Oktober 2018

20.10.18

Brandenburg:

Gereev und Englich erst im Finale gestoppt

Ganz starke Konkurrenz: Nationalteams aus Kasachstan und Lettland

 

Ein fester Termin im Kalender der Wittener Nachwuchsringer ist der internationale Brandenburg-Cup, schon zum 27. Mal lud der RSV Hansa Frankfurt (Oder) die Ringerjugend Europas in die Oderstadt. Und die folgte dem Ruf: Teams aus Polen, Dänemark, Schweden und sogar die Nationalmannschaften Lettlands und Kasachstans waren am Start. Vor Allem die Kasachen waren auch das Maß aller Dinge im Turnier - was auch nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass auch die 15jährigen dort schon Profisportler sind.

Der KSV Witten ging mit 6 Sportlern an den Start, darunter auch 2 Mädchen. Lotta Englich und Emily Weiß gingen hierbei als Außenseiterinnen an den Start, die Brandenburger Organisatoren setzten die Altersklasse von 11 bis 16 Jahren fest, sodass beide Wittenerinnen zu den Jüngsten in ihrer Kategorie gehörten. So war dann auch nicht viel zu holen: Emily Weiß blieb sieglos, Lotta Englich konnte einen ihrer drei Kämpfe für sich entscheiden.

Besser lief es bei den männlichen A-Jugendlichen: Hier blieb nur Andreas Zenger in der Kategorie bis 55 kg unplatziert. Einem Sieg standen zwei Niederlagen gegenüber, darunter gegen den amtierenden Europameister Olivier Skrzypczak.

In der 51-kg-Klasse ging Kutkagan Öztürk an den Start. Er musste die Überlegenheit der Gegner aus Lettland und Kasachstan anerkennen, konnte aber drei Kämpfe für sich entscheiden und besiegte dabei auch den deutschen Vizemeister von 2018, William Schmalfuß aus Sachsen.  Am Ende stand der fünfte Platz zu Buche.

Noah Englich konnte die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Er besiegte seine Gegner aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Polen, bevor der Däne Rasmus Ulriksen ihm bei der 3:0-Niederlage zeigte, dass für die neue Gewichtsklasse bis 48 Kilo noch einiges an Krafttraining erforderlich ist.

Gensche Gereev schließlich war auch erst im Finale von seinem kasachischen Kontrahenten Malik Zhalelov zu stoppen. In einem harten Kampf behielt der Asiate mit 4:1 die Oberhand, nachdem Gensche vorher im Turnier ebenfalls den deutschen Vizemeister seiner Kategorie besiegt hatte.

Im Anschluss ging es für Noah Englich direkt in die moldawische Hauptstadt Chisinau. Bundestrainer Maik Bullmann nominierte den Wittener erstmals für ein Trainingslager mit der Nationalmannschaft. Hier kann Noah auch unter den Augen des KSV-Topringers Ilie Cojocari, der in der Moldawischen Hauptstadt zu Hause ist, internationale Erfahrungen sammeln.

13.10.18

KSV Witten holt Punkt in Nackenheim

Am Ende wird’s eng

 

Eigentlich war Ringer-Bundesligist KSV Witten am Samstag ins Rhein-Hessische Nackenheim gefahren, um zu punkten. Das klappte dann auch – allerdings nur bedingt. Mit einem Unentschieden kamen die Sirin-Schützlinge zurück in die Ruhrstadt und durften am Ende sogar froh sein über diesen einen Zähler.

 

Denn die Wittener starteten, wie im bisherigen Saisonverlauf, nicht optimal in die Begegnung. Arthur Eisenkrein gewann durch drei Wertungen in den letzten Minuten, hatte es zwischendurch unnötig spannende gemacht (2:0). Simeon Stankovich verschlief die Anfangsphase gegen Robin Ferdinand, der eigentlich im Freistil zu Hause ist, und verlor nach Punkten (2:2). Und der junge Tugkagan Öztürk kam gar nicht in den Kampf, da lag er bereits auf den Schultern (2:6). Gegen den Deutschen Meister von 2012, Ahmed Dudarov, konnte Ufuk Canli die Höchstwertung verhindern, war beim 0:14 jedoch ohne Chance (2:9). Schließlich war es wieder Ramzan Awtaew, der die Chancen für seine Farben offenhielt und den jüngeren Cakici-Sohn Koray sicher besiegte (5:9).

