

Erstmalig in der Geschichte des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen sind die Männer-Landesmeisterschaften beider Stilarten in einer Veranstaltung ausgerichtet worden. Am vergangenen Wochenende machten sich sowohl die Freistil- als auch die Greco-Spezialisten auf den Weg in die Willy-Jürissen-Halle nach Oberhausen, um Titel, Medaillen und die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften buchstäblich zu erringen. Im Vorfeld waren die Reaktionen auf diese Doppelveranstaltung gespalten. Für die Verantwortlichen gilt es nun zu analysieren und zu evaluieren, ob die Zusammenlegung ein Schritt war, dessen Umsetzung sich auch für die nächsten Jahre empfiehlt. Festhalten kann man jedenfalls, dass nach gutem Beginn nicht alles nach Plan verlaufen ist. Einige Ringer, die sich für beide Stilarten angemeldet hatten, traten – aus verschiedenen Gründen – im Anschluss an die zuerst ausgetragenen Greco-Titelkämpfe nicht mehr an.

 

Die beiden Ausrichtervereine KSV 08 Oberhausen und TV Essen-Dellwig hatten ganze Arbeit geleistet, um ein Highlight in ihrem jeweiligen Jubiläumsjahr erleben zu dürfen: Während Oberhausen nämlich sein 110-jähriges Bestehen feiert, wird der TV Essen-Dellwig bereits 125 Jahre alt. An dieser Stelle sei beiden Clubs herzlichst gratuliert und ein dickes Kompliment ausgesprochen, denn die Vorbereitungen und die Durchführung des Events waren top! Die Halle war schön hergerichtet, die Organisation bestens, der Ablauf reibungslos. Besonders gefreut haben dürften sich die erfolgreichen Athleten auch über die schönen Pokale, die jedem Medaillengewinner überreicht wurden.

 

Das Greco-Turnier, an dem 64 Athleten teilnahmen, wurde zu einem Leckerbissen für die Ringkampffans. In den einzelnen Gewichtsklassen gab es würdige Landesmeister, für die der Weg zum Titel manchmal alles andere als ein Kinderspiel war. Gute und hochklassige Kämpfe bekam das Publikum somit allemal zu sehen. Und es wurde deutlich, dass der Nachwuchs dabei ist, in die Männerklasse hineinzuwachsen. Im Freistil waren 79 Ringer gemeldet, auch das konnte sich sehen lassen. Demzufolge konnten viele schöne Kämpfe verfolgt und würdige Goldmedaillengewinner geehrt werden. Den Sieg in der Teamwertung erkämpften die Akteure des TV Essen-Dellwig. Das Trainerteam der Essener mit Björn Holk und Christian Jäger stand nochmals auf der Matte, beide spielten bei ihren Titelgewinnen nochmals ihre ganze Routine und Klasse aus.

 

Der KSV Witten schickte 10 Akteure auf die Matte, davon vier Doppelstarter. Jeweils drei Gold- und Silbermedaillen gab es am Ende zu feiern, dazu – hinter Essen (86 Punkte bei 25 Startern) und dem AC Köln-Mülheim (74/13) Platz drei in der Vereinswertung (66/14).

Landesmeister wurde Arthur Eisenkrein in der 57 kg-Kategorie, Freistil, wo er sich gegen vier Konkurrenten erfolgreich durchsetzen konnte. Daneben gewann er im klassischen Stil „Silber“, als er nach vier Siegen im Finale dem Krefelder Emil Gozalov nach Punkten unterlag. Eine starke Leistung des Wittener „Leichtgewichts“!

Die weiteren Titel holten die Klassik-Spezialisten des KSV Witten: Idris Ibaev ging in der 72 kg-Klasse auf die Matte und kam nach drei Erfolgen durch technische Überlegenheit im Finale zum Punktsieg über den Ex-Wittener Nikolai van Berkum. Schließlich stellte sich Nico Brunner bei seinem ersten Auftritt nach der Sperre wieder in guter Verfassung vor, als er nach zwei Überlegenheitssiegen im Endkampf auch den Jugendmeister Dennis Briske aus Hückelhoven mit 11:0 von der Matte fegte.

Zweite Plätze erkämpften Sali Secgin Sali (77 kg, gr.-r.) und Suleiman Dadachev (97 kg, Freistil). Sali konnte sich in fünf Begegnungen viermal durch technische Überlegenheit bzw. Schultersiege durchsetzen – lediglich gegen den Merkener Bundesligaringer Kai Stein verlor er knapp nach Punkten. Und Dadachev, wie Sali ein Neuzugang des KSV, musste sich lediglich dem Essener Björn Holk geschlagen geben, als er denkbar knapp mit 8:9 unterlag und sich damit Silber sicherte.

Weitere vordere Platzierungen gab es für Szabolcs Hatos-Dragut, der im Freistil bis 86 kg knapp eine Medaille verfehlte und Rang vier belegte (gr.-r.: Platz 6). Zweimal auf Platz fünf kam Sultan Sulimani (72 kg), als er in beiden Wettbewerben jeweils bei drei Siegen zweimal unterlag. Im Schwergewicht, gr.-r. Stil, belegte Alpay Kulakac mit je zwei Siegen und Niederlagen am Ende ebenfalls den fünften Platz.

An die raue Luft in der Männerklasse müssen sich die Wittener Nachwuchsringer Gensche Gereev (72 kg, gr.-r.) und Mert Tasdemir (87 kg, gr.-r.) noch gewöhnen, sie kamen auf die Plätze sechs bzw. sieben in ihren Klassen.

Adam bei der DM Witten 2014

03.05.18

Focken und Juretzko Ringer(in) des Jahres


Der Tag des Ringens am 28.4. in Remscheid wurde nicht nur zum Anlass genommen, um verdiente Funktionäre wie Walter Nettekoven, Peter Neldner, Peter Kettler (alle Ehrenmitgliedschaft), Klaus-Dieter Werder (Ehrennadel in Gold), Uwe Manz oder Carsten Schäfer (beide Verabschiedung aus dem ehemaligen Amt) zu ehren, sondern auch, um den erfolgreichen Athleten die verdiente Anerkennung zu erweisen.
So wurde den Gästen auch das Geheimnis um die Wahl zur Ringerin bzw. zum Ringer des Jahres gelüftet, wobei diese wenig überraschend auf Vizeweltmeisterin Aline Focken (Krefeld) und den Deutschen Meister Adam Juretzko (Witten, auf dem Foto links) gefallen ist. Doch auch die anderen bei nationalen oder internationalen Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften erfolgreichen Sportler, die Meister der einzelnen Ligen der Mannschaftssaison 2017 oder die drei Erstplatzierten beim Jugendförderpreis erhielten gebührende Honorierung. Und da kam einiges zusammen, da wir insbesondere im Jugendbereich auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken können.
Gratulation an alle Geehrten!

 

(Foto: Horst Faller)

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