Aktuelles - März 2012

31.03.2012

 

Ergebnisse von den LMM der A/B-Jugend in Neuss - Dritter Platz für die Jugend-Mannschaft des KSV Witten 07

 

Der KSV Witten 07 trat am vergangenen Samstag in Neuss bei den Mannschaftsmeisterschaften des Landes NRW mit einer stark geschwächten Jugendmannschaft, Jahrgang 1994-1998, an und sicherte sich dort den dritten Platz. Nach zwei Siegen gegen den PSV Detmold und den AC Mülheim folgten zwei Niederlagen gegen den KSV Germania Krefeld und den AC Raeren. Im Schülerbereich konnte keine Mannschaft gestellt werden.

 

Das Fehlen wichtiger Mannschaftsmitglieder wie Nico Brunner, Martin Tasev, Nick und Tom Jacobs, die krankheitsbedingt nicht antreten konnten, machten einen Titelgewinn unmöglich. Durch den dritten Platz konnte sich der KSV immerhin ein Türchen für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, die am 27. und 28. April in Aalen-Fachsenfeld (WTB) stattfindet, offen halten. Den ersten Rang sicherte sich unangefochten die Mannschaft des RV Raeren. Die aus Belgien kommende Mannschaft besteht zum größten Teil aus migrierten Tschetschenen, Bewohner der auton. Republik in Russland. Sie dürfen nicht an den DM der Mannschaften teilnehmen. Platz zwei belegte der KSV Germania Krefeld.

 

Die unteren fünf Gewichtsklassen, von 42-58 kg, sind die Sorgenkinder der KSV-Jugend-Mannschaft. Entweder kann die Gewichtsklasse nicht besetzt werden, oder sie ist aufgrund junger Nachwuchsringer zu schwach besetzt. In den oberen fünf Gewichtsklassen (63-100 kg) ist man relativ stark. Gewinnt man aber in den unteren Gewichtsbereichen keinen oder nur selten einen Kampf, ist man auf Bundesebene, in der Mannschaften wie Köllerbach, Nürnberg, Dewangen oder Hösbach antreten, ohne echte Erfolgschancen auf einen der ersten Plätze.

27.03.2012

 

Der StadtSportverband Witten ehrte in diesem Jahr insgesamt 8 KSV-Athleten

 

Die KSV-Jugendsportler Eda Güner, Viviane Herda, Lina Dussin, Nico Brunner, Tom Jacobs, Yves-Heiko Gies und Ex-KSV'er Daniel Schlemmer gehörten zu den „Auserwählten“. Als einziger Senioren-Ringer konnte Mesut Kayar, der im vergangenen Jahr Landesmeister wurde, ebenfalls eine Ehrung durch den SSV erfahren.

 

Ferner erhielten Nico Brunner und Tom Jacobs neben Urkunde, Medaille und einem PC-Speicherstick, Förderpreise für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr. Tom Jacobs erkämpfte sich auf der DM im gr.-röm. Stil die Silbermedaille, Nico Brunner in derselben Gewichtsklasse (85 kg) die Bronze-Medaille. Bei den Europameisterschaft der Kadetten belegte er zudem einen tollen dritten Rang. Nico Brunner konnte aufgrund einer Erkrankung leider nicht persönlich seinen Förderpreis entgegennehmen und ließ sich durch seinen Jugendvorsitzenden Frank Bartel vertreten.

 

Es war ein gelungener Abend, der zwischen sportlichen Darbietungen und Sportlerehrungen wechselte. Klaus Lohmann, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, führte mit viel Humor und Geduld durch den Abend. Organisiert wurde der Abend zum großen Teil von Ines Großer und Iris Bauer, die guten Geister des SSV-Witten, die in diesem Jahr mit der Auswahl des Veranstaltungsortes, nämlich dem Foyers der Wittener Stadtwerke, eine gute Entscheidung getroffen hatten. Die anwesenden Sportler, offiziellen Vertreter der Vereine und anwesende Eltern konnten sich an einem reich gedeckten Buffett laben.

 

Alle anwesenden KSV-Sportler waren sich einig, dass man bei einer solchen Veranstaltung viele Sportler aus anderen Sportarten wiedertrifft und mit ihnen plaudern kann. Die guten Sportler der Stadt kennen einander und achten sich.

27.03.2012

 

Deutsche Ringer-Meisterschaften der Männer in Ehningen (WTB) - Platz 11 für Rabbia Khalil in der 74 kg-Klasse - Mirko Englich erringt Titel Nr. 10

 

Zwei aktuelle und zwei ehemalige KSV-Bundesligaringer waren für die Deutsche Meisterschaft der Männer im griechisch-römischen Stil im württembergischen Ehingen gemeldet, nur jeweils einer ging dort auch über die Waage: Alexander Storck, einer aus der erfolgreichen KSV-Zweitligamannschaft der Vorsaison musste ebenso kurzfristig passen wie „Altmeister“ Adam Juretzko. Mit Rabbia Khalil, 74 kg-Ringer der Wittener Liga-Staffel und Mirko Englich, jetzt in Frankfurt/Oder aktiv, waren indes zwei Athleten mit Bezug zur Ruhrstadt am Start.

 

Der für seinen Stammverein AC Köln-Mülheim antretende Khalil hatte einen Start nach Maß: gegen David Höll (Schifferstadt) setzte er sich mit 1:0, 1:0 durch und zog damit ins Achtelfinale ein. Hier traf er auf den Favoriten und späteren Meister Konstantin Schneider, dem er 1:4 / 0:6 glatt unterlag. Da Schneider ins Finale einzog, hatte Khalil seine zweite Chance in der Hoffnungsrunde. Gegen den Mömbriser Christopher Fersch verlor er mit 0:4 und 0:3 – das Aus für den Wittener Zweitliga-Akteur und am Ende ein nicht ganz befriedigender Platz elf.

