Aktuelles - November 2009

29.11.09

 

Pressestimmen zum 15.Kampftag:

 

 

KSV mit schwacher Quote Witten

29.11.2009, Oliver Schinkewitz

 

Nur zwei Mann bringen ihre Leistung bei 9:30-Abfuhr in Neuss

Zuschauer: 150.

 

Neuss. Bislang durften sich die Ringer des KSV Witten 07 immer mit dem Bundesliga-Kader des KSK Konkordia Neuss messen - jetzt ist man sogar gegen die Reserve der Rheinländer überfordert: Am Samstag setzte es eine 9:30-Abfuhr.

 

„In dieser Besetzung hatten wir einfach keine Chance gegen Neuss”, meinte Trainer Frank Weniger nach der einseitigen Begegnung. Zudem stellten die Gastgeber ihr wohl derzeit bestmögliches Team, hatten einige Ringer aus dem Bundesliga-Kader dabei - „da hätten wir auch mit unserer stärksten Mannschaft keine Chance gehabt.”

Letztlich sah KSV-Coach Weniger aber auch „nur zwei Mann, die bei uns eine gute Leistung gebracht haben: Daniel Schlemmer und Akaki Kuntchulia.” Beide steuerten am frühen Samstagabend einen 4:0-Sieg bei: Schlemmer setzte sich gegen Evgenij Petrov technisch überlegen durch, Kuntchulia drückte seinen Kontrahenten Anatolij Efremov in der zweiten Runde auf die Schultern. Den neunten Wittener Punkt ergatterte Erkan Kaymak bei seiner 1:3-Niederlage gegen Sergej Lupin in der 96 kg-Klasse (Greco).

 

„Der Rest der Mannschaft hat sich leider unter Wert verkauft - darüber wird am Dienstag beim Training noch zu reden sein”, so Weniger, der im 74 kg-Limit in beiden Stilarten die Punkte abschenken musste. Wenig erbaulich war die Vorstellung von Piotr Pankow beim 0:3 gegen Georgius Tziolas. „Gegen einen vollen 84 er ist er körperlich einfach zu schwach”, meinte der Trainer - Gleiches galt für Freistil-Ringer Aram Daghighian. osi

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

 

 

KSV Witten kassiert mit 9:30 höchste Saison-Niederlage

von Dietmar Bock am 29. November 2009

 

Ringer-Oberligist KSV Witten 07 ist in ungewohnter Rolle zur ungewohnten Zeit in der gewohnten Neusser Stadion-Sporthalle erwartungsgemäß ohne Punkte geblieben: Mit 9:30 unterlagen die Wittener der Reserve des KSK Konkordia Neuss im Bundesliga-Vorkampf jedoch ungewohnt deutlich.

 

Das war bei den bisher vielen Dutzend Duellen die bisher höchste Klatsche gegen den Rivalen vom Niederrhein. KSV-Trainer Frank Weniger erklärte: „Die klare Niederlage ist verdient, auch wenn sie am Ende zu hoch ausfiel.“

 

Mit 0:12-Punkte-Hypothek gestartet

 

Er musste die 74 kg-Greco-Klasse mangels Ringer frei lassen und mit dem verletzten Fatih Sirin in 74 kg-Freistil einen Kämpfer aufstellen, der gegen Ali Yurtseven sofort aufgab. Emrullah Köse (120 kg, frei) schenkte zudem als dritter Ausländer Erich Marjalke kampflos die Zähler. So startete der KSV gleich wieder mit der 0:12-Punkte-Hypothek, die nicht annähernd wett gemacht werden konnte.

 

 

Akaki Kuntchulia (rot) vom KSV Witten schulterte gegen Anatolij Efremov seinen zweiten Schultersieg. Es war im 14. Kampf sein 13. Saisonsieg.

 

Archivfoto: Dietmar Bock

„Nur Daniel Schlemmer und Akaki Kuntchulia haben Normalform erreicht, alle anderen blieben weiter darunter“, führt der Coach als Ursache für die höchste Saison-Niederlage an. Die beiden Jugendlichen Ruwen von Diecken (55 kg, gr.) und Halil Ibrahim Özakti (60 kg, frei) waren chancenlos. Sie wurden von Peter Mass geschultert und von Korosh Hibody mit 7:0, 7:0, 7:0 technisch-überlegen ausgepunktet.

 

Nur Kuntchulia und Schlemmer siegen

 

Piotr Pankow (84 kg, gr.) unterlag Bundesliga-Kämpfer Georgius Tziolas knapp mit 0:2, 0:1, 0:2 nach Punkten wie auch Erkan Kaymak (96 kg, gr.) Sergej Lupin mit 2:0, 0:1, 0:5, 0:5. Aram Daghighian (84 kg, frei) war zudem Bundesliga-Ringer Georg Harth mit 0:6, 0:7, 0:6 technisch-unterlegen.

 

Für die positiven Höhepunkte sorgten einmal mehr Daniel Schlemmer (66 kg, gr.) und Akaki Kuntchulia (66 kg, frei). Schlemmer punktete den ursprünglich auch einmal für die Bundesliga vorgesehenen Evgenij Petov 6:0, 7:1, 6:0 technisch überlegen aus, während Kuntchulia den auch schon in der 1. Liga eingesetzten Anatolij Efremov nach 4:0-, 5:0-Rundensiegen im dritten Durchgang schulterte.

 

Quelle: RuhrNachrichten (www.ruhrnachrichten.de)

28.11.09

 

KSV unterliegt in Neuss mit 9:30

 

Bilder zum Kampf finden Sie in unserem Bilderarchiv

 

Einzelergebnisse:

Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
gr-röm
 Peter Mass - Ruwen von Diecken
6:0 / 2:2 SS

4:0

60 kg
freistil
 Korosh Hibody - Halil Ibrahim Özakti
7:0 / 7:0 / 7:0

4:0

66 kg
gr-röm
 Evgenij Petrov - Daniel Schlemmer
0:6 / 1:7 / 0:6

0:4

66 kg
freistil
 Anatolij Efremov - Akaki Kuntchulia
0:4 / 0:5 SS

0:4

74 kg
gr-röm
 Ali Yurtseven - Fatih Sirin AS

4:0

74 kg
freistil
 Samet Dülger - ohne Gegner
 

4:0

84 kg
gr-röm
 Georgius Tziolas - Piotr Pankow 2:0 / 1:0 / 2:0

3:0

84 kg
freistil
 Georg Harth - Aram Daghigian
6:0 / 6:0 / 7:0

4:0

96 kg
gr-röm
 Sergej Lupin - Erkan Kaymak
0:2 / 1:0 / 5:0 / 5:0

3:1

120 kg
freistil
 Erich Marjalke - Emrullah Köse
3.Ausländer

4:0

     

30:09

25.11.09

 

KSV bei der Bundesliga-Reserve von Konkordia Neuss - Wiederholung des Hinkampf-Sieges wird sehr schwer - Samstag (28./17.30) in der Stadion-Sporthalle in Neuss

 

Wehmut kommt auf beim KSV Witten 07, wenn am Samstag (28.11.) die Oberliga-Begegnung bei der Bundesligareserve des KSK Neuss über die Matte geht. In der Vergangenheit waren die Kämpfe zwischen dem KSV und den Rheinländern stets ein Bundesliga-Hit, die Vorkämpfe bestritten dann die Reserveteams beider Vereine. Jetzt kommt der KSV - nach dem Bundesliga-Rückzug - mit seiner „Ersten" in die Halle am Stadion und bestreitet bereits um 17.30 Uhr den Vorkampf zur Erstliga-Paarung der Konkordia gegen die RWG Mömbris-Königshofen ...

 

Im Hinkampf gewannen die Wittener überraschend mit 23:15 und sicherten sich zwei der bis heute zehn Zähler. Der Abstieg dürfte somit eigentlich kein Thema mehr sein. Dennoch will KSV-Trainer Frank Weniger mit seiner Mannschaft weiter punkten, um die letzten Zweifel zu vertreiben.

