Aktuelles - September 2009

26.09.09

 

6.Kampftag Oberliga NRW - KSV erringt 2.Saisonsieg gegen Neuss II

Die Einzelergebnisse:
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
freistil
 Ruwen von Diecken - Peter Mass
0:5 / 6:3 / 0:6 / 0:2

1:3

60 kg
gr-röm
 Halil Ibrahim Özakti - Mimoun Touba
0:7 / 0:7 / 0:6

0:4

66 kg
freistil
 Amir Darvishi - Anatolij Efremov
1.Mannschaft

4:0

66 kg
gr-röm
 Emre Yilmaz - Orhan Ceyhan
ÜG

4:0

74 kg
freistil
 Akaki Kuntchulia - Michael Efremov
3:0 / 1:0 / 1:1

3:0

74 kg
gr-röm
 Fatih Sirin - Gökalp Sel
1:0 / 2:1 / 1:0

3:0

84 kg
freistil
 Piotr Pankow - Ali Yurtseven
5:0 SS

4:0

84 kg
gr-röm
 Erkan Kaymak - Georgius Tziolas
1:0 / 0:1 / 0:2 / 0:1

1:3

96 kg
freistil
 Emrullah Köse - Erich Marjalke
3:0 / 0:5 / 0:3 / 0:1

0:4

120 kg
gr-röm
 Norbert Heese - Sergej Lupin
0:1 / 1:0 / 1:0 / 1:0

3:1

     

23:15

Presse

 

KSV fegt geschwächte Neusser von der Matte


von Dietmar Bock am 27. September 2009


Dem Ringer-Oberligist KSV Witten 07 ist am Samstag eine riesige Überraschung gelungen. Die Mannschaft besiegte KSK Konkordia Neuss II mit 23:15 - ein echter Paukenschlag.


Die Gäste kamen den Wittenern entgegen. Statt startberechtigte Ringer aus der Bundesliga-Staffel aufzubieten, traten sie mit einer geschwächten Staffel an. Mit Anatolij Efremov (66 kg, Freistil) ging zwar ein Erstliga-Kämpfer über die Waage, doch der hatte sich in der Eliteklasse festgekämpft und schenkte dem KSV vier Zähler. Das Duell gegen Amir Darvishi gewann er technisch überlegen.

Die zweite "Vier" gab der Neusser Orhan Ceyhan (66 kg, griechisch-römischer Stil) ab. Er trat gegen Emre Yilmaz mit stolzen acht kg Übergewicht an und verlor dennoch klar mit 0:2, 2:0, 0:3, 0:3.

 

Signalwirkung durch von Diecken und Heese

 

Auf KSV-Seite sorgten indes Ruwen von Diecken (55 kg, frei) beim 1:3 (0:5, 6:3, 0:6, 0:2) gegen Peter Mass sowie "Oldie" Norbert Heese (120 kg, gr.) mit dem 0:1, 1:0, 1:0, 1:0 gegen den gleich um zwei Klassen aufgerückten Sergej Lupin für unerwartete Punkte und setzten so eine nachhaltige Signalwirkung. Heese stellte die Weichen so früh auf Sieg.Halil Irbrahim Özakti (60 kg, gr.) verlor seine Oberliga-Premiere gegen den auch schon in der Bundesliga eingesetzten Mimoun Touba glatt mit 0:7, 0:7, 0:6, während Emrullah Köse (96 kg, frei) als dritter Ausländer über die Waage ging und die obligatorische KSV-"Vier" verschenkte. Der aufgerückte Routinier Erich Marjalke gewann auch den Einlagekampf 0:3, 5:0, 3:0, 1:0.


Fatih Sirin gewinnt sogar im Greco

 

Erkan Kaymak (84 kg, gr.) unterlag dem ebenfalls in der ersten Liga ringenden Georgios Tziolas knapp mit 1:0, 0:1, 0:2, 0:1, während Fatih Sirin (74 kg, gr.) im ungewohnten Greco-Stil Gökalp Sel 1:0, 2:1, 1:0 ebenso in drei Runden besiegte wie der aufgerückte Akaki Kuntchulia (74 kg, frei) den Ex-Bundesliga-Ringer Michael Efremov mit 3:0, 3:0, 1:0.

 

Piotr Pankow (84, frei) schulterte zudem Ali Yurtseven nach sehenswertem Kopfhüftzug und nur 65 Sekunden. Ein perfekter Tag für den KSV. Welchen Anteil hatte KSV-Coach Frank Weniger? Was er sagte und warum er an diesem Abend ein echtes Ringer-Meisterwerk malte - die Analyse in der Montagsausgabe (28. September) der Wittener Ruhr Nachrichten.

 

Quelle: RuhrNachrichten - www.ruhrnachrichten.de

 

KSV feiert zweiten Saisonsieg


Witten, 27.09.2009, Oliver Schinkewitz

 
Starke Vorstellung von Kuntchulia und Heese beim 23:15 gegen Neusser Reserve
KSV Witten 07 - KSK Konk. Neuss II 23:15

Zuschauer: 100.

 

Aufatmen beim Oberligisten KSV Witten 07: Gegen die Reserve des Bundesligisten KSK Konkordia Neuss gelang der zweite Saisonsieg - und das mit 23:15 sogar deutlich.

 

„Es hat alles genau so gepasst, wie wir es uns erhofft haben", meinte ein hochzufriedener KSV-Trainer Frank Weniger, der nun gelassener in die Zukunft blicken kann. Auch diesmal war der eine oder andere clevere Schachzug gefragt, um erfolgreich zu sein. Also griff Weniger wieder in die Trickkiste, stellte zum dritten Mal in dieser Saison „Oldie" Norbert Hesse ins Schwergewicht - und der überraschte prompt mit einem 3:1-Erfolg gegen Sergej Lupin.

 

„Auch der Punkt von Ruwen von Diecken bei seiner 1:3-Niederlage war nicht eingeplant", so der Trainer. Also hieß es nach zwei Kämpfen 4:4 - „und endlich mal nicht 0:8, das war dann schon ein deutliches Signal für die Mannschaft", merkte Weniger an. Quasi kampflos sackten Amir Darvishi (gegen den in der Bundesliga „festgerungenen" Anatolij Efremov) und Emre Yilmaz (gegen den mit Übergewicht angetretenen Orhan Ceyhan) an zudem gelang dem Polen Pjotr Pankow ein Schultersieg. An seiner Stelle rückte diesmal Emrullah Köse auf die „Streichposition" als dritter Ausländer - gegen Erich Marjalke hätte er aber vermutlich eh' keine Chance gehabt.

