Aktuelles - Mai 2012

31.05.12

 

Nico Brunner sprintet von einem Turnier zum nächsten - Vergangenes Wochenende Platz 7 (bei 22Tln.) beim intern. Brandenburg-Cup der Junioren

 

Am vergangenen Samstag, den 26. Mai, kämpften insgesamt 116 Junioren-Ringer in acht Gewichtsklassen aus ganz Europa in Frankfurt/Oder. Ausrichter dieses Turniers war der RSV Frankfurt/Oder.

 

Nico Brunner trat in der 84 kg Klasse anund musste im ersten Kampf gegen Sebastian Huovinen aus Finnland antreten. Dieser stellte sich dem Kampf aus unbekannten Gründen nicht und somit siegte Nico kampflos. Im anschließenden 1/8-Finale gewann Brunner gegen den Kadetten-Weltmeister aus Schifferstadt, Denis Kudlla, die erste Runde mit 3:1 nach Punkten. Die nächsten beiden Runden konnte allerdings Kudla mit 1:0 und 4:1 für sich entscheiden und damit den Sieg erringen. Kudla belegte am Schluss den zweiten Platz in dieser Gewichtsklasse. Ein möglicher Sieg gegen den Kadetten-Weltmeister hätte Nico sicherlich in der Tabelle weiter nach vorne gebracht.

 

In der dritten Kampfrunde besiegte er dann Richard Mahn aus Brandenburg mit 1:0/2:0 nach Punkten. Kampfpaarung Vier brachte das Aus gegen den Weißrussen Arkadey Blyumin. Dieser gewann den Kampf mit 1:4/0:1 nach Punkten.

29.05.12

 

Nico Brunner überzeugt bei Internationalem Turnier in Tschechien - Silbermedaille in Chamutov

 

Mit einem Team des Elite-Sportinternats Frankfurt/Oder, wo er derzeit die optimalen Trainings- und Schulbedingungen nutzt, weilte der KSV-Nachwuchsringer Nico Brunner beim Junioren-Turnier in Chomutov / Tschechische Republik. Er startete in der 84 kg-Klasse und konnte mit seiner Silbermedaille einmal mehr überzeugen.

 

Vier Kämpfe legte er auf seinem Weg ins Finale zurück: gegen drei Tschechen und einen litauischen Ringer siegte Brunner jeweils überlegen und zog gegen Maximilian Schwabe (KSV Pausa) in die finale Begegnung ein. Über drei Runden ging der Kampf – aufgrund eines taktischen Fehlers in Runde zwei verpasste der Wittener knapp den Sieg und musste sich am Ende mit der Silbermedaille zufrieden geben. Doch auch das ist ein Erfolg, war das Turnier in Tschechien doch gut besucht und als Vorbereitung für die anstehenden internationalen Meisterschaften des Jahres gesehen.

28.05.12

 

StadtSportVerband läft zum Tag des Sportabzeichens ein

 

Nachfolgende Information des SSV witten möchten wir hiermit gern an unsere mitglieder weitergeben:

 

Liebe Sportfreunde,

 

der StadtSportVerband Witten lädt Sie ganz herzlich zum Tag des Sportabzeichens am 16. Juni ins Wullenstadion ein. Wenn Sie wissen möchten, wie es um Ihre körperliche Fitness bestellt ist, bieten wir Ihnen die Möglichkeit das Sportabzeichen zu absolvieren.

 

Das Deutsche Sportabzeichen ist das erfolgreichste und einzige Auszeichnungssystem außerhalb des Wettkampfsports, das umfassend die persönliche Fitness überprüft. Aus 5 verschiedenen Gruppen müssen verschiedene Übungen absolviert werden, die nach Altersklassen gestaffelt sind. Die Mitgliedschaft in einem Verein ist nicht erforderlich.

 

Teilnehmen kann jeder ab 8 Jahren. Mit leckerem Gegrilltem und Kaffee und Kuchen sorgen wir für Ihr leibliches Wohl. Wer möchte, kann bereits jetzt dafür trainieren. Infos dazu erhalten Sie beim SSV. Alle Teilnehmer nehmen an einer Verlosung teil.

 

Also rein in die Sportschuhe und mitmachen!

 

DABEISEIN IST ALLES !

28.05.2012

 

Viviane Herda belegt den 6. Rang beim Grand Prix in Dormagen

 

Bereits zum 15. Male richtete der AC Ueckerath 1961 e.V dieses FILA-Turnier der Damen professionell aus. Insgesamt nahmen 202 Ringerinnen, Frauen und Kadettinnen am Grand Prix teil. Viviane Herda trat neben 15 weiteren Teilnehmerinnen in der 56-kg-Klasse an. Sie startete auf diesem Turnier als einzige KSV-Ringerin.

 

Im ersten Kampf musste sie gegen Soline Tanguy aus Frankreich antreten. In der ersten Runde führte Viviane mit einer Punktewertung durch einen Beinangriff. Die Französin konnte kurz vor Schluss ebenfalls eine Punktewertung erzielen und damit diese Runde für sich entscheiden. In der zweiten Runde dominierte Viviane und gewann mit 4:1 nach Punkten, ehe sie in der dritten und entscheidenden Runde abermals durch eine Punktwertung führte. Wiederum erst gegen Ende der Runde kam ihre Gegnerin durch einen Hüftwurf zu einer Dreier-Wertung und war damit Siegerin des Kampfes.

 

Den zweiten Kampf gegen Mechelle Kalek, ebenfalls aus NRW, gewann sie klar mit 1:1/5:0 nach Punkten. In diesem Kampf zog sich Viviane eine Prellung der Nackenmuskulatur zu, die sich in den nächsten Kämpfen negativ auf ihr Abwehrverhalten im Bodenkampf auswirkten sollte.

 

Im dritten Kampf wurde dennoch Sonia Baudin aus Frankreich nach einer 5:0 Punkteführung kurzum auf die Schultern befördert.

 

Im vierten Kampf verlor Viviane wiederum knapp gegen Ramona Galambos aus Ungarn, die spätere Zweitplatzierte dieser Gewichtsklasse, mit 1:2/1:2 nach Punkten. Im Finalkampf um Platz 5 und 6 gegen die Polin Katarzyna Madrowska konnte Viviane ihren Kopf kaum noch bewegen und war letztlich froh, diesen Kampf noch über die Bühne zu bekommen. Dieser ging dann aber auch eindeutig mit 0:7/0:4 an die Polin.

 

Siegerin dieser Gewichtsklasse wurde Jenny Singer aus Schifferstadt, die ihr Finale gegen Ramona Galambos mit 2:1/3:0 nach Punkten gewinnen konnte. Als Fazit dieses intern. Turniers muss man feststellen, dass der Leistungsunterschied zwischen der KSV-Ringerin und den übrigen intern. Kämpferinnen nicht allzu groß war. Es liegt nunmehr an der Wittenerin selbst, durch weiteres hartes und konsequentes Training in die intern. Spitze vorzudringen.

 

In der Gesamtwertung aller teilnehmenden Teams belegten Deutschlands Damen den 2. Rang mit 126 Punkten hinter Weißrussland mit 130 Zählern. Der dritte Platz ging an Polen mit 97 Punkten.