 

Bisher hatte Nico Brunner stets für einen guten Start in die zweite Kampfhälfte gesorgt – darauf hoffte man auf KSV-Seite auch in Nackenheim. Doch gegen den ehemaligen WM-Dritten der Junioren, den Polen Kulynycz, kam er gar nicht klar und verlor am Ende gar auf Schultern (5:13). Danach hatten die Wittener wieder – auch wie gewohnt – ihre starke Phase. Ferzi Mamutov erkämpfte einen klaren Punkterfolg (7:13), und Ibro Cakovic feierte bereits im ersten Kampfabschnitt einen Schultersieg, nachdem er bereits genügend Punkte zur technischen Überlegenheit gesammelt hatte (11:13). Und Alex Storck war es, der mit seinem sicheren Punktsieg den KSV dann erstmals in Führung brachte: 14:13.

 

Diesen Vorsprung zu halten, evtl. gar auszubauen - jetzt lag es an Ilie Cojocari, den Kampf zu entscheiden. Es war eine ausgeglichene Partie gegen den ungarischen EM-Dritten der Junioren, Tamas Levai. Punkte fielen keine und so war es letztlich der Kampfleiter, der für die Entscheidung sorgte. Zwei Passivitätsverwarnungen wurden gegen den Rumänen im KSV-Trikot ausgesprochen, eine für den Gegner. Das bedeutete (nur!) einen Punkt in der Mannschaftswertung für das Heimteam - und so sicherte Cojocari mit der knappen Niederlage dennoch das Unentschieden für den KSV Witten (14:14).

 

Das war nichts für schwache Nerven – mit dem einen Zähler bleibt der KSV weiter auf Tabellenrang vier, jetzt gleichauf mit dem TV Walheim. Wegen der WM im Budapest macht die Liga jetzt zwei Wochen Pause – Zeit für Fatih Sirin und seine Ringer, zu regenerieren, Verletzungen auszukurieren und sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Dann geht’s zum Tabellenführer „Red Devils“, die ihre einzige Niederlage beim KSV Witten bezogen und sich dafür am 3. November sicher schadlos halten wollen.

11.10.18

Erneute Premiere für KSV-Ringer:                    

SV Alemannia Nackenheim

Gegen die Rheinhessen noch nie gekämpft

 

Die aktuelle Bundesliga-Saison brachte durch die Neuordnung auch neue Gegner für den KSV Witten: nachdem sich zuletzt der RV Lübtheen in Witten vorstellte, gegen den die Ruhrstädter niemals zuvor gekämpft hatten, steht an diesem Wochenende die Begegnung gegen einen weiteren „Neuling“ in den KSV-Analen an. In der Ringerhalle in Nackenheim („Im Brühl, Nackenheim“) empfängt der SV Alemannia die Ringer von Coach Fatih Sirin – eine Premiere, deren Ausgang komplett offen scheint. Die Gastgeber stehen in der Tabelle zwar hinter dem KSV, doch haben sie – schaut man den Kader an – erhebliches Potenzial.

 

Nackenheim ist ein Weinort und etwa 20 km südlich von Mainz gelegen. Gegründet 1912 als Fußballverein, wird dort schon seit den 20 er-Jahren des letzten Jahrhunderts gerungen, doch die großen Erfolge stellten sich erst in den letzten Jahren ein. Da wechselten einige Akteure zu den Alemannen – namhaftester Zugang war der Olympia-Bronzemedaillengewinner Denis Kudla aus Schifferstadt. SV-Trainer Cengiz Cakici, der 1998 für den KSV Witten Deutscher Meister wurde, brachte Sohn Kubilay, ebenfalls Deutscher Meister, mit an den Rhein. Und auch Ahmet Dudarov und Robin Ferdinand konnten sich bereits DM-Goldmedaillen um den Hals hängen. Ergänzt durch internationale Mattenkünstler wie dem EM-Dritten der Junioren Tamas Levai aus Ungarn oder den Polen Kulynycz steht da schon ein Team auf der Matte, das den Wittenern alles abverlangen dürfte.

 

Ob allerdings Denis Kudla am Samstag auf der Matte steht, scheint eher fraglich. Die Weltmeisterschaften in Budapest, die vom 20. bis 28. Oktober ausgetragen werden, haben sicher Vorrang – nicht nur für die deutschen Ringer im SV-Team. Und Kubilay Cakici fällt in dieser Saison mit einem Kreuzbandriss wohl noch länger aus.

 

Das macht es für die Wittener Ringer zwar etwas einfacher – leichter aber auf keinen Fall. Wie gesagt: die Alemannen haben durchaus größeres Potenzial, als es der Tabellenstand aussagt.

