Aktuelles - April 2012

29.04.2012

 

Der KSV unterstützt die Forderung des Landessportbundes vor der bevorstehenden Landtagswahl

23.04.2012

 

Fit in den Sommer: „Rücken-Fit“ und „Pump & Work“ neu beim KSV Witten - Kampfsport-Angebot erweitert: jetzt auch Aikido und Ken Jutsu

 

„Mit Schwung in den Sommer“: unter diesem Motto hat der KSV Witten 07 sein Angebot im Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport erneut ausgebaut. Zwei weitere Übungsgruppen wurden jetzt eingerichtet, die den aktuellen Sport-Trends Rechnung tragen. „Rücken-Fit Mixed“ – ein Angebot, das sich an Frauen und Männer gleichermaßen richtet. Die Stärkung des Rückens steht im Mittelpunkt – die beste Prävention gegen das Problem mit dem Rücken. Der Kurs wird jeweils donnerstags um 18.30 Uhr in der Mannesmann-Halle (vor der Wittener WerkStadt) durchgeführt.

 

Nur für Frauen ist dagegen die Trainingsgruppe „Pump & Work“ gedacht. Das ist ein „Ganzkörper- Workout“, in welchem mit Hilfe von Kurzhanteln die Hauptmuskelgruppen von jung und alt, Anfängern und Fortgeschrittenen definiert und trainiert werden. Donnerstags um 19.30 Uhr findet dieses Training ebenfalls in der Mannesmann-Halle statt.

 

KSV Witten 07 heißt KraftSportVerein“ – definiert sich inzwischen aber auch als „KampfSportVerein“. Gerungen wird beim KSV seit mehr als 100 Jahren, das ist bekannt. Daneben kam vor fast fünfzehn Jahren mit der KSV-Gruppe Tae Kwon Do eine weitere Kampfsport-Disziplin hinzu, es folgten vor etwa fünf Jahren die Kick-Boxer. Jetzt wurde das Kampfsportangebot des KSV Witten 07 um zwei weitere asiatische Varianten erweitert: Aikido und Ken Jutsu.

 

Aikido ist eine waffenlose Kunst der Selbstverteidigung, die am Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Die Techniken des Aikido sind eine angemessene Aktion auf einen Angriff und rein defensiver Natur. Ken Jutsu ist die Kunst des japanischen Schwertkampfes aus dem Mittelalter, wie sie von den Samurai praktiziert wurde.

 

Aikido wird zweimal wöchentlich in der Mannesmann-Halle angeboten: dienstags und donnerstags finden die Übungsstunden jeweils um 19.30 Uhr statt. Ken Jutsu wird einmal in der Woche geübt, und zwar am Mittwoch um 20.30 Uhr und ebenfalls in der Mannesmann-Halle.

 

Für diese neuen aktuellen KSV-Sportangebote gilt wie auch für alle anderen: schnuppern erwünscht! Eine mehrmalige unverbindliche Teilnahme ist immer möglich – Interessent(inn)en können sich bei der Übungsleiterin / bei dem Übungsleiter anmelden und informieren!

23.04.2012

 

Olympia-Qualifikationsturnier im Ringen in Sofia: Versöhnliches Ende für DRB-Ringer

von DRB-Pressereferent Jörg Richter

 

Sofia - Die Ringerin Alexandra Engelhardt (48 kg/KSG Ludwigshafen) erreichte am Sonntagnachmittag beim Olympia-Qualifikationsturnier in Sofia (BUL) das Finale. Damit löste die EM-Dritte die Fahrkarte nach London 2012, die es für die beiden Finalisten jeder Gewichtsklasse gab. Ausschlaggebend war der Schultersieg im Halbfinale gegen Sarianne Savola (Finnland).

