Archiv - Februar 2009

28.02.2009

 

Deutschen Meisterschaft der Frauen in Heusweiler

Heusweiler im Saarland war an diesem Wochenende Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im Ringen der Frauen und weiblichen Jugend. Aus Witten waren drei Starterinnen dabei: Yvonne Englich, die Titelverteidigerin bei den Frauen (59 kg – sie startet für ihren württembergischen Heimatverein SC Korb) sowie – erstmals bei einer Deutschen Meisterschaft dabei – die Jugendlichen Viviane Herda und Judith Grobe.

Yvonne Englich hat sich hohe Ziele gesetzt – sie will bei Olympia in London 2012 dabei sein. Dafür hat sie vor einem halben Jahr das Training wieder aufgenommen und sich intensiv vorbereitet, nahm darüber hinaus auch an verschiedenen Wettkämpfen teil.

Ein Schritt auf diesem Weg sollte die Meisterschaft von Heusweiler werden – und war es. Zwar kam nicht der angestrebte Titel heraus, mit der Bronzemedaille war Yvonne Englich jedoch ebenso wenig unzufrieden wie Ehemann Mirko Englich. Denn es begann mit einem Sieg im Viertelfinale gegen Sabrina Axenbeck (Unterföhring, 1:0 / 4:1), ehe bereits im Halbfinale die Vorentscheidung fiel: gegen die Vize- Europameisterin der Juniorinnen, Aline Focken (Krefeld), waren beide Runden hart umkämpft und bis zum Schluß offen. Am Schluß fehlte der Wittenerin dann doch die Wettkampfpraxis, um die 17 jährige starke Krefelderin zu besiegen. Mehrfach war sie selbst nahe an der siegbringenden Wertung, um am Ende mit 0:1 / 0:1 zu unterliegen.

Im folgenden Kampf um die Bronzemedaille besiegte Yvonne Englich die Leipzigerin Kim Hensel mit 4:0 / 2:1 und sicherte sich damit das Edelmetall. Mirko Englich dazu: „Wir wissen jetzt, was verbessert werden muß! Daran gilt es weiter hart zu arbeiten.“

Ganz knapp schlitterte Viviane Herda vom KSV, die – wie ihre Vereinskameradin Judith Grobe – erstmals bei einer „Deutschen“ mitmachen durfte. Und sie schlug sich prächtig, schlitterte mit Rang vier nur knapp an einer Medaille vorbei. Dabei startete sie In der Gewichtsklasse bis 37 kg denkbar schlecht. Gegen Lisa Walter (Unterföhring) verlor sie entscheidend. Gegen Justine Hübner aus Frankfurt / O. drehte sie den Spieß um und gewann ihrerseits auf Schultern. Mit einem hart umkämpften Sieg gegen Alina Truntzler (Kandern / 2:1 – 3:3) qualifizierte sich Viviane bereits für den Medaillenkampf um Bronze. Doch hier fehlte gegen Lydia Nürnberger (Werdau) einfach die Erfahrung – Schulterniederlage, damit der vierte Platz! Gleichwohl ein toller Erfolg für Viviane Herda, die erst seit einigen Monaten im Kampftraining steht.

In der gleichen Gewichtsklasse kämpfe auch Judith Grobe. Für sie standen das Dabeisein, der Lern- und Erfahrungseffekt im Vordergrund. Gegen Jessica Schäfer (Thalheim) und Lisa Walter stand sie auf verlorenem Posten und unterlag jeweils auf Schultern. Umkämpft war indes die Begegnung gegen Justine Hübner: 3:8, 2:0 und 0:2 lautete das Ergebnis in drei harten Runden – Judith war ganz nahe am Sieg. So blieb am Ende ein 11. Platz und die Erkenntnis - wie auch für Viviane Herda - , dass mit Training noch eine ganze Menge erreicht werden kann!

27.02.2009

 

TKD-Arbeitskreis

Am Samstag (28.02) tagt der TaeKwonDo-Arbeitskreis im Restaurant Casa Vecchia. Beginn: 18:00 Uhr

27.02.2009

 

EN-Sportler des Jahres: Erstmals durften  Zuhörer und Leser entscheiden


Ein mit Marcus Bremkamp und Jürgen Scheugenpflug glänzend aufgelegtes und interessiert nachfragendes Moderatorenduo, die Jugendtanzgruppe „Stella“ vom TuRa Rüdinghausen, Live-Musik von der Big Band der Hattinger Musikschule und „Sport-Stacking“- Weltmeister Boris Nikolai Konrad - sie sorgten gemeinsam für beste und kurzweilige Unterhaltung beim Sportabend des Ennepe- Ruhr-Kreises. Vor rund 150 Gästen in der Aula des Schulzentrums West in Gevelsberg wurden die EN-Sportlerinnen und Sportler 2008 sowie sportlich erfolgreiche Schulen ausgezeichnet.

In den insgesamt sieben Kategorien der Sportlerwahl gingen die Titel an Judoka Miriam Dunkel (Witten), Leichtathlet Niels Stein (Witten), Handbikerin Lily Anggreny (Sprockhövel), die weibliche B-Jugend der Sport-UNION Witten-Annen (Judo) sowie Jonas Moll, Tim Schütze, Mirco Rolf und Simon Faissner vom Ruder-Club Witten. Besondere Freude herrschte im Hause der Familie Englich aus Witten. Ringer Mirko Englich, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Peking, konnte sich nach 2003, 2004, 2005 und 2006 auch 2008 den Titel „EN-Sportler des Jahres“ sichern. Vater Detlef Englich gewann den Titel in der Kategorie „Ehreamtlicher“.

„Auch 2008 haben die Aktiven aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis deutlich gemacht, dass wir im Sport tolles zu bieten haben. Drei von ihnen erfüllten sich den wohl größten Traum und waren in Peking bei den Olympischen Spielen und den Paralympics dabei. Andere kämpften bei Welt- und Europameisterschaften um Titel und Medaillen oder gingen bei Deutschen Meisterschaften an den Start. Dazu kommen Spitzenplätze in bundes- und landesweiten Bestenlisten sowie Berufungen in Nationalmannschaften.“ Landrat Dr. Arnim Brux machte bereits in seiner Begrüßung deutlich, wie sportlich es im Kreis zugeht.

