September 2019

"Kuti" Öztürk - er wird am Samstag wieder auf der Matte stehen

19.09.19

Nachbarschaftsduelle für KSV 2 und 3:

Oberliga gegen Herdecke, Bezirksliga gegen Hohenlimburg

Zu Nachbarschaftsduellen kommt es am Samstag jeweils für die Wittener Zweit- und Drittvertretung in der Ostermann-Halle: um 17.30 Uhr empfängt Tabellenführer KSV 3 die 2. Mannschaft des KSV Hohenlimburg und ab 19.30 Uhr treffen die ebenfalls von der Tabellenspitze grüßenden KSV-Oberliga-Akteure auf die TSG Herdecke.

Das Oberliga-Team von Coach Arslan Kulakac zieht schon nach drei Kampftagen relativ einsam seine Runden: ohne Verlustpunkt stehen sie in der Tabelle vor Essen-Dellwig mit zwei und eben TSG Herdecke mit drei Minus-Zählern. Von der Papierform her sollte das eine klare Angelegenheit werden, doch in der Praxis dürfte es so einfach dann doch nicht werden. Denn die Nachbarn haben einige durchaus beachtenswerte Ringer in ihren Reihen. An erster Stelle ist der Ringer der 57 kg-Klasse zu nennen, der Ungar Szabolcz Lakatos, der in seinen drei Begegnung 13 Punkte sammelte und sein positives Konto sicher gern behalten möchte. Auch der Ex-Wittener Haideftos Kamtsioris und Andrej Kiselev spielen in der 75 kg-Kategorie in beiden Stilarten eine gute Rolle in der Liga. Gleiches gilt für den Ex-Essener Nils Holk in den Klassen 86 bzw. 98 kg.

Vor allem für Wittens 57 kg-Ringer – voraussichtlich Arthur Eisenkrein oder aber ein ganz junger Mann aus dem „KSV-Kindergarten“ – wird dann richtig Arbeit zukommen. Aber auch in den meisten anderen Gewichtsklassen müssen die Wittener Akteure mit durchaus heftiger Gegenwehr rechnen.

Auch die „Dritte“ des KSV liegt in der Tabelle ganz vorn und hat – gemeinsam mit Jahn Marten – noch keinen Minuspunkt auf dem Konto. Zum Aufeinandertreffen dieser beiden Teams wird es am nächsten Kampftag kommen. Doch am Samstag ist zunächst einmal die Reservemannschaft des KSV Hohenlimburg zu Gast, die noch keinen Kampf gewinnen konnte und mit zwei anderen Teams das Tabellenende „ziert“. So ist auch KSV 3 deutlicher Favorit gegen einen Gegner, dessen Mannschaft – wie beim KSV – durchweg aus jungen Nachwuchsringern gebildet wird. Für die Trainer Erkan Kaymak und Mirko Englich ist die Begegnung gegen Hohenlimburg ein wichtiger Test für das „Gipfeltreffen“ in der kommenden Woche.

15.09.19

KSV in der Oberliga weiter auf Erfolgskurs –
37:5-Erfolg in Kirchlinde

 

In der Oberliga NRW steht auch die "Zweite" des KSV weiter ganz vorne. Mit 37:5 setzte man sich am Samstagabend fast schon übermächtig beim KSV Kirchlinde durch

 

