Aktuelles - Januar 2010

31.01.10

 

Bundesliga-Splitter: Aalen nach 1. Finalkampf mit besten Titelchancen

 

Der KSV Aalen 05 hat nach dem gestrigen Finalhinkampf nun beste Chancen auf den ersten Meistertitel seit der Vereinsneugründung. Die Ringer um Trainer Anton Nuding gewannen in Weingarten (bzw. in Bretten - Weingartens Halle war zu klein) mit 20:18. Dabei konnte Adam Juretzko (74 gr) seinen Kampf in drei Runden gegen Aalens Hans-Jörg Scherr siegreich gestalten (3:0, 2:0, 4:0 - 3:0-PS). Mit 9:0 gesammelten Punkten schrammte er nur knapp an einem Sieg durch technische Überlegenheit vorbei.

 

Arpad Ritter mußte sich dagegen Aalens Davyd Bichinashvili (84 fr) nach vier umkämpften Runden am Ende geschlagen geben (2:1, 1:3, 0:3, 0:4 - 1:3-PN).

 

In der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga setzte der KSV Germania Krefeld seinen Siegeszug fort und gewann seinen Heimkampf gegen den Mitkonkurrenten RSV Schonungen knapp mit 22:21. Dabei gelang Andreas Eisenkrein (55 gr) ein Schultersieg gegen Alichan Paskuschew - Ibro Cakovic (66 gr) bezwang Rudolf Schwanke mit 3:2 Runden. Weniger erfolgreich, aber dennoch punktesammelnd verloren Arthur Eisenkrein (60 fr) gegen Machs Gelaschanov mit 1:3 und Alexander Storck (66 fr) gegen Gamsat Ucumiev mit 2:3.

 

Der alles entscheidende Kampf um den Aufstieg findet nun am kommenden Samstag in Krefeld gegen die RSV Spiesen-Elversberg statt.

 

Final-Hinkampf  
 
SV Germania Weingarten - KSV Aalen 05
18:20
     
Aufstiegskämpfe zur 2.BL    
KSV Germ. Krefeld - RSV Schonungen
22:21
RSV Spiesen-Elversberg - ASV Groß-Zimmern 29:8
     
1. KSV Germ. Krefeld  110 : 086
  08:02
2. RSV Spiesen-Elversberg  117 : 073
  07:03
3. RSV Schonungen  103 : 096
  05:05
4. ASV Groß-Zimmern
 060 : 135   00:10
     
Weitere Infos und Details zu den Kämpfen erhalten sie auf www.liga-db.de od. www.ringen-nrw.de

27.01.10

 

Der KSV Witten gratuliert Hans Joachim Klötzing zum 60.Geburtstag und wünscht ihm auf diesem Wege alles Gute.

 

 

Die "Lübecker Schraube" war sein Spezialgriff

Am Montag feierte der ehemalige Meister-Ringer und Erfolgs-Trainer des einst ruhmreichen KSV Witten, Hans-Joachim "Klotz" Klötzing, seinen 60.Geburtstag und wurde neues Mitglied im 60er-Club.

 

Der in Lübeck geborene gelernte Bierbrauer kam anno 1974 als amtierender Deutscher Meister im Weltergewicht (74 kg) in die Ruhrstadt zu den von Fritz Schrader trainierten "KSV-Löwen". Und die gehörten schon seit acht Jahren zur deutschen "Creme de la Creme" der Ringerszene und waren derzeit zweifacher Deutscher Mannschafts-meister (1970, 1974).

 

Für den Wittener Bundesligisten stand der Ausnahme-Athlet, der sowohl im klassischen Stil als auch im Freistil eingesetzt werden konnte und mit seinem legendären Spezialgriff Nackenhebel - auch "Lübecker Schraube" genannt - glänzte, 171 mal auf der Matte. 1975 gelang Klötzing nicht nur seine erfolgreiche Titel-verteidigung, sondern er nahm an den Weltmeisterschaften im sowjetischen Minsk teil. Siebenmal stand Klötzing danach mit seinen KSVern in einem Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Fünfmal (1978, 1980, 1981, 1983, 1986) konnten die Wittener "Löwen" nochmals den Titel in die Ruhrstadt entführen und setzten damit Meilensteine in der Vereinsgeschichte.

