Aktuelles - Juli 2013

26.07.2013

 

Wer wird Millionär…? - 1.000.000ster Besucher wird in den kommenden Tagen/Wochen auf der KSV-Homepage erwartet - Attraktiver Gewinn wartet

In der heutigen Zeit unvorstellbar und beim KSV Witten gar nicht mehr wegzudenken ist der Internet-Auftritt auf www.ksv-witten.de. Holprig war der Übergang auf einen neuen Provider im Jahre 2009; auch zuletzt gab es einen kleinen Crash beim Seitenlayout. Dafür an dieser Stelle von uns ein großes „Sorry“. Wir arbeiten mit Hochdruck derzeit an einem für uns optimalen Layout – dies wird sicherlich auch passend zum 1.000.000sten Klick wieder hergestellt sein.

 

Und für diese stattliche Besucher-Anzahl hat sich der KSV auch wieder etwas Besonderes ausgedacht...:

 

Sofern der Besucher beim Aufruf der Seite im Counter die 1.000.000 angezeigt bekommt, bitte dringend per Screenshot festhalten und uns schnellstmöglich per Mail (info@ksv-witten.de) als „Beweisbild“ zukommen lassen.

 

Zu gewinnen gibt es bei diesem Meilenstein unserer Homepage ein großes KSV-Fanpaket im Gesamtwert von rund 350 EUR!

26.07.2013

 

Nordic Walking mit Susanne Fuchs in den Sommerferien

 

Von Susanne Fuchs ererichte uns folgende Einladung, die natürlich auch für alle KSV'er interessant sein dürfte:

 

Liebe Nordic Walker und Walker,

 

ab sofort könnt ihr auf www.fuchsinbewegung.de (Wandern & Reisen / Vom Holz bis zur Ruhr) Informationen zur ersten Wanderung am Sonntag, 11. August 2013 finden. Gleichzeitig gibt es einen link zur direkten Anmeldung. Ich freue mich auf eine schöne Wandertour mit euch!

 

Nordic Walking Termine in den Sommerferien:

 

Dienstags und sonntags, 10 Uhr Donnerstags, 18.30 Uhr (anstatt der Pump Aerobic) Freitags, 16.30 Uhr

 

Treffpunkt ist jeweils der Parkplatz im Herrenholz, Herdecker Straße.

 

Bis bald im Holz. Eure Susanne

26.07.2013

 

Erfolgreiche Ausbeute an traditionsreicher Stätte - internationales Ringerturnier im griechischen Olympia

von Andre Schedler, DRB

 

Mit acht Freistil-Athleten nahm der Deutsche Ringer-Bund am internationalen Ringerturnier im griechischen Olympia teil. An der Stelle, an der einst das Olympische Ringen und der traditionelle Geist der olympischen Spiele ihren Ursprung hatten, konnten sieben der acht Athleten aus der DRB-Delegation Medaillen erkämpfen. Zehn Nationen, darunter auch die Ringermächte USA und Russland nahmen an diesem Turnier teil, welches im griechisch-römischen Sti und freiem Ringkampf, sowie im weiblichen Bereich ausgetragen wurde.

 

Im Limit bis 55 kg bezwang Christoph Ewald nach seiner Auftaktniederlage den Amerikaner Max Nowry klar und sicherte sich so die Silbermedaille im leichtesten Limit.

 

Der erst 18-jährige David Wolny, eigentlich noch im Juniorenbereich kämpfend, startete im Limit bis 60 kg. Ohne Respekt kämpfte sich der Youngster bis ins Halbfinale, wo er den Esten Baskakov in einem spannenden Kampf bezwang. Nun wartete im Finale, das an historischem Ort - im Park der olympischen Akademie in Olympia - ausgetragen wurde, der bulgarische Meister Dimov auf den deutschen Nachwuchsringer. Zwar wehrte sich Wolny tapfer und konnte auch punkten, die Niederlage jedoch nicht verhindern.

Die Deutschen Freistilringer mit dem FILA-Präsidenten Nenad Lalovic in ihrer Mitte

Samet Dülger (66 kg) musste eine Auftaktniederlage gegen den US-Amerikaner Coleman hinnehmen. Da dieser sein Halbfinale jedoch verletzungsbedingt aufgab, gab es für den DRB-Athleten keine Chance mehr, um eine Medaille zu kämpfen.

 

Gleich zwei Athleten schickte der verantwortliche Trainer Behcet Selimoglu im Limit bis 74 kg ins Rennen. Ergün Aydin und Kubilay Cakici erreichten beide das Halbfinale. Aydin gewann gegen den Griechen Savvoulidis nach spannendem Kampf nach Punkten und gewann am Ende Silber, dagegen verlor Cakici gegen den Russen Gadzhi Gadzhiev. Im Kampf um Platz drei sicherte sich Cakici Bronze.

 

Ebenfalls zwei Athleten traten im Limit bis 84 kg mit Lucas Schöffler und Marcus Plodeck an. Schöffler unterlag gleich im Auftaktkampf dem Russen Soslan Ktsoev, Dritter der WM 2010 und Europameister 2009. Da dieser das Finale erreichte und auch gewann, durfte der Südbadener in der Hoffnungsrunde weiter mitringen und stand schließlich im Kampf um Platz drei. Ein Duell, in dem er schon mit 0:5 Punkten im Rückstand lag, dann den Kampf aber noch mit 6:5 zu seinen Gunsten drehte und damit Bronze gewann. Ebenfalls Bonze errang Marcus Plodeck, der erst im Halbfinale von Timofei Xenidis (Griechenland) gestoppt wurde. Im Kampf um Platz drei ließ er nichts anbrennen und holte sich die Medaille.

