Aktuelles - Oktober 2012

31.10.2012

 

Landesliga-Spitzenkampf der Ringer findet in Köln-Ehrenfeld statt - Tabellenführer KSV Witten 2 tritt beim Verfolger RC Ehrenfeld an

 

„Showdown“ in der Ringer-Landesliga: Spitzenreiter KSV Witten 2 tritt am Feiertag „Allerheiligen“ in Köln beim RC Ehrenfeld an, dem Verein, der derzeit auf Rang zwei der Tabelle steht. Die Begegnung findet um 19 Uhr in der Sporthalle Lindenweilerhof in Köln-Ehrenfeld statt.

 

Eine spannende Partie ist zu erwarten, wenn am zweiten Rückrunden-Kampftag die beiden führenden Teams der Liga aufeinander treffen. Es könnte dann schon eine Vorentscheidung fallen, denn beide Mannschaften besiegten den Rest der Liga bislang mehr oder weniger deutlich und könnten sich im Falle des Sieges schon mit dem Thema Meisterschaft und Aufstieg zur Verbandsliga befassen.

 

Die KSV-Reserve weist aktuell einen Verlustpunkt auf, aus dem Remis gegen die RG Heros / Siegen. Ehrenfeld wiederum unterlag im Hinkampf in Witten mit 17:20 – die einzige Niederlage, und das war im September eine knappe Angelegenheit. Heute führen die Ringer aus der Ruhrstadt mit 17:1 Punkten vor den Athleten vom Rhein, die 16:2 Zähler aufweisen. Den Kampf in der Wittener Ostermann-Halle bestritten die Gäste aus Köln ohne Kevin van Rienen, der in der letzten Saison noch im KSV-Bundesligaaufgebot stand. Auf Wittener Seite gingen die Punkte von Lukas Faber an den RC, da der junge Wittener an dem Wochenende auch einen Kampf in der Bundesligamannschaft bestritt.

 

Kevin van Rienen ist der „Top-Scorer“ der Gastgeber. Er gewann in allen acht Kämpfen die er bestritt – in den Gewichtsklassen 84, 96 und 120 kg –, jeweils das Maximum von vier Punkten. Doch auch die Brüder Robin und Melvin Pelzer weisen fast makellose Bilanzen auf. Sie fügten den Wittener Top-Athleten Yves-Heiko Gies und Martin Tasev denn auch Niederlagen im Hinkampf zu.

 

Das Betreuer-Trio Wilfried Lutter, Dietmar Appel und Matthias Blum könnte sich für den Kampf in Ehrenfeld etwas einfallen lassen. Mit der einen oder anderen Verstärkung würden sich die Siegchancen wohl deutlich verbessern.

 

Aufstiegsfavorit TV Walheim am Samstag in der Husemannhalle (3.11.) - Vorkampf der Zweitvertretungen beider Vereine

 

Am Samstag (3.11., 19.30 Uhr) kommt Aufstiegsaspirant Nr. 1, der TV Walheim, zum großen NRW-Ringer-Duell in die Wittener Husemannhalle. Die Aachener Vorstädter gehen bislang auf geradem Kurs in Richtung 1. Bundesliga, sie gaben noch keinen Punkt ab. Das wollen sie auch in Witten sicher nicht. Der KSV hofft, endlich mal wieder komplett antreten zu können und wird versuchen, den hohen Favoriten zumindest etwas zu ärgern. Vielleicht steht wieder ein so spannender Kampf wie im Vorjahr an, als die Staffel aus der Ruhrstadt beim 21:17 einen „last-Minute-Sieg“ erkämpfte.

 

Ab 17.30 Uhr treffen die Zweitvertretungen beider Vereine in der Landesliga aufeinander.

28.10.2012

 

Landesliga-Team des KSV Witten in Dortmund ohne Probleme - Tabellenführer gibt nur einen Kampf ab - KSV-Reserve bereit zum „Showdown“ in Ehrenfeld

 

Zum Tabellenletzten der Ringer-Landesliga, VfL Kemminghausen, führte der Weg des KSV Witten 2 am Samstag. Schon der Hinkampf in der Wittener Husemannhalle war mit 29:9 klar an die Ringer um das Betreuer-Trio Matthias Blum, Dietmar Appel und Wilfried Lutter gegangen – diesmal war die Überlegenheit des Tabellenführers noch deutlicher. Nur einen Kampf konnten die Hausherren auf der Habenseite verbuchen, dagegen standen neun Erfolge auf Seiten des KSV.

 

Es begann mit zweimal vier Zählern, als Aldin Dikezi (55 kg) und Christopher Faber (120 kg) jeweils auf Schultern gewannen (0:8). Denis Rerich (60 kg) kam schon an der Waage zu den Punkten, da sein Gegenüber zu schwer war (0:12).

 

Dann konnten die Gastgeber zum ersten Mal (und wie sich nachher herausstellte: auch zum letzten Mal) jubeln. Tom Jacobs (96 kg) musste sich gegen den routinierten Bilen Yildirim nach Punkten geschlagen geben (3:12). Besser machte es dann Bruder Nick (66 kg), der einen Schultersieg landete und das Ergebnis auf 3:16 ausbaute.

 

Die nächsten drei Kämpfe gingen dann ohne große Anstrengungen an die KSV-Ringer: Ebubekir Aksu und Julian Zimmermann (84 kg) kamen zu Aufgabesiegen und kassierten jeweils vier Punkte, ebenso wie Diyar-Murat Dündar (66 kg), dessen Gegner ebenfalls Übergewicht hatte. Damit stand es vor den abschließenden 74 kg-Kämpfen bereits 3:28 zugunsten der Wittener Mannschaft.

 

KSV-Talent Martin Tasev machte kurzen Prozess und schulterte seinen Gegner, ebenso wie Bundesliga-Akteur Akaki Kuntchulia. Der kleine Georgier laboriert noch immer an einer Verletzung, die das volle Trainingsprogramm nicht zulässt; so konnte er auch das 60 kg-Limit für die Zweitligastaffel des KSV nicht schaffen, holte sich dafür Kampfpraxis in der Landesliga ab! Die beiden Kämpfer der 74 kg-Klasse griffen so noch jeweils vier Punkte zum 3:36-Endstand ab.

 

Damit ist alles bereit zum “Showdown“ am kommenden Donnerstag: am Allerheiligen-Feiertag treten die Wittener Landesliga-Ringer beim Tabellen-Zweiten RC Ehrenfeld an. Der KSV hat einen Minuspunkt, aus dem Remis gegen die RG Heros / Siegen. Die Kölner verloren bislang nur einmal – im Hinkampf beim KSV Witten. Sie gewannen am Samstag gegen die 2. Mannschaft des TV Walheim und haben zwei Minuspunkte auf dem Konto. Für den Sieger der Partie, die am 1. November um 19 Uhr in der Sporthalle Lindenweilerhof in Köln-Ehrenfeld (Subbelrather Str.) ausgetragen wird, dürfte dann schon eine Vorentscheidung im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg zur Verbandsliga gefallen sein.


VfL Kemminghausen KSV Witten 07 II 3:36
55 Karakus, Tolga (J) Dikezi, Aldin (JN) SS 0:4
  Runden: 0:2, 0:4, 0:5 — Σ:(0:11), Δ:11
60 Schmidt, Christian Rerich, Denis (J) ÜG 0:4
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
66 A Salehi Ardebili, Mohammad (N) Jacobs, Nick (J) SS 0:4
  Runden: 4:0, 0:7, 0:4 — Σ:(4:11), Δ:7
66 B Schulz, Marc (J) Dündar, Diyar-Murat (J) ÜG 0:4
  Runden: 8:[8] — Σ:(8:8), Δ:0
74 A Nieswand, Andreas Tasev, Martin (J) SS 0:4
  Runden: 0:3, 0:4 — Σ:(0:7), Δ:7
74 B Povalej, Maximilian Kuntchulia, Akaki (N) SS 0:4
  Runden: 0:8, 2:7, 0:7 — Σ:(2:22), Δ:20
84 A Yildirim, Ilhan (ND) Zimmermann, Julian (J) AS 0:4
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
84 B Weslowski, Torsten Aksu, Ebubekir (JND) AS 0:4
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
96 Yildirim, Bilen Jacobs, Tom (J) PS 3:0
  Runden: 1:0, 2:0, 3:0 — Σ:(6:0), Δ:6
120 Dopatka, Marvin Faber, Christopher SS 0:4
  Runden: 0:1, 0:3 — Σ:(0:4), Δ:4

28.10.2012

 

KSV mit Ausfällen und Jugendstil ohne Chance in Burgebrach - 14:21-Niederlage wirft die Sirin-Staffel ins Mittelfeld zurück

 

Bei der Abfahrt stand für den KSV-Tross bereits fest, dass es eine harte Nuss in Burgebrach werden würde. Mirko Klein und Akaki Kuntchulia noch immer nicht zu 100% einsatzbereit, dazu Jens Steffen beruflich eingebunden. Einziger Trost: der KSV schickte trotz allem wieder eine kampfstarke und stark verjüngte Truppe ins Rennen.

 

Nikolai van Berkum (55 GR) konnte erstmals in seiner favorisierten klassischen Stilart antreten. Gegen den Bundesligaerfahrenen Ex-KSV‘er Stoyko Rusev hielt er über weite Strecken sehr gut mit, schnappte sich diesen nach schönem Abtauchen zur Hüfte auch sogar zu einem Überstürzer. Rusev punktete den KSV-Youngster aber in drei Runden nach und nach aus (0:4). Bereits unter der Woche klagte Mirko Klein (120 GR) über einen entzündeten Nerv, stellte sich aber dem Kampf gegen Jens Brosowski und somit in den Dienst der Mannschaft. Aber schon beim Aufwärmen stellte Wittens Schwergewicht schnell fest, dass ein vernünftiger Ringkampf nicht möglich sein würde und gab somit nach Kampfbeginn die Punkte ab (0:8).

 

Für den immer noch leicht lädierten Akaki Kuntchulia, der am Samstagabend in der KSV-Reserve antrat, um seine Belastbarkeit nach der Verletzung zu testen, sprang Yves-Heiko Gies (60 FR) ein. In einem couragierten Kampf gegen Tobias Glücker gelang ihm allerdings leider kein Rundengewinn (0:11). Dennis Böddeker (96 GR) ließ man auf Seiten der Oberfranken ins Leere laufen - vier kampflose Punkte für den KSV (4:11). Im letzten Duell vor der Pause zeigte Ibro Cakovic (66 GR), dass er auch nach dem Stilartwechsel zur Rückrunde im griechisch-römischen Bereich couragiert und selbstbewusst zu Werke gehen will. Philipp Glücker hatte gegen ihn keine Chance und musste sich Wittens Top-Siegringer, der in dieser Saison weiterhin ungeschlagen ist, in drei Runden beugen (7:11).

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Mesut Kayar (84 FR)mit Alexander Giehl in drei zügigen Runden nur wenig Probleme (10:11). Alex Storck (66 FR) – durch den geplanten Wechsel mit Ibro Cakovic jetzt im Freistil agierend - zeigte sich ebenfalls vom Stilwechsel unbeeindruckt und fertigte Pascal Marechal in drei hart umkämpften Runden ab. 13:11 führte der KSV bei den heimstarken Burgebrachern vor den letzten drei Kämpfen. Piotr Pankow (84 GR) gab gegen Michael Giehl kämpferisch alles, aber hier war der Burgebracher den hauch bissiger und siegte am Ende 3:0 (13:14).

 

Rabbia Khalil (74 GR) fand gegen TSV- Nachwuchsringer Felix Pflauger nicht zu seinem Stil. Pflauger zermürbte den kölschen KSV-Athleten und besiegte ihn mit 3:1. So lag es beim Stand von 14:17 gegen den KSV an Steffen-Ersatz Lukas Faber (74 FR), noch etwas Zählbares für den KSV einzufahren. Gegen Christian Merkel eine ziemlich undankbare Aufgabe für den aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Faber. Dieser suchte seine Chance, musste aber feststellen, dass der erfahrene Merkel zu clever seine Punkte einfuhr und nach drei Runden als technisch überlegener Sieger feststand (14:21)

 

Eine Niederlage zum Rückrundenauftakt und somit der Rückfall auf Platz 4 in der Tabelle für den KSV. Bedingt durch den dünnen Kader und die derzeitigen Ausfälle gilt es nun, sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren. Beim Training dürfte in der kommenden Woche vorrangig daran gearbeitet werden, die verletzten Aktiven zu pflegen, um für den Top-Kampf gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Aachen-Walheim am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Husemannhalle Witten) alle Mann an Bord zu haben.