 

Für Mirko Englich brachten die Tage von Ehningen indes ein Wunsch-Resultat mit einer Wunsch-Leistung. Gegen Ex-Meister Andreas Fix (Adelhausen) kam er im Achtelfinale zu einem deutlichen 2:1 und 4:0-Erfolg, das Viertelfinale führte Englich gegen Boris Eisenstein (Jena), den er jederzeit ungefährdet mit 1:0 / 1:0 besiegte. Im Halbfinale traf der Wahl-Frankfurter auf den Fix-Bruder Gabriel, den er beim 3:0 / 2:1 ebenfalls sicher im Griff hatte.

 

Das Finale sah den Olympia-Zweiten von Peking gegen seinen Vorjahres-Bezwinger Oliver Hassler (Hausen-Zell). Mirko Englich war hoch konzentriert und entschied Runde eins mit 1:0 für sich, als er in der angeordneten Bodenrunde keine Wertung abgab. Der Bodenkampf gab auch in Kampfabschnitt zwei den Ausschlag: kurz vor Schluss gelang dem Ex-Wittener eine Kopfklammer, mit der er seinem Konto die entscheidenden drei Punkte gutbrachte. Damit Titel Nr. zehn bei den Männern für Englich, der damit gleichzog mit Karl-Heinz Helbing, der für seinen Stammverein Mainz 88 und den KSV Witten ebenfalls zehn Meisterschaften im griechisch-römischen Stil feierte.

 

„Das war eine Deutsche Meisterschaft, die es in sich hatte“, meinte denn auch DRB-Bundestrainer Jannis Zamanduridis am Ende von zwei ereignisreichen Wettkampftagen in Ehningen. “Ich war froh, dass sich die erste Reihe meiner Athleten fast komplett der nationalen Konkurrenz gestellt hat, aber besonders freut mich, dass viele Juniorenringer bei den Männern lautstark anklopfen und auch Medaillen erkämpften“, so sein Resümee.

 

„Wir haben hier hochklassige Kämpfe gesehen“, brachte es der Bundestrainer auf den Punkt, denn von Beginn an gab es schöne Techniken und viele Aktionen zu sehen, die an beiden Wettkampftagen mehr als 1.000 Zuschauer im Ehninger Sportzentrum begeisterten. Nur der frisch gebackene Europameister Frank Stäbler (66 kg/TSV Musberg) hatte nach dem Erfolg von Belgrad (SRB) vor zwei Wochen vom Bundestrainer für die nationalen Titelkämpfe frei bekommen.

 

Nico Schmidt (120 kg) und Erik Weiß (60 kg/beide RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) verteidigten ihre Titel aus dem Vorjahr, für Nico Schmidt war es der zehnte Titelgewinn – wie auch für Mirko Englich (96 kg), der zum besten Ringer des Turniers gekürt wurde. Konstantin Schneider (74 KSV Köllerbach) meldete sich im Weltergewicht (74 kg) mit einer souveränen Leistung an die Spitze zurück.

 

Ceyhun Zaidov (55 kg/RWG Mömbris-Königshofen), Matthias Maasch (66 kg/SV Wacker Burghausen) und Denis Kudla (84 kg/VfK Schifferstadt) kämpften sich bei den Männern erstmals auf das oberste Siegertreppchen. Ceyhun Zaidov siegte im leichtesten Limit bis 55 kg, wo im Vorjahr noch sein Bruder Tahir Zaidov den Meistertitel holte, während Denis Kudla als amtierender Kadetten-Weltmeister nach DM-Silber 2011 nun nach seinem Finalsieg über Bastian Kurz (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) im höheren Mittelgewicht die Goldmedaille gewann. Matthias Maasch siegte im Finalduell gegen den Favoriten Christian Fetzer (TSV Herbrechtingen) überraschend, entsprechend groß der Jubel im bayerischen Lager.

 

Mit dabei auch in Ehningen: Uwe Manz, der internationale Kampfrichter des KSV Witten 07. Der Bruder des ehemaligen KSV-Ringers Ingo Manz qualifizierte sich bei der Europameisterschaft in Belgrad und erhielt kurz vor der DM die erfreuliche Nachricht vom Ringer-Weltverband „FILA“. Auch Antonio Silvestri, der Kampfrichter-Obmann des Deutschen Ringer-Bundes, wurde für die Spiele in London nominiert.

27.03.2012

 

Ergebnisse von den LM im gr.-röm. Stil der C-D- und E-Jugend in Neuss:

Gold für Julian Lejkin und die Eigenbrodt-Zwillinge Justus und Gregor - Bronze für Alexander Gutorov, Andreas Zenger und Emilijan Davcik

 

Der KSV Witten 07 trat am Sonntag in Neuss bei den Landesmeisterschaften mit insgesamt 8 aktiven Jugendlichen an.

 

Die herausragendstee Leistung an diesem Tag war die von Julijan Lejkin. Seine Rechnung ging an diesem Sonntag voll auf. Ebenfalls muss man auch die souveräne Leistung der Eigenbrodt-Zwillinge erwähnen, die ungefährdet das „Doppel“ schafften - sprich: in beiden Stilarten den Landesmeister-Titel errungen haben.

 

C-Jugend:

 

34 kg - 9. Tln. - 3. Platz Alexander Gutorov

1.Kampf: Schultersieg (SS) gegen Mike Groß (AC Köln-Mülh.)