21.05.2012

 

22. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen: Größtes Ringer-Schulturnier in Deutschland startet diesmal am 5. Juni - Erstmals Geldpreise für die drei besten Schulen

 

Offizielle Ausschreibung SSM 2012
Schulmeisterschaft 2012-Ausschreibung.pd[...]
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Viel Zeit brauchten die Verantwortlichen der SSV-Fachschaft Ringen mit den Wittener Vereinen KSV und SU Annen in diesem Jahr, um den Termin für die 22. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen festzuzurren. Jetzt hat es geklappt, die Schulen haben die Ausschreibung erhalten und bereiten sich bereits intensiv vor. Am Dienstag, 5. Juni, wird die Wittener Husemannhalle einmal mehr Schauplatz dieses großen Schulsport-Events der Ruhrstadt sein – über 300 Schülerinnen und Schüler der Wittener Grundschulen werden auf vier Matten in nahezu 80 Kategorien um Meisterschaften und Medaillen kämpfen. Fünf bis sechs Stunden Veranstaltungszeit haben sich die Organisatoren zum Ziel gesetzt – mehrere hundert zu erwartende Einzelkämpfe sind erforderlich, ehe alle Klassensieger und vor allem die Gewinner der Schulwertung feststehen. Den Anfang machen ab neun Uhr wieder die Jüngsten (1. und 2. Klasse), ab etwa 11 Uhr kommen dann die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen zum Zuge.

 

Chef-Organisator Frank Bartel und seine Helfer sind bereits seit Wochen unterwegs, um in den Schulen „Nachhilfestunden“ in Sachen Ringen zu geben und die Kinder vor Ort zu wiegen. Arbeitsgemeinschaften, offene Ganztagsschule, Projektwochen oder einfach nur Ringkampf im Sportunterricht – die SU Annen und der KSV sind mächtig aktiv, um den Kindern den Ringkampfsport näher zu bringen. Das Engagement lohnt sich, wird doch ein großer Teil des Ringer-Nachwuchses der Ruhrstadt aus dieser Maßnahme der Talentsichtung gewonnen – modern als „Scouting“ bezeichnet. Das Landesprogramm für Talentsichtung und –förderung von Landessportbund und Schulministeriums NRW wird seit über 20 Jahren in Witten erfolgreich umgesetzt.

 

Höhepunkt der Veranstaltung wird wie immer die Schulwertung sein, die am Ende der Veranstaltung erfolgt. Zuletzt ging es immer knapp zu, die Rüdinghauser Grundschule hatte die Nase 2011 vorn und gewann den „Mirko-Englich-Wanderpokal“, gestiftet vom Wittener Silbermedaillengewinner, nach fünfmaligem Gewinn endgültig für die Pokalvitrine der Schule.

 

So wird es jetzt einen neuen Wanderpokal geben, den „Brockhoff-Pokal“, gestiftet von Hans-Jörg Brockhoff, Sohn des legendären ehemaligen Jugendtrainers des KSV Witten 07. Siegerpokale der Wittener CDU warten auf die drei besten Schulen, nachdem sich der stellvertretende Bürgermeister Ullrich Kieselbach in den letzten Jahren von der Ringer-Stadtschulmeisterschaft hatte begeistern lassen. Medaillen und Urkunden für die Sieger der einzelnen Klassen sowie Pokale für die jeweils beste Kämpferin und den besten Kämpfer der einzelnen Altersklasse stellt wieder der StadtSportVerband Witten bereit. Stadtwerke und Sparkasse Witten haben sich einmal mehr spendabel gezeigt und unterstützen die Schulsportveranstaltung kräftig. So erhalten die drei besten Schulmannschaften erstmals Geldpreise von „sportscout“, der Talentinitiative der Stadtwerke Witten. Für das leibliche Wohl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und aller Besucher ist wieder gesorgt – kostenlos!

 

Die Ringer-Fachschaft im SSV mit KSV Witten und SU Annen und alle Helferinnen und Helfer freuen sich auf die 22. Auflage der Erfolgs-Geschichte „Wittener Stadtschulmeisterschaft“. Der Aufbau in der Husemannhalle findet am Montag (4.6.) ab 18 Uhr statt.

16.05.2012

 

WM-Kickboxkampf der IAF in Gevelsberg: Kick-Boxer des KSV Witten im Rahmenprogramm eines WM-Kampfes - Talha Dülger mit zweitem Sieg im zweiten Kampf - Weiffen ist zufrieden

 

In der letzten Woche kämpfte in Gevelsberg der Lokalmatador Necati Türkdönmez um den WM-Titel des Verbandes „IAF“ im Kickboxen – ein großes Event in der Halle West in Gevelsberg. Im Kampfsport existieren – wie z.B. auch beim Boxen – eine Reihe von konkurrierenden / kooperierenden Verbänden nebeneinander. Der Gevelsberger traf auf Nick Rodenhäuser, einen Kick-Boxer aus dem Rheinland. Der holte sich den begehrten Titel, als er seinen Konkurrenten Türkdönmez besiegte und sich damit den Titel der International Allstyle-Kickboxing Federation (IAF) im Mittelgewicht sicherte.

 

Der 39 jährige Gevelsberger bezog vor 350 Zuschauern seine neunte Niederlage im 83. Kampf. Er ist zweimaliger Deutscher Meister und gewann 2001 den EM-Titel. Im September soll in der Gevelsberger Halle West ein Rückkampf zwischen beiden 70-Kilo-Kickboxern steigen. Necati Türkdönmez ist nicht nur erster Vorsitzender des ausrichtenden Internationalen Sportvereins Gevelsberg, sondern zeichnete sich auch für die Organisation des WM-Kampfes inklusive Vor- und Rahmenprogramm verantwortlich. Zahlreiche Amateure und Jugendliche, unter anderem aus Eindhoven, Arnheim, Ratingen, Köln, Essen, Herne und auch Witten, traten in den Vorkämpfen gegeneinander an.

 

Dabei beeindruckte ein erst 17jähriger Wittener Kämpfer in der 60 kg-Klasse durch besonderen Kampfgeist: Talha Dülger startete unter Trainer Mario Weiffen für den KSV Witten 07. Die Begegnung gegen einen starken Gegner aus Dortmund ging über drei Runden. Der körperlich überlegene Dortmunder nutzte seine Vorteile zunächst. Erst in der Kampfpause vor Runde drei wurde der junge KSV’er durch Trainer Weiffen "wach gerüttelt." Schwere Faustschläge und Treffer konnte Dülger setzen, und die verfehlten nicht ihre Wirkung. Der Kampfrichter beendete die Begegnung vorzeitig durch technischen k.o. für den Wittener KSV-Kämpfer, der damit in seinem erst zweiten Kampf seinen zweiten vorzeitigen Sieg feierte.

 

Das ist durchaus beachtlich für den 17 jährigen Kick-Boxer, der erst seit 15 Monaten mit Trainer Mario Weiffen arbeitet. Es ist sicher davon auszugehen, dass dies nicht der letzte Erfolg in seiner jungen Karriere sein wird.

 

Das Foto zeigt den jungen Sportler (mit Pokal) im Kreise seiner Trainingsgruppe, die montags, mittwochs und freitags um 20.30 Uhr in der Mannesmann-Halle des KSV Witten (vor der Wittener WerkStadt) trainiert.

