Aktuelles - Juni 2012

28.06.12

 

Aktuelle und ehemalige Wittener Bundesliga-Ringer in Dortmund am Start

Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland in der Körnig-Halle

Samstag und Sonntag ab 9 Uhr – Finals ab 17.30 Uhr bzw. 14.30 Uhr

 

An diesem Wochenende (30. Juni und 1. Juli) treffen sich internationale und nationale Stars der Ringerszene wieder in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle, wenn es um den „Grand Prix" der Bundesrepublik Deutschland geht. Viele Athleten nutzen dabei das Turnier zur letzten Standortbestimmung vor den Olympischen Spielen 2012 in London, und auch für die Kaderringer des Deutschen Ringer-Bundes dient dieses Turnier zur Leistungsüberprüfung.

Mit dabei auch aktuelle und ehemalige Bundesliga-Ringer des KSV Witten 07. Erstmals bei den Männern in einem so hochklassigen Wettbewerb am Start ist Nico Brunner, der noch der Juniorenklasse angehört und in der kommenden Saison die 84 kg-Kategorie im klassischen Stil beim KSV besetzten soll. Er kommt am Samstag zum Einsatz, wenn neben der 84 kg-Klasse auch die bis 60, 66 und 96 kg kämpfen werden (Foto: Nico Brunner mit KSV-Trainer Frank Weniger).

Da gibt es bis 96 kg, ebenfalls im griechisch-römischen Stil, auch ein Wiedersehen mit einem Ex-Wittener: der amtierende und 10 fache Deutsche Meister Mirko Englich (jetzt Frankfurt/Oder) wird möglicherweise seine Abschiedsvorstellung auf internationaler Bühne geben. Bekanntlich konnte er sich nicht für Olympia qualifizieren, so dass er wohl das Ende seiner erfolgreichen Laufbahn auf internationalen Matten ins Auge fassen wird.

Am Sonntag kommt mit Rabbia Khalil ein aktueller Wittener Bundesliga-Akteur zum Einsatz, der „Kölsche Jung", der für das Heimatland seiner Eltern, Palästina, starten wird. Er ist für die 74 kg-Klasse (gr.-r.) gemeldet, die er auch beim KSV besetzt. Wie für Nico Brunner wird es auch für Khalil in erster Linie darum gehen, Erfahrungen bei diesem Top-Turnier zu sammeln.

In der gleichen Klasse und Stilart kämpft mit Iljas Özdemir (jetzt TuS Adelhausen) ein ehemaliger Bundesliga-Ringer des KSV, der noch immer regelmäßig im Wittener Stützpunkt mit seinem „Mentor" Adam Juretzko trainiert. Er wird besonders ehrgeizig auf die Matte gehen, konnte er wegen der Wechselsperre beim Wechsel vom NRW-Bundesligisten Neuss zum südbadischen Erstligisten Adelhausen doch nicht bei den Deutschen Meisterschaften starten.

Am Sonntag werden daneben noch die Kategorien 55 und 120 kg ausgekämpft – und im Schwergewicht startet mit dem ebenfalls aktuellen und 10 fachen Deutschen Meister Nico Schmidt (gr.-r.) ein weiterer Akteur, der – allerdings nur für eine Saison – im Wittener Bundesliga-Aufgebot stand.

Weitere Informationen unter http://www.gp-ringen-dortmund.de.



28.06.12

 

Olympia-Ringer aus Puerto Rico kamen sehr müde in Witten an - Fast 30 Stunden auf Reise – über München nach Dortmund und Witten

 

Als Teilnehmer des Dortmunder Ringer-Grand-Prix vom Wochenende trafen sie gestern müde in Witten ein: vier Ringer und ihr Trainer aus Puerto Rico kamen nach fast 30 stündigem Flug in die Ruhrstadt, um sich dort zu akklimatisieren und auf den Wettkampf am Wochenende in der Helmut-Körnig-Halle vorzubereiten. Franklin Gómez (60 kg), Francisco Soler (74 kg) und Jaime Espinal (84 kg), die sich für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London qualifizierten, dazu Diego Ramirez (55 kg) als Trainingspartner und Trainer Pedro Rojas waren in ihrer Hauptstadt San Juan gestartet und kamen über weitere Stationen nach München, wo sie noch einen mehrstündigen Aufenthalt hatten. Von dort ging’s dann weiter per Flug nach Dortmund, wo die Delegation vom NRW-Ringer-Präsidenten Karl-Martin Dittmann empfangen und nach Witten gebracht wurde. Dort wurde zunächst das Ringer-Leistungszentrum „Ostermann-Halle“ besucht, anschließend Quartier im Park-Hotel bezogen.

 

Am gestrigen Mittwoch gab es am Morgen ein lockeres „warm up“ in der Ostermann-Halle, am Abend ein weiteres Training im Rahmen des NRW-Stützpunktes. Donnerstag (28.6.) sind dann wiederum diese Einheiten vorgesehen, u.a. mit den KSV-Bundesligaringern, die ausnahmsweise bereits um 18 Uhr in der Ringerhalle beginnen. Da besteht dann auch die Möglichkeit, die Athleten von der Karibik-Insel zu treffen und zu beobachten.

 

Am Freitag geht die Reise für das Team Puerto Rico dann weiter nach Dortmund. Eine Abschluss-Trainingseinheit wird in der Ostermann-Halle abgehalten, danach ziehen die Sportler in ein Hotel im Westfalenhallen-Komplex, wo bereits am Freitag Waage und medizinische Kontrolle u.a. für die Ringer der Gewichtsklassen 60 und 84 kg erfolgt. Franklin Gómez (60 kg) und Jaime Espinal (84 kg) werden dann am Samstag auf die Matten der Körnig-Halle gehen, Diego Ramirez (55 kg) und Francisco Soler (74 kg) starten dagegen erst am Sonntag.

 

Die Kämpfe in Dortmund beginnen Samstag und Sonntag jeweils um 9 Uhr.

