Aktuelles Oktober 2017

18.10.17

KSV Witten bei Landessichtungsturnier stärkster NRW-Verein

Zwei Klassensiege, dreimal Silber und dreimal Bronze in Gütersloh

 

 

Der KSV Gütersloh war am vergangenen Sonntag in der Sporthalle des Reinhard-Mohn-Kollegs Ausrichter des zweiten Landessichtungsturnieres der NRW-Ringerjugend in diesem Jahr. Der Ringerverband NRW veranstaltet seine Sichtungsturniere jeweils im Herbst, die Sportlerinnen und Sportler starten dann bereits in den Alters- und Gewichtsklassen des Folgejahres. Diesmal wurde im griechisch-römischen Stil gerungen, lediglich die Aktiven in der E-Jugend kämpften im freien Stil.

 

Mit dabei: 13 junge Akteure des KSV Witten 07, die einmal mehr zu überzeugen wussten. Denn mit zwei Klassensiegen und je drei zweiten und dritten Plätzen sicherten sich die Ringer aus der Ruhrstadt den Sieg in der Gesamtwertung beider Sichtungsturniere. Mit 143 Punkten landete der KSV dabei deutlich auf Rang eins, vor dem PSV Lippe Detmold und dem AC Köln-Mülheim (je 131) und KSK Neuss (95). Ein toller Erfolg für das Trainerteam um Klaus Eigenbrodt, Jan Kramarczyk und Yvonne Englich.

 

Sieg Nr. 1 holte Jan Ole Labes (E-Jugend, 21 kg), der sich in seinen beiden Kämpfen durchsetzen konnte. Gleiches gilt für Ümit Can Tasdemir (C / 50), der seine Konkurrenten jeweils schulterte. „Silber“ errangen Mika Noel Labes (D / 31), Kamil Gereev (D / 39) und Tim Oberboßel (B / 58). Labes gewann zweimal auf Schultern, musste aber auch eine Niederlage hinnehmen, wie auch Gereev, der bei der Niederlage allerdings auf den Schultern landete. Tim Oberboßel musste viermal ‘ran – in drei Begegnungen gewann er entscheidend, in einer verlor er vorzeitig.

 

Dritte Plätze gab’s für Ilias Stuckas (E / 25), Kutkagan Öztürk (B / 46) und Alexander Boric   (B / 58). Ilias musste sich zweimal geschlagen geben, einmal gewann er. „Kuti“ Öztürk hatte fünf Kämpfe zu bestreiten – zwei Schultersiegen und einem Punkterfolg standen zwei Punktniederlagen gegenüber. Ein ausgeglichenes Kampfverhältnis hatte Alex Boric – je zwei Schultersiege und -niederlagen bedeuteten auch für ihn „Bronze“.

 

In der Punktwertung schlugen auch die vierten Ränge von Rasmus Roheger (C / 29), und Niclas Weiß (C / 38) sowie die Plätze fünf für Max Nowicki (B / 42) und Ülger Vatan (B / 50) zu Buche. In seinem allerersten Turnier war für Felix Weniger (C / 34) die Teilnahme überhaupt wichtig – er gewann Erfahrung, die er in künftigen Wettkämpfen einsetzen kann.

 

Am kommenden Samstag zieht der Wittener Tross nach Brandenburg: in Frankfurt/Oder finden die Wettkämpfe der männlichen und weiblichen Jugend um den Brandenburg-Cup statt. Bei diesem stark besetzten internationalen Turnier gehen die Jungen im klassischen Stil auf die Matte, die Mädchen im „weiblichen“, also dem Freistil.

15.10.17

Ringen: 1. Bundesliga - KSV Witten gegen KSV Köllerbach

Ergebnis deutlich – Kämpfe teilweise sehr knapp

Wittener Ringer verkaufen sich gegen „Überflieger“ Köllerbach teuer

KSV 2 gewinnt schon an der Waage – Gäste kommen zu spät

 

Nach der Tabellenkonstellation sollte es ein Spitzenkampf werden – das Ergebnis dagegen sagt zunächst etwas anderes: Liga-Primus Köllerbach hoch überlegen. Hoch überlegen? Auf der Matte war es tatsächlich der erwartete Spitzenkampf mit attraktiven Kämpfen, mit einem Wittener Team, das sich dem Kampf stellte, dem am Ende ein wenig Fortune fehlte, um sich mit einem achtbareren Resultat zu belohnen. Das wäre allemal möglich gewesen in der letzten Begegnung der Hinrunde.

