Aktuelles - Dezember 2013

31.12.2013

 

WAZ: Wittener wählten Thomas Altstadt

 

Wir riefen zur Wahl des „Wittener des Jahres“ auf und 1700 Leser stimmten ab - zu 60 Prozentfür den Mann, der die Aktion „Ringen für Yvonne“ organisierte. Thomas Altstadt bewegte über tausend Menschen dazu, sich mit einer Blutspende typisieren zu lassen.

Quelle: WAZ

An Heiligabend riefen wir zur Wahl des „Wittener des Jahres“ auf. 1700 Leser und Online-Nutzer stimmten ab – und zwar eindeutig: Thomas Altstadt ist unser Ruhrstadt-Mann 2013. Der zweite Vorsitzende des Ringerclubs KSV konnte über tausend Menschen dazu motivieren, Blut zu spenden – für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei und seine leukämiekranke Freundin Yvonne Brune.

 

Zehn Wittener, die 2013 durch besonderes Engagement auf sich aufmerksam machten, schlug die Redaktion vor – darunter Pastor Jochen Winter, der viele Zuschriften erhielt, die Lebensretterin Tanja Knopp oder die beiden Jungs Can und Cihan Oduncu, die einen Ladendieb ertappten. Zu 60 Prozent entschieden sich unsere Leser in dieser nicht-repräsentativen Umfrage aber klar für Thomas Altstadt.

 

Die Glückwünsche und den Blumenstrauß nahm der Rüdinghauser „stellvertretend für den KSV und alle an der Aktion Beteiligten“ entgegen. Denn: „Allein hätte ich das nie geschafft!“ Die Typisierungs-Aktionen blieben den Wittenern im Gedächtnis, wohl auch, weil Yvonne Brunes Schicksal so viele berührte.

 

An Rosenmontag 2012 lernte die 42-Jährige im Ratskeller Thomas Altstadt kennen: Er lustig in zivil, sie echt scharf als „Lara Croft“ kostümiert. Superkräfte hat sie bitter nötig: Brune leidet an einem Non-Hodgkin-Lymphom und, damit einhergehend, einem chronischen Erschöpfungssyndrom. Im Februar 2013 wurde für sie eine Stammzellensuche gestartet. Im Mai folgte die Erkenntnis: Einen passenden Stammzellenspender gibt es für sie nicht.

 

Für den Ingenieur war das der Grund, aktiv zu werden: Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei warnte: Stellen Sie sich das nicht so einfach vor! Doch Thomas Altstadt war klar: „Ich hab’ mit dem KSV ein Helferteam im Nacken.“

 

Bei der Saisoneröffnungsparty des KSV in der Mannesmannhalle fand zeitgleich die Blutspende statt. 80 Mitarbeiter des Roten Kreuzes und der Wittener Ärzteschaft halfen mit und 750 potenzielle Lebensretter kamen. Bei zwei Folgeterminen ließen sich nochmals 300 Leute typisieren. Seitdem ist Yvonne Brune ein bisschen berühmt: „Ich werde fast täglich angesprochen.“

 

Der positive Nebeneffekt: ein Trainer des KSV, Fatih Sirin, wurde über die DKMS-Datei zum Spender für einen anderen Leukämiekranken. Am 26. Februar hat er den Termin für eine „Blutwäsche“. Eine weitere Wittenerin ist ebenfalls für eine Erkrankte als Spenderin in der Auswahl. Nur für Yvonne Brune wurde noch kein „Pendant“ gefunden.

 

Wie geht es ihr nun? „Ganz gut“, lächelt sie. Seit einem Jahr nimmt sie an einer Studie von Bayer teil und testet ein neues Medikament, was bei ihr anscheinend anschlägt. „Es heilt nicht. Aber im Moment kann ich damit die Zeit aufhalten.“

30.12.2013

 

Letzte Entscheidungen in der 1. Ringer-Bundesliga - Luckenwalde erreicht im „Nachsitzen“ den letzten Endrundenplatz

 

Das war eine knappe und dramatische Entscheidung im Kampf um den letzten Endrundenplatz um die Ringer-DMM 2013/14 – Analogien zur Begegnung des KSV Witten beim KV Riegelsberg in der 2. Bundesliga waren erkennbar: im Kampf der direkten Konkurrenten AC Lichtenfels und 1. Luckenwalder SC (beide vor dem Kampf 16:14 Punkte) holte der allerletzte Kämpfer des LSC Sieg und Punkte für die Brandenburger.

 

Im Frankenland gingen die Hausherren in den ersten drei Kämpfen 7:3 in Führung; Luckenwalde glich danach nicht nur aus, sondern erreichte gar einen 12:8-Vorsprung. Vor den abschließenden Begegnungen der 74 kg-Klasse zog Lichtenfels mit 14:13 knapp davon und gewann dann auch noch den vorletzten Einzelkampf mit 2:0 – damit 16:13 für den ACL. Der Luckenwalder Ex-Juniorenmeister Lennard Wickel wurde dann zum Helden – mit 12:0 gewann er technisch überlegen gegen Simon Pilzweger, holte damit vier Mannschaftspunkte und führte seinen LSC zum 17:16-Erfolg. Damit zieht Luckenwalde in der Gruppe Nord zusammen mit Meister Mainz, Ex-Meister Köllerbach und Vizemeister Mömbris-Königshofen in die Finalrunde ein.

 

Die Südgruppe hatte die Vorrunde bereits eine Woche früher beendet. Hier setzten sich Ex-Meister Weingarten, Nendingen, Triberg und Adelhausen durch.

 

Die Auslosung der Endrundenkämpfe ergab folgende Paarungen:

 

Hinkampf: 11.01.14 / Rückkampf: 18.01.2014

RWG Mömbris-Königshofen - TuS Adelhausen

KSV Köllerbach - SV Germania Weingarten

ASV Mainz 88 - SV Triberg

1. Luckenwalder SC - ASV Nendingen

30.12.2013

 

"Rätselraten" um den neuen Trainer in der KSV-Familie

 

Der junge Mann auf dem Foto, der in der vorderen Reihe hinter dem Siegerkranz hockt und den Siegerpokal in die Höhe hält, verstärkt zum neuen Jahr die Trainerriege des KSV Witten 07. In der Jugendgruppe will er versuchen, an die damaligen „guten, alten Zeiten“ der KSV-Jugend anzuschließen. Vielleicht erkennen Sie ihn und einige der damaligen jungen Meisterringer wieder?

29.12.2013

 

DRB reagiert auf FILA-Änderungen - Neue Regeln und Gewichtsklassen für die Meisterschafts- und Mannschaftskämpfe

 

Der DRB hat zum Ende des Jahres noch prompt auf die Änderungen der FILA reagiert und die Vereine bereits über die Neueinteilung der Gewichtsklassen sowie Regeländerungen informiert.

 

In den beiden pdf-Dateianhängen ist alles Wissenswerte verpackt.

Änderungen Einzelmeisterschaften
Offizielle_Mitteilung_DRB_ueber_Aenderun[...]
PDF-Dokument [21.9 KB]
Änderungen Mannschaftsrunde
Offizielle_Mitteilung_DRB_ueber_Aenderun[...]
PDF-Dokument [6.5 KB]

28.12.2013

 

Ab dem 15.01.2014 startet die neue Kickbox-Gruppe für Anfänger beim KSV

 

Kick-Boxen steht beim KSV hoch im Kurs. Für diejenigen, die sich aber noch nicht mit den Profis messen wollen, bieten wir nun ab dem 15.01.2014 eine neue Kickbox-Trainingsgruppe speziell für Anfänger an.

 

Die Trainingszeiten sind dann jeweils

mittwochs von 19 - 20.15 Uhr (Mannesmannhalle 2) bzw.

freitags von 19 - 20.15 Uhr (Mannesmannhalle 1)

 

Geleitet wird die neue Gruppe dann von Trainerin Verena Hartleif.

 

Verena Hartleif ist seit 6 Jahren beim KSV Witten 07 im Kick-Boxen tätig. Mittlerweile ist sie im Besitz des 2. Dan-Meistergrades und der Trainer C-Lizenz mit der Anwärterschaft der nächsten Qualifikationen! Da es seit Beginn "nur" eine Leistungsgruppe beim KSV gegeben hat wird diese letztendlich durch eine Anfängergruppe ab Januar 2014 ergänzt.

 

Das Anfänger-Mindestalter beginnt bei 10 Jahren und endet als Erwachsener. Instruiert durch Faust- und Fusstechniken bis hin zum Clinch mit Würfen einschließlich der Nahkampf- sowie Bodentechniken ist sie für Anfänger bestens gerüstet. Da beim KSV in der Leistungsgruppe schon alleine 30 Frauen involviert sind, ist es nicht weiter verwunderlich, das es auch ein weibliches Mitglied auf Dauer geschafft hat in die "harte Trainingswelt der Männer" eingestiegen zu sein und den sehr harten Prüfungskriterien Gerecht wurde!

 

Ihre Erfahrungen bereits in der Vergangenheit sind gewachsen von vielen Jahren Leistungssport und einst der Übergang als Tae Bo-Trainerin zum Kick-Boxen beim KSV Witten 07.

 

Wir würden uns freuen, wenn wir ab dem 15.01.2014 viele interessierte Kickbox-Neulinge in unseren Trainingshallen sehen.

25.12.2013

 

Eine Ringer-Weihnachtsgeschichte:

Wie die türkischen Ringer nach Witten kamen - Dr. von Rummel berichtet von den Olympischen Spielen 1960 in Rom, von Mithat Bayrak, Muzahir Sille und Tan Tari

 

Einen hoch interessanten Briefwechsel hatte der KSV Witten dieser Tage mit dem Freiburger Rechtsanwalt Dr. Eberhard Frhr. von Rummel. Der erkundigte sich nach den türkischen KSV-Ringern der sechziger / siebziger Jahre, konkret nach Mithat Bayrak, Muzahir Sille und Tan Tari. Hoch interessant deshalb, weil Dr. von Rummel anlässlich der Olympischen Spiele 1960 in Rom weilte und auch noch danach persönliche Kontakte zum türkischen Ringer-Team hatte. Darunter zu den drei Weltklasse-Athleten, die 1961 bzw. 1962 nach Witten kamen und beim KSV landeten. Ganz anders, als es eigentlich damals geplant war ….

 

Der Rechtsanwalt, damals ein 20 jähriger junger Mann (der auf dem Foto mit Tan Tari zu sehen ist), hatte einige Jahre in der Türkei gelebt, sein Vater war dort Diplomat. Und die türkische Sprache gelernt, damals selten für einen Deutschen. So traf er in Rom – über seinen Vater – dann die türkischen Olympia-Kämpfer wie die Olympia-Sieger Muzahir Sille (62 kg) und Mithat Bayrak (73 kg) sowie Tan Tari, der im Schwergewicht ohne Platzierung blieb. Dazu hat Herr von Rummel den Eintrag aus dem Gästebuch seines Vaters vom 7. September 1960 fotokopiert – mit den Unterschriften unserer türkischen KSV-Ringer.