 

Gleich zum Auftakt des dritten und letzten Kampftages hatte Alexandra Engelhardt Liliana Costa Dos Santos (Portugal) souverän in 2:0 Runden bezwungen und auch im Viertelfinale Henriette Slattum (Norwegen) keine Chance gelassen. Gegen Sarianne Savola (Finnland) gelang der DRB-Starterin ein Schultersieg in Runde eins. Damit stand Alexandra Engelhardt im Finale der Polin Iwona Matkowska gegenüber, gegen die sie in 0:2 Runden unterlag. "Da war die Spannung natürlich auch etwas raus, wichtig war der Sieg im Halbfinale, mit dem das wichtige Olympiaticket gelöst wurde", so auch ein gelöster Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach, dem damit ein großer Stein vom Herzen fiel. „Es war sehr schwer, das Gewichtslimit zu schaffen, da haben sich der ganze Trainerstab und auch viele Sportler um mich gekümmert und mir geholfen", bedankte sich Alexandra Engelhardt beim gesamten DRB-Team.

 

"Ohne Olympiaticket in Sofia wäre der Druck für die beiden 'Weltturniere' in Taiyuan (CHN) und Helsinki (FIN) an den kommenden Wochenenden riesengroß geworden", nahm das Europa-Turnier in Sofia auch aus Sicht von DRB-Delegationsleiter Frank Heinzelbecker einen versöhnlichen Abschluss.

 

Und fast wäre es noch ein weiteres Ticket für London für das DRB-Team im griechisch.-römischen Stil geworden, denn Schwergewichtler Ralf Böhringer (120 kg/KSV Aalen 05) hielt die Fahrkarte nach London sozusagen schon in den Händen, als er sich eine Ellenbogenverletzung zuzog und den Halbfinalkampf gegen Ewgeni Orlow (Ukraine) in der dritten- und entscheitenden Runde aufgeben musste. "Es ist schon ärgerlich, dass er von dieser Verletzung gestoppt wurde", kochte Bundestrainer Jannis Zamanduridis, der dabei auch ein Foul des Ukrainers sah, das zur Ellenbogenverletzung Böhringers führte. Der Aalener kämpfte zwar weiter, war jedoch chancenlos, so dass Zamamduridis das Handtuch warf, um seinen Athleten zu schützen.

 

Dabei begann das Turnier für Ralf Böhringer mit einer Überraschung, denn der DRB-Schwergewichtler warf den Aserbaidschaner Maksim Prokhorow in 2:0 Runden aus dem Rennen. Das Viertelfinalduell gewann der DRB-Schwergewichtler gegen Marijus Grygelis (Litauen) und stand damit wie Alexandra Engelhardt im Halbfinale, wo er verletzt aufgeben musste. Der zweite deutsche Starter Oliver Hassler (96 kg/RG Hausen-Zell) musste gegen den Italiener Daigoro Timionchini eine schmerzliche 0:2-Rundenniederlage einstecken und war damit bereits nach dem ersten Duell aus dem Rennen um die begehrten Olympiatickets.

 

Aline Focken (63 kg/KSV Krefeld) glänzte zum Auftakt mit einem Schultersieg über Irina Netreba (Aserbaidschan), musste dann jedoch eine Niederlage gegen Lubow Wolossowa (Russland) quittieren. Da die Russin das Finale ereichte, konnte Aline Focken in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen, wo sie Hanna Johansson (Schweden) unterlag und endgültig ausschied.

 

Christiane Knittel (55 kg/ASV Freiburg) verlor gleich im Auftaktduell gegen Anastasia Grigorjewa (Lettland) in 0:2 Runden und auch Lisa Hug (72 kg/KSK Neuss) ist nach ihrer 0:2-Auftaktniederlage gegen Kateryna Burmistrowa (Ukraine) bereits aus dem Rennen um die Olympiatickets, die nur an die beiden Finalisten jeder Gewichtsklasse gehen.

21.04.2012

 

Die KSV-Homepage wartet auf die nächste Schnapszahl - Nr. 555.555 ist in Sichtweite

 

Die aktuellsten Resultate, Informationen zum Verein, Hinweise und Termine werden auf der KSV-Homepage regelmäßig veröffentlicht und mit anscheinend sehr großem Interesse verfolgt. War es vor fast genau einem Jahr (Mai 2011) die Nr. 333.333, die gefeiert wurde, so kann der KSV nun in zwölf Monaten annähernd 220.000 Aufrufe verzeichnen. Jetzt wartet man somit auf den Besucher Nr. 555.555 – eine Schnapszahl, die erneut gefeiert werden soll. Wer diese Zahl trifft, kann dies mit einem sog. "Screenshot" dokumentieren, uns via Mail zusenden und erhält dafür auch diesmal wieder ein lukratives Präsent.

