Aktuelles - Oktober 2017

31.10.17

 

Puuuh – das war knapp: Ibro Cakovic sichert KSV-Sieg im letzten Kampf

Witten gewinnt beim ASV Hüttigweiler mit 14:13

 

„Pflichtsieg“ hatte es vorher geheißen – der Kampfverlauf bei der Bundesliga-Begegnung des KSV Witten beim ASV Hüttigweiler glich eher einer Achterbahn! Mit dem glücklicheren Ende für die Ruhrstädter, weil Ibro Cakovic in der letzten Einzelbegegnung den eminent starken Mathias Schwarz mit 3:0 Punkten besiegte und den knappen 14:13-Sieg für seine Farben sicherte.

 

Vorher hatte es erneut einen glatten „Vierer“ für die Gastgeber gegeben, als Edwin Dominguez erneut das 57 kg-Limit nicht schaffte und im freien Stil gegen den Rumänen Esanu gleich die vollen vier Mannschaftspunkte abgab. Das konnte auch Arthur Eisenkrein im Auftaktkampf nicht ausgleichen, verlor gegen den Juniorenmeister Steven Ecker beim Gleichstand durch die letzte Wertung des Gegners. Gut, dass auf Imants Lagodskis Verlass war, der kurz nach Beginn von Halbzeit zwei beim Stand von 11:0 zum Schultersieg kam. Wie auch später auf Dawid Ersetic, Alexander Storck und Mateusz Wolny, die ihrerseits sichere Siege einfuhren. Wolny fehlte dabei nur ein Pünktchen, um die optimale Ausbeute von vier Mannschaftszählern zu erreichen.

 

Niederlagen gab es in den schweren Klassen für Simeon Stankovich und Ufuk Canli – die hatten es allerdings mit ausgesprochen starken Konkurrenten zu tun. Und auch Ilie Cojocari musste sich – wie im Hinkampf – seinem Landsmann Mihai Bradu geschlagen geben. Das Ergebnis hätte allerdings nicht so hoch ausfallen dürfen.

 

Beide Mannschaften verbuchten jeweils fünf Einzelsiege, beide jeweils eine Viererwertung – also eine absolut ausgeglichene Partie. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag zugunsten der Ringer um Coach Fatih Sirin gaben. Glücklich, aber nicht unverdient, dieser Erfolg. Der aktuelle Tabellenzweite, TV Walheim, hatte mit 12:12 einen Zähler in Hüttigweiler abgegeben. Der KSV Witten hat dies knapp verhindern können. So hat es der KSV am kommenden Samstag (4.11., 19.30 Uhr) in der Hand, mit einem Sieg selbst auf Tabellenplatz zwei vorzustoßen. Das allerdings erfordert eine Top-Leistung der Heimmannschaft!

 

 

 

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

ASV Hüttigweiler 13

              KSV Witten 14

Kampfrichter: 

Steffen Bartsch

Kampf Nr.

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

 

1 GR

57

Steven Ecker

Arthur Eisenkrein

1:0

PS 2:2

06:00

3 FR

61

Mihai Esanu

Edwin Dominguez

4:0

15:0

03:28

5 GR

66

Yannik Parisi

Dawid Ersetic

0:2

PS 0:5

06:00

7 FR

71

Robert Schmitt

Alexander Storck

0:3

PS 0:8

06:00

9 GR

75A

Mihai Bradu

Ilie Cojocari

3:0

PS 8:0

06:00

10 FR

75B

Mathias Schwarz

Ibro Cakovic

0:2

PS 0:3

06:00

8 GR

80

Alexandru Burca

Mateusz Wolny

0:3

PS 0:14

06:00

6 FR

86

Denis Balaur

Ufuk Canli

3:0

PS 8:0

06:00

4 GR

98

Till Bialek

Simeon Stankovich

2:0

PS 7:3

06:00

2 FR

130

Murad Gadjimuradov

Imants Lagodskis

0:4

SS 0:11

03:54

 

30.10.17

 

Ringer-Bundesliga (Di. 31.10., 15.00 Uhr Welchbachhalle, Illingen-Welchbach

KSV Witten reist zum ASV Hüttigweiler: Kampf Nr. 2 in der „englischen Woche“

Saar-Verein belegt Rang vier der Tabelle

 

Nachdem der Kampf vom letzten Wochenende in heimischer Halle gegen den KV Riegelsberg die zweite „englische Woche“ für die Bundesliga-Ringer des KSV Witten 07 einläutete, steht nun Begegnung Nr. 2 der Serie auf dem Programm. Gastgeber ist wieder ein Saar-Club, der ASV Hüttigweiler. Bereits in den zurückliegenden Kampfzeiten trafen die Teams ASV und des KSV Witten aufeinander, seinerzeit allerdings noch in der 2. Liga. Einfach machten es die Saar-Ringer aus dem Kreis Neunkirchen den Wittenern seinerzeit nie. In der diesjährigen Hinrunde gab es allerdings einen klaren Erfolg für die Ringer aus der Ruhrstadt – beim 19:7 konnte Hüttigweiler erst in den drei letzten Einzelkämpfen Ergebniskorrektur betreiben.

 

Der Kampf im Saarland dürfte indes ungleich schwerer werden, ließ der ASV doch gerade erst durch einen sogar recht komfortablen Sieg beim RC Merken (17:11) aufhorchen. Das liegt u.a. an einer starken ausländischen Achse des ASV, die mit Mihai Esanu (66), Mihai Bradu (75 kg), Alexandru Burca (80 kg) und Denis Balaur (98 kg) sehr gut besetzt ist. Dazu kommen mit Juniorenmeister Steven Ecker (57 kg), Yannik Parisi (66), Mathias Schwarz (75) sowie Till Bialek (98) starke Ringer, die zur nationalen Spitze zählen. So muss KSV-Coach Fatih Sirin denn schon „tüfteln“, um die bestmögliche Formation gegen diesen Gegner aufzubieten. Es dürften Top-Leistungen erforderlich sein, um die Punkte mit an die Ruhr nehmen zu können. Die ASV-Trainer Jürgen Weiskircher, Christoph Gall und Thomas Reinshagen werden mit ihrem Team (10:6 Punkte) versuchen, den KSV (10:4 Punkte) vom derzeitigen dritten Tabellenplatz zu stürzen und diesen selbst zu übernehmen. Das wiederum will Witten auf jeden Fall vermeiden, um dann am kommenden Samstag (4.11.) durch einen Sieg über den TV Walheim in der heimischen Husemannhalle den zweiten Tabellenplatz zu erklimmen.