 

Schwergewichtler Toni Bernhardt bekam es mit gleich zwei Lokalmatadoren zu tun und erreichte nach klaren Siegen das Finale. Dort unterlag er dem Russen Kusraev und erkämpfte sich damit die Silbermedaille.

 

Der Ringerweltverband FILA nutzte das Turnier an diesem besonderen Ort, um noch einmal für den Verbleib des Ringens im olympischen Programm zu werben. Ein gemeinsamer Besuch der historischen Wettkampfstätten war für alle Teilnehmer ein beeindruckendes Erlebnis. Ein Gruppenphoto in der Palaestra, dem Platz, wo bereits vor über 2500 Jahren die Ringer trainiert und gekämpft haben, wird in die Präsentation vor der IOC-Vollversammlung im September in Buenos Aires einfließen. Der amtierende FILA-Präsident Nenad Lalovic legte einen Kranz am Monument Pierre de Coubertins nieder und konnte weitere Unterschriften und die damit verbundene Unterstützung des griechischen NOC und des Parlaments entgegen nehmen.

24.07.2013

 

Ringer gehen mit neuem Regelwerk in die neue Saison - „Ringen um Olympia“ forderte Veränderungen

 

Das drohende Olympia-Aus für die traditionsreiche Sportart Ringen war ein Startzeichen: für den Ringer-Weltverband „FILA“ u.a., das gültige Regelwerk zu hinterfragen und nach Möglichkeiten zu suchen, den Ringkampf attraktiver zu gestalten. Das scheint zumindest teilweise gelungen, die Reaktionen bei internationalen Turnieren, u.a. dem „Grand Prix“ von Dortmund im Juni, belegen dies.

 

Nun hat der Deutsche Ringer-Bund nachgezogen und die Änderungen für die kommende Mannschaftsrunde bekannt gegeben. Sie sollen für mehr Tempo und Aktionsringen auf den bundesdeutschen Matten sorgen. Der Kampfrichter-Referent des DRB, Antonio Silvestri, teilt dazu folgendes mit:

 

„Wir haben für die Mannschaftssaison 2013 inkl. der Jugendmannschaftskämpfe ein verbindliches Regelwerk sowie deren Regelauslegung festgelegt. Damit soll allen Vereinen, Sportler, Trainer, Kampfrichter, Funktionäre, Presse und Zuschauer trotz zu erwartender weiterer Regelveränderungen für die gesamte Mannschaftsrunde Rechtssicherheit gegeben und die Regeln einheitlich für die gesamte Saison ausgelegt werden.

 

Die verbindliche Präsentation und die Vordrucke "Mannschaftsprotokoll und Punktezettel für die Mannschaftsrunde 2013" können aus dem Anhang entnommen werden.

 

Wir werden in den nächsten Tagen „FAQ – Fragen und Antworten zu bestimmten Fallgestaltungen" auf der Homepage unter www.ringen-kampfrichter.de veröffentlichen. Gerne können dazu auftretende Fragen direkt an mich gestellt werden.

 

Die bei der WM in Budapest 2013 zu erwartenden Modifikationen werden wir für die Einzelmeisterschaften ab 01.01.2014 vollumfänglich berücksichtigen. Eine gesonderte Information wird zu gegebene Zeit erfolgen. Die Punktezettel für die Einzelturniere werden in Kürze nachgereicht.

 

Allen viel Erfolg!

 

Mit sportlichen Grüßen

Antonio Silvestri

DRB Kampfrichterreferent“

 

Uwe Manz erklärt am 24.08. die neuen Regeln bei der KSV-Saisoneröffnung

Das neue Regelwerk wird u.a. im Rahmen der KSV-Saisoneröffnung am 24. August in der Ostermann-Halle vorgestellt. Der stellvertretende DRB-Kampfrichter-Referent, Chef der NRW-Refereés und für den KSV Witten national und international auf höchster Ebene eingesetzte Uwe Manz wird dies mit anschaulichen praktischen Beispielen auf der KSV-Matte machen. Zu der Präsentation sind auch Vertreter der NRW-Vereine eingeladen.

 

Die Änderungen

 

Die Bewertung der Aktionen bleibt weitgehend wie bisher, auch die Bewertung der Kampfergebnisse. Anders als in der jüngeren Vergangenheit werden die Punkte aus zwei Runden wieder addiert – es erfolgt also keine Siegerermittlung nach Rundengewinn.

 

Es wird über zwei Runden gekämpft, die Kampfzeit pro Runde wird von zwei auf drei Minuten verlängert. Verlängerung des Kampfes kann es in keinem Fall geben, es sind Kriterien für die Siegerermittlung festgelegt.

 

Einen wesentlichen Unterschied gibt es nun zwischen den beiden Stilarten „Freistil“ und „griechisch-römischer Stil“, nämlich in der Vergabe von Passivitätsverwarnungen. Im Freistil werden halbminütige „Aktivitätszeiten“ eingeleitet, wenn es ein Ringer an Aktivität mangeln lässt. Dabei werden dann auch Verwarnungen und Punkte vergeben.