Beim Nachbarschaftsduell war die zweite Mannschaft des KSV klar tonangebend. Übermächtig stark formiert ließ das Team gespickt mit Erst- und Zweitligaerfahrenen Athleten den Dortmundern kaum eine Chance. Lediglich Nick Jacobs musste sich seinem Trainingspartner und guten Freund Martin Tasev auf Schultern geschlagen geben. Arthur Eisenkrein legte eine technische Überlegenheit hin, während Simeon Stankovich sich gegen Ex-KSVer Dennis Böddeker zu Beginn recht schwer tat, in den zweiten drei Minuten allerdings konditionelle Vorteile hatte und nur um einen Punkt den Überlegenheitssieg verpasste. Diesen holten allerdings der Serbe Perica Dimitrijevic sowie Sali Sali und Schojah Zarjalay gegen ihre Gegner. Gregor Eigenbrodt sicherte sich sogar einen Schultersieg während Szabolcs Hatos-Dragut ohne Kampfzeit Aufgabesieger wurde und Suleiman Dadachev sowohl durch das Übergewicht seines Gegners als auch durch technische Überlegenheit gewann. Spannend hielt es Tugkagan Öztürk in seinem Kampf. Diesen beherrschte er über weite Strecken beim 11:2-Punktsieg, geriet allerdings einmal fast selbst dabei auf die Schultern.

 

Am kommenden Samstag stellt sie das Team von Trainer Arslan Kulakac in heimischer Halle (19.30 Uhr) der TSG Herdecke.

15.09.19

KSV 3 weiter in der Erfolgsspur - Sieg beim KSV Gütersloh: 37:28

Die neu formierte 3. Mannschaft des KSV Witten bleibt in der Bezirksliga das Maß der Dinge: die jungen Ringer um das Trainerteam Erkan Kaymak und Mirko Englich kam auch beim starken KSV Gütersloh zu beiden Punkten – was allerdings schwerer war, als es das Ergebnis aussagt.

Im ersten Kampfabschnitt dominierte das Team aus der Ruhrstadt. Mit 23:10 legte es die Grundlage für den späteren Erfolg. Nicht ganz so gut klappte es dann in Runde zwei, da setzten sich die Hausherren knapp mit 18:14 durch. So langte es in der Addition am Ende zu einem doch recht klaren 37:28 – der KSV führt damit weiter die Tabelle der Bezirksliga an.

Positiv wirkte sich die Hereinnahme von Alpay Kulakac im Schwergewicht aus, er gewann beide Begegnungen technisch überlegen. Jeweils zwei Schultersiege erkämpften Justus Eigenbrodt und Alexander Boric, Vatan Ülger steuerte einen Sieg zum Ergebnis bei, einmal unterlag er. Gensche Gereev und Tim Oberboßel wurden jeweils einmal eingesetzt: während Gereev siegte, unterlag Oberboßel. Starken Konkurrenten mussten sich „Kuti“ Öztürk und Dave Kaim je zweimal geschlagen geben.

In der kommenden Woche empfängt der KSV in der Ostermann-Halle die Zweitvertretung des KSV Hohenlimburg.

 

"Szobi" beförderte seinen Essener Kontrahenten gleich in die obere Etage ....

12.09.19

KSV-Mannschaften treten auswärts an:

Oberliga in Kirchlinde, Bezirksliga nach Gütersloh

Die eindeutig weitere Reise der KSV-Ringermannschaften auf NRW-Ebene hat an diesem Wochenende das Bezirksliga-Team der Wittener. Die Truppe um die Coaches Erkan Kaymak und Mirko Englich macht sich auf den Weg nach Ostwestfalen, wo der KSV Gütersloh Gegner sein wird. Lediglich in die Nachbarschaft geht‘s dagegen für die Oberliga-Ringer, sie treten im Dortmunder Westen beim KSV Kirchlinde an.

Und das wird dann gleich der Spitzenkampf sein: KSV Kirchlinde gegen KSV Witten 2, der Tabellenzweite gegen den Führenden der höchsten NRW-Liga. Schon früh in der noch jungen Saison setzten sich die Ringer von Trainer Arslan Kulakac vom Feld ab, nach zwei Kampftagen sind nur noch die Wittener ohne Verlustpunkt, nach zwei deutlichen Siegen gegen Lünen-Süd und Essen-Dellwig. Die Dortmunder mussten sich nach einem Auftakterfolg über den KSV Hohenlimburg gegen TSG Herdecke mit einem Remis begnügen und weisen damit 3:1 Punkte auf.

