Aktuelles - Oktober 2011

30.10.11

 

Tabellenführer RWG Mömbris-Königshofen entführt Punkte aus der Husemannhalle - KSV Witten leistet beim 17:21 starken Widerstand - Ibro Cakovic setzt Glanzlicht

 

Der Kampf am Samstagabend in der Husemannhalle hielt, was er vorher versprach: die Top-Begegnung der 2. Ringer-Bundesliga zwischen dem Tabellen-Dritten KSV Witten und dem Spitzenreiter RWG Mömbris-Königshofen bot Ringkampf auf hohem Niveau und ein Ergebnis, das den Verhältnissen letztendlich entsprach. Denn die Gäste kamen mit einem internationalen Aufgebot, ergänzt mit erfolgreichen nationalen Nachwuchsathleten. So bescheinigte KSV-Coach Frank Weniger den Gästen nach dem Kampf durchweg Erstliga-Niveau.

 

Bevor es auf der Matte losging, gab es allerdings noch eine Präsentübergabe. Der 444.444ste Gast unserer Homepage hatte sich Mitte der Woche gemeldet und erhielt daraufhin vom KSV-Vorstand Blumen und einen Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro. Diesen darf nun die Gewinnerin Eva Herda demnächst beim KSV-Partner "Haus Unland" einlösen.

Auf der Matte konnten die KSV-Athleten ihre Gegner allerdings vorerst nicht "auffressen", denn die Hausherren starteten wie gewohnt: in Halbzeit eins lagen sie mit 5:13 im Hintertreffen, starteten dann in der zweiten Hälfte einmal mehr die Aufholjagd. Das gelang diesmal nur bedingt, denn die Ringer-Wettkampfgemeinschaft aus Mainfranken konnte gegenhalten. Im abschließenden Kampf gelang noch die Resultatverbesserung, der Sieg war den Gästen da schon nicht mehr zu nehmen.

 

Yves-Heiko Gies (55 kg) trat mit drei Kilo Übergewicht an – wegen einer Verletzung konnte er erst zum Ende der Woche wieder ins Training einsteigen, da war an Abtrainieren nicht zu denken. In einem offenen Einlagekampf zeigte er beim 2:3 gegen Simon Scheibein durchaus Potenzial (0:4). Im Schwergewicht verkaufte sich Mirko Klein beim 0:3 gegen Ex-Meister Oldrik Wagner gut und gestattete dem Freistil-Spezialisten nur ein knappes Resultat (0:7).

 

Eigentlich waren die Zeichen bei Akaki Kuntchulia (60 kg) wieder auf Sieg gestellt, er ging gegen den vierfachen Bulgarischen Meister Krum Antonov Chuchorov auch 1:0 in Führung; der zeigte sich danach jedoch überlegen und sicherte sich die Runden zwei bis vier zum 3:1-Sieg (1:10).

 

In der 96 kg-Klasse traf Daniel Stein auf den Norwegischen Meister Marthin Nielsen, dem er heftige Gegenwehr lieferte. Zwei Runden waren bei jeweils 0:1 ausgeglichen, lediglich in Abschnitt zwei kam der Norweger zu einer Wertung (1:13). Die darauf folgende 66 kg-Klasse (gr.-römischer Stil) war von Seiten der RWG nicht besetzt, so dass KSV-Ass Alexander Storck kampflos zu den Punkten kam (5:13).

 

Die zweite Halbzeit begann mit einem weiteren Gala-Auftritt von Mesut Kayar (84 kg Freistil). Gegen den am Ende aufgebenden Bulgarischen Junioren-Meister Valentin Sofiadi punktete er fleißig, verpasste beim klaren 3:0-Erfolg mit zehn Punkten Differenz zum Schluss nur knapp die technische Überlegenheit (bei 11 Punkten hätte das 4:0 bedeutet – 8:13).

 

Danach das Glanzlicht des Abends: Wittens Nachwuchsmann Ibro Cakovic traf in der 66 kg-Klasse im Freistil auf den vielfachen Bulgarischen Meister Krasimir Krastanov, der jetzt für Großbritannien auf die Olympia-Matte gehen wird. Cakovic setzte seinen Gegner von Anfang an unter Druck und punktete Runde für Runde. Lediglich in Abschnitt zwei musste er der Routine seines Gegenübers Tribut zollen, als er diese beim 1:1 aufgrund der letzten Wertung verlor. Der 3:1-Sieg wurde von den 350 Zuschauern frenetisch gefeiert (11:14).

 

Die Aufholjagd des KSV wurde danach unterbrochen, denn Piotr Pankow (84 kg, gr.-r.) fand gegen den starken Christopher Fersch keine Einstellung und verlor deutlich mit 0:4; dabei gab er erst kurz vor Schluss die entscheidende Wertung zur 11-Punkte-Differenz ab (11:18).

 

Die Begegnung Rabbia Khalil gegen Kevin Müller (74 kg gr.-r.) war bis zum Ende offen. 2:3 unterlag der Wittener, als er in Runde fünf in der Bodenlage nicht mehr punkten konnte (13:21). Den Schlusspunkt setzte einmal mehr Jens Steffen (74 kg Freistil), der eigentlich gar nicht ringen konnte bzw. sollte: die ganze Woche über hatte er mit Fieber das Bett gehütet, an einen Einsatz war nicht zu denken. Dennoch stellte er sich in den Dienst der Mannschaft, begann auch ungewohnt verhalten. Doch in Runde zwei dann wieder sein Spezialgriff, die Kopfklammer, mit dem er seinen Kontrahenten Sebastian Christoffel auf die Schultern zwang. Der war danach eine Zeit lang benommen, erholte sich jedoch bald wieder.

 

Das Ergebnis von 17:21 ist durchaus achtbar für Aufsteiger KSV Witten, der damit zeigte, dass er in der Liga angekommen ist. Mit Platz fünf und einem positiven Punktverhältnis von 12:10 können die Ringer um das Trainerteam Frank Weniger und Selim Sari mehr als zufrieden sein. In der kommenden Woche nun steht die Begegnung beim SC Kleinostheim an, der Rang neun in der Tabelle einnimmt.

 

Dem Spitzenniveau des Kampfes passte sich auch der Kampfleiter Juri Schmatov (Köllerbach) an, ein ehemaliger Bundesliga-Spitzenringer, der ruhig und souverän leitete.

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Gr.-röm. 55 Yves-Heiko Gies J Simon Scheibein J 0:4 ÜG 0:2 3:2 0:1 3:0 0:2 10:00
Freistil 60 Akaki Kuntchulia N Krum Antonov Chuchorov EU 1:3 PS 2:0 0:1 0:2 0:1 08:05
Gr.-röm. 66A Alexander Storck 23   4:0 OG 0:0  
Freistil 66B Ibro Cakovic N6 Krasimir Krastanov EU 3:1 PS 2:1 1:1 1:0 3:2 08:05
Gr.-röm. 74A Rabbia Khalil Kevin Müller 23 2:3 PS 2:0 0:3 0:1 1:0 0:1 10:00
Freistil 74B Jens Steffen Sebastian Christoffel 23 4:0 SS 2:4 2:0 03:05
Gr.-röm. 84A Piotr Pankow Christopher Fersch 23 0:4 TÜ 0:5 0:3 0:3 05:50
Freistil 84B Mesut Kayar EU Valentin Sofiadi EU 3:0 PS 1:0 3:0 6:0 04:37
Gr.-röm. 96 Daniel Stein Marthin Nielsen EU 0:3 PS 0:1 0:4 0:1 06:00
Freistil 120 Mirko Klein Oldrik Wagner 0:3 PS 0:1 0:2 0:3 06:03

30.10.11

 

KSV-Reserve siegt ohne große Mühe in Marten – 51:5-Demonstration im Schnelldurchgang

 

Noch vor dem Anpfiff der Zweitliga-Partie des KSV Witten gegen Mömbris-Königshofen 2 kehrte die Reserve vom Auswärtskampf beim KSV Jahn Marten 2 (17.30 Uhr) zurück. Mit im Gepäck waren ein 51:5-Erfolg und somit zwei weitere Zähler zur Absicherung des ersten Tabellenplatzes in der Bezirksliga Ost. Lediglich Dennis Rerich (55 G) und Diyar-Murat-Dündar (55 F) gaben bei ihren 3:2-Erfolg bzw. bei der 0:3-Punktniederlage Mannschaftszähler ab. Für Tom Jacobs fand sich in beiden Durchgängen kein Gegner, während sich die in den Stilarten abwechselnden Benedetto Zito, Ebubekir Aksu, Phillip Paßlack und Martin Tasev jeweils einmal zur kampflosen Siegerverkündung zum Mattenleiter begeben durften.

 

Mit jeweils zwei schnellen Schultersiegen waren dazu dann Sven Lutter, Ufuk Canli und Markus Blum erfolgreich. Die zweite Garnitur des KSV bleibt somit auf Platz Eins in der Bezirksliga Ost (16:2 Punkte), gefolgt von den Konkurrenten aus Gütersloh und Kemminghausen (jeweils 14:2). Bereits am kommenden Dienstag (1.11., 19 Uhr) kämpft der KSV in Werries bevor es dann am Samstag (5.11., 19 Uhr) zum Aufstiegsrivalen VfL Kemminghausen geht.

55 kg gr
Jan Giesen - Denis Rerich PS

2:3

60 kg fr ohne Gegner - Benedetto Zito kampflos

0:4

66 kg gr Vito Franz - Sven Lutter SS

0:4

74 kg fr ohne Gegner - Ebubekir Aksu kampflos

0:4

84 kg gr Marco Brauckhoff - Ufuk Canli SS

0:4

96 kg fr ohne Gegner - Tom Jacobs kampflos

0:4

120 kg gr Kai Schopp - Markus Blum SS

0:4

55 kg fr Amir-Hossein Hosseini - Diyar-Murat Dündar
PS

3:0

60 kg gr ohne Gegner - Phillip Paßlack kampflos

0:4

66 kg fr Vito Franz - Sven Lutter SS

0:4

74 kg gr ohne Gegner - Martin Tasev kampflos

0:4

84 kg fr Marco Brauckhoff - Ufuk Canli SS

0:4

96 kg gr ohne Gegner - Tom Jacobs kampflos

0:4

120 kg fr Kai Schopp - Markus Blum SS

0:4

     

05:51

29.10.11

 

Besucher ist eine Besucherin - Nr. 444.444 beim Internetauftritt des KSV ist ermittelt

 

Die Homepage des KSV Witten hat ein weiteres Jubiläum gefeiert: Besucher respektive Besucherin Nr. 444.444 klickte dieser Tage den Internet-Auftritt ‘www.ksv-witten.de‘ an und traf damit die „Schnapszahl“, für die sich der KSV wieder etwas besonderes ausgedacht hat.

 

Es ist Eva Herda aus Witten, der wir schon an dieser Stelle herzlich gratulieren! Wit freuen uns über das Interesse an unserem Verein! Sie wird am Samstag beim Zweitliga-Top-Duell des KSV Witten gegen den Tabellenführer RWG Mömbris-Königshofen vorgestellt und kann sich freuen: der KSV hat neben einem Strauß Blumen auch ein nettes Geschenk parat, zur Verfügung gestellt von einem unserer Sponsoren. Was, das soll bis Samstag noch geheim bleiben – aber es wird etwas für die ganze Familie sein...

 

Nun heißt es, die nächste Marke zu treffen, die nächste Jubiläums-Zahl „555.555“! Die 333.333 war erst im Mai erreicht worden, und jetzt bereits 444.444. In der Wettkampfsaison, die gerade läuft, ist das Informationsbedürfnis der KSV-Gemeinde offensichtlich so groß, dass das neue Ziel vielleicht auch noch in diesem Jahr erreicht werden kann!?

29.10.11

 

Kevin van Rienen wurde operiert – es geht ihm „den Verhältnissen entsprechend“ - KSV-Ehrenmitglied Karl-Ernst Rost war wieder in der Husemannhalle

 

Anfang Oktober, beim Kampf in Schaafheim, hatte sich Kevin van Rienen, KSV-Bundesligaringer der 84 kg-Klasse, verletzt. Die Schulter war – wie bereits bei der Saisoneröffnung in Niedernberg – ausgekugelt. Einer ersten Untersuchung am Ort folgten weitere bei Dr. Steinacker in Hellersen und im Bundeswehr-Krankenhaus in Koblenz. Dort wurde Soldat van Rienen schließlich vor einigen Tagen operiert, es geht ihm jetzt „den Verhältnissen entsprechend“. Heißt: Schmerzen im Schultergelenk, keine Bewegung möglich. Kevin wird einige Zeit benötigen, um die Schulter wieder gebrauchen zu können. An Training und Wettkampf zunächst nicht zu denken. Aber er ist ein Kämpfer und wird sich wieder in Form bringen, um der KSV-Mannschaft vielleicht noch in dieser Saison zur Verfügung zu stehen. Wir wünschen ihm gute und baldige Genesung und freuen uns, wenn wir ihn am Samstag in der Husemannhalle begrüßen können!