 

Die Hausherren sind auf jeden Fall favorisiert, beklagt der KSV neben dem knappen Kader auch Verletzungspech von Saisonbeginn an. Nach Patrick Nowotarski, der sich im ersten Kampf verletzte, mussten zuletzt auch Fatih Sirin und Emre Yilmaz passen und sind nicht gleichwertig zu ersetzen. Neuss dagegen hat das Oberligateam mit aktuellen und ehemaligen Bundesliga-Akteuren gespickt. So steht der KSK denn auch mit ausgeglichenem Punktverhältnis von 14:14 auf Rang fünf der Tabelle. Zuletzt wurden aus der aktuellen KSK-Bundesligamannschaft Petov, Efremov und Harth aufgeboten, dazu der immer noch starke Erich Marjalke - das ist schon die halbe Miete für den Sieg.

 

In der Vorwoche gab es für den KSV eine bittere Niederlage in Hohenlimburg. Dennoch sah Coach Weniger Potenzial in der Mannschaft, das vielleicht diesmal abgerufen werden kann. Dabei wird er wohl auf Ruwen von Dieken oder Phillip Passlack, Amir Darvishi, Daniel Schlemmer, Akaki Kuntchulia, Piotr Pankow, Erkan Kaymak und Emrullah Köse setzen, die bislang teilweise mit guten Leistungen überzeugen konnten. Ob das in Neuss reicht?

24.11.09

 

Bundesliga-Splitter vom Wochenende

 

Am vergangenen Wochenende waren wieder zahlreiche ehemalige Aktive des KSV im Einsatz für ihre jetzigen Clubs.

 

So gelang dem KSK Neuss ein 26:10-Auswärtserfolg beim ASV Nendingen. Dazu beitragen konnten u.a. Björn Holk (96 kg) im Kampf gegen Andreas Miekeley (1:0) und Hamberd Durdischew (74 kg) gegen Bastian Bentz sogar technisch überlegen mit 4:0. Immerhin einen Punkt konnte Sergej Skripka bei der Niederlage gegen Benjamin Raiser in der 66 kg-Klasse für seine Farben sichern.

 

Beim Duell Weingarten - Köllerbach (15:17) verbuchte Radoslav Marcinkiewicz für die Gäste einen 3:0-Erfolg über Konstantin Volk (84 kg), während Adam Juretzko für die Gastgeber im ewig jungen Duell gegen Konstantin Schneider "nur" ein 1:0 sichern konnte. Arpad Ritter unterlag für Weingarten gegen Dimitar Kumchev mit 0:4 technisch überlegen (120 kg).

 

Für den SC Anger kam Stoyko Rusev dank seines übergewichtigen Gegners Robert Gütter vom AV Markneukirchen zu vier kampflosen Punkten - Endstand dort: 26:11 für den SC Anger.

 

Mirko Englichs neuer Verein, der 1.Luckenwalder SC, siegte beim KFC Leipzig ohne Mühe mit 24:12. Mirko steuerte in der 96 kg-Klasse gegen Robert Fuchs eine "Vier" dazu bei. Sein Gegner wurde beim Stand von 7:0 und 5:0 für Mirko in der zweiten Runde disqualifiziert.

 

In der zweiten Bundesliga verlor Kevin Schoska mit dem TV Aachen-Walheim 16:20 beim TSV Gailbach. Schoska selbst hatte bis 60 kg allerdings keinen Gegner und sammelte somit  vier Punkte für die Gäste.

 

Petar Kasabov gelang im Kampf gegen Anis Gharbi (84 kg) ein 3:0-Rundenerfolg. Dieser sollte zum Sieg der RG Saarbrücken gegen den ASV Hüttigweiler ausreichen (20:15).

 

Der SC Kleinostheim unterlag dem TKSV Duisdorf mit 13:22. Tim van Voorst kam in der Begegnung mit Vladimir Kunz allerdings vorzeitig auf die Schultern (74 kg).

 

Abschließend konnte Stanimir Dinev in der Klasse bis 120 kg gegen Aichhaldens Lucian Vilcu einen 3:0-Erfolg einfahren (Aichhalden-Schriesheim 16:24).

22.11.09

 

Pressestimmen zum 14.Kampftag

 

Unterbesetzt und ohne Chance

KSV Witten verliert beim Rivalen Hohenlimburg mit 12:27

Zuschauer: 180. - 22.11.2009, Oliver Schinkewitz

 

Chancenlos waren die Oberliga-Ringer des KSV Witten 07 bei ihrer 12:27-Pleite beim KSV Hohenlimburg. Angesichts der vielen Ausfälle im Team von Trainer Frank Weniger war ein viel besseres Abschneiden auch kaum zu erwarten.

 

Die schnelle Schulterniederlage von Youngster Phillip Passlack und das 1:3 von Emrullah Köse gegen den Ex-Wittener Max Lodwich sorgten für einen 1:7-Rückstand. Auch Amir Darvishi ging danach leer aus, verlor mit 1:3-Runden. Den ersten Sieg brachte Erkan Kaymak in der 96 kg-Klasse gegen Björn Pulla unter Dach und Fach. Gut erholt von seiner Grippe zeigte sich Daniel Schlemmer, der mit 3:0 sicher gewann. Das 8:12 zur Pause war aus Sicht des ehemaligen Bundesligisten noch ein passables Resultat.

 

Danach aber war nicht mehr viel zu holen - allein Akaki Kuntchulia untermauerte seine Klasse durch einen technisch überlegenen 4:0-Punktsieg. Zu gerne hätte sich der KSV für die Hinkampf-Niederlage revanchiert, doch in dieser Besetzung war einfach nicht mehr drin gegen die favorisierten Hohenlimburger. Die TSG Herdecke kann dagegen derweil weiterhin vom Aufstieg träumen: Nach dem 24:14-Erfolg gegen Germania Krefeld scheint die Aufstiegsrunde gesichert zu sein. osi

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

 

 

Keine Chance auf Revanche -

KSV verliert in Hohenlimburg klar mit 12:27

von Dietmar Bock am 22. November 2009

 

Ringer-Oberligist KSV Witten 07 hatte beim Vierten KSV Hohenlimburg keine Chance auf die erhoffte Revanche. Mit 12:27 unterlag der Ex-Bundesligist beim Aufsteiger deutlicher als beim 17:20 im Hinkampf.

 

"Es war mehr drin", bilanzierte Trainer Frank Weniger, doch: "Amir Darvishi ist überraschend eingebrochen und Emrullah Köse war einfach zu schwach", hatte er sich von diesen beiden Siege erhofft. Amir Darvishi (66 kg, frei) startete mit dem 3:1 in Runde eins wie erwartet. Dann aber überließ er Nils Hausegger nicht nur die Initiative, sondern beim 0:2, 2:5, 0:3 auch die Punkte. "Amir hatte morgens noch reichlich Gewicht gemacht und war dann platt", so des Trainers Fazit nach zu später Vorbereitung seines Ringers. Emrullah Köse (120 kg, frei) enttäuschte gegen den 21 kg schwereren Ex-Wittener Maximilian Lodwich. Nach 1:1 (letzte Wertung Köse), 1:1 (Lodwich) und 0:1 ging er im vierten Durchgang mit 0:5 unter.

 

Erkan Kaymak zwingt seinen Gegner in die Knie

 

Da Youngster Phillip Paßlack (55 kg, gr.) gegen Schultersieger Sylvio Kempter chancenlos war, lag der KSV nach drei Duellen mit 2:10 zurück, ehe der aufgerückte Erkan Kaymak (96 kg, gr.) den Ex-Annener Björn Pulla nach 0:2-Rundenrückstand (0:1, 0:1) willens- und konditionsstark mit 1:0, 2:0, 1:0 in die Knie zwang.

Wittens Piotr Pankow (blau) gab sein Duell gegen den starken Christian Zuhr knapp mit 0:1, 0:1, 1:2 ab.

 

Foto: Dietmar Bock

Der ebenfalls aufgerückte, technisch sehr starke Jugendringer Daniel Schlemmer (66 kg, gr.) ließ Mike Hölzel taktisch clever mit 2:0, 2:0, 1:0 das Nachsehen und brachte Witten zur Pause auf 8:12 heran.

 

"Terrier" Akaki Kuntchulia als Lichtblick

 

Doch dann gab es für den siebenmaligen Deutschen Mannschafts-Meister nicht mehr viel zu holen. Aram Daghighian (84 kg, frei) schenkte als dritter Ausländer ebenso die Punkte ab wie der verletzte Emre Yilmaz (74 kg, gr.) per Aufgabe. Die Ex-Wittener Ingo Holländer und Waldemar Arnold siegten so kampflos.