 

Kampfrichter ist Steffen Bartsch aus Ketsch in Nordbaden.

 

 

28.10.17

KSV Witten macht kurzen Prozess mit dem Tabellenletzten:

Klarer Sieg gegen Saar-Verein KV Riegelsberg

Verbandsliga-Team verliert unglücklich

 

Sieg und Niederlag gab’s für die beiden Mannschaften des KSV Witten am Samstag in der Husemannhalle. Zunächst verkaufte sich die Verbandsliga-Auswahl gegen den belgischen Verein RV Kelmis recht teuer und unterlag am Ende etwas unglücklich, dann kam der Bundesligist zum deutlichen Erfolg gegen den überforderten Tabellenletzten aus dem Saarland, KV Riegelsberg.

 

Kämpften die Saarländer in den vergangenen Jahren – noch in Liga zwei – gegen den KSV Witten auf Augenhöhe, hat sich das in dieser Saison geändert. Schon die Hinbegegnung gewannen die Ringer um Coach Fatih Sirin hoch mit 22:4 und auch diesmal fiel der Erfolg beim 28:5 nicht weniger deutlich aus. Dabei gab es schon im Vorfeld eine Änderung, die das Ergebnis noch beeinflusste: schon beim Abschlusstraining am Freitag war klar, dass der kleine Schwede Edwin Dominguez das Gewicht für die 57 kg-Klasse nicht würde schaffen können – er wurde kurzfristig für die höhere Kategorie nominiert. Allerdings im Freistil, und der behagt ihm überhaupt nicht. Das sah man dann auch auf der Matte – gegen Moritz Paulus und dessen „Beinschrauben“ hatte er keine Mittel und verlor technisch unterlegen. Arthur Eisenkrein konnte das 57 kg-Limit ohne große Probleme erreichen und kam auch im weniger geliebten klassischen Stil zum Erfolg.

 

Erstmals war der frisch vermählte Dawid Ersetic mit von der Partie. Er gewann schon vor der Pause mit technischer Überlegenheit, was auch seinem polnischen Landsmann Mateusz Wolny gelang. Simeon Stankovich steigerte sich nach verhaltenem Beginn in Runde eins – bei unentschiedenem Kampfstand – im zweiten Abschnitt erheblich und kam ebenso zum Überlegenheitssieg wie Imants Lagodskis, der im Schwergewicht den Vorzug vor dem Klassik-Spezialisten Kasim Aras bekommen hatte. Und auch Ilie Cojocari ließ bei seinem Überlegenheitssieg nichts anbrennen.

 

Eine Überraschung gelang Ufuk Canli, der sich in einem offenen Kampf mit 7:5 Punkten gegen den hoch eingeschätzten Andreas Skodawessely durchsetzen konnte. Während Canli das bessere Ende für sich und seine Farben hatte, stand Ibro Cakovic am Ende mit leeren Händen da. Gegen den starken Bulgaren Georgiy Zlatov war die Begegnung im letzten Einzelkampf lange Zeit offen, ehe dem Gästeringer der entscheidende Vorsprung gelang. Ein Klasse-Kampf!

 

Einen pro forma-Sieg fuhr Alexander Storck gegen seinen verletzten Gegner ein.

 

Dies war Kampf eins in einer weiteren „englischen Woche“ der Bundesliga. Am Dienstag schon geht’s für die Männer von der Ruhr wieder ins Saarland, wo der ASV Hüttigweiler wartet. Der ASV konnte am Wochenende mit einem 17:11 beim RC Merken überraschend punkten – der KSV Witten ist also gewarnt! Der TV Walheim, derzeit auf Platz zwei der Liga, setzte sich beim AC Heusweiler mit 19:14 durch. Der KSV weist einen Punkt weniger auf als die Aachener, und so kommt es am kommenden Samstag (4.11.) zum wahrscheinlich vorentscheidenden Kampf: um 19.30 Uhr empfängt der KSV Witten in der Husemannhalle den TV Walheim!

 

 

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

                KSV Witten
                      28

KV Riegelsberg 

            5

Kampfrichter: 

Karl-Peter Schmidt

 

G

57

Arthur Eisenkrein

Simon Monz

3:0

PS 14:5

F

61

Edwin Dominguez

Moritz Paulus

0:4

TÜ 0:15

G

66

Dawid Ersetic

Henrik-Lars Schmitt

4:0

16:0

F

71

Alexander Storck

Daniel Decker

4:0

SS 2:0

G

75A

Ilie Cojocari

Carsten Di Franco

4:0

16:1

F

75B

Ibro Cakovic

Georgiy Zlatov

0:1

PS 6:7

G

80

Mateusz Wolny

Rüdiger Steimer

4:0

15:0

F

86

Ufuk Canli

Andreas Skodawessely

1:0

PS 7:5

G

98

Simeon Stankovich

Serhat Deveci

4:0

21:5

F

130

Imants Lagodskis

Daniel Piro

4:0

16:0

       

 

 

Remis wäre möglich gewesen: Punktsieg von Khalid Omarzy reicht nicht ganz

 

Da hätte das KSV-Verbandsligateam fast einen Punkt gegen den in den letzten Begegnungen starken belgischen Vertreter RV Kelmis erzielt: vor dem letzten Einzelkampf führten die Grenzstädter zwar mit 18:14, doch hätte ein entscheidender Sieg von Khalid Omarzy den Gleichstand bedeutet. Es klappte nicht ganz – der junge KSV-Akteur konnte einen Punktsieg erkämpfen, der indes nur zwei Mannschaftszähler und somit einen Endstand von 16:18 bedeutete.