2.Kampf: SS gegen Aslan Batalov (KSK Konk. Neuss)

3.Kampf: Schulterniederlage (SN) gegen Jan Rundholz (KSV Germ. Krefeld)

4.Kampf: Finale um Platz 3 und 4 - Punktsieg gegen Darwin Mathee (Stommelner RV 0:1/1:0/0:1)

 

38 kg - 13 Tln. - 1. Platz Julian Lejkin

1.Kampf: TUE-Sieger gegen Maxim Aumann (KSV Konk. Neuss)

2.Kampf: SS gegen Ben Breuer (RC Merken)

3.Kampf: SS gegen Yasin Kantarci (SV Solingen)

4.Kampf: PS gegen Martin Donhauser (PSV Lippe-Detmold)

5.Kampf: SS gegen Can Akman (SC Solingen)

6.Kampf: Finale Platz 1+2 - SS gegen Ben Haeffner (KSK Germ. Krefeld)

 

D-Jugend:

 

25 kg - 7 Tln. - 3. Platz Andreas Zenger

1.Kampf: SN gegen Lukas Quiring (PSV Lippe-Detmold)

2.Kampf: SS gegen Mansour Vagabov (RV Raeren 2006)

3.Kampf: SS gegen Baran Ipek (PSV Lippe-Detmold)

4.Kampf: Finale Platz 3+4 - gegen German Rerich, KSV Witten 07 Aufgabesieger

 

4. Platz German Rerich

1.Kampf: PS gegen Sanusche Liyanaarchchi (KSV Germ. Krefeld)

2.Kampf: PN gegen Albert Nakaev (KSK Konk. Neuss)

3.Kampf: Aufgabe gegen Vereinskamerad Andreas Zenger

 

34 kg - 13 Tln. - 9. Platz Nikita Lejkin

1.Kampf: SN gegen Kiril Kildau (KSV Efferen)

2.Kampf: TUE-Sieger gegen Rene Sauer (TKV Hückelhoven)

3.Kampf: TUE-Niederlage gegen Deni Nakaev (KSK Konk. Neuss)

 

E-Jugend:

 

21 kg - 4 Tln. - 1. Platz Justus Eigenbrodt

In einem „Nordischen Turnier“ erkämpfte Justus folgende Siege:

1.Kampf: TUE-Sieger gegen Abdur-Sashid Bisanov (AC Köln-Mülheim)

2.Kampf: PS gegen Moritz Hartmann (TKV Hückelhoven)

3.Kampf: PS gegen Kevin Siebert (PSV Lippe-Detmold)

 

24 kg - 4 Tln. - 1. Platz Gregor Eigenbrodt

Ebenfalls in einem „Nordischen Turnier kämpfte Gregor wie folgt:

1.Kampf: PS gegen Burak-Emin Salviz (TV Essen-Dellwig)

2.Kampf: TUE-Sieger gegen Can Gültekin (PSV Lippe-Detmold)

3.Kampf: TUE gegen Elias Rud (TV Essen-Dellwig)

 

34 kg - 4. Tln. - 3.Platz Emilijan Davic

Der Neuling Emilijan Davic verlor zwei Kämpfe und konnte einen Sieg für sich verbuchen.

1.Kampf: TUE-Sieger gegen Taha Emis (KSV 07 Oberhausen)

2.Kampf: TUE-Niederlage gegen Ibrahim Tabaev (RV Raeren 2006)

3.Kampf: TUE-Niederlage gegen Michael Ermantraut (RC Hürth 8:0/6:0)

 

Die KSV-Trainer Klaus Eigenbrodt, Wilfried und Sven Lutter waren mit der Leistung ihrer Schützlinge an diesem Tag, sehr zufrieden.

Doppelte Landesmeister: Die Eigenbrodt-Twins

20.03.2012

 

Deutsche Ringer-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Ehningen (WTB)-

Zwei Liga-Akteure des KSV Witten am Start

 

Am kommenden Wochenende wird die Reihe der Deutschen Ringer-Meisterschaften 2012 im württembergischen Ehningen (bei Stuttgart) fortgesetzt. Diesmal sind die Männer mit den Klassik-Spezialisten am Start – zwei Ringer der Wittener Zweitliga-Mannschaft werden auf den Matten des Sportzentrums „Schalkwiese“ am Start sein.

 

In der 60 kg-Klasse ist Alexander Storck dabei, der für seinen Stammverein KSV Erkenschwick kämpft. Storck war in der 2. Bundesliga einer der stärksten Wittener Akteure und wurde in der 66 kg-Kategorie sowohl im griechisch-römischen als auch Freistil eingesetzt. Bereits am Vorwochenende nahm er an der Freistil-DM in Aschaffenburg teil, schaffte dort aber nicht den erhofften Erfolg. Gegen den Bindlacher Bastian Hoffmann, der später Bronze gewann, unterlag er mit 0:4 und 1:2 und schied damit frühzeitig aus. Er hofft diesmal auf ein besseres Resultat, muss sich jedoch auf ein deutlich größeres Teilnehmerfeld in der 60 kg-Kategorie als in Aschaffenburg einstellen. Dort waren nur acht Athleten im Feld, diesmal werden es mehr als doppelt so viele sein.

 

Bis 74 kg startet Rabbia Khalil, allerdings auch für seinen Stammverein AC Köln-Mülheim. Die Kategorie wird mit fast 30 Startern eine der am stärksten besetzten sein – insofern alles andere als eine leichte Aufgabe für den KSV-Ligaringer. Mit Adam Juretzko – inzwischen 40 Jahre alt – ist ein ehemaliger Wittener, mehrfacher Meister dieser Klasse, für seinen derzeitigen Verein Germania Weingarten gemeldet. Nicht dabei sein wird indes Ilyas Özdemir, der ebenfalls mehrere Jahre für den KSV auf die Matte ging. Özdemir wechselte nach dem Bundesliga-Rückzug vom KSK Neuss zum südbadischen Erstligisten TuS Adelhausen. Die Vereine stimmten sich offensichtlich nicht gut ab: der Wechsel wurde bereits beim Deutschen Ringer-Bund eingereicht, weshalb der Ex-KSV’er an diesem Wochenende noch gesperrt ist.

