Aktuelles - Januar 2013

31.01.2013

 

Günter Kowalewski feiert heute seinen 70. Geburtstag

 

Der KSV gratuliert heute dem Geburtstagskind Günter Kowalewski zum 70. Geburtstag. Geboren und aufgewachsen in Dortmund-Marten zog es ihn später in die Nachbarstadt.

 

Günter stand in der Zeit von 1971 - 1977 für den KSV auf der Matte. Insgesamt ging er in dieser Zeit 82 mal in der Bundesliga auf Punktejagd - 58 mal gelang ihm dieses auch erfolgreich. Auf nationaler Ebene gelangen ihm sechs deutsche Meistertitel, dazu 3x der dritte Platz. Auch international hat er die Wittener Farben gut vertreten - stand zudem sogar bei der Olympiade 1972 in München auf der Matte und belechte dort Platz Acht.

 

Nach seiner Ringerkarriere betrieb Günter als Gastwirt noch etliche Jahre das "Schultheiss-Stübchen" an der Annenstr., bevor es für ihn in die wohlverdiente Rente ging. Dem KSV und Witten ist er bis heute treu geblieben. Er wohnt zusammen mit seiner Frau Christa in unmittelbarer Nähe der Husemannhalle und ist dort auch oft und gerne bei den Veranstaltungen des KSV gesehen.

 

Die KSV-Familie wünscht ihm zum heutigen Ehrentag alles Gute, besonders aber viel Glück und Gesundheit für die kommenden Lebensjahre.

 

- Auch der Lokalkompass Witten gratuliert "Kowa" in einem Extra-Bericht -

29.01.2013

 

Cakovic, Faber und Böddeker holen sich den Landesmeister-Titel - Gies, Jacobs und Steckelbach holen Silber

 

Bei den Landesmeisterschaften im klassischen Stil errangen die angetretenen Athleten des KSV Witten 07 fast alle eine Medaille. Dennis Böddeker, Lukas Faber und Ibro Cakovic holten Gold, die drei anderen dürfen sich Vize-Landesmeister nennen.

 

Am vergangenen Wochenende versammelten sich die Junioren und die B-Jugendlichen aus Nordrhein-Westfalen in festlichem Rahmen zur Greco-Landesmeisterschaft - die A-Jugend und die Senioren trafen an gleicher Stätte im freien Stil aufeinander. Auf der Bühne der Stadthalle Hagen waren die Matten aufgebaut.

 

Die Freistiler starteten am Samstag mit einem fünften Platz von Diyar-Murat Dündar (63 kg). Er besiegte Daniel Surikow (KSV Rheinbach, 0:1/4:2/4:3) am Ende gar auf Schultern, verlor dann aber Kampf Nummer Zwei gegen Georgiy Mizilin vom RV Raeren (3:1/5:9/1:4). Auch gegen Dieter Tschierschke vom KSV Germ. Krefeld hatte er technisch unterlegen (0:6/0:7) das Nachsehen. Calvin Hermstein vom SV Sende musste seinen Kampf abschließend verletzungsbedingt gegen Diyar aufgeben.

 

Bis 69 kg pflügte sich Nick Jacobs durch das Teilnehmerfeld. Bis zum Finale gelangen ihm Siege gegen Sergej Fayl (RSV Rheinbach 8:0/4:0 SS), Dennis Schmitter (AC Mülheim 6:0/6:0 SS), Niklas Theisen (KSV Mülheim-Styrum 4:4 SS) und Lennart Kiekhäfer (DSC Wanne-Eickel 6:1/4:3 SS). Im letzten Kampf musste er sich dann allerdings Alexander Pogorazdov mit 1:3 und 0:6 geschlagen geben. Dennoch ein toller zweiter Platz auf dem Treppchen für Nick.

 

Letzter A-jugendlicher für den KSV Witten war dann Lukas Faber (76 kg). Er räumte nacheinander Viktor Peters (TuS Aldenhoven 4:2/6:0), Erik Hötgen (AC Mülheim 3:1/6:0), Alihan Kasumov (RSV Rheinbach 1:0/3:0 SS) und Jeremiah Reuter (RC Ehrenfeld 4:0/6:0) von der Matte und sicherte sich souverän den Titel.

 

Bei den Männern ging lediglich in der 74-kg-Klasse Ibro Cakovic an den Start. Nur im letzten Kampf gegen Patrick La Greca (AC Ückerath) hatte Ibro einige Mühen, um am Ende mit 1:0 und 1:0 zu siegen. In den vorherigen Kämpfen liess er den Gegnern Tayfun Taskiran (SU Annen 6:0/7:0), Andreas van den Loo (RSV Rheinbach 6:0/4:0 SS), Emre Caliskan (KSV Oberhausen 8:0/6:0) und Stefan Obst (VfK Lünen-Süd 6:0/7:0) nicht den Hauch einer Chance. Auch für ihn langte es am Ende souverän zu Platz Eins.

 

Bei den Junioren traten der bundesligaerfahrene Routinier Dennis Böddeker und sein Vereinskamerad Simeon Stankovich bis 96 kg als einzige Athleten an. In dem sportlich-fairen Duell beherrschte Dennis seinen Gegner sicher und errang folgerichtig Gold vor dem damit zweitplatzierten Simeon (2:0, 8:0).

 

Yves-Heiko Gies war in einem leistungsmäßig engen Feld gefordert. Gleich im ersten Kampf gegen Peter Mass gab es eine Schrecksekunde, als der Neusser Gegner durch verbotene Beinarbeit einen sauberen Ausheber zu verhindern versuchte und auf Yves Brust landete (8:0, 5:3). Gott sei Dank blieb ihm – und den Zuschauern – nur kurz die Luft weg. Die beiden folgenden Kämpfe gewann der Wittener ebenfalls nach Punkten 4:1, 7:0 und 1:0, 1:0. Die letzte Begegnung war gleichzeitig das Finale: Gegen den Ex-Wittener Andreas Eisenkrein lieferte Yves einen Kampf, der noch enger war, als es die reinen Punktzahlen widerspiegeln, denn die beiden Verlustrunden gab er erst in angeordneter Banklage ab (0:5, 4:4, 0:4) – Silber.

 

Tristan Steckelbach entschädigte sich für die wegen einer Klassenfahrt verpassten Westfalenmeisterschaften in der B-Jugend: Die beiden erstplatzierten der Bezirksmeisterschaft besiegte er nach Punkten 7:0, 2:2 und auf Schultern 4:3. Gegen die drei Rheinländer in der 50-kg-Klasse landete er zumindest zwei Siege (5:0 SS und 8:0, 5:0). Im Kampf um Gold und Silber landete er gegen Roman Frank nach einer missglückten Aktion vorzeitig auf den Schultern und wurde so Zweiter.

27.01.2013

 

ASV Mainz 88 ist neuer Deutscher Mannschaftsmeister - Für Köllerbach blieb das 'Wunder von Saarbrücken' aus – Herzschlagfinale in der Saarlandhalle

von Jörg Richter, Pressereferent des Deutschen Ringer-Bundes

 

Saarbrücken – Unbeschreiblich, was sich in den letzten Minuten des Finalkampfes um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in Saarbrücken abspielte. Köllerbachs Schlussringer Andriy Shyyka (74 kg/FR) musste gegen Kiril Terziev unbedingt gewinnen, um den Meisterpokal doch noch für die Saarländer zu sichern. Beim Stand von 20:12 fehlte ein Zähler zum Köllerbacher Titelgewinn. Beide standen sich schon in unzähligen internationalen Vergleichen gegenüber, Shyyka für Deutschland, Terziev für Bulgarien.

 

Runde eins sicherte sich der Bulgare durch einen Beinangriff, Shyyka durfte nach einem 0:0 im zweiten Durchgang zum Zwiegriff fassen und holte den Punkt zum Rundengewinn. Ein Beinangriff, der mit drei Punkten belohnt wurde, entschied die dritte Runde für den Saarländer. Terziev behielt die Nerven und glich im vierten Kampfabschnitt mit einem Beinangriff erneut aus. Im fünften Durchgang holte Andriy Shyyka einen Punkt durch einen Beinangriff, geriet in einen Konter, wurde angekippt und gab so zwei Zähler ab. Zwar konnte er mit einem Beinangriff zum 2:2 ausgleichen, doch Kiril Terziev hatte mit seiner 'Zwei' die höhere Wertung erzielt, damit den Kampf 3:2 gewonnen und dem ASV Mainz 88 nach 1973 und 1977 die dritte Meisterschaft in der Vereinsgeschichte gesichert. Jubel auf Mainzer Seite, Ernüchterung beim Köllerbacher Anhang, der bis zur letzten Sekunde noch gehofft hatte. Doch in einem waren sich alle einig: dieser Finalkampf war Werbung für den Ringkampfsport in Deutschland, und diese positive Meinung nahmen neben den knapp 3000 Zuschauern in der Saarlandhalle auch die Ringerpräsidenten aus der Türkei und Frankreich wieder mit zurück in ihre Heimat, die sich diesen Endkampf um die Meisterkrone angesehen hatten.

 

Acht Punkte hatte der KSV Köllerbach aufzuholen und erwischte auch mit Siegen durch Virgil Munteanu (55 kg/GR) und Dimitar Kumchev (120 kg) einen Start nach Maß. Feuer auch auf den Trainerbänken, denn Thomas Geid (Köllerbach), Boris Baglan (Mainz), aber auch Tahir Zaidov (55 kg/Mainz) erhielten gleich im ersten Duell gelbe Karten von Kampfrichter Bernd Vollmer (Mühlenbach/SBD), der sich damit Respekt verschaffte.

