Aktuelles - März 2013

29.03.2013

 

KSV-Jugend fährt zum traditionellen Osterturnier nach Utrecht

 

Der Besuch dieses Turniers gehört schon seit Jahrzehnten zum festen Programm der KSV-Jugend. Schon der Ex-Europameister Ralf Lyding und Olympiateilnehmer Bodo Lukowski haben hier als Jugendliche um die Medaillen gerungen.

 

In den Anfängen war dieses Turnier ein Mannschaftsturnier, dass der KSV in den frühen 80. Jahren auch schon für sich entscheiden konnte. Die einzelnen jungen Kämpfer kamen damals allesamt in holländischen Familien unter, was sehr persönlichen Charakter hatte und Freundschaften bildete, die teilweise heute noch Bestand haben. Später entwickelte sich daraus ein Einzelturnier, wo heute bis zu 500 Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen kommen. Die Alterspanne bei den jungen Männern liegt zwischen 8-20 Jahren. Sie kämpfen im gr.-röm. Stil. Die Amazonen dagegen kämpfen in den Altersklassen zwischen 8 und 25 Jahren im Frei-stil.

 

Die Unterbringung erfolgt für die Vereine jetzt meistens in Jugendherbergen oder Hotels. Am Karfreitag machen sich 9 Ringer und 5 Ringerinnen des KSV Witten 07 auf den Weg um in Utrecht möglichst gut abzuschneiden und mit einer ersehnten Medaille nach Hause zu kommen.

 

Das Turnier beginnt am Samstagfrüh um 10.00 Uhr in der Sporthalle „Galgenwaard“ in der Herculesplein 341 in 3584 AA Utrecht statt und endet voraussichtlich am Ostersonntag um 17.00 Uhr.

 

Wir drücken den Aktiven die Daumen und wünschen allen ein erfolgreiches Turnier.

25.03.2013

 

Pascal Eisele verpasst Bronze - Nach starker Turnierleistung erreicht der Ringer vom SV Fahrenbach Rang fünf

Von DRB-Pressereferent Jörg Richter

 

Tiflis - Der Ärger stand Bundestrainer Michael Carl im Gesicht geschrieben, nachdem Pascal Eisele (74 kg/SV Fahrenbach) im Halbfinale knapp gescheitert war und wenig später auch im kleinen Finale um Bronze unterlag. Doch der Ärger wich schnell der Freude über die insgesamt starke Turnierleistung seines Schützlings.

 

Pascal Eisele sorgte am letzten Wettkampftag der Europameisterschaften in Tiflis für einen Paukenschlag, der Griechisch-Römisch-Spezialist versetzte die Fachwelt bei seinem ersten internationalen Auftritt in der Männerklasse in Erstaunen. Im kleinen Finale unterlag der DRB-Ringer den Kroaten Bozo Starcevic in 0:2 Runden erreichte in dieser äußerst stark besetzen Gewichtsklasse den fünften Rang. Eisele wühlte, ging vorwärts, versuchte Techniken, doch der Kroate blockte alle Angriffe geschickt ab und nutzte kleine Fehler des jungen Deutschen, um selbst zu punkten.

 

Das Halbfinale hatte Eisele in 0:2 Runden gegen den Lokalmatadoren Zurab Datunaschwili (GEO) und etwa 8000 euphorische Fans im Sportpalast Tiflis verloren. Eisele bezwang gleich im Auftaktduell den Europameister von 2011 in Dortmund, Rafig Huseynov (AZE) in 2:0 Runden. Im zweiten Durchgang gelang dem DRB-Ringer dabei ein sehenswerter Wurf, der ihm drei Punkte einbrachte. Im Achtelfinale siegte Eisele erneut, in 2:0 Runden warf der deutsche Ringer Jonas Bossert (Schweiz) aus dem Rennen. Einen Riesen-Kampf bot Pascal Eisele gegen Seref Tufenk (TUR) im Viertelfinale. Gegen den Olympiateilnehmer von 2004 und 2008 gewann der DRB-Weltergewichtler in 2:1 Runden und zog damit ins Halbfinale ein.

 

Auch EM-Neuling Sven Dürrmeier (66 kg/SV Johannis Nürnberg) startete mit einem Sieg ins Rennen, der Franke bezwang Davide Cascavilla (ITA) in 2:0 Runden. Gegen Mykola Savchenko (UKR) musste Dürrmeier dann allerdings eine Niederlage hinnehmen.

 

Ramsin Azizsir (84 kg/ASV Hof) hatte die erste Runde seines Auftaktduells gegen Antti Hakala (FIN) für sich entschieden, doch dann riss der Faden beim DRB-Starter, der die zweite Runde an den Finnen abgeben musste und im dritten Durchgang von Hakala gar auf beide Schultern gedrückt wurde.

 

Da die Kontrahenten der beiden deutschen Ringer das Finale verfehlten, konnten Azizsir und Dürrmeier auch nicht über die Hoffnungsrunde noch einmal ins Kampfgeschehen eingreifen und schieden aus.

 

"Wie schon bei den Freistilspezialisten und den Frauen zeigte sich auch bei den Ringern im griechisch-römischen Stil, dass wir wieder deutsche Spitzenathleten haben. Diese Leistungen unserer jungen Ringer müssen nun im Verbund des DRB mit seinen Landesverbänden, Vereinen und weiteren Partnern in enger Kooperation stabilisiert werden", hofft DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis auch in Zukunft auf Erfolge wie in Georgien.

 

Die EM-Bilanz der deutschen Ringer in Georgien kann sich sehen lassen: drei Medaillen durch Jaqueline Schellin (48 kg/TV Mühlacker), Aline Focken (67 kg/KSV Krefeld) und Tim Schleicher (60 kg/FR/SV Johannis Nürnberg) sowie vier fünfte Ränge, die von Eileen Friedrich (51 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), Nick Matuhin (120 kg/FR/1. Luckenwalder SC), Felix Radinger (96 kg/GR/TSV Gailbach) und zuletzt durch Pascal Eisele (74 kg/GR/SV Fahrenbach) erkämpft wurden.

 

"Das ist ein Neubeginn mit neuen Trainern und jungen Mannschaften, auf diese Leistungen gilt es aufzubauen", zieht DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis ein positives EM-Fazit.

24.03.2013

 

Deutsche Meisterschaft – eine spannende Erfahrung! Tristan Steckelbach rang bei der Deutschen Meisterschaft der B-Jugend im Freistil als einziger Wittener. Auch ohne Medaille findet er nach seiner ersten DM: „Eine tolle Sache!“

 

Am Freitag und Samstag trafen sich im mainfränkischen Hösbach bei Aschaffenburg 149 B-Jugendliche zur Deutschen Meisterschaft im Freistilringen. Vom KSV Witten 07 mit dabei waren Tristan Steckelbach und seine Trainer Kurt Schröer sowie als Landestrainer Klaus Eigenbrodt. Die Delegation aus Nordrhein-Westfalen stellte insgesamt neun Kämpfer. Robert Wöhl reiste wegen einer kurzfristigen Erkrankung nicht an.

 

Am Freitagabend startete Tristan mit einer Niederlage gegen den Württemberger Dominik Reichle vom ASV Nendingen (0:7, 0:7). Samstagvormittag ging es dann, nachdem schon die ersten Teilnehmer aus dem Turnier geflogen waren, auch für ihn um die Vorentscheidung, ob er in die Finalrunde würde einziehen können. Denn unter den 20 Teilnehmern der Gewichtsklasse wurde eifrig ausgesiebt. Doch er unterlag gegen den späteren Vizemeister Michael Walgutski vom südbadischen KSC Graben-Neudorf (0:3 SN). Das Lehrgeld bei seinem ersten Bundesturnier reut den 13-Jährigen nach seiner Rückkehr am späten Samstagabend nicht: „Es war eine spannende Erfahrung und eine tolle Stimmung, von der Nationalhymne bis zur Siegerehrung! Auf dem Turnier habe ich eine Menge erlebt und gelernt, auch für das weitere Training.“

 

Die Südbadener gewannen auch in der Verbandswertung deutlich. Dem Landesverband NRW, der insgesamt als 16. von 17 das starke Turnier abschloss, war klar, dass in anderen Gegenden das Jugendringen intensiver gefördert wird. Bester NRW-Teilnehmer war Ertugrul Agca vom TV Essen-Dellwig, der Achter wurde.