 

E-Mail mit Screenshot bitte an info@ksv-witten.de senden.

19.04.2012

 

Olympia-Qualifikation – DRB-Recken kämpfen um Startplätze für London

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent, Leipzig

 

Vor harten Wochen stehen die deutschen Ringerinnen und Ringer, denn ab 20. April geht es im Wochentakt um die begehrten Olympiatickets. Das erste Turnier (kontinental) wird vom 20.-22.4. in Sofia (BUL) ausgetragen, eine Woche später (27.-29.4.) folgt der zweite Wettkampf (weltweit) in Taiyuan (CHN). Die letzten Startplätze für London 2012 werden vom 4.-6.5. in Helsinki (FIN - weltweit) vergeben.

 

Die Stimmung in den DRB-Mannschaften der Griechisch-Römisch-Spezialisten, Freistilringer und Frauen ist gut. Vor allem der Europameistertitel von Frank Stäbler (66 kg/GR/TSV Musberg) hat gezeigt, dass auch die deutschen Ringer im Konzert der Großen mitspielen können.Doch Stäbler ist bereits seit der Weltmeisterschaft 2011 in Istanbul (TUR) für London 2012 qualifiziert, der EM-Titel 2012 wäre ohnehin ohne Qualifikationsstatus gewesen. „Da wurde in den letzten Jahren zuviel ‚gemauschelt‘, begründete der Präsident des Ringer-Weltverbandes FILA, Raphael Martinetti (Schweiz) die Entscheidung, ab 2012 kontinentale- und weltoffene Qualifikationsturniere auszutragen. Teilnehmen dürfen nur Ringer (-innen), deren Nation in der jeweiligen Gewichtsklasse noch nicht über ein Ticket für London 2012 verfügt. Und da sind noch genügend Welt- und Europameister und selbst Olympiasieger auf der Strecke, die sich nicht unter den fünf besten ihrer Gewichtsklasse bei den Weltmeisterschaften 2011 in der Türkei platzieren konnten.

 

DRB-Präsident Manfred Werner hat die Zielstellung ausgegeben, mit mindestens 6 Athleten in London anzutreten, einer davon sollte um eine Medaille kämpfen. Dass man tatsächlich auf einem guten Weg ist, zeigten die letzten Turniere, bei denen sich vor allem junge DRB-Athleten hervortaten. Der Übergang vom Junioren- in den Männerbereich scheint zu gelingen, wie auch die Deutschen Meisterschaften zeigten. Dort wurden viele ‚alte Hasen‘ von ‚jungen Wilden‘ aus dem Titelrennen geworfen, zumindest wurde ordentlich Druck auf die vorderen Ränge ausgeübt.

 

Der Lohn für die 'jungen Wilden': zum ersten Olympia-Qualifikationsturnier werden von den Bundestrainern auch einige junge Athleten aufgeboten. Zu erwarten sind harte Duelle, denn nur die Finalisten um Platz eins jeder Gewichtsklasse erhalten ein Olympiaticket. Nach Sofia sind dann zwar weitere starke Athleten ‚aus dem Qualifikationsrennen‘, doch das macht die Sache für die deutschen Starter nicht einfacher. Denn einige internationale Verbände schicken ihre besten Ringer erst zum letzten Turnier, wo man sich die größten Chancen auf eine Qualifikation für London erhofft. Zur Erinnerung; auch Markus Thätner und Mirko Englich erkämpften ihr Olympiaticket für Peking 2008 erst im letzten Anlauf in Novi Sad (SRB), wo sich die Reihen der Konkurrenten schon deutlich gelichtet hatten. Englich holte in Peking dann gar die Olympische Silbermedaille.

 

Den ersten Anlauf in Sofia bestreiten am 20.-22.4. aus deutscher Sicht folgende Athletinnen und Athleten:

 

Frauen

48 kg: Alexandra Engelhardt (KSG Ludwigshafen), 55 kg: Christiane Knittel (ASV Freiburg), 63 kg: Aline Focken (KSV Krefeld), 72 kg: Lisa Hug (KSK Konkordia Neuss).