 

amö

Quelle: Printausgabe der Witten-Aktuell (www.wittenaktuell.de)

24.01.10

 

Bundesliga-Splitter -

Die Halbfinal-Rückkämpfe

 

In den Halbfinals konnten sich die Favoriten aus den Hinkämpfen nun auch im Rückkampf als Sieger feiern lassen. Der KSV Aalen 05 gewann auch im zweiten Duell gegen Wacker Burghausen mit 24:11. Dem SV Germania Weingarten gelang zum deutlichen Heimerfolg jetzt auch noch ein Sieg in Köllberach (20:17).

 

Adam Juretzko (74 kg, gr) konnte dabei erneut seinen "ewigen Rivalen" Konstantin Schneider besiegen (3:1). Für den KSV Köllerbach ging in der Klasse bis 66 kg (g) Sylwester Charzewski an den Start. Er unterlag allerdings Ionut Panait mit 0:3 Runden.

 

In der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga siegte der KSV Germania Krefeld beim AV Groß-Zimmern mit 24:15. Die vier Ex-Wittener in den unteren Gewichtsklassen unterstrichen dabei erneut Ihre diesjährigen Top-Leistungen als Punktesammler für die Rheinländer. Arthur Eisenkrein (55 gr., 4:0 TüPS gegen Kai-Oliver Görisch), Andreas Eisenkrein (60 fr., 3:0 PS gegen Marcel Schleicher), Ibro Cakovic (66 fr, 4:0-Aufgabesieger gegen Marco Petri) und Alexander Storck (66 gr, 4:1 TüPS gegen Bicer Gökhan) verbuchten zusammen schon ein 15:1-Punktepolster.

1/2-Final-Rückkämpfe  
 
KSV Aalen 05 - SV Wacker Burghausen
24:11
KSV Köllerbach - SV Germ. Weingarten
17:20
     
Aufstiegskämpfe zur 2.BL    
ASV Groß-Zimmern
- KSV Germ. Krefeld 15:24
RSV Schonungen - RSV Spiesen-Elversberg
19:19
     
1. KSV Germ. Krefeld  088 : 065
  06:02
2. RSV Spiesen-Elversberg  088 : 065
  05:03
3. RSV Schonungen  082 : 074
  05:03
4. ASV Groß-Zimmern
 052 : 106   00:08
     
Weitere Infos und Details zu den Kämpfen erhalten sie auf www.liga-db.de od. www.ringen-nrw.de

Im badisch-schwäbischen Finale treffen somit der SV Germania Weingarten und der KSV Aalen 05 aufeinander.

 

Für beide Teams geht es dabei um den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte. Der SVG Weingarten kämpft seit dem Aufstieg 1999 in der höchsten deutschen Klasse und kegelte im Halbfinale dabei den zuletzt drei Jahre in Folge dominierenden KSV Köllerbach heraus, während sich der neugegründete KSV Aalen 05 nach den Abonnement-Titeln des Vorgängers von der Ostalb jetzt erstmalig wieder in ein Finale vorkämpfen konnte.

 

In der abgelaufenen Saison traten beide Teams bereits gegeneinander an. Beim Hinkampf in Weingarten gab es ein 16:16, den Rückkampf in Aalen konnter der KSV mit 22:18 gewinnen. Es spricht somit alles für ein packendes Finale mit 20 hochklassigen Kämpfen.


Die Weblinks zu den beiden Finalisten:

SV Germania Weingarten

KSV Aalen

17.01.10

 

Bundesliga-Splitter -

Die Halbfinal-Hinkämpfe

 

In den beiden Halbfinalkämpfen konnte sich der leicht favorisierte KSV Aalen 05 beim SV Wacker Burghausen mit 21:15 durchsetzen, während der KSV mit nur neun Ringern in Weingarten antrat und dort auch in der Höhe überraschend deutlich mit 10:25 unterlegen war.

 

Für die Nordbadener sammelten Adam Juretzko (74 gr, gegen Konstantin Schneider 3:2) und Arpad Ritter (84 fr, gegen Gabriel Seregelyi 3:0) die Punkte, während für die Saarländer Sylwester Charzewski in der Klasse bis 66 kg (gr) auf die Matte ging und Ionut Panait mit 1:3 unterlag.