16.05.2012

 

Ergebnisse vom Kurt-jansen-Gedächtnisturnier in Pulheim - 5xGold, 6xSilber und 3xBronze für die KSV-Ringerjugend

Kurt-Jansen-Gedächtnisturnier.pdf
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14.05.2012

 

Projektgruppe "Ringen und Kämpfen" für Schüler der Heggerfeld-Grundschule aus Hattingen

 

Die insgesamt 17 Schülern (15 Jungen/2 Mädchen) der Heggerfeldschule waren von den drei Projekttagen sehr angetan und hatten mächtig Spaß. Trainer Kurt Schroer hatte die Aufgabe, die 17 Schüler in die Geheimnisse des Ringkampfsports einzuweihen.

 

Sozialpädagogin Ulrike Nieslony hatte den Kontakt zum KSV schon vor Monaten über den Jugendvorsitzenden Frank Bartel geknüpft und einen Termin dafür festlegen lassen. Am vergangenen Dienstag war es dann endlich soweit. Nach einer kleinen theoretischen Einführung über die Geschichte des Ringkampfsports ging es sofort zum praktischen Teil über.

Da am Anfang jeder Trainingsstunde die Aufwärmarbeit eine wichtige Rolle spielt, machte man natürlich auch hier keine Ausnahme. Mit Lauf- und Abwerfspielen begann die Übungsstunde. Danach standen Zweikampfspiele auf dem Programm. Anschlagen an die Oberschenkel und Schultergürtel mit Verhinderungstaktiken wurden geübt. Reaktionsspiele, wie versuchtes leichtes Treten auf die Füße des Partners mit Abwehrreaktion, standen ebenfalls auf dem Programm. Später folgte dann das Sumo-Ringen, wo geschicktes Herausschieben aus der Kampffläche geübt wurde. Es folgte die Griffschule, wo Schulterwürfe und Hüftwürfe geübt wurden. Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, wurden anfangs Ringkämpfe aus dem hohen Kniestand durchgeführt. Hier konnte jeder seine Kraft und Geschicklichkeit am Partner testen.

 

Nach den jeweiligen Trainingstagen waren immer alle Schüler total ausgepowert - aber glücklich und zufrieden.  Trainer kurt Schroer gelang es, an allen drei Tagen keine Langeweile aufkommen zu lassen und alle Schülerinnen und Schüler für diese Sportart zu begeistern. Ob es allerdings gelingen wird, den einen oder anderen auf Dauer für den Ringkampf zu gewinnen, muss abgewartet werden.

 

Interessierte Schulleiter oder Lehrer können sich zwecks eines Termins für ein solches Projekt mit dem Jugendvorsitzenden Frank Bartel gerne in Verbindung setzen (Mailadr.: bartelfrank@arcor.de).

14.05.2012

 

Harmonische Jahreshauptversammlung des KSV – Berichte durchweg positiv

Andreas Roy-Nass ist neuer 2. Vorsitzender

 

Am Sonntag, dem Muttertag, Tag der Landtagswahlen in NRW und der „Double-Party“ in Dortmund, hielt der KSV Witten 07 seine diesjährige Hauptversammlung ab. In knapp zwei Stunden war die Tagesordnung abgearbeitet. Etwa 50 Vereinsmitglieder hatten sich eingefunden, um die Rechenschaftsberichte des Vorstandes entgegen zu nehmen, Satzungsänderungen zu beschließen und zwei neue Vorstandsmitglieder zu wählen.

 

Um 11 Uhr startete die Versammlung des KSV im „Café Treff°"an der Wittener WerkStadt. Die Berichte der Vorstandsmitglieder des Vereins waren durchweg positiv. Zahlreiche Ereignisse und Aktivitäten des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden noch einmal beleuchtet. So die Erfolge der Bundesligamannschaft oder der Ringer-Jugend des Vereins, aber auch die erfolgreich organisierte und mit viel Lob bedachte Deutsche Meisterschaft der Junioren, die im Februar d.J. stattfand. Der Erfolg mache Mut, es werde überlegt, sich für die Ausrichtung einer Deutschen Männermeisterschaft im Jahr 2014 zu bewerben, so KSV-Vorsitzender Detlef Englich.

 

Auch die Erweiterung des KSV-Sportangebotes nahm einen großen Raum ein: KSV-Vize Oliver Oelrich konnte berichten, dass sowohl im Fitness- und Gesundheitssport als auch im Kampfsport weitere attraktive Angebote hinzu gekommen seien.

 

Mit besonderer Freude nahmen die KSV-Mitglieder den Bericht von Kassiererin Elvira Henz zur Kenntnis. Nach problematischen Jahren seien die Finanzen wohl geordnet, die Verbindlichkeiten weitestgehend getilgt.

 

Der bisherige 2. Vorsitzende Michael Kuhn hatte sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt. Auf Vorschlag des KSV-Vorstandes wurde der bisherige Beisitzer Andreas Roy-Nass zu seinem Nachfolger gewählt, als Beisitzer rückt „KSV-Webmaster“ Thomas Limper nach. Dem Antrag auf Satzungsänderung folgte die Versammlung einstimmig. Danach beträgt das Wahlalter nunmehr 16 Jahre.

 

Mit einem gemeinsamen Imbiss klang die harmonische Jahreshauptversammlung schließlich aus.

12.05.2012

 

Deutsche Grappling-Liga: Erster Vorrunden-Kampftag im Ringer-Leistungszentrum Ostermann-Halle - KSV Witten überzeugt wieder als Organisator

 

(Einen detaillierten Bericht gibt es auch auf der DGL-Homepage.)

 

Am Samstag im Ringer-Leistungszentrum Ostermann-Halle hinter der Wittener WerkStadt: bunt war’s, laut und heiß. Bunt, weil die Grappler deutlich andere, buntere Wettkampfkleidung tragen als Ringer oder Judoka; laut, weil die Fans ihre Mannschaften anfeuerten und besonders in der letzten Begegnung des Tages mit hochklassigem Sport und einem engen Kampfausgang die Emotionen nochmal ganz hoch gingen; heiß, weil Zuschauer und Kämpfer über vier Stunden engagiert und emotional agierten.

 

Grappling ist ein Sammelbegriff für diese Kampfsportart, die Elemente des Ringkampfes, Judo, Jiu-Jitsu, Sambo und Luta Livre enthält. Den Kampfsportlern soll damit Möglichkeit gegeben werden, sich miteinander zu messen. Durch Hebel oder Würgegriffe soll der Gegner besiegt werden – wobei es auch diesmal wieder kaum Verletzungen auf den beiden Wettkampfmatten gab.

 

Prominente Kämpfer waren in der Ostermann-Halle zu sehen: u.a. Martin Otto (Aachen-Walheim), der in Witten im Februar die Deutsche Juniorenmeisterschaft gewonnen hatte, und Max Schwindt (Neuss), der ehemalige Junioren-Weltmeister – beides Ringer von Format. Der KSV durfte sich einmal mehr über einhelliges Lob aller Beteiligten freuen – das Orga-Team des Vereins lieferte wieder eine Top-Veranstaltung ab.

 

Zwölf Mannschaften waren ursprünglich gemeldet, nur neun waren in Witten am Start. In zwei Gruppen wurden die ersten Vorrundenkämpfe durchgeführt, eine Fortsetzung wird es voraussichtlich im Oktober in der Wittener Husemannhalle geben, wenn der KSV einen Zweitliga-Kampf austrägt. Auch die Endrunde mit den besten Teams der beiden Divisionen ist in der Ruhrstadt geplant.