 

Der KSV setzt einen Bus für die Fahrt nach Nackenheim ein - es sind noch einige Mitfahrerplätze frei. Abfahrt: 14 Uhr Ostermann-Halle.

 

09.10.18

KSV-Jugend beim Bonner „Boley-Turnier“ mit drei Turniersiegen

Öztürk-Brüder und Ümit Tasdemir gewinnen – Gesamtwertung Platz vier

 

Auf Platz vier der Gesamtwertung landete die Wittener Ringer-Jugend vom KSV 07 beim „21. Willi-Boley-Turnier“, das der TKSV Duisdorf am Wochenende in der Bonner Hardtberghalle durchführte. Und das mit deutlich weniger Teilnehmern (15) als die davor liegenden Mannschaften vom AC Köln-Mülheim (29), den Belgiern von Borz Antwerpen (22) oder vom Ausrichter TKSV (29). Die Kämpfe wurden im Freistil ausgetragen.

 

Drei Turniersiege feierten die Wittener, daneben standen noch drei zweite und ein dritter Rang in der Erfolgsbilanz des KSV. Dreimal Platz vier und weitere Platzierungen im Vorderfeld rundeten das positive Bild ab. Und auch der Einsatz von zwei KSV-Kampfrichtern auf den fünf Matten war beachtlich: Linus Stamm und Arslan Kulakac hatten Schwerstarbeit zu leisten, um die insgesamt 350 Kämpfe in Bonn über die Bühne zu bringen. Das gelang ihnen vorzüglich!

 

Unbesiegt blieben die Brüder Tugkagan und Kutkagan Öztürk ebenso wie Ümit Can Tasdemir in ihren Alters- und Gewichtsklassen. Ümit Tasdemir (Jugend C, 54 kg) kämpfte ein überragendes Turnier: von seinen fünf Kämpfen gewann er drei auf Schultern, zweimal war er technisch überlegen – mit 43:0 technischen Punkten setzte er sich eindrucksvoll in Szene. Kutkagan Öztürk (B / 52 kg) absolvierte zwei Kämpfe, gewann beide durch technische Überlegenheit und 22:1 technische Punkte waren ebenfalls überzeugend. Bruder Tugkagan Öztürk (A / 60) musste viermal auf die Matte und blieb viermal siegreich. Nach zwei Siegen mit technischer Überlegenheit und einem Schultersieg traf er im Finale auf den Gütersloher Leon Schneider; in einer ausgeglichenen Begegnung erzielte er beim 2:2 die entscheidende letzte Wertung, was den Klassensieg bedeutete.

 

Zwei Silbermedaillen in der D-Jugend und eine weitere in der Jugend C brachten wichtige Punkte für den KSV in der Mannschaftswertung. Mika-Noel Labes (D / 35 kg) hatte drei Kämpfe zu bestreiten. In den Gruppenkämpfen erzielte er zwei Schultersiege, ehe er im Finale dem Belgier Alihan Ayubov nach Punkten unterlag. Kamil Gereev (D / 44) startete schlecht, als er in seiner ersten Begegnung technisch verlor. Danach steigerte er sich, kam zu einem Sieg durch Überlegenheit und zwei Schultersiegen und sicherte sich so noch Rang zwei. Den erreichte auch Lotta Englich (C / 50), die mit einem Schultersieg startete, sich in Runde zwei jedoch nach Punkten geschlagen geben musste. Zwei Punkterfolge und ein Schultersieg folgten und sicherten am Ende ebenfalls Silber.

 

Maximilian Nowicki (B / 48 kg) hatte eine ausgeglichene Bilanz: mit je zwei gewonnenen und verlorenen Kämpfen reichte es am Ende zur Bronzemedaille. Gute Platzierungen erreichten auch die anderen KSV-Akteure in Bonn: Ilias Stuckas (D / 28 kg), Romeo Bernhardt (C / 42 kg) und Vatan Ülger (B / 57 kg) belegten jeweils Platz vier, fünfte Plätze belegten Rasmus Rodeheger (C / 31 kg), Muslim Dzortov (C / 46 kg) und Tim Oberboßel (A / 65 kg); Magomed Suleymanov (C / 50 kg) kam auf Rang sechs und last not least Elisa Labes (D / 28 kg) auf Platz sieben.

