Aktuelles - Dezember 2011

31.12.11

 

Das Finale steht fest - Weingarten schiesst Mömbris aus eigener Halle - Zitterpartie für Köllerbach in Mainz

Mit einer fulminanten Aufholjagd startete der amtierende Deutsche Meister aus Weingarten im Halbfinal-Rückkampf durch. Vor heimischen Publikum hatten die Mömbriser mit ihrem 5-Punkte-Polster aus dem Hinkampf in den ersten fünf Kämpfen nichts zu bestellen. Das Team um Adam Juretzko rang sich in einen Rausch und führte zur Pause sogar mit 17:0 in der Aschaffenburger f.a.n.-arena. In diesen sorgte Oliver Hassler gegen Vladislav Methodiev für eine faustdicke Überraschung. Mit einer 2:0-Rundenführung wollte der Bulgare seinen deutschen Kontrahenten nochmals drehen und wurde dabei klassisch ausgekontert - am Ende sogar geschultert.

 

In Durchgang Zwei unterlag dann Kaderringer Saba Bolaghi für Mömbris dem Weingartener Anatoli Guidea nach zwei knappen Runden auf Schultern. Adam Juretzko unterlag in seinem Kampf gegen Alexander Chekhirkin in drei hauchdünnen Runden. Am Ende war dies allerdings auch zu verschmerzen, da für die Walzbach-Staffel um Trainer Frank Heinzelbecker ein dickes 13:23 auf der Anzeitefal stand. Nach fünf Punkten Rückstand aus dem Hinkampf in der Höhle des Löwen mit zehn Punkten Differenz zu gewinnen darf man durchaus in der Kategorie "Respektabel" verbuchen.

In der Sporthalle "Am großen Sand" machte sich der ASV Mainz 88 große Hoffnungen, nach 37 Jahren wieder einmal am Finale teilnehmen zu dürfen. Die Gäste aus Köllerbach hatten im Hinkampf nur ein 2-Punkte-Polster herausgerungen, so dass die Hoffnungen angesichts der doch ziemlich ausgeglichenen Kader berechtigt war. In einem farbigen Kampf wechselte die Führung immer wieder den Besitzer.

 

Im Wechselbad der Gefühle fanden sich bei Zwischenständen von 6:8, 9:8, 9:11, 12:11 beide Fanlager.

Vor den letzten drei Kämpfen war noch ein Drei-Punkte-Vorsprung für die 88er zu verzeichnen (15:12), ehe die beiden routinierten DRB-Kaderathleten Jan Fischer (84 G) und Konstantin Schneider (74 G) für die Gäste aus dem Saarland mit zwei 3:0-Erfolgen alles klar machten.

 

Auch die Zuschauerzahlen machen deutlich, was für ein grandioser Sport beim Ringen geboten wird. In Mainz kamen zum Rückkampf 1600 Zuschauer in die Sporthalle, in Aschaffenburg waren es sogar 2400 Ringkampfbegeisterte am Mattenrand.

 

Die Finalkämpfe finden am 7. Januar (in Weingarten) bzw. 14. Januar (in Köllerbach) statt.

 

Einzelergebnisse zu den beiden Kämpfen gibt es wie immer auf der Seite www.liga-db.de (Mömbris / Mainz)

28.12.11

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft:

Mömbris-Königshofen und Köllerbach gewinnen die Hinkämpfe - Aber: noch ist nichts entschieden

 

Knappe Ausgänge gab es bei den Halbfinal-Hinrundenkämpfen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen, die am 2. Weihnachtstag ausgetragen wurden. Überraschend dabei der Sieg der RWG Mömbris-Königshofen beim amtierenden Titelträger Germania Weingarten, der zwar eine Vorentscheidung bedeutet – dennoch dürften die Germanen aus Nordbaden ihre Träume von der Titelverteidigung noch nicht ausgeträumt haben. Schon am Freitag findet der Rückkampf in der Aschaffenburger F.A.N.-Arena statt. Bei Weingarten wurde der Ex-Wittener Adam Juretzko, inzwischen 40 Jahre alt, wieder einmal in der 84 kg-Kategorie eingesetzt, wo er dem Schweden Jim Peterson mit 1:3 unterlag. Beide Mannschaften hatten ihre Kontingente mit je sechs ausländischen Ringern voll ausgeschöpft – ein Aufgebot der internationalen Ringkampf-Elite in der Karlsruher dm-Arena, der Austragungsstätte dieser Begegnung!

 

Ähnlich sah es im Püttlinger „Trimm-Treff“ aus, als die Ex-Meister aus Köllerbach und Mainz aufeinander trafen. Eigentlich schienen die Gäste favorisiert, doch Köllerbach nutzte – trotz des Ausfalls von Andrej Shyyka in der 74 kg-Klasse – den Heimvorteil und kann nun mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung nach Mainz reisen, wo es ebenfalls am Freitag in der Mombacher Sporthalle „Am großen Sand“ zum Rückkampf kommt. Zwei Punkte – im Ringkampf nur ein Hauch, der in einer Begegnung schnell aufgebraucht sein kann. Doch der sechsfache Deutsche Meister aus dem Saarland ist optimistisch – die Rückrunde bringt, bedingt durch den Stilartenwechsel, neue Konstellationen mit sich. Mainz hofft dagegen auf den Heimvorteil.

 

Als Präsident dieser Begegnung fungierte Uwe Manz, in der Bundesliga für den KSV Witten 07 auf der Matte. Der Bönener Polizeibeamte, Bruder des ehemaligen KSV-Ringers Ingo Manz, gehört inzwischen zur internationalen Elite der Kampfrichtergilde: erst kürzlich beförderte ihn die FILA, der internationale Ringer-Verband, in die „Catégorie Olympique“, der höchsten im Weltverband, der insgesamt nur 57 Referees weltweit angehören!

25.12.11

 

Favoriten setzen sich in den Viertelfinals durch - Schon am 2.Weihnachtstag geht es mit den Halbfinal-Vorkämpfen weiter

 

Nach Abschluss der Viertelfinalkämpfe am Vorweihnachtsabend, kommt es bei den Halbfinalbegegnungen zu einer Neuauflage des Vorjahres-Endkampfes zwischen den SV Germania Weingarten und der RWG Mömbris-Königshofen.

