Aktuelles - August 2013

31.08.2013

 

KSV-Reserve mit optimalem Start in der Verbandsliga - 25:14-Erfolg beim KSV Kirchlinde

 

Der zweite Anzug sitzt beim KSV Witten! Das stellten die 10 jungen Athleten um die verantwortlichen Betreuer Wilfried Lutter und Dietmar Appel am Samstagabend beim Saisonauftakt der NRW-Verbandsliga eindrucksvoll unter Beweis. Hier und da kann mit Sicherheit noch ein wenig Feinjustierung betrieben werden, aber im Gesamtpaket bekamen die Ringkampf-Fans sehr attraktiven Sport in der Sporthalle an der Junfgerntalstr. in DO-Kirchlinde zu sehen.

 

Zum Start setzte es allerdings erst noch einen Dämpfer. Bahtiyar Dündar (55 F) konnte gegen seinen Kontrahenten wenig ausrichten und wurde technisch unterlegen in die Gäste-Ecke zurückbeordert (4:0). Christopher Faber (120 G) sammelte dann die ersten Punkte der Saison für den KSV. Technisch überlegen brachte er die Gäste ins Rennen (4:4). Denis Rerich (60 G) liess ebenso wenig anbrennen (TÜ, 4:8) wie Ufuk Canli (96 F), der den ersten Schultersieg des Abends präsentierte (4:12). KSV-Neuzugang Tufan Taskiran (66 F) zeigte in seinem Debüt sehr gute Ansätze, aber hier und da auch noch einige Unachtsamkeiten. In einem spannenden Kampf unterlag er am Ende mit 2:1 (6:13 zur Pause).

 

Martin Tasev (84 G) passt der 84-kg-Anzug nicht wirklich. Gegen den körperlich viel stärkeren und auch routinierteren Gastgeber bekam er einige spektakuläre Grifftechniken zu spüren und landete am Ende auf Schultern (10:13). Der nächste KSV-Neuling, Fahim Nasari (66 G) schraubte aber dann mit einem Schultersieg das Punktekonto direkt wieder in die Höhe (10:17). Ebubekir Aksu liess direkt einen Schultersieg folgen und machte somit den ersten Sieg in der Verbandsliga fix. (10:21). In den ausstehenden beiden Kämpfen der 74-kg-Klasse gab Lukas Faber (F) technisch unterlegen mit wenig Konzentration und Cleverness ab (14:21) ehe Nick Jacobs (G) nach nur 1:24 Min. den letzten Kampf des Abends vorzeitig mit einem Schultersieg abschloss (14:25).

  KSV Kirchlinde 1926 KSV Witten 07 II 14:25
55 Wittke, Pascal (J) Dündar, Bahtiyar (J) 4:0
    Technische Punkte: 11:0
60 Friedhoff, Timo (J) Rerich, Denis (J) 0:4
    Technische Punkte: 0:13
66 A Sakalli, Senol (ND) Taskiran, Tufan PS 2:1
    Technische Punkte: 4:4
66 B Turowski, Steffen Nasari, Fahim (JN) SS 0:4
    Technische Punkte: 0:8
74 A Stolzewski, Sven Faber, Lukas (J) 4:0
    Technische Punkte: 16:4
74 B Behrend, Marcel Jacobs, Nick (J) SS 0:4
    Technische Punkte: 2:9
84 A Hylla, Pascal Aksu, Ebubekir (ND) SS 0:4
    Technische Punkte: 0:4
84 B Coskuneren, Sezgin Tasev, Martin (J) SS 4:0
    Technische Punkte: 10:0
96 Schlicht, Sebastian Canli, Ufuk (ND) SS 0:4
    Technische Punkte: 0:8
120 Webster, Ethan Louis Faber, Christopher 0:4
    Technische Punkte: 0:11

29.08.2013

 

KSV-Reserve startet in Kirchlinde - Oben mitmischen ist das Ziel

 

Am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Jungferntal, DO-Kirchlinde) startet die KSV-Reserve als Aufsteiger in die Verbandsliga-Saison 2013. Beim seit 2006 in dieser Liga etablierten KSV Kirchlinde rechnen sich die Betreuer Dietmar Appel und Wilfried Lutter allerdings direkt Siegchancen aus. Der Kader ist auch in diesem Jahr beim KSV gefüllt mit vielen jungen Talenten und einigen alten Hasen. Dazu dürften hier und da auch Athleten aus der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen - sei es, um fit zu werden oder zu bleiben.

 

Ebenso ist der Kader der Gastgeber aufgestellt. Seit Jahren sind die Ringer aus dem Dortmunder Westen mit jungen Talenten und einigen Routiniers ausgestattet. Im Vorprogramm steht übrigens die Begegnung zwischen der Kirchlinder Reserve und Germania Altenessen (17.30 Uhr).

27.08.2013

 

Zusammenfassung der Kadetten-WM in Zrenjanin (SRB)

von Jörg Richter, DRB

 

Zrenjanin – Eine heiße Woche liegt hinter den deutschen Jugendringern, die bei den Weltmeisterschaften in Zrenjanin (Serbien) eine Goldmedaille, einmal Silber-, zweimal Bronze-, aber auch zwei Fünfte Ränge erkämpft haben. Regeländerungen gab es zuletzt am Fließband, auch bei den Titelkämpfen in Zrenjanin mussten sich die Aktiven und Trainer auf Änderungen einstellen, die allerdings nur den griechisch-römischen Bereich betrafen, wo nun der Verwarnungspunkt für passive Kampfesweise gegeben wird, ohne dass sich der aktivere Ringer aussuchen darf, ob es im Stand- oder im Bodenkampf weiter geht.

