Aktuelles - März 2010

29.03.10

 

„Rückholaktion“ des KSV Witten 07

Optimistisch in die Saison - Neuzugänge wurden vorgestellt

 

Wenn nicht alles täuscht, steht Ex-Bundesligist KSV Witten vor einer deutlich besseren Saison als im Vorjahr: im Rahmen einer „Rückholaktion“ kehrten bislang zehn Ringer in die Ruhrstadt zurück, die ihre ringerischen Wurzeln beim KSV oder der SUA haben oder zumindest schon einmal das Wittener Trikot trugen.

 

„Die Mannschaft soll sich als solche präsentieren und ein eindeutiges, ein Wittener Gesicht haben“, formulierte KSV-Sportwart und –Trainer Frank Weniger im Rahmen einer Pressebesprechung am Donnerstag. Er wurde dabei ebenso als neuer Funktionsträger im KSV-Vorstand vorgestellt wie die 2. Vorsitzenden Oliver Oelrich und Michael Kuhn, der urlaubsbedingt aber fehlte.

Gleich vier Neue kommen vom Nachbarn TSG Herdecke: Sebastian Kauer und Daniel Stein lernten beim KSV den Ringkampf, Pjotr Demjanow und Mesut Kaya waren bereits sowohl in der Bundes- als auch Oberligamannschaft der Wittener aktiv. Für die Oberliga dürften sie absolute Hochkaräter sein, standen sie doch im Vorjahr mit der TSG lange Zeit vor der Oberligameisterschaft, ehe Kämpfe unerwartet verloren gingen.

 

Aus Richtung Dortmund kommen Christian Heinrich und Nico Brunner (Heros) sowie Yves-Heiko Gies (Marten) wieder in die Ruhrstadt. Während Gies und Brunner schon für den KSV starteten, kommt Heinrich – wie auch Gies ursprünglich – von der SU Annen.

 

Auch Jens Steffen dürfte eine Bereicherung für das KSV-Oberligateam sein. Er lernte das Ringen ebenfalls beim KSV und kam dann über die SU Annen zum damaligen Zweitligisten Bonn-Duisdorf, der jetzt sogar in Liga eins kämpft. Steffen war es wohl auch, der erste Kontakte mit seinen ehemaligen Mannschaftskollegen herstellte, um dem „KSV 2010“ ein neues Gesicht zu geben. „Wir haben uns Ziele gesetzt, wollen oben mitkämpfen – vielleicht ist ja noch mehr möglich“, gibt der junge Mann selbstbewusst die Losung aus.

 

Nach ihrem Gastringereinsatz bei der KG Westerfilde-Erkenschwick sind auch Markus Blum und Tom Jacobs wieder zurückgekehrt zum KSV. Beide sind für die neu aufgestellte Bezirksligamannschaft und als Ergänzungsringer der Wittener Oberligamannschaft vorgesehen.

 

Nur ein konkreter Abgang steht bislang fest: Mike Schmiers, der in einigen Oberligakämpfen eingesetzt wurde, veränderte sich in Richtung AC Hörde. Ansonsten könnte es noch die eine oder andere Veränderung geben, Fristen – wie in der Bundeliga – gibt es auf Landesebene nicht. Die beiden Mannschaften des KSV stehen jedoch schon heute weitgehend.

 

Aber: „Abgeschlossen sind die Planungen noch nicht“, gab Frank Weniger zu Protokoll. In dem einen oder anderen Fall könnte es noch Ergänzungen geben, wenn die in das finanzielle Konzept passen. Denn: die finanziellen Bedingungen haben sich zwar leicht gebessert, Luftschlösser kann und will man dennoch nicht bauen. „Und die Mannschaft, die wir schon jetzt aufbieten können, hat das Niveau für einen Spitzenplatz in der Liga“, so Weniger.

 

Auch andere Vereine verstärken sich, teilweise massiv: der Traditionsverein KSV Hohenlimburg zum Beispiel kann dank potenter Sponsoren wohl größere Sprünge machen als andere. Wie die Mannschaft letztlich aussieht, wird sich aber wohl erst in der Liga zeigen. Auch beim AC Köln-Mülheim, dem Auftaktgegner des KSV, der Bundesliga-Reserve des KSK Neuss, dem TV Dellwig oder AC Ückerath können wieder starke Mannschaften erwartet werden.

 

 

In Witten aber hofft man, nach dem „Horror-Jahr“ 2009 wieder zur Normalität, sprich: zu starken Kampf- und Mannschaftsleistungen mit zufriedenen Zuschauern, zurück zu kehren. „Wir haben einiges gut zu machen, das wissen wir, das zu erreichen, ist unser Ziel“, blickt Oliver Oelrich, der 2. Vorsitzende Sport, aber zuversichtlich auf die neue Saison, die am 28. August starten wird.

 

Ein Anfang ist gemacht, mit der „Rückholaktion“ hat der KSV einen ersten, guten Schritt getan. Dass man aber noch viel Arbeit hat

 

29.03.10

 

Daniel Schlemmer ist Deutscher Vizemeister & techn. bester Ringer aus NRW -
Nico Brunner landet auf Rang 4

 

Die Enttäuschung stand den beiden Finalisten ins Gesicht geschrieben. Beide waren mit großen Erwartungen in ihre Kämpfe gegangen und haben beide Male knapp nach Punkten verloren. Trotz alledem: Das Ergebnis ist ein Erfolg kontinuierlicher Jugendarbeit. Der Grundstein wurde beim KSV Witten 07 gelegt, die Weiterführung erfolgt zur Zeit im Leistungsinternat in Frankfurt/Oder. Beide Athleten gehörten zu den jungen Jahrgängen, die noch zweimal die Möglichkeit haben, an einer Deutschen A-Jugendmeisterschaft erfolgreich teilnehmen zu können.

 

Daniel Schlemmer kämpfte in seinem Finalkampf (58 kg) gegen Marc Antonio von Tugginer (KSV Köllerbach/SRL), der in der vergangenen Saison auch schon Bundesligaeinsätze hatte. Entgegen seinen vorangegangenen Kämpfen, in denen er seine Gegner massiv bedrängte und ihnen den Kopfpressgriff förmlich aufzwang, zeigte sich Daniel in diesem Kampf sehr zurückhaltend und lauernd. Als sich in der ersten Kampfrunde nach 1.30 Minuten keine Wertung ergab, musste Daniel als erster in die Unterlage und wurde von seinem Gegner mit einem Durchdreher bzw. Überroller überrascht. Zweierwertung für von Tugginer.

 

Die zweite Runde sah fast ähnlich aus, nur war jetzt Daniel nach 1.30 Minuten in der Oberlage. Der Ansatz eines "verkehrten Aushebers" war Bruchteile von Sekunden zu langsam, so dass von Tugginer blitzschnell die Bauchlage einnahm und jegliche Fassart am Boden verhinderte. Dafür wurde der Gegner mit einer „Eins“ belohnt.

 

Sekunden vor Ende des Kampfes setzte Daniel alles noch einmal auf eine Karte, setzte noch mal eine Kopfklammer von vorne an, um von Tugginer nach hinten zu werfen. Das misslang allerdings, weil sich sein Kontrahent extrem strecke. Daniel drehte nun zur Seite hin, um seinen Gegner in die Rückenlage zu zwingen. Von Tugginer hielt erfolgreich dagegen und wurde mit einer umstrittenen Zweierwertung belohnt (3:0).

