Aktuelles - September 2011

30.09.11

 

KSV-Reserve ohne Probleme beim 40:16-Sieg gegen Germania Altenessen

 

Vor 80 Zuschauern gewann die KSV-Reserve in der Ostermannhalle ohne Probleme. Damit bleibt das Team weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze der Bezirksliga.

    KSV Witten 07 II Germania Altenessen    
F 55 A Dündar, Diyar-Murat (J) Zöllmann, Alexander ÜG 04:00
G 60 A Zito, Benedetto (ND) Lukassen, Markus SS 04:00
F 66 A Lutter, Sven Kutsch, Marc SS 04:00
G 74 A Demirel, Abdullah (J) KL 04:00
F 84 A Aksu, Ebubekir (JND) Lantermann, Kevin SS 00:04
G 96 A Lenk, Jörg Rolf KL 04:00
F 120 A Kummerhofe, Manuel KL 00:04
G 55 B Dündar, Diyar-Murat (J) Zöllmann, Alexander ÜG 04:00
F 60 B Zito, Benedetto (ND) Lukassen, Markus SS 04:00
G 66 B Lutter, Sven KL 04:00
F 74 B Demirel, Abdullah (J) Kutsch, Marc 04:00
G 84 B Aksu, Ebubekir (JND) Lantermann, Kevin SS 00:04
F 96 B Lenk, Jörg Rolf KL 04:00
G 120 B Kummerhofe, Manuel KL 00:04
           40:16

30.09.11

 

Der Commander wird rund – Adam Juretzko feiert heute seinen 40. Geburtstag

 

Am heutigen 30.September feiert ein großer Wittener Kämpfer seinen 40. Geburtstag. Adam Juretzko, in Fachkreisen auch nur als „Commander“ bekannt und inzwischen in Diensten des Meisters SV Germania Weingarten, feierte sein Debüt als Bundesliga-Ringer am 07.01.1989 beim KSV. Damals ging es für ihn in Goldbach gegen den bärenstarken Rifat Yildiz auf die Schultern. Allerdings hat er sich in seiner Karriere noch eine durchaus positive Bilanz erkämpfen können.

 

Als einer der „Hall of Famer“ beim KSV gelangen ihm bei insgesamt 187 Bundesliga-Einsätzen grandiose 142 Siege. Dabei setzte er sich u. a. mit deutschen Bundesligagrößen wie Pasquale und Claudio Passarelli, Peter Behl, Guido Dickmeis, Mario Büttner, Ryszard Wolny, Artur Alexanian, Max Schwindt, Jan Fischer, Konstantin Schneider und seinem Dauerkonkurrenten Janis Zamanduridis auseinander.

 

Im Jahr 2000 kehrte Adam dem KSV den Rücken, um sein Glück beim VfK Schifferstadt zu versuchen. Dies auch recht erfolgreich. Scheiterte er 1999 mit dem KSV im Finalkampf gegen Aalen, so konnte er mit den Pfälzern in seiner Zeit beim Traditionsclub gleich dreimal die Meisterschaft über die Ostalb-Bären feiern.

 

2006 dann die Rückkehr ins KSV-Trikot - im Mai 2008 dann sogar die Übernahme des Traineramtes beim KSV. Es sollte die letzte Saison sein, die der KSV im Oberhaus verbringt. Adam hingegen fühlte sich weiterhin fit für Erstliga-Kämpfe und ringt seitdem weiterhin erfolgreich bei den Germanen aus Weingarten.

 

Lieber Adam, wir wünschen dir zum heutigen runden Geburtstag alles erdenklich Gute, Glück und vor allen Dingen Gesundheit. Auf das wir dich noch oftmals in der Husemannhalle begrüßen können.

 

Deine KSV-Familie

27.09.11

 

KSV Witten reist zum Tabellen-Zweiten TSV Gailbach  - Kampf findet bereits am Freitag statt (30.9., 20.30 Uhr Sporthalle Glaserstraße, Aschaffenburg) - KSV-Bus startet um 15.15 Uhr an der Ostermann-Halle


Bereits am Freitag (30.9.) steht die nächste Prüfung für das Zweitliga-Ringerteam des KSV Witten 07 an: Der Tabellen-Zweite TSV Gailbach (8:4 Punkte) ist in Aschaffenburg Gastgeber der Ruhrstädter (Tabellen-Vierter mit 6:4). Nach dem bravourösen Start mit zwei Siegen hatten die Weniger-Schützlinge zuletzt zweimal das Nachsehen, am letzten Samstag hauchdünn bei der vermeidbaren Heimniederlage gegen Burgebrach.

 

Ob das verlorene Terrain gerade gegen Gailbach wettgemacht werden kann, ist eher fraglich. Denn nachdem die Mainfranken im Vorjahr dem Abstieg gerade so entrinnen konnten (nur ein Punkt mehr als Absteiger Krefeld), haben sie sich in der laufenden Saison bislang stark präsentiert. Lediglich gegen die Bundesliga-Reserve von Mömbris-Königshofen kassierten sie eine Niederlage, gegen Hösbach, Schaafheim, Seeheim und zuletzt in Niedernberg konnten sich die TSV-Athleten mehr oder weniger deutlich behaupten. Ein Grund wohl, dass mit Svetoslav Neychev und Sascha Büchner zwei Erstliga-Akteure vom Bundesliga-Aussteiger ASV Hof an den Main wechselten. So kann der TSV einen ausgeglichenen Kader ohne wirkliche Schwachstellen aufbieten.

 

Auf der anderen Seite hat es sich gezeigt, dass die Liga offensichtlich sehr ausgeglichen ist – fast jede Mannschaft kann jede besiegen. Das ist durchaus reizvoll, denn so werden die Karten in jeder Begegnung neu gemischt. Ein gutes Resultat wäre eine gute Eigenwerbung für den nächsten Heimkampf des KSV, der bereits am Tag der Deutschen Einheit (Mo., 3.10., 15 Uhr in der Husemannhalle) stattfindet.

 

Für die Begegnung am Freitag in Gailbach setzt der KSV Witten wieder einen Bus ein, der um 15.15 Uhr ab Trainingszentrum Ostermann-Halle abfährt. Anmeldungen nimmt der KSV-Vize Thomas Altstadt entgegen.

 

KSV-Reserve zeitgleich in der Ostermann-Halle gegen Germania Altenessen -  Wittener sind favorisiert (Fr., 30.9., 20.30 Uhr)

 

Die „Erste“ tritt am Freitagabend um 20.30 Uhr in Aschaffenburg an, die „Zweite“ tut es ihr gleich und kämpft um diese Zeit – allerdings auf heimischer Matte in der Ostermann-Halle – gegen den Essener Traditionsverein Germania Altenessen. Die 2. Mannschaft des KSV Witten steht unbesiegt an der Tabellenspitze, die Essener konnten bislang erst zwei Zähler verbuchen. So scheint die Rollenverteilung recht klar.

 

Interessant auf jeden Fall: bei den Gästen wird wohl der Ex-Wittener Ralf Angenendt mitwirken, der in der Saison 1986 als jugendliches Talent einige Kämpfe für den KSV in der Bundesliga bestritt.

26.09.11

 

„Deutsche Grappling-Liga“ gastiert erneut in Witten - „Taifun Luta Livre“ vor Titelverteidiger Sparta Essen

 

Erneut machte die „Deutschen Grappling-Liga“ mit ihrer Division 2 (West) Station in der Ruhrstadt: Am Samstag kämpften sechs Mannschaften in der Husemannhalle um die Teilnahmeplätze für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft, quasi als „Vorkämpfe“ zur Bundesliga-Begegnung des KSV gegen TSV Burgebrach. Bereits die erste Runde der Liga war am Osterwochenende auch in Witten, seinerzeit m KSV-Trainingszentrum Ostermann-Halle, ausgetragen worden. Als Gastgeber beider Turniere fungierte der KSV Witten, KSV-Vize Oliver Oelrich war als Ressortleiter der Division für die Organisation mit verantwortlich.

 

Seit einigen Jahren wird diese Kampf-Mischform auch in Deutschland betrieben. Elemente des Ringkampfes, Judo, Jiu-Jitsu, Sambo und Luta Livre sind im „Grappling“ enthalten, das Ziel heißt, den Gegner mittels Hebel- oder Würgegriffe zur Aufgabe zu zwingen. Hört sich gefährlich an – ist es tatsächlich aber gar nicht. Wenn nötig, wurde der Kampf vom Kampfrichter schnell beendet, ehe es zu gesundheitlichen Schäden kommen konnte. So waren die eingesetzten Sanitäter denn auch arbeitslos.

 

Sechs Teams aus NRW hatten sich auf der Bundesliga-Matte des KSV Witten eingefunden: Taifun Luta Livre aus Düsseldorf ging als Tabellenführer ins Rennen, gleichauf mit den Spartanern aus Essen. Daran änderte sich auch am Samstag nichts: in einem hochklassigen und dramatischen Kampf setzten sich die Düsseldorfer gegen Sparta durch – knapper, als es das Ergebnis von 18:10 besagt. Dritte Kraft waren die Ruhrpott Lutadores, die sich gegen Taifun ebenfalls eine lange Zeit offene Partie lieferten und erst am Ende mit 11:18 unterlagen.

 

Dagegen fielen die Mannschaften von Ferrari Jiu Jitsu Köln, das Andyconda Team Köln und Fighter's Choice Rhein-Ruhr etwas ab und nahmen nur die unteren Tabellenränge ein. Etwa 150 Zuschauer, die meisten „Supporters“ ihrer Teams, verfolgten die vierstündige Veranstaltung, die nicht die letzte dieser Art in Witten gewesen sein soll.

