November 2018

Überraschte am letzten Kampftag: Alex Boric

16.11.18

KSV im NRW-Derby beim TV Walheim

Hinkampf-Niederlage soll wettgemacht werden

KSV 2 im Aufstiegskampf beim TuS Aldenhoven

 

Das Feld der Ringerbundesliga, Gruppe Nordwest, ist sehr eng beieinander: Spitzenreiter „Red Devils“ hat vier Minuspunkte, Verfolger Mainz derer fünf und auf den Plätzen drei und vier stehen Kleinostheim und der KSV mit je sieben „Miesen“. Und dann kommt der TV Walheim, Gastgeber der Wittener an diesem Samstag, mit acht Verlustpunkten. Eigentlich erscheint da noch alles möglich – aber das „NRW-Duell“ zwischen den Aachener Vorstädtern und dem Ruhrgebiets-Vertreter KSV könnte schon eine Vorentscheidung bringen, wenn es um den dritten Tabellenplatz geht, der u.U. für das Erreichen des Viertelfinals um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft geht.

In der Hinbegegnung im September in der Husemannhalle ging es schon denkbar eng zu. Hier hatte der TV das bessere Ende für sich, als die abschließenden 75 kg-Begegnungen – eigentlich die Top-Klassen beim KSV Witten – an die Gäste gingen und den 13:11-Sieg sicherten. Und auch diesmal könnten es die Abschlusskämpfe sein, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Allerdings unterlag der TV Walheim am vergangenen Wochenende überraschend beim Tabellen-Letzten RV Lübtheen, stand dabei aber nicht voll. Das dürfte gegen den KSV sicher nicht der Fall sein.

Zuletzt waren es jeweils Ilie Cojocari und Ibro Cakovic, die mit ihren Erfolgen in den letzten beiden Kämpfen in Heilbronn für den Sieg und in Witten – gegen Kleinostheim – für das Remis sorgten. In Aachen treffen sie aber auf Konkurrenten, die auf ähnlich hohem Niveau agieren: Alberts Jurcenko kam mit Bundesligaerfahrung aus Köllerbach nach Aachen und aus Ungarn stieß Robert Fritsch zum TV, er konnte in diesem Jahr die Bronzemedaille bei der Studenten-WM gewinnen.

Also eine sehr schwere Aufgabe, die dem KSV ins Haus steht. Es muss einiges gut laufen, sollen die Punkte mit in die Ruhrstadt gehen. Auf fremder Matte dürfte dies ungleich schwerer sein als in der heimischen Arena der Husemannhalle. Wichtig ist ein guter Start in den ersten Einzelkämpfen. Ob dabei Arthur Eisenkrein wieder mit von der Partie sein kann, ist nach der Verletzung der Vorwoche eher fraglich. Und in der oberen Klasse kämpfte Imants Lagodskis zuletzt verhalten, er könnte gegen Metreveli vor einer schweren Aufgabe stehen. Und auch hinter Simeon Stankovich (978 kg) steht ein Fragezeichen. Er startete in der Woche bei der U 23-Weltmeisterschaft in Bukarest, wo er in der Qualifikationsrunde scheiterte. Gegen den Litauer Romas Fridrikas unterlag er mehr als umstritten bei 2:2 Punkten. Sein Gegner schied in der nächsten Runde aus – damit war auch der Weg in die Hoffnungsrunde verschlossen, Stankovich landete im hinteren Feld. Er wurde vor einer Woche von Nico Brunner gut vertreten. Egal, wen Coach Fatih Sirin hier aufbietet – gegen Martin Otto wird es schwer werden, einen Sieg zu erkämpfen.

Wie für das gesamte KSV-Team, das schon die eine oder andere Überraschung schaffen müsste, um den Traum vom DMM-Viertelfinale weiter träumen zu können!

Kampfrichter ist Dirk Steinle aus Detmold.

 

Rückkampf gegen Aldenhoven sollte für KSV 2 Formsache sein

Am vergangenen Samstag überrollte die KSV-Reserve im Landesliga-Halbfinale den Zweiten der Gruppe Rheinland, den Ex-Bundesligisten TuS Aldenhoven eindrucksvoll. Wie in den vorherigen Gruppenkämpfen, wurden die Ringer um Coach Arslan Kulakac auch in der Begegnung nicht gefordert und setzten sich mit 42:2 durch. Ein Vorsprung, der uneinholbar scheint. Zumal die Wittener auch diesmal wieder neben den Nachwuchsakteuren auch gestandene Athleten zur Stelle haben, die durchaus Bundesliga-Niveau haben. So wie Suleiman Dadachev, der im Schwergewicht antreten dürfte, oder „Schobi“ Hatos-Dragut und Sali Sezgin; der zuletzt fehlende Schojah Zaryalay dürfte dabei sein, damit ein weiterer Punktgarant für den KSV Witten.

Mit einem Sieg qualifiziert sich das Team für die „Final Six“, das Meisterschaftsfinale im Dezember.

