Aktuelles - August 2011

30.08.11

 

KSV-Bezirksligateam startet am Freitag (22.9.) gegen Jahn Marten 2 - Wittener wollen mit Erkenschwicker Gastringern den Aufstieg - Beginn: 20.30 Uhr in der Ostermannhalle


„Ringen oder Fußball?“, heißt es am Freitagabend (2.9.), wenn die Bezirksliga-Mannschaft des KSV Witten im Ringer-Leistungszentrum „Ostermann-Halle“ ihre Saisonpremiere feiert. Der Kampf beginnt um 20.30 Uhr – fast zeitgleich mit der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, die in der Nachbarschaft auf Österreich trifft.

 

In der vergangenen Saison freute sich die neu aufgestellte 2. Mannschaft der Wittener über die Vizemeisterschaft der Bezirksliga. Zwar mit sieben Punkten Rückstand auf den unbesiegten Meister Westerfilde, aber auch mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Drittplatzierten VfK Lünen-Süd II.

 

Das Team will sich nach dem zweiten Platz 2010 diesmal in Richtung Meisterschaft und Aufstieg orientieren. Neun Mannschaften sind in der Bezirksliga, Gruppe Ost am Start: nach dem Aufstieg des überlegenen Meisters ASV Mevlana Westerfilde in die Landesliga und dem Rückzug der Zweitvertretung des TuS Bönen kommen in diesem Jahr der Essener Traditionsverein Germania Altenessen sowie die 2. Mannschaft des KSV Kirchlinde hinzu.

 

Nachdem es im Vorjahr immer wieder mal Personalsorgen gab, dürfte es in diesem Jahr  besser aussehen. Einige jugendliche Ringer sind jetzt in dieser Mannschaft startberechtigt, hinzu kommen Gastringer des KSV Erkenschwick, der in dieser Saison keine Mannschaft stellt. Allein die größere personelle Auswahl dürfte ein Vorteil für den KSV auf dem  angestrebten Weg Richtung Landesliga sein (siehe beigefügte Kaderaufstellung / Anlage).

 

Gegner ist am Freitag die Zweitvertretung des Verbandsligisten KSV Jahn Marten 05. Die Dortmunder Vorstädter landeten in der Vorsaison nur auf dem vorletzten Tabellenplatz, machte es den Wittenern bei den Siegen mit 32 bzw. 31:24 aber nicht leicht. Die Gäste werden, wie auch der KSV Witten, durchweg junge Athleten auf die Matte bringen, so dass offene Kämpfe zu erwarten sind.

 

Die Heimkämpfe der 2. Mannschaft wurden in dieser Saison dann auf Freitag gelegt, wenn sie nicht zusammen mit dem KSV-Bundesliga-Team in der Husemannhalle kämpft – an insgesamt vier Kampftagen wird dies der Fall sein.

29.08.11

 

KSV Witten am Samstag (3.9.) bei der RWG Mömbris-Königshofen 2 - Wiedersehen mit dem ehemaligen Erstliga-Konkurrenten - Bus fährt um 12.30 Uhr – Es sind noch Plätze frei

 

Nach der gelungenen Zweitliga-Premiere in Niedernberg reist der KSV Witten 07 mit seinem Tross am Samstag wieder nach Mainfranken, diesmal aber nach Aschaffenburg. In der „Frankenstolz-Arena“ findet u.a. die Begegnung der 2. Ringer-Bundesliga zwischen RWG Mömbris-Königshofen 2 und dem KSV statt. Beginn dieses „Vorkampfes“ ist 18 Uhr. Denn im Hauptkampf stehen sich dort ab 20 Uhr in der 1. Bundesliga der amtierende  Deutsche Vizemeister RWG und der NRW-Vertreter und letztjährigen Aufsteiger TKSV Bonn-Duisdorf gegenüber.

 

Das macht deutlich: Mömbris-Königshofen ist derzeit ein absolutes Zentrum im deutschen Ringersport. Je eine Mannschaft in der 1. und 2. Bundesliga, das ist einmalig in Deutschland; die gute Jugendarbeit der RWG ist landesweit bekannt. Allerdings hat der Verein sich ein wenig von seiner früheren Linie gelöst und heute gleich die Hälfte seines Kaders für die beiden Staffeln im Ausland rekrutiert.