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung
Gr.-röm. 55 Stoyko Rusev EU Nikolai van Berkum J 4:0 6:0 4:2 6:0
Freistil 60 Tobias Glücker 23 Yves-Heiko Gies J 3:0 PS 3:1 5:0 1:0
Gr.-röm. 66A Philipp Glücker 23 Ibro Cakovic N6 0:3 PS 0:2 0:2 1:3
Freistil 66B Pascal Marechal 23 Alexander Storck 23 0:3 PS 0:1 0:2 0:1
Gr.-röm. 74A Felix Pflauger J Rabbia Khalil 3:1 PS 0:1 1:1 3:1 3:0
Freistil 74B Christian Merkel Lukas Faber J 4:0 2:0 6:0 4:0
Gr.-röm. 84A Michael Giehl Piotr Pankow 3:0 PS 2:0 1:0 3:0
Freistil 84B Alexander Giehl 23 Mesut Kayar ND 0:3 PS 0:4 0:1 0:3
Gr.-röm. 96   Dennis Böddeker 23 0:4 OG 0:0
Freistil 120 Jens Brosowski Mirko Klein 4:0 AS 1:0

25.10.2012

 

KSV-Teams am Wochenende auf Reisen: Die „Erste“ in Burgebrach, Landesligamannschaft beim VfL Kemminghausen - Bundesliga-Gastgeber ist zu Hause eine Macht

Auf große Reise geht’s für die KSV-Zweitligaringer an diesem Wochenende: nach Burgebrach, im Landkreis Bamberg gelegen, gute 400 km von Witten entfernt. Doch die Entfernung ist nicht das einzige Problem, das da auf die Ruhrstadt-Ringer zukommt. Da ist auch der Gastgeber TSV, der sich in dieser Saison zu Hause als eine Macht präsentierte. In fünf Kämpfen siegte Burgebrach viermal – lediglich gegen die „Übermannschaft“ des TV Walheim zog man beim 6:31 mehr als deutlich den Kürzeren.

 

Zuletzt stellte sich der KSV-„Angstgegner“ KSC Hösbach bei den Franken vor und unterlag trotz starker Aufstellung 15:21 – ein deutliches Zeichen für die Ringer um das temporäre Trainer-Duo Fatih Sirin und Emre Yilmaz. Zwar besiegte der KSV den TSV Windeck-Burgebrach bei der Saisoneröffnung in der Husemannhalle mit 22:16, doch auch da taten sich die Hausherren schon einigermaßen schwer.

 

Einige hochkarätige Zugänge verzeichnete Burgebrach in diesem Jahr. Mit Tobias Glücker kam ein Erstliga-Ringer aus Lichtenfels zum TSV, dazu die Bulgaren Plamen Palev (74 kg, für den Ex-Annener Dragan Markovic) und Boyan Zagorov (84 kg), der Vizemeister seines Landes. Auch der ehemalige KSV-Ringer Stoyko Rusev (55 kg) in Reihen der Gastgeber ist ein absoluter Siegringer.

 

Auch der KSV hat sich bislang als starkes Team präsentiert und die Hinrunde mit einem beachtlichen dritten Tabellenplatz beendet. Der Stilartenwechsel der Rückrunde kommt den Wittenern entgegen, denn jetzt können eine Reihe der KSV-Athleten in ihren angestammten Stilarten antreten. So die 55 kg-Ringer Nikolai van Berkum oder auch Dawid Dykier (gr.-r.), Akaki Kuntchulia (60 kg, Freistil) oder Dennis Böddeker (96 kg, gr.-r.).

 

Zuletzt fehlten Kuntchulia, Nico Brunner und Mirko Klein – alle drei dürften diesmal wohl wieder mit von der Partie sein. Das stabilisiert die Wittener Mannschaft, so dass in der „Windeck-Halle“ in Burgebrach sicher eine ganze Reihe spannender Auseinandersetzungen zu erwarten sein wird. Wer am Ende die Nase vorn haben wird, dürfte wesentlich von der Tagesform abhängig sein.

 

Kampfrichter ist Werner Bergmann aus Dettingen.

 

KSV 2 trifft in Dortmund auf den Tabellenletzten

 

Vor einer vergleichsweise einfachen Aufgabe steht die Landesliga-Mannschaft des KSV Witten am Samstag. Der Tabellenführer aus der Ruhrstadt trifft in Dortmund auf den sieg- und punktlosen VfL Kemminghausen.

 

Schon in der Hinbegegnung, im ersten Saisonkampf in neuer Umgebung, setzten sich die Wittener sicher mit 29:9 durch. Kemminghausen gemeinsam war mit dem KSV in die Landesliga aufgestiegen. Doch bisher zeigten sich die Ringer aus dem Dortmunder Nordosten nicht Liga-tauglich. Die Niederlagen in den ersten neun Begegnungen fielen mehr oder weniger deutlich aus. So geht das Team der Betreuer Blum – Appel – Lutter als hoher Favorit in den Kampf, der in der Herderschule in Kemminghausen ausgetragen wird.

25.10.2012

 

DGL auf der Zielgeraden

 

Am Samstagabend ist die DGL (Los-) Bombe geplatzt! Das letzte Kapitel, die letzte Seite der dritten DGL-Saison der Mannschaftsmeisterschaften ist aufgeschlagen. Jetzt wurden die Teampaarungen ausgelost. Die Fritz-Husemann Halle in Witten hat schon sehr viel Meisterschaftserfahrungen, die eines Finals würdig sind! So kann es nur was werden.

 

Die Begegnungen wurden von den Fans schon sehnlichst erwartet, aber noch viel mehr von den acht teilnehmenden Final-Mannschaften: Ruhrpott Lutadores, Taifun Luta Livre, Sparta Essen und Neuling Pantarei Luta Livre aus der Divison 1. Aus der Division 2 folgen der amtierende Mannschaftsmeister Mogons Mainz, Southside Connection, Stuttgarter Muchachos und Neuling Grapplekinx München.

 

In der ersten Paarung kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen Liganeuling Grapplekinx München und Liga-Dino Ruhrpott Lutadores. Kein leichtes Unterfangen für die alten Ligahasen aus dem Ruhrpott. Die Lutadores werden durch die drei Coaches Holtmann, Deimann und Davis gewappnet sein, werden die Münchener nicht unterschätzen und mit Vollgas ins Halbfinale einziehen wollen.

 

Der amtierende Meister aus Mainz bekommt es mit dem heißen Favoriten Taifun Luta Livre zu tun. Eine Knallerpartie. Ein Feuerwerk, vielleicht sogar ein Superlativ! Denn hier wird sich einiges entscheiden. Kann Meister Mainz noch eins oben draufsetzen und die Taifune in die Wüste schicken? Oder wirbeln die Taifune den Mogons zurück nach Mainz?

 

Der erste Mannschaftsmeister Sparta Essen will wieder ganz nach oben. Alles ist darauf ausgerichtet. Bleibt abzuwarten, was die Southside Connection von sich gibt?! Southside gilt ebenfalls mit ihrer jungen und dynamischen Art zu den Favoriten um den Meistertitel. Essen will und hat auf jeden Fall das Potential um wieder Meister zu werden, Southside möchte die letztjährige Halbfinalschmach wieder wett machen und es endlich ins Finale schaffen und dort dann den ganz großen Streich einheimsen.

 

In der letzten Partie kommt es zu der Paarung zwischen dem Abo-Zweiten Stuttgarter Muchachos und dem Überraschungsteam aus der Division 1 Pantarei Luta Livre! Viel hängt davon ab, ob die Stuttgarter ihre beiden Finalniederlagen verarbeitet haben. Dann haben sie vielleicht endlich die Chance den Titel abzuräumen. Pantarei kommt mit breiter Brust wieder nach Witten. Sie sind die große Unbekannte. Sie haben das Zeug weit zu kommen, wenn sich alle wieder zusammen raufen und als geschlossenes Team antreten – dann ist einiges drin! Der Finalkampf um die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften wird ab 18 Uhr stattfinden!

21.10.2012

 

KSV unterliegt im Spitzenduell etwas zu deutlich - 13:26-Niederlage beim KSC Niedernberg

 

Am Ringkampf-ungewöhnlichen Sonntagnachmittag unterlag der KSV Witten 07 als Tabellenzweiter dem vorherigen Dritten KSC Niedernberg in der Fremde am Ende recht deutlich mit 26:13. Der Termin trug dazu bei, dass Mirko Klein privat verhindert war und auch Nico Brunner bereits am Montag wieder im Internat in Frankfurt/Oder seinen schulischen Pflichten nachgehen muss. Akaki Kuntchulia hat seine Verletzung noch nicht ganz auskuriert und wurde geschont, damit er in der Rückrunde wieder voll einsatzfähig in seiner Stilart antreten kann.

 

Den Kampfstart machte dann Nikolai van Berkum (55 FR) zum vorerst letzten Mal im ungeliebten freien Stil. Gegen den griechischen Top-Athleten Dionysios Safaridis hielt sich das KSV-Küken enorm gut. Van Berkum wehrte sich nach Kräften, überstand zwei Brücken und kam zumindest gegen Ende des Kampfes noch zu einem verdienten Wertungspunkt (0:4). Klein-Ersatz Dennis Böddeker (120 GR) zeigte, dass mit ihm in seiner Gewichtsklasse ab nächster Woche zu rechnen ist. Gegen Niedernbergs Georgi Petkov verlor er in drei Runden, hatte aber einige starke Aktionen, die er schon kommende Woche in seiner angestammten Gewichtsklasse weiter ausbauen kann (0:7). Gegen den amtierenden Juniorenmeister Ibrahim Fallacara rang Yves-Heiko Gies (60 GR) in allen Runden gut mit und kämpfte die Punkte, die er abgeben musste, bis zum Ende aus. Kurz vor Schluss überraschte Gies sogar mit einem Kopfhüftzug, der aber vom nicht immer ganz auf der Höhe agierenden Mattenleiter außerhalb der Kampfzeit gesehen wurde (0:11). Für Mesut Kayar stellten die Gastgeber keinen Gegner (4:11). Im letzten Kampf vor der Pause setzte sich Ibro Cakovic (66 FR) clever und abgebrüht gegen Patrick Dominik in drei Runden durch. Eine absolut bärenstarke Leistung des jungen KSVers, der den Pausenstand auf 7:11 beschränkte. Zum Vergleich: Im letzten Jahr stand es da schon 1:15 gegen den KSV.

 

Allerdings nahm die zweite Kampfhälfte nicht den überraschenden Verlauf wie im Vorjahr. Damals siegte der KSV noch mit 18:17 - diesmal zogen die Gastgeber auf 26:13 davon. Vasileios Kollaros besiegte dabei Piotr Pankow (84 GR) in vier hart umkämpften Runden (8:14). Emre Yilmaz (66 GR) gab gegen Alexander Maier alles und musste auch am Ende einige Blessuren verzeichnen. Gelohnt hatte sich sein Aufwand allerdings kaum. Auch hier wurden unverständliche Wertungen verteilt, die letztendlich zur 1:3-Niederlage des angehenden Mediziners führten (9:17). Im Folgekampf unterlag Jens Steffen (84 FR) dem ehemaligen Herdecker TSG-Ringer Waldemar Peil mit 1:3. Auch hier waren die vier Runden hart umkämpft zwischen den beiden K - allerdings mit dem glücklicheren Ende für den Mann im roten Trikot. (10:20). Den Beginn der beiden Abschlusskämpfe machte Alexander Storck (74 FR) gegen Michael Heeg. Der aufgerückte Wittener lieferte dem Gastgeber ein Duell auf Augenhöhe und in Runde Drei sah es nach dem Zwiegriff bereits nach einem 3:0-Sieg Storcks aus. Heeg übertrug bereits im blauen Bereich sitzend den Griff des Witteners und bekam die Runde zugesprochen. Die folgenden Runden gab Storck ebenfalls knapp ab (12:23). Im letzten Fight des Nachmittags duellierten sich Rabbia Khalil und Niedernbergs Christof Apler auf harte, aber zum Großteil faire Art. Apler war hier einen Hauch stärker am heutigen Tag, was er mit dem Schlussgong aber nicht auch noch mit einem Nachtreten hätte dokumentieren müssen. Die Gemüter waren aber dann doch recht schnell wieder beruhigt (13:26).

 

Mit ein wenig mehr Fortune bei einigen fragwürdigen Entscheidungen hätte es am Ende wohl im Gesamtresultat ein wenig freundlicher ausgesehen. Man muss allerdings den Erfolg der starken Niedernberger Mannschaft anerkennen und diese nun auf den zweiten Tabellenplatz vorbeiziehen lassen. Am kommenden Samstag geht es dann für den KSV zum Rückrundenauftakt nach Burgebrach - und damit verbunden zur weitesten Auswärtsfahrt der Saison (Sa., 27.10. - 19.30 Uhr Windeckhalle, Burgebrach). Es bleibt abzuwarten, wie die Athleten um Coach Fatih Sirin den Stilartenwechsel verarbeiten und wie stark sich dann die gastgebenden Oberfranken aus dem Kreis Bamberg dem KSV gegenüberstellen.