 

Die Ergebnisse des ersten Kampftages:

Gruppe 1:    
Taifun Lutta Livre Düsseldorf - Combat Club Köln-Bonn   14 : 12
Gladiators Köln-Mülheim - Pantarei Luta Livre Aachen   03 : 26
Taifun Lutta Livre Düsseldorf - Gladiators Köln-Mülheim   24 : 03
Combat Club Köln-Bonn - Pantarei Luta Livre Aachen   13 : 16
Combat Club Köln-Bonn - Gladiators Köln-Mülheim   31 : 01
Taifun Lutta Livre Düsseldorf - Pantarei Luta Livre Aachen    13 : 16
     
1. Pantarei Luta Livre Aachen  12:00  
2. Taifun Lutta Livre Düsseldorf  08:04  
3. Combat Club Köln-Bonn  04:08  
4. Gladiators Köln-Mülheim  00:12  
     
Gruppe 2:    
Sparta Essen - Ruhrpott Lutadores   24 : 06
Andyconda-Team Köln - Shira Jiu-Jitsu   25 : 10
Sparta Essen - Team Triangel Gelsenkirchen   17 : 10
Andyconda-Team Köln  - Ruhrpott Lutadores   08 : 21
Team Triangel Gelsenkirchen - Shira Jiu-Jitsu   23 : 10
     
1. Sparta Essen  08:00  
2. Ruhrpott Lutadores  04:04  
3. Team Triangel Gelsenkirchen  04:04  
4. Andyconda-Team Köln  04:04  
5. Shira Jiu-Jitsu  00:08  
Weitere Informationen unter http://www.deutschegrapplingliga.de

08.05.2012

 

DRB mit Miniauswahl zu den Olympischen Spiele nach London

von DRB-Pressereferent Jörg Richter (Leipzig)

 

Dortmund – Die Olympia-Qualifikationswettkämpfe für London 2012 sind vorüber und die deutschen Ringer haben angesichts von nur vier Olympiateilnehmern gemischte Gefühle. Nach der Weltmeisterschaft von 2011 in Istanbul (TUR), wo sich nur Frank Stäbler (66 kg/griechisch-römischer Stil/TSV Musberg) mit Rang fünf für das olympische Turnier qualifizieren konnte, gab es an den vergangenen drei Wochenenden in Sofia (BUL), Taiyuan (CHN) und Helsinki (FIN) einen regelrechten ‚Turniermarathon‘ um die restlichen Olympiafahrkarten nach London. Bei jedem dieser drei Turniere löste der DRB jeweils ein Ticket, Alexandra Engelhardt (48 kg/KSC Ludwigshafen-Friesenheim) schaffte es in Sofia ins Finale, Nick Matuhin (120 kg/Freistil/1. Luckenwalder SC) im chinesischen Taiyuan und Tim Schleicher (60 kg/Freistil/SV Johannis Nürnberg) katapultierte sich in Helsinki (FIN) in Richtung London.

 

Konnte der damals wieder gesamtdeutsche Ringkampfsport 1992 in Barcelona 17 Kämpfer in die Duelle um olympische Medaillen schicken, waren es 1996 in Atlanta noch 12 Athleten. Auch 2000 und 2004, als neun DRB-Starter in Sydney und Athen vertreten waren, lohnte sich noch ein Mannschaftsfoto, während 2008 der Kreis auf 6 Aktive zusammenschmolz. Zumindest diesen Wert wollte man auch 2012 in London halten, so der fromme Wunsch von DRB-Präsident Manfred Werner, den die Athleten nicht erfüllten. Zu hoch war die Elle vom obersten Ringer-Boss nicht gelegt, denn die Wettkämpfe zeigten, dass durchaus mehr drin war. Gleich beim Europaturnier in Sofia standen fünf (!) DRB-Kämpfer im Halbfinale, nur die Dame im Kreis der Halbfinalisten Alexandra Engelhardt schaffte den Sprung ins Finale und damit nach London. Marcel Ewald (55 kg/Freistil/SV Weingarten), Martin Daum (66 kg/Freistil/KSV Seeheim), Robin Ferdinand (96 kg/Freistil/ASV Boden) und Ralf Böhringer (120 kg/griechisch-römischer Stil/KSV Aalen 05) verschossen ihre ‚Elfmeter' indes.

 

Der Ärger des DRB-Präsidiums wirkt verständlich, hat man doch mit der Bundeswehr-Sportfördergruppe, Schaffung von Leistungszentren, Konzentration der besten Kadersportler, Reformen in der Trainerausbildung und Besetzung von Internationalen Turnieren ein gutes Umfeld für die Leistungssportler geschaffen. „Die größten Chancen auf die Olympiatickets hatten wir bei den Weltmeisterschaften 2011 in Istanbul (TUR), da wurden die Tickets nach London sprichwörtlich weggeworfen“, ärgern sich heute noch DRB-Präsident Manfred Werner und Vizepräsident-Sport Günter Maienschein, dass Angesichts guter Auslosungen nicht mehr als die Qualifikation von Frank Stäbler herauskam, was die herausragende Leistung des Musbergers nicht schmälern soll.

 

Auf der anderen Seite war eine beispiellose Verletztenmisere zu beklagen, die die Zielstellungen über den Haufen warf. So Routinier Davyd Bichinashvili (84 kg/Freistil/ASV Mainz), der erst zum letzten Qualifikationsturnier in Helsinki wieder hergestellt war. „Er war im Trainingslager im Kaukasus und vor Sofia in hervorragender Verfassung“, hatte Freistil-Bundestrainer Alexander Leipold hohe Erwartungen in den Routinier gesetzt. Der EM-Dritte des Vorjahres Saba Bolaghi (66 kg/Freistil/RWG Mömbris-Königshofen) konnte die Olympia-Qualifikation nach einem Kreuzbandriss gleich ganz abhaken. Marcel Ewald (55 kg/Freistil/SV Weingarten) zog sich beim Halbfinalduell in Sofia einen Leistenbruch zu und musste in Taiyuan und Helsinki durch seinen Bruder Christoph ersetzt werden, der wenige Wochen vorher in der leichtesten Kategorie Deutscher Meister geworden war. Martin Daum übergab nach seinem Halbfinaleinzug von Sofia die Reisetickets nach Taiyuan und Helsinki krankheitsbedingt an Samet Dülger (AC Köln-Mühlheim).

 

Griechisch-Römisch-Spezialist Ralf Böhringer (120 kg/KSV Aalen 05) dagegen hielt in Sofia seine Olympiafahrkarte, quasi schon in den Händen, als er im Halbfinale nach taktischem Fehler gegen den Ukrainer Orlov die zweite Runde abgab und sich im dritten Durchgang so schwer am ohnehin angeschlagenen Ellenbogen verletzte, dass Greco-Bundestrainer Jannis Zamanduridis das Handtuch werfen musste. Auch auf Jan Fischer (84 kg/gr.-rö. Stil/KSV Köllerbach) hatte Jannis Zamanduridis große Hoffnungen gesetzt, Doch der verletzte sich bei den Deutschen Meisterschaften am Oberschenkel und musste operiert werden. Erst in Helsinki wagte Fischer einen Einsatz, hatte jedoch gleich Weltklasseringer aus dem Lostopf gezogen. Nicht zuletzt fehlte Maria Selmaier (72 kg/KSC Motor Jena) in Sofia und Taiyuan, die sich kurz vor ihrem Einsatz bei den Europameisterschaften in Belgrad (SRB) den Fuß gebrochen hatte und erst in Helsinki wieder einsteigen konnte.