 

So griff dann noch Akaki Kuntchulia mit starker Leistung gegen Michael Efremov einen unerwartet glatten 3:0-Sieg ab - und Fatih Sirin punktete auch im Greco-Stil (3:1).

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

23.09.09

 

Oberliga-Vorschau:
Bundesliga-Reserve von Konkordia Neuss stellt sich vor
KSV Witten hofft auf Überraschung - es wird wieder sehr schwer


Auch an diesem Wochenende hat Ringer-Oberligist KSV Witten 07 wieder Heimrecht und empfängt die Bundesliga-Reserve des KSK Konkordia Neuss. Nach dem Rückzug des KSV sind die Rheinländer jetzt einziger NRW-Vertreter in Liga eins, die Reserve kämpft – wie zuvor auch beim KSV Witten – in der höchsten Landesklasse.

Dabei sind die Gäste wohl auch favorisiert, denn der KSV kann zwar alle Klassen besetzen, jedoch in erheblich unterschiedlicher Qualität. Neuss dagegen hat einige aktuelle und ehemalige Bundesliga-Akteure in den Reihen, die bislang für ein positives Punktverhältnis sorgten. Zuletzt wurden aus der aktuellen KSK-Bundesligamannschaft Touba, Petov, Durdischew und Tziolas aufgeboten, dazu der immer noch starke Erich Marjalke. Da die Bundesliga wegen der Weltmeisterschaft im dänischen Herning pausiert, dürften zumindest diese Konkordia-Ringer auch in Witten auftreten.

In der Vorwoche war der KSV Witten gegen Hohenlimburg nah am Erfolg, doch nach einem Halbzeitstand von 10:9 ging die Begegnung am Ende noch verloren. KSV-Coach Frank Weniger hofft dennoch, einmal durch einen Überraschungssieg in einer Gewichtsklasse unerwartet punkten zu können.

Das wird diesmal noch schwerer sein, denn der beste KSV-Punktsammler Daniel Schlemmer muss nach Protokolleintrag durch den Schiedsrichter im Hohenlimburg-Kampf eine Woche pausieren.

Frank Weniger wird voraussichtlich wieder mit Ruwen auf Dieken, Amir Darvishi, Emre Yilmaz, Akaki Kuntchulia, Fatih Sirin, Piotr Pankow, Erkan Kaymak, Emrullah Köse und Mike Schmiers setzen, die schon eine optimale Leistung zeigen müssen, um gegen Neuss ein achtbares Resultat zu erreichen.

20.09.09

 

Bundesliga pausiert zwei Wochen wegen der WM im dänischen Herning

Vom 21.-27. September 2009 findet die Weltmeisterschaft im Ringen - alle Stilarten - im Messecenter Herning in Dänemark statt.

Von den Ex-Wittener Kandidaten ist niemand am Start - in der 74 kg-Klasse gr.-römischer Stil wurde statt des Deutschen Meisters Adam Juretzko (oder des Vizemeisters Ilyas Özdemir) Dauerkonkurrent Konstantin Schneider ins Team berufen. Mirko Englich ist nach seiner Verletzung zwar wieder im Training, legt jedoch aktuell seine Feuerwehr-Prüfungen ab und will erst im kommenden Jahr wieder ins internationale Geschehen eingreifen.


Der Deutsche Ringer-Bund hat die nachfolgenden Ringerinnen und Ringer nominiert:

Freistil:
55 kg:   Tim Schleicher (SV Johannis Nürnberg)       
60 kg:   unbesetzt
66 kg:   Saba Bolaghi (RWG Mömbris/Königshofen)
74 kg:   Andriy Shyyka (KSV Köllerbach)
84 kg:   Davyd Bichinashvili (VfK Schifferstadt 07)
96 kg:   Oldrik Wagner (RWG Mömbris/Königshofen)
120 kg: unbesetzt

Frauen:
44 kg:   unbesetzt
48 kg:   Jaqueline Schellin (TV Mühlacker)           
51 kg:   Alexandra Engelhardt (KSG Ludwigshafen)       
59 kg:   Natascha Ballas (AC Ückerath)           
63 kg:   Stefanie Stüber (VfK Schifferstadt 07)       
67 kg:   Maria Müller (SV Lok Altenburg)
72 kg:   unbesetzt          

Griechisch-römischer Stil:
55 kg:   unbesetzt

60 kg:   unbesetzt
66 kg:   Marcus Thätner (RSV Frankfurt/O.)           
74 kg:   Konstantin Schneider (KSV Köllerbach)           
84 kg:   Jan Fischer (KSV Köllerbach)           
96 kg:   Oliver Hassler (RG Hausen-Zell)     
120 kg: Nico Schmidt (RSV Frankfurt/O.)           

Ablauf der WM - Zeitplan:
21.09.09:     Freistil 55-66-96 kg
22.09.09:     Freistil 60-84-120 kg
23.09.09:     Freistil 74 kg / Frauen 48-51 kg
24.09.09:     Frauen 55-59-63 kg
25.09.09:     Frauen 67-72 kg / Greco 55 kg
26.09.09:     Greco 60-84-96 kg
27.09.09:     Greco 66-74-120 kg

Die Kämpfe finden täglich von 13.00 Uhr - 21.30 Uhr statt

Weitere Infos gibt es im Internet unter:
www.wwc2009.dk

www.fila-wrestling.com/herning09

19.09.09

 

5.Kampftag Oberliga NRW - KSV unterliegt Hohenlimburg mit 17:20

Die Einzelergebnisse:
Bilder zum Kampf gibt es in unserem Bilderarchiv.
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
freistil
 Ruwen von Diecken - Sylvio Kempter
0:6 / 0:7 SS

0:4

60 kg
gr-röm
 Daniel Schlemmer - Mike Hölzel
0:2 / 3:0 / 2:0 / 4:0

3:1

66 kg
freistil
 Amir Darvishi - Nodari Kashakashvili
0:1 / 0:3 / 0:2

0:3

66 kg
gr-röm
 Emre Yilmaz - Marvin Dresp
7:0 / 3:0 / 3:0

4:0

74 kg
freistil
 Fatih Sirin - Sven Stolzewski
2:0 / 1:0 / 0:2 / 2:0

3:1

74 kg
gr-röm
 Piotr Pankow - Waldemar Arnold
3.Ausländer

0:4

84 kg
freistil
 Csaba Mihaly - Sven Ban
2:0 / 2:1 / 6:0

3:0

84 kg
gr-röm
 Erkan Kaymak - Christian Zuhr
1:0 / 0:1 / 1:2 / 0:1

1:3

96 kg
freistil
 Emrullah Köse - Ingo Holländer
3:0 / 5:0 / 2:1

3:0

120 kg
gr-röm
 Mike Schmiers - Björn Pulla
0:3 SS

0:4

     

17:20

Presse:

 

17:20 - Der KSV bleibt im Tabellenkeller

von Dietmar Bock am 20. September 2009

 

Der Ringer-Oberligist KSV Witten 07 hat gegen Aufsteiger KSV Hohenlimburg viel gewagt, aber wieder nichts gewonnen. Der KSV bleibt nach dem 17:20 im Tabellenkeller.