 

Der KSV konnte schnell helfen: der Hinweis auf das von „Kalle“ Limper gepflegte erstklassige KSV-Archiv unter www.ksv-witten.de war für Herrn von Rummel reicher Fundort für seine persönliche Ringer-Geschichte. Da wurden bei ihm wohl einige Erlebnisse wieder lebendig:

 

„Dank Ihres Hinweises auf die reichhaltige Vereinschronik habe ich in der Tabelle der Bundesliga-Ringer des KSV Witten sofort Ihre Person mit der Zahl von Einsätzen und Siegen gefunden. Auch Mithat Bayrak und Tan Tari stehen dort, während der Name von Muzahir Sille merkwürdigerweise fehlt.

 

Weiter der Kuriosität halber schicke ich Ihnen den Eintrag im Gästebuch meiner Eltern vom 7.9.1960 Unter den fünf türkischen Gästen finden sich die drei späteren Wittener nebst Adil Güngör (5. Platz in Rom in der klassischen Disziplin) und ihrem Trainer Hüseyin Erkmen (Jahrgang 1916, Olympiateilnehmer Berlin 1936).

 

Das erste der Fotos aus meiner dürftigen Sammlung zeigt die gleich neben dem Forum Romanum stehende Ruine der Basilika des Kaisers Maxentius. Die Matten heizten sich dort in der prallen Sonne schrecklich auf, so dass bei einer Schulterniederlage die Verlierer sich doppelt bestraft fühlten. Die beiden türkischen Ringer im Olympischen Dorf werden wohl Muzahir Sille und Mithat Bayrak sein (Anmerkung: trifft leider nicht zu – wir werden uns bei M. Bayrak erkundigen!). Unverkennbar jedenfalls auf dem letzten Bild Tan Tari neben meinem Klassenkameraden Heiko (wir hatten im Juli zusammen in Bayern Abitur gemacht) nebst Goldmedaille um den Hals (… auch das erwies sich leider als Trugschluss – Tan Tari war in Rom am Start, schied jedoch nach zwei Niederlagen aus dem Turnier aus; die Medaille stammt also entweder von einem der türkischen Mannschaftskameraden des Schwergewichtlers – oder war vielleicht eine Erinnerungsplakette?).

 

Aus dem Schriftwechsel mit Muzahir weiß ich, dass er und wohl auch die beiden anderen in den Monaten nach Olympia intensiven Briefkontakt mit Wilfried Dietrich hatten und dass jedenfalls er auch eine Zusage aus Schifferstadt nebst Jobangebot bekommen hatte. Die weiteren Nachrichten aus der Pfalz gingen aber recht zögerlich ein, so dass schließlich ein deutscher Ringer namens Maritschnig (in unterschiedlichen Schreibweisen, jedenfalls in der Klasse 73 kg) für seinen Verein das Rennen machte. War das dann etwa schon der KSV Witten war? Meine Korrespondenz endet im März 1961.“

 

Dazu konnte der KSV-Vorsitzende konkrete Auskunft geben:

 

„Es ist richtig, dass die türkischen Ringer von Günter Maritschnigg nach Witten eingeladen worden sind. Er holte damals die Silbermedaille - im Finalkampf gegen Mithat Bayrak, der Gold gewann. Beide wohnten in Witten und waren bis zum Tod von Günter im Vorjahr gute Freunde!

 

Damals, 1961, war das aber noch nicht so. Denn Maritschnigg war vom damals stärkeren Ortsrivalen Sport-Union Annen und wollte die Ringer für seinen Verein holen. Die Sponsoren der SU Annen und des KSV standen auch in Konkurrenz und so konnte der KSV-Sponsor Emil Olsberger Sen. damals das bessere Angebot machen und Bayrak und Sille landeten beim KSV. Ich meine mich zu erinnern, dass Tan Tari zunächst kurz bei der SUA war und dann aber auch zum KSV kam.

 

In unserem Archiv sind nur die Bundesliga-Jahre aufgeführt - deshalb ist Muzahir dort auch nicht erfasst. Er verließ Witten, bevor der KSV in die Bundesliga aufstieg.“

 

Der Freiburger Rechtsanwalt wusste von einem Brief zu berichten, den er von Muzahir Sille erhalten hatte. Fünf Tage vor Abfahrt des Zuges, der Sille zusammen mit Tan Tari nach Witten bringen sollte, habe Günther Maritschnigg die Fahrkarten und 20 DM Reisegeld geschickt. Obwohl über Wilfried Dietrich mit Schifferstadt schon alles klar gewesen sei – lediglich einige Unterlagen hätten gefehlt. Als nach drei Monaten immer noch nichts da gewesen sei, habe er sich für das Angebot von Maritschnigg entschieden …

 

„Ich schicke ihnen auch eine Kopie des letzten Briefs von Muzahir Sille, den er mir wenige Tage vor der Abreise nach Witten geschickt hatte. Sie haben ja so viele Türken im Verein, dass Sie bestimmt jemanden finden werden, der beim Übersetzen helfen könnte. Die Zugfahrt dauerte damals an die 36 Stunden. Ich habe sie auch etliche Male gemacht, denn Flüge waren damals für Selbstzahler unerschwinglich. Immerhin hatte Ihr Lokalrivale aus Annen 20 DM Reisegeld springen lassen, so dass die 2 oder vielleicht auch 3 Gold-Champions vielleicht sogar einmal den Speisewagen besuchen konnten.“

 

Abschließend zeigte sich Eberhard von Rummel erfreut über die IOC-Entscheidung, die Sportart Ringen im olympischen Programm zu belassen:

 

“Im Übrigen freut es mich, dass Ringen trotz der IOC-Attacke olympisch geblieben ist. Es wäre ja auch schlimm gewesen, wenn man das urolympische Ringen dem besser zahlenden US-Publikumsevent Baseball geopfert hätte. Sollte man lieber nicht die Zahl der Schwimmwettbewerbe mit ihrer aberwitzigen Zahl von Mehrfachstarts reduzieren? Da lob ich mir die Ringer, von denen jeder in seiner Gewichtsklasse nur eine Chance hat, es sei denn, dass einer (wie seinerzeit W. Dietrich) in den beiden Disziplinen antritt.

 

Mit besten Grüßen

 

Ihr

 

Eberhard von Rummel“

 

Da wird Ringer-Geschichte lebendig. Die Älteren beim KSV und in Witten haben diese seinerzeit miterlebt. Hautnah, das sprichwörtliche „Ringen“ um die Olympia-Kämpfer zwischen der SU Annen und dem KSV. Dass diese Sportler dem starken Lokalkonkurrenten damals vom KSV „abgeluchst“ wurden, obgleich sie eigentlich nach Witten gekommen waren, um mit Günther Maritschnigg in der Mannschaft der SUA zu kämpfen … Und mit denen der KSV Witten den Sprung in die nationale Spitze schaffte – der erste Schritt zum Bundesliga-Aufstieg und späteren sieben Mannschaftstiteln.

 

Mithat Bayrak lebt seit 1961 in Witten, war lange Jahre selbständiger Gastronom und ist dem KSV als regelmäßiger Besucher der Heimkämpfe – gemeinsam mit seiner Ehefrau Erna – weiter eng verbunden. Muzahir Sille ging schon etwa 1965 zurück in die Türkei, wo ihn u.a. Emil Olsberger und Detlef Englich später noch einmal trafen. Er ist nach Information von Mithat schwer erkrankt. Und Tan Tari lebte bis zu seinem Tod vor einigen Jahren in Witten – sein Ruf als selbständiger Karosseriebauer war legendär!

24.12.2013

 

Liebe

 Mitglieder,

Freunde und Fans,

Sponsoren, Gönner,

Unterstützer und Partner,

Helferinnen und Helfer des

Kraft-Sport-Verein Witten 07:

Verbundenheit und intensive Ge-

meinschaftserlebnisse, Leidenschaft für

etwas - für unseren Sport, unseren Verein,

den KSV. Freude am Gestalten und Erleben,

das sind unsere Bausteine für Erfolg, Glück und

Zufriedenheit. Zeit und Aufmerksamkeit, Herzlichkeit

und Anerkennung sind die schönsten Geschenke,

die wir dafür erhalten haben!

 

Detlef Englich,
1. Vorsitzender

21.12.2013

 

KSV Witten 2 verabschiedet sich mit Sieg aus Verbandsliga Meister und Aufsteiger distanziert Styrum sicher

 

Auch in der „Kür“ des letzten Saisonkampfes waren die jungen Ringer des KSV Witten am Freitagabend beim KSV Styrum nicht zu besiegen. Zwar stand das Team um die Betreuer Dietmar Appel und Wilfried „Tülle“ Lutter nach dem Sieg in der Pflicht – beim letzten Kampf gegen Annen-Heros – bereits als Meister der Verbandsliga fest, doch gab es zum Abschluss trotzdem kein Weihnachtsgeschenk für die Gastgeber. In gleich sechs Begegnungen zeigten sich die Wittener überlegen und kamen durch entscheidende Siege auf Schultern oder durch technische Punkte zu 4:0-Erfolgen, eine Klasse konnte Styrum nicht besetzen und einmal siegte der KSV durch Übergewicht.

 

Damit sicherte sich die junge Mannschaft des KSV Witten die dritte Meisterschaft in der dritten Saison – jeweils verbunden mit dem Aufstieg in die nächste Liga. Nun ist die Spitze erreicht, die Oberliga, in der die Wittener Reserve zu früheren Zeiten ihren Stammplatz hatte und zahlreiche Meisterschaften gewann. Für das KSV-Team 2014 wird es zunächst darum gehen, sich zu stabilisieren und die Klasse zu halten. Man darf sich freuen auf die nächste Saison!

 

Hier der Kampfverlauf von Mülheim:

 

Bahtiyar Dündar (55 kg) kam in der leichtesten Gewichtsklasse kampflos zu den Punkten, da die Hausherren keinen Kämpfer stellten (0:4). Ähnliches galt für Ufuk Canli im Schwergewicht – sein Gegner Murat Aslan gab auf, als der Kampf angepfiffen wurde (0:8). Weil Denis Rerich (60 kg) kurzfristig ausfiel und kein Ersatz zur Verfügung stand, kamen die Styrumer in der dritten Kategorie zu ihren ersten Zählern (4:8).