 

Die Ergebnisse: Andyconda - Fighters Choice 25:3, Ferrari JJ - Ruhrpott Lutadores 19:20, Taifun LL - Sparta 18:10, Fighters Choice - Ferrari JJ 10:23, Taifun LL - Ruhrpott Lutadores 18:11, Andyconda - Sparta 5:23

 

Die Abschluss-Tabelle: 1. Taifun LL 10 Punkte,2. Sparta 8, 3. Ruhrpott Lutadores 6, 4. Ferrari JJ 4, 5. Andyconda 2, 6. Fighters Choice 0

 

Bilder von diesem Event gibt es in unserer Bildergalerie.

26.09.11

 

KSV-Reserve ohne Probleme beim 45:11 beim VfK Lünen-Süd 2 -

Witten weiter ohne Punktverlust an der Tabellenspitze

 

Auch am vierten Kampftag der Bezirksliga zeigte sich die 2. Mannschaft des KSV Witten 07, durch einige Gastringer des KSV Erkenschwick verstärkt, beim Reserveteam des Verbandsligisten VfK Lünen-Süd unverwundbar. Vier Kämpfe, vier Siege, 8:0 Punkte und 176:48 Punkte lautet die überzeugende Bilanz der Betreuer Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel.

 

Dabei kamen die Gastgeber den Wittenern am Sonntagnachmittag entgegen, als sie sowohl die 55 kg- als auch 120 kg-Klasse nicht besetzen konnten. So kamen Diyar-Murat Dündar, Denis Rerich (55 kg) und Markus Blum (120 kg) kampflos zu den Punkten. Das Optimum von acht Punkten in zwei Begegnungen schafften Ebubekir Aksu (84 kg) und Tom Jacobs (96 kg). Jeweils einen Sieg mit 4:0 erzielten Martin Tasev und Yves-Heiko Gies, Sven Lutter schaffte einen Punktsieg mit 3:0. Lediglich Phillip Paßlack (60 kg, 0:4) und Benedetto Zito (60 kg, 2:3) mussten sich geschlagen geben.

 

Die nächste Begegnung bestreitet die KSV-Reserve bereits am Freitagabend (30.9.) um 20.30 Uhr in der Ostermann-Halle, wenn sich Germania Altenessen vorstellt. Am Feiertag, Montag, 3.10. reist die Mannschaft nach Ostwestfalen zum SV Sende.

  VfK Lünen-Süd II KSV Witten 07 II  
55 A Dündar, Diyar-Murat (J) KL 0:4
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
60 A Kalabalik, Bilge (ND) Paßlack, Phillip (J) SS 4:0
  Runden: 7:3, 3:1, [3]:3 — Σ:(13:7), Δ:6
66 A Aytas, Hakan (JND) Lutter, Sven PS 0:3
  Runden: 0:5, 0:1, 0:1 — Σ:(0:7), Δ:7
74 A Kalabalik, Selman (ND) Tasev, Martin (J) SS 0:4
  Runden: 0:7, 0:4 — Σ:(0:11), Δ:11
84 A Dogan, Ali (ND) Aksu, Ebubekir (JND) 1M. 0:4
  Runden: 2:4, 0:5, 0:4 — Σ:(2:13), Δ:11
96 A Tautz, Michael Jacobs, Tom (J) SS 0:4
  Runden: 0:2 — Σ:(0:2), Δ:2
120 A Blum, Markus KL 0:4
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
55 B Rerich, Denis (J) KL 0:4
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
60 B Kalabalik, Bilge (ND) Zito, Benedetto (ND) PS 3:2
  Runden: 3:1, 3:1, 2:7, 0:5, [1]:1 — Σ:(9:15), Δ:6
66 B Obst, Ulrich Gies, Yves-Heiko (J) 0:4
  Runden: 0:7, 0:4, 2:7 — Σ:(2:18), Δ:16
74 B Ertas, Burak (J) Demirel, Abdullah (J) SS 4:0
  Runden: [2]:2 — Σ:(2:2), Δ:0
84 B Dogan, Ali (ND) Aksu, Ebubekir (JND) 1M. 0:4
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
96 B Tautz, Michael Jacobs, Tom (J) 0:4
  Runden: 0:7, 0:6, 0:6 — Σ:(0:19), Δ:19
120 B Blum, Markus KL 0:4
          11:45
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0

24.09.11

 

Burgebrach entführt die Punkte aus dem Ruhrgebiet –
KSV unterliegt knapp mit 17:18 nach packender Aufholjagd


Packend und spannend war es für die Besucher des Zweitliga-Kampfes zwischen dem KSV Witten 07 und dem TSV Burgebrach. Diesmal sahen die rund 400 Zuschauer allerdings kein Happy-End für die Kämpfer von Trainer Frank Weniger.

 

Den grippegeschwächten Yves-Heiko Gies vertrat Christian Heinrich in der leichtesten klasse. Hier konnte er gegen Stoyko Rusev, bulgarischer Ex-KSVer in Diensten der Gäste, allerdings die Schulterniederlage in Runde Zwei nicht abwehren. Mirko Klein holte wieder einmal einen Rundenerfolg gegen Burgebrachs Schwergewicht Jens Brosowki. Dieser sammelte allerdings die anderen drei Runden und gewann so mit 3:1. Einen packenden Kampf auf Augenhöhe gab es dann zwischen Akaki Kuntchulia und Dragos Cimpanu zu bestaunen. Die Beinarbeit des Gästeringers blieb hier ohne Folgen und so konnte auch hier der kleine Georgier in Diensten des KSV nur eine Runde mitbringen.

 

Für den weiterhin an einer Fußverletzung laborierenden Daniel Stein sprang diesmal Ufuk Canli aus der zweiten Mannschaft ein. Gegen Ahmed Mehmedov wehrte sich der KSV-Nachwuchsringer – zudem auch noch 11 kg leichter – nach Kräften, musste aber in der dritten Runde die Klasse seines Gegners in Form einer Schulterniederlage anerkennen. Somit war es an Ibro Cakovic, den Gesamtstand für den KSV zur Pause etwas erträglicher zu gestalten. Gegen Pascal Marechal ging Heimkehrer Cakovic forsch zur Sache und fertigte den Gast in drei Runden technisch überlegen ab. Mit 6:14 sollte es in den zweiten Kampfabschnitt gehen.

Zur Aufholjagd startete Kevin van Rienen gegen Dragutin Dukic. Beide standen sich in einem ausgeglichenen Clinch gegenüber, in dem der Gast dreimal arg knapp mit 1:0 die Oberhand behielt. Alex Storck wusste dann gegen Philipp Glücker, wie er die nötigen Punkte zu sammeln hatte. Am Ende hatte der Burgebracher Glück, dass sowohl die Zeit zum technisch überlegenen Punktsieg für Storck knapp wurde und er auch nicht vom Mattenleiter mit der eigentlich fälligen dritten Passivitätsverwarnung von der Matte geschickt worden war. Gegen Michael Giehl fing sich Mesut Kayar in der ersten Runde zweimal einen Konter ein und unterlag mit 3:4, ehe er in den drei Folgerunden routiniert den Sieg nach Hause fuhr.

Jens Steffen, noch gezeichnet von einer Fingerverletzung aus der Vorwoche, hatte Christian Merkel von Beginn an gut im Griff. Zwar konterte der Gast die erste Dreierwertung Steffens, danach konnte er aber dem geballten Siegeswillen Steffens nicht mehr ausweichen und somit feierte Wittens Freistil-As seinen zweiten Heimschultersieg in Folge. 16:18 lautete der Zwischenstand vor dem letzten Kampf. Jetzt lag die große Last auf Rabbia Khalils Schultern. Dieser musste sich mit dem Alt-Wittener Dragan Markovic auseinandersetzen. Markovic – seines Zeichens lange in Diensten der SU Annen – war zwar in den drei Runden etwas aktiver, konnte aber in den Bodenrunden keine Wertung gegen den stabil liegenden Wittener erzielen. Am Ende gewann der Kölsche Neuzugang zwar alle drei Runden mit 1:0, jedoch ohne dabei selber eine technische Wertung zu erzielen. Das reichte nur noch zum schlussendlichen 17:18.

 

Letzten Endes ein glücklicher, wenn auch verdienter Sieg der Gäste aus Burgebrach. Sicherlich hätte man Mattenleiter Christian Lotz (Hessen) in zwei, drei Situationen lieber ein glücklicheres Händchen für den KSV gewünscht, aber die Niederlage an ihm festzumachen, wäre sicher nicht gerecht. Jetzt gilt es für den KSV zügig den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu legen. Steht doch am kommenden Wochenende ein Doppelkampftag und somit der Kampf um vier weitere Punkte an (Freitag in Gailbach, Mo 03.10, 15 Uhr - Heimkampf gegen Hösbach).