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Freistil 55 Dionysios Safaridis EU Nikolai van Berkum J 4:0 6:0 6:0 7:1 04:10
Gr.-röm. 60 Ibrahim Fallacara 23 Yves-Heiko Gies J 4:0 8:0 3:0 4:0 06:00
Freistil 66A Patrick Dominik Ibro Cakovic N6 0:3 PS 0:1 2:3 0:3 06:00
Gr.-röm. 66B Alexander Maier Emre Yilmaz 3:1 PS 4:1 0:1 1:0 2:1 08:00
Freistil 74A Michael Heeg Alexander Storck 23 3:2 PS 0:1 0:1 3:0 2:0 3:0 10:14
Gr.-röm. 74B Christof Apler Rabbia Khalil 3:1 PS 2:0 0:1 1:0 3:0 08:00
Freistil 84A Waldemar Peil 23 Jens Steffen 3:1 PS 1:0 4:2 0:4 7:3 08:00
Gr.-röm. 84B Vasileios Kollaros EU Piotr Pankow 3:1 PS 0:1 1:0 3:0 1:0 08:00
Freistil 96   Mesut Kayar ND 0:4 OG 0:0  
Gr.-röm. 120 Georgi Petkov EU Dennis Böddeker 23 3:0 PS 2:0 2:0 4:0 06:00

20.10.2012

 

KSV Witten 2 im Spitzenkampf ohne Probleme: Gütersloh macht es den Gastgebern leicht - Akaki Kuntchulia gewinnt kampflos

 

Nur einmal, nach dem Auftaktkampf in der 55 kg-Klasse, als der Gütersloher Ringer gegen Aldin Dikezi gewann, lag der Gast aus Ostwestfalen in Führung, nämlich mit 3:2. Und später, nach der dritten Begegnung, stand beim 6:6 noch einmal ein Remis auf der Anzeigetafel. Ansonsten lagen die heimischen Ringer im roten Kampfdress stets in Führung und bauten diese bis zum letzten Kampf auf 25:14 aus. Ein komfortables Ergebnis des Tabellenführers gegen den Dritten, der es den Hausherren aber auch nicht besonders schwer machte.

 

Denn zwei Klassen konnte Gütersloh nicht besetzen und gab damit schon vor dem Zug acht Zähler ab. Dieses „Gastgeschenk“ nahmen die Wittener gern an und sammelten dazu noch weitere wichtige Punkte zum verdienten Erfolg.

 

Es begann allerdings enttäuschend, denn Aldin Dikezi (55 kg) begann zunächst wie die Feuerwehr und lag mit 2:0 Runden in Führung. Dann verlor er den Faden und unterlag noch mit 2:3 – die erste und einzige Führung für die Gäste. Die machte Markus Blum (120 kg) schnell zunichte, als er noch vor Ablauf der ersten Kampfminute zu einem Schultersieg kam (6:3). Diyar-Murat Dündar (60 kg) hielt sich gegen den ehemaligen Wittener Bundesligaringer Pasquale Cariglia tapfer, musste bei seiner Punktniederlage aber die Überlegenheit des Routiniers anerkennen. Immerhin rettete er einen Punkt für seine Farben (6:6).

 

Einen überzeugenden Auftritt hatte Ufuk Canli (96 kg) trotz eines grippalen Infektes, als er zu einem technisch überlegenen Sieg kam und den KSV Witten wieder in Führung brachte (10:6). In der letzen Gewichtsklasse vor der Pause stand Bundesligaringer Akaki Kuntchulia auf Seiten der Gastgeber (66 kg). Nach einer Verletzung aus der Vorwoche sollte eigentlich getestet werden, ob ein Einsatz in der 2. Bundesliga möglich ist. Fehlanzeige – Gütersloh ließ die Klasse sausen, gab die vier Punkte kampflos ab (14:6).

 

In der 84 kg-Klasse (gr.-r. Stil) hatte der Wittener KSV erstmals den jungen Julian Zimmermann aufgeboten, der mit dem ehemaligen Herdecker Zweitliga-Ringer Philipp Lübking gleich einen dicken Brocken vor sich hatte. Obgleich sich der KSV-Youngster tapfer wehrte, konnte er eine Schulterniederlage in Runde zwei nicht vermeiden (14:10). Mit Routine und Kampfkraft beeindruckte Sven Lutter (66 kg gr.-r.) gegen seinen jungen, sehr talentierten Kontrahenten. Beim 3:0 stand er knapp vor einem Schultersieg (17:10). Ebubekir Aksu (84 kg Freistil) begann gut, ließ sich von seinem erfahrenen Gegner in Runde zwei jedoch überraschen und landete auf den Schultern (17:14).

 

Die beiden abschließenden 74 kg-Ringer auf Seiten der Wittener hatten leichtes Spiel: Lukas Faber kam schnell zu den Punkten, denn sein Gegenüber gab den Kampf auf (25:14). Und Martin Tasev hatte keinen Gegner und packte die Punkte für sein Team kampflos ein (21:14).

 

Damit hat die 2. Mannschaft des KSV Witten 07 die Hinrunde in der Landesliga beendet. Als Aufsteiger liegt das Team um die Betreuer Matthias Blum, Dietmar Appel und Wilfried Lutter mit nur einem Verlustpunkt an der Tabellenspitze und hat damit einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg zur Verbandsliga getan. Jetzt folgen zwei Auswärtskämpfe, zunächst beim VfL Kemminghausen in Dortmund, dann geht’s zum RC Ehrenfeld. Und da kann es dann schon eine Vorentscheidung geben, denn die Kölner um den ehemaligen Wittener Zweitliga-Ringer Kevin van Rienen haben bislang nur einen Kampf verloren – eben beim KSV. Ohne den Blick auf die anderen Begegnungen zu verlieren – das wird sicherlich das härteste Stück Arbeit auf dem Weg zum Ziel!

  KSV Witten 07 II KSV 02 Gütersloh 25:14
55 Dikezi, Aldin (JN) Papadopoulos, Konstantinos (JND) PS 2:3
  Runden: 6:0, 3:0, 4:[4], 2:3, 1:2 — Σ:(16:9), Δ:7
60 Dündar, Diyar-Murat (J) Cariglia, Pasquale PS 0:3
  Runden: 0:2, 0:6, 0:2 — Σ:(0:10), Δ:10
66 A Kuntchulia, Akaki (N) KL 4:0
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
66 B Lutter, Sven Dzamulaev, Eli (J) PS 3:0
  Runden: 4:2, 4:1, 2:0 — Σ:(10:3), Δ:7
74 A Faber, Lukas (J) Wolf, Frederic (N) AS 4:0
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
74 B Tasev, Martin (J) KL 4:0
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
84 A Aksu, Ebubekir (JND) Kaltenbach, Sascha SS 0:4
  Runden: 2:3 — Σ:(2:3), Δ:1
84 B Zimmermann, Julian (J) Lübking, Philipp SS 0:4
  Runden: 0:7, 0:6, 0:3 — Σ:(0:16), Δ:16
96 Canli, Ufuk (ND) Maiwald, Patrick 4:0
  Runden: 3:0, 6:0, 3:0 — Σ:(12:0), Δ:12
120 Blum, Markus Maiwald, Hendrik SS 4:0
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0

18.10.2012

 

Letzter Hinrundenkampf für den KSV Witten in der 2. Bundesliga

Am Sonntag Auswärtskampf beim KSC Niedernberg



KSC Niedernberg

Zugänge:
Patrick Dominik (TSV Burgebrach).

Abgänge:
Cem Güvener (TSV Gailbach), Hamza Fallacara (TSV Gailbach), Alexander Messner (AC Bavaria Goldbach).

Mannschaftskader:
55 kg (GR): Andrej Kurockin, (FR/GR): Dionysios Safaridis, 60 kg (GR/FR): Ibrahim Fallacara, 66 kg (GR): Daniel Kempf, Alexander Maier, (FR): Patrick Dominik, Lukas Fecher, 74 kg (FR): Stefan Kraus, Michael Heeg, (GR): Christof Apler, 84 kg (FR): Rafal Lewon, (GR): Vasileos Kollaros, 96/120 kg (FR): Waldemar Peil, (GR): Georgi Petkov.

Trainer: Mario Gattnar, Zielstellung Saison: Platz 4

 

Gleich am ersten Kampftag der Vorjahressaison musste der KSV Witten 07 beim Vizemeister des Jahres 2010, dem KSC Niedernberg, antreten. Und schaffte damals gleich eine Riesenüberraschung – denn der Liga-Neuling aus der Ruhrstadt entführte beim 18:17 beide Punkte. Dabei hatten die Gastgeber zur Pause bereits mit 15:1 geführt! Und auch im Rückkampf in der Husemannhalle behielt der KSV beim 19:15 die Oberhand, wurde am Ende Dritter in der Gruppe Mitte, Niedernberg kam knapp dahinter auf Rang fünf ein. Ähnliche Vorzeichen gibt es in dieser Saison, denn Witten und Niedernberg stehen punktgleich nach acht Kämpfen auf den Tabellenplätzen zwei und drei – und treffen an diesem Wochenende in der Niedernberger Hans-Hermann-Halle aufeinander. Mit dieser Begegnung, die am Sonntag um 15 Uhr ausgetragen wird, geht dann auch die Hinrunde zu Ende.

Die Gastgeber gingen mit einem fast unveränderten Kader in die Saison, ähnlich wie der KSV. Einige der KSC-Ringer haben sehr gehobenes Zweitliga-Niveau, so der amtierende Juniorenmeister Ibrahim Fallacara, der seinen Titel im Februar in Witten gewann. Schwergewichtler Georgi Petkov kämpfte früher bei der RWG Mömbris-Königshofen, der Ex- Vizemeister der Junioren, Waldemar Peil, ging vor zwei Jahren noch beim Nachbarn TSG Herdecke auf die Matte. Auch Leichtgewichtler Lukas Fecher gewann im Jugendbereich schon Titel und Medaillen bei Deutschen Meisterschaften. Und der Grieche Safaridis war bereits Meister seines Landes.

Die Wittener Ringer werden alles versuchen, dass die Hausherren nicht wieder eine so hohe Pausenführung wir im Vorjahr erreichen. Zwar hat sich der KSV stabilisiert, dennoch dürfte  Niedernberg gerade in den ersten fünf Begegnungen auch diesmal wieder ungeheuer stark sein. Denn Safaridis wird voraussichtlich in der leichtesten Klasse kämpfen – für den KSV-Youngster Nikola van Berkum wieder eine mehr als undankbare Aufgabe. Und Mirko Klein unterlag schon im letzten Jahr gegen Petkov, ebenso Akaki Kuntchulia gegen Fallacara. Dennis Böddeker fand sich zuletzt im Freistil immer besser zurecht – ob das aber für Waldemar Peil langt, ist fraglich.

Und auch in den anderen Begegnungen bringt der KSC Niedernberg durchaus beachtliche Ringer auf die Matte – also eine insgesamt außerordentlich schwere Aufgabe des Trainer-Duos Fatih Sirin und Emre Yilmaz.

Für die Fahrt nach Niedernberg setzt der KSV am Sonntag, 21.10., 9.30 Uhr ab KSV-Trainingszentrum Ostermann-Halle, einen Bus ein – einige Mitfahrplätze sind noch frei. Interessenten können sich beim 2. KSV-Vorsitzenden Thomas Altstadt, Tel. 0172 2343609, oder per E-Mail thomas.altstadt@ksv-witten.de anmelden.



18.10.2012

 

Spitzenkampf der Landesliga - KSV 2 empfängt Gütersloh - Tabellen-Dritter kommt am Freitag in die Ostermann-Halle (19.10., 20.30 Uhr)

„Auf Kurs“ ist die 2. Mannschaft des KSV Witten 07, die nach dem Sieg in der Vorwoche in Rheinhausen die Tabellenspitze der Landesliga weiter inne hat. Nach dem Ausrutscher des KSV gegen die RG Heros / Siegen, als am Ende ein glücklicher Punktgewinn stand, konnte der Abstand zu den Plätzen drei und vier durch den Erfolg gegen die Duisburger vergrößert werden. Hartnäckig ist nur der RC Ehrenfeld, der einen Punkt hinter Witten liegt. Die Minus-Zähler resultieren aus der Niederlage beim KSV.

 

Am Freitag (19.10.) nun, um 20.30 Uhr, stellt sich mit dem KSV Gütersloh der Tabellen-Dritte im Trainingszentrum „Ostermann-Halle“ vor. Eine Mannschaft, mit der sich bereits im Vorjahr die Wege der Wittener Reservisten dramatisch kreuzten. Denn da hatten die Ostwestfalen auf eigener Matte mit 29:22 gewonnen, ehe die Ruhrstädter in der Husemannhalle in einem denkwürdigen Kampf beim 36:19 alles für die Bezirksliga-Meisterschaft und den Aufstieg zur Landesliga klar machten. Gütersloh begleitete den KSV auf diesem Weg, jetzt treffen die Teams wieder aufeinander.

 

Die Gäste kämpfte 2010 noch in der Oberliga, war auf offiziellem Weg in die Verbandsliga abgestiegen, hatte dann kurz vor Saisonbeginn 2011 die Mannschaft zurückzog und wurde daraufhin der Bezirksliga zugeordnet. Es folgte der Aufstieg und auch jetzt gehört der KSV Gütersloh wieder zu den Spitzenmannschaften dieser Liga.

 

So weiß das junge Wittener Team um das das Betreuer-Trio Blum/Lutter/Appel, dass es jetzt wieder vor einer echten Bewährungsprobe steht. Gütersloh ist mit fünf Minuspunkten belastet – Niederlagen gegen Ehrenfeld und Rheinhausen und ein Remis gegen Walheim 2 stehen auf dem Konto. Mit einem Erfolg könnten die Hausherren ihren Vorsprung auf die Ränge drei und vier weiter ausbauen.

