Kampfsport - Tae Kwon Do

Das beim KSV Witten 07 unterrichtete traditionelle Tae Kwon Do ist eine Sportart für Männer, Frauen und Kinder. Die Muskeln des gesamten Körpers werden beansprucht und aufgebaut. Die bisherige Scheu der Frauen vor Kampfsportarten ist beim traditionellen Tae Kwon Do völlig unbegründet, da diese Sportart beim KSV Witten 07 ohne direkten Kontakt ausgeübt wird. Sogar bei den zahlreichen Selbstverteidigungstechniken wird peinlichst genau darauf geachtet, den Übungspartner nicht zu verletzen oder zu gefährden. Die Trainingsmethoden im traditionellen Tae Kwon Do sind darauf abgestimmt, die Bedürfnisse und individuellen Lernunterschiede zu berücksichtigen. Selten eignet sich eine Sportart als Familiensport so wie das traditionelle Tae Kwon Do.

Inhaltsverzeichnis

 

1. Vereinsphilosophie

2. Grundsätze des TaeKwon- Do

3. Bestandteile von TaeKwon-Do

 

1. Vereinsphilosophie

 

Die Harmonie von Körper und Geist wird gleichermaßen angestrebt.

 

TAE KWON DO ist eine über 2000 Jahre alte koreanische waffenlose Kampfkunst. TAE KWON DO könnte man mit “Die Kunst des Hand- und Fußkampfes” übersetzen. Wörtlich steht “TAE” für alle Fußtechniken, “KWON” für die Summe der Hand- und Armtechniken. Das Erlernen der Techniken sowie die sportliche Weiterentwicklung des Taekwondoka sind aber nur ein Aspekt dieser uralten Kampfkunst. Das “DO” steht wie in den meisten traditionellen Kampfkünsten, für den Weg der geistigen und körperlichen Entwicklung, den der Taekwondoka, ob Schüler oder Meister, beschreitet. Das “DO” ist ein Weg, dessen Ziel nicht das Erlernen einer Fertigkeit, sondern das Erweitern des im Menschen liegenden Potentials ist. Darunter fällt die Entwicklung der Tugenden wie Geduld, Selbstdisziplin, Toleranz, Ritterlichkeit, Höflichkeit, Mut, etc. ebenso wie die Entwicklung der rechten Haltung im buddhistischen Sinn: Friedvoll, im Einklang mit sich selbst und anderen Menschen leben und eine Harmonie von Körper und Geist erreichen .

 

Im Laufe der Zeit haben sich weltweit verschiedene TKD-Systeme und Stilrichtungen (Vollkontakt, Leichtkontakt, kontaktlos....) entwickelt und durchgesetzt. Jede Stilrichtung hat ihre Vor- und Nachteile, jede verdient toleriert und erhalten zu werden. Trotz unserer Offenheit gegenüber anderen Stilrichtungen haben wir uns entschlossen - aus Überzeugung zur Tradition - beim KSV Witten 07 traditionelles TAE KWON DO zu betrieben. Im Gegensatz zu anderen wettkampforientierten TAE KWON DO wird hier die Balance zwischen den unterschiedlichen Teilgebieten des TKD gehalten. Als bedingungslose Verpflichtung zur Gewaltlosigkeit wird das gesamte Training vollkommen kontaktlos betrieben. Hierdurch wird unwesentlich, wer mit wem kämpft, ob Mann mit Frau, Schwer- mit Leicht- gewicht, Jugendlicher mit Erwachsenem. Nur Technik, Strategie und Einsatzwille zählen. Hierbei lernen wir Respekt, Höflichkeit, Wahrnehmung, Strategie, Einsatz, Reaktion, Überblick, Präzision und Distanzgefühl.

 

Jeder Schüler egal in welchen Gesundheitszustand (soweit im sportlichen Rahmen möglich), egal welchen Alters und Geschlechts, kann mit und bei uns TAE KWON DO erlernen.