 

Vizemeisterschaft im A-Jugendbereich - ein toller Erfolg, der aber im Augenblick der Niederlage schmerzhaft ist.

 

Nico Brunner, der schon im letzten Jahr bei den DM der B-Jugend knapp das Treppchen verpasste, wollte es dieses Mal besser machen. David Adler vom ASC Bindlach aus Bayern war sein Finalgegner um Platz 3 und 4. Ähnlich wie bei seinem Vereinskameraden Daniel kam auch er als erster in die Bodenlage und konnte dem angesetzten Überroller nichts entgegensetzen (2:0). In der zweiten Runde kam es dann durch Herausdrängen aus dem Kampfbereich zu einem Strafpunkt, der für David Adler den Sieg bedeutete.

 

Insgesamt auch eine recht verhaltene Kampfesweise von Nico, in der man sich mehr Risikobewusstsein gewünscht hätte. Der vierte Platz für Nico Brunner - ein schöner Erfolg, der den Athleten weiter hungrig bleiben lasst.

 

Aus NRW-Sicht konnte man allerdings insgesamt betrachtet doch sehr zufrieden sein. So belegten zusätzlich David Arndt vom RC Hürth (76 kg - Finale gegen Andreas Buchetmann, Bayern) undDennis Böddeker vom KSV Hohenlimburg (100 kg - Finale gegen Christian John, Bayern) zwei ebenfalls sehr gute zweite Plätze.

 

Melvin Pelzer (54 kg, RC Köln-Ehrenfeld) wurde Dritter, Robin Pelzer (ebenf. 54 kg, RC Köln-Ehrenfeld) Fünfter und Florian Luck von der KSK Konkordia Neuss (85 kg) Sechster.

Zeitgleich fanden in Bindlach die A-Jugend-Meisterschaften im Freistil statt. Leider verlief es für das NRW-Team dort nicht so erfolgreich.

 

Lediglich der Ex-Wittener Andreas Eisenkrein (jetzt KSV Germ. Krefeld, 54 kg) und der für die TSG Herdecke startende Wladimir Remel /76 kg) konnten in ihren Gewichtsklassen jeweils den fünften Platz belegen.

 

Nils Hausegger vom KSV Hohenlimburg konnte seinen zweiten Platz vom Vorjahr leider nicht wiederholen und landete diesmal - zwei Gewichtsklassen höher als im letzten Jahr - nur auf dem achten Rang.

28.03.10

 

Daniel Schlemmer steht im Finalkampf - Nico Brunner kämpft um Platz 3 -
Yves-Heiko Gies und Tom Jacobs ausgeschieden

 

KSV-Jugendtrainer Kurt Schroer hat an seine Schützlinge geglaubt und war während der Kämpfe ständiger Ansprechpartner und Berater, obwohl Schlemmer und Brunner durch ihre Internatszugehörigkeit vom Brandenburger Trainer Sebastian Möser betreut wurden. Daniel steht am heutigen Sonntag im Finale, Nico kämpft um Platz drei.

 

Daniel benötigte insgesamt fünf Siege, um ins Finale zu gelangen. Sein entscheidender Kampf um den Poolsieg war gegen Andrej Ryl von der SG Eichen-Rümmingen (SBD). Durch einen Konter eines Armdrehschwunges zwang Daniel seinen Gegner sprichwörtlich in die Rückenlage, woraus dieser sich nicht mehr befreien konnte. Am Sonntag werden ab 9.30 Uhr die Finalkämpfe in Dortmund-Huckarde ausgetragen und man darf auf den Kampf gegen den Sieger des A-Pools, Marc Antonio Tugginer vom KSV Köllerbach (SRL) gespannt sein. Er benötigte sechs Siege bis in das Finale.

 

Nico Brunner steht nach drei Siegen und einer Punktniederlage gegen David Adler vom AC Bindlach (BAY) im Kampf um Platz drei und vier. Den entscheidenden Kampf um den Einzug ins Finale verlor er gegen Christoph Schwarz vom AC Siegfried Heusweiler (SRL) mit 0:1 und 0:1.

 

Yves Heiko Gies, der in seinen beiden ersten Kämpfen überzeugen konnte, musste in seinen beiden weiteren Kämpfen der kräftemäßigen Überlegenheit älterer Ringer Tribut zollen. Am Ende hieß es Platz 7 für Yves-Heiko Gies. Aller Voraussicht nach werden wir Yves im nächsten Jahr im freien Stil wiederfinden, in dem er sich besser aufgehoben fühlt.

 

Tom Jacobs, der schwerste Kämpfer unsers Kleeblattes, war den kräftemäßigen Anforderungen dieses Gewichtsklasse noch nicht gewachsen. Mit dem entsprechendem Krafttraining aber auch Zugewinn weiterer technischen Finessen kann Tom mit guten Aussichten im nächsten Jahr in der A-Jugend wieder angreifen.

27.03.10

 

Aktuelle Infos zu unseren vier A-Jugendlichen von der DM in Dortmund

50 kg
   Yves-Heiko Gies

1.Runde  - Max Anthes (SG Arheilgen, HES)

 7:0 / 4:0 SS

2.Runde - Peter Mass (KSK Konk. Neuss, NRW)  5:2 / 7:1 SS
3.Runde - Simon Scheibein (Bav. Waldaschaff, HES)
 0:7 / 3:7 PN
4.Runde - Marco Braun (TSV Musberg, WTB)  0:2 / 0:2 PN
   
 
58 kg    Daniel Schlemmer  
1.Runde - Tim Förster (AC Oberstein, RHL)  8:0 / 6:0 TÜ
2.Runde - Adrian Stockburger (KSV Tennenbronn, SBD)  3:3 / 8:2 / 4:0 SS
3.Runde - Thalha Carkirgöz (TSV Zirndorf, BAY)
 2:3 / 1:0 / 10:1 PS
4.Runde - Maximilian Stadtler (AC Ziegelhausen, NBD)  6:0 / 5:0 TÜ
5.Runde - Andrej Ryl (SG Eichen-Rümmingen, SBD)  3:0 SS
     
69 kg    Nico Brunner  
1.Runde - Dennis Schilling (VfL Mühlheim, WTB)  0:1 / 2:0 / 1:0 PS
2.Runde - Daniel Miller (SV Sende, NRW)  5:0 / 6:0 TÜ
3.Runde - Christoph Schwarz (AC Heusweiler, SRL)
 0:1 / 0:1 PN
4.Runde - Daniel Baier (WKG Weitenau/Wieslet, SBD)  3:0 / 1:0 PS
     
85 kg    Tom Jacobs  
1.Runde - Robin Ferdinand (ASV Boden, RHL)  0:7 SN
2.Runde - Florian Luck (KSK Konk. Neuss, NRW)  0:4 / 0:1 PN

27.03.10

 

KSV-Athleten bei der Dt. A-Jgd-Meisterschaft in Dortmund auf Kurs

 

Als erster KSV-Kämpfer stand am Freitagabend Yves-Heiko Gies in der 50 kg-Klasse auf der Matte. Sein Gegner war Max Anthes von der SG Arheilgen (HES). Heiko ging sehr beherzt in den Kampf und gewann die erste Runde klar mit 7:0. In der zweiten Runde machte er nach einer 0:4 Führung den Sack zu und schulterte seinen Gegner. Insgesamt sind 19 Teilnehmer in seiner Gewichtsklasse. Nächster Gegner ist Peter Maas von der KSK Konk. Neuss (NRW).