 

Das jedoch dürfte kein leichtes Unterfangen sein, denn Gütersloh hat einige Akteure in den Reihen, die über Ober-, Zweit- oder sogar Erstliga-Erfahrung verfügen. So der ehemalige Wittener Pasquale Cariglia (60 kg) oder der Ex-Herdecker Philip Lübking (84 kg), die in dieser Saison noch unbesiegt sind.

 

Beim KSV Witten verletzte sich Christopher Faber im Rheinhausen-Kampf an der Schulter. Ob er wieder mit von der Partie sein kann, bleibt abzuwarten. Doch haben die Hausherren auch sonst noch einiges an ringerischer Qualität zu bieten, um den Gästen Paroli zu bieten – so z.B. Yves-Heiko Gies, Lukas Faber, Martin Tasev, Ufuk Canli oder Markus Blum.

 

Ein Leckerbissen für alle Ringerfans wird diese Begegnung auf jeden Fall sein – guter Sport und hohe Spannung sind garantiert!

16.10.2012

 

Die 1. Ringer-Bundesliga – Stand zur Halbzeit

Von DRB-Pressereferent Jörg Richter

 

Die beiden Gruppen der 1. Ringer-Bundesliga haben die Hinrunde beendet, am vergangenen Wochenende stand bereits der erste Rückrunden-Kampftag auf dem Programm. Hier ein kurzer Überblick zur Situation in den Ligen:

16.10.2012

 

KSV Witten am kommenden Wochenende zu ungewöhnlichen Zeiten aktiv

KSV 2 schon am Freitag, KSV-Bundesligateam sonntags auf der Matte


Ringen ist eigentlich ein Sport, der samstagabends stattfindet. Eigentlich. Denn an diesem Woche kämpfen die Mannschaften des KSV Witten 07 eben nicht an diesem Tag: bereits am Freitagabend erwarten die Landesliga-Ringer des Vereins den Verfolger KSV Gütersloh. Die Begegnung des Tabellenführers aus der Ruhrstadt gegen die Ostwestfalen, die auf Rang drei stehen, beginnt um 20.30 Uhr in der Ostermann-Halle (hinter der Wittener WerkStadt).

 

Bis Sonntag muss dagegen das Wittener Bundesligateam warten. Der KSV belegt inzwischen den zweiten Platz in der 2. Bundesliga, Gruppe Mitte. Der Kampf beim punktgleichen KSC Germania Niedernberg, einer Mannschaft aus dem Großraum Aschaffenburg, die Rang drei belegt, wird um 15 Uhr ausgetragen. Der KSV Witten setzt wie immer einen Bus ein, in dem noch Mitfahrerplätze frei sind. Der Bus startet um 9.30 Uhr am Trainingszentrum Ostermann-Halle, die Rückfahrt erfolgt nach dem Kampf. Weitere Informationen beim 2. KSV-Vorsitzenden Thomas Altstadt (www.ksv-witten.de).



14.10.2012

 

KSV Witten 2 bleibt Tabellenführer: Schwerer Sieg beim AKS Rheinhausen – Christopher Faber verletzt sich schwer Lukas Faber und Martin Tasev sichern KSV-Erfolg beim 21:18

 

Nach acht Kämpfen in der Landesligabegegnung des KSV Witten beim AKS Rheinhausen in Duisburg sah es noch nicht danach aus, dass die Ringer aus der Ruhrstadt punkten könnten. 14:18 lagen sie zurück gegen den vorherigen Tabellen-Dritten, bevor die abschließenden Kämpfe der 74 kg-Klasse ausgetragen wurden. Lukas Faber brachte seine Farben mit einem Punktsieg auf 17:18 heran; Martin Tasev musste in der letzten Einzelbegegnung gewinnen, um zumindest wieder – wie gegen die RG Heros / Siegen – ein Remis zu sichern. Da hatte er sich mit 3:2 Runden durchgesetzt. Diesmal ließ der KSV-Youngster keinen Zweifel aufkommen und gewann mit technischer Überlegenheit – 4:0 Punkte für den KSV, damit lautete das Endergebnis 21:18 zugunsten der Wittener.

 

Von Beginn an blieben beide Mannschaften auf Augenhöhe – erst beim 18:14 nach Kampf Nr. 8 konnten sich die Gastgeber etwas absetzen. Zuvor hatte Bahtiyar Dündar den Auftaktkampf in der 55 kg-Klasse auf Schultern verloren (0:4). Das glich Schwergewichtler Markus Blum aus, er gewann ebenfalls per Schultersieg (4:4). Denis Rerich (60 kg) brachte den KSV erstmals in Führung, als er einen Punktsieg landete (7:4). Pech danach für Christopher Faber (96 kg), der sich eine Schulterverletzung zuzog und den Kampf aufgeben musste (7:8). Im letzten Kampf vor der Pause brachte Yves-Heiko Gies (66 kg Freistil) den Tabellenführer wieder in Front, als er mit technischer Überlegenheit siegte (11:8).

 

Die 84 kg-Klasse im griechisch-römischen Stil blieb bei den Wittenern unbesetzte, so dass sie hier die Punkte kampflos abgaben – Rheinhausen zog wieder am KSV vorbei (11:12). Eine bravouröse Partie lieferte trotz seiner Niederlage Sven Lutter (66 kg gr.-r.), der gegen den Zweitliga-erfahrenen Alex Winke zwei Runden gewann und sein Team damit im Spiel hielt (13:15). Auch Ufuk Canli (84 kg F) unterlag gegen einen starken Gegner, auch ihm gelang immerhin ein Rundengewinn beim 1:3 (14:18). Dann kamen – siehe oben – Lukas Faber und Martin Tasev und machten alles klar für ihre Farben.

 

Freude beim Team um die Betreuer Matthias Blum, Dietmar Appel und Wilfried Lutter, denn damit konnte die Tabellenspitze (13:1 Punkte) vor dem RC Ehrenfeld (12:2) gehalten werden. Die Verfolger KSV Gütersloh (20:20 gegen Walheim 2) und eben Rheinhausen ließen Punkte liegen, so dass mit diesem Sieg ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg getan werden konnte.

 

 

AKS Rheinhausen

KSV Witten 07 II

18:21

55

Sabatino, Pietro (JND)

Dündar, Bahtiyar (J)

SS

4:0

60

Semjonow, Max (J)

Rerich, Denis (J)

PS

0:3

66 A

Kress, Nikolai (J)

Gies, Yves-Heiko (J)

0:4

66 B

Winke, Alexander

Lutter, Sven

PS

3:2

74 A

Coban, Lokman (ND)

Faber, Lukas (J)

PS

0:3

74 B

Eirich, Wladislaus (J)

Tasev, Martin (J)

0:4

84 A

Wegner, Dimitri

Canli, Ufuk (ND)

PS

3:1

84 B

Bechthold, Leo

KL

4:0

96

Jurenko, Ewgenij

Faber, Christopher

AS

4:0

120

Kolak, Mehmet (ND)

Blum, Markus

SS

0:4


14.10.2012

 

Deutsche Grappling-Liga: Wittener Husemannhalle sieht zweite Qualifikationsrunde der DGL Sparta Essen und Taifun Luta Livre werden Gruppensieger

 

Einen superlangen Arbeitstag hatten die Helferinnen und Helfer des KSV Witten 07 am Samstag in der Husemannhalle: ab zehn Uhr wurde die Halle hergerichtet, Matten und Tribünen aufgebaut, und, und, und … Denn bevor die Zweitliga-Ringer des KSV ab 19.30 Uhr gegen SC Großostheim antraten, starteten die Kämpfe der Deutschen Grappling Liga (DGL), Division 1 (West) um 13 Uhr mit der zweiten Qualifikationsrunde für das DMM-Finale. Das wird am 17. November ausgetragen – wieder in Witten, wieder vor einem Kampf der 2. Ringer-Bundesliga (KSV – Hösbach).

 

Grappling ist ein Sammelbegriff für diese Kampfsportart, die Elemente des Ringkampfes, Judo, Jiu-Jitsu, Sambo und Luta Livre vereint. Den Kampfsportlern wird damit die Möglichkeit gegeben werden, sich miteinander zu messen. Ziel des Kampfes ist es, durch Hebel oder Würgegriffe den Gegner zur Aufgabe zu zwingen. Hört sich hart an, ist es aber nicht wirklich. Auch diesmal blieben Verletzungen aus, denn im Notfall schritt der aufmerksame Kampfrichter Franco De Leonardis sehr schnell ein und beendete die Begegnung.

 

In zwei Gruppen traten die Teams aus NRW an. Die Tabellenletzten des ersten Kampftages, die „Gladiators“ aus Köln-Mülheim und „Shira Jiu Jitsu“, hatten sich vor dem Turnier abgemeldet. So standen nur noch sechs Begegnungen an, aber die konnten sich sehen lassen. Die Mannschaften hatten sich offensichtlich gut vorbereitet, denn es gab harte, verbissene und technisch hochwertige Kämpfe zu sehen. Und die gut 150 Zuschauer begleiteten die Wettkämpfer über mehr als fünf Stunden engagiert und emotional.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war der letzte Kampf zwischen dem bis dahin führenden Team von Pantarei Luta Livre aus Aachen und Taifun Luta Livre Düsseldorf. Hatten die Aachener am ersten Kampftag noch knapp mit 16:13 die Oberhand behalten, drehte Taifun den Spieß diesmal um – und das mehr als deutlich. 23:10 lautete das Ergebnis zugunsten der Landeshauptstädter, die sich – aufgrund der besseren Unterbewertung – damit den Gruppensieg sicherten. Beide Teams sind beim Finale in Witten dabei.

 

In der anderen Gruppe zog der Deutsche Meister des Jahres 2010, Sparta Essen, einsam seine Runden und fertigte das Andyconda-Team aus Köln mit dem Rekordergebnis von 31:1 ab. Das wiederum setzte sich gegen Triangel durch und sicherte sich damit den zweiten Final-Startplatz.

Gruppe 1

Taifun Luta Livre Düsseldorf - Combat Club Köln-Bonn      21:06

Combat Club Köln-Bonn - Pantarei Luta Livre Aachen        09:16

Taifun Luta Livre Düsseldorf - Pantarei Luta Livre Aachen  23:10

 

Die Tabelle:

1. Taifun Luta Livre Düsseldorf  16:04

2. Pantarei Luta Livre Aachen    16:04

3. Combat Club Köln-Bonn        04:16

4. Gladiators Köln-Mülheim        00:12

 

Gruppe 2

Ruhrpott Lutadores - Team Triangel Gelsenkirchen      09:18

Sparta Essen - Andyconda-Team Köln                              31:01

Andyconda-Team Köln - Team Triangel Gelsenkirchen 21:10

 

Die Tabelle:

1. Sparta Essen                                  12:00

2. Andyconda-Team Köln                  08:08

3. Team Triangel Gelsenkirchen     08:08

4. Ruhrpott Lutadores                        04:08

5. Shira Jiu-Jitsu                                 00:08

14.10.2012

 

Nico Brunner siegt beim Björne Cup in Dänemark - Ohne Punktverlust beim internat. Turnier

 

Beim internationalen Björne Cup im dänischen Nyköbin hat Wittens Nachwuchs-Ass Nico Brunner nach vier Kämpfen in seiner Gewichtsklasse  (85 kg) den ersten Platz abgeräumt.

 

Nacheinander besiegte er Richard Mahn (Frankfurt/Oder, 1:0/3:0), den Finnen Olli Uotila (Ilmajoen Kisailijat, 3:0/2:0), Stefan Hanke (Frankfurt/Oder, 3:0/7:0) und Vladimir Schiffmann (ebenfalls Frankfurt/Oder, 2:0/1:0) mit insgesamt 22:0 Wertungspunkten und zeigte damit erneut auf internationalem Parkett, dass er zu Recht als eines der größten Talente des KSV in den vergangenen Jahren zählt.

 

Man darf gespannt sein, ob ihn dieser Erfolg in seiner bislang schon ordentlichen Zweitliga-Saison noch weiter beflügeln wird.



14.10.2012

 

KSV fertigt Großostheim mit 34:3 ab – „Frankonia“ schickte nur eine Reisetruppe in die Ruhrstadt

 

Mit 34:3 endete vor rund 300 Zuschauern der Kampfabend für den KSV Witten in der zweiten Ringer-Bundesliga. Der Aufsteiger aus Großostheim machte es den Hausherren dabei allerdings auch relativ einfach und verzichtete im Gegensatz zu den vorherigen Kämpfen – darunter sogar ein Heimerfolg gegen den KSC Hösbach! - auf die komplette Garde ihrer Top-Athleten wie z. B. Georgi Gelash (60 G), Engin Ürün (74 F), Renato Kun (84 G), Attila Szmik (96 F) und Ivan Nemeth (120 G). So stand schon nach der Waage fest, dass es eigentlich nur noch um die Höhe des Sieges gehen würde.

