Aktuelles - September 2010

30.09.10

 

KSV Witten am tritt beim AC Ückerath an (Sa., 2.10.)

Wittener Reserve beim KSV Jahn Marten 2

 

Mit der Begegnung beim Tabellen-Vierten AC Ückerath setzt der neue Oberliga-Tabellenführer KSV Witten 07 am Samstag die Saison fort. Die Begegnung wird in der Gesamtschule Nievenheim, Marie-Schlei-Straße 6, 41542 Dormagen, ausgetragen.

 

Die Gastgeber sind eigentlich als einer der Favoriten in die Saison gegangen, konnten sie sich doch vor der Saison u.a. mit Islambek Isaev (74 kg) und Shanhan Kusamov (84 kg) nicht unerheblich verstärken. Mit den ehemaligen Bundesliga-Ringern Frank Burghartz (96 / 120 kg) und Lukas Czechanowski, den Brüdern La Greca und Schendzilorz sowie Alexander Sintschenko stehen weitere überdurchschnittliche Oberliga-Akteure in Reihen der Dormagener.

 

Doch konnte der AC Ückerath, der auch eine Zeit lang in der 2. Bundesliga kämpfte, bisher die Bestform noch nicht vorweisen. Mit 4:4 Punkten stehen sie auf Rang vier der Tabelle, sie unterlagen den Teams aus Herdecke und Köln-Mülheim.

Zur Homepage des AC Ückerath (bitte auf das Logo klicken)

Das alles hat aber sicher wenig zu sagen – KSV-Trainer Frank Weniger und seine Mannen gehen alle Begegnungen mit großer Konzentration und ohne Überheblichkeit an. Denn gerade gegen die vermeintlich „Großen“ ist der Reiz des Sieges – gerade für die Heimmannschaften – immer enorm. Und dass ein Kampf schnell „kippen“ kann, zeigte der letzte zu Hause gegen Essen-Dellwig, als gleich vier Einzelkämpfe verloren gingen.

 

Zuletzt fehlte Emre Yilmaz wegen einer Verletzung. Er wird wohl weiter geschont, dann käme wahrscheinlich Daniel Schlemmer wieder in der 66 kg-Klasse zum Einsatz. Ansonsten steht das Wittener Team wohl wie in den bisherigen Kämpfen. Die Ausgeglichenheit spricht für die Wittener – vor dem vielleicht vorentscheidenden Heimkampf gegen Neuss 2 wollen sie unbedingt die weiße Weste behalten, um auch dann in der Husemannhalle als Tabellenführer antreten zu können.

 

Der KSV Witten setzt wieder einen Bus ein. Thomas Altstadt nimmt unter 0172/2343609 noch Anmeldungen entgegen.

 

KSV 2 in Marten

 

Den Vorkampf vor der Verbandsliga-Begegnung zwischen Jahn Marten und Mülheim-Styrum bestreitet die Wittener Reserve am Samstag gegen Marten 2. Die Wittener konnten sich gegen Dellwig 2 für die harsche Niederlage vom Vorwochenende gegen Westerfilde rehabilitieren und liegen damit weiter im Vorderfeld der Bezirksliga-Tabelle. Wenn die Mannschaftsbetreuer Matthias Blum und Wilfried Lutter ein komplettes Team auf die Matte bringen, sind die Siegeschancen auch diesmal nicht schlecht. Der Kampf wird in der Martener Steinhammer-Schule ausgetragen.

30.09.10

 

Lina Dussin und Melina Schmidt erringen Platz eins bei der NRW Lady Open in Bönen - Vier zweite Plätze und ein dritter Platz.

 

Mit einer Gruppe von fünf weiblichen Schülern und zwei weiblichen Jugendlichen trat Trainer Wilfried Lutter am vergangenen Samstag den Weg zum intern. Damenturnier in Bönen an. Ausrichter des Turniers war der Tus Bönen 01. Insgesamt nahmen 57 Kämpferinnen an diesem Turnier teil.

 

Turnierergebnisse der ringenden Damen aus Sicht des KSV Witten 07:

 

weibliche Schüler:

27 kg-Klasse (4Tln.)

2. Platz - Dana Boric

Dana bestritt ihr erstes Turnier für den KSV und konnte ihren Trainer mit ihrem zweiten Platz und einer außerordentlich guten Leistung überraschen. In ihrem ersten Kampf war die Anspannung noch sehr groß, daher verlor sie mit 0:6 und 0:4 gegen Sophie Kraus vom RV Thalheim. Im zweiten Kampf besiegte sie Luzi Graupeter vom KSV Kirchlinde mit 7:0 und 7:0. Auch Marie Steinitz, ebenfalls vom KSV Kirchlinde, musste Dana den Punktsieg überlassen (4:4/3:1/8:0).

 

29 Kg Klasse (2 Tln.)

1. Platz - Melina Schmidt

Melina machte mit ihrer einzigen Gegnerin kurzen Prozess und besiegte Katja Martini vom gastgebenden Verein klar mit 8:0 und 6:0.

 

30 kg Klasse (3 Tln.)

2. Platz - Rebecca Steckelbach

Durch eine Unachtsamkeit musste sie im ersten Kampf gegen Larissa Drews vom VFL Tegel Berlin eine Schulterniederlage hinnehmen. Im zweiten Kampf drehte sie den Spies um und gewann gegen Michelle Schulz vom AC Hörde 04 durch einen Schultersieg.

(v.l.) Trainer Wilfried Lutter, Dana Boric, Rebecca Steckelbach, Melina Schmidt, Lina Dussin, Vivane Herda und Eda Güner

32 kg Klasse (4 Tln.)

1. Platz - Lina Dussin

Lina, die auch noch nicht lange beim KSV trainiert, zeigte allen, wie's gemacht wird. Ihre drei Kämpfe gewann Sie in überzeugender Manier gegen Sophie Schulz vom Tus Bönen 01 (6:0/7:0), Nova Melina Datta von der SU Annen (8:1/8:0/SS) und Laura Schulz vom RV Talheim (3:0 SS).

 

35 Kg Klasse (4 Tln.)

2. Platz - Celina Löckenhoff

Im ersten Kampf schultert Celina Acelya Tau vom AC Hörde 04. Im Kampf Nummer zwei verlor sie gegen Fabienne Manz vom Tus Bönen 01 auf Schultern. Im dritten Kampf konnte sie wiederum einen Schultersieg gegen Alexandra Sandahl vom HGB Wrestling Team aus Schweden landen.

 

weibliche Jugend:

46 kg Klasse (6 Tln.)

3. Platz - Viviane Herda

Viviane musste bereits in ihrem ersten Kampf die Überlegenheit der zweiten Europameisterin, Josefine Frederiksen vom HGB Wrestling Team aus Schweden, anerkennen. Nach einer 0:7 Punkteführung konnte die Schwedin durch ihre ausgefeilte Technik Viviane schultern. Im zweiten Kampf besiegte Viviane Emilie Brix, ebenfalls aus Schweden, nach Punkten mit 3:0 und 1:0. Im dritten Kampf um Platz drei und vier schulterte Viviane Alexandra Sandahl aus Schweden nach einer verlorenen ersten Runde (3:4) und einer Punkteführung (4:2) in Runde Zwei.

 

65 kg Klasse (2 Tln.)

2. Platz - Eda Güner

Eda verlor gegen ihre einzige Gegnerin, Ida Stuhr vom Schwedischen HGB Westling Team, nach einem bis dahin ausgeglichenem Kampf (3:3) unglücklich auf Schultern.

28.09.10

 

Pressestimmen zum Kampf gegen Essen-Dellwig

WAZ - www.derwesten.de
WAZ 2010-09-26.pdf
PDF-Dokument [100.4 KB]
RuhrNachrichten - www.westline.de
RN 2010-09-28.pdf
PDF-Dokument [42.2 KB]

27.09.10

 

Bundesliga-Splitter

 

Einige "Ehemalige" des KSV waren am vergangenen Kampfwochenende wieder für Ihre derzeitigen Vereine im Einsatz. Lediglich Björn Holk konnte für den KSK Neuss beim ASV Mainz  mit einem 1:0 über Kai Dittrich punkten (120 kg gr.). Sergiy Skrypka unterlag Jurij Kohl mit 0:3 (60 gr.), Hamberd Durdischew wurde gegen Kiril Terziev gar disqualifiziert (74 fr.). Ilyas Özdemir unterlag in drei knappen Runden gegen Ilian Georgiev (74 gr.). Am Ende stand ein deutliches 23:10 für die Rheinhessen auf der Anzeigetafel.

 

Adam Juretzko steuerte mit seinem 3:0-Erfolg über Jury Witt (84 gr) vier Mannschaftspunkte zum 30:7 seines SVG Weingarten gegen die RKG Freiburg bei.

 

In der 1.Bundesliga Gruppe Ost unterlag der 1.Luckenwalder SC im Spitzenkampf der SV Wacker Burghausen mit 16:18. Mirko Englich gelang dabei ein 3:0-Rundenerfolg über Ivan Ivanov (120 gr.). Ebenfalls mit 3:0 gewann Ventsislav Georgiev gegen Radoslaw Bierzanowski (60 gr.). Allerdings reichte dieser Sieg nicht um mit seinem neuen Kollegen aus Markneukirchen bei der SV Luftfahrt Berlin zu siegen (Endstand 22:15 für SVL Berlin).

 

Einer, der die Schuhe bereits an den sprichwörtlichen Nagel gehängt hatte, konnte es nicht lassen... Die Rede ist von Sven Thiele! Er unterlag zwar am Sonntag gegen David Vala (120 gr) mit 1:3, konnte aber so einen wichtigen Zähler für seinen ASV Hof beim 23:15 gegen den RV Thalheim beisteuern.

 

In der 2.Bundesliga-West kam es zum NRW-Duell zwischen dem TV Aachen-Walheim und dem KSV Krefeld (24:13). Die einzigen Siege konnten dabei für die Gäste aus der Seidenstadt die Ex-Wittener Arthur Eisenkrein (55 fr, 4:0 gegen Marco Kreutz), Ibro Cakovic (66 fr, 4:0 gegen Ron Oehmig) und Alexander Storck (66 gr, 3:0 gegen Nikolay Georgiev) verbuchen. Andreas Eisenkrein (60 gr, 0:3 gegen Stoyan Spasov) unterlag ebenso wie seine restlichen sechs Vereinskameraden in den Gewichtsklassen 74 - 120 kg!

 

Im Zuge eines persönlichen Besuches der Partie KSC Hösbach - TSV Burgebrach (18:21) konnten auch zwei weitere Ex-Wittener begrüßt werden. Für Burgebrach erkämpfte Stoyko Rusev gegen Tobias Schröder ein 3:0 (55 fr). Auch dem inzwischen 38-jährigen Ex-Wittener (allerdings für die SU Annen) Dragan Markovic gelang im abschließenden Kampf ein 3:1 über Niklas Schäfer.