 

Titelverteidiger SV Germania Weingarten entledigte sich seiner Viertelfinalaufgabe gegen den SV Wacker Burghausen mit einem klaren 32:9, nachdem die Schützlinge um SVG-Trainer Frank Heinzelbecker auch schon den Hinkampf in Burghausen mit 23:17 gewonnen hatten.

 

Auch die RWG Mömbris-Königshofen hatte im Hinkampf beim 1. Luckenwalder SC schon ein 22:12 vorgelegt, der Vizemeister des Vorjahres ließ vor 1300 Zuschauern am Freitagabend ein souveränes 28:11 folgen und unterstrich seine Titelambitionen, nach dem klaren Sieg in der Hauptrunde der Weststaffel erneut.

 

Einzig der KSV Aalen 05 lag als Sieger der Oststaffel nach einer knappen 17:20-Niederlage beim ASV Mainz 88 noch gut im Rennen. Vor über 1000 Zuschauern standen die Ostalbbären in der Greuthalle beim 15:20 jedoch auf verlorenem Posten, das kompakt besetzte Team um ASV-Trainer Baris Baglan zog mit dem Auswärtssieg in Aalen ins Halbfinale ein.

 

Der Halbfinalgegner des ASV Mainz 88 stand erst am Heilig-Abend, nach einem Verwaltungsentscheid des DRB fest, denn der KSV Köllerbach, der den Hinkampf gegen den RV Thalheim souverän mit 33:3 gewonnen hatte, kam zum Rückkampf zu spät im Erzgebirge an. So stand zunächst ein 40:0 für Thalheim im Protokoll. Doch Köllerbach konnte eine rechtzeitige Abfahrt nachweisen und der DRB-Rechtsausschuss entschied im Schnellverfahren, dass das sportliche Ergebnis von 26:8 für den KSV Köllerbach gewertet wird, so wie die Saarländer den verspätet angepfiffenen Kampf dann auch noch gewonnen hatten. Damit kämpft der ASV Mainz 88 am Montagabend gegen den KSV Köllerbach im Halbfinale um den Einzug in den Endkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

 

Relegationsrunde um den Verbleib in der 1. Bundesliga Im Rückkampf um den Verbleib in der 1. Bundesliga blieb der erwartete Eklat zwischen dem TSV Musberg und dem SV Untergriesbach aus. Nach dem 0:36 des SV Untergriesbach vor eigenen Fans vor einer Woche, kämpften beide Teams sportlich auf der Matte, der TSV Musberg hatte vor 250 Zuschauern die Nase mit 23:15 vorn. „Wir beißen damit in den sauren Apfel und verbleiben ein weiteres Jahr in der höchsten Deutschen Kampfklasse, in der wir mit unserer Mannschaft eigentlich nichts zu suchen haben“, erklärt Michaela Stäbler, Pressesprecherin des TSV Musberg. Für den SV Untergriesbach könnte das 0:36 aus der Vorwoche gravierende Folgen haben, denn der Deutsche Ringer- Bund erstattete Anzeige beim Rechtsausschuss. Folgt das Sportgericht den Argumenten des DRB-Vizepräsidenten für Bundesligaangelegenheiten Karl Rothmer, so erwartet Untergriesbach eine saftige Geldstrafe und eine Herabstufung bis in die Ligen des Landesverbandes Bayern.

 

Alle Einzelergebnisse zu den Paarungen gibt es unter www.liga-db.de

 

Quelle: DRB (Jörg Richter)

23.12.11

 

21.12.11

 

Viertelfinal-Hinkämpfe: Mömbris und Köllerbach so gut wie durch - Weingarten und Mainz müssen zittern - 2.Bundesligen: Meister und Aufsteiger stehen nach dem letzten Kampftag fest

 

Nach den Viertelfinal-Hinkämpfen und die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft sieht es für alle vier West-Clubs gut aus. Mömbris (siegte in Luckenwalde 22:12) und Köllerbach (fuhr einen 33:3-Heimerfolg über Thalheim ein) sollten dabei schon so gut wie durch sein. Für die beiden anderen West-Vertreter werden die Rückkämpfe allerdings noch zu Zitterpartien.

 

Mainz reist mit drei Punkten Vorsprung im Gepäck (20:17) zu den Aalener Ostalb-Bären, während Weingarten ein paar Punkte mehr an Vorsprung herausgerungen hat (23:17) und zudem gegen Burghausen in heimischer Halle den Halbfinaleinzug perfekt machen kann.

 

Der Sieger aus Burghausen/Weingarten bekommt es dann im Halbfinale wohl mit Mömbris zu tun, während der Sieger aus Aalen/Mainz gegen Köllerbach antreten darf.

 

In den drei Zweitliga-Staffeln ist am letzten Kampftag auch die Entscheidung um Meisterschaft und Aufstieg gefallen. In der Gruppe Nord setzte sich die WKG Leipzig/Taucha am Ende mit einem Punkt Vorsprung vor den Verfolgern WKG Pausa/Plauen und KAV Mansfelder Land an die Spitze.

 

Die RWG Mömbris II fing am letzten Kampftag in unserer Gruppe Mitte noch die NRW-Favoriten aus Aachen ab. Somit haben die Walheimer nun keine Aufstiegspflicht, sondern die freie Wahl, ob sie im kommenden Jahr weiter Zweitklassig ringen möchten oder den Sprung in Liga Eins wagen.

 

Im Süden hagelte es dagegen an den letzten Kampftagen wütende Proteste der gesamten Liga. Der TSV Benningen war allen Verfolgern davon geeilt und auf dem besten Weg in Liga Eins. Wenige Wochen vor Saisonende merkte man aber dann wohl, dass man sich mit dem Etat verkalkuliert hatte und verlor einige Partien auf nicht ganz reguläre Art und Weise. So waren die Teams aus Triberg und Schriesheim am Ende ganz oben in der Tabelle. Triberg hatte allerdings im direkten Vergleich zu Schriesheim mehr Einzelsiege vorzuweisen. Für die Benninger hat das Ganze allerdings noch ein Nachspiel - So griff der DRB bereits hart durch und verurteilte den TSV zu einer Geldstrafe (8000 EUR) und einem Zwangsabstieg in die zwei Klassen tiefer angesiedelte Verbandsliga Württemberg.