Bewährt hat sich in seinen Augen auch die Praxis, bei der Sportlerwahl keine Spezialkategorie für Sportler mit Behinderungen einzuführen. „Die diesjährige Wahl von Paralympics-Teilnehmer Niels Stein und Lily Anggreny beweist, dass die Leistung das entscheidende Kriterium für den Platz ganz oben auf dem Treppchen ist. Es ist schön zu sehen, wie in unserem Wettbewerb Sportler mit und ohne Behinderung um die Titel kämpfen.“

Bei der Wahl 2008 waren die Bürger im Vergleich zu den Vorjahren stärker gefragt und beteiligt. Sie konnten nicht nur Vorschläge für die Titelvergabe einreichen, am Ende bestimmten die Sportfans per Stimmzettel erstmals auch, wer als Sieger durch´s Ziel geht. Darüber, wer bei diesem Endspurt noch dabei sein durfte, entschied quasi in einem Zwischenlauf eine Expertenjury. Sie nominierte aus allen Vorgeschlagenen drei Finalteilnehmer pro Kategorie. Einzige Ausnahme: Der Ehrenamtstitel wurde erneut direkt von der Jury vergeben. Der neue Modus wurde gut angenommen. Die Bürgerinnen und Bürger schlugen 69 Aktive für die Wahl vor und füllten anschließend mehr als 2.200 Stimmzettel mit ihren Favoriten aus.

Beeindruckt zeigten sich Gäste in Gevelsberg auch von der Bandbreite der vertretenen Sportarten. Sie reichte von Leichtathletik, Triathlon und Rudern über Basketball, Eistanz und Judo bis hin zu Fußball, Taekwondo und Ski-Alpin. Für Brux ein Beleg für die Vielfalt des Sports zwischen Hattingen und Breckerfeld, Wetter und Schwelm.

Gemeinsam mit den EN-Sportlerinnen und Sportlern des Jahres wurden in diesem Jahr erstmals auch sportlich erfolgreiche Schulen geehrt. Ausgezeichnet wurden die Schulmannschaften, die beim Landessportfest weit vorne waren und die Grundschulen, die beim Sportabzeichenwettbewerb besonderes geleistet haben (wir berichten in einer weiteren Presseinformation).

„Mit dieser Neuerung soll deutlich werden, wie eng Schule, Schulsport und Leistungssport miteinander verknüpft sind. Neben den Spitzensportlern wollen wir mit dem Sportlerabend in Zukunft auch aussichtsreiche Nachwuchssportler sowie den Breiten- und Freizeitsportler würdigen und fördern. Titel und Medaillen können schließlich nur gewonnen werden, wenn das Fundament stabil ist“, wies der Landrat auf die wichtige Arbeit hin, die kreisweit im Rahmen des Schulsports sowie in den 450 Sportvereinen geleistet wird.

Stichwort Sportlerwahl im Ennepe-Ruhr-Kreis

Die Wahl der EN-Sportlerinnen und EN-Sportler des Jahres ist eine Veranstaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Arnim Brux. Sie wird seit 2003 veranstaltet, Titel gibt es in den sieben Kategorien Sportlerin und Sportler über und unter 18 Jahren sowie Mannschaft über und unter 18 Jahren und Ehrenamt. Partner bei der Durchführung in diesem Jahr waren die Westfälische Rundschau, Radio Ennepe Ruhr, das Autohaus Klaus Heinz sowie die Stadtsparkasse Gevelsberg.

Die Sieger und Platzierten im Überblick

Sportler U 18
1. Platz: Niels Stein (Leichtathletik, Wohnort: Witten, Verein: TV Wattenscheid)
2. Platz: Lukas Klostermann (Leichtathletik, Wohnort: Gevelsberg, Verein: SE Gevelsberg)
3. Platz: Arthur Eisenkrein (Ringen, Wohnort: Witten, Verein: KSV Witten 07))

Sportlerin U 18
1. Platz: Miriam Dunkel (Judo, Wohnort: Iserlohn, Verein: Sport-UNION Witten-Annen)
2. Platz: Alexandra Popp (Fußball, Wohnort: Gevelsberg, Verein: FCR 2001 Duisburg)
3. Platz: Anna-Lena Frömming (Taekwondo, Wohnort: Herdecke, Verein: TuS Ende)

Sportler Ü 18
1. Platz: Mirko Englich (Ringen, Wohnort: Witten, Verein: KSV Witten 07)
2. Platz: Jan Christopher Ginzel (Bogenschießen, Wohnort: Sprockhövel, Verein: BSC Sherwood Herne)
3. Platz: Andreas Sander (Ski-Alpin, Wohnort: Oberstdorf, Verein: Skigemeinschaft Ennepetal)

Sportlerin Ü 18
1. Platz: Lily Anggreny (Rollstuhlfahren, Wohnort: Sprockhövel, Verein: TV Wattenscheid)
2. Platz: Nadine Schmutzler (Rudern, Wohnort: Herdecke, Verein: Ruderclub „Westfalen“ Herdecke)
3. Platz: Birgit Schönherr-Hölscher (Triathlon/Laufen, Wohnort: Wetter, Verein:PV-Triathlon Witten)

Mannschaft U 18
1. Platz: Sport-UNION Witten-Annen (Judo, weibliche B-Jugend)
2. Platz: Jakob Wegener, Marcel van Delden (Ruder-Club Witten, Hattinger Ruderverein)
3. Platz: JSG DJK-TuS Hattingen-Welper (Handball, männliche A-Jugend)

Mannschaft Ü 18
1. Platz: Jonas Moll, Tim Schütze, Mirco Rolf, Simon Faissner (Ruder-Club Witten)
2. Platz: Carolina und Daniel Hermann (Eistanz, Wohnort: Sprockhövel, Verein: ERC Westfalen Dortmund)
3. Platz: Schwelmer Baskets (Basketball)

Ehrenamtliche/r
1. Platz: Detlef Englich (Wohnort: Witten)
2. Platz: Werner Volk (Wohnort: Sprockhövel)
2. Platz: Ingrid Möller (Wohnort: Breckerfeld)

26.02.2009

 

Deutsche Meisterschaften der Jugend und Frauen vom 27.-01.03.2009 in Heusweiler

Am kommenden Wochenende nehmen Vivianne Herda und Judit Grobe vom KSV Witten 07 an der Deutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend und Frauen teil. In der 59 kg Klasse startet Yvonne Englich für ihren ehemaligen Heimatverein SC Korb. Die Turniere werden im freien Stil ausgetragen.