 

Im griechisch-römischen („klassischen“) Stil werden bei passiver Ringweise vier Phasen eingesetzt: von der Ermahnung über Verwarnung und Passivitätspunkt bis hin zur Disqualifikation wegen Passivität, die wie ein Schultersieg gewertet wird. In den einzelnen Phasen kann der aktivere Kämpfer die Kampfposition – Standkampf oder Bodenkampf – auswählen.

 

Weitere Informationen sind aus der beigefügten Präsentation zu entnehmen.

Präsentation des neuen Regelwerkes
verbindliche Anwendung der neuen Regeln [...]
PDF-Dokument [343.4 KB]

19.07.2013

 

Einladung an Wittener Kinder und Jugendliche - Ringer-Ferienspiele in der Ostermann-Halle - Kräftemessen auf weichen Ringermatten - Das KSV-Sportangebot in den Sommerferien 2013

 

Der KSV Witten 07 lädt alle Schülerinnen und Schüler ein, die während der Sommerferien zuhause bleiben und noch nicht wissen, was sie unternehmen sollen:

 

zu unseren Wittener Ringer-Ferienspielen!


 

Für „Wrestling-Kids“ (bis ca. 13 Jahre)

• montags und mittwochs 16.45 bis 18.00 Uhr

• freitags 17.30 bis 19.00 Uhr

 

Für „Wrestling-Teenies“ (bis ca. 18 Jahre)

• dienstags und donnerstags 17.30 bis 19.00 Uhr

 

Trainingsstätte ist die Ostermann-Halle (Mannesmannstr. 8, 58455 Witten), direkt neben der „Wittener WerkStadt“.

 

Bringt bequeme Sportsachen und Turnschuhe mit; für alle, die nach dem Training duschen wollen: Handtuch, Badeschlappen und Seife nicht vergessen. Ihr werdet an diesen Tagen von unseren fachkundigen Trainern betreut.

 

Die Ringer-Ferienspiele finden während der ganzen Ferienzeit vom 22. Juli bis 3. September 2013 statt.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Auf Ringer- oder dicken Schaumstoffmatten könnt Ihr Eure Kräfte ohne Verletzungsgefahr messen. Spielen, bewegen, toben, „Muckies“ kriegen und Ringertricks lernen – ein toller Spaß für alle!

 

Ihr seid uns herzlich willkommen - wir freuen uns auf Euren Besuch!

 

Ansprechpartner:

Jugendvorsitzender Frank Bartel, Tel.: 02302 53431, mobil 0172 2634082

15.07.2013

 

Jugend-Trainingscamp mit Ringkampf-Legende Alexander Leipold beim KSV Witten 07

 

Am vergangenen Wochenende fand in der „Ostermann-Halle“, dem Ringer-Leistungszentrum des KSV Witten, ein Jugend-Trainings-Camp mit der Ringkampf-Legende Alexander Leipold statt. Jugendtrainer Kurt Schroer, ein langjähriger Freund des erfolgreichen Freistil-Ringers, war es gelungen, ihn für interessierte Nachwuchsringer in die Ruhrstadt zu holen.

 

Insgesamt 55 Jugendliche aus ganz NRW nahmen daran teil; am weitesten hatten es die Jugendringer aus Detmold und Bielefeld. Auch etliche Trainer ließen es sich nicht nehmen, bei dem ehemaligen Freistil-Bundestrainer mitzumachen. Schön, dass auch die Wittener Idole Klaus Rost und Mirko Englich Leipold be-grüßten, zumal der Sohn von Mirko Englich, Noah, ebenfalls Teilnehmer des Camps war.

 

Die Einheiten begannen Samstag um 15 Uhr mit einer Erwärmungsphase (Gymnastik und Turnübungen) unter den Anweisungen des mehrfachen Weltmeisters. Es folgte die Ringkampf-spezifische Erwärmung, die zum größten Teil aus Zweikampfspielen bestand. Danach folgte die Technik-Schulung und endete mit technisch-taktischen Anweisungen des Meisters.

 

Leipold erteilte Jugendlichen wertvolle Tipps im Bereich der Kampfesführung sowie auch im Motivationsbereich. Er verteilte reichlich Lob und Anerkennung für gute Leistungen auf der Matte und berichtete von seinen Anfängen als junger Kämpfer, die ihn nach seinen ersten Erfolgen bei Turnieren immer hungriger nach Erfolgen werden ließen. Ab 17 Uhr wurde das Training für eine Mahlzeit in Form eines Büfetts, das die Mütter der KSV-Jugendlichen zusammengestellt hatten, unterbrochen.

 

Nach ca. anderthalb Stunden folgte eine zweite Trainingseinheit, in der Leipold vor allem seine Technikketten in eindrucksvoller Weise demonstrierte: seine Spezialität, der Beineinsteiger und mit den sich daraus ergebenden Varianten und Kombination verschiedener Techniken des Beinangriffs. Nach dem Duschen freuten sich die jungen Kämpfer auf ihr Nachtlager, das in den meisten Fällen aus einem Schlafsack auf dem Mattenboden der Mannesmannhalle bestand.

 

Am Sonntagmorgen gegen 9.30 Uhr wurde das Training gemeinsam mit dem Ringerkader des NRW durchgeführt. Auch der kam in den Genuss der großen Erfahrung des Ausnahmeathleten Leipold.