 

Daniel Schlemmer, der in der 58 kg-Klasse antritt, ging sehr konzentriert in seinem ersten Kampf zu Werke. Innerhalb kürzester Zeit fertigte er Tim Förster vom AC Überstein (Rheinland) durch einen technisch überlegenden Sieg (8:0, 6:0) ab. Insgesamt sind in dieser Gewichtsklasse 22 Teilnehmer am Start. Sein nächster Gegner ist Adrian Stockburger vom KSV Tennenborn (SBD). Man darf auf diesen Kampf gespannt sein, da der Landesverband Südbaden eine sehr homogene und kampfstarke Gruppe am Start hat.

 

Nico Brunner (69 kg) kam als erstes gegen Dennis Schilling (VfL Mühlheim/WTB), gegen den er im letzten Jahr bei der DM der B-Jugend im Kampf um Platz 3 noch unterlegen war. Es lastete ein enormer Erfolgsdruck auf ihm, dem er fast zum Opfer fiel. Nach einem verunglückten Durchdreher in der Bodenlage rutschten seine Schultern bedenklich nahe am Mattenboden entlang. Doch Nico kämpfte und gewann knapp aber verdient nach Punkten (0:1, 2:0, 1:0). Nächster Gegner ist Daniel Miller von der SV Sende (NRW).

 

Tom Jacobs traf in der 85 kg-Klasse mit Robin Ferdinand vom ASV Boden (WTB) auf den Deutschen B-Jugendmeister des Vorjahres. Diesem Kämpfer war er körperlich und technisch klar unterlegen. Der Kampf endete mit einer Schulterniederlage in der zweiten Runde, nachdem die erste Runde bereits mit 0:7 verloren ging. Im nächsten Kampf wird er sich mit Florian Luck von der KSK Konk.Neuss (NRW) messen müssen. Eine nicht unlösbare Aufgabe für Tom. Insgesamt sind in dieser Gewichtsklasse 8 Teilnehmer.

 

Für den Landesverband NRW verlief die erste Runde mit nur zwei Niederlagen zufriedenstellend.

 

Am Samstag werden wir Sie hier immer wieder mit aktuellen Ergebnissen unserer vier Kämpfer auf dem Laufenden halten.

26.03.10

 

Zeichen stehen auf Angriff

von Oliver Schinkewitz

 

Fast alles neu beim Ringer-Oberligisten KSV Witten 07: Nach der schmachvollen letzten Saison, als man nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga selbst in der dritthöchsten Klasse gehörig ins Schlingern geriet, hat sich der Traditionsverein nun ganz neu aufgestellt und greift mit namhaften Ringern wieder an.

 

Das Konzept dabei klingt vernünftig und verspricht auch wieder eine bessere Bindung zu den eigenen Fans, denn die Verantwortlichen haben den Kader in erster Linie mit Ringern bestückt, die ihre Laufbahn in der Ruhrstadt begannen und jetzt quasi den Weg zurück zu ihren sportlichen Wurzeln gefunden haben. „Von der neuen Mannschaft ist einiges zu erwarten“, freut sich KSV-Vorsitzender Detlef Englich, dass die personellen Vorstellungen fast durchweg in die Tat umgesetzt werden konnten.

 

Mit Sebastian Kauer, Daniel Stein und Pjotr Demjanov kehrten drei Wittener Eigengewächse von Oberliga-Rivale TSG Herdecke zurück zum KSV, ebenso Mesut Kayar. Allesamt waren Erfolgsgaranten beim EN-Rivalen, fühlten sich dort aber nicht mehr wirklich wohl. „Wenn man sich die ganze Saison ‘reinhängt und Erfolg hat, dann aber gesagt bekommt, dass kein Geld da ist um aufzusteigen, dann passt das nicht zu meinen Vorstellungen“, bringt der im Vorjahr ungeschlagene Greco-Spezialist Daniel Stein die Beweggründe auf den Punkt.

 

Auch Jens Steffen, zuletzt beim TKSV Bonn-Duisdorf (2. Liga), fand den Weg zurück nach Witten. „Ich habe hier die Chance, wieder mit meinen Kumpels zu ringen - darauf freue ich mich.“ Das hört auch Trainer Frank Weniger gern, der jetzt eine viel größere Trainingsgruppe zur Verfügung hat, die das Arbeiten effektiver macht. „Wir haben ganz andere Variationsmöglichkeiten. Unser Ziel war es, ehemalige Wittener zurückzuholen, die noch eng mit dem KSV verbunden sind.“

 

Keine Frage, dass der KSV angesichts der namhaften Verpflichtungen nicht mit ehrgeizigen Zielen geizt. „Natürlich wollen wir ein gehöriges Wörtchen um die Vergabe der Plätze in der Aufstiegsrunde mitreden“, betont Weniger, der den KSV Hohenlimburg und den AC Köln-Mülheim als ärgste Widersacher ansieht.

 

Vorsitzender Detlef Englich ergänzt: „Wenn es bei uns sportlich wieder nach oben geht, wird auch im Umfeld bei unseren Gönnern die Bereitschaft wieder steigen, uns zu unterstützen.“ Denn mittelfristig will man zumindest wieder zurück in die 2. Liga - und selbst dort würde der Etat schon erheblich steigen.

 

Aus dem letztjährigen Kader hat sich offiziell bislang nur Mike Schmiers verabschiedet. „Ich rechne aber noch mit weiteren Abmeldungen“, so Weniger, der jedoch weiter auf Routinier Akaki Kuntchulia, auf Pjotr Pankow und Emre Yilmaz setzt. Und: „Wir halten die Augen weiter nach Verstärkungen offen, haben da ja noch ein Weilchen Zeit. Möglich, dass wir noch einen ausländischen Ringer dazu holen.“ Man merkt: Der KSV Witten 07 greift wieder an - seine Fans werden dies gerne zur Kenntnis nehmen.

 

Quelle: WAZ - DerWesten (www.derwesten.de)

25.03.10

 

Vierblättriges Kleeblatt vertritt den KSV Witten 07 bei den Deutschen A-Jugend-Meisterschaften in Dortmund


Der KSV Witten 07 entsendet mit Yves-Heiko Gies (50 kg), Daniel Schlemmer (58 kg), Nico Brunner (69 kg) und Tom Jacobs (85 kg) ein Top-Team zur Deutschen A-Jugendmeisterschaft nach Dortmund. Alle jungen Athleten die im griechisch-römischen Stil antreten werden, haben sich optimal auf dieses Turnier vorbereitet - Yves-Heiko Gies und Tom Jacobs auf heimischer Matte, Daniel Schlemmer und Nico Brunner im Ringer-Internat in Frankfurt/Oder.


Am Freitag, den 26. März um 18.00 Uhr findet in der Sporthalle Huckarde an der Parsevalstr. 170 in Dortmund die feierliche Eröffnung statt. Der KSV Kirchlinde ist wie bereits im Jahr 2006 (damals für die C-Juegnd) Ausrichter dieser Meisterschaften. Daniel Schlemmer belegte seinerzeit einen unglücklichen vierten Rang.


Als Landestrainer sind Georg Focken und Stanko Maksic an der Matte. Sie betreuen die NRW-Crew. Als Vereinstrainer des KSV Witten 07 wird Kurt Schroer das KSV-Kleeblatt mitbetreuen.


Ab 18.30 Uhr wird die erste Kampfrunde ausgetragen. Samstag ab 9.30 Uhr und 14.30 Uhr bzw. 18 Uhr erfolgen die Qualifikationsrunden. Sonntag morgen eght es dann ab 9.30 Uhr in die Finalkämpfe um Platz 5 und 3, bevor abb 11 Uhr die Finalkämpfe um Platz 1 und 2 ausgetragen werden.