Große Hoffnungen lasteten auf dem Ringer-Ehepaar Englich, die einen gemeinsamen Start in London ins Visier genommen hatten. Yvonne Englich vergab die größe Chance auf eine Olympiateilnahme wohl schon bei den Weltmeisterschaften 2011 in Istanbul, in Taiyuan schied die Wahlfrankfurterin bereits im Achtelfinale gegen Hanna Baliayeva (Aserbaidschan) aus. Mirko Englich hatte vor allem beim letzten Welt-Turnier in Helsinki alle Chancen auf einen Startplatz in London, verlor aber im Viertelfinale gegen den Tschechen David Vala und musste damit den Traum von Olympischen Spielen in London ebenso begraben.

 

"Mit dieser Verletztenliste war es sehr schwer, doch mit zwei Olympiatickets können wir leben. Mit etwas weniger Verletzungspech und etwas mehr Kampfglück hätten es mehr sein können", so Freistiltrainer Alexander Leipold. Greco-Bundestrainer Jannis Zamanduridis dagegen war sauer; "...wer auf den Olypischen Spielen auf der Matte stehen möchte muss über sich hinauswachsen, das war in Helsinki bei meinen Athleten nicht der Fall, die beiden Youngster in unserem Team mit Erik Weiss und Timo Badusch brauchen noch Erfahrungen auf diesem Niveau. Respekt an Jan Fischer, der sich binnen kürzester Zeit nach seiner Verletzung wieder heran gekämpft hat".

 

„Es ist wie es ist, wir haben vier Startplätze in London, vier Chancen in den Ergebnislisten möglichst weit nach vorn zu kommen, daran müssen wir nun alles setzen und jeder Einzelne, ob als Trainingspartner auf oder Funktionär an der Matte, muss nun in den verbleibenden Wochen bis zu den olympischen Wettkämpfen mithelfen, die vier deutschen Ringer in Höchstform zu versetzen“, schaut DRB-Präsident Manfred Werner nach vorn. „Wir werden mit den Sportlern und verantwortlichen Trainern klare Worte sprechen, doch unser Augenmerk gilt nun erst einmal den vier Startern, die es nach London geschafft haben“. Vom großen ‚Rest‘ will der DRB-Chef keinesfalls Ausflüchte hören, sondern Antworten und klare Vorstellungen, wie und mit wem es im kommenden Olympiazyklus weitergehen soll.

 

Einen Lichtblick gibt es beim genauen Hinsehen dann doch, denn mit Schleicher, Matuhin und Stäbler haben sich junge Ringer für London qualifiziert, deren Laufbahn im Männerbereich gerade erst begonnen hat, nur Alexandra Engelhardt gehört zu den gestandenen Athleten – von denen sie als Einzige die Erwartungen erfüllt hat.



08.05.2012

 

Deutsche Grappling-Liga: Erster Kampftag der Division 1 in der Ostermann-Halle - KSV Witten ist erneut Gastgeber

 

Die Saison 2012 der Deutschen Grappling-Liga „DGL“ beginnt an diesem Wochenende. Wie im Vorjahr, startet die Division 1 (Nord-West) am Samstag (12.5.) ab 11.00 Uhr im Ringer-Leistungszentrum „Ostermann-Halle“ hinter der Wittener WerkStadt. Gastgeber ist einmal mehr der Ringer-Zweitligist KSV Witten 07, der seine bewährte Logistik zur Verfügung stellt. Grappling – was ist das? Seit einigen Jahren wird diese Kampf-Mischform auch in Deutschland betrieben, während sie sich international schon lange großer Beliebtheit erfreut. Grappling ist ein Sammelbegriff für die Kampfsportart, die Elemente des Ringkampfes, Judo, Jiu-Jitsu, Sambo und Luta Livre enthält. Diese Wettkampfform gibt vielen Kampfsportlern die Möglichkeit, sich miteinander zu messen. Ziel des Kampfes ist es, den Gegner durch Hebel oder Würgegriffe zu besiegen – wobei es so gut wie keine Verletzungen gibt! International findet Grappling unter dem Dach des Ringer-Weltverbandes „FILA“ statt.

 

Zuletzt traten die Grappler mit ihren Deutschen Einzelmeisterschaften an die Öffentlichkeit, die in Essen im Rahmen der Sport- und Fitness-Messe „FIBO“ ausgetragen wurden. Jetzt geht’s weiter mit den Mannschaftskämpfen, in dieser Saison mit leicht geändertem Modus – neue Teams frischen die Liga auf, ein neues Konzept der DGL ebenfalls. Aus ganz Deutschland haben sich Mannschaften gemeldet, um am Ligabetrieb 2012 teilzunehmen. „Leider können wir nur kontrolliert wachsen, eine zu schnelle Vergrößerung des Ligabetriebs würde den Rahmen unserer heutigen Möglichkeiten sprengen. Den Qualitätsstandard, den wir uns für 2012 vorgenommen haben, könnten wir dann nicht halten“, so der Projektleiter Franco De Leonardis (Großostheim). Was ist neu?

In dieser Saison wird es, anders als im Vorjahr, nur zwei große Divisionen geben. Eine Division bestehen jeweils aus 12 Mannschaften, die in zwei Gruppen mit je sechs Teams aufgeteilt sind. An zwei Kampftagen – an diesem Wochenende und dann nochmals im September in Witten – werden alle Mannschaften in den Gruppen gegeneinander kämpfen. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe kommen ins Finale, pro Division also vier Teams. Die werden im Finale, das Ende des Jahres wiederum in der Ruhrstadt ausgetragen wird, im k.o.-System um Titel und Prämie kämpfen. In Witten werden u.a. wieder der Titelträger 2010 Sparta Essen und der Sieger der Vorjahres-Vorrunde von Witten, Taifun Luta Livre, dabei sein. Aufgrund der neuen Konstellation ist aber keineswegs sicher, ob sich diese Teams auch diesmal wieder werden durchsetzen können. Die Kämpfe werden parallel auf zwei Matten ausgetragen und bis ca. 16 Uhr dauern. Den einen oder anderen in der Ruhrstadt bekannten Ringer oder Judoka wird man in der Ostermann-Halle dabei sicher antreffen können.

 

Die weiteren Mannschaften der Division 1: Pantarei Luta Livre, Ruhrpott Lutadores, Combat Club Cologne, Team Triangel, Shira Jiu-Jitsu, Marshmallow & Integra Fight Team, Ataque Duplo Maniacs, Nordmänner, TBA



08.05.2012

 

Zentrale Lehrgänge für Junioren und Männer (GR)

 

Sehr geehrte Sportfreunde,

 

auf vielfachen Wunsch werden wir nunmehr einmal im Monat ein Training für die Bereiche der Junioren und Männer (GR) anbieten. Das Training wird abwechselnd in Witten und in Neuss stattfinden. Bis zu dem Sommerferien sind folgende Termine geplant:

 

20.05.2012 in Witten (Ostermannhalle, Mannesmannstraße 8)

10.06.2012 in Neuss (Trainingszentrum Neusser Weyhe)

08.07.2012 in Witten (Ostermannhalle, Mannesmannstraße 8)

 

Beginn ist jeweils um 10.00 Uhr. Trainingsende ist gegen 16.00 Uhr vorgesehen. Für die Mittagsverpflegung bitten wir die Sportler entsprechend selbst zu sorgen. Die Anreise sollte bis 9.45 Uhr erfolgen.