 

Mit der Roten Karte gegen Daniel Schlemmer (Kampfrichter-Beleidigung), der gegen KSK Konkordia Neuss II gesperrt ist, schwächte sich der KSV weiter. Zudem wog die „0:12-Hypothek“, mit der man einmal mehr in den Kampf ging, zu schwer. Trainer Frank Weniger hatte voll auf Risiko gesetzt, ließ Akaki Kuntchulia (66 kg, Freistil) draußen und mit Csaba Mihaly (84 kg, frei) einen weiteren Ex-Bundesliga-Ringer (früher 74 kg) einfliegen.

 

Und dennoch griff er am Ende daneben. „Alles hat gepasst, nur halt der eine Kampf nicht“, blickte Weniger auf die vermeidbare Niederlage im entscheidenden Duell. Das hatte der ehemalige Wittener Nodari Kashakashvili (66 kg, frei) per erstem Saisonsieg mit 3:0 gegen Amir Darvishi gewonnen. „Amir kann aufgrund seiner Abendschule nicht trainieren, wie auch Erkan Kaymak und Fatih Sirin aus beruflichen Gründen“, entschuldigte Weniger die nicht planmäßig verlaufenen Auftritte. Erkan Kaymak (84 kg, gr.) unterlag Christian Zuhr grippegeschwächt mit 1:3, während Fatih Sirin (74 kg, frei) beim 3:1 Sven Stolzewski eine Runde überließ.

 

* Das Top-Duell der beiden führenden Ex-Zweit-Bundesligisten KSV Germania Krefeld gegen TSG Herdecke (beide 9:1) mit neun Ex-Wittenern endete 18:18. Acht ehemalige KSVer kamen dabei zum Einsatz, sieben siegten. Einzig Daniel Beucke verlor das Duell der Ex-Wittener gegen Ibro Cakovic mit 0:3.

 

Quelle: RuhrNachrichten - www.ruhrnachrichten.de

 

 

Trotz rumänischer Überraschung verloren

von Oliver Schinkewitz, 20.09.09

 

Auch wenn Trainer Frank Weniger „eine Überraschung” für die Fans des KSV Witten 07 parat hatte - der Heimkampf gegen den KSV Hohenlimburg ging mit 17:20 verloren. Damit schliddert der Traditionsverein immer tiefer in die Abstiegsregion.

 

Die angekündigte Überraschung stand beim KSV in Person des Rumänen Mihaly Csaba (74 F) auf der Matte - und der Mann mit Bundesliga-Erfahrung rechtfertigte seinen Einsatz mit einem sicheren 3:0-Erfolg über Sven Ban. „Das Konzept ist aufgegangen”, so Weniger. Anstelle des Rumänen hatte er aber den kleinen Georgier Akaki Kuntchulia draußen gelassen. „Natürlich war er darüber nicht sehr erfreut. Aber ich habe nun mal kaum andere Alternativen”, meinte der KSV-Coach.

 

Die erdrückende „Zwölf-Punkte-Hypothek” durch die Aussichtslosigkeit des Unterfangens in der 55 kg-Klasse (Ruwen von Diecken unterlag auf Schulter) und in der 120 kg-Klasse (Mike Schmiers erfuhr nach einem ganz schwachen Auftritt das gleiche Schicksal) sowie durch das Einsetzen des dritten Ausländers (Pjotr Pankow) war für die Gastgeber einmal mehr nicht wettzumachen - zumal noch gegen einen guten Gegner wie Hohenlimburg.

 

Zudem verloren die Wittener den „Schlüsselkampf” im freien Stil der 66 kg-Klasse, wo Trainer Weniger eigentlich mit einem Erfolg für Amir Darvishi gegen den Georgier Nodari Kashakashvili gerechnet hatte. Der junge KSV-Ringer aber ging mit 0:3 baden, brachte es nicht auf einen einzigen technischen Punktgewinn.

 

Da half es am Ende auch nichts, dass 96 kg-Ringer Emrullah Köse gegen den Ex-Wittener Ingo Holländer einen richtig guten Kampf lieferte und in drei Runden gewann. Auch Emre Yilmaz (66 F; 4:0-TÜPS gegen Marvin Dresp) und Youngster Daniel Schlemmer (60 G; 3:1 gegen Mike Hölzel) überzeugten.

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

18.09.09

 

Oberliga-Vorschau:

Der ambitionierte Aufsteiger stellt sich vor

KSV Witten trifft auf KSV Hohenlimburg (Sa. 19.09., 19.30 Uhr Husemannhalle)

 

Nach der unglücklichen Ein-Punkte-Niederlage in der Vorwoche beim AC Köln-Mülheim hat Ringer-Oberligist KSV Witten 07 an diesem Wochenende die Chance, auf heimischer Matte zu punkten. Es kommt der Aufsteiger – eigentlich meist ein Indiz, dass eine lösbare Aufgabe bevor steht. Beim KSV Hohenlimburg indes dürfte es anders sein – die Sauerländer gingen mit großen Ambitionen in die Saison und haben dies bislang - zumindest teilweise - bestätigen können. Sie liegen nach den ersten vier Kampftagen in der Tabelle derzeit auf dem sechsten Platz, eine Position vor dem KSV.

 

Die Mannschaft des Aufsteigers wurde in den letzten Jahren „runderneuert“. Vornehmlich aus Marten – mit Trainer Torsten Busch – und vom KSV Witten kamen neue Ringer an die Lenne. Zuletzt standen mit Hölzel, Kashakaschvili, Arnold, Holländer, Vjestica und Pulla gleich sechs ehemalige Wittener Ringer im Aufgebot der Gästemannschaft, mit Dresp, Stolzewski und Zuhr drei aus Marten. Daneben könnten noch Denis Herzog, Dalibor Mudric und Max Lodwich aufgeboten werden, die gleichfalls vom KSV Witten nach Hohenlimburg gingen.