 

In der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga unterlag der KSV Germania Krefeld dem RSV Schonungen mit 16:23. Der Ex-Wittener Andreas Eisenkrein (55 fr., 3:0 gegen Angel Schmitt) konnte in den unteren Gewichtsklassen den einzigen Sieg einfahren. Arthur Eisenkrein (60 gr., 0:4 gegen Muslim Gelaschanov), Ibro Cakovic (66 fr, 1:3 gegen Gamsat Ucumiev) und Alexander Storck (66 gr, 2:3 gegen Rudolf Schwanke) konnten sich somit diesmal nur bedingt als Punktesammler für ihr Team auszeichnen.

 

1/2-Final-Hinkämpfe  
 
SVW Burghausen - KSV Aalen 05
15:21
SVG Weingarten - KSV Köllerbach
25:10
     
Aufstiegskämpfe zur 2.BL    
RSV Schonungen
- KSV Germ. Krefeld 23:16
ASV Groß-Zimmern
- RSV Spiesen-Elversberg
10:30
     
1. RSV Spiesen-Elversberg  069 : 046
  04:02
2. KSV Germ. Krefeld  064 : 050
  04:02
3. RSV Schonungen  063 : 055
  04:02
4. ASV Groß-Zimmern
 037 : 082   00:06
     
Weitere Infos und Details zu den Kämpfen erhalten sie auf www.liga-db.de od. www.ringen-nrw.de

 

11.01.10

 

Der sanfte Riese mit dem eisernen Griff -

 

"Witten-Aktuell"-Reihe: Was macht eigentlich... Ex-KSV-Ringer Adam Sandurski? - Superschwergewichtler war ein richtiger Hingucker

 

  Keine Frage, mit seinen hünenhaften 2,14 Metern Körpergröße und stattlichem 135-Kilo-Gewicht war der achtfache polnische Freistil-Meister im Superschwergewicht, Adam Sandurski, nicht nur ein richtiger Hingucker, sondern ein auf den nationalen wie internationalen Ringermatten gefürchteter sowie fast unbesiegbarer Gegner. Entsprechend erfolgreich kehrte der "sanfte Riese" mit dem eisernen Griff stets zu seinem Heimatverein Stal Rzeszów zurück.

 

 

 

 

Heute ist Adam Sandurski „Hahn im Korb“ und natürlich der Größte im „Drei-Mädel-Haushalt“ bei Jolanta, seiner Frau, und den Töchtern Veronika und Karolina Sandurski.

 

Foto: Alfred Möller

  Dort - man kann es kaum glauben - startete der Hüne mit immerhin schon 20 Jahren seine einzigartige Mattenkarriere. Und der Ringer-Eleve Sandurski staunte anfangs nicht schlecht, als man ihm erklärte, dass Griechisch-Römisch eine Ringer-Stilart ist und kein neues Glaubensbekenntnis. Schnell wusste der stets cool und konzentriert agierende Kämpfer, wie er seine beste Waffe, den "Japanischen Griff", anbringen musste, um danach mal wieder mit einem Schultersieg die Matte zu verlassen.

 

  Absolute Höhepunkte seiner beeindruckenden Titelsammlung waren: die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau, Goldmedaille bei der "Kleinen Olympiade" 1984 in Sofia, zwei Vize-Weltmeisterschaften ('82,'83), einmal EM-Silber ('84) und zweimal EM-Bronze ('79,'86) sowie ungezählte Top-Platzierungen.

 

  Als es den KSV-Verantwortlichen anno 1985 gelang, den 2,14-Meter-Koloss und seinen "Bonsai"-Landsmann Jan Falandys (48 kg, 1,58 Meter, Spezialgriff "Kopfklammer") nach Witten zu holen, war, dank des kongenialen Duos, eine weitere Deutsche Mannschaftsmeisterschaft für den Wittener Ringer-Bundesligisten praktisch so gut wie "eingetütet". In der Tat: Die "polnische Bank" war nicht zu knacken, und die KSV-Familie feierte im Jahr 1986 euphorisch die siebte DMM - leider sollte es die letzte sein.

