Mai 2019

31.05.19

Drei NRW-Kadetten zur EM

von Thomas Meyer, Pressereferent RV NRW

Die beiden Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann (Greco) und Marcel Ewald (Freistil) haben kürzlich ihr Team für die Kadetten-Europameisterschaften (17. – 23. Juni Faenza / Italien) zusammengestellt und nun die Nominierungen öffentlich gemacht. Mit dabei sind erfreulicherweise drei junge Athleten des Ringerverbandes NRW, die u.a. durch den Gewinn des Deutschen Meistertitels in diesem Jahr auf sich aufmerksam machen konnten.

Noah Englich (KSV Witten 07) führt die Familientradition fort und schickt sich an, in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten. Er wird in der 48 kg-Kategorie (Greco) an den Start gehen, während Aron Bellscheidt (KSK Konkordia Neuss) für die 55 kg-Klasse nominiert wurde. Nach Arons souveräner Vorstellung bei den nationalen Titelkämpfen in Witten konnte man mit seiner Berücksichtigung fast schon rechnen.

Der dritte und letzte im Bunde ist Kiril Kildau (AC Mülheim 92/80 kg). Er ist der einzige Freistilspezialist aus unserem Lager, der die deutschen Farben bei den Kontinentalmeisterschaften dieser Altersklasse vertreten wird.

Wir dürfen also mit großem Interesse die Wettkämpfe verfolgen - und werden unseren Jungs, denen wir herzlich zu ihrer Nominierung gratulieren, feste die Daumen drücken! Aktuelle Informationen gibt's unter https://unitedworldwrestling.org/event/european-championships-8

29.05.19

Nicht nur Ringen beim KSV Witten 07 – umfangreiches Sportangebot, für jeden etwas dabei!

heute: Taekwon-Do

Dass beim KSV Witten 07 Ringkampfsport angeboten wird, wissen die meisten Sportinteressierten unserer Stadt. Doch der Verein hat darüber hinaus schon seit vielen Jahren eine breite Palette an Sportmöglichkeiten im Programm, in dem eigentlich Jede*r etwas Passendes für sich entdecken kann.

So im Bereich „Kampfsport“ – sh. https://www.ksv-witten.de/kampfsport/ oder auch bei „Fitness, Gesundheit und Freizeit“ sowohl für das weibliche als auch männliche Geschlecht https://www.ksv-witten.de/fitness-gesundheit-freizeit/. Wir arbeiten daran, das Angebot regelmäßig anzupassen bzw. zu erweitern – benötigen dafür allerdings auch weitere Trainer*innen / Übungsleiter*innen für die verschiedensten Angebote. Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich beim KSV!

Heute möchten wir unsere Gruppe „TKD“ – Taekwon-Do vorstellen: Christian Brodowski, 4. Dan und stellvertretender Sprecher der Vereinsgruppe „Kampfsport“, hat uns folgenden Beitrag zukommen lassen:

Traditionelles Taekwon-Do ist eine anspruchsvolle Bewegungskunst,  die aller Bereiche des Körpers in Koordination bringt, festigt und zugleich flexibel macht. Es ernsthaft zu betreiben bedeutet jedoch mehr als sich nur körperlich zu bewegen, es ist Meditation in Bewegung.

Das Training wird ohne Leistungsdruck und Konkurrenzgedanken so ausgelegt, dass es jedem Einzelnen ermöglicht, seine optimale Entwicklung zu erleben. Es geht nicht darum, wer der Schnellste, der Stärkste oder der Beste ist, sondern darum in allem, was man tut, sein Bestes zu geben und unermüdlich an sich zu arbeiten.

Dies ermöglicht,  die positiven Kräfte in sich zu mobilisieren, stärkt die Widerstandskraft und die die Fähigkeit, sich nicht mehr selber im Weg zu stehen. Taekwon-Do kann so, wenn es ernst genommen wird, das ganze Leben begleiten, es ist ein Weg, der keine Ende hat.