 

Männer, griechisch-römischer Stil

55 kg: Dustin Scherf (KFC Leipzig), 60 kg: Jens Rung (RWG Mömbris-Königshofen), 74 kg: Timo Badusch (KSV Köllerbach), 84 kg: Ramsin Azizsir (ASV Hof), 96 kg: Oliver Hassler (RG Hausen-Zell), Ralf Böhringer (KSV Aalen 05).

 

Männer, Freistil

55 kg: Marcel Ewald (SV Weingarten), 60 kg: Tim Schleicher (SV Joh. Nürnberg), 66 kg: Martin Daum (KSV Seeheim), 74 kg: Andriy Shyyka (KSV Köllerbach), 84 kg: Davyd Bichinashvili (ASV Mainz 88), 96 kg: Robin Ferdinand (ASV Boden), 120 kg: Nick Matuhin (1. Luckenwalder SC).

 

Qualifikationskriterien:

An den Wettbewerben in London werden 344 Athlet(inn)en teilnehmen, 72 Frauen und 266 Männer sowie drei garantierte Startplätze für das gastgebende NOK und drei Startplätze, die der Internationale Ringer-Verband (FILA) per Einladung vergibt. Jedes NOK darf pro Gewichtsklasse nur einen Athleten stellen. Entscheidend für einen Startplatz ist das Erreichen von Quotenplätzen.

 

Die erste Qualifikationsmöglichkeit war die Weltmeisterschaft 2011 in Istanbul. Dort qualifizierten sich die ersten sechs Athleten in den olympischen Gewichtsklassen, also insgesamt 108 Athleten. Die zweite Qualifikationsphase bilden im März und April 2012 kontinentale Turniere, bei denen sich die ersten beiden Athleten jeder Gewichtsklasse qualifizieren, also jeweils 36 Athleten aus Europa, Asien, Amerika und Afrika/Ozeanien. In der dritten Qualifikationsphase qualifizieren sich insgesamt 50 Athleten, drei Männer und zwei Frauen pro Gewichtsklasse, bei einem internationalen Qualifikationsturnier in Taiyuan und schließlich weitere 36 Athleten, jeweils zwei pro Gewichtsklasse, bei einem letzten internationalen Qualifikationsturnier in Helsinki.

 

NOK‘s, die bereits in einer Gewichtsklasse einen Quotenplatz erreichen konnten, dürfen in der weiteren Qualifikationsphase in den betreffenden Gewichtsklassen nicht mehr antreten. Nach Abschluss der Qualifikationsphase zum 1. Juni 2012 vergibt die FILA die letzten Startplätze per Einladung. Das gastgebende NOK darf seine drei Quotenplätze in beliebigen Gewichtsklassen nutzen. Gewinnen Athleten des Gastgebers reguläre Quotenplätze, werden entsprechend garantierte Quotenplätze entzogen, die dann ebenfalls per Einladung vergeben werden.

 

Qualifikationswettkämpfe:

Weltmeisterschaften in Istanbul, 12. bis 18. September 2011

afrikanische und ozeanische Qualifikation in Marrakesch, 16. bis 18. März 2012

panamerikanische Qualifikation in Kissimmee, 23. bis 25. März 2012

asiatische Qualifikation in Astana, 30. März bis 1. April 2012

europäische Qualifikation in Sofia, 20. bis 22. April 2012

weltweite Qualifikation in Taiyuan, 27. bis 29. April 2012

weltweite Qualifikation in Helsinki, 4. bis 6. Mai 2012

17.04.2012

 

Hartes Mai-Wochenende für den KSV Witten: Deutsche Grappling-Liga macht am 12.5. wieder Station in Witten - Jahreshauptversammlung folgt am 13.5. im „Café Treff°"

 

Das zweite Mai-Wochenende wird hart für den Ringer-Zweitligisten KSV Witten 07: am Samstag (12.5.) gastiert die Deutsche Grappling-Liga wieder einmal in der Ruhrstadt, am Sonntag darauf findet die diesjährige Hauptversammlung des Vereins statt. Die wurde, lange bevor der Termin für die Landtagswahl in NRW stand, auf den 13. Mai festgelegt. Das soll daher auch nicht verändert werden, wenngleich neben der Wahl mit einer möglichen Meisterfeier in der Nachbarstadt noch ein weiteres Großereignis an diesem Tag stattfinden könnte.