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung
Freistil 55 Christian Heinrich 23 Stoyko Rusev EU 0:4 SS 0:1 0:3
Gr.-röm. 60 Akaki Kuntchulia N Dragos Cimpanu EU 1:3 PS 3:2 0:1 0:1 0:2
Freistil 66A Ibro Cakovic N6 Pascal Marechal 23 4:0 4:0 2:0 6:0
Gr.-röm. 66B Alexander Storck 23 Philipp Glücker J 3:0 PS 1:0 3:0 5:0
Freistil 74A Jens Steffen Christian Merkel 4:0 SS 7:3
Gr.-röm. 74B Rabbia Khalil Dragan Markovic N6 1:0 PS 1:0 1:0 1:0
Freistil 84A Mesut Kayar EU Michael Giehl 3:1 PS 3:4 2:0 3:0 2:0
Gr.-röm. 84B Kevin van Rienen 23 Dragutin Dukic EU 0:3 PS 0:1 0:1 0:1
Freistil 96 Ufuk Canli JEU Ahmed Mehmedov EU 0:4 SS 0:3 0:7 0:4
Gr.-röm. 120 Mirko Klein Jens Brosowski 1:3 PS 1:1 0:2 0:2 0:1
        17:18  

23.09.11

 

KSV Witten erwartet TSV Windeck-Burgebrach – Ehrung für Nico Brunner Samstag - Ab 13 Uhr zweiter Kampftag der Deutschen Grappling-Liga - KSV 2 am Sonntag in Lünen-Süd

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Nach der geglückten Heimpremiere für Zweitliga-Aufsteiger KSV Witten vor zwei Wochen und der ersten Niederlage in Aachen am Vorwochenende stellt sich am heutigen Samstag (24.9.) mit dem TSV Windeck Burgebrach ein weitgehend „unbeschriebenes Ringer-Blatt“ in der Husemannhalle vor. In der Saison 2008 stieg der Club aus dem Landkreis Bamberg in Bayern in die 2. Bundesliga auf und wurde zunächst der Gruppe Nord (mit den meisten Vereinen aus Thüringen und Sachsen) zugeordnet. Erst im Vorjahr kam der TSV in die Gruppe Mitte und belegte am Ende den siebten Tabellenplatz mit 13:19 Punkten. Dabei zeigte man sich besonders heimstark, die Niederlagen hielten sich meistens in engen Grenzen. In diesem Jahr starteten die Franken durchwachsen: Siegen in Hösbach und gegen Schaafheim folgten Niederlagen beim KSV Seeheim und gegen Niedernberg. So steht der TSV jetzt mit ausgeglichenem Punktverhältnis im Mittelfeld der Tabelle.

 

Das bedeutet für den Kampf gar nichts, denn ein Blick in die Kaderliste der Gäste verschafft gehörigen Respekt. Das beginnt beim Ex-Wittener Erstliga-Ringer Stoyko Rusev, in der 55 kg-Klasse fast eine Bank für Burgebrach. Aus seiner Annener Zeit ist Dragan Markovic (74 kg), international für Bosnien-Herzegowina im Einsatz, in der Ruhrstadt noch gut bekannt. In der Jugend zählte Maurizio Mahr (84 kg) zur nationalen Spitze, Schwergewichtler Jens Brosowski errang 2009 die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft und mit Dragutin Dukic kam ein starker Ringer aus Serbien nach Burgebrach.

 

So dürfte ein weiterer sehr enger und spannungsgeladener Kampf anstehen, zumal für KSV-Coach Frank Weniger hinter dem einen oder anderen KSV-Ringer ein Fragezeichen steht – der Kampf beim TV Walheim kostete viel Kraft und brachte die eine oder andere Verletzung mit sich. Der KSV Witten hofft natürlich auf die Unterstützung seiner Zuschauer, um die schwere Aufgabe meistern zu können. Mit einem Heimsieg würden die Ruhrstadt-Ringer weiter auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze bleiben. Dazu allerdings müssen die Wittener Akteure wieder in allen zehn Begegnungen hellwach sein, müssen sich kämpferisch und als Einheit präsentieren.

 

Kampfrichter ist Christian Lotz aus Alzenau in Hessen.

Ehrung für EM-Dritten Nico Brunner

 

Vor der Bundesliga-Begegnung wird der KSV eine angenehme Pflicht erfüllen. Nico Brunner, Nachwuchs-Athlet des KSV, gewann bei der Kadetten-Europameisterschaft im August in Warschau (9.8.) die Bronzemedaille in der 85 kg-Klasse im griechisch-römischen Stil. Damit ist er nach Ralf Lyding (1984, Bronzemedaille EM Junioren), Olaf Holländer (1990, Bronzemedaille WM Kadetten) und Mirko Englich (1998, Goldmedaille EM Junioren) der vierte Nachwuchsringer aus Reihen des KSV Witten, der eine internationale Medaille erkämpfen konnte. Dafür wird er nun geehrt, u.a. werden der Sportausschuss-Vorsitzende Lars König in Vertretung der Bürgermeisterin und der Präsident des Ringerverbandes NRW, Karl Martin Dittmann, Glückwünsche übermitteln.

Deutsche Grappling-Liga kämpft ab 13 Uhr

 

Die Deutsche Grappling-Liga macht noch einmal Station in der Ruhrstadt. Ab 13 Uhr finden insgesamt sechs Begegnungen statt, die letzte wird um 18 Uhr starten. Grappling ist eine Mischung verschiedener Kampfsport-Disziplinen, vornehmlich Ringen und Judo. Die Kämpfer versuchen, den Partner durch Hebel- oder Würgeaktionen zur Aufgabe zu zwingen. Hört sich gefährlich an – ist es tatsächlich aber gar nicht. Wenn nötig, wird der Kampf sehr schnell vom Kampfrichter beendet, dann nämlich, wenn gesundheitliche Gefahr für einen der Kämpfer droht. Die DGL-Organisatoren Franco de Leonardis (Aschaffenburg) und Daniel Ackermann (Mainz) werden inzwischen unterstützt vom 2. KSV-Vorsitzenden Oliver Oelrich, der als Ressortleiter für die Division 2 (West) fungiert. Nach dem ersten Kampftag führen die Teams von Taifun Luta Livre und Sparta Essen mit jeweils drei Siegen, es folgen die Ruhrpott Lutadores mit zwei gewonnenen Begegnungen, Gracie JJ war einmal erfolgreich. Ohne Punktgewinn sind noch Fighter‘s Choice und Andyconda Team mit je drei Niederlagen.

 

KSV Witten 2 am Sonntag bei der Reservemannschaft des VfK Lünen-Süd

 

Erst am Sonntag (15 Uhr, Trainingszentrum Dammwiese 10, 44532 Lünen) kommen die Ringer der 2. Mannschaft des KSV zum Einsatz. Sie treffen auf die Reserve des VfK Lünen-Süd, in der Vorsaison die „dritte Kraft“ der Bezirksliga hinter Aufsteiger ASV Westerfilde und KSV Witten 2. Auch in dieser Saison liegen die Lüner wieder auf Rang drei, mussten neben zwei Siegen allerdings auch eine Niederlage hinnehmen. Dies allerdings gegen den KSV Gütersloh, der im Vorjahr noch in der Oberliga kämpfte, die Mannschaft kurz vor Ligabeginn zurückzog und nun in der untersten Klasse startet. So ist gegen Lünen-Süd ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Kann der KSV alle Klassen besetzen, sind die Siegeschancen – und damit die Aussicht auf die weitere Tabellenführung – für die Ringer um die Mannschaftsführer Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel durchaus nicht schlecht.

22.09.11

 

Handwerkskunst trifft Kampfkunst: KSV-Kampfsport-Gala war ein toller Erfolg - Tae-Kwon-Do-Ka, Kick-Boxer und Ringer begeistern im Haus Kemnade

 

Handwerkskunst trifft Kampfkunst - unter diesem Motto fand am vergangenen Sonntag eine Kampfsport-Demonstration des KSV Witten 07 im Haus Kemnade in Bochum statt. Dies erfolgte im Rahmen der „Freisprechung“ der Kreishandwerkerschaft Ennepe-Ruhr, als den Auszubildenden im Handwerk nach erfolgreicher Prüfung feierlich die Gesellenbriefe überreicht wurden. Erstmals präsentierten sich Aktive der im KSV betriebenen Kampfsport-Disziplinen Ringen, Tae Kwon Do und Kickboxen gemeinsam auf der kleinen, nur 6 x 6 Meter großen Matte, die in der „Scheune“ des Hauses Kemnade aufgelegt wurde. Eine halbe Stunde lang zeigten sie in rasanter Folge Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten ihrer Sportarten auf.

Der KSV hatte Gelegenheit, dem zahlreichen Publikum, u.a. Landrat Dr. Brux, MdL Thomas Stotko und Sparkassen-Direktor Rolf Maasche, den Verein, dessen Historie und die aktuellen Sportangebote vorzustellen. Die Vorführung begann mit einem „Kick-off“, als je zwei Vertreter der Disziplinen gemeinsam auf die Matte kamen, zunächst untereinander, dann aber auch mit den Kämpfern der anderen Sportarten die vorbereiteten Aktionen darboten. Alle Sportlerinnen und Sportler waren in ihrer typischen Wettkampfkleidung erschienen und zeigten schon so die Besonderheiten auf. Offensichtlich wurden aber auch die Gemeinsamkeiten der Kampfsportarten, insbesondere der Aspekt der Selbstverteidigung bei allen Disziplinen wurde herausgestellt.

 

Es begann die Tae Kwon Do-Gruppe unter Leitung von Andreas Meyer, Frank Hippert und Thadeusz Janasik mit einer beeindruckenden Darbietungen: zunächst in slow motion, dann in Echtzeit – blitzschnell wurden die Übungen durchgeführt. Am Ende stand der traditionelle Bruchtest – oh… und ah… ging durch das Publikum, es gab viel Beifall.

 

Dem standen die Kick-Boxer nichts nach, die von Mario Weiffen und Wolfgang Reyer angeführt wurden. Imposante Aktionen mit Schlägen, Tritten und Würfen reihten sich in schneller Folge aneinander, abgeschlossenen mit einer eindrucksvollen Schlagserie, die viel Konzentration, Koordination und Kondition forderte.

 

Detlef Englich hatte mit Ibro Cakovic, Emre Yilmaz und Alexander Storck die Ringkampf-spezifischen Aktionen „synchronisiert“ – Würfe, Schwünge, Heber und Bodenaktionen wurden zunächst jeweils langsam präsentiert, dann Wettkampf nah schnell wiederholt – auch hier wieder Erstaunen über die sportlichen Leistungen und viel Applaus für die Akteure des KSV. Offensichtlich kam die Präsentation glänzend an, denn neben Aufmerksamkeit, Bewunderung für die sportlichen Darbietungen, viel Beifall, Anerkennung und Schulterklopfen gab es auch vereinzelte Fragen nach einer Wiederholung der „KSV-Kampfsport-Gala“ – sicher gern, wenn die Termine passen! Vielleicht hat sich hier ein neues Feld für den Verein eröffnet!?