Unterrichtszeiten: dienstags und donnerstags von 18.00 – 19.00 in der KSV-Halle Mannesmannstr. 8, 58452 Witten

Sieg für Lotta Englich

28.05.19

„Wolf-Cup“ im Ringen: Medaillenflut für KSV Witten

Trainer macht’s vor: kämpfen und siegen

Der Trainer machte es vor – und seine Schützlinge folgten ihm: „Szobi“ Hatos-Dragut, Ringer-Nachwuchscoach beim KSV Witten, nahm die Gelegenheit wahr, als am vergangenen Wochenende neben den Kategorien der Jugend auch die Männerklasse ausgeschrieben war. So kämpfte er beim „Wolf-Cup 2019“ des VfL Wolfhagen in der Klasse bis 86 kg selbst mit, kam in drei Begegnungen zu drei Siegen und stand am Ende auf dem obersten Treppchen beim Turnier in der nordhessischen Gemeinde. Da jubelten ihm seine jungen Vereinsfreundinnen und -freunde und zahlreiche mitgereiste Eltern und Verwandte zu. Und wenn er nicht selbst auf der Matte stand, dann betreute er eben seine Eleven bei deren Kämpfen. Und das nicht schlecht, gab es am Ende doch eine Medaillenflut für den KSV Witten 07. Denn neben der des Trainers gab es noch 12 weitere für den Wittener Ringer-Nachwuchs zu feiern: fünf in Gold, dreimal in Silber sowie vier bronzene. Mit „Szobi“ freute sich das gesamte KSV-Trainerteam, das außerdem mit Klaus Eigenbrot und Nina Kahriman sowie Mehmet Öztürk als Leiter der Wittener Delegation am Rande der Matten wirkte, über den tollen Erfolg!

Sieger wurde der herausragend kämpfende Mika Labes (C-Jugend, 34 kg), der in seinen vier Kämpfen drei Schultersiege und einen Punkterfolg erringen konnte; auch Lotta Englich (C/50) wusste sich gegen drei männliche Gegner mit drei überlegenen Siegen souverän durchzusetzen und landete auf Platz eins. Wie auch Kamil Gereev (D/48) mit zwei siegreichen Kämpfen, Justus Eigenbrodt (A/51), der ebenso zweimal gewann sowie „Kuti“ Öztürk (A/55) mit zwei Siegen bei einer Niederlage.

Silbermedaillen gingen an Leonel Kaufmann (E/23), Rasmus Rodeheger (C/31) und Nikita Maimatov (B/70), der in seinen fünf Begegnungen die Matte immerhin viermal als Sieger verließ! Viermal kämpfte Jan-Ole Labes (E/28), blieb dabei dreimal siegreich – seine Bronzemedaille war hart erkämpft! Wie auch bei Gregor Eigenbrodt (A/60), der sich bei drei gewonnenen Kämpfen lediglich seinem Dauerrivalen Sulejmanov aus Rheinbach beugen musste, oder Ümitcan Tasdemir, der zweimal siegte und nur gegen den amtierenden Deutschen Meister verlor. Romeo Bernhardt (B/44) war am Ende durch eine Verletzung gehandicapt, kam immerhin auch auf dem Bronzerang ein.

Nur knapp an der Medaille schrammte Muslim Dzortov (C/46) mit seinem vierten Platz vorbei – im entscheidenden Kampf führte er deutlich, kam dann aber auf die Schultern. Etwas „von der Rolle“ war Vartan Ülger (A/60), der nach zwei Niederlagen ausschied.

Ein Sportanbebot des KSV: Tae Kwon Do

27.05.19

Jahreshauptversammlung des KSV Witten 07:

Vorstand wurde komplettiert – Suche nach Übungsleitern

 

Am vergangenen Freitagabend hielt der KSV Witten seine diesjährige Hauptversammlung an. Etwa 40 Mitglieder waren erschienen, um die Berichte des Vorstandes entgegen zu nehmen, darüber hinaus vakant gewordene Vorstands-positionen neu zu besetzen und Gruppen- bzw. Abteilungssprecher*innen zu bestätigen.

KSV-Vorsitzender Thomas Altstadt konnte von einem sportlich sehr erfolg-reichen Jahr im Bereich des Ringkampfsportes berichten; Jugendvorsitzender Mehmet Öztürk untermauerte das mit der Vorstellung der Erfolge der KSV-Jugendabteilung, die sehr beeindruckend ausfiel. Die Berichte der Vereins-gruppen „Fitness-Gesundheit-Freizeit“ sowie „Kampfsport“ waren ebenfalls durchweg positiv. Ein Problem wurde indes stark diskutiert: bei den Fitness-Angeboten für Frauen fehlt es an Trainern*innen bzw. Übungsleiter*innen – hier muss zunächst noch improvisiert werden, doch dauerhafte und für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösungen werden angestrebt.