14.11.18

Emily voller Energie: Turnier-Dritte in Berlin

Lotta Englich zahlt Lehrgeld

 

Bärenstark und voller Energie präsentierte sich KSV-Nachwuchstalent Emily Weiß beim 13. „International Female Tournament IFT“, dem Internationalen Mädchen- und Frauenturnier von Berlin, das der Club „SV Luftfahrt“ am vergangenen Wochenende ausrichtete. 94 Vereins- und Länderteams waren am Start, u.a. aus der Ukraine, Weißrussland, Frankreich, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Norwegen, Polen und natürlich aus dem gesamten Bundesgebiet – gut besetzt und von hoher Qualität. Trainerin Nina Kahriman war mit zwei jungen Athletinnen auf die Reise gegangen, eben Emily Weiß (58 kg) und Lotta Englich (50 kg), die beide in der Altersklasse „Schoolgirls“ kämpften.

Dabei wusste insbesondere Emily zu überzeugen, die diesjährige Deutsche Vizemeisterin der Jugendklasse. Sie erkämpfte – im wahrsten Sinne des Wortes – einen hervorragenden dritten Rang und durfte sich über die Bronzemedaille freuen. 16 Konkurrentinnen waren in ihrer Kategorie auf der Matte und die KSV-Ringerin musste gleich sieben Kämpfe bestreiten, sechs davon gewann sie überzeugend. Im internationalen Feld hatte sie es mit Ringerinnen aus Schweden, Dänemark, Finnland, Frankreich und Deutschland zu tun.

In der Vorrunde kam sie zu vier Schultersiegen, einmal war sie technisch überlegen. Im Halbfinale traf sie dann auf Kira Merz aus Benningen in Württemberg, die sich überlegen zeigte und ihrerseits auf Schultern gewann. Im Kampf um Platz drei konnte die junge Wittenerin dann wieder an die Erfolgsserie anknüpfen und schulterte Stefanie Benischke aus Berchtesgaden in Bayern. Ein Riesenerfolg also für Emily Weiß, die damit ihre Vizemeisterschaft bestätigen konnte.

Weniger erfolgreich kehrte Lotta Englich zurück. Sie unterlag in zwei Begegnungen jeweils entscheidend, musste allerdings mit dem Handicap kämpfen, dass ihre Gegnerinnen durchweg älter waren – bis zu vier Jahren. Lotta ist 11 Jahre alt. So muss sie sich langsam in die Alters- und Gewichtsklasse hineinkämpfen. Das meinte auch Trainerin Nina Kahriman, die bei Lotta gute Ansätze sah, von Emily aber überschwänglich ob der hervorragenden Leistung schwärmte: „Sie hat die im Training erlernten Techniken perfekt ein- und umgesetzt – es war eine Freude, sie auf der Matte zu erleben“, meinte die ehemalige Europameisterin nach dem Turnier.

Damit kann der weibliche Wittener Nachwuchs nun erst einmal in die Winterpause gehen, die besonders von Training für die Aufgaben zu Beginn des Jahres 2019 geprägt sein wird.

 

12.11.18

Simeon Stankovich bei der U 23-WM in Bukarest

Wittener startet für Bulgarien

 

Seit heute (Mo., 12.11.) findet in der rumänischen Metropole Bukarest die Weltmeisterschaft der Ringer/-innen unter 23 Jahren – U 23 – statt. Es beginnen die Spezialisten im griechisch-römischen Stil, danach folgen die Frauen und am Ende die Freistil-Ringer. Und morgen, am Dienstag, geht ein Wittener „Eigengewächs“ auf die Matte, um in der Gewichtsklasse bis 97 kg um Sieg und Medaillen zu kämpfen: Simeon Stankovich.

Eigengewächs? Der 22jährige kam vor sieben Jahren mit Eltern und Bruder nach Deutschland, nach Witten, lebt, wohnt und arbeitet seitdem in der Ruhrstadt. In seiner Heimat hatte er sich bereits dem Ringkampf gewidmet, bedingt durch verwandtschaftliche Vorbelastung. Doch in Witten, beim KSV, startete seine Karriere erst richtig durch. Seine ersten Turniere auf Bezirks- und Landesebene bestritt er 2012, ab 2013 stellten sich Erfolge ein. Er war und ist trainingsfleißig – die Erfolge wurden größer. Weiter mit Trainingsschwerpunkt in Witten, nahm er dann ab 2015 auch an Bulgarischen Meisterschaften teil und konnte sich auch dort, zunächst in der Juniorenklasse, behaupten. Siege und Platzierungen sowohl bei den Junioren als auch den Männern brachten ihn in den Fokus der Nationaltrainer, die ihn fortan auch für eigene Trainingsmaßnahmen und internationale Turniere nominierten. Zuletzt, bei den bulgarischen Titelkämpfen im Frühjahr, begleitete ihn denn auch sein Wittener Trainer und Trainingspartner Mirko Englich und betreute ihn dort. Jetzt also die „U 23-WM“ in Bukarest, ein weiterer Höhepunkt in der Karriere des Wittener Bulgaren. Eine schwere Kategorie, in der 25 Sportler gemeldet sind.