 

Den einen oder anderen dieser Ex-Wittener in Diensten des KSV Hohenlimburg hätte KSV-Trainer Frank Weniger heute gern in seiner Mannschaft. Zum Beispiel Ingo Holländer, ehemals Bundesliga-Koordinator des KSV und Trainer am Wittener Stützpunkt – doch der wollte seine aktive Laufbahn eigentlich beenden, ehe er sich dann für Hohenlimburg entschied.

 

Weniger bastelt Woche für Woche an der bestmöglichen Formation für den jeweiligen Gegner. Er schätzt den KSV Hohenlimburg stark ein, rechnet sich für sein Team aber durchaus Chancen aus. So will er versuchen, die Punktebringer der Gäste zu neutralisieren. Wichtig ist andererseits, dass die Wittener Trümpfe stechen. Vielleicht hat er auch die eine oder andere Überraschung parat – auf dem Papier stehen noch einige Optionen offen. Doch auch Torsten Busch auf der Gegenseite wird alles daran setzen, das Nachbarschaftsduell für sich und seine Farben zu entscheiden.

 

Bester Punktesammler auf Seiten des KSV Witten ist bislang Daniel Schlemmer. Der Deutsche Jugendmeister gewann in der 60 kg-Klasse alle Kämpfe. Akaki Kuntchulia musste in der Vorwoche seine erste Niederlage hinnehmen, bei Fatih Sirin, Erkan Kaymak und Emrullah Köse war eine aufsteigende Tendenz erkennbar. Im Fliegengewicht überraschte Ruwen von Dieken mit seinem Sieg, gegen den routinierten Mario Kemter dürfte eine Wiederholung aber schwer sein.

 

Mit vier Siegen in vier Kämpfen ist Ingo Holländer beim KSV Hohenlimburg Punktbester, er kam in der 84 kg- und 96 kg-Kategorie zum Einsatz. Kommt er gegen Emrullah Köse, dürfte er es allerdings schwer haben, diese Serie fortzusetzen.

 

Spannend wird es auf jeden Fall werden am Samstag in der Husemannhalle, auch emotional. Denn die Veränderungen zahlreicher Wittener KSV-Ringer in Richtung Sauerland wurden hier nicht nur mit Wohlwollen begleitet ….

13.09.09

 

Bundesliga-Splitter:

Adam und Mirko wieder erfolgreich

 

Auch in dieser Woche waren wieder einige altbekannte Athleten für ihre neuen Vereine aktiv.

 

So gewann Adam Juretzko seinen Kampf gegen Hamidreza Mokhtazardeh souverän mit 3:0 (Weingarten - Mainz 22:12), während sein "Konkurrent" der letzten Woche, Ilyas Özdemir, für seine Neusser Teamkollegen bei deren 16:23-Niederlage in Aalen nicht zum Einsatz kam.

 

Mirko Englich bezwang im Trikot des Luckenwalder SC seinen Gegenüber Ismail Yazizi nach nur 15 Sekunden auf Schultern; Endstand hier gegen den ASV Hof 32:8.

 

Weitere Infos zu den Kämpfen der 1. und 2.Bundesliga gibt es auf den Seiten der Ligen-Datenbank bzw. des DRB.

13.09.09

 

Presse:

 

KSV belohnt sich nicht

von Dietmar Bock am 13. September 2009

 

Ringer-Oberligist KSV Witten hat beim Vierten AC Köln-Mülheim mit der 19:20-Niederlage knapp am Unentschieden vorbei gegriffen. In Köln vergab der KSV um Trainer Frank Weniger („Ein Remis wäre verdient gewesen“) leichtfertig Zählbares.

 

Doch der Coach relativierte: „Viele Ringer können aus beruflichen Gründen gar nicht oder nur wenig trainieren. Von daher hat meine Mannschaft einen tollen Kampf geboten, der leider nicht belohnt wurde.“

 

Einmal unachtsam - prompt bestraft

 

Ruwen von Diecken (55 kg, Freistil) schulterte Maximilian Huisinga in der zweiten Runde wie auch Emrullah Köse (96 kg, frei) Routinier Stefan Meurer. Daniel Schlemmer (60 kg, gr.) bezwang den starken Vladyslav Vorononok mit 3:1. Beim Rundenverlust war der 15-Jährige einmal unachtsam und wurde prompt bestraft.

 

Vermeidbar war auch die 2:3-Niederlage von Ex-Bundesliga-Ringer Akaki Kuntchulia (66 kg, frei) gegen den starken David Sefidroudi. Die vierte Runde gab Wittens Georgier 20 Sekunden vor Schluss mit 0:1 ab. Chancenlos war indes Mike Schmiers (120 kg, gr.), der von Andre Petri technisch überlegen besiegt wurde.

 

Führung zur Pause

 

So führte der KSV zur Pause mit 13:8, anstatt wie befürchtet klar hinten zu liegen. Doch die Hoffnungen auf zumindest einen Zähler schwanden. Da Aram Daghighian (84 kg, frei) gegen Thorsten Meurer als vierter Ausländer antrat und die 74 kg-Greco-Klasse unbesetzt blieb (Denis Novakov siegte kampflos), gaben die Wittener durch das 0:3 von Emre Yilmaz (66 kg, gr.) gegen Sergej Eidel einen Kampf zu deutlich ab.

 

Und auch Ex-Bundesliga-Ringer Erkan Kaymak (84 kg, gr.) verschenkte beim 3:1 gegen Daniel Thron einen wichtigen Punkt. Da half dann auch das verdiente 3:0 von Fatih Sirin (74 kg, frei) im abschließenden Duell gegen Abusupiyan Magomedov nicht mehr.

 

Das Gipfeltreffen zwischen der TSG Herdecke und dem KSK Konkordia Neuss 2 endete mit 23:15 zu Gunsten des Titelfavoriten.

 

Quelle: RuhrNachrichten - www.ruhrnachrichten.de

 

 

Am Rhein gehen die Punkte baden

von Oliver Schinkewitz

 

KSV Witten 07 verpasst beim AC Köln-Mülheim mit 19:20 nur knapp ein Remis „Da war mehr drin”, meinte Frank Weniger nach dem 19:20 seines KSV Witten 07 beim AC Köln-Mülheim. Vierter Kampftag, dritte Niederlage für den heimischen Oberligisten, der zumindest an einem Remis schnupperte.