 

Am 3. Oktober kam es nach dem Kampf des KSV gegen Hösbach zu einem Zwischenfall, der für einiges Aufsehen sorgte. KSV-Ehrenmitglied Karl-Ernst Rost war gestürzt und hatte sich verletzt. Er verblieb einige Zeit im Krankenhaus, die Untersuchungen brachten keinen Befund. Inzwischen geht es ihm wieder gut. Beim letzten Heimkampf gegen Niedernberg war er wieder dabei und feuerte „seine“ Mannschaft an.

 

Auch Daniel Schlemmer ist auf dem Wege der Besserung. Er hatte sich einen Bruch der Augenhöhle zugezogen und war im Krankenhaus Langendreer erfolgreich operiert worden. Eigentlich hätte er bald wieder ins Training einsteigen sollen, jetzt zog er sich allerdings noch eine Entzündung am Auge zu. So muss er einige Tage mehr warten, ehe er wieder auf die Matte gehen kann. Der junge Ringer, beim KSV groß und erfolgreich geworden, besucht inzwischen wieder das Sportinternat in Frankfurt / Oder.

26.10.11

 

KSV Witten 07 war Teil der Projektgruppen in der Pferdebachschule

 

Von Montag bis Donnerstag (17.-20.10.) tummelten sich jeweils schon ab 8.30 Uhr in der Ostermannhalle die Schüler der Pferdebachschule mit ihren Lehrerinnen und Lehrern.

 

Man hatte sich dieses Mal ein Konzept ausgedacht, wo alle Schülerinnen und Schüler der Pferdebachschule mit den verschiedensten Sportarten, darunter auch der Ringkampfsport, konfrontiert wurden. Insgesamt nahmen acht Schulklassen mit ca. 180-200 Kindern an den Projekttagen teil.

 

Die erste Trainingsgruppe belegte die Ostermannhalle von 8.45-10.30 Uhr, die 2.Gruppe von 10.45-12.30 Uhr. KSV-Jugendtrainer Kurt Schroer leitete diese Projekttage, die, nach der Begeisterung der Schüler zu urteilen, bei allen großen Anklang fanden.

 

Nachdem man sich begrüßt hatte und der Trainer Kurt etwas über den KSV Witten 07 und den Ringkampfsport im Allgemeinen berichtete, wurde zuerst das "Stop-Prinzip" erklärt - was soviel bedeutet, dass wenn der Trainer "Stop" ruft, alle sofort mit jeglicher Bewegung innehalten, dieses hauptsächlich aus Gründen der Sicherheit. Nachdem dieses Prinzip von allen verinnerlicht wurde, konnte es losgehen. Zuerst fing man mit der allgemeinen Aufwärmarbeit in Form von Laufspielen an.

 

Mit dem Weichball musste man seine Mitschüler abwerfen, die dann, wenn sie getroffen wurden, zur Strafe drei Liegestützen ausführen mussten. Dann gab es das Springbock-Löwen Spiel, wo zwei Löwen-Spieler versuchen mussten, die vielen Springböcke zu Fall zubringen um sie dann zu Löwen mutieren zu lassen. Ferner, gab es das Handtuch-Kurti-Spiel, Spring durch den Reifen und viele andere Aufwärm-Spiele. Aber auch Reaktionsspiele, wo Kinder nach Angabe von Zahlen oder Farben möglichst schnell unterschiedliche Positionen auf der Matte einnehmen mussten. Wichtig bei allen Spielen war die Einhaltung der Regeln.

Weiter ging es dann mit den Partnerübungen. Dem Partner auf die Füße treten oder dieses durch blitzschnelles Wegzuziehen zu verhindern ohne dabei den Partner zu verletzen. Schiebekämpfe nach Sumo-Art und vieles mehr.

 

Des Weiteren wurden einfache Grifftechniken vermittelt, wie den Beinangriff und Techniken, wie man den Partner ohne großen Kraftaufwand von der Bauchlage in die Rückenlage befördert. Am Ende des Trainings gab es dann Zweikämpfe, wo das Erlernte dann auf der Matte angewendet werden konnte.

 

Zum Abschluss der Trainingszeit verabschiedete man sich mit einem dreifachen "Kraft-Heil", einem Verabschiedungsrituell wie es bei den Ringern üblich ist.

 

P.S. Die Pferdebachschule hat sich in der Vergangenheit als Talentschmiede des KSV-Witten 07 herauskristallisiert. In keiner anderen Wittener Grundschule wurden so viele Ringertalente entdeckt wie dort. Namen wie Viviane Herda, Ibro Cakovic, die Brüder Arthur und Andreas Eisenkrein haben sich bereits in der Ringersportszene einen Namen gemacht. Nicht zuletzt ist dieses auch dem Lehrer Georg Prokop zu verdanken.

25.10.11

 

444.444 Besucher haben den Internet-Auftritt des KSV Witten 07 besucht

 

Heute (25.10.) Nachmittag war es so weit: Besucher Nr. 444.444 sah sich den Internet-Auftritt des KSV Witten 07 an. Erst im Mai war die Nr. 333.333 gefeiert worden, nur wenige Monate später nun die nächste „Schnapszahl“. Offensichtlich gefällt die KSV-Homepage, die aktuell und informativ gestaltet wird. Wenn möglich, will der KSV dem Jubiläums-Surfer ein Überraschungspräsent beim KSV-Heimkampf am kommenden Samstag in der Husemannhalle überreichen. Dann stellt sich Tabellenführer RWG Mömbris-Königshofen vor – der KSV ist Dritter der laufenden Runde.

25.10.11

 

Am Samstag (29.10.) kommt Tabellenführer RWG Mömbris-Königshofen -

Spitzenkampf der 2. Ringer-Bundesliga in der Wittener Husemannhalle

Das absolute Zentrum des deutschen Ringersports befindet sich derzeit in Mömbris-Königshofen: mit je einer Mannschaft in der 1. und 2. Bundesliga vertreten, die dort sogar ihre Gruppen anführen, die „Dritte“ kämpft in der Hessen-Liga. Das ist wohl einmalig in Ringer-Deutschland! Die gute Jugendarbeit der RWG ist schon lange bekannt, allerdings hat der Verein sich ein wenig von seiner früheren Linie gelöst und heute gleich die Hälfte seines Kaders für die beiden Bundesliga-Staffeln im Ausland rekrutiert.

 

Im Hinkampf gab es eine faustdicke Überraschung, als Aufsteiger KSV Witten in der Aschaffenburger „Frankenstolz-Arena“ nicht nur gewann, sondern die Gastgeber beim 25:13 fast düpierte. Das wird diesmal kaum zu wiederholen sein – zumindest nicht in dieser Größenordnung. Zu hoch scheint die Qualität der in- und ausländischen Ringer der Wettkampf-Gemeinschaft, die mit ihrer 2. Mannschaft auch 2010 schon Meister der 2. Bundesliga, Gruppe Mitte, war und sich anschickt, dieses Ergebnis zu wiederholen. 16:4 Punkte haben die Gäste auf ihrem Konto, der KSV 12:8. Zumindest in Teilbereichen verfügt auch die Zweitvertretung der RWG über Erstliga-Niveau!

 

Zuletzt bot die RWG beim 23:15 gegen Gailbach mit den beiden Bulgaren Chuchurov (60 kg), Meister bei den Männern, und Sofiadi (84 kg), Juniorenmeister seines Landes, dem Norwegischen Meister Nielsen (96 kg) und dem Deutschen Ex-Meister Wagner (120 kg) absolute Top-Athleten auf. Büttner, Müller, Christoffel oder Fersch sind erstklassige Nachwuchs-Ringer – also ein RWG-Aufgebot, das zumindest nominell deutlich im Vorteil sein dürfte.

 

Zuletzt konnten einige KSV-Athleten mit Top-Leistungen glänzen: Mesut Kayar, Jens Steffen, Akaki Kuntchulia oder Alexander Storck wussten nicht nur am letzten Samstag gegen Niedernberg zu überzeugen. Ob dies aber auch gegen die RWG-Reserve mit ihrem internationalem Aufgebot möglich sein wird, scheint fraglich. Wenn der KSV Witten allerdings wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefert, wie dies in den letzten Kämpfen zu sehen war, ist zumindest die Außenseiterchance vorhanden.

 

Interessant wird es allemal am Samstag um 19.30 Uhr in der Husemannhalle – inklusive der nostalgischen Erinnerungen an viele spannende Erstliga-Kämpfe des KSV gegen die RWG seit 1983, denn da stieg die Wettkampfgemeinschaft auf in die 1. Bundesliga; ein Jahr darauf ging es wieder in die 2. Liga, seit 1985 gehören die Mainfranken ununterbrochen Liga eins an und stand dreimal im Finale. Der Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters blieb bislang allerdings verwehrt. Kampfrichter der Begegnung ist Juri Schmatov, ehemaliger Bundesliga-Ringer des KSV Köllerbach.

KSV 2 stellt sich beim KSV Jahn Marten vor

 

Am ersten Rückrunden-Kampftag stellt sich Bezirksliga-Spitzenreiter KSV Witten 2 am Samstag beim Tabellen-Vorletzten KSV Jahn Marten 2 vor und nimmt dabei eindeutig die Favoritenrolle ein. Allerdings sollten die Dortmunder Vorstädter nicht auf die leichte Schulter genommen werden, haben sie doch das Plus, auf eine komplette Staffel zurückgreifen zu können. Im Hinkampf besiegten Zito, Lutter, Canli, Jacobs, Blum & Co. mit 48:8. Ob es diesmal ein ähnlich hohes Resultat geben wird, hängt davon ab, ob das Betreuer-Trio Blum / Lutter / Appel das komplette Team zur Stelle hat. Letztendlich wird sich der KSV auf die Begegnungen gegen Kemminghausen und Gütersloh konzentrieren, die mit Witten gleichauf an der Tabellenspitze rangieren.

25.10.11

 

Ex-Wittener im Einsatz in der 1. Ringer-Bundesliga – Übersicht zum 10. Kampftag

 

Auch die 1. Ringer-Bundesliga startete am vergangenen Wochenende in die Rückrunde. Dabei waren wieder einige ehemalige Wittener KSV-Akteure mit ihren neuen Vereinen im Einsatz. Hier die Resultate:

 

In der West-Gruppe unterlag der Tabellenletzte beim TuS Adelhausen in Südbaden mit 7:28. Dabei verloren Sergiy Skripka (55 kg gr.-r. Stil, 0:3 gegen Vyugar Ragijmov) und Mahmut Cavusoglu (74 kg Freistil, 0:4 / technisch unterlegen gegen Polen Krystian Brzowski). Lediglich Ilyas Özdemir (74 kg gr.-r. Stil) konnte seinen Kampf gegen Alexander Heidt mit 3:0 (1:0, 2:0, 1:0) gewinnen.

 

NRW-Erstligist TKSV Bonn-Duisdorf musste sich auf heimischer Matte dem Deutschen Meister SV Weingarten mit 12:25 geschlagen geben. Auf Seiten des TKSV stand Sylvester Charzewski in der 66 kg-Klasse (gr.-r. Stil) gegen den Rumänen Ion Panait, dem er 1:3 unterlag (0:2, 0:2, 2:0, 0:2). Beim Meister war Adam Juretzko in der 84 kg-Klasse (gr.-r.) aufgeboten und besiegte Waldemar Streib mit 3:0 (2:1, 1:0, 1:0).

 

Der KSV Köllerbach setzte sich im Verfolgerduell mit 19:16 gegen den ASV Mainz durch. Björn Holk kam in der 96 kg-Kategorie (gr.-r.) zum Einsatz und unterlag dem Italiener Daigoro Timoncini mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:6). v Die Tabelle dieser Gruppe führt die RWG Mömbris-Königshofen (18:0) ungeschlagen an, dahinter Köllerbach (14:4), Weingarten und Mainz (12:6). Bonn-Duisdorf liegt mit ausgeglichenem Punktverhältnis von 9:9 auf Rang fünf, Neuss ziert mit nur zwei Punkten das Tabellenende.

 

Mirko Englich hatte es in der Begegnung des 1. Luckenwalder SC gegen Luftfahrt Berlin in der 96 kg-Klasse (gr.-r.) mit dem Polen Marcin Olejniczak zu tun, den er mit 3:0, 5:1 und 4:0 sicher im Griff hatte. Olejniczak wehrte sich teilweise mit unfairen Mitteln, wurde vom Kampfrichter drei Mal verwarnt und eine halbe Minute vor Kampfende von der Matte geschickt.

 

Wacker Burghausen führt hier das Feld mit 16:2 Punkten an, gefolgt von Luckenwalde und Aalen (je 14:4) sowie Hallbergmoos und Thalheim (8:10). Am Tabellenende steht Aufsteiger Untergriesbach mit drei Punkten.