 

Kurioses gab es ebenfalls beim Abstiegsduell zwischen Untergriesbach und Musberg zu verzeichnen. Die Gastgeber traten nur mit acht Ringern an, die Gäste mit immerhin neun. Wertung somit 0:36. Wie dort der Rückkampf ausgehen wird - Musberg hatte im Vorfeld bereits angedeutet, den Weg in Liga Zwei gehen zu wollen - und welche Konsequenzen es dort noch vom DRB geben wird, bleibt abzuwarten.

 

Alle Einzelergebnisse sind auf der Seite www.liga-db.de sowie auf der DRB-Seite zu finden.

18.12.11

 

22:16 beim KSV Seeheim versüßt den Saisonabschluss - KSV in der ersten Zweitliga-Saison voll im Soll

Mit einigen Verletzungssorgen im Gepäck ging es für die Ringer des KSV Witten zum Saisonabschluss nach Seeheim. Denis Rerich vertrat seine Vorgänger Gies und Heinrich in der untersten Gewichtsklasse respektabel, war aber gegen den schon etwas erfahreneren Miguel Gutierrez in drei Runden auf verlorenem Posten. Mirko Klein landete dagegen wohl den schnellsten Sieg dieser Saison. Mit einem Armschwung legte er seinen wohl verletzten und deshalb nur Mannschaftsauffüllenden Kontrahenten nach nur vier Sekunden auf die Schultern.

 

Einer der Topkämpfe dieses abends stand dann Akaki Kuntchulia gegen Seeheims Ringertrainer Eduards Kucepalovs bevor. In drei engen und hochwertigen Runden setzte sich Wittens wuseliger Georgier am Ende aber routiniert durch. Daniel Stein fand dagegen in seinem Kampf nicht wirklichen Bezug zu seinem Gegner und verlor den Kampf fast ausschließlich durch den Bodenkampf. Im letzten Kampf vor der Pause schraubte Storck-Vertreter Emre Yilmaz mit seinem technisch überlegenen Punktsieg das Konto auf 11:7 für die Gäste aus der Ruhrstadt.

 

Nach einer nur zehnminütigen Pause - die Gastgeber hatten an dem Abend noch ihre Weihnachtsfeier auf dem Programm - ging es in den zweiten Durchgang. Und der hatte es in sich...

 

Mesut Kayar stand gegen dem WM-fünften und Olympiateilnehmer Armands Zvirbulis auf der Matte. Konnte er diesem im Hinkampf noch eine Runde abnehmen, so war er an diesem Abend in drei Runden unterlegen. Dass dieser Kampf mit 4:0 an die Gastgeber ging, lag an einigen unglücklichen Punktvergaben durch Mattenleiter Helmut Rösner, dem die Partie nach unauffäliger erster Halbzeit im zweiten Kampfabschnitt immer mehr aus den Händen zu gleiten schien.

 

Ibro Cakovic setzte sich daraufhin mit starken Aktionen gegen den zuvor besser eingeschätzten Cihan Görgü technisch überlegen durch, bevor Piotr Pankow bis 84 kg bei der ersten Aktion seines Gegners unglücklich am Mattenrand wegknickte und seine Verletzung erneut aufbrach. Somit mussten die letzten beiden kämpfe beim Stande von 15:15 die Entscheidung bringen. Sebastian Kauer zeigte, dass er nichts verlernt hat und besiegte Alexander Reimann mit soliden und konzentrierten Aktionen am Ende sogar technisch überlegen. Somit war es an Jens Steffen, den Sieg, mindestens aber das Unentschieden zu sichern. In einem dramatischen Kampf setzte sich Wittens Punktejäger am Ende allerdings abgeklärt mit 3:1 Runden durch.

 

Ein am Ende nicht unbedingt zu erwartender Sieg zum Saisonausklang für den KSV, der sich jetzt nach seiner ersten Zweitliga-Saison unter den Top-Teams der Liga auf Platz Drei wiederfindet. Grandiose Kämpfe haben die Zuschauer begeistert und so hofft man nun darauf, dies in der kommenden Saison fortsetzen zu können.

18.12.11

 

Reserve gibt noch einmal alles zum Saisonabschluss – Der Meister hat keine Gnade mit Essen-Dellwig 2

 

Nicht den Hauch einer Chance ließen die frischgebackenen Bezirksliga-Meister der Zweitvertretung vom TV Essen-Dellwig am Freitagabend in der Essener Kraienbruch-Sporthalle. Mit 52:4 fiel das Resultat zum Ende noch einmal mehr als deutlich aus. Diyar Dündar, Aldin Djikezi und Benedetto Zito siegten je einmal, da die Gastgeber dort keine Ringer aufgeboten hatten. Für Christian Heinrich, Ufuk Canli und Zito (in Durchgang Zwei fanden sich zwar Gegner, diese hatten sich jedoch bereits in Essens erster Mannschaft festgerungen.

 

Auf der Matte siegreich beendeten Yves-Heiko Gies (einmal per Schultersieg, einmal technisch überlegen), Markus Blum (zweimaliger Aufgabesieger), Ufuk Canli und Martin Tasev (jeweils per Schultersieg) ihre Kämpfe. Den einzigen Schönheitsfehler gab es durch Ebubekir Aksu zu verzeichnen. Gelang ihm in der ersten Runde ein Schultersieg, so musste er sich im zweiten Durchgang ebenfalls auf Schultern seinen Gegner beugen.

 

Ein rundum gelungener Abschluss für die KSV-Reserve, die nun im nächsten Jahr in der Landesliga ihr Können unter Beweis stellen darf und sich auch dort schon auf spannende Duelle mit der SU Annen freut.

15.12.11

 

Saison-Ausklang für den Ringer-Zweitligisten KSV Witten 07: Beim KSV Seeheim winkt Tabellenplatz drei -  Bezirksligameister KSV Witten 2 schon am Freitag beim TV Essen-Dellwig 2

Die Begegnung des KSV Witten gegen den KSV Seeheim im Oktober in der Husemannhalle war einer der Höhepunkte der Saison für Mannschaft und Publikum: 23:14 gewannen die Hausherren seinerzeit und lieferten begeisternde Kämpfe – wie mehrfach im ersten Zweitliga-Jahr des KSV. Wenn sich dieser Erfolg wiederholen ließe, wäre am Ende des Kampfjahres gar Tabellenplatz drei möglich. Denn Witten liegt gleichauf mit dem derzeitigen Dritten KSC Niedernberg (der auf Mömbris-Königshofen trifft) und hat im direkten Vergleich bei zwei Siegen gegen den KSC die Nase vorn. Allerdings können auch Hösbach (gegen Walheim) und eben Seeheim – nur um einen Zähler hinter dem KSV – die Wittener noch abfangen. So ist von Platz drei bis sechs noch alles möglich – und das zeigt einmal mehr, wie ausgeglichen sich die Liga in dieser Saison präsentierte.