 

Simeon Stankovich (96 kg) konnte den Kampf gegen Robin van Voorst für sich entscheiden – sowohl im Einlagekampf als auch an der Waage, denn der Ringer aus Mühlheim ging mit Übergewicht in den Kampf – weitere vier Wertungspunkte für den Meister (4:12). Kurzen Prozess machte Fahim Nasari (66 kg) mit Till Brune und gewann technisch überlegen mit 12:0 Punkten (4:16). Lukas Faber war wieder in die 84 kg-Klasse aufgerückt und hatte mit Muhammed Ekinci wenig Mühe. Bereits mit 9:0 in Führung liegend, schulterte er den Gegner noch in Runde eins (4:20). Gegen Niklas Theisen lieferte Benedetto Zito in der 66 kg-Klasse einen beherzten Kampf. In Runde eins lag der Wittener knapp 1:3 im Rückstand, als er unachtsam war und auf den Schultern landete (8:20).

 

Lange Zeit war der Kampf von Julian Zimmermann (84 kg) gegen Hans Roth offen. 11:8 lag der junge Wittener in Führung, als er den Gegner auf die Schultern beförderte (8:24). Auch Nick Jacobs (74 kg) machte es zunächst spannend gegen Emre Caliskan; beim Stand von 3:3 wurde er dann aber einmal mehr Schultersieger (8:28). Da wollte sich Tufan Taskiran im letzten Kampf nicht lumpen lassen – mit 13:0 Zählern erkämpfte er einen technischen Sieg (8:32).

 

  KSV Mülheim-Styrum KSV Witten 07 II 8:32
55 Dündar, Bahtiyar (J) KL 0:4
60 Theisen, Patrick KL 4:0
66 A Brune, Till (J) Nasari, Fahim (JN) 0:4
    Technische Punkte: 0:12
66 B Theisen, Niklas (J) Zito, Benedetto (ND) SS 4:0
    Technische Punkte: 3:1
74 A Caliskan, Emre (JND) Jacobs, Nick (J) SS 0:4
    Technische Punkte: 3:3
74 B Jurga, Marco Lukas (J) Taskiran, Tufan 0:4
    Technische Punkte: 0:13
84 A Roth, Hans Zimmermann, Julian (J) SS 0:4
    Technische Punkte: 8:11
84 B Ekinci, Muhammed (JND) Faber, Lukas (J) SS 0:4
    Technische Punkte: 0:9
96 van Voorst, Robin Stankovich, Simeon (JN) ÜG 0:4
120 Aslan, Murat (ND) Canli, Ufuk (ND) AS 0:4

21.12.2013

 

Erneute Regeländerungen im Ringen

Quelle: Ringen in Deutschland – RID

 

Pünktlich zum Jahresende hat sich noch einmal gewaltig was getan beim Ringen. FILA Präsident Nenad Lalovic veröffentlichte die neuesten Regelanpassungen. Das Regelgerüst bleibt allerdings bestehen, es erfolgten einige Nachbesserungen am kürzlich erst neu aufgestellten Regelwerk.

 

Die größte Änderung hatte sich bereits angekündigt, doch nun ist es endgültig offiziell. Ab dem 1.1.2014 gibt es international neue Gewichtsklassen. Nach der Entscheidung, die Frauen ebenfalls in sechs olympischen Gewichtsklassen starten zu lassen, musste hier zwangsläufig etwas geändert werden. Komplett neu ist allerdings dass es im freien Stil andere Gewichtsklassen gibt als bei den Greco-Kollegen. Hier die neuen Gewichtsklassen (alle in kg):

 

Olympische Gewichtsklassen

 

Männer Freistil: 57, 65, 74, 86, 97, 125

griechisch römisch: 59, 66, 75, 85, 98, 130

Frauen Freistil: 48, 53, 58, 63, 69, 75.

 

Da bei den Olympischen Spielen fortan eben nur in sechs Gewichtsklassen gekämpft wird, hat die FILA - ähnlich wie bisher bei den Frauen - für die restlichen Meisterschaften du Turniere eine andere Gewichtseinteilung vorgenommen und jeweils zwei Kategorien in jedem Bereich hinzugefügt. Nicht-olympische Gewichtsklassen (geltend für Turniere und Meisterschaften):

 

Männer Freistil: 57, 61, 65, 70, 74, 86, 97, 125

griechisch römisch: 59, 66, 71, 75, 80, 85, 98, 130

Frauen Freistil: 48, 53, 55, 58, 60, 63, 69, 75.

 

Auch an den Regeln hat sich einiges getan. Während eine neue Art der Hoffnungsrunde bisher nur im Raum steht und noch endgültig diskutiert werden muss, hat sich erneut an der Wertungsvergabe und den Siegkriterien durch technische Überlegenheit etwas getan.

 

Nachdem bereits in diesem Jahr ein „Take down“ erstmals mit zwei Punkten belohnt wurde, kommt nun hinzu, dass jede Oberlage ab sofort mit zwei Wertungspunkten belohnt wird, egal ob durch eine eigene Aktion erkämpft oder durch eine Abwehraktion. Da hierdurch ein Wurf aus dem Stand noch geringere Bedeutung haben würde, gibt es eine da eine komplett neue Wertung: ab sofort wird jeder Wurf aus dem Stand vier Punkten bewertet!

 

Während dies im Freistil für alle Würfe gilt, bleibt dem griechisch-römischen Stil die Fünfer-Wertung für einen Wurf mit großer Amplitude erhalten. Die bereits angesprochene technische Überlegenheit ändert sich nur marginal. Während im freien Stil künftig bei 10 Punkten Differenz der Kampf beendet wird, ist im griechisch bei 8 Punkten Schluss. Welche Auswirkungen dies auf die Mannschaftsrunden in Deutschland hat, berät der Deutsche Ringer-Bund in Kürze.

19.12.2013

 

Letzter Kampf der 2. Mannschaft des KSV Witten: KSV 2 am Freitag mit „Kür“ in Mülheim-Styrum (20.12., 20 Uhr, Sportanlage von-der-Tann-Str. Mülheim) - Letzter Kampf in „alter Umgebung“ Verbandsliga

 

Zum letzten Ligakampf tritt die bereits als Meister und Aufsteiger zur Oberliga feststehende Zweitvertretung des KSV Witten 07 am Freitagabend in Mülheim beim KSV Styrum an. Die Pflicht ist bereits erfüllt für die Ringer um das Betreuer-Duo Wilfried Lutter und Dietmar Appel; mit dem Sieg im Lokalderby bei der RG Annen-Heros wurde die Meisterschaft bereits am Vorwochenende gesichert. So geht es in Mülheim für die Wittener Ringer jetzt um die Kür – der Kampf kann für sie keine Auswirkung mehr auf das Tabellenbild haben. Denn Verfolger Ehrenfeld weist fünf Minuspunkte gegenüber zweien des KSV Witten auf – also uneinholbar!

 

In diesem Kampf scheinen die Vorzeichen deutlich, denn die Gastgeber rangieren mit 10:20 Punkten im unteren Mittelfeld, haben allerdings auch keine Abstiegssorgen mehr. Das war in der Vorsaison noch anders, als die Mülheimer zu den besseren Teams in der Liga zählten und am Ende Rang vier belegten. Da war Tim van Voorst - ein ehemaliger Ringer des KSV Witten 07 - bester Akteur des KSV Styrum, konnte zwölf von zwölf Kämpfen gewinnen. In diesem Jahr fehlte er meistens. Sein Bruder Robin, im Schwergewicht eingesetzt, war statt seiner ein fleißiger Punktsammler. Gegen ihn wird Ufuk Canli nochmals seine gute Form präsentieren müssen, um erfolgreich zu sein.

 

Trotz der vorzeitigen Meisterschaft werden die KSV-Reservisten voll konzentriert in diesen letzten Kampf gehen, um die Saison sportlich und fair zu beenden. Den Hinkampf gewannen die Wittener KSV’er mit 25:10 sehr deutlich – das Team, das vorwiegend mit jugendlichen Akteuren besetzt ist, strebt auch diesmal eine ähnlich klare Entscheidung an.

15.12.2013

 

KSV-Doppelmeister - Showdown in Riegelsberg erst im letzten Kampf entschieden – KSV-Reserve macht in Annen den Aufstieg klar

 

Für den KSV Witten ging es am Samstagabend gleich um zwei Meisterschaften - und beide Titel sicherte sich der siebenmalige deutsche Mannschaftsmeister. Das Finale in der Riegelsberger Lindenschule hielt alles, was er im Vorfeld versprach. Eine tolle Zweitliga-Atmosphäre und spannungsgeladene Duelle waren an der Tagesordnung. Und der Titel wurde tatsächlich erst im letzten Kampf durch den eifrigsten KSV-Punktesammler Ibro Cakovic entschieden. Hitchcock hätte das Drehbuch nicht besser schreiben können. Aber der Reihe nach...:

 

Dawid Dykier (55 GR) kämpfte sich clever Punkt um Punkt gegen Kevin Müller durch den Kampf. Im offenen und hochklassigen Auftaktkampf siegte Wittens Import-Schlager mit 13:7 (Stand 1:3). Ganz anders erging es Mirko Klein (120 FR) im Duell mit Kevin Arend. Hier war direkt der Gastgeber mit einem überrumpelnden Beinangriff erfolgreich. Wittens Oldie lief in der Folge ohne Erfolg hinterher und konnte am Ende bei der 0:4-Niederlage sogar noch Schlimmeres verhindern (3:3). Auch Arthur Eisenkrein (60 FR) war direkt auf verlorenem Posten. Gegen die Beinschrauben von Riegelsbergs Nico Zarcone fand er kein Gegenmittel und unterlag entscheidend nach nur 90 Sekunden (7:3).

 

Mirko Englich (96 GR) rückte die Verhältnisse sofort wieder gerade. Gegen den aufgerückten Waldemar Minich drückte er aufs Tempo und sich selbst gewohnt beeindruckend auf den Punktezettel. Nach fast fünf Minuten Vorwärtsgang war die technische Überlegenheit und somit der Ausgleich perfekt (7:7). Mit 9:7 gingen die Gastgeber dann in die Pause, da Alexander Storck (66 GR) gegen Mohammed Yasin Yeter mit 0:1 in einem Top-Duell auf Augenhöhe bzw. unter der Aufsicht vom souverän und unauffällig agierenden Mattenleiter Thomas Knosp knapp unterlegen war.