 

Mahmut Bayoglu (60 kg/FR) fuhr den ersten Sieg für Mainz ein, doch Köllerbachs Andrej Dukov punktete beim knappen 3:2 kräftig mit. Der frischgebackene, französische Meister Melonin Noumonvi (96 kg/GR) baute die Führung des KSV Köllerbach zum 9:4 aus. Dann die Ernüchterung bei den Gastgebern, denn Tomasz Swierk (66 kg/GR) – im Hinkampf noch klarer Sieger über seinen polnischen Landsmann Dawid Karecinski, fand überhaupt nicht in den Kampf und unterlag dem Junioren-Vizeweltmeister von 2011 glatt in 0:3 Runden zum 9:7-Pausenstand.

 

Zum Beginn der zweiten Hälfte des Kampfabends startete Köllerbach noch einmal eine Offensive. Ex-Weltmeister Ibragim Aldatov (84 kg/FR) revanchierte sich für die Schulterniederlage aus dem Hinkampf gegen David Bichinashvili mit einem 3:0-Rundensieg, Martin Daum (66 kg/FR) behielt wie schon im Hinkampf gegen George Bucur mit 3:2 die Oberhand. Als Jan Fischer (84 kg/GR) den ins Mittelgewicht aufgerückten Pascal Eisele in drei Runden bezwang, lag der KSV Köllerbach mit 18:9 in Führung, der Rückstand aus dem Hinkampf war damit aufgeholt.

 

Doch Baris Baglan, Trainer des ASV Mainz 88 hatte noch zwei Asse im Ärmel; der starke Russe Ilyas Magamadow (74 kg/GR) tat sich gegen Timo Badusch zwar sehr schwer, doch er setzte sich mit 3:2 knapp durch. Und mit dem Bulgaren Kiril Terziew bot Mainz einen weiteren internationalen Spitzenringer auf. Doch Köllerbachs Andriy Shyyka hielt dagegen, die Entscheidung über den Meisterpokal fiel - wie eingangs beschrieben - in der fünften und letzten Runde, die 2:2 endete, durch die höhere Wertung jedoch an Terziew und den ASV Mainz ging.

 

Nach dem Abpfiff gab es kein Halten mehr, die Mainzer Mannschaft und deren Fans stürmten die Matte, die Verantwortlichen des Deutschen Ringer- Bundes hatten alle Mühe, die Siegerehrung in halbwegs geordneten Verhältnissen durchzuführen. DRB-Vizepräsident Karl Rothmer sah es dem ASV Mainz 88 nach; „… es war ein Kampf, der an Spannung nicht zu überbieten war, eine Werbung für den Ringkampfsport !“ Das sah auch Köllerbachs Vorsitzender Hilmar Rehlinger so; „Mainz hatte heute das bessere Ende für sich, dennoch war es ein knapper Kampfverlauf mit der Chance für uns, trotz des großen Rückstandes selbst Meister zu werden“. Mit hängendem Kopf verließen vor allem Tomasz Swierk und Ibragim Aldatov die Saarlandhalle: Swierk hatte gegen ASV-Leichtgewichtler Dawid Karacinski einen schwachen Auftritt, Aldatov musste im Hinkampf in Mainz gegen David Bichinashvili eine Schulterniederlage hinnehmen und hatte damit den klaren Acht-Punkte Rückstand maßgeblich auf dem Gewissen. Dagegen feierte Mainz in der Saarlandhalle Karneval – und nach 1973 und 1977 den insgesamt dritten Meistertitel – Köllerbach blieb nach 2011/2012 erneut wieder ‚nur‘ Silber.

 

Doch die Traurigkeit über die knapp verpasste Meisterschaft wich bald einer gehörigen Portion Trotz; "... wir haben gekämpft, uns noch einmal herangearbeitet und am Ende hauchdünn verloren, wir können stolz auf diese Mannschaft sein", so Köllerbachs Pressesprecher Wolfgang Bauer. Ähnlich sah es auch der Ehrenpräsident des Saarländischen Ringer-Verbandes Gerd Mayer; "Ich war bei den letzten zehn Finalkämpfen dabei, aber so spannend wie heute war noch keines". Dagegen fühlte sich der Trainer des ASV Mainz 88, Baris Baglan bestätigt; "... ich habe meine Mannschaft gewarnt, dass wir trotz der acht Punkte noch nicht durch sind, doch mit unbändigem Kampfgeist wurde der Vorsprung knapp verteidigt". Der Rest ging in grenzenlosem Jubel des Mainzer Anhangs unter.

 

Mainz feiert, Köllerbach muss nicht traurig sein, an diesem Abend in der Saarlandhalle - aber auch eine Woche vorher in Mainz vor weit über 3000 Fans, hat der Ringkampfsport gewonnen.

24.01.2013

 

Günter Maritschnigg – Ringer in Witten trauern um einen tadellosen Sportsmann

Ein großer Sportsmann ist von uns gegangen: Günter Maritschnigg, bei den Wittener Ringern bekannt und beliebt, erlag zu Beginn dieser Woche einem schweren Leiden. Wir sind traurig und übermitteln seiner Familie und den Sportfreunden der SU Annen unser aufrichtiges Mitgefühl.

 

Günter Maritschnigg gehörte zur großen Mannschaft der Sport-Union Annen, die Ende der 1950 er, Anfang der 1960 er Jahre zur Spitze im deutschen Ringkampfsport zählte. Er war ein Weltergewichtler internationalen Formats, zu Hause im griechisch-römischen Stil. Hier feierte er seinen größten Erfolg, die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom. Sein Gegner damals: Mithat Bayrak, der seit Beginn der 1960 er Jahre in der Ruhrstadt lebt und beim KSV Witten kämpfte. Beide waren Gegner im Olympia-Finale, sie wurden Freunde in Witten und saßen bei vielen nationalen und internationalen Wettkämpfen Seite an Seite. Zuletzt bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft, die im Februar 2012 in der Husemannhalle ausgetragen wurde.

 

Er war und blieb Vereinsmitglied der SU Annen – auch in schlechten Zeiten. Beim KSV Witten aber war er auch zu Hause und ein gern gesehener, oft auch kritischer Gast bei zahlreichen Veranstaltungen – mit und ohne Ringermatte.

 

Der KSV Witten wird Günter Maritschnigg ein bleibendes Andenken bewahren.

 

Für den Vorstand:

Detlef Englich, Vorsitzender

24.01.2013

 

Gleich sechs Goldmedaillen der KSV-Schüler bei den Greco-Westfalenmeisterschaften

 

Nachdem die Älteren am Samstag ihre Bezirksmeister im griechisch-römischen Stil ermittelt hatten, versammelten sich am Sonntag die Jüngsten in Dortmund. Dabei bewiesen die KSV-Jungs erneut ihre Klasse.

Der KSV Jahn Marten 05 versammelte in der Dortmunder Sporthalle Nette fast hundert junge Athleten. Bei der C- und D-Jugend wurden die Greco-Westfalenmeister ausgerungen, während die E-Jugend im Freistil gesichtet wurde. Dabei schnitten die 14 Teilnehmer des KSV Witten 07 sehr erfolgreich ab:

 

In der C-Jugend errang Marlon Schwarz (bis 54 Kg) bei seinem Debüt im klassischen Stil durch je einen Aufgabesieg und einen Schultersieg (SS) Silber, da er sich nur dem späteren Sieger geschlagen gab. Sein Klassenkamerad Janis Maurer erlitt bei seinem ebenfalls ersten Grecoturnier drei Niederlagen, davon eine auf Schultern (SN).Gemeinsam mit Julian Leijkin, der nach drei ungefährdeten Siegen, davon zwei technisch überlegen (TÜ), Gold holte, trat er bis 42 kg an. Max Karafotias (34 kg) traf auf exakt die gleiche Gruppe wie vor Wochenfrist im freien Stil und bekam folgerichtig wieder Bronze (2 SN, 1 SS). Für Leichtgewicht Andreas Zenger (29 kg) endete das Turnier nach einer SN gegen seinen einzigen Gegner früh mit Silber.

 

In der D-Jugend trafen in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse mit elf Teilnehmern gleich drei Vereinskameraden aufeinander. Souveräner Sieger wurde Nikita Leijkin (3 SS, 1 Punktsieg (PS)). Seine beiden Kollegen Alexander Boric (1 PS, 2 PN) und Louis Schmidt (2 SN, 1 SS) durften bei diesem großen Feld nicht mehr in die Finalkämpfe eingreifen. Bis 31 kg machten die Vereins- und Klassenkameraden Tim Oberboßel (Silber nach 3 SS und 1 PN/TU) und Gabriel Steckelbach (Gold mit 3 SS, 1 PS/TÜ) unter sich aus. Für German Rerich (29 kg) endete das Turnier mit einer Schulterverletzung, wenn auch nach dem ersten Anschein nur leichten (1 SN, 1 PN). Die Eigenbrodt-Zwillinge Gregor (27 kg) und Justus (23 kg) dominierten erneut die leichten Gewichtsklassen: Justus holte gegen seinen einzigen Gegner (TÜ) Gold ebenso wie sein Bruder, der auf dem Weg dorthin vier Siege erzielte (3 SS, 1 PS).

 

In der E-Jugend konnte Emilijan Davcik (34 kg) bei der Sichtung überzeugen, indem er seine beiden Gegner nach Punkten bzw. touche bezwang und das sechste Gold für den KSV einsammelte.