 

Seinen zehnten Titel strebt Mirko Englich, eines der ehemaligen KSV-Aushängeschilder, in der 96 kg-Klasse an. Hier stößt er auf massive Konkurrenz, vor allem aus dem Südbadischen Verband. Im Vorjahr unterlag er Oliver Hassler, dem diesjährigen EM-Fünften aus Hausen-Zell. Für Englich geht es auch um eine Vorentscheidung für die Nominierung bei den anstehenden Olympia-Qualifikationsturnieren in Bulgarien, China und Finnland, die im April und Mai anstehen.

20.03.2012

 

Alle Infos und Medaillengewinner der diesjährigen DM der Freistiler und Frauen

DM Freistil und Frauen.pdf
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13.03.2012

 

Einmal Gold und zweimal Bronze, so die Gesamtbilanz des Deutschen Ringer- Bundes bei den Europameisterschaften in Belgrad (SRB).

Am letzten Kampftag gelang Frank Stäbler mit dem Gewinn des Europameistertitels ein regelrechter Befreiungsschlag für den zuletzt arg gebeutelten derutschen Ringkampfsport. Stäbler sorgte schon bei den Weltmeisterschaften 2011 in Istanbul (TUR) für das bislang einzige Olympiaticket für London 2012, das die deutschen Ringer bislang inne haben. „Doch macht gerade dieser Sieg von Frank Stäbler Mut für die anstehenden Olympia-Qualifikationsturniere“, sieht Greco-Bundestrainer diesen Erfolg als Motivation.

 

Jubel im deutschen Lager, der erste Weg führte Frank Stäbler nach der Siegerverkündung zu Freundin Sandra, die zusammen mit großem Anhang nach Belgrad reiste um ihren ‚Franky‘ lautstark anzufeuern.

 

Auch für Bundestrainer Jannis Zamanduridis war der Auftritt seines gesamten Teams in Belgrad richtungsweisend. „Frank hat ein starkes Turnier gerungen, sich an alle taktischen Vorgaben gehalten, Oliver Hassler war gestern ganz nah an einer Medaille dran, hat mit seinem Erfolg über den Russen Totrow gezeigt, dass wir auch diese Spitzenringer schlagen können und selbst Ramsin Azizsir hat heute gegen den Schweden Pettersson gezeigt, das er auf einem guten Weg ist“, war Zamanduridis rundherum zufrieden. „Selbst die Leistungen der jungen Athleten wie Dustin Scherf und Christoph Bast muss man differenziert betrachten, die waren hier um internationale Erfahrungen zu sammeln“, so Zamanduridis weiter, der sein Team mit dem Slogan ‚Jugend forscht‘ auf die Matte schickte. v „Für mich ist diese Leistung von Frank Stäbler eine Sensation, die für den deutschen Ringkampfsport sehr wichtig war, damit hat er seinen 5. Platz von der Weltmeisterschaft 2011 in Istanbul (TUR) noch einmal deutlich unterstrichen und die Spitzenleistung von damals bestätigt“, so DRB-Präsident Manfred Werner zum Erfolg von Frank Stäbler.

 

Zufrieden reisten auch die Frauen wieder zurück nach Deutschland, zwei Bronzemedaillen für Jaqueline Schellin und Alexandra Engelhardt – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, schließlich gewannen die deutschen Ringer vor Jahresfrist bei der heimischen EM in Dortmund insgesamt zwei Bronzemedaillen. Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach hatte bei seiner Einschätzung ein lachendes- und ein weinendes Auge; „...Jaqueline Schellin und Alexandra Engelhardt haben ihre Leistungen mit Medaillen belohnt, auf der anderen Seite hat Aline Focken als Junioren-Vizeweltmeisterin des Vorjahres, bei den Frauen noch nicht richtig Fuß gefasst. Unsere Kücken Eileen Friedrich und Kathrin Neumaier haben ebenso gemerkt, das bei den Frauen die Trauben weitaus höher hängen als bei den Juniorinnen, wo sie im Vorjahr bei den Europameisterschaften ebenfalls noch mit Bronzemedaillen glänzten. Doch wir haben auf der Rückreise zwei Medaillen im Gebäck, damit können wir selbstverständlich sehr gut leben“.

 

Nur die Männer aus dem Freistilbereich blieben in Belgrad ohne Medaille, doch kratzten Tim Schleicher und vor allem Nick Matuhin an den Podiumsrängen, Freistiltrainer Alexander Leipold sah es als gutes Vorzeichen für die anstehenden Olympia-Qualifikationsturniere. „Wir sind mit einer sehr jungen Mannschaft hier in Belgrad angetreten, wobei sich vor allem Tim Schleicher, Martin Daum und Nick Matuhin mit starken Leistungen gegen Weltklasseringer bewährt haben. Gerade die Kämpfe von Tim Schleicher stimmen für die Olympiaqualifikationsturniere im April und Mai optimistisch, auch Nick Matuhin hat mit seinem Einzug ins kleine Finale um Bronze gezeigt, das er zur Weltspitze dazugehört“.