 

Doch insgesamt hat sich im griechisch-römischen Stil durch das neue Regelwerk vieles zum Guten gewendet. Die Athleten zeigen, dass sie auch attraktive Techniken anwenden können - kaum ein Duell, bei dem weniger als 10 Wertungspunkte fielen. Das war vor allem bei Etienne Kinsinger (58 kg/KV Riegelsberg) der Fall, der taktisch klug im Standkampf agierte und seine Kontrahenten damit immer wieder gut unter Druck setzte. „Das hat er richtig abgezockt gemacht“, so Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann, dessen Schützling keinen einzigen Punkt im Turnierverlauf abgab, aber auch selbst weniger Wertungen erzielte, als es im Gesamtdurchschnitt dieses WM-Turnieres in dieser Stilart der Fall war. Mit dem Weltmeistertitel sorgte Kinsinger gleich am ersten Kampftag für einen Paukenschlag. Und Julian Neumaier (76 kg/KSV Hofstetten) setzte gleich nach, scheiterte am zweiten Tag jedoch im Kampf um Bronze. Der starke Auftritt der Kadetten dürfte Trainer Bullmann für die "Nullnummer" seiner Junioren vor einer Woche bei den Weltmeisterschaften in Sofia (Bulgarien) entschädigt haben.

 

Aus dem Jubeln gar nicht herausgekommen ist Nachwuchs-Bundestrainer Rainer Kamm, dessen junge Damen gleich drei Medaillen gewannen. Weniger mit schönen Techniken, dafür mit umso mehr Kampfgeist kämpfte sich Nicole Amann (65 kg/SC Anger) bis ins Finale, wo sie am Ende gegen Masako Furuichi (Japan) unterlag, jedoch mit WM-Silber den größten Triumph ihrer noch jungen, sportlichen Laufbahn schaffte. Ganz nah dran am Finale war Francy Rädelt (70 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), die im Halbfinale ebenfalls gegen eine der starken Japanerinnen unterlag, doch dieses Duell wurde begleitet von einem ‚wenn- und aber‘, seitens der deutschen Trainerbank; „…wenn Francy Rädelt bei ihrer Zangentechnik in Runde zwei besser zugepackt hätte, oder wenn sie noch einen Beinangriff gestartet hätte…“, so der Tenor des Gespann’s Kamm/Kothe – dann wäre wohl auch das Finale drin gewesen. Mit einer furiosen Leistung beendete die Ringerin aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) den Kampf um Platz drei nach nicht einmal einer Minute Kampfzeit und am Ende überwogen die Freudentränen über Bronze.

 

Wie eine Ringerin sieht sie nicht aus, fast unscheinbar und etwas schüchtern kommt die hübsche Luisa Springmann (49 kg/SV Triberg) daher. Doch auf der Ringermatte ist es vorbei mit der Zurückhaltung, da packt sie ordentlich zu. Im Kampf um Bronze war das genau 15 Sekunden vor dem Kampfende, als sie mit dem entscheidenden Angriff zwei Punkte- und damit den Sieg- und die Bronzemedaille erkämpfte. Luisa Springmann konnte es selbst kaum fassen, nach den Freudentränen strahlte sie mit den Scheinwerfern um die Wette, die auf das Siegerpodium gerichtet waren. Und auch Rainer Kamm wischte sich so manche Freudenträne aus dem Augenwinkel, seine Mädels haben gezeigt, dass sie im Konzert der großen mitspielen können, auch jene, die es nicht auf das Podium geschafft haben, „… großartig gekämpft haben sie alle“.

 

Die letzten beiden Kampftage gehörten den Freistilringern. Die zunächst unglücklich ins Turnier starteten. Hoffnungsträger Erik Thiele (85 kg/KFC Leipzig) sah sich mit den stärksten Athleten in eine Gruppe gelost, die der Kadettenbereich in diesem Limit zu bieten hat. Auch machte sich die lange und harte Saison bemerkbar und schließlich muss der junge Leipziger inzwischen auch ordentlich Kilo’s für das Limit bis 85 kg reduzieren. Sein ‚Soll‘ hat Erik Thiele mit den beiden Bronzemedaillen bei der Kadetten-EM sowie den kontinentalen Titelkämpfen der älteren Junioren in diesem Jahr ohnehin weit übererfüllt. In Zrenjanin erschien Thiele ausgepowert, unterlag zunächst dem starken Russen Abdulrashid Sadulaev, der später auch Weltmeister wurde, sowie in der Hoffnungsrunde gegen den Inder Parveen.

 

Am letzten Wettkampftag klopfte Johann Steinforth (76 kg/KFC Leipzig) noch einmal lautstark an die Tür zu den Medaillenrängen, scheiterte dann jedoch am starken Südafrikaner Linus van Rensburg im Kampf um Bronze. „Schade, er hätte es auf das Siegerpodium schaffen können“, ärgerte sich der Bundestrainer, der wie im Vorjahr mit einem 5. Rang nach Hause zurückkehren muss. Doch sah er die Turnierleistungen von Steinforth, aber auch von Benjamin Opitz (69 kg/RV Thalheim) als Meilenstein auf dem weiteren sportlichen Weg.

 

„Insgesamt bin ich zufrieden, alle haben ordentlich gekämpft“, so Scheibe, der damit seinen Kollegen Maik Bullmann (griechisch-römischer Stil) und Rainer Kamm (weiblicher Nachwuchsbereich) aus dem Herzen spricht, die sich über ihre Athleten genauso äußerten. Nun geht der Blick auf die Entscheidung der IOC-Mitglieder bei deren Vollversammlung am 8.9. in Buenos Aires, wenn über den Verbleib des Ringkampfsportes im olympischen Programm entschieden wird - und darüber hinaus auf die Weltmeisterschaften der Männer und Frauen in Budapest, die am 16.9. angepfiffen werden.

25.08.2013

 

„Gemeinsam ringen für Yvonne“ ein Erfolg auf ganzer Linie – Über 700 Typisierer und viel Action in den Hallen des KSV Witten

 

Über mehrere Wochen groß angekündigt und bis in das kleinste Detail hinein geplant war der gestrige Tag unter dem Motto „Gemeinsam ringen für Yvonne“. Seit Donnerstag arbeiteten die KSV-Helfer intensiv am Umbau der Mannesmann- bzw. Ostermann-Halle – und das mit vollem Erfolg. Wo sonst die Kampf- und Breitensportabteilungen des KSV schwitzen und trainieren ging es ab 12 Uhr voll zur Sache. Tische mit zahlreichen Helfern zur Personalerfassung und zur anschließenden fachmännischen Blutabnahme waren voll besetzt und die Typisierwilligen strömten nur so Richtung Mannesmann-Halle. Teilweise waren alle Plätze dermaßen überfüllt, dass erst noch eine kleine Wartezeit unter dem KSV-Vorzelt in Kauf genommen werden musste.