Der KSV hofft auf eine spannende und erfolgreiche Meisterschaft. Unsere jungen Athleten würden sich dabei natürlich sehr freuen, wenn möglichst viele KSV-Anhänger den Weg in die Nachbarstadt finden würden.

21.03.10

 

Deutsche Meisterschaften gr.-röm. in Kirrlach

Englich siegt erneut, Özdemir wird 5.

 

Bei den soeben beendeten Deutschen Meisterschaften in Waghäusel-Kirrlach konnte Mirko Englich seinen Titel verteidigen und wurde jetzt bereits zum neuten mal Deutscher Meister in seiner Gewichtsklasse (96 kg).

 

Auf dem Weg zum Titel räumte Mirko den Freiburger Patrick Schwendemann (1:0, 2:0), Patryk Kudla vom VfK Schifferstadt (1:0, 7:0) und Oliver Hassler von der RG Hausen-Zell (3:1, 2:0) aus dem Weg, bevor er im Finale Andreas Fix vom TuS Adelhausen mit 1:0 und 3:0 bezwang.

 

In der Klasse bis 74 kg trafen Adam Juretzko und Ilyas Özdemir nach ihren Qualifikationssiegen gegen Bastian Kurz (Potsdam, 7:0/6:0) und Sven Dürmeier (Nürnberg, 1:0/3:0) im Achtelfinale aufeinander. Dort gelang dem Youngster, der jetzt für den KSK Neuss startet, ein Sieg über den Lehrmeister vom SVG Weingarten (0:2, 1:0, 2:0).

 

Ilyas traf anschließend auf Bogdan Eismont (Freiburg), den er mit 1:0 und 2:0 besiegen konnte. Gegen Konstantin "Kosta" Schneider vom KSV Köllerbach war dann allerdings im Halbfinale der Traum vom Titel vorbei. Mit 0:1 und 0:6 unterlag Ilyas dort und konnte nur noch im Kampf um Platz 3 antreten, welchen er gegen Fabian Fritz vom TSV Benningen mit 0:2 und 0:1 unterlag.

 

Für Adam war nach der Niederlage gegen Ilyas das Turnier leider direkt beendet.

 

Die weiteren Ex-Wittener hatten keine Chance auf die Medaillenplätze.

 

So wurde Sergey Skripka am Ende Neunter (60 kg), Björn Holk belegte den siebten Rang (96 kg), Maximilian Lodwich und Sebastian Fiedler landeten in der 120-kg-Klasse auf den Plätzen acht und neun.

20.03.10


KSV-Jugendringer bereiten sich auf Deutsche Meisterschaft vor

Gies, Jacobs, Brunner und Schlemmer nächste Woche in Kirchlinde

Lehrgänge in NRW - Sportinternat in Frankfurt / O.

 

Drei Ex-KSV’er kämpfen an diesem Wochenende bei den Männern um die nationalen Titel - gleich vier Nachwuchsringer vom KSV Witten 07 werden am kommenden auf Meisterschafts- und Medaillenjagd gehen. Mit Yves-Heiko Gies, Tom Jacobs, Nico Brunner und Daniel Schlemmer ist der KSV bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend A im griechisch-römischen Stil stark vertreten.

 

Und die vier haben fast ein „Heimspiel“, denn die Titelkämpfe werden im benachbarten Dortmund-Huckarde, Sporthalle der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, vom KSV Kirchlinde ausgerichtet.

 

Gies und Jacobs bereiten sich in heimischen Gefilden bei Lehrgängen des Ringerverbandes NRW und im Spezialtraining am Wittener Leistungszentrum vor. Brunner und Schlemmer tun dies am Stützpunkt in Frankfurt / Oder, wo sie das dortige Sportinternat besuchen. So werden die beiden wohl auch mit dem Team Brandenburg anreisen, wenngleich sie für den KSV und den Verband NRW starten.

 

Alle vier gehen mit durchaus guten Chancen ins Turnier: Gies und Schlemmer waren bereits Jugendmeister, Brunner schrammte zuletzt knapp an einer Medaille vorbei und Jacobs wusste beim stark besetzten Brandenburg-Cup Ende letzten Jahres zu überzeugen.

18.03.10

 

Deutsche Meisterschaften im Ringen, gr.-r. Stil:

Ex-KSV-Ringer in Kirrlach mit Titel- und Medaillenchancen

Juretzko, Özdemir und Englich für ihre neuen Vereine am Start

 

Am kommenden Wochenende (20. – 21.03.2010) finden in Kirrlach / Nordbaden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Männer im Ringen, gr.-röm. Stil, statt. Ausrichter ist der KSV Kirrlach.

 

Die Wittener können sich nicht mehr erinnern, wann zuletzt kein KSV-Athlet bei Deutschen Männermeisterschaften dabei war – es muss schon ziemlich lange her sein. Denn noch im letzten Jahr vertraten Adam Juretzko und Iljas Özdemir die Wittener Farben bei den Greco-Titelkämpfen optimal, als sie die Gold- und Silbermedaille in der 74 kg-Klasse gewannen.

 

In diesem Jahr nun starten die beiden wieder, dazu auch Mirko Englich, alle aber für ihre neuen Vereine. Und die drei gehen wieder mit Titel- oder Medaillenchancen in den Wettkampf. In der Klasse bis 74 kg kämpfen Adam Juretzko (SVG Weingarten) und Ilyas Özdemir (KSK Neuss), die beide aber weiterhin am Wittener Leistungszentrum trainieren; bis 96 kg bewirbt sich Mirko Englich (RSV Frankfurt/Oder) um die Meisterschaft, nachdem er im Vorjahr verletzungsbedingt fehlte.

 

Adam Juretzko, inzwischen sechsfacher Deutscher Meister in der Männerklasse, zählt seit vielen Jahren zu den Favoriten seiner Gewichtsklasse, so auch diesmal. Hauptkonkurrent ist der mehrmalige EM- und WM-Medaillist Konstantin Schneider (Köllerbach), den Juretzko zuletzt besiegen konnte. Für Iljas Özdemir geht es darum, die Platzierung des Vorjahres zu bestätigen und sich für künftige internationale Aufgaben zu empfehlen.

 

Auch Mirko Englich, achtfacher Deutscher Meister und Titelverteidiger der 96 kg-Klasse, ist nach seinen diversen Verletzungen nicht mehr der große Favorit in seiner Klasse – u.a. mit dem WM-Fünften Oliver Hassler (Hausen-Zell) ist ihm ein ernsthafter Konkurrent erwachsen. Die Titelkämpfe sind auch schon ein erster Schritt in Richtung Ringer-Europameisterschaften 2011, die in Dortmund ausgetragen werden. Ein Auftritt vor heimischer Kulisse wird gerade für die drei Ex-Wittener besonders reizvoll sein. Mit dem Titel oder dem Medaillenrang können sie den ersten Schritt in Richtung Qualifikation für „Dortmund 2011“ tun.

17.03.10

 

Ergebnisse vom vergangenen Wochenende:

 

Westfalenmeisterschaften der A-B-C Jugend und Männer im gr.-röm Stil
Ausrichter war am Samstag, den 13.03.2010 der Vfk Lünen Süd

 

Bei den Männern stellte der KSV Witten 07 keinen Athleten.