Morgen werden ab 10.30 Uhr in der „Polyvalent Hall“ zu Bukarest die Qualifikationsrunden in dieser Kategorie starten, ab 17.15 Uhr stehen die Halbfinals und Medaillenkämpfe auf dem Programm. Die Kämpfe werden vom Weltverband UWW live übertragen: https://unitedworldwrestling.org/event/senior-u23-world-championships-0

Tugkagan Öztürk im Kampf

11.11.18

Ganz, ganz spannend: KSV gewinnt Punkt gegen Kleinostheim

Mit acht Zählern drehen Aleksandrov, Cojocari und Cakovic den Kampf

KSV 2 wie gehabt: gegen Aldenhoven im Halbfinale 42:2

Das war mal wieder nichts für schwache Nerven, was sich da am Samstagabend in der Wittener Husemannhalle abspielte, beim Kampf der Ringer-Bundesliga zwischen dem heimischen KSV und den Mainfränkischen Gästen vom SC Siegfried Kleinostheim. Gegen das Team, das die Schützlinge von Coach Fatih Sirin im Hinkampf mit 18:3 geradezu deklassiert hatte. Da war Wiedergutmachung angesagt – doch unter den Augen von Kampfleiter Jörg Bolldorf (Saarland) und einer lautstarken Fangruppe aus Kleinostheim sah es lange Zeit nicht danach aus.

Arthur Eisenkrein ging im Eröffnungskampf forsch zu Werke, führte mit 5:1 – als er bei einem Griffansatz von Erik Tangel unglücklich reagierte, sich offensichtlich verletzte und dabei auf den Schultern landete (0:4). Und Imants Lagodskis, frischgebackener Papa, ging sehr verhalten in den Kampf und konnte erst kurz vor Schluss eine Wertung erzielen. Die immerhin sorgte dafür, dass nur ein Zähler auf das Gästekonto kam (0:5). Und auch Kampf Nr. drei ging an die Gäste, als sich der rumänische Internationale Ioan Raul Donu als zu clever für den KSV-Youngster Ramzan Awtaew erwies und sicher punktete (0:7).

Die ersten Zähler für die Hausherren sicherte dann Nico Brunner, der für Simeon Stankovich aufgeboten war. Der überraschend deutliche Sieg gegen den mehrfachen DM-Medaillengewinner Felix Radinger läutete einen Zwischenspurt für den KSV vor der Pause ein (2:7). Denn der aus der 2. Mannschaft aufgerückte Perica Dimitrjevic demonstrierte erneut seine Bundesligatauglichkeit und gewann knapp nach Punkten (3:7).  

Nach der Pause dominierten zunächst wieder die Mainfranken, die vom Ex-Wittener Meisterringer Gerhard Weisenberger betreut wurden. Denn Ufuk Canli fand gegen den sperrigen Marcus Plodek, immerhin Deutscher Ex-Meister, keine Mittel und verlor nach Punkten (3:9). Und auch Alex Storck hatte einen schweren Stand gegen den international für Rumänien kämpfenden Roman Duscov, hielt die Niederlage aber in Grenzen (3:11).

Jetzt lag es wieder an den „glorreichen Drei“, den Wittener Kämpfern in den letzten drei Kategorien, um vielleicht noch einen Sieg, zumindest aber ein Remis für ihre Farben zu sichern. Das hatten sie auch in der Vorwoche in Heilbronn geschafft, doch diesmal wieder eine ganz schwere Aufgabe, hatten doch auch die Kleinostheimer starke Ringer aufgeboten.

Den Beginn machte KSV-Neuzugang Daniel Aleksandrov, der sich erstmals dem heimischen Publikum vorstellte. Und wie ….. Der EM-Dritte brannte ein Feuerwerk ab und brachte die alt-ehrwürdige Husemannhalle wieder einmal zum Beben. Denn seine Würfe waren allein den Eintritt wert – nach dreieinhalb Minuten hatte er – u.a. mit zwei Fünfer-Wertungen – die technische Überlegenheit fixiert (7:11).

Eine Mammut-Aufgabe hatte Ilie Cojocari zu stemmen, stand ihm doch kein Geringerer als der serbische EM-Dritte Aleksandar Maksimovic gegenüber. Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen, aber ohne Aktionspunkte. Der KSV-Akteur erwies sich als der Aktivere und gewann durch 2:1  Verwarnungen die Begegnung (8:11). Und in der abschließenden Begegnung hatte es einmal mehr Ibro Cakovic in der Hand, die ultimative Entscheidung herbeizuführen. Sein Gegner Sascha Büchner, ein Mann mit langjähriger Bundesliga-Erfahrung, hatte nur ein Ziel: Punkte verhindern. Das machte er nicht ungeschickt, denn am Ende gab er „nur“ neun davon ab, gewann seinerseits keinen – für Ibro Cakovic und die Mannschaft des KSV Witten also drei Zähler auf der Habenseite. Weniger als acht Punkten Unterschied in diesem Kampf hätte eine Niederlage für Witten bedeutet, ein Schultersieg oder eine 15 Punkte-Differenz der Sieg. So blieb es beim Remis – damit hatten die Ringer um  Fatih Sirin zwar das Ziel nicht ganz erreicht, sich für die Hinkampf-Niederlage komplett zu rehabilitieren, jedoch einmal mehr aufgezeigt, dass sie in der Liga auf Augenhöhe agieren. Und allemal in der Lage sind, den Zuschauern einen spannungs- und aktionsgeladenen Abend zu präsentieren.