Im Kampf dieser beiden Spitzenteams der Liga müsste Spannung garantiert sein – müsste ... Ob das in Kirchlinde so sein wird, ist denn auch fraglich. Weil die KSV-Reserve am vergangenen Samstag die vorher stark eingeschätzten Essener so demontierte, dass sie auch diesmal als klarer Favorit gilt. Dennoch sind die Dortmunder Vorstädter nicht zu unterschätzen und haben ihre stärksten Kräfte in ehemaligen Wittener KSV-Akteuren. Das sind Pascal Wittke, Martin Tasev und Dennis Böddeker, die allesamt in den letzten Jahren im Zweitliga-Team des KSV zum Einsatz kamen – also durchaus über entsprechende Qualität verfügen. Gleiches gilt für den diesjährigen DM-Vierten der A-Jugend, Kelvin Stiller, der aus Lünen zum KSV Kirchlinde stieß. So darf man sich auf interessante Vergleiche auf jeden Fall dann freuen, wenn die Ex-Wittener in Reihen der Kirchlinder auf die aktuellen Kämpfer im KSV-07-Trikot stoßen!

In Gütersloh kommt es zum Aufeinandertreffen von zwei der drei verlustpunktfreien Teams der Bezirksliga, wenn KSV Gütersloh und KSV Witten 3 aufeinandertreffen. Der KSV Marten ist aktuell die dritte Mannschaft mit 4:0 Zählern.

Die „jungen Wilden“ des KSV Witten wussten in ihren ersten beiden Begegnungen zu überzeugen und wollen auch in Ostwestfalen an diese guten Leistungen anschließen. Der Gegner, früher in der Oberliga zu Hause, macht derzeit einen Neuanfang in der untersten Klasse. Gütersloh stand und steht immer für gute Nachwuchsarbeit, so dass auch dieser Gegner mit einer jungen Staffel zu erwarten ist. Auf den Ausgang des Kampfes darf man gespannt sein.   

Sieg für Ümitcan Tasdemir in Hohenlimburg

11.09.19

Landes-Sichtungsturnier im Ringen:

KSV-Jugend räumt mächtig ab – Mannschaftswertung gewonnen

 

Beim Landessichtungsturnier der B-, C-, D-, E- und weiblichen Jugend im Freistil gingen am vergangenen Wochenende zahlreiche junge Ringerinnen und Ringer aus NRW und darüber hinaus an den Start. Und der KSV Witten 07 trumpfte einmal mehr mächtig auf, denn alleine 21 Sportlerinnen und Sportler aus der Ruhrstadt fanden den Weg nach Hohenlimburg, gingen auf die Matten der Rundsporthalle und sicherten sich – neben weiteren guten Platzierungen – gleich 14 Medaillen. Sieben davon waren gar in Gold! So war es denn auch klar, dass der KSV mit dem Gewinn der Mannschaftswertung (55 Punkte) belohnt wurde, vor dem TKSV Bonn-Duisdorf (45 Punkte) und dem gastgebenden KSV Hohenlimburg (38 Punkte).

Goldmedaillen in der B-Jugend (57 kg) sicherten sich Max Nowicki, der seinen vier Kontrahenten keine Chance ließ, und Ümitcan Tasdemir (68 kg), der ebenfalls seine vier Begegnungen gewann. Weitere zwei Sieger waren in der C-Jugend zu feiern: Mika Noel Labes  (38 kg) konnte gar fünf Siege verbuchen, während Kamil Gereev (54 kg) mit nur einem Erfolg „Gold“ holte.  

Auch in der D-Jugend gab’s zwei Wittener Klassensiege: Leonel Kaufmann (23 kg) benötigte drei siegreiche Kämpfe, Jan Ole Labes (28 kg) zwei Siege – bei einer Niederlage – für Gold. Und mit Lotta Englich (52 kg) kam eine KSV-Amazone aufs oberste Siegertreppchen, in der 52 kg-Kategorie gewann sie ihre beiden Kämpfe.