25.06.12

 

Trainingsbesuch aus Übersee - Olympia-Ringer aus Puerto Rico trainieren in der Ostermann-Halle

Der Dortmunder Ringer-Grand-Prix wirft seine Schatten voraus: mehr als 25 Nationen haben für das Großereignis in der Nachbarstadt gemeldet und werden ihre Athleten im griechisch-römischen und im Freistil in die Wettkämpfe schicken. Für viele Verbände eine gute Möglichkeit zur Standortbestimmung, nur wenige Wochen vor den Olympischen Spielen von London. Auch aus Übersee reisen Ringer an – u.a. aus Puerto Rico. Und die kommen schon einige Tage vor den Wettkämpfen in Dortmund. Sie wollen sich akklimatisieren, europäische Luft schnuppern. Und da bot sich Witten als Station an. So werden ab Dienstag vier Ringer mit Trainer in der Ruhrstadt Quartier beziehen und die Ostermann-Halle für die Vorbereitungen auf den Grand Prix und Olympia nutzen. Die Sportler wohnen im Parkhotel und können im Ringer-Leistungszentrum an der Mannesmannstraße ihre Trainingseinheiten bei Bedarf absolvieren. Drei Ringer des mittelamerikanischen Inselstaates haben sich für Olympia qualifiziert: Franklin Gómez (60 kg), Francisco Soler (74 kg) und Jaime Espinal (84 kg), alle im Freistil, konnten sich die Startplätze für London sichern. Mit dabei auch Diego Ramirez (55 kg) als Trainingspartner und Trainer Pedro Rojas. Puerto Rico gehört zwar zu den USA, ist jedoch kein US-Bundesstaat noch zu einem Bundesstaat gehörig, hat insofern auch seine eigenen Sportverbände. Die Spitzensportler sind häufig an den US-Universitäten zu finden, wo sie hervorragende Trainingsmöglichkeiten haben. So ist das Niveau der Ringer von der Insel auch international recht hoch –Espinal belegte bei der WM 2011 einen guten elften Platz.

Für den KSV bietet das natürlich eine hervorragende Gelegenheit, die Form der eigenen Zweitliga-Ringer zu überprüfen. U.a. Yves-Heiko Gies (60 kg), Jens Steffen (74 kg) und Mesut Kayar (84 kg) können sich vor Beginn der Ligakämpfe mit den Ringern aus Puerto Rico auf internationalem Niveau testen. KSV-Trainer Frank Weniger kann dies derzeit leider nur bedingt verfolgen. Er hat einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt hinter sich und muss sich um seine Genesung kümmern. Da ist Selim Sari gefordert, der zweite Coach des KSV, die die Mittelamerikaner sicher intensiv beobachten wird. Spannend wird es dann auch, die Kämpfe der Trainingspartner aus Puerto Rico am Samstag und Sonntag (30.6. / 1.7.) in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund zu verfolgen. Sicher werden die Wittener Ringer mit besonderem Interesse dabei sein. In den sieben olympischen Gewichtsklassen werden an zwei Tagen in beiden Stilarten die Grand-Prix-Turniersieger ermittelt. Die Wettkämpfe finden in der Körnig-Halle, Strobelallee, Sportkomplex Westfalenhallen Dortmund, in unmittelbarer Nähe der Westfalenhallen statt. Beginn ist Samstag und Sonntag jeweils um neun Uhr.

24.06.12

 

KSV-Meisterjäger gewinnen „Bronze“ bei den Hevener „Days of Thunder“ - Toller dritter Platz unter 64 Teams

 

Einen weiteren tollen Erfolg können die „Meisterjäger“ des KSV Witten bei den Hevener „Days of Thunder“, dem Drachenbott-Rennen auf der Ruhr, verbuchen. Am Wochenende hatte sich in der „Fun-Klasse“ wieder ein illustres Feld eingefunden, mit 64 Mannschaften gab es gar eine Rekordmeldung.

 

Durch gute Ergebnisse in vier Vorläufen konnte sich die KSV-Crew für das Halbfinale der besten 16 Boote qualifizieren. Ein Sieg war für den Einzug in den Endlauf erforderlich – die Drachenbootrenner um Schlagmann Thommy Eigenbrodt schaffte es, das Finale mit den vier Top-Booten des Turniers zu erreichen. Und da ging es wie immer mehr als eng zu. Am Ende hatten die „Crash Test Dummies“ eine Bootsnase vorn, knapp dahinter die „Ruhrgaleere“ und dann schon die KSV-Meisterjäger.

 

Die dürfen stolz sein, über Jahre hinweg nun schon zu den führenden Mannschaften des Traditionsrennens des Kanu-Club Witten auf der Ruhr zu gehören – wenngleich eigentlich der Spaß an der Freude im Vordergrund steht. Doch wie das so ist bei den Ringern: ganz lässt sich der sportliche Ehrgeiz eben doch nicht verdrängen!

 

Das Ergebnis:

1. Crash Test Dummies

2. Ruhrgaleere

3. KSV Meisterjäger

4. Red Lizards

5. Wave Rocker

6. Wittinger

7. Spartaner

8. Hagen Speed Fire

22.06.12

 

KSV Witten beim „KCW – Days of Thunder 2012“

 

Auch in diesem Jahr startet eine Mannschaft des KSV Witten 07 bei den “Days of Thunder” des Kanu-Club Witten, die an diesem Wochenende auf der Ruhr in Heven / In der Lake ausgetragen werden.

 

In den Vorjahren gab es passable Erfolge für die Crew um Trommler Thommy Eigenbrodt – das soll nach Möglichkeit auch in diesem Jahr wieder so sein. Doch bei allem sportlichen Ehrgeiz: der Spaß steht im Vordergrund, die Mannschaft richtete sich schon am Donnerstag auf dem Regattagelände am Rande der Ruhr häuslich ein. Heute wird das Camp bezogen, morgen starten die Rennen. Die „KSV-Meisterjäger“ werden ihre Vorläufe am Samstag um 12.30 Uhr, 15.34 Uhr und 18:22 Uhr und am Sonntag um 12.38 Uhr bestreiten. Die evt. Halbfinals und das Finale finden im Anschluss daran statt. Wer die tolle Organisation des KCW-Teams kennt, weiß, dass diese Zeiten sicher eingehalten werden!

Sa. 12.30 Uhr
Rennen 16
Söhne Siegfrieds Los Bombaderos Steelfighter KSV-Meisterjäger
Sa. 15:34 Uhr
Rennen 39
KSV Meisterjäger Um Längen voraus Baywatch Mattendrachen
Sa. 18:22 Uhr
Rennen 60
Die goldenen Reiter KSV-Meisterjäger Alpha Dragon Die Maulwürfe vom Amt
So. 12:38 Uhr
Rennen 84
Bildungsdrachen 2 Wilhelm-Kraft-Sport KSV-Meisterjäger Treibhölzer

21.06.12

 

Ibro Cakovic: Lehrgeld gezahlt bei der Junioren-EM - KSV-Ringer nach zwei Kämpfen ausgeschieden -  aber: wichtige Erfahrung gesammelt

 

Kurzfristig war der KSV-Zweitligaringer Ibro Cakovic in das serbische Ringer-Team berufen worden, das bei den derzeit stattfindenden Junioren-Europameisterschaften am Start ist. Der Wittener war der einzige Athlet, den die Serben im Freistil gemeldet hatten. Er ist in Deutschland aufgewachsen, zur Schule gegangen und den Ringkampf hier erlernt, startete nun für das Heimatland seiner Eltern.