 

Der gleichfalls angeschlagene Sven Lutter (74 kg, gr.) wurde von Sven Stolzewski geschultert und Piotr Pankow (84 kg, gr.) unterlag Christian Zuhr knapp mit 0:1, 0:1, 1:2. Einziger Lichtblick: Akaki Kuntchulia (74 kg, frei). Der "Terrier" nahm seinen Ex-Teamkollegen Nodari Kashakashvili mit 5:0, 5:0, 1:0 technisch überlegen auseinander.

 

Quelle: Ruhr Nachrichten (www.ruhrnachrichten.de)

21.11.09

 

KSV unterliegt Hohenlimburg mit 12:27
Revanche für die Hinkampf-Niederlage nicht geglückt

 

Bilder finden Sie jetzt in unserer Bildergalerie

 

Einzelergebnisse:

Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
gr-röm
 Sylvio Kemter - Phillip Paßlack
7:0 SS

4:0

60 kg
freistil
 Nils Hausegger - Amir Darvishi
1:3 / 2:0 / 5:2 / 3:0

3:1

66 kg
gr-röm
 Mike Hölzel - Daniel Schlemmer
0:2 / 0:2 / 0:1

0:3

66 kg
freistil
 Nodari Kashakashvili - Akaki Kuntchulia
0:5 / 0:5 / 0:1

0:4

74 kg
gr-röm
 Waldemar Arnold - Emre Yilmaz
AS

4:0

74 kg
freistil
 Sven Stolzewski - Sven Lutter
6:0 / 2:0 SS

4:0

84 kg
gr-röm
 Christian Zuhr - Piotr Pankow 1:0 / 1:0 / (1):1

3:0

84 kg
freistil
 Ingo Holländer - Aram Daghigian
3.Ausländer

4:0

96 kg
gr-röm
 Björn Pulla - Erkan Kaymak
1:0 / 1:0 /0:1 / 0:2 / 0:1

2:3

120 kg
freistil
 Maximilian Lodwich - Emrullah Köse
1:(1) / (1):1 / 1:0 / 5:0

3:1

     

27:12

19.11.09

 

KSV am Samstag zu Gast in Hagen-Hohenlimburg

(19:30 Uhr / Realschule "Im Kley")

Favorit soll ein wenig geärgert werden

 

Am kommenden Samstagabend startet das Team von Trainer Frank Weniger die kurze Reise in die Nachbarstadt Hagen, um beim dort heimischen KSV Hohenlimburg seine Visitenkarte abzugeben.

 

Den Hinkampf konnten die Hagener mit 20:17 in der Husemannhalle gewinnen. Da allerdings ging Piotr Pankow noch als dritter Ausländer über die Waage und der KSV mußte vier Punkte schon im Vorfeld abgeben. Für den Rückkampf hatte man sich evtl. einen Sieg beim Favoriten ausgemalt, allerdings scheint dies aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Emre Yilmaz und Fatih Sirin kaum noch machbar. Beide waren im Hinkampf noch entscheidende Siegringer für den KSV.

 

Coach Frank Weniger steht mangels personeller Alternativen nun also erneut vor der unbequemen Aufgabe, eine schlagkräftige Truppe aufbieten zu müssen. Dabei werden aller Voraussicht nach die gleichen Aktiven zum Einsatz kommen, wie beim Überraschungserfolg gegen den AC Mülheim am vergangenen Samstag.

 

Der Gastgeber aus Hohenlimburg ist da augeglichener besetzt und konnte die anfallenden Verletzungen in dieser Saison meist recht gut kompensieren. "Dennoch sollte man uns nicht unterschätzen" urteilt Frank Weniger vor dem Kampf und hofft darauf, dem KSV Hohenlimburg ähnlich wie im Hinkampf Paroli bieten zu können. Schließlich gab es in dieser Oberliga-Saison zwar schon viel Schatten, allerdings auch bereits einige Lichtblicke beim Traditionsverein aus der Ruhrstadt.

16.11.09

 

Bundesliga-Schnipsel vom Wochenende -

Adam Juretzko mit Weingarten weiter auf Platz 1

 

Allmählich geht es auch in der Ringer-Bundesliga in die heiße Phase - das Rennen um die begehrten Endrundenplätze läuft auf Hochtouren.

 

Adam Juretzko landete mit dem SV Germania Weingarten in Mainz einen weiteren Auswärtssieg (13:25). Er selbst jedoch verlor in der 84 kg-Kategorie gegen den Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele von 2008, dem Franzosen Christophe Guenot in drei Runden (0:3, 3:3, 0:1). Arpad Ritter kam für die Staffel aus Baden-Württemberg nicht zum Einsatz.

 

Beim NRW-Nachbarn KSK Konkordia Neuss kamen gleich fünf ehemalige Wittener zum Einsatz. In der Bundesliga-Begegnung gegen den KSV Aalen (17:19)  unterlag Mahmut Cavusoglu in der Klasse bis 66 kg dem amtierenden deutschen Meister Christian Fetzer mit 2:3 (1:1, 4:2, 1:0, 0:2, 0:1) ebenso knapp wie Ilyas Özdemir gegen Balint Korpasi (74 kg - 3:0, 1:0, 0:2, 0:2, 0:1) und Hamberd Durdischew gegen Olegk Motsalin (74 kg - 1:0, 1:1, 1:1, 1:5). Einzig Björn Holk konnte in der 96 kg-Klasse gegen Patrick Nuding einen klaren Sieg einfahren (1:0, 6:0, 3:0). Sergei Skripka bezwang für die Neusser Reserve beim 36:0-Erfolg  gegen Herdecke Igor Domovets mit 3:1. Die TSG trat dort nur mit 8 Aktiven an, Neuss stellte einen dritten Ausländer. Der Einlagekampf ging mit 27:9 an die Rheinländer.

Der KSV Köllerbach bezwang vor heimischem Publikum die RG Hausen-Zell mit 29:7 - allerdings erneut ohne die beiden Ex-Wittener Sylvester Charzewski und Radoslaw Marcinkiewicz.

 

Der SV Hallbergmoos unterlag in der Gruppe Ost dem SV Anger. Tatkräftig dazu beitragen konnte Ex-KSV'er Stoyko Rusev, der in der Klasse bis 55 kg Dominic Kurz technisch überlegen besiegte (7:0, 3:0, 3:0). Mirko Englich kam in der Klasse bis 96 kg sogar zu einem Schultersieg gegen Artur Omarov (bei 2:1-Rundenführung) und steuerte somit vier Punkte zum 25:10-Auswärtserfolg des 1.Luckenwalder SC beim ASV Hof bei.

 

Olaf Brandt besiegte Sascha Horlbeck in der 66 kg-Klasse ebenfalls vorzeitig auf Schultern. Endstand dort: 25:11 für Olaf's RV Thalheim gegen den KFC Leipzig.

 

Weitere Ergebnisse aus der 2.Liga:

Petar Kasabov war beim 27:14 der RG Saarbrücken gegen die zweite Mannschaft der RWG Mömbris ohne Gegner. Tim van Voorst besiegte in der 66 kg-Klasse Paul Illgen mit 3:2 (TKSV Duisdorf - TSV Gailbach 20:20). Kevin Schoska gewann gegen Ibrahim Fallacara mit 3:0 PS (Aachen-Walheim - KSC Niedernberg 23:16).

Für Niedernberg kam Feti Karakas nicht zum Einsatz.

 

Weitere Kampfdaten und Tabellen finden Sie auf den Seiten der Liga-Datenbank (www.liga-db.de)

15.11.09

 

Pressestimmen zum 13.Kampftag:

 

 

KSV nimmt Revanche gegen Köln

Witten, 15.11.2009, Oliver Schinkewitz

 

Überraschender 21:19-Erfolg

Kuntchulia sorgt für den entscheidenden Sieg

KSV Witten 07 - AC Köln-Mülheim 21:19

 

Mit diesem Resultat war nicht ohne Weiteres zu rechnen: Der ersatzgeschwächte KSV Witten 07 revanchierte sich am Samstag gegen den AC Köln-Mülheim für die knappe 19:20-Hinkampf-Niederlage und gewann mit 21:19.

 

Einmal mehr war Trainer Frank Weniger vorab nicht zu beneiden, denn in Sachen Aufstellung war wieder sein taktisches Geschick gefragt, um eine Staffel zu stellen, die Siegchancen haben konnte.