Mit Silber kehrten zwei KSV-Akteure heim, nämlich Iljas Stuckas (D/32 kg) und Yusuf Ömer Karapinar (E/29 kg), die jeweils Sieg und Niederlage verbuchten.

Darüber hinaus sicherte sich der Wittener Nachwuchs bei diesem Sichtungsturnier gleich fünfmal Bronze, drei davon in der B-Jugendklasse: Romeo Bernhardt (48 kg) gewann bei zwei Niederlagen dreimal, Nur-Magomed Suleymanov (57 kg, 2 Siege, 2 Niederlagen) wie auch Nikita Maimakov (62 kg, 2 Siege, 2 Niederlagen) durften sich über diese Medaillen freuen. Wie auch Roman Obert (D/31 kg,) und Amelie Einig (weibl. C-Jgd., 29 kg), die jeweils Sieg und Niederlage auf ihrem Konto hatten.

Das Treppchen verfehlten Ben Schaller, Andrej Maimakov, Muhammed Asim Kaymak und Bennet Böttger mit ihrem vierten Rängen nur knapp. Und auch Rasmus Rodeheger, Muslim Dzortov sowie Elisa Labes konnten mit den fünften Plätzen noch wertvolle Mannschaftspunkte sammeln.

Die jungen Akteure kämpften bereits in den Alters- und Gewichtsklassen, die im nächsten Jahr für sie Gültigkeit haben. So freute sich dann auch das große Wittener Traineraufgebot über diese tollen Erfolge, die für die kommende Saison hoffen lassen.

09.09.19

 

KSV-Reserve-Teams auch am zweiten Kampftag mit weißer Weste -

"25 Jahre Ostermann-Halle" mit vielen begeisterten Gesichtern

 

Es war viel Arbeit für die helfenden Hände beim KSV in den letzten Tagen angesagt – letztendlich war der Jubiläumstag der Ostermann-Trainingshalle ebenso ein Erfolg wie die sportlichen Leistungen der beiden KSV-Teams auf der Matte. Bereits ab 12 Uhr mittags läutete der KSV den Familientag ein. Neben Bierwagen, Waffel- und Kuchenstand, Kinderhüpfburg sowie der Pommes- und Grill-Station der Ruhrtal-Engel -  denen wir an dieser Stelle nochmals für ihren immer wieder unermüdlichen Einsatz ein großes „Danke“ sagen wollen – wurde aufgrund der Wetterlage die Kinderspielstraße in die Halle verlegt und fand regen Zulauf. Freunde und Sponsoren fanden sich über den Tag verteilt am Trainingszentrum ein und auch die Tombola mit ihren zahlreichen Preisen fand immer wieder strahlende Gesichter beim Einlösen der Gewinne vor.

 

Das Highlight des Tages sollten aber natürlich die Kämpfe unserer dritten und zweiten Mannschaft bilden. Beide Teams (KSV III mit einem 32:28-Erfolg, KSV II 34:5 gegen Essen) ließen sich nichts vormachen und behielten die Punkte in der Ostermannhalle. Besonders die jungen Athleten des KSV-Nachwuchses wussten da zu begeistern (s. Bericht unten).

 

Erst gegen Mitternacht wurde dann nach einem tollen Familientag die letzte Limo ausgeschenkt und der Heimauftakt in die NRW-Saison abgeschlossen werden.

 

 

Bericht aus der WAZ vom 09.09.19

 

Reserve des KSV Witten demontiert TV Essen-Dellwig

Nicht den Hauch einer Chance lässt Aufsteiger KSV Witten II dem TV Essen-Dellwig. Die Gäste treten nur zu neunt an, verkaufen sich miserabel.