Am kommenden Samstag nun geht’s zum NRW-Duell nach Aachen, wo der TV Walheim den KSV Witten empfängt. Im Hinkampf hatte sich der TV mit 13:11 in der Husemannhalle durchgesetzt – also auch hier gibt’s einen Anlass zur Wiedergutmachung!

TuS Aldenhoven kann KSV 2 nicht gefährden: „Final-Six“ dürfte erreicht sein

Hatten die Wittener Reserveringer um Coach Arslan Kulakac vorher damit gerechnet, nach der Hauptrunde der Landesliga im Halbfinale nun mehr gefordert zu werden, haben sie sich massiv getäuscht. Denn auch der Zweitplatzierte der Gruppe Rheinland, der TuS Aldenhoven, kam über zwei Mannschaftspunkte, erzielt durch einen knappen Einzelerfolg, nicht hinaus. Es war wieder eine einseitige Angelegenheit mit einem mehr als deutlichen Sieg für den KSV Witten.

Damit dürfte das Ziel „Oberliga“ schon fast erreicht sein, denn der Rückkampf am kommenden Samstag in Aldenhoven scheint mehr doch oder weniger eine Formsache zu sein. Damit verbunden das Erreichen der „Final-Six“ im Dezember, wenn die Meisterschaften in den Ligen auf Landesebene an einem Tag und Ort ausgekämpft werden. Dass dort vielleicht – wie erhofft – die SU Annen wieder Gegner sein könnte, erscheint eher unwahrscheinlich. Die SUA unterlag der Zweitvertretung des AC Köln-Mülheim, der mit der halben Oberliga-Mannschaft aufwartete, zu Hause mit 5:34 und kann sich kaum mehr Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen.

„Altmeister“ Mirko Englich stellte sich am Samstag wieder in den Dienst der Mannschaft, gewann auch wie erwartet. Er ist auch KSV-Jugendtrainer und freute sich, mit Gregor Eigenbrodt, Tugkagan Öztürk, Gensche Gereev, Alexander Boric und Mert Tasdemir mit gleich fünf seiner Schützlingen in der Mannschaft zu stehen. Dass Öztürk seinen Kampf am Ende mit 5:8 verlor, war nur ein Schönheitsfehler. Und dass der erst 14-jährige Alexander Boric bei einem Punktrückstand von 3:6 auf Schultern gewann, eine freudige Überraschung.

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

KSV Witten
11

SC Kleinostheim
11

 

Nr.

Stil

Gew.

Name

Name

Pkt.

Wert.

Zeit

1

GR

57

Arthur Eisenkrein

Erik Tangel

0:4

SS 5:5

02:47

3

FR

61

Ramzan Awtaew

Ioan Raul Donu

0:2

PS 2:9

06:00

5

GR

66

Perica Dimitrjevic

Benjamin Hofmann

1:0

PS 3:2

06:00

7

FR

71

Alexander Storck

Roman Duscov

0:2

PS 1:6

06:00

9

GR

75A

Ilie Cojocari

Aleksandar Maksimovic

1:0

PS 2:1

06:00

10

FR

75B

Ibro Cakovic

Sascha Büchner

3:0

PS 9:0

06:00

8

GR

80

Daniel Aleksandrov

Christopher Fersch

4:0

TÜ 17:0

03:37

6

FR

86

Ufuk Canli

Marcus Plodek

0:2

PS 0:3

06:00

4

GR

98

Nico Brunner

Felix Radinger

2:0

PS 5:1

06:00

2

FR

130

Imants Lagodskis

Kevin Schwäbe

0:1

PS 2:4

06:00

 

KSV Witten 07 II

TuS Aldenhoven

42:2

57

Eigenbrodt, Gregor (J)

Amini, Wahidollah

AS

5:0

61

Eisenkrein, Andreas

Ziaye, Milad

4:0

66

Öztürk, Tugkagan

Alipor, Vahed

PS

0:2

71

Gereev, Gensche

Ghayomi, Yusef

DV

5:0

75 A

Boric, Alexander

Basner, Niklas

SS

5:0

75 B

Sali, Sali Sezgin

Dubowik, Vadim

DV

5:0

80

Hatos-Dragut, Szabolcs

Oral, Recep

SS

5:0

86

Tasdemir, Mert

KL

5:0

98

Dadachev, Suleiman

Kämper, Jakob

4:0

130

Englich, Mirko

Bourouihja, Anour

4:0

Jan Ole Labes gewinnt in Bielefeld

06.11.18

Fünfmal Gold für KSV-Ringer beim Landes-Sichtungsturnier

Platz zwei in der Vereinswertung

 

Gleich fünf junge Athleten des KSV Witten 07 konnten sich am Wochenende Goldmedaillen in ihren Gewichts- und Altersklassen beim Landes-Sichtungsturnier im griechisch-römischen Stil erkämpfen, das vom ASV Atlas Bielefeld ausgerichtet wurde.

 

In der B-Jugend war es „Kuti“ Öztürk (57 kg), der hoch überlegen war und alle sechs Begegnungen vorzeitig gewann. In der D-Jugend benötigte Kamil Gereev (46 kg) lediglich zwei Siege, um sich die Meisterschaft zu sichern.  Zwei Titel gab’s in der C-Jugend, wo sich Mika Noel Labes (34 kg) mit vier Erfolgen und Muslim Dzortov mit zwei Siegen Gold sicherten. Mit Jan Ole Labes gewann ein weiterer Wittener Nachwuchsmann die Meisterschaft in der Jugend E bis 26 kg, er setzte sich in vier Kämpfen durch.

