Aktuelles - August 2009

31.08.09

 

Die Aqua-Fitness-Saison startet wieder

 

Wie angekündigt steht uns ab sofort (Dienstag, 20 Uhr) wieder das Lehrschwimmbecken der Buchholzer Grundschule für unsere Aqua-Fitness zur Verfügung; die Renovierungsarbeiten konnten dort pünktlich beendet werden. Wir würden uns freuen, altbekannte und vielleicht auch neue Gesichter dort begrüßen zu können. 

29.08.09, akt. am 30.08.09

 

 2.Kampftag Oberliga NRW:

 KSV gewinnt das Nachbarschafts-Derby in Marten mit 23:16

 

Bilder gibt es jetzt bereits online in unserem Bilderarchiv.
 
Die Einzelergebnisse:
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
freistil
Yves Gies - Ruwen von Diecken 6:0 / 6:0 (SS)

4:0

60 kg
gr-röm
kein Gegner - Daniel Schlemmer

0:4

66 kg
freistil
Dennis Kovacs - Akaki Kuntchulia
ÜG

0:4

66 kg
gr-röm
Mohamed Kalkhaou - Emre Yilmaz 5:0 / 2:0 / 6:0

4:0

74 kg
freistil
Arshia Beygi - Fatih Sirin 0:7 / 0:5 / 0:5

0:4

74 kg
gr-röm
Sebastian Schlicht - Sven Lutter 5:0 (AS)

4:0

84 kg
freistil
Jan Gies - Piotr Pankow o. W. (3.Ausländer)

4:0

84 kg
gr-röm
Adrian Baric - Erkan Kaymak 0:2 / 0:1 / 0:4

0:3

96 kg
freistil
Michael Sternkopf - Emrullah Köse 0:8 / 0:2 / 0:3

0:4

120 kg
gr-röm
Silvio Zettel - Norbert Heese 0:4 (AS)

0:4

     

16:23

 

Presse:

 

„Joker“ Heese sticht - KSV gewinnt gegen Marten

Von Dietmar Bock am 30. August 2009

 

Ringer-Oberligist KSV Witten 07 errang mit dem 23:16 bei Schlusslicht KSV Jahn 05 Marten einen wichtigen Erfolg. „Das einzige, was zählt, ist der Sieg“, stellte Trainer Frank Weniger nach nur acht Duellen erleichtert fest. Eine besondere Leistung brachte dabei Norbert Heese, der nach 19-jähriger Kampf-Pause den KSV überraschend verstärkte.

 

Ohne den verletzten Patrick Nowotarski (74 kg, griechisch-römischer Stil), dafür aber mit drei Überraschungs-Athleten, siegte der Ex-Bundesligist in Dortmund verdient.

 

Lutter wird geschultert

 

Mit dem 50-jährigen Norbert Heese (120 kg, gr.) zauberte Weniger einen Ringer, „der sein Herz in die Hand nimmt“, aus dem Hut und landete damit einen Volltreffer. Nach 19-jähriger (!) Kampf-Pause zwang er Silvio Zettel zur Aufgabe.

 

Der angeschlagene Fatih Sirin (74 kg, Freistil) stellte sich in den Dienst der Mannschaft und besiegte Arshia Esmail Beygi technisch überlegen mit 7:0, 5:0, 5:0, während Sven Lutter (74 kg, gr.) von Sebastian Schlicht in der ersten Runde geschultert wurde. „Heese und Lutter ist zu danken, dass sie die Löcher gefüllt haben“ , zollte Weniger beiden reaktivierten Ringern verdientes Lob.

 

Zwei kampflose Siege

 

Mit dem Polen Piotr Pankow (84 kg, frei) bot der Coach den letzten Neuzugang auf, der jedoch noch als dritter Ausländer auf die Matte ging. Er schulterte den Ex-Wittener Jan-Lukas Gies zwar, verlor aber wegen der Ausländerregel mit 0:4-Punkten. Diese Höchstwertung musste auch Ruwen von Diecken (55 kg, frei) dem ehemaligen Wittener Yves-Heiko Gies überlassen. Gies schulterte seinen Ex-Teamkollegen.

 

Kampflos gewannen indes Daniel Schlemmer (60 kg, gr.), da Marten keinen Gegner stellte, und Akaki Kuntchulia (66 kg, frei), da der verletzte Ex-Wittener Dennis Kovacz Übergewicht hatte.

