Aktuelles - November 2013

28.11.2013

 

KSV-Teams auswärts: Wittener Bundesliga-Team stellt sich in Seeheim vor - KSV 2 bei der Reserve des Erstligisten TKSV Duisdorf

 

Diesmal geht die Reise für den Zweitliga-Tabellenführer nach Seeheim in Hessen. An der Bergstraße wartet der Namensvetter aus Seeheim, der Rang fünf in der Gruppe Mitte einnimmt – das erste Team mit negativem Punktekonto. Im Vorjahr rangierten die Seeheimer am Ende auf einem Medaillenplatz – hinter Aufsteiger TV Walheim und „Siegfried“ Kleinostheim und zwei Punkte besser als der KSV.

 

Das Saisonziel – eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte – haben die Gastgeber noch nicht aus den Augen verloren. Vor allem auf heimischer Matte haben sie sich bislang stark präsentiert – so konnte u.a. der KSV-Verfolger Riegelsberg mit 19:18 auf die Heimreise geschickt werden. Der KV Riegelsberg, der seinerseits die Punkte aus der Husemannhalle mitgenommen hatte …

 

Beim Hinkampf in Witten waren die internationalen Top-Ringer der Bergsträßler nicht dabei und so konnte sich der KSV mehr oder weniger deutlich mit 29:9 durchsetzen. Ärgerlich war seinerzeit, dass sich mit Mirko Englich und Ibro Cakovic zwei Wittener Ringer verletzten. Beide sind inzwischen wieder „an Bord“ und werden am Samstag wohl für den Tabellenführer auf die Matte gehen.

 

Mit dem Ungarn Zoltan Lakatos und den bärenstarken lettischen Ringern Laszlo Antunovits und Imants Lagodskis haben sie absolute Siegringer in ihren Reihen. Lagodskis zählt schon seit Jahren zur europäischen Spitze und konnte 2013 mit einem fünften Platz bei den Europameisterschaften in Tiflis glänzen. Die deutschen A-Jugendmeister Dario Keimig und Alexander Hast fanden in dieser Saison ebenso den Weg an die Bergstraße wie der Moldawier Alexandru Burca, ein weiterer international erfahrener Hochkaräter. So können die Hausherren zumindest nominell ein erstklassiges Team aufbieten. Am letzten Wochenende waren beim 23:15-Erfolg beim KSV Hohenlimburg mit Antunovits, Burca und Lagodskis drei der Internationalen für Seeheim auf der Matte, sie sind auch gegen den Tabellenführer zu erwarten.

 

KSV-Coach Fatih Sirin wird auf seine Stammbesetzung bauen, um vor den abschließenden Kämpfen am nächsten Wochenende – im Lokalderby zu Hause gegen Hohenlimburg – und am letzten Kampftag in Riegelsberg die Top-Position halten zu können. Fraglich dürfte die Besetzung der 120 kg-Klasse sein, wo er mit Mesut Kayar und Mirko Klein zwei Optionen hat.

 

Kampfrichter ist der ehemalige Bundesligaringer des KSV Köllerbach, Juri Schmatow.

 

Witten 2 will auch in Duisdorf Tabellenführung verteidigen - TKSV zuletzt mit Erstliga-Akteuren

 

Überraschend kam die Reservemannschaft des Erstligisten TKSV Bonn-Duisdorf vor zwei Wochen zu einem Remis gegen RG Annen-Heros, ein Spitzenteam der Verbandsliga. Ansonsten hatten die Rheinländer bis dahin lediglich einen Erfolg gegen Marten erzielt und belegen mit nur drei Zählern den letzten Tabellenplatz.

 

Beim Punktgewinn gegen die Gemeinschaft aus Annen und Dortmund hatten die ehemaligen Bundeshauptstädter allerdings Erstliga-Akteure aufgeboten – und das lässt den Tabellenführer aus der Ruhrstadt denn auch vorsichtig auf Reisen gehen. Im Hinkampf gab‘ ein 40:0 auf heimischer Matte, als die Gäste zwei Gewichtsklassen nicht besetzt hatten. Das wird jetzt in Bonn sicher nicht wieder passieren.

 

So sind die Schützlinge von Wilfried Lutter und Dietmar Appel gewarnt, denn volle Konzentration und bestmögliche Besetzung sind gefordert, um die komfortable Ausgangsposition zu halten. Drei Punkte Vorsprung auf den RC Ehrenfeld vor den letzten vier Begegnungen sind ein gutes Polster, mehr nicht. Da müssen schon noch weitere Zähler hinzu kommen, um am Ende die angestrebte Meisterschaft feiern zu können! Zum Beispiel aus dem Kampf in Bonn-Duisdorf …

27.11.2013

 

Deutscher Vizemeister: KSV-Jugendliche tun es dem BVB gleich!