 

Nur ein paar Meter weiter ging es in der Ostermann-Halle ebenfalls ab 12 Uhr rund. Die Kampfsport-Abteilungen des KSV präsentierten ihre Sportart den auch hier inzwischen zahlreiche erschienenen Gästen. Tae Kwon-Do, Kick-Boxen und Aikido standen dort auf dem Programm, gefolgt von einem kleinen Einlage-Ringkampf zwischen KSV-Heimkehrer Mirko Englich und dem KSV-Neuzugang und frischgebackenen Junioren WM-Dritten Wladimir Remel.

 

Während dann das KSV-Team komplett in die Mannesmann-Halle wanderte, um sich natürlich auch vor Ort typisieren zu lassen, tobten sich draußen Jung und Alt gleichermaßen aus. „Jung“ an der Hüpfburg und dem eingerichteten Kinderspielparcours – „Alt“ am Grillstand und dem Getränkewagen.

 

Ab 14 Uhr konnte Moderator Thomas Eigenbrodt dann in gewohnt souveräner und abwechslungsreicher Manier das KSV-Team der Saison 2013 begrüßen. Darunter auch div. Heimkehrer wie die Eisenkrein-Brüder und Mirko Englich sowie die Neuzugänge Michal Krol und Wladimir Remel. Im Blitzlichtgewitter standen die Akteure bereitwillig zum Fotoshooting parat.

 

Als dann nach kurzer Verschnaufpause das neue Regelwerk von Kampfrichter Detlef Ewert präsentiert wurde, stieg so langsam das Ringkampffieber bei allen Beteiligten. Es folgte die erste von drei freundschaftlichen Begegnungen unter der Leitung von Detlef Ewert, Maria Winke und Arslan Kulakac. Der KSV Witten traf auf die Gastringer vom KSK Klaus, die kurzfristig mit Akteuren der KG Dewangen/Fachsenfeld eine Wettkampfgemeinschaft bildeten. Die KSV-Athleten gaben sich hier aber keine Blöße und zeigten den Gästen, die zurzeit wieder ein Trainingslager in Witten beziehen, schon einmal die hohe deutsche Zweitliga-Luft (26:11). Nach dem Kampf der Westfalenauswahl gegen die KG Klaus/Dewangen (22:17 für die KG Klaus/Dewangen) kam es zum großen Showdown zwischen dem KSV und den zusammengewürfelten Nachbarn bestehend aus Ringern der RG Annen/Dortmund und dem KSV Hohenlimburg, der in dieser Saison zusammen mit dem KSV Witten die NRW-Farben in der 2. Bundesliga vertritt.

 

Auch hier ließ der KSV wenig anbrennen und siegte am Ende mit 30:8. Allerdings dürfte Coach Fatih Sirin noch das ein oder andere im technischen und taktischen Bereich aufgefallen sein, dass es bis zum Saisonstart noch zu verfeinern gilt.

 

Geehrt wurde dann noch der "Millionär" Laurin Engelmann - er hatte ein glückliches Händchen bewiesen und sah bei seinem Besuch auf der Homepage die 1.000.000 im Counter. Dafür gab es ein hochwertiges Fan-Paket bestehend aus Trainingsanzug, Shirt, Dauerkarte und einem 100-Jahrbuch des KSV. Die nächsten Glückwünsche gingen an KSV-Neuzugang Wladimir Remel. Er wurde von Detlef Englich und Oliver Oelrich für seinen hervorragenden 3. Platz bei der Junioren-WM im bulgarischen Sofia ausgezeichnet.

 

Inzwischen hatte auch die Typisierungsaktion knapp 100 Meter weiter ihr Ende erreicht. Von dort erreichte die frohe Kunde über 725 Typisierungen die Ringkampffans. Hatte man zwar im Vorfeld auf 1000 Typisierungen gehofft, so war es angesichts der zwischendurch aus den Nähten zu platzen drohenden Mannesmann-Halle ein riesiger Erfolg. Auch eine erste Auswertung der aufgestellten Spendenboxen konnte nur ein breites Strahlen über die Gesichter aller Verantwortlichen zaubern. Es geisterte da bereits ein Betrag in höherem vierstelligen umfang durch den Raum.

 

Gegen Spenden konnten noch tolle Wertgegenstände erworben werden und spontan rief dann Mirko Englich noch dazu auf, zwei seiner Nationalmannschafts-Trikots sowie ein DRB-Shirt bei einer amerikanischen Versteigerung zu erkämpfen. Auch hier konnte nochmals ein toller Betrag in der Spendenbox gesammelt werden.

 

Bleibt als Resümee festzuhalten, dass der KSV wieder einmal dank seiner bestens organisierten Helfer eine solche Mammut-Veranstaltung fast komplett reibungslos über die Bühne bringen konnte und sich am Ende alle Beteiligten sicher sind, dass dies eine absolut tolle Sache war. Bleibt nur zu hoffen, dass nun unter den vielen Typisierten auch potentielle Stammzellenspender zu finden sind.

21.08.2013

 

Sportlich denken – Leben schenken - Mirko Englich bittet: "Lasst Euch für Yvonne typisieren!" - Aktion am Samstag (24.8.) beim KSV Witten

 

Mirko Englich ist ein Wittener Ringer. Einer der erfolgreichsten: bei den olympischen Spielen 2008 in Peking gewann er die Silbermedaille in der 96 kg-Klasse, griechisch-römischer Stil. Und 10 facher Deutscher Meister der Männer ist er auch. Die meisten Titel hat er für seinen Stammverein KSV Witten 07 „errungen“ – im wahrsten Sinne des Wortes. 2009 zog sich der KSV aus der Bundesliga zurück, Mirko Englich veränderte sich sportlich und beruflich nach Brandenburg. In Frankfurt/Oder lebte und trainierte er unter besten Bedingungen, für den 1. Luckenwalder SC kämpfte er weiter in der 1. Bundesliga.