 

Alle Ergebnisse der ersten und zweiten Liga finden Sie auch immer aktuell auf www.liga-db.de.

26.09.10

 

Siegeszug des KSV Witten geht weiter  - Nach Sieg gegen Dellwig jetzt Oberliga-Spitzenreiter - KSV-Reserve rehabilitiert sich gegen Dellwig 2

 

Es wurde ein sicherer Sieg für den KSV Witten am Samstagabend – trotzdem behielt KSV-Trainer Frank Weniger mit seiner Warnung vor dem TV Dellwig recht: denn gleich vier Erfolge griffen die Gäste ab und machten damit deutlich, dass sie mit kompletter Staffel die Heimmannschaft durchaus hätten gefährden können. Davon indes waren sie weit entfernt, denn eine Gewichtsklasse hatten die Essener erst gar nicht besetzt (55 kg, Yves Heiko Gies kam kampflos zu den Punkten), zweimal gaben sie auf (60 kg, Yasin Agca gegen Christian Heinrich nach 0:10 in Runde eins, 96 kg, der verletzte Christian Jäger gegen Mesut Kayar) und einmal hatte ein Ringer Übergewicht (66 kg Freistil, Hamed Nassery, der gegen Akaki Kuntchulia auch im Einlagekampf auf den Schultern landete).

 

Im Schwergewicht (120 kg) wurde erstmals Daniel Stein aufgeboten, der gegen den Ex-Wittener Sebastian Fiedler einen Gewichtsnachteil von fast 30 kg wettmachen musste. Das war letztlich ausschlaggebend für die 1:3-Niederlage (1:0, 0:1, 1:3, 0:1), wobei Kampfrichter Georg Neumaier (Rees) das Publikum gerade in dieser Begegnung nicht auf seiner Seite hatte.

 

Aufopferungsvoll kämpfte Piotr Pankow (84 kg, gr.-r.), von einer Grippe geschwächt, gegen den DM-Fünften Nils Holk. Er gewann die ersten Runden mit 2:0 und 1:0, dann baute er ab und verlor die nächsten mit 0:1, 0:1 und 0:2 – gleichwohl war die 2:3-Niederlage eine gute Leistung. Das gilt auch für Daniel Schlemmer, der den verletzten Emre Yilmaz vertrat und in die 66 kg-Klasse aufrückte. Zwar hatte er gegen den Spitzenringer Alex Winke beim 0:3 (0:2, 0:4, 0:1) keine wirkliche Chance, verkaufte sich dennoch teuer. Leichter hatte es da Jens Steffen (84 kg, frei), der den Nachwuchsmann Zalimhan Visajtev nach 8:0, 6:0 und 2:0-Führung in Runde drei schulterte.

 

Eng ging es dann in den abschließenden 74 kg-Kämpfen zu: Pjotr Demjanow kam gegen Said Mohammadi nicht richtig zum Zug und ließ sich beim 0:2, 0:1, 0:1 auskontern. Sebastian Kauer lieferte gegen den passiven, dennoch gefährlichen Eduard Klipel eine starke kämpferische Leistung und gewann beim 0:1, 1:0, 1:0, 1:0 mit dem Ergebnis 1:0, weil in der gesamten Begegnung keine technische Wertung gefallen war.

 

Neben dem Geburtstag von Trainer Frank Weniger konnten die Wittener am Samstag auch die erstmalige Tabellenführung in dieser Saison feiern. Denn die Reserve des Bundesligisten KSK Neuss unterlag überraschend bei den Holländern von Simson Landgraaf mit 16:22, so dass der KSV nun allein ohne Punktverlust ist. Zum Aufeinandertreffen zwischen Witten und Neuss kommt es in zwei Wochen in der Husemannhalle (9. Oktober), am kommenden Samstag reist der KSV-Tross nach Ückerath. Es wird wieder ein Bus eingesetzt, einige Plätze sind noch frei. Interessenten können sich bei Thomas Altstadt, Tel. 0172 2343609, anmelden.

 

Wittener Reserve gewinnt mit Jörg Lenk gegen Dellwig 2

 

„Weltenbummler“ Jörg Lenk, gerade auf der Durchreise mal wieder in Witten, verstärkte die KSV-Reserve am Samstag in der Begegnung gegen die Zweitvertretung des TV Dellwig (96 kg). Mit einem Schulter- und einem Punktsieg steuerte er gleich sieben Zähler zum Wittener 34:20-Erfolg bei. Acht Zähler sammelte Markus Blum (120 kg) mit zwei Schultersiegen auf der Matte, Ufuk Canli (84 kg) erzielte einen Punktsieg (3:0). Ansonsten griffen Phillip Paßlack und Sven Lutter jeweils acht Zähler kampflos ab, da sie in beiden Durchgängen keine Gegner hatten. Damit hält der KSV Witten mit 8:2 Zählern weiterhin seinen Platz in der Spitzengruppe der Bezirksliga. In der kommenden Woche reist die Mannschaft von Matthias Blum und Wilfried Lutter nach Dortmund-Marten.

26.09.10

 

KSV 1 weiterhin ungeschlagen - Reserve rehabilitiert sich für Westerfilde-Niederlage

  Einzelergebnisse
KSV Witten 07 - TV Essen-Dellwig
   
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg fr.
Yves-Heiko Gies - ohne Gegner
kampflos

4:0

60 kg gr. Christian Heinrich - Yasin Agca
10:0 AS

4:0

66 kg fr.
Akaki Kuntchulia - Hamed Nassery
ÜG

4:0

66 kg gr. Daniel Schlemmer - Alex Winke
0:2 / 0:4 / 0:1

0:3

74 kg fr. Piotr Demjanow - Said Mohammadi
0:2 / 0:1 / 0:1

0:3

74 kg gr. Sebastian Kauer - Eduard Klipel
0:1 / 1:0 / 1:0 / 1:0

1:0

84 kg fr. Jens Steffen - Zalimhan Visajtev 8:0 / 6:0 / 2:0 SS

4:0

84 kg gr.
Piotr Pankow - Nils Holk
2:0 / 1:0 / 0:1 / 0:1 / 0:2

2:3

96 kg fr. Mesut Kayar - Christian Jäger
AS

4:0

120 kg gr. Daniel Stein - Sebastian Fiedler
1:0 / 0:1 / 1:3 / 0:1

1:3

     

24:12

  Einzelergebnisse
KSV Witten 07 II - TV Essen-Dellwig II
   
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg fr.
ohne Gegner - Magomed Alhasov
kampflos

0:4

60 kg gr.
Phillip Paßlack - ohne Gegner
kampflos

4:0

66 kg fr. Sven Lutter - ohne Gegner
kampflos

4:0

74 kg gr. ohne Gegner - Klaus Dowedeit-Atalay
kampflos

0:4

84 kg fr. Ufuk Canli - Igor Skoblikov
3:2 SS 0:4
96 kg gr. Jörg Lenk - Dominik Gerbing
2:0 SS

4:0

120 kg fr. Markus Blum - Ferid Hamidi Zadeh
1:1 / 5:0 SS

4:0

       
55 kg gr.

ohne Gegner - Magomed Alhasov

kampflos

0:4

60 kg fr.
Phillip Paßlack - ohne Gegner
kampflos

4:0

66 kg gr.
Sven Lutter - ohne Gegner
kampflos

4:0

74 kg fr. ohne Gegner - Ibrahim Achtaev
kampflos

0:4

84 kg gr. Ufuk Canli - Klaus Dowedeit-Atalay
1:0 / 1:0 / 2:0 3:0
96 kg fr. Jörg Lenk - Hasan Agca 1:0 / 1:0 / 1:0
3:0
120 kg gr. Marcus Blum - Dominik Gerbing
3:0 SS 4:0
     

34:20

24.09.10

 

KSV-Coach Weniger erwartet engen Kampf gegen TV Essen-Dellwig (Sa,25.09., 19.30 Uhr Husemannhalle) Reserveteams KSV 2 - Dellwig 2 ab 17.30 Uhr

 

Eigentlich könnte man nach den drei überzeugenden Siegen des KSV Witten 07 in der noch jungen Oberliga-Saison von einer „Pflichtaufgabe“ sprechen, wenn sich der TV Dellwig aus Essen am Samstag (25.9.) in der Husemannhalle vorstellt. Doch KSV-Trainer Frank Weniger warnt vor diesem Gegner, er erwartet einen engen Kampf für seine Mannschaft. Und dies erscheint nicht übertrieben – haben die Essener doch gerade in den Gewichtsklassen, in denen die Wittener stark stehen, ähnlich starke Akteure in ihren Reihen.

 

Das sind besonders Alex Winke (66 kg), Said Mohammadi und Eduard Klipel (74 kg) sowie Sebastian Fiedler, der ehemalige KSV-Ringer (120 kg) die bislang mit optimaler Punktausbeute in der Tabelle stehen. Aber auch Christian Jäger (96 kg) und der DM-Fünfte diesen Jahres, Nils Holk, gehören zu den Aktivposten des TV Dellwig. Mit Sven Schmücker hat TV-Trainer Karl-Heinz Heinze gar einen ehemaligen Bundesliga-Akteur des KSV Witten in Hinterhand, der in der 55 kg-Klasse ein absoluter Top-Athlet der Oberliga ist, wenngleich er in dieser Saison noch nicht aufgeboten wurde.

 

Frank Weniger steht zwar ein ausgeglichenes Team zur Verfügung, doch muss auch er hoffen, von Verletzungen verschont zu bleiben. Denn fällt nur einer der Leistungsträger aus, so kann dies schon entscheidend sein. Zuletzt fehlte Daniel Schlemmer verletzungsbedingt, doch Christian Heinrich konnte ihn gut vertreten. Ob es in diesem Kampf bei der gleichen Konstellation bleibt, muss abgewartet werden.

 

Es wird zu sehr interessanten und sicher auch spannenden Begegnungen kommen: Yves-Heiko Gies wäre, gegen Sven Schmücker - wenn der kämpft -sicher Außenseiter (55 kg), ebenso wie Emre Yilmaz gegen Alex Winke (66 kg gr.-r.) oder Piotr Pankow gegen Nils Holk (84 kg gr.-r.). Offen erscheinen die Kämpfe zwischen Pjotr Demjanov und Said Mohammadi (74 kg Freistil) sowie Sebastian Kauer und Eduard Klipel, Mesut Kayar gegen Christian Jäger und Mirko Klein oder Daniel Stein gegen Sebastian Fiedler.