 

C-Jugend:

 

34 Kg-Klasse (5 Tln.)

3. Platz: Tristan Steckelbach (KSV)
Mit zwei SN gegen David Pierchala und Andre Exner, beide vom KSV 02 Gütersloh, einem Schultersieg gegen Nikolas Barschket (KSV Hamm-Werries) und einem technisch überlegenden Punktsieg gegen Oussamer Maktak (ASV Westerfilde) erreichte Tristan einen verdienten dritten Rang.

 

38 kg Klasse (6. Tln.)

4. Platz: Julian von der Heide (KSV)

Mit zwei SN und einem Punktsieg gegen Till Walter (Germ. Essen) zeigte Julian eine ansteigende Leistung.

 

54 kg Klasse (3 Tl.)

3. Platz Kursat Yilmaz (KSV)

Kursat verlor in einem „Nordischen Turnier“ seine beiden Kämpfe auf Schultern.

 

B-Jugend:


50 Kg Klasse (6 Tln.)

4. Platz: Denis Rerich (KSV)

Der Neuling im KSV-Dress hinterließ trotz seiner drei Niederlagen einen guten Eindruck und lässt für zukünftige Turniere hoffen.

 

A-Jugend:

 

54 kg Klasse

1. Platz: Phillip Paßlack (KSV)

Als einziger A-Jugendlicher des ging Phillip Paßlack für den KSV an den Start. Sein einziger Widersacher in seiner Gewichtsklasse, Magomed Alhesov vom TV Essen-Dellwig, wurde nach einer 4:0 Punkteführung kurzerhand geschultert.

Westfalenmeisterschaften der Junioren, D-E-Jugendlichen im freien Stil

Ausrichter war am vergangenen Sonnta ebenfalls der VfK Lünen-Süd

 

Im Juniorenbereich stellte der KSV Witten 07 keinen Ringer. Dafür aber bei den Jüngsten (D-und E-Jugendlichen) um so mehr. Sie holten in der Gesamtwertung von insgesamt 15 westfälischen Vereinen den ersten Platz.


D-Jugend:

 

25 kg Klasse (4 Tln.)

1. Platz: Robert Wöhl

Robert unterstrich wieder einmal seine Klasse und konnte in einem „Nordischen Turnier“ seine drei Gegner eindrucksvoll besiegen.

- SS gegen Jonas Greinwald (VFL Kemminghausen)

- TüPS gegen Henri Kräenfeld (Tus Bönen 01)

- SS gegen Max Karafotias vom KSV Witten 07

 

Max Karafotias zeigte auch eine gute Leistung und belegte in dieser Gewichtsklasse den 2. Platz mit einem Schultersieg, einem technisch überlegenen Sieg und einer Schulterniederlage.

 

29 kg Klasse (6 Tln.)

1. Platz: Julian Lejkin

Julian landete in seinem Pool zwei Schultersiege (gegen Leon Savin vom ASV Atl. Bielefeld und Emil Beking vom KSV 02 Gütersloh) ehe er im Finalkampf gegen Marcel Weslowsky vom VFL Kemminghausen antreten musste. In der zweiten Runde, nach einer 4:1 Punkteführung, wurde der Gegner auf Schultern besiegt.

 

31 kg Klasse (8 Tln.)

5. Platz: Nico Schyboll

Nach 2 SN, einem Aufgabesieg und einem Punktsieg belegte Nico den 5. Rang.

 

34 Kg Klasse(9 Tln.)

2. Platz: Maik Schlemmer

Maik zeigt immer deutlicher, dass er seinem Bruder Daniel nicht nachstehen will. Nach drei technisch überlegenen Punktsiegen gegen Dersin Oguz (ebenfalls vom KSV), Jonathan Ruda vom ASV Atlas Bielefeld und Nikolai Martyuk vom PSV Lippe-Detmold, zog er ins Finale ein. Erst hier musste er sich Mert-Can Timilli vom ASV Westerfilde auf Schultern beugen.

 

Dersin Oguz belegte in dieser Gewichtsklasse, mit einer SN und einer technischen Punktniederlage den 9. Rang.

 

E-Jugend:

 

21 kg Klasse (2 Tln.)

1. Platz: Andreas Zenger

Er besiegte seinen einzigen Gegner, Vereinskamerad German Rerich, nach Punkten und war damit Sieger dieser Klasse.

2.Platz: Geman Rerich

 

24 Kg Klasse (6 Tln.)

5. Platz für Yannik Hosang

2 PN, 2 TüPN

 

25 Kg Klasse (7 Tln.)

3. Platz: Nikita Lejkin

Vorrundenkämpfe (2 PS, 1 PN)

Im Finalkampf besiegte er seinen Vereinskameraden Tizian Klein durch einen Punktsieg. In dieser Klasse wurde Tizian Klein Vierter mit 2 PN und einem technisch überlegenen Sieg. Siebter wurde Jonas Fischer mit einer PN und zwei technischen Punktniederlagen.

 

27 Kg Klasse (5 Tln.)

1. Platz: Can Oguz

Can, der noch nicht lange im KSV-Zentrum trainiert, zeigte sein Talent und besiegte seine vier Gegner eindrucksvoll

- TÜPS gegen Christian Alewelt (Tus Bönen 01)
- PS gegen Lukas Klein (VFK Lünen-Süd)

- PS gegen Berat Solak (TV Essen-Dellwig)

- TÜPS gegen Daniel Donhuser (PSV Lippe-Detmold)

 

29 Kg-Klasse (4 Tln.)

4. Platz: Leon Weichsel

3 Punktniederlagen

 

32 kg Klasse (4 Tln.)

2. Platz: Joshua von der Heide

Zwei Punktsiege, eine technische Punktniederlage

4. Platz: Joel Kant

Joel musste bereits im ersten Kampf wegen einer Verletzung aufgeben.

Daniel Schlemmer und Nico Brunner nahmen am vergangenen Wochenende am 15. Heinz-Günsel-Gedächnisturnier in Leipzig teil. Daniel konnte in der 63 kg Klasse seine vier Kämpfe durch Schultersiege gewinnen und wurde souverän Erster. Nico Brunner musste sich in der 76 kg Klasse mit sechs weiteren Athleten messen und verlor nur gegen Francis Weinhold vom KSV Pausa nach Punkten und belegte damit Platz zwei.

 

Yves-Heiko Gies und Tom Jacobs weilten auf einem Vorbereitungslehrgang zur Deutschen Meisterschaft in Hennef.

15.03.10

 

Sporthilfe-Spendenkampagne

Dein Name für Deutschland

 

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe will jedem in Deutschland ab sofort die Möglichkeit geben, die deutschen Spitzensportler zu unterstützen. Gemeinsam mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière stellte der Vorstand der Deutschen Sporthilfe in Berlin die Kampagne "Dein Name für Deutschland" vor, mit der künftig jeder Bundesbürger bereits für 3 Euro im Monat "offizieller Sponsor der deutschen Spitzensportler" werden kann.

 

Werner E. Klatten, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Sporthilfe, sagte bei der von Sporthilfe-Aufsichtsrat Johannes B. Kerner moderierten Pressekonferenz: "Die Deutsche Sporthilfe fördert seit über 40 Jahren deutsche Spitzen- und Nachwuchsathleten und will dies in Zukunft noch stärker tun. Erstmals kann nun jeder sportbegeisterte Bürger mit einem Betrag von nur drei Euro im Monat "offizieller Sponsor" der deutschen Spitzensportler werden. Er leistet damit einen kleinen Beitrag zu den großen Erfolgen deutscher Athleten bei Olympischen Spielen, Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Die Deutsche Sporthilfe will mehr Spitzensportförderung leisten, weil der Leistungssport auch die Werbekarte für den Breitensport ist. Er schafft Vorbilder, die es zu unterstützen gilt. Wir wissen, dass Menschen in unserer medialen Gesellschaft Dinge nur tun, wenn sie dazu veranlasst, motiviert und überzeugt werden."

