Archiv - Juli 2009

28.07.09

 

Erkan Kaymak trifft Christian Graupeter

Erkan Kaymak, in der kommenden Saison wieder aktiver Ringer der Wittener Oberligamannschaft, war in der vergangenen Woche beruflich in Nürnberg. Die Abende nutzte er, um einen alten Freund zu besuchen. Nicht zu Hause - natürlich auf der Ringer-Matte. Es handelte sich um Christian Graupeter, langjähriger Federgewichtsringer und Deutscher Ex-Meister des KSV Witten 07.

Der Graue", wie er überall genannt wird, ist als Landestrainer - Freistil - in Bayern tätig und leitet den Nürnberger Stützpunkt. Erkan übermittelt die Grüße von Christian Graupeter an alle Freunde und Weggefährten aus seiner Wittener Zeit und stellt nach den Trainingseinheiten in Franken fest: "Man sieht, wir sind noch fit und stark!"

Das Motto des jetzt bayerischen Freistil-Trainers, frei nach dem schweizerischen Dichter Gottfried Keller: Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten!

28.07.09

 

KSV Witten 07 ist wieder im Internet präsent
Domain „www.ksv-witten.de“ zurück gegeben
„Grabber“ wurden ausgebootet

   
Der KSV Witten 07 ist ab sofort unter seiner bekannten Adresse „www.ksv-witten.de“ wieder im Internet präsent. Nach einigen Wochen Abstinenz können jetzt wieder alle interessanten Informationen um den „multi-sportiven Verein im Herzen der Stadt“ abgerufen werden.
 
Vor drei Wochen war es aufgrund eines Wechsels der Webmaster des Vereins und des Providers zu einer kurzfristigen Vakanz der KSV-Adresse gekommen, die sich professionelle „Grabber“ zunutze machten - Firmen oder Privatpersonen, die mit bekannten Internetadressen handeln. Sie kamen in Besitz der Adresse „ksv-witten.de“ an und boten diese zum Kauf an. Eine angebliche Firma mit Sitz in Italien und einem chinesischen Repräsentanten in Berlin wurden als Kontakte benannt, doch Ermittlungen des KSV in dieser Richtung verliefen ergebnislos. Diese Ergebnisse übermittelte der KSV dem deutschen „Domain-Verwalter“ Denic und stellte einen sog. „Disput-Antrag“.  
 
Der war jetzt erfolgreich: Denic stellte dem KSV Witten die bisherige Adresse wieder zur Verfügung, so dass der eigentlich noch im Aufbau befindliche neue Internetauftritt ab sofort eingestellt ist. Darin präsentiert sich der KSV mit allen wichtigen Informationen um den Verein: die Abteilungen Kampfsport mit Ringen, Kick-Boxen und Tae Kwon Do und Breitensport mit ihrem breit gefächerten Angebot, aktuelle Termine, Ergebnisse, Übungszeiten, ein umfangreiches Archiv, ein Link zur eigenen KSV-Jugendseite – ein interessanter Auftritt des „multi-sportiven Ringervereins im Herzen der Stadt“.

22.07.2009

 

Übungsleiterlehrgang des KSB

Weiterer Übungsleiterlehrgang des KreisSportBundes

 

Zum Erwerb der Übungsleiterlizenz im Breitensport bietet der KreisSportBund nach den Sommerferien einen weiteren Lehrgang an. Das Basismodul als Einstieg in die Qualifizierung findet an zwei Wochenenden (28.-30.08. sowie vom 11.-13.09) statt.

 

Darauf aufbauend besteht die Möglichkeit in einem der angebotenen Aufbaumodule (4 Wochenenden) die bundesweit gültige Lizenz noch in diesem Jahr
erwerben zu können.