24.03.2013

 

Erfolgreiche Kooperation des KSV Witten mit dem Albert-Martmöller-Gymnasium - Schulwettkampf der 8. Klassen im Ringen

 

von Felix Deckers, Sportlehrer des AMG

 

Zwei Tage vor den Osterferien fand erstmalig ein Mannschafts-Ringerturnier für den 8. Jahrgang des AMG statt. In Zusammenarbeit mit dem KSV Witten 07 - Jugendvorstand des KSV Frank Bartel und Vize-Präsident des Ringerverbandes NRW Carsten Schäfer – organisierten Turnierleiter Felix Deckers und Christoph Schleimer vom AMG sportliches Neuland – ein Ringerturnier für die Mädchen und Jungen dieser Jahrgangsstufe des Gymnasiums, das nur wenige Gehminuten vom Ringer-Leistungszentrum „Ostermann-Halle“ entfernt beheimatet ist. Alle 8. Klassen hatten zum Ende des letzten Halbjahres ein mehrwöchiges Ringertraining beim KSV unter der Leitung von Jugendtrainer Kurt Schröer absolviert und wollten nun zeigen, was sie dabei gelernt haben.

 

So ging es am Donnerstag ab 9.30 Uhr auf die Ringermatten in der Husemann-Halle. Zur Vorbereitung auf das Turnier stellte jede Klasse je ein Mädchen- und ein Jungenteam. Auch die Schieds- und Zeitrichterfunktionen lagen in der Verantwortung der Schüler und Schülerinnen – genauso, wie die Verantwortung für die jeweiligen Mannschaftsaufstellungen: Für jede Begegnung mussten die Team-Coaches acht Kämpfe in den verschiedenen Gewichtsklassen zusammenstellen.

 

Nach unerwartet aufreibenden und schweißtreibenden Kämpfen -gekämpft wurde im freien Stil nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ – standen die Siegerteams fest. Bei den Mädchen gewannen die „Bitches“ der 8b knapp vor den „AMG Kampfgürkchen“ (8a). Bei den Jungen ging der Sieg noch knapper an „Die Babos“ (8d), die die „Ringer der Liebe“ (8b) und „Parusels Papageien“ (8c) auf die Plätze verwiesen. Bei den Kämpfen waren viele Schülerinnen und Schüler, angefeuert durch ihre Fans, in zwei Runden an ihre körperlichen Grenzen gegangen!

 

Doch nicht nur die besten Teams wurden an diesem Tag gekürt. Es ging zusätzlich um den Jahrgangstufensieg für die gesamte Klasse, für den alle Fans einer Klasse einen bedeutenden Beitrag leisteten. Der Gesamtsieg wurde errechnet aus den Ergebnissen des Jungen- und Mädchenteams einer Klasse sowie aus Punkten der Fan-Jury (zwei Schülerinnen und Schüler jeder Klasse), die zum Schluss den „Fansupport“ für die jeweiligen Klassen über das Turnier hinweg bewertete. Der Jahrgangsstufensieg ging schließlich hauchdünn mit zwei Punkten Vorsprung an die 8b, die sich nun über Eintrittskarten zu einem Kampf der Bundesligamannschaft des KSV Witten freuen darf.

23.03.2013

 

EM der Männer und Frauen in Tiflis (GEO) - Stimmungsbarometer: bis unter die Hallendecke - Ohrenbetäubende Stimmung im Sportpalast

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent

 

Tiflis – Bei den Europameisterschaften der Ringer im georgischen Tiflis ist nicht nur auf der Ringermatte sprichwörtlich die ‚Hölle los‘, sondern auch auf den Rängen. Knapp 10.000 euphorische Zuschauer verwandelten den Sportpalast gleich an den ersten Wettkampftagen in ein Tollhaus. Und als Giorgi Edischeraschwili im Finale der 55-KG-Klasse auf die Matte trat, tobte ein wahrer Orkan durch die riesige Arena. Und als man dachte, es geht gar nicht lauter, stieg das Stimmungsbarometer bis unter die Hallendecke, als Edischeraschwili seinen Kontrahenten Uladzislau Andreyeu aus Weißrussland auch noch bezwingen konnte. Kein Kampfrichterpfiff war mehr zu hören, selbst die Ansagen des Hallensprechers gingen im ohrenbetäubenden Jubel unter. Laut, euphorisch – aber jederzeit fair, in Georgien gehört Ringen zu den populärsten Sportarten.

 

So auch, als am späten Mittwochabend der deutsche Ringer Tim Schleicher (60 kg, Nürnberg) zum Kampf um Bronze antrat. Und als Schleicher - in Rückstand liegend -, seinen Kampf gegen den Ukrainer Mykola Avazian dann noch drehte, nachdem er in Runde eins schon fast auf Schultern verloren hatte, sparten die fachkundigen Georgier nicht mit Applaus und Anfeuerungsrufen.

 

„Das ist Gänsehautatmosphäre pur“, schwärmt DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis von der grandiosen Stimmung auf den Rängen. Da wurde selbst das deutsche Ärzteteam von wildfremden Fans gedrückt und gefeiert. „Die Georgier erkennen eine starke, kämpferische Leistung an und gratulieren dann auch höflich und freuen sich mit uns über den Erfolg“, erklärt Freistil-Bundestrainer Sven Thiele.

 

„Georgien gehört zu den Geburtsländern des Ringkampfsportes“, unterstrich der kommissarisch amtierende FILA-Präsident Nenad Lalovic (Serbien) bei seiner Eröffnungsrede. Worte, die von den Georgiern gerne gehört werden, die stolz sind auf ihr Land und den Ringkampfsport. Für die Georgier wäre die Streichung des Ringkampfsportes aus dem olympischen Programm eine sportliche Katastrophe und so stimmen sie sozusagen mit den Füßen ab, füllen die Ränge des Sportpalastes in Tiblissi und sorgen mit ihrer großartigen Stimmung für eine einzigartige EM-Woche.

 

Das beflügelt auch unser Team, die Ringer sind begeistert von dieser Stimmung, lassen sich davon anstecken und motivieren sich, wenn das ‚Hurra, Hurra, Hurra‘ aus 10.000 Kehlen erklingt“, ist Sven Thiele beeindruckt, der ähnliche Stimmung auch schon in Baku, Moskau, oder Teheran erlebt hat. Zwei Wettkampftage, zwei Medaillen für das deutsche Team – die Bilanz spricht für sich - und für die grandiose Stimmung. Vor Tim Schleicher hatte bereits Jaqueline Schellin aus Mühlacker in der 48 kg-Kategorie der Frauen Bronze gewonnen.

23.03.2013

 

Der Sparkassennachwuchs war begeistert - "Kick it" - Der S-Club der Sparkasse war beim KSV zu Gast

 

An den vergangenen Wochenenden waren die Nachwuchskunden der Sparkasse vom sog. "S-Club" als Kooperationspartner des KSV Witten zu Gast beim Kickbox-Training. Die Resonanz aller Beteiligten war enorm und so kam folgender Beitrag der Sparkasse Witten zum S-Club-Magazin dabei heraus:

 

Kick it! Kickboxen: Totale Power & X-treme Fun

Wie krass war das denn? Also, wer dachte, dass er es power- und ausdauermäßig voll drauf hat, wurde bei diesem „Action & Fun“-Workshop eines Besseren belehrt! An zwei Wochenenden ging´s beim Kickboxen für die S-Clubber „auf die Matte“. S-Clubber? Sorry, S-Clubberinnen! Es waren nämlich ausnahmslos nur Girls da! ;)) Wo wart ihr Jungs eigentlich?;)

 

Möglich gemacht hatte dieses Event unser neuer S-Club Partner, der Traditionsverein KSV Witten 07, der einen erfahrenen und routinierter Kampfsportler in Sachen Kickboxen in seinen Reihen hat: Mario Weiffen

 

Als Bundestrainer und Großmeister des international höchsten Ranges, dem 9. Dan, weiß er, dass es gegenüber diesem Sport viele Vorurteile und Klischees gibt. Die Meinung, Kickboxen sei nur unkontrolliertes Draufhauen, ist natürlicher kompletter Blödsinn. Stattdessen stehen Respekt und Disziplin im Vordergrund. Total richtig ist aber: Kickboxen ist anstrengend, aber auch äußerst effektiv. Na, und den einen oder anderen blauen Fleck;)) gibt´s mit Sicherheit auch.

 

Schon die Aufwärmphase hatte es in sich und brachte alle mächtig ins Schwitzen: Rumpfbeuge, Beinstrecksitz, Spagat, Liegestütze und wichtig dabei - die richtige Atmung! Nachdem alles schön gedehnt war, ging´s ans Eingemachte. Einfach stark! Im wahrsten Sinne des Wortes waren die Schlag- und Trittkombinationen, verbunden mit dem Einsatz von Kniestößen. Auch das Halten des Gegners, den Angreifer in den „Clinch“ nehmen und zu Boden drücken, gehörten zu den schweißtreibenden Praktiken an diesen Wochenenden. Wow! Ehrgeiz und Ausdauer kannten bei den S-Clubberinnen keine Grenzen: Diese Power-Girls waren echt krass!