 

Am gestrigen Mittwoch bestritt er seinen Wettkampf – und hatte sofort einen „hammerharten“ Gegner: er traf auf den Armenier Davit Apoyan, einen der Favoriten auf den EM-Titel. Und der wurde seiner Stellung gerecht, denn Cakovic unterlag glatt in zwei Runden (0:7, 1:3).

 

Der Armenier marschierte bis ins Finale, so dass der Wittener KSV-Ringer eine zweite Chance in der Hoffnungsrunde erhielt. Hier war der Finne Petteri Martikainen sein Gegner. Diese Begegnung war offener als die vorherige: 0:2, 1:4 setzte sich hier jedoch der Skandinavier durch, der sich damit für die Begegnung um Bronze qualifizierte.

 

Zwei Kämpfe, zwei Niederlagen: das war sicherlich kein Wunschergebnis für den jungen Wittener Ringer, zu großen Teilen jedoch seiner Unerfahrenheit auf internationalen Matten und der damit vorhanden Unsicherheit und Nervosität geschuldet. Es wird vielleicht auch ein Ansporn sein für die weitere sportliche Entwicklung. Weit ist Cakovic nicht entfernt auch von der internationalen Elite seiner Altersklasse, das zeigten die beiden Begegnungen – für seine Kämpfe im KSV-Team in der 2. Bundesliga war dieses Turnier aber sicher ein Meilenstein.

20.06.12

 

Ibro Cakovic vom KSV Witten startet bei der Junioren-EM in Zagreb - Ringer-Talent für Serbien auf der Matte

 

Rabbia Khalil vom Ringer-Zweitligisten KSV Witten 07 ist in der kommenden Woche am Start, wenn in Dortmund der „Grand Prix“ der Männer über die Matten der Helmut-Körnig-Halle geht (30.6. / 1.7.). Er startet für das Heimatland seiner Eltern, Palästina.

 

Jetzt ist ein weiterer junger Akteur des KSV im internationalen Einsatz, und das noch in dieser Woche. Am morgigen Mittwoch (20.6.) gehört Ibro Cakovic vom KSV zum Team Serbien, das bei den Junioren-EM in der kroatischen Hauptstadt Zagreb um Meisterschaft und Medaillen kämpft. Er ist der einzige Vertreter Serbiens im Freistil und wurde sehr kurzfristig nominiert. In Serbien wird vorwiegend der griechisch-römische Stil betrieben.

 

Ibro Cakovic ist in Deutschland geboren, hier aufgewachsen, zur Schule gegangen und hat beim KSV Witten den Ringkampf erlernt. Er konnte bislang allerdings noch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit erlangen – und das hat sich offensichtlich bis Serbien herumgesprochen. Von dort erhielt er das Angebot, für das Land seiner Eltern international zu kämpfen. Das war Ehre, Auszeichnung und Anreiz gleichermaßen für den jungen Wittener, der nun seine erste internationale Meisterschaft bestreitet.

 

Heute ist die 66 kg-Klasse an der Reihe, mit Ibro Cakovic. Es wird nicht leicht, denn alle führenden europäischen Ringernationen sind vertreten. 23 Teilnehmer sind in dieser Kategorie am Start, darunter der Deutsche Kevin Henkel aus Dewangen (WTB). Man darf gespannt sein über das Abschneiden des jungen KSV-Athleten.

 

Ungeklärt ist dabei noch der Status, den Cakovic jetzt für die Europäische Ringer-Föderation CELA einnimmt. Für internationale Sportler muss eine Gebühr bei der CELA entrichtet werden – der KSV hofft, dass dies nicht auch bei einem „Eigengewächs“ gilt. Da wäre die Freude dann doch eher gedämpft …

 

Die Ergebnisse aus Kroatien sind HIER einsehbar.

16.06.12

 

Rabbia Khalil startet im Doppelpack beim GP in Dortmund

Rame und Rabbia Khalil

Zusammen mit seinem Bruder Rame tritt der Zweitliga-Ringer des KSV Witten 07 beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund an. Beide kämpfen dabei für die palästinensische Nationalmannschaft. Die Brüder sind zwar in Deutschland geboren, freuen sich aber dennoch auf die Einsätze für den "Ringerzwerg" Palästina. "Für uns ist jeder Start für Palästina etwas besonderes" sagen die beiden, wenngleich sie noch nie in ihrer wahren Heimat zu Besuch waren. Nach den ersten beiden Turniereinsätzen in Jordanien und Qatar brennen die Khalil's nun darauf, weitere Einsätze für ihr Land zu sammeln und es positiv zu vertreten. "Wir kennen Palästina nur aus dem Fernsehen, aber wir wollen dabei helfen, den Ringkampfsport dort mit voran zu treiben" fahren sie fort und somit ist es selbstverständlich, dass der KSV den beiden kölschen Urgesteinen dabei kräftig die Daumen drückt.

 

Der GP von Dortmund findet am 30.06. und 01.07. in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle statt. Wer den Besuch dort nicht eh schon auf dem Zettel hatte, der sollte sich das auch in diesem Jahr wieder stark besetzte Tunrier nicht entgehen lassen.

15.06.12

 

Neue Gesichter beim KSV Witten 07: Ringer-Zweitligist setzt weiter auf die Jugend - 18,5 Jahre Durchschnittsalter der Bundesliga-Zugänge

 

Der KSV Witten 07 hat seine Zweit-Bundesligamannschaft für die im September beginnende Saison weiter verjüngt: „Jugendstil“ ist angesagt beim siebenfachen Deutschen Mannschaftsmeister, der in der Vorsaison damit gut fuhr und auf Anhieb einen dritten Rang belegte. „Wir bauen ein Team mit Perspektive auf, das in der kommenden Kampfzeit einen Platz im vorderen Mittelfeld anstrebt“, sind sich Oliver Oelrich, „Sport-Vize“ beim KSV, und Trainer Frank Weniger einig. „Wir wollen wieder attraktiven Ringkampf mit spektakulären Begegnungen in der Husemannhalle präsentieren, ähnlich wie 2011“, wird ein weiteres Ziel formuliert.