 

Zwei Sieger gab’s auf Seiten des KSV: Yunier Castillo sicherte seinen Farben im letzten Kampf vor der Pause die ersten zwei Zähler, als er sich gegen Valentin Seimetz sicher mit 6:0 behauptete. Pausenstand damit 2:10. Und in der letzten Begegnung des Kampfabends war es Ilie Cojocari, der den Deutschen Meister Timo Badusch beeindruckend mit 0:5 nach Hause schickte. Endergebnis damit 4:17 – deutlich, zu deutlich!

 

Ganz stark verkauften sich Mateusz Wolny und Idris Ibaev. Beide mussten sich bei Gleichstand-Resultaten am Ende aufgrund der letzten bzw. höheren Wertung geschlagen geben. Dabei waren die Gegner durchaus namhaft, der ungarische Spitzenmann Laszlo Szabo und der Deutsche Meister in der Junioren-Klasse, von Tugginer.

 

Offene Kämpfe lieferten trotz der Niederlagen Arthur Eisenkrein gegen den Dritten der Junioren-EM 2015, Viktor Lyzen, Ibro Cakovic gegen den lettischen Internationalen Alberts Jurcenko und Alexander Storck gegen den vielfachen Deutschen Meister Andrij Shyyka. Und auch Ufuk Canli gegen den Juniorenmeister Cudinovic und Simeon Stankovich gegen den aktuellen Vize-Weltmeister Heiki Nabi aus Estland enttäuschten nicht, kämpften beherzt. Andreas Eisenkrein hielt sich lange Zeit tapfer gegen den ehemaligen EM-Dritten aus Russland, Mankiev, musste aber die einzige vorzeitige Niederlage hinnehmen.

 

Trotz der klaren Niederlage müssen Trainer Fatih Sirin und seine Mannen nicht unzufrieden sein – sie haben den „Überflieger“ aus dem Saarland gefordert, engagierte und spannende Kämpfe geliefert und gezeigt, dass sie nicht zu Unrecht einen Spitzenplatz in der Tabelle einnehmen. Auf Rang zwei stehen zurzeit die Aachener vom TV Walheim, die beim ASV Hüttigweiler nicht über ein 12:12 hinaus kamen.

 

Am kommenden Wochenende pausiert der KSV Witten, danach kommt der KV Riegelsberg in die Husemannhalle.

 

 

KSV Witten 4

KSV Köllerbach   17

Kampfrichter: 

Jeffrey Spiegel (Hessen)

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Fr.

57

Arthur Eisenkrein

Viktor Lyzen

0:1

PS 2:4

06:00

Gr.

61

Andreas Eisenkrein

Bekhan Mankiev

0:4

TÜ 1:16

04:14

Fr.

66

Y. Castillo Silveira

Valentin Seimetz

2:0

PS 6:0

06:00

Gr.

71

Idris Ibaev

Marc-A. von Tugginer

0:1

PS 4:4

06:00

Fr.

75A

Alexander Storck

Andrij Shyyka

0:3

PS 5:15

06:00

Gr.

75B

Ilie Cojocari

Timo Badusch

2:0

PS 5:0

06:00

Fr.

80

Ibro Cakovic

Alberts Jurcenko

0:2

PS 2:7

06:00

Gr.

86

Mateusz Wolny

Laszlo Szabo

0:1

PS 1:1

06:00

Fr.

98

Ufuk Canli

Gennadij Cudinovic

0:2

PS 1:7

06:00

Gr.

130

Simeon Stankovich

Heiki Nabi

0:3

PS 0:12

06:00

 

 

 

TuS Aldenhoven zu spät: KSV Witten gewinnt kampflos

 

Die Gäste aus dem Kreis Düren kamen lt. Eintrag im Kampfprotokoll erst um 17.35 Uhr in der Husemannhalle an – Waage wäre um 17 Uhr gewesen. So gewannen die Wittener Ringer die Punkte kampflos und rücken in der Tabelle mit 8:10 Punkten auf Rang sechs vor.