 

Unter diesen Aspekten sollen einige Grundsätze des Tae Kwon Do genannt sein:

 

   • Geduld, Bescheidenheit, Toleranz

   • Selbstvertrauen, Selbstüberwindung, Selbstdisziplin, Selbstkontrolle

   • Konzentration, Zielstrebigkeit, Leistungswille

   • Ehrlichkeit, Höflichkeit, Gemeinsamkeit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Integrität.

 

2. Technische Grundsätze des Taekwon-Do

 

Damit eine TaeKwon Do - Technik erfolgreich angewandt und ihre maximale Wirksamkeit entfaltet werden kann, sollte sie mit einer größtmöglichen Dynamik ausgeführt werden. Die wichtigsten Komponenten dieser Ausführungsdynamik sind:

 

   • Kraft

   • Schnelligkeit

   • Gleichgewicht

   • Konzentration

   • Atmung

 

Daneben sind die korrekte technische Ausführung der jeweiligen Technik, ein optimales Distanzgefühl sowie das genaue treffen der Zielpunktes wesentliche Voraussetzungen, um eine Technik mit der notwendigen Dynamik wirksam auszuführen. Nur das das perfektionierte zusammenwirken aller Komponenten führt zu dieser unvergleichbaren Dynamik dieser Kampfkunst.

 

Die drei Bestandteile des TaeKwon-Do:

 

Hyong (Formen)

Die Hyong stellen im traditionellen Tae kwon Do Die Auseinadersetzung mit imaginären Gegnern Schulung von Technik, Atmung, Koordination, Gedächnis. Im traditionellen Taekwon-Do gibt es insgesamt 20 verschiedene Hyongs, in deren Namensgebung und Schrittmuster die Geschichte und Persönlichkeiten Koreas wiedergegeben ist. (In unterschiedlichen Vereinigungen werden werden 24 Formen (TUL o. Hyong) oder Poomse (8) gelehrt.

 

Tayeron (Freikampf)

Konfrontation mit einem Gegner und wird ohne Kontakt ausgetragen. Alle Techniken müssen rechtzeitig vor dem Partner abgestoppt werden, ohne diesen zu verletzen. Gegenüber dem Vollkontaktkampf anderer Systeme, bei dem die Vielzahl der möglichen Bewegungen nur auf einige wenige, punktebringende Techniken beschränkt sind, wird durch den kontaktlosen Freikampf im traditionellen TaeKwon-Do, die volle Breite aller Bewegungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Diese Art des Freikampfes, dessen Sinn das geistige Aufbauen und nicht das körperliche Zerstören ist, fördert vor allem die Kreativität des Ausführenden. Diese Art des Freikampfes, dessen Sinn das geistige Aufbauen und nicht das körperliche Zerstören ist, fördert vor allem die Kreativität des Ausführenden. Man lernt den Respekt vor der Persönlichkeit des Partners ebenso wie die Fähigkeit, reflexartig und entsprechend auf unvorhersehbare Aktionen zu reagieren.

 

Es exisitieren zwei Formen des Sparrings:

1. Freikampf (Chayo Taeryon)

2. Einschrittkampf (Ilbo Taeryon)

 

Man lernt den Respekt vor der Persönlichkeit des Partners ebenso wie die Fähigkeit, reflexartig und entsprechend auf unvorhersehbare Aktionen zu reagieren. Der abgesprochene Kampf dient der Vorbereitung auf den Freikampf.

 

Kyopka (Bruchtest)

Der Bruchtest ist ein Gradmesser für die geistige Entwicklung des Ausführenden. Im Training wird der Bruchtest nicht speziell geübt, ist aber Prüfungsbestandteil aller Gürtelprüfungen und soll Ausdruck für die Technik und das Durchsetzungs-vermögen des Vorführenden sein. Nur im richtigen Einklang von Atmung, Konzentration, exakter Technik und geistiger Willensstärke ist der Bruchtest erfolgreich. Diese Bestandteile werden in jedem Training in verschiedensten Variationen trainiert und über langjähriges, intensives Training perfektioniert.

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