23.10.11

 

Hochspannungs-Ringen beim KSV Witten - Steffen sichert Sieg gegen Vorjahres-Zweiten KSC Niedernberg im letzten Kampf - Starke Mannschaftsleistung beschert 19:15-Erfolg und Platz drei in der Tabelle

 

Das war nichts für schwache Nerven: Hochspannungs-Ringkampf war angesagt am Samstag in der Wittener Husemannhalle, als der KSV 07 den mainfränkischen KSC Germania Niedernberg empfing. Keiner der 400 Zuschauer verließ die Halle vor der letzten Sekunde des letzten Kampfes, als – wieder einmal – Jens Steffen den Sieg für seine Farben sicherte.

 

Begonnen hatte es mit der Auftaktniederlage von Yves-Heiko Gies – er hatte sich im Abschlusstraining verletzt und konnte den Arm kaum bewegen. Mit Übergewicht besetzte er den Platz bis 55 kg und gab die Punkte ab. Mirko Klein gewann gegen den Freistil-Spezialisten Rafael Lewon immerhin zwei Runden beim 2:3 – wichtige Punkte für den KSV. Akaki Kuntchulia brachte die Halle erstmals zum Kochen, als er sich gegen Ibrahim Fallacara in einem spannungsgeladenen Kampf mit 3:0 durchsetze.

 

Daniel Stein unterlag gegen den Bulgaren Georgi Petkov zwar mit 0:3, es war aber trotzdem eine „enge Kiste“ beim 0:2, 0:1 und 0:1. Keine Einstellung fand dann im letzten Kampf vor der Pause Ibro Cakovic gegen Alexander Maier, beim 0:1, 0:1 und 0:2 blieben die Punkte beim Gast. Cakovic kämpfte dabei erstmalig im klassischen Stil – taktische Überlegungen hatten hier den Ausschlag gegeben und Alex Storck konnte sich später im freien Stil präsentieren.

 

5:13 stand es zur Pause, der KSV Witten musste wieder einem Rückstand hinterher laufen. Allerdings nicht 1:15, wie im Hinkampf in Niedernberg – das machte Hoffnung für den zweiten Abschnitt. Was dann allerdings kam, konnten auch die Optimisten nicht erwarten: fünf Siege in fünf Kämpfen sorgten letztlich für einen deutlichen, den Kampfverlauf jedoch nicht unbedingt widerspiegelnden Sieg des KSV Witten.

 

Den Beginn machte Mesut Kayar, der abgeklärt mit dreimal 1:0 gegen den Vizemeister der Junioren, Waldemar Peil, gewann und drei Punkte für sein Team sicherte. Alex Storck hatte beim Schultersieg gegen Hamza Fallacara nach vier Minuten schon 14 Punkte auf seinem Konto – der Sieg war das Angriffssignal für die letzten drei Einzelkämpfe.

Kevin van Rienen wird wegen seiner Schulterverletzung wohl einige Zeit ausfallen – sein Vertreter Piotr Pankow machte seine Sache gut: dreimal war er der aktive Ringer, dreimal war er in der Unterlage stabil, gab keine Wertung ab und holte so ein 1:0 für seine Mannschaft. 13:13 lautete der Kampfstand vor den letzten beiden Kämpfen der 74 kg-Klasse. Den Beginn machte Rabbia Khalil, der sich gegen Christoph Apler in einem engen Kampf dank starker Bodentechniken – der „Durchdreher“ bescherte den Erfolg – mit 3:1 durchsetzte. 16:14 damit vor dem abschließenden Kampf von KSV-Ass Jens Steffen gegen den ehemaligen Erstliga-Ringer Michael Heeg. Mehrfach hatte Steffen den Niedernberger fast auf den Schultern – nur fast. Auch Jens Steffen musste aufpassen, um nicht noch auf den Schultern zu landen. Der Kampf blieb bis zum Ende offen, in einer spannungsgeladenen Partie setzte sich der Wittener am Ende mit 3:1 (2:0, 1:1, 4:1, 3:1) durch – der Sieg für den KSV Witten war damit gesichert.

 

19:15 für den KSV – gewonnen hat der Ringkampfsport! Kämpfe dieses Kalibers wollen die Zuschauer sehen. Einen beträchtlichen Anteil am Gelingen dieses Kampfabends hatte die sichere und unauffällige Kampfleiterin Martina Gebel aus Berlin, die die 20 Männer auf der Matte gekonnt dirigierte.

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung
Gr.-röm. 55 Yves-Heiko Gies J Dionysios Safaridis EU 0:4 ÜG 
Freistil 60 Akaki Kuntchulia N Ibrahim Fallacara 23 3:0 PS 3:0 1:0 2:0
Gr.-röm. 66A Ibro Cakovic N6 Alexander Maier 0:3 PS 0:1 0:1 0:2
Freistil 66B Alexander Storck 23 Hamza Fallacara ND 4:0 SS 7:0 4:0 3:0
Gr.-röm. 74A Rabbia Khalil Christoph Apler 3:1 PS 3:0 0:4 1:0 2:0
Freistil 74B Jens Steffen Michael Heeg 3:1 PS 2:0 1:1 4:1 3:1
Gr.-röm. 84A Pjotr Pankow Alexander Meßner 1:0 PS 1:0 1:0 1:0
Freistil 84B Mesut Kayar EU Waldemar Peil 23 3:0 PS 1:0 1:0 1:0
Gr.-röm. 96 Daniel Stein Georgi Petkov EU 0:3 PS 0:2 0:1 0:1
Freistil 120 Mirko Klein Rafal Lewon EU 2:3 PS 0:1 0:1 3:1 1:0 0:3

22.10.11

 

KSV-Reserve beseitigt den Ausrutscher von Gütersloh -

48:10-Erfolg über die Reserve des TV Essen-Dellwig

 

Mit einem souveränen 48:10-Erfolg unterstrich die KSV-Reserve ihre Ambitionen auf Platz Eins in der Bezirksliga Ost. Nach dem Ausrutscher (22:29) beim KSV 02 Gütersloh ist die Mannschaft des Betreuer-Trios Blum/Lutter/Appel wieder voll auf Kurs.

Zu je einem kampflosen Erfolg kamen Diyar Murat Dündar, Benedetto Zito, Denis Rerich und Philipp Paßlack. Ein wenig mehr zu kämpfen hatten Markus Blum und Martin Tasev. Sie konnten jeweils zwei Schultersiege verbuchen, während Ufuk Canlis Gegner in beiden Runden direkt zu Kampfbeginn aufgab.

 

Ebubekir Aksu lieferte sich in farbigen Duellen mit seinem Gegner Kämpfe auf Augenhöhe, gewann einmal 3:2 und unterlag im zweiten Duell auf Schultern. Christian Heinrich war einmal am Werk und siegte kurz und schmerzlos technisch überlegen. Frederik Günzel hielt gegen seinen Gegner gut mit, mußte aber am Ende die technische Überlegenheit anerkennen.

 

Am kommenden Samstag geht es für Team "KSV II" zum KSV Jahn Marten II, welcher sich mit einem Sieg und einem Unentschieden zur Zeit auf dem vorletzten Platz in der Liga wiederfindet.

55 kg fr
Diyar-Murat Dündar - ohne Gegner kampflos

4:0

60 kg gr Philipp Paßlack - ohne Gegner kampflos

4:0

66 kg fr Christian Heinrich - Magomed Alhasov 7:0 / 7:0 / 6:0

4:0

74 kg gr Martin Tasev - Klaus Dowedeit-Atalay 7:1 / 6:1 / 6:0

4:0

84 kg fr Ebubekir Aksu - Horst Gillmann 0:1 / 1:3 / 2:0 / 1:0 / 1:0

3:2

96 kg gr Ufuk Canli - Daschmir Zeneli AS

4:0

120 kg fr Markus Blum - Marco Randers 3:0 SS

4:0

55 kg gr Denis Rerich - ohne Gegner
kampflos

4:0

60 kg fr Benedetto Zito - ohne Gegner kampflos

4:0

66 kg gr Frederik Günzel - Yasin Agca 1:4 / 1:1 / 0:6 / 0:6

1:4

74 kg fr Martin Tasev - Klaus Dowedeit-Atalay 5:2 / 2:0 SS

4:0

84 kg gr Ebubekir Aksu - Horst Gillmann 0:3 / 0:3 SS

0:4

96 kg fr Ufuk Canli - Daschmir Zeneli AS

4:0

120 kg gr Markus Blum - Marco Randers 4:0 SS

4:0

     

48:10

22.10.11

 

Halbzeitbilanz der 1. Ringer-Bundesliga

1.Ringer-Bundesliga - Halbzeitbilanz
bl-1-nach-hinrunde.pdf
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20.10.11

 

Brunner und Karafotias räumen Bronze ab beim intern. "Bärencup" in Dänemark

 

Mit einer kleinen Gruppe von jugendlichen Ringern machte sich KSV-Jugendtrainer Kurt Schröer auf den Weg zum internationalen Ringerturnier nach Nykobing, einem Städtchen auf der Insel Falster in Dänemark. Mit Jacobs, Tasev und Gies fehlten einige starke Medaillenkandidaten in dieser Runde. Sie wurden für die laufenden Ligakämpfe gebraucht.

 

In der Kategorie "Puslinge" (Jahrgang 2001-2004) trat in der 29 kg-Klasse Max Karafotias an und besiegte im ersten Kampf den späteren Sieger Mikkel Jensen vom veranstaltenden Verein BK Thor Nykobing mit 8:2 und 9:4 nach Punkten. Im zweiten Kampf kämpfte Max gegen Frederik Larsen von Heros (DAN), der ihn nach einer Punkteführung schulterte. Im letzten Kampf traf er auf Adam Ariebring vom EAI Brottning Eslöv (DAN), den er nach einer 9:2 Führung schulterte. Da die Gegner von Max Karafotias beide jeweils zwei Schultersiege zu verbuchen hatten, belegte er somit etwas glücklos den dritten Rang.

In der 53 kg-Klasse Kategorie "Drenge" (Jahrgang 97-2000) absolvierte Dijar-Murat Dündar insgesamt drei Kämpfe. Im ersten besiegte er Jonas H. Jacobsen von Ffl (DAN), wo er nur die erste Runde knapp mit 2:3 verlor. Runde zwei geann er mit 3:1 und in der dritten schulterte er seinen Gegner bei 3:0-Führung sogar noch. Den nächsten Kampf gegen Marius Ottesen von Heros (DAN) verlor Dijar-Murat technisch-überlegen nach Punkten. Im dritten Kampf verlor er gegen Anthony Foth von der Sportschule Frankfurt/Oder in der zweiten Runde auf Schultern. Fünfter Platz am Ende für ihn. Denis Rerich, ebenfalls in der 53 kg-Klasse ringend, verlor seinen ersten Kampf gegen Emil Pagh von Herning (DAN) mit 0:7/1:1/0:1 nach Punkten. Im zweiten Kampf musste er sich, nach einer starken Vorstellung dem späteren Vizemeister Vincent Verdy-Frosio aus Rosny (DAN) mit 0:3 und 0:7 nach Punkten beugen. Platz 10 für Denis Rerich.

 

Nick Jacobs, Ex-KSV-Ringer und jetzt beim KSV Dortmund-Kirchlinde ringend, trat in der 66 kg-Klasse an und konnte mit zwei Punktsiegen, einem Schultersieg und einer Punktniederlage den dritten Platz erringen.

 

Frederik Günzel kam durch Losentscheid in seinem ersten Kampf in der 66 kg-Klasse leider direkt gegen seinen Vereinskameraden Julian Zimmermann, der eine Schulterniederlage nicht verhindern konnte. Im zweiten Kampf kämpfte er gegen Jakob Ganiose von Thrott (DAN) und verlor dort klar nach technischer Überlegenheit. Im dritten Kampf gegen Nicklas Christensen gewann Frederik die erste Runde mit 3:3 nach Punkten, mußte jedoch die beiden nächsten Runden mit 0:6 und 5:8 nach Punkten abgeben. Platz 5 für Frederik Günzel.

 

Für Julian Zimmermann kam dieses internationale Turnier ein wenig zu früh. Für ihn war es eine positive Erfahrung und Standortbestimmung gleichermaßen. Nach zwei Niederlagen schied er frühzeitig aus dem Turnier aus.

 

Nico Brunner, frischgebackener EM-Bronzemedaillen-Gewinner bei den Kadetten, zeigte auf diesem Turnier eine tolle Leistung, die durch die eigenartige Punktevergabe des Kampfrichters im ersten Kampf ein wenig getrübt wurde. Sein erster Gegner war Francis Weinhold, ebenfalls von der Sportschule Frankfurt/Oder. Die erste Runde konnte Nico mit 1:0 gewinnen. Die beiden nächsten Runden gingen ohne technische Wertung an seinen Gegner (1:0/0:1/0:1). Im zweiten Kampf gegen Nikoai Zubi von AK Drammen (DAN) landete Nico einen Punktsieg (1:0/1:3/3:1). Oskar Marvik von Sportsklubben 09 (DAN) wurde im dritten Kampf Nico nach zwei Runden (5:0/1:0) besiegt. Im vierten Kampf gegen Anders Malmström vom BK Oslo (NOR) gewann Nico abermals nach Punkten (5:1/2:0). Dritter Platz für Nico Brunner.