 

Trotz aller Kampftechniken galt: safety first! Sicherheit und Gewaltprävention standen immer im Vordergrund des Workshops. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz! Auf die Devise „Hart aber herzlich“ legte Instructor Mario (Weiffen) in seinem Training sehr viel Wert. Als Profi weiß er, wie man motiviert und die Leistung der Teilnehmerinnen steigert. Und so waren nach zwei Tagen Kickboxing alle S-Clubberinnen ausgepowert, aber mit ihrer Leistung total zufrieden. Respekt!

 

Falls du dich auch für Kickboxen interessierst, schau doch einfach mal bei Mario vorbei. Trainingszeiten sind Montag, Mittwoch, Freitag jeweils 20:30 Uhr in der Mannesmannhalle des KSV Witten 07.

19.03.2013

 

Wittener Ringer vom KSV und der SUA starten Olympia-Kampagne - Am Donnerstag (21.3.) ab 17 Uhr Unterschriftenaktion in den Trainingszentren

 

Tief saß der Schock über das mögliche Olympia-Aus der Ringer, wie es die IOC-Exekutive im Februar vorgeschlagen hat. Doch die Ringer in aller Welt haben sich seitdem formiert, kämpfen um den Bestand dieser olympischen Kern-Sportart. In aller Welt, so auch in Deutschland, so auch in Witten wurden Kampagnen gestartet, um die nationalen und internationalen Entscheidungsträger zu überzeugen, dass Ringen auch künftig Olympia-tauglich ist.

 

Die beiden Wittener Ringer-Clubs KSV 07 und SU Annen haben eine gemeinsame Strategie vereinbart, die am Donnerstag (21.3.) um 17 Uhr startet: dann sind alle Vereinsmitglieder, Freunde und Fans, aber auch jede(r) andere Sportinteressierte aufgerufen, die Trainingsanlagen des KSV - „Ostermann-Halle“ an der Mannesmann-/Dortmunder Straße – bzw. der SUA – Ringerhalle am Kälberweg – aufzusuchen. Dort liegen Listen bereit, in die sich jeder eintragen kann, der für „ich bin für den Erhalt der Sportart Ringen im olympischen Programm“ stimmt. Sportler, Vorstandsmitglieder und Ringkampf-Interessierte können sich dort austauschen und über andere Möglichkeiten der Unterstützung der Kampagne informieren.

 

Der Deutsche Ringer-Bund und die Leipziger Medienagentur „pioneer communications“ haben nicht nur diese Aktion ins Leben gerufen, um auf die Lobby aufmerksam zu machen, die sich inzwischen hinter die Ringer gestellt hat. Denn fast 80 % der Sportinteressierten haben bislang ihre Stimme für den Ringersport „pro Olympia“ abgegeben. Dem DRB liegen inzwischen fast 60.000 Unterschriften vor – 100.000 waren anfangs als Ziel gesetzt worden, sicher werden es deutlich mehr werden. Darüber hinaus wird auf die Möglichkeit einer Online-Petition hingewiesen, die dem DOSB zugeht. Unter www.ringen-um-olympia.de ist das möglich. Und auch jede Mitgliedschaft zu dieser Gruppe bei „Facebook“ ist eine Stimme für die Ringer!

 

Für die Besucher des KSV Witten 07 gibt es einen kleinen zusätzlichen Anreiz: jede(r) Zehnte, der unterschreibt, erhält einen Gutschein für eine Eintrittskarte zu einem Bundesligakampf der kommenden Saison – für jede hundertste gibt’s eine Saisonkarte! Wenn das kein Grund ist …

18.03.2013

 

EM in Tbilisi (GEO) - CELA-Wahlen

 

Tbilisi - Unmittelbar vor Beginn der Europameisterschaften der Ringer im georgischen Tiflis wählte der Europäische Ringer-Verband „CELA“ sein neues Präsidium. Gleich im ersten Wahlgang schaffte es der Generalsekretär des Deutschen Ringer- Bundes Karl Martin Dittmann (Dortmund) unter die ersten fünf von insgesamt zwölf Bewerbern und ist damit zukünftig im Präsidium der CELA vertreten. Als Präsident wurde der Bulgare Tzeno Tzenov bestätigt.

 

Präsident: Tzeno Tzenov (BUL)

Gyorgy Brusiev (RUS)

Karl-Martin Dittmann (GER)

Theodor Hamakos (GRE)

Jukka Rauhala (FIN)

 

Im zweiten Wahlgang wurde der Rumäne Cristian Poteras gewählt, der damit als 6. Präsidiumsmitglied die CELA-Exekutive komplettiert.

18.03.2013

 

KSV-Amazonen kehren ohne Medaille von der DM zurück - Viviane Herda und Lina Dussin erzielen beide einen 5. Platz

 

Wo es für Melina Schmidt und Dilara Bayrak eher darum ging, Erfahrungen zu sammeln, lastete auf Lina Dussin und Viviane Herda schon eine gewisse Erwartungshaltung: bei der Deutschen Jugendmeisterschaft im weiblichen Ringkampf, die am vergangenen Wochenende ausgetragen wurde, wollte besonders Viviane Herda diesmal mit einer Medaille zurückkehren, nachdem sie zuletzt jeweils knapp gescheitert war. Beide, Viviane und Lina, hatten bei vielen Turnieren bereits ihr Können unter Beweis gestellt, sammelten dort Siege und Medaillen. Im saarländischen Heusweiler bestätigte Lina diese Vorgabe durchaus mit einem guten fünften Rang in ihrer Gewichtsklasse. Viviane Herda dagegen blieb hinter ihren Möglichkeiten zurück, sie kam offensichtlich mit dem Druck, den sie sich nicht zuletzt auch selbst auferlegte, nicht zurecht. „Vivi“ haderte mit einer Kampfrichterentscheidung, gab jedoch ihre Medail-lenchance leichtfertig aus der Hand. Nervliche Anspannung und intensive Gewichtsreduzierung forderten ihren Tribut, wie bereits im vergangenen Jahr. Am Ende war NRW-Landestrainer Heinz Schmitz (Ückerath) enttäuscht ob nur einer Medaille, der bronzenen, die Daniela Kalek vom AC Ückerath für das NRW-Team mit nach Hause brachte.

 

Die KSV-Amazonen schnitten wie folgt ab:

 

Melina Schmidt 35 kg Klasse 7. Platz (11 Tln.)

Nach zwei anfänglichen Schulterniederlagen besiegte Melina im dritten Kampf Anna-Lena Kluge vom RC Cottbus auf Schultern.

 

Dilara Bayrak 46 kg Klasse 10. Platz (11 Tln.)

Dilara konnte sich gegen die zumeist älteren Teilnehmer dieser Gewichtsklasse nicht durchsetzen. Obwohl sie gelegentlich ihre guten Techniken einsetzen konnte, war für sie nach drei Schulterniederlagen und einer Punktniederlage das Turnier beendet.

 

Lina Dussin 46 kg Klasse 5. Platz (11 Tln.)

Im Auftaktkampf bezwang die KSV-Ringerin Larissa Drews vom VfL-Tegel nach 6:0 Punkteführung noch auf Schultern. Im zweiten Kampf musste die Wittenerin eine Schulterniederlage gegen Verena Trinkner vom SC Korb hinnehmen. Im dritten Kampf gegen Laura Schmitt vom KSV Kirrlach hatte Lina keine Chance und verlor klar mit 0:6/0:6. Auch der vierte Kampf gegen Serena Bölken vom RSV Frankfurt/Oder endete mit einer Schulterniederlage. Im Kampf um Platz 5 und 6 siegte Lina Dussin gegen Anika Seidel vom KSV Pausa/Vogtland mit 6:0/3:3 nach Punkten - am Ende ein schöner Erfolg für die junge Wittenerin.

 

Viviane Herda 56 kg Klasse 5. Platz (11 Tln.)