 

Für den KSV Witten wird es insofern schwer werden, an den Erfolg vom ersten Kampftag anzuschließen. Zu hoch scheint die Qualität der in- und ausländischen Ringer der Wettkampf-Gemeinschaft, die mit ihrer Reserve 2010 Meister der 2. Bundesliga, Gruppe Mitte, wurde. So wird deutlich, dass auch die Zweitvertretung der RWG Erstliga-Niveau hat. Für die Wittener kann es diesmal nur heißen, sich in Aschaffenburg möglichst teuer zu verkaufen.

 

Für die Fahrt nach Aschaffenburg setzt der KSV wieder einen Bus ein – einige Mitfahrplätze zum Preis von je 20 Euro sind noch frei. Der Bus fährt um 12.30 Uhr an der Ostermann-Halle ab. Interessenten können sich beim 2. KSV-Vorsitzenden Thomas Altstadt, Tel. 0172 2343609, oder per E-Mail thomas.altstadt@ksv-witten.de anmelden.

 

Übrigens: Vor fast genau drei Jahren, im September 2008, absolvierte der KSV Witten seinen letzten Erstliga-Kampf bei der RWG in Mömbris; die Begegnung endete 27:6 für die Gastgeber, den einzigen Sieg für Witten (auf Schultern) erzielte Mirko Englich. Gegen Georgi Petkov, der am vergangenen Samstag für KSC Niedernberg auf der Matte stand und Gegner von Mirko Klein war (1:0 für Petkov).

28.08.11

 

So sah die Presse den ersten Saisonauftritt des KSV Witten in der 2.Liga

Pressespiegel KSC Niedernberg-KSV Witten
Ringen.pdf
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28.08.11

 

Gut gekämpft, knapp verloren: Nico Brunner verpasst weitere Überraschung

KSV-Jugendringer scheitert bei der Weltmeisterschaft in der Hoffnungsrunde

 

Er hatte wieder gute Chancen, weit vorn zu landen, bekam aber gleich die stärksten Athleten dieser Kadetten-Weltmeisterschaft (15 bis 17 Jahre) in der 85 kg-Gewichtsklasse vorgesetzt: Nico Brunner, der Überraschungs-Medaillengewinner der Europameisterschaft von Warschau, konnte dieses Husarenstück im ungarischen Szombathely nicht wiederholen und verließ in seinen zwei Begegnungen jeweils knapp geschlagen die Matte in der „Arena Savaria“. Sein Pech: er hatte mit dem späteren Weltmeister und dem Bronzemedaillengewinner die stärksten Konkurrenten in seiner Gruppe.

 

Im Feld von 23 Teilnehmern startete der Wittener, der zurzeit das Sportinternat in Frankfurt/Oder besucht, mit einem Freilos. Damit stand er gleich im Achtelfinale und traf dort auf den Finnen Matti Elias Kuosmanen. Es war ein offener Kampf gegen den Skandinavier, den er bei einem Turnier in diesem Jahr bereits einmal besiegt hatte. Diesmal lag der Finne vorn, 0:1 / 1:0 / 0:3 lautete das Ergebnis nach drei Runden – das vorläufige Aus für Brunner.

 

Vorläufig, weil Kuosmanen alle seine Kämpfe gewann und das Finale erreichte. So kam der KSV-Kämpfer über die Hoffnungsrunde zurück in den Wettbewerb und traf hier auf einen „Exoten“, den Honduraner Mejia Castillo. Der hatte überraschend zuvor den Russen Getogazov ausgeschaltet, dann aber auch gegen den Finnen verloren. Den ersten Durchgang konnte Brunner gegen den körperlich sehr starken Honduraner noch mit 1:0 für sich entscheiden, in Runde zwei allerdings kam der Mittelamerikaner mit einer Aktion an die Hüfte des Witteners, brachte ihn in die gefährliche Lage und gewann beim 4:0 schließlich auf Schultern. Damit verpasste Nico Brunner den Einzug in das „kleine Finale“ um Bronze, das Castillo dann sicher mit 4:0 und 3:0 gegen den Aserbeidschaner Eyyubov gewann.

 

Weltmeister in der 85 kg-Klasse wurde somit Matti Elias Kuosmanen, Silber ging an den Ungarn Zsolt Torok und Bronze gewannen Mejia Castillo und Ulugbek Alihodjaev aus Usbekistan. Nico Brunner wurde am Ende auf Rang 13 notiert. Auch wenn der junge Mann vom KSV sich ein besseres Resultat gewünscht hätte – bei seinen ersten Auftritten im Nationaltrikot zeigte er, welches Potenzial in ihm steckt und dass in den kommenden Jahren mit ihm zu rechnen sein wird. Dann allerdings in der Juniorenklasse, wo er im nächsten Jahr bei den Deutschen Meisterschaften in Witten ein „Heimspiel“ haben wird.