 

Ob dies dann wieder für einen „Medaillenplatz“ in der 2. Bundesliga reichen wird, muss abgewartet werden. Klar ist dagegen, dass die beiden Erstplatzierten aus den drei Zweitligagruppen in die beiden 1. Ligen aufsteigen werden, damit im kommenden Jahr dort jeweils zehn Vereine kämpfen. Aus drei Zweitliga-Gruppen mit der Sollstärke von zehn Vereinen werden dann zwei mit je zwölf Teams gebildet. Die 2. Bundesliga Mitte hat in diesem Jahr zehn Mannschaften am Start, in den Gruppen Nord und Süd sind nur jeweils neun Vereine gemeldet.

 

Die „Neuen“ des KSV Witten:

 

Nikolai van Berkum kommt vom RC Stommeln (bei Köln) und entstammt einer „Ringer-Dynastie“, denn Vater, seine Onkel und Schwestern sind bekannte und erfolgreiche Matten-Akteure. Der Schüler, Jahrgang 1997, ist für die Kategorie 55 kg (gr.-röm. + Freistil) vorgesehen. In der letzten Saison kämpfte er für seinen Stammverein Stommelner RV in der Bezirksliga und blieb dort unbesiegt. 2011 war er Deutscher Vizemeister in der B-Jugend, 2012 erreichte er bei der A-Jugend-DM immerhin einen achten Rang. Insbesondere aber machte er durch seinen Sieg beim stark besetzten Internationalen Oster-Turnier in Utrecht auf sich aufmerksam. Nicht umsonst wurde er von den Bundestrainern jetzt zum einem EM-Vorbereitungslehrgang der Kadetten eingeladen, der vom 1. bis 8. Juli in Aschaffenburg stattfindet.

 

Dawid Mateusz Dykier, ein 22 jähriger Student aus Polen, besuchte im Frühjahr seinen Freund Pjotr Pankow, der in der KSV-Mannschaft kämpft. Er trainierte ‘mal mit beim KSV und überzeugte, so dass sich die Wittener diese Option für die Gewichtsklassen 55 und 60 kg in beiden Stilarten sicherten. Der 11. der Junioren-Europameisterschaften von 2009 hat in Polen im Nachwuchsbereich bereits Meisterschaften und Medaillen gesammelt. Sicher wird er für den KSV eine Verstärkung für die beiden leichtesten Kategorien sein.

 

Das 18 jährige Talent Nico Brunner kehrt zu seinem Stammverein KSV Witten zurück, um jetzt dort auch in der Bundesligamannschaft zu kämpfen. Das Zweitstartrecht behielt er für Witten, als er vor zwei Jahren er zum Elite-Sportinternat nach Frankfurt/Oder wechselte. Dort nahm er eine sehr gute Entwicklung, mit der Bronzemedaille bei den Kadetten-Europameisterschaften verzeichnete er 2011 einen herausragenden Erfolg. Bei den Wittener Junioren-DM in diesem Jahr konnte er diese Leistung zwar nicht bestätigen, zählt jedoch weiterhin zum Nachwuchskader der DRB-Bundestrainer. In der Vorsaison sammelte Nico beim RC Germania Potsdam schon Bundesliga-Erfahrungen, die ihm in der kommenden Saison sicher auch bei seinen Einsätzen für den KSV in der Gewichtsklasse 84 kg (gr.-r. Stil) helfen werden.

 

Mit 96 kg ist Dennis Böddeker der Schwerste im Quartett der KSV-Neuzugänge. Er ist sehr variabel einsetzbar, kann sowohl bis 96 kg als auch im Schwergewicht (120 kg) kämpfen, und das in beiden Stilarten. Der klassische Stil liegt ihm allerdings mehr, hier feierte er auch seine Erfolge im Nachwuchsbereich. Deutsche Meistertitel und Medaillen sammelte er von der C-Jugend an, zuletzt wurde Dennis bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Witten umjubelter Dritter der 96 kg-Klasse. Er kommt vom KSV Hohenlimburg, wo er zwei Jahre in der Oberliga kämpfte. Sein Stammverein ist der KSV Kirchlinde. Dennis Böddeker erlernt im Bahn-Ausbesserungswerk in Witten den Beruf des Mechanikers.

 

Dagegen sind zwei Abgänge beim KSV zu verzeichnen: Christian Heinrich (60 kg) schloss sich dem ASV Mevlana Westerfilde (Verbandsliga) an und Kevin van Rienen (84 kg), der verletzungsbedingt auf einen Großteil der vergangenen Saison verzichten musste, kehrte zu seinem Stammverein RC Köln-Ehrenfeld zurück.

 

So ist der Kader des KSV Witten nun ein wenig breiter aufgestellt – ob größere Verletzungsausfälle zu verkraften wären, bleibt indes fraglich. Doch stehen jetzt aus der 2. Mannschaft des KSV, die künftig in der Landesliga antritt, eine ganze Reihe junger Talente „Gewehr bei Fuß“, um sich für Einsätze im Zweitliga-Team des KSV zu empfehlen.

12.06.12

 

Internationaler Spitzen-Ringkampf in Dortmund:

Grand Prix der Bundesrepublik Deutschland am 30. Juni und 1. Juli 2012
Freistil und griechisch-römischer Stil der Männer in der Körnig-Halle


Am 30. Juni und 1. Juli 2012 treffen sich die internationalen und nationalen Stars der Ringerszene wieder in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle, wenn es um den „Grand Prix" der Bundesrepublik Deutschland geht.

Zum vierten Mal findet diese internationale Ringer-Großveranstaltung wieder zeitgleich an einem Ort und in beiden Stilarten statt. Es ist die 31. Auflage im griechisch-römischen und die 34. Auflage im Freistil. Zahlreiche Medaillengewinner internationaler Wettkämpfe sowie nationale Meister werden am Start sein.

Viele Athleten nutzen dabei das Turnier zur letzten Standortbestimmung vor den Olympischen Spielen 2012 in London. Auch für die Kaderringer des Deutschen Ringer-Bundes dient dieses Turnier zur Leistungsüberprüfung.

Mit Hilfe des Sportlandes NRW, der Stadt Dortmund und des Regionalverbandes Ruhr hat die DRB Service GmbH die finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen für die Ausrichtung dieses international höchst bedeutsamen Events auch im Jahr 2012 sicherstellen können.

In den sieben olympischen Gewichtsklassen werden an zwei Tagen in beiden Stilarten die Turniersieger ermittelt. Die Wettkämpfe finden wieder in der Helmut-Körnig-Halle, Strobelallee, Sportkomplex Westfalenhallen Dortmund, in unmittelbarer Nähe der Westfalenhallen statt.