 

Doch Seeheim war besonders in der Rückrunde stark: knappen Niederlagen gegen Mömbris-Königshofen und Kleinostheim und dem Remis gegen Hösbach standen ansonsten nur Siege, u.a. hatte Tabellenführer Walheim das Nachsehen, gegenüber. Das macht deutlich, wie schwer es im Saisonfinale für die Schützlinge des Trainerteams Weniger/Sari werden wird. Der Tabellen-Sechste des Vorjahres hat Nachwuchskräfte wie Cihan Görgü, Carlos Cordon, Alexander Reimann, Florian und Christian Fischer sowie Rene Jünger und Tobias Bauer in der Mannschaft, ein Gerüst aus der eigenen Jugend. Dazu stehen aber starke und teilweise international erfolgreiche Athleten wie die Letten Armands Zvirbulis, Imants Lagodskis, Eduards Kucepalovs und Laszlo Antunovits im Kader der Gastgeber, auch der Ungar Zoltan Lakatos ist eine Bank. Top-Athlet der Seeheimer ist Armands Zvirbulis, der bei der Weltmeisterschaft im September des Jahres in Istanbul Platz fünf und damit die Olympia-Qualifikation erreichte.

 

Interessant wird es, wenn in der 60 kg-Klasse Akaki Kuntchulia auf Kucepalovs trifft. Oder auch bis 84 kg, wenn es im Freistil zur Neuauflage zwischen Mesut Kayar, der sich teuer verkaufte, gegen Zvirbulis kommt. Vorteile für den KSV könnte es in den beiden 66 kg-Kämpfen – wenn Alex Storck wieder fit ist – und den beiden schweren Klassen geben, dazu wohl auch die 74 kg-Kategorie mit Jens Steffen. Insgesamt wird der KSV Witten wird wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern müssen, will er den Gästen Paroli bieten. Hier eine Wertung nicht mitgenommen, dort eine zu viel abgegeben – schon nimmt der Kampf einen anderen Verlauf als gewünscht. Und der dritte Tabellenrang wäre ein toller Saisonerfolg! Die Zielsetzung vor Saisonbeginn – Platz vier bis sechs – und keine Abstiegssorgen – die ist schon lange erreicht. Damit hat sich der KSV Witten in der 2. Bundesliga etabliert.

 

Es sind wieder einige Mitfahrplätze frei – Busabfahrt 14 Uhr an der Ostermann-Halle, Auskunft bei Thomas Altstadt (www.ksv-witten.de).

 

Meister KSV Witten 2 verabschiedet sich in Essen von der Bezirksliga - TV Essen-Dellwig 2 empfängt den Landesliga-Aufsteiger

 

Nach der harten Arbeit vom vergangenen Wochenende, als in einem zweieinhalbstündigen „Thriller“ der letztjährige Oberligist KSV Gütersloh bezwungen wurde, sollte es am Freitag (16.12., 19 Uhr, Turnhalle Kraienbruch 79, 45357 Essen) für die Schützlinge des Betreuer-Trios Blum- Lutter-Appel ein wenig ruhiger zugehen. Sie haben die Meisterschaft sicher, selbst eine Niederlage wäre zu verkraften. Doch daran ist eigentlich nicht zu denken, denn den Ehrgeiz haben die jungen Ringer um Sven Lutter, Jörg Lenk und Markus Blum schon, sich mit einem Sieg aus der Bezirksliga zu verabschieden.

 

Das müsste möglich sein, ging doch der Hinkampf mit 48:10 eindeutig an den KSV. Dellwig hat als einzige Mannschaft neben Witten, Gütersloh und Kemminghausen bislang ein positives Punktverhältnis von 16:14 und liegt auf Rang vier. Allerdings werden sich die Punkte sicher nicht im Vorbeigehen mitnehmen lassen werden, voller Einsatz ist zum Abschluss noch einmal gefragt.

 

Im nächsten Jahr geht’s dann in der Landesliga weiter – wo es wieder zu einem Lokalderby gegen die SU Annen kommen wird.

 

13.12.11

 

Auslosung zur DMM in Weingarten - Interessante Duelle schon im Viertelfinale

 

So geht es nach der Vorrunde nun in den Play-Offs der 1.Bundesliga weiter...

 

Grafik von www.ringenindeutschland.de

11.12.11

 

Heimausklang für den KSV Witten: glatter Sieg über Mit-Aufsteiger ASV Schaafheim - Ringer feiern mit Fans eine gelungene Saison

Mit einem klaren Sieg verabschiedete sich Ringer-Zweitligist KSV 07 von seinem Wittener Publikum: der punkt- und sieglose Mit-Aufsteiger ASV Schaafheim wurde standesgemäß mit 26:10 auf die Heimreise geschickt. Und nachher feierte der KSV mit seinen Fans eine Saison nach Maß. Der Liga-Neuling von der Ruhr liegt – punktgleich mit KSC Niedernberg – vor dem letzten Kampf am kommenden Samstag in Seeheim auf Rang vier. Und kann sich bei gutem Verlauf gar noch auf den dritten Platz vorschieben! Ein Ergebnis, mit dem vor Saisonbeginn auch die kühnsten Optimisten kaum gerechnet hätten.

 

Mit Verspätung starteten die Bundesliga-Akteure vor gut 400 Zuschauern ihren letzten Heimkampf. Die Wittener Bezirksliga-Mannschaft hatte es im Spitzenkampf gegen Gütersloh mehr als spannend gemacht, die meisten Kämpfe gingen über die volle Zeit und auch in die Verlängerung, so dass es mit Einverständnis des umsichtigen und sicheren Kampfleiters Jörg Bolldorf (Völklingen) und der Schaafheimer Ringer eine gute halbe Stunde später begann.