 

"Die Grundidee der Kampagne ist, dass alle Engagierten eine gemeinsame Bewegung bilden, und sich in einem großen Team von Sponsoren mit ihrem Namen wiederfinden. Dies wird in Anzeigen, auf Plakaten, in Flyern, in TV- und Online-Spots oder in Veröffentlichungen der Sporthilfe-Partner geschehen"

 

Franziska van Almsick, zu Beginn ihrer Schwimm-Karriere selbst geförderte Sporthilfe-Athletin, kommentierte die vom Kölner Sportökonomen Prof. Dr. Christoph Breuer vorgestellte Sporthilfe-Studie zu sozialen Rahmenbedingungen deutscher Spitzensportler: "600 Euro für eine 60-Stunden-Woche - das ist die fast unvorstellbare Lebenssituation, der sich ein Großteil der deutschen Spitzensportler ausgesetzt sieht. Dennoch erbringen diese Athleten mit unglaublichen Enthusiasmus und Leidenschaft sportliche Höchstleistungen, sammeln Erfolge, auf die ganz Deutschland stolz ist und bringen als Vorbilder der Gesellschaft Werte wie Leistung, Fairplay und Miteinander näher. Gleichzeitig denkt aber rund die Hälfte aller Sportler über ein vorzeitiges Karriere-Ende nach, weil die Gesamtbelastung von Sport und Beruf und Zukunft eben nicht nur rosig ist."

 

Der Sportler des Jahres, Schwimm-Star Paul Biedermann, wirbt in einem TV-Spot vor allem bei den Millionen von Sport-Begeisterten dafür, ihre Namen für die Unterstützung der deutschen Spitzensportler zur Verfügung zu stellen. "Die Sporthilfe hat mich auch in Jahren unterstützt, wo es nicht so gut lief und insbesondere auch in Jugendjahren, wo man noch nicht so viel Erfolg hat, da konnte man sich mit dem Geld Trainingslager für Wettkämpfe leisten. Von daher mache ich das gerne für die Sporthilfe, um einfach auch wieder etwas zurück zu geben", sagte Weltrekordler und Phelps-Bezwinger Biedermann.

 

Sämtliche Infos finden sich unter www.sporthilfe.de.


Kontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Hans-Joachim Elz
Burnitzstraße 42 - 60596 Frankfurt am Main
Tel:    069-67803 - 51  -  Fax:    069-67803 - 80
E-Mail: hans-joachim.elz@sporthilfe.de    -   Internet: www.sporthilfe.de

11.03.10

 

KSV-Ringer starten bei Deutschen A-Jugend-Meisterschaften -
Nico Brunner und Daniel Schlemmer in Kirchlinde mit Medaillenchancen -

Team Brandenburg bezieht in Witten Quartier

 

Am letzten März-Wochenende finden die Deutschen Meisterschaften der Jugend A im benachbarten Dortmund-Kirchlinde statt. Die Kämpfe starten Freitag, 26. März, um 18.30 Uhr in der Sporthalle Huckarde. Mit Nico Brunner und Daniel Schlemmer werden zwei aussichtsreiche Ringer des KSV Witten dabei sein.

 

Beide trainieren am Stützpunkt in Frankfurt / Oder – und so war es auch nahe liegend, dass die Mannschaft des Brandenburger Ringer-Verbandes, die an diesen Titelkämpfen teilnimmt, in Witten Quartier bezieht. Der KSV hat seine Trainingsanlagen angeboten und organisiert Unterbringung und Frühstück für die jungen Sportler aus Brandenburg, die auch diesmal für einige Titel und Medaillen gut sein werden.

Deutscher Meisterschaft 2010.pdf
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11.03.10

 

Ehemalige Wittener gewannen DM-Titel im Ringen

 

In den letzten Wochen fanden Deutsche Meisterschaften im Ringen statt, an denen ehemals für den KSV Witten startende Akteure erfolgreich waren. So Arthur Eisenkrein, der für Zweitliga-Aufsteiger KSV Krefeld kämpft, nach wie vor aber seinen Trainingsschwerpunkt im Wittener Ringer-Leistungszentrum und beim KSV hat. Viermal musste der 18 jährige auf die Matte und konnte sich in allen Begegnungen sicher durchsetzen. So siegte er auch im Finale der 50 kg-Klasse gegen den Laudenbacher Florian Losmann in Runde zwei auf Schultern – der erste nationale Titel für den älteren der Eisenkrein-Brüder, nachdem er schon mehrfach Silber und Bronze gewonnen hatte.

 

Deutsche Meisterin der 59 kg-Klasse der Frauen wurde Yvonne Englich, die jetzt für den RSV Frankfurt / Oder startet und am dortigen Stützpunkt trainiert. Auch sie hatte vier Kämpfe zu absolvieren, die sie ebenso sicher gewann. Auch das Finale gegen Christiane Knittel vom ausrichtenden ASV Freiburg war deutlicher, als es der 2:1-Rundengewinn aussagt. Beim 1:1, 1:0 und 3:0 kämpfte sie „auf Ergebnis“, um sich mit dem Titelgewinn für die Europameisterschaft in Baku / Aserbeidjan zu empfehlen. Yvonne Englich hatte zwei Wochen zuvor beim „Dave Schultz-Memorial“ in Colorado Springs / USA einige Weltklasse-Athletinnen besiegt und am Ende Platz drei erreicht.

11.03.10

 

RC Hürth zieht Mannschaft aus der Ringer-Oberliga zurück -

Heros Dortmund rückt nach

 

Nachdem die Ligeneinteilung für die kommende Saison bereits veröffentlicht war, muss der Ringerverband NRW nochmals Änderungen vornehmen: Überraschend zog der RC Hürth, als Vorletzter der letztjährigen Saison sportlich gerettet, seine Mannschaft aus der Oberliga zurück. Gründe wurden bislang nicht bekannt. Trainiert wurde das junge Team vom ehemaligen KSV-Bundesligaringer Guido Dickmeiß.

 

Nachrücker ist jetzt der ASV Heros Dortmund, mit 10 Deutschen Mannschaftstiteln noch immer einer der erfolgreichsten Deutschen Ringer-Clubs. Die Dortmunder belegten in der abgelaufenen Saison hinter dem niederländischen Gastverein „Simson“ Landgraaf und dem KSV Gütersloh Rang drei in der Verbandsliga; diese Vereine waren bereits der Oberliga zugeordnet worden.

 

Die Oberliga hat nun die folgende Zusammensetzung:

TV Essen-Dellwig

TSG Herdecke

KSV Hohenlimburg

AC Ückerath 1961

KSK Konkordia Neuss II

AC Mülheim am Rhein

KSV Witten 07

KSV Simson Landgraaf

KSV 02 Gütersloh

ASV Heros Dortmund

09.03.10

 

Viviane Herda belegte nur Platz 7 bei den DM in Freiburg

Judith Grobe musste wegen einer Erkrankung kurzfristig absagen

 

Am vergangenen Wochenende kämpften die stärksten Amazonen aus ganz Deutschland in Freiburg um den Titel einer Deutschen Meisterin im Ringen. Vom KSV nahm lediglich Viviane Herda teil. Judith Grobe musste das Turnier wegen einer Erkrankung kurzfristig absagen. Das war natürlich bitter, wenn man bedenkt, dass eine DM der Höhepunkt einer jeden Saison ist.