 

Das Training wird von Mahmut Cavusoglu und Stanko Maksic geleitet.

 

Wir bitten die Vereine dafür Sorge zu tragen, dass das Angebot von den betreffenden Sportlern auch angenommen wird, da es sich hier um einen ausdrücklichen Wunsch der Vereine handelt, den wir gerne aufgreifen wollen.

 

Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ringerverband NRW e.V.

Carsten Schäfer Vizepräsident Sport

08.05.2012

 

Dritte und letzte Olympia-Qualifikation im Ringen in Helsinki - Es bleibt bei vier Olympiatickets für den DRB

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent (Leipzig)

 

Am letzten Kampftag des Olympia-Qualifikationsturnieres in Helsinki (FIN) kam keine weitere Fahrkarte für die deutschen Ringer in Richtung London 2012 hinzu, es bleibt damit bei vier Startern des Deutschen Ringer- Bundes in der britischen Hauptstadt.

 

Nach gutem Start wurden Maria Selmaier (72 kg/KSC Motor Jena) und Schwergewichtler Nico Schmidt (120 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) am dritten Kampftag in Helsinki im Viertelfinale gestoppt. Maria Selmaier landete einen Auftaktsieg gegen Han-Bit Kang (Korea) in 2:0 Runden und warf im Achtellfinale auch die Norwegerin Maja Erlandsen sprichwörtlich mit einem hohen Wurf in Runde drei aus dem Rennen um die Olympiatickets. Gegen Maider Unda Gonzales (Spanien) musste Maria Selmaier eine 0:2-Rundenniederlage hinnehmen und war damit aus dem Rennen um die Olympiatickets, die in Helsinki nur an die beiden Finalisten ausgegeben wurden.

 

Nico Schmidt bezwang in der Qualifikationsrunde Dharmender Dalal (Indien) in 2:0 Runden, im Achtelfinale bezwang der DRB-Starter Yeong-Min Kim (Korea) und zog damit ins Viertelfinale ein, wo er auf den Aserbaidschaner Haschimzada traf. 0:2 unterlag der Frankfurter – das Aus auch für ihn..

 

Die anderen DRB-Starter des letzten Wettkampftages schieden nach ihren ersten Kämpfen im Rennen um die Olympiafahrkarten aus. Mirko Englich (96 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) siegte zunächst über den international erfahrenen David Saldadze (Usbekistan), unterlag in seinem zweiten Duell jedoch dem Tschechen David Vala und musste damit seine Hoffnungen auf eine Olympiateilnahme in London begraben. Dabei gelang keinem der Ringer im Verlauf des Duells eine Wertung – der Tscheche hatte am Ende das Losglück auf seiner Seite und erhielt dank der Kugel den entscheidenden Vorteil. Als Turnier-Zweiter gelang ihm am Ende damit auch die Qualifikation für London.

 

Eileen Friedrich (55 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) und Aline Focken (63 kg/KSV Krefeld) schieden bereits nach Auftaktniederlagen aus dem Rennen um die Olympiatickets aus. Eileen Friedrich unterlag gegen Bediha Gun (Türkei) und Aline Focken zog gegen Monika Michalik (Polen) in 0:2 Runden (0:1, 0:1) den Kürzeren. In der Hoffnungsrunde kämpfte sich Focken durch einen Sieg über Nadya Sementsova (Aserbaidschan) in das Duell um Bronze, wo die junge Krefelderin gegen Andrea Simon in 2:0 Runden gewann. Für ein Ticket nach London reichte diese Bronzemedaille allerdings nicht, denn die Fahrkarten erhielten in Helsinki nur die beiden Finalisten.

 

„Wer auf den Olypischen Spielen auf der Matte stehen möchte muss über sich hinauswachsen. Das war in Helsinki bei meinen Athleten nicht der Fall. Die jungen Athleten wie Erik Weiss und Timo Badusch brauchen noch Erfahrungen auf diesem Niveau; meinen Respekt hat Jan Fischer (84 kg/KSV Köllerbach), der hat sich binnen kürzester Zeit nach seiner Oberschenkelverletzung wieder herangekämpft hat“, will Greco-Bundestrainer Jannis Zamanduridis in Zukunft versuchen, den Anschluss zur internationalen Spitze mit jungen Ringern zu schaffen. Dafür steht zum Beispiel Frank Stäbler (66 kg/TSV Musberg), der das Olympiaticket schon bei den Weltmeisterschaften in Istanbul 2011 (TUR) mit Platz 5 buchen konnte und den Erfolg mit dem Gewinn des Europameistertitels 2012 in Belgrad (SRB) noch einmal dick unterstrich.

04.05.2012

 

Letztes Olympia-Qualifikationsturnier der Ringer in Helsinki

von DRB-Pressereferent Jörg Richter (Leipzig)

 

Helsinki – Von Freitag bis Sonntag steht für die deutschen Ringer das letzte Olympia-Qualifikationsturnier an, das in Helsinki (FIN) ausgetragen wird. Ringer aus aller Welt wollen diesen dreitägigen Wettkampf noch einmal nutzen, um die letzten beiden Fahrkarten je Gewichtsklasse zu den Olympischen Spielen nach London zu buchen.

 

Die deutschen Ringer erkämpften bislang drei Startplätze für London, das Ticket von Frank Stäbler (66 kg/GR/TSV Musberg) stammt von den Weltmeisterschaften 2011 in Istanbul, wo Stäbler den 5. Rang erreichte. Alexandra Engelhardt (48 kg/KSC Ludwigshafen-Friesenheim) löste die Fahrkarte nach London beim ersten Qualifikationsturnier in Sofia (BUL), während Nick Matuhin (120 kg/1. Luckenwalder SC) am vergangenen Wochenende in Taiyuan (CHN) auf den Zug in die britische Hauptstadt aufsprang.

 

Drei Startplätze sind dem Deutschen Ringer- Bund jedoch nicht genug, sechs Athleten sollten es laut Zielstellung von DRB-Präsident Manfred Werner sein, die in London zum Kampf um Medaillen auf olympische Matten treten. So werden in Helsinki noch einmal alle Reserven mobilisiert, um dem gesteckten Ziel zumindest näher zu kommen. Dass die Aufgabe in Helsinki leichter wird, daran glaubt keiner der drei Bundestrainer Jörg Helmdach (Frauen), Alexander Leipold (Freistil) und Jannis Zamanduridis (griechisch-römischer Stil). Dennoch werden die Chancen auf ein Olymiaticket immer größer, denn ein Großteil der Weltspitze hat die Fahrt nach London bereits gebucht und ist in Helsinki damit nicht am Start. Die DRB-Starter wollen ihrem eigenen Anspruch, den Anschluss zur Weltspitze wieder herzustellen, gerecht werden. Dazu müssen in Finnland Siegleistungen her. „Es geht um viel, dessen müssen sich die Ringer und Ringerinnen bewusst sein“, will DRB-Präsident Manfred Werner die Zielstellung, für die viele Anstrengungen unternommen wurden, erfüllt sehen. Dass es möglich ist, Olympiafahrkarten zu erhaschen, zeigte sich beim Europaturnier in Sofia, wo gleich 5 DRB-Starter das Halbfinale erreichten, also dicht vor der Qualifikation standen. Doch nur Alexandra Engelhardt schaffte den Sprung auf den bereits anfahrenden Zug nach London.