 

Witten. Was als Spitzenduell auf Topniveau gedacht war, entpuppte sich letztlich als eine total einseitige Veranstaltung. Die Zweitvertretung des KSV Witten 07 zerlegte den TV Essen-Dellwig regelrecht in seine Bestandteile, gewann das Revierduell ganz überlegen mit 34:5. Schon nach diesem Vergleich ist die Frage durchaus erlaubt, wer die Wittener Reserve überhaupt stoppen soll.

 

KSV-Coach Arslan Kulakac wusste anfangs nicht so recht, ob er sich nun freuen sollte über den Spaziergang gegen den ehemaligen Zweitligisten oder ob er seinem Ärger über das desaströse Auftreten der Gäste Luft machen sollte. Er schien sich für Letzteres zu entscheiden: „Ich empfinde das als eine bodenlose Frechheit, wie sich die Dellwiger hier präsentiert haben. Offenbar haben sie geahnt, dass sie gegen uns auch in bester Besetzung keine Chance haben würden“, fand der Wittener Trainer deutliche Worte.

 

„Hautveränderung“ sorgt für Zwangspause bei Essener Duo

 

Immerhin sollte das Aufeinandertreffen von zwei Mitfavoriten in der Oberliga der Höhepunkt des Tages werden, an dem der KSV seine Saisoneröffnung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Ostermannhalle feiern wollte. Doch nicht nur, dass Essen-Dellwig lediglich mit neun Ringern auftauchte (Sali Sezgin Sali blieb so ohne Gegner), zudem hoben auch gleich zwei Gästesportler vorab die Hand. An der Waage waren „Hautveränderungen“ bei ihnen festgestellt worden - so wurde es auch für Arthur Eisenkrein und Suleiman Dadachev ein unerfüllter Abend ohne Einsatz auf der Matte.

 

Ansonsten war es ein Spaziergang für die Wittener, die lediglich zwei der stattfindenden Kämpfe abgaben. Nachwuchstalent Kutkagan Öztürk (61 G) verlor beim 4:4 gegen Jerome Eskiyapan wegen der höheren Wertung mit 0:1, Greco-Ringer Gensche Gereev (66 F) war stilartfremd chancenlos beim 0:15 gegen Essen-Dellwigs Top-Athleten Beslan Abuev.

 

Das packendeste Gefecht lieferten sich im 130-kg-Limit Simeon Stankovich und der Ex-Wittener Björn Holk. Beide gingen nicht zimperlich zu Werke, am Ende aber behielt der junge Bulgare mit 3:0 die Oberhand. „Das war das erste Mal, dass er gegen Holk gewonnen hat. Simeon hat das richtig gut gemacht“, lobte Kulakac, der ganz bewusst gegen Essen-Dellwig sein derzeit stärkstes Team aufgeboten hatte. „Wir versuchen, hier unser Top-Niveau als Unterbau für das Bundesliga-Team zu halten.“ Gegen Essen wurde der Neuling noch nicht einmal im Ansatz ernsthaft gefordert.

 

Die Statistik: (57 F) Arthur Eisenkrein 5:0-kampflos; (61 G) Kutkagan Öztürk 0:1-PN; (66 F) Gensche Gereev 0:4-TÜPN; (71 G) Perica Dimitrijevic 5:0-SS; (75 F) Schojah Zaryalay 4:0-TÜPS; (75 G) Sali Sezgin Sali 5:0-kampflos; (80 F) Szabolcs Hatos-Dragut 4:0-TÜPS; (86 G) Nick Jacobs 4:0-TÜPS; (98 F) Suleiman Dadachev 5:0-kampflos; (130 G) Simeon Stankovich 2:0-PS.