 

Das Leipold-Trainingscamp endete am Sonntag um 13 Uhr, als der Ex-Welt- und Europameister Autogrammkarten signierte, danach folgte ein gemeinsames Döneressen an der Ostermannhalle. Fazit des Camps: Ein gelungenes Wochen-ende, an dem die Jugendlichen viel gelernt haben, sich sicherlich noch lange daran erinnern und das neu Erlernte vielleicht demnächst in ihren Wettkämpfen einsetzen werden.

 

Zur Person Leipold:

 

Es würde zulange dauern, alle seine Erfolge aufzulisten. Seine größten Erfolge waren sicherlich die drei Weltmeister-Titel. Insgesamt nahm er an vier olympischen Spielen teil. Den Titel eines Deutsche Meisters errang er insgesamt 21 mal, 10 mal davon bei den Männern. Von 2005 bis 2013 war der gelernte Büro-Kaufmann Bundestrainer und betreute zuletzt die Männer des Deutschen Ringer-Bundes. Aus familiären Gründen zog er sich in diesem Jahr von dieser Aufgabe zurück. Er gehört zu den größten Repräsentanten des Deutsche Ringer-Bundes.

 

Als ehemals Betroffener engagiert er sich seit Jahren als Botschafter für die Stiftung „Deutsche Schlaganfall-Hilfe“. Leipold erlitt auf einer Wettkampfreise in Usbekistan 2003 einen Schlaganfall und kämpfte sich nach monatelangen Reha-Maßnahmen wieder zurück in das normale Leben. 2005 gelang es ihm, zum dritten Male den WM-Titel zu gewinnen. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes ein großer Kämpfer und Motivator, der seines gleichen sucht.

14.07.2013

 

Dr. Reinhard Rauball unterstützt die Ringer - DFL-Präsident spricht sich für Ringen bei Olympia aus

 

„Eindeutig ja!“, war die Antwort, die Dr. Reinhard Rauball, Präsident des Champion-League-Finalisten Borussia Dortmund und der Deutschen Fußball-Liga DFL auf die Frage gab, ob er für den Verbleib der Sportart Ringen im olympischen Programm sei. Die hatte ihm Detlef Englich, Vorsitzender des Ringer-Zweitligisten KSV Witten 07, anlässlich einer sportpolitischen Veranstaltung gestellt, die in der vergangenen Woche in Herdecke stattfand.

 

Der Dortmunder Jurist war Hauptredner zum Thema „Sport und Politik im Dialog“ und machte darin deutlich, dass im Sport „nicht nur Tore zählen“. In der anschließenden Diskussion wurden Probleme angesprochen, die der tägliche Sport an Schulen oder in Vereinen mit sich bringt.

 

Dr. Rauball sprach sich klar dafür aus, dass Ringen auch nach 2016 weiter olympisch bleibt – anders als es die IOC-Exekutive Anfang des Jahres vorgeschlagen hatte. Der DFL-Präsident erklärte, dass er sich in verschiedenen Gremien bereits positiv dazu geäußert habe und auch weiterhin werde. Zum Abschluss der Veranstaltung stellte er sich den Fotografen mit einem „Pro-Olympia-Poster“ und unterschrieb den DRB-Aufruf.

 

Die Fotos zeigen Dr. Rauball mit dem Wittener Bundestags-Kandidaten Ralf Kapschack, dem 2. Vorsitzenden des KSV Witten Thomas Altstadt und dem KSV-Vorsitzenden Detlef Englich.

12.07.2013

 

Ringer-Jugendcamp in der Wittener Ostermann-Halle mit Ex-Weltmeister Alexander Leipold – Motto: Ringen muss olympisch bleiben

 

Die Ringer-Jugend aus Witten und Umgebung übernimmt an diesem Wochenende das Trainingszentrum „Ostermann-Halle“: unter dem Motto „Ringen muss olympisch bleiben“ findet ein Trainingscamp statt, zu dem einer der besten deutschen Ringer aller Zeiten als Trainer gewonnen werden konnte – Alexander Leipold.

 

Junge Sportler im Alter von zehn bis 14 Jahren sind dazu eingeladen – Ringer, die bereits ihr Talent nachgewiesen haben. Und die evt. für die Olympia-Teilnahme nach 2020 in Frage kämen. Daher demonstrieren sie auch gegen das mögliche Olympia-Aus, was immer noch wie ein Damoklesschwert über dieser traditionsreichen Sportdisziplin schwebt. Bekanntlich wird das IOC im September entscheiden, ob der Ringkampf weiter im Programm bleibt.

 

Mit Alex Leipold kommt ein Trainer nach Witten, der bei Welt- und Europameisterschaften Titel und Medaillen gewann und bis Ende letzten Jahres auch deutscher Bundestrainer war. Der ehemalige Ausnahmekönner kämpfte für eine Saison im KSV-Bundesligateam, nämlich 1998/99, als Witten deutscher Vizemeister wurde.

 

Drei Trainingseinheiten stehen von Samstagnachmittag bis Sonntagmittag auf dem Programm – also durchaus anspruchsvoll für die jungen Ringer. Sie werden trotzdem ihren Spaß haben!