 

Dabei hatten die deutschen Ringer in der Qualifikationsphase auch riesiges Verletzungspech, vor allem im Freistilbereich musste Bundestrainer Alexander Leipold mit Davyd Bichinashvili (84 kg/ASV Mainz) und Saba Bolaghi (66 kg/RWG Mömbris-Königshofen) starke Ringer ersetzen, Marcel Ewald (55 kg/SV Weingarten) verletzte sich beim Turnier in Sofia und Tim Schleicher (60 kg/SV Johannis Nürnberg) konnte sich wegen einer Verletzung, die er sich bei der Europameisterschaft zugezogen hatte, nicht optimal vorbereiten. Im griechisch-römischen Bereich schmerzte vor allem der Ausfall von Jan Fischer (KSV Köllerbach), der sich bei den Deutschen Meisterschaften verletzte. Bei den Frauen fehlte Maria Selmaier (72 kg / KSC Motor Jena), die sich bei den Europameisterschaften den Fuß gebrochen hatte. Sie meldete sich für das letzte Olympia-Qualifikationsturnier in Helsinki zurück, ebenso Davyd Bichinashvili (84 kg/FR/ASV Mainz 88) und auch Jan Fischer (84 kg/GR).

 

DRB-Besetzung zum letzten Olympia-Quaklifikationsturnier in Helsinki (FIN)

Gew. Männer Freistil Männer Gr.-röm.
55 kg Christoph Ewald (Weingarten) Ceyhun Zaidov (mömbris-Königshofen)
60 kg Tim Schleicher (Nürnberg) Erik Weiß (Frankfurt/Oder)
66 kg Samet Dülger (Köln-Mülheim)  

74 kg

Andriy Shyyka (Köllerbach) Timo Badusch (Köllerbach)
84 kg Davyd Bichinashvili (Mainz) Jan Fischer (Köllerbach)
96 kg William Harth (Mainz) Mirko Englich (Frankfurt/oder)
120 kg   Nico Schmidt (Frankfurt/Oder)
     
  Frauen  
55 kg Eileen Friedrich (Frankfurt/Oder)  
63 kg Aline Focken (Krefeld)  
72 kg Maria Selmaier (Jena)  

04.05.2012

 

Ergebnisse vom Paul-Burbach-Gedächnisturnier in Köln-Mülheim

Gold für Julian Lejikin, Robert Wöhl und Andreas Zenger, Silber für Lukas Faber und Bahtiya Dündar. Bronze sicherten sich Alexander Gutorov und Nikita Lejkin

 

Am vergangenen Sonntag kämpften insgesamt 173 Jugendliche Köln- Mülheim um die Medaillen. Der KSV war ebenfalls mit einigen Jugendlichen angereist, um bei der Medaillenvergabe mitzureden. Gastgeber war der AC Mülheim am Rhein 1892 e.V., der dieses Turnier bereits zum 14. Male ausrichtete. In der sommerlich-warmen Sporthalle wurde auf insgesamt 4 Ringermatten gleichzeitig gerungen. Zum Schluss der Veranstaltung wurde der Gastgeber auch als Turnier-Gesamtsieger mit 200 Wertungspunkten erklärt, gefolgt vom belgischen Verein RV Raeren mit 130 Punkten. Den dritten Rang belegte der KSK Konk. Neuss.

 

A/B-Jugend

 

46 kg, 4 Tln. - 2. Platz für Bathiyar Dündar

Trotz seines Geburtstages trat Bathiyar Dündar auf diesem Turnier an, um sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk zu bereiten - nämlich eine Medaille zu erringen, was ihm letztlich auch gelang. Im ersten Kampf zwang er Frederik Brandt vom ASV Boden nach zwei ausgeglichenen Runden (9:4/1:3) doch noch auf die Schultern. Im zweiten Kampf musste er eine Schulterniederlage gegen Jonas Köhmsteddt von der WKG Metternich hinnehmen. Abschliessend mobilisierte Bathiyar alle seine Kräfte und besiegte Oguzhan Öv vom KSV Jahn Marten nach einer 2:0-Punkteführung auf Schultern.

 

58 kg, 9 Tln. - 5. Platz Dennis Rerich

Trotz des fünften Platzes enttäuschte Dennis Rerich seine Trainer auf diesem Turnier nicht und zeigte eine kämpferische Leistung.

1. Kampf: SS gegen Jan Giesen, KSV Jahn Marten, 5:0/SS

2. Kampf: PN gegen den späteren Turniersieger Nikolai van Berkum, 7:0/1:0/PN

3. Kampf: PN gegen Alexander Mayer von der WKG Untere Nahe, 7:1/7:6

4. Kampf: SS gegen Moah Fatojo, vom TV Essen-Dellwig, 0:4/SS

 

76 kg, 6 Tln. - 2. Platz Lukas Faber

In einem "Nordischen Turnier" musste Lukas insgesamt fünf Kämpfe absolvieren und das dazu in einer Stilart (gr.-röm.), die ihm nicht so sehr liegt. Trotz alledem zeigte Lukas eine tolle Leistung, indem er vier Kämpfe gewann und nur gegen den Sieger seiner Gewichtsklasse, Dominik Picklapp vom AC Köln-Mülheim, knapp mit 0:1/0:1 nach Punkten unterlag.

1. Kampf: SS gegen Julian Zimmermann, KSV Witten 07, 6:0/SS

2. Kampf: PN gegen Dominik Picklapp, AC Köln-Mühlheim, 0:1/0:1

3. Kampf: SS gegen Kursat Yilmaz, KSV Witten 07, 7:0/8:0/SS

4. Kampf: PS gegen Alpay Kulakac, KSV Hohenlimburg, 1:0/3:0

5. Kampf: PS gegen Daniel Hofsetz, KSK Konk. Neuss, 7:0/3:0

 

Rang 5 belegte Julian Zimmermann, Platz 6 ging an Kurat Yimaz (beide vom KSV Witten 07). Diese Platzierungen waren auch die Folge des großen Altersunterschiedes in dieser A/B-Altersstufe, in der sich die Jahrgänge 1995-1999 tummelten.

C-Jugend:

 

31 kg, 3 Tln. - 1. Platz Robert Wöhl

Wie gewohnt ging Robert bei seinen Kämpfen sehr konzentriert zu Werke und gewann seinen ersten Kampf gegen Mario Hastenrath vom SV Solingen technisch überlegen mit 7:0/6:0. Im zweiten Kampf schulterte er Alican Alzada vom AC Köln-Mülheim nach einer 6:0/4:0-Punkteführung. Gold für Robert Wöhl.

 

34 kg, 7 Tln. - 3. Platz für Alexander Gutorov

Zum Auftakt zwang Alexander Nino Loritz von der WKG Untere Nahe nach zwei ausgeglichenen Runden (7:0/3:4) doch noch auf die Schultern. Im zweiten Kampf musste er gegen Samuel Bellscheid vom TV Essen-Dellwig eine Schulterniederlage hinnehmen (3:1/SN). In einem spannenden Kampf um Platz 3 und 4 konnte Alexander dann wiederum Darvin Mathee vom Stommelner RV knapp mit 0:1/5:3/4:4 nach Punkten besiegen.