 

Den Anfang machte Youngster Ruwen von Diecken, der wie im Hinkampf Mülheims Maximilian Huisinga früh auf die Schultern zwang. Emrullah Köse stand gegen den 13 Kilogramm schwereren Andre´ Petri zweimal vor einem Schultersieg, musste sich aber in vier Runden mit 1:3 geschlagen geben. Im vorgezogenen Kampf gegen Thorsten Meurer wurde Aram Daghighian von Trainer Frank Weniger als dritter Ausländer aufgeboten - somit gingen die Punkte an das Team von AC-Coach Günter Tabel.

 

Ohne Chance war Halil-Ibrahim Özakti, den in der 60-kg-Klasse sein Gegner Vladyslav Vorononok in der zweiten Runde vorzeitig bezwang. In der Klasse bis 96 kg war der erfahrene Thomas Meyer zu stabil und routiniert für Wittens aufgerückten Erkan Kaymak. Immerhin konnte Erkan eine Runde mitnehmen und gab nur eine „Drei” ab. Somit stand zur Pause aber schon ein 6:14-Rückstand im Kampfprotokoll - damit allerdings war der KSV noch längst nicht geschlagen.

 

Jetzt kamen die Sieg-Ringer in Reihen der Gastgeber: Junior Daniel Schlemmer, der unter der Woche grippegeschwächt flach lag, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und überraschte Mülheims Massimo Profeta mit einem 3:1-Erfolg. Piotr Pankow ging erstmals für den KSV als deutscher Staatsbürger auf die Matte. Sichtlich motiviert drückte er seinen Gegner - obgleich stilartfremd - schon in der ersten Runde auf die Schultern. Gegen Amir Darvishi hatte Mülheim keinen Gegner aufzubieten - vier weitere Punkte für den KSV. Beim Zwischenstand von 17:15 mussten nun die letzten beiden Kämpfe über Sieg oder Niederlage entscheiden. Wittens Routinier Akaki Kuntchulia zeigte - aufgerückt ins 74 kg-Limit - gegen Christian Burgwinkel, wie angriffslustig er sein kann und wurde nach seinem 13:0-Erfolg und somit vier weiteren Mannschaftspunkten für den KSV von Gästetrainer Günter Tabel freundschaftlich fair auf Schultern wieder in die Wittener Ecke getragen - damit nämlich stand der vorzeitige Gesamtsieg für den KSV Witten fest.

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

 

 

KSV Witten hat Klassenerhalt so gut wie sicher

von Dietmar Bock am 15. November 2009

 

Ringer-Oberligist KSV Witten 07 nahm mit dem nicht eingeplanten 21:19 gegen den vormaligen Vierten AC Köln-Mülheim erfolgreich Revanche für das 19:20 aus dem Hinkampf. Damit dürfte der KSV den Klassenerhalt gepackt haben.

 

Beide Teams hatten vor allem mit Ausfällen zu kämpfen. Fatih Sirin (74 kg, Freistil), Patrick Nowotarski (74 kg, Greco) und Emre Yilmaz (66 kg, gr.) fehlten beim KSV ebenso wie bei den Gästen die starken Freistilisten David Sefidroudi (66 kg) und Abusupiyan Magomedov (74 kg).

 

Mülheims Trainer Hansi Schmitz mutmaßte vor dem ersten Duell: "Nach unseren Grippe-Ausfällen wird das hier ganz, ganz schwer." Er sollte Recht behalten. "Die Jungs haben herausragend gekämpft", zollte indes KSV-Coach Frank Weniger seinen Ringern verdientes Lob, gestand zugleich aber ein: "Natürlich kam uns entgegen, dass auch bei Köln zwei gute Kämpfer fehlten."

 

"Auftragskiller" Kuntchulia lässt seinem Gegner keine Chance

 

Ruwen von Diecken (55 kg, gr.) schulterte Maximilian Huisinga - wie schon in Köln - erneut in der zweiten Runde und Piotr Pankow (84 kg, gr.), der am Freitag doch noch eingedeutscht worden war, legte Daniel Thron nunmehr "auf gut deutsch" aufs Kreuz.

 

Der aufgerückte Erkan Kaymak (96 kg, gr.) verlor gegen den elf Kilogramm schwereren Thomas Meyer mit 1:3. Dem KSV war das fast egal, er hat nach dem überraschenden Sieg gegen Köln-Mülheim der Verbleib in der Oberliga fast sicher.

Foto: Barbara Zabka

Ferner rang der durch eine starke Grippe geschwächte Daniel Schlemmer (66 kg, gr.) Massimo Profeta mit 3:3 (letzte Wertung Profeta), 1:0, 2:1, 1:0 nieder. Der ebenfalls aufgerückte "Auftragskiller" (O-Ton Weniger) Akaki Kuntchulia (74 kg, frei) ließ Christian Burgwinkel, den er in der zweiten Runde eigentlich geschultert hatte, beim technisch überlegenen und sehenswerten 3:0, 6:0, 6:0 keine Chance und sicherte im vorletzten Kampf den Gesamtsieg wie auch den Klassenerhalt. Amir Darvishi (66 kg, frei) blieb indes ohne Gegner.


Emrullah Köse verliert überraschend

 

Der aufgerückte Emrullah Köse (120 kg, frei) hatte den 13 kg schwereren Andre Petri gar zweimal auf den Schultern, was Kampfrichterin Daniela Ewers (ASV Westerfilde) ebenso übersah wie bei Kuntchulia. Köse verlor so überraschend mit 2:3, 4:0, 0:1, 0:3.

 

Die Niederlagen von Youngster Halil Ibrahim Özakti (60 kg, frei) gegen Schultersieger Vladyslav Vorononok und vom ebenfalls aufgerückten Erkan Kaymak (96 kg, gr.) gegen den elf kg schwereren 3:1-Sieger (1:0, 0:1, 0:1, 0:1) Thomas Meyer waren zu erwarten. Aram Daghighian (84 kg, frei) ging gegen Thorsten Meurer erneut als dritter Ausländer auf die Matte und schenkte die Punkte ebenso ab wie der am Ellenbogen verletzte Sven Lutter (74 kg, gr.), der das Duell gegen Denis Novakov aufgab.

 

Quelle: RuhrNachrichten (www.ruhrnachrichten.de)

14.11.09

 

KSV gelingt die Revanche gegen den AC Mülheim 1892
21:19-Erfolg durch starke Mannschaftsleistung

 

Bilder zum Kampf finden Sie in unserem Bilderarchiv.

 

Einzelergebnisse:

Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
gr-röm
 Ruwen von Diecken - Maximilia Huisinga
3:1 / 4:0 SS

4:0

60 kg
freistil
 Halil Ibrahim Özakti - Vladyslav Vorononok
0:6 / 0:4 SS

0:4

66 kg
gr-röm
 Daniel Schlemmer - Massimo Profeta
3:(3) / 1:0 / 2:1 / 1:0

3:1

66 kg
freistil
 Amir Darvishi - ohne Gegner

4:0

74 kg
gr-röm
 Sven Lutter - Denis Novakov
AS

0:4

74 kg
freistil
 Akaki Kuntchulia - Christian Burgwinkel
3:0 / 6:0 / 6:0 SS

4:0

84 kg
gr-röm
 Piotr Pankow - Daniel Thron 4:0 SS

4:0

84 kg
freistil
 Aram Daghigian - Thorsten Meurer
3.Ausländer

0:4

96 kg
gr-röm
 Erkan Kaymak - Thomas Meyer
1:0 / 0:1 / 0:1 / 0:1

1:3

120 kg
freistil
 Emrullah Köse - Andre Petri
2:3 / 4:0 / 0:1 / 0:3

1:3

     

21:19

13.11.09

 

KSV Witten empfängt den Tabellen-Vierten AC Mülheim

Piotr Pankow kann als Deutscher starten

Samstag, 14.11., 19.30 Uhr, Husemannhalle 

 

Der Tabellen-Vierte der Ringer-Oberliga, AC Köln-Mülheim (14:10 Punkte), gibt an diesem Wochenende seine Visitenkarte beim heimischen KSV Witten 07, der auf Rang 8 steht, ab. Die Begegnung wird am Samstag (12.9.) um 19.30 Uhr in der Husemannhalle angepfiffen.