Die Nachwahlen ergaben folgende Ergebnisse: 2. Vorsitzender Thomas Limper; Geschäftsführerin Martina Stuckas; Kassenprüfer*in Silke Runte und Frank Bartel; die Position „Kasse“ konnte nicht besetzt werden, der Vorstand wurde ermächtigt, bis zur nächsten Versammlung entsprechende Kandidaten zu gewinnen.

Die Sprecher*innen der einzelnen Vereinsgruppen wurden wie folgt bestätigt: Jugendausschuss mit Mehmet Öztürk (Vors.) und Martina Stuckas (Stellvertr.) sowie Sandra Weniger, Nicole Oberboßel, Ira Ernst und Carsten Labes; „Fitness-Gesundheit-Freizeit“ Wolfgang Runte und Jörg Lenk; Kampfsport Andreas Meyer und Christian Brodowski.

Nico - eine spektakuläre Aktion

26.05.19

Deutsche Meisterschaft im Ringen:

Der „ewige Adam“ hat’s wieder getan: Bronzemedaille in der 77 kg-Kategorie

 

Im bayerischen Kaufbeuren richtete der TSV Westendorf an diesem Wochenende die Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Ringen aus. In der dortigen Eissporthalle ging es alles andere als „eisig“ zu – heiße Kämpfe gab’s, von den Qualifikationsrunden bis hin zu den Finalkämpfen. Mit dabei: drei Aktive des Bundesligisten KSV Witten 07, die sich am Ende über eine Medaille und einen guten fünften Rang freuen durften.

Und der Älteste aus der Wittener Gruppe war einmal mehr der Beste: Adam Juretzko, demnächst 47 Jahre alt, kämpfte in der 77 kg-Klasse wie stets vorbildlich, musste sich lediglich einmal geschlagen geben: gegen den späteren Deutschen Meister Karan Mosebach vom RSV Frankfurt/Oder. Drei weitere Begegnungen dagegen absolvierte er erfolgreich und überaus sicher: das Achtelfinale führte ihn gegen Florian Frank aus Plauen, den er mit technischer Überlegenheit besiegte. Das gleiche Schicksal erlitt Simon Einsle vom ausrichtenden TSV Westendorf, ehe es im Halbfinale eben gegen den letztjährigen Vizemeister Mosebach aus Frankfurt/Oder ging, der beim 8:0-Sieg das bessere Ende für sich hatte.

Doch damit war Juretzko noch nicht am Ende, er hatte das „kleine Finale“ erreicht, wo er auf Domenik Chelo vom ASV Schorndorf traf. Auch hier gab sich der „ewige Adam“ keine Blöße und sicherte sich mit 3:0 Punkten seine insgesamt 21. Medaille bei Deutschen Männermeisterschaften – neun Titeln folgten je sechs Silber- und Bronzemedaillen. Das dürfte ein deutscher Ringer-Rekord sein!

Erkan Kaymak startete nach 15 Jahren erstmals wieder bei einer DM – er hatte kurzfristig sein Kampfgewicht noch reduziert und startete nicht, wie vorgesehen, bis 82 kg, sondern auch – wie Juretzko – bis 77 kg. Und auch er bekam es gleich mit dem späteren Meister aus Frankfurt/Oder zu tun, dem er gleich im Achtelfinale mit 0:8 unterlag. Da Mosebach ins Finale einzog, blieb dem KSV-Ringer der Weg in die Hoffnungsrunde. Doch auch da konnte sich Kaymak nicht behaupten, unterlag gegen Domenik Chelo ebenfalls mit 0:8 und schied damit aus.

Dritter im Bund war Nico Brunner, der mit einigen Ambitionen ins Titelrennen der 87 kg-Kategorie ging. Doch es lief bei ihm, wie im Vorjahr, wieder nicht nach Wunsch. Denn nach dem Auftaktsieg im Viertelfinale gegen Nikolaos Papadopoulos vom ASV Schorndorf (2:1) traf er im Halbfinale auf Altmeister Jan Fischer (KV Riegelsberg) und auch diesmal unterlag er, knapp und ärgerlich, mit 4:6 Punkten. Damit stand er immerhin ebenfalls im Kampf um Platz drei, traf dort auf Sebastian Janowski (AC Heusweiler). Gegen den hatte er in den vergangenen Jahren in Ligakämpfen bereits gewonnen – diesmal drehte der Saarländer den Spieß um, gewann mit 9:5 Punkten die Bronzemedaille. Für Nico Brunner blieb nur Rang fünf!