 

38 kg, 8 Tln. - 1. Platz Julian Lejkin

Julian Lejkin absolvierte wieder einmal ein souveränes Turnier, bei dem er seine insgesamt vier Gegner allesamt schultern konnte.

Kampf 1: SS gegen Mike Groß, AC Köln-Mülheim, 5:0/SS

Kampf 2: SS gegen Semih Isikkan, SV Solingen, 0:1/0:5/SS

Kampf 3: Yasin Kantaci, SV Solingen, 0:4,/SS

Im Finalkampf besiegte er Can Akman vom SV Solingen in der zweiten Runde auf Schultern (5:3/6:0/SS). Gold für Julian Lejkin.

 

D-Jugend:

 

25 kg, 4 Tln. - 1. Platz Andreas Zenger

Nach seiner Ellenbogenverletzung konnte Andreas Zenger wieder an seine jüngsten Erfolge anknüpfen und besiegte in einem "Nordischen Turnier" seine drei Gegner auf Schultern. SS gegen Dogukan Kocas, KSV Jan Marten, 6:0/4:0/SS, SS gegen Albert Nakaev, KSK Konk. Neuss, 3:0/SS und SS gegen Peer Heinig, AC Köln-Mülheim, 7:0/3:0/SS. Gold für Andreas Zenger.

 

34 kg, 11 Tln. - 3. Platz für Nikita Lejkin

In seinem ersten Kampf gegen den starken Kiril Kildau vom KSV Efferen fand Nikita keine Einstellung und ließ sich nach einer 0:8-Rundenniederlage in der zweiten Runde schultern. Danach folgte eine imposante Leistungssteigerung, indem er seine weiteren drei Gruppenkämpfe gewinnen konnte.

- Karim Masaev, AC Köln-Mülheim, 2:5/0:6/SS

- Marc Heilmann, WKG Metternich 0:2/SS

- Nico Veith, WKG Untere Nahe, 1:3/2:5 PS

Im Kampf um Platz 3 und 4 besiegte Nikita Sam Kode vom AC Köln-Mülheim mit 4:0 und 3:1 nach Punkten und stand als Bronze-Medaillengewinner fest.

 

Jacob Charon, der auch in dieser Gewichtsklasse antrat, schied nach zwei Schulterniederlagen vorzeitig aus.



01.05.2012

 

Olympia-Qualifikationsturnier in Taiyuan (CHN) - Ein weiterer Starter für das DRB-Team

 

Taiyuan – Es bleibt bei einem Olympiaticket für die deutschen Ringer beim Qualifikationsturnier in Taiyuan (China), dass am Samstag von Nick Matuhin (120 kg/1. Luckenwalder SC) im freien Stil erkämpft wurde, denn am 3. Kampftag sind alle fünf DRB-Starter nach Niederlagen ausgeschieden. Da die Kontrahenten von Mirko Englich (96 kg), Nico Schmidt (120 kg/beide RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), Kathrin Neumaier (55 kg/VfK Mühlenbach), Yvonne Englich (63 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) und Lisa Hug (72 kg/KSK Konkordia Neuss) das Finale verfehlten, konnten die Deutschen auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde in die Kämpfe um Bronze eingreifen.

 

Schwergewichtler Nico Schmidt hatte einen guten Start, bezwang im Auftaktduell Murodjon Tuychiew (Tadschikistan) in 2:1 Runden (0:1, 1:0, 1:0). Auch gegen den jungen Bulgaren Miloslaw Metodiew hielt sich der 33-jährige DRB-Starter mit 1:0 und 2:0 in zwei Kampfrunden schadlos. Im Viertelfinale wurde Schmidt von Guram Pherselidze (Georgien) gebremst, der Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) unterlag in 0:2 Runden knapp mit jeweils 0:1.

 

Mirko Englich hat kein Losglück, immer wieder heißt sein Kontrahent Balazs Kiss (Ungarn) und immer wieder hat der Ungar, der 2009 in Herning (DEN) den Weltmeistertitel gewann, die Nasenspitze vorn. So auch in Taiyuan, wo Englich nach einem 0:1 im ersten Durchgang mit 2:0 in Runde zwei ausgleichen konnte. Doch der bärenstarke Ungar sicherte sich die endscheitende 3. Runde mit 1:0 und warf Englich damit einmal mehr aus dem Rennen.

 

Ehefrau Yvonne Englich (63 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) hatte einen besseren Start, bezwang Anastasiya Huchok (Weißrussland) nach Rückstand aus Runde eins (2:4) in den beiden Folgerunden noch mit 6:2 und 5:0 zum 2:1-Rundenerfolg. Doch im Achtelfinale stand Yvonne Englich gegen Hanna Balyaeva (Aserbaidschan) beim 0:3 und 0:5 in zwei Runden auf verlorenem Posten.

 

Eine Überraschung schaffte zunächst das ‚Küken‘ im Frauenteam, Kathrin Neumaier (55 kg/VfK Mühlenbach). Die Südbadenerin bezwang im Auftaktduell die erfahrene Französin Ana Gomis in 2:0 Runden (1:0, 1:1), wurde jedoch im Achtelfinale von Zalina Sidakowa (Weißrussland) in 0:2 Runden (0.1, 0:4) gebremst.

 

Trotz großem Kampf kam das Aus für Lisa Hug (72 kg/KSK Neuss) schon nach dem ersten Duell, dass sie gegen Marina Gastl (Österreich) knapp mit jeweils 0:1 Punkten in zwei Runden verlor.

 

Nun ruhen die Hoffnungen auf weitere Fahrkarten zu den Olympischen Spielen auf dem 3.- und zugleich letzten Qualifikationsturnier, das am kommenden Wochenende in Helsinki (Finnland) ausgetragen wird. Bislang holten Frank Stäbler (66 kg/GR/TSV Musberg), Alexandra Engelhardt (48 kg/KSG Ludwigshafen) und am vergangenen Samstag auch Nick Matuhin (120 kg/FR/1. Luckenwalder SC) Startplätze für London 2012, damit ist der DRB in allen drei Stilarten vertreten.

 

„Der Finaleinzug von Nick Matuhin hat unser Team noch einmal besonders motiviert, wir haben uns gut vorbereitet und wollen in Helsinki noch einmal nachlegen“, verspricht Freistil-Bundestrainer Alexander Leipold in Finnland noch einmal einen ‚heißen Tanz‘. „Alle Ergebnisse waren sehr knapp, am Kampfgeist meiner Ringer lag es nicht“, sieht auch Greco-Bundestrainer Jannis Zamanduridis noch Chancen für die Griechisch-Römisch-Spezialisten in Helsinki. Auch Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach wirft noch einmal alle Reserven in die Schlacht, im Limit bis 55 kg wird Juniorenringerin Eileen Friedrich (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) den DRB vertreten, im Limit bis 63 kg liegen die Hoffnungen erneut auf den Schultern von Aline Focken (KSV Krefeld), die beim Europa-Turnier in Sofia (BUL) unglücklich ausschied und in der schwersten Kategorie kommt Maria Selmaier (72 kg/KSC Motor Jena) zurück, die sich kurz vor ihrem Start bei den Europameisterschaften in Belgrad (SRB) den Fuß gebrochen hatte.

 

Quelle: Jörg Richter (DRB)

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