16.02.2009

 

Englich setzt auf DRB-Chef

von Oliver Schinkewitz

 

Eigentlich müsste sich der Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele von Peking 2008 derzeit schon intensiv auf den ersten Saisonhöhepunkt vorbereiten - doch noch ist die Schulter von Mirko Englich (KSV Witten 07) noch nicht wieder so weit, als dass der Ringer die Deutschen Meisterschaften mit Vollgas in Angriff nehmen könnte.

"Ich denke, dass das wohl nichts wird", hat der 30-Jährige die Teilnahme an der Greco-DM (13. bis 15. März in Fürstenhausen/ Saarland) innerlich schon abgehakt. Immerhin ist Englich froh, dass er seine Schulter im Training schon wieder einigermaßen belasten kann.
Aktuell beschäftigt den Wittener, der gerade ein Praktikum bei der hiesigen Berufsfeuerwehr absolviert, noch ein ganz anderes Thema. "Ich habe das Einzelstartrecht für den RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder beantragt", berichtet der Olympia-Zweite. Künftig wolle er bei nationalen Individual-Wettkämpfen für den brandenburgischen Verein auf die Matte gehen - "auf meine Bundesliga-Starts beim KSV Witten allerdings hätte das keinen Einfluss", beruhigt der zweifache Familienvater seine Anhänger. Dass er sich entschieden hat, das Einzelstartrecht für den ostdeutschen Club zu beantragen, hängt in erster Linie damit zusammen, "dass ich den Brandenburgern einiges zu verdanken habe." An der dortigen Sportschule konnte sich Mirko Englich perfekt auf Olympia in Peking vorbereiten. Zweiter nicht zu vernachlässigender Aspekt: Von der brandenburgischen Sporthilfe würde der Ringer im Falle seiner Einzelstarts monatlich eine Unterstützung in Höhe von 600 Euro erhalten - in NRW kaum denkbar. Allerdings lassen die Statuten des Deutschen Ringerbundes ein solches Vorhaben prinzipiell nicht zu. Doch Mirko Englich hatte bei den Olympischen Spielen in Peking "ein sehr gutes Gespräch mit DRB-Präsident Manfred Werner. Und er hat mir fest zugesichert, dass er mich da unterstützen wird." Auf die Worte des bedeutenden Ringer-Funktionärs hofft sich Englich nun verlassen zu können, um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Immerhin will Mirko Englich auch bei den Olympischen Spielen 2012 in London dabei sein - und nachdem er der einzige deutsche Medaillengewinner der Ringer in China war, sollte dem Deutschen Ringer-Bund doch durchaus daran gelegen sein, seinen Aktiven die bestmöglichen Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg zu sichern.     
Englich: "Überdies macht es die Feuerwehr als mein Arbeitgeber zur Bedingung, dass ich für einen Club aus Brandenburg starte."

16.02.2009

 

Informationen der Bundesligatagung

Darmstadt. Die BL startet am 29. August mit den bisherigen drei ersten Ligen. Komplett mit acht Teams sind die Ligen Nord und Süd besetzt, in der Gruppe Mitte sind nach dem Rückzug des KSV Ketsch lediglich sieben Mannschaften vertreten. Für die 1. Liga gehen die Kämpfe ab 12. Dezember in der Endrunde weiter bis zu den beiden Finalkämpfen am 23. und 30. Januar 2010.

Durch die steigenden Rückzüge von Teams aus 1. und 2. Bundesliga hat sich der DRB mit den Vereinen entschlossen, die 1. Bundesliga auf zwei Gruppen mit je 10 Teams zu reduzieren. Die Forderung nach mehr Deutschen in einer Mannschaft (bisher drei, davon einer unter 23 Jahren) wurde für die neue Saison für die 2. Liga auf nunmehr vier Deutsche erweitert, für die erste Liga wird dies ab der Saison 2010 gelten.

In der 1. Bundesliga kämpfen folgende Mannschaften:

Bundesliga-Nord:
Türkischer RV Berlin, KG Frankfurt(O.)/Eisenhüttenstadt, AC Lichtenfels, ASV Hof, KFC Leipzig, 1. Luckenwalder SC, RV Thalheim und AV Germania Markneukirchen;

Bundesliga-Mitte:
KSV Köllerbach, ASV Mainz 88, RWG Mömbris/Königshofen, KSK Konkordia Neuss, SV Germania Weingarten, KSV Witten 07, KSV Seeheim.

Bundesliga-Süd:
KSV Aalen 05, SC Anger, Wacker Burghausen, TSV Dewangen, RKG Freiburg, SV Hallbergmoos, ASV Nendingen, RG Hausen- Zell.

Quelle:http://www.ringen.de

15.02.2009

 

Deutsche Ligavereinigung hat ihren Auftritt

Bundesliga-Tagung in Arheilgen mit brisanten Themen und Problemen Zur Jahrestagung versammeln sich die Ringer-Bundesliga- Vereine (am 13. und 14.02.) im Sportzentrum der SG Arheilgen. Im Mittelpunkt steht die Planung der Bundesligarunde, die wieder in drei Erst- und Zweitligagruppen eingeteilt werden soll.

In der ersten Liga ist der Hessische Ringer-Verband (HRV) mit RWG Mömbris/Königshofen und Aufsteiger KSV Seeheim seit Jahren wieder einmal mit zwei Vereinen vertreten. Beide sind in die Gruppe Mitte eingeteilt. Fünf Vereine des HRV kämpfen in der Zweitligagruppe Mitte: TSV Gailbach, SC Kleinostheim, Mömbris/Königshofen II, KSC Niedernberg und Aufsteiger KSC Hösbach.