 

Emre Yilmaz (66 kg, gr.) unterlag dem technisch überlegenen Mohamed Kalkhaou klar mit 0:5, 0:2, 0:6, während Erkan Kaymak (84 kg, gr.) Adrian Baric beim 2:0, 1:0, 4:0 ebenso sicher im Griff hatte wie Emrullah Köse (96 kg, frei) den aufgerückten Jahn-Trainer Michael Sternkopf mit 8:0, 2:0, 3:0 technisch überlegen. „Alle haben sich gegenüber dem Hürth-Kampf gesteigert“, befand Frank Weniger nach dem klaren Sieg.

 

Quelle: RuhrNachrichten - www.ruhrnachrichten.de

 

 

Heeses Erfolg rettet den KSV Witten

Trainer Weniger zaubert beim 23:16 in Marten "Oldie" aus dem Hut

30.08.2009, Oliver Schinkewitz

 

Leichter Aufwärtstrend beim KSV Witten 07: Mit dem 23:16 beim KSV Jahn Marten holte das Team von Trainer Frank Weniger am Samstag die ersten Punkte.

 

„Die Mannschaft hat sich gegenüber dem Auftakt klar verbessert präsentiert”, meinte der KSV-Coach erleichtert. In Marten wartete er mit der einen oder anderen überraschenden Personalie auf. Sven Lutter sprang in der 74 kg-Klasse (Greco) ein, verlor aber früh auf Schulter. Der auf seine Einbürgerung wartende Pjotr Pankow kämpfte quasi als „Test” gegen Jan Gies, gewann auf Schulter - da er aber als dritter Ausländer auf der Matte stand, waren die vier Zähler bekanntermaßen schon vorher weg.

 

Im Schwergewicht (120 G) zauberte Frank Weniger nach der Absage von Mike Schmiers (Muskelfaserriss) mit „Oldie” Norbert Heese einen 50-Jährigen aus dem Hut, der gegen Silvio Zettel einen Aufgabesieg feierte. Vier wichtige Zähler, die letztlich den Kampf zugunsten der Wittener entschieden. Auch gegen Herdecke soll nun Heese für den KSV auf die Matte.

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

27.08.09, aktualisiert am 29.08.09

 

KSV Witten tritt beim KSV Jahn Marten an -

Gegen Dortmunder muss erster Sieg her

 

Nach der Niederlage zur Saisoneröffnung im Heimkampf gegen Hürth steht für den KSV Witten 07 an diesem Samstag (29.8.) der erste Auswärtskampf auf dem Programm. Dabei kommt es zu einem Nachbarschaftsduell, die Weniger-Schützlinge treten beim KSV Jahn Marten an. Ziel der Mannschaft ist es, den ersten Sieg einzufahren. Doch das ist leichter gesagt als getan – auch im Vorjahr reichte es trotz positiver Vorzeichen in beiden Kämpfen jeweils nur zum Remis.

 

Frank Weniger, der Wittener Trainer, hofft auf den Einsatz von Fatih Sirin, der eine wichtige „Korsettstange“ im KSV-Team 2009 ist. Daneben wird er weitgehend auf die Formation der Vorwoche setzen (müssen) – die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt. Dennoch: mit Daniel Schlemmer, Amir Darvishi, Emre Yilmaz, Akaki Kuntchulia, Erkan Kaymak, Emrullah Köse und Mike Schmiers steht der Kern der Mannschaft, der eben noch durch Fatih Sirin und in der leichtesten Klasse Ibrahim Özatki oder Ruwen von Dieken ergänzt werden dürfte. Patrick Nowotarski verletzte sich im Hürth-Kampf. Ob er wieder dabei sein kann, bleibt abzuwarten.

 

Die Dortmunder Vorstädter hatten in beiden letzten Jahren auch einige Probleme, denn Trainer Busch zog es zum KSV Hohenlimburg und er nahm gleich einen ganzen Teil der Mannschaft mit. Auch sie haben einige Ex-Wittener in ihren Reihen: Heiko Gies, Dennis Kovacs und Trainer Michael Sternkopf standen auch bereits für den KSV, Peter Jezierski für die SUA auf der Matte.

 

Die Begegnung startet am Samstag um 19.30 Uhr in der Turnhalle der Steinhammerschule, Schulte-Heuthaus-Straße 28, 44379 Dortmund.

 

Gleichzeitig beginnt an diesem Wochenende die zweigleisige Ringer-Bundesliga mit den ehemaligen Wittener Erstliga-Assen ihre Kämpfe: mit Viktor Hlibenko (Pausa) und Feti Karakas (Niedernberg) in der 2. Liga, Adam Blok in Anger, Ilyas Özdemir in Neuss, Adam Juretzko in Weingarten, Sylvester Charzewski und Radek Marcinkiewiecz in Köllerbach und Mirko Englich in Luckenwalde in den Gruppen West und Ost der 1. Bundesliga.