19.10.11

 

KSV Witten startet mit Heimkampf in die Rückrunde - Vorjahres-Liga-Zweiter KSC Niedernberg kommt in die Husemannhalle (Sa., 22.10., 19.30 Uhr)

In der Hinrunde gelang Aufsteiger KSV Witten 07 gleich im ersten Kampf der 2. Ringer-Bundesliga das erste Bravourstück: der letztjährige Vizemeister KSC Niedernberg wurde auf fremder Matte mit 18:17 besiegt - eine faustdicke Überraschung! Inzwischen haben sich die Ruhrstädter in der Liga etabliert und die Vorrunde respektabel – zuletzt mit dem Heimsieg gegen Seeheim – beendet.

 

Am Samstag (22.10.) nun startet die Rückrunde und bringt dabei den Wechsel der Stilarten in den einzelnen Gewichtsklassen mit sich – durchaus kein Nachteil für den KSV. Kann dann doch Akaki Kuntchulia, der Publikumsliebling aus Georgien, im angestammten Freistil auftreten und auch Daniel Stein wird sich im klassischen Stil deutlich wohler fühlen. Allein das sollte dafür sorgen, dass Witten nicht - wie in Niedernberg - nach den ersten fünf Begegnungen mit 1:15 im Hintertreffen liegt. Und „hinten ‘raus“, in den mittleren Gewichtsklassen, bleibt die Konstellation ähnlich wie bisher, sind sie doch jeweils doppelt besetzt. Hier hatte der KSV bislang seine Stärken, hier sollte er sie auch weiterhin haben.

 

Die Gäste zeigen sich treffen die Hausherren auf Augenhöhe – beide weisen mit 10:8 Zählern ein positives Punktverhältnis auf. Den Sieg aus dem Hinkampf zu wiederholen, scheint beim Blick auf den stark besetzten Kader des KSC eher schwierig. Denn da kamen mit Fallacara und Petkov Erstliga erfahrene Athleten von der RWG Mömbris-Königshofen und der Deutsche Vize-Juniorenmeister Waldemar Peil vom Nachbarn TSG Herdecke an den Main. Titel und Medaillen bei Deutschen Meisterschaften im Jugendbereich gewann Leichtgewichtler Lukas Fecher, der Grieche Safaridis war bei seinen nationalen Meisterschaften erfolgreich.

 

Gute und Kämpfe in der Wittener Husemannhalle scheinen so garantiert – der Sieger der Begegnung wird sich als Verfolger der Spitzenteams von Walheim und Mömbris-Königshofen festsetzen. Keine Gewähr indes, auch am Ende der Saison dort zu stehen: denn bisher war die Gewissheit in der laufenden Saison, dass (fast) jede Mannschaft die andere besiegen kann, die einzige Konstante der Serie 2011. Gut für die Zuschauer, sind die Kämpfe so doch nicht berechenbar und Überraschungen vorprogrammiert.

 

Der Kampf wird geleitet von Martina Gebel aus Frankfurt/Main.

 

KSV Witten 2 empfängt TV Essen-Dellwig 2

 

„Wunden lecken“, heißt es bei der Reserve des KSV Witten nach der ersten Saisonniederlage beim KSV Gütersloh in der Vorwoche. Da kommt der Tabellenvierte TV Dellwig 2 gerade recht, um durch einen Sieg wieder Selbstvertrauen bei der jungen Wittener Mannschaft zu erzeugen. Die Essener starteten gut in die Saison, mussten zuletzt jedoch drei Niederlagen in Folge hinnehmen – allerdings gegen die neben dem KSV Witten stärksten Teams aus Gütersloh, Kemminghausen und Lünen-Süd. Die Begegnung wird um 17 Uhr in der Husemannhalle angepfiffen.

16.10.11

 

KSV-Reserve erlebt erste Niederlage in Ostwestfalen - Letztjähriger Oberligist KSV Gütersloh gewinnt Bezirksliga-Spitzenkampf 29:22

 

Eine echte Bewährungsprobe stand am Samstag für die junge Bezirksliga-Mannschaft des KSV Witten 07 auf dem Programm: denn Gastgeber der Ringer um die Mannschaftsführer Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel war der KSV Gütersloh – ein Verein, der im Vorjahr noch in der Oberliga kämpfte, auf offiziellem Weg in die Verbandsliga abgestiegen war, kurz vor Saisonbeginn die Mannschaft zurückzog und daraufhin der Bezirksliga zugeordnet worden war.

 

Die Begegnung verlief eng, wenngleich das Ergebnis halbwegs deutlich scheint. Mit ausschlaggebend war, dass Witten die 60 kg-Klasse nicht besetzen konnte. Denn auch Gütersloh hatte da keinen Ringer zur Stelle, so dass die Punkte kampflos hätten eingeheimst werden können. Benedetto Zito hatte abtrainiert, um in der 55 kg-Klasse für sein Team zu punkten. Das allerdings misslang gründlich – geschwächt unterlag er in beiden Durchgängen mit 0:4.

 

Auch die jungen KSV-Akteure Ufuk Canli (84 kg) und Tom Jacobs (96 kg) hatten nicht ihren besten Tag erwischt, trafen allerdings mit Philip und Moritz Lübking auf routinierte Ringer, die schon höher klassig gekämpft haben. So gab es auch hier in beiden Abschnitten jeweils 0:4-Niederlagen.

 

Drei Wittenern war es vorbehalten, die 22 Zähler für ihre Farben einzusammeln: Martin Tasev gelangen in der Klasse bis 74 kg gleich zwei Schultersiege, er schaffte damit das Optimum von acht Punkten. Mit einem Aufgabe- und einem Punktsieg überzeugte Markus Blum (120 kg), der so sieben Zähler sicherte. Dies gelang auch Sven Lutter (66 kg), der einmal kampflos gewann und den früheren Wittener Pasquale Cariglia mit 3:1 besiegte.

 

Damit ist noch nichts verloren, der KSV bleibt weiterhin mit 14 Punkten an der Tabellenspitze – gemeinsam mit Kemminghausen. Diesem Gegner unterlag der KSV Gütersloh bereits, hat darüber hinaus derzeit noch einen Kampf weniger und damit 12 Punkte auf dem Konto. Die Wittener hoffen zudem auf den Rückkampf am vorletzten Kampftag der Saison (10. Dezember). Spätestens da kann der Ausrutscher von Gütersloh wieder wett gemacht werden. Denn am Ziel – Meisterschaft und Aufstieg – hat sich nichts geändert!

 

Zu den Einzelergebnissen

15.10.11

 

KSV bezwingt Seeheim mit 23:14 – Erfolg über die Bergsträßer rundet die Hinrunde erfolgreich ab

 

Mit einem am Ende souveränen 23:14-Erfolg setzte sich der KSV Witten zum Ende der Hinrunde in der 2.Bundesliga Mitte gegen den KSV Seeheim durch. Dabei sah es direkt zu Beginn gar nicht so erfolgreich für den KSV aus.

Yves-Heiko Gies ging angeschlagen und dank einer einwöchigen Klassenfahrt kurzfristig als Ersatz für den ebenfalls verletzten Christian Heinrich auf die Matte. Im Einlagekampf war er Seeheims Miguel Gutierrez in einem interessanten Fight mit 1:3 unterlegen, gab aber natürlich durch das Übergewicht vier Mannschaftspunkte ab. Ganz Clever kämpfte dann Mirko Klein gegen Tobias Bauer. Eine technische Wertung reichte dabei dem Wittener Routinier, um ganze drei Zähler für seine Farben zu sichern. In einem teilweise hitzigen Duell zeigte Akaki Kuntchulia, dass er zurecht in der Hinrunde das Vertrauen des Trainers in seiner ungeliebten Stilart erhalten hat. Immer wieder ging er gegen den Letten Kucepalovs nach vorne und konnte diesen ihn drei Runden glatt besiegen.

 

Daniel Stein hingegen wird kein Freund des freien Stils werden. Gegen Rene Jünger gab er in allen drei Runden jeweils nur einen Punkt ab, konnte aber dabei selber keine erfolgreichen Angriffe verbuchen. Im letzten Kampf vor der Pause zeigte dann Ibro Cakovic gegen den überforderten Gast Bernd Plößner einwandfreie Techniken und hatte nach nur drei Minuten 20:0 Wertungspunkte auf dem Konto. Somit ging der KSV erneut mit einem positive Punktestand in die Pause (10:7).

 

Pjotr Pankow vertrat im ersten Kampf nach der Pause den verletzten Kevin van Rienen. Dort musste er allerdings die Überlegenheit des Ungarn Laszlo Antunovits in drei runden anerkennen. Alexander Storck hatte danach mit Alexander Reimann zwar nicht gerade einen Spielball vor sich, dennoch gelangen ihm tolle Aktionen und eine Punktlandung zum technisch überlegenen Punktsieg. Mit dem aktuellen WM-fünften Armands Zvirbulis hatte Mesut Kayar (84 F) alles andere als Fallobst vor sich. Allerdings konnte er den Kampf offen und knapp gestalten und dem dritten Letten in Reihen der Gäste sogar unter tosendem Beifall eine Runde abnehmen. Am Ende hätte es gegen den konditionell abbauenden Zvirbulis fast noch zu einem weiteren Rundengewinn gereicht.

 

Da Rabbia Khalil im Abschlusskampf ohne Gegner blieb, war der Kampf zu diesem Zeitpunkt beim Stand von 15:14 bereits entschieden. Jens Steffen wollte es sich allerdings nicht nehmen lassen, seine tolle Bilanz weiter aufzubessern. Gegen Florian Fischer gelang ihm in fast schon gewohnter Manier ein furioser Schultersieg, bevor Teamkollege Khalil nur noch zum Punkte einsammeln die matte betreten musste.

 

Der KSV beendet somit die Hinrunde auf Platz 5 und mit einem positiven Punktekonto (10:8). Hätte man dies vor der Saison dem Trainerduo Frank Weniger / Selim Sari in dieser Form angeboten – sie hätten sicherlich sofort unterschrieben. Um aber auch in der Rückrunde gegen die starken Zweitliga-Gegner bestehen zu können, sind weitere Top-Leistungen notwendig. Beginnen will man damit am liebsten schon gegen den KSC Niedernberg (Sa. 22.10., 19.30 Uhr) und hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung in der Husemannhalle.

15.10.11

 

Nur noch einige Tausend Klicks -

KSV Witten wartet auf den „444.444-sten“ Besucher im Internet

Offensichtlich sehr beliebt ist der Internet-Auftritt des KSV Witten 07. Denn wurde im Mai noch der „333.333ster Klick“ auf der Homepage des KSV Witten gefeiert, steht nun die nächste Jubiläumszahl bevor: 444.444!

 

Heute, knapp vier Monate später, zeigt der Zähler auf der KSV-Startseite schon fast 437.000 Besucher. Nur noch einige tausend Klicks – das sind wenige Tage –, dann ist auch diese runde Zahl erreicht! Kein Wunder, bemüht sich doch das KSV-Team stets um Aktualität, Information und Unterhaltung. Vorberichte, Ergebnisse, Fotoreihen und sogar ein Live-Ticker von den KSV-Kämpfen via Facebook sorgen dafür, dass die KSV-Freunde schnell und umfassend informiert sind. Daneben die „normalen“ Hinweise zum Vereinsleben, Übersichten zu den einzelnen Vereinsgruppen, Trainingszeiten, Erreichbarkeiten – wer sich über die Angebote des KSV Witten informieren will, findet hier alles auf aktuellem Stand.

 

Ein besonderer Service des Vereins findet sich unter der „Vereinschronik“. Hier haben Vater Karl-Heinz und Sohn Thomas Limper Arbeit für die Ringer-Ewigkeit geleistet. Die Geschichte des KSV ist dort ebenso nachzulesen wie die aus 43 Jahren Bundesliga. Eine Fleißarbeit ohne gleichen ist sicher die Auflistung aller (!!!) Kämpfe des KSV 07 ab der Saison 1965/66 – ein „who is who“ des deutschen Ringkampfsports! Seinerzeit, 1965, scheiterten die Wittener Ringer in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga noch an Bavaria Waldaschaff und VfK Schifferstadt, im Jahr darauf gelang der Aufstieg in Liga eins. 43 Jahre Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga sind ebenso aufgelistet wie das zweijährige Intermezzo in der Oberliga 2009 und 2010 bis zum heutigen Tag in der 2. Bundesliga – ein wohl einmaliges Nachschlagewerk für KSV- und Ringkampf-Fans!

 

Jetzt wartet der KSV Witten auf den 444.444-sten „Klicker“ (als Beweis bitte an den Screenshot denken) auf der Vereins-Homepage. Der kann sich auf ein nettes Präsent freuen, das bei einem der nächsten Heimkämpfe überreicht wird.