 

 

 

KSV Witten 07 II

TuS Aldenhoven

28:0

57

Zenger, Andreas

Aydemir, Isa

ZS

4:0

61

Öztürk, Tugkagan

Ziaye, Milad

ZS

4:0

66

Gereev, Gensche

KL

4:0

71

Stamm, Linus

Dubowik, Vadim

ZS

4:0

75 A

Zaryalay, Schojah

Savuran, Ahmet

ÜG

4:0

75 B

Omarzy, Khalid

Basner, Niklas

KL

80

van Loo, Sebastian

ZS

86

Tasdemir, Mert

Bourouihja, Anour

ZS

4:0

98

Canli, Ufuk

Nolte, Florian

1M.

130

Bayrak, Attila

Karduck, Michael

ZS

4:0

 

12.10.17

KSV-Jugend mit starkem zweiten Platz beim Turnier in Bonn

20. Willi-Boley-Turnier des TKSV Duisdorf: Sieg geht an De Halter Utrecht 

 

 

Mit 17 jungen Ringerinnen und Ringern ging der KSV Witten am Wochenende in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn auf die Matte. Dort richtete der TKSV Bonn-Duisdorf in der großen Hardtberg-Halle das 20. Willi-Boley-Turnier der Jugend im freien Stil aus. Und die Wittener Akteure zeigten einmal mehr, dass sie im Land zur absoluten Ringer-Spitze gehören.

Das Trainerteam um Klaus Eigenbrodt und Jan Kramarczyk durfte sich am Ende über zwei Klassensiege sowie jeweils drei zweite, zwei dritte, vier vierte und weitere vordere Ränge freuen. Vor allem aber auch über den zweiten Platz in der Vereinswertung – hinter den niederländischen Gästen von De Halter Utrecht und vor dem AC Köln-Mülheim. Die Leistungen der Jungen und Mädchen aus der Ruhrstadt sind umso höher zu bewerten, gingen doch 30 Aktive aus Utrecht und 28 aus Mülheim in den Wettbewerb – und punkteten für ihre Teams!

31 Vereine aus verschiedenen Bundesländern und dem benachbarten Ausland mit knapp 300 Sportlerinnen und Sportlern waren am Start und boten auf fünf Matten ein hochklassiges Turnier. Ein Zwischenfall, in dem Eltern agressiv und gewalttätig gegen KSV-Trainer Klaus Eigenbrodt und Kampfrichter Martin Gruchmann (AC Ückerath) vorgingen, überschattete die Veranstaltung.
So etwas hat in Sporthallen nichts zu suchen und zwingt wohl den Verband über den Ausschluß dieser Vereine von Turnieren nachzudenken.
 

Gregor Eigenbrodt (B-Jugend, 50 kg) und Mika Noel Labes (D/31) gewannen ihre Gewichtsklassen. Eigenbrodt siegte dreimal technisch überlegen, lediglich im Finale kam er zum Punkterfolg. Der Jüngste im Team, Mika Noel Labes, gewann mit vier Siegen und einer Niederlage. Drei Ringer hatten sich gegenseitig besiegt, der Wittener war am Ende der Glücklichere und hatte mehr Punkte auf seinem Konto.

Kamil Gereev (E/39), Ümit Can Tasdemir (C/50) und Lotta Englich (weibl. Schülerinnen/39) sicherten sich die Silbermedaillen. Gereev verbuchte ebenso wie Tasdemir jeweils zwei Siege bei einer Niederlage; Lotta Englich bestritt fünf Begegnungen – viermal setzte sie sich nur, lediglich einmal musste sie sich – sehr umstritten – ihrer niederländischen Konkurrentin knapp geschlagen geben.

Zwei dritte Plätze belegten Justus Eigenbrodt (B/42) und Dana Boric (weibl. Jugend/59). Eigenbrodt konnte zwei Siege bei einer Niederlage verzeichnen, Dana Boric war dreimal erfolgreich und verlor zwei Kämpfe.

Auf Rang vier landeten Tim Oberboßel (B/54), Benn Schaller (C/38), Emily Weiß (weibl. Jugend/59) und Tugkagan Öztürk (A/58); dahinter platzierten sich Ülger Vatan (B/50), Niklas Schinner und Kutkkagan Öztürk (beide B/46), Max Nowicki (C/42) und Gensche Gereev (A/63) und sicherten damit noch wichtige Punkte für die Mannschaftswertung.

Demnächst starten die jungen Ringerinnen und Ringe des KSV Witten dann im klassischen Stil, wenn es in Frankfurt/Oder um den „Brandenburg-Cup“ geht.