20.09.11

 

KSV-Bundesligaringer freuen sich auf TSV Burgebrach (19.30 Uhr) - Deutsche Grappling-Liga startet um 13 Uhr - Ehrung für EM-Dritten Nico Brunner

Viel zu tun geben wird es am kommenden Samstag (24.9.) für die vielen fließigen Helferinnen und Helfer des KSV Witten 07 – es steht ein „Großkampftag“ auf dem Programm. Groß, weil nicht nur der Bundesligakampf des KSV gegen die bayerischen Gäste vom TSV Burgebrach (19.30 Uhr), sondern auch der zweite Kampftag der „Deutschen Grappling-Liga“ DGL (ab 13.00 Uhr) in der Husemannhalle ausgetragen wird.

Bereits am Ostersamstag waren die Grappler zu Gast in der Ruhrstadt und führten ihren ersten Kampftag in der Ostermann-Halle durch. Das lief so gut, dass man sich beim KSV entschloss, auch beim zweiten Durchgang als Gastgeber der DGL zu fungieren. Sechs Mannschaften sind in der „Division 2“ am Start, alle aus dem westdeutschen Raum. Taifun Luta Livre und Sparta Essen führen mit je drei Siegen nach dem ersten Kampftag, es folgen die Ruhrpott Lutadores, Gracie JJ, Fighter‘s Choice und Andyconda Team – die Teams haben sich phantasievolle Namen gegeben! Sechs Begegnungen werden stattfinden, die entscheidende ist als Vorkampf für die Ringer-Bundesligabegegnung um 18 Uhr gedacht. Für das Wittener Publikum also nochmals die Gelegenheit, diese Disziplin kennen zu lernen. Beim Grappling werden Elemente des Ringkampfes, Judo, Jiu-Jitsu, Sambo und Luta Livre eingesetzt. Den Gegner durch Hebel und Würgegriffe zur Aufgabe zu zwingen, ist das Ziel. Hört sich gefährlich an – ist es tatsächlich aber gar nicht. Sehr aufmerksam und – wenn nötig – auch schnell greifen die Kampfrichter ein.

Zwischen Grappling und Bundesliga-Ringen wird es einen besonderen Höhepunkt geben: der Wittener Nachwuchsringer Nico Brunner gewann bei der „Kadetten“-Europameisterschaft im August die Bronzemedaille. Eine besondere Leistung, die in diesem großen Rahmen entsprechend gewürdigt werden soll.

Ab 19.30 Uhr geht’s dann los auf der Ringermatte: Aufsteiger KSV Witten empfängt den TSV Burgebrach, einen Verein aus dem oberfränkischen Landkreis Bamberg in Bayern. Beide Teams liegen nur zwei Punkte in der Tabelle auseinander – der KSV musste am letzten Kampftag in einem heiß umkämpften Duell beim Tabellenführer TV Walheim erstmals Punkte lassen (jetzt 6:2), der TSV steht mit ausgeglichenem Punktverhältnis (4:4) nur unwesentlich dahinter. So ist eine spannende Begegnung in der Husemannhalle angesagt.

Ob KSV-Trainer Frank Weniger alle Ringer fit an Bord haben wird, scheint fraglich. In Walheim gab’s die eine oder andere Verletzung, mehr oder weniger schwer. Ein Wiedersehen mit Ringern, die früher in Witten ihre Stiefel schnürten, wird es auf jeden Fall geben: der Ex-Annener Dragan Markovic dürfte ebenso in der Gäste-Staffel aufgeboten werden wie Stoyko Rusev, ein bulgarischer Athlet, der in der Saison 2007 für den KSV Witten auf die Matte ging.

20.09.11

 

Sichtungsturnier der NRW-Jugendringer in Hürth - German Rerich, Justus –und Gregor Eigenbroth und Gabriel Steckelbach holen Gold

Am vergangenen Sonntag fand in der Turnhalle des Albert-Schweitzer Gymnasiums das diesjährige Sichtungsturnier im freien Stil im Rahmen des Landesprogramms "Talentsuche und Talentförderung" statt. Ausrichter war der RC Hürth e.V.. Insgesamt nahmen 140 Jugendliche an diesem Turnier teil. Die Wittener Jugendringer schlugen sich auf diesem Sichtungsturnier wie folgt:

B-Jugend:
Tristan Steckelbach belegte in der 38 kg-Klasse (8 Tln.) einen 5. Platz (2 PN / 1 SS).
Bahtiyar Dündar verlor in der 46 kg-Klasse (10 Tln.) seine beiden Kämpfe und schied damit vorzeitig aus (eine SN und eine Aufgabe-Niederlage).

Julian Zimmermann, noch nicht lange beim KSV Witten 07, überraschte mit einem 3.Platz in der 63 kg-Klasse (2 PN / 2 SS). Eine gute Leistung, die auf mehr hoffen lässt.

D-Jugend:
In der 23 kg-Klasse(3 Tln.) besiegte German Rerich seine beiden Widersacher Daniel Guz vom KSV Efferen (SS) und Baran Ipek vom PSV Detmold (TÜ) und holt damit Gold für den KSV.

Andreas Zenger startete in der 25 kg Klasse (4 Tln.) und besiegte zwei seiner drei Gegner.
Siege sammelte er gegen Justin Högermeier (ebenfalls KSV) durch Schultersieg und Marc Raven vom RV Rheinbach technisch-überlegen nach Punkten. Seinen alten Widersacher, Leon Schneider vom KSV 03 Gütersloh, konnte er dieses Mal nicht besiegen und landete auf den Schultern. Platz 2 für Andreas Zenger.

Für Justin Högermeier, ein Frischling im Verein, kam dieses Turnier noch ein wenig zu früh.
Nach drei Niederlagen belegte er den vierten Rang.

Tim Oberbossel, in der 29 kg-Klasse startend, hatte dieses Mal kein Losglück und verlor seine beiden Kämpfe gegen starke Gegner und war damit aus dem Turnier ausgeschieden.

C-Jugend:
Erststarter Tugkagan Öztürk zeigt im Kampf gegen seinen einzigen Widersacher, Mario Hastenrath vom SC Solingen, eine gute Leistung, konnte aber dennoch eine Schulterniederlage nicht verhindern und belegt damit den 2. Platz in der 29 kg-Klasse.

E-Jugend:
Justus Eigenbrodt punktete seinen einzigen Gegner, Vereinskamerad Kutkagan Öztürk, in der 21 kg-Klasse förmlich aus und wurde TÜ-Punktsieger. Platz 1 für Justus. Für Kutkagan Öztürk blieb nur der 2. Platz.

In der 23 kg-Klasse wurde Gregor Eigenbrodt nach zwei Siegen Erster. Seine Gegner waren Burak Emin Saalviz vom TV Essen-Dellwig (TÜPS) und Timo Schaffrinna vom KSK Konk. Neuss, den er nach Punkten abfertigte (4:0 / 6:3).

Gabriel Steckelbach besiegt seinen einzigen Gegner, Bastian Schmidt vom AC Hörde, in der 25 kg-Klasse und wurde damit Erster in dieser Gewichtsklasse.

Als Trainer und Betreuer waren Wilfried und Sven Lutter mit vor Ort.

19.09.11

 

Pressestimmen zum Kampf des KSV in Aachen-Walheim

18.09.11

 

KSV im Spitzenduell in Aachen unterlegen - Spannung bis zum Schluss in der Kaiserstadt

 

Es war Ringen auf höchstem Niveau, dass die beiden Spitzenreiter der 2. Liga Mitte am Samstagabend in Aachen boten. Yves-Heiko Gies unterlag zu Beginn dem starken Geworg Vardanyan ebenso in drei Runden wie Mirko Klein dem kräftigen Kasim Aras. Gegen Akaki Kuntchulia stellte der Spitzenreiter mit Marco Kreutz einen Nachwuchsringer, der keinen großen Stolperstein darstellte. Einen Punkt weniger als befürchtet gab dann Piotr Pankow gegen Martin Otto ab. Pankow, der den verletzten Daniel Stein vertrat, machte seine Sache im dazu ungewohnten freien Stil richtig gut. In einem technisch hochklassigen Duell bezwang Ibro Cakovic im letzten Kampf vor der Pause Aachens Yashar Jamali nach fünf spannenden und hart umkämpften Runden.

 

Nach der Pause verlor die Mattenleiterin allerdings auf beiden Seiten den Faden und ließ sich mit einigen zweifelhaften Entscheidungen den Kampf aus der Hand nehmen.

 

Kevin van Rienen unterlag so nach fünf Runden und erhielt dabei Verwarnungen wegen äußerst fragwürdiger Beinarbeit, die im Wittener Lager so keiner bezeugen konnte. Emre Yilmaz, der den angeschlagenen Alexander Storck vertrat, kämpfte hart bis zum Schluss gegen seinen bulgarischen Widersacher, musste sich aber mit 0:3 beugen.

 

Anschließend setzte sich Mesut Kayar in einem zu Beginn sehr hitzig geführten Kampf am Ende routiniert in fünf Runden durch.

 

Ebenfalls Ringen vom Feinsten boten dann Geburtstagskind Jens Steffen und der Bulgare Dimitar Georgiev. Steffen verletzte sich im Kampf am Finger und haderte am Ende mit dem Kampfgericht, da ihm diverse Aktionen unverständlicherweise abgepfiffen wurden und sicher geglaubte Wertungen zurückgenommen wurden. Gegen Laszlo Szucs bot Wittens Rabbia Khalil dann am Ende nochmal einen richtig beherzten Kampf. Allerdings ließ auch hier die Punktevergabe der Mattenleiterin auf beiden Seiten zu wünschen übrig.