12.10.11

 

Auftakt einer Heimkampf-Serie für den KSV Witten 07 - KSV Seeheim stellt sich am Samstag vor (15.10., 19.30 Uhr, Husemannhalle) - KSV Witten 2 im Bezirksliga-Spitzenkampf beim KSV Gütersloh

In eine Serie von drei Heimkämpfen in Folge startet der Ringer-Zweitligist KSV Witten 07 am kommenden Samstag (15.10., 19.30 Uhr in der Husemannhalle) gegen den Tabellennachbarn KSV Seeheim (beide 8:8 Punkte). Dies ist der letzte Kampf der Hinrunde, und der KSV darf als Aufsteiger mit den bisherigen Ergebnissen nicht unzufrieden sein. Es gab Enttäuschungen, die positiven Momente haben indes ein deutliches Übergewicht. Die Rückrunde startet in der kommenden Woche, wenn der KSV den KSC Niedernberg empfängt und die Stilarten in den einzelnen Gewichtsklassen geändert werden. So ein bisschen erinnert der Gegner des KSV Witten 07 am Samstag, der Namensvetter aus Seeheim in Hessen, an eine Wundertüte: Überraschenden und deutlichen Siegen folgten ebensolche Niederlagen. U.a. mussten die Ringer aus Kleinostheim, Burgebrach und zuletzt Mömbris-Königshofen geschlagen die Heimreise antreten – hingegen entführte der KSC Niedernberg zuletzt die Punkte beim 27:12 von der Bergstraße - wohl auch ein Zeichen der Ausgeglichenheit der Liga!

 

Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte wurde als Ziel der Bergsträßer vor Saisonbeginn ausgegeben. Der Tabellen-Sechste aus dem Vorjahr wollte vor allem auf Nachwuchskräfte wie Cihan Görgü, Carlos Cordon, Alexander Reimann, Florian und Christian Fischer sowie Rene Jünger und Tobias Bauer setzen, ein Gerüst aus der eigenen Jugend. Dazu stehen aber die starken und teilweise international erfolgreichen Letten Armands Zvirbulis, Imants Lagodskis, Eduards Kucepalovs und Laszlo Antunovits im Kader der Gäste, auch der Ungar Zoltan Lakatos ist eine Bank. Top-Athlet der Gäste ist Armands Zvirbulis, der bei der Weltmeisterschaft im letzten Monat in Istanbul Platz fünf und damit die Olympia-Qualifikation erreichte. Hier muss sich KSV-Coach Frank Weniger schon etwas einfallen lassen, um das bestmögliche Resultat für seine Mannschaft herauszuholen.

 

Ohnehin dürfte Weniger die Staffel zwangsläufig verändern müssen, denn ob Kevin van Rienen nach seiner Verletzung in der Vorwoche wieder fit sein wird, ist eher fraglich. Dazu hat er in der 55 kg-Klasse die Wahl zwischen Christian Heinrich und Yves-Heiko Gies. Im Halbschwergewicht war zuletzt Daniel Stein wieder dabei, der in der Serie lange verletzungsbedingt ausgefallen war. Der KSV Witten muss schon eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern, will er den Gästen Paroli bieten. Denn hier eine Wertung nicht mitgenommen, dort eine zu viel abgegeben – schon nimmt der Kampf einen anderen Verlauf als gewünscht. Das soll nach Möglichkeit nicht geschehen – wenn Witten als Aufsteiger mit einem Sieg und damit einem positiven Punktverhältnis aus der Hinrunde käme, wäre das schon fast sensationell! Mit einem engagierten Publikum im Rücken könnte dies vielleicht gelingen.

 

Übrigens trafen der KSV Witten und Seeheim zu früheren Zeiten schon in der 1. Bundesliga aufeinander: u.a. am 18.10.1975, als sich Witten mit 32:8 in Seeheim durchsetzte. Beim KSV waren damals Dieter Schlee, Horst Nettesheim, Horst Treml, Detlef Schmengler, Rainer Brockhoff, Hans-Joachim Klötzing, Detlef Englich, Hans-Günter Klein, Günter Kowalewski und Heinz Eichelbaum mit von der Partie. Detlef Englich kämpfe gegen den heutigen Gäste-Trainer Helmut Daum und mit Hans-Günter Klein war der Vater des heutigen KSV-Schwergewichtlers Mirko Klein dabei.

KSV Witten 2 in der Bezirksliga vor „Lackmus-Test“

Letztjähriger Oberligist KSV Gütersloh empfängt Tabellenführer

 

Vor einer echten Bewährungsprobe steht die junge Bezirksliga-Mannschaft des KSV Witten 07 am Samstag. Gastgeber der Ringer um die Mannschaftsführer Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel ist der KSV Gütersloh – ein Verein, der im Vorjahr noch in der Oberliga kämpfte und auf offiziellem Weg in die Verbandsliga abgestiegen war. Kurz vor Saisonbeginn zogen die Ostwestfalen dann ihre Mannschaft zurück und wurden vom Ringerverband NRW der Bezirksliga zugeordnet.

 

So bekam Witten sehr kurzfristig einen sehr ernsthaften Gegner im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg. Denn Gütersloh hat einige Ringer in den Reihen, die Erfahrungen in der Oberliga, sogar der 1. und 2. Bundesliga sammeln konnten. Da ist z.B. der Ex-Wittener Pasquale Cariglia, der mit dem KSV in Liga eins kämpfe, Moriz Lübking war mit Herdecke in der 2. Liga aktiv.

 

Zwar verloren die Gastgeber ihren ersten Kampf beim VfL Kemminghausen mit 26:28, doch das will nichts besagen. Der KSV ist ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze und will das möglichst auch über den Samstag hinaus noch sein. Da werden sich die Mannschaftsführer sicher Gedanken über die eine oder andere Verstärkung machen – es steht auf jeden Fall ein interessanter Vergleich in Ostwestfalen an!

11.10.11

 

Amazonen des KSV nahmen mit Erfolg an der Ladys Open in Köln-Mülheim teil -

Sechsmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze waren die Ausbeute

 

Am vergangenen Sonntag trafen sich in der Köln-Mülheimer Sporthalle „Bergischer Ring“ die Ringerinnen aus NRW, um ihre Sieger zu ermitteln. Ausrichter war der Ringerverband NRW, Veranstalter der AC Köln-Mülheim. Aus Sicht des KSV gestaltete sich das Freistil-Turnier wie folgt:

 

Bei der weiblichen Jugend trat in der 35-kg Klasse Melina Schmidt an, die ohne Gegnerinnen in dieser Gewichtsklasse kampflos Siegerin wurde.

 

Ebenso erging es in der 38-kg Klasse Lina Dussin. Auch sie wurde kampflos Siegerin in ihrer Gewichtsklasse. Beide Kämpferinnen stellten sich allerdings einem Freundschaftskampf zur Verfügung, den beide klar nach Punkten gewannen.

 

In der 60-kg Klasse trat Viviane Herda mit fünf weiteren Teilnehmerinnen auf die Matte. Im sog. "nordischen Turnier" hatten allerdings alle gegen Viviane das nachsehen.

 

Im ersten Kampf schulterte sie Nicola Liolios von der KSK Konk. Neuss in der zweiten Runde (6:0/2:0-SS). Im zweiten Kampf landete sie einen technisch-überlegenen Sieg (6:0/6:0) gegen Nicole Schulz vom AC Ueckerath. In Kampf Nummer Drei gab es abermals einen Schultersieg gegen Kristina Reyzvikh vom KSV Kirchlinde (7:0/5:0-SS), bevor im vierten Duell Saskia Rakete mit (2:1/6:0) nach Punkten besiegt wurde. Zum Abschluß wurde Maria Kathöfer vom SV Sende technisch überlegen (7:0/6:0) von der Matte gefegt. Gold für Viviane Herda.

 

weibliche Schüler:

 

In der 25-kg-Klasse (3 Tln.) gewann Elisabeth Rockholtz mit zwei Siegen die Goldmedaille. Zuerst besiegte sie ihre Vereinskameradin Jona Schmidt nach Punkten (8:0/3:3). Zur Ehrenrettung muss allerdings erwähnt werden, dass Jona Schmidt ganze zwei Kilogramm leichter war. Im zweiten Kampf wurde dann Lavina Eckhardt vom AC-Hörde mit (7:0/5:0) von der Matte gefegt. Die Silbermedaille gewann Jona Schmidt, die ebenfalls Lavina Eckhardt nach Punkten besiegte (4:1/8:0).

 

Dana Boric trat in der 29-kg-Klasse (3 Tln.) an. Auch sie machte kurzen Prozess mit ihren beiden Gegnerinnen. Debora Klötzsch vom SV Solingen wurde im ersten Kampf mit technischer Überlegenheit besiegt (10:0/10:0). Ebenso erging es Nureyda Karaarstan vom Gastgeber AC Köln-Mülheim. Sie verlor (0:6/0:7) technisch unterlegen nach Punkten. Gold für Dana Boric.

 

Rebecca Steckelbach trat in der 32-kg Klasse an, in der sie sich mit drei weiteren Gegnerinnen auseinandersetzen musste. Karolin Thiemann vom Tus Bönen 01 hatte gegen Rebecca nicht den Hauch einer Chance und verlor klar nach Punkten (0:9/0:6 TÜ). Auch Lena Kaiser vom TKSV Bonn-Duisdorf musste die Überlegenheit von Rebecca anerkennen (2:10/0:12 TÜ). Im dritten Kampf gegen Katja Martini vom Tus Bönen gewann jeder eine Kampfrunde. In der entscheidenden dritten Runde konnte Rebecca Steckelbach mit einer 8:2 alles klar machen und damit aufs oberste Treppchen steigen (3:4/12:4/2:8).

 

Dilara Bayrak, in der 35 kg-Klasse ringend, erkämpfte sich mit zwei Punktniederlagen gegen Mistra de Graat vom KSV Simson Landgraaf aus den Niederlanden (0:2/0:8) und Jona Klode vom AC Köln-Mülheim (0:1/0:1) und einem Punktsieg gegen ihre Vereinskameradin Claire Uhl (1:0/1:0) die Bronze-Medaille.

 

Claire Uhl, die in der 35-kg Klasse ihr erstes Turnier bestritt, zeigte tolle Techniken, von denen einige Punkte auf das Habenkonto der Gegnerinnen gebucht wurden. Trotzdem ist der vierte Platz mit den sehr knappen Niederlagen hoch zu bewerten.

 

Das Trainergespann Winfried und Sven Lutter und Attila Bayrak konnten mit der Tageausbeute recht zufrieden die Heimreise antreten.

11.10.11

 

Ex-Wittener im Einsatz in der 1. Ringer-Bundesliga - Eine Übersicht des siebten Kampftages

 

Am vergangenen Wochenende waren wieder einige ehemalige Wittener Erstliga-Akteure für Ihre neuen Vereine auf den Matten der 1. Bundesliga. Dazu hier einige Informationen, zunächst zur Gruppe West:

 

Der TKSV Bonn-Duisdorf besiegte überraschend das Spitzenteam des ASV Mainz 88 mit 22:13. Dabei besiegte Amiran Kartanov in der 55 kg-Klasse 3:0 gegen Suhrab Atalay, Sylvester Charzewski setzte sich gegen Wladimir Behrenhardt ebenfalls 3:0 durch (66 kg). Spitzenreiter RWG Mömbris-Königshofen kam gegen TSV Musberg zu einem klaren 25:10-Erfolg. Auf Seiten des TSV kämpfte Radoslav Marcinkiewicz gegen Peter Weisenberger und unterlag 2:3 (84 kg). KSK Neuss musste beim ASV Nendingen ran, dabei kamen Ex-Wittener auf beiden Seiten zum Einsatz. Sieger im Kampf zweier ehemaliger KSV-Athleten in der 60 kg-Klasse wurde Alexander Kostadinov gegen Sergey Skripka (3:0). Ilyas Özdemir setzte sich für den KSK technisch überlegen gegen Marco Schmid durch (4:0), Nendingen gewann 21:15. Eine Überraschung gelang dem KSV Köllerbach, der schlecht in die Saison gestartet war, beim 18:17-Sieg beim Deutschen Meister in Weingarten. Bei den Hausherren dabei: Adam Juretzko (74 kg), der sich technisch überlegen (9:3, 6:0, 6:0) über Alexander Geid durchsetzte. Ungeschlagener Spitzenreiter ist die RWG Mömbris-Königshofen mit 12 Punkten vor Köllerbach und Mainz mit jeweils 10 Punkten. Duisdorf belegt Rang sechs (5 Punkte), Neuss den siebten Platz (2 Punkte).

 

In der Ostgruppe kam es in Luckenwalde zur Spitzenbegegnung des 1. LSC gegen den KSV Aalen. Die Gäste setzten sich überraschend mit 19:16 durch – weil auch eher überraschend Mirko Englich seine erste Niederlage seit zwei Jahren im LSC-Trikot einstecken musste. In der 120 kg-Klasse unterlag er dem Deutschen Ex-Meister Ralf Böhringer mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Damit führen Burghausen und Aalen mit jeweils 10 Punkten die Tabelle an, gefolgt von Luckenwalde und Hallbergmoos mit 8 Punkten.