 

Gleich im ersten Kampf verwehrte Kampfrichter Michael Seifert dabei Nikolai van Berkum (55 F) seinen ersten Erfolg für den KSV. Bei 2:0-Rundenführung und einer schönen Aktion am Mattenrand kam der Gast noch einmal in die Oberlage und erhielt dafür eine „Eins“. Beide Ringer lagen schon zum Großteil im blauen Bereich und bewegten sich dort nicht vom Fleck, aber van Berkum erhielt dafür wegen angeblicher Mattenflucht noch eine Verwarnung – sein Gegner eine weitere Eins und die Runde war zugunsten des Gastringers entschieden. Davon konnte sich der KSV-Athlet in den Runden vier und fünf nicht mehr wirklich erholen und unterlag am Ende noch mit 2:3. Es sollte die einzige Führung für die Gäste bleiben. Mirko Klein (120 G) machte mit seinem wohl eher Ringkampfunerfahrenen Kontrahenten kurzen, aber sanften Prozess und schulterte ihn nach nur 5 Sekunden. Ein wenig mehr Mühe hatte dann Akaki Kuntchulia (60 F) mit Daniel Seibold, den er aber clever und routiniert in drei Runden technisch überlegen auspunktete. Da ließ sich auch Dennis Böddeker nicht lumpen und legte im ungeliebten Freistil einen Sieg mit technischer Überlegenheit nach. Da für Ibro Cakovic (66 F) kein Gästeringer gestellt wurde, holte dieser sich beim Mattenleiter die Punkte kampflos ab und es ging mit einem 18:3 in die Halbzeitpause.

 

Nach dieser wurde Piotr Pankow im Kampf gegen Viktor Parubtschischin ständig als passiverer Ringer gesehen – was der Gast aber am Ende dank cleverer Abwehrarbeit Pankows nicht in einen Sieg umwandeln konnte. Da aber auch Pankow keine technische Wertung gelang, gab es hier somit „nur“ ein 1:0 für die Hausherren zu verbuchen. Alexander Storck (66 G) zeigte den Zuschauern einen großen Querschnitt aus der griechisch-römischen Kampfkunst und fertigte Ewald Alles zwei Runden konstant mit 6:0 ab, ehe er ihn in der dritten Runde sogar noch schulterte. Auch Mesut Kayar (84 F) ließ keinen Zweifel aufkommen, wer Herr auf der Matte war. Gegen Oliver Karow, der zwischenzeitlich auch mit einigen Blessuren zu kämpfen hatte, siegte er am Ende im Schongang ebenfalls auf Schultern – ganz zur Freude der mitgereisten Fußball-Jugend aus Kayars Dortmunder Heimat. Jens Steffen (74 F) rang seinen Gegner müde und punktete ihn ein ums andere Mal clever aus. Auch hier war nach drei Runden die technische Überlegenheit zu verzeichnen. Im letzten Kampf des Abends kam Rabbia Khalil (74 G) gegen den baumlangen Lukas Fischmann nur schwer zum Zug. In Runde drei und der ersten Oberlage für den Wittener fasste sich dieser ein Herz und landete mit einem schönen Ausheber den am Ende souveränen 3:0-Erfolg.

 

Die Mannen um Fatih Sirin und Emre Yilmaz klettern dank der besseren Wertungsdifferenz in der Tabelle vorerst auf Platz zwei und damit am kommenden Gegner, dem KSC Niedernberg (beide Punktgleich mit 12:4), vorbei. Dort steht für den KSV der letzte Kampf der Hinrunde am kommenden Sonntag (15 Uhr, Hans-Hermann-Halle, Niedernberg) auf dem Fahrplan.

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Freistil 55 Nikolai van Berkum J Dario Keimig J 2:3 PS 6:0 1:0 2:2 0:1 0:7 08:47
Gr.-röm. 60 Akaki Kuntchulia N Daniel Seibold J 4:0 6:0 6:0 4:0 04:03
Freistil 66A Ibro Cakovic N6   4:0 OG 0:0  
Gr.-röm. 66B Alexander Storck 23 Ewald Alles 23 4:0 SS 6:0 6:0 4:0 01:55
Freistil 74A Jens Steffen Yannick Bernstein 23 4:0 7:0 4:1 5:1 04:45
Gr.-röm. 74B Rabbia Khalil Lukas Fischmann 23 3:0 PS 1:0 1:0 3:0 06:00
Freistil 84A Mesut Kayar ND Oliver Karow 4:0 SS 3:0 6:0 02:25
Gr.-röm. 84B Piotr Pankow Viktor Parubtschischin 1:0 PS 0:1 0:2 1:0 1:0 1:0 10:00
Freistil 96 Dennis Böddeker 23 Michael Kreß 4:0 6:0 7:1 3:0 04:41
Gr.-röm. 120 Mirko Klein Andreas Knispel 4:0 SS 3:0 00:05

12.10.2012

 

KSV am Samstag gegen SC „Frankonia“ (13.10., 19.30 Uhr Husemannhalle) - Großostheim sorgte am letzten Wochenende für Paukenschlag - KSV 2 vor schwerer Aufgabe beim AKS Rheinhausen

Kampfsport-Gala am Samstag in der Wittener Husemannhalle: den Beginn macht die Deutsche Grappling-Liga, wenn sie um 13 Uhr ihr zweites Vorrundenturnier durchführt. Es geht in zwei Gruppen um je zwei Endrundenplätze für das DMM-Finale, das im November wiederum in Witten ausgetragen wird.

 

Wenn die Grappler ihre Wettkämpfe beendet haben, startet der KSV Witten 07 mit seinem Kampf in der 2. Bundesliga gegen den SC „Frankonia“ Großostheim. Bis zum letzten Wochenende wären die Kräfteverhältnisse klar erschienen - Großostheim kommt als Aufsteiger, da ist KSV als Drittplatzierter der letzten Zweitliga-Saison klar favorisiert. Nur einen Punkt, beim Mitaufsteiger AC Mülheim, konnten die Mainfranken bis dahin vorweisen. Doch am letzten Samstag machten die „Frankonen“ mit einem Paukenschlag auf sich aufmerksam, als sie den Lokalkonkurrenten KSC Hösbach – immerhin „Angstgegner des KSV – mit einem deutlichen 21:13 auf die Heimreise schickte.

 

Doch so verwunderlich ist dieses Erfolgserlebnis für die Ringer vom fränkischen Main gar nicht: der Aufsteiger verlor seine restlichen Kämpfe stets relativ knapp – gegen den Liga-Primus TV Walheim mit der gleichen Punktdifferenz (-10) wie der KSV! So sind die Wittener Akteure um das Interims-Trainerduo Fatih Sirin und Emre Yilmaz vor diesem Heimkampf ausdrücklich gewarnt. Auf die leichte Schulter kann in dieser 2. Bundesliga Mitte ohnehin keine Mannschaft genommen werden, denn hinter Walheim sind die anderen neun Teams fast auf Augenhöhe. Das wurde bei den bisherigen Heimbegegnungen der Ruhrstadt-Ringer deutlich, denn alle vier wurden erst in den letzten Einzelkämpfen entschieden. Allerdings ging der KSV Witten dabei auch regelmäßig als Sieger von der Matte, muss gegen Großostheim also seinen in dieser Saison erarbeiteten Heimnimbus verteidigen. Das verspricht wieder Spannung pur!

 

Der SC „Frankonia“ Großostheim kam in dieser Saison neu in die Liga – ein weiterer Club aus dem Ringkampf-starken Landkreis Aschaffenburg. Bereits 1987 und 1998 gelang dem Verein der Aufstieg in die zweithöchste deutsche Ringer-Liga, diesmal setzte sich der Meister der Hessenliga dort knapp gegen den früheren Deutschen Meister AC Goldbach durch. Als Verstärkung kam u.a. Viktor Parubtschischin, ein starker und erfahrener Zweitligaringer, vom Absteiger Schaafheim wieder zu den Frankonen. Ansonsten setzt der Aufsteiger voll auf die ungarische Karte, denn mit Attila Szmik, Renato Kun und Ivan Nemeth kamen gleich drei Magyaren in dieser Saison an den Main. Auch Giorgi Gelash, der bei der RWG Mömbris in der 1. Liga kämpfte, ist eine immense Verstärkung für den Aufsteiger! Neben diesen Neuzugängen steht ein Routinier bei den Gästen sowohl auf der Matte als auch am Mattenrand: Engin Ürün, früherer Deutscher Meister im Freistil, besetzt die 74 kg-Klasse bei den Gästen und ist in dieser Saison noch unbesiegt. Gleichzeitig ist er Trainer des mainfränkischen Teams.

 

So sind gleich eine ganze Reihe hochinteressanter und spannender Einzelbegegnungen zu erwarten: so, wenn sich Akaki Kuntchulia mit seinem Landsmann Gelash auseinandersetzen muss; wenn sich Jens Steffen mit Ürün auseinander setzt oder Nico Brunner, wenn er auf den Ungarn Kun trifft – um nur einige der zu erwartenden „Knallpaarungen“ zu nennen.

 

Kampfrichter ist Michael Seifert aus Viernheim in Nordbaden.

 

KSV Witten 2 reist zum Spitzenkampf nach Rheinhausen

 

Auf Reisen geht Landesliga-Tabellenführer KSV Witten 2 an diesem Wochenende. Im Spitzenkampf der Liga müssen die Ringer um das Betreuerteam Blum – Appel – Lutter beim AKS Rheinhausen-Hochemmerich antreten, der Verein, der lange Zeit verlustpunktfrei war. Erst an den beiden letzten Kampftagen bezogen die Duisburger Vorstädter Niederlagen gegen Ehrenfeld und Walheim 2 und weisen jetzt 8:4 Punkte auf.

 

Auch der KSV musste sich in der vergangenen Woche gegen die RG Heros / Siegen beim 17:17 mit einem Teilerfolg zufrieden geben, über den man am Ende noch froh sein musste. Allerdings fehlten dabei einige Stammringer. Mit 11:1 Zählern liegen die Wittener Reservisten weiterhin an der Tabellenspitze, gefolgt von Ehrenfeld (10:2), Gütersloh (8:4) und eben Rheinhausen. Der AKS Rheinhausen hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Zu früheren Zeiten kämpfte der Verein sogar in der 2. Bundesliga, später in der Oberliga, dann in der Verbandsliga. Zuletzt gab es einen Neuaufbau – so sind die meisten Ringer im Team der KSV-Gastgeber Nachwuchsringer. Wie auch beim KSV.

 

Erfahrenster Akteur bei den Gastgebern ist Alex Winke, der lange Jahre bei verschiedenen Vereinen in der Oberliga und sogar schon in der 2. Bundesliga kämpfte. Die Gastgeber dürften nur dann zu bezwingen sein, wenn die KSV-Staffel komplett antritt, vielleicht mit der einen oder anderen Verstärkung aus dem Bundesliga-Kader. Denn das Ziel heißt weiterhin „Aufstieg“.

08.10.2012

 

Kampfsport-Gala am Samstag in der Wittener Husemannhalle: Erst Grappling in der DGL, dann 2. Bundesliga Ringen - DGL um 13 Uhr, KSV Witten ab 19.30 Uhr gegen SC Frankonia Großostheim

 

Ganz im Zeichen des Kampfsports steht die Wittener Husemannhalle an diesem Samstag (13.10.), denn zunächst richtet die Deutsche Grappling-Liga ab 13 Uhr ihren zweiten und für die Teilnahme an der DMM-Endrunde entscheidenden Kampftag aus, bevor die Ringer des KSV Witten 07 um 19.30 Uhr ihren dritten Tabellenplatz gegen die Gäste vom SC Frankonia Großostheim verteidigen wollen. Die Grappler waren nun schon mehrfach in der Ruhrstadt – und sie kommen offensichtlich immer wieder gern nach hier. Bereits im letzten Jahr trugen sie zwei Wettkämpfe in Witten aus, auch in diesem Jahr wurde die erste Vorrunde im Mai im Ringer-Leistungszentrum Ostermann-Halle ausgetragen. Die zweite und entscheidende Vorrunde findet nun am Samstag in der Husemannhalle statt, wenn sich die Teams der Division 1 – West – erneut treffen und die Teilnehmer an der Endrunde zur Deutschen Grappling-Mannschaftsmeisterschaft ermitteln.

 

Die ersten zwei Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für dieses Finale, das – man kann es schon ahnen! – wieder in Witten stattfinden wird, und zwar am Samstag, 17. November. Auch dann wird der KSV nachher in der 2. Bundesliga kämpfen, und zwar gegen den KSC Hösbach. Nach dem ersten Kampftag hat sich in der Gruppe A Pantarai Luta-Livre deutlich positioniert und geht auch diesmal wieder favorisiert in die Kämpfe. Taifun Luta-Livre hat die besten Chancen für den zweiten Teilnahmeplatz. Sparta Essen, der Tabellenführer der Gruppe B und Deutscher Meister des Jahres 2010 ist in Gruppe B deutlich vorn, hie werden den Ruhrpott Lutadores dahinter die besten Chancen eingeräumt.