Mit Spannung wird in Arheilgen der Auftritt der „Deutschen Ligavereinigung Ringen“ (DL Ringen) erwartet. Das von Detlef Englich (KSV Witten) und Wolfgang Winter (KSV Aalen) initiierte Gremium möchte Sprachrohr der Bundesligavereine sein.Bei der Gründungsversammlung in Hösbach waren im September zehn von 24 Erstligisten anwesend. Für die Zukunft hofft die DL Ringen, 18 der 24 Erst- und Zweitligisten zu vertreten. Nach der Gründung ist es ruhig geworden. Zur Bundesligatagung liegen keine Anträge der Gruppe vor. Der Deutsche Ringer-Bund setzt gegen die DL Ringen einen Bundesligaausschuss, in den von der Tagung jeweils sechs Vereinsvertreter für ein Jahr gewählt werden. Mömbris/Königshofen und Seeheim traten der DL Ringen nicht bei. RWG-Geschäfts- führer Arnold Behl kritisiert, der DL Ringen gehe es um die Sonderstellung von Berufsringern. Obwohl die Deutsche Renten- versicherung Berufsringer als Arbeitnehmer qualifiziert, beschäftigen sie einige Vereine als Selbständige. Behl: „Ich bin nicht bereit, für die Rechtfertigung dieser Sonderstellung Mitgliedsbeiträge zu bezahlen.“ Die Beschäftigung von Berufsringern in einer steuer- und sozialversicherungspflichtigen Grauzone, ist eines der Probleme, die der Lösung harren.

Ein weiteres ist das Gebaren ausländischer Berufsringer, bei mehreren Vereinen zu unterzeichnen. Ruchbar wurde das beim Kampf zwischen Mömbris/Königshofen und SV Burghausen. Die Gäste wurden disqualifiziert, weil zwei der Ringer auch bei einem schwedischen Verein unter Vertrag standen. Auch Mainz 88 beschäftigte drei Ringer, die für Schweden kämpften. Die Statuten erlauben eine Lizenz für einen Verein innerhalb eines Jahres.

Quelle:http://www.echo-online.de

15.02.2009

 

Lukas Faber, Andreas und Arthur Eisenkrein werden Landesmeister im freien Stil

Ausrichter der LM im freien Stil war der KSV Konk. Neuss.Die 50- und 55 kg Klasse beherrschten die Brüder Eisenkrein. In der 120- kg Klasse belegte Mike Schmiers Platz 2. Zwei 4. Plätze erreichten Benjamin Grobe und Nick Jacobs bei der C-Jugend in der 38-bzw. 46-kg Klasse. Im vereinsinternen Duell belegte Lukas Faber Platz 1 in der 50-kg Klasse gegen seinen Vereinskameraden Lukas Faber (Platz 3) durch Schultersieg. Insgesamt belegte der KSV Witten 07 von 33 teilnehmenden Vereinen den zweiten Platz mit 61 Punkten hinter KSV Germ. Krefeld, der mit 80 Punkten den ersten Platz belegte.

13.02.2009

 

KSV Witten nimmt Abschied von Mehrdad Golestani

   
Völlig unerwartet und viel zu früh verstarb Mehrdad Golestani. Mitch, wie ihn seine Freunde nannten, hat viele Jahre in den verschiedenen Ligen für den KSV Witten auf der Matte gestanden und bei seinen Kämpfen wertvolle Punkte für seine Mannschaft  eingefahren. Mit Ihm verlieren wir einen lieben unschätzbaren Ringerkameraden und Freund, der in keiner Weise zu ersetzen ist!
Wir werden Ihn und seine spannenden fairen Wettkämpfe und sportlichen Erfolge nicht vergessen!


Am 22. Februar wäre Mitch 26 Jahre alt geworden. Unser ganzes Mitgefühl und aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie.

Im Namen des gesamten KSV Witten 07

    Detlef Englich
  - 1.Vorsitzender -

 

 

 

Abschied

"Die Augen feucht,
die Lippen stumm,
das Leben blieb stehen,
die Zeit ist nun um.

Das Ende ist vor uns,
dem Herzen ist klar,
all meine Träume
werden nicht wahr."

12.02.2009

 

Abänderung der Regeln im Ringen

 

Die aufgeführten Regeländerungen der FILA finden ab den Deutschen Meisterschaften 2009 Anwendung


AN ALLE NATIONALEN VERBÄNDE
AN ALLE MITGLIEDER DES FILA PRÄSIDIUMS

Betreff: Abänderung der Regeln im Ringen

Sehr geehrte Sportfreunde,

das FILA-Präsidium ist am 31. Januar 2009 in Rom (ITA) zusammengekommen und hat folgende Novellierung der Regeln im Ringen verabschiedet. Diese Änderungen treten mit sofortiger Wirkung für alle im FILA-Kalender eingetragenen internationalen Wettkämpfe in Kraft. Im Nachgang der Kontinentalmeisterschaften Ende Mai 2009 wird das FILA-Präsidium die Auswirkungen dieser Änderungen analysieren und zu einer endgültigen Entscheidung kommen bezüglich der Regeln, die bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London in Kraft bleiben müssen.

1.NUR FÜR DEN GRIECHISCH-RÖMISCHEN RINGKAMPF

Die griechisch-römischen Kämpfe werden immer noch mit 2 gewonnenen 2-minütigen Runden, aufgeteilt in 90 Sekunden regulären Ringens und 30 Sekunden angeordnetem Bodenkampf, gewonnen. Der Ringer in der Oberlage kann zwischen der seitlichen und der rückwärtigen Position wählen - mit seinen / ihren Händen auf den Schultern des Gegners und einem Knie auf der Matte. In allen Runden hat der Ringer, der nach 90 Sekunden nach Punkten gewinnt den Vorteil der Oberlage und wird nicht bestraft wenn er / sie in den 30 Sekunden nicht punktet. In solchen Situationen, in denen der Obermann seine Position nicht vorantreibt, werden die Ringer wieder in die Standposition gebracht, um die Runde zu vollenden. Am Ende der 2 Minuten wird der Sieger der Runde festgestellt.

Wenn nach 90 Sekunden ein Punktgleichstand von 0-0 besteht, so wird der Vorteil der Oberlage an den roten Ringer gegeben und falls sich die Situation in einer zweiten Runde wiederholt, so wird der Vorteil der Oberlage an den blauen Ringer vergeben. Wird die Bodenlage nach einem 0-0 Punktestand angeordnet, muss der Obermann punkten, um die Runde zu gewinnen. Sollte der Obermann keinen Punkt erzielen, so erhält der Untermann 1 Punkt und gewinnt die Runde.