10.06.12

 

Heimische Ringer bei der Ruhrolympiade erfolgreich - Allen voran retten Nico Brunner und Dennis Rerich mit Siegen trotz vieler Ausfälle ein gutes Ergebnis

 

Am Samstag traten elf jugendliche Athleten der SU Annen, der TSG Herdecke und des KSV Witten als Team gegen die Konkurrenz aus den 3 anderen Kreisen und 11 Städten der Region an. Krankheitsbedingt wies der Ringerkader des Ennepe-Ruhr-Kreises bei Ruhrolympiade in Duisburg deutliche Lücken auf: Yves-Heiko Gies, ein sicherer Punktesammler in der 58-kg-Klasse und Martin Tasev, der bis 69 kg auch kaum zu bezwingen gewesen wäre, sagten dem KSV kurzfristig ab. Krankheitsbedingt konnte auch Nick Jacobs in dieser Gewichtsklasse nicht antreten. Der eigentlich kampfeswillige Lukas Faber wurde noch am Start vom Ringarzt gestoppt. Ufuk Canli, ein sicherer Kandidat in der 85-kg-Klasse, stand zwar morgens bereit, konnte dann aufgrund einer Erkrankung aber ebenfalls nicht antreten.

 

Unter 55 Teilnehmern scheiterte in der untersten Gewichtsklasse Bahtiyar Dündar auf Schultern an seinem einzigen Gegner. Sein Bruder Diyar-Murat rückte eine Gewichtsklasse auf 63 kg auf und beendete dort seine Vorrunde als Dritter. Im Kampf um Platz 5 sicherte er dem Kreis mit einem Schultersieg in der ersten Runde dann ebenfalls Punkte. Den erst 13-jährigen Julian Zimmermann erwartete bei 76 kg mit elf Teilnehmern das größte Feld. Nach zwei Niederlagen konnte er darin nicht in die Finalrunde einziehen. Dennis Rerich (bis 58 kg) kämpfte sich in einem Achterfeld mit Schultersiegen bis ins Finale durch, das er dann sicher nach Punkten gewann. Gleiches gelang Nico Brunner bis 85 kg, der seine Leistung mit einem Schultersieg im Finale in der zweiten Runde ohne Gegenpunkt krönte.

 

Selbst ohne die Ausfälle holten die Athleten daher nicht zuletzt dank dieser beiden ‚Ruhrolympia-Sieger‘ trotz zweier unbesetzter Gewichtsklassen insgesamt Rang 3. Sie brachten den Kreis in der Gesamtwertung bis Samstagabend nach zwei von drei Wettkampftagen insgesamt auf einen Zwischenstand von Platz 6. Vollbesetzt wäre der EN-Kreis sicherlich in dieser Disziplin Sieger der Ruhrolympiade geworden.

 

Mit rund 7000 Startern in 22 Sportarten ist die Ruhrolympiade Europas größtes regionales Jugendsportevent. Alle zwei Jahre treffen sich die besten Nachwuchssportler des Ruhrgebiets, um sich in einer Städtevergleichswertung sowie beim Wettbewerb um die Titel der Ruhrolympiade-Siegers zu messen.

05.06.12

 

22. Stadtschulmeisterschaft der Wittener Grundschulen im Ringen: Bruchschule gewinnt Schulwertung vor Rüdinghauser und Gerichtschule - 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – fast 400 Kämpfe in 65 Gewichtsklassen - Olympia-Kampfrichter Uwe Manz auf der Matte

 

Die „Fachschaft Ringen“ im StadtSportVerband Witten mit den Vereinen KSV 07 und SU Annen hatte wieder einmal gerufen, und wieder einmal folgten viele Grundschulen der Stadt (und erstmals auch eine Schule aus Hattingen, die kürzlich mit dem KSV eine Projektwoche „Ringen“ durchgeführt hatte) dem Ruf. Fast 250 Kinder und mit ihnen viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer und zahlreiche Angehörige kamen in die alt-ehrwürdige Husemannhalle und sahen spannende, teilweise erbitterte und emotionale Kämpfe um Siege und Medaillen. Und die Sponsoren sorgten wieder dafür, dass die Veranstaltung einmal mehr einen tollen Rahmen hatte: Pokale, Urkunden, Medaillen, Geldpreise für die besten Schulen und kostenloser Imbiss für Teilnehmer und Anhang standen zur Verfügung, so dass Veranstaltungsleiter Frank Bartel am Ende zufrieden von einer „großartigen Schulsport-Veranstaltung“ sprach.

 

In der Tat: dass alle Kinder mit Kappen ausgestattet wurden, die Ersten jeder Wettkampfklasse neben Medaillen und Urkunden des SSV auch das „Sport-Scout-Sieger-Shirt“ erhielten und die drei besten Schulen Pokale der CDU und zusätzlich noch einen Scheck der Stadtwerke Witten, das gab es bei den bisherigen 21 Stadtmeisterschaften noch nie. Und die Siegerschule erhielt einen neuen Wanderpokal, den „Karl-Brockhoff-Gedächtnispokal“, in Erinnerung an den früheren KSV-Jugendtrainer von seinem Sohn Jörg gestiftet. Kinder, Lehrer und Angehörige konnten wieder kostenlos verpflegt werden, dank der Sparkasse, des „Backhauses“, dem Alnatura-Markt und der Bäckerei Baudach. Dass die Husemannhalle im Blumenschmuck erstrahlte, das lag am Blumenhaus Harald Jahrmann, Bochum.

 

Bei der 22. Auflage der 1991 ins Leben gerufenen „Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen“ zeigte es sich einmal mehr: Kindern macht es ein Riesenspaß, auf weichen Matten ihre Kräfte zu messen, „Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau“ anzutreten und um Siege und Medaillen im buchstäblichen Sinne zu ringen. Die Kinder von 10 Wittener und der Hattinger Grundschule trafen sich in der Sporthalle, und es gab wieder „Ringen XXL“ – fast 400 Kämpfe in fast 65 Gewichtsklassen, aufgeteilt nach Mädchen und Jungen und in je zwei Altersklassen (1./2. und 3./4. Schuljahr). Eine in Nordrhein-Westfalen und Deutschland einzigartige Veranstaltung dieser Art!

 

Die Kinder kämpften, als hätten sie nie etwas anders getan. Mit großem Einsatz, Elan und Kampfeswillen, mit der einen oder anderen technischen Raffinesse agierten sie auf den vier Matten. Oft lag zwischen Sieg und Niederlage nur ein Quäntchen Glück respektive Pech – Tränen flossen dann auch schon mal, aber am Ende waren Kinder, Lehrer, Eltern und Anverwandte und nicht zuletzt der Ausrichter froh und glücklich über das gelungene Turnier. Die Organisatoren um Frank Bartel waren bereits seit Wochen unterwegs, sie gaben in den Schulen „Nachhilfestunden“ in Sachen Ringen und hatten die Kinder bereits gewogen, um die Gewichtsklassen zu ermitteln. So sorgte Carsten Schäfer im Wettkampfbüro mit seinem speziellen Computerprogramm für den Schulwettkampf für einen sehr zügigen und reibungslosen Ablauf.