Im ersten Kampf gegen Tabea Lawnitzak von SV Luftfahrt Berlin verlor die KSV-Kämpferin die erste Runde mit 1:3. In Runde zwei konnte sich mit 3:0 ausglei-chen. Im entscheidenden dritten Durchgang legte sie die Kontrahentin aus der Hauptstadt nach 4:0 Punkteführung noch auf die Schultern. Auch Andrea Grasnuck vom ASV Neumarkt konnte eine Schulterniederlage gegen die Wit-tenerin nicht abwenden (4:1/3:0/SS). Die dritte Begegnung gegen Debora Lawnitzak, eine Schwester der ersten Gegnerin, wurde zum Schlüsselkampf. In der ersten Runde war nach zwei Mi-nuten keine Wertung gefallen – die Berlinerin durfte im angeordneten „Clinch“ das Bein von Viviane Herda fassen und machte die Wertung. Mehr als umstritten, wie die KSV-Trainer meinten. In Runde zwei zeigte die KSV-Kämpferin eine tadellose Leistung und wurde mit 4:0 Punkten belohnt. Im ent-scheidenden dritten Abschnitt stand es am Schluss wieder 0:0 – diesmal hatte die Wittenerin den Vorteil auf ihrer Seite und durfte das Bein fassen. Diese perfekte Möglichkeit indes konnte sie nicht nutzen, gab vielmehr eine Zweier-Wertung ab und verlor so dieses entscheidende Duell. Im anschließenden Kampf nutzte Franziska Berger, die spätere Deutsche Meisterin – sie kommt ebenfalls aus Berlin – die mentale Schwächephase der Wittenerin und siegte mit 1:0/2:0 nach Punkten. So blieb für die KSV-Ringerin lediglich Platz drei im Pool und der Kampf um Rang fünf. Hier traf sie auf Sonja Stribik vom AV Germ. Sulgen, die sie in zwei Runden mit jeweils 1:0 nach Punkten besiegte. Ende zwar gut – die Enttäuschung bei Viviane und ihrem Anhang blieb trotzdem.

Die NRW-Auswahl bei der DM der weiblichen Jugend in Heusweiler

18.03.2013

 

Rainer Brockhoff beendet seine berufliche Laufbahn

 

Viele Weggefährten aus Politik und Sport gaben sich am vergangenen Mittwoch, 13. März, im Jugendraum des StadtSportVerbandes an der Westfalenstraße die Klinke in die Hand, um sich von Rainer Brockhoff zu verabschieden. Der war zuletzt Geschäftsführer des SSV und ging jetzt in den vorgezogenen Alters-Ruhestand. 37 Jahre arbeitete er für den Wittener Sport – beim SSV Witten und der Vorgänger-Behörde, dem Sport- und Bäderamt.

 

Auch Bürgermeisterin Sonja Leidemann, gleichzeitig 2. Vorsitzende des SSV Witten, ließ es sich nicht nehmen, Brockhoff gemeinsam mit Klaus Lohmann, dem SSV-Vorsitzenden und „Alt-Bürgermeister“, für seine Verdienste zu danken und ihm für die Zukunft alles Gute zu wünschen. KSV-Vorsitzender Detlef Englich und „Vize“ Oliver Oelrich verabschiedeten Rainer Brockhoff mit einer tollen Bilder-Collage, die Karl-Heinz Limper zusammengestellt hatte und seine sportliche Vergangenheit beim KSV Witten 07 dokumentiert. Auch Jörg Helmdach, seit Beginn des Jahres österreichischer Bundestrainer, ließ es sich nicht nehmen, bei der Verabschiedung dabei zu sein.

 

Neben vielen Geschenken der Arbeitskolleginnen und -kollegen und Freunde überbrachte KSV-Jugendvorsitzender Frank Bartel ein Brot – Rainer Brockhoff liebt nämlich das spezielle „Doppelback“. Rainer Krause, ebenfalls langjähriger Kollege, stimmte mit den Gästen das Steiger-Lied an, das dem künftigen Ruheständler lautstark vorgetragen wurde. Dabei gehörte Klaus Lohmann, auch Ehrenpräsident des KSV Witten 07, zu den textsichersten Sängern. So konnte Rainer Brockhoff mit netten Gästen, Gesten und Beiträgen einen gelungenen Abschied feiern.

 

Während seiner beruflichen Tätigkeit im Wittener Sport hat Rainer Brockhoff den Werdegang seines Vereins, wo er so lange Zeit zunächst als aktiver Ringer, später Jugend- und Bundesliga-Trainer tätig war, kritisch und zugleich wohlwollend begleitet. Er ist ein echtes „KSV-Urgestein“, seit 1958 im KSV und damit eines der langjährigsten Mitglieder des Vereins. Für den KSV bestritt er 199 Bundesligakämpfe - die zweitmeisten hinter Ex-Europameister Ralf Lyding! Schon mit fünf Jahren nahm ihn der legendäre KSV-Jugendtrainer Karl Brockhoff - sein Großvater - erstmalig mit in die Trainingsstunde.

 

Der KSV Witten 07 wünscht dem jung gebliebenen Vorruheständler einen guten Einstieg in die neue Lebensphase und hofft, dass er weiterhin seine langjährige Erfahrung einbringt!

16.03.2013

 

Deutsche Meisterschaften der weiblichen Jugend in Heusweiler -  Vier Amazonen des KSV Witten 07 starten heute und morgen bei der DM in Heusweiler (SRL)

 

Diese Wochenende wird für vier Ringerinnen des KSV Witten 07 sicherlich ein spannendes und hoffentlich erfolgreiches Wochenende werden. Alle vier Athletinnen haben sich bei den Landesmeisterschaften der weiblichen Jugend für die DM qualifiziert und traten bereits am Freitagmorgen mit ihrem Trainer Kurt Schroer die Reise zur DM an.

 

Nach Gewichtsklassen aufsteigend sind dabei: Melina Schmidt (35 kg), Lina Dussin (43 kg), Dilara Bayrak (46 kg) und Viviane Herda in der 56 kg Klasse. Letztere nahm schon an einigen DM teil und verfehlte bisher immer knapp das Treppchen. „Dieses Mal soll es gelingen“, hofft sie und ihre Trainer. Aber auch die anderen drei Mädels haben eine Außenseiter-Chance, die es heißt zu nutzen. Auf dem Betreuer-Bock an der Matte wird der Landestrainer Heinz Schmitz aus Ueckerath und der KSV-Vereinstrainer versuchen, die jungen Amazonen optimal auf ihre Kämpfe einzustellen.

 

Insgesamt werden 13 junge Damen für den Landesverband NRW an den Start gehen. Gerungen wird in der Sporthalle der Friedrich-Schiller-Realschule, Schillerstr. 65 in 66265 Heusweiler. Ausrichter ist der Regionalligist AC „Siegfried“ 1922 Heusweiler. Der AC Heusweiler zählt zu den Hochburgen des Frauenringens.

 

Auf das Ergebnis dieses Wochenendes darf man gespannt sein.

Melina Schmidt, Viviane Herda, Dilara Bayrak und Lina Dussin (v. l.)

16.03.2013

 

Wittener Ringer-Clubs KSV 07 und SU Annen beschließen Aktionsplan - „Ringen um Olympia“ findet zahlreiche Unterstützer

 

Die Ringer-Clubs aus Witten, KSV 07 und Sport-Union Annen, üben den Schulterschluss: das drohende Olympia-Aus ihrer Sportart hat die beiden Traditionsvereine der Ruhrstadt zusammen gebracht, um gemeinsame Aktionen zu planen und durchzuführen. Das wurde in einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt, im Annener Sportzentrum am Kälberweg stattfand.

 

Olympia ohne Ringen? Undenkbar, nicht nur für die Annener und Wittener Ringer. Immerhin hat die Stadt drei Olympia-Medaillengewinner hervorgebracht: Günter Maritschnigg, Klaus Rost und Mirko Englich. Mit Mithat Bayrak ist gar der zweifache türkische Goldmedaillist seit mehr als 50 Jahren Bürger dieser Stadt.

 

Eine Welle der Unterstützung und Sympathie erfährt diese Sportart, die als eine der ältesten gilt, derzeit. Dieser Effekt soll genutzt werden – zum einen, um das Aus beim größten Sportfest der Welt noch zu verhindern, zum andreren aber auch, um den Sport weiter im Fokus zu halten und aufzuwerten: „So viele Kinder wie zur Zeit hatten wir lange nicht mehr in unserer Trainingshalle“, freut sich KSV-Jugendvorstand Frank Bartel.

 

Der Deutsche Ringer-Bund hat eine Medien-Agentur mit der Durchführung einer Kampagne beauftragt. Die Leipziger „pioneer communications“ initiiert, steuert und bündelt die Maßnahmen in Abstimmung mit dem Deutschen Ringer-Bund bundesweit. Benedict Rehbein, selbst mehrfacher Jugend- und Juniorenmeister im Ringen und Medien-Fachmann, steht hinter der Firma – die Kampagne ist entsprechend sport- und mediengerecht gestaltet.