Hat jeder Ringer eine Runde gewonnen und in der dritten Runde herrscht ein Punktgleichstand von 0-0, so hat derjenige Ringer, der die höchste Anzahl an technischen Punkten in den ersten beiden Runden (zusammengerechnet) errungen hat, die Wahl der Position Ober- oder Unterlage. Sollten beide Ringer die gleiche Anzahl technischer Punkteerrungen haben, so werden die Punktwerte (höhere Wertung) berücksichtigt und wenn das immer noch nicht ausreicht, um zu einer Entscheidung zu kommen, so wird der Vorteil der Oberlage durch das Los ermittelt. Falls kein technischer Punkt in den 30 Sekunden errungen wird, so geht 1 Punkt an den Untermann und er wird zum Gewinner des Kampfes erklärt.

2. BESTRAFUNG FÜR NEGATIVES RINGEN

Alle den Ringregeln gemäß vorgesehenen Bestrafungen für negatives Ringen und unerlaubte Griffe bleiben in Kraft; die Kampfrichter sollten sie jedoch strenger anwenden. Das heißt: eine verbale Verwarnung "attention" und falls die unerlaubte Handlung nicht aufhört dem schuldigen Ringer eine Strafe aussprechen und die entsprechenden Punkte an seinen / ihren Gegner vergeben

Unerlaubte Handlungen beinhalten:

  • Griffentzug
  • Mattenflucht
  • Mattenflucht nach angeordneter Zwiegriffposition
  • Kopf auf der Brust, um griechisch-römisches Ringen zu blockieren
  • die Handgelenke des Gegners blockieren, um eine Aktion zu verhindern
  • offensichtliche Verweigerung, den Kontakt in der Standposition zu halten


3. FÜR ALLE STILARTEN IM RINGEN:
FREISTIL, GRIECHISCH-RÖMISCH, FRAUENRINGEN

a) Die Kampfgerichtsbarkeit

Das Kampfgericht setzt sich zusammen aus dem Punktrichter, dem Kampfrichter und dem Mattenpräsidenten. Alle Entscheidungen müssen einstimmig oder mit einer 2:1 Mehrheit getroffen werden. Das Kampfgericht darf den Videobeweis nicht hinzuziehen, um seine Entscheidungen zu treffen.

b) Das Recht des Ringers

Jedem Ringer wird - einmal pro Kampf - das Recht eingeräumt, den Mattenpräsidenten zu bitten, den Videobeweis gemeinsam mit dem Kampfgericht und dem Berufungsgericht zu Rate zu ziehen wenn er / sie meint, dass ein Fehler gemacht wurde. Dieses Gesuch muss vom Trainer des Ringers gemacht werden, der eine weiße Karte emporzuheben und zu warten hat bis der Mattenpräsident den Kampfrichter anweist, den Kampf zu unterbrechen, sobald dieser sich wieder in einer neutralen Position befindet. Das Kampfgericht muss an seinem Platz bleiben während die umstrittene Aktion im Zeitlupentempo auf dem Großbildschirm (falls einer in der Halle vorhanden ist) oder auf der Anzeigetafel gezeigt wird. Diese Option ist bereits der Herakles Software hinzugefügt worden. Diese Lösung würde auch dem Publikum erlauben, die Aktion noch einmal zu sehen, sowie dem Kampfgericht die Möglichkeit geben, seine Entscheidung zu bestätigen oder zu ändern. Jeder Ringer darf nur einmal pro Kampf die Konsultation des Video-Beweises verlangen; falls diesem Einspruch jedoch stattgegeben wird und das Kampfgericht (oder das Berufungsgericht) die angefochtene Entscheidung ändert kann der Ringer / die Ringerin ein weiteres Mal sein / ihr Recht während des Kampfes in Anspruch nehmen. Falls das Kampfgericht seine Entscheidung bestätigt und der Einspruch zurückgewiesen wird, so kann der Ringer / die Ringerin sein / ihr Recht nicht ein weiteres Mal in Anspruch nehmen und 1 Punkt geht an seinen / ihren Gegner.

c) Das Berufungsgericht

Für jede Meisterschaft wird ein Berufungsgericht pro Matte durch den FILA-Präsidenten oder durch eine von ihm zu diesem Zweck bestellte Person zusammengestellt, welches aus 3 Personen (Instrukteure, Präsidiumsmitglieder oder Experten) besteht. Dieses Berufungsgericht wird entfernt von Kampfrichter und Mattenpräsident platziert und darf nicht in der Lage sein, mit dem Kampfgericht zu kommunizieren oder es in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, zu überwachen, dass alle kampfrichterlichen Arbeitsabläufe im Einklang mit den Regeln des Ringens stehen. Das Berufungsgericht ist nicht berechtigt das Abspielen eines Videobeweises zu fordern; dieses Recht bleibt den Ringern vorbehalten. Wenn ein Ringer das Abspielen eines Videobeweises fordert, so begutachtet das Berufungsgericht die Aktion zur selben Zeit wie das Kampfgericht und das Publikum. Das Berufungsgericht wird vom Mattenpräsidenten über die Entscheidung des Kampfgerichts informiert und sollte es der Meinung sein, dass das Kampfgericht eine Fehlentscheidung trifft, so hat das Berufungsgericht das letzte Wort. Sollte das Kampfgericht oder das Berufungsgericht einen schwerwiegenden Fehler begehen, so wird es durch die FILA sanktioniert werden; es wird jedoch kein weiterer Protest oder eine Anfechtung für den fraglichen Kampf mehr entgegengenommen werden.

Raphaël Martinetti
FILA Präsident
Corsier-sur-Vevey, 09. Februar 2009/ap

 10.02.2009

 

Offene Landesmeisterschaft Rheinland-Pfalz

Fünf junge KSV-Ringerinnen nehmen an der offenen Landesmeisterschaft in Rheinland-Pfalz teil

Am 07.02. fand sich die rheinland-pfälzische Ringerelite in Montabaur zu den Titelkämpfen 2009 ein. Auf der Matte wurden die Landesmeister der Männer im griechisch-römischen sowie im Freistil ausgerungen. Außerdem kämpften auch die weibliche Jugend und die Schülerinnen um die Titel. Die Wettkämpfe im weiblichen Bereich wurden als offene Meisterschaft durchgeführt, so dass auch junge Ringerinnen aus benachbarten Bundesländern anreisen konnten.