 

  

05.10.18

Ringerisches Neuland für den KSV:

RV Lübtheen kommt in die Husemannhalle

 

Vorher Landesliga-Duell KSV 2 gegen SU Annen

 

Ein Gegner, gegen den der KSV Witten noch nie gekämpft hat, kommt am Samstag (6.10., 19.30 Uhr) erstmals in die Ruhrstadt: der RV Lübtheen aus Mecklenburg, ein relativ junger Verein, der an der nördlichen Peripherie der Liga zu Hause ist. Zwischen Lüneburg und Ludwigslust gelegen, wurde in dem Ort mit gerade einmal 5.000 Einwohnern erst vor 50 Jahren der Ringkampf mit dem RV ins Leben gerufen. Zu DDR-Zeiten „delegierte“ man die erfolgreichsten Sportler von dort nach Leipzig – u.a. einen André Backhaus, der bei den Junioren und Männern sowohl in der DDR als auch im danach vereinten Deutschland internationale Erfolge feierte.

 

Schon im Vorjahr starteten die Mecklenburger in der 1. Liga, belegten im Abschluss einen unteren Tabellenplatz. Und auch in diesem Jahr läuft es noch nicht optimal, der RV ziert das Tabellenende in der Gruppe Nordwest der dreigeteilten Bundesliga. Gegen den SV Nackenheim verlor man nur knapp mit einem Punkt, ansonsten waren die Niederlagen durchaus deftig, wie beim 3:25 gegen den SC Kleinostheim. Doch an die bayerischen Hessen hat auch der KSV keine gute Erinnerung, unterlag in ähnlicher Größenordnung.

 

Das Gästeteam verfügt über eine Reihe hervorragender Kämpfen, an der Spitze der frischgebackene Junioren-Europameister André Ginc; Namen wie Emanuel Krause, Dennis Langner, Martin Buhz, Lennart Wickel oder Nico Graf sind seit Jahren in den Top-Listen verschiedener Bundesliga-Teams zu finden und stehen auch heute noch für erstklassigen Ringkampf. Einige dänische Ringer, an der Spitze Anders Nyblom, der Bulgare Mitko Asenov oder die Tschechen Jan Ziska und Artur Omarov sind starke internationale Ergänzungen im Team der Mecklenburger.

 

Der KSV darf sich – trotz einer gewissen Favoritenrolle, nicht zuletzt aufgrund des Heimrechts – daher nicht zu sicher sein. Die guten Leistungen der letzten Begegnungen müssen wieder aufgerufen werden, soll das Punktverhältnis in der Saison wieder positiv werden. Dann könnten die Ringer um Coach Fatih Sirin auch im internen NRW-Duell wieder am TV Walheim vorbeiziehen, der die Red Devils aus Heilbronn empfängt.

 

Landesliga startet in die Rückrunde:

Lokalduell KSV Witten 2 gegen Union Annen ab 17.30 Uhr

 

Vor der Bundesligabegegnung kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Top-Mannschaften der Landesliga, KSV 2 und SU Annen. Die Wittener Reservisten führen die Tabelle deutlich an, die SUA folgt mit nur zwei Verlustpunkten, die aus der Hinkampfniederlage gegen den KSV resultieren.

 

Die Hinbegegnung dominierten die Ringer um Trainer Arslan Kulakac fast nach Belieben, die SUA kam beim 3:33 arg unter die Räder. Ob sich dies allerdings wiederholen lässt, bleibt abzuwarten. Immerhin kommt es in den Gewichtsklassen zum Wechsel der Stilarten und das kann zu einer Verschiebung der Kräfte führen. Der Kader des KSV ist allerdings so stark und ausgeglichen, dass dies nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Die jungen Gregor Eigenbrodt, Gensche Gereev und Mert Tasdemir werden wieder besonders gefordert sein, um ihre guten Resultate auch gegen den Lokalrivalen fortsetzen zu können.

03.10.18

Auswärtssieg:

KSV setzt sich in Merken sicher durch

Anschluss ans Mittelfeld hergestellt

 

Jetzt erst einmal durchatmen: der Feiertagskampf zum Tag der deutschen Einheit zwischen dem gastgebenden RC „CWS“ Merken und den Wittener Kraftsportlern ging deutlicher als erwartet an die Gastmannschaft, die damit das Punktverhältnis auf 5:5 ausbauen und den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle herstellen konnte. Jetzt besteht am Samstag die Möglichkeit, durch einen Heimerfolg gegen den RV Lübtheen weiter nach oben zu rutschen.