 

 

Im Vorjahr schaffte der KSV den Aufstieg in die Oberliga - dort will man jetzt auch eine gute Rolle spielen

04.09.19

Heimauftakt des KSV: Duelle der Siegermannschaften

Bezirksliga gegen Werries, KSV 2 trifft auf Dellwig

Zum Aufeinandertreffen der Siegermannschaften vom ersten Kampftag kommt es am Samstag ab 17.30 Uhr in der Wittener Ostermann-Halle: zunächst startet das neu formierte Bezirksliga-Team des KSV gegen den KSV Hamm-Werries, dann kommt es zur sicherlich emotionalen Oberligabegegnung zwischen Witten 2 und dem TV Dellwig, die um 19.30 Uhr beginnt. Spannung ist in beiden Begegnungen garantiert, wollen sich doch sowohl die KSV-Mannschaften als auch die Gäste mit einem weiteren Erfolg eine gute Ausgangsposition für die Saison verschaffen.

Der mehr als deutliche Sieg des KSV am ersten Kampftag der Bezirksliga beim AC Hörde fiel den jungen Ringern um die Coaches Erkan Kaymak und Mirko Englich nicht wirklich schwer – 51:8 lautete am Ende das überzeugende Resultat. Da ist der KSV Werries dann sicher ein anderes Kaliber – die Hammer konnten sich am vergangenen Wochenende bei Kirchlinde 2 mit 39:26 behaupten. Werries bot ein starkes und ausgeglichenes Team auf, profitierte in dieser Saison wesentlich von einigen Zugängen aus Richtung TuS Bönen. So stehen die jungen Wittener diesmal vor einer echten Prüfung!

Witten gegen Dellwig – das war zuletzt im Jahr 2016 eine Begegnung in der damaligen 2. DRB-Bundesliga – fast auf Augenhöhe! Im Jahr danach gab es diese Liga nicht mehr, der Deutsche Ringer-Bund hatte seine Top-Vereine in der 1. Bundesliga gebündelt. Der TV Dellwig lehnte einen Aufstieg damals – aus durchaus nachvollziehbaren Gründen – und auch in den folgenden Jahren ab, als man in der Oberliga wieder ganz vorn landete.

Die stärksten Akteure des Vereins aus dem Essener Norden, der Ex-Wittener Idriz Ibaev sowie der Junioren-WM-Dritte diesen Jahres, Ertugrul Agca, landeten deshalb in dieser Saison beim Süd-Bundesligisten ASV Schorndorf; auch der KSV Witten war durchaus an beiden interessiert! Auch ohne diese Top-Athleten dürfte der TV Dellwig, vom Ex-Wittener Björn Holk und Christian Jäger trainiert, mit einem bärenstarken Aufgebot in Witten erscheinen. Da werden einige junge und hoffnungsvolle Nachwuchsathleten ebenso auflaufen wie routinierte und ehemals auch auf internationalem Parkett erfolgreiche Ringer. Routiniert, das sind in erster Linie eben Björn Holk und Beslan Abuev, ein weiterer ehemaliger KSV-Ringer; hinzu kommen Pietro Sabatini, Ekrem Gülönü oder Alex Winke, die mehr als Oberliga-Qualität aufweisen. Den Auftaktkampf in dieser Saison gewann der TV gegen Herdecke mit 25:15.

KSV-Coach Arslan Kulakac hat etliche Optionen für die Mannschaft. Seine Aufgabe wird es sein, gegen diesen starken Konkurrenten die richtigen Antworten zu finden. Gern würde er seine Mannschaft auch im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg in die „Final Six“ führen, die Endrunde der einzelnen Ligen am Ende der Saison in Bonn. Doch das ist ein weiter Weg, bis dahin sind eben zunächst der TV Dellwig, danach noch weitere starke Mannschaften aus dem Weg zu räumen.  

Rund um die Kämpfe veranstaltet der KSV die Saison-Eröffnungs-Party und begeht gleichzeitig den 25. Geburtstag der Trainingsanlage „Ostermann-Halle – mit Attraktionen für Groß und Klein, so dass sich ein Besuch der Ostermann-Halle doppelt lohnt!