1986: Die KSV-Punktesammler Adam Sandurski (li.) und Jan Falandys feiern die siebte DMM. Foto:Davide Bentivoglio

  "Eigentlich wollte ich nur ein, zwei Jahre in Witten bleiben" verrät der inzwischen 56-jährige ehemalige Schrecken aller Gegner, "aber der KSV, für den ich insgesamt 41 Kämpfe bestritt, sowie insbesondere Ex-Bürgermeister Klaus Lohmann, Herbert Oelrich und Jochen Klötzing haben sich so fürsorglich um mich und meine Familie gekümmert, dass es uns - abgesehen von den anfänglichen Sprachschwierigkeiten und einigen Heimweh-Phasen - nicht schwerfiel, in der schönen Ruhrstadt zu bleiben". Einen ganz erheblichen Anteil daran, dass die Sandurskis-Family in Witten heimisch wurde, hatte sicherlich auch der inzwischen verstorbene Hevener Maschinenbau-Fabrikant Gustav Wiegard, der Adam Sandurskis sportlichen Ambitionen stets wohlwollend gegenüberstand.

 

  Folglich konnte der Ringer-Riese ohne Arbeitsplatzsorgen an internationalen Turnieren, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen für sein Land kämpfen und siegen.

 

  "Ich fühlte mich von Anfang an in der Firma Wiegard wohl und hoffe, in diesem Jahr mein 25-jähriges Firmenjubiläum zu feiern", schmunzelt der gelernte Elektro-Mechaniker und Maschinenbau-Schlosser.

 

  "Doch zurzeit mache ich mir Sorgen wegen meiner Knie- und Hüftprobleme. Natürlich macht man sich auch Gedanken über die aktuelle Weltwirtschaftskrise und den Standort Deutschland sowie die unsichere Lage auf dem Arbeitsmarkt." Doch eins ist für das Familienoberhaupt sicher: "Wir bleiben hier".

 

  Denn: Mit seiner Frau Jolanta, einer studierten Kulturwissenschaftlerin und Pädagogin, sowie den beiden Töchtern Veronika, 24, und Karolina, 17, hat sich die Sandurski-Family einen lang gehegten Traum erfüllt: Sie ist im vorigen Jahr in ihr schmuckes Hevener Eigenheim eingezogen.

Quelle: Printausgabe der Witten Aktuell (www.wittenaktuell.de)

10.01.10

 

Bundesliga-Splitter -

Die Viertelfinal-Rückkämpfe

 

Die Halbfinals um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft stehen nun fest. In den Rückkämpfen konnten sich die kleineren und größeren Favoriten nach den Hinkämpfen durchsetzen und tragen nun die Runde der besten Vier aus.

 

Halbfinale: (16.01. / 23.01.)

SV Germania Weingarten  -  KSV Köllerbach

SV Wacker Burghausen  -  KSV Aalen 05

 

Für den SVG Weingarten konnte Arpad Ritter (84 fr) Markus Plodek bereits in der ersten Runde schultern. Adam Juretzko kam nicht zum Einsatz. Auf ihn wird man aber bei den Nordbadenern sicherlich im Halbfinale wieder vertrauen.

 

Sylwester Charzewski bezwang in der Klasse bis 66 kg (gr-röm) Christian Kropf vom SC Anger in drei Runden mit jeweils 6:0 Punkten und sammelte so vier Zähler für seine technische Überlegenheit für die Saarländer. Radoslaw Marcinkiewicz bezwang wie schon im Hinkampf Bernhard Koch (84, frei) mit 3:0 (1:0/1:0/1:0). Stoyko Rusev vom SC Anger unterlag dem jungen Nachwuchskämpfer Marc-Antonio von Tugginer nach vier Runden mit 1:3.

 

Mirko Englich kam verletzungsbedingt leider für den 1.Luckenwalder SC erneut nicht zum Einsatz.

 

In der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga gelang dem KSV Germania Krefeld im zweiten Kampf der zweite Sieg. Die Gäste vom AV Groß-Zimmern wurden mit 28:10 nach Hause geschickt. Wertvolle Punkte konnten dabei alle Ex-Wittener einfahren. Andreas Eisenkrein (55 fr.) und Alexander Storck (66 gr.) besiegten ihre Gegner jeweils mit 3:0 Wertungsrunden, während Arthur Eisenkrein (60 gr.) und Ibro Cakovic (66 fr) ihre Gegner sogar jeweils mit 4:0 - durch gegnerisches Übergewicht bzw. eine technische Überlegenheit - besiegen konnten.