28.08.11

 

Videos zu den beiden WM-Kämpfen von Nico Brunner gibt es jetzt hier zu sehen:

 

1/8 Finale gegen KUOSMANEN, Elias (FIN) 0:1 / 1:0 / 0:3

Hoffnungsrunde gegen MEJIA CASTILLO Kevin (HON) SN

 

FILA-Homepage

28.08.11

 

KSV gelingt die Sensation zum Saisonauftakt beim Vorjahreszweiten KSC Niedernberg -

1:15-Pausenstand in ein 18:17 gedreht

Wittens Trainer Frank Weniger und Selim Sari waren ein wenig "fertig" am Ende des Kampfes. Nach eher durchwachsenem Start in den ersten fünf Kämpfen und einem 1:15-Pausenrückstand drehte der Neu-Zweitligist noch die Partie in ein furioses 18:17.

Gleich zu Beginn mußte Wittens Christian Heinrich in der Klasse bis 55 kg die Überlegenheit des Niedernberger Kontrahenten Dionysios Safaridis anerkennen. Er unterlag in der zweiten Runde auf Schultern. Mirko Klein konnte in der 120 kg-Klasse zwar im Gegensatz zu seinem bulgarischen Gegner Georgi Petkov eine technische Wertung erzielen, war aber trotz alledem in drei Runden unterlegen - Wertung 0:1. Akaki Kuntchulia fand stilartfremd nicht zu seinem Kampfstil und war am Ende dem ehemaligen Mömbriser Ibrahim Fallacara mit 1:3 unterlegen.
Ebenso stilartfremd konte Daniel Stein nur Schadensbegrenzung betreiben und unterlag Rafal Lewon in drei Runden. Im letzten Kampf vor der Pause war auch Ibro Cakovic dem sehr starken Lukas Fecher in drei Runden klar unterlegen.

Was aber nach der Pause beim KSV abging, davor muss man echt den Hut ziehen.
Kevin van Rienen machte den Anfang. Er besiegte Alexander Messner trotz zwischenzeitlicher Schulterverletzung mit 3:1. Alexander Storck legte direkt nach und düpierte Daniel Kempf technisch überlegen. Der "Abkocher der Woche", Mesut Kayar, besiegte seinen ehemaligen Mannschaftskollegen aus Herdecker Tagen, Waldemar Peil, mit 3:1 Runden.

Vor den letzten beiden Kämpfen stand es nun 11:17 - bei halbwegs optimalem Ausgang hätte man noch auf ein Unentschieden gehofft. Jens Steffen besiegte Michael Heeg mit 3:0 Runden. Es folgte der Aufreger des Abends. Gegen den dauerhaft unsauber ringenden Niederberger Christoph Apler (Kopfstöße, Beinarbeit) führte Rabbia Khalil bereits mit 2:0, ehe dem Gastgeber die Sicherungen durchbrannten und er Wittens Neuzugang mit einem Stoss gegen die Brust niederstreckte. Sicherlich eine dumme Aktion, die der Mattenleiter folgerichtig mit der Disqualifikation ahndete.

Wittens Ringer und Fans waren gleichermaßen überrascht und glücklich ob dieses Ausgangs. Zwei wichtige Punkte im ersten Saisonkampf. Diese kann dem KSV keiner mehr nehmen in seiner Premierensaison in der zweiten Bundesliga.

Bilder folgen im Laufe des Tages.


Alle Ergebnisse der Zweiten Liga gibt es schon jetzt unter www.liga-db.de.

 

Das Resultat des KSV zum Nachlesen gibt es HIER.

27.08.11

 

UPDATE 2: Natürlich hat da der Webmaster bei den ganzen Tabellen der FILA ein wenig den Durchblick verloren... Durch die Niederlage gegen den Finnen musste dieser ins Finale kommen, damit Nico noch eine Chance in der Hoffnungsrunde gehabt hätte... Der Finne kam ins Finale, wurde dort dann auch Europameister... - Nico hingegen mußte gegen den stsrken Honduraner, der bereits den Russen rausgekegelt hatte - Diesem unterlag er leider auch und somit war die Chance auf Bronze dahin. Schade, Nico, aber gegen den neuen Weltmeister kann man mal verlieren.