 

Daneben sicherten sich die KSV-Ringer drei Silbermedaillen: Max Nowicki (B-Jugend, 52 kg) holte zwei Siege bei einer Niederlage; Ilias Stuckas (D / 30 kg) musste sich bei vier Erfolgen nur einmal geschlagen geben und Rasmus Rodeheger (C / 29) kam mit einem Sieg und einer Niederlage auf den Silberrang.

 

Niclas Weiß (B / 44) kam bei zwei gewonnenen und einer verlorenen Partie auf Platz drei, Ümit Can Tasdemir (B / 57) belegte bei je zwei gewonnenen und verlorenen Kämpfen den vierten Rang. Mit Platz sechs schloss Romeo Bernhardt (B / 44) ab.

 

Damit kam der KSV Witten mit 52 Punkten auf Rang zwei der Vereinswertung, Sieger wurde der PSV Lippe Detmold mit 62 Punkten. Die Ostwestfalen hatten allerdings gleich 20 Sportler am Start, beim KSV waren es lediglich 11.

06.11.18

KSV will gegen Aufsteiger Wiedergutmachung:

3:18 in Kleinostheim tat richtig weh

KSV 2 im Halbfinale gegen TuS Aldenhoven

Zwei richtungweisende Begegnungen stehen für die KSV-Mannschaften an diesem Wochenende (Samstag, 10.11., Husemannhalle) an: zunächst trifft KSV 2, bisher in der Liga ohne echte Konkurrenz, auf den Zweiten der Gruppe Rheinland, den TuS Aldenhoven (17.30 Uhr). Und anschließend geht es für das Wittener Bundesligateam darum, die Scharte aus der Hinbegegnung auszuwetzen, als man beim Aufsteiger SC „Siegfried“ Kleinostheim mit 3:18 mehr als deutlich unterlag (19.30 Uhr).

Das tat damals weh, denn im Saison-Eröffnungskampf im September hatte der KSV Witten den hohen Favoriten aus Heilbronn, die Red Devils, knapp besiegt, war voller Euphorie. Doch eine Woche später gab’s beim unterfränkischen SC Kleinostheim die derbe und unerwartete Niederlage. Doch die war – schaut man den Kader der „Siegfrieds“ an – gar nicht mal so überraschend. Denn da sind eine Reihe erstklassiger deutscher und internationaler Akteure versammelt: Sascha Büchner, Marcus Plodek, Felix Radinger oder Kevin Schwäbe auf der einen und Roman Duscov und Aleksandar Maksimovic auf der anderen Seite.

Gleichwohl liegen beide Teams aktuell gleichauf in der Tabelle – die Gäste auf Rang drei, der KSV auf Rang vier, beide mit 10:6 Punkten. Und der Fünfte, TV Walheim, hat die gleiche Punktausbeute. So ist Spannung in der zweiten Saisonhälfte vorprogrammiert. Bei dem erneuten Wittener Überraschungs-Coup bei den „Red Devils“ vor einer Woche profitierte das Team offensichtlich vom Stilartenwechsel in den einzelnen Kategorien. Für Kleinostheim war dies wohl eher kein Vorteil, denn in Walheim gab’s eine knappe 13:14-Niederlage. Und die Aachener hatten in der Hinserie in Unterfranken beim 9:14 ebenfalls klar verloren.

So werden die Karten diesmal neu gemischt, wenn Kampfrichter Jörg Bolldorf (Saarland) die Begegnung in der Husemannhalle um 19.30 Uhr anpfeift. Wichtig wird es wieder sein, mit den ersten Gewichtsklassen gut in den Kampf zu kommen – wahrscheinlich durch Arthur Eisenkrein und Imants Lagodskis. Die abschließenden drei Begegnungen sind ohnehin das Trumpf-As des KSV, denn mit Neuzugang Daniel Aleksandrov, dem EM-Dritten aus Bulgarien, sowie Ilie Cojocari und Ibro Cakovic stehen bei den Hausherren drei bärenstarke Akteure auf der Matte, die auch zuletzt in Heilbronn für den Sieg der Ruhrstadt-Ringer sorgten. Vielleicht hat Coach Fatih Sirin aber auch noch die eine oder andere Aufstellungsvariante parat, um den Gegner zu überraschen. Möglichkeiten gäb‘s es da gleich mehrere ….

 

KSV 2 strebt Aufstieg in die Oberliga an

Im bisherigen Saisonverlauf gab’s für die 2. Mannschaft des KSV Witten noch keinen wirklichen Gegner in der Landesliga. 16:0 Mannschafts- und 322:13 Einzelpunkte sprechen eine deutliche Sprache. Doch diesmal dürften es die Schützlinge von Arslan Kulakac nicht ganz so einfach haben, kommt doch der Tabellenzweite der Gruppe Rheinland, TuS Aldenhoven, in die Husemannhalle. In dieser Gruppe verliefen die Kämpfe deutlich ausgeglichener als in Westfalen, denn der Tabellenerste, AC Mülheim 2, weist nach Ende der Hauptrunde vier Minuspunkte auf, der TuS deren sechs; mit sieben Zählern folgen knapp die belgische Gäste vom RV Kelmis.