 

Trotzdem hat sich das nochmals verjüngte Wittener Team ein dickes Lob verdient. Denn dass die Begegnung so lange offenblieb, darf schon als Erfolg gewertet werden. Immerhin fehlten gegenüber dem mit Ufuk Canli und Simeon Stankovich sowie dem verletzten Pascal Wittke gleich drei Punktgaranten. Am kommenden Samstag empfangen die Ringer von Coach Attila Bayrak den Dortmunder Nachbarn KSV Jahn Marten (17.30 Uhr, Husemannhalle).

 

 

 

 

Heimmannschaft

Gastmannschaft

 

                              KSV Witten 07 II                                           RV 1997 Kelmis

                                     16                                                                            18

           

57

Zenger, Andreas

KL

4:0

61

Öztürk, Tugkagan

Pirbayev, Omar

SS

0:4

66

Eisenkrein, Andreas

Konopka, Angelo

4:0

71

Zaryalay, Schojah

Vagabov, Imam

SS

4:0

75 A

Dündar, Bahtiyar

Frenzel, Sven

SS

0:4

75 B

Omarzy, Khalid

Lambot, Tommy

PS

2:0

80

Tasdemir, Mert

Frenzel, Andy

SS

0:4

86

Alisoultanov, Magomed

KL

0:4

98

Stankovich, Martin

Pigarella, Guillaume

PS

2:0

130

Dündar, Diyar-Murat

Sulikov, Gamzat

PS

0:2

                     

 

25.10.17

 

KSV  Witten:

Saar-Club KV Riegelsberg kommt an die Ruhr

(Sa., 28.10., 19.30 Uhr Husemannhalle)

- KSV Witten startet in die Rückrunde -

Verbandsliga-Team empfängt belgischen Vertreter RV Kelmis (17.30 Uhr)

 

Die Bundesliga startete am vergangenen Wochenende in die Rückrunde der Saison 2017/18, der KSV Witten hatte dabei noch frei und steigt erst am Samstag wieder in das Geschehen ein. Zu Gast ist der KV Riegelsberg, einer der vier Saar-Vereine in der Ringer-Bundesliga West. In den letzten Jahren gehörten die Gäste regelmäßig zu den Top-Clubs ihrer Klasse, damals allerdings noch der 2. Liga – diesmal erscheinen sie als Tabellen-Letzter mit bislang nur einem Punkt auf dem Konto. Die Begegnung in der Vorwoche verloren sie zu Hause gegen RC Merken mit 12:16, gewannen dabei allerdings fünf der zehn Einzelkämpfe, was durchaus für die Qualität des KV – Kraftsportverein – 03 Riegelsberg spricht.

Nominell hat sich bei den Saar-Ringern gegenüber dem Vorjahr einiges getan, zwei Abgängen standen gleich sechs Zugänge gegenüber. Davon schlugen vor allem der Bulgare Georgi Zlatov (75 kg), Serhat Deveci (98) und der Franzose Maxime Francois (130) gut ein. Zu den Aktivposten gehören auch der 80 kg-Ringer Andreas Skodawessely, Anthony Tantini (75) und Henrik Schmitt (66) aus dem Vorjahres-Kader.

Rückrunde bedeutet auch Wechsel der Stilarten in den einzelnen Kategorien. Da ergeben sich zwangsläufig Änderungen auch im Aufgebot des KSV Witten. Jetzt wird Trainer Fatih Sirin eine glückliche Hand haben müssen, um sein optimales Team zu nominieren. Dabei muss er bedenken, dass nur vier Plätze in der Mannschaft für nichtdeutsche Ringer zur Verfügung stehen. Der Schwede Edwin Dominguez könnte ins Team zurückkehren – in die 57 kg-Klasse, wo jetzt im griechisch-römischen Stil gekämpft wird. Arthur Eisenkrein würde dadurch aufrücken, bis 61 kg im Freistil auf die Matte gehen. So setzt sich der Wechsel bis in die höchsten Klassen fort. Lediglich die doppelt besetzte Klasse bis 75 kg dürfte mit Ilie Cojocari und Alex Storck das gleiche „Personal“ wie in der Hinrunde aufbieten. Schwergewichts-Neuzugang Kasim Aras ist eigentlich ein Klassik-Spezialist; ob und wie er sich ggf. im Freistil der 130 kg-Kategorie schlägt, bleibt abzuwarten. Alternativ steht da der Lette Imants Lagodskis bereit, im Freistil zu Hause.

Auf jeden Fall wird diese Begegnung eine Standortbestimmung für die Ringer um Coach Fatih Sirin in der Rückrunde sein. In den letzten Jahren konnte sich der KSV aufgrund des Stilartenwechsels jeweils steigern. Ob das diesmal auch der Fall ist, bleibt am Samstag abzuwarten.

Kampfrichterin ist Ramona Scherer aus Hessen.

In der West-Gruppe der Liga zieht derweil der KSV Köllerbach weiterhin einsam seine Runden. Gegen den „Verfolger“ TV Walheim gab es am vergangenen Samstag mit 23:5 wiederum einen „Kanter-Sieg“. Die Aachener sind – aufgrund eines mehr absolvierten Kampfes – weiterhin auf Rang zwei der Tabelle zu finden (9:5), haben allerdings einen Minuspunkt mehr als der KSV Witten (8:4). Vorausgesetzt, diese beiden Mannschaften leisten sich keinen Ausrutscher mehr, dürfte sich die Situation um Tabellenplatz zwei auf den Rückkampf zwischen dem KSV und Walheim zuspitzen, der am 4. November in Witten stattfinden wird.

 

KSV 2 empfängt Belgier vom RV Kelmis

Ex-Erstligist liegt nur zwei Zähler vor Witten

 

Mit dem belgischen Verein RV Kelmis verbindet den KSV Witten (mit der 2. Mannschaft) ein langer gemeinsamer Weg in der Oberliga des Landes. Seit den 80 er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es gegen die Ringer aus dem Nachbarland regelmäßig harte und spannende Auseinandersetzungen. Aus dem Verein gingen hochklassige Sportler hervor, die bei anderen Vereinen in höheren deutschen Ligen kämpften. Kelmis liegt im deutschsprachigen Teil Belgiens, nahe der Grenze zum Aachener Raum.