 

Quelle: Jörg Richter

13.03.2012

 

Ergebnisse von den A-Jugend-DM in Laudenbach (gr.-röm.) und Kleinostheim (Freistil) -

Fünfter Platz für Martin Tasev bei der DM in Laudenbach

 

In der 69-kg-Gerwichtsklasse, in der der Wittener Martin Tasev im gr.-röm. Stil startete, tummelten sich 24 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Er gewann zum Auftakt seinen Freitagabendkampf gegen Florian Otto von der SVG Nieder-Liebesbach per Schultersieg (8:1/SS). Hochmotiviert ging er Samstagfrüh zu Werke und schulterte in seinem zweiten Kampf Dustin Piper vom RV Cottbus (5:0/SS). Sein dritter Kampf gegen Fufan Yildrim vom KSC Friesenheim, ging äußerst knapp nach Punkten verloren, obwohl er die erste Kampfrunde klar mit 6:0 dominierte (6:0/0:3/3:4). Die Kämpfe vier und fünf bescherten ihm den späteren Dritt-und Erstplatzierten dieser Gewichtsklasse. Gegen Roland Schwarz vom ASC Bindlach und Louis Stumpe vom SV Dürkheim fand Martin keine Mittel und verlor beide Kämpfe auf Schultern.

 

Sonntag bestritt Martin seinen Finalkampf um Platz 5 gegen Dustin Löser vom RSK Gelenau, den er klar mit 6:4 und 7:3 nach Punkten gewann. Trainer Kurt Schroer, der mit diesem Ergebnis zu diesem Zeitpunkt nicht unzufrieden war, weiß sicherlich um die noch zu schließenden Leistungslücken. Martin Tasev ist ein Rohdiamant, der aber noch entsprechend bearbeitet werden muss.

 

Nick Jacobs, der ebenfalls in dieser Gewichtsklasse antrat, schied nach zwei Punktniederlagen aus dem Turnier aus. Seine Gegner waren Max Anthes (SG Arheilgen, PN 0:5/0:5) und Yannik Parisi (KV Riegelsberg, PN 0:6/4:5). Auch Nick kann im nächsten Jahr sein Können bei der A-Jugend nochmal unter Beweis stellen.

 

Yves-Heiko Gies, ein erfahrener Mannschaftsringer des KSV, hatte sich auf diesem Turnier viel vorgenommen und hätte sicherlich ein besseres Ergebnis erzielen können, wenn er in Topform gewesen wäre. Den ersten Kampf gegen Urs Tugginer vom KSV Köllerbach verlor er nur denkbar knapp mit 1:3/0:1 nach Punkten. Seinen zweiten Kampf am Samstagfrüh gegen Amil Güner vom KSV Hemsbach gewann Yves per Schultersieg. Im Kampf Nummer Drei besiegte er Guido Gretsche vom AC Penzberg mit 3:1 und 6:0 nach Punkten. Es folgte der Kampf gegen Muhammed Yeter, dem späteren DM aus Riegelsberg. Dort kam durch eine Punktniederlage das "Aus" in diesem Turnier. Durch einen möglichen Sieg im ersten Kampf wäre Yves noch im Rennen geblieben und hätte mit Sicherheit eine bessere Platzierung erreichen können.

 

Von der Zeitschiene identisch war Trainer Attila Bayrak mit Lukas Faber (69 kg) und Denis Rerich (54 kg) in Kleinostheim am Start. Hier war Ringen im freien Stil angesagt.

 

Für Debütant Denis Rerich, der erstmalig auf solch einem bedeutenden Turnier antrat, wird sicherlich auch die Aufregung eine Rolle gespielt haben. Die erste Runde gegen Raphael Nagel vom KSV Tennenborn gewann er mit 5:3 nach Punkten. Die zweite und dritte Runde gingen mit 0:1 und 0.2 verloren. Den zweiten und für das Ausscheiden verantwortlichen Kampf bestritt Denis gegen Jonny Rossbach vom SV Luftfahrt Berlin, der ihn schulterte.

 

Das Schicksal des frühen Ausscheidens ereilte auch Lukas Faber, der im ersten Kampf gegen Robin Paulus vom KV Riegelsberg in der erste Runde gut mitringen konnte und nur mit 0:1 verlor. Durch das anschießend erforderliche offensivere Ringen von Lukas profitierte leider nur sein Gegner, der auch die zweite Runde mit 1:6 nach Punkten für sich entscheiden konnte. Seinen zweiten Kampf, gegen Manuel Behr vom ASV Nendingen verlor Lukas unglücklich knapp mit 0:1 und 3:3 nach Punkten und war damit zum Zuschauer des Turniers verdammt.

 

Trainer Attila Bayrak hatte bei Lukas Faber sicherlich insgeheim mit einer besseren Platzierung gerechnet. Auch für ihn gibt es im nächsten Jahr eine zweite Chance.

10.03.2012

 

Aktuelle Ergebnisse unserer DM-Teilnehmer (A-Jugend)

Gr.-Röm. in Laudenbach    
Nick Jacobs (63 kg) - Max Anthes (SG Arheilgen) 0:5 / 0:5 PS
Platz 23 - Yannik Parisi (KV Riegelsberg) 0:6 / 4:5 PS
Yves-Heiko Gies (63 kg) - Urs von Tugginer (KSV Köllerbach) 1:3 / 0:1 PS
Platz 8 - Anil Güner (KSV Hemsbach) 1:1 / 4:4 / 2:1 SS
  - Guido Gretschel (AC Penzberg) 3:1 / 6:0 TP
  - Muhammed Yeter (KV Riegelsberg) 0:4 / 0:1 PS
Martin Tasev (69 kg) - Florian Otto (SVG Nieder-Liebersbach) 8:1 SS
Platz 5 - Dustin Pieper (RV Cottbus) 5:0 SS
  - Furkan Yildirim (KSC Friesenheim) 6:0 / 0:3 / 3:4 PS
  - Roland Schwarz (ASC Bindlach) 0:7 / 4:4 SS
  - Louis Stumpe (SV Dürbheim) 0:6 / 0:5 SS
  - Dustin Löser (RSK Gelenau) (Kampf um Pl. 5) 6:4 / 7:3 TP
     