Der TuS Aldenhoven hat eine große Vergangenheit, kämpfte in den 80‘ger Jahren in der 1. Bundesliga und ärgerte da auch schonmal den KSV Witten. Danach ging’s aus wirtschaftlichen Gründen abwärts, inzwischen haben sich die Ringer aus dem Kreis Düren im Land wieder etabliert.

Ob es allerdings reicht, das starke Team von KSV Witten zu gefährden, bleibt abzuwarten. Sicher ist aber, dass die Gäste nicht, wie zuletzt mehrfach geschehen, die Punkte schon vor dem Kampf herschenken werden. Zehn spannende Kämpfe sind zu erwarten, die den KSV aber auf jeden Fall einen Schritt weiter in Richtung Oberliga NRW bringen sollen.   

Sichere Punkte durch Imants Lagodskis

04.11.18

KSV Witten stürzt den Spitzenreiter:

15:13 in der Hölle der „Red Devils“

„KSV 2-Express“ rollt weiter: 50:0 in Marten

 

Man wollte sich ordentlich präsentieren beim Spitzenreiter in Heilbronn, den „Red Devils“, die bislang nur eine Niederlage in ihrer Bilanz hatten – aus dem Hinkampf in der Wittener Husemannhalle, als sich der KSV zur Saisonpremiere mit 14:13 durchsetzen konnte. Aus dem „ordentlich präsentieren“ wurde wieder eine Begegnung auf Biegen und Brechen, und den Ruhrstädtern gelang vor den begeisterten mitgereisten Fans der umjubelte Auswärtssieg. Es waren die beiden Wittener Ringer der abschließenden 75 kg-Kategorie, die für fünf Zähler und damit den knappen Sieg für ihre Farben sorgten. Die Stilartenänderung in den einzelnen Gewichtsklassen wirkte sich offensichtlich positiv für den KSV aus!

Den Auftakt machte Arthur Eisenkrein im eher ungeliebten klassischen Stil, der den jungen Kontrahenten technisch abfertigte (0:4). Gewohnt ruhig und routiniert ging Imants Lagodskis den Kampf gegen Ex-Meister Stefan Kehrer an, holte die entscheidende Zweierwertung in der fünften Minute (0:6). In seiner angestammten 61 kg-Klasse traf Ramzan Awtaew auf einen starken Gegner, ging dennoch in Führung, die er dann in der zweiten Kampfhälfte nicht halten konnte (1:6). Simeon Stankovich kommt in dieser Saison nicht recht in Schwung – dem deutlich leichteren Eismont unterlag er durch Verwarnungen 1:2 (2:6). Und im letzten Kampf vor der Pause hatte das junge KSV-Eigengewächs Gensche Gereev seinen Bundesliga-Einstand. Und er machte seine Sache gar nicht schlecht gegen Ex-Meister Dustin Scherf, hielt in Abschnitt eins einen knappen Punktrückstand und rettete am Ende einen Zähler, als er die volle Punktausbeute für den Heilbronner Ringer verhinderte (5:6).

Die nächsten Begegnungen nach der Halbzeit gingen an die Hausherren: gegen den für Spanien kämpfenden diesjährigen WM-Dritten Friev, der aus Russland stammt, gab Ufuk Canli schon im ersten Abschnitt 12 Punkte ab und unterlag nach vier Minuten technisch unterlegen (9:6). Und auch Alex Storck ging es nicht viel besser. Gegen den WM-Fünften dieses Jahres, den Rumänen Bucur, musste auch er die technische Überlegenheit anerkennen (13:6).

Doch damit hatten die Teufel ihr Pulver verschossen – ab Kampf Nr. acht dominierten die Gäste vom KSV. Neuzugang Daniel Aleksandrov (gegen Marius Braun 3. DM 2017) macht schnell deutlich, dass er ein Gewinn für das Team ist – mit großen Techniken, die ihm zwei Vierer- und gar eine Fünferwertung einbrachten, begeisterte er nicht nur Coach Fatih Sirin (13:10). Und Ilie Cojocari machte es zwar spannend, als er – klar in Führung liegend – kurz vor Schluss noch vier Punkte abgab, am Ende aber mit 6:4 Punkten die Oberhand behielt (13:11). Dann war es einmal mehr Ibro Cakovic, der den „Sack zumachte“ für seine Farben. Schnell punktete er mit Beinschrauben gegen Klassik-Ringer Christian Fetzer, immerhin Ex-Meister in dieser Stilart, und schon nach gut einer Minute hatte er die Zähler für den Überlegenheitssieg beisammen – vier Punkte für den KSV, der damit die Roten Teufel zum zweiten Mal in dieser Saison in die Schranken wies (13:15). Auch wenn Weltmeister Frank Stäbler bei der Heimmannschaft nicht dabei war, schmälert das nicht die tolle Leistung der Wittener Ringer um Fatih Sirin, die damit aufzeigten, dass in der Rückrunden mit ihnen zu rechnen sein wird! Am kommenden Wochenende stellt sich der SC Kleinostheim, gegen den es im Hinkampf ein Wittener Debakel gegeben hatte, in der Husemannhalle vor.