22.01.2013

 

Nico Brunner gut in Form - Platz Zwei trotz Verletzung beim Kolding-Cup - Jetzt winkt das "Thor Masters"

Am vergangenen Wochenende startete Nico Brunner im dänischen Kolding beim traditionsreichen Kolding-Cup. Bei den Junioren rang er dort in der Klasse bis 84 kg und bewies erneut, dass er international schon ganz oben anklopfen kann. Zum Auftakt setzte er sich gegen Mark Kjaep (BK Thor, DEN) in drei Runden mit 0:1, 2:0 und 6:0 durch. Es folgte ein hart umkämpftes Duell gegen den späteren Turniersieger Rajbek Bisultanov (Herning, DEN), dem Nico mit 3:1, 0:6 und 1:5 unterlag. Gegen Tim Jacquet vom BK Thrott (DEN) machte Nico dann kurzen Prozeß-  Schultersieg nach 4:0-Führung.

 

Dass es am Ende nicht zum Turniersieg reichte, verdankte Nico einem ausgekugelten Finger. Diese Verletzung zog er sich während des Turniers zu; dementsprechend stark ist diese Leistung am Ende einzuschätzen. Durch den 2. Platz beim Kolding-Cup hat er sich damit automatisch einen Startplatz bei den "Thor Masters" in Nykobing für das kommende Wochenende gesichert. Bei diesem international stark besetzten Turnier bekommt er es diesmal auch mit einigen Sptzenathleten aus dem Seniorenbereich zu tun.

22.01.2013

 

EM-Zweitplatzierte verhinderte den Turniersieg von Viviane Herda - Lina Dussin verpasste knapp das Siegerpodest

 

Am Samstag (19. Januar) kämpften Viviane Herda und Lina Dussin im Nordbadischen Östringen um den Titel einer Württembergischen Meisterin. Das Turnier war als Kaderturnier der Frauen und weiblichen Jugend/Schüler vom DRB ausgeschrieben worden. Man durfte sicher sein, dass sich hier die Besten aus ganz Deutschland einfinden würden.

 

Lina Dussin, in der 43 kg Klasse startend, befand sich in einem Teilnehmerfeld von insgesamt 10 Ringerinnen. Ihre zwei ersten Kämpfe im Pool gegen Caudia Suttner vom KSC Motor Jena (PS 3:0/6:0) und Cheyenn Jilke vom KVA Remseck (TUE 6:0/7:0) konnte sie eindrucksvoll nach Punkten gewinnen, ohne dass sie auch nur einen Wertungspunkt abgab. Im Kampf Nummer Drei gegen Anne Nürnberger vom AV 1897 Werdau verlor Lina nach Punkten (0:3/0:1) und war damit für das kleine Finale qualifiziert. Hier traf sie auf Janny Sommermeyer von der SV Luftfahrt Berlin. Sie dominierte den Kampf mit 8:1/7:2 nach Punkten und verwehrte Lina somit den Platz auf dem Siegespodest. Trotz alledem konnte Landestrainer Heinz Schmitz mit ihr zufrieden sein.

 

Besser lief es bei ihrer Vereinskameradin Viviane Herda. Sie startete in der 60 kg Klasse (6 Tln.) in einem „Nordischen Turnier“. Ihre ersten vier Kämpfe konnte Viviane eindrucksvoll jeweils per Schultersieg beenden. Diese erreichte sie gegen: Theresa Feldner vom TV Traunstein (2:0/3:0/SS), Nicole Schulz vom AC Ückerath (4:1/7:0/SS), Jana Heiden vom KSV Schriesheim (6:0/4:0/SS) und Bianca Mägdefrau von der AV Jgdk Zella-Mehlis (3:0/SS). Im letzten Kampf traf Viviane auf Luzie Manske, der EM-Silbermedaillengewinnerin des letzten Jahres. Sie gehört, ebenso wie der KSV-Ringer Nico Brunner, zum Sport-Elite-Internat Frankfurt/Oder. An diesem Tag war sie der Wittenerin überlegen und gewann mit 2:0/6:0 nach Punkten. Silber für Viviane Herda.

 

Gefrierender Regen hatte in Baden-Württemberg für große Behinderungen und Unfälle gesorgt. Sie verhinderte am Samstagabend die Rückreise der beiden KSV-Athletinnen und zwangen sie zur verspäteten Rückreise am Sonntagnachmittag.

Viviane Herda (li.) und Lina Dussin (re.)

21.01.2013

 

Dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze bei den BM für den KSV Witten in Dortmund-Nette

 

Etwa hundert Athleten kämpften am Samstagnachmittag in der Sporthalle Dortmund-Nette an der Dörwerstr. um die Medaillen. Der KSV Witten 07 konnte sich im Junioren- und A-Jugendbereich einige gute Platzierungen erkämpfen. Gastgeber war der Dortmunder Ringerverein KSV Jahn Marten 05.

 

Männer:

Der als einzige KSV-Senior startende Mesut Kayar, 96 kg, verletzte sich in seinem zweiten Kampf gegen den Ex-Wittener Björn Holk von der TV Essen-Dellwig und musste vorzeitig das Turnier beenden. Seinen ersten Kampf gewann er gegen Wladimir Remel, den späteren Zweitplatzierten von der „Goldenen Matte“ Siegen mit 1:1/2:1 nach Punkten.

 

Bei den Junioren/A-Jugend belegten folgende KSV-Ringer die Plätze:

50 kg (drei Teilnehmer) 2. Platz für Bahtiyar Dündar

1. Kampf: Punktniederlage (PN) gegen Ibrahim Ipek vom PSV Lippe Detmold (0:7/3:6)

2. Kampf: Punktsieg (PS) gegen Max-Andre Exner vom KSV 02 Gütersloh (1:0/4:0)

 

55 kg (sieben Teilnehmer) 2. Platz für Youri-Kevin Gies

Nach zwei Schultersiegen gegen Jan Mentler vom Tus Bönen (5:0/Schultersieg) und Stefan Peters vom PSV Lippe-Detmold (6:0/SS) verlor Youri seinen Finalkampf gegen Konstantinos Papadopoulos vom KSV 02 Gütersloh auf Schultern (2:9/0:5/SS).

 

60 kg (zehn Teilnehmer) 3. Platz für Denis Rerich

Nach Siegen gegen Kianush Kheradvar von Heros Dortmund (6:0/6:0) und Dustin Giessner vom VFL Kemminghausen (3:0/SS) verlor er gegen seinen Vereinskameraden Fahim Nasari, der z.Zt. noch für den KSV Jahn-Marten startet, nach Punkten (3:6/3:6). Im kleinen Finale stehend schulterte er Serkan Okur von der TV Essen-Dellwig. Vereinskamerad Aldin Dikezi, der ebenfalls in dieser Gewichtsklasse startete, verletzte sich in seinem fünften Kampf schwer. Er musste noch in der Nacht im Bergmannsheil Bochum am Oberarm operiert werden. Der KSV Witten 07 wünscht ihm gute Besserung und eine schnelle Genesung.

 

66 kg (zehn Teilnehmer) 1. Platz für Yves-Heiko Gies

Bis zu seinem Finalkampf absolvierte er vier Kämpfe, die er alle mit einem Schultersieg beendete. Es handelte sich dabei um folgende Gegner: Lennhart Kiekhäfer, DSC Wanne Eickel (5:0/SS) Jordan Webster, KSV Kirchlinde (6:0/SS) Diyar-Murat Dündar, KSV Witten 07 (4:0/SS) Marc Schulz, VFL Kemminghausen (6:2/SS)

 

Im Finalkampf musste er sich mit Burak Timilli vom ASV Westerfilde auseinandersetzen. Er erwies sich als ein schwer auszumachender Gegner. In einem Zwei-Runden-Sieg gewann Yves-Heiko Gies dieses Match dennoch mit 2:0/3:1 nach Punkten.

 

Mannschaftkamerad Diyar-Murat Dündar erkämpfte sich mit einem Schultersieg, einem technisch-überlegenen Punktsieg und einer Schulterniederlage das kleine Finale um Patz 3 und 4 in dieser Gewichtsklasse. Gegen Hamdin Ipek von der PSV Lippe-Detmold reichte es an diesem Tag leider nur zur einer Punktniederlage (2:6/0:4) und zu einem 4. Rang.

 

74 kg (fünf Teilnehmer) 1. Platz für Martin Tasev

In einem „Nordischen Turnier“ dominierte er seine Gewichtsklasse und besiegte seine Gegner wie folgt:

Schultersieg gegen Selman Kolabalik vom VFK Lünen-Süd (9:0/SS)

Punktsieg gegen Adil Khrif, ASV Heros Dortmund (8:0/4:2)

Schultersieg gegen Andre Goertzen, VFL Kemminghausen (8:0/SS)

Schultersieg gegen Marcel Behrend, KSV Kirchlinde (7:3/5:0/SS)

 

96 kg (drei Teilnehmer) 1. Platz für Simeon Stankovich

Mit zwei eindeutigen Siegen gewann Simeon Stankovich, ein bulgarischer Neuzugang des KSV Witten 07, diese Gewichtsklasse. Er schulterte Daniel Lipkin vom KSV Jahn Marten nach einer Punkteführung (4:0/SS). Auch Ramazan Alkan vom Tus Bönen 01 musste die Überlegenheit des Wittener Ringers anerkennen und verlor mit 7:0/7:0 nach Punkten.

 

B-Jugend:

Robert Wöhl, der am vorigen Wochenende noch BM im freien Stil wurde, konnte wegen einer Grippe-Erkrankung nicht an diesem Wettkampf teilnehmen.

 

Betreut wurde die Crew von Trainer Kurt Schroer und Attila Bayrak.

21.01.2013

 

Final-Hinkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2012/2013

ASV Mainz 88 – KSV Köllerbach 22:14

Asse aus Köllerbach stachen nicht, Mainz schon dicht vor dem Meisterschaftsgewinn ?