Judith Grobe verlor ihren einzigen Kampf in der 37 kg Klasse gegen die starke Anna Großmann vom KSV Waldaschaff. Einen zweiten Platz gab es auch für Vivianne Herda (42 kg). Drei erste Plätze fielen an den KSV in der 26, 42 und 46 kg Klasse für Melina Schmidt, Corinna Arndt und Lisa Faber (kampflos). Melina erhielt neben ihrer Goldmedaille noch den Pokal für die technisch beste weibliche Schülerin des Turniers.


Intern. Hubert Flatz Gedächtnisturnier

Zum 18. Intern. Hubert Flatz Gedächtnisturnier im österreichischen Wolfert am 7. Februar waren Arthur und Andreas Eisenkrein vom KSV Witten 07 mit einer NRW-Abordnung angereist.

Beide Sportler belegten jeweils einen zweiten Rang im freien Stil in der 50 bzw.47 kg Klasse.

09.02.2009

 

Landesmeisterschaften in Bönen

 

Am Samstag, den 07.02.2009 fanden in der Sporthalle der Goetheschule in Bönen die diesjährigen Landesmeisterschaften der Männer und B-Jugend im gr.-röm. Stil statt. Mit 71 Teilnehmern bei den Senioren und nur 37 Teilnehmern bei den B-Jugendlichen, war das Turnier von der Teilnehmeranzahl nicht sonderlich stark besetzt.


"Besser geht es nicht", so lautete der Kommentar von Jugendtrainer Kurt Schroer. Mit vier Teilnehmern war er bei den Landesmeisterschaften angetreten und hatte vier erste Plätze errungen. Eine überzeugende Leistung, die hoffentlich bis zu den Deutschen Meisterschaften konserviert werden kann. In der 46 kg Klasse belegte Yves-Heiko Gies den ersten Platz, in der 54 kg Klasse hieß der Sieger Daniel Schlemmer. In der 63 kg Klasse schaffte es Nico Brunner nach ganz oben aufs Treppchen, Tom Jakobs belegte Rang 1 in der 69 kg Klasse.

Bei den Männern ging nur Sebastian Fiedler für den KSV in der 120 kg Klasse an den Start. Er belegte Rang 3. Dabei traf er u.a. auf Jackson Vaillant-Cantero vom KSK Konk. Neuss.

Tags darauf fanden am gleichen Ort die diesjährigen Landes- meisterschaften der A-und D-Jugend im freien Stil statt. Mit 42 Teilnehmern bei den A-Jugendlichen und 104 Teilnehmern bei den D-Jugendlichen, ist ein positiver Trend bei den Nachwuchsringern zu verzeichnen.
Bei den D-Jugendlichen konnte sich nur Kursat Yilmaz in der 46 kg Klasse als Dritter auf das Treppchen stellen. Alle anderen jungen Ringer mussten die Überlegenheit anderer Kämpfer anerkennen. Maik Schlemmer belegte den 9. Platz in der 29 kg-Klasse. In der 31 kg Klasse belegten Batula Mutlu und Julian Weniger den 11. Platz, in 34 kg Klasse reichte es nur zum 12. Platz für Julian von der Heide.

 - Frank Bartel -

07.02.2009

 

BM Sonja Leidemann zeichnet ehrenamtliche Bürger aus

„Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst“.

Mit dem Zitat von J.F. Kennedy appellierte Bürgermeisterin Sonja Leidemann in ihrer Laudatio am Sonntag (1.2.) vor 150 geladenen Gästen aus Politik, Sport und Gesellschaft an alle Wittenerinnen und Wittener, sich für das Gemeinwesen zu engagieren. 
   
Bei dem gemeinsam von Stadt und MGV Lyra Bommern organisierten Empfang sagte sie im Stadtwerkehaus: "Wir lassen uns oft von Sachzwängen leiten und nehmen uns manchmal zu wichtig. Wer sich das klarmacht, wird zugleich feststellen: Wir stoßen mit all unserem kommunalen Engagement ganz schnell an Grenzen". Im Mittelpunkt allen Handelns müsse der Mensch stehen. "Die Ehrenamtlichen sind daher das Rückgrat der Gesellschaft." Ohne sie gehe es nicht.

Ehrenamt im Sport

7, 5 Millionen Freiwillige in 90.000 deutschen Sportvereinen leisten jährlich über 500 Millionen Stunden ehrenamtliche Arbeit für rund 27 Millionen Mitglieder. Sie tun dies in unterschied- lichen Funktionen - 1,2 Mio. auf Vorstandsebene, 1,6 Mio. in Funktionen wie Trainer oder Schiedsrichter, 4,7 Mio. helfen bei Veranstaltungen, im Spiel- und Wettkampfbetrieb. Der ehrenamtliche Beitrag zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung beträgt laut Sportentwicklungsbericht 2005/2006 über 8,5 Milliarden Euro.
Dieser Einsatz schafft einen enormen Gewinn an Lebensqualität in unserer Gesellschaft und sichert die Zukunft der Sportvereine. Den Ehrenamtlichen verdankt der verbandlich organisierte Sport seinen hohen gesellschaftspolitischen Rang und seine Unabhängigkeit.

In diesem Zusammenhang dankt auch der Vorsitzende des KSV Witten, Detlef Englich, den vielen ehrenamtlichen Helfern des Vereins und hofft auch in der neuen Saison auf die Unterstützung der freiwilligen Helfer und Helferinnen.

03.02.2009

 

Landesmeisterschaften der Männer und B-Jugend in Aachen
Der KSV Witten 07 erringt drei Titel, einen zweiten und einen dritten Rang


Ausrichter des Turniers war der TV Aachen Wahlheim, Austragungsstätte die Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Aachen. Insgesamt kämpften nur 99 Ringer um den Titel eines Landesmeisters. Angetreten waren die Männer und die B -Jugend des Landes Nordrhein-Westfalens. Das Turnier wurde im freien Stil.