 

Von Dormagen aus ging es mit dem NRW-Tross am Freitagmorgen Richtung Freiburg. Dort ging es nach einer Stippvisite im Hotel direkt in die Sporthalle zur feierlichen Eröffnung.

 

Ab 18.30 Uhr begann die erste Kampfrunde der weiblichen Jugend. Vivianne hatte in der 40 kg Klasse den A-Pool mit vier Gegnerinnen erwischt, wo ihre erste Gegnerin Julia Stefan vom KSV Sulzbach hieß. In der ersten Runde hatte sie nach einem 2:7-Rückstand ihre Gegnerin schon am Rande einer Schulterniederlage. Durch eine Unachtsamkeit kontte ihre Gegnerin die Aktion übertragen und legte Viviane in die Brücke. Nach anfänglicher Stabilität konnte sie diese nicht halten, brach ein und verlor auf Schultern. Ihre Gegnerin wurde am Schluss des Turniers mit Silber dekoriert.

 

Die nächste Gegnerin am Samstagmorgen hieß Rosa Graf vom TSV Kottern. Nach einem 0:3 in der ersten Runde, wurde unserer Amazone bewußt, dass eine weitere Niederlage das „Aus“ bedeutete. Mit einem 3:1 in Runde zwei konterte Viviane. Die dritte Runde sollte nun die Entscheidung bringen. Bei einem Rückstand von 1:2 in der entscheidenden dritten Runde riskierte Viviane alles, wurde gekontert und auf die Schultern gelegt. Damit war das Turnier leider vorzeitig beendet.

 

Der Landesverband NRW ging mit 15 weiblichen Jugendlichen an den Start und belegte in der Gesamtwertung den ersten Rang. Die Verbandstrainer Heinz Schmitz, Detlef Ballas und Janine van Rienen waren mit dem Gesamtergebnis des LV NRW sehr zufrieden. In der Vereinswertung siegte der AC Ückerath mit 53 Punkten vor dem RSV Frankfurt/Oder (47) und dem KSV Waldaschaff (34).

 

Insgesamt kämpften 113 Teilnehmer in elf Gewichtsklassen um die Titel.

 

Die NRW Platzierungen:

46 kg 1. Platz Laura Mertens

49 kg 1. Platz Nina Hemmer

52 kg 3. Platz Kimberley Grieß

70 kg 1. Platz Denise Schultheiß (alle Athletinnen vom AC Ückerath)

 

Kurt Schroer, der Viviane auf dem Turnier betreute, hatte von seinem Schützling schon bessere Turniere gesehen und hofft durch ein gezieltes Trainingsprogramm auf besseres Abschneiden bei den nächsten Turnieren.

 

Bei den Frauen nahmen nur 59 Teilnehmer in insgesamt 8 Gewichtsklassen teil.

 

NRW konnte sich mit folgenden Athletinnen unter die ersten drei Besten platzieren: 51 kg 3. Platz Nadin van Berkum (RV Stommeln)

55 kg 3. Platz Natascha Ballas  (AC Ückerath)

63 kg 3. Platz Aline Focken (KSV Krefeld)

67 kg 1. Platz Jenniver Bünten (TKSV Hückelhoven)

72 kg 2. Platz Lisa Hug (KSK Neuss)

 

IvonneEnglich, die für den RSV Frankfurt/Oder startet, konnte in der 59 kg Klasse den ersten Platz belegen.

05.03.10

 

Ausschreibung Kampfrichterausbildung

 

Folgende Ausschreibung zur Kampfrichterausbildung erreichte uns über den Ringerverband NRW.

Lehrgang.pdf
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04.03.10

 

Der KSV Witten 07 ist stolz auf Daniel Schlemmer!

 

Wittener Ringer holt erstmalig den zu vergebenen Titel eines „Bürgersportlers 2009“ und einen zweiten Rang in der Kategorie "bester männliche Sportler unter 18 Jahre (U18)"

 

Am Mittwochabend ab 18.30 Uhr begannen im Schulzentrum West in Gevelsberg die EN-Sportlerehrungen. Die Wahl der EN-Sportlerinnen und Sportler des Jahres ist eine Veranstaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Arnim Brux.

 

Mit der gemeinsamen Ehrung will der EN-Kreis unterstreichen, wie eng Schule, Schulsport und Leistungssport verzahnt sind.

 

Nach der Ehrung erfolgreicher Schulen auf sportlichem Sektor begann die Ehrung in der Kategorie U 18 der Männer. Drei Kandidaten waren hier nominiert worden, die jetzt von der Jury ihre Preisverteilung entgegennehmen sollten. Der KSV schickte keinen geringeren als Daniel Schlemmer, amtierender Deutscher Meister bei den B-Jugendlichen, an den Start. Als der erste Name des dritter Preisträgers mit Maximilian Drüppel (Tennis) vom TC-Rot-Weiß Gevelsberg aufgerufen wurde, gab es ein kurzes Aufatmen. Jetzt wurde es noch mal richtig spannend, denn nun entschied sich, wer Sportler des Jahres 2009 bei den jugendlichen Männern unter 18 Jahren werden sollte.

 

Etwas Enttäuschung kam auf, als der nächste Name viel. Es war Daniel's und damit stand fest, dass Dominik Wawrik, der amtierende Deutsche Meister der Jugend im Triathlon, Sieger in dieser Kategorie wurde. Da Daniel aufgrund seiner Vorbereitung zur Deutschen Meisterschaft in Frankfurt an der Oder weilt, nahm unser 1. Vorsitzender Detlef Englich die Ehrung des zweiten Platzes stellvertretend für Daniel entgegen.

 

Trotz alledem kann Daniel mit dem zweiten Platz gut leben, denn er hat mit seinen 15 Jahren noch dreimal die Möglichkeit gegenüber dem frischgekrönten Preisträger den Titel in dieser Kategorie zu holen. Glückwunsch an dieser Stelle an den Titelträger Dominik Wawrik, ein Neffe von Dirk Wawrik, der als Jugendlicher lange Zeit beim KSV gerungen hat.

 

Ganz am Ende der Veranstaltung, als man sich schon anschickte die Aula verlassen zu wollen, um sich im Foyer zu laben, öffnete der Landrat Dr. Arnim Brux ein Kuvert, in dem der Name des erstmalig zu vergebene Titelträgers „Bürgersportler 2009“ geschrieben stand. Wahrscheinlich durch die aufkommende Hektik fiel das Blatt zu Boden und die meisten Zuschauer konnten schon vorab den Namen erkennen, der dort groß aufgedruckt war.  Daniel Schlemmer - Großer Jubel kam bei den mitgereisten KSV-ern auf.

 

Aus den Händen des Landrates Dr. Arnim Brux nahm unserer Vorsitzender Detlef Englich abermals den Preis stellvertretend entgegen.

 

Partner waren in diesem Jahr die Stadtsparkasse Gevelsberg, das Autohaus Klaus Heinz aus Ennepetal und die Westfälische Rundschau. Die zu ehrende Palette war so groß wie selten zuvor. Sie reichte von Tennis über Fußball, Sportaerobic, Taekwondo, Triathlon , Leichtathletik, Judo, bis hin zum Ringkampfsport.