 

So ist die Bewertung des KSV-Trainers wohl kein Zweck-Pessimismus, eher eine realistische Einschätzung der Lage. Denn immerhin treffen hier zwei Mannschaften aufeinander, die in der Tabelle nur durch einen Platz getrennt sind: Witten steht – allerdings ohne Punktverlust – auf Rang zwei, Dellwig mit einem verlorenen Kampf (17:18 gegen Köln-Mülheim) auf dem dritten Platz. Allein das verspricht schon Spitzensport!

 

KSV-Reserve will gegen Dellwig 2 Wiedergutmachung leisten

 

Nach der harschen Niederlage am Vorwochenende gegen Westerfilde wollen die jungen Ringer der Betreuer Matthias Blum und Wilfried Lutter verlorenen Boden zurück gewinnen. Gegen die Reservemannschaft des TV Dellwig ist das indes keine einfache Aufgabe, stehen die Essener bislang doch mit weißer Weste mit an der Tabellenspitze. Allerdings kämpfte Dellwig noch nicht gegen den ASV Westerfilde, der in diesem Jahr in der Bezirksliga wohl das Maß der Dinge ist.

 

So ist ab 17.30 Uhr ein offener Kampf in der Husemannhalle zu erwarten.

22.09.10


Tabellen-Zweiter gegen den Dritten: KSV empfängt den TV Essen-Dellwig (Sa., 25.09., 19.30 Uhr Husemannhalle) - Reserve um 17.30 Uhr gegen Dellwig 2

 

Der kommende Samstag beschert dem KSV Witten ein weiteres Spitzentreffen in der Oberliga: der aktuelle Tabellen-Dritte TV Essen-Dellwig kommt zum Zweiten, dem KSV Witten 07. Die Essener können auf 4:2 Punkte verweisen, während der KSV noch verlustpunktfrei hinter Spitzenreiter Neuss 2 rangiert.

 

Trotz der bisher überzeugenden Leistungen der Wittener Mannschaft in dieser Saison besteht kein Grund, in Überheblichkeit zu verfallen. Die negativen Erfahrungen aus dem Vorjahr sind noch zu frisch in Erinnerungen, als es gegen diesen Gegner mit 16:22 und 6:34 deutliche Niederlagen setzte.

 

Klar, der KSV 2010 hat ein anderes Gesicht als die Mannschaft des Vorjahres. Trotzdem nimmt KSV-Coach Frank Weniger den TV Dellwig sehr ernst: “Die Essener haben mit Alex Winke, Eduard Klipel, Said Mohammadi, Nils Holk, Christian Jäger und dem Ex-Wittener Sebastian Fiedler, vielleicht sogar dem ehemaligen KSV-Bundesliga-Akteur Sven Schmücker erstklassige Athleten in ihren Reihen, die erst einmal besiegt werden müssen“, gibt er sich vorsichtig. Daran ändert auch die Tatsache, dass der TV Dellwig gegen den wieder erstarkten AC Mülheim mit 17:18 knapp unterlag, nichts.

 

Den Anfang des Kampftages macht die KSV-Reserve, die ab 17.30 Uhr auf Dellwig 2 trifft. Die Zweitvertretung des TV ist noch ohne Punktverlust, die Wittener wollen sich für die harsche Niederlage der Vorwoche gegen Westerfilde rehabilitieren.

Zur Homepage des TV Essen-Dellwig

19.09.10

 

Pressestimmen zum Kampfwochenende

 

Siegeszug setzt sich fort - 30:4

Witten, 19.09.2010, Oliver Schinkewitz

 

Allmählich werden die Ergebnisse knapper - doch an der Übermacht des KSV Witten 07 in der Ringer-Oberliga scheint sich rein gar nichts zu ändern. Am Samstagabend fertigte das Team von Trainer Frank Weniger den KSV Hohenlimburg in dessen Halle mit 30:4 locker ab.

 

„Das war aber bei weitem ein härteres Stück Arbeit als noch die letzten beiden Kämpfe“, meinte Wittens Coach nach dem Nachbarschaftsduell - „letztlich aber hatten wir die besseren Einzelkämpfer.“ Ins Rollen brachte dabei Youngster Yves-Heiko Gies den erneuten Triumph der Ruhrstädter: „ Sein Schultersieg zum Auftakt war gewissermaßen unser ,Dosenöffner’ - das hat die Mannschaft mitgerissen“, freute sich Weniger über seinen Schützling.

 

So sehr sich die Gastgeber aus Hohenlimburg, bei denen der Ex-Wittener Kevin Schoska unter der Woche wegen eines Kreuzbandrisses am Knie operiert wurde, auch mühten - der KSV hatte einfach die besseren Antworten parat, gewann auch die folgenden vier Kämpfe und lag zur Pause schon mit 17:1 vorn.

 

„Wir hatten ja sogar noch ein paar Jungs dabei, die sich mit Erkältungen herumplagten“, meinte Weniger. „Am Ende haben wir dann einfach unser Pflichtprogramm heruntergespult“ - und das in überaus dominanter Art und Weise. So war letztlich Pjotr Pankow (84 G; 0:3 gegen Ingo Holländer) der einzige Wittener Ringer, der seinen Kampf verlor - „den muss ich jetzt erst einmal aufrichten“, flachste der KSV-Coach.

 

Schon unter der Woche hatte Sebastian Kauer erklärt, dass er trotz seiner Blessur ringen könne - Wittens Trainer aber wollte das vorab noch nicht so an die große Glocke hängen. Heraus kam ein starker Auftritt von Kauer in der 74-kg-Klasse (Greco) gegen den ehemaligen Wittener Waldemar Arnold - auch dieses 3:0 spiegelte die Dominanz der Gäste deutlich wieder.

 

„Ich hatte eigentlich schon an der Waage gesehen, dass wir wohl gewinnen würden“, übte sich Weniger als sportlicher Prophet. „Man sieht, dass wir für die Oberliga ein absolutes Top-Team haben.“

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

 

 

KSV "trainiert" weiter

Witten Ringer-Oberligist KSV Witten 07 "trainiert" weiter. Beim KSV Hohenlimburg setzte man die Siegesserie souverän fort. Mit 30:4 warf der Gast "seine Filiale" aus dessen mit 350 Zuschauern fast überfüllten Zweifach-Turnhalle. (Dietmar Bock)

 

Sorgte die bunte Licht-Show vor dem emotionsgeladenen Duell (gleich sechs Ex-Wittener ringen in Hagen) noch für die Glanzlichter der Gastgeber, stellten die Wittener mit ihrer sportlichen Show letztendlich die strahlenden Mattenkönige.

 

Die Verhältnisse zwischen dem vermeintlichen Mit-Favoriten und dem wie entfesselt kämpfenden Ex-Bundesligisten waren früh geklärt. Yves-Heiko Gies (55 kg, Freistil) schulterte Routinier Rafael Stiller gleich in der ersten Runde, während Mirko Klein (120 kg, griechisch-römischer Stil) den sechs Kilogramm schwereren Ex-Wittener Maximilian Lodwich sicher 3:0, 1:0, 1:0 auspunktete.

 

Heinrich gewinnt als Schlemmer-Ersatz

 

Christian Heinrich (Foto, 60 kg, gr.), der Daniel Schlemmer (Rippenverletzung) vertrat, gewann das Duell der Stellvertreter gegen Routinier Mike Hölzel, der den Ex-Wittener Kevin Schoska (Kreuzbandriss beim Joggen) ersetzte, trotz des verschenkten ersten Abschnitts (0:1) sicher mit drei 1:0-Rundenerfolgen.

 

Mesut Kayar (96 kg, frei) punktete Dennis Böddeker technisch überlegen (6:0, 5:3, 4:0) aus, während Akaki Kuntchulia (66 kg, frei) mit dem klaren 2:1, 3:0, 6:0 gegen Nils Hausegger knapp an der Vierer-Wertung vorbei griff.

 

Dem 17:1-Pausenstand folgte die einzige Gäste-Niederlage - ausgerechnet gegen einen Ex-Wittener. Ingo Holländer (84 kg, gr.) besiegte den schwachen Piotr Pankow 3:0, 1:1 (letzte Wertung Holländer), 1:0 verdient. Danach ging es bei der besseren Wittener Trainingseinheit weiter wie zuvor. Emre Yilmaz (66 kg, gr.) spielte mit Marvin Dresp munteres Ausheben und erteilte dem Youngster beim 3:0, 6:0, 2:0 eine Flug-Lehrstunde. Pjotr Demjanow (74 kg, frei) hätte es ihm gleichtun können, doch ließ er es gegen Sven Stolzewski beim 2:0, 4:0, 1:0 bewenden.

 

Demgegenüber mühten sich Jens Steffen (84 kg, frei) gegen Christian Zuhr mit 3:2, 2:0, 2:0 zu einem ebenso hart erkämpften Arbeitssieg wie abschließend Sebastian Kauer gegen seinen langjährigen Trainingskollegen Waldemar Arnold (2:0, 1:0, 1:0).

 

Quelle: RuhrNachrichten (www.westline.de)

19.09.10


Dominanter KSV zerstört Hohenlimburger Blütenträume - 30:4 - Erste Einzel-Niederlage im 3. Mannschaftskampf - KSV-Reserve zahlt Lehrgeld bei „Mevlana“


Bilder jetzt online in unserer Bildergalerie

 

„Bärenstark“! Das war das Fazit der fast 150 mitgereisten KSV-Fans am Samstagabend in der Hohenlimburger Realschul-Turnhalle. Sie feierten ihre neuen Helden nach Abschluss des Kampfes, als sie „Auswärtssieg“ skandierten oder „Wir sind alle Wittener Jungs“ sangen. In der Tat: was die Weniger-Schützlinge beim Mitfavoriten der Oberliga ablieferten, war meisterschaftsverdächtig. Zehn Kämpfe, neun Siege – deutliche dazu. Der dritte Mannschaftskampf der noch jungen Saison brachte dann auch die erste Einzelniederlage eines KSV-Ringers in diesem Jahr: Piotr Pankow war der Unglückliche, der im sechsten Kampf des Abends die Punkte gegen den Ex-Wittener Ingo Holländer abgeben musste. Knapp zwar beim 0:3, 1:1, 0:1 – Holländer war das Quäntchen abgebrühter. Für den verletzt ausgefallenen Jugendmeister Daniel Schlemmer sprang Christian Heinrich ein – im ungewohnten klassischen Stil konnte er beim 3:1-Sieg dennoch überzeugen. Eine Runde gab er ab gegen den früheren Wittener Mike Hölzel – der vierte Zähler für die Gastgeber.Zehn Kämpfe, neun Siege: ein Schultersieg, zwei technisch überlegene Erfolge und fünf sichere Punktsiege, einer mit einer abgegebenen Runde sorgten am Ende für ein vorher nicht für möglich gehaltenes Resultat von 30:4 für die Ruhrstädter.