 

UPDATE: Nico verliert gegen den Finnen Kuosmanen mit 0:1 / 1:0 / 0:3. Jetzt Daumen drücken für den Honduraner Mejia Castillo, der überraschend den Russen Getogazov in drei Runden mit 4:0 / 0:5 / 2:0 bezwang! Nur wenn dieser jetzt das Finale erreicht, darf Nico noch in der Hoffnungsrunde weiter um Bronze ringen.

 

Nico Brunner startet heute morgen mit einem Freilos, danach wartet ein Finne.

 

Bei der Kadetten-WM im ungarischen Szombathely ist Nico Brunner, Gewinner der EM-Bronzemedaille vom KSV Witten 07, morgen (Samstag, 27.8.) in der 85 kg-Gewichtsklasse an der Reihe. Inzwischen ist gewogen und ausgelost: Nico startet im Feld von 23 Teilnehmern mit einem Freilos und steht damit gleich im Achtelfinale. Hier trifft er auf den Finnen Matti Elias KUOSMANEN. Sollte er sich durchsetzen, käme er im Viertelfinale gegen den Sieger aus dem Kampf  Kevin MEJIA CASTILLO (Honduras) und Alikhan GETOGAZOV aus Russland – wieder ein Russe, allerdings nicht der Kämpfer, gegen den er bereits bei der EM in Warschau den kürzeren zog.

 

Die Wettkampfliste ist im Internet unter http://www.fila-wrestling.com/szombathely2011/ - Results - zu finden. Die Kämpfe beginnen um 9 Uhr. 

24.08.11

 

Weltmeisterschaft der Ringer-Kadetten in Szombathely / Ungarn - EM-Dritter Nico Brunner vom KSV vertritt Wittener Farben

 

Am Dienstag (23.8.) startete im westungarischen Szombathely, einer 80.000-Einwohner-Stadt nahe der Grenze zu Österreich, die Weltmeisterschaft der jüngsten international zugelassenen Altersklasse im Ringkampf, der Kadetten (15 bis 17 Jahre). In der Arena Savaria begannen die Freistil-Spezialisten, es folgen die jungen Damen und den Abschluss machen die Ringer im griechisch-römischen Stil. Mit dabei ist der Überraschungs-Bronzemedaillengewinner der Europameisterschaft von Warschau, Nico Brunner vom KSV Witten 07.

Es ist schon eine atemberaubende Karriere, die der junge Athlet in diesem Jahr hingelegt hat. Bei der Deutschen Meisterschaft nur Dritter in der 85-kg-Klasse, auch hinter seinem Vereinskameraden Tom Jacobs, bei internationalen Turnieren dann top - das brachte ihm die EM-Nominierung ein.
Die nutzte er mit der Medaille als Bewerbungsschreiben für die Kadetten-Weltmeisterschaft und Nachwuchs-Bundestrainer Janis Zamanduridis hat den KSV-Athleten wieder in sein Team berufen. Die Wettkämpfe im klassischen Stil starten am Samstag (28. August), auch die 85 kg-Kategorie, in der Brunner wieder antreten wird.

Ein Grund für diese Leistungsexplosion ist sicher das Sportinternat in Frankfurt / Oder, das er seit Anfang 2010 besucht. Dort werden optimale Trainingsbedingungen ideal mit dem Schulbetrieb kombiniert. Der junge Wittener liefert in diesem Jahr den Nachweis, dass sich diese Anstrengungen durchaus lohnen.

Brunner startet in der Gewichtsklasse bis 85 kg, liegt jedoch mehr oder weniger zwischen den Gewichtsklassen. Mit 81 kg Kampfgewicht schafft er das 76 kg-Limit  nicht mehr, 85 kg erreicht er noch nicht. So geht er als einer der leichtesten Athleten dieser Gewichtsklasse ins Rennen, will wie
bei der EM das Manko durch Einsatz und Kampfgeist wettmachen. Ob ihm in Szombathely wieder eine Überraschung wie in Warschau gelingt, bleibt abzuwarten. Starke Athleten aus aller Welt erweitern neben den starken Europäern das Feld. Aber allein die Nominierungen für die internationalen Wettkämpfe sind ein Erfolg und eine Motivation für Nico Brunner. Seine Eltern und einige KSV-Freunde werden vor Ort die Daumen drücken, die KSV-Gemeinde und seine Frankfurter Trainingspartner in der Heimat. 