 

Die Brandenburger Zeit ist für Mirko Englich beendet. Vor zwei Monaten zog er mit seiner Familie zurück nach Witten, arbeitet in Dortmund bei der Berufs-Feuerwehr und kämpft wieder für den KSV. Jetzt in der 2. Bundesliga, in die der Verein nach einer kurzen „Verschnaufpause“ in der Oberliga NRW schon 2011 aufstieg. Er wird auch am Samstag dabei sein, wenn der KSV das Wittener Bundesliga-Team 2013 vorstellt – inklusive der „Neuzugänge“ (ab 14 Uhr in der Ostermann-Halle). Und danach wird er wohl auch auf der Matte stehen, wenn ab 16 Uhr ein freundschaftliches Ringer-Turnier ausgetragen wird.

 

Ein gutes Paket, das die Wittener Ringer da für die Saison schnüren konnten – neben Routinier Englich gehört u.a. auch der frisch gebackene Bronzemedaillengewinner der Junioren-Weltmeisterschaft vom vergangenen Wochenende, Wladimir Remel, dazu. So ist sich die Konkurrenz der 2. Bundesliga Mitte denn auch ziemlich einig, wenn es um den Favoriten der kommenden Liga-Saison geht: der KSV Witten wird von allen Vereinen genannt!

 

Aber Mirko kämpft nicht nur auf der Matte – auch für die Typisierungsaktion seines Vereins und der Deutschen Knochenmark Spenderdatei DKMS setzt er sich ein: gemeinsam mit Prof. Dietrich Grönemeyer und Mark Warnecke ist er einer der „Schirmherren“ der Aktion. Selbst hat er sich vor einigen Jahren typisieren lassen – jetzt appelliert er an die Menschen aus Witten und Umgebung, es ihm gleichzutun:

 

„In den vielen Jahren meiner Sportler-Laufbahn habe ich immer wieder erfahren, wie wichtig es ist, füreinander einzustehen. Nicht nur mit Worten. Nicht nur mit gut gemeinten Ratschlägen. Wenn einer stürzt, braucht er die helfende Hand. Um für Yvonne den überlebensnotwendigen „genetischen Zwilling“ zu finden, bitte ich Sie, dem Aufruf zu folgen und an der Typisierungsaktion teilzunehmen. Sie tragen das Gegenmittel in sich. Gehen Sie nicht einfach damit spazieren. Für jeden Einzelnen von uns bedeuten 5 ml Blut sehr wenig. Für Yvonne ist es eine Frage des Überlebens.“

 

Der 2. KSV-Vorsitzende Thomas Altstadt, Hauptorganisator des KSV bei der Typisierungsaktion, möchte in diesem Zusammenhang ein Missverständnis ausräumen: „Die Teilnahme an der Typisierung ist natürlich kostenlos! Wer will, darf auch Geld spenden – es ist aber kein Muss!“ Bei der Analyse entstehen zwar nicht unerhebliche Kosten – die benötigten Gelder wollen DKMS und KSV aber u.a. durch besondere Aktivitäten beschaffen. Wie z.B. den Spendenlauf des SSV am vergangenen Mittwoch oder die Saisoneröffnungsparty des KSV – auch hier geht der Erlös an die DKMS. Oder eine Aktion des Schuhhauses Stinnshoff, die für den 7. September geplant ist. Darüber hinaus haben sich einige Firmen, Institutionen und Privatpersonen bereits spendabel gezeigt.

19.08.2013

 

Auch Olympioniken brauchen mal Hilfe - Ringer-Umzug bei Fam. Rost

 

Ringer sind eine große Familie und halten zusammen - Besser liesse sich das Ereignis vom letzten Wochenende kaum beschreiben.

 

Klaus Rost ist am vergangenen Wochenende zusammen mit seiner Gattin in die neuen vier Wände gezogen. Auch hier hat die KSV-Familie wieder ganze Arbeit geleistet. Tatkräftige Unterstützung bekam der Silbermedaillengewinner von Tokyp beim Be- und Entladen der Wohnungseinrichtung.

 

Großes Lob und Danke schön auch an dieser Stelle den Helfern und alles Gute dem Ehepaar Rost in der neuen Unterkunft.

v. L.: Frank Weniger, Klaus Rost, Helnut Bergel, Helmut Schwarz, Thomas Eigenbrodt, Attila Bayrak, Michael Kuhn

18.08.2013

 

Wladimir Remel holt Bronze bei der Junioren-WM in Sofia

 

Der KSV-Ringer Wladimir Remel startete heute – 18.8. – bei der Junioren-Weltmeisterschaft im bulgarischen Sofia. In seiner Kategorie, der 84 kg-Klasse, Freistil, gingen 24 Ringer an den Start. In der Qualifikationsrunde traf Remel auf den Chinesen Tudibaike. Der Kampf ging schon in Runde eins an den DRB-Ringer, der sich mit 7:0 Punkten durchsetze und dabei mit einer „großen Wertung“ gleich fünf Punkte erzielte. Das Achtelfinale führte ihn gegen Abraham Bernstein (Israel). Der erwies sich als zu schwer – 0:7 lautete das Resultat nach zwei Durchgängen für den Israeli. Bernstein setzte sich in der Folge auch gegen den Ägypter Mostafa und den Iraner Karimimachiani durch und erreichte damit das Finale, das ihn gegen den Russen Valiev führt.

Das hieß für den KSV-Ringer, dass er über die Hoffnungsrunde wieder im Rennen war: dort musste er nun gegen den Ägypter antreten. Diesen Kampf gewann Wladimir mit 3:1 und 5:0. Somit stand er im Kampf um Bronze gegen den Iraner auf der Matte. Dieser wurde allerdings bereits schon vorher disqualifiziert, nachdem er seinen Kampf im Halbfinale gegen des israeli nicht angetreten hatte.