 

Nach der Pause ging es dann für die Ruhrpott-Ringer darum, die Schlüsselkämpfe für sich zu entscheiden. Zu so einem zählte direkt das Duell zwischen Andreas Skodawessely und Wladimir Remel (84 FR). Ohne großartige Highlights, dafür aber auf taktisch hohem Niveau gewann der KSVer mit 1:0 (9:9). Auch Akaki Kuntchulia (66 FR) blieb auf der Siegeswelle und revanchierte sich gegen Sezer Karmadja für die unglückliche Schulterniederlage aus dem Hinkampf. Mit 4:3 nach Punkten blieb der wuselige Georgier am Ende in Front (10:11). Die polnische Kampfmaschine Michal Krol (84 GR) ließ Sebastian Janowski wie gewohnt keine Chance und drängte ihn permanent in den Rückwärtsgang. Mit dem ungefährdeten 8:0-Erfolg sammelte er drei weitere Wertungspunkte für seine Farben (10:14).

 

Durch das Fehlen von Grzegorz Wanke rückte Andreas Eisenkrein (74 GR) für das Team in die 74 kg-Klasse. Gegen Pajtim Sefaj war er wie erwartet auf verlorenem Posten und um weiteren Schaden beim eh schon angeschlagenen Wittener zu verhindern, gab dieser er den Kampf nach 0:7-Rückstand und einem mächtigen Überwurf auf. Somit stand es 14:14 vor dem allerletzten Duell der Saison. Dieser musste nun die Entscheidung über die Zweitliga-Meisterschaft bringen. Und Ibro Cakovic (74 FR) ließ keine Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger die Matte verlassen sollte. Er verdrehte Robin Paulus die Beine, attackierte konstant und sammelte zügig die entscheidenden Punkte für den 15:3-Erfolg (14:18).

 

Von seinen Teamkollegen wurde der punktbeste Zweitligaringer noch auf der Matte erdrückt. Die Athleten um Meistertrainer Fatih Sirin feierten ausgelassen die erste Zweitligameisterschaft der 106-jährigen Vereinsgeschichte. Aber auch die Ringer des KV Riegelsberg gaben nach dem Schluss auf der Matte noch einmal alles und feierten verdient den Erfolg der Vizemeisterschaft - am Ende sogar mit den KSV-Athleten zusammen im großen Kreis. Ein grandioses Bild, welches die beiden Top-Teams der zweiten Liga den rund 400 Zuschauern im Hexenkessel Lindenschule dort boten.

 

Für die Ringer ist die Saison nun beendet - für die KSV-Verantwortlichen beginnen nun vier harte Verhandlungswochen. Als Meister der zweiten Bundesliga steht es dem KSV frei, ob er vom Aufstiegsrecht Gebrauch macht oder ob eher der Verbleib in der zweiten Liga weiterhin wirtschaftlich sinnvoll ist. Es dürften somit spannende Gespräche mit den Unterstützern und Förderern in den kommenden Tagen anstehen.

 

KSV-Reserve sichert sich zeitgleich den Aufstieg in die Oberliga – 24:16-Erfolg beim Nachbarn RG Annen/Heros

 

Schon bevor die erste Mannschaft zum jubeln in Riegelsberg ansetzen konnte, machte es die KSV-Reserve dem Zweitligisten vor. Am vorletzten Kampftag hätte ein Punkt beim Nachbarn RG Annen/Heros gereicht, um den Aufstieg klar zu machen. Auf diesen Krimi wollten sich die Schützlinge vom Trainerduo Appel/Lutter nicht einlassen und standen bereits zur Pause als Aufsteiger fest, da danach nur noch ein Unentschieden möglich gewesen wäre.

 

Dass die Gesamtkampfzeit von gerade einmal 15.46 Min netto nicht noch weiter verkürzt wurde, lag an Ufuk Canli (120 FR). Der benötigte alleine schon über fünf Minuten für seinen Sieg durch technische Überlegenheit. Alle anderen Paarungen waren in maximal zweieinhalb Minuten erledigt.

 

So startete Bahtiyar Dündar (55 GR) technisch unterlegen (4:0), bevor Ufuk Canli die Führung der Hausherren ausglich (4:4). Denis Rerich (60 FR) brachte den KSV dann mit seiner technischen Überlegenheit erstmals in Front (4:8), ehe Simeon Stankovich (96 GR) und Fahim Nasari (66 GR) gleich noch zwei Vierer durch erneute technische Überlegenheit bzw. einen Schultersieg einfuhren. Beim Pausenstand von 4:16 und einer bereits einkalkulierten Vier in Halbzeit Nummer Zwei, welche durch einen übergewichtigen Aktiven bei den Hausherren entstehen würde, war somit maximal noch ein 20:20 möglich.

 

Sven Lutter (84 FR) stellte sich zwar auf dem Mannschaftsprotokoll gleich zwei Gewichtsklassen höher, aber ging hier keine gesundheitlichen Risiken ein und gab den Kampf direkt auf (8:16). Gegen Christian Heinrich musste Benedetto Zito (66 FR) die Klasse des ehemaligen KSV-Athleten anerkennen, der hier technisch überlegen die Punkte sammelte (12:16).

 

Der ebenfalls verletzte Martin Tasev (84 GR) gab seinen Kampf ebenfalls kurzerhand auf (16:16), ehe die beiden 74-er-Bänke das Ergebnis wieder nach oben schraubten. Nick Jacobs (74 GR) gelang ein zügiger Schultersieg und Lukas Faber (74 FR) siegte – wie zu erwarten war – dank seines übergewichtigen Gegners ebenfalls mit 4:0 (16:24).

 

Der noch-Verbandsligist steht somit vor dem letzten Kampftag (Fr., 20.12., 20 Uhr beim KSV Mülheim-Styrum) uneinholbar auf Platz Eins und wird sich im kommenden Jahr mit den besten Teams aus NRW in der Landeshöchsten Oberliga messen dürfen.

  KV Riegelsberg KSV Witten 07 14:18    
55 G Kevin MÜLLER Dawid DYKIER
1:3 PS 7:13 06:00
60 F Nico ZARCONE
Arthur EISENKREIN 4:0 11:0 01:30
66 G Mohammed Yasin YETER
Alexander STORCK 2:0 PS 1:0 06:00
66 F Sezer KARMADJA Akaki KUNTCHULIA
1:2 PS 3:4 06:00
74 G Pajtim SEFAI
Andreas EISENKREIN 4:0 AS 7:0 02:07
74 F Robin PAULUS Ibro CAKOVIC
0:4 TÜ 3:15 02:32
84 G Sebastian JANOWSKI Michal KROL
0:3 PS 0:8 06:00
84 F Andreas SKODAWESSELY Wladimir REMEL
0:2 PS 0:1 06:00
96 G Waldemar MINICH Mirko ENGLICH 0:4 TÜ 1:12 04:47
120F Kevin AREND
Mirko KLEIN 2:0 PS 4:0 06:00
  RG Annen/ Heros Dortmund KSV Witten 07 II 16:24
55 G Kandemir, Akin Dündar, Bahtiyar  4:0
  Technische Punkte: 13:0
60 F Akdemir, Tamer Rerich, Denis 0:4
  Technische Punkte: 5:17
66 G  Celik, Umut Nasari, Fahim  SS 0:4
  Technische Punkte: 6:8
66 F  Heinrich, Christian Zito, Benedetto  4:0
  Technische Punkte: 11:0
74G  Aytas, Hakan Jacobs, Nick  SS 0:4
  Technische Punkte: 0:6
74 F  Saraei, Keihan Faber, Lukas  ÜG 0:4
84 G  Abashidze, Temur Tasev, Martin  AS 4:0
84 F  Trendov, Blagoj Lutter, Sven AS 4:0
96 G  Tasdemir, Bahaddin Stankovich, Simeon  0:4
  Technische Punkte: 0:11
120F  Mohammad, Patrick Naim Canli, Ufuk 0:4
  Technische Punkte: 4:15

15.12.2013

 

Wir gratulieren Edmund "Ede" Oldenburg -

KSV-Urgestein wird heute 80 Jahre alt

Eines der ältesten KSV-Mitglieder feiert heute seinen 80. Geburtstag. Dabei handelt es sich um keinen Geringeren als Edmund oldenburg, vielen beim KSV auch nur als "Ede" bekannt. Seit seinem 14. Lebensjahr ist er Mitglied beim KSV, damals auch in den leichtesten Gewichtsklassen selbst auf der Matte aktiv. Nur eine kurze ringerische Abwesenheit beim städtischen Rivalen SU Annen bildet den kleinen schwarzen Fleck auf Edes weißer KSV-Weste.

 

Auch heute noch fährt Ede - aus gesundheitlichen Gründen inzwischen mit einem "Chopper" ausgerüstet - zu den KSV-Heimkämpfen, verfolgt dort die Auftritte der KSV-Teams und trifft bei jedem Besuch auf zahlreiche Freunde im Verein.

 

Wir sagen heute "Happy Birthday, Ede" - Auf das du deinen 80sten mit deinen Freunden und deiner Familie gebührend feierst und uns auch weiterhin so oft wie möglich einen Besuch abstattest.

 

Deine KSV-Familie

12.12.2013

 

Bundesliga-Finale im Saarland: Topteams der 2. Bundesliga kämpfen um Meisterschaft - KSV Witten tritt beim KV Riegelsberg an – Unentschieden reicht - Witten 2 kann bei RG Annen-Heros Meisterschaft klar machen

 

Am Samstag (14.12.) haben beide Ringer-Teams des KSV Witten 07 ihren Top-Kampftag der Saison. Gleichzeitig wohl der wichtigste – und vielleicht auch der schönste – seit dem Rückzug des Vereins aus der „Bel Etage“ des deutschen Ringersports im Jahr 2009: die „Erste“ hat es in der Hand, durch einen Sieg in diesem letzten Saisonkampf – oder zumindest ein Remis – die Meisterschaft der 2. Bundesliga, Gruppe Mitte, für sich zu entscheiden. Sie ist zu Gast beim KV Riegelsberg, eben die Mannschaft, der es in der gesamten Saison als einziger gelang, die Punkte beim 16:19 aus der Husemannhalle zu entführen. Und die Zweitvertretung des KSV kann beim Lokalkonkurrenten RG Annen-Heros alles klar machen und sich die Meisterschaft der Verbandsliga, verbunden mit dem Aufstieg in die Oberliga, vorzeitig sichern.

 

2009 hatte der KSV Witten den Tiefpunkt erreicht: aus finanziellen Gründen war man nach 43 Jahren und zahlreichen großen Erfolgen gezwungen, die Mannschaft aus der 1. Bundesliga abzumelden und einen Neustart in der höchsten Landesklasse, der Oberliga, zu starten. Nachdem der Verein einen massiven Aderlass erlitten hatte und fast zwei komplette Mannschaften abgeben musste, wurde die bis dahin in dieser Liga angesiedelte 2. Mannschaft mit wenigen verbliebenen Erstliga-Ringern aufgefüllt. Am Ende entging das neu formierte Team des KSV soeben dem Abstieg, belegte am Ende der Saison gerade mal Platz acht.