 

KSV-Trainer Frank Weniger hatte es zuletzt nicht leicht. Zu knapp sind die personellen Möglichkeiten, zudem verletzte sich KSV-Routinier Fatih Sirin in der Vorwoche schwer und könnte längere Zeit ausfallen. Auch Amir Darvishi und Emrullah Köse zogen sich Blessuren zu, dürften jedoch heute wieder auf der Matte stehen. Zum Glück hat der KSV bereits acht Punkte gesammelt und könnte so schon fast gesichert sein. „Im nächsten Jahr wird es deutlich besser aussehen“, weiß der Wittener Coach zu berichten. So ist er schon auf der Suche nach Verstärkung und Ergänzung für das nächste Jahr, auch will er dann wieder eine Reservemannschaft aufbieten.

 

Nur knapp mit 20:19 setzten sich die Kölner im Hinkampf durch – eine der Begegnungen, die der KSV Witten hätte gewinnen können, wenn nur ein weiterer Punktesammler in seinen Reihen gestanden hätte. Ähnlich knappe Ergebnisse gab es auch in anderen Kämpfen, so dass ein deutlich besserer Tabellenstand durchaus möglich wäre.

 

Der Kölner Traditionsverein, gegründet 1892, hat mit David Sefidroudi einen „Top-Scorer“ in seinen Reihen. Der Sohn des früheren Aldenhovener Bundesliga-Stars gewann bis 66 bzw. 74 kg im Freistil alle Begegnungen. So setzte er sich auch gegen den KSV-Ringer Akaki Kuntchulia durch, der natürlich jetzt auf Revanche hofft und dem Kölner die erste Niederlage beibringen will.

 

Doch auch andere AC-Ringer repräsentieren durchaus gehobenes Oberliga-Niveau. So der 66 kg-Klassiker Sergej Eidel, Denis Novakov und der Ex-Neusser Fatih Cinar (74 kg), Magomedov (84 kg) oder Thomas Meyer (96 kg), die stets für Siege und Punkte gut sind.

 

Dagegen haben die Gäste Probleme in der 55 kg-Klasse, so dass die Wittener hier auf Punkte hoffen können. Ansonsten werden alle Einzelpartien sicher hart umkämpft sein. Ruwen von Dieken, Daniel Schlemmer, Amir Darvishi, Akaki Kuntchulia, Piotr Pankow, Erkan Kaymak, Emrullah Köse und Mike Schmiers werden alles daran setzen, die knappe Hinkampf-Niederlage auf der Matte der Husemannhalle vielleicht in einen knappen Sieg umzuwandeln. Denn der AC Mülheim hatte auch in der Vorwoche beim KSV Hohenlimburg mit 20:21 das schlechtere Ende für sich.

13.11.09

 

Schweinegrippe

 

„Wer sich krank fühlt, bleibt besser zu Hause"

Es gibt momentan keine Pflichten für Sportvereine, wie sie mit dem Thema "Schweinegrippe" umgehen sollen. Es sollten allerdings die allgemeinen Hygienevorschriften beachtet werden.
Zu diesem Thema möchte der SSV auf eine allgemeine Info des Ennepe-Ruhr-Kreises hinweisen:


Die Telefone in Arztpraxen und im Fachbereich Soziales und Gesundheit des Ennepe-Ruhr-Kreises stehen nicht still. Allein im Kreishaus laufen täglich mehr als einhundert Anrufe rund um die „neue Grippe" auf, Tendenz steigend. „Wir haben ein Stadium erreicht, in dem wir individuelle Anfragen von Bürgern in der Regel nicht mehr beantworten können. Die Mitarbeiter sind voll und ganz damit beschäftigt, eingehende Fälle zu bearbeiten, Krankheitshäufungen in Gemeinschaftseinrichtungen im Blick zu haben und die Logistik rund um die Impfung zu organisieren ", macht Dr. Hans-Joachim Boschek deutlich.
Der Kreis habe bisher die Erfahrung gemacht, dass sich Fragen häufig wiederholen und sehr allgemein gehalten seien. „Es würde uns sehr helfen, wenn die Bürger bei der Suche nach entsprechenden Antworten auch auf andere Quellen wie die Internetseite des Robert-Koch-Institutes oder das Bürgertelefon des Landes Nordrhein-Westfalen zurückgreifen würden. Wer nur wissen will, welcher Arzt als Impfstelle infrage kommt, kann die Internetseite des Kreises nutzen." Impfnachfrage steigend Nach einem verhaltenen Beginn hat die Nachfrage nach einer Impfung gegen die „neue Grippe" deutlich zugenommen. „Das liegt sicher an der steigenden Zahl der Krankheitsfälle. Allein in der letzten Woche hatten wir rund 100 neue Fälle. Insgesamt sind damit seit Juli mehr als 430 Bürgerinnen und Bürger des Kreises nachweislich an der ´neuen Grippe´ erkrankt. Betroffen ist vor allen die Altergruppe zwischen 6 und 25 Jahren." Die allgemeinen Ratschläge des Gesundheitsamtes, die sich vor allem an Gemeinschaftseinrichtungen richten, haben sich durch den Anstieg der Infektionen nicht geändert.

Es bleibt bei folgenden Regeln:
Erstens: Wer krank ist, bleibt zu Hause und kehrt erst dann zurück, wenn er einen Tag lang fieberfrei ist.
Zweitens: Kranke und Gesunde achten beim Händewaschen, Niesen und Husten penibel auf Alltagshygiene.
Und drittens: Es sollte besonderer Wert auf die Reinigung und Desinfektion der Türgriffe, Treppengeländer und Lichtschalter gelegt werden.
Mit Blick auf die beginnende Grippesaison warnt Dr. Boschek allerdings auch vor einer übertriebenen Reaktion rund um den Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen. „Inzwischen kann sich jeder überall anstecken, egal ob im Klassenzimmer, im Kinosaal oder in der Wartschlange vor der Supermarkt-Kasse." Hausarzt berät Wer sich impfen lassen möchte, sollte sich zunächst immer mit seinem behandelnden Hausarzt beraten. „Am Ende bleibt es aber dabei, dass jeder für sich entscheidet, ob er sich impfen lässt oder nicht. Einflussfaktoren können dabei der Beruf aber auch Vorerkrankungen wie Asthma oder Diabetes sein", so Dr. Boschek. Bislang standen dem Ennepe-Ruhr-Kreis 16.500 Impfdosen zur Verfügung, in diesen Tagen geht eine weitere Lieferung von 5.500 Dosen an die Impfärzte. Bisher konnten alle Anforderungen bedient werden, erste Engpässe zeichnen sich aber jetzt ab. Dabei gilt: Auf die Menge der zur Verfügung stehenden Kontingente hat der Kreis keinen Einfluss. Die vom Land bestellten Impfdosen werden gemäß einem Bevölkerungsschlüssel gleichmäßig auf Kreise und kreisfreien Städte verteilt.
Nach Angaben des Fachbereiches Soziales und Gesundheit des Ennepe-Ruhr-Kreises liegt die Zahl der seit Mitte Juli an der „neuen Grippe" Erkrankten aktuell bei 463. Die Betroffenen kommen aus Breckerfeld (22), Ennepetal (42), Gevelsberg (36), Hattingen (140), Herdecke (33), Schwelm (26), Sprockhövel (30), Wetter (26) und Witten (108).
Weitere Informationsquellen
Die Liste der inzwischen mehr als 100 Ärzte, die im Ennepe-Ruhr-Kreis Impfungen anbieten, ist auf der Homepage des Ennepe-Ruhr-Kreises unter www.en-kreis.de im Bereich Bürgerservice/ Informationen von A-Z/ Neue Influenza AH1N1 zu finden.
Für Bürgeranfragen hat die Landesregierung unter „Nordrhein-Westfalen direkt" eine Hotline geschaltet. Sie ist wochentags von 8 und 18 Uhr unter 01803/100 210 (9ct./Min, abweichende Tarife aus Handynetzen) zu erreichen. Zusätzlich wurde unter der Adresse www.neuegrippe.nrw.de eine Internetseite eingerichtet.
Das Internetangebot des Robert-Koch-Institutes ist unter www.rki.de zu finden.
Stichwort: Symptome „Neue Grippe"
Symptome, die auf die „neue Grippe" hindeuten, sind ein plötzlich beginnendes Krankheitsgefühl, Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Muskel-, Glieder- und/oder Kopfschmerzen Appetitlosigkeit, Übelkeit, Durchfall, Husten oder Schnupfen. Nach wie vor gilt, wie bei der saisonalen Grippe auch, eine einfache, aber effektive Vorbeugungsmaßnahme ist das regelmäßige und gründliche Händewaschen, darüber hinaus sollten größere Menschenansammlungen gemieden werden.