Justus in Aktion

01.09.19

Prächtiger Start für KSV-Mannschaften: Auswärtssiege in der Oberliga und Bezirksliga

51:8: „Candlelight-Ringen“ für Bezirksliga-Team in Hörde

 

Es war ein prächtiger Start, den die beiden KSV-Mannschaften in den NRW-Ligen am Wochenende feiern durften: jeweils auswärts gewann sowohl das Oberliga- als auch das Bezirksligateam mehr als deutlich und setzten sich in der noch jungen Tabelle sofort auf die Spitzenposition der Tabelle.

Beim 29:8 gab sich die Mannschaft von Coach Arslan Kulakac keine Blöße und legte mit vier Siegen sofort den Grundstein für den Erfolg, führte mit 16:0. Danach folgten zwei Siege für die Gastgeben vom VfK Lünen-Süd, die wieder Hoffnung schöpfen konnten. Doch ihnen gelang bis zum Ende nur noch ein Erfolg, so dass der KSV beim 29:8 siegreich blieb. Das Resultat kann sich auch nicht mehr verschieben, selbst wenn Arthur Eisenkrein oder Simeon Stankovich beim Bundesligastart am 28. September aufgeboten werden sollten, was zu erwarten ist. Denn beide wurden, wie es nach den Regeln des RV NRW zulässig ist, auch für die Wittener Oberligamannschaft gemeldet.

Kampf Nr.

 

VfK Lünen-Süd

KSV Witten 07 II

8:29

1

57

Timnak, Alireza

Eisenkrein, Arthur

SS

0:5

3

61

Asefi, Mohammad

Eisenkrein, Andreas

0:4

5

66

Ahmad, Rashid

Öztürk, Tugkagan

PS

2:0

7

71

Safi, Parwiz

Gereev, Gensche

0:4

9

75 A

Kaviani Jam, Ebrahim

Zaryalay, Schojah

0:4

10

75 B

Al Noor, Ahmad

Sali, Sali Sezgin

AS

0:5

8

80

Musleh, Mohammad Masoud

Hatos-Dragut, Szabolcs

PS

2:0

6

86

Chernev, Stanimir

Tasdemir, Mert

4:0

4

98

Bastin, Tim

Dadachev, Suleiman

SS

0:5

2

130

Bogaevski, Petar

Stankovich, Simeon

PS

0:2

 

Kurios der erste Kampf der neuformierten 3. KSV-Mannschaft, die in der Bezirksliga Westfalen bei Altmeister AC Hörde 04 auf die Matte ging: in der Turnhalle der Brücherhof-Schule war die gesamte Elektrik ausgefallen, so dass die einzelnen Begegnungen schon bei Dämmerlicht um 19.30 Uhr begannen und am Ende gegen 21 Uhr bei Kerzen- und Handy-Licht beendet werden mussten. Und auch die übliche elektronische Wettkampfbegleitung war nicht möglich, so dass Listen und Anzeigen wieder „analog“ gefertigt werden mussten. So wurde der 51:8-Sieg für den KSV von Hand auf Papier notiert!

In der Bezirksliga treffen Ringer in sieben Gewichtsklassen jeweils zweimal aufeinander, sowohl im griechisch-römischen als auch im Freistil. Das Betreuerteam Erkan Kaymak und Mirko Englich setzten beim Kantersieg Justus (2 Siege) und Gregor Eigenbrodt (2 Siege), Kutkagan Öztürk (2 Siege), Tim Oberboßel (1 Sieg, 1 Niederlage), Alexander Boric (2 Siege), Nick Jacobs (2 Siege) und Dave Kaim (1 Sieg, 1 Niederlage) ein.

Am kommenden Samstag kommt es zur Heimpremiere für beide Teams. Im Rahmen eines großen Sommerfestes mit vielen Attraktionen trifft das KSV-Bezirksligateam zunächst auf den KSV Werries, danach empfängt die Oberligamannschaft den TV Dellwig.

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