In dieser Saison kam der RV zunächst schwer in die Kämpfe, verlor anfangs vier Begegnungen hintereinander. So auch gegen die KSV-Reserve mit 8:27. Das hat sich zuletzt geändert, neben einem Sieg stehen da zwei Unentschieden zu Buche. So liegen die Belgier jetzt nur noch zwei Zähler hinter dem KSV in der Tabelle – und der Hinkampf in Kelmis fand unter deutlich anderen Vorzeichen statt. Seinerzeit konnte KSV-Coach Attila Bayrak personell noch aus dem Vollen schöpfen, das hat sich inzwischen aber deutlich verändert. Einige Leistungsträger mussten an die Bundesliga abgegeben werden, so dass er jetzt Woche für Woche versuchen muss, eine komplette Staffel aufzubieten.

Der KSV Witten hat etliche junge und talentierte Akteure in der Verbandsliga-Mannschaft. Ob es jetzt allerdings gegen den RV Kelmis wieder reicht, muss abgewartet werden.

23.10.17

KSV-Jugend beim 26. internationalen Brandenburg-Cup im Ringen

„Erfahrungen gesammelt“ und zwei Medaillen gewonnen

 

„Erfahrungen sammeln“ – das war die Losung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des KSV Witten 07 beim 26. internationalen Jugendturnier um den Brandenburg-Cup, der am Wochenende in der Oderlandhalle in Frankfurt / Oder ausgetragen wurde. Die Trainer Mirko Englich und Jan Kramarczyk waren am Ende nicht ganz zufrieden mit der Ausbeute – der eine oder andere Kampf ihrer Schützlinge, der verloren ging, hätte mit etwas mehr Fortune, Routine und Übersicht durchaus gewonnen werden können. So blieb es am Ende bei zwei Medaillen und einem fünften Rang für das Wittener Team, das aus fünf Jungen und zwei Mädchen bestand.

 

Zweimal Silber gewannen die Englich-Geschwister Lotta und Noah. Lotta (weibl. Jugend, 40 kg) musste gleich fünfmal auf die Matte – vier Konkurrentinnen aus Schweden, Polen und Deutschland besiegte sie innerhalb der ersten Minute entscheidend. Im Finale musste sie verletzt aufgeben und gewann so „nur“ Silber. Die Verletzung erwies sich am Ende glücklicherweise nicht als so schwer. Noah (Kadetten, 42 kg) musste sich in seiner zweiten Begegnung einem jungen Dänen knapp nach Punkten geschlagen geben – mit einem Schulter- und einem Aufgabesieg in der ersten und der letzten Auseinandersetzung belegte am Ende auch er Rang zwei.

 

Mit seinem fünften Platz durfte Kutkagan Öztürk (B-Jugend, 46 kg) durchaus zufrieden sein. Gegen Kämpfer aus Dänemark setzte er sich jeweils überlegen durch, ehe er dann gegen Konkurrenten aus dem eigenen Land zwei Niederlagen einstecken musste. Den Platzierungskampf um Rang fünf gegen einen Ringer aus Frankfurt/O. entschied er per Schultersieg für sich.

 

Andreas Zenger (Kad., 54 kg) „verspielte“ eine bessere Platzierung, als er – jeweils in Führung liegend – zweimal auf Schultern verlor. Einen Kampf gewann er – am Ende Rang acht für Andreas. Ähnlich verlief es für Gensche Gereev (Kad., 63 kg), der gleichwohl bei seinem Punktsieg in der ersten Begegnung gute Ansätze zeigte. Gegen zwei sehr starke Gegner vom KSK Neuss unterlag er dann aber entscheidend – Platz 10 für den jungen Wittener.

 

Max Nowicki (B, 42 kg) startete gegen einen polnischen Akteur verheißungsvoll mit einem Punktsieg. Danach lief nicht mehr viel – gegen Ringer aus Schweden und Dänemark unterlag er jeweils technisch nach Punkten und belegte am Ende einen 8. Platz. Emily Weiß (weibl. Jugend, 56 kg) konnte gegen starke Ringerinnen aus Deutschland und Schweden zunächst gut gegenhalten, unterlag dann aber doch jeweils technisch nach Punkten – Erfahrungen gesammelt, weiter trainieren und es dann besser machen. lautet das Fazit für sie!

Aktuelles Oktober 2017

18.10.17

KSV Witten bei Landessichtungsturnier stärkster NRW-Verein

Zwei Klassensiege, dreimal Silber und dreimal Bronze in Gütersloh

 

 

Der KSV Gütersloh war am vergangenen Sonntag in der Sporthalle des Reinhard-Mohn-Kollegs Ausrichter des zweiten Landessichtungsturnieres der NRW-Ringerjugend in diesem Jahr. Der Ringerverband NRW veranstaltet seine Sichtungsturniere jeweils im Herbst, die Sportlerinnen und Sportler starten dann bereits in den Alters- und Gewichtsklassen des Folgejahres. Diesmal wurde im griechisch-römischen Stil gerungen, lediglich die Aktiven in der E-Jugend kämpften im freien Stil.

 

Mit dabei: 13 junge Akteure des KSV Witten 07, die einmal mehr zu überzeugen wussten. Denn mit zwei Klassensiegen und je drei zweiten und dritten Plätzen sicherten sich die Ringer aus der Ruhrstadt den Sieg in der Gesamtwertung beider Sichtungsturniere. Mit 143 Punkten landete der KSV dabei deutlich auf Rang eins, vor dem PSV Lippe Detmold und dem AC Köln-Mülheim (je 131) und KSK Neuss (95). Ein toller Erfolg für das Trainerteam um Klaus Eigenbrodt, Jan Kramarczyk und Yvonne Englich.