09.07.2013

 

KSV-Amazonen erfolgreich beim „Hertha Benz Ladys Open 2013“ in Ladenburg: Gold für Viviane Herda und Lina Dussin, Bronze für Dana Boric

 

Das Hertha Benz Ladys Open Turnier, fand am Samstag, den 6. Juli, parallel zum Römercup der männlichen Jugend in der Lobdengau-Sporthalle in Ladenburg statt. Die KSV-Amazonen stellten dort ihr ganzes Können unter Beweis. Auch hier war der Nordbadische Ringerverband der Veranstalter. Ausrichter war der Athletiksportverein 01 e.V. Ladenburg. Das Turnier wurde im freien Stil ausgetragen.

 

In der Kategorie „weibliche Jugend“ konnte sich in der 46-kg-Klasse, Lina Dussin in beeindruckender Manier den ersten Rang sichern. Sie mausert sich immer mehr zu einer überaus verlässlichen Turnier-Ringerin. So auch in diesem Turnier, wo sie nichts anbrennen ließ. Nach zwei Schultersiegen gegen Anika Seidel vom RV Thalheim und Nadin Schweter vom KSV Unterelchilgen stand sie im Finale gegen die Zweite der diesjährigen Deutschen Meisterschaften, Emely Selinger vom KSV Seeheim. In zwei Runden, fegte sie ihre Gegnerin förmlich von der Matte. Ergebnis: technisch-überlegene Punktsiegerin (0:6/0:7), Gold für Lina Dussin.

 

Dilara Bayrak, die ebenfalls in dieser Gewichtsklasse antrat, hatte an diesem Tag nicht den optimalen Lauf erwischt. Nach zwei Schulterniederlagen und einer knappen Punktniederlage schied sie aus dem Turnier vorzeitig aus.

 

60-kg-Klasse Viviane Herda 1. Platz (6 Teilnehmerinnen)

Viviane Herda stellte auch in diesem Turnier wieder einmal ihr ganzes technisches Können unter Beweis. In einem „Nordischen Turnier“ schulterte sie alle ihre fünf Gegnerinnen in beeindruckender Kampfesweise. Die Gegnerinnen verloren wie folgt: SN für Nicole Schulz vom AC Ückerath, SN für Jana Hartmann vom RV Hailbach, SN für Emma Möller von Brännans IF (DAN), SN für Ronja Stribeck vom SV Sulgen, SN für Julie Klitgaard aus Dänemark.

 

In der Gesamtwertung begegte der KSV von insgesamt 34 Teilnehmerinnen einen tollen dritten Rang.

 

In der Kategorie „weibliche Schüler“ trat Dana Boric in einem Teilnehmerfeld von insgesamt 6 Teilnehmerinnen in der 36-kg-Klasse an. Ebenfalls „Nordisch“ ringend, absolvierte Dana insgesamt fünf Kämpfe. Nach zwei Schultersiegen, gegen Annemarie Schneider vom AC Ückerath und Britt Lodder von De Halter Utrecht (NED), folgte eine unnötige Schulterniederlage (5:4/8:5/SN) gegen Lili Neuhauser vom TSV Kottern. Der vierte Kampf gegen Cheyenna Zwijderwyl von De Halter Utrecht (NED) brachte abermals einen Schultersieg. Der fünfte und letzte Kampf von Dana Boric endete mit einer Schulterniederlage gegen Leah Bauer vom AC Heusweiler. Bronze für Dana Boric.

09.07.2013

 

KSV-Jugend beim Römercup in Ladenburg erfolgreich

 

Mit viel Edelmetall kehrte die männliche KSV-Jugend vom Römercup, der alljährlich in Ladenburg stattfindet, zurück nach Witten. Mit insgesamt 14 Ringern und 4 Ringerinnen trat der KSV Witten 07 am Freitag, den 5. Juli die Reise nach Ladenburg an, um in der Lobdengau-Sporthalle möglichst viele gute Platzierungen zu erringen. Das Turnier fand für die Ringer im griechisch-römischen Stil statt. Die Jugendlichen waren in der Jugendherberge Weinheim untergebracht, die nicht allzu weit von Ladenburg entfernt war. Die Veranstaltung selbst fand vom 6.-7. Juli statt.

 

D-Jugend:

 

32-kg-Klasse Florian Ernst 3. Platz (9 Teilnehmer)

Nach einem Schultersieg gegen Felix Michael vom KSV Sulzbach und einer Punktniederlage gegen Ibrachim Dezier vom KSV Neuss (7:0/6:0) besiegte Florian in seinem dritten Kampf Aaron Bellscheid vom TV Essen-Dellwig mit 3:4/4:4/2:1 nach Punkten und stand damit im Finale um Platz 3 und 4. In diesem Kampf besiegte er Kevin Miller vom AC Thaleischweiler auf Schultern und erhielt dafür die Bronzemedaille.

 

39-kg-Klasse Nikita Lejkin 2. Platz (7 Tln.)

Nach einem Schultersieg gegen Leon Pöschl vom KSV Berghausen und einem Punktsieg gegen Cederic Feidel vom KSV Kirrlach stand Nikita im Finale. Nikita fand gegen Luca besser vom KSV Unterelchingen kein Mittel ihn zu besiegen und verlor auf Schultern. Silber für Nikita Lejkin.

 

B-Jugend:

 

34-kg-Klasse Robert Wöhl 5.Platz (5 Tln.)