Männer

60 kg Klasse

3. Platz Amir Darvishi: Als einziger Vertreter im Bereich der Männer ging Amir Darvishi für den KSV Witten 07 bei den Landesmeisterschaften an den Start. Weitere KSV-Kämpfer weilten auf einem Kader-Lehrgang.

Trotz einer Verletzung am Ohr, die nach dem Turnier in einem Krankenhaus behandelt werden musste, zeigte Amir eine ansprechende Gesamtleistung, die mit dem dritten Rang belohnt wurde. Im ersten Kampf schulterte er Ali Reza Farhagian vom AC Köln-Mülheim nach einer 6:0 Punkteführung. Knapp verliert er seinen zweiten Kampf gegen den Bundesligakämpfer Minaoun Touba vom KSK Neuss nach Punkten (2.0/2:2). Im dritten Kampf besiegt er Amir Sanny Jansen vom KSV Germ. Krefeld durch technische Überlegenheit.

B-Jugend

46 kg-Klasse:

1. Platz für Yves-Heiko Gies. Im ersten Kampf besiegt Yves-Heiko Gies Abdoullah Omarov vom RV Raeren 2006 mit 5:0 und 1:0 nach Punkten. Danach folgten drei Schultersiege in Serie. Doga Inal vom KSV 02 Gütersloh, Johannes Koch vom RC Merken und Dean Wierts von Simson Landgraaf mussten die Überlegenheit des Yves-Heiko Gies neidlos anerkennen. Mit diesem eindeutigen Ergebnis qualifizierte sich Gies für die Deutschen Freistilmeisterschaften die in diesem Jahr vom 20.-22. März in Herbrechtingen (WTB) stattfinden.

54 kg Klasse:

1. Platz für Daniel Schlemmer. Daniel, eigentlich ein Spezialist der klassischen Stilart, zeigte den Freistil-Ringern, dass er sich auch in dieser Stilart zuhause fühlt. Als ersten Gegner musste er gegen Massimo Profeta vom AC Köln-Mülheim antreten, der im letzen Jahr Deutscher Vizemeister wurde. In einem spannenden Kampf besiegte er Profeta knapp nach Punkten (0:1/3:1/ 0:1).
Danach folgten zwei Schultersiege gegen: Matthias Lempa vom Tus Bönen 01 und Andreas van de Loo vom RV Rheinbach nach jeweils einer 4:0 Punkteführung. Im vierten und letzten Kampf wurde Justin Colling vom Tus Aldenhofen mit 0:3 und 0:1 nach Punkten besiegt. Ob Daniel im Freistil zu den DM fährt wird nach den Landesmeisterschaften im gr.-röm Stil entschieden.

63 kg-Klasse:

1. Platz für Nico Brunner. Auch in dieser Gewichtsklasse zeigte ein Ringer der klassischen Stilart den freistilringenden Kämpfern wie gewonnen wird. Gleich im ersten Kampf begann Nico mit einem Schultersieg gegen Connor Lorenz vom AC Köln-Mülheim nach einem 7:0 Rundengewinn und einer 4:0 Punkteführung in Runde Zwei. Im zweiten Kampf besiegte er Adrian Schepers vom DSC Wanne-Eickel technisch Überlegen mit 0:7 und 0:6 nach Punkten. Auch Schamil Kasumov vom RV Rheinbach musste die Überlegenheit von Nico Brunner anerkennen. Er verlor 0:6 und 0:3 gegen Nico Brunner, der damit in diesem Turnier keine technische Wertung abgab.

69 kg-Klasse:

2. Tom Jacobs. Tom Jacobs zeigte in seinem ersten Kampf zu viel Respekt vor seinem Gegner, Kirill Surikov vom RV Rheinbach. Er verlor klar mit 6:1 und 6:0 nach Punkten. In den beiden anderen Kämpfen zeigte Tom eine ansprechbare Leistung in dem er Marcel Behrend vom KSV Kirchlinde und Philipp Kindler vom Tus Bönen 01 schulterte.

- Frank Bartel -

03.02.2009

 

2.Ordentliche Vorstandssitzung 2009

Nächste Vorstandssitzung am Mittwoch 07.04.2009 um 19:00 Uhr im KSV Vereinsheim

03.02.2009

 

Hermann - Weingärtner Preis 2008 für Mirko Englich
Ehrung der besten Sportler und Trainer des Olympiajahres 2008 in Frankfurt/Oder


Im Rathaus von Frankfurt / Oder wurden kürzlich die besten Sportler und Trainer des Olympiajahres 2008 aus der Oderstadt geehrt. Zudem erhielt der Ringer Mirko Englich, Silbermedaillengewinner von Peking, den zum zweiten Mal vergebenen "Hermann- Weingärtner-Preis" und die damit verbundene Prämie in Höhe von 1896 Euro. Eigentlich wollte Mirko Englich erst am 8. März an den Frankfurter Olympiastützpunkt zurückkehren, dem er seit Oktober 2007 angehört. Bis dahin wollte er in seiner Heimatstadt Witten eine Schulterverletzung auskurieren und ein Berufspraktikum absolvieren.

Doch nun wurde der 30-Jährige überraschend viel zeitiger in die Oderstadt gerufen und war zweifellos der Star der Veranstaltung. Denn nach seinem Ringerkollegen Marcus Thätner (2007) wurde der Familienvater nun als Zweiter mit dem im Vorjahr ins Leben gerufenen Hermann-Weingärtner-Preis ausgezeichnet. Eine elfköpfige Fachjury, bestehend aus Vertretern des Sports und der Medien, hatte es sich im Vorfeld nicht leicht gemacht. Am Ende fiel die Entscheidung aber klar zu Gunsten des siebenfachen Deutschen Meisters und zweifachen Vize- Europameisters (96 kg) im griechisch-römischen Stil aus.

"Für diese Ehrung, über die ich mich riesig freue, bin ich natürlich gern eher nach Frankfurt gekommen. Das ist etwas ganz Besonderes für mich, zumal ich nicht in Frankfurt geboren wurde. Ich habe der Stadt und dem Land Brandenburg eine Menge zu verdanken. Denn hier am Olympiastützpunkt habe ich ideale Bedingungen, super Trainer und Trainingspartner vorgefunden. Und nicht zuletzt kann ich hier Leistungssport und Beruf unter einen Hut bringen. Beides ist optimal aufeinander abgestimmt. Vielleicht konnte ich mit Olympiasilber ein wenig von dem zurückgeben", hofft der angehende Brandmeister, der über die Sportförderung eine Ausbildung an der Feuerwehrschule in Eisenhüttenstadt aufnehmen konnte.