Aktuelle Ergebnisse und News gibt es auf der FILA-Homepage unter folgendem Link:

http://www.fila-wrestling.com/szombathely2011/

22.08.11

 

KSV Witten vor Saisonstart in der 2. Bundesliga -

Auswärtskampf beim Vorjahres-Liga-Zweiten KSC Niedernberg

Vor einer echten Prüfung steht der KSV Witten gleich am ersten Kampftag der Ringer-Zweitligasaison, die am kommenden Samstag (27. August) beginnt. Gastgeber ist nämlich kein Geringerer als der Vizemeister der letzten Saison, der KSC Niedernberg. Zwei Punkte weniger als der Meister RWG Mömbris-Königshofen 2 verbuchte der KSC am Ende der Saison und hat auch in diesem Jahr eine Staffel, die mit guten nationalen Ringern, einigen ausländischen Spitzenringern und interessanten Neuzugängen, u.a. Fallacara und Petkov von der RWG Mömbris-Königshofen, besetzt ist. Auch den Deutschen Vize-Juniorenmeister Waldemar Peil zog es vom Nachbarn TSG Herdecke zu den Bayern. Überhaupt hat der KSC Niedernberg auch eine Reihe von Sportlern im Aufgebot, die im Jugendbereich schon Titel und Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewann, so Leichtgewichtler Lukas Fecher.

 

Für die Wittener wird dies gleich eine Standortbestimmung in der neuen Umgebung. Die KSV-Ringer haben sich mit ihren Trainern Frank Weniger und Selim Sari intensiv vorbereitet, zuletzt in einem einwöchigen Trainingslager mit der österreichischen Mannschaft aus Klaus. So werden sie zwar mit Respekt, aber auch dem nötigen Kampfgeist auf die Matte gehen.

 

Die „Personaldecke“ der Wittener ist durch die Zugänge von Alexander Storck, Ibro Cakovic, Kevin van Rienen, Rabbia Khalil und Archil Gigauri etwas komfortabler geworden. Dennoch werden sich für die KSV-Verantwortlichen keine großen Variationsmöglichkeiten ergeben, die Mannschaft stellt sich weitgehend von allein auf.

 

Für die Fahrt nach Niedernberg setzt der KSV einen Bus ein – einige Mitfahrplätze zum Preis von je 20 Euro sind noch frei. Interessenten können sich beim 2. KSV-Vorsitzenden Thomas Altstadt, Tel. 0172 2343609, oder per E-Mail an thomas.altstadt@ksv-witten.de anmelden.

 

Derweil hat die 1. Bundesliga ihren ersten Kampftag absolviert. Die Ergebnisse:

1.BL West  
ASV Mainz 88 - KSV Köllerbach 24:11
KSK Neuss - TuS Adelhausen 19:14
SVG Weingarten - TKSV Bonn-Duisdorf 22:12
ASV Nendingen - RWG Mömbris-Königshofen 17:20
1.BL Ost    
KSV Aalen 05 - SV Hallbergmoos 20:16
AC Lichtenfels - SVW Burghausen 11:22
SV Joh. Nürnberg - RV Thalheim 15:19
SV Luftfahrt Berlin - 1.Luckenwalder SC 03:30

Dabei waren auch einige ehemaligen Wittener Ringer am Start. So unterlag Björn Holk, der jetzt für den KSV Köllerbach kämpft, dem Italiener Daigoro Timoncini in der 120 kg-Klasse mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Ilyas Özdemir gewann mit Konkordia Neuss gegen Alexander Heit 3:0 (1:0, 1:0, 5:0) und Adam Juretzko besiegte den Litauer Aleksander Visnakovs ebenfalls 3:0 (3:1, 2:0, 1:0). Nicht dabei war Mirko Englich für den 1. Luckenwalder SC, er bereitet sich mit der deutschen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft vor, die im September in Istanbul ausgetragen wird. 

19.08.11

 

Der KSV trauert um Frank Fiedler

 

 Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann,

steht in den Herzen seiner Mitmenschen

Albert Schweitzer

 

Mit Trauer und tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod unseres Vereinsmitgliedes, Freundes und Helfers Frank Fiedler erhalten. Er hat lange mit einer schweren, heimtückischen Krankheit gekämpft, sich nie aufgegeben, am Ende aber doch verloren.