 

 

Presse:

 

Frank Wenigers Bastelstunde
Witten, 28.08.2009, Oliver Schinkewitz

KSV Witten 07 mit Personalsorgen zu Jahn Marten
Kreuzbandriss bei Patrick Nowotarski


Anstelle eines Kreuzworträtsels nahm sich Frank Weniger, Trainer des Ringer-Oberligisten KSV Witten 07, am gestrigen Nachmittag seine Kaderliste vor. Keine einfache Aufgabe, die richtige Besetzung für den Kampf am Samstag (19.30 Uhr) beim KSV Jahn Marten zu finden.

„Das eine oder andere muss ich verändern - aber viele Optionen habe ich nicht”, meinte Weniger. Nachdem sich mittlerweile bestätigte, dass Patrick Nowotarski mit einem Kreuzbandriss lange ausfallen wird, ist guter Rat teuer für die KSV-Macher. „Vielleicht finden wir ja noch jemanden - irgendwo”, drückt der Trainer seine Hoffnung aus, den Kader kurzfristig noch verstärken bzw. zumindest sinnvoll ergänzen zu können.

„Wenn es schlecht läuft, starten wir mit einer 0:12-Punkte-Hypothek in Marten”, sagt Weniger. Denn in der 55 kg-Klasse bleibt nach wie vor nur die „Jugendstil-Lösung” mit Ruwen von Diecken oder Ibrahim Özakti, dazu wird wohl erneut ein dritter Ausländer eingesetzt (was vier Punkte Abzug bedeutet) - und schlussendlich ist die Klasse bis 74 kg (Greco) nach Nowotarskis Verletzung unbesetzt. „Eine Möglichkeit wäre Sven Lutter - darum bemühe ich mich noch”, so Weniger.

Immerhin kann er wieder auf den Bundesliga-erfahrenen Fatih Sirin bauen, der ebenso wie Erkan Kaymak und Akaki Kuntchulia gegen Marten quasi punkten muss. Die Dortmunder (gecoacht von Ex-SUA-Trainer Michael Sternkopf) gehören wohl zu den schwächeren Mannschaften der Oberliga, haben einige gute Ringer an den KSV Hohenlimburg verloren.

Auf Pjotr Pankow, der jüngst seinen Einbürgerungstest bestand, müssen die Wittener vorerst noch verzichten - es sei denn, die Mühlen der Bürokratie mahlen ein wenig flotter. Zudem will man sich wieder intensiver um Victor Wolfgang bemühen.

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

 

 

KSV braucht Sieg im Derby
Von Dietmar Bock am 28. August 2009 16:51 Uhr

 

Ex-Bundesligist KSV Witten 07 muss am Samstag beim Namensvetter Jahn 05 Marten (beide 0:2-Punkte) gewinnen, will er nicht früh auch noch um seine Oberliga-Zugehörigkeit zittern.

Ex-Bundesliga-Ringer Akaki Kuntchulia muss unbedingt Punkte für den KSV Witten ausheben. Personelle Probleme lassen bei der Weniger-Staffel wenig Gutes erhoffen.

Nach der Auftakt-Niederlage gegen Hürth steht der KSV um 19.30 Uhr in Dortmund unter starkem Druck. In der Turnhalle der Steinhammerschule muss gegen das Schlusslicht, das zum Auftakt 10:29 beim AC Köln-Mülheim verlor, unbedingt gewonnen werden, will man beim KSV nicht die Rote Laterne übernehmen und diese womöglich bis zum Rückrundenstart behalten. Hürth und Marten „muss man eigentlich beide schlagen“, sagt Trainer Frank Weniger.

Keine Siege gegen Jahn

Das Vorhaben, zwei Zähler abzugreifen, ist in Marten alles andere als leicht. Zuletzt gab es für die KSV-Zweite gegen Jahn 05 nur zwei Remis (18:18, 19:19). Und da das Wittener Team in diesem Jahr nicht stärker als die Vorjahres-Reserve ist, wird es einen heißen und engen Kampf geben.

Weniger hofft deshalb auf den Einsatz des verletzten Fatih Sirin und eventuell auf den des Deutsch-Schweden Victor Wolfgang. Doch um ihn streiten weiterhin die beiden nationalen Verbände. „Patrick Nowotarski fällt mit einem Kreuzbandriss für die gesamte Saison aus“,so die niederschmetternde Nachricht von Weniger. Ansonsten ist mit der Mannschaft zu rechnen, die am 21. August verdient verlor. Keine tollen Aussichten vor dem richtungsweisenden Duell.

Vier Ex-Wittener im Team

Bei den Gastgebern stehen mit Yves-Heiko Gies, Dennis Kovacs und Trainer Michael Sternkopf, der auch in der Bundesliga kämpfte, drei Ex-KSVer sowie mit Peter Jezierski ein ehemaliger SUA-Ringer auf der Matte.