 

Die KSV-Jahreshauptversammlung beginnt am 13. Mai um 11 Uhr im „Café Treff°"an der Wittener WerkStadt, Mannesmannstraße. Die Tagesordnung ist übersichtlich: im Mittelpunkt stehen die Berichte über das zurück liegende Vereinsjahr, da dürfte viel Erfreuliches zu hören sein! Daneben wird ein Vorstandsmitglied neu gewählt, ein Antrag auf Satzungsänderung liegt ebenfalls vor: das Wahlalter soll auf 16 Jahre herabgesetzt werden. Nach Beendigung der Tagesordnung lädt der KSV die anwesenden Vereinsmitglieder noch zu einem Imbiss im „Café Treff°"ein.

 

Der Tag davor steht wieder im Zeichen der „Deutschen Grappling-Liga“. Schon im vergangenen Jahr fanden zwei Veranstaltungen der jungen Kampfsport-Liga in Witten statt und wurden vom KSV organisiert. Auch in diesem Jahr sind wieder zwei Kampftage der Grappler in der Division II – West vorgesehen, der erste davon eben am 12. Mai. Ab 11 Uhr werden in der Ostermann-Halle zehn Mannschaften antreten und die erste Vorrunde bestreiten. Voraussichtlich im September ist die zweite Runde geplant – auch wieder beim KSV.

13.04.2012

 

Ringer-Bundesligist KSV startet am 1. September in die neue Zweitliga-Saison - AC Köln-Mülheim und SC Großostheim als Aufsteiger neu dabei

 

Der zuständige Vizepräsident des Deutschen Ringer-Bundes, Karl Rothmer (Darmstadt) teilte jetzt die Termine der 2. Ringer-Bundesliga für die kommende Saison „2012/2013“ mit. Nach seinem ersten Jahr in dieser Leistungsklasse auch diesmal wieder dabei: der siebenmalige Deutsche Meister KSV Witten 07. Die Ruhrstädter waren nach ihrem Erstliga-Rückzug im Jahr 2009 in der vergangenen Saison in die zweithöchste deutsche Klasse aufgestiegen und hatten dort am Ende gleich einen famosen dritten Rang belegt.

 

Die Liga startet am 1. September und wird kurz vor Weihnachten, am 22. Dezember, beendet sein. Der KSV Witten hat in der ersten Begegnung Heimrecht und empfängt den Vorjahres-Neunten TSV Burgebrach – gegen den es 2011 eine bittere 17:18-Heimniederlage gegeben hatte.

 

Das Gesicht der Gruppe Mitte zeigt sich ein wenig verändert: der Meister der beiden letzten Jahre, die Zweitvertretung des Erstligisten RWG Mömbris-Königshofen, zog sich aus der Liga zurück. Zwei starke Mannschaften in den beiden höchsten Ligen – das war für die RWG wohl – verständlicherweise – nicht mehr zu stemmen. Zudem sollen die zahlreichen Talente des Vereins in der Hessenliga wieder stärker gefördert werden.

 

Mit dem ASV Schaafheim verabschiedete sich eine junge Mannschaft nach nur einjährigem Gastspiel aus Liga 2. Ohne Punktgewinn standen die Hessen am Saisonende da und müssen zurück in die Oberliga. Mit dem SC „Frankonia“ Großostheim indes kommt ein Nachbar der Schaafheimer hinzu – ein weiterer Club aus dem Landkreis Aschaffenburg. Der letztjährige Meister der Hessenliga setzte sich dort knapp gegen Ex-Meister AC Goldbach durch.

 

KSV Seeheim, KSC Hösbach, SC Kleinostheim, TSV Gailbach und KSC Niedernberg und eben Großostheim – Mainfranken mit seinen starken Clubs wird auch 2012 wieder das Haupt-Reiseziel der Wittener KSV-Ringer sein.