 

Über seine Söhne Sven und Sebastian, die beide beim KSV Witten 07 kämpften, kam er, dem Ringkampfsport schon eng verbunden, zum Verein. Er wurde Mitglied des KSV, brachte sich engagiert ein, war ein sehr angenehmer, zuverlässiger und kompetenter Helfer bei den Veranstaltungen des KSV. Seine freundliche, hilfsbereite und zuvorkommende Art machte ihn zu einem geschätzten und beliebten Freund.

Frank Fiedler (li.) als Helfer, Freund und Mitglied des KSV - Foto: Bock (RN)

Frank Fiedler war einer der wenigen, die dafür sorgten, dass sein Stammverein ASV Westerfilde, ein einstmals leistungsstarker Dortmunder Verein, nicht aus der  Ringerlandschaft verschwand. Er war maßgeblich beteiligt, dass aus dem ASV der ASV „Mevlana“ mit anderen, neuen Strukturen wurde, der nun wieder alte Westerfilder Ringer-Klasse anstrebt.

 

Von seiner Krankheit gezeichnet, gehörte er noch bei der „Heim-Europameisterschaft“ im April in Dortmund zu den engagierten Helfern. Es waren für ihn sicherlich noch einmal erhebende und emotionale Augenblicke, bei dieser Großveranstaltung mitwirken zu können.

 

Wir sind traurig über seinen Tod und werden Frank Fiedler ein ehrendes Andenken bewahren.

 

KSV Witten 07

Im Namen aller Vereinsmitglieder:

Detlef Englich, Vorsitzender

16.08.11

 

Internationaler Trainingsbesuch beim KSV - Österreichischer Bundesligist KSK Klaus im Ringer-Stützpunkt „Ostermannhalle“ - Der „Graue“ Christian Graupeter auf Heimvisite

 

Internationalen Trainingsbesuch hat dieser Tage der heimische Ringer-Zweitligist KSV Witten 07. Der ehemalige KSV-Ringer und heutige Trainer des österreichischen Bundesliga-Clubs KSK Klaus ist mit seiner Mannschaft in der Ruhrstadt, um sich dort gemeinsam mit dem KSV auf den Ligenstart in Österreich wie in Deutschland vorzubereiten.

Christian Graupeter, lange Jahre Stammringer des KSV, mehrfacher Deutscher Meister in der 62 kg-Klasse, ein Teil des legendären „Duo infernale“ – Graupeter und Olaf Brandt. Beides begnadete Ringer, die den Gegnern Rätsel aufgaben, mit technischen Finessen überraschten, die Zuschauer von den Plätzen rissen – aber auch den Trainern und Betreuern graue Haare wachsen ließen. Denn der Kampf mit dem Gewicht, Brandt in der Klasse bis 57 kg, Graupeter bis 62 kg, ging Samstag für Samstag bis wenige Minuten vor der Waage. Der Kampf auf der Matte war dann meistens ein Vergnügen, denn diese hochtalentierten Athleten waren für den Gegner unberechenbar, technisch hoch versiert und damit meistens auf der Siegerseite.

 

Nun ist der frühere KSV-Ringer, der aus Kirchlinde stammt, seit einiger Zeit als Trainer in Österreich, beim Vorarlberger Verein KSK Klaus, tätig. Der KSK war schon häufig Österreichischer Meister und gehört auch heute zu den besten drei Clubs der Alpenrepublik. So war es nur logisch, dass Graupeter seine alten Kontakte nutzte und  mit KSV-Trainer Frank Weniger eine gemeinsame Trainingswoche plante. So stehen in dieser Woche täglich zwei Einheiten auf dem Programm, am Wochenende zusätzlich nochmals kompaktes Training beider Mannschaften.

 

Auch für den KSV ein Vorteil, kann doch – eine Woche vor Start der 2. Bundesliga – nochmals die Form im externen Vergleich getestet werden. Eine gute Vorbereitung für die erste Begegnung am 27. August beim hessischen KSC Niedernberg, dem Liga-Zweiten des Vorjahres – gleich eine echte Herausforderung für den Aufsteiger KSV Witten 07.