Ob der Sportliche Leiter des KSV Witten, Adam Juretzko, mit der eigenen Leistung und der seine Mitstarter am Ende zufrieden war? Auf der Rückreise von Kaufbeuren nach Witten bestand sicher genügend Gelegenheit, sich darüber auszutauschen!

Erkan Kaymak will's wissen!

22.05.18

Deutsche Meisterschaft im Ringen:

Zwei KSV-„Oldies“ wollen es nochmal wissen

 

Der bayerische TSV Westendorf ist an diesem Wochenende (24. – 26.5.) Ausrichter der Deutschen Meisterschaften im griechisch-römischen Ringen. Austragungsort wird die Eissporthalle in Kaufbeuren sein. Der Ringerverband NRW geht mit einem nur kleinen, aber feinen Aufgebot an den Start, darunter drei Aktive des Bundesligisten KSV Witten 07.

Zwei  von ihnen haben eigentlich das „beste“ Ringeralter schon hinter sich – gleichwohl gehen sie sicher nicht chancenlos ins DM-Turnier. Einer davon ist bereits heute eine Ringer-Legende – der „ewige Adam“, Adam Juretzko. 47 Jahre wird er in diesem Jahr alt, neun Meistertitel hat er bei den Männern bereits gewonnen, dazu auch internationale Medaillen. Deutscher Meister wurde er zuletzt noch 2017 und 2018 gewann er Bronze. Und jetzt, 2019? Ein gutes Turnier liefern, seiner Mannschaft beim KSV ein gutes Vorbild sein, sie damit motivieren. Und die „jungen Wilden“ auf der Matte nochmal ärgern. Aber: eine Hintertür hat sich Juretzko noch offengehalten. „Ich muss mich am Freitag bei der Abreise schon gut fühlen – wenn nicht, muss ich nochmal überlegen“, meint der Altmeister. Gemeldet ist er für die Gewichtsklasse 77 kg.

Der zweite „Oldie“ ist im Vergleich mit dem „ewigen Adam“ eigentlich noch ein „junger Hüpfer“, er feiert demnächst „erst“ seinen 37. Geburtstag. Doch anders als der inzwischen zum Sportlichen Leiter beim KSV avancierte Juretzko hatte er eine lange ringerische Auszeit: Studium, größtenteils im Ausland, Promotion, Familie, Beruf – erst im vergangenen Jahr entschied sich Erkan Kaymak, die Ringerschuhe wieder anzuziehen. Und die ersten Wettkämpfe in diesem Jahr verliefen über Erwarten gut, immerhin gewann er den Titel des Landesmeisters von NRW und überzeugte dabei. Und jetzt will er, 15 Jahre nach seinem letzten Start bei einer Deutschen Meisterschaft im Jahr 2004, als er Platz fünf belegte, seinen Leistungsstand überprüfen (82 kg). Kaymak wird in der kommenden Saison die neue 3. Mannschaft des KSV mit vielen jungen Ringern betreuen – und für die ist er dann sicher ein Vorbild.

KSV-Starter Nr. 3 ist der mit den wahrscheinlich größten Ambitionen und auch Aussichten: Nico Brunner lieferte im letzten Jahr eine sehr gute Bundesligasaison ab. Vorher,  bei der DM 2018, hatte er gut gekämpft, am Ende aber einen unbefriedigenden Rang sieben belegte. Deutscher Meister war er schon 2014, bei den Junioren – eine vordere Platzierung hat er sich diesmal als Ziel gesetzt (87 kg). Das erscheint durchaus realistisch, blickt man in die Meldeliste. 14 Ringer sind gemeldet, darunter Altmeister Jan Fischer, gegen den Nico 2018 auf der Siegerstraße war, dann doch noch unglücklich unterlag. Natürlich auch einige Ringer aus der Bundesliga – doch gegen die hat der 24-jährige in der Saison ein durchaus gutes Bild abgegeben. Natürlich spielt die Auslosung eine wichtige Rolle – wenn alles stimmt, ist mit dem KSV-Athleten zu rechnen!