 

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

               Red Devils 13

            KSV Witten 15

 

Stilart

Gewicht

Name

Name

Pkt.

Wert.

Zeit

1

GR

57

Konstantin Schmidt

Arthur Eisenkrein

0:4

TÜ 0:15

01:36

3

FR

61

Levan M. Vartanov

Ramzan Awtaew

1:0

PS 4:2

06:00

5

GR

66

Dustin Scherf

Gensche Gereev

3:0

PS 11:0

06:00

7

FR

71

George Bucur

Alexander Storck

4:0

16:0

04:10

9

GR

75A

Fabian Fritz

Ilie Cojocari

0:1

PS 4:6

06:00

10

FR

75B

Christian Fetzer

Ibro Cakovic

0:4

TÜ 0:16

01:14

8

GR

80

Marius Braun

Daniel Aleksandrov

0:4

TÜ 0:16

03:55

6

FR

86

Taimuraz Friev

Ufuk Canli

4:0

15:0

04:32

4

GR

98

Bogdan Eismont

Simeon Stankovich

1:0

PS 2:1

06:00

2

FR

130

Stefan Kehrer

Imants Lagodskis

0:2

PS 0:3

06:00

Jahn-Ringer ergeben sich kampflos:

50:0 für KSV 2 am grünen Tisch, 40:5 auf der Matte

 

Die gleiche Prozedur für die KSV 2-Ringer wie schon zuletzt: die Gegner der Landesliga ergeben sich schon vor dem Kampf, so auch der KSV Jahn Marten, der gleich drei Gewichtsklassen herschenkte – 50:0 für die Wittener. Sein Debüt gab der junge Alexander Boric, der sich ausgezeichnet schlug und die Begegnung bis zur unglücklichen Schulterniederlage nach Punkten offen gestaltete.

In der kommenden Woche dürften es die Ringer um Coach Arslan Kulakac schwerer haben, wenn die Liga-Zwischenrunde beginnt. Gegner ist dann der Zweite der Gruppe Rheinland, Ex-Bundesligist TuS Aldenhoven. Die Begegnung findet vor dem Bundesligakampf KSV gegen Kleinostheim um 17.30 Uhr in der Husemannhalle statt.

 

 

KSV Jahn Marten 05

KSV Witten 07 II

0:50

57

Zenger, Andreas (J)

KL

0:5

61

Öztürk, Tugkagan (J)

KL

0:5

66

Timm, Michael

Eisenkrein, Andreas

SS

0:5

71

Omarzy, Khalid

KL

0:5

75 A

Kalkhaou, Mohamed

Sali, Sali Sezgin

0:4

75 B

Hildebrandt, Steaven

Zaryalay, Schojah

SS

0:5

80

Robenz, Raphael

Boric, Alexander

SS

5:0

86

Onbasi, Elyesa

Hatos-Dragut, Szabolcs (J)

0:4

98

Özdemir, Yasin

Tasdemir, Mert

PS

0:2

130

Schopp, Kai

Dadachev, Suleiman

SS

0:5

 

01.11.18

Ringer-Bundesliga: Besuch bei den Roten Teufeln

Weltmeister Frank Stäbler wartet auf KSV Witten

Sein dritter WM-Titel wurde in den Medien ausgiebig gefeiert: Frank Stäbler, der Musberger, der in der Bundesliga für die „Red Devils“ Heilbronn startet, wird sich erstmalig nach seinem erneuten Titelgewinn vor heimischem Publikum präsentieren. Und die Ehre und Freude, gegen den frischgebackenen Weltmeister anzutreten, wird ein Wittener KSV-Ringer am kommenden Samstag (3.11.) haben. Wer es denn sein wird, das hängt davon ab, in welcher Kategorie Stäbler aufgeboten wird und wer aufseiten der Wittener nominiert werden wird.

Nach Beendigung der Hinrunde steht nun die Rückrunde in der bundesdeutschen Ringer-Eliteklasse an – und eben die Begegnung „Red Devils“ gegen den KSV Witten auf dem Programm. Erinnern wir uns noch an den Saisonauftakt im September, als die Württemberger als hoher Favorit in der Ruhrstadt antraten. Und zur Halbzeitpause schon wie der sichere Sieger aussahen, mit 9:4 in Führung lagen. Doch in Kampfhälfte zwei schlugen die Wittener zurück und buchstäblich im letzten Kampf in der letzten Minute war es Heimkehrer Adam Juretzko, der den Sieg für seine Staffel festhielt: 14:13 setzten sich am Ende die Schützlinge von Coach Fatih Sirin durch und die Husemannhalle bebte erstmalig in der Saison.