 

Quelle: Pressedienst EN-Kreis, Ingo Niemann (02336 / 932062)
(jk-10/11/09)

 

10.11.09

 

Bundesliga-Schnipsel von den ersten Kämpfen der Rückrunde (6.-8.11.2009)

Mirko Englich mit zwei Schultersiegen - Adam Juretzko unterliegt

 

Am vergangenen Wochenende begannen die Ringer-Bundesligen mit den beiden ersten Kampftagen der Rückrunde - einige Sportler waren gleich zweimal aktiv.

 

Der Deutsche Meister Adam Juretzko (74 kg) kam zweimal zum Einsatz, allerdings in der 84 kg-Kategorie. Gegen Neuss(28:9) musste er sich dem langjährigen Konkurrenten Max Schwindt mit 2:3 geschlagen geben (2:0, 0:1, 2:0, 0:1, 0:1). Im Kampf Mömbris gegen Weingarten (11:21) setzte er sich gegen Michael Carl 1:0 (1:0, 0:1, 1:0, 1:0) durch. In der gleichen Begegnung stand Arpad Ritter (84 kg) gegen Peter Weisenberger im SVG-Team und unterlag 1:3 (2:0, 0:1, 0:1, 0:1).

 

Ilyas Özdemir (74 kg) schaute bei den Begegnungen des KSK Neuss gegen Weingarten (9:28) und Hausen-Zell (26:12) erneut zu. Gegen Hausen-Zell hingegen wurde Mahmut Cavusoglu (66 kg) eingesetzt und gewann 3:0 gegen Simon Waßmer.  Björn Holk kam in der 120 kg-Klasse zu einem 3:1 gegen Sven Kiefer. Im Weingarten-Kampf unterlag er indes 1:3 gegen René Zimmermann (96 kg – 0:1, 1:0, 0:1, 0:2). Sergej Skripka kam bis 66 kg zum Einsatz und unterlag 0:3 gegen Oleg Boikov (0:1, 0:2, 0:1).

Meister Köllerbach trat in Freiburg (26:10) und Seeheim (31:5) jeweils ohne Sylvester Charzewski und Radoslaw Marcinkiewicz an.

 

In der Ost-Gruppe gewann Stoyko Rusev (55 kg) für den SC Anger gegen Argir Palazov vom ASV Hof (32:6) auf Schultern. Vizemeister Luckenwalde stellte sich in Lichtenfels vor (25:11), Mirko Englich kam bis 96 kg zum Schultersieg gegen Stefan Hartan. Im Heimkampf gegen Thalheim (25:11) siegte er gegen André Montag wiederum auf Schultern.

 

In Liga zwei kämpfte Feti Karakas für den KSC Niedernberg im Hessen-Derby beim TSV Gailbach und gewann gegen Sebstian Höglmeier mit 3:1 (0:1, 1:0, 1:0, 1:0).

 

Die Bundesliga Ost wird nach dem 11. Kampftag vom SC Anger (20:2) angeführt, gefolgt von Luckenwalde (19:3), Burghausen (18:4) und Hof (15:7). In der Westgruppe ist ASV Mainz 88 (20:2) weiter vorn, dahinter Weingarten (19:3), Köllerbach (18:4), Aalen (15:7) und Mömbris (14:8).

08.11.09

 

Presse:

 

11:29 - Sirins Schmerz schockt den KSV

von Dietmar Bock am 8. November 2009

 

Ringer-Oberligist KSV Witten 07 unterlag beim ungeschlagenen Spitzenreiter TSG Herdecke um fünf ehemaligen KSV-Ringer, erwartungsgemäß klar. Wie im Hinkampf ging das EN-Duell mit 29:11 an die "Wittener Reserve".

 

Schmerzlicher als die Niederlage ist für den KSV der Ausfall von Fatih Sirin (74 kg, Freistil). Der ehemalige Bundesliga-Ringer gab seinen Kampf gegen den Ex-Wittener Pjotr Demjanow mit Verdacht auf Kreuzbandriss auf. Wegen der enormen Schmerzen musste ihn der extra herbeigerufene Notarzt erst noch transportfähig machen. Am Montag soll im Krankenhaus ein MRT weiteren Aufschluss geben.

 

Da auch Emre Yilmaz (74 kg, griechisch-römischer Stil) gegen den Ex-Wittener Sebastian Kauer sofort wegen eines Knorpelschadens im rechten Zeigefinger aufgab, muss sich KSV-Trainer Frank Weniger nun einiges einfallen lassen.

 

Improvisation gefragt

 

"Beide fallen zumindest einige Wochen aus", so seine Einschätzung, "da werden wir weiter improvisieren müssen. Es ist schon hart, in nur drei Monaten zwei Kreuzbandrisse hinnehmen zu müssen", erinnert er an das frühe Aus von Rückkehrer Patrick Nowotarski gleich im ersten Saisonkampf.

 

 

Fatih Sirin (blau) musste nach diesem Beinangriff des Ex-Witteners Pjotr Demjanow mit Verdacht auf Kreuzbandriss auf- geben. Er wird vielleicht bis zum Saisonende ausfallen.

 

Foto: Dietmar Bock

 

In Herdecke war man nach diesen Ausfällen sowie Piotr Pankow (84 kg, gr.) als dritten Ausländer, der Reza Alipour die Punkte schenkte, chancenlos. Der jugendliche Newcomer Phillip Passlack (55 kg, gr.) landete gegen den starken Georgier Matcharashvili ebenso auf dem Kreuz wie der aufgerückte Daniel Schlemmer (66 kg, gr.) gegen Igor Domovets und der zu risikofreudige Emrullah Köse (120 kg, frei) gegen den Ex-Wittener Mesut Kayar. Mike Schmiers (96 kg, gr.) war dem ehemaligen Wittener Daniel Stein mit 0:8, 0:6, 0:4 technisch unterlegen und gestattete dem Gastgeber so den siebten "Vierer".

 

Für die Gäste punkteten der ebenfalls angeschlagene Amir Darvishi (66 kg, frei), der dem Ex-KSVer Daniel Beucke 6:2, 8:1, 7:0 technisch überlegen war, und Akaki Kuntchulia (66 kg, frei), der sich mit 3:0, 2:0, 0:2, 1:0 gegen Stephan Thoß für die Vorjahres-Niederlage revanchierte. Erkan Kaymak (84 kg, gr.) blieb zudem ohne Gegner.

 

Quelle: RuhrNachrichten (www.ruhrnachrichten.de)

 

 

Punkte weg, Sirin weg

Witten, 08.11.2009, Oliver Schinkewitz


Bei 11:29-Niederlage in Herdecke verletzt sich KSV-Routinier schwer am Knie. Auch Yilmaz fällt länger aus

TSG Herdecke - KSV Witten 07 29:11

 

Zuschauer: 120.

 

Herdecke. „Eigentlich wollten wir sie ja ein wenig kitzeln”, meinte KSV-Trainer Frank Weniger - aber die Realität bescherte dann doch eine 11:29-Schlappe bei Titelkandidat TSG Herdecke.

 

Und dummerweise gingen nicht nur die beiden Punkte (die man eh' kaum auf der Rechnung haben konnte) verloren - zudem verletzte sich im letzten Kampf des Abends Fatih Sirin gegen den Ex-Wittener Pjotr Demjanov so schwer, dass er mit Verdacht auf Kreuzbandriss gleich ins Krankenhaus fuhr. „Damit bekommen wir nächste Woche arge Aufstellungs-Probleme”, seufzt Coach Weniger. Denn auch auf Emre Yilmaz (Finger-Verletzung) wird er noch eine Weile verzichten müssen.

 

Überzeugend waren am Samstagabend die Vorstellungen von Amir Darvishi, der technisch überlegen gewann, und von Akaki Kuntchulia, der mit seinem 3:1-Punktsieg gegen Stefan Toss erfolgreich Revanche nahm für die Niederlage in der Vorsaison. KSV-Sieg Nummer drei gab's für Erkan Kaymak, der keinen Gegner hatte.