Sieger: Mika Labes

21.05.18

KSV Witten gewinnt „Mülheim-Pokal“ der Ringer-Jugend

Fünf Klassensieger, dazu sieben Silbermedaillen, einmal Bronze  

 

Vor der Sommerpause hatte die Jugend des KSV Witten nochmal Gelegenheit, die aktuelle Form zu überprüfen. Beim traditionellen „Mülheim-Pokal“, den der KSV Mülheim-Styrum im griechisch-römischen Stil ausrichtete, gingen Nachwuchsringer aus 17 Vereinen an den Start – somit eine ordentliche Prüfung für die 15 jungen Akteure des Wittener Bundesligisten.

Die Mannschaft des KSV Witten 07 beherrschte das Turnier und holte mit 42 Punkten die Teamwertung deutlich vor KSK Konkordia Neuss (31) und TKV Hückelhoven (ebenfalls 31). Gleich fünf Klassensiege gab’s zu feiern, dazu noch siebenmal Silber und eine Bronzemedaille – allemal ein Grund für den Trainerstab, zufrieden zu sein.

Mit Kutkagan Öztürk (A-Jugend, 55 kg) setzte sich einer der leistungsstarken KSV-Nachwuchsathleten – mit DM-Erfahrung – sicher durch. In der Gewichtsklasse kam der erheblich jüngere Max Nowicki auf Rang fünf. Zwei Siege für die Wittener gab’s in der C-Jugend: hier gewannen Mika Noel Labes (34 kg) und Magomed Suleymanov (54 kg) in ihren Kategorien. Einen weiteren Sieg in seiner noch jungen Karriere errang Kamil Gereev (D-Jugend, 52 kg). Und bei den E-Jugendlichen gelang es Tyron Lee Herzog, sich neben einem kampflosen Klassensieg (39 kg) auch im höheren 42 kg-Limit mit drei Siegen durchzusetzen.

Zweite Plätze belegten jeweils Alexander Boric, der sich weiter in die neue Kategorie hinineinkämpft (A/80 kg), Romeo Bernhard (B/45 kg), Niclas Weiß (B/48 kg), Muslim Dzortov (C/46 kg), Ilias Stuckas (D/32 kg) sowie Leonel Kaufmann (E/21 kg) und Jan Ole Labes (E/26 kg). Auf dem Siegertreppchen landete schließlich noch Tyler Herzog, der sich über „Bronze“ freuen durfte (D/40 kg). Den Platz auf dem Treppchen verpasste Yusuf Ömer Karapinar (E/30 kg) dann nur knapp, als er bei seinem ersten Wettkampf den 4. Platz belegte.

18.05.18

Deutsche Meisterschaft im Ringen, Freistil:

Ramzan Awtaew gewinnt DM-Bronze

 

Er ist noch jung, aber bereits sehr erfolgreich: Ramzan Awtaew, Bundesligaringer des KSV Witten 07, konnte seine nationale Medaillensammlung bei der Deutschen Meisterschaft im Ringen der Männer, die an diesem Wochenende im Saarländischen Riegelsberg ausgetragen wurde, erweitern. Der Juniorenmeister der Jahre 2017 und 2018 gewann bei seinem ersten Start in der Männerklasse gleich „Bronze“ – in der Gewichtsklasse bis 65 kg kam er hinter zwei Athleten aus dem Saarland auf Rang drei ein. Dabei schien es, als wäre sogar mehr drin gewesen ….

Denn in der Qualifikation eliminierte er gleich ein sportliches Schwergewicht: gegen den Deutschen Meister der Jahre 2016 und 2017 und DM-Dritten 2018, Manuel Wolfer vom Bundesligisten TuS Adelhausen, konnte er sich souverän mit 8:2 Punkten behaupten. In der zweiten Begegnung traf er auf Leon Gerstenberger (AB Wurmlingen), gegen den er sich mit 4:1 Zählern ebenfalls sicher durchsetzte.

Im Viertelfinale traf Ramzan auf den Köllerbacher Valentin Seimetz, den Deutschen Meister des Vorjahres. Eine Unachtsamkeit des jungen KSV-Akteurs nutzte Seimetz aus – mit der ersten Aktion legte er den Wittener Bundesligaringer auf die Schultern, der dadurch das Finale verpasste. Es blieb aber noch der Kampf um die Bronzemedaille, und hier kam es zu einem ganz engen Kampf: gegen Enes Akbulut vom ASV Hof behielt er am Ende mit 5:4 die Oberhand, gewann damit die Medaille. Um diesem Sieg einzuordnen: Akbulut hatte im Achtelfinale gegen Seimetz nur knapp mit 4:3 verloren – was die Schulterniederlage von Awtaew dann doch entsprechend relativiert!