Obwohl seine Verletzung noch nicht auskuriert hat, hofft Englich, bald wieder ins volle Training einsteigen zu können. "Für die Deutschen Meisterschaften im März werde ich zwar noch nicht fit werden. Aber spätestens bei den Weltmeisterschaften, die im September in Dänemark ausgetragen werden, will ich wieder richtig angreifen."

Einen großen Traum hat der 1,84-Meter-Modellathlet noch. Er möchte Olympia 2012 in London unbedingt zusammen mit seiner Frau Yvonne, die mehrfache Deutsche Meisterin im Ringen ist, erleben. "Sie hat mir bisher immer den Rücken frei gehalten, sich um unsere beiden Kinder gekümmert und sportlich zurückgesteckt. 2012 wollen wir unbedingt beide als Aktive auf der Olympiamatte stehen", hofft Englich.

Doch nicht nur dem erfolgreichsten Frankfurter Olympiakämpfer wurde gestern im Rathaus Respekt gezollt. Auch die vielen anderen Spitzenleistungen durch Olympiastützpunkt, Bundeswehrfördergruppe, Leistungsstützpunkte, Sportschule und Sportvereine wurden durch OB Martin Patzelt gewürdigt. "Alle fünf Tage erkämpfen unsere Sportler einen nationalen oder internationalen Titel für Frankfurt. Das ist unglaublich, dafür sind ihnen als Botschafter für unsere Stadt sehr dankbar", so Patzelt.

70 erfolgreiche Athleten und 23 Trainer aus zehn Sportarten waren von der Stadt eingeladen worden. Auf Grund von Trainingslagern oder Studienverpflichtungen konnten nicht alle dabei sein. Dafür hatte sich im Stadtverordnetensaal reichlich Prominenz aus Sport, Politik und Wirtschaft eingefunden.

Auch Jo ël Heilmann von BB-Radio Oderland bewies als Moderator Sportkompetenz und führte gekonnt durchs Programm. Vor allem auch die Überraschungsauftritte der Sportschützinnen Stefanie Thurmann mit Gesang aus dem Phantom der Oper und Elena Neff als feurige Flamenco-Tänzerin fanden riesigen Beifall. Beide treffen eben nicht nur beim Schießen, sondern auch künstlerisch ins Schwarze.

Quelle MOZ : Januar 2009

 

03.02.2009


KSV-Amazonen bei Landesmeisterschaften erfolgreich Titel, zweiter, dritter und vierten Rang

 

Ausrichter des Turniers war der TV Aachen Wahlheim, Austragungsstätte die Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Aachen. Insgesamt kämpften 69 Ringerinnen um den Titel einer Landesmeisterin. Angetreten war die weibliche Jugend und Schüler des Landes Nordrhein-Westfalens. v.l.n.r. Corinna Arndt, Lisa Faber, Judith Grobe, Viviane Herda und Eda Güner Weibliche Jugend: 37 kg Klasse 3. Platz Judith Grobe. Judith erwischte einen rabenschwarzen Tag. Nach zwei Schulterniederlagen gegen Bo Bos vom TV Aachen-Wahlheim und Anna Großmann vom KSV Waldaschaff war sie nur Dritte. 40 kg-Klasse: 3. Platz für Viviane Herda. Viviane besiegt zuerst Denise Marx dann Vivien Kroll, beide vom TSG Herdecke, auf Schultern. Den dritten Kampf verliert Viviane gegen Anna Holtz von der KSK Konk. Neuss auf Schultern und war damit Pool-Zweite. Das kleine Finale (um den 3. und 4. Platz) bestritt sie gegen Nicole Schultz vom AC Ückerath. Viviane konnte diesen Kampf wieder per Schultersieg gewinnen und war damit Gewinnerin der Bronzemedaille. 56 kg Klasse: 4. Platz für Eda Güner. Eda gewinnt ihren ersten Kampf gegen Pia Stittner vom KSV 02 Gütersloh auf Schultern. Die Kämpfe zwei und drei gingen verloren per Schulterniederlage. Eda musste sich Franziska Ballas vom AC Ückerath und Janna Mack vom TV Aachen-Wahlheim beugen. Weibliche Schüler: 46 kg Klasse 1. Platz für Lisa Faber. Lisa hatte leider keine Gegnerin und wurde somit kampflos Siegerin in dieser Gewichtsklasse. 39 kg-Klasse: 2. Platz für Corinna Arndt. Corinna zeigt auf ihrem ersten Turnier eine ausgezeichnete Leistung. In einem "Nordischen Turnier" besiegt sie im ersten Kampf Kira Marie Stittner vom KSV 02 Gütersloh per Punktsieg (8:0/2:0). Verliert dann den zweiten Kampf äußerst knapp nach Punkten in drei Runden gegen Bogdana Jewtschuk von der Golden Matte Siegen (1:1/1:0/0:1). Den dritten Kampf gewinnt sie gegen Angelika Stommeln vom AC Ückerath klar nach Punkten (4:0/8:0). Silber für Corinna Arndt. Für das Trainergespann Selim Sari und Wilfried Lutter gibt es bis zu den Deutschen Meisterschaften noch viel zu tun. In diesem Jahr findet sie in Heusweiler (Saarland) vom 27.02-01.03. statt. Gesetzte Teilnehmerinnen sind Viviane Herda und Judit Grobe. - Frank Bartel -

01.02.2009

 

KSV Köllerbach gelingt "Hattrick"

Der KSV Köllerbach sicherte sich bei der 78. Austragung den dritten Titel in Folge und den sechsten in der Vereinsgeschichte und ist Deutscher Mannschafts-Meister. Eine 19:21-Niederlage in Luckenwalde reicht den Saarländern zum Gesamtsieg (Hinkampf 23:16 für den KSV).

1.Luckenwalder SC - KSV Köllerbach 21:19    www.liga-db.de

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