 

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent

 

Mainz – Der ASV Mainz 88 hat den Final-Hinkampf gegen den KSV Köllerbach mit 22:14 gewonnen und hat damit eigentlich schon mehr als eine Hand am Meisterpokal. Die Mainzer vollbrachten schon vor dem ersten Anpfiff des Abends ein wahres Wunder, stampften auf dem Messegelände Mainz-Hechtsheim eine Zeltarena aus dem Boden, da die heimische Sporthalle ‚Am großen Sand‘ für dieses Finalduell schlichtweg zu klein war. 3000 Zuschauer dankten es den 88-igern, strömten trotz Eisregen in das Zelt und sorgten vom ersten Kampf an für eine hervorragende Ringkampfatmosphäre. Da verzieh man den fleißigen Organisatoren des ASV auch, dass die deutsche Nationalhymne zur Eröffnung des Finalkampfes in einer Schleife hängen blieb.

 

Die Männer vom ASV Mainz 88 waren motiviert bis in die Haarspitzen; zudem war der einstige Weltklasseringer und neue Präsident des Türkischen Ringer- Verbandes Hamza Yerlikaya mit seinen Auswahltrainern nach Mainz gekommen, um das Spektakel auch einmal in Deutschland zu erleben. Ein Spektakel, wie man es bei Ringer-Wettkämpfen allenfalls nur aus der Türkei, Aserbaidschan, Russland oder dem Iran kennt. Zudem waren auf Mainzer Seite international erfolgreiche Türken dabei.

 

Den Auftakt machte der Armenier Mihran Jaburyan (55 kg/FR), der Köllerbachs Andrei Dukov in 3:1-Runden bezwang und damit für die ersten Siegpunkte auf dem Mannschaftskonto des ASV sorgte. Nicht gerade ein Heldenstück vollbrachte der Weltmeister von 2006 und Olympiazweite von 2012 Heiki Nabi, der in der 120 kg-Klasse leichtfertig Punkte verschenkte. Gegen den Mainzer Coskun Efe wählte der Este in der Bodenrunde die Unterlage und gab aus dieser Situation keinen Punkt ab. Damit gewann Nabi zwar den Kampf, da er jedoch ohne einen eigenen Wertungspunkt blieb, wurden dem KSV Köllerbach nur ein Zähler zugesprochen. Entsetzen auf der KSV-Bank, deren Handzeichen Nabi sträflich mißachtete. Der ASV Mainz war nun endgültig auf der Siegerstraße: Mevlüt Arik (60 kg/GR) fügte dem WM-Fünften von 2009 Virgil Munteanu die erste Bundesliga-Saisonniederlage zu und Wiliam Harth (96 kg/FR) bezwang den Bulgaren Lyuben Iliev, der seinerseits vor 14 Tagen noch seinen Landsmann Michal Ganev (RWG Mömbris-Königshofen / Weltmeister von Moskau 2010) mit 3:0 Runden bezwang. Erst der Deutsche Vizemeister von 2012, Martin Daum (66 kg/FR) stoppte kurz vor der Pause den Sturmlauf des ASV Mainz 88 mit einem 3:0-Erfolg über George Bucur.

 

Nach der Pause legte Köllerbachs Jan Fischer gleich noch einmal für die Gäste nach, in dem er einen 0:2-Rundenrückstand gegen den Türken Saban Karatas noch in einen 3:2-Sieg drehte. In einem rein polnischen Duell setzte sich Routinier Tomasz Swierk (66 kg/GR) in 3:1 Runden über den jungen Dawid Karecinski durch und glich zum 12:12 Zwischenstand aus.

 

Doch dann der Auftritt des 37-jährigen Davyd Bichinashvili (84 kg/FR), der vor zwei Jahren das Trikot des ASV Mainz 88 überzog. In Runde drei überraschte der Ringerfuchs den Ex-Weltmeister Ibragim Altadov mit einem Beinangriff und drückte ihn unter dem Jubel der 3000 Zuschauer auf beide Schultern. Köllerbachs Andry Shyyka (74 kg/FR) machte gegen den bulgarischen Weltklasseringer Kiril Terziev einen großen Kampf, doch der bei Mainz unter Vertrag stehende Bronzemedaillengewinner von Peking 2008 sicherte den 3:1-Rundensieg und baute den Vorsprung für die Gastgeber auf 19:13 aus.

 

Im letzten Duell des späten Nachmittags wollte Köllerbachs Timo Badusch (74 kg/GR) sein Team noch einmal heran bringen, doch mit dem deutschen Juniorenmeister Pascal Eisele hatte der DRB-Auswahlringer einen Kontrahenten, der zur Hochform auflief und an die Leistungen der letzten Kämpfe anschloss. Der war maßgeblich beteiligt, dass der ASV Mainz 88 überhaupt im Finale stand. Badusch fand weder im Standkampf noch in der Bodenrunde ein Mittel, mit dem er den Juniorenmeister von 2012 bezwingen konnte und unterlag am Ende in 1:3 Runden. Mainz wie es singt und lacht – riesen Karnevalsstimmung im ‚Festzelt‘.

 

Doch so ganz hat sich der KSV Köllerbach noch nicht aufgegeben, „… die Kämpfe waren allesamt knapp, warum sollten wir das gleiche – wie Mainz heute vor 3000 Fans - am kommenden Samstag in der Saarlandhalle nicht ebenso hinbekommen; mit den eigenen Fans im Rücken ist alles möglich“, so Köllerbachs Martin Daum trotz des 8-Punkte-Rückstandes optimistisch.

18.01.2013

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft: Sorgenfalten vor der Ringerfete - Fans aus Mainz und Saarbrücken feiern, aber: fünf Teams zogen sich bereits zurück

von DRB-Pressereferent Jörg Richter

 

Mainz – Die Ringer sind in Feierlaune, Ringkampf als Mannschaftssport floriert, volle Sporthallen in den Play-Offs, knappe und spannende Kampfverläufe ziehen viele Zuschauer in ihren Bann. 4000 Zuschauer hofften vergangenen Samstag in der f.a.n.-Arena in Aschaffenburg auf den Finaleinzug der RWG Mömbris-Königshofen, doch feiern konnten am Ende nur die etwa 300 mitgereisten Fans aus Köllerbach, die von Beginn an ihr Team zum Sieg brüllten. Nach dem 19:15-Sieg des Vorjahres-Vize aus Köllerbach vor eigenen Fans ließen Fischer & Co. in Aschaffenburg nicht mehr als ein 17:17 zu und katapultierten sich damit ins Finale.

 

Dort wartet am Sonntag ab 15 Uhr der ASV Mainz 88 auf die Saarländer. Karnevalsstimmung in Mainz schon vor der närrischen Zeit, denn die 88-iger machten einen 19:20-Rückstand aus dem Halbfinal-Hinkampf in Nendingen mit dem 20:18 vor begeisterten Fans in eigener Halle wett, spannender hätte den Kampfverlauf auch Alfred Hitchcock nicht schreiben können. Während man beim ASV Nendingen noch nach dem verlorenen Punkt forscht, war man auch in Mainz auf der Suche – allerdings nach einem geeigneten Veranstaltungsort für das Finale. So wird am Sonntag im Mainzer Messepark gerungen, denn die Sporthalle ‚Am großen Sand‘ würde dem Ansturm nicht Stand halten. Ein Mannschaftskampf der Extraklasse deutet sich zwischen Mainz und Köllerbach an und Fans aus ganz Deutschland werden zu den beiden Finalkämpfen erwartet. Auch der KSV Köllerbach ist gerüstet, für den Rückkampf in einer Woche wurde die Saarlandhalle mit knapp 5000 Plätzen gebucht – und die wird mit Sicherheit randvoll.

 

Für DRB-Präsident Manfred Werner und seine Führungsmannschaft ein Lichtblick, denn nachdem die DRB-Teams im Männer- und Frauenbereich bei den Olympischen Spielen 2012 in London ohne Medaille blieben, war die Stimmung zuletzt eher gedrückt. Zudem stiegen zum Jahresbeginn mit Alexander Leipold (Freistil) und Jörg Helmdach (Frauen) gleich zwei Bundestrainer auf eigenem Wunsch hin aus, so dass für den neuen Olympiazyklus bis 2016 ein komplett neues Trainerteam gefunden werden musste, nachdem auch Jannis Zamanduridis, der die Griechisch-Römisch-Spezialisten betreute, als neuer DRB-Sportdirektor aufrückte. „Mit Sven Thiele (Freistil), Michael Carl (griechisch-römischer Stil) sowie einem Trainerteam mit Nicolae Githa, Alexandra Engelhardt und Patrick Loes im Frauenbereich haben wir engagierte Trainer gefunden, die in Zukunft vom neuen Sportdirektor Jannis Zamanduridis tatkräftig unterstützt werden“, hofft DRB-Präsident Manfred Werner auf eine langfristige und vor allem erfolgreiche Lösung innerhalb der Führungsmannschaft im sportlichen Bereich.

 

Auch wenn die Bundesliga in den Play-Offs boomt, so bleibt sie ebenfalls ein Sorgenkind des DRB, denn auch für die kommende Saison stiegen gleich mehrere Teams aus den beiden höchsten deutschen Kampfklassen aus und kämpfen damit ab August 2013 in den Landesklassen weiter. Berlin zog sich aus der 1. Bundesliga zurück, Kleinostheim verweigerte aus finanziellen Gründen den Aufstieg in die höchste Kampfklasse. Großostheim, Niedernberg und Gailbach warfen aus dem gleichen Grund in der zweiten Bundesliga das Handtuch, Haibach will gar nicht erst in diese Klasse aufsteigen. „Diese Diskussion führen wir am 26. Januar in Saarbrücken, wo der Bundesliga-Ausschuss tagen wird; dort werden dann für die kommende Saison alle Gegebenheiten beraten“, verweist DRB-Vizepräsident Karl Rothmer auf die Meldefristverlängerung für die beiden Erstbundesligisten KSV Aalen 05 und den TKSV Bonn-Duisdorf bis zum genannten Termin. Ohne diese beiden Teams müsste Rothmer und sein Bundesliga-Ausschuss die Staffeln komplett neu strukturieren.