Deutscher Meister wurde am Ende Nico Zarcone vom ausrichtenden KV Riegelsberg, der sich gegen Valentin Seimetz wiederum knapp mit 4:2 behauptete. Mit dem dritten Platz aber hat Ramzan Awtaew eine gute Visitenkarte abgegeben, die er in der kommenden Bundesligasaison sicher bestätigen wird!

15.05.18

Nur ein KSV-Bundesligaringer bei DM im Saarland am Start

KV Riegelsberg empfängt Freistil-Elite der Männer und Frauen

 

Der saarländische Bundesligist KV Riegelsberg ist an diesem Wochenende Ausrichter der Deutschen Meisterschaften für Männer und Frauen – beide Kategorien im Freistil. Während die Männer noch im gr.-römischen Stil kämpfen – eine Woche später wird die DM ausgetragen -, ist der Freistil die einzige national und international praktizierte Ringer-Stilart in der Frauenklasse.

Ursprünglich sollten zwei Ringer aus dem Bundesliga-Aufgebot des KSV Witten starten, zudem bestanden leichte Hoffnungen, dass auch eine Wittener Amazone dabei sein würde – daraus ist leider nichts geworden, es verbleibt am Ende bei einem KSV-Athleten.

Der Ringerverband NRW hatte ursprünglich mit Ramzan Avtaew (65 kg) und Ufuk Canli (92 kg) zwei Ringer aus dem Wittener Bundesligakader nominiert. Nach einer Krankheit musste Canli allerdings passen – nach nur drei Trainingswochen ist er für ein DM-Turnier dann doch nicht gerüstet und sagte schweren Herzens ab. So verbleibt Avtaew, der letztjährige Juniorenmeister der 61 kg-Klasse, der die Wittener Farben vertritt – diese doch nicht ganz, denn nominell geht er für seinen Stammverein TV Essen-Dellwig auf die Matte.

Die Wittener Vorzeige-Ringerin Viviane Herda wird in Riegelsberg auch nicht dabei sein, muss nun schon die zweite DM absagen. Nach ihrer schweren Verletzung vor eineinhalb Jahren ist sie noch immer nicht auf dem Stand, schwere Wettkämpfe zu bestreiten. Sie trainiert bereits fleißig, die Rückkehr auf die nationalen und internationalen Matten ist derzeit aber noch nicht in Aussicht.

Bei der Klassik-DM am übernächsten Wochenende in Kaufbeuren wird das Wittener Aufgebot dann aber größer werden!

Bronze für Gensche

07.05.18

34. Grenzlandturnier des KSV „Simson“ Landgraaf:

Nico Brunner gewinnt Wettbewerb in den Niederlanden

 

Gleich hinter der deutsch-niederländischen Grenze, nördlich von Aachen, liegt Landgraaf, eine Gemeinde mit knapp 40.000 Einwohnern. Und der KSV Simson betreibt dort den Ringersport, zuletzt recht erfolgreich. Der Gastverein im Ringerverband NRW gewann im Dezember 2018 das Oberliga-Endturnier bei den „Final-Six“ und wurde damit „NRW-Oberligameister 2018“.

Und traditionell veranstalten die Niederländer jeweils im Frühjahr das „Grenzlandturnier“, das für viele Ringer – auch aus NRW – als Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften gilt. An die 150 Athleten aus fünf Nationen waren angereist, um in den beiden Stilarten Turniersieger und Medaillengewinner auszukämpfen. Auch der KSV Witten war mit einem kleinen Aufgebot am Start, das sich am Ende über zwei Podestplätze im klassischen Stil freuen durfte. Nico Brunner untermauerte dabei seine Ambitionen, bei der Vergabe der DM-Medaillen in diesem Jahr mitzureden. Er gewann die 85 kg-Klasse, während Nachwuchsmann Gensche Gereev in der 66 kg-Kategorie mit einer weiteren Top-Platzierung in der Männerklasse überzeugen konnte. Abgerundet wurde das Resultat durch den vierten Rang von Erkan Kaymak (80 kg).