 

Grappling – noch nicht gehört, noch nicht gesehen? To grapple, englisch, heißt etwa packen, anpacken, raufen, ringen, festhaken. Damit ist schon fast beschrieben, was diesen Kampf ausmacht. Diese Kampf-Mischform wird seit einigen Jahren auch in Deutschland betrieben, während sie sich international schon lange großer Beliebtheit erfreut. Grappling ist ein Sammelbegriff für diese Kampfsportdisziplin, die Elemente des Ringkampfes, Judo, Jiu-Jitsu, Sambo und Luta Livre enthält. Die Wettkampfform gibt vielen Kampfsportlern die Möglichkeit, sich miteinander zu messen. Ziel des Kampfes ist es, den Gegner durch Hebeltechniken oder Würgegriffe zu besiegen – aber alles unter den wachsamen Augen des Kampfgerichts, das – wenn die Sportler es nicht selbst machen – die Begegnung schnell beenden, sollte die Aktion zu gefährlich werden. So ist bei allen Kämpfen, die bisher in Witten ausgetragen wurden, noch keine Verletzung aufgetreten! Neben diesen spektakulären Aktionen werden auch Punkte für Griffe und Kombinationen verteilt.

 

Zuletzt waren einige bekannte Ringer und auch Judoka in den einzelnen Mannschaften vertreten, so der ehemalige Junioren-Weltmeister der Ringer, Max Schwindt (KSK Neuss) oder der amtierende Deutsche Juniorenmeister Martin Otto (TV Walheim). Auch der ehemalige Wittener Ringer Ingo Holländer beteiligte sich schon einmal. Wer jetzt wieder mit von der Partie sein wird, bleibt abzuwarten, denn die Ringer-Saison und auch die der Judoka ist in vollem Gange.

 

Auch diese Veranstaltung wird wieder organisiert vom bewährten Team des KSV Witten 07, das an diesem Samstag eine „Doppelschicht“ zu leisten hat. Denn wenn die DGL ihre Kämpfe gegen 18 Uhr beendet hat, startet die Veranstaltung der 2. Ringer-Bundesliga. Da will der KSV Witten seinen frisch erkämpften dritten Tabellenplatz gegen den Aufsteiger SC Frankonia Großostheim verteidigen – die Mannschaft, die am letzten Wochenende für einen Paukenschlag sorgte, als sie den „KSV-Angstgegner“ KSC Hösbach mit einem mehr als deutlichen 21:13 nach Hause schickte!

Gruppe A
1. Pantarei Luta-Livre (12:0 Punkte)
2. Taifun Luta-Livre (8:4)
3. Combat-Club-Cologne (4:8)
4.
Gladiators Mühlheim (0:12)

Gruppe B
1. Sparta Essen (8:0 Punkte)
2. Team Triangle (4:4)
3. Andyconda Team (4:4)
4. Ruhrpott Lutadores (4:4)
5.
Shira Jiu-Jitsu (0:8)



07.10.2012

 

Gailbach für geschlossene KSV-Mannschaftsleistung kein Stolperstein - 24:18-Erfolg für die Ruhrstadt-Ringer

 

Auch der TSV Gailbach konnte dem KSV Witten kein Bein stellen. Mit einer tollen Mannschaftsleistung bezwangen die zehn Akteure um Coach Fatih Sirin die Mainfranken mit 24:18.

 

Zu Beginn war KSV-Youngster Nikolai van Berkum (55 FR) gegen Kaderringer Dawid Wolny auf verlorenem Posten und unterlag in drei Runden entscheidend. Mirko Klein (120 GR) setzte sich dann gegen den 25 kg leichteren Peter Stadtmüller in drei souveränen Runden durch. Gegen den total passiv agierenden gastgebenden Oldie Cem Güvener konnte Akaki Kuntchulia (60 GR) keine großen Wertungen erzielen, kam aber mit unzähligen Einser-Wertungen doch zur technischen Überlegenheit für seine Farben.

 

Dennis Böddeker (96 FR) entwickelt sich immer mehr zum Freistil-Schreck. Gegen Gailbachs Rumänen Vlad-Bogdan Boeriu holte er zwei wichtige Runden für die Gästestaffel. In der fünften Runde gab er allerdings wenige Sekunden vor dem Ende noch eine Wertung ab und unterlag knapp mit 2:3. Im letzten Kampf vor der Pause zeigte Ibro Cakovic (66 FR) Frederik Linz in drei deutlichen Runden die Grenzen auf. Ein 13:7 war zur Pause auf dem Konto der Gäste verbucht.

 

Nach dieser stand Nico Brunner (84 GR) im Duell gegen Dimitri Streib. Wurde Nico noch im ersten Durchgang eine vermeintliche Beinarbeit abgepfiffen, so gelang ihm auch nach verlorener zweiter Runde noch ein famos herausgekämpfter 3:2-Sieg in den folgenden drei Runden. Alexander Storck (66 GR) stand gegen Gailbachs starken Tschechen Ondrey Ulip auf einem schweren Prüfstand. Der TSV-Ringer erwies sich als zu stark und besiegte Storck mit 3:0.

 

Allerdings nur ein kleiner Rückschritt für den KSV. Denn schon im folgenden Duell stellte Mesut Kayar (84 FR) mit einem flotten Schultersieg in Runde Eins die Weichen wieder auf Sieg. Jens Steffen bekam es im vorletzten Duell des Abends mit dem clever ringenden Sascha Büchner zu tun. Wie in der vergangenen Saison gab es auch hier nur einen Teilerfolg für den Wittener Athleten. Aber auch Steffen brachte zwei wichtige Runden mit (2:3). Der KSV stand endgültig als Sieger fest. Rabbia Khalil (74 GR) legte gegen Evgenij Titovski los wie die Feuerwehr und holte sich die ersten beiden Runden. Danach stellte sich der Gastgeber aber immer besser auf den Wittener ein und siegte am Ende doch noch mit 3:2.

 

Die nur 100 Zuschauer in der TSV-Sporthalle sahen packende und mitreißende Kämpfe mit tollen Aktionen auf beiden Seiten. Der KSV entführte aber am Ende die ersten Auswärtspunkte in dieser Saison. Mit 10:4 Punkten festigt man nun eine Position im oberen Tabellendrittel und kann am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Husemannhalle) gegen den SC Großostheim erneut beweisen, was für ein Klasse-Team in der Ruhrstadt beheimatet ist.

Stilart Gewicht Name Name Punkte Wertung Zeit
Freistil 55 Dawid Wolny Nikolai van Berkum 4:0 6:0 6:0 6:0 01:27
Gr.-röm. 60 Cem Güvener Akaki Kuntchulia 0:4 TÜ 0:4 0:6 0:4 05:33
Freistil 66A Frederik Linz Ibro Cakovic 0:4 TÜ 0:4 0:6 0:6 03:39
Gr.-röm. 66B Ondrey Ulip Alexander Storck 3:0 PS 2:0 1:0 1:0 06:00
Freistil 74A Sascha Büchner Jens Steffen 3:2 PS 0:1 2:0 1:0 1:1 1:0 10:15
Gr.-röm. 74B Evgenij Titovski Rabbia Khalil 3:2 PS 0:1 0:2 4:0 2:0 6:0 08:37
Freistil 84A Marcel Fröhlich Mesut Kayar 0:4 SS 0:3 00:52
Gr.-röm. 84B Dimitri Streib Nico Brunner 2:3 PS 2:0 1:0 0:3 0:1 0:1 10:00
Freistil 96 Vlad-Bogdan Boeriu Dennis Böddeker 3:2 PS 2:2 9:0 1:1 1:2 2:2 09:48
Gr.-röm. 120 Peter Stadtmüller Mirko Klein 0:3 PS 0:1 0:1 0:2 06:00

   

06.10.2012

 

2. Ringer-Bundesliga: KSV Witten reist zum TSV Gailbach nach Aschaffenburg - Hausherren kamen noch nicht recht in Fahrt

(06.10., 19.30 Uhr Sporthalle Glaserstraße, Aschaffenburg)

TSV Gailbach

 

Zugänge: Cem Güvener, Hamza Fallacara (beide KSC Niedernberg), Dawid Wolny, Alwin Scheiermann (eig. Jugend), Dimitri Streib (Rostock), Evgenij Titovski (AV Schaafheim), Ondrej Ulip (ASV Hof), Heiko Müller (reaktiviert)

 

Abgänge: Paul Illgen (RV Haibach), Ilhan Myumyunov (RWG Mömbris Königshofen), Sebastian Höglmeier, Sebastian Rüppel (beide SV Weingarten), Damian Patalong (Einigkeit Damm).

 

Kader: 55 kg (FR): Dawid Wolny (16), Tom Wünsch (19), (GR): Cem Güvener (40), 60 kg (FR/GR): Svetoslav Neychev (25), 66 kg (FR): Hamid Mohammadi (29), 60/66 kg (FR): Alwin Scheiermann (17), 66 kg (GR): Ondrej Ulip (26), Hamza Fallacara (25), 66/74 kg (FR): Frederik Linz (17), 74 kg (FR): Sascha Büchner (25), (GR): Evgenij Titovski (19), Florian Priebe (24), 84 kg (FR): Marcel Fröhlich (19), (GR): Dimitri Streib (21), Alexander Resch (20), 96 kg (FR): Jonas Trautmann (18), 96/120 kg (FR): Vlad Bogdan Boeriu (27), (GR): Peter Stadtmüller (22), Heiko Müller (36).

Keine guten Erinnerungen hat Zweitligist KSV Witten 07 an den TSV Gailbach, einen weiteren Verein aus der Ringer-Region Mainfranken. Denn im Vorjahr gab es gegen diesen Gegner gar nichts zu bestellen - in Aschaffenburg, wo der TSV seine Heimkämpfe austrägt, unterlagen die Wittener heftig-deftig mit 12:22, und auch beim Rückkampf in der Husemannhalle sah es beim 14:23 nicht viel besser aus.

 

Ob das in diesem Jahr anders wird? Zwar kam Gailbach noch nicht wirklich in Fahrt, doch schon im Vorjahr und auch diesmal hat sich der KSV-Gegner massiv verstärken können, auch mit Erstliga-erfahrenen Athleten. Da verwundert es schon, dass in dieser Saison erst ein Sieg – gegen Aufsteiger Großostheim – auf dem Konto des TSV verbucht werden konnte. Die letzten knappen Niederlagen gegen Hösbach und Seeheim mit 18 bzw. 16:19 zeigen indes auf, welche Qualität tatsächlich in der Mannschaft von Trainer Peter Fornoff steckt.

 

Stärkste und erfolgreichste Kräfte der KSV-Gastgeber waren in den letzten Begegnung die Ringer der mittleren Gewichtsklassen: bis 66 kg der Ungar Ondrey Ulip und bis 74 kg Sascha Büchner und Evgenij Titovski – wobei Ulip und Büchner bereits in der 1. Bundesliga in Hof aktiv waren. So lässt sich eine Vorhersage vor der heutigen Begegnung kaum treffen. Für das Trainer-Duo Fatih Sirin und Emre Yilmaz gibt es keine großen Variationsmöglichkeiten, so dass sie wahrscheinlich wieder die Aufstellung aus dem letzten Kampf gegen den AC Mülheim zurückgreifen werden.

06.10.2012

 

Beinahe ein schwarzer Freitag für die KSV-Reserve - Martin Tasev sichert Remis im letzten Kampf - RG Heros Dortmund / GM Siegen war sehr routiniert

 

Lange sah es am Freitagabend in der Wittener Ostermann-Halle nicht so aus, als könnte der KSV Witten 2 im Landesligakampf gegen die RG Heros / Siegen seine weiße Weste behalten. Am Ende waren die Ringer um das Betreuer-Trio Matthias Blum – Dietmar Appel – Wilfried Lutter froh, wenigstens noch einen Punkt gerettet zu haben.

 

Die ca. 150 Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, als die Ringer-Gemeinschaft des 10 fachen Deutschen Mannschaftsmeisters Heros Dortmund mit dem jungen Siegener Club „Goldene Matte“ nach vier Kämpfen schon mit 14:1 in Führung lag. Die jungen KSV-Ringer ließen sich von den durchweg routinierten Kämpfern der Gäste düpieren und konnten beim 1:4 von Aldin Dikezi lediglich einen Rundengewinn verzeichnen. Da die Wittener Schwergewichtler Markus Blum und Simeon Stankovich wegen Krankheit bzw. Urlaub ausfielen, wurde der halbschwere Christopher Faber in der 120 kg-Klasse aufgeboten; die 96 kg-Klasse gegen den starken Stanislaw Maier blieb auf Wittener Seite unbesetzt, die Punkte gingen somit kampflos an die RG. Faber musste dem Gewichtsunterschied Tribut zollen und verlor mit 0:3 Runden; Diyar Murat Dündar ging sehr kämpferisch zu Werke, lief aber immer wieder in die Konter seines routinierten Gegners und unterlag zu deutlich 0:3.

 

Da war es Yves-Heiko Gies vorbehalten, das Pausenergebnis für die Hausherren zu „schönen“: mit seinem Schultersieg sicherte er vier Punkte für das KSV-Konto, der Pausenstand von 5:14 war dennoch mehr als deutlich.

 

Wer gehofft hatte, dass die Wittener nach der Pause die große Aufholjagd starten würden, sah sich getäuscht. Denn Ebubekir Aksu ließ sich immer wieder auskontern – die Punkte gingen 3:0 an die Ringer-Gemeinschaft. Neuer Zwischenstand: 5:17.

 

Sven Lutter erhielt wegen Übergewichts seines Gegner die Punkte schon an der Waage, auch im Einlagekampf setzte er sich durch – „nur noch“ 9:17. Ergebnisverbesserung auch im nächsten Kampf, als Ufuk Canli Aufgabesieger gegen Michael Kanitz wurde (13:17).