 

Es begann wie gehabt: zunächst geriet der KSV wieder in Rückstand – nach den Niederlagen von Arthur Eisenkrein, Simeon Stankovich und Andreas Eisenkrein mit 0:8. Doch noch vor der Pause lagen die Sirin-Schützlinge durch die Erfolge von Imants Lagodskis und Ramzan Awtaew dann fast gleichauf (7:8), ehe die zweite Hälfte dann eine klare Sache für die Ringer aus der Ruhrstadt wurde. Nur noch ein Kampf ging an die Dürener Vorstädter, viermal setzten sich die Gäste-Akteure zum sicheren und letzlich deutlichen 10:20-Endstand durch.

 

Arthur Eisenkrein lieferte bis zur Schlussminute einen ausgeglichenen Kampf, ehe sich Fatos Durmishi mit zwei Wertungen den Sieg sichern konnte.  Gegen den internationalen Ungarn Adam Varga hatte Simeon Stankovich einen schweren Stand, er unterlag klar nach Punkten. Und der erstmals eingesetzte Andreas Eisenkrein musste schon im ersten Kampfabschnitt die Überlegenheit des Georgiers Matcharashvili anerkennen.

 

Doch danach übernahm der KSV Witten das Kommando. Im Halbschwergewicht hatte Fatih Sirin wieder den Letten Imants Lagodskis aufgeboten, der Alexander Kleer keine Chance ließ und als technisch überlegener Sieger die Matte verließ. Und auch Ramzan Awtaew punktete fleißig, lag schon in der ersten Kampfhälfte sicher in Führung und errang einen Punktsieg.

 

Nico Brunner setzte in der ersten Begegnung seine gute Serie fort, auch er sicherte sich den Sieg bereits in der überlegen geführten ersten Halbzeit. Auch Fevzi Mamutov punktete fleißig und wurde kurz vor Beginn der letzten Kampfminute überlegener Sieger. Ibro Cakovic dominierte einmal mehr und erkämpfte einen sicheren Punktsieg.

 

Eine Niederlage gab’s danach für Alexander Storck, der sich allerdings sehr ordentlich gegen den ungarischen Internationalen Zsombor Gulyas aus der Affäre zog. Die 0:4-Punktniederlage war aller Ehren wert. Mit einem Punktfeuerwerk beendet Ilie Cojocari die Begegnung – er gewann nach gut vier Minuten durch technische Überlegenheit.

 

Der Sieg des KSV Witten in der Dürener „Arena“ war ein deutliches Signal – der KSV Witten nimmt zum Ende der Hinrunde den Kampf um die „NRW-Meisterschaft“ wieder auf, denn der TV Walheim steht jetzt nur noch einen Zähler vor den Ruhrstädtern.

01.10.18

KSV kämpft am Feiertag auswärts:

Zu Gast beim RC Merken – Beginn: 15 Uhr

(auch wenn auf dem Plakat 14.30 Uhr steht!)

 

Zu ungewohnter Zeit absolviert Bundesligist KSV Witten am „Tag der deutschen Einheit“ den fälligen Kampf im Rheinland. Die Begegnung in Düren startet um 15 Uhr und ist Teil und sicher auch Höhepunkt einer ganztägigen Veranstaltung rund um den Ringersport, die in der Dürener „Arena Kreis Düren“ stattfindet. Die Hausherren kamen bislang noch nicht richtig in Schwung, gewannen erst eine Begegnung (gegen Lübtheen). Damit sind die Kraftverhältnisse aber nur unzureichend dargestellt, haben die Rheinländer doch eine Reihe von Athleten internationalen Formats in ihren Reihen. An erster Stelle die Ungarn Zsombor Gulyas und Adam Varga, beide Sieger und Medaillengewinner von großen Turnieren. Auch der Finne Durmishi und der Georgier Matcharashvili in den unteren Kategorien lieferten bisher starke Kämpfe, ebenso der Ex-Essener Magomedov. Neu im Team ist der zweite der Pelzer-Brüder aus Köln, Melvin, ein DM-Medaillengewinner bei Jugend- und Juniorenmeisterschaften. Bruder Robin kämpft beim Liga-Konkurrenten Walheim.

 

Der KSV steht nur einen Punkt besser da als der RC, holte die Zähler in den Heimbegegnungen gegen die Favoriten aus Heilbronn und Mainz. Zwei Punkte gegen die Merkener, die auf ähnlichem Niveau wie der KSV agieren, ständen den Schützlingen von Trainer Fatih Sirin da gut zu Gesicht – sonst könnte es in der Tabelle eng werden!

 

Kampfrichter ist Alexander Geck aus Hessen.

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