11.10.17

Ringer-Bundesliga (Sa., 14.10.2017, 19.30 Uhr, Husemannhalle Witten):

KSV Witten fordert „Überflieger“ Athletik-Einigkeit Köllerbach

Spitzenduell zwischen Spitzenreiter und Tabellenzweitem

KSV 2 empfängt Ex-Bundesligisten TuS Aldenhoven (17.30 Uhr)

 

Die „englische Woche“ ist vorbei für die Ringer-Bundesliga, auch für den KSV Witten 07. 4:2 Punkte erkämpften die Sportler um Trainer Fatih Sirin – keine schlechte Ausbeute, doch liebäugelte man vor den Kämpfen mit der vollen Punktausbeute. Doch der NRW-Konkurrent Eintracht Walheim machte einen Strich durch die Rechnung und entschied die Begegnung in der Kaiserstadt für sich. Doch so kommt es an diesem Samstag (14.10.) nicht zum Duell von zwei verlustpunktfreien Teams, wenn sich der saarländische „Überflieger“ der Liga, KSV Köllerbach, ab 19.30 Uhr in der Husemannhalle vorstellt. Ein Spitzenkampf steht gleichwohl an, nämlich zwischen Spitzenreiter Köllerbach (10:0) und Verfolger KSV Witten (8:2).

 

Nach Neuordnung der Ligen durch den Deutschen Ringer-Bund nun kommt es nach langen Jahren wieder zu einem Kampf in der 1. Liga zwischen den beiden Mannschaften. In früheren Zeiten waren dies stets Höhepunkte der Saison, wenn Witten und Köllerbach im Verlaufe der Saison, in der Endrunde oder den Finals um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft aufeinandertrafen. Zuletzt in der Saison 2006/2007, als die Saarländer Witten im Halbfinale ausschalteten und sich den vierten Titel sicherten! In beiden folgenden Jahren kamen die Meisterschaften Nr. fünf und sechs, die vorläufig letzte, für die Saarländer hinzu. Insofern gehören Witten mit sieben Meisterschaften und Köllerbach mit sechs zu den erfolgreichsten Vereinen des Deutschen Ringer-Bundes.

 

Besonders im Nachwuchsbereich machte sich der Verein aus der Gemeinde Püttlingen im südwestlichen Teil des Saarlandes in den vergangenen Jahren einen Namen, gewann eine Reihe von Mannschaftstiteln und -medaillen im Jugend- und Schülerbereich. Dass sich daraus dann ein erstklassiges Team bilden lässt, liegt auf der Hand. Wie Etienne Kinsinger, der diesjährige Deutsche Meister sowie Weltmeister und Medaillengewinner bei den Kadetten bzw. Junioren, der aus dieser Kaderschmiede stammt.  Der gehört natürlich zum Aufgebot der Gäste. Die blicken „mit viel Zuversicht und Selbstvertrauen“ in die Saison, haben das schon exzellente Aufgebot aus dem Vorjahr nochmals verstärkt. So mit dem aktuellen ungarischen Europameister Victor Lörincz. Er gehört wie Ex-Weltmeister Heiki Nabi aus Estland oder der Franzose Melonin Noumonvi zu den namhaftesten internationalen Klasse-Athleten in Reihen der „Athletik-Einigkeit AE“ Köllerbach. André Shyyka, der vielfache Deutsche Meister, Timo Badusch, Gennadij Cudinovic, die Brüder von Tugginger, Nico Zarcone oder Victor Lyzen zählen zur allerersten Kategorie der Mattenkünstler in der Ringer-Bundesliga.  

 

Eine Qualität wie diese muss die Kämpfe der Liga gewinnen. Und tut es auch – mehr als souverän. Sieben Zähler nahm der AC Heusweiler bei der Niederlage mit, fünf der RC Merken, vier der KV Riegelsberg und gar nur jeweils einen TV Walheim und ASV Hüttigweiler.

Kann der KSV da besser gegenhalten, mehr punkten, das Top-Team der Liga gar in Gefahr bringen? Es müssen schon einige Kämpfer aus der Ruhrstadt über sich hinauswachsen, für saftige Überraschungen sorgen, soll dies gelingen. Trainer Sirin hat mit seinen Sportlern die Woche über konzentriert gearbeitet, will die nicht ganz überzeugenden Vorstellungen aus der „englischen Woche“ vergessen machen. Durch einen Sieg wäre das sicher möglich, auch schon durch ein kampfbetontes und engagiertes Auftreten der Wittener Athleten.