 

Mainz – wie es singt und lacht: zunächst werden die Ringer an den kommenden beiden Wochenenden ihre beiden besten Teams feiern, die sich an diesem Wochenende zunächst in Mainz und am 26. Januar in Saarbrücken in den Finalkämpfen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2012 / 13 gegenüber stehen werden.

18.01.2013

 

Bezirksmeisterschaften am Wochenende im griechisch-römischen Stil - KSV-Amazonen starten in Östringen - Nico Brunner beim Kolding-Cup

 

Am Wochenende starten in der Sporthalle nette, Döwerstr. in Dortmund-Marten, die Bezirksmeisterschaften im gr.-röm. Stil. Beginn ist am Samstag um 13.30 Uhr. Folgende Athleten betreten für den KSV dort die Matten:

 

Männer:

Mesut Kayar

 

A-Jugend:

Aldin Djikezi, Diyar-Murat Dündar, Bahtiyar Dündar, Lukas Faber, Remy Feltes, Youri-Kevin Gies, Frederik Günzel, Nick Jacobs, Fahim Nasari, Denis Rerich, Martin Tasev

 

B-Jugend:

Dersim Oguz, Robert Wöhl

 

Junioren:

Christopher Faber, Yves-Heiko Gies, Simeon Stankovich

 

Am Sonntag starten ab 10.30 Uhr:

 

C-Jugend:

Yannik Hosang, Can-Luka Kara, Max Karafotias, Kumar Bhavdeep, Julian Lejkin, Janis Maurer, Can Oguz, Andreas Zenger, Marlon Schwarz

 

D-Jugend:

Alexander Boric, Gregor Eigenbrodt, Justus Eigenbrodt, Florian Ernst, Nikita Lejkin, Tim Oberboßel, Gabriel Steckelbach, Louis Schmidt

 

E-Jugend:

Emiljan Davcik, Lauritz Drückler

 

Ferner werden Viviane Herda und Lina Dussin am Samstag, dem 19. Januar an den 8. Offenen Baden-Württembergischen Meisterschaften 2013 im Nordbadischen Östringen an den Start gehen. Dieses Turnier gilt als Pflichtturnier des DRB für Kader-Ringerinnen.

 

Für Nico Brunner geht die Reise sogar bis nach Dänemark. Beim internationalen Kolding-Cup will er seinen Erfolg aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen, bevor es direkt im Anschluss zu einem einwöchigen Vorbereitungs-Lehrgang für die deutschen Meisterschaften geht.

15.01.2013

 

Acht Medaillen für die Ringerjugend des KSV Witten 07 bei den Westfalenmeisterschaften in Bönen

 

In der C-, D- und E-Jugend traten am Sonntag neun Jugendliche des KSV Witten 07 im westfälischen Bönen auf drei Matten in der modernen Goethehalle zu den Bezirksmeisterschaften im Freistil an – mit Erfolg!

 

Nachdem am Samstag die Großen rangen, folgten am Sonntag die Kleinen. Gleich mit vier Trainern als Betreuung (Wilfried und Sven Lutter, Klaus Eigenbrodt und Kurt Schröer) sammelten sie gut gecoacht insgesamt acht Medaillen ein:

 

In der C-Jugend holte Andreas Zenger (bis 29 kg) nach einem Fehlstart mit einer Niederlage im ersten Kampf nach zwei Schultersiegen noch Silber. Jannick Hosang (31 kg) präsentierte die Ergebnisse seines Trainingsfortschritts und errang nach einem Punkt- und einem Schultersieg erstmals die Westfalenmeisterschaft. Bis 34 kg steigerte sich Max Karafotias im Laufe des Turniers und wurde mit Bronze belohnt. Von den beiden KSV-Debütanten erwischte Janis Maurer (42 kg) ein kurzes Turnier, als er seinem einzigen Gegner schon bald nach der Waage unterlag – immerhin die Silbermedaille. Marlon Schwarz (54 kg) lernte direkt sowohl Sieg als auch Niederlage kennen und beendete sein erstes Turnier ebenfalls auf Platz 2.

 

In der D-Jugend schloss Gabriel Steckelbach (bis 31 kg) seine Titelverteidigung mit dem nach Aussage der Kampfrichter „kürzesten Kampf des Turniers“ nach zwei Schultersiegen ab. Louis Schmidt und Nikita Leijkin (38 kg) landeten in einem Zehnerfeld. Während Louis nach den Poolkämpfen ausschied, schaffte Nikita es bis ins Finale, das er gegen Enes Kayar vom VfK Lünen-Süd – sein Vater Mesut, der bekannte KSV-Ringer aus der ersten Herrenmannschaft, wurde am Samstag bei den Herren Westfalenmeister – touche gewann.

 

In der E-Jugend stellte sich allein Emilian Davcik (bis 34 kg) der Konkurrenz und erwies sich dabei als Kavalier: In dieser Altersklasse dürfen auch Mädchen teilnehmen, die ihn auf den 3. Platz verwiesen, obwohl er seine männliche Konkurrenz besiegte.

15.01.2013

 

KSV-Jugend beim Ergo-Cup des RCW

 

Auch im Jahr 2012 erhielt der KSV wieder eine Einladung zum Ergo-Cup ins Vereinshaus des Ruderclub Witten (RCW). Dass der Termin in das neue Jahr 2013 verschoben werden musste, hatte mit div. Termin-Problemen des RCW zu tun.

 

Am Sonntag, dem 13.Januar, um 13.45 Uhr war offizieller Beginn dieser Veranstaltung. Viele Jugendliche des gastgebenden Vereins, aber auch zahlreiche Eltern und Gäste tummelten sich im großen Veranstaltungsraum des RCW, wo insgesamt 4 Ergometer aufgebaut waren. Diese waren mit einem PC verkabelt. So konnten die Zuschauer mithilfe eines Beamers auf einer Leinwand den aktuellen Verlauf eines jeden Rennens mit den zugehörigen Zeiten verfolgen. Dazu gab es neben rhythmischer Musik das Klatschen des Publikums, das sich mit Sicherheit auf den Ansporn der Akteure übertrug. Der RCW ehrt zudem auf dieser Veranstaltung immer seine besten Sportler des Jahres. Die Veranstaltung wurde durch den Jugend-Trainer, Dr. Uwe von Diecken, eröffnet.

 

Da am besagten Wochenende die BM in Bönen stattfanden, war der KSV mit nur wenigen Aktiven erschienen. Von den KSV-Jugendlichen gingen nur Viviane Herda, Lina Dussin, Simeon und Martin Stankovich an den Start. In der Klasse „Mütter“ startete vom KSV Nadrezhba Stankovich, die, um es vorweg zu nehmen, eine sehr gute Leistung ablieferte. Sie verwies die beiden Mitstarterinnen auf die Plätze. Ihre Zeit über die 350 m Ruderstrecke war: 1.11.9. Ihr Sohn Simeon erzielte bei den Junioren eine Zeit von 1.11.4, obwohl er zweimal vom Ruderschlitten rutschte. Sie reichte allerdings nicht, um seinen Konkurrenten zu besiegen – trotzdem eine Top-Leistung! Sein Bruder Martin erreichte in der Klasse „Jugend 02/03“ mit 1.32.6 einen tollen zweiten Rang.

 

Altmeister Michael Kuhn belegte in der Kategorie „Väter“ mit 1.15.8 einen guten Mittelplatz. Unsere beiden Amazonen konnten sich gegen die langbeinigen Ruderinnen leider nicht behaupten, da sie zudem über keinerlei Trainingserfahrungen auf einem Ergometer verfügen. Umgekehrt würde es den Ruderinnen auf der Matte ähnlich ergehen. In den kurzen Pausen der Veranstaltung konnte man warme oder kalte Getränke zu sich nehmen. Zudem gab es verschiedenste leckere Kuchen.

 

Was an diesem Tag aber hauptsächlich zählte, war die Freude am Sport und am Zusammensein. Wir, die KSV-Jugend, freuen uns auf ein Wiedersehen mit den Ruderern auf der heimischen Matte!

15.01.2013

 

Mainfränkische Ringer-Clubs verlassen die Bundesliga - Jetzt auch Gailbach und Niedernberg

 

Der Aufsteiger SC Kleinostheim hatte mit seinem Verzicht auf einen Aufstieg in die 1. Bundesliga den Beginn gemacht, es folgte Hessenmeister RV Haibach, der nicht in die 2. Liga wollte. Mit dem SC Großostheim meldete sich Verein Nr. drei für die nächste Zweitliga-Saison ab, es folgte der TSV Gailbach und jetzt, mit Meldeschluss, auch noch der KSC Niedernberg.

 

Der Bezirk Mainfranken galt bislang als stärkstes ringkampfsportliches Ballungszentrum der Nation – zumindest, was die Dichte an Erst- und Zweitligisten betraf. Nachdem jedoch im Vorjahr bereits die Zweitvertretung der RWG Mömbris-Königshofen die 2. Bundesliga verlassen hatte, folgten jetzt gleich fünf weitere Clubs, die nicht mehr an den Liga-Wettkämpfen auf Bundesebene teilnehmen wollen.

 

Welche Auswirkungen dies haben wird, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Der zuständige DRB-Vizepräsident für Bundesligen, Karl Rothmer (Darmstadt) ist um seine Aufgabe derzeit sicher nicht zu beneiden …

 

Hier der Bericht von der Homepage des Hessischen Ringer-Verbandes HRV:

 

„15.01.2013 - Vormeldung 2. Bundesliga: Auch Niedernberg winkt ab

 

Am 15. Januar, dem letzten Tag der vom Deutschen Ringerbund (DRB) straffrei gesetzten Erklärungsfrist, gab der KSC Niedernberg seinen Rückzug aus der 2. Bundesliga zur nächsten Saison bekannt. Binnen 15 Tagen ist der KSC der fünfte Verein des Hessischen Ringerverbandes (HRV), der der Zweiten Liga den Rücken kehrt.