Keinen erfolgreichen Tag erwischte Robert Wöhl. Nach zwei technischen Punktniederlagen und zwei Schulterniederlagen musste Robert mit dem 5. Platz vorlieb nehmen.

 

C- Jugend:

 

29-kg-Klasse Andreas Zenger 3. Platz (5 Tln.)

In einem „Nordischen Turnier“ gewann der KSV-Ringer seinen ersten Kampf gegen Aaron Lommel vom SG Arheilen überlegen nach Punkten (7:0/6:0). Danach folgte ein Schultersieg gegen Bogdana Stroe-Michaela vom KSV Ispringen. Die beiden nächsten Kämpfe, gegen Lucas Moosmann vom KSV Tennenborn und Paul Tschersich vom ASV Plauen endeten mit einer Schulterniederlage.

 

34-kg-Klasse Max Karafotias 7. Platz (9 Tln.)

Nach einer Schulterniederlage, einem Schultersieg und einer Punktniederlage belegte Max Karafotias Platz sieben.

 

44-kg-Klasse Julian Lejkin 1. Platz (6 Tln.)

Durch Siege gegen folgende Gegner sicherte sich einer der fleißigsten Medaillensammler des KSV Witten 07 wieder einmal den ersten Rang. Punktsieg gegen Nick Wähner vom TSG Nattheim (7:1/1:4/0:4). Punktsieg gegen Niko Siemund vom KSV Schriesheim (6:0/9:0). Schultersieg gegen Luke Schneider ebenfalls vom KSV Schriesheim(0:6/SS) Punktsieg gegen Deni Max Elembaev vom ASV Ladenburg (0:1/0:6). In seinem fünften Kampf besiegte er Albi Beshi vom SV Fellbach mit 5:3 und 7:0 nach Punkten und sicherte sich dadurch den Turniersieg in dieser Gewichtsklasse.

 

65-kg-Klasse Martin Stankovich 2. Platz (2 Tln.)

Martin Stankowich, der noch nicht lange beim KSV Witten ringt, verlor gegen seinen einzigen Gegner, Tukan Öz vom KSV Hemsbach, auf Schultern.

 

Kadetten

 

54-kg-Klasse Bathiyar Dündar 13.Platz (13 Tln.)

Nach zwei verlorenen Kämpfen, gegen Jonas Valtin vom ASV Plauen (8:0/7:0) nach Punkten und einer Schulterniederlage gegen Paskal Wittke vom KSV Kirchlinde, schied Bathiyar in dieser Gewichtskasse vorzeitig aus.

 

63-kg-Klasse Denis Rerich 13. Platz (17 Tln.)

Ebenfalls nach zwei Niederlagen schied Denis Rerich aus dem Turnier aus. Er verlor wie folgt: PN gegen Benjamin in der Reeh vom KSV Germ. Krefeld mit 8:2/6:3 nach Punkten, SN gegen Manuel Striedel vom SV Halbergmoos.

 

69-kg-Klasse Diyar-Murat Dündar 13. Platz (16 Tln.)

Nach einer Schulterniederlage gegen Abdarahman Temislianov vom RSL 2000 und einer Punktniederlage (4:3/0:6/2:3) war für Diyar-Murat Dündar das Turnier bereits beendet.

 

76-kg-Klasse Martin Tasev 2. Platz (21 Tln)

In einem starken Teilnehmerfeld von 21 Teilnehmern sicherte sich Martin Tasev in der 76 kg Klasse nach fünf Punktsiegen die Finalteilnahme gegen Ilja Klasner vom KV 95 Stuttgart. Leider verlor er diesen Kampf durch eine Schulterniederlage und war damit Gewinner der Silbermedaille.

 

Nick Jacobs, der ebenfalls in dieser Gewichtsklasse antrat, musste sich bereits nach zwei Punktniederlagen aus diesem Turnier verabschieden.

 

85-kg-Klasse 9. Platz Julian Zimmermann (10 Tln.)

Julian Zimmermann kam ebenfalls über zwei Punktniederlagen nicht hinaus und schied vorzeitig aus.

 

Junioren

 

96-kg-Klasse 2. Platz Simeon Stankovich (6 Tln.)

Hart umkämpft war jeder seiner insgesamt 4 Kämpfe. Drei seiner Kämpfe endeten jeweils mit einem Punktsieg. Gegen Akim Akim Harouat vom KSV Köllerbach siegte er mit 1:0/1:0 nach Punkten. Punktsieg auch gegen Alexander Spieler vom KSV 1910 Rimbach (0:6/3:0/0:2). Der Kampf gegen Tassilo Lahr vom RSL 2000 wurde ebenfalls knapp mit 1:0/1:0 nach Punkten gewonnen. In seinem letzten Duell traf Simeon auf den starken Dänen Mads Bo Anderson, gegen den er mit 0:6/0:5 nach Punkten verlor.

09.07.2013

 

Junioren-EM in Skopje (MKD) / Zusammenfassung

Sechs Medaillen und viele gute Kämpfe der DRB-Junioren - Deutscher Ringernachwuchs klopft lautstark an der Spitze an

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent

 

Skopje – Eine erfolgreiche Woche ging am Sonntagabend mit den Europameisterschaften der Junioren für den deutschen Ringkampfsport zu Ende, mit insgesamt sechs Medaillen, darunter einen Titelgewinn, reisten die drei DRB-Teams der Griechisch-Römisch-Spezialisten, der Juniorinnen und zuletzt der Freistilringer aus Mazedonien ab. Die drei Matten in der Boris-Trajkovski-Arena in Skopje waren ein gutes Pflaster für die deutschen Talente, die gar noch Chancen auf weitaus mehr Edelmetall vergaben.