 

So darf man gespannt sein – und sich freuen! – auf dieses Treffen der Traditionsvereine, die zurzeit die Gruppe West der Bundesliga anführen! Mit der Begegnung wird die Hinrunde der Saison beendet.

 

Kampfrichter ist Jeffrey Spiegel aus Niedernberg in Hessen.

 

 

„Duell auf Augenhöhe“: Witten 2 und Aldenhoven in der Tabelle gleichauf

Bayrak-Staffel will sich in der Verbandsliga verbessern

 

Zu einem Duell auf Augenhöhe kommt es am Samstag vor der Bundesliga-Begegnung in der Husemannhalle. Ab 17.30 Uhr trifft das Team um Coach Attila Bayrak auf den ehemaligen Bundesligisten TV Aldenhoven. Beide Mannschaften stehen in der Tabelle mit 6:10 Punkten zu Buche, belegen die Plätze sechs und sieben. Mit einem Sieg könnte sich der Wittener Verbandsligist ein wenig von unteren Tabellenbereich absetzten.

 

Aldenhoven und Witten – auch das war in früheren Jahren ein Bundesliga-Kracher. Mit einer Reihe von „jungen Wilden“ rockte das Team aus dem Rheinland die Liga. Ringer wie die Gebrüder Ruch, Wilfried Colling, Terenzio Ruiu oder Mahmut Sefidroudi prägten in den 70 er und 80 er Jahren das Bild dieser Mannschaft. Die machte es dem KSV Witten nicht nur schwer, gewann gegen den Favoriten hier und da auch mal Punkte.

 

Diese Zeiten sind vorbei, danach ging es abwärts mit den Rheinländern aus dem Kreis Düren. Inzwischen haben sie sich aber wieder in NRW etabliert, liefern auch eine gute Jugendarbeit ab. Zuletzt gelang ein Sieg gegen den Tabellenführer VfK Lünen Süd – durchaus ein Qualitätsnachweis für das Gäste-Team.

 

Schwer wird es für die Wittener allemal – wenn sie weitgehend komplett antreten können, steigen die Siegeschancen!

06.10.17

Abschluss der „englischen Woche“ beim RC Merken:

 

Kampf drei in sieben Tagen – die letzte Begegnung führt zum NRW-Derby Nr. 2, zum Ringer-Club Merken nach Düren. Nach drei Begegnungen liegen die Schützlinge des ehemaligen KSV-Ringers Tim Nettekoven noch im unteren Tabellenbereich, weisen derzeit 2:4 Punkte auf. Das aber dürfte sich noch ändern, haben die Rheinländer doch internationale Top-Athleten in ihren Reihen. Wie den aktuellen Vize-Europameister Andrei Dukov (57/61 kg) aus Rumänien, der aus Köllerbach nach Merken wechselte. Aus Bulgarien kam der Meister seines Landes in der 75 kg-Kategorie, Svetoslav Dimitrov. Einer der stärksten 98 kg-Ringer der Liga ist der Slowake Jozef Jaloviar, mit dem Wittens Imants Lagodskis immer seine liebe Mühe hatte, auch schon unterlag.

 

Wichtig ist indes vor allem auch eine „deutsche Achse“ im Team mit mindestens sechs Ringern. Das waren zuletzt Timo Moosmann, Dominik Bauer, Denis Rubach, Alexander Kleer, Kai Stein und Andreas Enns. Allesamt gute Mannschaftsringer, die Punkte müssen meistens dann doch die „Internationalen“ beim RC holen. Da hat der KSV Witten klare Vorteile – wenn alle Akteure zur Verfügung stehen!

 

Kampfrichter ist Dirk Steinle aus Detmold.

01.10.17

KSV Witten empfängt AC „Siegfried“ Heusweiler

 

Tag der deutschen Einheit – für die Ringer des KSV Witten indes kein Feier-, sondern ein Kampftag! Die englische Woche der Ringer-Bundesliga sieht die zweite Runde. Die Wittener Athleten genießen diesmal Heimrecht, wenn sich der AC Heusweiler in der Husemannhalle vorstellt. Die Wiedergutmachung für die Niederlage am Samstag in Aachen steht an.