 

Begonnen hatte es mit einem grandiosen Schultersieg des jungen Yves-Heiko Gies, dem der routinierte Mirko Klein einen sicheren Sieg gegen den hoch eingeschätzten Max Lodwich, ebenfalls früher im Wittener Trikot, folgen ließ. Nach dem spannenden Kampf von Christian Heinrich punktete Mesut Kayar einen ungestümen Dennis Böddeker technisch aus und Akaki Kuntchulia zeigte dem jungen Nils Hausegger die Grenzen auf. Dem einzigen Sieg der Hausherren im ersten Kampf nach der Pause durch Ingo Holländer setzten Emre Yilmaz mit technischer Überlegenheit, Jens Steffen, nach überstandenen Krankheit nicht voll bei Kräften, Pjotr Demjanow – der ebenfalls verletzt in die Partie ging – und Sebastian Kauer mit jeweils drei Zählern eindrucksvolle Schlusspunkte entgegen.

 

Trainer Frank Weniger und sein „Co“ Selim Sari bleiben bei aller Euphorie ruhig und sachlich: „So ein Sieg ist schön – wir werden aber weiter intensiv arbeiten, um das Ergebnis bis zum Saisonende zu halten“, sind sich die beiden Ringkampf-Füchse einig.

 

Die Wittener Ringer-Fans, die nach und nach wieder den Weg zum KSV finden, freuen sich indes auf den Heimkampf am kommenden Samstag, wenn sich der TV Dellwig in der Husemannhalle vorstellt.

 

KSV-Reserve kommt beim Spitzenreiter Westerfilde „unter die Räder“

 

So grandios die „Erste“ des KSV gewann, so deutlich ging die junge Wittener Reservemannschaft beim Spitzenreiter ASV „Mevlana“ Westerfilde unter. Die starken Hausherren, u.a. mit den Ex-Annenern Bekir Gencer, Mustafa und Hasan Demiray und Mustafa Karli angetreten, gestatteten den Gästen nur zwei Siege durch Nico Brunner (4:0) und Markus Blum (3:1). So war das 7:50 schon harter Tobak, doch davon müssen sich die Schützlinge von Matthias Blum und Wilfried Lutter schnell erholen, wollen sie am kommenden Wochenende zu Hause gegen TV Dellwig II bestehen.

18.09.10


Mitfavorit aus Hohenlimburg bringt KSV nicht ins Stolpern - 30:4-Auswärtserfolg bei toller Ringkampfathmosphäre - Reserve unterliegt in Westerfilde

 

Details zum Kampfabend sowie Bilder gibt es am Sonntag hier auf unserer Seite.

  Einzelergebnisse
KSV Hohenlimburg - KSV Witten 07
   
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg fr.
Rafael Stiller - Yves-Heiko Gies
5:8 SS

0:4

60 kg gr. Mike Hölzel - Christian Heinrich
1:0 / 0:1 / 0:1 / 0:1

1:3

66 kg fr.
Nils Hausegger - Akaki Kuntchulia
1:2 / 0:3 / 0:6

0:3

66 kg gr. Marvin Dresp - Emre Yilmaz
0:3 / 0:6 / 0:2

0:4

74 kg fr. Sven Stolzewski - Piotr Demjanow
0:2 / 0:4 / 0:1

0:3

74 kg gr. Waldemar Arnold - Sebastian Kauer
0:2 / 0:1 / 0:1

0:3

84 kg fr. Christian Zuhr - Jens Steffen
2:3 / 0:2 / 0:2

0:3

84 kg gr.
Ingo Holländer - Piotr Pankow
3:0 / 1:1 / 1:0

3:0

96 kg fr. Dennis Böddeker - Mesut Kayar
0:6 / 3:5 / 0:4

0:4

120 kg gr. Maximilian Lodwich - Mirko Klein
0:3 / 0:1 / 0:1

0:3

     

04:30

  Einzelergebnisse
ASV Mevlana Westerfilde - KSV Witten 07 II
   
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg fr.
Burak Timili - ohne Gegner
kampflos

4:0

60 kg gr.
Benedetto Zito - Phillip Paßlack
SS

4:0

66 kg fr. Mustafa Demiray - Sven Lutter
SS

4:0

74 kg gr. Hasan Demiray - Nico Brunner

1:4

84 kg fr. Bekir Gencer - Tom Jacobs
SS 4:0
96 kg gr. Mustafa Karli - ohne Gegner
kampflos

4:0

120 kg fr. Mahmut Sahin - Marcus Blum
SS

4:0

       
55 kg gr.

Burak Timili - ohne Gegner

kampflos

4:0

60 kg fr.
Yasin Sahin - Phillip Paßlack

4:0

66 kg gr.
Mustafa Demiray - Sven Lutter
SS

4:0

74 kg fr. Hasan Demiray - Leon Panteos
SS

4:0

84 kg gr. Malik Iflazoglu - Tom Jacobs
SS 4:0
96 kg fr. Mustafa Karli - ohne Gegner kampflos
4:0
120 kg gr. Mahmut Sahin - Marcus Blum
PS 1:3
     

50:07

17.09.10

 

Traditionstreffen sieht spannende Neuauflage: KSV Witten in Hohenlimburg Spitzenkampf der Oberliga (Sa. 18.09., 19.30 Uhr Turnhalle Realschule, Im Kley, Hohenlimburg)

 

KSV-Reserve beim Tabellenführer ASV Westerfilde (Sa. 18.09., 16.00 Uhr Turnhalle „Odemsloh“, Dortmund-Westerfilde)

 

Der KSV Hohenlimburg ist – wie der KSV Witten – ein westfälischer Traditionsverein, wurde 1921 gegründet. Der Club erlebte große Zeiten, besonders zwischen den Weltkriegen. Rudi Reinhardt und Jupp Rössler waren herausragende Ringer der Sauerländer in diesen Jahren, sie erkämpften jeweils zwei Deutsche Meistertitel. Auch Ende der 50 er / Anfang der 60 er Jahre des vorigen Jahrhunderts gehörte Hohenlimburg der damals höchsten Klasse, der Oberliga, an und die Begegnungen mit dem KSV Witten waren Höhepunkte des Jahres. Später, als der KSV bereits in der Bundesliga kämpfte, erreichen die Hohenlimburger für einige Jahre die 2. Bundesliga, danach wurde es eine ganze Zeit ruhig um den Verein.

 

Im Vorjahr nun qualifizierte sich der KSV Hohenlimburg wieder für die höchste Landesklasse, in der der KSV Witten nach dem Bundesliga-Rückzug auch gerade wieder angekommen war. Für Witten war es ein „Horrorjahr“, die Kämpfe gegen den heutigen Gegner gingen mit 17:20 und 12:27 verloren.

 

Die Verhältnisse haben sich in diesem Jahr indes deutlich verändert: etliche Ex-Wittener fanden den Weg zurück zum KSV, der die neue Qualität in den ersten beiden Ligakämpfen deutlicher kaum unter Beweis stellen konnte. 37:2 und 39:0 mussten sich die sicher nicht wirklich schwachen Mannschaften aus Köln-Mülheim und Landgraaf abkanzeln lassen. So spricht Hohenlimburg auf seiner Internet-Seite auch von der „Übermannschaft“ des KSV Witten.

 

Das allerdings klingt eher taktisch - die Wittener erwarten in der engen Schulturnhalle ein Duell auf Augenhöhe und einen durchaus heißen Tanz. Denn die Gastgeber um Trainer Thorsten Busch, aus Annener Zeiten auch in Witten bekannt, haben ein Spitzenteam beisammen, das unbedingt als einer der Meisterschaftsanwärter gehandelt werden muss. Zuletzt kamen mit dem DM-Dritten Kevin Schoska (60 kg), der für den KSV Witten bereits in der Bundesliga kämpfte, und dem Jugendmeister Dennis Böddeker (96 kg, aus Kirchlinde) zwei weitere Klasse-Ringer ins Sauerland. Sie bilden mit den Ex-Wittenern Waldemar Arnold (74 kg), Ingo Holländer (84 kg) und Max Lodwich (120 kg), die allesamt bereits Bundesliga-Erfahrungen sammeln konnten, den Kern der Hohenlimburger Staffel. Rafael Stiller (55 kg), die talentierten Nils Hausegger und Marvin Dresp (66 kg), Sven Stolzewski (74 kg) und Christian Zuhr (84 kg) ergänzen das Team der Gastgeber.

 

Ein Fragezeichen steht wohl hinter Kevin Schoska, der sich in der Woche verletzt haben soll – man muss abwarten! Das gilt auf Wittener Seite auch für Sebastian Kauer (74 kg), der zuletzt verletzt ausfiel. KSV-Trainer Frank Weniger hofft jedoch, für diese wichtige Begegnung alle Mann an Bord zu haben. Mit Yves-Heiko Gies, Daniel Schlemmer, Akaki Kuntchulia, Emre Yilmaz, Pjotr Demjanov, Sebastian Kauer, Jens Steffen, Piotr Pankow, Mesut Kayar und Mirko Klein – oder u.U. Daniel Stein – hätte der Wittener Coach seine Stamm-Zehn auf der Matte. Die würde auf jeden Fall mit guten Siegeschancen in den Kampf gehen, wenn sie wieder so konzentriert und motiviert wie zuletzt an die Aufgabe heran geht.

 

Gipfeltreffen in der Bezirksliga: KSV-Reserve kämpft in Westerfilde

 

Auch die KSV-Reserve hat am Samstag einen Spitzenkampf zu bestreiten: um 16 Uhr stellt sich das Team der Betreuer Matthias Blum und Wilfried Lutter beim ASV „Mevlana“ Westerfilde vor, der – wie Witten – mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bezirksliga steht. Auch der ASV Westerfilde ist ein Traditionsverein, der bereits einige Jahre der 2. Bundesliga angehörte. Zuletzt gab es dort jedoch personelle Probleme, so dass man sich umstrukturierte und zum „ASV Mevlana“ umfirmierte. Der Verein hat eine sehr starke Auswahl zur Verfügung, u.a. kämpft der Ex-Annener Bekir Gencer für die Dortmunder Vorstädter.

 

Das zeigt, wie schwer die Aufgabe für den KSV Witten sein wird. Das junge Team will gleichwohl an die guten Leistungen in den ersten drei Begegnungen anschließen. Favorit ist allerdings wohl der Gastgeber.

 

Austragungsort ist die Turnhalle Odemsloh in Dortmund-Westerfilde, der Kampf beginnt bereits um 16 Uhr.