 

Die Folgejahre sind bekannt – ab 2010 ging wieder aufwärts mit den Wittener Ringern – bis heute. Sowohl die Bundesligamannschaft als auch das Reserveteam konnten sich etablieren und stehen jetzt kurz davor, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, nämlich die Meisterschaften in den jeweiligen Klassen.

 

Klar – das Wittener Bundesligateam war vor der Saison zum Favoriten erkoren worden und wurde der Erwartung bislang weitgehend gerecht. Anders beim Saarland-Vertreter KV Riegelsberg, der aus der Süd-Gruppe in die Liga Mitte versetzt wurde und vor Ligabeginn gerade mal den Klassenerhalt als Saisonziel nannte. Und jetzt, vor dem letzten, dem entscheidenden Kampf stehen die Saarländer (21:5 Punkte) auf dem zweiten Tabellenplatz, nur einen Zähler hinter Tabellenführer KSV Witten 07 (22:4)! So ist diese Begegnung – wie von einem guten Regisseur geplant – unversehens zum Höhepunkt der Liga und der Saison geworden.

 

Riegelsberg ist eine ehemalige Bergbau-Stadt wie Witten, ca. 15.000 Einwohner und ca. 12 km nördlich von Saarbrücken entfernt. In Ringerkreisen ist der KV bekannt, entwickelte schon immer gute Talente – von denen die meisten irgendwann beim KSV Köllerbach landeten. In diesem Jahr hielten sich die Zu- und Abgänge beim saarländischen Verein die Waage. Dennoch überzeugte Riegelsberg bisher und konnte mit einer sehr jungen Mannschaft (mit acht U23-Athleten!) mehr als gut in der Liga mithalten. Lediglich zweimal verließen sie als Verlierer die Matte, gegen Aufsteiger Bindlach und beim KSV Seeheim; im Saarland-Derby in Hüttigweiler gab’s zudem ein Remis. So ist der zweite Tabellenplatz, der auch bei einer Niederlage Bestand hätte, beileibe kein Zufall – der KSV Witten kann das nach der 16:19-Niederlage im Hinkampf bestätigen! Überragender Akteur der Gäste ist der aktuelle Junioren-Weltmeister Etienne Kinsinger (60 / 66 kg), eines der größten Talente im deutschen Ringersport. Der 17 jährige besiegte in der Liga alles, was Rang und Namen hat – zuletzt kam er allerdings nur selten zum Einsatz. Mit Kevin Müller (55 kg), Sezer Karmadja (66 kg), Robin Paulus (74 kg) oder Gennadij Cudinovic (96 / 120 kg) verfügt der Tabellenzweite über weitere herausragende Akteure.

 

Natürlich hat der KSV als Tabellenführer seine Qualität bewiesen – die wird in Riegelsberg mehr als erforderlich sein, um die Meisterschaft zu gewinnen: „Wir wollen die Meisterschaft“, hatte KSV-Coach Fatih Sirin schon vor der Saison die Parole für seine Farben ausgegeben. Jetzt könnte es soweit sein. Allerdings bedingt das ein Team, das topfit auf die Matte geht, das alle Leistungsträger an Bord hat. Zuletzt fehlte Grzegorz Wanke – die Wittener haben alles versucht, um ihn nach seiner Verletzung zu reaktivieren. Ist er dabei, dürften die Siegeschancen für den KSV steigen.

 

Kampfrichter ist Thomas Knosp aus Urloffen in Südbaden – auf den sicher keine leichte Aufgabe wartet! Im eingesetzten Bus sind noch einige Fan-Plätze frei, er fährt Samstag um 12 Uhr am Trainingszentrum „Ostermann-Halle“ ab. Informationen dazu bei Thomas Altstadt.

 

KSV 2 in der Erlenschule gegen RG SUA / Heros Mit Unentschieden wäre Meisterschaft gesichert

 

Im Hinkampf gewann die 2. Mannschaft des KSV in der Husemannhalle mit 22:16 – ein Erfolg, der im Ergebnis deutlicher war als auf der Matte. Der seinerzeit aber auch die Spitzenposition der Wittener Zweitvertretung in der Verbandsliga festigte. Jetzt fehlt der letzte Schritt – ein Sieg oder zumindest ein Remis, das die Meisterschaft bedeuten würde. Mit 26:2 Punkten liegen die Schützlinge von Dietmar Appel und Wilfried Lutter drei Zähler vor dem schärfsten Verfolger RC Ehrenfeld, und das zwei Kämpfe vor Saisonende. Mit zwei weiteren Punkten wäre der Mannschaft der dritte Aufstieg in Folge nicht zu nehmen, auch ein Unentschieden reicht bereits, da Witten zweimal gegen Ehrenfeld gewann.

 

Den vorzeitigen Titel für den KSV werden die Ringer der RG verhindern wollen – wie bei Lokalderbys so üblich. Dass sie das auch schaffen können, versteht sich, nehmen sie doch immerhin Rang drei der Tabelle ein. Niederlagen gab’s für das Team Annen-Heros lediglich gegen Witten (2 x) und Ehrenfeld, dazu noch zwei Remis. Mit der Spitze wird man nichts mehr zu tun haben, den Spitzenreiter ärgern kann man aber sehr wohl. Der müsste die Meisterschaftsfeier im Fall einer Niederlage verschieben und beim letzten Kampf in Mülheim (Fr., 20.12.) wäre dann zumindest ein Zähler Pflicht.

 

Die junge Wittener Mannschaft wird sich aber nicht im letzten Moment die Butter vom Brot nehmen lassen wollen und entsprechend stark stellen. So ist alles für einen erstklassigen Ringkampf bereitet, der um 19.30 Uhr in der Erlenschule angepfiffen wird.

12.12.2013

 

Viviane Herda Turnier-Dritte in Polen

 

Einen weiteren Erfolg konnte die junge KSV-Ringerin Viviane Herda am vergangenen Wochenende im polnischen Czarny Bór beim internationalen Turnier „Czarny Bór open“ feiern. In der 60 kg-Klasse der Kadettinnen errang sie die Bronzemedaille. Fünf Kämpfe hatte sie im Feld von 15 Teilnehmerinnen zu bewältigen, viermal gewann sie ihre Begegnungen. Lediglich gegen die spätere Siegerin Larroque aus Frankreich musste sie sich geschlagen geben. Im Kampf um Bronze setzte sich Viviane Herda gegen die Ungarin Borostyan durch.

 

Damit fügt die Wittenerin ihrer Medaillensammlung eine weitere hinzu – sie ist seit Jahren bereits national wie auch international erfolgreich.

08.12.2013

 

NRW-Derby war Werbung für den Ringkampfsport - 500 Zuschauer in der Husemannhalle begeistert - Hohenlimburg lange Zeit auf Augenhöhe

 

Es verlief am Samstagabend in der Wittener Husemannhalle wie erwartet ab – und dann doch nicht wie erwartet. Zum einen: der KSV Witten holte beim 23:13-Erfolg die erwarteten zwei Punkte im Nachbarschafts-Duell gegen den KSV Hohenlimburg. Zum anderen: die Hohenlimburger präsentierte sich lange Zeit auf Augenhöhe, forderten ihre Wittener Gegenüber zum Teil erheblich und sorgten so dafür, dass die alt-ehrwürdige Halle einmal mehr ein „Ringer-Fest“ erlebte. Kapp 500 Zuschauer waren denn auch begeistert ob der zehn guten, teilweise hochklassigen, spannenden und aktionsreichen Kämpfe. Als Ibro Cakovic zur letzten Begegnung des Abends, gleichzeitig der letzten des KSV in dieser Saison auf heimischer Matte, antrat, gab es „standing ovation“ vom Publikum als Dank für eine bisher tolle Saison ihres KSV Witten 07. Das kann am nächsten Wochenende noch getoppt werden – wenn es zum Meisterschafts-Show-down ins Saarland geht: der Tabellenführer KSV Witten trifft dort auf den Zweiten KV Riegelsberg, der nur einen Punkt Rückstand aufweist. Ein Punkt würde dem KSV reichen – ein schwerer Gang wird es allemal!

 

Die Veranstaltung begann mit tänzerischer Anmut und sportlicher Akrobatik in gelungenen Kostümen: die Gruppe „Piccolinies“ von TuRa Rüdinghausen präsentierte sich auf der ungewohnten Ringermatte – was offensichtlich kein Nachteil war. Mit großem Applaus verließen die jungen Damen nach ihrer Präsentation die Aktionsfläche und machten Platz für die „starken Männer“. Unter dem unauffällig und gut leitenden Kampfrichter Jörg Fleiter aus Gütersloh gab es folgende Kämpfe:

 

Die ersten vier Punkte gingen an den KSV. Dawid Dykier (55 GR) war dem jungen Ex-Wittener Youri-Kevin Gies deutlich überlegen und wurde schon in der zweiten Minute technisch überlegener Sieger mit 12:0 Punkten (4:0). Einen offenen Kampf gab’s in der 120 kg-Klasse, wo Trainer Fatih Sirin wieder Mesut Kayar aufgeboten hatte. Gegen Junadi Tajdaev ging er zunächst in Führung; der Hohenlimburger glich jedoch aus und konnte kurz vor dem Schlussgong die entscheidende Aktion zum 4:3 setzen – Enttäuschung auf Wittener Seite (5:2). Arthur Eisenkrein (60 FR) fand lange Zeit kein geeignetes Mittel gegen die Beinangriffe von Vladimir Tumparov und lag deutlich in Rückstand – gar mit der Gefahr einer technischen Niederlage. Erst gegen Ende kam der KSV-Akteur auf und holte Punkte zum versöhnlichen 4:10 (6:5).

 

Mirko Englich (96 GR) begann gegen Jakob Luft „wie die Feuerwehr“ und holte die erste Punkte bereits wenige Sekunden nach dem Anpfiff. Nach eineinhalb Minuten hatte er elf Zähler zum technisch überlegenen Sieg beisammen (10:5). Im letzten Kampf vor der Pause dominierte der frühere Wittener Sergej Skrypka gegen Andreas Eisenkrein (66 GR). Der Mann vom KSV Hohenlimburg zermürbte den Wittener regelrecht, der beim Stand von 1:11 folgerichtig wegen Passivität disqualifiziert wurde (10:9).

 

In der Pause durften Nachwuchsringer der beiden Vereine in Demonstrationskämpfen ihr schon beachtliches ringerisches Können demonstrieren.