 

Junge Ringerinnen und Ringer der Wittener Vereine fungierten als Kampfrichter und organisierten den Wettkampfbetrieb an den Matten. Sie wurden prominent in ihre Aufgaben eingewiesen: Uwe Manz, Kampfrichter des KSV Witten, der für die Olympischen Spiele in London nominiert worden ist, begleitete das Kampfgeschehen und achtete darauf, dass die Entscheidungen korrekt und gerecht erfolgten. Viele Helferinnen und Helfer des KSV und der SUA waren am Rande der Matten und im Foyer der Halle fleißig – gegen 14.00 Uhr war dann auch die letzte der zahlreichen Siegerehrungen durchgeführt. Verletzungen gab es auch diesmal wieder nicht – selbst kleinere Blessuren blieben aus!

Auch das ist ein positiver Aspekt dieses Schulsport-Events. Erstmals konnte sich die Bruchschule durchsetzen, und zwar relativ deutlich mit 103 Punkten, und gewann damit den „Karl-Brockhoff-Wanderpokal“, den Pokal der CDU und den Siegerpreis von 250 Euro – da war der Jubel naturgemäß groß! Auf Platz zwei landete der Sieger der letzten Jahre, die Rüdinghauser Schule (89 Punkte), die neben den Pokalen immerhin noch 150 Euro erhielt. 100 Euro für den dritten Rang bekam die Gerichtschule (87 Punkte). Die Übergabe erfolgte durch Stadtwerke-Chef Uwe Träris und Thomas Lindner, der das Projekt „SportScout“ betreut. Auch Schulrat Dr. Lothar Borringo ließ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu verfolgen den erfolgreichen Schulen zu gratulieren.

 

Als beste Kämpferinnen der beiden Altersklassen wurden Emilie Schäfer (Rüdinghausen) und Fjolla Neziri (Gerichtschule) ausgezeichnet, bei den Jungen gingen diese Preise an Fabio van den Borg (Bruchschule) und Justin Eisenach (Dorfschule). Die Preise wurden von den Olympia-Silbermedaillengewinnern Klaus Rost und Günter Maritschnigg überreicht.

 

Auf den weiteren Plätzen landeten die Erlenschule, Dorfschule, Herbeder GS, Pestalozzischule, Breddeschule, Borbachschule, Harkortschule und die Heggerfeld GS aus Hattingen.

 

Als Sieger der einzelnen Gewichtsund Altersklassen konnten sich eintragen:

Agatha, Tim (Borbachschule); Agcaer, Nisa-Nur (Gerichtsschule); Berisha, Zenel (Gerichtsschule); Boric, Alexander (Rüdinghausen); Boric, Dana (Rüdinghausen); Cetin, Jusuf (Bruchschule); Daniek, Ivon Marie (Bruchschule); Davcik, Emilian (Rüdinghausen); Dilber, Meric (Erlenschule); Duman, Ayliz (Erlenschule); Eigenbrodt, Gregor (Borbachschule); Eigenbrodt, Justus (Borbachschule); Eisenach, Justin (Dorfschule); Freitagsmüller, Tonia (Rüdinghausen); Grönheit, Niklas (Harkortschule); Guttzeit, Fabian (Rüdinghausen); Haarmann, Lukas (Erlenschule); Hainke, Kimberly (Gerichtsschule); Hartmann, Chantal (Bruchschule); Hoang, Mandy (Erlenschule); Hosang, Jannik (Bruchschule); Hübner, Lukas (Bruchschule); Jarzyna, Chantal (Bruchschule); Karapinar, Ayca (Erlenschule); Karsch, Julia (Rüdinghausen); Kaur, Lakhdeep (Gerichtsschule); Kessür, Emir (Bruchschule); Klemt, Felicia (Rüdinghausen); Kremer, Jan (Herbeder GS); Lonczewski, Gabriel (Rüdinghausen); Maduka, Caleb (Gerichtsschule); Markert, Lilli (Breddeschule); Martins, Robin (Gerichtsschule); Mührmann, Tatjana (Rüdinghausen); Müllers, Till (Dorfschule); Neziri, Fjolla (Gerichtsschule); Oberboßel, Tim (Herbeder GS); Özer, Eslem (Bruchschule); Özmen, Ismail (Bruchschule); Parlak, Ishak (Bruchschule); Quellenberg, Niklas (Rüdinghausen); Ramaj, Florent (Gerichtsschule); Rasokhin, Alexander (Gerichtsschule); Rasokhin, Leon (Gerichtsschule); Rerich, German (Erlenschule); Rockholtz, Elisabeth (Rüdinghausen); Sandkuhl, Dennis (Bruchschule); Schäfer, Emilie (Rüdinghausen); Schaller, Antonia (Herbeder GS); Soba, Selinay (Bruchschule); Stamm, Niclas (Rüdinghausen); Steckelbach, Gabriel (Herbeder GS); Süßmann, Ciran (Dorfschule); Tarakeioglu, Emir (Herbeder GS); Thomas, Malte (Gerichtsschule); Ton, Phuong (Breddeschule); Tuzlali, Caner (Bruchschule); Uhl, Claire (Bruchschule); van den Borg, Fabio (Bruchschule); von der Heide, Joshua (Gerichtsschule); Wiese, Lasse (Dorfschule)

 

Die Fachschaft Ringen im SSV Witten bedankt sich bei den Sponsoren der Stadtschulmeisterschaft 2012:

  • Stadtwerke Witten
  • Sparkasse Witten
  • Backhaus Witten
  • CDU Witten
  • SSV Witten
  • Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG
  • Bäckerei Baudach Annen
  • Blumen Jahrmann, Bochum
  • Alnatura-Markt Witten, Bahnhofstr.