15.09.10

 

Ringer-Gipfeltreffen in Hohenlimburg - KSV stellt sich beim Mitfavoriten KSV Hohenlimburg vor (Sa.18.09./19.30 Uhr Turnhalle Realschule, Im Kley)

 

Zum ersten Aufeinandertreffen der beiden am häufigsten genannten Meisterschaftsfavoriten der diesjährigen Ringer-Oberliga kommt es am Samstag (18.9.) in Hagen-Hohenlimburg: der derzeitige Tabellenzweite KSV Witten gibt beim dortigen KSV, derzeit auf Rang fünf, seine Visitenkarte ab. Nach zwei Kantersiegen der Ruhrstädter wird dies zu einer ersten Standortbestimmung für die Weniger-Schützlinge. Die Gastgeber mussten sich gegen die starke Bundesliga-Reserve aus Neuss geschlagen geben, kam in der Vorwoche bei der TSG Herdecke aber zu einem deutlichen 25:16-Erfolg.

 

Hohenlimburg, erst im Vorjahr in die höchste NRW-Liga aufgestiegen, konnte sich kontinuierlich verstärken – u.a. standen am Vorwochenende mit Kevin Schoska, Waldemar Arnold, Ingo Holländer und Max Lodwich gleich vier Ex-Wittener in Reihen der Sauerländer. Doch auch der KSV Witten hat in diesem Jahr ein neues Gesicht, so dass die letztjährigen Niederlagen mit 17:20 und 12:27 gegen Hohenlimburg nicht mehr viel aussagen.

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Ob KSV-Trainer Frank Weniger alle Mann an Bord haben wird, entscheidet sich erst kurzfristig. Zuletzt fehlte Sebastian Kauer verletzungsbedingt. Mit zusätzlichen Trainingseinheiten am vergangenen – kampffreien – Wochenende bereitete sich die Mannschaft intensiv auf das Gipfeltreffen vor.

 

Der Kampf löst auch in Witten großes Interesse aus. So werden sicher viele Wittener Ringkampffreunde den Weg in den Hagener Vorort finden. Der KSV Witten setzt dazu auch wieder einen Bus ein, in dem noch einige Plätze frei sind. Anmeldungen nimmt der 2. Vorsitzende des Vereins, Thomas Altstadt, Tel. 0172 / 234 36 09, entgegen.

 

Auch die KSV-Reserve hat am Samstag einen Spitzenkampf zu bestreiten: um 16 Uhr stellt sich das Team der Betreuer Matthias Blum und Wilfried Lutter beim ASV Mevlana Westerfilde vor, das – wie die Wittener – mit 6:0 Punkten in der Tabelle vorn liegt. Austragungsort ist die Turnhalle Odemsloh in Dortmund-Westerfilde.

13.09.10

 

Heinz Eichelbaum feiert Geburtstag -

Der KSV gratuliert recht herzlich zur siebten "Null"

Am heutigen Montag feiert eine KSV-Legende seinen siebzigsten Geburtstag - Heinz Eichelbaum. Von der Jugend bis zu den Senioren war er auf der Ringermatte ein Ass, rang stets auf hohem Niveau. Früher eiferte er seinem älteren Bruder Hermann nach. Training und Kämpfe der älteren Ringer beim KSV 08 Oberhausen waren Impuls und Auslöser seines Sports.

 

Schon als Jugendlicher zählte der Styrumer Junge zu den Besten in Deutschland. Seinen ersten DM-Titel verbuchte er 1958 bei der Jugend-DM in Heiligenwald - im Freistil über 79 Kilo. Ein Jahr später gewann er erstmals eine Deutsche Meisterschaft bei den Männern. Favorit Johann Sterr (München) musste die Klasse des auf der Matte bissigen Emporkömmlings im Finale des Freistil-Halbschwergewichts anerkennen. Die deutsche Ringerwelt horchte auf. Von diesem Heinz Eichelbaum sollte noch öfter die Rede sein. Bei seinem Wechsel in die schwerste Gewichtsklasse war er Konkurrent und Dauergegner des Weltstars Wilfried Dietrich. Als der „Kran von Schifferstadt” aufhörte, kam die große Zeit seines Nachfolgers aus Oberhausen.

Zum KSV in die höchste deutsche Klasse gewechselt wurde er 1970, 1974 und 1978 Deutscher Mannschaftsmeister. Bei 23 Deutschen Meisterschaften belegte er jeweils die Plätze eins bis drei, errang vier Mal den DM-Titel. Ob Freistil oder griechisch-römischer Stil, die Matte war sein Zuhause. Auch bei Länderkämpfen, Europa- und sogar bei Weltmeisterschaften. Seinen internationalen Einstieg schaffte der 1,80m große Schwergewichtler, beileibe kein „Kleiderschrank”, aber ein Kraftprotz mit kämpferischen und technischen Qualitäten sowie flink auf den Beinen, 1974: Bronzemedaille bei der EM in Madrid und bei der WM in Istanbul Platz fünf. 1975 folgte der Gewinn der Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in Minsk. Die Olympischen Spiele 1976 in Montreal sollten die Krönung seiner Karriere werden. Bei dem für ihn am Ende enttäuschenden elften Rang fühlte er sich von den Kampfrichtern benachteiligt. Über Doping wurde damals nur am Rande und nicht ernsthaft getuschelt.

Der Oberhausener verließ mit Ehefrau und Tochter nie seine Heimatstadt, wohnt unweit seines Elternhauses in Styrum. Seine zweite Karriere bescherte ihm neuen nationalen und internationalen Ruhm. Bei den Senioren, Altersklasse 55 bis 60 Jahre, wurde Heinz Eichelbaum mehrfach Deutscher Meister sowie 1998 und 1999 Weltmeister. „Nebenbei” war der Senior als Trainer gefragt. Ein besonderes Amt übernahm er zum Ende seiner Laufbahn beim TV Essen-Dellwig. Im Fußball heißt der Part Spielertrainer. Noch jenseits seiner 60 Jahre stellte sich Dellwigs Trainer Eichelbaum als Schwergewichtler in der Mannschafts-Meisterschaft. Die chancenlosen Gegner hätten seine Enkel sein können. Den endgültigen Schlussstrich als Aktiver zog er erst vor fünf Jahren.

 

Der KSV wünscht Heinz Eichelbaum auf diesem Wege alles Gute und viele weitere glückliche und gesunde Jahre im Kreise seiner Freunde & Familie.

12.09.10

 

Deutsche Athleten gehen bei der WM leer aus

 

Auch am letzten Tag gab es für die verbliebenen zwei Starter nichts mehr zu holen für die DRB-Auswahl. Nach guten Kämpfen schieden Martin Daum und Andriy Shyyka auch vorzeitig aus. Somit bleibt der DRB bei dieser WM komplett ohne Medaille.

 

Für Andriy Shyyka (74 kg/KSV Köllerbach) begann der Tag erfolgreich, in seinem Auftaktduell bezwang der Saarländer Kazuyuki Nagashima aus Japan in zwei Runden (2:0, 2:0) und verwieß im Achtelfinale auch Olegk Motsalin (Griechenland) in zwei Runden in die Schranken (1:0, 3:1). Doch dann folgte im Viertelfinale die Niederlage gegen den Kubaner Ivan Fundora (1:3, 1:4). Dieser verlor allerdings seinen Halbfinalkampf, damit war Shyyka aus dem Titelrennen ausgeschieden.

 

Sieg und Niederlage gab es zunächst für Martin Daum (66 kg/KSV Seeheim). Zum Auftakt bezwang Daum den Chinesen Chengde Shan in zwei Runden (2:0, 1:0), musste eine Runde später jedoch gegen den Bronzemedaillengewinner von Peking 2008, Sushil Kumar aus Indien, eine Niederlage hinnehmen (1:2, 0:2). Der Inder erreichte das Finale und Martin Daum konnte in der Hoffnungsrunde weiterringen, wo er zunächst gegen Anastasios Akritidis (Griechenland) mit 3:1 und 2:0 gewann. Doch gegen den Mongolen Batzorig Buyanjav war nach einem 2:2 (letzte Wertung Buyanjav) und einem 1:8 die Weltmeisterschaft vorzeitig beendet.

 

Unterm Strich eine ziemlich enttäuschende WM für die deutschen Kaderringer, wobei das Teilnehmerfeld natürlich auch eine enorm hohe Qualität vorzuweisen hatte. Für die EM im kommenden Jahr in Dortmund wartet auf die Bundestrainer in allen Bereichen allerdings noch eine Menge Arbeit, um an den Medaillenplätzen schnuppern zu dürfen.

12.09.10


KSV 2 weiterhin ungeschlagen - Sieg mit nur 5 Ringern beim VfK Lünen-Süd 2

  Einzelergebnisse
VfK Lünen-Süd II - KSV Witten 07 II
   
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg fr.
Muhammed Kalabalik - ohne Gegner
kampflos

4:0

60 kg gr.
Ulrich Obst - Christian Heinrich

0:4

66 kg fr. Burak Ertas - Sven Lutter
SS

0:4

74 kg gr. Selami Dogan - ohne Gegner
kampflos

4:0

84 kg fr. Samil Kalabalik - Tom Jacobs
SS 0:4
96 kg gr. Michael Tautz - Daniel Stein
SS

0:4

120 kg fr. Bedri Safa - Oliver Oelrich
PS

3:0

       
55 kg gr.

Muhammed Kalabalik - ohne Gegner

kampflos

4:0

60 kg fr.
Ulrich Obst - Christian Heinrich
SS

0:4

66 kg gr.
Stefan Obst - Sven Lutter
SS

0:4

74 kg fr. Selman Kalabalik - ohne Gegner
kampflos

4:0

84 kg gr. Samil Kalabalik - Tom Jacobs
SS 0:4
96 kg fr. Michael Tautz - Daniel Stein SS
0:4
120 kg gr. Bedri Safa - Oliver Oelrich
SS 4:0
     

23:32

11.09.10


Die letzen DRB-Hoffnungen ruhen auf den Schlusstag -

Weiterhin enttäuschende Leistungen der Kaderathleten bei der WM in Moskau

 

Auch am vorletzten Tag konnte sich kein DRB-Ringer in die vorderen Platzierungen durchkämpfen.

 

Marcel Ewald (60 kg, SVG Weingarten) schied bereits in der ersten Runde gegen Ulan Nadyrbek Uulu aus Krigisien in drei Runden aus (1:0, 0:1, 0:1). Dieser verlor zwei Runden später gegen den aktuellen Finalisten, Besik Kudukhov, aus Russland.

 

Ähnlich erging es Johannes Kessel (96 kg, SVG Weingarten). Er verlor ebenfalls in seinem Auftaktkampf gegen den Ukrainer Valerii Andriitsev in drei Runden (1:0, 2:3, 0:5). Auch dieser unterlag allerdings direkt in seinem Folgekampf, so dass Kessel keine Chance mehr auf die Trostrunde hatte.