 

Jetzt mussten die beiden jungen 74 kg-Kämpfer des KSV versuchen, die Entscheidung herbeizuführen. Es begann gut, denn Lukas Faber setzte sich nach hartem Kampf mit 3:0 durch. Damit lautete das Resultat vor der letzten Begegnung 16:17.

 

Martin Tasev hatte in Michael Zimmer einen mehr als undankbaren Gegner, der seine ganze Routine, aber auch Kampfkraft gegen das erst 15 jährige KSV-Talent in die Waagschale werfen konnte. Denn Zimmer gewann die ersten beiden Runden, lag damit schon 2:0 in Front. Gegen den jetzt müder werdenden Dortmunder aktivierte Tasev die letzten Reserven und gewann seinerseits die letzten drei der insgesamt fünf Runden – Ergebnis dieses Kampfes 3:2, Endergebnis damit 19:19.

 

Die RG Dortmund / Siegen, die im Mittelfeld der Landesliga-Tabelle angesiedelt ist, feierte das Remis wie einen Sieg. Die Wittener waren eher frustriert, freuten sich am Ende dann aber doch über wenigstens noch einen Punkt.

 

Es war also durchaus ein Spitzenkampf, der den Zuschauern in der Ostermann-Halle geboten wurde – viel Spannung inklusive. Ein umsichtiger Mattenleiter war Daniel Keim aus Bönen.


KSV Witten 07 II RG Heros Dortmund/ Siegen 19:19
55 Dikezi, Aldin (JN) Kandemir, Akin (ND) 1:4
  Runden: 9:3, 0:6, 3:10, 0:6 — Σ:(12:25), Δ:13
60 Dündar, Diyar-Murat (J) Gasimov, Farid (N) PS 0:3
  Runden: 0:1, 0:2, 0:1 — Σ:(0:4), Δ:4
66 A Gies, Yves-Heiko (J) Aytas, Hakan (J) SS 4:0
  Runden: 4:1, 5:0 — Σ:(9:1), Δ:8
66 B Lutter, Sven Boulakhrif, Adil (J) ÜG 4:0
  Runden: 7:0 — Σ:(7:0), Δ:7
74 A Faber, Lukas (J) Hochberg, Philipp PS 3:0
  Runden: 2:1, 2:0, 3:0 — Σ:(7:1), Δ:6
74 B Tasev, Martin (J) Zimmer, Michael PS 3:2
  Runden: 0:3, 0:3, 2:0, 1:0, 4:2 — Σ:(7:8), Δ:1
84 A Canli, Ufuk (ND) Kanitz, Michael AS 4:0
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
84 B Aksu, Ebubekir (JND) Engmann, Steffen PS 0:3
  Runden: 0:2, 0:3, 0:1 — Σ:(0:6), Δ:6
96 Maier, Stanislaw KL 0:4
  Runden: — Σ:(0:0), Δ:0
120 Faber, Christopher Zimmermann, Wladimir PS 0:3
  Runden: 0:3, 0:1, 0:2 — Σ:(0:6), Δ:6

04.10.2012

 

Ringen am Freitag (5.10.2012, 20.30 Uhr Ostermann-Halle): Ringer-Rekordmeister stellt sich bei der KSV-Reserve vor - Landesligakampf gegen RG Heros Dortmund ist etwas ganz besonderes

 

Einen ganz besonderen Kampf bestreiten die Ringer der 2. Mannschaft des KSV Witten 07 am Freitagabend (5.10., 20.30 Uhr) in der Wittener Ostermann-Halle. Denn es erscheint kein Geringerer als der Deutsche Rekord-Mannschaftsmeister Heros Dortmund, mit zehn Meisterschaften (gemeinsam mit dem inzwischen insolventen VfK Schifferstadt) noch immer an der Spitze im Deutschen Ringer-Bund (der KSV Witten hat sieben Titel – den letzten 1986 – und sieben Vizemeisterschaften – letztmals 1999 – gewonnen). Doch die großen Zeit der Ringer aus der Nachbarstadt ist schon einige Zeit vorbei – mit dem Aufstieg des KSV Witten in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhundert begann der Abstieg des ASV Heros, der sich 1976 aus der Bundesliga verabschiedete.

 

Inzwischen sind die Ringer aus der Nachbarstadt ziemlich weit unten angekommen, denn der ASV Heros Dortmund ging inzwischen eine Kampfgemeinschaft ein – mit dem vor einigen Jahren neu gegründeten Verein „Goldene Matte“ Siegen – und startet jetzt in der Landesliga. Gemeinsam mit der KSV-Reserve, die erst in diesem Jahr aufstieg.

 

Nur einen Sieg konnte die Ringergemeinschaft aus Dortmund und Siegen bislang in dieser Kampfzeit erzielen, gegen den Lokalkonkurrenten Kemminghausen. Dazu ein Remis gegen Hohenlimburg 2 – mit drei Zählern belegt der KSV-Gast derzeit nur Rang sechs der Tabelle.

 

Die stärksten Athleten der Mannschaft aus Dortmund und Siegen sind Alexander Pogorazdov (66 kg) und Stanislaw Meier (96 kg), die in dieser Saison noch unbesiegt sind. Der 55 kg-Ringer Akin Kandemir verlor erst einmal, ebenso Blagoj Trendov (84 kg). Zuletzt gab es für die RG eine relativ knappe 16:24-Niederlage bei den starken Ehrenfeldern in Köln. Das sollte eine Warnung für die KSV-Ringer sein, diesen Gegner zu unterschätzen! Denn auf dem Weg zu den wahrscheinlich richtungsweisenden Begegnungen gegen Rheinhausen und Gütersloh sollte es keinen Ausrutscher geben!

04.10.2012

 

Abermals Gold für Viviane Herda, Bronze für Martin Tasev

 

Wie regelmäßig in den vergangenen Jahren, nahm der KSV Witten 07 auch in diesem Jahr mit einigen seiner besten Jugendringerinnen und -ringer am internationalem Ringerturnier um den „Brandenburg-Cup“ in Frankfurt/Oder teil. Insgesamt kämpften am vergangenen Wochenende ca. 300 Ringerinnen und Ringer auf 5 Matten um Pokale und Medaillen. Wettkampfstätte die Brandenburghalle im Sportzentrum von Frankfurt/Oder. Für die männliche Jugend wurde das Turnier im gr.-röm. Stil ausgeschrieben, bei den jungen Damen im freien Stil.

 

Bereits zum vierten Male in Reihenfolge erklomm Viviane Herda in ihrer Altersklasse (weibliche Jugend) das obere Treppchen und wurde mit Gold bei einem internationalen Turnier dekoriert. Am Freitagabend, nach einer lagen Busfahrt, ging es noch auf die Waage, die bei Viviane 56 kg nicht überschreiten durfte. Nachdem dieser Gang erfolgreich war – wie auch bei den anderen Teilnehmern des KSV – konnte das Abendessen eingenommen werden.

 

Im ersten Kampf traf Viviane in einem Teilnehmerfeld von neun Kämpferinnen auf Franziska Gobel (AC Germania Artern), die sie klar in zwei Runden abfertigte (7:0 / 4:0). Die nächste Runde führte gegen Jessica Knauth vom Greifswalder RV; nach Gewinn des ersten Kampfabschnitts folgte in Runde zwei der Schultersieg. Anschließend musste Tabea Lawnitzak (SV Luftfahrt Berlin) die Überlegenheit von Viviane anerkennen, die sich mit zwei glatten Rundengewinnen durchsetzte (4:1, 6:2).

 

Im Finale traf sie dann auf eine Angstgegnerin, Michelle Dämmrich vom AC 1896 Werdau. Bislang hatte die Nachwuchsringerin des KSV noch nie gegen diese Gegnerin gewinnen können – dieses Mal drehte Viviane den Spies um. Mit einem Schultersieg in der zweiten Runde gewann sie auch diese Begegnung eindeutig (0:5/SS). Ihr Weg zum Gold war bei diesem Turnier nie ernsthaft gefährdet.

 

Einen guten dritten Platz belegte das KSV-Nachwuchstalent, Martin Tasev in der 69 kg Klasse. Eigentlich hätte er in der Reservemannschaft des KSV Witten kämpfen sollen, doch glücklicherweise sprang Mannschaftskamerad Emre Yilmaz ein.

 

In einem Teilnehmerfeld von elf Ringern siegte Martin in seinem ersten Kampf gegen Tom Liebig (RC Germ. Potsdam) äußerst knapp in zwei Kampfrunden mit jeweils 1:0 / 1:0 nach Punkten. Im Halbfinalkampf traf er auf Ruhullah Gürler vom KSV Riegelsberg, gegen den er unglücklich mit 0:7/3:6 nach Punkten verlor, denn in der zweiten Runde hatte er seinen Gegner am Rande einer Schulterniederlage. Seine taktische Einstellung ließ danach einmal mehr zu wünschen als er einen 3:3 Punktstand, der ihm zum Rundengewinn geführt hätte, nicht über die Zeit brachte.

 

Das kleine Finale um Platz drei führte ihn gegen den Russen Dimitry Evseychik aus Kaliningrad, den er bis dahin noch nie besiegt hatte. Diesmal hatte der junge Wittener das bessere Ende für sich und gewann in Runde zwei auf Schultern, nachdem er bereits Runde eins mit 6:0 für sich entschieden hatte. Damit diesmal Bronze für Martin Tasev.

 

Nick Jacobs, der in der 63 kg Klasse bei den Kadetten antrat, hatte es mit einem Teilnehmerfeld von 14 Kämpfern zu tun. Er begann mit einem Punktsieg gegen Dennis Guillo vom Magdeburger SV 90, den er mit 2:1 / 2:0 besiegte. Auch das Viertelfinale entschied er für sich, als er Lukas Fauth vom SV Preußen Berlin mit 3:1, 0:1, 2:0 nach Punkten besiegte. Das Halbfinale verlor Nick gegen Umar Maglaev (SV Berlin Buch) nach Punkten (0:3, 0:7) und auch im Kampf um Platz drei unterlag der KSV-Ringer gegen Marek Magdziak vom polnischen Verein Poznan mit nach Punkten (0:2, 0:2). Damit am Ende ein guter fünfter Rang für Nick Jacobs.

 

Diyar-Murat Dündar, der ebenfalls in der 63 kg Klasse kämpfte, schied bereits nach zwei vermeidbaren Schulterniederlagen vorzeitig aus. Sein Bruder Bathiyar Dündar, in der B-Jugend ringend, erreichte in der 50 kg Klasse mit einem Schultersieg und drei Schulterniederlagen einen 6. Rang.

 

Julian Zimmermann, der in der 76 kg Klasse ebenfalls bei den B-Jugend antrat, beendete seinen ersten Kampf gegen Tim Jahnke (AV Zella-Mehlis) nach drei Runden mit einer Punktniederlage. Auch den zweiten Kampf gegen Kevin Drehmann (KSV Pausa) verlor er mit nach Punkten. In der dritten Begegnung gegen Franz Thomas (RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder) gewann Julian in der dritten Runde per Schultersieg, was für den fünften Rang für Julian Zimmermann reichte.

 

Es war einmal mehr ein langes Sportwochenende für die jungen Athletinnen und Athleten vom KSV Witten - wie immer begleitet von Jugendtrainer Kurt Schroer. Erst am späten Sonntagabend war man wieder zurück in Witten.

04.10.2012

 

Ringen / Frauen-Weltmeisterschaften in Strathcona County (Kanada) - Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker) hat bei den Ringer-Welmeisterschaften der Frauen Bronze gewonnen

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent

 

Aufregung kurz vor dem Ende der Begegnung zwischen Jaqueline Schellin und der Patimat Bagomedova (Aserbaidschan): nach stürmischen Angriffen der DRB-Starterin soll Bagomedova die Kampffläche verlassen haben. Erst die von Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach geforderte Challenge (Videobeweis) brachte Klarheit, die Ringerin aus Aserbaidschan stand tatsächlich mit einem Fuß im Aus. Damit ging der Wertungspunkt zum 2:2 Ausgleich an Jaqueline Schellin, die durch diese zuletzt vergebene Wertung den Kampf um Bronze gewonnen hatte.

 

Jubelstürme in der deutschen Ecke, Jaqueline Schellin beendete damit die seit 2009 andauernde Durststrecke des Deutschen Ringer- Bundes bei Weltmeisterschaften. „Ich bin überglücklich, das ist ein wirklich wichtiger Erfolg für uns als DRB“, jubelte auch Präsident Manfred Werner, der das Geschehen in Kanada im Internet verfolgte.

 

Auf dem Weg ins kleine Finale bezwang Jaqueline Schellin zunächst Davaasuren Bayarmagnai (Mongolei) in 2:1 Runden, nachdem sie den ersten Durchgang verloren hatte. Gegen die spätere Vizeweltmeisterin Eri Tosaka (Japan) musste die Ringerin aus dem nordbadischen Mühlacker eine Schulterniederlage hinnehmen. Da die Japanerin das Finale erreichte, konnte Jaqueline Schellin in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen, wo sie Lenka Matejova (Slowakei) in 2:0 Runden bezwang und mit diesem Sieg ins kleine Finale um Bronze einzog.