Nach dem Rückzug der RWG-Reserve ist NRW-Vertreter TV Walheim, im vergangenen Jahr nur knapp gescheitert, hoher Favorit auf Titel und Aufstieg. Schon vor dieser Saison hatten die Aachener Vorstädter mit dem Aufstieg liebäugelt, nachdem sich einige Vereine aus der 1. Liga zurückgezogen hatten. Nun wollen sie dieses Ziel in der neuen Saison realisieren. Im Vorjahr hatten sich der KSV und der TV in der Husemannhalle eine wahre Mattenschlacht geliefert, in der die Hausherren am Ende umjubelter 21:17-Sieger blieben.

 

Erfreulich, dass mit dem AC Mülheim 1892 ein weiterer Verein aus NRW in der Liga dabei sein wird. Die Kölner Vorstädter zogen im letzten Jahr in der Oberliga einsam ihre Runden und lagen am Ende ohne Punktverlust deutlich vor dem Zweiten, TV Dellwig. Mülheim gehörte schon in früheren Jahren mehrfach der 2. Liga an und dürfte in der kommenden Saison eine wesentliche Bereicherung sein. Mit dem KSV Witten trafen die Kölner in der Oberliga-Saison 2010 aufeinander, als der KSV souverän die Meisterschaft gewann.

 

Ein wenig Rätselraten herrscht beim KSV – und den anderen Zweitligisten – noch über die Modalitäten des Auf- und Abstiegs in der kommenden Saison. Das DRB-Präsidium hatte festgelegt, dass ab Saison 2013/14 zwei Erstligastaffeln mit jeweils zehn Mannschaften und darunter zwei Zweitligagruppen zu je 12 Teams gebildet werden sollen.

 

Die Termine (die Heimtermine des KSV Witten sind verbindlich; bei denen der anderen Mannschaften – insbesondere aus dem Raum Aschaffenburg – müssen noch Anträge auf geringfügige Änderungen erwartet werden):

 

01.09.2012 KSV Witten 07 - TSV Burgebrach

08.09.2012 TV Aachen-Walheim - KSV Witten 07

15.09.2012 KSV Witten 07 - KSV Seeheim

22.09.2012 KSC Hösbach - KSV Witten 07

29.09.2012 KSV Witten 07 - AC Mülheim

03.10.2012 KSV Witten 07 - SC Kleinostheim

06.10.2012 TSV Gailbach - KSV Witten 07

13.10.2012 KSV Witten 07 - SC Großostheim

20.10.2012 KSC Niedernberg - KSV Witten 07

27.10.2012 TSV Burgebrach - KSV Witten 07

03.11.2012 KSV Witten 07 - TV Aachen-Walheim

10.11.2012 KSV Seeheim - KSV Witten 07

17.11.2012 KSV Witten 07 - KSC Hösbach

24.11.2012 AC Mülheim - KSV Witten 07

01.12.2012 SC Kleinostheim - KSV Witten 07

08.12.2012 KSV Witten 07 - TSV Gailbach

15.12.2012 SC Großostheim - KSV Witten 07

22.12.2012 KSV Witten 07 - KSC Niedernberg

11.04.2012

 

Trainerausbildung

 

Der Referent für Aus- und Fortbildung Holger Nowakowski bietet auch 2012 wieder einen Lehrgang zur die Ausbildung zum C-Trainer an.

 

Die Voraussetzung zur Zulassung zur Vorbildungsmaßnahme sind:

 

  • nachgewiesene Trainings- und Wettkampftätigkeit im Ringkampfsport
  • Mitgliedschaft in einem Verein innerhalb des Ringerverbandes NRW e.V.
  • Vollendung des 16. Lebensjahres
  • Erste Hilfe Kurs (§26 BGV A1) (nicht sofort Maßnahmen am Unfallort für Führerscheine) (5.Teil der Ausbildung)

 

Die Ausbildung ist in fünf Blöcken unterteilt und wird jeweils in zentral gelegenen Trainingszentren des Verbandgebiets gehalten.