Freistil in Kleinostheim    
Denis Rerich (54 kg) - Raphael Nagel (KSV Tennenbronn) 5:3 / 0:1 / 0:2 PS
Platz 21 - Jonny Rossbach (SV Luftfahrt Berlin) 0:3 SS
Lukas Faber (69 kg) - Robin Paulus (KV Riegelsberg) 0:1 / 1:6 PS
Platz 20 - Manuel Behr (ASV Nendingen) 0:1 / 3:3 PS

10.03.2012

 

Fünf Wittener Ringer vertreten die Farben der Ruhrstadt bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Laudenbach und Kleinostheim

 

Man muss schon lange zurückblicken, um sich an eine ähnlich hohe Beteiligung bei den Deutschen- Meisterschaften Wittener Ringer zu erinnern.

 

Im gr.-röm Stil ist Trainer Kurt Schroer an diesem Wochenende in Laudenbach (NBD) mit drei Athleten unterwegs. Martin Tasev (69 kg), Nick Jacobs (63 kg) und Yves-Heiko Gies (63 kg) starten  hochmotiviert und möchten eine gute Visitenkarte abgeben. Wer von ihnen die größten Chancen hat, kann Trainer Kurt Schroer nicht beantworten. Jeder von ihnen hat das Zeug zu einem Podiumsplatz, so der Kommentar des Trainers. Bereits am Freitag (9.März) begann um 16.30 Uhr die Waage. Um 18.00 Uhr startete die Veranstaltung mit der Eröffnung und ab 18.30 Uhr wurde die erste Kampfrunde eingeläutet. Ringer, die diese Runde für sich entscheiden konnten, sind zu mindestens moralisch gut für den darauffolgenden Tag gerüstet. Die Endkämpfe dieser Veranstaltung werden am Sonntag ab 9.30 Uhr über die Bühne gehen. Ab 11.00 Uhr beginnen die Finalkämpfe um Platz 1 und 2.

 

Von der Zeitschiene identisch ist Trainer Attila Bayrak mit Lukas Faber (69 kg) und Dennis Rerich (54 kg) nach Kleinostheim gereist. Sie wollen im freien Stil ihre Qualitäten zeigen. Für Dennis Rerich ist es die erste DM - Lukas Faber konnte bereits bei der B-Jugend den Vize-Titel erringen und hofft nun,  gleiches wiederholen zu können.

 

Die jungen Athleten der gr.-röm. Stilart werden vom Landestrainer Georg Focken aus Krefeld, die Freistilringer vom Landestrainer Ingo Manz aus Bönen und ihren jeweiligen Vereinstrainern betreut.

07.03.2012

 

Viviane Herda konnte Vorjahresplatzierung nicht toppen Nachwuchsringerinnen -

Lina Dussin und Melina Schmidt chancenlos

 

Am Samstag gingen drei KSV-Ringerinnen in einem Gesamtfeld von 124 Ringerinnen aus 62 Vereinen in der Brandenburghalle in Frankfurt/Oder an den Start. Wittens größte Hoffnung, Viviane Herda, sollte ursprünglich in der 56 kg Klasse starten, doch in Absprache mit Landestrainer Heinz Schmitz rechnete man sich in der 52 kg Klasse größere Chancen aus, was sich später als Trugschluss herausstellte.

 

Anfangs lief es bestens. Nacheinander erzielte sie drei Schultersiege gegen Natalie Hülsebeck vom TSV Falkensee, Laura Heupgen vom KSK Konk. Neuss und Ann-Kathrin Zuber vom SC Kleinostheim. Im vierten Kampf kam sie gegen die spätere Deutsche Meisterin Luisa Niemesch vom SV Weingarten, der Viviane nicht gewachsen war. Nach einem 0:4 Punkterückstand musste sie eine Schulterniederlage hinnehmen. Auch im nächsten Kampf gegen Julie Steffan vom KSK Schriesheim, der bei einem Sieg das kleine Finale bedeutet hätte, musste sie sich mit einer 0:2/0:6 Punktniederlage zufrieden geben. Im Finale um Platz 5 und 6 besiegte Viviane Vanessa Storm vom AV Jgdk. Zella-Mehlis durch einen Schultersieg. 5. Platz für Viviane in einem immerhin 17 Teilnehmer zählenden Aktiven Feld.

 

Mit zu den leichtesten Amazonen zählte Melina Schmidt in der Gewichtsklasse bis 35 kg. Melina schied nach zwei Schulterniederlagen gegen Emelie Haase vom RV Thalheim und Lissy Bielau vom ERC Eisenhüttenstadt aus dem Turnier aus. Insgesamt waren 7 Teilnehmerinnen in dieser Gewichtsklasse.

 

Lina Dussin belegte in einem Teilnehmerfeld von 6 Teilnehmern den 5. Platz in der 38 kg Klasse. In einem „Nordischen Turnier“ musste sie insgesamt 5 Kämpfe absolvieren. Nach zwei Schulterniederlagen gegen Jule Zander vom SV Magdeburg und Amy Zech vom RSV Frankfurt/Oder landete sie einen Schultersieg gegen Pia Rosa Schäfer vom KSV Hemsbach. Die zwei folgenden Kämpfe gegen Nadine Schweter vom KSV Unterelchingen und Annika Wedle vom ASV Altenheim gingen durch technische Überlegenheit verloren.