Danach wurde Heilbronn der Favoritenrolle gerecht und rangiert jetzt – lediglich mit den zwei Minuspunkten aus dem Witten-Kampf belastet – an der Tabellenspitze, der KSV liegt im Mittelfeld auf dem vierten Platz. Bärenstark sind sie, die Red Devils, die in der Vereinsterminologie „VfL Neckargartach“ heißen, auch dank großzügiger bekannter Sponsoren. Im Vorjahr als Gruppen-Dritter im Viertelfinale am späteren Meister SV Burghausen knapp gescheitert, nehmen die Württemberger mit qualitativ deutlich verbessertem Kader einen neuen Anlauf. In Expertenkreisen werden sie denn auch als einer der DMM-Favoriten gehandelt. Und das durchaus zu Recht, haben sie doch gleich drei der aktuell stärksten deutschen Ringer im Aufgebot, alle im klassischen Stil zu Hause. An der Spitze natürlich Weltmeister Frank Stäbler, dann der Europameister 2016 und WM-Dritte von 2017, Pascal Eisele. Last not least der Deutsche Meister und Olympia-Fünfte von 2016, Eduard Popp, der bei der diesjährigen WM in Budapest die gleiche Platzierung erkämpfte. Dazu ein halbes Dutzend Ringer der deutschen Elite wie der vielfache Ex-Meister und Internationale Stefan Kehrer, der mehrfache Titelträger und EM-Vize Christian Fetzer, Fabian Fritz oder Marius Braun. Ein weiteres halbes Dutzend internationaler Top-Kräfte komplettiert das Team aus dem Südwesten.

Die „Roten Teufel“ werden sich für die Auftaktniederlage schadlos halten wollen – und sind diesmal noch höherer Favorit als in der Hinbegegnung. Auf der anderen Seite werden die Karten durch den Stilartenwechsel in den einzelnen Gewichtsklassen neu gemischt – auch hier dürften die Hausherren aufgrund des größeren Kaders deutliche Vorteile haben. Doch Fatih Sirin hat immer mal wieder ein Ass aus dem Ärmel gezaubert – mal sehen, welche Staffel er zur Rückrundeneröffnung auf die Matte der Römerhalle in Neckargartach bringen wird.

Andy Zenger (li.) im Kampf

01.11.18

Gelesen in der: WAZ Witten | 31.10.2018 | Seite 20
Totale Dominanz auf der Matte

Ringen/Landesliga. KSV Witten 2 hat eindrucksvoll den Gruppensieg geholt. 50:0-Wertung gegen nur sechs Bielefelder. Trainer Kulakac glaubt an Aufstieg

Witten. Bislang war die Landesliga-Saison für die Ringer des KSV Witten 07 2 keine allzu große Herausforderung. Vor allem die Rückserie glich mehr einem entspannten Matten-Spaziergang: 34:0, 43:0, 50:0 zuletzt daheim gegen den ASV Atlas Bielefeld, der nur mit sechs Ringern angereist war.

Im WAZ-Interview schaut Trainer Arslan Kulakac der entscheidenden Phase entspannt entgegen:
Für das Halbfinale ist Ihr Team längst qualifiziert, am Samstag geht’s noch zu Schlusslicht KSV Jahn Marten. Hatten Sie den Verlauf der Saison exakt so erwartet?

Kulakac: Im Prinzip schon. Ich wusste ja um die Qualität meiner Mannschaft. Schon die Saisonvorbereitung verlief sehr gut, wir haben ein ganz starkes Team beisammen, für das einzig und allein der Aufstieg in die Oberliga als Ziel infrage kam. Ab und an ist die Überlegenheit aber schon frappierend - vor allem wenn ein Gegner wie zuletzt die Bielefelder mit einer Rumpftruppe antritt.

Sorgt das auch für Frust?

Natürlich. Nicht nur bei den Ringern, die an dem Tag ohne Kampf bleiben, sondern auch bei unseren Helfern, die sich so viel Mühe machen und alles aufbauen. Am Ende wird dann der Kampf 50:0 gewertet, das ist sicherlich schade.

Zum Abschluss der regulären Serie geht es am Samstag nach Dortmund-Marten. Kann man auch dort wieder von einem so dominanten KSV ausgehen? Wir wollen auf jeden Fall in dieser Saison ungeschlagen bleiben - das ist doch klar. Allerdings werde ich in Marten auch mal ein paar „Bonbons“ an unsere jugendlichen Ringer verteilen und auch ihnen Einsatzzeiten verschaffen. Wir haben in dieser Saison bereits 18 Ringer zum Einsatz gebracht - das ist schon eine stolze Zahl. Und alle haben ihre Leistung gebracht.

In der Parallelstaffel führt der AC Köln-Mülheim mit seiner Zweitvertretung vor Kelmis und Aldenhoven, da ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Wen erwarten Sie persönlich als Halbfinalgegner ab dem 10. November?

Da die Kölner zuletzt schon vermehrt Ringer des Oberliga-Kaders eingesetzt haben, werden die uns wohl aus dem Weg gehen wollen. Also wird es Kelmis oder Aldenhoven. Beide sind sicher zu schlagen.

Hat Ihr Team nicht jetzt schon ohnehin Oberliga-Format?

Das garantiert. Ich bin als Kampfrichter in der Oberliga im Einsatz und habe da in diesem Jahr noch kein Team gesehen, gegen welches wir verlieren müssten. Wir können selbstbewusst an die nächsten Aufgaben herangehen. Wir sind der KSV Witten - wir stellen unser Team auf, und die Gegner sollen sich Gedanken machen.

Unsere Sponsoren:

Besucher