 

Somit kam Wladimir kampflos zu Bronze. Ein toller Erfolg für den jungen Neu-Wittener. Die KSV-Familie gratuliert auf diesem Wege recht herzlich zum Edelmetall.

18.08.2013

 

„Großkampftag“ am Samstag (24.8.) beim KSV Witten: Saisoneröffnung in der Ostermann-Halle - Stammzellen-Typisierung in der Mannesmann-Halle

 

Am 14. September startet der KSV Witten 07 in seine dritte Zweitliga-Saison, dann wird sich der Saar-Vertreter ASV Hüttigweiler in der traditionsreichen Husemannhalle vor stellen. Die Vorbereitungen für die Wettkampf-Saison laufen auf vollen Touren – dazu zählt auch die Saisoneröffnungsparty, die am kommenden Samstag (24.8.) in der Ostermann-Halle steigt. Da gibt es ab 12 Uhr ein munteres Programm, in dem sich die Kampfsportgruppen des Vereins präsentieren: Kick-Boxen, Tae Kwon Do, Kenjutsu und Aikido gehören neben Ringen zum Kampfsport-Angebot des KSV Witten.

 

Gegen 14 Uhr wird die Bundesligamannschaft 2013 vorgestellt: drei Rückkehrer und drei starke Ergänzungen vermeldet der siebenfache Mannschaftsmeister von der Ruhr. Die Gebrüder Andreas und Arthur Eisenkrein (zuletzt KSV Krefeld), die zur nationalen Nachwuchs-Elite zählen, und Olympia-Medaillist Mirko Englich (Luckenwalder SC) kämpfen nun wieder für ihren Stammverein KSV Witten.

 

Neu im Wittener Zweitligateam sind die Polen Grzegorz Wanke (74 kg, ZKS Miastko/Polen) und Michal Król (84 kg, SC Kleinostheim). Wanke wurde in diesem Jahr überraschend Polnischer Meister in der 66 kg-Klasse, Król kennt die Liga aus seiner Kleinostheimer Zeit. Der sechste Neuzugang der Ruhrstädter ist Wladimir Remel (84 kg), der von Zweitliga-Absteiger AC Köln-Mülheim nach Witten kam. Remel startete zuletzt bei der Junioren-WM in Sofia.

 

Diese Ringer werden wohl dabei sein, wenn ab 16 Uhr ein internationales Turnier ausgetragen wird. Neben dem KSV sind eine Westfalen-Auswahl – Ringer der SU Annen, Heros Dortmund und KSV Hohenlimburg – und der elfmalige österreichische Mannschaftsmeister KSK Klaus am Start – beste Ringkampf-Qualität ist angesagt!

 

"Gemeinsam ringen für Yvonne"

 

Parallel zur KSV-Party findet in der Mannesmann-Halle (vor der Wittener WerkStadt) die angekündigte Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmark Spenderdatei DKMS und des KSV Witten statt. In der Zeit von 12 bis 18 Uhr kann jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren seine Gewebemerkmale bestimmen, sich „typisieren“ lassen. Ein Tropfen Blut reicht dafür aus – ganze fünf Milliliter!

 

„Gemeinsam ringen für Yvonne“ – das ist Yvonne Brune, Partnerin des 2. KSV-Vorsitzenden Thomas Altstadt. Sie leidet unter Blutkrebs, einer besonders heimtückischen Variante dieser Krankheit. Ihre einzige Überlebenschance: eine Stammzellenspende! Jetzt hoffen die Veranstalter natürlich, dass möglichst viele Menschen aus der Region an der Aktion teilnehmen. Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lässt, ist eine weitere Chance für Yvonne, aber auch viele Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Prominente Paten haben sich in den Dienst der Aktion gestellt: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, der einen Lehrstuhl an der Universität Witten-Herdecke inne hat und durch zahlreiche medizinische Veröffentlichungen bekannt ist, Mark Warnecke, Mediziner aus Witten und Schwimm-Weltmeister 2005 und Mirko Englich, Silbermedaillengewinner der Spiele von Peking. Sie rufen dazu auf, sich an der Typisierungsaktion zu beteiligen und damit Leben zu retten.

 

Und wenn die Stammzellen dann „passen“, ist die Prozedur der Übertragung ähnlich einfach. Die Stammzellenproduktion wird medikamentös angeregt, Stammzellen gelangen ins Blut, werden dort „herausgefiltert“ und über das Blut entnommen.

 

Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Da gab es einige Irritationen und Anfragen beim KSV Witten: die Typisierung ist kostenlos! Es ist richtig, dass die Auswertung jeder einzelnen Blutprobe die DKMS 50 Euro kostet. Die kann der potentielle Stammzellenspender gern spenden – wenn er denn mag und kann. Auch jede andere Spende ist willkommen, denn das Geld für die Analysen muss zusammen kommen. Dafür hat der KSV bereits etliche Partner gefunden. So kamen beim Spendenlauf des StadtSportVerbandes am vergangenen Mittwoch schon 3.500 Euro zusammen, und der Erlös der KSV-Saisoneröffnungsparty fließt auch diesem Zweck zu. Demnächst plant das Schuhhaus Stinnshoff aus Witten eine weitere Aktion, um den Spendentopf zu füllen.

 

Am Samstag gibt es also zweimal Ringen auf dem Areal zwischen Ardey-, Mannesmann- und Dortmunder Straße: “gemeinsam für Yvonne“, um Menschenleben zu retten, und tatsächlich auf der Matte, wenn drei Mannschaften um den Sieg kämpfen!

16.08.2013

 

Millionär gefunden - Fanpaket-Übergabe in absehbarer Zeit geplant - Resonanz erfreut die KSV-Verantwortlichen

 

Am vergangenen Sonntagabend um 19:06 Uhr war es soweit. Der millionste Klick war auf der KSV-Homepage zu verzeichnen. "Getroffen" hat diesen Laurin Engelmann. Der 30-jährige gebürtige Wittener wohnt inzwischen in Dortmund, liess es sich aber aufgrund seiner sportlichen Vergangenheit (dt. Meister und Vizemeister im Drachenboot über mehrere Distanzen, Mitglied des Nationalteams des Deutschen Kanu-Verbandes, etc.) nicht nehmen, ab und zu bereits im KSV-Drachenboot-Team auszuhelfen.