09.10.11

 

KSV erfüllt Pflichtaufgabe in Schaafheim - 23:15-Erfolg mit Highlights und Schock-Momenten

 

Mit 23:15 setzte sich der KSV am Samstagabend in der Kulturhalle zu Schaafheim gegen den dort von Ringer-Ikone Rifat Yildiz trainierten ASV durch. Um kurz nach Neun (20 Minuten Pause schon eingerechnet) war der Gastauftritt des KSV allerdings schon ziemlich früh beendet.

 

Für Christian Heinrich (55 kg) läuft es in dieser Saison noch gar nicht rund beim KSV. Gegen den Schaafheimer Nachwuchsringer Christian Kraus fand er nie wirklich in den Kampf und musste sich am Ende gar technisch unterlegen geschlagen geben. Mirko Kleins Gegner in der Königsklasse (120 kg) war eigentlich keiner – denn die Gastgeber boten hier einen Ringer mit Untergewicht (82 kg) auf. Dieser hätte aber mindestens 85 kg haben müssen – es darf maximal eine Gewichtsklasse darunter unterschritten werden – um zur Mannschaft zu zählen. Vier kampflose Punkte somit für die Gäste.

Ein erstes Highlight setzte dann der wuselige Georgier Akaki Kuntchulia (66 kg). Seinen Gegner Edvard-Sandor Vajda schulterte er nach nicht einmal einer Minute, einem sehenswerten Angriff an die Hüfte und anschließender gefährlicher Bodenlage. Daniel Stein konnte nach seiner Fußverletzung erstmals wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen (96 kg). Schaafheims Sandor Molnos hatte er in der ersten Runde gut im Griff, verlor dann allerdings die drei folgenden jeweils nach Punkten. Über eine Minute lang konnte er dabei sogar eine drohende Schulterniederlage in runde zwei abwenden. Im letzten Kampf vor der Pause ließ Ibro Cakovic (66 kg) gegen Jens Steiniger nichts anbrennen, gewann in drei Runden dominierend und verpasste die vier Mannschaftspunkte nur um eine technische Wertung. Erstmals in dieser Saison ging der KSV mit einer Führung in die Pause.

 

Die Freude darüber wurde allerdings gleich im ersten Kampf nach der Pause getrübt. Kevin van Rienen (84 kg) kugelte sich gleich zu Beginn des Kampfes die Schulter aus. Anwesende Sanitäter und KSV-Hilfs-Doc Emre Yilmaz konnten ihm diese allerdings nicht wie noch beim ersten Kampf in Niedernberg wieder einrenken. Somit musste der sehr umsichtige und nie auffallende Mattenleiter Thomas Knosp aus Urloffen den Kampf als Aufgabeniederlage für den KSV notieren. Für van Rienen ging es anschließend sogar noch ins nahe gelegene Klinikum. Auf den Schock ließ Alexander Storck (66 kg) dann aber gleich wieder ein Glanzlicht folgen. Mit Nils Böhm machte er ähnlich kurzen Prozess wie zuvor Kuntchulia und legte ihn nach nicht einmal einer Minute aufs Kreuz. Mesut Kayar (84 kg) hatte mit Marvin Stoeckel keine großen Probleme und setzte sich gegen diesen souverän und abgeklärt in drei Runden durch.

 

Für Jens Steffen (74 kg) läuft es in dieser Saison einfach nur phänomenal. Seinen Gegner beherrschte er in Runde eins und legte ihn nach 1.24 min. ebenfalls auf die Schultern. Damit stehen nach acht absolvierten Kämpfen bereits vier Schultersiege auf dem Konto des jungen Witteners. Im abschließenden Kampf setzte sich Rabbia Khalil in einem engen Kampf mit Viktor Parubtschischin auseinander. Beide gewannen je eine Runde, ehe der KSV-Athlet in einen sehenswerten Wurf des Gastgebers lief und direkt auf den Schultern landete.

 

Die rund 100 Zuschauer sahen bei diesem zügigen Erfolg der Gästestaffel einige sehenswerte Aktionen, die das Team um Coach Frank Weniger nun am kommenden Samstag gegen den KSV Seeheim auch in heimischer Halle zeigen möchte. Mit nunmehr 8:8 Punkten ist der KSV weiter im sicheren Mittelfeld beheimatet und hält dabei mit mehr als einem Auge den Kontakt zur Tabellenspitze.



Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Freistil 55 Christian Kraus J Christian Heinrich 23 4:0 3:1 4:1 7:0 05:16
Gr.-röm. 60 Edvard-Sandor Vajda EU Akaki Kuntchulia N 0:4 SS 1:4 00:54
Freistil 66A Jens Steiniger 23 Ibro Cakovic N6 0:3 PS 0:3 0:6 3:4 04:51
Gr.-röm. 66B Nils Böhm J Alexander Storck 23 0:4 SS 0:4 00:50
Freistil 74A Volkan Beyazkilic ND Jens Steffen 0:4 SS 0:6 01:24
Gr.-röm. 74B Viktor Parubtschischin Rabbia Khalil 4:0 SS 2:0 0:2 3:0 04:57
Freistil 84A Marvin Stoeckel 23 Mesut Kayar EU 0:3 PS 0:3 0:2 0:3 06:00
Gr.-röm. 84B Jonas Höreth 23 Kevin van Rienen 23 4:0 AS 0:0 00:37
Freistil 96 Sandor Molnos EU Daniel Stein 3:1 PS 2:5 4:0 2:1 1:0 08:00
Gr.-röm. 120   Mirko Klein 0:4 OG 0:0  
        15:23    

08.10.11

 

Bewegungs-Kindergarten des KSV mit neuer Übungsleiterin:

Dienstags mit Barbara, freitags mit Vanessa um 15.30 Uhr in der Ostermann-Halle

Stepp-Aerobic mittwochs um 17.30 Uhr

„Kinder brauchen Bewegung" – unter diesem Motto startete der KSV Witten im Jahr 2005 seinen „Bewegungs-Kindergarten". Eingeladen waren und sind alle, denen nicht egal ist,

-  ...dass ihr Kind noch keinen „Purzelbaum" kann ...

-  ...dass ihr Kind keinen Ball fangen kann ...

-  ...dass ihr Kind nicht auf einem Bein hüpfen oder rückwärts laufen kann ...

-  ...dass ihr Kind übergewichtig ist oder zu werden droht ...

 

Die Übungsgruppen für zwei bis sechsjährige Mädchen und Jungen wurden seinerzeit eingerichtet, weil Schulen und Kindergärten meist überfordert waren (und sind), die für Kinder wichtigen motorischen Grundfähigkeiten auszubilden.

Seitdem wird der Bewegungskindergarten sehr gut angenommen von Eltern und Kindern, jetzt gibt's aktuell eine Ergänzung im Bereich der Übungsleitung. Dienstags ist weiterhin Barbara im Einsatz, freitags wird sie nun unterstützt von Vanessa, die neu zum KSV gestoßen ist.

Zu den Sport- und Spielstunden – an beiden Tagen beginnt es um 15.30 Uhr in der „Ostermann-Halle", hinter der Wittener WerkStadt" – sind alle Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren eingeladen. Sie erfahren auf den weichen Matten, mit denen die Trainingshalle komplett ausgelegt ist, elementare Bewegungen und knüpfen erste soziale Kontakte. Mutter/Vater/Oma/Opa/Onkel/Tante usw. können / sollten zumindest zu Anfang dabei sein. Grundlegende Bewegungsabläufe wie krabbeln, gehen, laufen, springen, greifen, klettern, balancieren und vieles mehr probieren die Kinder gemeinsam aus. Freude und Spaß stehen dabei immer an erster Stelle.

Der KSV lädt alle interessierten Eltern mit ihren Sprösslingen zum unverbindlichen Besuch der Sport- und Spielstunde ein. Interessierte können sich auch donnerstags zwischen 18:30 und 20:00 Uhr im KSV Vereinsbüro (Tel. 02302 / 82425) oder unter www.ksv-witten.de informieren.

 

KSV-Stepp-Aerobic-Kurs jetzt mittwochs um 17.30 Uhr


Der KSV Witten 07 macht darauf aufmerksam, dass der Stepp-Aerobic-Kurs jeweils mittwochs um 17:30 Uhr in der KSV-Mannesmann-Halle (vor der Wittener WerkStadt) beginnt. Interessenten können unverbindliche Probestunden absolvieren, Informationen gibt's vor Ort bei Übungsleiterin Frauke.



08.10.11

 

KSV-Reserve wird von Kirchlinde nicht gefordert

Tabellenletzter „ergibt" sich beim 0:56 (!) kampflos

 

Am Freitagabend stellte sich der KSV Kirchlinde mit seiner 2. Mannschaft beim Tabellenführer der Bezirksliga, KSV Witten 2, vor. Die Dortmunder liegen ohne Punktgewinn am Tabellenende – und in der Ostermann-Halle wurde deutlich, warum. Nur vier Ringer wurden für die sieben Gewichtsklassen aufgeboten, und die ergaben sich dann noch fast ohne Gegenwehr. Acht Kämpfe gab es auf der Matte – sechs davon endeten mehr oder weniger schnell zugunsten der Hausherren auf Schultern. Lediglich Marcel Behrend, der 74 kg-Ringer der Gäste, schaffte es gegen Martin Tasev und Ebubekir Aksu über die Zeit, in jeweils drei Runden war er aber beide mal technisch unterlegen. Die Veranstaltung, die um 20.30 Uhr begann, war bereits gegen 21.00 Uhr beendet (!), so dass die etwa 80 Zuschauer noch die zweite Halbzeit des Fußball-Länderspiels der Deutschen Mannschaft in der Türkei mitbekamen.

Ohne Kampf kamen Diyar-Murat Dündar und Denis Rerich (55 kg), Phillip Paßlack und Benedetto Zito (60 kg) sowie Sven Lutter und Frederick Günzel (66 kg) zu je vier Zählern. Martin Tasev und Ebubekir Aksu (74 kg) gewannen durch technische Überlegenheit, mit je zwei Schultersiegen glänzten Ufuk Canli (84 kg), Tom Jacobs (96 kg) und Markus Blum (120 kg).

So mussten die bedauernswerten Dortmunder mit der Höchststrafe von 0:56 die Heimreise antreten, der KSV bleibt mit jetzt 14:0 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze der Bezirksliga. Einen Härtetest dürfte es am kommenden Wochenende geben, wenn die Staffel um die Betreuer Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel beim letztjährigen Oberliga-Aussteiger KSV Gütersloh antritt. Die Ostwestfalen haben einige Kämpfer in ihren Reihen, die Erfahrungen in der höchsten Landesklasse und sogar der Bundesliga sammelten. Auch wenn Gütersloh bereits einmal verlor – beim KSV Kemminghausen – dürfte dies die bislang schwerste Aufgabe für die Wittener Nachwuchsringer sein.



    KSV Witten II KSV Kirchlinde 1926 II  
F 55 A Dündar, Diyar-Murat (J) KL 04:00
G 60 A Paßlack, Phillip (J) KL 04:00
F 66 A Lutter, Sven KL 04:00
G 74 A Tasev, Martin (J) Behrend, Marcel (J) 04:00
F 84 A Canli, Ufuk (JND) Balkenhol, Benjamin SS 04:00
G 96 A Jacobs, Tom (J) Kruse, Heiko AS 04:00
F 120 A Blum, Markus Dahlbeck, Andreas SS 04:00
G 55 B Rerich, Denis (J) KL 04:00
F 60 B Zito, Benedetto (ND) KL 04:00
G 66 B Günzel, Frederik (J) KL 04:00
F 74 B Aksu, Ebubekir (JND) Behrend, Marcel (J) 04:00
G 84 B Canli, Ufuk (JND) Balkenhol, Benjamin SS 04:00
F 96 B Jacobs, Tom (J) Kruse, Heiko 04:00
G 120 B Blum, Markus Dahlbeck, Andreas SS 04:00
56 :00

06.10.11

 

KSV Witten will in Schaafheim Negativserie beenden (Sa., 8.10.)

Sieg beim Tabellen-Letzten ist Pflicht

Tabellenführer KSV 2 gegen KSV Kirchlinde 2 bereits am Freitag

(7.10., 20.30 Uhr Ostermann-Halle)



 

Wie der KSV Witten wurde auch der ASV Schaafheim im Jahr 2010 Oberligameister – in Hessen – und stieg in die 2. Bundesliga auf. Anders als die Ruhrstädter gelang den Ringern aus dem Bezirk Darmstadt-Odenwald bislang allerdings kein Erfolg in der neuen Umgebung.

Schaafheim ist eigentlich ein Traditionsverein – eigentlich: denn der ASV Schaafheim wurde 2008 neu gegründet, entstanden aus dem AV 1910 Schaafheim, der 2008 in die Insolvenz ging. Und gegen den AV kämpfte der KSV Witten bereits in der 1. Bundesliga, z.B. in der Saison 1997. Der Kampf in Schaafheim endete 21:6 für den KSV, der seinerzeit mit Fariborz Besarati, Jan Ulbrich, Christian Graupeter, Kadir Kurt, Torbjörn Kornbakk, Selami Akosman, Tobias Nettekoven, Ingo Manz und Dirk Winterfeldt antrat.