 

Am vorigen Wochenende hatten der SC Großostheim und der TSV Gailbach ihren Abschied aus dem DRB-Unterhaus verkündet. Bereits am Neujahrstag erklärte Oberliga-Meister RV Haibach seinen Verzicht auf das Aufstiegsrecht. Eine Woche später entschied sich der SC Kleinostheim, seine durch die Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga Mitte erkämpfte Aufstiegsoption in die Erste Liga nicht zu ziehen und verlor damit statutengemäß auch das Startrecht für Liga zwei. Alle Klubs, die bisher ihren Zweitliga-Verzicht bekanntgegeben haben, gehören dem HRV-Bezirk Main-Spessart an.

 

Von den sechs Zweitligisten des HRV in der Saison 2012 bleiben somit - nach Stand der Dinge am 15. Januar, 15.30 Uhr - nur noch zwei für die Kampfzeit 2013 übrig: der KSC Hösbach und der KSV Seeheim

14.01.2013

 

Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ist perfekt: ASV Mainz 88 trifft auf KSV Köllerbach -  Knappe Resultate auch in den Halbfinal-Rückkämpfen

von Jörg Richter, Pressereferent des DRB

 

In einem an Spannung kaum zu überbietenden Halbfinal-Rückkampf bezwang der ASV Mainz 88 vor 1400 Zuschauern in der Sporthalle ‚Am großen Sand‘ den ASV Nendingen mit 20:18. Nach der knappen 19:20-Niederlage aus dem Hinkampf hat Mainz in der Addition beider Duelle einen Punkt Vorsprung und zieht in den Endkampf ein. Der deutsche Olympia-Fünfte Frank Stäbler (66 kg/griechisch-römischer Stil), seit dieser Saison beim ASV Nendingen unter Vertrag, musste gegen den Polen Dawid Karecinski eine knappe 2:3-Niederlage hinnehmen, während der bulgarische Spitzenringer Kiril Terziev (74 kg/Freistil für Mainz) im letzten Duell des Abends gegen den Junioren-Vizeweltmeister Achmed Dudarov mit einem 3:0-Rundenerfolg den 20:18-Endstand herstellte und damit den Finaleinzug für Mainz perfekt machte.

 

Der KSV Köllerbach hatte im Halbfinal-Hinkampf vor eigenen Fans gegen die RWG Mömbris-Königshofen ein 19:15 herausgekämpft. Im Rückkampf schaffte die RWG vor über 3000 Zuschauern in Aschaffenburg am Samstag ein 17:17, wobei Köllerbach vor allem in den ersten fünf Duellen mit Siegen durch Virgil Munteanu (55 kg/griechisch-römischer Stil), Dimitar Kumchev (120 kg/Freistil), Melonin Noumonvi (96 kg/griechisch-römischer Stil) und Tomasz Swierk (66 kg/griechisch-römischer Stil) auftrumpfte und zur Halbzeit schon einen souveränen 10:5-Vorsprung erkämpfte. Ibragim Aldatov (84 kg/Freistil) legte mit Beginn der zweiten Hälfte des Kampfabends einen weiteren Sieg für die Saarländer nach, der Endspurt der RWG Mömbris-Königshofen kam in den letzten Begegnungen zu spät: mehr als ein 17:17-Unentschieden sprang nach Siegen durch Saba Bolaghi (66 kg/Freistil), Peter Bacsi (84 kg/griechisch-römischer Stil), Martin Szabo (74 kg/griechisch-römischer Stil) und Kakhaber Khubezhty (74 kg/Freistil) für die RWG Mömbris-Königshofen nicht mehr heraus.

 

Damit empfängt am kommenden Samstag der ASV Mainz 88 den KSV Köllerbach und am 26. Januar wird im Rückkampf in Saarbrücken der DMM-Titel der Saison 2012/2013 vergeben.

 

Einzelergebnisse:

RWG Mömbris - KSV Köllerbach                    ASV Mainz - ASV Nendingen

13.01.2013

 

2. Bundesliga Mitte: SC Großostheim zieht seine Mannschaft ebenfalls zurück

 

Nach dem Rückzug des SC Kleinostheim verabschiedet sich nun mit dem SC Großostheim der nächste Verein aus dem Main-Spessart-Kreis aus der 2. Bundesliga. Man darf nun gespannt sein, wie der DRB reagiert und mit welcher Ligenstruktur es in die Saison 2013 gehen wird.

 

Folgendes ist zu Großostheims Rückzug auf der Seite des Hessischen Ringerverbandes zu lesen:

 

Am Samstag gab mit dem SC Großostheim der Tabellenachte der abgelaufenen Saison in der 2. Bundesliga Mitte seinen Rückzug aus dem Unterhaus des Deutschen Ringerbundes (DRB) bekannt. Das Team aus dem unterfränkischen Bezirk Main-Spessart des Hessischen Ringerverbandes (HRV) war erst im Vorjahr in die Zweite Liga aufgestiegen. Mit ihrem achten Rang und einem komfortablen Vorsprung auf Schlusslicht AC Köln-Mülheim hatten die Athleten aus dem Bachgau den Klassenerhalt sportlich überraschend klar geschafft. In ihrem Schreiben an den HRV führen der Frankonia-Vorsitzende Bernd Häcker und der 2. Vorsitzende Eckhard Schmidtke wirtschaftliche Gründe as Motiv für den Rückzug ins HRV-Ligasystem an. In welcher Klasse der SC Frankonia in der nächsten Saison mit seiner ersten Mannschaft antreten kann, muss der HRV noch entscheiden. Großstheims zweite Mannschaft rang bisher in der Gruppenliga, so wollen es die SCF-Verantwortlichen auch beibehalten. In seinem Rückzugsschreiben äußert das Führungsduo die Hoffnung auf einen Startpatz in der Hessenliga für die erste Mannschaft. Dies könnte kompliziert werden, weil Hessens zweithöchste Liga dann mit elf statt mit der Regelbesetzung von zehn Mannschaften organisiert werden müsste.

 

Der Hessische Ringerverband verliert mit dem SC Großostheim binnen zwei Wochen seinen dritten Verein für die nächste Saison in der 2. Bundesliga. Nach dem Aufstiegsverzicht des Oberliga-Meisters RV Haibach zur Zweiten Liga am Neujahrstag hatte zu Wochenbeginn Zweitliga-Vizemeister SC Kleinostheim den Verzicht auf sein Aufstiegsrecht zur 1. Bundesliga erklärt - und damit den Statuten des Deutschen Ringerbundes (DRB) gemäß auch seinen Zweitliga-Startplatz verwirkt.

12.01.2013

 

Martin Tasev gewinnt Gold beim DRB-Sichtungsturnier - Nick Jacobs mit viertem Rang

 

Am vergangenen Sonntag fand das DRB Sichtungsturnier in Unterdürrbach statt. In Insgesamt 10 Gewichtsklassen starteten 75 Teilnehmer. Trotz der relativ kurzen Vorbereitungszeit zur DM, die vom 22.-24.02.2013 in Fürstenhausen (Saarland) stattfinden, entsendete der Landesverband NRW insgesamt 5 junge Athleten zu diesem Turnier. Darunter auch Martin Tasev und Nick Jacobs vom KSV Witten 07.

 

Martin Tasev benötigte insgesamt vier Siege, um ins Finale einzuziehen. Diese wurden gegen folgende Ringer erreicht: Punktsieg gegen Yannik Parisi/Saarland (3:1/5:0/5:0)  - Aufgabesieger gegen Kevin Jax/Saarland - Punktsieg gegen Vincent Heumann/Württemberg (3:3/0:1/3:0) - Hart umkämpfter Punktsieg gegen Dustin Löser/Sachsen (0:6/4:1/5:4).

 

Sein Finalgegner war Ilja Klasner aus Württemberg (KV 95 Stuttgart). Er belegte immerhin im letzten Jahr bei der DM in Laudenbach den 4. Rang. In zwei Runden besiegte ihn Martin sicher mit jeweils 2:0 nach Punkten. Gold für Martin Tasev!

 

Nick Jacobs erkämpfte insgesamt zwei Siege und eine Punktniederlage und zog damit ins kleine Finale ein. Er besiegte in seinem ersten Kampf Max Dietzmann aus Thüringen mit 6:0/5:0 nach Punkten. Sven Demakov aus dem Saarland wurde von Nick im zweiten Kampf auf Schultern besiegt (3:3 / 7:1). Karakaya Ülgen aus Nordbadaden verwehrte ihm durch einen knappen Punktsieg (0:2/0:2) den Einzug in das Finale. Im kleinen Finale gegen Philipp Späne aus Südbaden verlor Nick Jacobs knapp mit 0:1/0:2 nach Punkten und erreichte damit den undankbaren vierten Platz. Sollte Nick bis zur DM an seiner Technik und Taktik noch feilen können, gehört auch er zu den Medaillenanwärtern.

12.01.2013

 

Jannis Zamanduridis wird neuer Sportdirektor - Michael Carl Nachfolger als Bundestrainer

 

Auch in Sachen „Sportdirektor“ hat das Forum „Ringen in Deutschland“ neue Meldungen lanciert: So soll der bisherige Bundestrainer Jannis Zamanduridis, der dieses Amt erst in diesem Jahr – vor den Olympischen Spielen in London – von Maik Bullmann übernommen hatte, demnächst neuer Sportdirektor des Deutschen Ringer-Bundes werden. Dieses Amt ist bereits seit einiger Zeit vakant: nach dem Ausscheiden von Detlef Schmengler verlief die Nachfolger-Suche bislang ohne Ergebnis.