 

Für die Unterhaltung zwischen den Ehrungen sorgte die Big Band der Musikschule Hattingen, der Wetteraner Fußballjongleur Kai Gottesbüren und die Sportakrobaten Daniel Anders und Nikolas Middelmann vom TuS Stockum.

 

Alles in allem eine gelungene und für den KSV erfolgreiche Veranstaltung mit einem gesunden Mix aus Ehrungen und Unterhaltung.

Weitere Infos zur EN-Sportlerwahl gibt es unter folgenden Links:

EN-Kreis

WAZ - DerWesten.de

04.03.10

 

Vorschau:

Viviane Herda und Judith Grobe fahren zur DM der weiblichen Jugend

 

Vom 5.-7. März ist die Wentziger Sporthalle (Ensisheimerstr. in 79110 Freiburg) der Austragungsort der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der weiblichen Jugend und Frauen im Ringen.

 

Die stärksten Amazonen aus ganz Deutschland kämpfen hier um den Titel einer Deutschen Meisterin im Ringen. Vom KSV Witten 07 nehmen Viviane Herda und Judith Grobe teil. Beide sind Schülerinnen des Schiller-Gymnasiums und werden in der 40-kg-Gewichtsklasse an den Start gehen. Austragender Verein ist der ASV Germ. 1885 Freiburg.

Am Freitag ab 18.00 Uhr beginnt das Turnier mit der feierlichen Eröffnung. Ab 18.30 Uhr beginnt die erste Kampfrunde der weiblichen Jugend. Samstag ab 11.00 Uhr starten die Frauen mit ihrer ersten Runde. Am Sonntag ab 9,30 Uhr geht’s bei der weiblichen Jugend um die Plätze fünf bis drei, bevor ab 11.00 Uhr die Finalkämpfe folgen.

 

Der Landesverband NRW wird mit 13 Frauen und 15 weiblichen Jugendlichen an den Start gehen. Als Vereinstrainer des KSV wird Kurt Schroer die jungen Amazonen betreuen. Verbandstrainer sind Heinz Schmitz, Detlef Ballas und Janine van Rienen.

 

Wir drücken unseren beiden Starterinnen fest die Daumen und hoffen, dass sie sich gegen die starke Konkurrenz erfolgreich durchsetzen können.

02.03.10

 

 

Der KSV gratuliert Klaus Rost -

 

Ein Ringeridol wird 70

 

 

 

 

Im Alter von 11 Jahren begann seine glanzvolle Sportkarriere, als die Ringermatte noch rechteckig war und die Kampfzeit 2 mal 6 Minuten betrug. Unter dem damaligen Schülertrainer Karl Brockhoff lernte Klaus die nötigen Techniken, um seine Gegner reihenweise aufs Kreuz zu legen.


Mit dem Gewinn der Silbermedaille 1964 in Tokio, im Alter von 24 Jahren, stand er auf dem Zenit seines Könnens. Unvergessen für viele Wittener ist der Triumphzug durch die Wittener Innenstadt.

Der Träger des Silbernen Lorbeerblattes, noch überreicht durch Heinrich Lübke, griff vier Jahre später bei der Olympiade in Mexiko wieder nach Edelmetall. Durch die Tatsache, dass er in beiden Stilarten rang, absolvierte er in nur zwei Tagen insgesamt 12 Kämpfe und verfehlte nur durch Manipulation zweier Ringer aus damaligen sozialistischen Staaten, eine verdiente Medaille. Ohne Niederlage schied er aus dem Turnier aus und wurde „nur“ Vierter im gr.-röm Stil. Im freien Stil belegte er einen großartigen sechsten Rang. 

 

Auch im Jahre 1972 in München kam man nicht an ihn vorbei. Er war immer noch Deutschlands bester Leichtgewichtler. Seine ständigen Knieprobleme führten allerdings zu einem vorzeitigen Ausscheiden nach einem Sieg und zwei Niederlagen.

 

Dekoriert ist er mit insgesamt 15 Deutschen Einzel-Meistertiteln bei den Senioren in beiden Stilarten und jeweils vier zweiten Plätzen. Im Jahre 1959 wurde er erstmalig Deutscher Seniorenmeister im Freistil, nachdem er ein Jahr zuvor Deutscher Jugendmeister wurde. Siebenmal nahm er an Weltmeisterschaften teil, wo er im Jahre 1963 in Schweden im gr.-röm. Stil, die Bronzemedaille errang. In Argentinien, im Jahre 1969, wurde er in derselben Stilart Vierter. Fünfmal nahm er an Europameisterschaften teil.

Mit der Bundesliga-Mannschaft des KSV Witten 07 hatte er maßgeblichen Anteil an den großen Erfolgen. Erstmalig holte er mit der Mannschaft im Jahre 1970 den Titel nach Witten. Vier Jahre später sicherte er sich und der Mannschaft durch einen spektakulären Schultersieg im Endkampf gegen den ASV Schorndorf abermals den Titel.

 

Insgesamt trug er bei 30 Länderkämpfen das Trikot der Nationalmannschaft, wo er u.a. mit der Ringerlegende Wilfried Dittrich, dem Kran von Schifferstadt, in einer Mannschaft stand. Unvergessen sind seine spannenden Kämpfe gegen den Perser Alvandi von Heros Dortmund, Franz Schmitt vom ASV Mainz oder Manfred Schöndorfer vom Bad Reichenhaller Athletikclub.

Die KSV-Mannschaft der 70. er Jahre mit v.l. n.r. Heinz Eichelbaum, Günter Kowalewski, Heinz Sperling, Herbert Alt, Klaus Rost, Fritz Schrader, Detlef Schmengler, Horst Treml, Horst Nettesheim und Yilmaz Erden

„Es ist jammerschade, dass man im Fernsehen, selbst bei großen Turnieren und den Endkämpfen um den Deutschen Mannschaftsmeister nichts mehr zu sehen bekommt“ : sagt der ehemalige Weltklasse-Ringer. "Wenn überhaupt, dann nur sehr begrenzt und nur durch lokales Fernsehen. Leider haben auch die vielen Regeländerungen den Ringsport nicht attraktiver gemacht und bei vielen Ringerfans für Verwirrung gesorgt."

Er selbst trainiert immer noch dreimal in der Woche - allerdings mehr technik- als kraftintensiv - an der Tischtennisplatte. Eine Sportart, die er trotz seines lädierten Knies noch intensiv ausübt. Regelmäßiges Schwimmen runden seine sportlichen Aktivitäten ab. Ein weiteres Hobby sind seine Tauben, die er seit seiner Jugend auf „Reisen“ schickt.

Mit Ehefrau Jutta, die ihn auf vielen Sportveranstaltung begleitet, verfolgt er die meisten großen Sportereignisse jedoch am Fernseher. "Durch die Übertragung der Wintersport-Olympiade sind wir immer erst spät in der Nacht ins Bett gekommen. Aber für uns Rentner ist dies ja kein Problem" sagt er lachend.

 

Viele seiner ehemaligen Mannschaftskameraden, wie Fritz Schrader, Heinz Sperling, Heinz Eichelbaum, Günter Kowalewski, Erwin Drywa, Mithat Bayrak oder Herbert Alt, werden sicherlich heute zu den vielen Gratulanten zählen.

 

Die große KSV-Familie wünscht Klaus Rost auf diesem Wege alles Gute zu seinem 70.Geburtstag und ihm und seiner Gattin Gesundheit und viele schöne gemeinsame Jahre und spannende Ringkämpfe auf heimischer Matte.

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