 

Maria Selmaier (72 kg / KSC Motor Jena) bestritt in Kanada zwei WM-Kämpfe, zunächst behielt sie mit einem 2:0-Rundenerfolg über die Lokalmatadorin Stacy Anaka (Kanada) die Oberhand, musste dann jedoch eine Niederlage gegen Waselissa Marzaliyuk (Weißrussland) hinnehmen und beendete das WM-Turnier auf dem 8. Platz.

 

Auch Aline Focken (63 kg / KSV Krefeld) blieb in ihrem ersten Duell gegen Agoro Papavasileiou (Griechenland) in 2:1 Runden siegreich. Mit der Niederlage gegen die Chinesin Xi kam das Aus, dennoch platzierte sich Aline Focken mit Rang 9 ebenfalls noch unter den ‚Top-Ten‘ der Welt ihrer Gewichtsklasse.

03.10.2012

 

Husemannhalle bleibt KSV-Festung: vierter Sieg im vierten Kampf - Packende Kämpfe zwischen KSV Witten und SC „Siegfried“ Kleinostheim - Entscheidung zum 19:15-Sieg fällt im vorletzten Kampf

 

Die Husemannhalle bleibt in dieser Saison eine Festung für die Zweitliga-Ringer des KSV Witten 07. Auch den vierten Heimkampf konnten die Ringer um das „Aushilfs-Trainer-Team“ Fatih Sirin und Emre Yilmaz für sich entscheiden, diesmal gegen den SC Siegfried Kleinostheim – allerdings fiel die Entscheidung erst im vorletzen Kampf.

 

Am Feiertags-Nachmittag hatten sich etwa 350 Besucher eingefunden – und sie brauchten ihr Erscheinen nicht zu bereuen. Denn in zehn Kämpfen gab es zehn rassige Duelle, und erst Jens Steffen war es (einmal mehr) vorbehalten, den Sieg für seine Farben zu sichern. Die Stimmung auf der Matte übertrug sich auf die Ränge, die Zuschauer feierten und feuerten ihre Helden lautstark an.

 

Der Anfang ließ eigentlich noch nicht viel erhoffen: Runde eins gab KSV-Youngster Nikolai van Berkum (55 kg) glatt mit 0:8 ab – im zweiten Abschnitt führte er plötzlich 6:3. Die Hoffnung, dass er gegen den mehrfachen Jugendmeister Tobias Schröder vielleicht einen Punkt mitbringen könnte, zerschlug sich jedoch bald – der Kleinostheimer war im Bodenkampf zu stark und schulterte den Wittener Nachwuchsmann in der 3. Minute (0:4). Sehr routiniert agierte im folgenden Schwergewichtskampf Mirko Klein (120 kg). Als aktiverer Kämpfer wählte er in zwei Runden die Unterlagen, ließ keine Wertung von Tim Zewetzki zu und gewann jeweils durch den Zusatzpunkt mit 1:0. Im dritten Kampfabschnitt fasste der Wittener beherzt zu und schleuderte seinen Widerpart mit einer sehenswerten Aktion in die Bodenlage – 4:1 endete diese Runde, 3:0 Punkte dadurch für den KSV Witten (3:4)! Im letzten Jahr hatte Klein noch gegen den gleichen Gegner verloren.

 

Akaki Kuntchulia (60 kg) hat in diesem Jahr einen Riesenlauf. Auch der Pole Przemyslaw Witych konnte ihn nicht stoppen – schon nach Ablauf einer Minute war die Begegnung zugunsten des Wittener Publikumslieblings beendet, als er den Siegfried-Ringer beim 5:0-Punktestand auf die Schultern zwang (7:4). Mit einem Hochkaräter hatte es Dennis Böddeker in der 96 kg-Klasse zu tun. Er traf auf den amtierenden Männer- und Juniorenmeister dieser Klasse, Robin Ferdinand. Und der junge Greco-Spezialist in Reihen des KSV verkaufte sich wieder mehr als teuer. Mit 0:1 und 2:5 unterlag er zwar in den ersten Runden, kam anschließend aber mit 5:3 zum viel umjubelten Rundengewinn. Im vierten Abschnitt stand es kurz vor dem Ende 1:1 – Böddeker musste etwas riskieren und gab dabei die entscheidenden Wertungen zum 1:4 ab. Immerhin: ein nicht erwarteter Punktgewinn für die Heimmannschaft und ein toller kämpferischer Einsatz des jungen Witteners (8:7). In der letzten Begegnung vor der Pause zermürbte Ibro Cakovic (66 kg) in gewohnter Manier seinen Gegner Tim Heininger. 4:0, 2:1 und 6:0 lauteten die Rundenergebnisse zugunsten von Cakovic, der immer wieder an das gegnerische Bein kam und Punkt um Punkt sammelte – am Ende mit einer Differenz von elf Punkten, was gleichbedeutend mit vier Mannschaftszählern war. Der Pausenstand somit 12:7 für die Gastgeber.

 

Piotr Pankow (84 kg) eröffnete die zweite Halbzeit, er kam in dieser Saison erstmals in der Wittener Bundesligamannschaft zum Einsatz. Gegen den körperlich überlegenen Polen Kamil Witaszewski hielt er sich beachtlich, verlor die ersten Runden dennoch mit 0:1 und 0:5, ehe er mit seiner „Spezialwaffe“, dem Kopfhüftzug, fast einen Schultersieg erzwungen hätte. 3:1 ging diese Runde an Pankow, der anschließend nochmals knapp mit 0:1 verlor – beim 1:3 brachte auch er immerhin wieder einen wichtigen Punkt mit nach Hause (13:10). Alexander Storck und Jan Gündling (66 kg) – beide Akteure gaben sich keine Blöße. Sie verteidigten geschickt, ließen nichts zu, kamen aber letztlich auch nicht zu Wertungen. Lediglich „Hilfspunkte“ für die abgewehrten Bodenrunden wurden vergeben, und da hatte der Mann aus Kleinostheim mit 3:1 die Nase vor. Da jedoch keine aktive Wertung gefallen war, hieß das Ergebnis 1:0 für den Gast (13:11).

 

Eine konzentrierte Leistung lieferte Mesut Kayar (84 kg) ab. Gegen Tobias Jung punktete er sicher, verteidigte die erzielten Wertungen geschickt und kam am Ende zum sicheren 1:0, 1:0 und 3:0 – weitere drei Zähler für die KSV-Staffel (16:11). Jetzt mussten die abschließenden 74 kg-Kämpfer die Entscheidung herbei führen. Dem ersten, Freistil-Ass Jens Steffen, gelang dies dann schon eindrucksvoll. Gegen den starken Kubilay Cakici, Sohn des früheren KSV-Ringers Cengiz, hielt er seine Konzentration extrem hoch und gewann drei Runden mit einer taktischen Meisterleistung. 3:2, 2:0 und 4:0 hieß es am Ende für Steffen – die Halle tobte, „standing ovation“ für den Matchwinner des KSV Witten. Beim 19:11 stand die Entscheidung zugunsten der starken Hausherren! Da fiel auch die abschließende Schulterniederlage von Rabbia Khalil gegen den bärenstarken polnischen Klassemann Michael Krol nicht mehr ins Gewicht: 0:2 ging die erste Runde an den Gästeringer, der im zweiten Abschnitt bei 4:0 Zählern zum Schultersieg kam. Damit stand das Endergebnis von 19:15 fest – eine Klasseleistung des KSV Witten, der damit bei 8:4 Punkten den Anschluss an die Tabellenspitze hält.

 

Am Samstag reist der KSV zum TSV Gailbach nach Aschaffenburg, die KSV-Reserve empfängt bereits am Freitag (5.10., 20.30 Uhr, Ostermann-Halle) die RG Heros Dortmund / GM Siegen.

01.10.12

2. Ringer-Bundesliga:

Woche der Wahrheit für den KSV Witten 07

Mittwoch (3.10., 15.00 Uhr, Husemannhalle) gegen SC „Siegfried" Kleinostheim

Dann geht's zum TSV Gailbach



SC Siegfried Kleinostheim

Zugänge:
Robin Ferdinand (ASV Mainz 88) Tim Heininger (RWG Mömbris-Königshofen) Tobias Müller (KSC Hösbach) Giorgi Gvenetadze (ASV Mainz 88).

 

Abgänge:
Alexander Jakuschew (Ketsch) Kamil Witaszweski (unbekannt) Przemyslaw Malinowski (unbekannt)

 

Kader:
55 kg: Giorgi Gvenetadze (28/GR/FR), 60 kg: Tobias Schröder (18/GR/FR), 66 kg: Jan Gündling (26/GR), Tim Heininger (19/FR), Patrick Daniel (18/GR), 74 kg: Kubilay Cakici (19/FR), Vladimir Kunz (38/FR), Marcin Panasiuk (34/GR), Florian Groß (25/FR/GR), 84 kg: Tobias Jung (26/FR), Tobias Müller (24/FR), Michal Krol (26/GR), Christian Groß (23/GR), 96 /120 kg: Robin Ferdinand (19/FR/GR), Alexander Hofbeck (33/FR/GR), 120 kg: Tim Zewetzki (31/FR/GR).

„Woche der Wahrheit" für den Ringer-Zweitligisten KSV Witten 07: nach dem Heimkampf am letzten Samstag gegen Aufsteiger AC Köln-Mülheim (26:12) steht am „Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober gegen Kleinostheim wiederum eine Begegnung auf heimischer Matte auf dem Programm. Und am Samstag darauf geht's dann schon weiter in die nächste Runde, dann reisen die Wittener zum TSV Gailbach nach Aschaffenburg.

 

Aber zunächst ist ein weiterer Club aus Mainfranken, der Region zwischen Bayern und Hessen, der SC „Siegfried" Kleinostheim, zu Gast in der Wittener Husemannhalle. Im Vorjahr konnte der KSV mit 18:15 und 21:18 zwei Erfolge gegen diesen Gegner verbuchen. Das will aber überhaupt nichts besagen, denn die Gäste legten bei den Neuzugängen in diesem Jahr mächtig zu. Herausragend dabei der Deutsche Meister Robin Ferdinand (96 kg), ein „Rohdiamant", der sowohl bei der Junioren-WM als auch beim Olympia-Qualifikationsturnier in Sofia mit fünften Rängen überzeugte und in der Zukunftsplanung von Bundestrainer Alexander Leipold eine ganz wichtige Rolle spielt. Für Dennis Böddeker, den jungen Greco-Spezialisten auf Seiten des KSV, steht im eher ungeliebten Freistil also eine weitere „Mammut-Aufgabe" bevor!

 

Natürlich können die „Siegfrieds" nicht auf diesen einen Ringer reduziert werden: auch die jungen Tobias Schröder (60 kg), Tim Heininger (66 kg) und Kubilay Cakici (74 kg) haben ihre Ligatauglichkeit mehr als unter Beweis gestellt und fleißig Punkte für ihr Team gesammelt. Jan Gündling (66 kg), Tobias Jung und Michael Krol (84 kg) sind dagegen schon routiniert und bringen seit Jahren ihre Leistung für die Gästestaffel.

 

Wenn gleich Kleinostheim in dieser Saison erst zwei Zähler sammeln konnte, sagt das wenig aus über die Leistungsfähigkeit der Mannschaft. Denn die meisten Begegnungen gingen knapp aus – exemplarisch ist das 19:23 gegen den Liga-Favoriten TV Walheim. So dürfte sicher sein, dass am Feiertag - zur Kaffee-Zeit -wieder eine packende Ringer-Partie in der Husemannhalle zu sehen sein wird. Brisante Einzel-Begegnungen kündigen sich an – so von Akaki Kuntchulia, der eine sensationelle Saison kämpft, gegen den jungen Tobi Schröder; von Jens Steffen gegen Kubilay Cakici, den Sohn des ehemaligen KSV-Kämpfers Cengiz Cakici; oder auch, wenn Alex Storck auf Jens Gündling trifft – schon im Vorjahr eine „ganz enge Kiste". Vorentscheidend werden auch die Kämpfe der 84 kg-Klasse sein, wo Nico Brunner, der „Newcomer" der Saison, mit dem starken Michael Krol konfrontiert wird, und wo voraussichtlich Mesut Kayar – in der Vorwoche chancenlos gegen den Tschetschenen Hambert Durdisches vom AC Mülheim – wieder auf Tobias Jung treffen und mit einem Sieg die Niederlage vergessen lassen machen kann.

 

Ganz wichtig werden wieder die Auftaktbegegnungen der 55- und 120 kg-Klassen sein, wo der junge Nikolai van Berkum (55 kg) auf sein erstes Erfolgserlebnis wartet, und von Routinier Mirko Klein, der in diesem Jahr einen deutlich besseren Auftritt hat als in der Vorsaison – wahrscheinlich gegen Zewetzki, gegen den er im Vorjahr noch unterlag.

 

Kampfrichter ist Juri Schmatow, ein ehemaliger Bundesligaringer, aus Köllerbach im Saarland.

 

Und bereits am Freitag, 5.10.2012, wird dann die KSV-Reserve in der Ostermann-Halle gegen die RG Heros Dortmund / Goldene Matte Siegen antreten (20.30 Uhr).



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