04.06.12

 

22. Wittener StadtSchulMeisterschaft im Ringen

Am Montag Aufbau in der Husemannhalle – SUA und KSV bitten um Mithilfe

Dienstag geht's um Medaillen, Urkunden und Siegerpreise


Am heutigen Montag bitten die Wittener Ringer-Clubs SU Annen und KSV Witten als „Fachschaft Ringen im StadtSportVerband" ihre Helferinnen und Helfer zum Einsatz: um 17 Uhr treffen sie sich zur Vorbereitung der „22. Wittener StadtSchulMeisterschaft im Ringen" an der Husemannhalle. Es sind wieder viele fleißige Hände erforderlich, um das größte deutsche Schul-Ringerturnier vorzubereiten und durchzuführen. Matten sind in die Halle zu bringen und aufzubauen, Wettkampf- und Organisationsbereiche einzurichten, Plakate, Banner und Fahnen aufzuhängen. Es soll gleichermaßen feierlich und fröhlich in der Husemannhalle hergehen – und das erfordert eine gute Vorbereitung. Dazu gehört das Wettkampfbüro, wo Carsten Schäfer gewohnt souverän die Wettkämpfe ansetzen, organisieren und auswerten wird.

Es werden vier Wettkampfmatten aufgebaut, um die Kämpfe der fast 300 gemeldeten Schülerinnen und Schüler in geplanten fünf Stunden – von 9.00 bis ca. 14.00 Uhr – reibungslos und zügig durchführen zu können. Auch die Tische für die Ehrengaben werden vorbereitet: Alle Kinder erhalten eine Urkunde, die drei ersten jeder Wettkampfklasse Sieger-, die anderen Erinnerungsmedaillen. Die Stadtwerke Witten mit ihrer Talentinitiative „SportScout" haben sich etwas einfallen lassen, um dieses Schulsport-Event weiter aufzuwerten: u.a. erhalten die drei besten Schulen einen Geldpreis, 250, 150 oder 100 Euro. Da wird der Jubel dann noch größer sein, als er schon bei der Überreichung der Schul-Pokale ohnehin wäre. Denn es gibt einen neuen Wanderpokal, den „Brockhoff-Pokal", gestiftet von Hans-Jörg Brockhoff, Sohn des legendären Wittener Jugendtrainers Karl Brockhoff. Den letzten Wanderpokal, den Mirko Englich bereitgestellt hatte, ging im letzten Jahr nach fünfmaligem Gewinn an die Rüdinghauser Schule. Die Pokale für die drei besten Schulen haben wieder Bürgermeister-Stellvertreter Hans-Ullrich Kieselbach, inzwischen ein Ringer-Fan, und die CDU gespendet.

Die Schule Rüdinghausen ist natürlich wieder bei den Favoriten 2012 dabei, doch auch die Bruch-, Erlen- und Gerichtsschule werden ein gewichtiges Wort mitreden wollen, wenn es um Wander- und Siegerpokale und die SportScout-Schecks geht.

Diesmal sind es „nur knapp 300 Kinder", die ihre Teilnahme gemeldet haben – Termingründe standen einer noch höheren Teilnehmerzahl im Wege. Immerhin sind es aber wieder zehn Wittener Grundschulen, die sich beteiligen. Maximal 30 Schülerinnen oder Schüler dürfen pro Schule antreten. Erstmals ist eine Schule aus Hattingen am Start: die Kinder der Heggerfeld-Schule hatten vor einiger Zeit eine Projektwoche beim KSV Witten in der Ostermann-Halle durchgeführt. Kinder und Lehrer zeigten sich von dem, was KSV-Trainer Kurt Schröer auf der Matte vermittelt hatte, gleichermaßen begeistert. So ist die Teilnahme an der Wittener Meisterschaft nur eine logische Folge.

Dass Kinder, Lehrer und Begleiter wieder kostenlos mit leckeren und gesunden Speisen und Getränken versorgt werden können, dafür haben sich Wittener Unternehmen engagiert: die Sparkasse vorne an, auch das „Backhaus" und der Bio-Lebensmittelhändler Alnatura sind wieder dabei.

Eines ist schon vor dem ersten Anpfiff auf der Matte klar: mehrere hundert Kämpfe werden erforderlich sein, um in etwa 75 Wettkampfklassen Sieger und Platzierte zu ermitteln. Es werden Tränen fließen, Tränen der Freude und des Kummers. Spaß wird es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reichlich geben – und für viele eine erste Erfahrung mit dem Sport, der in Witten eine so große und lange Tradition hat: mit dem Ringkampf. Und dass danach das eine oder andere Talent den Weg ins Ringer-Zentrum am Kälberweg oder in die Ostermann-Halle an der Wittener WerkStadt findet, darauf hoffen die Initiatoren, der StadtSportVerband mit seiner Fachschaft Ringen, dem KSV und der SUA.



03.06.12

 

KSV-Ringerzentrum „Ostermann-Halle":

Am Wochenende war viel los

 

Trainerausbildung – Adidas-Foto-Session – Ruhrolympiade-Training

Im Wittener Ringer-Leistungszentrum „Ostermann-Halle" hinter der Wittener WerkStadt war an diesem Wochenende wieder einiges los: die Vorbereitung auf die Ruhr-Olympiade, ein Trainerlehrgang des Ringerverbandes NRW und ein „Adidas-Fotoshooting" standen auf dem Programm.

Die jugendlichen Ringer der EN-Vereine TSG Herdecke, SU Annen und KSV Witten trafen sich noch einmal, um sich den letzten Schliff für das Turnier der „Ruhr-Olympiade" zu holen. Unter KSV-Trainer Kurt Schroer und seinen Kollegen aus Herdecke und Annen wurden die jungen Akteure nochmals gefordert, nachdem sie sich schon in den Wochen zuvor mehrere Einheiten gemeinsam absolviert hatten. Jetzt kann der EN-Kreis in Duisburg, dem Schauplatz des deutschlandweit größten Jugendsport-Ereignisses, wieder eine schlag- und kampfkräftige Ringer-Mannschaft aufbieten. Beim letzten Turnier vor zwei Jahren hatten sie arg enttäuscht, bis dahin war sie allerdings Seriensieger. 20 Erfolge hintereinander hatte es zuvor zu feiern gegeben.

25 Bewerberinnen und Bewerber aus den Vereinen und einigen Schulen des Landes hatten sich bereits ab Freitag in der Ostermann-Halle getroffen, um bis Sonntag einen Lehrgang im Rahmen der Trainerausbildung der Landesorganisation zu absolvieren. Darunter auch Rabbia Khalil und Eda Güner vom KSV Witten. Rabbia ist Ringer der Wittener Zweitliga-Mannschaft - Eda, die ihre eigene Laufbahn derzeit zurückstellen muss, will sich künftig dann mehr dem weiblichen KSV-Nachwuchs widmen will. Mit Lothar Ruch, dem ehemaligen Bundestrainer und heute Leiter der Lehr- und Ausbildungskommission des Deutschen Ringer-Bundes, Holger Nowakowski, Referent für Aus- und Fortbildung des RV NRW, und Landestrainer Karl-Heinz Ruch waren hochkarätige Fachleute zur Stelle, die theoretische und praktische Grundlagen des Ringkampfsports eindrucksvoll vermitteln konnten.