Der ASV Schaafheim geht – ebenfalls ähnlich dem KSV – mit nur einem kleinen Kader in die Saison. Vornehmlich Jugendringer aus dem eigenen Stall bilden heute den Kern der Mannschaft, der Altersdurchschnitt beträgt gerade mal 20,3 Jahre. Demnach ist das Ziel des Trainers Rifat Yildiz, selbst ehemaliger Welt- und Europameister und Silbermedaillengewinner der olympischen Spiele 1992 in Barcelona, die junge Mannschaft langfristig aufbauen und in der 2. Bundesliga Erfahrungen zu sammeln.

Das gelang bisher nur bedingt, denn der ASV konnte noch keinen Kampf in der neuen Klasse für sich entscheiden. Mit 0:14 Zählern steht der Aufsteiger allein am Tabellenende. Der KSV Witten hingegen startete glänzend mit drei Siegen, danach gab's aber nur noch Niederlagen. So soll die Begegnung in Hessen jetzt eine Wende einläuten, denn den angestrebten sicheren Mittelfeldplatz haben die Ringer um Coach Frank Weniger derzeit erst einmal aus den Augen verloren. Dass der nicht unrealistisch ist und noch erreicht werden kann, zeigen die teilweise doch recht knappen Ergebnisse des KSV. Allerdings halten sich hier Siege und Niederlagen durchaus die Waage – ein Zeichen für die Ausgeglichenheit dieser Gruppe. Kampfleiter ist Thomas Knosp aus Urloffen in Südbaden.

Der KSV setzt wieder einen Bus für die Fahrt nach Schaafheim ein – einige Mitfahrerplätze sind noch frei (Abfahrt: 14.15 Uhr Ostermann-Halle). Weitere Informationenen beim 2. KSV-Vorsitzende Thomas Altstadt.

KSV Witten 2 will gegen Kirchlinde 2 die Bezirksliga-Tabellenführung verteidigen

Erneut an einem Freitagabend (7.10., 20.30 Uhr Trainingszentrum Ostermann-Halle) steigt der Bezirksligakampf der Wittener Reservemannschaft gegen KSV Kirchlinde 2. Hier sind die Vorzeichen eindeutig: während die Dortmunder Vorstädter ohne Punktgewinn das Tabellenende zieren, liegt Witten ohne Punktverlust an der Spitze. „Meisterschaft und Aufstieg", hat die sportliche Leitung des KSV das Saisonziel eindeutig festgelegt. Das wird man nicht gerade gegen Kirchlinde aus den Augen verlieren. Die Gäste traten bislang mit einer weitgehend kompletten Mannschaft an, so dass zumindest ein unterhaltsamer Ringer-Abend bevorsteht. Denn das Betreuertrio Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel kann wieder aus dem Vollen schöpfen eine gleichermaßen junge wie kampfstarke Staffel aufbieten.





06.10.11

 

Internationaler Brandenburg Cup im Ringen (gr.-röm. Stil) in Frankfurt/Oder

 

Viviane Herda und Tom Jacobs gewinnen Bronze beim intern. Brandenburg Cup

Dreihundertvierundachtzig Ringerinnen und Ringer kämpften am Samstag und Sonntag in Frankfurt/Oder um Siege und Platzierungen. Auf insgesamt fünf Ringermatten wurde am Samstag gerungen, Sonntag während der Finalkämpfe nur noch auf drei. Die KSV-Ringer Tom Jacobs und Martin Tasev waren der Einladung des Ringerverbandes von NRW gefolgt und hatten sich mit weiteren Kämpfern von NRW auf den weiten Weg nach Frankfurt/Oder gemacht. Viviane Herda und Denis Rerich, ebenfalls Jugendliche vom KSV Witten 07, waren mit dem Jugendvorsitzenden Frank Bartel separat angereist.

Viviane Herda, die in der 56-kg Klasse im Freistil antrat, fand sich im A-Pool mit weiteren vier Kämpferinnen wieder. Zuerst traf sie auf Vanessa Storm vom AV JK Zella-Mehlis, die eine Punktniederlage gegen die Wittenerin nicht verhindern konnte (4:0/2:0). Im zweiten Kampf traf Herda auf die starke Selina Müller vom VfK Mühlenbach, die ihr eine knappe und zugleich bittere Punktniederlage zufügte (0:1/3:4). Denn mit dieser Niederlage im Pool, war „nur" das sogenannte kleine Finale um Platz 3 und 4 erreicht. Im dritten Poolkampf besiegte Viviane, Samanta Blum vom TuS Adelhausen klar mit 0:2/0:6 nach Punkten. Im kleinen Finale traf sie dann auf Tabea Lawnitzak vom SV Luftfahrt Berlin, die sie ohne große Mühe mit 6:0 und 4:0 nach Punkten abfertigen konnte. Bronze für Viviane Herda.

Denis Rerich, ein Youngster beim KSV Witten 07, bekam von seinem Trainer Kurt Schroer das Vertrauen, erstmalig an einem internationalen Turnier teilnehmen zu dürfen. Denis bedankte sich dafür im ersten Kampf gegen den Dänen Jonas Jacobsen vom Team Sylland mit einem Punktsieg (3:0/3:0). Im zweiten Kampf schulterte er überraschend Kai Rachwalski vom TSV Ehningen in Runde zwei. Im Kampf Nummer drei ging es dann abermals gegen einen Dänen vom Team Sylland, Marcus Vinther. Nach einer, wegen der höheren Wertung, knapp verlorenen ersten Runde (3:3) zog der Däne einen Kopfhüftzug, aus dem es für Rerich kein Entrinnen mehr gab. Im kleinen Finale gegen den Dänen Rasmus Borre, ebenfalls vom Team Sylland, konnte jeder jeweils eine Runde nach Punkten gewinnen, ehe es zu der entscheidenden Runde drei kam. Sie endete mit 2:2 für den Dänen, dem die höhere technische Wertung gelang, sodass für Denis Rerich nur der undankbare vierte Rang blieb. Trotzdem eine starke Leistung von Denis Rerich, der seinen Trainer nicht enttäuschte.

Bei den Kadetten trat der Vorjahressieger Martin Tasev in der 69-kg Klasse an, in der sich insgesamt 24 Teilnehmer tummelten. Deshalb wurde nach dem sogenannten k.o.-System gewertet. In den ersten beiden Kämpfen konnte Tasev sich gegen Christian Christensen vom Team Sylland und gegen Dustin Loser vom RSK Gelenau jeweils klar nach Punkten durchsetzen. Gegen den starken Polen Artur Solarek verliert Tasev die erste Runde klar mit 0:7 nach Punkten. In der zweiten Runde kam dann ein ausgewechselter Tasev aus der Ecke, der Solarek den Schneid abkaufte und mit 8:0 deklassierte. In der alles entscheidenden dritten Runde lag Tasev knapp nach Punkten zurück, und wurde kurz vor Beendigung des Kampfes durch eine Unachtsamkeit geschultert. Damit war das ersehnte Finale gegen den Europameister, Dawid Klimek aus Polen, geplatzt. Im kleinen Finale um Platz 3 und 5 gegen Adrian Kowalski aus Poznan (POL), gewannen beide Kämpfer jeweils eine Runde nach Punkten. In der entscheidenden dritten Runde kam es zu keiner technischen Wertung nach 1: 30 Minuten, was zur Folge hatte, dass der Kampfrichter Kowalski in die Bodenlage schickte. Trotz hefigen Bemühens gelang es Martin Tasev nicht, seinem Gegner eine Wertung abzunehmen. Nach zwei Minuten hieß es dann 1:0 für Kowalski und Rang 5 für den jungen Wittener, der sichtlich enttäuscht war.

Tom Jacobs, eine Stütze der Reserve-Mannschaft des KSV Witten 07, trat in der 85-kg Klasse an. Auch hier kam das k.o.-System zum Einsatz. Trotz eines knapp nach Punkten verlorenen ersten Kampfes (1:0/1:0) gegen den Modell-Athleten Mark Kjeap vom Dänischen Team Sylland, blieb Jacobs im Rennen, da Kjeap seinen nächsten Kampf gewann. Jacobs kämpfte im Finale um Platz 3 und 5 gegen Werner Liebner von der RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder, den er jeweils in beiden Runden nach Punkten besiegte (6:0/1:0). Das bedeutete Platz 3 für Tom Jacobs. In dieser Gewichtsklasse siegte Erik Thiele, der Sohn des ehemaligen KSV-Bundesliga-Ringers und Vize-Weltmeisters, Sven Thiele.

Am Sonntag, um die Mittagszeit endeten die Finals mit der Siegerehrung. Danach ging's die 650 km von Frankfurt zurück nach Witten.



05.10.11

 

KSV-Ehrenmitglied Karl-Ernst Rost geht es wieder besser

 

Am Montag, nach Ende des Zweitliga-Kampfes des KSV Witten, kam es auf der Haupttribüne der Husemannhalle zu einem Zwischenfall, der für einiges Aufsehen sorgte. Ein Mann war wohl gestürzt, lag auf den Stufen der Tribüne und wurde zunächst von der KSV-Ärztin Jutta Eck behandelt, ehe ein Notarzt-Team eintraf und die weitere Versorgung übernahm.

Bei dem Mann handelte es sich um das KSV-Ehrenmitglied Karl-Ernst Rost. Er war zu Fall gekommen – Ursache unklar. Er wurde ins Wittener Marien-Hospital eingeliefert, wo die ersten Untersuchungen ohne Ergebnis verliefen. Durch den Sturz zumindest gab es keine schwereren Verletzungen – jetzt wird nach der Ursache geforscht.

Der KSV Witten 07 wünscht seinem Ehrenmitglied baldige und vollständige Genesung, auf dass er die Kämpfe „seines KSV" bald wieder verfolgen möge!



04.10.11

 

Eine schwere Verletzung erlitt am vergangenen Wochenende der Wittener Ringer Daniel Schlemmer

 

Er zog sich einen Bruch der Augenhöhle zu – schlimm, aber es scheint noch glimpflich abgegangen zu sein. Schlemmer, beim KSV groß und erfolgreich geworden, besucht derzeit – gemeinsam mit seinem Vereinskameraden Nico Brunner – das Sportinternat in Frankfurt / Oder. Der Jugendmeister des Vorjahres wechselte in dieser Saison zum Ost-Zweitligisten „KG Küstenringer M-V" nach Rostock und hatte am vergangenen Wochenende einen Ligakampf bei KAV Mansfelder Land zu bestreiten. Dabei passierte es: bei der Vorbereitung mit dem Betreuer der KG zog er sich einen Bruch der Augenhöhle zu – eine Verletzung, die beim Ringen eigentlich nicht bekannt ist. Er kam ins Krankenhaus nach Plauen, Vater Frank Schlemmer holte ihn sofort nach Hause, er wurde in die Klinik Bergmannsheil in Bochum eingeliefert und operiert. Die Operation verlief erfolgreich, bleibende Schäden sind nach Auskunft von Frank Schlemmer nicht zu erwarten. In einigen Tagen soll er schon wieder daheim in Witten sein können.

Der KSV wünscht Daniel eine baldige Genesung, auf dass er bald wieder die Schule besuchen und auf der Ringermatte stehen kann!



03.10.11

 

KSV erleidet herbe Niederlage gegen KSC Hösbach -

Starke Mainfranken gewinnen beim 22:11 zu hoch

 

Die Englische Ringer-Woche fand für den KSV in der 2. Ringer-Bundesliga kein happy end: zuerst gab es die unglückliche Heimniederlage gegen Burgebrach (17:18), dann war auch beim TSV Gailbach am Freitag mit 12:22 nichts zu gewinnen. Schließlich hatte der starke KSC Germania Hösbach am „Tag der Deutschen Einheit“ das bessere Ende in der Wittener Husemannhalle für sich – die Ringer von Coach Frank Weniger mussten beim 11:22 die gute Leistung der Ringer aus Mainfranken anerkennen.

Erster Sieg für Mirko Klein

Witten und Hösbach blicken auf eine gemeinsame Bundesliga-Historie zurück – in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war der KSV stets überlegen. Diesmal ein anderer Verlauf. Von Beginn an setzten sich die Gäste gut in Szene und sammelten Punkt um Punkt für ihre Farben. Einige KSV-Ringer schienen dabei mental nicht immer auf der Höhe – Punkte wurden leichtfertig und unnötig abgegeben, mögliche Zähler ließ man liegen. So schien es lange Zeit ein Debakel zu geben, erst die abschließenden Wittener 74 kg-Akteure konnten eine Ergebniskorrektur vornehmen.

 

In der ersten Begegnung stand Yves-Heiko Gies dem Hösbach-Ringer Niklas Dorn eigentlich nicht viel nach – das Resultat von 1:12 spiegelt den Kampfverlauf nicht wirklich wider. Am Ende riskierte der Wittener (zu) viel und gab die Punkte zum technischen Sieg des Gastes ab (0:4).