03.03.2012

 

Mithat Bayrak wird heute 83 Jahre alt

Mithat Bayrak - hier umringt von Olympiasieger Maik Bullmann und dem 2.KSV-Vors. Thomas Altstadt bei der Junioren-DM

Er ist eine Ringer-Legende, er gehört in Witten zu jeder Ringer-Veranstaltung – wie zuletzt bei der Deutschen Junioren-Meisterschaft am vergangenen Wochenende – und jetzt darf er wieder einen Geburtstag feiern: Mithat Bayrak, der Olympiasieger von 1956 und 1960, wird an diesem Samstag (03.März) 83 Jahre alt. Und das bei guter Gesundheit, wie am Vorwochenende zunächst im Haus Witten und später in der Husemannhalle zu sehen war. Da saß er im Kreis seiner Weg- und Kampfgefährten, freute sich, über Ringen fachsimpeln und Ringkampf live erleben zu können. Da überreichte er – gemeinsam mit Maik Bullmann, einem Olympiasieger der Neuzeit – die von ihm gestifteten Pokale an Sieger und Platzierte der 84 kg-Gewichtsklasse. Und heute feiert er mit seiner Familie und vielen Sportfreunden in Herdecke, wo er mit Ehefrau Erna wohnt.

 

Der KSV Witten und alle Freunde des Ringersports gratulieren Mithat zum Geburtstag und wünschen ihm weiterhin Gesundheit und viele schöne Stunden im Kreis seiner Familie und der Sportkameraden!

03.03.2012

 

Drei KSV-Ringerinnen starten bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Oder

 

Viviane Herda, Lina Dussin und Melina Schmidt nehmen an diesem Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend in Frankfurt/Oder teil. Ausrichtender Verein dieser Veranstaltung ist der RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder. Melina und Lina starten in den leichtesten Gewichtsklassen bis 35 und 38 kg. Viviane wird voraussichtlich in der 56 kg Klasse starten. Sie geht mit den größten Aussichten auf einen der vorderen Plätze an den Start. Im letzten Jahr belegte sie den undankbaren 4. Rang und hofft in diesem Jahr auf den Sprung aufs Treppchen. Dieses wird mit Sicherheit kein leichtes Unterfangen sein. Am Freitag, den 02. März gehen die jungen Athletinnen über die Waage. Am Samstag früh ist der Beginn der Veranstaltung und endet am späten Abend mit den Siegerehrungen. Es wird in der Brandenburghalle auf drei Matten in 11 Gewichtsklassen gleichzeitig gerungen.

 

Als Vereinstrainer begleitet Sven Lutter die jungen Damen vom KSV Witten 07. Sven Schmidt fungiert als Betreuer. Heinz Schmidt vom AC Ückerath ist der verantwortliche Landestrainer.

03.03.2012

 

Nico Brunner für EN-Sportlerwahl nominiert - Platz drei der „U 18“-Kategorie

Am vergangenen Dienstag wurden in Hattingen im LWL-Museum „Henrichshütte“ – dort, wo ehemals tausende Stahlwerker hart arbeiteten – die EN-Sportler des Jahres gekürt. Diese hatten sich, ähnlich den Stahlwerkern, durch harte sportliche Arbeit für diese Wahlen qualifiziert. Jeweils drei Sportlerinnen oder Sportler jeder Gruppe waren im Vorfeld von einer Jury nominiert worden. Dazu gehörte wieder einmal ein Nachwuchsringer des KSV Witten: Nico Brunner, der DM- und EM-Dritte 2011, gehörte zum auserwählten Kreis der Kandidaten in der Altersklasse „U 18“. Zum EN-Sportler des Jahres reichte es am Ende nicht ganz – allein die Nominierung ist aller Ehren wert. In dieser Kategorie siegte der Ruder-Weltmeister Johannes Weißenfeld aus Herdecke – eine Leistung, die neidlos anerkannt wurde. Aus der Hand des Landrates Dr. Brux erhielt Nico Brunner ein Präsent und eine kunstvoll kalligrafierte Urkunde als Erinnerung an diesen weiteren Höhepunkt in seinem sportlichen Leben.

 

Der KSV Witten schließt sich den zahlreichen Glückwünschen für Nico an! Weiter Informationen unter:

www.EN-Kreis.de

03.03.2012

 

Deutscher Ringer- Bund schickt junge Mannschaft nach Belgrad -

Kontinentale Titelkämpfe der Ringer gelten als Standortbestimmung

 

Belgrad – Am kommenden Dienstag beginnt in Belgrad (SRB) die Europameisterschaft der Ringer. Bis einschließlich Sonntag kämpfen dann die Männer (Freistil, griechisch-römischer Stil) und Frauen um die kontinentalen Meistertitel. Im Gegensatz zur EM in Tampere (FIN) 2008, haben die Titelkämpfe in Belgrad keinen Qualifikationsstatus für die Olympischen Spiele in London. Damit sind sie jedoch keinesfalls wertlos, denn im Hintergrund ist schon das große Säbelrasseln für die anstehenden Qualifikationsturniere- und darüber hinaus in Richtung Olympischen Spiele zu spüren.

http://www.2012eurowrestling.com/

Gut hat es da Frank Stäbler (66 kg/TSV Musberg), der das Olympiaticket bereits zur Weltmeisterschaft 2011 in Istanbul (TUR) mit Platz 5 für den DRB gelöst hat und nun die EM in Serbien als Vorbeitungsturnier in Richtung London 2012 nutzen kann. Doch damit ist er der einzige deutsche Ringer, alle anderen müssen noch durch die ‚Qualifikationsmühle‘ für London 2012. Ähnlich wie bei Frank Stäbler sieht man es auch bei vielen anderen Verbänden, was den Wert dieser Europameisterschaft angesichts vieler Olympiastarter dann auch schon wieder beträchtlich anhebt.