Informationen unter: 02302-914500 oder aber über den neuen Internetauftritt des KSB-EN: www.ksb-en.de

05.07.2009


„Vier-Sterne-Frühstückscafé“ in der Husemannhalle

Logistik des KSV Witten bei der NRW-Radtour 09 gefragt

 

Spontan waren sich über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „NRW-Radtour ’09“ am Sonntagmorgen in der Wittener Husemannhalle einig: „das Frühstückcafé im Foyer der Halle hat vier Sterne!“ Sie bedankten sich bei den Organisatoren des KSV Witten 07 für ein reichhaltiges Frühstück, das traditionell bis sportgerecht angeboten wurde – mit Brötchen - Brot, Wurst, Schinken, Käse, Marmelade, Joghurt, Honig, Obst, Gemüse, Säfte, Müsli, Cornflakes – alles, was die Radler benötigten, um für die letzte Etappe fit zu bleiben. Fleißige Helferinnen und Helfer vom KSV Witten waren dafür schon sehr früh auf den Beinen und freuten sich dann natürlich über viel Lob:„Das ist das beste Frühstück, das wir auf unserer Tour bisher hatten!“, waren sich Teilnehmer und Verantwortliche der radsportlichen Großveranstaltung gleichermaßen einig.

 

500 Radtouristen waren seit Donnerstag im Revier unterwegs, etwa 150 von ihnen übernachteten dabei in Turn- und Sporthallen, nahmen dort auch jeweils das Frühstück ein – Gemeinschaftserlebnis pur. Partner in den einzelnen Städten waren dann auch Sportvereine, die für das Frühstück sorgten.

 

„Unterstützt ihr die ''NRW-Radtour ’09“, wenn die in Witten Station macht?“, fragte SSV-Geschäftsführer R.W. Schäfer beim Vorstand des KSV Witten 07 an. Klar – in Sachen Großveranstaltungen ist man beim Ex-Bundesligisten geübt, und so kam schnell eine Zusage. Das KSV-Catering-Team hatte umfangreiche Vorbereitungen zu treffen: das Foyer der Husemannhalle wurde in ein gemütliches „Frühstücks-Café" verwandelt, Zutaten für eine sportgerechte Mahlzeit beschafft, das Buffet stand am Sonntag Morgen um halb sechs bereit und zahlreiche Helferinnen und Helfer des Ringerclubs waren zur Stelle, um den Radsportbegeisterten ab sieben Uhr das Frühstück anzubieten.

 

So war die „NRW-Radtour ’09“ für die Radsportbegeisterten aus ganz Deutschland sicher ein bleibendes Erlebnis – die Station in Witten mit der Übernachtung in der Husemannhalle, einer Rundum-Betreuung durch Hausmeister Ulli und die liebevolle und üppige Versorgung durch den KSV Witten dürften wesentlich an diesem positiven Bild mitgewirkt haben.

 

HIER gelangen Sie zu den Bildern.

 

02.07.2009  

 

Ringer-Grand Prix in Dortmund 

 

Ex-KSV’er überzeugen mit zwei Klassensiegen: doppelter Adam (Juretzko und Blok)  

 

Adam Juretzko: Alter schützt vor Leistung nicht  

 

Seit 2002 findet der „Ringer-Grand-Prix“ in Dortmund statt, bis 2007 nur im griechisch-römischen Stil, 2008 kamen die Freistil-Spezialisten hinzu. Am vergangenen Wochenende wurde das international erstklassige Turnier in der Nachbarstadt wieder ausgetragen, es gab „Non-Stop-Ringen“ in der tropisch aufgeheizten Helmut-Körnig-Halle im Sportkomplex Westfalenhallen. 12 Stunden Ringkampf „von neun bis neun“ am Samstag schaffte da auch die größten Fans dieser Sportart, am Sonntag waren es dann „nur“ sieben Stunden.  

 

In dieser Zeit wurde allerdings hochklassiger Ringkampf geboten. Athleten aus insgesamt 22 Nationen waren am Start, Russland kam u.a. mit drei Olympiasiegern in die Nachbarstadt. Mit dabei die Ex-KSV-Ringer Adam Juretzko, Ilyas Özdemir, Viktor Wolfgang, Sylvester Charzewski und Adam Blok. Mit zwei Klassensiegen zeigten die Athleten, weshalb sie in den vergangenen Jahren Stützen der Wittener Bundesligamannschaft waren.  