 

Die größten Hoffnungen auf eine vordere Platzierung ruhten heute auf David Bichinashvili (84 kg - KSV Aalen). Im Auftaktkampg bezwang er den Argentinier Yuri Alexei Horacio Maier mit 3:0 und 5:0. Für ihn war allerdings dann im Achtelfinale gegen den Russen Soslan Ktsoev Endstation. Diesem war er mit 0:1 und 0:6 unterlegen.

 

Somit ruhen die letzten Hoffnungen auf Martin Daum (66 kg) und Andriy Shyyka (74 kg) vom KSV Köllerbach. Beide starten am morgigen letzten Wettkampftag in das Turnier.

 

11.09.10

 

Ruhepause für die erste Garnitur - KSV 2 reist nach Lünen

 

An diesem Wochenende haben die Oberliga-Ringer des KSV durch den Rückzug des ASV Heros Dortmund aus der höchsten NRW-Liga kampffrei. Um aber dennoch im Rhythmus zu bleiben, versammelt Trainer Frank Weniger seine Schützlinge heute zum gemeinsamen Training in der Ostermannhalle, bevor es abends zur Vorbereitung auf die nächsten Gegner in die Aula des Friedrich-Harkort-Gymnasiums nach Herdecke geht. Dort treffen um 19.30 Uhr die TSG Herdecke und der KSV Hohenlimburg aufeinander.

 

Die zweite Garnitur bekommt hingegen keine Schonzeit. In der Bezirksliga reist das Team des Trainerduos Matthias Blum und Wilfried Lutter heute zum VfK Lünen-Süd, wo die dortige zweite Mannschaft Gastgeber sein wird.

 

Am 18.09. geht es für die "Zweite" dann weiter zum derzeitigen Spitzenreiter ASV Mevlana Westerfilde, während die Oberliga-Mannschaft zum Derby beim KSV Hohenlimburg antritt.

10.09.10

 

Enttäuschte Gesichter im DRB-Team -

Man wartet weiterhin auf einen Medaillengewinn

 

Auch am fünften Wettkampftag konnten die DRB-Athleten kein großen Erfolge verbuchen.Nach zwei Runden waren bereits Maria Müller (72 kg), Maria Selmaier (67 kg) und auch der erste Freistilringer bei den Herren, Tim Schleicher (55 kg) jeweils nach Niederlagen ausgeschieden.

 

In ihrem Auftaktkampf bezwang Maria Müller die Südkoreanerin Han-Bit Kang in 2:1 Runden. In ihrem zweiten startete sie allerdings keinen nennenswerten Angriff. Nach jeweils 0:0 gewann die Chinesin Dan Li in beiden Runden das Los, durfte zum Beinangriff fassen und setzte diesen Vorteil prompt zu Rundenerfolgen um.

 

Maria Selmaier schulterte Enas Mustafa Youssef Khourshit (Ägypten) in der dritten Runde ihres Auftaktkampfes. Anschließend unterlag sie der Bronzemedaillengewinnerin der letzjährigen Weltmeisterschaft, Ifeoma Iheanacho, in der dritten Runde durch eine Schulterniederlage.

 

Ausgeschieden ist mit Tim Schleicher (55 kg/SV Johannis Nürnberg) auch der erste deutsche Freistilringer. Schleicher unterlag Aslan Zhanakhanov (Kasachstan) nach 1:2 Runden, wobei der Nürnberger die erste Runde gewann, dann jedoch die beiden folgenden Durchgänge knapp an Zhanakhanov abgeben musste. Nach einer Niederlage des Kasachen, nur eine Runde später kann Schleicher nun ebenfalls nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen.

 

Die Freistil-Herren greifen mit der 55-kg-Klasse am heutigen Freitag ins Kampfgeschehen ein und beenden am Sonntag die Weltmeisterschaft in Moskau.

 

So trifft Marcel Ewald in der 60-kg-Klasse am morgigen Samstag in seinem ersten Kampf auf Ulan Nadyrbek Uulu aus Kirgisien, Davyd Bichinashvili bekommt es mit dem Argentinier Yuri Alexei Horacio Maier zu tun (84 kg). Auf Johannes Kessel (96 kg) wartet der Ukrainer Valerii Andriitsev.

09.09.10

 

Wieder ein Tag ohne Medaillen für das DRB-Team in Moskau -

Am Freitag starten die Freistil-Herren

 

Auch am vierten Turniertag blieb das DRB-Team ohne Edelmetall. Einzige Starterin war heute in der Klasse bis 63 kg Yvonne Englich. Den Auftaktkampf konnte sie in Runde eins gegen die Weißrussin Anastasiya Huchok mit einem Schultersieg beenden. Im Achtelfinale wartete dann mit der Kolumbianerin Sandra Viviana Roa Velandia eigentlich eine lösbare Aufgabe auf Yvonne. Die erste Runde fast mit einem Schultersieg beendend (7:1) folgten aber ein ernüchterndes 0:1 und 1:1 (letzte Wertung Roa Velandia) in Runde zwei und drei. Da die Kolumbianerin anschließend der Russin Elina Vaseva unterlag, war die Hoffnung auf Bronze dahin.

 

Am morgigen Freitag starten die beiden verbleibenden Gewichtsklassen der Frauen - auch hier wieder mit deutscher Beteiligung. In der 67-kg-Klasse startet Maria Selmaier vom KSC Jena gegen Enas Khourshid aus Ägypten. Eine Klasse darüber tritt dann Maria Müller vom SV Altenburg gegen die Koreanerin Han-Bit Kang an (72 kg).

 

Tim Schleicher vom SV Joh. Nürnberg startet ebenfalls morgen früh in das Turnier. Er macht in der Klasse bis 55 kg gegen Aslan Zhanakhanov (Aserbaidschan) den Anfang für die abschließenden Freistil-Herren. Die sechs übrigen Klassen im freien Stil werden dann am Samstag und Sonntag die Weltmeisterschaft komplettieren.

08.09.10

 

WM in Moskau - Greco-Spezialisten gehen leer aus -

Yvonne Englich startet am Donnerstag

 

Auch am dritten und letzten Tag des griechisch-römischen Wettbewerbes bei der WM in Moskau gab es für die deutschen Athleten nichts zu holen. Einzig die 74-kg-Klasse wurde heute noch absolviert. Mit dabei war der für den KSV Köllerbach startende Konstantin Schneider.In seinem ersten Kampf besiegte er den Australier Hassan Shahsavan mit 1:0 und 1:0. Im darauf folgenden Achtelfinale stand ihm der Russe Imil Sharafetdinov im Weg. An diesem kam "Kosta" allerdings nicht vorbei. Nach gewonnener erster Runde (1:0) gab er die beiden folgenden Runden an den Lokalmatadoren ab (0:1, 0:5).

 

Für Sharafetdinov war allerdings eine Runde später auch das Turnier beendet; für Konstantin Schneider bedeutete dies das vorzeitige Aus bei dieser WM.

 

Bei den Damen startete für Deutschland heute lediglich Jaqueline Schellin (TV Mühlacker) in der 48-kg-Klasse. Nach einem 0:3 und 0:8 in der Qualifikationsrunde gegen die Koreanerin Hyung-Joo Kim war aber auch für sie das Turnier vorzeitig beendet.

 

Yvonne Englich startet am morgigen Donnerstag in der Klasse bis 63 kg gegen die Weißrussin Anastasiya Huchok.

 

Die restlichen DRB-Mädels (Maria Selmaier bis 67 kg und Maria Müller bis 72 kg) sowie die Freistil-Herren bis 55 kg (mit Tim Schleicher vom SV Johannis Nürnberg) starten dann am Freitag in das Turnier.

07.09.10

 

WM in Moskau - Tag 2

Deutsche Hoffnungen erneut früh aus dem Rennen

 

Auch am zweiten Tag der Weltmeistershaften in Moskau präsentierten die deutschen Athleten nicht gerade ihre besten Leistungen.

 

So gewann Jan Fischer (84 kg, KSV Köllerbach) zwar seinen ersten Kampf gegen Benni Ljungback mit 1:0 und 3:0, konnte sich aber im zweiten Kampf gegen den Litauer Laimutis Adomaitis nicht durchsetzen (0:1, 1:0, 0:2) und schied vorzeitig aus dem Turnier aus.

 

Ralf Böhringer vom VfK Schifferstadt (120 kg) durfte dagegen nach nur einem Kampf schon wieder die Koffer packen. Er verlor gleich in Runde eins gegen Johan Euren (Schweden) mit 0:5 und 0:1.

 

Für den morgigen dritten Kampftag stehen die Begegnungen in der Klasse bis 74 kg gr.-röm. an. Dort vertritt Altmeister Konstantin Schneider aus Köllerbach die deutschen Farben. Er trifft in seinem ersten Kampf auf den für Australien startenden Hassan Shahsavan.

 

Auch bei den Damen beginnt am morgigen Mittwoch das Turnier. In der 48 kg-Klasse trifft dann Jaqueline Schellin auf die Koreanerin Hyung-Joo Kim. In der Klasse bis 51 kg stellt Deutschland keine Vertreterin.

07.09.10


Mirko Englich bei der WM in Moskau im Viertelfinale ausgeschieden -

Weitere deutsche WM-Teilnehmer ebenfalls früh draussen

 

Für Mirko Englich war die zur Zeit in Moskau stattfindende WM relativ schnell vorbei. Er gewann seinen Auftaktkampf gegen den Japaner Katsuya Kitamura mit 2:0, 0:1 und 1:1 (letzte Wertung Englich), bevor er im 1/8-Finale mit dem Polen Przemyslaw Malinowski bereits in zwei Runden fertig war (2:0, 1:0). Mit dem Schweden Jimmy Lidberg wartete dann im Viertelfinale allerdings ein dauerhafter Widersacher, dem Mirko mit 0:1 und 0:4 unterlegen war. Da Lidberg im folgenden Halbfinale allerdings ebenfalls scheiterte, blieb Mirko sogar die Trostrunde verwehrt.

 

Weltmeister in der Klasse bis 96 kg wurde am Ende der Iraner Amir Aziz Aliakbari, der auf seinem Weg zum Titel sogar den Olympiasieger von 2008 und russischen Lokalmatadoren Aslanbek Khushtov aus dem Weg räumte.

 

Florian Crusius (55 kg, KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt) gewann seinen ersten Kampf gegen des Israeli Vladimir Cariur mit 1:0, 0:1 und 1:0. Allerdings konnte auch er im zweiten Kampf gegen den Polen Dawid Anrzej Ersetic kein Weiterkommen feiern (1:1 und 0:2).