 

Die Mannen um KSV-Coach Frank Weniger unterlagen somit am Ende mit 16:25, konnten dem NRW-Konkurrenten jedoch reichlich Paroli bieten und haben gezeigt, dass sie im Verlauf der Saison noch den ein oder anderen Coup landen können und wollen.

Stilart Gewicht TV Aachen-Walheim KSV Witten 07 Punkte Wertung
Freistil 55 Gevorg Vardanyan N Yves-Heiko Gies J 3:0 PS 1:0 6:0 1:0
Gr.-röm. 60 Marco Kreutz J Akaki Kuntchulia N 0:4 SS 0:7 0:7 0:4
Freistil 66A Yashar Jamali 23 Ibro Cakovic N6 2:3 PS 1:1 1:1 1:0 0:2 0:3
Gr.-röm. 66B Nikolay Georgiev EU Emre Yilmaz 3:0 PS 3:0 2:0 2:0
Freistil 74A Dimitar Georgiev EU Jens Steffen 3:2 PS 1:0 0:2 1:2 2:2 1:0
Gr.-röm. 74B Laszlo Szucs EU Rabbia Khalil 3:2 PS 1:0 0:2 1:4 2:0 2:0
Freistil 84A Rouzbeh Khosbin-Nazdik 23 Mesut Kayar EU 2:3 PS 0:2 1:0 0:1 1:0 0:1
Gr.-röm. 84B Peter Papa EU Kevin van Rienen 23 3:2 PS 2:1 0:1 2:0 0:1 4:0
Freistil 96 Martin Otto 23 Piotr Pankow EU 3:0 PS 6:0 1:0 1:0
Gr.-röm. 120 Kasim Aras Mirko Klein 3:0 PS 3:0 1:0 4:0
        25:16  

17.09.11

 

Landessichtungsturnier der B-C-D- und E-Jugend am Sonntag, den 18. September 2011 in Hürth

 

Am Sonntag, den 18.09.11, wird die Jugend des KSV Witten 07 in Hürth beim Landessichtung-Turnier im Freistil an den Start gehen. Das Turnier findet im Rahmen des Landes Programms "Talentsuche und Talentförderung" statt. Die KSV-Jugendtrainer Wilfried und Sven Lutter werden ca. 15 Jugendliche der B-C-D- und E-Jugend während des Turniers betreuen. Ausrichter ist der RC Hürth e.V. Die Wettkampfstätte ist die Sporthalle am Albert-Schweitzer-Gymnasium in der Sudetenstr. 37 in 50354 Hürth. Die Waage findet von 9.00-9.45 Uhr statt. Der Beginn der Kämpfe ist 10.30 Uhr.

 

Der KSV Witten 07 erhofft sich einige Medaillen durch seine jüngsten Aktiven. Als aussichtsreichste Kandidaten werden die Brüder Julian und Nikita Lejkin, die Zwillinge Justus und Gregor Eigenbroth, Robert Wöhl, Alexander Gutorov, German Rerich und Andreas Zenger gehandelt.

16.09.11

 

KSV Reserve gewinnt gegen VFL Kemminghausen

55kg fr      Dündar Diyar-Murat - ohne Gegner           kampflos       4:0
60kg gr Rerich Denis - Schulz Marc   0:3   ÜG   4:0
66kg fr Heinrich Christian - Povalej Maximilian   5:0   SS   4:0
74kg gr Tasev Martin - Nieswand Andreas   4:4   SS   0:4
84kg fr Aksu Ebubekir - Trendow Blagoj   2:8 0:4  SS   0:4
96kg gr ohne Gegner - Yildirim Ilhan   kampflos   0:4
120kg fr ohne Gegner - Hillenhagen Daniel   kampflos   0:4
55kg gr Dündar Diyar-Murat - ohne Gegner   kampflos   4:0
60kg fr  Rerich Denis - Schulz Marc   0:5 0:5 ÜG   4:0
66kg gr  Heinrich Christian - Povalej Maximilian   6:0  SS   4:0
74kg fr  Stork Alexander - Nieswand Andreas   2:0  SS   4:0
84kg gr  Jacobs Tom - Trendov Blagoj   2:0 2:5  SS   4:0
96kg fr  ohne Gegner - Osthöver Thomas   kampflos   0:4
120kg gr  Blum Markus - Hillenhagen Daniel   6:2  SS   0:4
          32:24

16.09.11

 

NRW-Spitzenkampf in der 2.Liga – Erster (Aachen-Walheim) empfängt Zweiten (KSV) – Reserve legt Freitagabend bereits vor

 

Am kommenden Samstagabend (19.30, Inda-Sporthalle, Gangolfsweg 52, Aachen) kommt es in der 2.Bundesliga Mitte zum derzeitigen top-Kampf in der Liga. TV Aachen-Walheim und der KSV stehen nach den ersten drei Kampftagen verlustpunktfrei an der Spitze. Bei den Kurstädtern ist dies angesichts des durchweg stark besetzten Kaders sicherlich keine große Überraschung, da man sie schon vor Saisonbeginn ganz oben auf der Rechnung hatte. Für den KSV hingegen waren die drei Erfolge zum Saisonauftakt sowohl überraschend als auch wertvoll zugleich. Galt vor der Saison erst einmal das Prinzip „sich zurechtfinden und Punkte gegen den Abstieg sammeln“, so kann man nun darauf hoffen, mit weiteren guten Leistungen am Ende unter den Top3 oder 4 landen zu können.



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Einen Sieg in Aachen einfahren zu können, wäre natürlich das Maß aller Dinge, dürfte aber eine ziemlich große Hürde darstellen. So sind die Aachener u.a. mit den starken Ausländern Geworg Vardanyan, Peter Papa, Laszlo Szucs, Nicolai und Dimitar Georgiev besetzt. Dazu die erfolgreichen und dekorierten Talente Yashar Jamali, Kasim Aras und Martin Otto, die derzeit allesamt als Aachener Punktesammler gelten.

 

Beim KSV hingegen lässt sich Frank Weniger die Aufstellung noch ein wenig offen. Nach der Verletzung von Daniel Stein hat der ein oder andere ebenfalls mit kleineren Verletzungen zu kämpfen, so dass man bei den KSV-Verantwortlichen hofft, am Samstag trotz alledem die beste Staffel aufbieten zu können, um ein spannendes NRW-Duell auf die Matte zu legen.

 

Bereits Freitagabend um 20.30 Uhr (Ostermannhalle) legt die Reserve des KSV in der Bezirksliga gegen den VfL Kemminghausen vor. Ein Gegner, den man bereits aus der letzten Saison kennt und dort zweimal deutlich besiegen konnte. In diesem Jahr stehen die Gäste allerdings ebenfalls ohne Verlustpunkt an der Spitze der Tabelle. Gleichwohl dürften hier allerdings die Kräfteverhältnisse etwas anders aussehen. Die Dortmunder Nordstädter konnten in ihren bisherigen Kämpfen in den unteren Gewichtsklassen keine Ringer stellen und würden dem KSV somit schon vorab 16 Punkte schenken.

Der KSV hingegen kann mit dem Mix aus Jugendlichen, „alten Hasen“ und den Gastringern vom KSV Erkenschwick eine nur schwer bezwingbare Truppe auf die Matte schicken.



14.09.11

 

KSV reist zum Spitzenkampf nach Aachen-Walheim – Top-Duelle werden erwartet – Reserve empfängt den ebenfalls verlustpunktfreien VfL Kemminghausen

 

Damit konnte man beim KSV vor der Saison nicht unbedingt rechnen – nach drei Kampftagen stehen der Traditionsclub wie auch der TV Aachen-Walheim verlustpunktfrei an der Spitze der 2.Bundesliga Mitte. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Inda-Sporthalle, Aachen) kommt es nun zum Top-Kampf beim NRW-Konkurrenten.

 

Die Kurstädter stellen in dieser Saison eine durch die Bank bärenstarke Mannschaft, gegen die der KSV schon alles aufbieten und einen absoluten Sahnetag erwischen muss, um auch dort siegreich bestehen zu können. Abfahrt des KSV-Busses ist am Samstag um 15.15 Uhr. Interessierte Mitfahrer können sich bei Thomas Altstadt, Tel. 0172 2343609, oder per E-Mail thomas.altstadt@ksv-witten.de anmelden.

 

Die KSV-Reserve empfängt bereits am Freitagabend um 20.30 Uhr in der Ostermannhalle zum Spitzenkampf in der Bezirksliga den VfL Kemminghausen, der die ersten beiden Kämpfe der Bezirksliga ebenfalls siegreich gestalten konnte. Nach den ersten beiden Erfolgen scheint das Team um Trainertrio Blum/Lutter/Appel allerdings auch weiterhin motiviert genug, um Platz Eins erfolgreich verteidigen zu können.

13.09.11

 

Presseberichte zum ersten Heimkampf der Saison

Presse 2011-09-12.pdf
PDF-Dokument [3.3 MB]

11.09.11

 

KSV-Reserve weiter auf Kurs – 51:5-Erfolg über den KSV 22 Werries

 

Die zweite Garnitur des Bundesliga-Zweitligisten KSV Witten läuft auch in der Bezirksliga auf vollen Touren. Am zweiten Kampftag wurde der KSV 22 Werries in der Husemannhalle mit 51:5 wieder auf die Heimreise nach Hamm geschickt. Die beiden untersten Klassen ließen die Gäste unbesetzt, was somit Diyar Dündar, Christian Heinrich und im zweiten Durchgang Denis Rerich und Benedetto Zito jeweils kampflose vier Punkte einbrachte.

 

Jeweils einmal im Einsatz und mit der höchsten Punktzahl dekoriert kamen Sven Lutter, Martin Tasev, Christian Heinrich, Ebubekir Aksu und Markus Blum wieder von der Matte.