 

„Natürlich hätte der eine oder andere noch mehr holen können in seinem Kampf - aber insgesamt haben wir uns da schon achtbar geschlagen. Mit so einem guten Ergebnis hatte ich eigentlich gar nicht gerechnet”, gestand Weniger.

 

Vor allem der Start war dem KSV am Rhein trefflich geglückt: Youngster Ruwen von Diecken landete einen Schultersieg, Daniel Schlemmer bezwang den starken Vladyslav Vorononok mit 3:1-Runden, für den zuletzt bisweilen enttäuschenden Emrullah Köse gab's sogar einen Schultersieg und weitere vier Zähler.

 

Allein die 2:3-Niederlage des kleinen Georgiers Akaki Kuntchulia (66 F) gegen David Sefidroudi war nicht das Höchste der Gefühle - „da ist ihm am Ende ein wenig die Kondition ausgegangen”, so Frank Weniger. Zur Pause hieß es folglich 13:8 für den KSV - das ließ nicht allein beim Trainer zarte Triebe der Hoffnung sprießen.

 

„Doch nach der Pause war klar, dass es für uns schwer werden würde” - schließlich stand in der 74 kg-Klasse (Greco) gar kein Mann für den KSV auf der Matte, und die vier Punkte bei Aram Daghighian (dritter Ausländer) gingen zusätzlich weg. Dennoch hätte es noch zu einem Remis reichen können, wenn Erkan Kaymak (3:1) nicht eine Runde abgegeben hätte und Fatih Sirin ein 4:0 statt des 3:0 gegen Abusupiyan Magomedov geglückt wäre . . .

 

Quelle: Der Westen - www.derwesten.de

12.09.09

 

4. Kampftag Oberliga NRW

KSV unterliegt in Mülheim denkbar knapp mit 19:20

 

Die Einzelergebnisse:
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
freistil
 Maximilian Huisinga - Ruwen von Diecken
SS

0:4

60 kg
gr-röm
 Vladyslav Vorononok - Daniel Schlemmer
PS

1:3

66 kg
freistil
 David Sefidroudi - Akaki Kuntchulia
PS

3:2

66 kg
gr-röm
 Sergej Eidel - Emre Yilmaz PS

3:0

74 kg
freistil
 Abusupiyan Magomedov - Fatih Sirin
PS

0:3

74 kg
gr-röm
 Dennis Novakov - ohne Gegner
KL

4:0

84 kg
freistil
 Thorsten Meurer - Aram Daghigian
KL

4:0

84 kg
gr-röm
 Daniel Thron - Erkan Kaymak
PS

1:3

96 kg
freistil
 Stefan Meurer - Emrullah Köse
SS

0:4

120 kg
gr-röm
 Andre Petri - Mike Schmiers

4:0

     

20:19

10.09.09

 

KSV Witten auswärts bei AC Köln-Mülheim

Frank Weniger hofft auf Überraschungen

 

Beim Tabellen-Vierten der Ringer-Oberliga, AC Köln-Mülheim (6:2 Punkte), gibt der KSV Witten 07 an diesem Wochenende seine Visitenkarte ab. Die Begegnung wird am Samstag (12.9.) um 19.30 Uhr in der Sporthalle am Bergischen Ring in Köln-Mülheim angepfiffen.

 

KSV-Trainer Frank Weniger hat es dieser Tage nicht leicht. Zu knapp sind die personellen Möglichkeiten, obwohl er weiter nach Alternativen sucht – vielleicht auch noch findet. So reichte es bisher auch nur zum allerdings wichtigen Auswärtssieg in Marten. Am vergangenen Wochenende wurde zudem deutlich, dass in der derzeitigen Konstellation das Ziel nur „Nichtabstieg“ lauten kann. Das hatte der KSV Witten allerdings auch vor der Saison so formuliert, war man doch nach dem Bundesliga-Rückzug finanziell und zeitlich kaum in der Lage, eine Mannschaft mit hohen Ambitionen zu formen.

 

So muss Weniger weitgehend auf die Formationen der Vorwochen setzen. Ruwen von Dieken, Daniel Schlemmer, Amir Darvishi, Emre Yilmaz, Akaki Kuntchulia, Fatih Sirin, Erkan Kaymak, Emrullah Köse, Mike Schmiers und Norbert Heese stehen ihm zur Verfügung – vielleicht ist die eine oder andere taktische Möglichkeit vorhanden. Patrick Nowotarski verletzte sich im Hürth-Kampf schwer (Kreuzbandriss), auf Dauer ist daher nicht mit ihm zu rechnen.

 

Die Gastgeber, ein Traditionsverein mit dem Gründungsjahr 1892, überraschten am vergangenen Wochenende, als der Mitfavorit KSV Hohenlimburg mit 20:17 besiegt wurde. Das zeigt aber auch auf, wie schwer es für den KSV werden wird, am Rhein zu punkten.

 

Die stärksten Ringer auf Seiten der Hausherren sind Vladyslav Vorononok (60 kg), David Sefidroudi (66 kg) sowie Abusupiyan Magomedov und Denis Novakov (74 kg). Doch gerade hier sind auch die Wittener gut besetzt, so dass zumindest ein Stück Hoffnung auf die Überraschung bleibt.

09.09.09

 

Bundesliga-Schnipsel

Adam und Ilyas trafen aufeinander

 

Die ehemaligen Wittener KSV-Ringer sind in verschiedenen Vereinen der 1. und 2. Bundesliga weiter aktiv – hier einige Informationen zu ihren Ergebnissen.

 

Bei der Begegnung KSK Neuss gegen Germania Weingarten (12:18) trafen die DM-Finalisten Ilyas Özdemir und Adam Juretzko (74 kg) aufeinander. Es wurde ein enger Kampf – beide kennen sich aus unzähligen Trainingskämpfen bestens. 0:1, 1:0, 0:1, 1:0 und 0:1 lauteten die Rundenergebnisse, 1:0 am Ende für Adam.

 

Mirko Englich kämpfte mit dem 1. Luckenwalder SC beim RV Thalheim (wo Olaf Brandt inzwischen in der Reservemannschaft kämpft und alle Wittener Freunde grüßen lässt) und traf auf den Tschechen David Vala (120 kg). Auch hier knappe Resultate – 0:1, 0:1 und 0:1, aber 3:0 Punkte für Mirko, da er technisch gepunktet hatte. Das Mannschaftsergebnis: 9:25.

 

Adam Blok (Anger), Sylvester Charzewski und Radoslaw Marcinkiewicz (Köllerbach) sowie Feti Karakas (Niedernberg) kamen dagegen nicht zum Einsatz.