 

Quelle: Ruhr Nachrichten - www.ruhrnachrichten.de

26.08.09

 

Offizielle Saisoneröffnung am Samstag (5.9.) in der Husemannhalle mit großem KSV-Fest  ---  KSV am Wochenende in Marten

Die erste Begegnung des KSV am vergangenen Freitag lief nicht gerade wunschgemäß; gegen den RC Hürth gab es eine nicht eingeplante Niederlage. An diesem Samstag nun treten die Wittener Ringer beim Nachbarn KSV Jahn Marten an und hoffen da auf die ersten Zähler.

 

Dann kann am übernächsten Samstag (5. September) ab 15 Uhr die offizielle Saison-Eröffnungsparty an und in der Husemannhalle stattfinden, für die der KSV Witten ein buntes Programm zusammengestellt hat.

 

Im Mittelpunkt steht das „EN-Derby“ gegen die TSG Herdecke, das wie gewohnt um 19.30 Uhr startet. Doch schon ab 15 Uhr heißt es „Sport – Spiel – Spaß - KSV live“, es sind zahlreiche Aktionen angekündigt. Sportlich wird es, wenn sich die KSV-Abteilungen vorstellen. Vom Bewegungskindergarten über Tae Kwon Do und Kickboxen über Pilates und Stepp-Aerobic bis hin zu den Gruppen „Ü 50 / 60“ wird das multi-sportive Freizeit- / Breiten- und Gesundheitssportangebot des KSV Witten demonstriert – wer will, kann auch selbst mitmachen. Natürlich stellt sich auch die Ringerjugend mit einer Einheit vor.

 

Kinder können sich mit einer Hüpfburg, vielen Spielen und Aktionen und in der Schminkstation vergnügen.

 

Sportlich geht’s auch weiter für alle Wittener Frauen: im Rahmen der Wittener „FrauenSportWochen“ bietet der KSV Witten ab 16 Uhr die Aktion „3000 Schritte“ an. Egal, ob Vereinsmitglied oder nicht, die Mädchen und Damen sollen diese Anzahl an Schritten hinter sich bringen, etwa 2.400 Meter oder 30 Minuten. Das kann auf dem Sportplatz passieren oder auf einer Stadtstrecke. Kleine Belohnungen gibt’s auf jeden Fall für die Teilnehmerinnen. Weitere Informationen bei Christine Charon, Tel. 0234 / 290 271, oder unter ksv.witten@gmx.de.

 

„Groovy, souly und funky“ wird es um 16 Uhr. Dann nämlich stellt sich die „Big Blast Company“ vor, eine Big Band aus der Nachbarstadt Hattingen. Sie ist bekannt für große Musik - ein Hörvergnügen ist angesagt.

 

Dass dabei auch für das leibliche Wohl gesorgt wird, versteht sich von selbst!

21.08.09

 

 1.Kampftag Oberliga NRW:

 KSV unterliegt dem RC Hürth mit 18:24

 

Bilder zum Kampf jetzt online ! -  Zur Galerie  -
 
Die Einzelergebnisse:
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
freistil
Ruwen von Diecken - Markus Kurle 0:4 (SS)

0:4

60 kg
gr-röm
Daniel Schlemmer - Dennis Monschau 7:0 / 0:3 / 3:0 / 1:0

3:1

66 kg
freistil
Amir Darvishi - Tobias Köhnlein 2:0 (SS)

4:0

66 kg
gr-röm
Emre Yilmaz - Marvin Brand 5:4 / 3:0 / 0:5 / 0:1 / 3:0

3:2

74 kg
freistil
Akaki Kunchulia - David Arndt 6:0 / 4:0 / 3:0

4:0

74 kg
gr-röm
Patrick Nowotarski - Patrick Arndt 4:1 / 1:(1) AS

0:4

84 kg
freistil
Aram Daghighian - Thomas Kurle o. W. (3.Ausländer)

0:4

84 kg
gr-röm
Erkan Kaymak - Wladimir Kurle 0:2 / 2:0 / 3:0 / 0:1 / 0:1

2:3

96 kg
freistil
Emrullah Köse - Shamhan Kasumov 4:1 / 0:1 / 0:1 / 0:2

1:3

120 kg
gr-röm
Mike Schmiers - Nils Schneider 0:1 / 0:1 / 1:0 / 0:4

1:3

     

18:24

 

Presse:

 

KSV Witten verliert Auftaktkampf +++ Oberliga beginnt mit einem 18:24-Fehlstart gegen RC Hürth +++ Patrick Nowotarski verletzt sich im letzten Kampf am Knie +++

 

Am Schluss wurde es richtig turbulent in der Husemann-Sporthalle: Vor dem letzten Kampf hatte der KSV Witten 07 zum Oberliga-Auftakt gegen den RC Hürth noch alle Chancen auf einen Sieg, lag nur mit zwei Punkten zurück. Dann aber verletzte sich Patrick Nowotarski am Knie, musste aufgeben - der Heimkampf ging mit 18:24 verloren.