 

Sieg Nr. 1 holte Jan Ole Labes (E-Jugend, 21 kg), der sich in seinen beiden Kämpfen durchsetzen konnte. Gleiches gilt für Ümit Can Tasdemir (C / 50), der seine Konkurrenten jeweils schulterte. „Silber“ errangen Mika Noel Labes (D / 31), Kamil Gereev (D / 39) und Tim Oberboßel (B / 58). Labes gewann zweimal auf Schultern, musste aber auch eine Niederlage hinnehmen, wie auch Gereev, der bei der Niederlage allerdings auf den Schultern landete. Tim Oberboßel musste viermal ‘ran – in drei Begegnungen gewann er entscheidend, in einer verlor er vorzeitig.

 

Dritte Plätze gab’s für Ilias Stuckas (E / 25), Kutkagan Öztürk (B / 46) und Alexander Boric   (B / 58). Ilias musste sich zweimal geschlagen geben, einmal gewann er. „Kuti“ Öztürk hatte fünf Kämpfe zu bestreiten – zwei Schultersiegen und einem Punkterfolg standen zwei Punktniederlagen gegenüber. Ein ausgeglichenes Kampfverhältnis hatte Alex Boric – je zwei Schultersiege und -niederlagen bedeuteten auch für ihn „Bronze“.

 

In der Punktwertung schlugen auch die vierten Ränge von Rasmus Roheger (C / 29), und Niclas Weiß (C / 38) sowie die Plätze fünf für Max Nowicki (B / 42) und Ülger Vatan (B / 50) zu Buche. In seinem allerersten Turnier war für Felix Weniger (C / 34) die Teilnahme überhaupt wichtig – er gewann Erfahrung, die er in künftigen Wettkämpfen einsetzen kann.

 

Am kommenden Samstag zieht der Wittener Tross nach Brandenburg: in Frankfurt/Oder finden die Wettkämpfe der männlichen und weiblichen Jugend um den Brandenburg-Cup statt. Bei diesem stark besetzten internationalen Turnier gehen die Jungen im klassischen Stil auf die Matte, die Mädchen im „weiblichen“, also dem Freistil.

 

 

15.10.17

Ringen: 1. Bundesliga - KSV Witten gegen KSV Köllerbach

Ergebnis deutlich – Kämpfe teilweise sehr knapp

Wittener Ringer verkaufen sich gegen „Überflieger“ Köllerbach teuer

KSV 2 gewinnt schon an der Waage – Gäste kommen zu spät

 

Nach der Tabellenkonstellation sollte es ein Spitzenkampf werden – das Ergebnis dagegen sagt zunächst etwas anderes: Liga-Primus Köllerbach hoch überlegen. Hoch überlegen? Auf der Matte war es tatsächlich der erwartete Spitzenkampf mit attraktiven Kämpfen, mit einem Wittener Team, das sich dem Kampf stellte, dem am Ende ein wenig Fortune fehlte, um sich mit einem achtbareren Resultat zu belohnen. Das wäre allemal möglich gewesen in der letzten Begegnung der Hinrunde.

 

Zwei Sieger gab’s auf Seiten des KSV: Yunier Castillo sicherte seinen Farben im letzten Kampf vor der Pause die ersten zwei Zähler, als er sich gegen Valentin Seimetz sicher mit 6:0 behauptete. Pausenstand damit 2:10. Und in der letzten Begegnung des Kampfabends war es Ilie Cojocari, der den Deutschen Meister Timo Badusch beeindruckend mit 0:5 nach Hause schickte. Endergebnis damit 4:17 – deutlich, zu deutlich!

 

Ganz stark verkauften sich Mateusz Wolny und Idris Ibaev. Beide mussten sich bei Gleichstand-Resultaten am Ende aufgrund der letzten bzw. höheren Wertung geschlagen geben. Dabei waren die Gegner durchaus namhaft, der ungarische Spitzenmann Laszlo Szabo und der Deutsche Meister in der Junioren-Klasse, von Tugginer.

 

Offene Kämpfe lieferten trotz der Niederlagen Arthur Eisenkrein gegen den Dritten der Junioren-EM 2015, Viktor Lyzen, Ibro Cakovic gegen den lettischen Internationalen Alberts Jurcenko und Alexander Storck gegen den vielfachen Deutschen Meister Andrij Shyyka. Und auch Ufuk Canli gegen den Juniorenmeister Cudinovic und Simeon Stankovich gegen den aktuellen Vize-Weltmeister Heiki Nabi aus Estland enttäuschten nicht, kämpften beherzt. Andreas Eisenkrein hielt sich lange Zeit tapfer gegen den ehemaligen EM-Dritten aus Russland, Mankiev, musste aber die einzige vorzeitige Niederlage hinnehmen.

 

Trotz der klaren Niederlage müssen Trainer Fatih Sirin und seine Mannen nicht unzufrieden sein – sie haben den „Überflieger“ aus dem Saarland gefordert, engagierte und spannende Kämpfe geliefert und gezeigt, dass sie nicht zu Unrecht einen Spitzenplatz in der Tabelle einnehmen. Auf Rang zwei stehen zurzeit die Aachener vom TV Walheim, die beim ASV Hüttigweiler nicht über ein 12:12 hinaus kamen.

 

Am kommenden Wochenende pausiert der KSV Witten, danach kommt der KV Riegelsberg in die Husemannhalle.

 

 

KSV Witten 4

KSV Köllerbach   17

Kampfrichter: 

Jeffrey Spiegel (Hessen)

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Fr.

57

Arthur Eisenkrein

Viktor Lyzen

0:1

PS 2:4

06:00

Gr.

61

Andreas Eisenkrein

Bekhan Mankiev

0:4

TÜ 1:16

04:14

Fr.

66

Y. Castillo Silveira

Valentin Seimetz

2:0

PS 6:0

06:00

Gr.

71

Idris Ibaev

Marc-A. von Tugginer

0:1

PS 4:4

06:00

Fr.

75A

Alexander Storck

Andrij Shyyka

0:3

PS 5:15

06:00

Gr.

75B

Ilie Cojocari

Timo Badusch

2:0

PS 5:0

06:00

Fr.

80

Ibro Cakovic

Alberts Jurcenko

0:2

PS 2:7

06:00

Gr.

86

Mateusz Wolny

Laszlo Szabo

0:1

PS 1:1

06:00

Fr.