 

Hier und da hätte es gleichwohl ein wenig mehr sein können - doch Emrullah Köse (120 F) verlor in Runde zwei auf Schulter gegen Mesut Kayar. „Da ist er einfach zu viel Risiko gegangen”, meinte Trainer Frank Weniger.

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

 

07.11.09

 

KSV unterliegt in Herdecke mit 11:29 - Fatih Sirin schwer erletzt

 

Bilder zum Kampf finden Sie jetzt in unserem Bilderarchiv

 

Einzelergebnisse:

Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
gr-röm
 Zurab Matcharashvili - Phillip Paßlack
SS

4:0

60 kg
freistil
 Daniel Beucke - Amir Darvishi
2:6 / 1:8 / 0:7 TÜ

0:4

66 kg
gr-röm
 Igor Domovets - Daniel Schlemmer
SS

4:0

66 kg
freistil
 Stephan Thoß - Akaki Kuntchulia
0:3 / 0:2 / 2:0 / 0:1

1:3

74 kg
gr-röm
 Sebastian Kauer - Emre Yilmaz
AS

4:0

74 kg
freistil
 Pjotr Demjanow - Fatih Sirin
0:1 / 1:0 / 1:0 AS

4:0

84 kg
gr-röm
 ohne Gegner - Erkan Kaymak

0:4

84 kg
freistil
 Reza Alipour - Piotr Pankow
3.Ausländer

4:0

96 kg
gr-röm
 Daniel Stein - Mike Schmiers
8:0 / 6:0 / 4:0 TÜ

4:0

120 kg
freistil
 Mesut Kayar - Emrullah Köse
1:0 SS

4:0

     

29:11

06.11.09

 

Abteilung Breitensport des KSV Witten wählt neue Leiter

Runte und Baeveroth arbeiten im Team

 

Der „multisportive Verein im Herzen der Stadt" KSV Witten 07 hat neben der bekanntesten Abteilung „Ringen" auch eine mitgliederstarke Abteilung „Breitensport". Dort versammeln sich zahlreiche Freizeit-, Hobby- und Gesundheitssportgruppen - von „Aqua-Gymnastik" über Bewegungskindergarten, Pilates und Step-Aerobic bis hin zum „Sport für Ältere". Diese Abteilung wählte in der vergangenen Woche im KSV-Vereinsheim an der Mannesmannstraße eine neue Leitung.

 

Gewählt wurde im „Doppelpack": der langjährige 2. Vorsitzende des KSV, Wolfgang Runte, stellte sich zur Verfügung, um seine Erfahrung weiterzugeben an den 55 jährigen Harry Baeveroth und diesen in das Amt einzuarbeiten. Baeveroth ist seit 15 Jahren Mitglied des KSV Witten und in der „Trimm-Gruppe" aktiv, die regelmäßig mittwochs und sonntags in der Mannesmannhalle trainiert. Der Abteilungsleiter gehört dem Gesamt-Vorstand des KSV Witten 07 an.

 

Weitere Informationen zum KSV-Breitensport unter "ksv-witten.de">, bei KSV-Geschäftsführer Michael Aufermann, Tel. 0163 / 82 68 200, per e-Mail mail: "info@ksv-witten.de", oder dienstags und donnerstags ab 18 Uhr in der „Ostermannhalle" oder dort unter Tel. 02302 / 8 24 25 / Fax 02302 / 88 403.

06.11.09

 

KSV Witten beim Spitzenreiter TSG Herdecke (Sa. 07.11., 19.30 Uhr) in der Aula des Friedrich Harkort-Gymnasiums in Herdecke


Vor einer fast unlösbaren Aufgabe steht Ringer-Oberligist KSV Witten an diesem Samstag. Spitzenreiter TSG Herdecke empfängt im „EN-Duell“ die Weniger-Staffel. des KSV 07. Wegen Renovierung der Bleichstein-Sporthalle findet der Kampf in der Aula des Friedrich Harkort-Gymnasiums statt.

 

Mit nur einem Verlustpunkt aus dem Remis in Krefeld stehen die Nachbarstädter allein an der Tabellenspitze, denn die Seidenstädter kamen zuletzt gegen den AC Ückerath heftig unter die Räder und weisen nun zwei Zähler weniger auf als die TSG. So ist das Saisonziel der Herdecker, nämlich die erneute Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, ein gutes Stück näher gerückt.

 

Die Wittener Mannschaft hingegen muss sich notgedrungen andere Ziele setzen. Zum knappen Kader kommen auch immer wieder Verletzungs- und Gewichtsprobleme. So fehlt seit der ersten Saisonbegegnung der 74 kg-Klassiker Patrick Nowotarski, der seitdem ersetzt werden muss. Gut, dass in den letzten beiden Begegnungen in Hürth und gegen Marten gepunktet werden konnte. So sind die ärgsten Sorgen für den KSV erst einmal vorbei.

 

Herdecke hat Erst- und Zweitliga erfahrene Athleten in den Reihen, die früher auch beim KSV aktiv waren. Sebastian Kauer und Peter Demjanov (74 kg), Daniel Stein und Mesut Kayar (96 kg) sowie Sven Fiedler (120 kg) und Daniel Beucke (60 kg) bilden das Korsett der Gäste-Zehn, zudem steht mit Zurab Matcharashvili ein erstklassiger Georgier in der 55 kg-Klasse, der bislang die optimale Punktzahl erreichte.

 

Frank Weniger muss von Woche zu Woche an seiner Aufstellung tüfteln, um die bestmögliche Formation auf die Matte zu bringen. Ob der „Held“ des Marten-Kampfes, Emre Yilmaz, mit von der Partie sein kann, entscheidet sich kurzfristig. Im Training verletzte er sich am Finger. Daniel Schlemmer, Amir Darvishi, Akaki Kuntchulia, Fatih Sirin, Erkan Kaymak und Emrullah Köse dürften auf jeden Fall dabei sein, so dass es zumindest zu einer Reihe hochklassiger und spannender Kämpfe kommen wird. Ob das am Ende zu einem achtbaren Ergebnis für den KSV reicht, bleibt abzuwarten.


03.11.09

 

Bundesliga-Schnipsel vom letzten Kampftag der Hinrunde (31.10.2009)

Spannung in beiden Ligen - ehemalige KSV-Ringer in verschiedenen Teams

 

Am letzten Kampftag der Hinrunde war es in der zweigeteilten Ringer-Bundesliga spannend und dramatisch. Ehemalige Wittener KSV-Ringer kamen zum Einsatz, einige mussten auch zuschauen.

 

Der Deutsche Meister Adam Juretzko (74 kg) fehlte beim Kampf des SV Germania Weingarten beim ASV Nendingen, zum Einsatz kam hier der Rumäne Ionel Puscasu, der gegen Eduard Kratz mit 2:3 unterlag. Weingarten gewann 25:15.

 

Ilyas Özdemir (74 kg) schaute bei der Begegnung des KSK Neuss gegen KSV Seeheim erneut zu, beim 26:12 kämpfte der Bulgare Plamen Palev im KSK-Trikot und siegte 3:0 gegen Christian Götz. Mit Sergej Skripka (Schultersieg), Mahmut Cavusoglu (3:1) und Björn Holk (3:0) siegten weitere Ex-KSV-Ringer; Hamberd Durdischew wurde in der 74 kg-Partie gegen Martin Daum beim Stand von 1:3, 2:0, 1:5 und 0:3 disqualifiziert.

 

Im Spitzenkampf der Gruppe West musste Meister Köllerbach beim ASV Mainz antreten und unterlag 17:19. Sylvester Charzewski (66 kg) verlor gegen den Ex-Köllerbacher Juri Kohl mit 1:3 (0:3, 0:1, 1:1, 0:1), Radoslaw Marcinkiewicz (84 kg) unterlag dem Rumänen Gheorgita ebenfalls 1:3 (1:1, 0:1, 0:2, 0:1). Mainz ist nun Tabellenführer mit 16:2 Punkten vor Weingarten (15:3) und Köllerbach (14:4). Neuss belegt mit 6:12 Zählern Rang sieben.