 

Terminprobleme verhinderten allerdings eine kurzfristige Präsentübergabe in dieser Woche. Die KSV-Verantwortlichen hoffen nun, dass sie mit dem Polizeioberkommissar Engelmann in absehbarer Zeit einen Übergabe-Termin ins Visier nehmen können.

 

An alle, die vielleicht nur knapp an der Million vorbei geschrammt sind... Wir freuen uns über jeden eurer Besuche und Klicks. Auch wenn der Webmaster noch immer an einem perfekteren Layout grübelt, so zeigt diese Anzahl an Homepage-Besuchen doch, dass sich der KSV auch in diesem Bereich eindeutig sehen lassen kann.

16.08.2013

 

Danke, SSV – das war Spitze! Spendenlauf im Wullenstadion war ein voller Erfolg - Drei Stunden "Laufen für Yvonne"

 

Ins Wittener Wullenstadion hatte der StadtSportVerband (SSV) die Wittener Vereine und deren Mitglieder am Mittwoch eingeladen: „Laufen für Yvonne“, war das Motto. Gemeinsam zu laufen, Runden auf der Tartan-Bahn zurück zu legen. Für Gesundheit und Fitness auch – in erster Linie aber, um Yvonne zu helfen, um Spenden für die DKMS, die Deutsche Knochenmark Spenderdatei zu sammeln. Organisiert wurde das ganze vom SSV gemeinsam mit dem KSV Witten – alles verlief bestens wie immer!

 

Yvonne Brune ist die Freundin des 2. Vorsitzenden des KSV Witten 07, Thomas Altstadt, sie leidet an Blutkrebs. Ihre einzige Überlebenschance besteht darin, einen passenden Stammzellenspender zu finden. Diese Typisierungsaktion findet am 24. August in der Wittener Mannesmann-Halle statt – und der Spendenlauf am Mittwoch diente dazu, Geld für die Typisierung zu beschaffen.

 

Am Ende kam da einiges zusammen, der Wittener Sport zeigte sich solidarisch! Es begann pünktlich um 17 Uhr, als Hans Hornen, internationaler Leichtathletik-Kampfrichter aus Witten, das Startzeichen gab: ein Schuss aus der Starterpistole für etwa 100 Läuferinnen und Läufer, Geher, Walker, Kinderwagen-Beweger. Die machten sich auf, um Runden hinter sich zu bringen. Denn: pro gelaufene Runde sollte ein Euro im roten Sparschwein der Sparkasse landen. Da ließ sich die Läufergemeinde nicht lumpen, Runde um Runde kam zusammen, damit Euro um Euro. Gegen 18 Uhr kamen neue Gruppen hinzu, auch die schickte Hans Hornen mit einem Startschuss auf die Bahn. Und als gegen 19 Uhr die Triathleten des PV Triathlon und TTW mit weiteren Läuferinnen und Läufern antraten, wiederholte sich die Prozedur letztmalig. Während der gesamten Zeit waren ständig zahlreiche Sportlerinnen und Sportler auf der Tartanbahn unterwegs, alle Altersklassen waren vertreten: vom Baby im Kinderwagen über Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Altersportler.

 

Gegen 20 Uhr waren die letzten Runden absolviert – das Schwein musste dran glauben: Tanja Lücking, Chefin des SSV Witten, machte mit ihren Mitarbeiterinnen Kassensturz. Das Schwein war so prall gefüllt, dass es zerschlagen werden musste, um an das Geld zu kommen. Freudestrahlend gab sie zu den wartenden Sportlerinnen und Sportlern das Sammelergebnis bekannt: 3.500 Euro waren zusammen gekommen – ein phantastisches Ergebnis. Das Geld geht der DKMS als Spende zu.

 

Der KSV Witten bedankt sich beim SSV Witten, den Wittener Vereinen, die teilgenommen haben, den vielen Privatpersonen, die dabei waren – mit der Spendensammlung ist eine Basis gelegt für weitere lebensrettende Maßnahmen bei "Gemeinsam ringen für Yvonne".

 

Als nächstes findet nun die Typisierungsaktion am

 

Samstag, den 24.08.2013,

KSV Sportanlage "Mannesmann-Halle"

(vor der Wittener WerkStadt),

Mannesmannstr. 2 in 58455 Witten.,

 

statt. Der KSV Witten hofft auf eine rege Teilnahme – einige Tropfen Blut werden jeweils entnommen, fertig.

 

Das ist für die potenziellen Spender, die an der Typisierung teilnehmen, natürlich kostenlos. Wer aber Geld spenden möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Denn die DKMS finanziert die Analysen der Typisierung – pro Analyse immerhin 50 Euro – durch Spenden. So engagiert sich der KSV Witten neben der Aktion zur Erfassung neuer potenzieller Stammzellspender auch für die Einwerbung von Spenden für die DKMS. Die kann bei ihren bundesweiten Aktionen alle geeigneten Interessenten aufnehmen, weil zahlreiche Unternehmen sich sozial engagieren und die Neuaufnahme potenzieller Spender finanziell unterstützen.

 

Übrigens: wenn jemand als Stammzellenspender identifiziert ist, verläuft die Entnahme der Zellen ähnlich problemlos wie die Blutentnahme! Ohne Schmerzen, ohne Betäubung, ohne großen Aufwand. Es werden in einem Zeitraum von zwei bis vier Stunden Stammzellen aus dem Blut herausgefiltert – fertig. Die werden dann den kranken Menschen transplantiert.