 

Der Kampf zwischen Wladimir Remel und Schaman Kasumov (84 FR) bot zu Beginn der zweiten Hälfte alles, was den Ringkampf attraktiv und interessant macht. Taktik, Technik und Dramatik wurden geboten, ehe der Sieger feststand: bis zwei Sekunden vor Schluss war es noch der Mann vom KSV Hohenlimburg, dann aber gelang dem Wittener die entscheidende Aktion zum 7:6-Erfolg (12:10). Zwei Ringer, die sich aus vielen gemeinsamen Trainingskämpfen gut kennen, standen sich danach gegenüber: in der 66 kg-Klasse (FR) wurde auf Seiten der Gastgeber Akaki Kuntchulia aufgeboten, der auf den Ex-Wittener Yves-Heiko Gies traf. Der kleine Georgier war zu routiniert für den jungen, durchaus couragierten Gies, sammelte Punkt um Punkt, war in der Abwehr aufmerksam und schlitterte beim deutlichen 10:0-Erfolg nur knapp an der technischen Überlegenheit vorbei (15:10).

 

Michal Krol (84 GR) ist eine „Kampfmaschine“. Das demonstrierte der Pole im KSV-Trikot einmal mehr gegen den unbequemen und zur Passivität gezwungenen Christian Zuhr. Nach 3.48 Min. hatte er elf Zähler zum technischen Überlegenheitssieg gesammelt (19:10). Bedingt durch die Verletzungen von Grzegorz Wanke und Martin Tasev musste Alexander Storck in die 74 kg-Klasse aufrücken – zudem noch im weniger geliebten klassischen Stil. Gegen Rame Khalil zeigte er sich kämpferisch auf der Höhe, als er den Bruder des früheren KSV-Ringers Rabbia beim Stand von 0:7 gegen Ende der Begegnung noch mächtig unter Druck setzte. Punkte gelangen dem Wittener indes nicht – es blieb beim 0:7 (19:13).

 

Den Schlusspunkt setzte wie gewohnt Ibro Cakovic (74 FR). Unter Dauerbeifall der jetzt stehenden Zuschauer bearbeitete er Nils Hausegger „wie ein Terrier“. Angriff auf Angriff trug er vor, zermürbte den Hohenlimburger, der letztlich die Überlegenheit des Witteners mit 13:0 noch im ersten Kampfabschnitt anerkennen musste (23:13).

 

Der KSV Witten bleibt somit vor dem letzten Kampftag auf Platz eins in Liga zwei (22:4 Pkt.), dicht gefolgt vom KV Riegelsberg (21:5), der in Burgebrach sicher siegte. Die Franken tragen die rote Laterne des Tabellenletzten (4:22), der KSV Hohenlimburg bleibt mit 6:20 einen Platz davor. Sowohl Burgebrach (in Bindlach) als auch Hohenlimburg (gegen Hüttigweiler) haben am letzten Kampftag schwere Aufgaben vor sich. Das gilt sicher auch für den KSV Witten in Riegelsberg: die Saarländer brachten den Ruhrstädtern im Hinkampf beim 19:16 die einzige Niederlage auf heimischer Matte bei – ob diese Scharte ausgewetzt werden kann?

55G Dawid DYKIER
Youri-Kevin GIES 4:0 12:0 01:38
60F Arthur EISENKREIN Vladimir TUMPAROV
1:3 PS 4:10 06:00
66G Andreas EISENKREIN Sergej SKRYPKA 0:4 DS 1:11 05:38
66F Akaki KUNTCHULIA
Yves-Heiko GIES 3:0 PS 10:0 06:00
74G Alexander STORCK Rame KHALIL 0:3 PS 0:7 06:00
74F Ibro CAKOVIC
Nils HAUSEGGER 4:0 13:0 02:36
84G Michal KROL
Christian ZUHR 4:0 11:0 03:48
84F Wladimir REMEL
Schaman KASUMOV 2:1 PS 7:6 06:00
96G Mirko ENGLICH Jakob LUFT 4:0 11:0 01:34
120Fl Mesut KAYAR Junadi TAJDAEV
1:2 PS 3:4 06:00

08.12.2013

 

Revanche gelungen – KSV 2 besiegt Jahn Marten deutlich - Witten auf dem Weg zur Meisterschaft

 

Die 2. Mannschaft des KSV Witten bleibt in der Verbandsliga weiter auf Meisterschaftskurs. Am Samstag gelang die erfolgreiche Revanche gegen den KSV Jahn Marten 05, der den Wittenern im Hinkampf die bislang einzige Niederlage beigebracht hatte. Obwohl eine Gewichtsklasse durch die Gastgeber nicht besetzt war, langte es am Ende zu einem deutlichen 26:11-Erfolg. Jetzt noch zwei Kämpfe, noch mindestens einen Sieg, dann können sich die Schützlinge von Dietmar Appel und Wilfried Lutter über die dritte Meisterschaft in Folge und den Aufstieg in die Oberliga freuen. Soweit ist es allerdings noch nicht – nach dem gestrigen Kampf stehen nun noch zwei Begegnungen bei der RG Annen-Heros und dem KSV Styrum an.

 

Die Martener kamen den Hausherren entgegen, konnten nicht ihre Bestbesetzung auf die Matte bringen. Dennoch entwickelten sich flotte Kämpfe mit vielen Aktionen und Punkten – min sieben Einzelkämpfen mit dem besseren Ende für den KSV Witten. Neben dem kampflosen Sieg waren nur zwei Kämpfer aus Marten erfolgreich, siebenmal hatten die Hausherren die Nase vorn – in gleich sechs Begegnungen mit dem Höchstresultat von 4:0.

 

Bahtiyar Dündar (55 kg) musste die Überlegenheit von Wahab Naderi anerkennen und lag bereits nach 1.05 Min. auf den Schultern (0:4). Diesen Rückstand holte Ufuk Canli im Schwergewicht gegen Kai Schopp auf, als er ebenso schnell Schultersieger wurde (4:4). Gegen Nazri Kamilov hatte Denis Rerich (60 kg) nur anfangs etwas Mühe. Beim Stand von 10:2 schulterte er seinen Gegner nach 2.15 Min. (8:4) und brachte Witten erstmals in Führung.

 

Simeon Stankovich (96 kg) hatte es mit dem Routinier Bekir Gencer zu tun, der die Martener auch trainiert. Er verkaufte sich teuer, doch genügte dem Ex-Annener eine gelungene Aktion zum 3:0-Punkterfolg (8:6). Durch den kampflosen Erfolg in der 66 kg-Klasse durch Mohamed Kalkhaou ging Marten noch einmal in Führung (8:10) – danach war nur noch der KSV am Zuge. Lukas Faber war in die 84 kg-Klasse aufgerückt und hatte in Mustafa Karli ebenfalls einen erfahrenen Ex-Annener gegen sich. Mit einer kämpferischen Leistung setzte sich der Wittener knapp mit 5:4 Punkten durch (10:11).

 

Kurzen Prozess machte Fahim Nasari (66 kg) mit Jan Giesen und gewann nach 1.25 Min. technisch überlegen mit 12:0 Punkten (14:11). Einen Blitzsieg erzielte Pjotr Pankow (84 kg) gegen Umut Can Sahin, der bereits nach 12 Sekunden mit einem sauberen Hüftschwung auf die Schultern befördert wurde (18:11). Mit der gleichen Aktion gewann auch Nick Jacobs nach 1.25 Min. gegen Yasin Sahin (22:11). Da wollte sich Tufan Taskiran im letzten Kampf nicht lumpen lassen – in 2.20 Min. hatte er 12:0 Zähler zum technischen Sieg gesammelt (26:11).

 

Eine starke Leistung des jungen KSV-Teams, das wieder mit sechs jugendlichen Akteuren antrat und dem Tabellen-Fünften aus Dortmund keine Chance ließ!

  KSV Witten 07 II KSV Jahn Marten 05 26:11
55G  Dündar, Bahtiyar  Naderi, Wahab  SS 0:4
  Technische Punkte: 0:9
60F  Rerich, Denis  Komilov, Nazri SS 4:0
  Technische Punkte: 10:2
66G  Kalkhaou, Mohamed KL 0:4
66F  Nasari, Fahim  Giesen, Jan  4:0
  Technische Punkte: 12:0
74G  Jacobs, Nick  Sahin, Yasin  SS 4:0
  Technische Punkte: 4:0
74F  Taskiran, Tufan Soliev, Behzod 4:0
  Technische Punkte: 12:0
84G  Pankow, Piotr Sahin, Umut Can  SS 4:0
  Technische Punkte: 3:0
84F  Faber, Lukas  Karli, Mustafa PS 2:1
  Technische Punkte: 5:4
96G  Stankovich, Simeon  Gencer, Bekir PS 0:2
  Technische Punkte: 0:3
120F  Canli, Ufuk Schopp, Kai SS 4:0
  Technische Punkte: 7:0

06.12.2013

 

Heim-Saisonabschluss für die KSV-Mannschaften: Witten gegen Hohenlimburg – das ist ganz viel Tradition - KSV 2 will Bezwinger bezwingen

 

KSV Witten gegen KSV Hohenlimburg – das ist die Ansetzung der 2. Ringer-Bundesliga, Gruppe Mitte, am kommenden Samstag. (7.12., 19.30 Uhr Husemannhalle). Die vorletzte Begegnung der Saison, der letzte Heimkampf. Doch Witten vs. Hohenlimburg ist mehr: dieses Ringer-Derby hat Tradition, vor mehr als 80 Jahren standen sich die Vereine bereits gegenüber.

 

In den dreißiger und Anfang der vierziger Jahre, zwischen den Weltkriegen, da gehörte der Gast aus dem Vorsauerland zu den stärksten Staffeln von Westfalen. Und wer damals in Westfalen stark war, dessen Name war auch in Deutschland bekannt. Wie auch der des KSV Witten, von Heros Dortmund oder AC Hörde. Rudi Reinhardt hieß ein Deutscher Meister des KSV Hohenlimburg zur damaligen Zeit – damit war auch klar, dass die Mannschaft auf hohem Niveau kämpfte. Die Begegnungen dieser Vereine elektrisierten die Zuschauer – die Zeitzeugen berichteten von „überfüllten Veranstaltungsstätten“. Beim KSV Witten seinerzeit der „Voss’sche Saalbau“.

 

Nach dem Krieg trafen sich die Vereine in den 1950 er- und 1960 er-Jahren wieder in der Oberliga NRW, der damals höchsten Klasse. Auch da waren die Lennestädter stets ein ernster Konkurrent der Ruhrstadt-Ringer. Als dann die Bundesliga eingeführt wurde, 1963, war Hohenlimburg dann nicht mehr dabei. In den Folgejahren hatte die Wittener Zweitvertretung regelmäßig in der Oberliga mit dem Gegner zu tun, der sich dann über Jahre hinweg nach oben in Richtung 2. Bundesliga verabschiedete.