 

In beiden Durchgängen mussten lediglich Ufuk Canli und Tom Jacobs arbeiten. Canli gelang dabei ein Schultersieg sowie ein Sieg nach technischer Überlegenheit, während Jacobs ebenfalls einmal technisch überlegen und einmal als Punktsieger die Matte verließ.

 

Die Reserve hat auch am zweiten Kampftag gezeigt, dass das Team perfekt zwischen erfahrenen Ringern, Jugendlichen und Gastringern des KSV Erkenschwick harmonisiert und sicherlich zu den Top-Favoriten auf Platz Eins zählen dürfte.

55 kg fr
Diyar-Murat Dündar - ohne Gegner kampflos

4:0

60 kg gr Christian Heinrich - ohne Gegner kampflos

4:0

66 kg fr Sven Lutter - Dennis Harbach 6:0 / 6:0 / 4:0

4:0

74 kg gr Martin Tasev - Florian Behnke 7:0 / 7:0 / 8:0 SS

4:0

84 kg fr Tom Jacobs - Markus Balk 3:4 / 1:0 / 1.0 / 7:0

3:1

96 kg gr Ufuk Canli - Thilo Elsner 6:0 / 4:0 SS

4:0

120 kg fr ohne Gegner - Pascal Schmidt kampflos

0:4

55 kg gr Denis Rerich - ohne Gegner
kampflos

4:0

60 kg fr Benedetto Zito - ohne Gegner kampflos

4:0

66 kg gr Christian Heinrich - Dennis Harbach 7:0 / 7:0 / 7:0

4:0

74 kg fr Ebubekir Aksu - Abdo Mirza 5:0 / 3:0 SS

4:0

84 kg gr Tom Jacobs - Markus Balk 11:3 / 6:1 / 1:0

4:0

96 kg fr Ufuk Canli - Sebastian Grußdat 2:0 / 3:0 / 6:0

4:0

120 kg gr Markus Blum - Andree Feldmann 5:3 SS

4:0

     

51:05

11.09.11

 

KSV Witten zwingt „Siegfried“ in die Knie – Nächster Sensationscoup des Aufsteigers -

Geschlossene Mannschaftsleistung – Jens Steffen der „Held des Abends“

 

„…so ringt der Pott“ war es am Samstag in der Husemannhalle überall zu lesen. Das Motto des KSV – und wie der Pott ringt, das bekamen die Gäste vom SC "Siegfried"Kleinostheim zu spüren.

 

Coach Frank Weniger bot erstmals den letztjährigen 55-kg-Triumphator der Oberliga, Yves-Heiko Gies, auf.  Dieser bot den 250 Zuschauern auch direkt einen hochwertigen Kampf gegen den deutschen Jugendmeister Tobias Schröder. Gies verlor zwar in vier Runden, konnte allerdings einen enorm wichtigen Punkt für seine Farben retten. Ebenfalls mit einem wichtigen Punkt, aber am Ende ohne Luft ging Mirko Klein von der Matte. Auch er unterlag in vier Runden mit 1:3.

 

Danach setzte der KSV in Form von Akaki Kuntchulia allerdings ein erstes Ausrufezeichen. Der quirlige Georgier war von seinen beiden Auftaktniederlagen deutlich angefressen und legte von Beginn an munter los. Ein vorzeitiger Schultersieg wurde ihm verwehrt, dennoch setzte er sich gegen seinen russischen Widersacher mit 3.0 Runden durch. Viel Jubel folgte allerdings ein ziemlicher Wehrmutstropfen. Daniel Stein verlor Runde Eins im ungeliebten freien Stil und holte sich eine 1:0-Führung in der Folgerunde. Bei dieser Aktion verletzte er sich allerdings am Sprunggelenk und musste den Kampf per Aufgabe den Gästen aus Kleinostheim überlassen. Eine genaue Diagnose steht hier noch aus. Im letzten Kampf vor der Pause bestätigte Heimkehrer Ibro Cakovic seine aufsteigende Formkurve und bezwang seinen Kontrahenten technisch und taktisch hochwertig in drei Runden.

Gelungene Heimpremiere: Kevin van Rienen

Nach der Pause legte Neuzugang Kevin van Rienen beim Heimdebüt direkt nach und sammelte mit einer konzentrierten Leistung ebenfalls drei weitere Zähler für den KSV. Alexander Storck kam gegen den starken Jan Gündling nicht wirklich zu einem erfolgreichem Abschluss, gab aber auch keine Wertung ab – am Ende nur eine „1“ für die Gäste auf dem Punktekonto. Mesut Kayar beherrschte Vladimir Kunz anschließend nach Belieben und brachte seinen 3:0-Erfolg ohne Gefahr ins Ziel. 14:11 der Stand vor den letzten beiden Kämpfen, alles war drin.

 

Was dann aber Jens Steffen mit Kubilay Cakici (Sohn des ehem. Witteners Cengiz Cakici) veranstaltete, brachte die Wände der alt-ehrwürdigen Husemannhalle zum Wackeln. Nach zwei ausgeglichenen, knappen Runden (Stand 1:1) legte Steffen den letztes Jahr für Mainz in der 1. Bundesliga ringenden Gast kurzerhand auf die Schultern und wurde dann selber von seinem kompletten Team auf der Matte geschultert. Der Gesamtsieg stand somit vor dem letzten Kampf bereits fest.

 

Da störte es am Ende wenig, dass sich Rabbia Khalil gegen den technisch versierten Gastringer aus Polen, Michal Krol, zumeist mit Beinarbeit behelfen musste und am Ende diesem auch deutlich unterlegen war.

 

Auch wenn man sich weiter vorsichtig gibt, so steht man nun mit 6:0 Punkten zusammen mit dem zweiten NRW-Vertreter aus Aachen-Walheim an der Tabellenspitze. Und gerade bei denen ist der KSV in der nächsten Woche zum Spitzenkampf der 2. Bundesliga zu Gast. Man war sich am Ende einig: Wer diesen Kampf in der Husemannhalle nicht gesehen hat, ist selber schuld. Das war Ringkampfsport und Werbung für den KSV vom Feinsten.

55 kg fr
Yves-Heiko Gies - Tobias Schröder 0:6 / 3:1 / 2:3 / 0:2

1:3

60 kg gr Akaki Kuntchulia - Alexander Jakuschew 6:0 / 2:1 / 1:0

3:0

66 kg fr Ibro Cakovic - Florian Groß
4:1 / 2:0 / 1:0

3:0

66 kg gr Alexander Storck - Jan Gündling 0:1 / 0:1 / 0:1

0:1

74 kg fr Jens Steffen - Kubilay Cakici
2:2 / 0:3 / 4:0 SS

4:0

74 kg gr Rabbia Khalil - Michal Krol 0:3 / 0:5 / 0:5

0:4

84 kg fr Mesut Kayar - Vladimir Kunz
2:1 / 1.0 / 3:0

3:0

84 kg gr Kevin van Rienen - Marcin Panasiuk
1:0 / 1:0 / 1:0

3:0

96 kg fr Daniel Stein - Alexander Hofbeck 0:4 / 1:0 AS

0:4

120 kg gr Mirko Klein - Tim Zewetzki 3:4 / 2:0 / 1:1 / 0:3

1:3

     

18:15

10.09.11

 

Arts meet Arts - Handwerkskunst trifft Kampfkunst am So., 18.09. im Haus Kemnade

arts-meets-arts-hp-info.pdf
PDF-Dokument [70.4 KB]

10.09.11

 

KSV-Bezirksligateam am Samstag im Bundesliga-Vorkampf gegen KSV Werries

Beginn: 17.00 Uhr in der Husemannhalle – 14 Kämpfe werden erwartet

 

Die Bezirksliga-Mannschaft des KSV Witten feierte am Vorwochenende eine glänzende Saisonpremiere im Ringer-Leistungszentrum „Ostermann-Halle“. Die Nachbarn vom KSV Jahn Marten 2 wurden mit 45:11 abgefertigt. So einfach dürfte es am Samstag (10.9.) gegen die erste Garnitur des KSV Werries 22 wohl nicht werden. Die Hammer Vorstädter hatten noch keinen Kampf, die Begegnung gegen den Neu-Bezirksligisten KSV Gütersloh wurde verlegt.

 

So kann man nur Rückschlüsse aus den Kämpfen der letzten Saison ziehen, als der KSV zweimal recht deutlich mit 36 bzw. 34:13 siegte. Werries landete mit ausgeglichenem Punktverhältnis am Ende auf dem 5. Tabellenplatz.

 

So gehen die Wittener Reservekämpfer wieder als Favoriten in diesen Kampf. Personell können die Mannschaftsführer Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel weiter aus dem Vollen schöpfen, besonders in den unteren Kategorien haben sie sogar die Qual der Wahl.

 

Maximal werden 14 Kämpfe stattfinden, in jeder Gewichtsklasse jeweils im freien und griechisch-römischen Stil. Ein abwechslungsreicher Auftakt des Ringer-Kampftages mit dieser Bezirksligabegegnung und dem späteren Zweitliga-Duell des KSV gegen „Siegfried“ Kleinostheim scheint damit gesichert!

07.09.11

 

2. Ringer-Bundesliga: Heimpremiere für Überraschungsteam KSV Witten - Samstag (10.9., 19.30 Uhr, Husemannhalle) gegen „Siegfried“ Kleinostheim - Vorkampf: KSV Witten 2 gegen KSV Werries (17 Uhr)


Heimpremiere für den Zweitliga-Aufsteiger KSV Witten am kommenden Samstag (10.9.) in der Wittener Husemannhalle: Gast ist der SC „Siegfried“ Kleinostheim, ein weiterer Verein, der an der Peripherie der Unterfranken-Metropole Aschaffenburg beheimatet ist. In der Vorsaison Tabellen-Vierter der 2. Bundesliga Mitte, hatten sich die Siegfried-Ringer für dieses Jahr eigentlich mehr vorgenommen: „Der SC Siegfried Kleinostheim macht jedoch vorab nicht Halt vor einer möglichen Meisterschaft“, hieß es vor der Saison. Und weiter: „unter die ersten drei, bei der Frage nach dem Saisonziel konkret: die Mannschaft um Trainer Mario Wohlfahrt will in der 2. Bundesliga vorne mit ringen.“ Nun stehen zwei verlorene Kämpfe im Protokoll der Gäste, in Seeheim und zu Hause gegen Niedernberg gab es Niederlagen, so wohl nicht eingeplant. Das zeigt aber auch, wie stark und ausgeglichen die Liga ist, denn Kleinostheim hatte keine Abgänge zu verzeichnen, dafür aber namhafte Zugänge.