98

Ufuk Canli

Gennadij Cudinovic

0:2

PS 1:7

06:00

Gr.

130

Simeon Stankovich

Heiki Nabi

0:3

PS 0:12

06:00

 

 

 

TuS Aldenhoven zu spät: KSV Witten gewinnt kampflos

 

Die Gäste aus dem Kreis Düren kamen lt. Eintrag im Kampfprotokoll erst um 17.35 Uhr in der Husemannhalle an – Waage wäre um 17 Uhr gewesen. So gewannen die Wittener Ringer die Punkte kampflos und rücken in der Tabelle mit 8:10 Punkten auf Rang sechs vor.

 

 

 

KSV Witten 07 II

TuS Aldenhoven

28:0

57

Zenger, Andreas

Aydemir, Isa

ZS

4:0

61

Öztürk, Tugkagan

Ziaye, Milad

ZS

4:0

66

Gereev, Gensche

KL

4:0

71

Stamm, Linus

Dubowik, Vadim

ZS

4:0

75 A

Zaryalay, Schojah

Savuran, Ahmet

ÜG

4:0

75 B

Omarzy, Khalid

Basner, Niklas

KL

80

van Loo, Sebastian

ZS

86

Tasdemir, Mert

Bourouihja, Anour

ZS

4:0

98

Canli, Ufuk

Nolte, Florian

1M.

130

Bayrak, Attila

Karduck, Michael

ZS

4:0

 

12.10.17

KSV-Jugend mit starkem zweiten Platz beim Turnier in Bonn

20. Willi-Boley-Turnier des TKSV Duisdorf: Sieg geht an De Halter Utrecht 

 

 

Mit 17 jungen Ringerinnen und Ringern ging der KSV Witten am Wochenende in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn auf die Matte. Dort richtete der TKSV Bonn-Duisdorf in der großen Hardtberg-Halle das 20. Willi-Boley-Turnier der Jugend im freien Stil aus. Und die Wittener Akteure zeigten einmal mehr, dass sie im Land zur absoluten Ringer-Spitze gehören.

Das Trainerteam um Klaus Eigenbrodt und Jan Kramarczyk durfte sich am Ende über zwei Klassensiege sowie jeweils drei zweite, zwei dritte, vier vierte und weitere vordere Ränge freuen. Vor allem aber auch über den zweiten Platz in der Vereinswertung – hinter den niederländischen Gästen von De Halter Utrecht und vor dem AC Köln-Mülheim. Die Leistungen der Jungen und Mädchen aus der Ruhrstadt sind umso höher zu bewerten, gingen doch 30 Aktive aus Utrecht und 28 aus Mülheim in den Wettbewerb – und punkteten für ihre Teams!

31 Vereine aus verschiedenen Bundesländern und dem benachbarten Ausland mit knapp 300 Sportlerinnen und Sportlern waren am Start und boten auf fünf Matten ein hochklassiges Turnier. Ein Zwischenfall, in dem Eltern agressiv und gewalttätig gegen KSV-Trainer Klaus Eigenbrodt und Kampfrichter Martin Gruchmann (AC Ückerath) vorgingen, überschattete die Veranstaltung.
So etwas hat in Sporthallen nichts zu suchen und zwingt wohl den Verband über den Ausschluß dieser Vereine von Turnieren nachzudenken.
 

Gregor Eigenbrodt (B-Jugend, 50 kg) und Mika Noel Labes (D/31) gewannen ihre Gewichtsklassen. Eigenbrodt siegte dreimal technisch überlegen, lediglich im Finale kam er zum Punkterfolg. Der Jüngste im Team, Mika Noel Labes, gewann mit vier Siegen und einer Niederlage. Drei Ringer hatten sich gegenseitig besiegt, der Wittener war am Ende der Glücklichere und hatte mehr Punkte auf seinem Konto.

Kamil Gereev (E/39), Ümit Can Tasdemir (C/50) und Lotta Englich (weibl. Schülerinnen/39) sicherten sich die Silbermedaillen. Gereev verbuchte ebenso wie Tasdemir jeweils zwei Siege bei einer Niederlage; Lotta Englich bestritt fünf Begegnungen – viermal setzte sie sich nur, lediglich einmal musste sie sich – sehr umstritten – ihrer niederländischen Konkurrentin knapp geschlagen geben.

Zwei dritte Plätze belegten Justus Eigenbrodt (B/42) und Dana Boric (weibl. Jugend/59). Eigenbrodt konnte zwei Siege bei einer Niederlage verzeichnen, Dana Boric war dreimal erfolgreich und verlor zwei Kämpfe.

Auf Rang vier landeten Tim Oberboßel (B/54), Benn Schaller (C/38), Emily Weiß (weibl. Jugend/59) und Tugkagan Öztürk (A/58); dahinter platzierten sich Ülger Vatan (B/50), Niklas Schinner und Kutkkagan Öztürk (beide B/46), Max Nowicki (C/42) und Gensche Gereev (A/63) und sicherten damit noch wichtige Punkte für die Mannschaftswertung.

Demnächst starten die jungen Ringerinnen und Ringe des KSV Witten dann im klassischen Stil, wenn es in Frankfurt/Oder um den „Brandenburg-Cup“ geht.

11.10.17

Ringer-Bundesliga (Sa., 14.10.2017, 19.30 Uhr, Husemannhalle Witten):

KSV Witten fordert „Überflieger“ Athletik-Einigkeit Köllerbach

Spitzenduell zwischen Spitzenreiter und Tabellenzweitem

KSV 2 empfängt Ex-Bundesligisten TuS Aldenhoven (17.30 Uhr)

 

Die „englische Woche“ ist vorbei für die Ringer-Bundesliga, auch für den KSV Witten 07. 4:2 Punkte erkämpften die Sportler um Trainer Fatih Sirin – keine schlechte Ausbeute, doch liebäugelte man vor den Kämpfen mit der vollen Punktausbeute. Doch der NRW-Konkurrent Eintracht Walheim machte einen Strich durch die Rechnung und entschied die Begegnung in der Kaiserstadt für sich. Doch so kommt es an diesem Samstag (14.10.) nicht zum Duell von zwei verlustpunktfreien Teams, wenn sich der saarländische „Überflieger“ der Liga, KSV Köllerbach, ab 19.30 Uhr in der Husemannhalle vorstellt. Ein Spitzenkampf steht gleichwohl an, nämlich zwischen Spitzenreiter Köllerbach (10:0) und Verfolger KSV Witten (8:2).