 

"Letztlich haben wir den Kampf schon in den ersten Duellen verloren", blieb Trainer Frank Weniger bei den Tatsachen. "Einige unserer Leute haben einfach nicht das gebracht, was ich von ihnen erwartet habe. Wenn bei einigen da nicht innerhalb der nächsten Woche eine Leistungsexplosion erfolgt, wird es ganz schwer für uns", ergänzte Weniger seine erste Analyse.

 

Ohne Frage: Dieser Oberliga-Start für die neuformierte KSV-Staffel war insgesamt eine herbe Enttäuschung. Gerade mal vier Kämpfe gingen an die Wittener, die am Freitagabend rund 150 Zuschauer in die Husemannhalle gelockt hatten. B-Jugend-Meister Daniel Schlemmer (3:1), Emre Yilmaz (3:2) sowie Akaki Kuntchulia und Amir Darvishi (je 4:0) punkteten ansprechend für die Gastgeber - der Rest war zumeist Schweigen.

 

Vor dem abschließenden Duell von Patrick Nowotarski hieß es 18:20 - da war dann doch noch was drin für die KSV-Mannschaft. Doch sein Hürther Gegner Patrick Arndt griff zu einer im Greco-Stil unerlaubten Beintechnik - was vom Mattenleiter nicht geahndet wurde. "Normalerweise muss er ihn dafür verwarnen", schimpften Frank Weniger und KSV-Chef Detlef Englich unisono. Doch der insgesamt unsicher wirkende Mattenleiter schritt nicht ein - obwohl sich der KSV-Ringer bei der Aktion verletzte und mit schwer angeschlagenem Knie nicht mehr sinnvoll weiterkämpfen konnte. "Daher hätte der Hürther disqualifiziert werden müssen", so Englich. Das allerdings blieb ein Wunschtraum - der Unparteiische musste sich einige wüste Beschimpfungen anhören.

 

Die Enttäuschung über das Dasein in der Oberliga und den ersten Misserfolg trieb am Freitagabend vielerlei Blüten. Es kann nur besser werden beim KSV, der in der 55-kg-Klasse einen Nachwuchsringer (Ruwen von Diecken) und dazu unerlaubterweise drei Ausländer aufbot (was mit 0:4-Punkten geahndet wurde). Beides wusste Trainer Frank Weniger - doch mangels Alternativen blieb ihm kaum etwas anderes übrig. Sollte jetzt auch noch Nowotarski ausfallen, hat der siebenmalige Deutsche Meister ein echtes Problem - denn Hürth gehört in der Oberliga ganz sicher nicht zu den "Schwergewichten".

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

 

 

 

Schwacher KSV - Niederlage zum Oberliga-Start

 

Die Ringer vom KSV Witten 07 sind mit einer Niederlage in die Oberliga-Saison gestartet. Und - was noch schwerer wiegt: Die schwachen Leistungen lassen für die Saison nach dem Rückzug aus der Bundesliga wenig Gutes erwarten.

 

Sollte es am nächsten Samstag beim KSV Jahn 05 Marten eine weitere Niederlage geben, müssten beim KSV schon die Alarmglocken schrillen. Denn dann müsste man sich mit der Abstiegsfrage beschäftigen.

 

Die schwachen Leistungen vom Freitag lassen wenig Gutes erhoffen, zumal Rückkehrer Patrick Nowotarski (74 kg, griechisch-römischer Stil, Aufgabe nach 4:1-Sieg in Runde eins) wegen seiner im letzten Kampf des Abends erlittenen Knieverletzung fehlen dürfte. Fatih Sirin ist gleichfalls verletzt und der Pole Piotr Pankow noch nicht eingebürgert, formell also der vierte Ausländer. Zwei dürfen aber nur starten.

 

Iraner muss im Einlagekampf reanimiert werden

 

So schenkte Aram Daghighian (84 kg, frei) als dritter Nicht-Deutscher vier Zähler her. Im Einlagekampf sorgte der Iraner für Schrecken, als er nach dem Schultersieg von Thomas Kurle regungslos liegen blieb und reanimiert werden musste.