 

Als erste offizielle Maßnahme werden die Wittener Ringer-Clubs eine Unterschriftenaktion starten: am kommenden Donnerstag, 21. März, ab 17 Uhr haben alle Vereinsmitglieder, Fans und Freunde des Ringersports die Möglichkeit, ihre Unterschrift in den Trainingsstätten in Annen, Sportzentrum am Kälberweg, und in Witten, Ostermann-Halle (zwischen Feuerwehr und Wittener WerkStadt) abzugeben. Die Verantwortlichen der Vereine stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

 

Diese Aktion wird weitergeführt. Mit Info-Ständen in den Zentren in Annen und Witten – wenn die Witterung es erlaubt –, mit Unterstützung aller Wittener Sportvereine, die über den Stadtsportverband eingeladen werden, auch der Vereine des Kreissportbundes EN, Wittener Firmen und Unternehmen – alle, die Ringen weiter bei Olympia sehen wollen, sind aufgerufen, Info-Stände aufzustellen und ihre Stimme abzugeben.

 

Wie bereits geschehen beim TuS Stockum: bei einer Veranstaltung des Vereins sammelte TuS-Vorsitzender Peter Ludwig „mal eben“ 500 Unterschriften, die er den Vorsitzenden des KSV und der SUA-Ringer überreichte: „das war gar nicht schwer – es gab niemanden der meinte, Ringen gehöre nicht zu Olympia“, gab Ludwig zu Protokoll!

 

Neben dieser eher traditionellen Art der Meinungsäußerung bietet die Kampagne natürlich auch aktuelle: so kann unter www.ringen-um-olympia.de eine Online-Petition an den DOSB verfasst werden; auch jede Stimme in der gleichnamigen Facebook-Gruppe zählt! Darüber hinaus sollen prominente Zeitgenossen gewonnen werden, die ihr Argument formulieren, weshalb Ringen olympisch bleiben muss.

 

Über vorgedruckte Postkarten werden die Mandatsträger im Deutschen Bundestag und in den Länderparlamenten angeschrieben, sich „pro Ringen“ beim DOSB zu verwenden. Auch die Wittener Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Landrat Armin Brux sollen als Unterstützer gewonnen werden: „Mit Infoständen im Rathaus in Witten und dem Schwelmer Kreishaus hätten wir hervorragende Präsenz in der heimischen Politik und Verwaltung“, war SSV-Vorsitzender Klaus Lohmann von der Idee angetan. Er selbst will natürlich politische Verbindungen nutzen, um weitere Helfer für die Olympia-Kampagne zu aktivieren. So denkt Lohmann, selbst über viele Jahre sportpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, an die Sportausschuss-Vorsitzende des Deutschen Bundestags, Dagmar Freitag aus Iserlohn. Der Sportausschuss der Stadt Witten hat sich übrigens schon positioniert: eine Resolution wurde einstimmig verfasst und dem DOSB zugestellt.

 

Wer kämpft, kann verlieren – wer nicht kämpft, hat schon verloren. Frei nach Bert Brecht agieren die Ringer in Witten, in Deutschland und in der ganzen Welt und machen das, was sie am besten können – sie kämpfen! In der Hoffnung, dass ihre Anstrengungen helfen, Ringen im Olympia-Programm zu halten …

 

Weitere Informationen unter www.ringen-um-olympia.de.

Postkarte Ringen um Olympia.pdf
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11.03.2013

 

Glück und Pech in Detmold - Vier von neun Nachwuchsathleten des KSV Witten 07 kehrten mit Gold von der LM aus Detmold zurück

 

Am Sonntag fuhren die C-, D- und E-Jugendlichen der nordrhein-westfälischen Ringerschaft durchs Schneegestöber nach Ostwestfalen-Lippe. Die neue Sporthalle in Detmold präsentierte sich mit Top-Räumlichkeiten gleich als erster Medaillenanwärter des Tages. Die neun angetretenen Schüler des KSV kämpften sich dann unter der Leitung der Trainer Wilfried und Sven Lutter sowie Klaus Eigenbrodt in sehr unterschiedlichen Gruppen mit wechselndem Erfolg durch:

 

In der C-Jugend traf Andreas Zenger bis 29 kg nur auf zwei Gegner. Nach einer Schulterniederlage und einem Schultersieg holte er Silber. Julian Leijkin beherrschte souverän seine Vierergruppe bis 46 kg: Er gewann alle Kämpfe technisch überlegen (3 TÜ) und holte Gold.

 

Sein erfolgsgewohnter jüngerer Bruder Nikita startete in der D-Jugend bis 42 kg ebenfalls in einer Vierergruppe. Dort wurde er überraschend zweimal geschultert, so dass er nach einem zwischenzeitlichem Sieg Bronze gewann (1 SS, 2 SN). Gleich drei Vereinskameraden trafen sich unter neun Teilnehmern bis 31 kg: Florian Ernst befand sich zusammen mit Gabriel Steckelbach im Fünfer-Pool A. Gabriel unterlag zunächst Florian und dann dem späteren Gesamtsieger Devin Schäfer aus Neuss und schied aus (2 SN). Florian unterlag dem Neusser ebenfalls, fuhr ansonsten aber vier Siege ein und schaffte Platz 3 (3 SS, 1 TÜ, 1 TU). Im B-Pool (vier Teilnehmer) kam Tim Oberboßel zunächst durch, musste sich dann aber wiederum Florian geschlagen geben (Platz 4, 1 SS, 2 TU).

 

Gregor Eigenbrodt schaffte bis 27 kg Siege gegen alle fünf Konkurrenten in seiner nordischen Gruppe (3 SS, 1 PS, 1 AS). Er holte ebenso Gold wie sein Zwillingsbruder Justus: Dem Leichtgewicht (bis 23 kg) fehlten allerdings die Gegner, so dass er sein Können nur in zwei Freundschaftskämpfen zeigen konnte.

 

Ebenfalls ohne Gegner blieb Leon Suslin beim zeitgleich stattfindenden Freistil-Turnier der E-Jugend. Bis 46 kg konnte auch er von seinem ersten Landesturnier Gold mitbringen.

11.03.2013

 

DM der Männer (GR) in Plauen - Europameister Frank Stäbler greift ersten DM-Titel bei den Männern ab

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent

 

Plauen – Bei den Deutschen Meisterschaften der Männer im griechisch-römischen Stil, die im vogtländischen Plauen ausgetragen wurden, sicherte sich Europameister Frank Stäbler (66 kg/TSV Musberg) seinen ersten Titel im Männerbereich. Im Finale setzte sich der Musberger gegen den Lokalmatadoren Toni Stade (RSV Rotation Greiz) in 2:0 Runden mit 3:0 und 2:0 Punkten durch. In allen vier Begegnungen sammelte Frank Stäbler insgesamt 35:0 Punkte und war damit souveräner Titelgewinner dieser Meisterschaften.

 

Weitere Meistertitel erkämpften sich Ceyhun Zaidov (55 kg/KSC Hösbach) sowie Erik Weiß (60 kg), der das Finalduell dieser Gewichtsklasse gegen seinem Trainings- und Vereinskameraden Christoph Bast gewann. Eine Überraschung gab es im Weltergewicht, wo Florian Neumaier (74 kg) vom südbadischen VfK Mühlenbach neuer Titelträger wurde. Der Titelverteidiger dieser Gewichtsklasse, Konstantin Schneider (St. Ingbert / SRL), kämpfte sich diesmal im schwereren Mittelgewicht bis ins Finale vor und holte Silber. Im Finalduell dieser Gewichtsklasse unterlag er gegen Eugen Ponomartschuk (SV Wacker Burghausen), der damit seine erste Meisterschaft gewann. Im Limit bis 96 kg setzte sich Andreas Fix (SV Triberg) durch, das Schwergewicht war fest in den Händen des neuen Titelträgers Eduard Popp (VfL Neckargartach).

 

In Plauen fehlten die Spitzenringer Ralf Böhringer (120 kg/VfK Schifferstadt), Florian Hassler (96 kg/RG Hausen-Zell), Jan Fischer (84 kg/KSV Köllerbach), Ramsin Azizsir (84 kg/ASV Hof), Matthias Maasch (66 kg/SV Wacker Burghausen) verletzungsbedingt, während Nico Schmidt (120 kg) und Mirko Englich (96 kg/beide RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) ihre leistungssportliche Laufbahn beendet haben.

 

„Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass viele junge Ringer ihre Chance nutzen, um sich in die Medaillenränge vorarbeiten“, so Bundestrainer Michael Carl. Der verantwortliche Nachwuchstrainer des Deutschen Ringer- Bundes Maik Bullmann (Olympiasieger und dreifacher Weltmeister) setzt gleich noch einen drauf; „… die haben nicht nur angeklopft, sondern kämpften ordentlich mit“.

 

EM-Teams nominiert:

 

Am Rande der Deutschen Meisterschaften der Männer im griechisch-römischen Stil, die im vogtländischen Plauen ausgetragen wurden, gaben die Bundestrainer ihre Nominierungen für die Europameisterschaften bekannt, die am 18. März in Tiflis (Georgien) beginnen.