 

Höhepunkt des EM-Turnieres war der Titelgewinn des Schifferstädters Denis Kudla (84 kg/griechisch-römischer Stil), der mit Kämpferherz und taktischer Meisterleistung Europameister wurde. Auf dem Weg zum Titel bezwang Kudla eine ganze Reihe europäischer Spitzenringer, was den Schluss zulässt, dass sich die Lücke zur Spitze schließt. „Ja, Denis Kudla hat im Konzert der Großen mitgespielt, die taktische Marschroute eingehalten und sich am Ende durchgesetzt“, hofft Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann nun auf Kontinuität.

 

Eine Überraschung schaffte Deniz Menekse (60 kg/SV Johannis Nürnberg), der gleich am ersten Tag Bronze erkämpfte und damit den Medaillenreigen für den DRB eröffnete. Bemerkenswert: Menekse wurde erst drei Tage vor Abfahrt des Griechisch-Römisch-Teams für den verletzten Alexander Grebensikov (SAV Torgelow) nachnominiert, hatte damit kaum Möglichkeiten zu einer guten Vorbereitung auf diese Titelkämpfe.

 

Die DRB-Damen legten gleich ordentlich nach, holten durch Nina Hemmer (51 kg/AC Ückerath), Katrin Henke (48 kg/SAV Torgelow) und Nadine Weinauge (63 kg/KSK Furtwangen) drei Bronzemedaillen. Frauen-Bundestrainer Patrick Loes vollauf zufrieden: „... es war nicht die Anzahl der Medaillen, sondern die Art und Weise, wie sie zustande kamen, was mich besonders gefreut hat“. Katrin Henke und Nadine Weinauge gewannen ihre Kämpfe um Bronze in den letzten 10 Sekunden ihrer Kämpfe. „Kampf bis zur letzten Sekunde - und das war von Erfolg gekrönt“, freute sich Loes darüber, wie die beiden jungen Damen fast schon verloren geglaubte Duelle noch aus dem Feuer rissen.

 

Anders herum lief es am letzten Kampftag bei Freistilspezialist Kevin Henkel (66 kg/TSV Dewangen), der sich im kleinen Finale um Bronze nach klarem Rückstand gegen den Georgier Davit Buziashvili in der letzten halben Minute bis auf 8:8 herankämpfte und auf Grund der höheren Wertungen gar führte. Doch genau bei 2:59 Min. der zweiten Runde, war es der Georgier, der das Duell mit dem entscheidenden Zähler aus dem Feuer riss, zum 9:8 punktete und Henkel damit Bronze abjagte. „Kevin ärgert sich darüber selbst am Meisten, trotzdem hat er ein ordentliches Turnier gerungen und hätte die Bronzemedaille verdient gehabt“, stellt Nachwuchs-Bundestrainer Jürgen Scheibe dem Pechvogel seines Teams dennoch ein gutes Zeugnis aus.

 

Jubel über Edelmetall gab es im Freistilteam dann doch noch, Erik Thiele (84 kg/KFC Leipzig), eigentlich noch bei den Kadetten zu Hause, holte nach EM-Bronze in Bar vor wenigen Tagen, nun auch bei den älteren Junioren mit einer beeindruckenden Leistung die Bronzemedaille. Manuel Wolfer (55 kg/RG Hausen-Zell) unterlag im Kampf um Bronze gegen den starken Russen Stephan Sorkomov und erkämpfte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen am Schlusstag der EM den 5. Platz in seinem Limit.

 

„Sechs Medaillen sind eine beachtliche Leistung,wobei eine ganze Reihe von deutschen Ringern ebenfalls mit guten Leistungen glänzte, auch wenn sie nicht in die Medaillenkämpfe eingreifen konnten. Das Ergebnis von Skopje sollte jedenfalls Motivation genug sein, weiter um den Anschluß zur Spitze, die ja zum Großteil in Europa zu Hause ist, zu kämpfen“, so Jürgen Scheibe, der damit seinen Kollegen aus dem griechisch-römischen Bereich und dem weiblichen Ringkampf aus dem Herzen spricht.

 

"Einfach gigantisch, hier kann man eine Leistungssteigerung erkennen, es wurde gute Arbeit geleistet, die jetzt auch mit Medaillen belohnt wurden", so auch Sportdirektor Jannis Zamanduridis, der sich zu Hause über die Ergebnisse der Juniorinnen und Junioren des DRB freute. Der Blick geht dabei bereits zu den Junioren-Weltmeisterschaften, die in einem Monat in Sofia (Bulgarien) ausgetragen werden.

07.07.2013

 

Rainer Brockhoff feiert heute seinen 60. Geburtstag - Die KSV-Familie gratuliert

 

Bei der familiären Vorgeschichte war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Rainer Brockhoff zum ersten Mal eine Matte betrat. Denn bereits sein Großvater Karl Brockhoff galt als einer der Denker und Lenker in der KSV-Geschichte. Mit fünf Jahren nahm ihn der damals als Trainer fungierende Großvater mit zum Training. Zog es ihn erst widerwillig zum Training, so war er nach den ersten Turniererfolgen gar nicht mehr zu bremsen.