 

Der junge Denis Rerich (55 kg) konnte die technische Niederlage gegen Julian Höreth zwar nicht abwehren, zeigte aber in Runde drei durchaus gute Ansätze, als er nur knapp verlor (0:4). Für Mirko Klein hatten die Hessen keinen Gegner mitgebracht, er kam so kampflos zu den vier Zählern (4:4).

 

Akaki Kuntchulia (60 kg) brachte erstmals Stimmung in die Halle, als er gegen Jens Steininger stark begann und mit 5:0 die erste Runde für sich entschied. In den Abschnitten zwei und drei begnügte er sich mit je einer Wertung – ein sicheres 3:0 für den kleinen Georgier (7:4). Überraschend stark präsentierte sich Daniel Stein in der 96 kg-Klasse. Dem starken Rumänen Sandor Molnos ließ er beim 2:0, 1:0, 4:1 keine Chance – drei weitere Punkte auf dem KSV-Konto (10:4).

 

Im letzten Kampf vor der Halbzeitpause sprang Emre Yilmaz kurzfristig für den verletzten Alex Storck in der 66 kg-Klasse ein. Eigentlich selbst noch nicht wieder ganz fit, war er gegen Marius Diehl optisch im Vorteil, konnte dies jedoch nicht in Punkte umsetzen. 1:0, 0:1, 1:4 und 0:1 hieß es am Ende – einen Zähler hatte Yilmaz damit für seine Mannschaft gerettet (11:7).

 

Seine gute Saisonleistung bestätigte Mesut Kayar (84 kg), als er Marvin Stoeckel in Runde zwei auf die Schultern legte, nachdem er auch schon im ersten Abschnitt dominiert hatte (15:7). Auch Ibro Cakovic (66 kg) steuerte – diesmal wieder im Freistil – einen „Vierer“ bei: er besiegte Edvard-Sandor Vajda nach verhaltenem Start mit technischer Überlegenheit (19:7).

 

Pjotr Pankow (84 kg) war nicht wirklich fit – er hatte sich beim Abschlusstraining einen Bänder-Anriss zugezogen. Trotzdem stellte er sich in den Dienst der Mannschaft, brachte beim 1:0, 1:0 und 2:0 die Punkte für sein Team sicher unter Dach und Fach (22:7). Übrigens war Kevin van Rienen, der etatmäßige 84 kg-Greco-Ringer des KSV, nach seiner Schulter-OP erstmals wieder bei seiner Mannschaft. Er hatte sich die Verletzung im Hinkampf in Schaafheim zugezogen.

 

Auch Rabbia Khalil fehlte verletzt, für ihn kam erstmals in der Saison Sebastian Kauer (74 kg) zum Einsatz. Und er musste gleich gegen den stärksten Gästeringer, Viktor Parubschischin, ran. Kauer verkaufte sich teuer und ließ bei dreimal 0:1 nicht viel zu – 0:3 für Schaafheim (22:10). Den Abschluss machte der wieder glänzend aufgelegte Jens Steffen (74 kg), der Volkan Beyazkilic in allen drei Runden mit technischer Überlegenheit abfertigte und damit den umjubelten 4:0-Schlusspunkt für seine Farben setzte (26:10).

 

Jens Steffen und Mannschaftsführer Emre Yilmaz übernahmen nach Kampfende das Mikrofon, sie dankten Fans und Sponsoren für die tolle Unterstützung in der tollen Saison. Und die Zuschauer bedankten sich mit viel Applaus für die tollen Leistungen der Wittener Ringer in ihrer ersten Zweitliga-Saison.

 

Am kommenden Wochenende steht der abschließende Auswärtskampf beim KSV Seeheim auf dem Programm (Busabfahrt 14 Uhr an der Ostermann-Halle, Auskunft bei Thomas Altstadt). Bei einem Sieg würde der KSV Witten sogar auf Rang drei klettern und den KSC Niedernberg (der auf Mömbris-Königshofen trifft) übertrumpfen – denn im direkten Vergleich liegt Witten bei zwei Siegen gegen den KSC vorn. Allerdings können auch Hösbach (gegen Walheim) und Seeheim den KSV noch abfangen. So ist von Platz drei bis sechs noch alles möglich – und das zeigt einmal mehr, wie ausgeglichen sich die Liga in dieser Saison präsentierte.

11.12.11

 

KSV-Reserve stiehlt der „Ersten“ die Show – 2,5 Stunden für die Bezirksliga-Meisterschaft – Gütersloh mit tollen Kämpfen in Überlänge bezwungen

 

Der für 17 Uhr angesetzte Kampf musste zuerst einmal eine halbe Stunde nach hinten geschoben werden, da der ursprünglich angesetzte Mattenleiter krankheitsbedingt ausfiel und der kurzfristig anberaumte Ersatzmann erst noch ein paar Kilometer in die Ruhrstadt zu absolvieren hatte. Mit einer halben Stunde Verspätung begann dann allerdings der große Showdown in der Bezirksliga-Ost. Im ersten Durchgang unterlag zuerst Diyar-Murat Dündar in einem abwechslungsreichen Kampf mit 1:3 Runden, ehe Markus Blum diesen Rückstand mit seinem umkämpften 3:1-Punktsieg wieder ausgleichen konnte. Es sollte der einzige Rückstand für das KSV-Reserve-Team an diesem Abend bleiben. Yves-Heiko Gies besiegte Ex-KSV-Bundesligaringer Pasquale Cariglia in drei Runden und auch Jörg Lenk konnte den routinierten Sascha Kaltenbach mit 3:1 Runden bezwingen. Ebenso wenig Probleme hatte Sven Lutter bei seinem Punktsieg in drei Runden.

Ebubekir Aksu war gegen Philipp Lübking ohne Chance und landete auf den Schultern. Da die Ostwestfalen für Christian Heinrich keinen Gegner parat hatten, stand es zur verkürzten Pause bereits 17:9 für die Hausherren.

 

Abschnitt Zwei begann für den KSV erneut mit einer Niederlage, diesmal durch Nachwuchsringer Aldin Djikezi. Er landete auf Schultern, was aber ebenfalls wieder Markus Blum direkt beantwortete. Auch er besiegte seinen Gegner in der vierten Runde auf Schultern. Die Zweitliga-Mannschaft des KSV und der Gäste aus Schaafheim warteten schon auf ihren Einsatz, als Yves-Heiko Gies nachlegte und Cariglia diesmal sogar schulterte. Jörg Lenk unterlag in fünf hart umkämpften Runden gegen Sascha Kaltenbach ebenso wie Ufuk Canli gegen Philipp Lübking. Sven Lutter punktete seinen Gegner nochmals in drei Runden aus während die Gäste wie schon im ersten Durchgang die 74 kg-Klasse unbesetzt ließen. Martin Tasev brauchte somit nur noch zur Siegerverkündung auf der Matte.