 

Nach dem Liga-Rückzug des KSV Witten im Jahr 2009 kam es dann zum ersten Aufeinandertreffen der Vereine nach vielen Jahren. Und da zeigten sich die Hagener Vorstädter überlegen, besiegten Witten zweimal, mehr oder weniger deutlich. Diese Überlegenheit hielt allerdings nur ein Jahr; schon 2011 hatte sich der Traditionsverein von der Ruhr neu aufgestellt und dominierte die Oberliga – mit zwei Erfolgen gegen die Hagener Nachbarn. Der KSV Witten stieg auf in die zweithöchste Liga des Deutschen Ringer-Bundes, der KSV Hohenlimburg folgte als NRW-Meister nur ein Jahr später. Und hier fand im Oktober dieses Jahres der erste Vergleich auf Bundesligaebene statt. In der stimmungsvollen Rundsporthalle von Hohenlimburg setzte sich der KSV Witten mit 23:14 durch.

 

Der KSV Hohenlimburg verfügt über hervorragende Zweitliga-Akteure – einige davon trugen bereits das Trikot des KSV Witten 07. Da ist an erster Stelle Sergej Skripka zu nennen, der wohl in der 66 kg-Klasse starten wird und bereits Deutsche Meisterschaften und Medaillen sammelte. Yves-Heiko Gies war noch im Vorjahr in Witten und hatte da einige Einsätze im Bundesliga-Team des KSV. Der in der 60 kg-Klasse möglicherweise aufgebotene Vladimir Tumparov, der in der Juniorenklasse für sein Heimatland Bulgarien startete, hatte bereits einige gute internationale Platzierungen; Kevin Schoska debütierte im Erstligateam des KSV Witten und ist heute einer der Leistungsträger der Gäste; aber auch Juri Baron und Rame Khalil, Bruder des letztjährigen KSV-Ringers Rabbia, sind nicht zu unterschätzen.

 

Der KSV Witten wird den Gegner sicher nicht unterschätzen, auch wenn er klarer Favorit ist. Hohenlimburg könnte mit einem Punktgewinn die Situation im Abstiegskampf verbessern – zwei Punkte Vorsprung auf Burgebrach sind nicht viel! Bis auf den verletzten Grzegorz Wanke dürfte die Wittener Mannschaft um Trainer Fatih Sirin – der in der letzten Woche seinen Einstand als aktiver Ringer im Bundesliga-Aufgebot gab – komplett stehen. Beim Gastgeber wird man sich keine Blöße geben wollen – um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Denn dann könnte es zum tatsächlichen „Show-down“ am nächsten Wochenende kommen, wenn die Entscheidung über die Meisterschaft im Saarland fällt, wo der KSV auf den Vorfolger KV Riegelsberg trifft.

 

Kampfrichter der Begegnung am Samstag ist Jörg Fleiter aus Gütersloh.

 

KSV 2 will Scharte auswetzen - Marten brachte Witten bisher einzige Niederlage bei

 

Noch drei Kämpfe haben die Wittener Verbandsliga-Ringer zu absolvieren. Den ersten davon am Samstag um 17.30 Uhr, wenn sich der Nachbar KSV Jahn Marten 05 in der Husemannhalle vorstellt. Den Dortmundern gelang in der Hinrunde ein Sieg gegen den Tabellenführer – bislang der einzige Punktverlust für die Staffel um die Betreuer Wilfried Lutter und Dietmar Appel. So ist jetzt Wiedergutmachung angesagt – auch, um die gute Ausgangsposition mit drei Punkten Vorsprung gegenüber RC Ehrenfeld zu halten.

 

Es wird nicht einfach werden gegen die Dortmunder Vorstädter, denn Marten hat um ihren Ringer-Trainer Bekir Gencer eine Reihe von gutklassigen Verbandsliga-Akteuren in den Reihen. Der Trainer selbst führt die Mannschaft mit seinen erfolgreichen Vorstellungen an – er setzte sich im Hinkampf gegen den jungen KSV-Ringer Simeon Stankovic durch. Am Samstag dürfte es die gleiche Konstellation geben, diesmal allerdings in der 96 kg-Klasse. Auch die Ex-Annener Burak Timili und Mustafa Karli sind absolute Siegringer bei Marten. Die Dortmunder verloren in der Vorwoche gegen die RG Annen-Heros mit 17:21

 

So verspricht auch der Vorkampf bereits hochklassigen und spannenden Ringer-Sport – im Siegesfall für den KSV Witten mit einer möglich Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft!

05.12.2013

 

Nach dem letzten Heimkampf Party in der Husemannhalle - Beide Wittener Mannschaften beenden am Samstag Heim-Saison

 

Ein Saisonausklang ist es noch nicht, doch für die beiden Ringermannschaften des KSV Witten 07 stehen am kommenden Samstag (7.12.) die letzten Saisonkämpfe auf heimischer Matte auf dem Programm. Während Verbandsliga-Tabellenführer KSV 2 auf Jahn Marten trifft (17.30 Uhr), empfängt der Bundesliga-Spitzenreiter im Derby den KSV Hohenlimburg im Nachbarschaftsduell (19.30 Uhr). Die Wittener haben sich für diesen Kampftag einiges einfallen lassen. So geben die Rüdinghauser „Piccolinies“ eine Kostprobe ihres Könnens, das ihnen schon viele Siege und Platzierungen bei nationalen Jazzdance-Wettbewerben beschert hat.

 

Und nach Ende der Begegnungen gibt’s eine „Farewell-Party“ – letztmalig ist dann in dieser Saison Gelegenheit, mit den Ringern, Trainern, Vorstandsvertretern und vielen Ringer-Fans zu fachsimpeln. Etwa darüber, wie es weitergehen wird, wenn …. der KSV gegen Hohenlimburg gewonnen hat und auch die letzte Begegnungen im Saarland beim KV Riegelsberg für sich entscheidet und Meister der 2. Bundesliga Mitte ist …

03.12.2013

 

Am Samstag „Heim-Show down“ für die KSV-Ringermannschaften - Vor Meisterschaft müssen Lokal-Derbys gewonnen werden - Marten und Hohenlimburg fordern KSV Witten in der Husemannhalle

 

Zwei bzw. drei Kämpfe bis zum Ziel: am Samstag geht es für die Ringermannschaften des KSV Witten darum, die Entscheidung auf dem Weg zu Meisterschaft und Aufstieg offen zu halten. Dass die Terminplanung am Samstag (7. Dezember) dabei gleich zwei Lokalderbys vorsieht, ist eine dramatische, aber glückliche Fügung: die 2. Mannschaft der Ruhrstadt-Ringer empfängt um 17.30 Uhr die Mannschaft, die den Schützlingen von Wilfried Lutter und Dietmar Appel die bislang einzige Niederlage in der laufenden Verbandsliga-Saison beibrachte, den KSV Jahn Marten 05. Im Dortmunder Vorort unterlagen die Wittener in der Hinrunde klar mit 15:23 – da gibt’s was gutzumachen! Aber nicht nur Wiedergutmachung ist angesagt. Denn die komfortable Ausgangssituation vor den letzten Kämpfen mit drei Punkten Vorsprung vor Verfolger RC Ehrenfeld soll gehalten werden. Immerhin steht noch ein weiterer Lokalkampf an, wenn der KSV am kommenden Samstag bei der RG Annen-Heros antreten muss. Mit der letzten Begegnung beim KSV Styrum am 20. Dezember beendet der bisherige Tabellenführer dann die Saison – und hofft auf den angestrebten Erfolg. Der heißt Meisterschaft der Verbandsliga und Aufstieg in die Oberliga NRW.

 

Die Meisterschaft, nämlich die in der 2. Bundesliga, hat sich auch die Erstvertretung des KSV Witten zum Ziel gesetzt. Dazu sind noch drei Punkte erforderlich – aus zwei Kämpfen. Einer dieser Kämpfe findet am Samstag in der Husemannhalle statt, es ist der letzte Heimkampf der Saison 2013. Da empfängt der Tabellenführer aus der Ruhrstadt den Lokalnachbarn von der Lenne, den KSV Hohenlimburg. Im Hinkampf gab’s ein stimmungsvolles „Ringer-Fest“ in der Hohenlimburger Rundturnhalle, als Witten mit 23:14 gewann. Eine ähnliche Werbung für den Ringkampfsport erhoffen die KSV-Verantwortlichen auch am Samstag in der Wittener Arena. Dazu hat man einiges vorbereitet: u.a. wird sich die Tanzsportabteilung von TuRa Rüdinghausen mit der Gruppe „Piccolinies“ präsentieren – eine Gruppe, die 2011 und 2012 jeweils den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften belegte.

 

Natürlich streben die Ringer um Ringer-Trainer Fatih Sirin auch einen Sieg an. Gegen den Vorletzten der Tabelle sollte dies unter normalen Umständen möglich sein. Doch gerade die Lokalduelle haben oft eigene Gesetze. Das musste Wittens 74 kg-Akteur Grzegorz Wanke im Hinkampf erleben, als er – in Führung liegend – die Abschlussbegegnung gegen Rame Khalil auf Schultern verlor. Sicher ist der KSV favorisiert, auf die leichte Schulter genommen wird der letzte Heimkampf aber sicher nicht. Mit einem Erfolg soll die Voraussetzung für die Krönung der Saison am übernächsten Wochenende beim Verfolger KV Riegelsberg geschaffen werden.

Das Restprogramm der KSV-Teams:

 

Sa., 07.12. 17.30 Uhr 
KSV Witten 2 - KSV Jahn Marten
Sa., 07.12. 19.30 Uhr KSV Witten - KSV Hohenlimburg
Sa., 14.12. 19.30 Uhr RG Annen/Heros Dortmund - KSV Witten 2
Sa., 14.12. 19.30 Uhr KV Riegelsberg - KSV Witten
Fr., 20.12. 20.00 Uhr KSV Mülheim-Styrum - KSV Witten 2

01.12.2013

 

KSV entführt Punkte bei heimstarken Seeheimern – Trainer Fatih Sirin schnürte nochmals die Ringerschuhe – Vorfreude aufs Lokalderby

 

Zwei weitere Punkte konnte der KSV Witten am Samstagabend beim 20:11-Erfolg von den besonders vor heimischer Kulisse stark auftrumpfenden Ringern aus Seeheim entführen. Die Asse von der Bergstraße machten es zwar auch den Gästen aus der Ruhrstadt schwer, allerdings holten die Schützlinge von Coach Fatih Sirin besonders in den unteren Gewichtsklassen die nötigen Punkte für ein sattes Polster. Und gerade dieser Fatih Sirin sorgte an der Waage auch für die Überraschung des Abends, als er sich anstelle der verletzten Grzegorz Wanke und Martin Tasev plötzlich selbst auf dem Mannschaftsbogen eintrug. Im ungeliebten griechisch-römischen Stil stellte er sich noch einmal in den Dienst der Mannschaft hielt sich in seinem Kampf mehr als beachtlich – aber der Reihe nach…

 

Die ersten vier Punkte sammelte Dawid Dykier (55 GR) für die Ruhrstadt-Ringer ein. Fast schon zur Routine geworden zeigte er gegen Dario Keimig in seinem Greco-Stil, wie wohl er sich dort fühlt. Nach fünf Minuten legte er den Nachwuchs-Kaderringer auf die Schultern (0:4). Der Rückstand wurde aber zügig ausgeglichen, denn Mesut Kayar (120 FR) hatte gegen den Letten Imants Lagodskis nicht viel zu bestellen. Spektakuläres hatte dieser zwar nicht zu bieten, sammelte aber im Arbeitsbienen-Modus Punkt um Punkt für die technische Überlegenheit nach ebenfalls fünf Minuten (4:4). Also lag es nun an Arthur Eisenkrein (60 FR), die KSV-Führung wieder herauszuringen. Gegen Dominik Täumert gelang ihm das auch ziemlich eindrucksvoll. 40 Sekunden benötigte der Wittener für schnelle elf Wertungspunkte (4:8).