 

Die Gäste, die ihren erfahrenen Zweitliga-Ringer Gunnar van Berkum nicht aufboten, dafür aber gleich sechs Jugendliche, gewannen nach der 14:7-Pausenführung am Ende aufgrund der Nowotarski-Verletzung und einiger Ausfälle beim KSV. Erkan Kaymak (84 kg, gr.) offenbarte nach längerer Wettkampfpause im mit 2:3 verlorenen Duell gegen Wladimir Kurle ebenso konditionelle Schwächen wie Neuzugang Emrullah Köse (96 kg, frei) beim 1:3 gegen den 13,6 kg leichteren Schamhan Kasumov.

 

Deutscher Jugendmeister sorgt für "Schlemmer-Happen"

 

Und auch der dritte Ex-Bundesliga-Athlet Akaki Kuntchulia (74 kg, frei) schien trotz des überlegenen Punktsieges (6:0, 4:0, 3:0) gegen David Arndt derlei Probleme zu haben. Der Jugendliche Ruwen van Diecken (55 kg, frei), der für Ibrahim Öztaki einspringen musste, wurde von Markus Kurle nach 29 Sekunden geschultert, Mike Schmiers (120 kg, gr.) verlor gegen Nils Schneider mit 1:3.

 

Für die Wittener Schlemmer-Happen sorgten der Junioren-DM-Siebte Amir Darvishi (66 kg, frei), der Tobias Köhnlein nach zehn Sekunden schulterte, und der deutsche Jugendmeister Daniel Schlemmer, der bei seiner Oberliga-Premiere Dennis Monschau beim 7:0, 0:3, 3:0, 1:0 sicher im Griff hatte.

 

Schwacher Kampfrichter raubt Witten einige Punkte

 

Emre Yilmaz (66 kg, gr.) hatte gegen Marvin Brand Pech, dass ihm der schwache (Zweitliga-)Kampfrichter Daniel Keim (Bönen) eine Wertung und damit das 3:0 raubte. Er siegte nur mit 3:2. Keim übersah zudem den Schultersieg von Nowotarski in Runde eins des abschließenden Kampfes. Der Gesamtstand hieß da 18:20.

 

Quelle: RuhrNachrichten - www.ruhrnachrichten.de

20.08.09

 

Die WM wirft Ihre Schatten voraus...

Vorabinformation des dänischen Ringerverbandes

 

Vom Vorsitzenden des dänischen Ringerverbandes, Allan Bo Jakobsen, erhielten wir folgendes Schreiben mit der Bitte um Veröffentlichung.

Brief-DEN-WM.pdf
PDF-Dokument [140.0 KB]

18.08.09

 

KSV startet den Neuaufbau

Freitag (21.8., 20.30 Uhr) in der Husemannhalle gegen RC Hürth

 

Nach dem Rückzug aus der Bundesliga beginnt der Neuaufbau für den KSV Witten 07: an diesem Freitag, 21. August, gibt der Verein den Oberliga-Startschuss um 20.30 Uhr in der Husemannhalle gegen den Ringer-Club Hürth, beheimatet am Rand von Köln.

 

Es war ein schwerer und harter Schritt, den die Vereinsverantwortlichen im März des Jahres gingen, gehen mussten – der Rückzug aus der Bundesliga, der man 43 Jahre ununterbrochen angehört hatte. In Liga drei, der Oberliga, geht’s nun weiter, der Verein will sich finanziell konsolidieren und sportlich behutsam aufbauen. Einige Bundesliga erfahrene Ringer sind weiter dabei: Fatih Sirin, Erkan Kaymak und Akaki Kuntchulia stehen weiter zur Verfügung und sollen die „Bänke“ für die Mannschaft sein. Amir Darvishi, Junioren-DM-Siebter und Mike Schmiers, Fünfter der Jugend-DM ‚08, standen – wie Emre Yilmaz – bereits in der letztjährigen KSV-Oberligamannschaft. Startberechtigt für die Männermannschaft ist jetzt auch der junge Daniel Schlemmer, Deutscher Jugend-Meister dieses Jahres, dem Trainer Frank Weniger bereits einiges in der Liga zutraut. Das gilt auch für Heimkehrer Patrick Nowotarski, der zuletzt für Heros Dortmund auf der Matte stand.

 

Erst relativ spät konnten die KSV-Verantwortlichen ihren Kader zusammenstellen, nicht alles lief dabei nach Wunsch. Dennoch ist Weniger optimistisch, eine schlagkräftige Staffel aufbieten zu können, zumal noch einige Optionen bestehen. Anders als in der Bundesliga dürfen in der Oberliga nur zwei Ringer um Punkte kämpfen, die keine deutsche Staatsangehörigkeit haben – das gilt auch für EU-Sportler. Hier muss der KSV-Trainer bei der Aufstellung seiner Mannschaft besonderes Geschick beweisen.