 

Eine tolle Saison neigt sich somit auch für die „Zweite“ dem Ende zu. Die Meisterschaft der Bezirksliga-Ost und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga ist perfekt. Dennoch wollen sich die Athleten um Trainertrio Lutter/Appel/Blum am kommenden Freitagabend bei der Reserve des TV Essen-Dellwig nochmals in voller Stärke präsentieren, um den Saisonabschluss gebührend abzurunden.



11.12.11

 

KSV-Jugend feierte ihr Weihnachtsfest im Foyer der Husemannhalle

 

Wie bereits im letzten Jahr feierte die Jugend des KSV Witten 07 im Foyer der Husemannhalle. Es bedurfte einiger Vorbereitung, bis das ansonsten eher unweihnachtliche Foyer ein wenig Weihnachtsstimmung versprühen konnte. Eine Bühne mit einer Lautsprecher-Anlage und festlich geschmückte Tische gaben dem Foyer ein festliches Aussehen.

 

Die Eltern der Ringerschüler sorgten für ein abwechslungsreiches Buffet, wo jeder etwas Leckeres finden konnte. Barbara, die Übungsleiterin der Kinder-Krabbelgruppe, war ebenfalls mit vielen Kindern anwesend und sorgte zudem hinter der Theke für die Erfüllung der Kinderwünsche nach diversen Getränken und Speisen - ebenso einige Eltern unserer Ringerschüler.

 

Rebecca und Tristan Steckelbach eröffneten den Weihnachtsabend mit einem Weihnachtslied, gespielt auf einem Cello und der Gitarre. Danach verzauberte Zauberer Marcus Magnus auf der Bühne Kinder und Eltern, indem er es verstand, das Publikum mit einzubinden. Dana und Alexander Boric waren die Assistenten des Zauberers, der Spielkarten durch die Lüfte fliegen ließ. Wenig später stand Max Karafotias auf der Bühne, der als Koch-Assistent des Zauberers mitwirken durfte. Gebacken wurden, wie sich später herausstellte, lauter Bonbons, die Zauberer Marcus Magnus dann in die Menge warf.

 

Nach der Aufführung spielte der älteste Bruder von unserem E-Jugendlichen, Florian Ernst, Luca, auf dem Akkordeon Weihnachtslieder zum Mitsingen. Danach sang Vitali Lejkin mit seiner Frau, sowie den Damen Wöhl und Zenger ein russisches Weihnachtslied. Abermals betrat Marcus Magnus die Bühne, dieses Mal jedoch als Bauchredner mit seiner Handpuppe, die sich als gewitzte Figur entpuppte. Am Schluss folgte tosender Applaus von Kindern und Eltern.

 

Nach einer kurzen Wartezeit kam dann endlich der Nikolaus, der für jeden einen passenden Spruch auf den Lippen hatte. Lob und Zuspruch überwog an diesem Abend. Getadelt wurde nur dann, wenn es unbedingt nötig war. Seine mitgeführte Rute fand nur in Ausnahmefällen sein Ziel, den Allerwertesten.

 

Nachdem jedes Kind und auch die Jugend- und Schülertrainer beschenkt waren, verabschiedete sich der Nikolaus mit seinem Hit: Nikolaus komm in unser Haus. Leider musste am selben Abend noch alles abgebaut und fortgeschafft werden, was den Verantwortlichen noch einige Zeit und Kraft abverlangte. Doch alle waren sich einig, dass es wieder einmal gelungen war, die Ringer-Jugend zu begeistern.

Viele weitere tolle Bilder hat uns Sportfreund Uwe Klein zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

07.12.11

 

Die Saison geht zu Ende: letzter Heimkampf für KSV-Ringer gegen ASV Schaafheim in der Husemannhalle (Sa., 10.12., 19.30 Uhr) - Saison-Ausklang mit Mannschaft, Vorstand, Sponsoren und Helfern / Helferinnen

 

Wie der KSV Witten wurde auch der ASV Schaafheim im Jahr 2010 Oberligameister – in Hessen – und stieg in die 2. Bundesliga auf. Allerdings waren die Ruhrstädter in ihrer ersten Zweitliga-Saison deutlich stärker als die Athleten aus dem Ringer-Bezirk Darmstadt-Odenwald. Denn die stehen bislang ohne Erfolg am Tabellenende und werden den Weg zurück in die Oberliga gehen müssen.

Schaafheim ist eigentlich ein Traditionsverein, entstanden aus dem AV 1910 Schaafheim, der 2008 insolvent wurde. Der ASV Schaafheim gründete sich 2008 neu und hat jetzt wieder den Weg bis in die 2. Bundesliga geschafft – und das vornehmlich mit jungen Akteuren aus dem eigenen „Stall“. Gegen den „alten“ AV kämpfte der KSV Witten bereits in der 1. Bundesliga, so in der Saison 1997. Beim KSV, der mit 21:6 gewann, kämpften seinerzeit Fariborz Besarati, Jan Ulbrich, Christian Graupeter, Kadir Kurt, Torbjörn Kornbakk, Selami Akosman, Tobias Nettekoven, Ingo Manz und Dirk Winterfeldt.

 

Der ASV Schaafheim hatte in der Saison, ähnlich dem KSV, nur einem kleinen Kader zur Verfügung. Man wusste, dass es ein schwerer Weg sein würde in der zweithöchsten deutschen Ringerklasse, nahm dies aber bewusst in Kauf. Der Altersdurchschnitt des ASV-Teams beträgt gerade mal 20,3 Jahre. So ist denn auch der Trainer der Gästestaffel, Rifat Yildiz, der weitaus bekannteste Mann auf Seiten der Schaafheimer: selbst ehemaliger Welt- und Europameister und Silbermedaillengewinner der olympischen Spiele 1992 in Barcelona, will er die junge Mannschaft langfristig aufbauen und in dieser Saison Erfahrung sammeln lassen. Yildiz war als Ringer des AC Bavaria Goldbach in früheren Jahren häufig auf der Matte der Wittener Husemannhalle aktiv, seine Kämpfe u.a. gegen Sevket Karapinar sind inzwischen „Ringer-Geschichte“.