 

Besonders Adam Juretzko (74 kg, gr.-r. Stil) wusste einmal mehr zu überzeugen und gewann das Dortmunder Turnier bereits zum dritten Mal. Dem 37 jährigen setzten weder die Schwüle in der Körnig-Halle noch die Gegner zu; seine vier Begegnungen am Samstag überstand er glänzend und erfolgreich. Dabei hatte er zuvor angekündigt, dass dies sein letzter internationaler Einsatz sein würde. Nachher war er sich nicht mehr ganz so sicher … Dass Adam Blok in der 60 kg-Klasse im Freistil gewann, war eher eine Überraschung – aufgrund der starken Leistung in seinen drei Kämpfen aber mehr als verdient.  

 

Juretzko startet gegen den Finnen Vaelimaeki mit 7:0 / 3:0, gegen den Litauer Venckaitis war das Ergebnis beim 4:3 / 3:1 weniger deutlich. Den Dauer-Rivalen Konstantin Schneider (Köllerbach) legte der Wittener, der künftig für den SV Weingarten starten wird, im Halbfinale mit 5:0 / 3:0 zu den Akten. Das Finale führte ihn ebenfalls gegen einen Litauer, diesmal den für Hallbergmoos in der Liga kämpfende Kazakevic. Knapp, letztlich aber sicher siegte Adam Juretzko auch hier mit 2:1 / 3:1. Bei der Siegerehrung dieses letzten Kampfes der Samstag-Veranstaltung wurde er von den Zuschauern frenetisch gefeiert. „Schade, dass er nicht mehr in Witten zu sehen sein wird“, waren sich die meisten einig.  

 

Adam Blok setzte sich in seinen drei Begegnungen sehr gut in Szene. Gegen den Litauer Cumakov hatte er beim 6:4 / 3:1 einigen Widerstand zu überwinden. Klarer waren die Resultate dann im Halbfinale gegen Tim Schleicher (Nürnberg) und den Weißrussen Manamedov im Finale: jeweils 4:0 und 3:0 lautete es am Ende des Kampfes – der erste Sieg für den kleinen Polen beim Dortmunder Grand Prix!  

 

Weniger gut konnten sich die anderen Ex-Wittener präsentieren: Ilyas Özdemir (74 kg) musste sich seinem deutschen Konkurrenten Fabian Jähnicke (Frankfurt/Oder) mit 0:5 / 0:3 beugen und war damit bereits in der Qualifikation gescheitert. Ähnlich erging es Viktor Wolfgang, der für Schweden in der 66 kg-Klasse startete und dem Finnen Hiltunen, den späteren Turnier-Fünften, 0:2 / 0:3 unterlag und damit ausschied. Sylvester Charzewski gewann in der gleichen Kategorie zwar in der ersten Runde gegen den Österreicher Marc Bock 12:0 / 4:0, musste sich danach dem späteren Zweitplatzierten Siamionav (Weißrussland) 0:5 / 0:3 geschlagen geben. In der Hoffungsrunde traf er auf den Deutschen Markus Thätner, gegen den er mit 1:3 / 1:3 verlor – es blieb am Ende „nur“ Platz 10 für den Polen, der künftig für den Deutschen Meister Köllerbach auf die Matte gehen wird.  

 

Radoslaw Marcinkiewicz war zwar in der 84 kg-Klasse für Polen gemeldet, nahm jedoch nicht am Turnier teil. Auch er startet demnächst für den KSV Köllerbach.  

 

Am Rande der Wettkämpfe trafen sich die Endkampfgegner der 96 kg-Klasse von Peking, der Russe Aslanbek Chushtov und Lokalmatador Mirko Englich. Zu einer Neuauflage des Olympia-Finals kam es indes nicht. Der Wittener kämpft seit Monaten mit verschiedenen Verletzungen und konnte nicht teilnehmen. Chushtov begann gewohnt stark, fand dann im Endkampf allerdings seinen Meister im Weißrussen Dzeinichenko, der beide Runden mit 3:0 gewann.

 

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