 

Bundestrainer Michael Carl / gr.-röm. Stil: 55 kg: Fabian Schmitt (SV Joh. Nürnberg), 60 kg: Erik Weiß (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), 74 kg: Pascal Eisele (SV Fahrenbach), 84 kg: Ramzin Azizsir (ASV Hof), 96 kg; Felix Radinger (TSV Gailbach), 120 kg: Eduard Popp (VfL Neckargartach). Das Limit 66 kg wird kommende Woche zwischen Sven Dürrmeier (SV Johannis Nürnberg) und Benjamin Raiser (ASV Nendingen) noch ermittelt.

 

Auch Freistiltrainer Sven Thiele legte sich auf sein EM-Aufgebot im Freistil fest: 55 kg: Emanuel Krause (1. Luckenwalder SC, 60 kg: Tim Schleicher (SV Johannis Nürnberg), 66 kg: Martin Daum (KSV Seeheim), 74 kg: Georg Harth (TKSV Bonn-Duisdorf), 84 kg: Gabriel Seregelyi (KSC Hösbach), 96 kg: William Harth (ASV Mainz 88), 120 kg: Nick Matuhin (1. Luckenwalder SC).

 

Nicolae Ghita, Patric Loes und Alexandra Engelhardt nominierten bei den Frauen folgendes Aufgebot: 48 kg: Jaqueline Schellin (TV Mühlacker), 51 kg: Eileen Friedrich (RSV hansa 90 Frankfurt/O.), 55 kg: Laura Mertens (AC Ückerath), 59 kg: Luisa Niemesch (SV Weingarten), 63 kg: Nadine Weinauge (KSK Furtwangen), 67 kg: Aline Focken (KSV Krefeld), 72 kg: Maria Selmaier (KSC Motor Jena).

 

Ergebnisse, Statistik der DM 2013 der Männer im griechisch-römischen Stil, in Plauen:

55 kg: 1. Ceyhun Zaidov (KSC Hösbach/HES), 2. Fabian Schmitt (SV Johannis Nürnberg/BAY), 3. Lukas Höglmeier (TSV Gailbach/HES), 3. Dustin Scherf (KFC Leipzig/SAS), 5. Mike Elschner (ASV Plauen/SAS), 5. Marvin Scherer (VfK Schifferstadt/PFZ).

60 kg: 1. Erik Weiß (RSV Frankfurt/Oder/BRB), 2. Christoph Bast (RSV Frankfurt/Oder/BRB), 3. Andreas Maier (SV Burghausen/BAY), 3. Alexander Grebensikov (SAV Torgelow/MEV), 5. Brian Tewes (RSV Frankfurt/Oder/BRB), 5. Etienne Kinsinger (KV Riegelsberg/SRL).

66 kg: 1. Frank Stäbler (TSV Musberg/WTB), 2. Toni Stade (RSV Greiz/THR), 3. Benjamin Raiser (ASV Nendingen/WTB), 3. Sven Dürmeier (SV Johannis Nürnberg/BAY), 5. Lukas Bast (RSV Frankfurt/Oder/BRB), 5. Wladimir Berenhardt (VfK Schifferstadt/PFZ).

74 kg: 1. Florian Neumaier (VfK Mühlenbach/SBD), 2. Jan Rotter (SV Triberg/SBD), 3. Damian Hartmann (RSV Frankfurt/Oder/BRB), 3. Pascal Eisele (SV Fahrenbach/HES), 5. Hans-Jörg Scherr (KSV Aalen/WTB), 5. Fabian Jänicke (RSV Frankfurt/Oder/BRB).

84 kg: 1. Eugen Ponomartschuk (SV Burghausen/BAY), 2. Konstantin Schneider (KSV St.Ingbert/SRL), 3. Jan Bialek (ASV Hüttigweiler/SRL), 3. Denis Kudla (VfK Schifferstadt/PFZ), 5. Matthias Baumeister (SV Johannis Nürnberg/BAY), 5. Nico Brunner (KSV Witten/NRW).

96 kg: 1. Andreas Fix (SV Triberg/SBD), 2. Felix Radinger (TSV Gailbach/HES), 3. David Stumpe (ASV Nendingen/WTB), 3. Rene Zimmermann (RSV Frankfurt/Oder/BRB), 5. Philipp Vanek (SV Johannis Nürnberg/BAY), 5. David Hirsch (SV Weingarten/NBD).

120 kg: 1. Eduard Popp (VfL Neckargartach/WTB), 2. Ricardo Melz (SV Luftfahrt Berlin/BLN), 3. Sascha Iannacone (ASV Au/Hallertau/BAY), 4. Kevin Arend (KV Riegelsberg/SRL), 5. Jannik Kaisner (KSV Köllerbach/SRL).

11.03.2013

 

Vize-Landesmannschaftsmeisterschaft für die KSV-Jugend

 

Bei den Landesmeisterschaften der Schüler–und Jugendmannschaften in Detmold konnte der KSV Witten 07 trotz erheblicher Personalproblemen hinter dem belgischen Verein RV Raeren 2006 den zweiten Rang belegen. Gekämpft wurde in der Sporthalle des Dietrich-Bonhoefer-Berufskollegs, in der eine tolle Atmosphäre herrschte. Ausrichter war der PSV Lippe Detmold.

 

„Mit unserer kompletten Mannschaft wären wir Landesmeister geworden“, sind sich die Trainer Kurt Schroer und Attila Bayrak einig.

 

Leider war dieses durch Verletzungspech und dem Fortgang einiger Leistungsträger nicht möglich. Die untersten von insgesamt 10 Gewichtsklassen (42 kg und 46 kg) konnte der KSV in keinem seiner vier Mannschaftskämpfe besetzen. Dazu kam noch das Übergewicht von Dijar-Murat Dündar in der 63 kg Gewichtsklasse. Trotz großer Anstrengung musste er seinem Wachstumsschub Tribut leisten. Auch Neuzugang Robert Lapi hatte dieselben Probleme die 54 Kg zu erreichen, was ihm allerdings durch einen enormen Kraftakt dennoch gelang. Wie sich später herausstellte, hatten auch andere Clubs Schwierigkeiten eine komplette Crew (10 Gewichtsklassen) zu stellen.

 

Insgesamt nahmen 5 Vereine an diesen Meisterschaften teil. In der Reihenfolge der späteren Platzierungen waren diese:

 

RV Raeren 2006, KSV Witten 07, KSV Germania Krefeld, KSV 02 Gütersloh und als Gastgeber der PSV Lippe-Detmold.

 

Die einzelnen Ergebnisse der KSV Jugendmannschaft wie folgt:

 

KSV Witten 07 – KSV 02 Gütersloh 25:15

KSV Witten 07 – KSV Germ. Krefeld 19:13

PSV Lippe-Detmold – KSV Witten 07 9:27

RV Raeren 2006 – KSV Witten 07 23:15

 

Im letzten und entscheidenden Kampf gegen den belgischen Ringerverein RV Raeren 2006, von denen eine Vielzahl der jungen und starken Ringer aus Tschetschenien stammen, ging mit 23:15 verloren. Die Bezeichnung G/F steht für die gerungene Stilart der einzelnen Gewichtsklassen.

 

Die Ergebnisse des Endkampfes wie folgt:

 

G 42 Imam Umarov - ohne Gegner KL 4:0

F 46 Osman Moukhiev - ohne Gegner KL 4:0

G 50 ohne Gegner - Tristan Steckelbach KL 0:4

F 54 Djakhar Gamboulatov - Robert Lapi TÜ 4:0

G 58 Imam Vagabov - Denis Rerich PN 0:3

F 63 Georgiy Mizilin - ohne Gegner KL 4:0

G 69 Magomed-Said Omarov - Nick Jacobs PS 3:1

F 76 Abdoullah Omarov - Diyar-Murat Dündar SS 4:0

G 85 Abdula Gaziyev - Lukas Faber PS 0:3

F 100 Marvin Zündorf - Simeon Stankovich SS 4:0

 

Durch die Vize-Meisterschaft hat sich der KSV Witten 07 für die Teilnahme an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften, die vom 26.-27. April in Saarbrücken stattfinden, qualifiziert. Der belgische Verein, RV Raeren darf allerdings nicht daran teilnehmen.

 

An den Schüler-Landes-Mannschaftsmeisterschaften nahmen ebenfalls 5 Mannschaften teil. Hier stellte der KSV Witten keine Mannschaft. Die Platzierungen ergaben sich wie folgt:

 

1. PSV Lippe Detmold 2. KSV Germania Krefeld 3. KSK Konkordia Neuss 4. TV Essen-Dellwig 5. KSV 02 Gütersloh

 

Der PSV Lippe Detmold, der nur gegen den KSK Germ. Neuss ein Unentschieden erreichte (20:20), war sonst klarer Gewinner seiner drei weiteren Kämpfe. Sie haben sich dadurch für die DMM in Lahr (SBD) qualifiziert, die vom 19.-20. April stattfindet.