12.08.2013

 

Ringer-Saison 2013/14 beginnt bald: Einteilung der Bundesliga-Gruppen

 

Wenn die Ringer-Bundesligen bald ihre Saison 2013/14 starten, werden die Kämpfe in zwei Gruppen der 1. und drei der 2. Liga ausgetragen. Dabei starten die Erstligisten bereits am 31. August, die 2. Liga zieht ab 14. September nach. Es gab einige Probleme bei der Zusammenstellung der Gruppen, zogen doch einige Vereine kurzfristig ihre Meldungen zurück. So in der 2. Bundesliga Mitte mit Kleinostheim, Großostheim, Gailbach und Niedernberg. Hier ein Überblick über die Gruppenzusammensetzungen:

 

1.Bundesliga Nord 1. Bundesliga Süd
RWG Mömbris Königshofen      SV Wacker Burghausen
AC Lichtenfels ASV Nendingen
ASV Mainz 88 SV Germania Weingarten
KSV Köllerbach TuS Adelhausen
1. Luckenwalder SC SV Triberg
TKSV Bonn-Duisdorf KSV Aalen 05
TVE Aachen-Walheim KSV Schriesheim
FC Erzgebirge Aue VfK Schifferstadt
KSV Mansfelder Land  
2. Bundesliga Mitte 2. Bundesliga Nord 2. Bundesliga Süd
KSV Seeheim AV Markneukirchen SV Johannis Nürnberg
KSC Hösbach AC Werdau SC Anger
KSV Witten RSV Greiz SC Unterföhring
TSV Burgebrach RV Lübtheen TSV Westendorf
ASC Bindlach RV Thalheim WKG Weitenau/Wieslet
KSV Hohenlimburg TuS Jena KSK Furtwangen
ASV Hüttigweiler WKG Leipzig/Taucha ASV Urloffen
KV Riegelsberg WKG Pausa/Plaen RKG Freiburg 2000

10.08.2013

 

Stadtsportverband lädt alle Wittener zum „Spendenlauf für Yvonne“ - Geld unterstützt die DKMS bei der Typisierung von Knochenmark

 

„Wir vom StadtSportVerband Witten e.V. haben uns entschlossen, zusammen mit dem KSV Witten 07 einen Spendenlauf zugunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zu organisieren“, sagt SSV-Leiterin Tanja Lücking.

 

Mit diesem sportlichen Engagement am 14. August im Wullenstadion (17 bis 19.30 Uhr) unterstützt der SSV die Typisierungsaktion Gemeinsam Ringen für Yvonne, die der KSV Witten 07 für die an Lymphdrüsenkrebs erkrankte Wittenerin Yvonne ins Leben gerufen hat: Am 24.8. kann man sich im Trainingszentrum des KSV, Mannesmannstraße 2, in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr für eine Stammzellenspende typisieren lassen. Um zu erfahren, ob man als Stammzellenspender in Frage kommt, können sich 17- bis 55-jährige Wittener eine Blutprobe entnehmen lassen. Weil die DKMS für die anschließende Typisierung 50 Euro pro Blutspende aufwenden muss, startet der SSV nun den Spendenlauf am 14.8. – denn nicht jeder, der zu einer vielleicht Leben rettenden Blutspende bereit ist, kann auch die 50 Euro aufbringen.

 

Jede Runde zählt! – Eine Runde bringt einen Euro – Mitmachen!

 

„Als Stammzellenspender kommt nicht jeder in Frage, aber beim Spendenlauf kann jeder Einzelne und jede einzelne Runde helfen“, appelliert Tanja Lücking an alle, die Yvonne unterstützen wollen. Los geht es am Mittwoch, 14. August, um 17 Uhr im Wullenstadion.

 

Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Pro absolvierter Runde spendet jeder Läufer oder seine Verwandten oder Freunde einen Euro. „Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob man jung oder alt ist und wie viel Runden man dreht. Es ist auch völlig egal ob man die Runde rennt, einfach läuft oder gemütlich geht – es zählt jede Runde“, lädt Lücking zur Teilnahme ein: „Wer gerne läuft, kann an diesem Tag die Eltern, Oma und Opa oder die Nachbarn direkt mit an die frische Luft holen und sie zur finanziellen Unterstützung mit auf den Sportplatz bringen!“ Für das leibliche Wohl ist dabei natürlich gesorgt. Für kleines Geld gibt es Bratwürstchen und Getränke.

 

Warum Blut spenden und typisieren lassen?

 

Alle 16 Minuten erkrankt ein Mensch in Deutschland an Blutkrebs. Oft ist eine Stammzellspende die einzige Überlebenschance. Jede Registrierung eines neuen potenziellen Stammzellenspenders kostet die DKMS 50 Euro. Der Großteil entfällt dabei auf Laborkosten. Viele Spender tragen diese Kosten selbst. Doch nicht jeder kann 50 Euro aufbringen. Helfen Sie / Ihr mit, dass die Hilfsbereitschaft nicht am Geld scheitert! Jeder Betrag hilft, die DKMS in ihrem Auftrag, Leben zu retten, zu unterstützen.

08.08.2013

 

Noch einen Monat bis zur Olympia-Entscheidung - Bach macht Ringern Hoffnung

 

Noch gut einen Monat …

… am 10. September, dann beginnt im Buenos Aires Hilton in der argentinischen Hauptstadt die 125. Session des Internationalen Olympischen Komitees. Eine ereignisreiche, denn es stehen wichtige und hochinteressante Themen auf der Tagesordnung:

 

• Der neue IOC-Präsident wird gewählt – Dr. Thomas Bach, Präsident des DOSB der Bundesrepublik, wird kandidieren

• Der Ausrichter der Olympischen Spiele von 220 wird gekürt

• Bleibt Ringen im Olympischen Programm? Auch darüber fällt die Entscheidung in Buenos Aires. Die Ringer-Welt wird gebannt nach Südamerika schauen!

 

Da kommt die folgende Nachricht gerade recht – wirklich gute Chancen für das Ringen?

 

Bach macht Ringern Hoffnung

 

IOC-Präsidentschaftskandidat Thomas Bach glaubt an den Verbleib der Traditionssportart Ringen im olympischen Programm. "Ich persönlich glaube, dass Ringen gute Chancen hat, im September bei der Abstimmung zu bestehen", sagte der derzeitige IOC-Vize am Mittwoch vor ausländischen Medienvertretern in Berlin: "Nach meinem Eindruck hat der internationale Verband die Botschaften, die ihm gesendet worden sind, sehr gut verstanden."