 

So recht kamen „Siegfried“-Ringer aus dem Saarland bislang noch nicht zum Zuge. Vier Niederlagen haben sie auf ihrem Konto, zuletzt unterlagen sie mit 13:16 knapp gegen den RC Merken. Als Saisonziel wurde gleichwohl Rang fünf in der Westgruppe der Bundesliga ausgegeben – ein Ergebnis, das in den verbleibenden Kämpfen allerdings noch zu realisieren sein könnte.

 

Dabei haben die Gäste vor Saisonbeginn gleich fünf Neuzugänge begrüßen können – u.a. den starken Rumänen Teodor Horatau (61 kg) und Babajan Ahmadi (75 kg), die bislang starke Kämpfe ablieferten. Auch Sebastian Janowski (86 kg) gehört zur DRB-Elite in dieser Kategorie, er errang in diesem Jahr eine DM-Bronzemedaille. Alles andere also als „Feiertagsstimmung“ für die Männer um KSV-Trainer Fatih Sirin, die gegen den AC Heusweiler sicher nicht im Schongang zu den Punkten kommen können.

 

Kampfrichter ist Alexander Geck aus Hessen.

01.10.17

Im NRW-Duell zieht KSV Witten den Kürzeren

 

Zum ersten Mal seit Jahren hat der KSV Witten wieder einen Meisterschafts-Kampf verloren. In Aachen-Walheim setzt es ein 8:14.

Die Bundesliga-Ringer des KSV Witten 07 haben ihre erste Niederlage seit langer Zeit einstecken müssen. Im NRW-Duell beim TV Aachen-Walheim zog das Team von Trainer Fatih Sirin deutlich mit 8:14 den Kürzeren, gewann mit einer ersatzgeschwächten Formation lediglich drei der insgesamt zehn Kämpfe gegen die Kaiserstädter.

Dass es ein schwieriges Unterfangen werden würde, davon konnten die KSV-Verantwortlichen vorab ohnehin ausgehen. Denn durch das Fehlen von Schwergewichtler Kasim Aras (Arm-OP) fiel schon mal ein Trumpf weg. Zudem entschied man sich für Andreas Eisenkrein im 61-kg-Limit sowie für Idris Ibaev (71 G) und Ufuk Canli (98 F).

„Es sind einige Kämpfe recht unglücklich gelaufen aus unserer Sicht“, erklärte KSV-Vorsitzender Thomas Altstadt. So hätte nach dem Auftaktsieg von Arthur Eisenkrein (57 F) durchaus auch Simeon Stankovich (130 G) punkten können, doch er ging kurz vor Schluss bei eigener 5:4-Führung etwas zu offensiv gegen Martin Otto zu Werke, der so noch zur entscheidenden Aktion kam. Auf keinen Fall eingeplant war die Schulter-Niederlage von Junier Castillo gegen Yaschar Jamali, der nach knapp zweieinhalb Minuten überraschend vorzeitig gewann, den Wittener quasi auf dem falschen Fuß erwischte. So lagen die Gäste in diesem NRW-Derby zur Pause mit 2:10 im Hintertreffen. Neuzugang Mateusz Wolny (86 G) erwischte gegen Mario Dotsin auch nicht seinen besten Tag, kam nicht richtig an den Aachener heran. „Sein Gegner hat das wirklich gut gemacht. Am Ende war Mateusz ein wenig in Zeitnot, da wurde es dann auf der Matte etwas wild“, sucht Altstadt nach Erklärungen für die 2:7-Pleite des Ex-Aaleners.

Der junge Tschetschene Idris Ibaev, der erneut eine Chance im Bundesliga-Team bekam, war gegen Robin Pelzer drauf und dran, erneut einen Sieg für seine Mannschaft einzufahren. Er führte bereits mit 2:0, wurde dann allerdings einmal abgefangen und musste am Ende zu viel Risiko gehen, so dass er noch mit 2:4-Punkten unterlag.

Die deutlichen Erfolge für Ibro Cakovic, der Maximilian Otto mit 7:2 in die Schranken wies, und für Ilie Cojocari (sein Gegner, der Ex-Wittener Rabbia Khalil, hatte Übergewicht) sorgten letztlich nur noch für Ergebniskosmetik. Zudem ging Alexander Storck gegen Ahmed Hyusein mit 2:4-Zählern im letzten Kampf des Abends leer aus.
Quelle: WAZ - Oliver Schinkewitz (Bericht) Barbara Zabka (Foto)

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