14.08.11

 

Nico Brunner räumt Bronze ab - Klasse Resultat bei seinem DRB-Debüt

 

Das Resultat hätte Nico Brunner wohl vor der EM so unterschrieben - jetzt ist es wirklich eingetreten. Gleich bei seinem ersten internationalen Einsatz für den DRB hat der Schüler vom Sportinternat Frankfurt/Oder eine Medaille abgeräumt.

 

Im Auftaktkampf war er gegen den späteren Europameister Alan Ostaev aus Russland ohne Chance und unterlag bereits in der ersten Runde entscheidend. Danach hieß es "Daumen drücken" für den Russen. Dieser schaffte dann auch den Weg ins Finale und so durfte Nico in der Hoffnungsrunde weiter von einem Podiumsplatz träumen.

 

Dort gewann er gegen den Albaner Xordi Pasha kampflos und stand damit bereits im Kampf um Bronze gegen den Ukrainer Yevgeniy Saveta, den er in zwei engen, aber souveränen Runden mit 2:0 und 1:0 besiegen konnte. Ein tolles Ergebnis für seinen ersten Einsatz auf internationalem Parkett. Herzlichen Glückwunsch, Nico.

 

Damit reiht er sich für den DRB in eine äußerst erfolgreiche Kadetten-EM ein. Gewannen doch vor ihm bereits Eva Sauer (46 kg, Gold), Luisa Niemesch (49 kg, Bronze), Michelle Lipfert (56 kg, Bronze), Luzie Manzke (60 kg, Silber), Marina Gorisch (65 kg, Bronze) bei den jungen Damen und Dawid Wolny (42 kg, Bronze), Roman Walter (46 kg, Silber), Nico Zarcone (54 kg, Bronze) bei den Freistilern Edelmetalle.

 

Auf youtube gibt es bereits das Video zum Kampf um Bronze von Nico online (siehe unten).

06.08.11

 

KSV Witten hat Eintrittspreise für die 2. Ringer-Bundesliga festgelegt - Dauerkarten im Vorverkauf

 

Zwei Jahre war der KSV Witten aus den Elite-Ligen des Deutschen Ringer-Bundes – der 1. und 2. Bundesliga – verschwunden, jetzt ist der Traditionsverein wieder im „Konzert der Großen“ dabei. Es wird spannend, kann sich der neue Zweit-Bundesligist doch noch nicht so recht einschätzen in der neuen Umgebung. Mömbris, Hösbach, Schaafheim, Seeheim, Niedernberg oder Walheim – allesamt erste Adressen im deutschen Ringersport – wie Witten allerdings auch.

 

Am 27. August startet die Saison, der KSV hat zunächst zwei Auswärtsbegegnungen zu bestreiten, ehe es dann am 10. September zur Heimpremiere in der Husemannhalle gegen den SC Kleinostheim kommt. Neun Kämpfe in heimischer Umgebung sollen den Grundstein legen für den Erhalt der Liga, möglichst auf einem Platz im Mittelfeld – höher wollen die Verantwortlichen die Ziele nicht setzen.

 

Der Verein hat nun die Eintrittspreise für die Saison festgelegt, gegenüber dem Vorjahr – in der Oberliga – sind sie leicht angestiegen. So zahlen Vollzahler nun 7 Euro für einen Tribünenplatz (ermäßigt 5 Euro), der Mattenplatz (1. Reihe) kostet 10 Euro. Die Saisonkarte (Dauerkarte Innenraum-Tribüne), die für alle neun Heimkämpfe gilt, ist für 75 Euro zu haben.

 

Die Dauerkarten können während der Trainingsstunden dienstags und donnerstags ab 18.30 Uhr in der KSV-Geschäftsstelle Ostermannhalle oder per e-mail „info@ksv-witten.de“ bestellt werden.



06.08.11

 

Herzlichen Glückwunsch "amö" zum 70.Geburtstag

 

Am Freitag vergangener Woche (29.07.) feierte Wittens "rasender Reporter" und langjähriges KSV-Mitglied Alfred Möller seinen 70.Geburtstag.

 

Begleitet er den KSV nun schon seit einigen Jahrzehnten, so hält er sich noch heute u.a. bei den KSV-Trimmern fit. Diese organisierten zusammen mit seinen Freunden vom TuS Heven/DJK Ruhrtal ein "amö-Abschiedsspiel"... Mehr dazu gibt es auf Lokalkompass.de zu sehen/lesen.

 

Die große KSV-Familie gratuliert (nachträglich) zum Geburtstag und wünscht amö weiterhin viele glückliche und gesunde Jahre.

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