 

1. Teil: 20.04.2012 - 22.04.2012 Trainingszentrum des VFK Lünen-Süd, Dammwiese 10, 44532 Lünen

 

2. Teil: 27.05.2012 - 28.05.2012 HR-Commitment Arena (ehem. TSV Sportcenter), An der Römerziegelei, 1 41539 Dormagen

 

3. Teil: 01.06.2012 - 03.06.2012 Ostermannhalle / Mannesmannhalle, Mannesmannstr. 8, 58452 Witten

 

4. Teil: 15.06.2012 - 17.06.2012 Trainingszentrum der TSG Herdecke, Goethestr. 14, 58313 Herdecke

 

5. Teil: 14.07.2012 - 15.07.2012 Ostermannhalle / Mannesmannhalle, Mannesmannstr. 8, 58452 Witten

 

 

Die Kosten, weitergehende Informationen als auch der Kontakt ist in der angefügten Ausschreibung zu entnehmen.

Auschreibung_2012.pdf
PDF-Dokument [49.4 KB]

10.04.2012

 

Die Ergebnisse vom Osterturnier aus Utrecht...

NRW holt den Gesamtsieg - Gold für Herda, Silber für Dussin, Gies und Wöhl -

Brunner mit Bronze auf dem Podium

utrecht.pdf
PDF-Dokument [50.8 KB]

Wir bedanken uns für das Bildmaterial bei Oliver Stach (RV NRW)

04.04.2012

 

Ergebnisse von der DM im gr.-röm. Stil der B-Jugend in Torgelow - Platz 6 für Julian Zimmermann bei der DM der B-Jugend in Torgelow

Als einziger Teilnehmer des KSV Witten 07 trat Julian Zimmermann am vergangenen Wochenende mit seinem Vereinstrainer Kurt Schroer die weite Reise nach Torgelow an, um bei der Vergabe der Medaillen mitzureden. Der veranstaltende Verein war der SAV Torgelow Drögeheide 90 e.V.. In der dortigen Volksporthalle kämpften insgesamt 125 Jugendliche in 10 Gewichtsklassen um die Medaillen. Die jungen Sportler kamen aus 12 verschiedenen Landesverbänden.

Trotz der relativ kurzen Mitgliedschaft im Verein konnte Julian bei den zurückliegenden Landesmeisterschaften in beiden Stilarten überzeugen und dort den Titel einfahren. Scheinbar liegen seine Stärken mehr im klassischen Stil, da der Landestrainer ihn zur DM nach Torgelow entsandte. Er startete dort, wie schon bei den LM, in der 69 kg Klasse. Insgesamt waren dort 11 Teilnehmer vertreten. Julian landete im B-Pool und erwische Anfangs ein Freilos. Aus diesem Grund kam er auch erst am Samstagmorgen zu seinem ersten Kampf, der ihn gegen Franz Thomas vom RSV Hansa 90 Franfurt/Oder führte. Die erste Runde gab er knapp mit 1:2 nach Punkten ab. In der zweiten Runde hatte er seinen Gegner schon am Rande einer Schulterniederlage, ehe dieser es dennoch schaffte, sich aus dieser heiklen Situation zu befreien. Julian gewann die zweite Runde klar mit 6:1 nach Punkten. In der alles entscheidenden dritten Runde verließen ihn allerdings die Kräfte und er verlor mit 2:6 nach Punkten.

 

Trainer Kurt Schroer bezeichnete diesen Kampf als "Schlüsselkampf", der Julian bei einem möglichen Sieg um Platz 3 und 4 hätte kämpfen lassen können. Im zweiten Kampf siegte Julian gegen Eike Jahn vom SV Fahrenbach/Hessen mit 7:5 / 7:5 nach Punkten. Der dritte Kampf führte ihn gegen Mirco Lemaic vom SV Sulgen/Württemb., gegen den er eindeutig nach Punkten verlor 0:6 / 0:6. Im Finalkampf um Platz 5 und 6 musste er sich gegen Jan Lerich vom KSV Tennenborn aus Südbaden auseinandersetzen, dem er mit 2:3 und 1:6 nach Punkten unterlag. Obwohl ein vierter Platz möglich gewesen wäre, ist Trainer Kurt Schroer mit dem sechsten Platz seines Schützlings zufrieden.

 

Er ist sich sicher, dass, wenn Julian weiter so zielgerecht trainiert, eine Leistungssteigerung bei der nächsten DM zu erwarten ist.

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