 

Im Laufe der Jahre räumte er einiges an Medaillen ab. So wurde Rainer z. B. im Freistil Deutscher A-Jugend-Meister 1970 und '71 - dazu griff er in beiden Jahren ebenfalls noch die Silbermedaille bei den Greco-Spezialisten dieser Altersklasse ab. 1973 landete er bei den Freistil-Junioren auf dem Podium (2. Platz) und ein Jahr später sogar ganz oben auf dem Siegertreppchen. Im Seniorenbereich gelang ihm allerdings nie der ganz große Wurf bei den Einzelmeisterschaften. So wurde er 1974 Zweiter hinter Eduard Giray aus Schorndorf und 1981 wieder Vizemeister hinter Erich Klaus aus Reilingen. International steht für Rainer Brockhoff ein 6. Platz bei der EM 1974 in Madrid in der Chronik.

 

Dafür stand für ihn eher der Mannschaftserfolg im Vordergrund. Mit dem KSV stand er in den "goldenen Jahren" sage und schreibe neun mal im Finale. Fünf mal ging dabei die Meisterschaft an den KSV. 1986 kam dann das leise Aus für ihn. Immer wieder plagten ihn Verletzungen, so dass er zwar noch mittrainieren konnte, am Ende aber seine Karriere langsam ausklingen liess. Für die Hall of Fame im Trainingszentrum Ostermann-Halle hat dies natürlich allemal gelangt. Seine Statistik aus all den Bundesliga-Jahren steht bei 143 Siegen aus 199 Kämpfen.

 

Beruflich stand er viele Jahre im Dienste des StadtSportVerbandes der Stadt Witten, bevor es ihn auch dort bereits Anfang diesen Jahres in den Ruhestand zog. Bis heute ist Rainer Brockhoff ein oftmals und gern gesehener Gast beim KSV und steht dem Verein immer mit Rat und Tat zur Seite.

 

Wir wünsche dir alles Gute zu deinem Ehrentag. Bleib Gesund und munter. Wir sehen uns beim KSV

 

Deine KSV-Familie

04.07.2013

 

Ringer Denis Kudla holt Eurpameistertitel bei den Junioren - Deutsche Griechisch-Spezialisten verlassen Skopje mit Gold und Bronze

 

von Jörg Richter, Pressereferent DRB

 

Skopje - Denis Kudla (84 kg/VfK Schifferstadt) hat am Abend des zweiten Wettkampftages der Junioren-Europameisterschaften in Skopje (Mazedonien) den Europameistertitel erkämpft. Im Kampf um die Goldmedaille bezwang der DRB-Ringer den Rumänen Dorian Parvan mit 3:1 Punkten und sicherte dem Deutschen Ringer- Bund am zweiten Wettkampftag die zweite Medaille- und dazu noch den Europameistertitel, nachdem Deniz Menekse (60 kg/SV Joh. Nürnberg) tags zuvor die Bronzemedaille erkämpfte.

 

Auf dem Weg ins Finale hatte sich Kudla gegen Mykola Krysov (UKR), Zakarias Berg (Schweden) und den leicht angeschlagenen Georgier Kobliashvili mit souveräner Kampfesweise durchgesetzt.

 

"Denis Kudla hat die vorgegebene Marschroute eingehalten und seine Gegner immer wieder unter Druck gesetzt", so Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann zufrieden, wobei vor allem der Halbfinalesieg über Ilia Gudiev (Russland) ausschlaggebend war, den Kudla mit vier Verwarnungen von der Matte schickte. "Denis hatte eine starke Gruppe und konnte sich auch immer wieder mobilisieren, das hat am Ende den Ausschlag zum Titelgewinn gegeben", so Bullmann weiter.

 

"Ich bin glücklich und zufrieden, aber auch ganz schön kaputt", gestand der frischgekürte Europameister Denis Kudla, dem die Anstrengungen des Kampftages im Gesicht geschrieben standen.

 

Marc Antonio von Tugginer (66 kg/KSV Köllerbach) unterlag in seinem Auftaktkampf in Führung liegend, durch einen Wurf seines Kontrahenten Vladislavs Lebedevs (Lettland). Titelverteidiger Christian John (120 kg/Eisenhüttenstädter RC) hatte sich beim Aufwärmen eine schmerzhafte Schulterverletzung zugezogen und wurde von Abas Abdullayev (Aserbaidschan) gleich in der ersten Runde mit 0:8 von der Matte geschickt.

 

Eine starke Turnierleistung bestätigte Maik Bullmann Peter Haase (55 kg/RV Thalheim), der zunächst gegen Lokalmatador Dimitar Zdrakov Mazedonien) gewann und danach auch Toufan Ahmadi (Finnland) geschlagen von der Matte schickte. Erst Kilic Serif (Türkei) bremste den Tatendrang des jungen Sachsen, der das erste Jahr bei den Junioren kämpft. Serif verfehlte das Finale, so das Haase auch nicht über die Hoffnungsrunde erneut ins Wettkampfgeschehen eingreifen konnte.

 

Die deutschen Griechisch-Römisch-Spezialisten verlassen Skopje mit Gold und Bronze, am Donnerstag greifen die Juniorinnen ins Kampfgeschehen ein, auch die DRB-Damen hegen Ambitionen auf EM-Medaillen.

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