 

In der leichtesten Kategorie, der 55 kg-Klasse, hatte Weniger mit dem Deutsch-Iraner Mostafa Zargaripour und Heiko Wurtzler, ehemaliger DDR-Meister, zwei ehemalige Klasse-Ringer reaktiviert, die einige Jahre Mattenpause hinter sich haben. Das ist wohl auch ein Grund, dass sich beide mit dem Kampfgewicht ziemlich schwer tun. Sollte es nicht klappen, steht mit Ibrahim Özatki ein weiterer junger Sportler aus der KSV-Jugend bereit, der sich zwar noch in der Entwicklung befindet, das Limit jedoch problemlos bringen dürfte.

 

Auch Schwergewichtler Emrullah Köse, der Ex-Annener, hat einige Zeit pausiert, machte im Training aber einen guten Eindruck. Er hatte vor einigen Jahren bei einer Landesmeisterschaft aufhorchen lassen, als er gegen Wittens Ass Mirko Englich nur knapp verlor.

 

Einige Optionen werden bei KSV noch verfolgt – so im Fall des deutschen Schweden Victor Wolfgang. Er ringt international für Schweden, hat aber einen deutschen Pass. Und kann als Deutscher eigentlich problemlos starten. Im letzten Jahr hatte aber der Deutsche Ringer-Bund eine Regelung für die Bundesliga herangezogen, das ausländischen Ringern den Start für ihren Heimatverein im Heimatland untersagt – oder sie sind in Deutschland nicht startberechtigt. Obwohl der Europäische Verband CELA dies deutlich anders auslegt. Jedenfalls fordert jetzt der Schwedische Verband eine Erklärung des Deutschen Ringer-Bundes, der aber für die Oberliga gar nicht zuständig ist. Und der RV NRW hat eine derartige Regelung nicht … So hoffen die Wittener, dass Victor Wolfgang in der Saison doch noch wieder in Witten auf die Matte gehen kann.

 

Und auch im Schwergewicht dürfte es noch eine interessante Ergänzung geben – Judo-Olympiateilnehmer Benny Behrla hat sein Interesse bekundet, sich einmal im Ringertrikot zu versuchen. Die guten Beziehungen zwischen den SUA-Judoka und dem KSV wurden hier wieder einmal genutzt.

 

So wird diese Saison sportlich für den KSV nicht uninteressant werden, wenngleich die halbe Liga stark aufgerüstet hat, um Liga zwei zu erreichen: Hohenlimburg, Herdecke, Essen-Dellwig, Köln-Mülheim, Krefeld. Doch für den KSV beginnt bereits in dieser Saison die Vorbereitung auf die nächste, denn dann will man sich sportlich wieder weiter nach oben orientieren.

 

Jetzt muss man zunächst sehen, wie der Start in diese Saison verläuft. Der RC Hürth ist dazu gerade der richtige Gegner, der die Mannschaft vorwiegend aus seiner Jugend rekrutiert. Dies ist die Arbeit des Ex-Wittener Bundesligaringers und viermaligen Deutschen Meisters Guido Dickmeiß, mit dem es am Rande der Matte in der Husemannhalle ein Wiedersehen geben wird.

17.08.09

 

Aquagymnastik fällt bis zum 28.08.09 aus

 

Liebe Sportsfreunde, leider fällt die Aquagymnastik vorraussichtlich bis zum 28.08.09 aus, nach letzten Informationen. Die Renovierungsarbeiten am Lehrschwimmbecken in Buchholz haben sich leider verzögert.  

 

Sobald wir neue Informationen haben, die eine erneute Verzögerung beinhaltet, werden wir Euch dies mitteilen.    

10.08.09

 

Oberliga startet in einer Woche   ---   Am Freitag (21.8.) in der Husemannhalle gegen den RC Hürth   ---   Noch einige Fragezeichen beim KSV

 

 

Am kommenden Freitag (21. August) startet die Oberliga NRW mit dem ersten Kampftag, der KSV Witten 07 beginnt dabei die Wettkämpfe der obersten Landesklasse. Als Gegner stellt sich um 20.30 Uhr in der Husemannhalle der RC Hürth vor, ein Verein, der sich erst 2002 gründete und der vor allem durch seine gute Jugendarbeit auf sich aufmerksam machte.


Im Vorjahr konnten die Ringer aus dem Rheinland den Klassenerhalt sichern, dabei ist das Trainerteam der Gäste durchaus höhere Ligen gewohnt: Der vierfache Deutsche Meister Guido Dickmeiß kämpfte in früheren Jahren für den KSV Witten in der Bundesliga, und auch Ralf Pilgram war in Liga eins aktiv. Erfahrenster Akteur des RC Hürth ist Gunnar van Berkum, der schon Zweitliga-Erfahrung sammelte.