 

Hier soll – laut RID – jetzt eine Lösung gefunden worden sein. Die Meldung des Forums:

 

Die Suche nach einem Sportdirektor des Deutschen Ringer Bundes hat wohl ein Ende gefunden. Nach RID Information wird der aktuelle Bundestrainer im Griechisch römischen Stil Jannis Zamanduridis der Neue Sportdirektor werden.

 

Sein Nachfolger für das Amt des Bundestrainers scheint bereits gefunden, sein Nachfolger wird wohl Michael Carl werden. Michael Carl ist Aktueller Trainer der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Schifferstadt.

 

Laut dem Deutschen Ringer-Bund wird es am 14.01.13 um 11.30 Uhr eine Pressemitteilung geben.

 

Auch hinsichtlich des vakanten Amtes des Frauen-Bundestrainers – hier hatte Jörg Helmdach zuletzt seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert – hat RID Neuigkeiten verkündet, die der DRB allerdings dementierte:

 

Nicolae Ghita wird neuer Bundestrainer der Frauen

 

Nach dem Aus von Jörg Helmdach als Bundestrainer der Frauen folgt der zuvor Rumänischer Bundestrainer. Nicolae Ghita war unter anderem für den KSV Haslach in der 1. Bundesliga aktiv.

 

Das Dementi des Deutschen Ringer-Bundes:

 

Pressemitteilung des Deutschen Ringer- Bundes

 

Der Deutsche Ringer- Bund hat überraschender Weise aus dem privaten Ringerforum „ringenindeutschland“ vernommen, dass Nicolae Ghita als neuer Frauen Bundestrainer im DRB bekannt gegeben wurde.

 

Der DRB teilt diesbezüglich mit, dass diese ohne mit dem DRB abgestimmte Meldung bzw. ohne dass der DRB bisher eine offizielle Erklärung/Meldung heraus gab, so in seiner Gesamtheit explizit nicht stimmt.

 

Der DRB wird ganz allein und ohne weitere Hilfe von privaten Ringerforen bzw. Internetplattformen, seine in der letzten Woche angedachten, angegangenen und geplanten Personalentscheidungen in einer extra einberufenen Pressekonferenz am kommenden Montag den 14.01.13 um 11.30 Uhr in der Sportschule in Schifferstadt der Öffentlichkeit vorstellen.

 

gez. DRB-Präsident Manfred Werner

11.01.2013

 

Freistil-Bezirksmeisterschaften am kommenden Wochenende

 

Am Samstag, 12.01.2013, finden in der Goetheschule in Bönen die Freistil-Bezirksmeisterschaften der Männer, Junioren und B-Jugend statt. Gewogen wird von 12.00 - 12.45 Uhr. Ab 13.30 Uhr beginnen die Wettkämpfe. Auch der Sonntag soll in Bönen nicht ohne Ringen bleiben: Für den 13.01. stehen die Bezirksmeisterschaften der C- D- und E-Jugend statt. Von 9.00 - 9.45 Uhr ist Waage und ab  10.30 Uhr beginnen die Kämpfe.

 

Für den KSV Witten gehen voraussichtlich folgende Kämpfer an den Start:

 

Männer:

Mesut Kayar

 

Junioren:

Christopher Faber, Diyar-Murat Dündar, Bahtiyar Dündar, Lukas Faber, Fahim Nasari

 

C-Jugend:

Yannik Hosang, Can-Luka Cara, Max Karafotias, Andreas Zenger, Janis Maurer

 

D-Jugend:

Alexander Boric, Gregor und Justus Eigenbrodt, Nikita Lejkin, Tim Oberboßel, Gabriel Steckelbach

 

E-Jugend:

Emillijan Davcik, Laurenz Drückler, Nick Engelkamp, Marlon Schwarz

11.01.2013

 

SC „Siegfried“ Kleinostheim verzichtet auf Erstliga-Aufstieg - Internet-Forum „Ringen in Deutschland“ verkündet Entscheidung - Hessischer Oberliga-Meister Haibach will nicht in die 2. Bundesliga

 

Was viele Kenner der Ringer-Szene schon spekuliert hatten, wurde jetzt öffentlich gemacht: in dieser Woche berichtete das Internet-Forum „Ringen in Deutschland“ vom Verzicht des SC „Siegfried“ Kleinostheim auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

 

Hier der Wortlaut der „RID“-Meldung:

 

Der SC Siegfried Kleinostheim, Vizemeister in der 2. Ringer-Bundesliga Mitte, verzichtet auf die Beantragung einer Lizenz für die nächste Saison in der 1. Bundesliga. Darüber informierten der SC-Vorsitzende Arnulf Loy und der 2. Vorsitzende Alexander Hofbeck am Dienstag den Deutschen Ringer-Bund (DRB) und den Hessischen Ringerverband (HRV). Am Vorabend hatte die Vorstandschaft des Vereins aus dem HRV-Bezirk Main-Spessart abschließend über das Thema beraten. Die durch ihren zweiten Platz in der Zweiten Liga sportlich für das Oberhaus qualifizierten Kleinostheimer gaben zur Begründung des Aufstiegsverzichts wirtschaftliche Gründe an. Durch seine Entscheidung hat der SC Siegfried aufgrund der DRB-Statuten allerdings auch seinen Startplatz für die nächste Zweitliga-Saison verwirkt. Der Verein will in der Saison 2013 mit seiner ersten Mannschaft in der Oberliga Hessen antreten. Dort hat bisher Kleinostheims zweite Mannschaft gerungen.

 

Erst am Neujahrstag hatte der Meister der Oberliga Hessen, RV Haibach, seinen Verzicht auf das mit dem Meistertitel erworbene Aufstiegsrecht zur 2. Bundesliga bekanntgegeben.

 

Die Erklärung des SC Kleinostheim zum Aufstiegsverzicht im Wortlaut:

 

"Sehr geehrte Sportfreunde, nach reichlicher Abwägung aller Fakten ist die Vorstandschaft des SC Siegfried Kleinostheim zu dem Entschluss gekommen, in der Saison 2013/2014 KEINE Ringer-Bundesligalizenz zu beantragen.

 

Die sportliche Qualifikation für den Aufstieg in die 1. Ringer-Bundesliga wurde mit dem unerwarteten 2. Platz in der 2. Bundesliga Mitte nach den geltenden Richtlinien für 2012/2013 geschafft. Da aber weder die wirtschaftliche Qualifikation noch die Größe des Vereins mit lediglich 180 Mitgliedern den Betrieb in der 1. Bundesliga zulassen, hat sich die Vorstandschaft des SC Siegfried Kleinostheim entschlossen, seine Mannschaft nicht für die Ringer-Bundesliga zu melden. Die wirtschaftlichen Schäden aus den Jahren 2007/2008, als Kleinostheim mit einer Mannschaft in der 1. Bundesliga vertreten war, sind bis heute nur zum Teil beglichen.

 

Wir möchten in der Saison 2013/2014 mit einer Mannschaft in der Oberliga Hessen sowie mit einer Schülermannschaft in der Jugendliga an den Start gehen und an unsere sportlichen Erfolge, indem wir weiterhin immer auf Sieg ringen, anknüpfen."

 

Mit sportlichen Grüßen

 

SC Siegfried Kleinostheim

Arnulf Loy, 1. Vorstand

Alexander Hofbeck, 2. Vorstand

11.01.2013

 

Freudige Ereignisse stehen bevor - Hochzeitsglocken läuten beim KSV-Ringer

 

Rabbia Khalil, 74 kg-Ringer des Zweitligisten KSV Witten 07, steht freudigen Zeiten bevor. In der vergangenen Woche (05.01.) verlobte er sich mit seiner Freundin Dima Kazem El Khatib. Man darf gespannt sein, wann nun die Hochzeitsglocken im Hause Khalil läuten werden.

 

Der Vorstand des KSV wünscht Rabbia und seiner jetzigen Verlobten alles Gute für die gemeinsame Zukunft.



06.01.2013

 

Drei Medaillen aus dem Saarland - Sieben Nachwuchsringerinnen des KSV Witten bildeten bei den „21. Saarland Ladies Open“ in Heusweiler das stärkste NRW-Team – Gute Stimmung auf der langen Rückfahrt

 

Früh am Samstagmorgen um fünf Uhr standen die Ringerinnen des KSV Witten auf, um zusammen mit den Trainern Wilfried und Sven Lutter und Klaus Eigenbrodt, Eltern und Fans ein starkes internationales Turnier im Saarland zu bereichern. Über 150 Teilnehmerinnen kamen aus ganz Deutschland, Frankreich und der Schweiz, teilweise mit mehr als 1000 km Anreise wie aus der Gegend von Nizza.

 

Die starke Besetzung bekamen die beiden Jüngsten, Dana Boric (bis 35 kg) und Elisabeth Rockholtz (bis 29 kg), gleich zu spüren: Sie mussten bei Niederlagen Charakterstärke beweisen, was sie auch taten, und erreichten die Plätze Vier und Fünf.

 

Die routinierte Viviane Herda (bis 60 kg) setzte sich in einem Elferfeld durch. Mit reihenweise Schultersiegen nach aufmerksamen Bodentechniken bezwang sie im Kampf mit der Turniernummer 247 schließlich in einem deutsch-französischen Finale Metty Grenéron. Bei den beiden Landesmeisterinnen Lina Dussin (43 kg) und Rebecca Steckelbach (39 kg) rissen gegen die starke internationale Konkurrenz lange Siegesserien. Lina verlor gleich ihren ersten Kampf knapp mit 4:5, 6:4 und 0:4, nachdem sie über eine Minute erfolgreich eine gefährliche Lage überstanden hatte. Danach war sie etwas aus ihrem Rhythmus und wurde Vierte. Rebecca startete mit einem Schultersieg in der dritten Runde gegen die französische Konkurrenz, verlor allerdings nachmittags dann doch einen ihrer weiteren Kämpfe knapp gegen die Südbadenerin Alina Gola. Mit insgesamt nur zwei Turnierpunkten Rückstand errang sie Silber.