 

Nach Neuordnung der Ligen durch den Deutschen Ringer-Bund nun kommt es nach langen Jahren wieder zu einem Kampf in der 1. Liga zwischen den beiden Mannschaften. In früheren Zeiten waren dies stets Höhepunkte der Saison, wenn Witten und Köllerbach im Verlaufe der Saison, in der Endrunde oder den Finals um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft aufeinandertrafen. Zuletzt in der Saison 2006/2007, als die Saarländer Witten im Halbfinale ausschalteten und sich den vierten Titel sicherten! In beiden folgenden Jahren kamen die Meisterschaften Nr. fünf und sechs, die vorläufig letzte, für die Saarländer hinzu. Insofern gehören Witten mit sieben Meisterschaften und Köllerbach mit sechs zu den erfolgreichsten Vereinen des Deutschen Ringer-Bundes.

 

Besonders im Nachwuchsbereich machte sich der Verein aus der Gemeinde Püttlingen im südwestlichen Teil des Saarlandes in den vergangenen Jahren einen Namen, gewann eine Reihe von Mannschaftstiteln und -medaillen im Jugend- und Schülerbereich. Dass sich daraus dann ein erstklassiges Team bilden lässt, liegt auf der Hand. Wie Etienne Kinsinger, der diesjährige Deutsche Meister sowie Weltmeister und Medaillengewinner bei den Kadetten bzw. Junioren, der aus dieser Kaderschmiede stammt.  Der gehört natürlich zum Aufgebot der Gäste. Die blicken „mit viel Zuversicht und Selbstvertrauen“ in die Saison, haben das schon exzellente Aufgebot aus dem Vorjahr nochmals verstärkt. So mit dem aktuellen ungarischen Europameister Victor Lörincz. Er gehört wie Ex-Weltmeister Heiki Nabi aus Estland oder der Franzose Melonin Noumonvi zu den namhaftesten internationalen Klasse-Athleten in Reihen der „Athletik-Einigkeit AE“ Köllerbach. André Shyyka, der vielfache Deutsche Meister, Timo Badusch, Gennadij Cudinovic, die Brüder von Tugginger, Nico Zarcone oder Victor Lyzen zählen zur allerersten Kategorie der Mattenkünstler in der Ringer-Bundesliga.  

 

Eine Qualität wie diese muss die Kämpfe der Liga gewinnen. Und tut es auch – mehr als souverän. Sieben Zähler nahm der AC Heusweiler bei der Niederlage mit, fünf der RC Merken, vier der KV Riegelsberg und gar nur jeweils einen TV Walheim und ASV Hüttigweiler.

Kann der KSV da besser gegenhalten, mehr punkten, das Top-Team der Liga gar in Gefahr bringen? Es müssen schon einige Kämpfer aus der Ruhrstadt über sich hinauswachsen, für saftige Überraschungen sorgen, soll dies gelingen. Trainer Sirin hat mit seinen Sportlern die Woche über konzentriert gearbeitet, will die nicht ganz überzeugenden Vorstellungen aus der „englischen Woche“ vergessen machen. Durch einen Sieg wäre das sicher möglich, auch schon durch ein kampfbetontes und engagiertes Auftreten der Wittener Athleten.

 

So darf man gespannt sein – und sich freuen! – auf dieses Treffen der Traditionsvereine, die zurzeit die Gruppe West der Bundesliga anführen! Mit der Begegnung wird die Hinrunde der Saison beendet.

 

Kampfrichter ist Jeffrey Spiegel aus Niedernberg in Hessen.

 

 

„Duell auf Augenhöhe“: Witten 2 und Aldenhoven in der Tabelle gleichauf

Bayrak-Staffel will sich in der Verbandsliga verbessern

 

Zu einem Duell auf Augenhöhe kommt es am Samstag vor der Bundesliga-Begegnung in der Husemannhalle. Ab 17.30 Uhr trifft das Team um Coach Attila Bayrak auf den ehemaligen Bundesligisten TV Aldenhoven. Beide Mannschaften stehen in der Tabelle mit 6:10 Punkten zu Buche, belegen die Plätze sechs und sieben. Mit einem Sieg könnte sich der Wittener Verbandsligist ein wenig von unteren Tabellenbereich absetzten.

 

Aldenhoven und Witten – auch das war in früheren Jahren ein Bundesliga-Kracher. Mit einer Reihe von „jungen Wilden“ rockte das Team aus dem Rheinland die Liga. Ringer wie die Gebrüder Ruch, Wilfried Colling, Terenzio Ruiu oder Mahmut Sefidroudi prägten in den 70 er und 80 er Jahren das Bild dieser Mannschaft. Die machte es dem KSV Witten nicht nur schwer, gewann gegen den Favoriten hier und da auch mal Punkte.

 

Diese Zeiten sind vorbei, danach ging es abwärts mit den Rheinländern aus dem Kreis Düren. Inzwischen haben sie sich aber wieder in NRW etabliert, liefern auch eine gute Jugendarbeit ab. Zuletzt gelang ein Sieg gegen den Tabellenführer VfK Lünen Süd – durchaus ein Qualitätsnachweis für das Gäste-Team.

 

Schwer wird es für die Wittener allemal – wenn sie weitgehend komplett antreten können, steigen die Siegeschancen!