 

Mit den Jungtalenten Tobias Schröder (aus Hösbach) und Kubilay Cakici (aus Mainz) kamen zwei hungrige Sportler zum Sportclub. Für das Schwergewicht wurde Tim Zewetzki vom ehemaligen Oberligisten Groß-Zimmern verpflichtet, neu sind auch die beiden Polen Michal Krol und Kamil Witaszwewski, (74/84 - 84/96 kg gr.-r.) Dazu die letztjährigen Leistungsträger Jan Gündling, Tobias Jung und Alexander Hofbeck – eigentlich müsste mit Siegfried Kleinostheim dieses Jahr zu rechnen sein.

 

Dass der KSV Witten in der neuen Klasse angekommen ist, machen die beiden Überraschungserfolge von Niedernberg und Mömbris deutlich. Ob der dritte Coup am Samstag möglich ist – die Wittener Verantwortlichen geben sich sehr vorsichtig. Denn ein Überkreuz-Vergleich – Witten hat Niedernberg besiegt, Niedernberg dann Kleinostheim – wäre wenig seriös. So werden auch in diesem Kampf die Karten neu gemischt, denn die Gäste aus Unterfranken wollen sich nicht so einfach von ihren Saisonzielen verabschieden, wollen in Witten sicherlich einen neuen Anlauf nehmen. Das sportliche Potenzial ist – trotz der Niederlagen – einfach vorhanden. Für die Wittener Akteure heißt dies, in allen zehn Begegnungen wieder hellwach zu sein, sich wieder kämpferisch, wieder als Einheit zu präsentieren. Egal, ob die Mannschaft wie in den beiden Auftaktkämpfen steht oder Trainer Frank Weniger Umstellungen vornimmt – eine geschlossene Mannschaftsleistung muss her!

 

Das Wittener Publikum ist neugierig, hat wohl wieder Lust auf den KSV. Nach zwei Jahren in der Oberliga findet jetzt ein Kampf in der Bundesliga, zwar „nur“ der 2., in Witten statt, der erste überhaupt in der Ruhrstadt. Neuland für Ringer und Zuschauer, die Resonanz ist enorm. Eine Prognose vor dieser schweren Begegnung scheint kaum möglich, mit der Unterstützung der heimischen Zuschauer gelingt aber vielleicht doch der dritte Kraftakt in der dritten Saisonwoche – schön wäre es schon!



07.09.11

 

ZDF Team besucht Nico Brunner vom KSV Witten!

 

Am 06. September besuchte ein Team des ZDF das Elite-Sportinternat in Frankfurt/ Oder. Es wurde ein Bericht über den DRB-Kaderringer Nico Brunner vom KSV Witten 07 gedreht, eine Reportage über die Vereinbarkeit und Zielstrebigkeit von Schule und Sport. Der sportliche und schulische Weg bis zum Erfolg durch die Bronzemedaille sollen im Mittelpunkt der Sendung stehen, die voraussichtlich am 14.09.2011 im ZDF ausgestrahlt wird. Die genaue Sendezeit wir von der Redaktion noch mitgeteilt.

 

In dem Bericht werden die Struktur des Internats, die Schulform, die Trainingsmöglichkeiten, Zielsetzung und Zielerreichung dargestellt. Das ZDF wurde durch die erfolgreiche Teilnahme bei der Europa- und Weltmeisterschaft 2011 auf den jungen Ringer der Kadetten-Nationalmannschaft aufmerksam.



07.09.11

 

Ringen / Weltmeisterschaften 2011 in Istanbul (TUR / 12.-18.09.2011)

WM-Teams der Ringer wurden nominiert



Vorbericht Ringer-WM.pdf
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06.09.11

 

Daniel Stein im Gespräch mit WAZ-Reporter Felix Groß

 

Mit diesem grandiosen Saisonstart war gewiss nicht zu rechnen: Der KSV Witten 07, Aufsteiger aus der Oberliga, griff in der 2. Ringer-Bundesliga in den ersten beiden Kämpfen die Maximalausbeute an Punkten ab - gegen den Meister und seinen „Vize“ der letzten Saison landete das Team von Frank Weniger Siege. Daniel Stein (25), der seit 2010 wieder beim Ruhrstadt-Club ist und in der Gewichtsklasse bis 96 Kilo im Freistil ringt, stellte sich im Interview den Fragen von WAZ/WR-Mitarbeiter Felix Groß.


Überspitzt gesagt muss man Ihnen zum 4:0-Sieg ja gar nicht gratulieren. Sie hatten es mit am leichtesten, oder?
Stein: Ja, das stimmt schon. Erst hab’ ich gedacht: „Scheisse“. Denn der Oldrik Wagner ist schon richtig stark, und in der Gewichtsklasse einer der wenigen, die beinahe unschlagbar sind. Als er dann gesagt hat, dass er verletzt ist, war ich schon erleichtert.

 

Hand aufs Herz: Haben Sie persönlich denn mit diesem Saisonstart gerechnet?
Nein, überhaupt gar nicht. Wir haben alle gesagt, dass wir froh sind, wenn wir einen der ersten vier Kämpfe gewinnen. Mömbris hat aber auch natürlich nicht besonders stark gestellt. Selbst, wenn die einigermaßen voll gewesen wären, hätten wir aber vielleicht eine Chance gehabt.

 

Nun sind Aufsteiger ja oft unbeschwert, können gerade gegen vermeintliche Top-Favoriten befreit kämpfen. Ist das beim KSV 07 das alleinige Erfolgsrezept oder gibt es da noch andere Faktoren?
Ich denke, dass es total cool ist, dass die Truppe sich so gut versteht. Wir haben eine gute Harmonie in der Mannschaft, das schlägt sich dann natürlich auch auf die Kämpfe nieder. Du wirst einfach riesig gepusht, alle feuern dich an. Zudem bringt es ganz viel, dass andere schon in den letzten Jahren in der Liga gerungen haben. Vor drei Jahren war ich ja mit Herdecke auch in der zweiten Bundesliga - aber die Liga hat sich seither komplett geändert, ist viel stärker geworden. Mir hilft das ungemein, wenn ich für das ungewohnte Kämpfen im Freistil beispielsweise Tipps von Alexander Storck bekomme.

 

Wie geht man in Ihrer Mannschaft mit solchen Erfolgen eigentlich um? Genießt man das nur oder spricht man auch viel darüber, um nicht abzuheben?
Abheben wird bei uns sicherlich keiner. Dass wir die ersten beiden Kämpfe gewonnen haben, war wichtig, um sich in der Liga zu festigen. Klar reden wir auch viel darüber, denn in Mömbris wollten wir ursprünglich auch erstmal nur einen guten Kampf machen.

 

Blicken wir einmal voraus: Im Duell gegen den Vorletzten SC Kleinostheim sind Sie und Ihre Kameraden nun Favorit, im NRW-Duell gegen Aachen-Walheim dürfte ein Sieg allein wegen des Prestiges Pflicht sein. Wo kann der KSV in dieser Saison noch hin?
Normalerweise wollten wir im Mittelfeld landen. Jetzt muss man natürlich schauen. Meiner Meinung nach ist Aachen mit das Stärkste, was die Liga zu bieten hat. Gegen Kleinostheim dürfte ein Sieg drin sein. Aachen wird aber sicher eine Spur schwerer - die sind durch die Bank gut besetzt.

06.09.11

 

So sah die Presse den Auswärtserfolg des KSV in Mömbris

Pressestimmen zum 2.Kampftag
pressemömbris.pdf
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04.09.11

 

Zwei Ringer-Legenden oder Römische Erinnerungen

50 Jahre nach Rom und vor der Trophäen-Sammlung des türkischen Doppel-Olympia-Siegers präsentieren die beiden Finalisten ihre olympische Medaille

Über ein halbes Jahrhundert ist inzwischen vergangen, als anno 1960 der türkische Weltklasseringer Mithat Bayrak und der technisch versierte SUA-Athlet Günter Maritschnigg - seit langem zwei lebende Ringer-Legenden - in Rom um olympisches Gold kämpften.

Wir blenden zurück: In der sonnendurchfluteten römischen "Basilica di Massenzio" herrschten Treibhaustemperaturen, und die Ringermatte glühte. Sechs zwölfminütige (!) und erfolgreiche Mattenduelle im klassischen griechisch-römischen Stil lagen schon hinter den beiden Top-Athleten, als es im Weltergewichts-Endkampf um die finale olympische Krönung ging....


Den gesamten Bericht inkl. weiterer Bilder gibt es auf www.lokalkompass.de

 

Quelle: Alfred Möller für www.lokalkompass.de

04.09.11

 

Glänzender Start für KSV-Reserve:

Jahn Marten 2 ohne Chance – 48:08 in der Ostermann-Halle

 

Einen glänzenden Start erwischte die 2. Mannschaft des KSV Witten am Freitagabend in der Ostermann-Halle: die Gäste vom KSV Jahn Marten 05 waren in der Bezirksliga-Partie ihrer 2. Mannschaft ohne Chance, wenngleich einige der 14 Einzelbegegnungen durchaus umkämpft waren. Nur zweimal verließen die Dortmunder Vorstädter als Sieger die Matte, in zwölf Kämpfen dagegen zeigten sich die KSV-Kämpfer überlegen.