 

Bislang konnte der ASV noch keine Punkte in der Liga verbuchen – ob das in den beiden letzten Begegnungen gelingen wird, ist eher fraglich. Zwar gewann der KSV in Schaafheim mit 23:15 relativ knapp, doch werden die Hausherren diesmal alles versuchen, mit guten Kämpfen einen guten Abschluss der Saison auf heimischer Matte zu präsentieren – natürlich gewürzt mit einem Sieg. Denn Platz vier der Tabelle, den der KSV derzeit inne hat, vielleicht sogar noch der dritte Rang, sollte es am Ende schon sein. Damit könnte der KSV Witten das erste Zweitliga-Jahr dann ausnahmslos unter „Erfolg“ verbuchen.

 

Das Trainerteam Weniger / Sari wird sicher nicht den Fehler machen, die Gäste zu unterschätzen. Das Problem in der 55 kg-Klasse besteht weiter, bis auf Kevin van Rienen sind aber alle anderen Akteure fit. So stehen mit Sicherheit einige harte Partien für die Wittener Ringer auf dem Programm. So für Rabbia Khalil, der auf den starken Parubtschischin treffen könnte, auch für Pjotr Pankow, wenn er gegen Höreth steht, oder Mesut Kayar gegen Molnos.

 

Kampfleiter ist Jörg Bolldorf aus Völklingen im Saarland.

 

Nach dem Kampf wird das Foyer der Husemannhalle zur „Feierzone“, wenn Mannschaft, Vorstand, Sponsoren und Helferinnen und Helfer des Vereins den Saisonausklang feiern.

07.12.11

 

Entscheidungskampf für KSV Witten 2: es geht um Meisterschaft und Aufstieg - Letztjähriger Oberligist KSV Gütersloh prüft KSV-Bezirksligateam - Ab 17 Uhr Hochspannung in der Husemannhalle

 

Bevor am Samstag (10.12.) um 19.30 Uhr der letzte Heimkampf des KSV Witten gegen den ASV Schaafheim in der Husemannhalle angepfiffen wird, hat die Bezirksliga-Formation des Vereins Schwerstarbeit zu leisten - es geht um's sportliche "Alles oder Nichts".

Denn während die Zweitbundesliga-Vertretung des KSV Witten ihr Saisonziel – einen gesicherten Mittelfeldplatz – bereits erreicht hat und jetzt nur noch „Tabellenkosmetik“ betreiben muss, steht für die 2. Mannschaft des KSV an diesem Wochenende viel auf dem Spiel. Es ist fast ein Jugendteam, das das Betreuer-Trio Blum/Lutter/Appel geformt hat und das am Samstag (10.12., 17 Uhr Husemannhalle) vor einer echten Bewährungsprobe steht. Denn im entscheidenden Kampf um Meisterschaft der Bezirks- und Aufstieg in die Landesliga trifft es auf den letztjährigen Oberligisten KSV Gütersloh. Ein Verein, der im Vorjahr noch in der Oberliga kämpfte, auf offiziellem Weg in die Verbandsliga abgestiegen war, kurz vor Saisonbeginn die Mannschaft zurückzog und daraufhin in der Bezirksliga startete.

 

Der KSV Witten führt die Tabelle noch an und ist mit zwei Minuspunkten belastet, ebenso wie Gütersloh. Die Ostwestfalen besiegten Witten in der Hinrunde mit 29:22, verloren ihrerseits aber gegen den VfL Kemminghausen. So hat die Begegnung entscheidende Bedeutung: der KSV Witten muss gewinnen, will er das vor der Saison ausgegebene Ziel – Meisterschaft und Aufstieg – realisieren.

 

Das jedoch dürfte kein leichtes Unterfangen sein, denn Gütersloh hat einige Akteure in den Reihen, die über Ober-, Zweit- oder sogar Erstliga-Erfahrung verfügen. So der ehemalige Wittener Pasquale Cariglia (60 kg), der von seinen 22 Einsätzen der Saison 21 für sich entschied, oder Philip Lübking (84 kg), der für Herdecke in der 2. Bundesliga kämpfte und in dieser Saison in allen 15 Einsätzen unbesiegt blieb. Noch erfolgreicher sind indes Sascha Kaltenbach (84 kg) und Andrej Kiselev (55 kg), die 24 bzw. 23 Kämpfe bestritten und nicht nur alle siegreich beendeten, sondern mit 95 bzw. 92 Punkten auch (fast) das Optimum von vier Zählern pro Begegnung holten! Auch Eli Dzamulaev (55 kg), Moriz Lübking (84 kg) oder Patrick Maiwald (96 kg) sammelten in der Saison viele Punkte für ihre Farben.

 

Eine ähnliche Bilanz haben die jungen KSV-Akteure noch nicht aufzubieten, wenngleich auch sie bisher hervorragend kämpften und punkteten – die Tabellenführung belegt das überzeugend. Unbesiegt ist bislang Sven Lutter (66 kg, 18 Kämpfe), Markus Blum (120 kg) wurde in 22 Begegnungen nur einmal besiegt. Martin Tasev (74 kg - 16 Kämpfe gewonnen, zwei verloren), Ufuk Canli (84 kg, 17-2), und Tom Jacobs (84 kg, 17-4) folgen dahinter.

 

Vielleicht gelingt es den Mannschaftsführern Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel, den einen oder anderen Ringer zu aktivieren, der für sichere Zähler in dieser entscheidenden Partie sorgen kann. Aber auch ohne weitere Verstärkung erscheint ein Sieg der Wittener Zweitvertretung möglich – allerdings würde es dann wohl noch spannender, als es ohnehin sein wird.

 

Ein Leckerbissen für alle Ringerfans wird diese Begegnung auf jeden Fall sein – guter Sport und hohe Spannung sind garantiert!