06.09.09

 

Nachbetrachtung Familientag beim KSV

Bilder dazu finden Sie online im Bilderarchiv

 

Zur KSV-Saisoneröffnung kamen am Samstag ab 15 Uhr zahlreiche bekannte und teils auch neue Gesichter in die Husemannhalle.

 

Empfangen von einem Getränkewagen und Würstchenstand vor der Halle, die für das leibliche Wohl sorgten, ging es in der Halle munter weiter. Es begann mit der Präsentation der Abteilung "Ü50", die beim KSV immer mehr Zuspruch findet. Anschließend zeigte der Bewegungskindergarten, was den Kleinsten im Verein geboten wird.

 

Gegen 16 Uhr war die Halle freigegeben für unsere Tae-Kwon-Do-Abteilung, die einzelne Prüfungen ablegte und den interessierten Zuschauern zeigte, was für spezielle Techniken dort ausgeübt werden. Inzwischen waren auch die von der Bogestra gestellte Hüpfburg und der KSV-Schminkstand fest in Kinderhand.


Während sich dann in der Halle die Big Blast Company, eine Big Band aus Hattingen, daran machte, dem Publikum mit altbekannten Songs einzuheizen, gingen die Fußballer des KSV auf dem neuen Kunstrasenplatz neben der Sporthalle dem runden Leder hinterher. Begleitet wurden sie dabei von einigen tapferen Frauen, die im Rahmen der FrauenSportWochen in Witten der Aktion "3000 Schritte" nachgingen und ihre Bahnen um das Gelände kreisten. Der einsetzende Nieselregen konnte aber weder Fußballer noch Nordic-Walker davon abhalten, ihr Programm durchzuziehen.


Es war bereits kurz nach 17 Uhr, als die Kick-Boxer des KSV um Trainer Mario Weiffen ihr Können präsentierten. Im Anschluss daran zeigten uns die Jugendtrainer Winfried und Sven Lutter mit einigen Nachwuchstalenten aus der Ringerjugend einiges von ihrem Trainingsprogramm. Aufwärmen, div. Dehnübungen und natürlich auch ein paar Grifftechniken wurden auf der Matte demonstriert, ehe die Pilates-Gruppe des KSV einmal zeigte, was dort in den Übungsstunden von den Teilnehmern gefordert wird. Nach einer kurzen Pause und Durchschnaufen für alle Beteiligten ging es dann dem Oberliga-Kampf des KSV gegen die TSG Herdecke entgegen.

An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei der Bogestra und der Sparkasse Witten für die hervorragende Unterstützung bei unserer gestrigen Saisoneröffnung bedanken. Selbstverständlich gilt dieses Dankeschön auch allen Helfern und Beteiligten in und rund um die Husemannhalle, ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

06.09.09

 

 3.Kampftag Oberliga NRW:

 KSV unterliegt dem Favoriten aus Herdecke mit 11:29

 

Bilder dazu finden Sie online im Bilderarchiv.

 
Die Einzelergebnisse:
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg
freistil
 Ruwen von Diecken - Zurab Matcharashvili
0:5 (SS)

0:4

60 kg
gr-röm
 Daniel Schlemmer - Daniel Beucke
6:0 / 2:0 / 6:0

4:0

66 kg
freistil
 Akaki Kuntchulia - Felix Althoff
6:0 / 6:0 / 4:0

4:0

66 kg
gr-röm
 Emre Yilmaz - Igor Domovets
0:4 / 0:1 / 0:2

0:3

74 kg
freistil
 Fatih Sirin - Pjotr Demjanow
0:1 / 0:2 / 1:0 / 0:2

1:3

74 kg
gr-röm
 Sven Lutter - Sebastian Kauer
(AS)

0:4

84 kg
freistil
 Aram Daghigian - Reza Alipour
o. W. (3.Ausländer)

0:4

84 kg
gr-röm
 Erkan Kaymak - Manuel Meyer
1:0 / 1:0 / 0:1 / 0:1 / 0:1

2:3

96 kg
freistil
 Emrullah Köse - Mesut Kayar
0:1 / 0:3 (SS)

0:4

120 kg
gr-röm
 Norbert Heese - Sven Fiedler
0:4 (SS)

0:4

     

11:29

 

Presse:

 

KSV Witten gegen Favoriten TSG Herdecke chancenlos

Von Dietmar Bock am 6. September 2009

 

Ringer-Oberligist KSV Witten 07 unterlag vor 100 Zuschauern in der Husemannhalle dem haushohen Titelfavoriten TSG Herdecke erwartungsgemäß und deutlich mit 11:29.

 

Damit errang die Staffel um Trainer Frank Weniger ("Mehr war nicht drin") ebenso viele Punkte gegen Herdecke wie die Titelaspiranten KSV Hohenlimburg (12:25) und AC Köln-Mülheim (11:29) zuvor. Nur, dass die Wittener nicht aufsteigen, sondern die Klasse halten wollen.

 

Vor der Pause ging's schnell: Sven Lutter (74 kg, griechisch-römischer Stil) ließ sich durch den Ex-Wittener Sebastian Kauer sofort von der Matte schieben und gab auf. Der verletzte Ruwen von Diecken (55 kg, Freistil) wurde vom starken Georgier Zurab Matcharashvili nach 37 Sekunden ebenso schnell geschultert wie Norbert Heese (120 kg, gr.) vom ehemaligen KSVer Sven Fiedler nach 43 Sekunden.

 

Erster Abschnitt dauert kürzer als die Pause

 

Daniel Schlemmer (60 kg, gr.) ging gegen den Ex-Wittener Daniel Beucke beim technisch überlegenen 6:0, 2:0, 6:0 nur in der zweiten Runde über die volle Zeit, hob den Herdecker ansonsten aber nach Belieben, unter anderem mit einer Amplitude, aus. Duell Nummer fünf endete bereits nach 2:25 Minuten: Da lag Emrullah Köse (96 kg, frei) gegen den Ex-KSVer Mesut Kayar auf dem Kreuz.

 

Ganze 21 Minuten dauerte der erste mit 4:16 abgegebene Abschnitt. Er war damit, inklusive Vorstellung und Begrüßung der Teams, um vier Minuten kürzer als die folgende Pause.