Und dann gab es noch ein Wiedersehen mit Mirko Englich, dem Silbermedaillengewinner von Peking. Der zehnfache Deutsche Meister war Nico Schmidt, gleichfalls bei zehnmal bei nationalen Titelkämpfen siegreich, aus Frankfurt/Oder angereist, um bei einer Fotoserie des Sportartikel-Herstellers Adidas mitzuwirken. Doch nicht nur die „gestandenen" Athleten wurden in der Ostermann-Halle abgelichtet – auch zwei Nachwuchsringer des KSV Witten durften mitmachen. 

Max Karafotias und Robert Wöhl, gerade einmal 11 und 12 Jahre alt und um die 30 kg schwer, waren gleichermaßen beeindruckt wie begeistert.

U.a. darüber, wie professionell und aufwändig die Fotografien und Filme produziert werden müssen. So durften sie vor laufenden Kameras Einzel- und Partnerübungen auf der Matte durchführen, miteinander ringen oder beide zusammen gegen Mirko Englich kämpfen. Das Produkt wird in einigen Wochen – wie das aus dem laufenden Katalog – u.a. unter www.ringer-gmbh.de/ zu sehen sein.



01.06.12

 

KSV-Leistungszentrum „Ostermann-Halle“: Viel los an diesem Wochenende!

Trainerausbildung – Adidas-Foto-Session – Ruhrolympiade-Training

 

Viel beschäftigt sind an diesem Wochenende die Hausmeister des Ringer-Leistungszentrums „Ostermann-Halle“ hinter der Wittener WerkStadt. Sie müssen die 500 Quadratmeter Ringer-Mattenfläche, Kraftstudio, Sauna und Umkleiden über die drei Tage in Schuss halten, wird die Halle doch von verschiedenen Gruppen genutzt.

 

Den Beginn macht ab Freitag der Ringerverband NRW. Bis Sonntag ist das Wittener Landes-Leistungszentrum Schauplatz für einen Lehrgang im Rahmen der Trainerausbildung der Landesorganisation. 25 Anwärterinnen und Anwärter werden praktische und theoretische Grundlagen des Kampfsports vermittelt, die sie dann künftig in ihren Vereinen und an Schulen weitergeben werden.

 

Samstag und Sonntag bereitet KSV-Trainer Kurt Schroer gemeinsam mit anderen Jugendtrainern der Kreisvereine SU Annen, TSG Herdecke und KSV Witten die Mannschaft des EN-Kreises für das Ringer- Turnier der Ruhr-Olympiade vor, die in der kommenden Woche startet. Dabei erhalten die jungen Ringer aus den drei Vereinen den letzten Schliff für das größte Jugend-Sportereignis des Landes. Zudem soll die endgültige Entscheidung getroffen werden, welche Akteure den EN-Kreis am kommenden Samstag in Duisburg vertreten.

 

Last not least gibt es ein Wiedersehen mit dem Silbermedaillengewinner von Peking, Mirko Englich. Der reist aus Brandenburg an und wird am Samstag – gemeinsam mit seinem Partner, dem zehnfachem Deutschen Schwergewichtsmeister Nico Schmidt (Frankfurt/Oder) und zwei Nachwuchs-Ringern des KSV – Modell stehen für eine Fotoserie des Sportartikel-Herstellers Adidas. Das fand schon im Vorjahr in Witten statt – doch vielleicht wird es diesmal die letzte Produktion für ihn: bekanntlich konnte sich der Ex-Wittener, wie Schmidt zehnfacher nationaler Titelträger, nicht für Olympia 2012 qualifizieren.

01.06.12

 

Dreimal Gold - Eigenbrodt-Zwillinge und Andreas Zenger räumen ab

 

Am 27.05.2012 fand das 36. internationale Pfingstturnier des KSV 07 Gersweiler (Saarland) statt. Der KSV Witten war zwar nur mit einer kleinen Delegation von 3 Ringern vertreten, die aber eindrucksvoll die gute Jugendarbeit des KSV unter Beweis stellten. Insgesamt war das Freistilturnier mit 178 Teilnehmern aus den Landesverbänden Saarland, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland, NRW sowie Frankreich sehr gut besucht.

 

Die Ergebnisse unserer Youngster:

 

E-Jugend 21KG (5 Teilnehmer, nordisches Turnier)

 

Justus Eigenbrodt - 1. Platz

Justus zeigte eine sehr souveräne Leistung mit schönen Techniken. Hervorzuheben sind die konsequent ausgeführten Halteformen nach den Techniken, die auch dreimal zum Schultersieg führten.

1) Schultersieg gegen Leon Lorenz, KV Riegelsberg

2) TÜPS 6:0, 6:0 gegen Jan Vielmuth, SV Nackenheim

3) Schultersieg gegen Zoe Bennoit, ASV Hüttigweiler

4) Schultersieg gegen Simon Mann, ASV Hüttigweiler

 

E-Jugend 25KG (9 Teilnehmer)

 

Gregor Eigenbrodt - 1. Platz

Gregor musste gegen den Franzosen Seyfulla hart kämpfen. Die erste Runde wurde klar verloren. Dann folgte eine Leistungssteigerung in Runde 2, die mit einem Schultersieg, wenn auch etwas glücklich, belohnt wurde. Gegen alle anderen siegte er sehr souverän.

1) TÜPS 6:0, 6:0 gegen Robin Schröck

2) Schultersieg gegen Itaev Seyfulla ASS Saargenünd (Frankreich)

3) Schultersieg gegen Mathias Ochmann, RG Saarbrücken

4) Finale: Schultersieg gegen Marc Mauersberger, KV Riegelsberg

 

D-Jugend 25KG (4 Teilnehmer, nordisches Turnier)

 

Andreas Zenger - 1. Platz

Andreas zeigte spektakuläre Wurftechniken, die zweimal mit einer 5er Wertung belohnt wurden. Er war allen Gegnern hoch überlegen, wenngleich er sich normalerweise im griechisch-römischen Stil wohler fühlt.

1) Schultersieg gegen Nabil Neggaz, ESP Stiring-Wendel (Frankreich)

2) Aufgabesieg nach 6:0 Führung gegen Kai Wagner, RG Saarbrücken

3) Schultersieg gegen Inad Elmarbough, ESP Stiring-Wendel (Frankreich)

 

Die drei Wittener Ringer wurden vom Vater der Zwillinge, Klaus Eigenbrodt (ehem. Bundesliga-Ringer des KSV Witten 07), betreut.

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