06.12.11

 

Letzter Kampftag der 1. Ringer-Bundesligen - Endrundenauslosung am Samstag in Weingarten

1.Bundesliga vor der Endrunde.pdf
PDF-Dokument [41.9 KB]

04.12.11

 

KSV verpasst Revanche knapp - Packende Kämpfe bei 18:19-Niederlage in Hösbach

 

Rund 230 Zuschauer erlebten am Samstagabend in der Hösbacher Gemeindesporthalle zehn packende Ringkämpfe - leider am Ende mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Den Beginn machte der 14-jährige Denis Rerich gegen Stefan Oberle. Beide Nachwuchsringer lieferten sich einen packenden Fight, in dem sich der Wittener Athlet mit zunehmender Kampfdauer immer besser zurechtfand. Am Ende rang er seinen Kontrahenten in fünf spannenden Runden nieder. Ein toller Erfolg für den jungen Nachwuchskämpfer. In der Königsklasse bis 120 kg traf Mirko Klein auf den DRB-Kaderringer Kevin Schwäbe, von dem er in Runde Zwei bei einem doppelten Beinangriff in die gefährlichen Lage bugsiert wurde, die der Mattenleiter zur Überraschung aller direkt als Schultersieg wertete.

Toller Erfolg: D. Rerich

Akaki Kuntchulia traf auf Timur Seidel, gegen den er im Hinkampf noch disqualifiziert worden war. Im freien Stil kam der wuselige Georgier eindeutig besser zurecht und ließ seinem Gegner in allen drei Runden keine Chance zu punkten. Daniel Stein bekam es mit Zsolt Dajka zu tun, eine Bank bei den Gastgebern in der 96 kg-Klasse. Überraschend konnte Stein den Ausheber des Ungarn kontern und nahm ihm somit gleich die erste Runde ab. Die nachfolgenden Runden konnte der Ungar allerdings für sich verbuchen. Im letzten Kampf vor der Pause zerlegte Ibro Cakovic Daniel Hugo in drei Runden technisch überlegen. Somit stand ein 11:9 zur Pause auf der Anzeigetafel zugunsten der Gäste.

 

Nach der Pause brachten die Ruhrpott-Ringer diese Führung allerdings nicht ins Ziel. Mit Gabriel Seregelyi stellten die Hösbacher einen weiteren starken Kaderringer gegen Mesut Kayar auf, der den Wittener in drei runden letztendlich verdient auspunktete. Alex Storck lieferte sich mit Tim Müller ein Duell auf Augenhöhe, welches der Wittener in der ersten Runde nach dem Clinch verlor, bevor er sich in Runde Zwei verletzte und fortan nicht mehr so zum Zuge kam, wie er es sich erhofft hatte. Somit stand auch hier eine Punktniederlage in drei Runden im Protokoll. Piotr Pankow musste sich mit Niklas Schäfer auseinandersetzen. Auch in diesem Drei-Runden-Kampf kam der Wittener nicht zu siegbringenden Punkten und unterlag seinem sperrigen Gegner in allen Runden knapp.

 

Rabbia Khalil musste nun "zu null" gewinnen, um seinem Team noch Chancen auf den Gesamtsieg bzw. ein Unentschieden zu wahren. Er besiegte Gianluca Keimig zwar, gab allerdings Runde Zwei, in der ihm selber eine Wertung für eine Wurfaktion vorenthalten wurde, ab. Der Mannschaftskampf war somit vor der letzten Begegnung mit einer Fünf-Punkte-Führung für die Hausherren entschieden. Jens Steffen störte sich daran allerdings herzlich wenig. Er zerlegte Simon Sauer in zwei Runden jeweils technisch überlegen und schulterte ihn bei einem Punktestand von 17:0 schlussendlich in der dritten Runde.

 

Mit dem 18:19 verliert der KSV zwar somit das Spitzenduo ein wenig aus den Augen, kann aber dennoch auf eine respektable Mannschaftsleistung zurückblicken. Das Team um Frank Weniger und Selim Sari ließ sich von der knappen Niederlage auch nicht die Laune verderben und feierte das nächtliche Geburtstagskind Alex Storck auf der Rückfahrt gebührend. Am kommenden Wochenende steht dann für den KSV der letzte Heimkampf der Saison auf dem Plan (Sa., 19.30 gegen Schaafheim), während es dann für die Reserve im Duell mit dem KSV Gütersloh um den Aufstieg geht (17 uhr).



Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Gr.-röm. 55 Stefan Oberle 23 Denis Rerich J 2:3 PS 3:3 1:4 6:3 0:1 1:1 10:00
Freistil 60 Timur Seidel 23 Akaki Kuntchulia N 0:3 PS 0:1 1:2 0:1 06:04
Gr.-röm. 66A Daniel Hugo Ibro Cakovic N6/ 0:4 TÜ 0:6 0:2 0:3 05:33
Freistil 66B Tim Müller 23 Alexander Storck 23 3:0 PS 1:0 2:0 2:0 06:01
Gr.-röm. 74A Gianluca Keimig J Rabbia Khalil 1:3 PS 0:2 1:0 0:1 0:1 08:00
Freistil 74B Simon Sauer 23 Jens Steffen 0:4 SS 0:6 0:6 0:5 02:45
Gr.-röm. 84A Niklas Schäfer 23 Piotr Pankow 3:0 PS 2:0 1:0 2:0 06:00
Freistil 84B Gabriel Seregelyi 23 Mesut Kayar EU 3:0 PS 1:0 2:0 6:0 05:40
Gr.-röm. 96 Zsolt Dajka EU Daniel Stein 3:1 PS 0:3 1:0 1:0 7:0 07:41
Freistil 120 Kevin Schwäbe 23 Mirko Klein 4:0 SS 2:0 5:3 03:37

03.12.11

 

Energiebündel verletzt sich bei Verkehrsunfall schwer - Karriere-Ende für Olaf Brandt?

Der inzwischen 40-jährige Olaf Brandt (von 1991 - 1996 mit 56 Siegen in 77 Einsätzen in Diensten des KSV) ist in der vergangenen Woche bei einem Verkehrsunfall in Aue schwer verletzt worden. Er befand sich mit seinem Motorrad wohl auf dem Weg zum Kampf seines Vereins KSV Ispringen (Oberliga Nordbaden, i.d. Nähe von Pforzheim).

 

"Ein Knie ist kaputt und die Hüfte hat auch so einiges abbekommen" berichtete der ehem. Olympia-Teilnehmer seinem jetzigen Trainer. Inzwischen hat er eine Hüft-OP schon hinter sich gebracht.

 

Der KSV sendet Olaf die besten Genesungswünsche. Auf dass er möglichst bald wieder fit wird und auf die Beine kommt.

Unsere Sponsoren:

Besucher