 

Danach wurde es in den Einzelduellen spannender, auch wenn der Sieger da schon feststand. Aram Daghighian (84 kg, frei) ging gegen Reza Alipour als dritter Ausländer über die Waage und bescherte den Gästen eine weitere "Vier". Das Einlage-Duell verlor er mit 0:3. Akaki Kuntchulia (66 kg, frei) wies Felix Althoff technisch überlegen mit 6:0, 6:0, 4:0 in die Schranken, während Emre Yilmaz (66 kg, gr.) gegen Igor Domovets 0:4, 0:1, 0:2 alles versuchte, den 36-jährigen Routinier aber nicht gefährdete.

 

Nächste Woche gegen Mühlheim soll gewonnen werden

 

Die beiden Ex-Bundesliga-Ringer Erkan Kaymak (84 kg, gr.) und Fatih Sirin (74 kg, frei) können aus beruflichen Gründen wenig trainieren, was zu sehen war. Kaymak führte gegen Manuel Meyer mit 2:0-Runden, ehe er beim äußerst knappen 1:0, 1:0, 0:1, 0:1, 0:1 noch 2:3 verlor. Sirin unterlag Pjotr Demjanow (2000 bis 2003 beim KSV, 28 Bundesliga-Einsätze, drei Siege) in einem ebenfalls engen Duell mit 0:1, 0:2, 1:0, 0:2, wobei drei Runden in die Verlängerung gingen.

 

Das Fazit des Trainers: "Die Niederlage ist verdient, fiel aber wegen der beiden eingebrochenen Bänke zu hoch aus". Die Latte für kommenden Samstag (12. September) legte Weniger sehr hoch: "Ich muss mir was einfallen lassen. In Mülheim will ich gewinnen."

 

Quelle: RuhrNachrichten - www.ruhrnachrichten.de

 

 

Trostlose Matten-Schau

06.09.2009, Oliver Schinkewitz

 

KSV Witten 07 gibt beim 11:29 gegen TSG Herdecke ein enttäuschendes Bild ab. Allein Daniel Schlemmer und Akaki Kuntchulia landen Siege gegen Top-Favoriten

 

Auch für die hartgesottensten Fans des KSV Witten 07 wird es immer schwerer, sich für ihren Club zu begeistern. Am Samstag setzte es in der Husemannhalle gegen den letztjährigen Oberliga-Meister TSG Herdecke eine 11:29-Abfuhr.

 

Es war bisweilen ein beschämendes Bild, das der einstige Deutsche Meister in diesem „Derby” auf der Matte bot. Allein die Abfolge der ersten drei Kämpfe muss eingefleischte Ringer-Freunde schaudern lassen: Sven Lutter (74 G) im vorgezogenen Kampf gibt flugs auf - vier Punkte weg. Dann landet B-Junior Ruwen von Diecken (55 F) nach 35 Sekunden unsanft auf den Schultern - 0:8. Auch Norbert Heese (120 G) ist chancenlos gegen den Ex-Wittener Sven Fiedler - Schulterniederlage nach 43 Sekunden. Schon das 0:12.

 

Einziger Lichtblick im KSV-Dress ist derzeit - und auch das ist bezeichnend - der erst 14-jährige Daniel Schlemmer. Famos, seine Vorstellung beim 4:0-Punktsieg gegen Daniel Beucke. „Ich mag diesen Verein, ich mag die Halle”, meinte Schlemmer später. Doch ein freudiges Gesicht kann auch der deutsche B-Jugend-Meister nach einer 11:29-Klatsche nicht aufsetzen. Trainer Frank Weniger meint verbittert, dass ihm „mit Fatih Sirin und Erkan Kaymak zwei Bänke weggebrochen” seien. So bleibt es bei gerade mal zwei Siegen, weil auch der kleine Georgier Akaki Kuntchulia (66 F) das Ringer-Herz am rechten Fleck hat und standesgemäß vier Punkte einsackt.

 

Aber sonst? Es steckt viel zu viel heiße Luft in einer KSV-Mannschaft, die in dieser Form wohl sogar um den Klassenerhalt fürchten muss. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen noch Alternativen aus dem Hut zaubern können”, sagt Frank Weniger und blickt fordernd in Richtung von Clubchef Detlef Englich. Selbst in der Oberliga ist der KSV nurmehr eine Radnotiz.

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

04.09.09

 

Presse:

 

Eröffnungsparty mit Oberliga-Derby

Rund um die Husemannhalle schon ab 15 Uhr volles Programm

 

Zum zweiten Oberliga-Heimkampf empfängt der KSV Witten 07 an diesem Samstag (19.30 Uhr, Husemannhalle) den Nachbarn TSG Herdecke. Die Gäste haben nach zwei Kampftagen bereits wieder die Tabellenspitze übernommen, nachdem sie gegen Hohenlimburg und Köln-Mülheim deutliche Siege erzielten.

 

Im vergangenen Jahr konnte der KSV der TSG, die bereits als Meister der Oberliga feststand, am letzten Kampftag noch die einzige Niederlage zufügen. Die Vorzeichen scheinen diesmal jedoch anders, so dass ein Erfolg der Wittener Ringer schon eine Überraschung wäre.

 

Die Nachbarn aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis nahmen an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil, konnten sich allerdings nicht qualifizieren. So nehmen sie in diesem Jahr einen neuen Anlauf. Die Wittener Mannschaft hingegen muss sich in dieser Saison noch finden, was in der Vorwoche bei Jahn Marten bereits gut begann. Trainer Frank Weniger hofft noch auf die eine oder andere personelle Option im Laufe der Saison.

 

Herdecke hat Erst- und Zweitliga erfahrene Athleten in den Reihen, die früher beim KSV aktiv waren. Sebastian Kauer und Peter Demjanov (74 kg), Daniel Stein und Mesut Kayar (96 kg) sowie Sven Fiedler (120 kg) und Daniel Beucke (60 kg) bilden das Korsett der Gäste-Zehn. Mit Zurab Matcharashvili steht ein erstklassiger Georgier in der 55 kg-Klasse, der bislang die optimale Punktzahl erreichte.

 

Frank Weniger tüftelt von Woche zu Woche an seiner Aufstellung, um die bestmögliche Formation auf die Matte zu bringen. Mit Daniel Schlemmer, Amir Darvishi, Emre Yilmaz, Fatih Sirin, Erkan Kaymak und Emrullah Köse ist auf jeden Fall zu rechnen, so dass gutklassige und spannende Kämpfe zu erwarten sind.