 

Pech hatte Melina Schmidt, die noch bis zur Waage Gewicht machte: Sie schaffte zwar die von ihr gewünschten 35 kg, landete aber in dieser niedrigen Gewichtsklasse der weiblichen Jugend gleich dreimal in der ersten Runde auf den Schultern und insgesamt auf Platz Vier. Glück hatte dagegen Sarah Oberboßel (44 kg) mit ihrem Maskottchen „Kampfsau Helga“: Nach einem Einlagekampf präsentierte sie ihrer Mutter abends um neun nach einem langen Wettkampftag eine Goldmedaille!

06.01.2013

 

Pressemitteilung des Deutschen Ringer- Bundes

Ringen / Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach wechselt nach Österreich - DRB hält am Leistungsprinzip fest

 

Dortmund – Frauenbundestrainer Jörg Helmdach steht dem DRB künftig nicht mehr zur Verfügung. Nach eigenen Angaben wechselt er als Sportdirektor und Frauenbundestrainer nach Österreich und begründet dies mit dem steigenden Erfolgsdruck im deutschen Spitzensport. Der DRB hatte Mitte Dezember einvernehmlich allen Bundestrainern einen Vertrag für die Zusammenarbeit in den nächsten vier Jahren angeboten. Helmdach hatte in den letzten Jahren mit seiner Frauenriege einige Erfolge gefeiert.

 

„Das kommt für uns sehr überraschend“, reagierte DRB-Präsident Manfred Werner, den Helmdach am 3. Januar telefonisch von seinem Entschluss informiert hatte. „Das kann man vielleicht persönlich verstehen, akzeptieren können wir jedoch nicht, dass ein Bundestrainer sich dem Leistungsprinzip entzieht. Dies und die Kurzfristigkeit des Wechsels nach langen Jahren guter Zusammenarbeit sind schon etwas enttäuschend.“

 

Zum Hintergrund: Mit den medaillenlosen Olympischen Spielen von London konnte und wollte der DRB nicht zufrieden sein. Die Leistungskriterien für den kommenden Olympiazyklus waren daher für alle Bundestrainer erhöht worden. Der DRB reagierte damit in gleicher Weise wie viele andere deutschen Sportverbände. "Von unseren Athleten können wir nur Spitzenleistungen erwarten, wenn dies auch von allen Bundestrainern konsequent vorgelebt wird", so der DRB-Vorstand.

 

Jörg Helmdach hatte nach den Weltmeisterschaften 2009 die Ringerdamen als Bundestrainer übernommen. Gerade 2012 feierte er mit seiner DRB-Frauenriege einige Erfolge: Zweimal Bronze bei den EM durch Alexandra Engelhardt und Jaqueline Schellin (TV Mühlacker). Jaqueline Schellin erreichte bei den Weltmeisterschaften den Bronzerang. Damit holte die junge Ringerdame nach 2007 wieder eine WM-Medaille nach Deutschland. Mit Nina Hemmer (51 kg/AC Ückerath) als amtierende Junioren-Europameisterin und Maria Selmeier (72 kg/KSC Motor Jena) stehen weitere hervorragende Talente bereit.

 

Freistil-Bundestrainer Alexander Leipold hatte Anfang Dezember aus familiären Gründen den DRB verlassen. Mit dem Leipziger Sven Thiele konnte der DRB noch im alten Jahr einen neuen Chefcoach für den Freistilbereich gewinnen. Auch den neuen Frauenbundestrainer will der DRB kurzfristig präsentieren, dabei aber dennoch mit großer Sorgfalt vorgehen.

06.01.2013

 

Hochklassiger Ringkampfsport im DMM-Halbfinale - die Hinkämpfe

KSV Köllerbach – RWG Mömbris-Königshofen 19:15

ASV Nendingen – ASV Mainz 88 20:19

von Jörg Richter, DRB

 

Saarbrücken – Hochklassige Kämpfe vor großer Kulisse gab es am Samstagabend in Völklingen und Nendingen bei den Hinrunden-Duellen im Halbfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2012/2013. Der Deutsche Vizemeister des Vorjahres, KSV Köllerbach, kämpfte in Völklingen gegen die RWG Mömbris-Königshofen und lag am Ende knapp mit 19:15 vorn. Vier vollbesetzte Busse und ein ganzer Tross PKW reisten mit den RWG-Ringern ins Saarland. Die Fans konnten aber trotz lautstarker Unterstützung die Niederlage nicht abwenden. Wie viel der Vier-Punkte-Vorsprung der Saarländer wert ist, wird sich in einer Woche beim Rückkampf in Aschaffenburg zeigen.

 

Die Überraschung des Kampfabends gab es im Halbschwergewicht, wo Köllerbachs Lyuben Iliev (96 kg/FR) seinen bulgarischen Landsmann Michail Ganev bezwingen konnte. Iliev, der über die Stationen KSV Pausa und AV Germania 06 Markneukirchen vor zwei Jahren zu den Saarländern stieß, fertigte den Weltmeister von 2010 in 3:0 Runden (1:0, 2:0, 3:1) ab und ist damit maßgeblich für den Sieg des KSV Köllerbach verantwortlich. Das einzige rein-deutsche Duell zwischen dem Vizemeister von 2012 Martin Daum auf Köllerbacher Seite und dem EM-Dritten von 2011, Saba Bolaghi aus dem RWG-Team, entschied Bolaghi mit 3:1 Runden (1:0, 1:1, 1:0, 2:1) für sich.

 

Absolute Weltspitze erlebten die knapp 3000 Zuschauer im Schwergewicht, wo sich mit dem Esten Heiki Nabi (für Köllerbach) und Johann Euren (Schweden / für die RWG) zwei Medaillengewinner der Olympischen Spiele von London 2012 gegenüber standen. Der Schwede Euren gewann drei der vier Runden, jedoch ohne technische Wertung. So wurde der RWG Mömbris-Königshofen nur ein Punkt in der Mannschaftswertung gutgeschrieben.

 

Für den Rückkampf in einer Woche dürfte mit diesem knappen Ergebnis alles offen sein und schon jetzt ist absehbar, dass die riesige f.a.n.-Arena in Aschaffenburg aus allen Nähten platzen wird.

 

Ebenfalls knapp 3000 Zuschauer erlebten auch im zweiten Halbfinalduell zwischen dem ASV Nendingen und dem ASV Mainz 88 gleich mehrere ringerische Leckerbissen, wobei sich der Gastgeber mit 20:19 hauchdünn durchsetzte. Die Gäste aus Mainz schienen Nendingen in den ersten Kämpfen ‚überrollen‘ zu wollen, Mihran Jaburyan (55 kg/FR), Mevlüt Arik (60 kg/GR), William Harth (96 kg/FR) und Daigoro Timoncini (120 kg/GR) brachten ihr Team nach vier Duellen mit 10:3 in Führung. Doch Nendingen zog nach und gewann durch Samet Dülger (66 kg/FR), Frank Stäbler (66 kg/GR), Nenad Zugaj (84 kg/GR) und Piotr Ianulov (84 kg/FR) ebenfalls vier Duelle in Folge. Erst der Bulgare Kiril Terziev (74 kg/FR) konnte im vorletzten Duell des Abends mit einem 3:2-Erfolg über Saba Khubezhty für Mainz erneut Siegpunkte einfahren. Der junge Mainzer Pascal Eisele (74 kg/GR) nahm dem erfahrenen Eduard Kratz im letzten Kampf noch zwei Punkte beim knappen 2:3 ab, so dass die Hausherren mit 20:19 siegten.

 

Damit dürfte in einer Woche auch in Mainz die ‚Hölle‘ los sein, wenn die 88‘iger dann Gastgeber für den ASV Nendingen sind, der dort seinen knappen Vorsprung verteidigen will.

 

Einzelergebnisse Köllerbach - Mömbris

 

Einzelergebnisse Nendingen - Mainz

05.01.2013

 

Jörg Helmdach nicht mehr Ringer-Bundestrainer

 

Wie das Internet-Forum „Ringen in Deutschland (RID) aktuell mitteilt, gibt es in der Trainerriege des Deutschen Ringer-Bundes eine weitere Veränderung: nach Freistil-Bundestrainer Alexander Leipold verlässt auch Frauen Bundestrainer Jörg Helmdach den Deutschen Ringer-Bund (DRB)!

 

Helmdach teilte RID dies telefonisch auf Nachfrage mit. Er wird künftig in Österreich als Bundestrainer der Frauen und gleichzeitig Sportdirektor tätig sein. Eine Bestätigung des DRB steht noch aus.

 

Leipold hatte seinen Vertrag mit dem DRB im Dezember gelöst und arbeitet nun wieder in der Wirtschaft. Für ihn konnte schnell ein Nachfolger präsentiert werden, der ehemalige Wittener Schwergewichtsringer Sven Thiele ist jetzt für die Freistilringer in Deutschland verantwortlich. Auch Helmdach hatte die Freistil-Spezialisten des DRB einige Zeit betreut, ehe er die Damen übernommen hatte.

 

Jörg Helmdach wohnt in Dortmund, in seiner aktiven Zeit ging er für den KSV Witten auf die Matte; einige Jahre betreute er auch die Bundesligamannschaft des KSV als Trainer.

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