1/4-Final-Rückkämpfe  (unterstr. Vereine im Halbfinale)
 
1. Luckenwalder SC
- KSV Aalen 05
19:19
KSV Köllerbach - SC Anger
31:5
SVW Burghausen - RWG Mömbris-Königsh. 18:15
SVG Weingarten - ASV Hof
27:11
     
Aufstiegskämpfe zur 2.BL    
RSV Spiesen-Elversberg
- RSV Schonungen
22:16
KSV Germ. Krefeld - ASV Groß-Zimmern
28:10
     
Weitere Infos und Details zu den Kämpfen erhalten sie auf www.liga-db.de od. www.ringen-nrw.de

09.01.10

 

Metropole Ruhr 2010: der KSV Witten 07 ist dabei!

„Feste feiern“ im Juli auf der A40/B1

 

Dieser Tage wird die Metropole Ruhr 2010 als „Kulturhauptstadt Europas“ offiziell eröffnet - und der Wittener „Kraftsportverein 1907“ wird dabei sein bei dieser Europa weit beachteten Veranstaltungsreihe.

 

Ein umfangreiches Programm mit über 2.500 Veranstaltungen haben die Macher für das ganze Jahr geplant: Kunst, Kultur, Kreativität, Tradition, auch Essen, Trinken und Feiern als Kultur und Kreativität des Alltags, natürlich auch Sport sind dabei. Die Region steht im Mittelpunkt und die Region macht mit.

 

Wie der KSV Witten 07, der seit über 100 Jahren ein „Kraftwerk“ inmitten der früheren Kraftzentrale Ruhrgebiet ist. Die Geschichten rund um die Ringer des Kraftsportvereins Witten 07 sind ein Mythos, spektakuläre Kämpfe, große Erfolge und bittere Niederlagen lassen die Sportart lebendig werden. „Kernig, kunstvoll, kraftvoll, kühn!“ - die Attribute der Athleten, die das Ruhrgebiet ebenso geprägt haben wie Zechen und Stahlwerke. Hohe soziale und kulturelle Energie zeichnen Sport und Sportler aus, die damit wichtige Teile der Alltagskultur geworden sind.

 

Der KSV Witten will im Juli 2010 feiern und sich präsentieren. Anknüpfend an die Tradition der Dorffeste des Mittelalters und der Marktplätze und Messen, wird die Idee einer 60 Kilometer langen Tafel am „Ruhrschnellweg“, der A 40/B1 realisiert. Zusammengesetzt aus 20.000 Tischen, die die uralte Hauptschlagader des Ruhrgebiets zwischen Duisburg und Dortmund für einen Tag stilllegen wird, werden am 18. Juli 2010 in beiden Fahrtrichtungen zum Ort nachbarschaftlichen Kennen Lernens.

 

Die Wittener Kraftsportler konnte drei der begehrten Tische „ergattern“: Frank Bartel, der umtriebige Jugendvorsitzende des KSV, beteiligte den Verein an der Verlosung - und er hatte Glück. In Höhe Dortmund-Oespel werden die Wittener im Juli zu Tisch gebeten. „Essen, Trinken, Feiern, Kennen lernen, sich selbst, den Verein, den Sport, die Stadt vorstellen, Teil haben an diesem Ereignis“, so formuliert Frank Bartel die Beweggründe für sein Engagement.

 

Zwar sind die Details der „Tafel Ruhrschnellweg“ noch nicht bekannt, doch herrschen bereits Vorfreude und kreative Gedanken beim KSV Witten um dieses Ereignis, das ein Höhepunkt im Jahreskalender des Vereins werden soll!

06.01.10

 

Kader wird kräftig aufgepeppt

von Oliver Schinkewitz

 

Blick beim Oberligisten richtet sich nach mäßiger Saison nur noch nach vorn. Aus Herdecke sollen mit Kauer, Kayar, Demjanov und Stein gleich vier Ex-Wittener zurückkehren

 

Abgehakt, vorbei, fast schon vergessen - die abgelaufene Saison der Ringer vom KSV Witten 07, die erste nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga, war nun wirklich nichts für „Genießer”. Daher schauen die Verantwortlichen nun auch nur noch nach vorne: In der kommenden Serie will der traditionsreiche Club wieder nach oben.