 

Der KSV steht nach dem Bundesliga-Rückzug vor einem Neubeginn – was die Mannschaft zu leisten in der Lage ist, wird sich wohl erst im Laufe der Kämpfe erweisen. Mit Akaki Kuntchulia, Fatih Sirin und Erkan Kaymak stehen Coach Frank Weniger Bundesliga erfahrene Kämpfer weiter zur Verfügung und werden in der Oberliga sicher zu den „Bänken“ des KSV zählen. Daneben sollen die „jungen Wilden“ in Reihen des KSV für Furore sorgen: der Deutsche Jugendmeister Daniel Schlemmer, der Junioren-DM-Siebte Amir Darvishi und der DM-Jugend-Fünfte Mike Schmiers werden zum Stammpersonal zählen. Neu zum KSV kamen u.a. der Deutsch-Iraner Mostafa Zargaripour aus Hörde, der Ex-Annener Emrullah Köse, der zuletzt für Aschaffenburg-Damm in der zweiten Liga aktiv war, und Patrick Nowotarski, ein Wittener, der zuletzt für Heros Dortmund kämpfte.

 

KSV-Trainer Frank Weniger wird tüfteln müssen, in welcher Formation der KSV die besten Chancen hat. Das gilt für die erste Begegnung ebenso wie für die folgenden – denn die Oberliga ist in diesem Jahr stark wie selten. So meldet gleich ein halbes Dutzend Mannschaften Titel- und Aufstiegsambitionen an. „Krösus“ KSV Hohenlimburg, der seine Mannschaft mit einem fast Bundesliga reifen Etat zusammen stellte, und die TSG Herdecke, der Meister des Vorjahres, sind Vereine aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Der TV Essen-Dellwig, von dessen Seite nach dem Rückzug des KSV giftige Pfeile in Richtung Witten geschleudert wurden, hat sich ebenfalls deutlich verstärkte. Zweitliga-Absteiger KSV Germania Krefeld tritt mit seiner Wittener Abteilung – Eisenkrein, Cakovic und Storck – im Titelrennen an und der AC Köln-Mülheim gehört stets zu den führenden Vereinen der Liga. Doch auch der AC Ückerath und die Reserve des Bundesligisten KSK Neuss haben großes Potential, und sicher sind der KSV Jahn Marten und eben der RC Hürth keinesfalls zu unterschätzen. Wo sich da der KSV Witten einordnen kann – man wird es sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Früher in Diensten des KSV Witten - heute Trainer unseres ersten Gegners in der Oberliga:

Guido Dickmeiß (RC Hürth)

03.08.09


Robert Bartel feierte seinen 40. Geburtstag


Einen runden Geburtstag feierte am 2. August unser langjähriges Vereinsmitglied Robert Bartel – er wurde 40!


Dazu schickt der KSV Witten 07 herzliche Grüße nach Berlin, wo er heute lebt.


Schon Mitte der 70 er Jahre schleppte ihn Vater Frank, damals Trainer, heute Vorsitzender der Jugendabteilung, mit zu den Übungsstunden des KSV. Der Erfolg stellte sich bald ein: Robert wurde in der Jugend mehrfacher Landesmeister im gr.-röm. Stil. Sein bestes Ergebnis war ein vierter Rang bei den Deutschen A-Jugend-Meisterschaften. Auch etliche Einsätze in der Oberliga- und Bundesligamannschaft des KSV konnte Robert verzeichnen. Er trainierte noch unter Fritz Schrader, Mithat Bayrak und Rainer Brockhoff.


Unvergessen der Bundesliga-Vorkampf der KSV-Jugend gegen die Jugend der Sport-Union Annen, wo der KSV vor dem letzten Kampf in Rückstand lag. Ein Schultersieg kurz vor Schluß gegen den späteren KSV’er Erdal Karapinar durch einen „Abklemmer“ am Boden sicherte dem KSV damals noch das Unentschieden.


Nach dem Jura-Studium an der Ruhr-Universität Bochum war er beruflich in Chemnitz, Nürnberg und Köln tätig. Heute ist er in Berlin ansässig, wo er als Justiziar der Bahn AG im Bahntower am Potsdamer Platz arbeitet.


Das Geschehen um den KSV beobachtet er weiter interessiert – das Internet ist da eine gute Möglichkeit. Und nach dem Rückzug aus der Bundesliga wünscht er dem Verein natürlich einen guten Neubeginn und die baldige Rückkehr zu den früheren erfolgreichen Zeiten!

Unsere Sponsoren:

Besucher