 

Trotz des zeitgleichen Fußball-Länderspiels hatten sich über 100 Ringkampf-Freunde eingefunden und wurden dafür mit guten Kämpfen belohnt. Das KSV-Betreuerteam mit Matthias Blum, Wilfried Lutter und Dietmar Appel hatte die Qual der Wahl – mit den Gastringern vom KSV Erkenschwick konnten sie personell diesmal aus dem Vollen schöpfen. Neun der Wittener Akteure gehören noch der Jugendklasse an – eine gute Gelegenheit für die jungen Ringer, Erfahrungen zu sammeln!

 

Die optimale Punktausbeute schaffte Sven Lutter, der in seinen beiden Begegnungen jeweils Schultersiege errang (acht Punkte). Einmal mit technischer Überlegenheit, einmal nach Punkten (Wertung allersings 4:0, dader Gegner zur 1.Mannschaft zählte) war Dr. Erkan Kaymak siegreich und steuerte damit sieben Zähler bei. Tom Jacobs erzielte einen Schultersieg, gegen den Ex-Annener Jan-Lukas Gies musste er sich aber mit 2:3 geschlagen geben und sammelte so sechs Punkten für sein Team, die durch den Ligenreferenten allerdings ebenfalls nachträglich korrigiert wurden. Aus Jacobs' 2:3 wurde eine 4:0-Wertung, da sein Gegner auch noch für die erste Mannschaft Martens zum Einsatz kam.

 

Jeweils einen Einsatz hatten Diyar-Murat Dündar, Yves-Heiko Gies, Martin Tasev, Benedetto Zito, Ebubekir Aksu und Ufuk Canli, die alle auf Schultern gewannen und damit vier Zähler beisteuerten. Unglückliche Niederlagen bei eigener Punkteführung mussten die Youngster Denis Rerich und Remy Iwunze hinnehmen, zeigten dabei jedoch gute Ansätze.



03.09.11

 

KSV gelingt der nächste große Coup -
Zwei Punkte beim Meister Mömbris-Königshofen entführt

Der KSV schwebt in seiner Premierensaison in der zweiten Liga weiter auf der Erfolgswelle. Beim eigentlich übermächtig geglaubten Favoriten aus dem Spessart gelang dem letztjährigen Oberliga-Meister der nächste Paukenschlag in der 2.Liga. Mit 25:13 wurde die RWG am frühen Samstagabend in den Aschaffenburger f.a.n.arena abgefertigt.

Dabei begann es wie in der Vorwoche - nämlich äußerst ungünstig. Christian Heinrich hielt zwar gegen den erfolgreichen Jugendringer Simon Scheibein gut mit, ging allerdings in der 2.Runde bei einer unglücklichen Aktion auf die Schultern. Mirko Klein lieferte sich mit dem schwedischen Nachwuchstalent Sebastian Lönnborn einen Fight auf Augenhöhe - am Ende jedoch mit dem glücklicheren Ende ohne Wertungspunkte für den gastgebenden Ringer (0:1).

Akaki Kuntchulia war erneut stilartfremd unterwegs. Gegen den bärenstarken Ceyhun Zaidov erhielt der Wittener zwei Verwarnungen wegen unerlaubter Beinarbeit und am Ende auch noch eine dritte, entscheidende Verwarnung - wofür, ist allerdings unklar. Nach den ersten drei Partien lag der KSV mit 0:9 im Hintertreffen.

Daniel Stein hatte mit Oldrik Wagner keine Mühe, gab dieser doch direkt nach der ersten Wertung den Kampf auf. Ibro Cakovic wollte seine Auftaktpleite aus dem ersten Kampf vergessen machen und besiegte Tim Heininger in drei Runden mit sehenswerten Beinangriffen.

Neuzugang Kevin van Rienen zeigte erneut seine Qualitäten als "Kampfschwein". Letzte Woche ein Sieg mit ausgekugelter Schulter, diese Woche ein hart umkämpfter 3:2-Erfolg nach 1:2-Rundenrückstand. Alexander Storck legte dann gegen Marco Büttner ebenfalls einen technischen Spitzenkampf hin, den er in der zweiten Runde mit einer genialen Schlussaktion auf Schultern gewann. Mesut Kayar stand den tollen Kämpfen in nichts nach und bezwang den RWG'ler Aaron Sommer technisch überlegen.

18:11 stand es vor den letzten beiden Kämpfen. Jens Steffen und Rabbia Khalil sollten dann den Gesamtsieg unter Dach und Fach bringen. Steffen fertigte Sebastian Fersch technisch überlegen ab, während Khalil gegen Kevin Müller ebenfalls einen 1:2-Rückstand in einen 3:2-Rundenerfolg drehte.

Der KSV Witten steht somit nach zwei Kämpfen verlustpunktfrei in der oberen Tabellenregion der 2.Liga. Sicherlich eine schöne Momentaufnahme - doch wissen die Verantwortlichen des Teams allzu gut, wie hart die Kämpfe in dieser Saison noch werden. Dennoch hatten sich die Athleten auf der Rückfahrt ein "Feierabend-Bier" verdient und freuen sich nun bei der Heimpremiere am kommenden Samstag gegen den SC Kleinostheim (19.30 Uhr, Husemannhalle) auf ein volles Haus und vielleicht den nächsten Punkteklau im Zweitliga-Geschäft.

03.09.11

 

Reserve des KSV startet überzeugend in die Saison -

45:11-Erfolg gegen die Zweitvertretung des KSV Jahn Marten

55 kg fr
Diyar-Murat Dündar - Jan Giesen SS

4:0

60 kg gr Yves-Heiko Gies - Amir Hossein Hosseini SS

4:0

66 kg fr Sven Lutter - Fahim Nasari SS

4:0

74 kg gr Martin Tasev - Vito Franz SS

4:0

84 kg fr Tom Jacobs - Martin Both SS

4:0

96 kg gr Erkan Kaymak - Jan-Lukas Gies 1.M.

4:0

120 kg fr Remy Iwunze - Kai Schopp SS

0:4

55 kg gr Denis Rerich - Jan Giesen SS

0:4

60 kg fr Benedetto Zito - Amir Hossein Hosseini

4:0

66 kg gr Sven Lutter - Fahim Nasari SS

4:0

74 kg fr Ebubekir Aksu - Vito Franz SS

4:0

84 kg gr Tom Jacobs - Jan-Lukas Gies 1.M.

4:0

96 kg fr Ufuk Canli - Martin Both SS

4:0

120 kg gr Erkan Kaymak - Kai Schopp

4:0

     

48:08

01.09.11

 

Weiterer Gegner für KSV Witten 2 in der Ringer-Bezirksliga -

KSV Gütersloh jetzt ganz unten

 

Unverhofft kommt oft: kurz vor Start der Ringer-Saison auf Landesebene kommt es noch zu einer Veränderung in der Bezirksliga Ost: der KSV Gütersloh zog seine Mannschaft aus der Verbandsliga zurück und wurde vom Ringerverband NRW nun dieser Klasse zugeordnet. Damit hat die 2. Mannschaft des KSV Witten nun unerwartet einen Konkurrenten mehr um Meisterschaft und Aufstieg bekommen.

 

Zur Erinnerung: Im Vorjahr hatte Gütersloh noch in der Oberliga gekämpft, die 2. Mannschaft in der Bezirksliga. Der KSV wurde seinerzeit düpiert, als die Ostwestfalen zu den fälligen Kämpfen in Witten wegen „Personalnot“ kurzfristig absagten. Die Oberliga-Staffel aus Gütersloh brachte die Saison noch zu Ende, stieg dann aber natürlich ab in die Verbandsliga, die Reserve zog während der laufenden Saison zurück. Und auch in der Verbandsliga sah man keine Zukunft, will nun einen Neuanfang auf Bezirksebene machen. Dabei hat der Traditionsverein aus Ostwestfalen sicher noch einiges an qualifizierten Ringern aufzubieten – einige von ihnen hatten Erfahrungen sogar in der 2. Bundesliga gesammelt.

 

So wird in den kommenden Kämpfen der KSV-Reserve gegen Gütersloh sicher einiges an Brisanz stecken. Die Kämpfe werden am 15. Oktober in Gütersloh und am letzten Heimkampftag am 10. Dezember in Witten ausgetragen.

01.09.11

 

RWG 2 ist bärenstark - KSV erwartet „Wundertüte“


Die zweite Mannschaft der RWG Mömbris/Königshofen geht als Titelverteidiger der 2. Bundesliga Mitte in die Saison 2011 und ist zweifelsohne wieder einer der Anwärter auf den Thron. Aufgrund ihres großen Kaders können die Kahlgründer in beiden Bundesligateams (1. und 2. Bundesliga) variieren und sind somit für jeden Gegner schwer auszurechnen.

 

Beim 24:13-Erfolg in Gailbach am vergangenen Wochenende waren einige aktuelle oder ehemalige Internationale in der Mannschaft der Wettkampfgemeinschaft, so Ceyhun Zaidov, Ex-Welt- und Europameister der Junioren,  Georgi Zayakov und Valentin Sofiadi, Ringer der Bulgarischen Nationalmannschaft oder Sebastian Lönnborn, Dritter der diesjährigen Schwedischen Meisterschaften.  Mit Simon Scheibein, der vom Oberligisten  KSV Waldaschaff nach Mömbris kam, steht ein Jugendmeister in der leichtesten Klasse.

 

Das macht deutlich, wie schwer die Aufgabe für den KSV Witten wird – wobei die RWG aus dem Riesen-Kader noch weitere Top-Athleten „nach unten“ delegieren kann. Die Weniger-Schützlinge müssen sich auf jeden Fall in der Aschaffenburger Frankenstolz-Arena auf eine Wundertüte gefasst machen!



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