 

„Wir haben den größtmöglichen Schaden vermieden”, sagt Vorsitzender Detlef Englich, der sich bei den letzten Heimkämpfen beinahe ein wenig verloren vorkommen musste im weiten Rund der Husemannhalle. Nur noch 50 Zuschauer - „das war des KSV Witten nicht würdig”, sagt Englich. „Wir sind bemüht, den Kader zu verändern - damit wir demnächst um den Titel mitkämpfen können und vielleicht sogar die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur Zweiten Liga schaffen.” Man habe bereits einige richtungsweisende Gespräche geführt und von guten Ringern mündliche Zusagen für einen Wechsel in die Ruhrstadt. „Es sieht ganz danach aus, dass unser Kader demnächst wieder eine ganz andere Qualität hat”, schaut Englich optimistisch voraus.

Wichtig sei für den siebenmaligen Deutschen Meister vor allem, dass man sich auch finanziell konsolidiert. „Da kann ich auf jeden Fall vermelden, dass wir dieses Ziel erreicht haben”, freut sich der KSV-Chef über die entspanntere Finanzlage. „Jetzt müssen wir darauf hoffen, dass uns die Sponsoren gewogen bleiben, damit wir die Grundlage für eine erfolgreichere Zukunft legen können.” Wie aus dem Umfeld des Clubs bereits zu erfahren war, stehen einige ehemalige Wittener wie Daniel Stein, Mesut Kayar, Pjotr Demjamov und Sebastian Kauer (alle zuletzt bei der TSG Herdecke) unmittelbar vor dem Wechsel zum KSV. Auch mit Jens Steffen oder Ibro Cakovic sind die Gespräche schon sehr weit gediehen.

 

„In ein bis zwei Jahren”, so Detlef Englich, „soll die Mannschaft wieder in der 2. Liga ringen.” Zudem ist die Integration eigener Talente (wie zuletzt bei Daniel Schlemmer schon mit Erfolg praktiziert) eines der obersten Gebote. Und die sportliche Leitung? Auch dort bahnen sich Neuerungen an. „Frank Weniger ist sicher ein Mann für höhere Aufgaben”, lobt Detlef Englich den KSV-Trainer, der sich zuletzt auch umfassend um Management-Tätigkeiten kümmerte. „Daher soll er auf jeden Fall entlastet werden”, deutet Englich an, dass man die Arbeit in der neuen Saison auf mehrere Schultern verteilt wissen will.

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

03.01.10

 

Bundesliga-Splitter -

Die Viertelfinal-Hinkämpfe

 

Im Viertelfinale der Bundesliga-Playoffs zeigten wieder einmal einige ehemalige Akteure des KSV Witten, wie wertvoll sie für ihre jetzigen Vereine sind.

 

Für den SVG Weingarten konnten Adam Juretzko (74 gr, gegen Tomas Sobecky) und Arpad Ritter (84 gr - Markus Plodek) ihre Gegner jeweils mit 3:0-Rundenerfolgen abfertigen.

 

Sylwester Charzewski unterlag für den KSV Köllerbach in der Klasse bis 66 kg (gr) gegen Edward Barsegjan mit 0:3; dafür konnte Radoslaw Marcinkiewicz für die Saarländer gegen Bernhard Koch (84, frei) mit 3:0 siegen.

 

Mirko Englich kam verletzungsbedingt beim 1.Luckenwalder SC nicht zum Einsatz.

 

In der Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga gelang dem KSV Germania Krefeld ein 20:17-Erfolg in Spiesen-Elversberg. Dabei konnte von den vier Ex-Youngsters des KSV Arthur Eisenkrein, Ibro Cakovic und Alexander Storck ihre Kämpfe jeweils mit 3:0 gewinnen. Lediglich Andreas Eisenkrein musste sich auf Schultern geschlagen geben.

1/4-Final-Hinkämpfe    
KSV Aalen 05
- 1.Luckenwalder SC
22:14
SC Anger - KSV Köllerbach
12:23
RWG Mömbris-Königsh.
- SVW Burghausen 17:18
ASV Hof - SVG Weingarten 06:29
     
Aufstiegskämpfe zur 2.BL    
RSV Spiesen-Elversberg
- KSV Germ. Krefeld
17:20
RSV Schonungen
- ASV Groß-Zimmern
24:17
     
Weitere Infos und Details zu den Kämpfen erhalten sie auf www.liga-db.de od. www.ringen-nrw.de

01.01.2010


Der KSV Witten wünscht allen Sponsoren, Mitgliedern, Helfern und Freunden ein gesundes und glückliches Jahr 2010.

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