 

Saisoneröffnungsparty ab 15 Uhr

 

(3000 Schritte gehen, laufen, walken, nordic walken … nur für Frauen)

 

Bereits ab 15 Uhr bietet der KSV Witten seinen Mitgliedern, Freunden und Fans eine Eröffnungsparty unter dem Motto „KSV live“. Aufgrund der Witterung dürften die meisten Aktivitäten in der Husemannhalle stattfinden, einige aber auch auf der dortigen Sportanlage. Die KSV-Gruppen stellen sich der Reihe nach vor – von der Gymnastik „Ü 50“ für Frauen über den Bewegungskindergarten, „Pilates“, Ringen, Kick-Boxen und Taekwondo bis hin zum vereinsinternen Fußballvergleich herrscht viel Bewegung. Einer der Höhepunkte ist um 16.00 Uhr die gemeinsame KSV- und SSV-Aktion „3000 Schritte“, zu der alle Frauen eingeladen sind. Der KSV verspricht den Teilnehmerinnen nach Abschluss der „3000 Schritte = ca. 2.400 m = ca. 30 Minuten“ eine kleine Überraschung.

 

Die Kinder dürfen sich auf eine Hüpfburg, die Schminkstation und das Glücksrad freuen. Ein Ohrenschmaus wird der Auftritt der „Big Blast Company“ einer Big Band aus Hattingen, die sich als „groovy, souly und funky“ vorstellt. Die Zuschauer/-hörer dürfen sich auf große Musik, ein Hörvergnügen freuen.

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

 

 

KSV Witten empfängt Herdecke zum Derby der Ex-Bundesligisten

von Dietmar Bock am 4. September 2009

 

Ex-Ringer-Bundesligist KSV Witten 07 empfängt am Samstag (5. September) um 19.30 Uhr mit dem Ex-Zweitligisten TSG Herdecke in der Husemannhalle den Oberliga-Meister 2008 und Titelfavoriten 2009.

 

Durch die sehr deutlichen Siege gegen die Mitfavoriten KSV Hohenlimburg (25:12) und AC Köln-Mülheim (29:11) unterstreichen die Gäste aus der Nachbarstadt ihre erneuten Ambitionen eindeutig. Trainer Frank Meyer will mit seinem Team zurück in die 2. Bundesliga. Zu Beginn des Jahres war man erst in der Aufstiegsrunde gescheitert.

Die einzige Niederlage (18:20) der letzten Oberliga-Saison kassierten die Herdecker ausgerechnet am letzten Kampftag bei der KSV-Reserve - ein gutes Omen? Eher nicht. "Herdecke ringt für uns eine Kategorie zu hoch", hat Wittens Trainer Frank Weniger wenig Hoffnung auf etwas Zählbares. Dennoch betont er: "Wir werden alles versuchen, um den Kampf lange offen zu halten. Doch Herdecke ist klarer Favorit. Wenn alles optimal läuft, können wir vier Kämpfe gewinnen".

Herdecke mit sechs ehemaligen KSV-Ringern

 

Der haushohe Favorit bringt mit Sebastian Kauer, Pjotr Demjanov (beide 74 kg), Daniel Stein, Mesut Kayar (beide 96 kg), Sven Fiedler (120 kg) und Daniel Beucke (60 kg) gleich sechs Ex-KSVer auf die Matte, die es in der Oberliga erst einmal zu besiegen gilt. In 55 kg kann der Gast zudem auf den starken Georgier Zurab Matcharashvili zurück greifen, der seine Gegner bisher allesamt schulterte.

Frank Weniger tüftelt indes von Woche zu Woche an seiner Aufstellung, um die bestmögliche Formation auf die Matte zu bringen. Das wird auch heute nicht anders sein, zumal das EN-Derby der beiden bereits höherklassig ringenden Klubs stets seine eigene Brisanz hat. Da will man nichts verschenken. Und dennoch ist klar, dass alles andere als der Sieg des Tabellenführers eine Riesensensation wäre, zumal den Wittenern auch Ruwen van Diecken verletzungsbedingt fehlen wird.

 

Ab 15 Uhr offizielle Saisoneröffnung in und an der Husemannhalle

 

Programm gibt es in und an der Husemannhalle bereits ab 15 Uhr bei "KSV live", der offiziellen Saisoneröffnung. Der Verein präsentiert seine diversen Sportgruppen sowie um 16 Uhr die Frauensporttage-Aktion "3000 Schritte", was etwa 2400 Metern oder 30 Minuten gehen, laufen, walken oder Nordic-Walking entspricht. Für den guten Ton sorgt die "Big Blast Company" aus Hattingen, für bunte Kinder-Gesichter eine Schminkaktion.

 

Quelle: RuhrNachrichten - www.ruhrnachrichten.de

01.09.09

 

Aktion „3000 Schritte“ bei der FrauenSportWochen

„KSV-live“ bei der Saisoneröffnung

 

Auf nicht zu schlechtes Wetter hoffen sowohl Veranstalter als auch die sportlichen Frauen am kommenden Samstag (5.9.). Denn dann wollen sie im Rahmen der Wittener „FrauenSportWochen“ aktiv werden und ab 16 Uhr bei der Aktion „3000 Schritte“ mitmachen.

 

Der SSV Witten hat die FrauenSportWochen ausgerufen und auch der KSV Witten 07 beteiligt sich. Wittener Frauen, nicht nur KSV-Mitglieder, können dabei kostenlos verschiedene Vereinsangebote nutzen. Eines davon ist das der „3000 Schritte“, was etwa 2.400 Meter oder 30 Min. Gehen, Walken, Nordic Walken oder leichtes Laufen bedeutet. Start ist auf dem Husemann-Sportplatz, fortgeführt evt. auf einer Stadtstrecke. Kleine Belohnungen gibt’s auf jeden Fall für die Teilnehmerinnen. Weitere Informationen bei Christine Charon, Tel. 0234 / 290 271, oder unter ksv.witten@gmx.de.

 

Weitere Sportvorführungen der KSV-Abteilungen

 

In der Husemannhalle werden sich die verschiedenen Abteilungen und Sportgruppen des KSV präsentieren. Für Kinder gibt’s ab 15 Uhr die Hüpfburg und andere Attraktionen. Musikalisch wird’s um 16 Uhr mit der „Big Blast Company“ – Big-Band-Musik vom feinsten!

 

Um 19.30 Uhr: KSV Witten gegen TSG Herdecke

 

Im Mittelpunkt steht das „EN-Derby“ gegen die TSG Herdecke, das wie gewohnt um 19.30 Uhr startet. Dabei werden sich wiederum eine Reihe ehemaliger KSV-Ringer in Reihen der Gästemannschaft vorstellen.

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