Nico Brunner ging viermal auf die Matte und in allen Kämpfen blieb er Sieger. Nach zwei technischen Überlegenheitserfolgen – u.a. gegen seinen Vereinskollegen Mert Tasdemir – und einem Aufgabesieg stand er im Finale gegen den Deutschen Vizemeister von 2017, Marius Braun (Musberg). Der KSV-Ringer beherrschte den Kampf sicher mit 5:2 Punkten und sicherte sich damit den Turniersieg.

Als A-Jugendlicher kam Gensche Gereev bei einem Männer-Wettbewerb erneut auf einen Medaillenrang. Nach einem Überlegenheitserfolg und einem knappen Punktsieg hatte er gegen Lokalmatador Yousoupov einen schweren Stand und verlor nach Punkten. Im kleinen Finale setzte er sich schließlich gegen den Österreicher Raphael Jäger mit technischer Überlegenheit durch und sicherte sich damit „Bronze“.

Nur knapp schrammte der reaktivierte Erkan Kaymak an einer Medaille vorbei. In souveräner Manier setzte er sich in den ersten drei Begegnung technisch überlegen durch. Im Poolfinale unterlag er gegen Vaslie Tsaran (Büdesheim/Rheinland); damit stand er im Kampf um Platz drei. Auch hier gab’s eine Niederlage für den Wittener, er unterlag dem Franzosen Magomadov nach Punkten und belegte am Ende Rang vier.

Lehrgeld mussten zwei junge KSV-Athleten bezahlen: Mert Tasdemir (85 kg gr.-r.) und Denis Nuss (86 kg, Freistil) schieden nach jeweils zwei Niederlagen aus.

Tyler gewinnt in Marten Silber

04.05.18

Anfänger-Turnier der Ringer-Jugend: sieben Siege für Witten

Beim 5. Nachwuchsturnier von Jahn Marten 05 überzeugte der KSV-Nachwuchs

 

Der KSV Jahn Marten war in diesem Jahr einmal mehr Ausrichter eines Ringer-Turniers: nach den beiden Bezirksmeisterschaften und den Landesmeisterschaften der Junioren, B- und C-Jugend war es in 2019 bereits das vierte Turnier, das der Dortmunder Vorortclub ausgerichtete. Und mit dem, was sich in der Martener Steinhammer-Grundschule am 1. Mai abspielte, durfte man durchaus zufrieden sein. Denn dieses Anfänger-Freistilturnier war für die Zielgruppe optimal ausgeschrieben, bot es den Kindern doch die Chance, sich auf einem Niveau zu messen – von Anfänger(in) zu Anfänger(in). Und dieses Vorhaben gelang – somit erfüllt der Wettkampf seinen Zweck voll und ganz!

Zwölf Vereine waren in den Altersklassen C-, D- und E-Jugend am Start, einige davon, die man zuletzt auf den Matten in NRW vermisst hatte. Besonders in der D- und E-Jugend gab es denn auch gute Teilnehmerfelder und dadurch gute und starke Wettkämpfe. Der KSV war mit 11 Nachwuchskämpferinnen und -kämpfern dabei und belegte hinter den quantitativ wie qualitativ überraschend starken Kindern vom VfL Kemminghausen (14 TN) Platz zwei in der Mannschaftswertung.

Gleich sieben Siege gingen auf das Konto des KSV Witten: in der C-Jugend gewannen Bilal Baltaev (35 kg), Salma Tiril (47 kg) und Tuana Fatma Karapinar, während sich bei der C-Jugend Elisa Labes (30 kg) durchsetzen konnte. Ihr Bruder Jan Ole tat es ihr bei den E-Jugendlichen gleich, als er die 26 kg-Kategorie für sich entschied. Zwei weitere Ringer des KSV landeten in dieser Altersklasse ebenfalls auf dem obersten Treppchen: auch Yusuf Ömer Karapinar (29 kg) und Tyron Herzog (42 kg) gewannen jeweils die Goldmedaillen!

Damit noch nicht genug, das Nachwuchsteam des Wittener Bundesligisten durfte sich über vier weitere Medaillen freuen: dreimal Silber gab’s für Tyler Herzog (D/36 kg), Leonel Kaufmann (E/22 kg) und Bennet Böttger (E/23 kg) und eine Bronzemedaille sicherte sich Mahan Kabiri (E/25 kg).

Damit war dann auch das Wittener Trainer- und Betreuerteam hoch zufrieden, denn auch bei den Jüngsten wachsen schon wieder einige Talente nach, die in den nächsten Jahren in ihren Alters- und Gewichtsklassen für Furore sorgen können!

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