 

Und auch im nächsten Kampf sollte der Favorit am Ende vorne liegen. Zwar nur hauchdünn mit 1:0, letztlich jedoch nie gefährdet war der Sieg von Mirko Englich (96 GR) gegen den passiv eingestellten Gastgeber Rene Jünger (4:10). Im letzten Clinch vor der Pause ließen Eric Chalupka und Andreas Eisenkrein (66 GR) sehr viel für ihren Kontrahenten zu, was zu vielen Aktionen führte und am Ende bei wechselnder Führung auch mit 7:9 den knappen Sieg für den Gästeringer bedeutet (5:12).

 

Für die gut 200 Zuschauer in der Seeheimer Kultur-und Sporthalle boten dann Alexandru Burca und Wladimir Remel (84 FR) nach der Pause nicht gerade etwas fürs Auge. Beide belauerten sich lange Zeit und Angriffe waren auf beiden Seiten eher die Ausnahme. So reichte es auch nicht für einen erneuten Sieg Remels, der im Hinkampf noch mit 8:5 triumphieren konnte. Hier setzte sich der Bergsträßler mit 2:1 durch (7:13). Noch eine Neuauflage gab es zwischen Miguel Gutierrez und Alexander Storck (66 FR). Der Erkenschwicker KSV-Athlet – im Hinkampf noch mit 11:0 technisch überlegen – mühte sich hier gegen den clever agierenden Gastgeber zu einem 2:0-Punktsieg (7:15).

 

Die wohl spannendste Auseinandersetzung des Abends erfolgte dann zwischen Laszlo Antunovits und Michal Krol (84 GR). Der Seeheimer wirkte zu Beginn leicht aktiver, folgerichtig erste Passivitätsanzeigen gegen den Wittener Ringer, der dann aber aufdrehte und einmal mehr seine hervorragende Kondition und seinen kämpferischen Willen bewies. Erstmalig in dieser Saison gab es bei einem Kampf mit KSV-Beteiligung eine 1:0-Wertung, die daraus resultierte, dass der Kampf mit 0:0 endete, beide Akteure zwei Verwarnungen erhalten hatten, der Gastgeber allerdings die letzte davon (7:16).

 

Der Mannschaftskampf war also bereits vor den beiden 74ern entschieden, da betrat Coach Fatih Sirin die Matte. Hier traf er gleich auf zwei Gegner: den griechisch-römischen Stil und den starken Ungarn Zoltan Lakatos, gegen den so mancher gestandene Greco-Spezialist in dieser Liga wohl auch nicht viel besser ausgesehen hätte. Wittens Trainer stand immerhin viereinhalb Minuten recht stabil, coachte sich in der Pause sogar noch selbst. Am Ende trug der jederzeit umsichtige und souverän leitende Mattenleiter Juri Schmatow (seines Zeichens Ex-Ringer des KSV Köllerbach) dann doch die technische Überlegenheit des Ungarn auf den Punktzettel (11:16). Den Schlusspunkt setzte wie gewohnt Ibro Cakovic (74 FR). Gegen Alexander Hast, immerhin deutscher A-Jugendmeister 2012, benötigte er keine zwei Minuten für den dominierenden 12:0-Überlegenheitserfolg (11:20).

 

Der KSV Witten bleibt somit auf Platz Eins in Liga Zwei (20:4 Pkt.), dicht gefolgt vom KV Riegelsberg (19:5), der ebenfalls derzeit keine Schwächen erkennen lässt. Am kommenden Samstag kämpft der KSV nun ein letztes Mal in dieser Saison vor heimischer Kulisse. Dann erwartet man gegen den KSV Hohenlimburg im Lokalderby eine rappelvolle Husemann-Halle (19.30 Uhr), bevor es erneut eine Woche später zum großen Showdown um die Zweitliga-Krone zum KV Riegelsberg geht.

Stilart Name Name Punkte Wertung Zeit
G 55 Dario KEIMIG Dawid DYKIER 0:4 SS 2:11 05:07
F 60 Dominik TÄUMERT Arthur EISENKREIN
0:4 TÜ 0:11 00:40
G 66 Eric CHALUPKA Andreas EISENKREIN 1:2 PS 7:9 06:00
F 66 Miguel GUTIERREZ Alexander STORCK
0:2 PS 0:2 06:00
G 74 Zoltan LAKATOS
Fatih SIRIN 4:0 11:0 04:24
F 74 Alexander HAST Ibro CAKOVIC 0:4 TÜ 0:12 01:55
G 84 Laszlo ANTUNOVITS Michal KROL 0:1 KE 0:0 06:00
F 84 Alexandru BURCA
Wladimir REMEL 2:1 PS 2:1 06:00
G 96 René JÜNGER Mirko ENGLICH 0:2 PS 0:1 06:00
F 120 Imants LAGODSKIS Mesut KAYAR 4:0 11:0 05:11

01.12.2013

 

KSV Witten 2 lässt sich auch in Bonn nicht aufhalten - 32:8-Sieg ungefährdet - achtmal Höchstwertung für Wittener Ringer

 

Ohne Probleme bewältigten die Reserveringer des KSV Witten 07 am Samstag auch die Aufgabe beim Tabellenletzten der Verbandsliga, der 2. Mannschaft des Erstligisten TKSV Bonn-Duisdorf. Schnell und sicher – das war die Devise der Mannen um die Mannschaftsführer Dietmar Appel und Wilfried Lutter. Sie zeigten gleich in den ersten Begegnungen, wer Chef auf der Matte im Duisdorfer „Ringer-Tempel“ an der Schmittstraße ist. Nach vier Begegnungen lag der Spitzenreiter von der Ruhr bereits mit 16:0 vorn und hatte die Weichen in Richtung Sieg gestellt. Daran änderten auch die beiden folgenden Niederlagen nichts, denn auch in den abschließenden vier Kämpfen kamen die Sieger ausnahmslos vom KSV. So ließ das Ergebnis von 32:8 am Ende auch an Deutlichkeit und Sicherheit nichts zu wünschen übrig.

 

Bahtiyar Dündar (55 kg) setzte sich gegen Furkan-Firat Mutluer durch und gewann auf Schultern (4:0). Im Schwergewicht musste Ufuk Canli hart kämpfen, ehe er beim Stand von 8:6 Schultersieger über Justin James wurde (8:0). Gegen Jan-Lukas Harth musste sich Denis Rerich (60 kg) nicht groß anstrengen – der Bonner gab den Kampf gleich auf – Sieg für den KSV-Ringer (12:0).

 

Simeon Stankovich (96 kg) ließ ein Punkt-Feuerwerk abbrennen gegen Julien Grieß und setzte sich mit 12:1 technisch überlegen durch (16:0). Die erste Niederlage auf Seiten der Gäste musste dann Fahim Nasari (66 kg) gegen den erfahrenen Daniel Persch hinnehmen, der mit 12:0 technisch siegte. Somit lautete der Stand für den Tabellenführer zur Halbzeit 16:4.

 

Einen weiteren Sieg konnten die Gastgeber durch Marek Daransky erzielen, der dem jungen Julian Zimmermann (84 kg) keine Chance ließ und schnell zum Schultersieg kam (16:8). Akaki Kuntchulia (66 kg) machte wieder einmal kurzen Prozess mit seinem Gegner. Damyan Damyanov anerkannte die Überlegenheit des Veteranen-Weltmeisters, der mit 11:0 technischer Sieger wurde (20:8). Pjotr Pankow (84 kg) musste sich gegen Niklas Schubert nicht groß anstrengen, denn der TKSV-Akteur gab die Punkte wegen Übergewichts schon an der Waage ab (24:8).

 

Die 74 kg-Klasse war wieder eine KSV-Domäne: zunächst setzte sich Nick Jacobs gegen Ahmad Popal mit einem Schultersieg durch, als er bereits 7:0 in Führung gelegen hatte (28:8). Den Abschluss machte Lukas Faber (74 kg) mit einem Überlegenheitssieg gegen Michael Schubert, den er mit 11:0 distanzierte.

 

Drei Kämpfe haben die Verbandsliga-Ringer des KSV jetzt nun noch auf dem Weg zur Meisterschaft zu absolvieren. Am kommenden Samstag kommt mit den Nachbarn KSV Jahn Marten eine ganz starke Mannschaft in die Husemannhalle – die Dortmunder gewannen den Hinkampf immerhin mit 23:15. Da ist Wiedergutmachung angesagt!

  TKSV 1906 Duisdorf II KSV Witten 07 II 12:32
G 55 Mutluer, Furkan-Firat Dündar, Bahtiyar SS 0:4
          Technische Punkte: 0:4
F 60 Harth, Jan Lukas Rerich, Denis AS 0:4
  Technische Punkte: 0:0
G  66 Persch, Daniel Nasari, Fahim  4:0
  Technische Punkte: 12:0
F  66 Damyan Damyanov Kuntchulia, Akaki 0:4
  Technische Punkte: 0:13
G  74 Popal, Ahmad Jacobs, Nick SS 0:4
  Technische Punkte: 0:7
F  74 Schubert, Michael Faber, Lukas 0:4
  Technische Punkte: 0:11
G  84 Schubert, Niklas Pankow, Piotr ÜG 0:4
  Technische Punkte: 0:0
F  84 Daransky, Marek Zimmermann, Julian SS 4:0
  Technische Punkte: 4:0
G  96 Grieß, Julien Stankovich, Simeon 0:4
  Technische Punkte: 1:12
F 120 James, Justin Canli, Ufuk 1M. 0:4
  Technische Punkte: 6:8

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