 

Bei der 125. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Anfang September wird neben einem Nachfolger für Präsident Jacques Rogge und die Ausrichterstadt der Sommerspiele 2020 auch über die 27. Sportart im olympischen Programm abgestimmt. Neben Baseball/Softball und Squash ist Ringen dritter Kandidat. Im Februar war die Traditionssportart überraschend zunächst aussortiert worden.

 

"Wir haben große Defizite in der Führung des Verbandes gesehen, aber auch im sportlichen Bereich und bei den Regeln", erläuterte Bach. So habe es keine Frau in der Exekutive des Verbandes gegeben. Zudem hätten ein Programm zur Förderung von Sportlerinnen und ein internationales Entwicklungsprogramm gefehlt. Auch habe es Informationsdefizite und Transparenzprobleme innerhalb des Verbandes gegeben.

 

Quelle: Sport1

05.08.2013

 

Neu-KSV’er Wladimir Remel startet bei der Ringer-WM - Junioren ermitteln in Sofia Titelträger und Platzierte

Remel (blaues Trikot) hier im Kampf gegen Jens Steffen

Neu-KSV’er Wladimir Remel startet bei der Ringer-WM Junioren ermitteln in Sofia Titelträger und Platzierte Wenn sich am 15. August die Junioren-Delegation des Deutschen Ringer-Bundes via Frankfurt auf den Weg zur Weltmeisterschaft in die bulgarische Hauptstadt Sofia aufmacht, wird auch ein Wittener Akteur dabei sein: Wladimir Remel, Neuzugang vom letztjährigen Liga-Konkurrenten AC Köln-Mülheim, wurde von Junioren-Bundestrainer Jürgen Scheibe im Freistil nominiert.

 

Das Turnier wird am 11. August mit den Griechisch-Römisch-Spezialisten starten, es folgen die Frauen und ab dem 17.8 gehen die Freistil-Ringer auf Medaillenjagd in der Multifunktionshalle „Arena Armeets".

 

Der Wittener, der aus Siegen stammt und dort beim noch jungen Verein „Goldene Matte“ das Ringer-Einmaleins lernte, wird in der 84 kg-Klasse antreten. Der DRB wird eine komplette Mannschaft von 55 bis 120 kg in den Wettkampf schicken.

55 kg Manuel Wolfer SBD
60 kg Alexander Semisorow    SBD
66 kg Kevin Henkel WTB
74 kg Steve Masuch BAY
84 kg Wladimir Remel NRW
96 kg Robin Ferdinand RHL
120 kg   Ilja Litvinov BRB

05.08.2013

 

Interessanter Ringkampf in der Nachbarschaft: Das Neusser “Jakob-Koch-Turnier” 2013

 

Am kommenden Samstag, 10. August 2013, will der ehemalige Ringer-Bundesligist KSK Konkordia Neuss eine neue Geschichte schreiben bzw. eine alte aufleben lassen. Als Neuauflage wird das Jakob-Koch-Turnier in der Neusser Stadionhalle nach 1979 wieder zu Ehren des zweifachen Europa- und Weltmeisters von 1896 bis 1905 ausgetragen. Jakob Koch hat nie für den KSK Konkordia gerungen, jedoch war der Neusser zu seiner Zeit ein Weltstar im Ringen. Eine Straße an der Eissporthalle wurde mittlerweile nach ihm benannt. In der Stadionhalle an der Jahnstraße weist eine kunstvoll gestaltete Plakette auf die Erfolge hin.

 

In dieser Halle werden jetzt die RWG Mömbris/Königshofen, Erst-Bundesligist aus Hessen, der ASV Hüttigweiler, Zweitligist aus dem Saarland (und Gegner des KSV Witten in der Gruppe Mitte), und der Gastgeber KSK Konkordia Neuss (jetzt Oberliga NRW) ab 14.00 Uhr mit den Wettkämpfen um die neu gestifteten Pokale kämpfen. Damals, beim ersten Turnier 1968, siegte der KSK Konkordia Neuss. Elf weitere Turniere folgten, und der Wanderpokal, gestiftet von den damaligen Vorstandsmitgliedern Georg Klein, Reiner Schiffer und Josef Kahlenberg, ging nach dreimaligem Gewinn in den Besitz des KSV Witten 07, der in dieser Zeit stärksten Mannschaft in Deutschland, über.

 

Den neu gestifteten Pokal gewann dann 1978 der KSV Schaesberg/NL. Danach ruhte das Turnier bis jetzt – am 10. August 2013 feiert das Gedächtnisturnier wieder Premiere bei der 12. Ausrichtung des Jakob-Koch-Turniers.

 

Das Turnier steht unter dem Motto: Ringen um Olympia

Flyer - Jakob Koch Turnier 2013
2013_Handzettel_JKTurnier_online.pdf
PDF-Dokument [1'012.4 KB]

03.08.2013

 

Saisoneröffnung und Typisierungsaktion - Großkampftag beim KSV

 

Am 24.08. gibt es beim KSV Witten nicht nur die offizielle Saisoneröffnung. Im Rahmen dieser Eröffnung findet gemeinsam mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) eine sogenannte Typisierungsaktion statt. Unter dem Motto "Gemeinsam ringen für Yvonne" startet der KSV so in die Saison 2013.

 

Weitere Einzelheiten zum Ablauf der Eröffnung folgen in den nächsten Tagen.

 

Hier jedoch erst einmal das Wichtigste zur Typisierungsaktion aus der Wittener Presse vom heutigen Tage.

 

WAZ - Ringer organisieren Hilfsaktion
Ringer_organisieren_Hilfsaktion.pdf
PDF-Dokument [35.7 KB]
RuhrNachrichten - Stammzellenspender gesucht / Wittenerin hofft auf große Teilnahme bei Typisierung
Stammzellspender gesucht_ Wittenerin hof[...]
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