 

Stoyko Rusev (55 kg) unterlag im Hit der Ost-Liga für den SC Anger gegen Ivan Djoreviter von Wacker Burghausen mit 0:3; Anger gewann trotzdem 20:17 und steht jetzt punktgleich (16:2) hinter Burghausen auf dem zweiten Tabellenplatz, ein Punkt besser als Vizemeister Luckenwalde. Dort kam Mirko Englich nach seiner vierwöchigen Verletzungspause wieder zum Einsatz. Beim AV Germania Neukirchen besiegte er den Ungarn Branda mit 3:0 (3:0, 1:0, 1:0), Luckenwalde gewann 24:15.

 

Für den SV Hallbergmoos stand Theo Pawlidis (84 kg) im Aufgebot gegen KFC Leipzig (26:11). Er siegte gegen Jaroslaw Atlas mit 3:0. Der RV Thalheim setzte in Lichtenfels Altmeister Olaf Brandt in der 66 kg-Klasse ein. Brand gewann 4:0 (9:0, 4:1, 6:0) über Thomas Brösicke, Thalheim siegte 26:12.

 

In Liga zwei kämpfte Feti Karakas für den KSC Niedernberg gegen RG Saarbrücken (19:16) und unterlag Aleksandres Visnakos 0:1 (0:1, 1:0, 0:1, 0:1).

01.11.09

 

Presseberichte zum KSV-Erfolg gegen Marten

 

Yilmaz öffnet Tür zum Sieg - KSV verschafft sich Luft

von Dietmar Bock am 1. November 2009


Konkurrent RC Hürth hat bei KSK Konkordia Neuss klar mit 10:32 verloren und steht auf dem vorletzten Rang, der ebenfalls zum Abstiegsplatz werden kann. Da Hürth noch gegen Marten ran muss und dann nach Punkten gleichziehen kann mit dem KSV, könnte es auch für die Wittener noch eng werden.

Offensiver Youngster

In der Husemannhalle überraschte einmal mehr Emre Yilmaz (66 kg, griechisch-römischer Stil). Der stets offensiv ringende Youngster schulterte den starken Mohamed Kalkhaou, dem er im Hinkampf noch klar technisch unterlegen war, und strich so vier nicht geplante Zähler ein. "Das war der Schlüsselkampf, der uns den Sieg gebracht hat", resümierte der zufriedene KSV-Trainer Frank Weniger.

Wittens Coach hatte eine enge Auseinandersetzung vorhergesagt. Er sollte sich in seiner Annahme bestätigt sehen. 55 kg-Greco gab der Gastgeber erwartungsgemäß ab. Ruwen von Diecken wurde vom ehemaligen Wittener Yves-Heiko Gies aufs Kreuz gelegt.

Knappe Pausenführung

Emrullah Köse (120 kg, Freistil) glich den Rückstand durch seinen Schultersieg gegen den Ex-Annener Selajdin Topoljani wieder aus, ehe der KSV durch das 2:3 von Daniel Schlemmer (60 kg, frei) gegen Deniz Robenz erneut hinten lag. Da auch Mike Schmiers (96 kg, gr.) 2:3 gegen Adrian Baric unterlag, musste Yilmaz mit seinem Husarenritt für die knappe 12:10-Pausenführung sorgen.

Emre Yilmaz (rot) schulterte den Schlüsselkampf, griff dadurch vier unerwartete Punkte ab und führte den KSV Witten auf die Siegerstraße.

 

Foto: Dietmar Bock

Anschließend ging es mit Vierer-Wertungen weiter. Piotr Pankow (84 kg, frei) schenkte als dritter Ausländer die Punkte her, Akaki Kuntchulia (66 kg, frei) blieb ohne Gegner und Erkan Kaymak (84 kg, gr.) punktete den ehemaligen Annener Peter Jezierski technisch überlegen zum deutlichen 20:14-Zwischenstand aus. Der Gesamtsieg war das noch nicht.

Eng bis zum Schluss

Da der verletzte Sven Lutter (74 kg, gr.) gegen Sebastian Schlicht sofort aufgab, musste einmal mehr das letzte Duell entscheiden.

Fatih Sirin (74 kg, frei) ließ darin gegen Jan-Lukas Gies nichts anbrennen. Er schulterte den bisher erst einmal erfolgreichen Ex-Wittener (kampflos gegen Pankow im Hinkampf !) und so auch den wichtigen 24:18-Erfolg.

 

Quelle: RuhrNachrichten (www.ruhrnachrichten.de)

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Yilmaz ist der Held des Abends - KSV Witten gewinnt mit 24:18 gegen Jahn Marten und jagt das Abstiegsgespenst aus der Halle - Zuschauer: 130.

01.11.2009, Oliver Schinkewitz

 

„Jetzt können wir alle ruhiger schlafen”, atmete Frank Weniger nach dem 24:18-Erfolg seines KSV Witten 07 im Nachbarschaftsduell gegen den KSV Jahn Marten spürbar auf. Mit diesem Sieg haben sich die Ruhrstädter fürs Erste - und vermutlich auch dauerhaft - von allen Abstiegssorgen frei machen können. Ausgerechnet am Halloween-Abend also war die Husemannhalle zu später Stunde zumindest auf Wittener Seite frei von überbordender Angst.

 

Es war - wie sich später herausstellte - nicht bloß Getöse, als KSV-Vorsitzender und Hallensprecher Detlef Englich vor dem zweiten Vergleich mit den Dortmundern das Publikum darauf hinwies, dass das „ein ganz spannendes Duell” werden würde. Obwohl die Bierstädter noch immer keine Punkte auf dem Konto haben, waren sie zumindest ein nahezu ebenbürtiger Gegner - und die Entscheidung über Sieg und Niederlage fiel erst im allerletzten Kampf.

Das Duell der Youngster hatte zu Beginn Wittens Ruwen von Diecken gegen den Ex-KSV-Ringer Yves-Heiko Gies schon nach 1:35 Minuten in der ersten Runde auf Schulter verloren und sich dabei nachhaltig weh getan, musste auf der Matte behandelt werden. Immerhin: Der erste von drei „Vierern”, die das Oberliga-Schlusslicht dem ehemaligen Bundesligisten abknöpfte. Schwergewichtler Emrullah Köse allerdings sorgte wenig später für den 4:4-Ausgleich, als er den Ex-SUA-Ringer Selajdin Topojani in Runde drei auf die Schultern drückte.

 

Die Begeisterung beim deutschen B-Jugend-Meister Daniel Schlemmer wird sich am Samstagabend in engen Grenzen gehalten haben, denn sein Trainer hatte den Greco-Spezialisten im freien Stil aufgeboten. Umso bemerkenswerter, dass der 15-Jährige nach 0:2-Rundenrückstand nur mit 2:3 gegen Denis Robenz unterlag.

 

Nachdem Mike Schmiers (96 G) abermals eine ganz dürftige Leistung abgeliefert hatte und Adrian Baric mit 2:3 unterlag, folgte im letzten Aufeinandertreffen vor der Pause der Schlüsselkampf. Emre Yilmaz stellte sich Mohamed Kalkhaou - gegen den Martener hatte er in der Hinrunde noch überdeutlich verloren und eine Vier abgegeben. Diesmal aber war der 66 Kilo-Mann Herr der Lage, kämpfte wie ein Löwe - und landete in Runde zwei einen Schultersieg, ließ sich daraufhin von seinen Teamkollegen feiern, flog Trainer Weniger überglücklich in die Arme.

Doch diese 12:10-Führung war natürlich längst kein Ruhekissen. In zwei Gewichtsklassen schenkte der KSV danach einmal mehr die Punkte her - dank des kampflosen Sieges von Akaki Kuntchulia (66 F) und dem technisch überlegenen 4:0-Punktsieg für den aus dem Urlaub rechtzeitig zurückgekehrten Erkan Kaymak gegen den Ex-Annener Peter Jezierski hieß es vor dem abschließenden Duell gerade mal 20:18 für den favorisierten KSV Witten 07.

 

Auf den erfahrenen Fatih Sirin war dann einmal mehr Verlass: Schon in der zweiten Runde gelang ihm nach gerade mal 39 Sekunden gegen den ehemaligen KSV-er Jan-Lukas Gies der entscheidende Schultersieg. Unterm Strich ein noch deutlicher 24:18-Sieg für die Gastgeber, um den sie jedoch lange zittern mussten. „Das war wie immer ein Nervenspiel. Der Sieg von Emre Yilmaz hat uns natürlich 'rausgehauen”, lobte Trainer Frank Weniger seinen Schützling.

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

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