09.03.2013

 

Update: Nico belegt Platz 5 !


Leider nur knapp am Edelmetall vorbei ist Nico Brunner gerauscht. Gegen Jan Bialek (ASV Hüttigweiler) siegte er im kleinen Finale zwar in Runde Eins mit 1:0, musste allerdings in Runde Zwei etwas aktiver werden, riskierte einen Angriff und wurde von Bialek zum 0:2 gekontert. In Runde Drei war am Ende dann die Luft raus - in der angeordneten Bodenrunde gelang Nico leider keine Wertung mehr (0:1). Dennoch ein hervorragender Auftritt des KSV-Juniors bei den Senioren und ein mehr als akzeptabler fünfter Platz in der Klasse bis 84 kg. Herzlichen Glückwunsch, Nico!


Nico Brunner am Sonntag um Platz Drei bei der Greco-DM - Angeklopft im Konzert der Großen

 

Während die KSV-Verantwortlichen als DM-Ausrichter 2014 ein wenig bei den jetzigen Organisatoren "abgucken" wollten, haben sie auch ein paar tolle Kämpfe des Wittener Zweitliga-Ringers Nico Brunner bestaunen können.

 

Nico startete heute morgen in der Klasse bis 84 kg gegen Till Bialek vom ASV Hüttigweiler mit einem 3:1 und 2:0-Rundenerfolg in das Turnier. Im Viertelfinale wartete Patrick Eisele vom SV Fahrenbach auf den Sportinternatsschüler aus Frankfurt/Oder. Auch dieser konnte 2:0 und 2:0 nach Runden besiegt werden.

 

Im Halbfinale wartete dann aber mit Konstantin "Kosta" Schneider (KSV St. Ingbert) eine absolute Größe auf den Wittener Newcomer. Auf seine "alten Tage" zwar noch eine Gewichtsklasse nach oben gerückt, reichte es trotzdem, um den jugendlichen Elan des Witteners zu bremsen. Mit 0:3 und 0:7 musste sich Brunner hier der Routine beugen und steht somit am morgigen Sonntag vormittag gegen Jan Bialek (ebenfalls vom ASV Hüttigweiler) im Kampf um Bronze.

09.03.2013

 

KSV-Jugend weiter im Einsatz - Landesmannschaftsmeisterschaft und Einzel-LM stehen an

 

Am heutigen Samstag nimmt der KSV Witten 07 mit seiner Jugendmannschaft (Jahrgang 1995-1999) an den Landes-Mannschaftsmeisterschaften der Jugend in Detmold teil. Da einige junge Ringer durch Verletzung und Vereinswechsel nicht zur Verfügung stehen, tritt man extrem ersatzgeschwächt an. In insgesamt 10 Gewichtsklassen wird in abwechselnden Stilarten gerungen. Eine Schülermannschaft konnte aufgrund der Gewichtsklassen-Konstellation nicht gestellt werden. Beginn der Veranstaltung ist am heutigen Samstag um 13.30 Uhr in der Sporthalle des Dietrich-Bonhoefer-Berufskolleg in 32756 Detmold. Ausrichtender Verein ist der PSV-Lippe-Detmold.

 

Sonntagfrüh reisen auch die C-D und E-Jugendlichen nach Detmold. Hier werden die Landesmeister in den einzelnen Gewichtsklassen im gr.-röm- Stil ermittelt. Die E-Jugend ringt im freien Stil. Auch hier wird der KSV Witten 07 mit über 10 jungen Ringern am Start sein. Der Beginn der Veranstaltung ist um 10.30 Uhr.

 

Zu den aussichtsreichsten Jugendlichen zählen: Julian Lejkin, Andreas Zenger, Can-Cara Luka, Alexander Boric, Gregor und Justus Eigenbrodt, Nilkita Lejjin, Florian Ernst, Gabriel Steckelbach, Tim Oberbossel, Emilijan Davcik, Lauritz Drückler und Nick Engelkamp.

08.03.2013

 

Nico Brunner vertritt den KSV bei der Greco-DM in Plauen - KSV-Abordnung holt sich den letzten Feinschliff für 2014

 

Für Nico Brunner und eine kleine Delegation von KSV-Verantwortlichen geht es an diesem Wochenende zur Deutschen Meisterschaft (gr.-röm.) nach Pausa. In der Plauener "Einheit-Arena" hat der gastgebende KSV Pausa bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt, um diese Meisterschaft zu einem echten Erlebnis werden zu lassen.

 

Die Verantwortlichen des KSV Witten wollen dabei im Hinblick auf die Ausrichtung der DM 2014 in heimischer Halle noch einmal weitere Erfahrungen und Kenntnisse sammeln, um diese dann im Frühjahr nächsten Jahres kraftvoll umsetzen zu können.

 

Ebenfalls kraftvoll will Nico Brunner als einziger Teilnehmer für den KSV dabei an den Start gehen. In der 84-kg-Klasse trifft er dort allerdings auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Gemeldet sind dort Kaderathleten und erfahrene Bundesligaringer, die zum Teil auch schon bei internationalen Turnieren vorne mit dabei waren. So könnte Nico z. B. auf einen Jan Fischer (KSV Köllerbach), Konstantin Schneider (KSV St. ingbert), Ramsin Azizsir (ASV Hof) oder seinen ebenballs von den letztjährigen Junioren stammenden Widersacher Denis Kudla (VfK Schifferstadt) treffen.

 

Auf der Veranstaltungs-Homepage des KSV Pausa wird es ab Samstagmorgen einen entsprechenden Liveticker geben - ebenso sind die Ergebnisse auch zeitnah über die Liga-Datenbank zu erfahren.

 

Link zur Liga-Datenbank

 

(mit einem klick auf das Bild geht es zur HP des Ausrichters)

08.03.2013

 

Wie der KSV Witten 07 in die Siegerlisten kam: Es begann 1934: August Nagel war erster KSV-Ringer mit DM-Medaille - Vizemeister bei den „Kampfspielen“ - „Hall of Fame“ vom Archivar in der Ostermann-Halle gestaltet

 

August Nagel war Vorsitzender des KSV Witten 07, als der Verein seine erste Deutsche Mannschaftsmeisterschaft feierte. Titelverteidiger VfK Schifferstadt wurde seinerzeit sensationell besiegt, mit 9:8 und 10:10 ging der Titel damals erstmalig an die Ruhr.

 

Aber Nagel setzte auch an anderer Stelle eine Marke für die Ewigkeit: er war es, der erstmals als Ringer des KSV Witten in den Ergebnislisten einer Deutschen Meisterschaft auftauchte. 1934 gewann er bei der „Deutschen“ in Nürnberg – damals „Kampfspiele“ genannt – die Silbermedaille im Federgewicht, Freistil. Unbestätigt ist hingegen, dass er 1938 dann Deutscher Meister war – allerdings im Judo!

 

Der erste Wittener, der eine Deutsche Ringer-Meisterschaft gewann, hieß Werner Hertling. 1943 wurde er Sieger im Weltergewicht, gr.-r. Stil. Es war Kriegszeit damals, und Hertling war als Soldat in Wilhelmshaven. Und so steht in der Siegerliste denn auch „Hertling – Wilhelmshaven“. 1953 holte der Wittener in Feuerbach den Titel im Weltergewicht des freien Stils – inzwischen startete er für den damals übermächtigen Nachbarn Heros Dortmund! Hertling starb kurze Zeit darauf bei einem Verkehrsunfall.

 

Etwa zur gleichen Zeit begann die Zeit der neuen KSV-Generation. Unter Karl Brockhoff, dem legendären Wittener Trainer, gelang es Wittener Ringern im Jugend- und Juniorenbereich, sich in der nationalen Spitze zu etablieren. So gewann Theo Krings 1953 zunächst Silber, 1955 dann den Meistertitel im Schwergewicht (Freistil). Sein Bruder Lothar war 1957 und 1958 in der gleichen Gewichtsklasse erfolgreich, gewann jeweils die Deutsche Jugend-Meisterschaft.

 

1958 ging der Stern von Klaus Rost auf: In der Gewichtsklasse bis 62 kg wurde er Deutscher Jugendmeister im Freistil. Den ersten Männer-Titel im freien Stil feierte er bereits 1959 – allerdings für den Lokalkonkurrenten SU Annen. Doch 1961 war die damalige Bundes-Hauptstadt Bonn Schauplatz für den ersten Männer-Titel, den Rost für den KSV Witten gewann. Insgesamt sollten es 15 in beiden Stilarten werden, die der Wittener – neben Wilfried Dietrich in dieser Zeit der herausragende deutsche Ringer – bis zu seinem letzten im Jahr 1973, und das in seiner Heimatstadt Witten, gewann!