06.10.17

Abschluss der „englischen Woche“ beim RC Merken:

 

Kampf drei in sieben Tagen – die letzte Begegnung führt zum NRW-Derby Nr. 2, zum Ringer-Club Merken nach Düren. Nach drei Begegnungen liegen die Schützlinge des ehemaligen KSV-Ringers Tim Nettekoven noch im unteren Tabellenbereich, weisen derzeit 2:4 Punkte auf. Das aber dürfte sich noch ändern, haben die Rheinländer doch internationale Top-Athleten in ihren Reihen. Wie den aktuellen Vize-Europameister Andrei Dukov (57/61 kg) aus Rumänien, der aus Köllerbach nach Merken wechselte. Aus Bulgarien kam der Meister seines Landes in der 75 kg-Kategorie, Svetoslav Dimitrov. Einer der stärksten 98 kg-Ringer der Liga ist der Slowake Jozef Jaloviar, mit dem Wittens Imants Lagodskis immer seine liebe Mühe hatte, auch schon unterlag.

 

Wichtig ist indes vor allem auch eine „deutsche Achse“ im Team mit mindestens sechs Ringern. Das waren zuletzt Timo Moosmann, Dominik Bauer, Denis Rubach, Alexander Kleer, Kai Stein und Andreas Enns. Allesamt gute Mannschaftsringer, die Punkte müssen meistens dann doch die „Internationalen“ beim RC holen. Da hat der KSV Witten klare Vorteile – wenn alle Akteure zur Verfügung stehen!

 

Kampfrichter ist Dirk Steinle aus Detmold.

01.10.17

KSV Witten empfängt AC „Siegfried“ Heusweiler

 

Tag der deutschen Einheit – für die Ringer des KSV Witten indes kein Feier-, sondern ein Kampftag! Die englische Woche der Ringer-Bundesliga sieht die zweite Runde. Die Wittener Athleten genießen diesmal Heimrecht, wenn sich der AC Heusweiler in der Husemannhalle vorstellt. Die Wiedergutmachung für die Niederlage am Samstag in Aachen steht an.

 

So recht kamen „Siegfried“-Ringer aus dem Saarland bislang noch nicht zum Zuge. Vier Niederlagen haben sie auf ihrem Konto, zuletzt unterlagen sie mit 13:16 knapp gegen den RC Merken. Als Saisonziel wurde gleichwohl Rang fünf in der Westgruppe der Bundesliga ausgegeben – ein Ergebnis, das in den verbleibenden Kämpfen allerdings noch zu realisieren sein könnte.

 

Dabei haben die Gäste vor Saisonbeginn gleich fünf Neuzugänge begrüßen können – u.a. den starken Rumänen Teodor Horatau (61 kg) und Babajan Ahmadi (75 kg), die bislang starke Kämpfe ablieferten. Auch Sebastian Janowski (86 kg) gehört zur DRB-Elite in dieser Kategorie, er errang in diesem Jahr eine DM-Bronzemedaille. Alles andere also als „Feiertagsstimmung“ für die Männer um KSV-Trainer Fatih Sirin, die gegen den AC Heusweiler sicher nicht im Schongang zu den Punkten kommen können.

 

Kampfrichter ist Alexander Geck aus Hessen.

01.10.17

Im NRW-Duell zieht KSV Witten den Kürzeren

 

Zum ersten Mal seit Jahren hat der KSV Witten wieder einen Meisterschafts-Kampf verloren. In Aachen-Walheim setzt es ein 8:14.

Die Bundesliga-Ringer des KSV Witten 07 haben ihre erste Niederlage seit langer Zeit einstecken müssen. Im NRW-Duell beim TV Aachen-Walheim zog das Team von Trainer Fatih Sirin deutlich mit 8:14 den Kürzeren, gewann mit einer ersatzgeschwächten Formation lediglich drei der insgesamt zehn Kämpfe gegen die Kaiserstädter.

Dass es ein schwieriges Unterfangen werden würde, davon konnten die KSV-Verantwortlichen vorab ohnehin ausgehen. Denn durch das Fehlen von Schwergewichtler Kasim Aras (Arm-OP) fiel schon mal ein Trumpf weg. Zudem entschied man sich für Andreas Eisenkrein im 61-kg-Limit sowie für Idris Ibaev (71 G) und Ufuk Canli (98 F).

„Es sind einige Kämpfe recht unglücklich gelaufen aus unserer Sicht“, erklärte KSV-Vorsitzender Thomas Altstadt. So hätte nach dem Auftaktsieg von Arthur Eisenkrein (57 F) durchaus auch Simeon Stankovich (130 G) punkten können, doch er ging kurz vor Schluss bei eigener 5:4-Führung etwas zu offensiv gegen Martin Otto zu Werke, der so noch zur entscheidenden Aktion kam. Auf keinen Fall eingeplant war die Schulter-Niederlage von Junier Castillo gegen Yaschar Jamali, der nach knapp zweieinhalb Minuten überraschend vorzeitig gewann, den Wittener quasi auf dem falschen Fuß erwischte. So lagen die Gäste in diesem NRW-Derby zur Pause mit 2:10 im Hintertreffen. Neuzugang Mateusz Wolny (86 G) erwischte gegen Mario Dotsin auch nicht seinen besten Tag, kam nicht richtig an den Aachener heran. „Sein Gegner hat das wirklich gut gemacht. Am Ende war Mateusz ein wenig in Zeitnot, da wurde es dann auf der Matte etwas wild“, sucht Altstadt nach Erklärungen für die 2:7-Pleite des Ex-Aaleners.

Der junge Tschetschene Idris Ibaev, der erneut eine Chance im Bundesliga-Team bekam, war gegen Robin Pelzer drauf und dran, erneut einen Sieg für seine Mannschaft einzufahren. Er führte bereits mit 2:0, wurde dann allerdings einmal abgefangen und musste am Ende zu viel Risiko gehen, so dass er noch mit 2:4-Punkten unterlag.

Die deutlichen Erfolge für Ibro Cakovic, der Maximilian Otto mit 7:2 in die Schranken wies, und für Ilie Cojocari (sein Gegner, der Ex-Wittener Rabbia Khalil, hatte Übergewicht) sorgten letztlich nur noch für Ergebniskosmetik. Zudem ging Alexander Storck gegen Ahmed Hyusein mit 2:4-Zählern im letzten Kampf des Abends leer aus.
Quelle: WAZ - Oliver Schinkewitz (Bericht) Barbara Zabka (Foto)

Unsere Sponsoren:

Besucher