 

Enttäuschend war dagegen der Auftritt von Christian Fetzer (66 kg, KSV Aalen 05). Verlor er seinen Auftaktkampf gegen den späteren Weltmeister Ambako Vachadze (RUS) noch relativ knapp (0:2, 0:1), so konnte er im ersten Kampf der Hoffnungsrunde gegen  den Kroaten Danijel Janecic nach gewonnener erster Runde mit 3:1 am Ende nichts mehr zusetzen und gab die folgenden Runden mit 0:3 und 1:7 ab.

 

Am heutigen Dienstag kommt es direkt zu zwei deutsch-schwedischen Duellen. Der Köllerbacher Jan Fischer (84 kg) trifft in der ersten Runde auf Benni Christoffer Ljungback, währen auf Ralf Böhringer (120 kg, KSV Aalen 05) Johan Euren wartet.

 

Weitere Infos finden Sie auch unter www.ringen.de bzw. auf der Seite www.fila-wrestling.com/moscow10.

05.09.10

 

Pressestimmen zum 2.Kampftag

 

Munteres "Tulpen"-Rupfen

von Oliver Schinkewitz

 

Wenn das in diesem Stil so weiter geht, dann wird die Oberliga-Saison für den KSV Witten 07 zu einer entspannten „Durchreise“. Allerdings ist wohl kaum davon auszugehen, dass es die Mannschaft von Trainer Frank Weniger in den kommenden Wochen und Monaten immer so leicht haben wird wie beim 39:0 zum Heimauftakt gegen die gerupften „Tulpen“ vom niederländischen Gastverein KSV Simson Landgraaf.

 

„Ach, die Wittener werden Meister - ohne Probleme“, meinte ein Betreuer der Niederländer schon nach den ersten Kämpfen. Frank Weniger, Coach des KSV 07, würde das wohl sofort unterschreiben. Am Samstagabend jedenfalls blieb sein Puls auf dem Ruhe-Level - zu dominant waren seine Ringer, gewannen alle Kämpfe ohne Punktverlust. Letztlich kamen nur neun Duelle zustande - in der 84-kg-Klasse siegte Nico Brunner ohne Gegner kampflos.

 

Leichte Beute für den KSV: Mirko Klein und die Wittener Ringer gewannen mit 39:0. Foto: Walter Fischer

Eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke war das Heimdebüt des KSV Witten 07, der offenbar wieder viele Fans neugierig gemacht hat auf die sportliche Entwicklung des Clubs. „Mit der Resonanz können wir wirklich sehr zufrieden sein“, meinte Vorsitzender Detlef Englich. Derweil rauschten die Oberliga-Ringer aus der Ruhrstadt in Windeseile durch ihr Mattenprogramm. Allein Daniel Schlemmer (3:0 gegen den Tschetschenen Arslanbek Goyguereev) holte keinen „Vierer“. Gleich drei Wittener feierten einen Schultersieg - dabei hatte es Schwergewichtler Mirko Klein gegen Eric Bos besonders eilig, drückte den überforderten Landgraaf-Senior schon nach 13 Sekunden auf die Matte.

 

Fünfmal hatte Referee Jörg Fleiter (Gütersloh) einen technisch überlegenen Punktsieg für den KSV Witten 07 notieren müssen - dabei waren durchaus spektakuläre Aktionen zu sehen, die den Applaus der Fans rechtfertigten. Der kleine Georgier Akaki Kuntchulia (66 F) beispielsweise hievte seinen Widerpart Imran Baitazaev in die Höhe, warf ihn mit einem kraftvollen „Aaaah“ auf die Matte und kassierte dafür eine verdiente Fünfer-Wertung.

 

Beinahe dauerte das Aufräumen nachher länger als der Kampf selbst. „Leider hatten die Holländer nicht ihr bestes Team aufgeboten - einige Urlauber waren noch nicht wieder da, Fred de Vos musste arbeiten“, so Wittens Coach Frank Weniger. Dennoch war er zufrieden mit der konzentrierten Vorstellung seines Teams: „Fast tut es mir für die Zuschauer Leid, dass sie nicht mehr zu sehen bekamen. Das war jetzt ein leichter Aufgalopp - am 18. September in Hohenlimburg werden wir sicher ernsthaft gefordert.“

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

 

 

 

KSV lässt Landgraaf beim 39:0 nicht den Hauch einer Chance

von Dietmar Bock

 

Ringer-Oberligist KSV Witten 07 interpretierte den "Fliegenden Holländer" am Samstag bei der Heimpremiere neu. Die Niederländer des KSV Simson Landgraaf, die mit einer Sondergenehmigung in der NRW-Meisterschafts-Serie kämpfen, schulterte der siebenmalige deutsche Mannschafts-Meister souverän mit 39:0.

 

In der Husemannhalle griff vor 200 Zuschauern einzig Daniel Schlemmer (60 kg, griechisch-römischer Stil) nicht die "Vier" ab. Er hatte mit Arslanbek Goyguereev den stärksten Gäste-Ringer erwischt. Der Russe wehrte sich nach besten Kräften, entging der Höchststrafe jedoch nur knapp. Schlemmer fehlten beim 2:0, 6:0, 1:0 nur zwei magere Punkte zur technischen Überlegenheit und Wittens 40:0-Nonplusultra-Erfolg.

 

Yves-Heiko Gies (55 kg, Freistil) punktete hingegen Alex Paulanyi mit 5:0, 6:0, 8:1 ebenso überlegen aus wie Akaki Kuntchulia (60 kg, frei) Imran Baitazev mit 5:0, 1:0, 10:0, Emre Yilmaz (66 kg, gr.) David Harutunian mit 1:0, 6:0, 4:0, Jens Steffen (84 kg, frei) Mick Bos mit 6:0, 7:0, 6:0 und Mesut Kayar (96 kg, frei) Rochel Gumuljo mit 7:0, 2:0, 6:0.

Piotr Pankow (rot) hängte sich voll rein und nahm sich Hubertus Kessel richtig zur Brust. In der ersten Rundete schulterte er ihn.  (Foto: Dietmar Bock)

Klein, Pankow und Demjanow mit Kurzeinsätzen

 

Sekunden-Kurzeinsätze verzeichneten bei diesem nicht einmal Trainingsansprüchen genügenden Vergleich Mirko Klein (120 kg, gr.), Piotr Pankow (84 kg, gr.) und Pjotr Demjanow (74 kg, frei). Sie schulterten ihre Gegner Eric Bos, Hubertus Kessel und Mauro Paulanyi bei hoher Führung in der ersten Runde. Der für den verletzten Sebastian Kauer (Verdacht auf Bänderriss im Sprunggelenk) ins Team gekommene Nico Brunner blieb ganz ohne Beschäftigung. Für ihn hatte Simson-Coach Peter Snijders keinen Gegner parat.

 

Auch wenn die Gäste ihre starken Schwergewichtler Frederik Hamaker und Routinier Fred de Vos (beide 96 kg / 120 kg) nicht einsetzen konnten, blieben sie während der insgesamt nur 85 Minuten dauernden Veranstaltung unter Leitung des Bundesliga-Kampfrichters Jörg Fleiter (Gütersloh) den Oberliga-Nachweis eindeutig schuldig.

 

Weniger "Das war wieder kein Leistungstest"

 

Wittens Trainer Weniger ("Das Ergebnis spricht für sich") wollte den leicht errungenen Sieg nicht weiter kommentieren, sagte nur so viel: "Leider war das wieder kein Leistungstest."

 

Stattdessen ging sein Ausblick auf diese Woche, an deren Ende der KSV kampffrei hat: "Da werden wir hart trainieren und auch am Samstag alles aus den Kämpfern rausholen. Abends geht's dann nach Herdecke, wo wir uns unseren nächsten Gegner Hohenlimburg ansehen wollen."


Quelle: RuhrNachrichten (www.westline.de)

04.09.10

 

KSV setzt noch einen drauf - 39:0 gegen KSV Simson Landgraaf -

KSV 2 mit 44:14-Erfolg über den TuS Bönen 2

 

Bilder zu beiden Kämpfen jetzt online in unserer Bildergalerie

  Einzelergebnisse
KSV Witten 07 - KSV Simson Landgraaf
   
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg fr.
Yves-Heiko Gies - Alex Paulanyi
5:0 / 6:1 / 8:0

4:0

60 kg gr. Daniel Schlemmer - Arslanbek Goyguereev
2: 0/ 6:0 / 1:0

3:0

66 kg fr.
Akaki Kuntchulia - Imran Baitazev
5:0 / 1:0 / 10:0

4:0

66 kg gr. Emre Yilmaz - David Harutunian
1:0 / 6:0 / 4:0

4:0

74 kg fr. Piotr Demjanow - Mauro Paulanyi
4:0 SS

4:0

74 kg gr. Nico Brunner - ohne Gegner
kampflos

4:0

84 kg fr. Jens Steffen - Mick Bos
6:0 / 7:0 / 6:0

4:0

84 kg gr.
Piotr Pankow - Hubertus Kessel
8:1 SS

4:0

96 kg fr. Mesut Kayar - Rochel Gomuljo
7:0 / 2:0 / 6:0

4:0

120 kg gr. Mirko Klein - Eric Bos
4:0 SS

4:0

     

39:00

  Einzelergebnisse
KSV Witten 07 II - TuS Bönen II
   
Gew.-
Klasse
Name                                              
Ergebnis Gesamt
55 kg fr.
Phillip Paßlack - ohne Gegner
kampflos

4:0

60 kg gr.
Christian Heinrich - Eugen Wiens
ÜG

4:0

66 kg fr. Sven Lutter - Christopher Aderholz
8:1 / 6:0 / 4:0 SS

4:0

74 kg gr. ohne Gegner - Tim Schwandt
kampflos

0:4

84 kg fr. Tom Jacobs - Cihan Karabulut
1:1 / 7:0 / 6:0 4:0
96 kg gr. Daniel Stein - Alexander Prill
4:0 SS

4:0

120 kg fr. Markus Blum - ohne Gegner
kampflos

4:0

       
55 kg gr.

Phillip Paßlack - ohne Gegner

kampflos

4:0

60 kg fr.
Christian Heinrich - Eugen Wiens
ÜG

4:0

66 kg gr.
Sven Lutter - Lukas Korte
0:4 SS

0:4

74 kg fr. ohne Gegner - Sergej Didrich
kampflos

0:4

84 kg gr. Tom Jacobs - Alexander Prill
3:0 / 7:0 SS 4:0
96 kg fr. Daniel Stein - Cihan Karabulut 6:0 / 6:0 / 6:0 SS
4:0
120 kg gr. Markus Blum - ohne Gegner
kampflos 4:0
     

44:12

03.09.10

 

KSV Witten trifft auf holländischen KSV Simson Landgraaf - KSV-Reserve gegen TuS Bönen 2 - Weibliche Besucher haben freien Eintritt

 

Nach dem Erfolg zum Saisonauftakt stellt sich die neu formierte Wittener Oberliga-Staffel in der heimischen Husemannhalle vor. Sie trifft um 19.30 Uhr auf die holländische Gastmannschaft KSV Simson Landgraaf (aus der Nähe von Aachen), den diesjährigen Aufsteiger aus der Verbandsliga. Landgraaf hatte am ersten Kampftag frei.