 

Ende der 50 er / Anfang der 60 er Jahren traten dann die Gebrüder Schudlich auf den Plan; sie waren ebenfalls in den Jugend- und Juniorenklassen erfolgreich. Dieter begann 1958 und 1959 mit der brüderlichen Medaillensammlung, er gewann jeweils Silber. Kurt Schudlich startete die Titelsammlung 1961 mit der Meisterschaft bis 73 kg, vier weitere sollten in den Jahren darauf folgen.

 

Das waren die Anfänge der erfolgreichen KSV-Zeiten mit vielen Titeln, Meisterschaften und Medaillen. In allen Alterskategorien, seit 1992 auch in den weiblichen Klassen, wurden sie im wahrsten Sinne des Wortes „errungen“. Das soll so bleiben, und deshalb fördert der KSV Witten besonders den Nachwuchs, der einmal an die ganz großen Zeiten anschließen soll.

 

In der „Ehrengalerie“ („hall of fame“) des KSV Witten konnten nur die erfolgreichsten Akteure in der Ostermann-Halle abgebildet werden, die für den Verein auf die Matte gingen. Viele, viele andere, die auf deutscher Ebene ebenso Meisterschaften und Medaillen gewannen, konnten (vorerst) nicht berücksichtigt werden – der Platz reicht einfach nicht aus!

 

Ein besonderer Dank gilt Karl-Heinz und Thomas Limper. Die „Archivare“ des KSV Witten haben einmal mehr ganze Arbeit geleistet und die Galerie nicht nur kunstvoll gestaltet, sondern auch mit den nötigen Daten versehen (was nicht immer ganz einfach ist)! So steht neben der KSV-Vereinschronik unter www.ksv-witten.de jetzt eine weitere außergewöhnliche Sport-historische Sammlung über die Geschichte des KSV Witten zur Verfügung!

04.03.2013

 

Deutsche Ringer setzen Zeichen für den olympischen Gedanken Deutliches Zeichen in Richtung Internationales Olympisches Komitee Volle Halle, tolle Stimmung und packende Zweikämpfe bei der Ringer-DM: Ringer glauben fest an einen Verbleib bei Olympia

 

Pressemeldung des Deutschen Ringer-Bundes

 

Unterföhring. Ringen soll aus der Olympischen Charta verschwinden? Nicht mit uns! Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) und seine angeschlossenen Verbände und Vereine gaben sich am Rande der Deutschen Meisterschaften 2013 kämpferisch: „Wir sind schon längst dabei, unseren Sport moderner zu gestalten, zugleich werden wir aber immer unseren Grundsätzen treu bleiben“ verkündete DRB-Präsident Manfred Werner und betonte: „Unser Sport gehört zurecht zu den olympischen Kernsportarten.“

 

Es ist viel passiert seit der Entscheidung des IOC vor rund zweieinhalb Wochen, Ringen möglicherweise 2016 letztmalig bei Olympia zuzulassen. Mit der deutschlandweiten Kampagne „Ringen um Olympia“ bündeln die deutschen Vereine nun ihre Kräfte und unterstützen die Forderung, Ringkampf im olympischen Programm zu belassen. Fast 35.000 Unterschriften haben die deutschen Ringer bereits gesammelt, 100.000 sollen es bald werden. Das Logo mit den beiden Ringen in Herzform prangt auf Autos, Pinnwänden und natürlich bei allen Meisterschaften. In Unterföhring verteilten Helfer heute tausende von Postkarten, mit denen die Ringerfans ihre Bundestagsabgeordneten erreichen sollen. Selbst der österreichische Ringsportverband hat sich der gemeinsamen Kampagne inzwischen angeschlossen.

 

„Wir ringen hier um ganz Olympia – und nicht nur um unsere Sportart“ so verdeutlicht es Frank Heinzelbecker, Vizepräsident Marketing/Öffentlichkeitsarbeit des DRB. Bei der Kampagne gehe es auch darum, auf den Kern von Olympia und den Grundgedanken der Olympischen Spiele hinzuweisen. „Ein Herzstück wie Ringkampf herauszulösen würde bedeuten, Olympia Stück für Stück abzutragen.“

 

Damit das nicht geschieht, sammeln die Ringer derzeit Ideen rund um den Sport auf www.ringen-um-olympia.de, um dem Wunsch der Modernisierung zu entsprechen. Gegenüber dem IOC benötigen die Ringer eigentlich keine weiteren Argumente - sie liegen auf der Hand. Ein Sport, der jedem Kind, unabhängig vom finanziellen Status seiner Eltern, zugänglich ist und wichtige Werte wie Fairness, starken Willen und Disziplin vermittelt. Ein Sport, der auf der ganzen Welt verbreitet ist - die Medaillengewinner der letzten Spiele kamen aus 27 verschiedenen Nationen. In Ländern wie Aserbaidschan, Georgien, Iran, Kasachstan, Russland, der Türkei, Japan, der Ukraine und den USA ist Ringen ein Volkssport. Genau diese Vielzahl der verschiedenen Kulturen stellt den Olympischen Gedanken dar. Sie spiegelt Coubertin‘s Idee von den Olympischen Spielen der Neuzeit wieder. Den Spielen lag Coubertin‘s Wunsch zugrunde, Nationalitäten zu überwinden und für eine internationale Verständigung einzutreten. Genau das hat das IOC mit seinen Plänen gerade bewirkt. Nationen wie die USA und Iran sprechen mit einer Stimme, Sportler und Politiker aus der ganzen Welt stärken den Ringern den Rücken.

 

In Deutschland zeigten die Kämpfer auch sportlich auf der Matte, dass Ringen derzeit keineswegs an Attraktivität einbüßt. Die Isaria-Arena in Unterföhring war an allen Kampftagen bis auf den letzten Platz gefüllt. Über tausend Zuschauer sahen deshalb auch junge Sportler, die symbolisch ein Banner an vier riesigen Heliumballons aufsteigen ließen. Darauf geschrieben stand eine unmissverständliche Botschaft an das IOC und den DOSB: „Lasst unseren olympischen Traum nicht platzen!“

 

Druckfähiges Bildmaterial zur freien Verwendung finden Sie unter www.ringen-um-olympia.de in der Rubrik „Medien“, weitere Informationen auch unter www.facebook.com/ringenumolympia

 

Die Deutschen Meister 2013 Frauen und Freistil:

 

Männer Freistil

55 kg: Emanuel Krause, 1. Luckenwalder SC

60 kg: Alexander Semisorov, RG Rümmingen 03

66 kg: Martin Daum, KSV Seeheim

74 kg: Andrij Shykka, KSV Köllerbach

84 kg: Markus Plodek, TSV Gailbach

96 kg: William Harth, ASV Mainz

120 kg: Nick Matuhin, 1. Luckenwalder SC

 

Frauen:

44 kg: Annika Schmidt, Frankfurt/Oder

48 kg: Jaqueline Schellin, RSC Laudenbach

51 kg: Aileen Friedrich, Frankfurt/Oder

55 kg: Eva Sauer, VfK Schifferstadt

59 kg: Luisa Niemesch, SVG Weingarten

63 kg: Isabell Weis, RV JK Concordia Zella-Mehlis

67 kg: Aline Focken, Germania Krefeld

72 kg: Maria Selmeier, Motor Jena

 

Lipfert holt Silber - Storck schon früh aus dem Turnier

 

Anm.: Für den KSV startete erstmals Neuzugang Michelle Lipfert bei den Frauen bis 55 kg. Sie schlug in der Qualifikationsrunde Peggy Kenn (SAV Torgelow) mit 4:0 / 0.1 / 1:0. im Halbfinale hielt sie Samantha Blum (WKG Weitenau/Wieslet) knapp mit 1:0 / 2:0 nieder und stand im Finale. Dort war allerdings Endstation für michelle . Sie unterlag dort der Pfälzerin Eva Sauer (VfK 07 Schifferstadt) mit 0:3 und 0:1. Dennoch ein hervorragender Vize-Titel für michelle Lipfert.

 

Bei den Herren ging Alexander Storck als KSV-Bundesligaringer für seinen Heimatverein, dem KSV 1920 Erkenschwick auf die Matte. Dort musste er sich allerdings mit einem schweren Los ausgestattet gleich in Runde Eins dem Bundesliga-Ringer Samet Dülger vom ASV Nendingen mit 0:1 und 0:3 geschlagen geben.

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