 

Positiv diesmal dagegen Mirko Klein, der sich in der 120 kg-Klasse mit dem Ungarn Zsolt Dajka auseinander setzte. Der Wittener setzte am Ende nach und wurde so verdienter 3:1-Sieger (3:5). Zu einem Eklat kam es dann fast in der 60 kg-Klasse, als Akaki Kuntchulia nach anfänglicher 2:0-Führung gegen Timur Seidel in Runde vier die dritte Verwarnung von Kampfleiter Sükrü Cakmak (Heusweiler / Saarland) wegen Beinarbeit erhielt. Die Wittener Zuschauer (und der KSV-Ringer) sahen das ganz anders und machten ihrem Unmut lautstark Luft. Statt zumindest zwei Zähler mitzubringen, musste Akaki gleich derer vier abgeben (3:9).

 

In der 96 kg-Klasse überraschten die Gäste, denn statt den amtierenden Deutschen Meister und EM-Dritten Kevin Schwäbe brachten sie hier Gabriel Seregelyi, der den KSV-Nachwuchsmann Ufuk Canli schnell auf die Schultern legte (3:13). Im letzten Kampf vor der Pause (66 kg) musste sich Ibro Cakovic‘ einem cleveren Tim Müller beugen – drei knappe Rundengewinne reichten für den Hösbacher zum 3:0 (3:16). Ähnlich die erste Begegnung im zweiten Kampfabschnitt (84 kg), als sich Kevin van Rienen nach drei äußerst knappen Runden gegen Niklas Schäfer 0:3 geschlagen geben musste (3:19).

 

Alexander Storck war es vorbehalten, den zweiten KSV-Sieg zu erkämpfen. Der 66 kg-Klassiker konnten gegen Daniel Hugo allerdings keinen aktiven Punkt erzielen, so dass am Ende nur ein 1:0 für Witten verbucht werden konnte (4:19).

 

96 kg-Meister Kevin Schwäbe hatte für die 84 kg-Klasse abtrainiert und traf hier auf KSV-Ass Mesut Kayar. Der lieferte einen beherzten Fight ab und hatte den Hösbacher am Rande eine Niederlage – allerdings nur am Rand. Beim 2:2, 0:1 und 2:3 hatte der KSC-Ringer das bessere Ende und 3:0 Punkte für sich und seine Mannschaft (4:22) – trotzdem ein feiner Kampf von Kayar.

 

Den 74 kg-Athleten des KSV Witten war es zu verdanken, dass der Schluss halbwegs versöhnlich war und nochmals Stimmung aufkam. Zunächst ging Jens Steffen wie gewohnt engagiert zu Werke, hatte Simon Sauer im Kampfverlauf mehrfach am Rande der Schulterniederlage und drückte seinen Kontrahenten nach dreieinhalb Minuten beim Punktstand von 12:1 auf beide Schultern. Durch diese vier Zähler verbesserte sich Witten auf 8:22. Rabbia Khalil zeigte anschließend gegen Benjamin Metz tollen Einsatz, als er den entscheidenden Siegpunkt wenige Sekunden vor Ende der dritten Runde erzielte – 3:0 für ihn und den KSV – 11:22 im Endergebnis.

 

Die letzten Ergebnisse sind nun ein wenig ernüchternd für Ringer und Verantwortliche des KSV, die so bravourös in die Serie gestartet waren. „Wir sind der Aufsteiger – und das hat man heute gemerkt“, war man sich am Ende einig. Am kommenden Wochenende geht die Reise nun nach Schaafheim – gegen den sieglosen Tabellen-Letzten ASV soll dann ein Sieg her, um den Trend der „Englischen Ringer-Woche“ zu unterbrechen und den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle nicht zu verlieren.

02.10.11

 

KSV Witten empfängt KSC Hösbach am „Tag der Deutschen Einheit“ (Montag 3.10., 15.00 Uhr, Husemannhalle) Teil 2 der „Englischen Ringer-Woche“

 

Englische Ringer-Woche für den KSV und die Ringer-Bundesliga: nachdem am Freitag (30.9.) die Begegnung beim TSV Gailbach in Aschaffenburg ausgetragen wurde, geht es schon am „Tag der Deutschen Einheit“ (Montag, 3.10., 15 Uhr) für die Ringer um Coach Frank Weniger weiter: sie empfangen den KSC Germania Hösbach, einen weiteren Verein aus dem Großraum Aschaffenburg. Und am folgenden Samstag (8.10.) steht Teil 3 der langen Ringer-Woche an, wenn der ASV Schaafheim Gastgeber der Wittener sein wird.

Witten und Hösbach blicken auf eine gemeinsame Bundesliga-Historie zurück. Ende der achtziger Jahre kämpften Ringer des KSC in einer Kampfgemeinschaft mit SV Aschaffenburg-Damm in der ersten Liga, in der Saison 1991 dann der KSC Hösbach allein. Witten gewann seinerzeit 18:10,5

 

Soviel zur Geschichte beider Vereine, die sich jetzt in der 2. Bundesliga wieder treffen. Die Gäste aus Bayern, die – an der Landesgrenze zu Hessen beheimatet – dem Hessischen Ringer-Verband angehören, machten in den letzten Jahren – 2007 bis 2010 – durch nationale Titel ihrer Schüler- und Jugendmannschaften auf sich aufmerksam. Aus diesem Fundus stammt auch der Top-Athlet der Gäste, der amtierende Deutsche Meister und EM-Neunte Kevin Schwäbe (96 kg). Für die Liga ist er eigentlich „überqualifiziert“ – für sein Team eine sichere Bank. Auch Timur Seidel (60 kg) und Gabriel Seregelyi (84 kg) gehören zu den herausragenden Ringern des Gäste-Teams, sie kämpften für Mainz bzw. Köllerbach bereits in der ersten Liga. Trainer des KSC sind Jens Gündling, in Hessen auch Landestrainer, und Jens Genßler, beide ehemalige deutsche Spitzenringer und Bundesliga-Akteure in verschiedenen Vereinen aus dem Aschaffenburger Raum.

 

Der KSC Hösbach, bis zum Wochenende mit 4:6 Zählern in der Zweitliga-Tabelle verzeichnet, kamen bis dato nur zu einem Erfolg auf der Matte (gegen ASV Schaafheim). Der KSV Seeheim verlor daheim 0:40 gegen die Germanen, man ließ Meister Kevin Schwäbe leer laufen – und so standen für Seeheim nur noch vier statt der fünf vorgeschriebenen deutschen Ringer auf der Matte. Seeheim legte Protest beim DRB ein, um den auf der Matte mit 25:14 gewonnenen Kampf noch gutgeschrieben zu bekommen.

 

Der bisherige Saisonverlauf zeigt: jede Mannschaft dieser Gruppe Mitte kann wohl jede besiegen. Daher ist auch diese Begegnung völlig offen, Spannung ist mit Sicherheit angesagt. Der KSV wünscht sich einen besseren Start als im letzten Heimkampf gegen Burgebrach, als man nach den ersten vier Einzelkämpfen mit 2:14 zurücklag und die Aufholjagd beim 17:18 endete. Das wird schwer, denn mit Timur Seidel und Tim Müller in den unteren und Kevin Schwäbe und dem Ungarn Zsolt Dajka in den oberen Klassen sind die Gäste gerade da wieder stark besetzt. Hier muss der Knoten bei den KSV-Akteuren einfach mal platzen, um auch schon vor der Halbzeit-Pause die zum Sieg notwendigen Punkte für ihre Mannschaft zu sammeln. Kampfrichter ist Sükrü Cakmak aus Heusweiler im Saarland.

 

KSV Witten 2 reist nach Ostwestfalen

Erst am Abend des Feiertages (3.10., 19.30 Uhr) findet die Bezirksliga-Begegnung des KSV Witten beim SV Sende statt. Die Ostwestfalen stehen (Stand vor der Samstag-Begegnung beim KSV Gütersloh) mit ausgeglichenem Punktverhältnis im Tabellen-Mittelfeld, die KSV-Reserve führt noch ohne Punktverlust die Liga an. Sie hat das Saisonziel „Aufstieg“ ausgegeben – und der dürfte nach heutigem Stand vor allem mit Oberliga-Aussteiger Gütersloh, Kemminghausen und Essen-Dellwig 2 ausgekämpft werden.

 

Die Wittener sind in dieser Begegnung wieder favorisiert – die Ringer um die Mannschaftsführer Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel werden sich das Heft beim SV Sende wohl nicht aus der Hand nehmen lassen.

 

Schon am darauf folgenden Freitag (7.10., 20.30 Uhr Trainingszentrum Ostermann-Halle) bestreiten die KSV-Reservisten die nächste Liga-Begegnung, wenn sich Tabellen-Schlusslicht KSV Kirchlinde 2 vorstellt.

01.10.11

 

KSV verliert unter Wert beim TSV Gailbach – 12:22 sorgt dennoch nicht für Unmut

 

Bedingt durch einen langen und nervenzehrenden Stau bei der Anreise machten die KSV-Athleten den Traum der Gastgeber von einem Sieg an der Waage zunichte, indem sie es ganze sechs (!) Minuten vor Wiegetermin in die Gailbacher Halle schafften. Ein solches Finish sollte ihnen allerdings beim dann folgenden Zweitligakampf nicht gelingen.

 

So war es an Yves-Heiko Gies, der für die Ruhrstädter den ersten 55-er Sieg der Saison nach Hause holen sollte. Gegen Gailbachs Tom Wünsch gelang ihm dies mit einem tollen Kampf, der auf Biegen und Brechen am Ende von Gies in fünf Runden gewonnen werden konnte. Markus Blum sprang für den verhinderten Mirko Klein in der Königsklasse ein, machte seine Sache beim 0:3 gegen Sebastian Rüppel richtig gut und stand sogar dicht am Rande eines Rundengewinns. Der weiterhin im ungeliebten klassischen Stil ringende Georgier Akaki Kuntchulia sah sich Gailbachs sperrigem Svetoslav Neychev gegenüber. Allerdings gelang dem wuseligen Wittener hier ein toller Kampf. In nur einer Bodenrunde gab Kuntchulia Wertungen ab. Wohl auch dadurch bedingt, dass der sonst sehr umsichtige Mattenleiter den Bodenkampf anpfiff, als Neychev den Wittener bereits hochgehoben hatte.

Für den weiterhin verletzten Daniel Stein sprang mit Ufuk Canli ein weiterer Helfer aus der zweiten Mannschaft ein. Auch er machte gegen Routinier Damian Patalong einen guten Kampf und nahm diesem in der dritten Runde sogar eine Wertung ab. Am Ende war es nur ein Punkt der für seinen Gegner zur technischen Überlegenheit reichte. Im letzten Kampf vor der Pause fand der in den letzten Wochen stark aufringende Ibro Cakovic gegen Sascha Büchner nicht so recht in den Kampf und so stand es 6:13 aus Sicht der Gäste zur Pause. Sicherlich noch im Rahmen, bedenkt man doch die Rückstände, die der KSV in den ersten Kämpfen aufholen konnte.

 

Den Beginn in Runde zwei machte Kevin van Rienen. Gegen den total passiv eingestellten Florian Priebe gelang ihm ein glatter 3:0-Erfolg. Alex Storck war gegen Ilhan Myumunov in allen drei Runden der leicht passivere Athlet. Der leicht überheblich ringende Gastgeber konnte Storck zwar in jeder Runde ausheben, große Wurfaktionen ließ er allerdings nicht folgen. Am Ende ein dünnes 3:0 für die Gastgeber. Wollte der KSV hier noch Punkte mitnehmen, so musste Mesut Kayar gegen Vlad-Bogdan Boeriu schon einen Sieg einfahren. Dieser lauerte jedoch im gesamten Kampf nur auf Konter und setzte sich gegen Kayar mit Hilfe von Spaltgriffen immer wieder zur Wehr. Der Wittener gab hier zwei ebenfalls umstrittene Wertungen ab und unterlag am Ende dem konditionell stark abbauenden Boeriu mit 0:3. Der Gesamtkampf war entschieden, allerdings wollten Jens Steffen und Rabbia Khalil noch zur Punkteverbesserung beitragen.

 

Steffen gelang dies in drei Runden routiniert gegen Tobias Vogt. Khalil hingegen kam gegen den kompakt stehenden Sebastian Höglmeier nicht zum Zug und unterlag im Abschlusskampf mit 0:3. Im ein oder anderen Kampf wäre sicherlich noch ein Rundengewinn mehr drin gewesen, am Ende stand jedoch mit 22:12 ein etwas zu hoch ausgefallener, wenn auch verdienter Sieg für den TSV Gailbach auf der Punktetafel.

 

Schon am kommenden Montag (03.10., 15 Uhr, Husemannhalle) gilt es nun für die Mannen von Frank Weniger im Heimkampf gegen Hösbach wieder auf ein positives Punktekonto hinzuarbeiten.



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