 

In Belgrad gibt es einige Neuerungen; so ist der Terminplan ist nicht mehr getrennt nach Stilarten ausgerichtet, die Freistilspezialisten starten am 6. März gemeinsam mit den Damen. Zeitgleich beginnen am Dienstag, ab 14 Uhr Ortszeit die Gewichtsklassen 66 kg, 96 kg der Männer im freien Ringkampf, zusammen mit der Kategorie bis 48 kg der Frauen. Erst die Griechisch-Römisch-Spezialisten kämpfen am Samstag und Sonntag (10./11.3.) allein die EM-Titel in der 20.000 Zuschauer fassenden Sportarena Belgrad aus. Spannend wird auch, wie die internationalen Kampfrichter das veränderte Reglement im griechisch-römischen Stil bewerten. Um die Attraktivität in dieser Stilart zu erhöhen, müssen sich beide Ringer seit Jahresbeginn mit Anpfiff Brust an Brust im Mittelkreis zum Kampf stellen. Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren, am vergangenen Wochenende in Witten erwies sich diese Regelung als wirkungslos.

 

Der Deutsche Ringer- Bund schickt zum Großteil junge Ringer nach Belgrad, die EM steht aus deutscher Sicht unter dem Motto: 'Jugend forscht'. „Unser Blick liegt natürlich auf den Olympia-Qualifikationsturnieren im April/Mai, dennoch ist die Europameisterschaft vor allem für die jungen Ringer eine Standortbestimmung, wo sie im internationalen Geschehen stehen- und das letzte Wort über die Besetzung der Qualifikationsturniere für London 2012 ist auch noch nicht gesprochen, die jungen Athleten haben natürlich die Chance, sich in Belgrad mit einer guten Leistung zu empfehlen“, spricht Greco-Bundestrainer Jannis Zamanduridis damit wohl auch für seine Amtskollegen Jörg Helmdach (Bundestrainer Frauen) und Alexander Leipold (Bundestrainer Freistil).

 

Die Mannschaften des DRB: Frauen 48 kg: Jaqueline Schellin (TV Mühlacker), 51 kg: Alexandra Engelhardt (KSG Ludwigshafen), 55 kg: Eileen Friedrich (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), 59 kg: Katrin Neumaier (VfK Mühlenbach) 63 kg: Yvonne Englich (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), 67 kg: Aline Focken (KSV Krefeld), 72 kg: Maria Selmaier (KSC Motor Jena).

 

Bundestrainer Jörg Helmdach.

 

Männer (Freistil) 55 kg: Emanuel Krause (1. Luckenwalder SC), 60 kg: Tim Schleicher (SV Joh. Nürnberg), 66 kg: Martin Daum (KSV Seeheim), 74 kg: Ergün Aydin (SV Siegfried Hallbergmoos), 84 kg: Konstantin Völk (KSV Köllerbach), 96 kg: Kevin Schwäbe (KSC Hösbach), 120 kg: Nik Matuhin (1. Luckenwalder SC).

 

Bundestrainer: Alexander Leipold

 

Männer (griechisch-römischer Stil) 55 kg: Lukas Höglmeier (TSV Gailbach), 60 kg: Christoph Bast (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), 66 kg: Frank Stäbler (TSV Musberg), 74 kg: Fabian Jähnicke (RSV hansa 90 Frankfurt/O.), 84 kg: Ramsin Azizsir (KSV Aalen 05), 96 kg: Oliver Hassler (RG Hausen Zell), 120 kg: Ralf Böhringer (KSV Aalen 05).

 

Bundestrainer Jannis Zamanduridis.

 

Zeitplan:

Dienstag, 6.3.: Männer Freistil (66 kg, 96 kg), Frauen (48 kg).

Mittwoch, 7.3.: Männer Freistil (55 kg, 60 kg), Frauen (51 kg, 59 kg).

Donnerstag, 8.3.: Männer Freistil (74 kg, 120 kg), Frauen (55 kg, 67 kg).

Freitag, 9.3.:: Männer Freistil (84 kg), Frauen (63 kg, 72 kg).

Samstag, 10.3.: Männer griechisch-römischer Stil (55 kg, 50 kg, 96 kg, 120 kg).

Sonntag, 11.3.: Männer griechisch-römischer Stil (66 kg, 74 kg, 84 kg).

 

Die Qualifikationskämpfe beginnen täglich 14 Uhr Ortszeit, die Finalbegegnungen 19 Uhr Ortszeit.



Quelle: Jörg Richter (DRB)

03.03.2012

 

Ringerverband NRW bietet neue Kampfrichter-Ausbildung an -

Bezirkslizenz kann im April erworben werden

 

Kampfrichter werden in allen Sportarten benötigt – so auch im Ringen. Der dritte Mann / die dritte Frau auf der Matte ist erforderlich, um Sieger oder Siegerin zu ermitteln. Der Ringer-Verband NRW bzw. die Bezirke Westfalen und Rheinland bieten nun neue Lehrgänge an, um die Bezirkslizenz zu erwerben. An vier Wochenenden insgesamt, dreien im April und einem im Mai, finden die Ausbildungslehrgänge statt.

 

Für den KSV Witten 07 ist Uwe Manz als Kampfrichter aktiv, der Referent des RV NRW und stellvertretende Referent des Deutschen Ringer-Bundes. Manz kann international bis zu Olympischen Spielen eingesetzt werden, national ist er bei Deutschen Meisterschaften und Kämpfen der 1. und 2. Bundesliga im Einsatz.

 

Meldungen von Interessenten / -innen nimmt der KSV Witten entgegen bzw. leitet diese weiter.

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