 

Aus der Wittener Vorjahresmannschaft sind in dieser Saison nur noch Daniel Schlemmer, Akaki Kuntchulia, Emre Yilmaz und Piotr Pankow mit von der Partie. Am ersten Kampftag komplettierten die Neu- und Ex-Wittener Yves-Heiko Gies, Sebastian Kauer, Pjotr Demjanow, Jens Steffen, Mesut Kayar und Mirko Klein die KSV-Zehn. Dieses Team ist denn nach dem erfolgreichen Start in Köln auch gegen die Holländer aus Landgraaf zu erwarten.

 

„Es herrscht eine total positive Stimmung in der Mannschaft, Leistungsbereitschaft und Erfolgswillen sind ausgeprägt vorhanden“, lobt KSV-Trainer Frank Weniger seinen diesjährigen Kader. Der hat sich selbst mit einem angestrebten Platz in der Spitzengruppe auch ein hohes Ziel gesetzt. Da kommt „Simson“ gerade recht, um eine Standortbestimmung vorzunehmen, weiß man doch selbst nicht genau, wie viel der Sieg in Köln-Mülheim jetzt wert ist.

 

In Landgraaf haben sich einige der stärksten Ringer des Landes gesammelt, ergänzt durch eine Reihe von Sportlern aus den Ländern der ehemaligen UdSSR. Bekanntester Akteur ist Fred de Vos, der international für Holland startete und mit einem neunten EM-Platz 2005 sein bestes Resultat verzeichnete. Er wechselt sich mit Frederik Hamaker in den Kategorien 96 kg und 120 kg ab – ein sehr erfolgreiches Duo. Auch der 60 kg-Mann Arslanbek Goyguereev und die Ringer der 66 kg-Klasse, David Harutunian und Imran Baitazev, standen in der letzten Saison mit großem Erfolg im Simson-Aufgebot.

 

So heißt es für die KSV-Akteure, wieder mit einer konzentrierten und geschlossene Mannschaftsleistung aufzuwarten, um zum einen das verwöhnte Wittener Publikum zu überzeugen, natürlich auch, um die Punkte in Witten zu halten.

 

Offensichtlich ist der Funke schon wieder übergesprungen auf das Wittener Publikum. Erlebten beim Auswärtskampf in Köln fast 100 mitgereiste Fans den hohen KSV-Sieg, ist die Nachfrage vor der Heimpremiere erfreulich gut. So erwarten die KSV-Verantwortlichen diesmal eine gut gefüllte Husemann-Halle. Dazu hat man sich auch etwas einfallen lassen: Alle weiblichen Besucher haben freien Eintritt zu diesem Kampf. Und nach Ende der Mattenvorstellung steht im Foyer der Husemannhalle eine kleine Party an, wo sich Zuschauer, Ringer, Trainer / Betreuer und Vereinsvorstand zur sicherlich angeregten Diskussion bei netter Musik treffen.

 

Bezirksliga: Wittener Reserve trifft auf TuS Bönen 2

 

Ab 17.30 Uhr kommt es zu der Begegnung der KSV-Reserve gegen TuS Bönen 2.

 

Nach einem Jahr Vakanz hat der KSV für diese Saison wieder eine Reservemannschaft gemeldet. Diese startet in der untersten Leistungsklasse, der Bezirksliga Westfalen. In der Mannschaft sollen vor allem junge Ringer gefördert und langsam an das Niveau der Oberligamannschaft heran geführt werden.

 

Die Aufgabe am Samstag gegen Bönen ist sicher nicht leicht, denn der ehemalige Wittener Ingo Manz, Trainer des TuS, hat einen großen Kader für seine Mannschaften zur Verfügung. Gleichwohl verlor Bönen 2 den Saisonauftakt gegen Lünen 2.

 

Die Bezirksliga hat einen Modus ähnlich wie die Judo-Bundesliga, denn es finden jeweils zwei Durchgänge in den sieben Gewichtsklassen statt. Es wird sicher interessant, die jungen Ringer um die KSV-Betreuer Matthias Blum und Wilfried Lutter beim Heimdebüt zu beobachten, wenn sie den zweiten Sieg erkämpfen wollen.

02.09.10

 

RuhrNachrichten-Sportlerportrait: Arbeiter im Hintergrund - Frank Weniger

 

Er ist ein Arbeiter, der lieber im Hintergrund bleibt, der für seinen Verein alles macht und auch da hingeht, wo es weh tut. Die Rede ist von einem in Witten bestens bekannten Ringer: Frank Weniger.

 

Schon mit 15 Jahren und bereits vier Jahre nachdem er mit dem Ringen begonnen hatte, kämpfte der heute 51-Jährige in der Bundesliga, griff gleich in seiner ersten Erstliga-Saison den Team-Titel ab und durfte selbst im Finale gegen den ASV Schorndorf ran. „Das war für mich jungen Bubi eine ganz große Sache“, bekennt er freimütig.

 

In der Kampfzeit 1973/74 packte Witten um die Trainer Mithat Bayrak und Fritz Schrader die zweite deutsche Mannschafts-Meisterschaft, fünf weitere folgten.

 

Zweimal das Kreuzband gerissen

 

In der Saison 1985/86 gab es dann den letzten KSV-Titel. Und auch da war Weniger mit dabei, wenn auch nicht mehr im Finale: „Schon in der Vorrunde habe ich mir gegen Goldbach den zweiten Kreuzbandriss zugezogen“, denkt er schmerzlich zurück. 1986 war er dann jedoch schnell wieder auf der Matte zurück.

 

Bei der deutschen Einzel-Meisterschaft musste sich der Familienvater erst im Finale Siegfried Seibold (Bad Reichenhall) geschlagen geben. Sein schönstes Sport-Erlebnis? „Nein“, sagt der heutige Oberliga-Trainer bestimmt und liefert die Begründung gleich hinterher: „Die Titel mit der Mannschaft waren am schönsten. Diese Erfolge bleiben in Erinnerung und sind wichtiger als jede Einzelmedaille.“

Ein Team-Player ist der einstige Mittelgewichtler, der von 1973 bis 1990 in der Bundesliga rang und es bei 62 Einsätzen auf 18 Siege brachte, immer noch.

 

Ziel: Zurück in die Bundesliga

 

Nach seiner aktiven Laufbahn, die erst im vergangenen Jahr so richtig geendet haben soll - da trat er mangels Personal noch einmal aushilfsweise in der Oberliga an - wechselte der Wittener ins Trainer-Lager, coachte in der Oberliga fünf Jahre lang die Reserve und seit 2009 die erste Mannschaft, die er nun wieder in die Bundesliga zurück führen möchte. Bereits in der Kampfzeit 2002/03 schnupperte er als Trainer-Novize an der Seite von Bodo Lukowski Trainer-Luft in Liga eins. Und genau da will Weniger wieder hin.

 

Einen eigenen Kampf-Einsatz auf dem Weg nach oben schließt Weniger indes aus: „Die Knochen knacken jetzt zu sehr, da brauche ich nach jedem Kampf immer eine Woche, bis ich wieder richtig gehen kann.“ So lässt der ausgebildete und beim Freizeitzentrum Kemnade tätige Schwimmmeister, der sich nach einem schweren Motorrad-Unfall mühsam wieder an seinen heiß geliebten Sport herankämpfen musste, den jüngeren Ringern den Vortritt.

 

Jetzt beschränkt er sich darauf, seinen Schützlingen wertvolle Tipps zu geben. Er selbst bleibt lieber weiter im Hintergrund - und erledigt seinen Teil der Arbeit.

 

Quelle: RuhrNachrichten (www.westline.de)

Der KSV gratuliert Klaus-Jochen Holthusen

Wolfgang Runte (Abteilung Breitensport) gratuliert Klaus-Jochen Holthusen

 

Ein hochgeschätztes Mitglied der Trimm-Gruppe wurde am 29.08.2010 80 Jahre alt.

Er nimmt heute noch regelmäßig an der Aqua-Gymnastik teil und beteiligt sich am Vereinsleben. Zu seinem Ehrentag lud er die Trimmer und Schwimmer ins Vereinsheim ein. Der KSV wünscht ihm noch viele schöne Jahre.

01.09.10

 

Heimpremiere für den KSV Witten - Holländer aus Landgraaf stellen sich vor -  KSV 2 gegen Bönen 2 - Freier Eintritt für Frauen – anschließend „Foyerparty“

 

Die Saisoneröffnung am vergangenen Wochenende verlief für den KSV Witten mehr als erfolgreich – beide Teams kamen in Senden bzw. Köln-Mülheim zu – zumindest in dieser Deutlichkeit – nicht erwarteten Erfolgen. Am kommenden Samstag (4. September) gilt es nun, dies zu bestätigen.

 

Ab 17.30 Uhr stellt sich die neu formierte KSV-Reserve gegen TuS Bönen 2 vor. Die Gäste verloren am letzten Wochenende gegen Lünen 2. Um 19.30 Uhr startet die Oberligabegegnung des KSV, es stellt sich die holländische Gastmannschaft KSV Simson Landgraaf (aus der Nähe von Aachen) in der Husemannhalle vor, die am ersten Kampftag frei hatte.

 

Die Gäste sind erst in dieser Saison in die höchste Landesklasse aufgestiegen, verfügen aber über durchaus gehobenes Niveau. In Landgraaf haben sich einige der stärksten Ringer des Landes gesammelt, ergänzt durch eine Reihe von Sportlern aus den Ländern der ehemaligen UdSSR. Bekanntester Akteur ist Fred de Vos, der international für Holland startete und schon in Erst- und Zweitligavereinen in Deutschland kämpfte. Er ist im Schwergewicht zu erwarten.

 

Einen Erfolg wie am ersten Saisonkampftag in Mülheim ist diesmal nicht zu erwarten – gegen „Simson“ ist erneut eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung erforderlich, um die Punkte in Witten zu halten.

 

Alle weiblichen Besucher haben freien Eintritt zu diesem Kampf. Und nach Ende der Mattenvorstellung steht im Foyer der Husemannhalle eine kleine Party an, wo sich Zuschauer, Ringer, Trainer / Betreuer und Vereinsvorstand zur sicherlich angeregten Diskussion bei netter Musik treffen.

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