 

Das Frauenteam des Ringerverbands Nordrhein-Westfalen holte an diesem Wochenende Silber bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Wie die Dortmunder Fußballer bringen die Ringerinnen damit 2013 eine deutsche Vizemeisterschaft nach Hause. Denn mit dabei im saarländischen Eppelborn waren drei Wittener Jugendliche. Und trotz ihrer jungen Jahre lastete einige Verantwortung auf ihnen, denn im fünfzehnköpfigen Landesteam waren sie die drei einzigen, die ohne Ersatz für ihre Gewichtsklasse ins Team berufen wurden. Viviane Herda startete bis 59 kg, Lina Dussin bis 48 kg und Rebecca Steckelbach bis 44 kg.

 

Im ersten Duell gegen Hessen landete die erst zwölfjahrige Rebecca Steckelbach gegen Kathleen Kinzel auf Schultern. Auch Lina Dussin musste sich nach längerem Bodenkampf Elena Sell geschlagen geben. Viviane Herda schulterte Anastasiya Karpova dagegen bereits nach 47 Sekunden. Insgesamt gelang unserem Team ein deutlicher 24:12-Erfolg.

 

Enger wurde es gegen Württemberg: Rebecca Steckelbach rang mit Nasenbluten nach einem versehentlichen Kopfstoß der vier Jahre älteren Vanessa Hartl zwar weiter, unterlag dann aber in der zweiten Runde technisch. Die dreizehnjährige Lina Dussin und Verena Trinkner schenkten sich über die volle Zeit nichts. Der Einsatz lohnte sich, denn Lina sicherte ihrem Team durch eine knappe 1:2-Niederlage einige Punkte. Viviane Herda strebte schon in der ersten Runde nach technischer Überlegenheit gegen die ältere Trinkner-Schwester Tabea, die ihr dann nach dem schnellen 8:0 in der zweiten Runde sicher gelang. Dennoch ging das Treffen im vorletzten Kampf für das Team knapp mit 16:17 verloren.

 

Gegen Sachsen dann ein Sieg: Rebecca Steckelbach musste sich zwar der zwei Jahre älteren Emily Haase geschlagen geben, ebenso wie Lina Dussin gegen die 21-jährige bärenstarke Jane Schmieder. Viviane Herda wurde von Landestrainer Heinz Schmitz hier geschont, doch es reichte für ein 19:17 – Finale!

 

Um Gold oder Silber ging es schließlich gegen die favorisierten Südbadenerinnen: Hier unterlagen Rebecca Steckelbach und Lina Dussin gegen Johanna Meier bzw. Annika Wendle beide jeweils nach 0:5 Rückstand auf Schultern. Viviane Herda rang clever: Nach einem 3:0 durch einen schönen Kopf-Hüft-Zug steuerte sie auf eine technische Überlegenheit gegen Selina Müller zu. Die routinierte Südbadenerin fing sich aber wieder, so dass Viviane nicht zu viel riskierte und mit ihrem 7:0 drei Mannschaftszähler holte. Ab Ende hieß es aber klar 11:24 – Silber!

 

Insgesamt waren der Landestrainer sowie der aus Dormagen mitgereiste Frauen-Bundestrainer Patrick Loes zufrieden damit, wie sich die drei jungen Jugendlichen des KSV Witten 07 bei dieser hochklassig besetzten deutschen Frauenmeisterschaft geschlagen haben.

24.11.2013

 

KSV besiegt starke Bindlacher mit 28:8 – Mehr Werbung fürs Ringen geht nicht – Packende Kämpfe, grandiose Aktionen, begeisterte Zuschauer

 

Dafür, dass in der Nachbarstadt ein unbedeutendes Spiel einer Randsportart stattfand, war die Wittener Husemannhalle mit knapp 200 Zuschauern doch noch ganz ordentlich besucht. Und diejenigen, die sich nicht vom Fußball-Hype haben verrückt machen lassen, wurden dafür mit Ringen auf allerhöchstem Niveau belohnt. Beim 28:8-Erfolg des KSV Witten über den Tabellendritten und Mit-Konkurrenten um Platz Eins, dem ASC Bindlach, verteilten die Gäste zwar vor Kampfbeginn freundliche Geschenke in Form von gesunden Hopfenkaltgetränken aus der Heimat – auf der Matte wurde sich dann aber trotz des deutlichen Ergebnisses kaum etwas geschenkt und so kam es zu zehn spannenden Kämpfen mit teilweise fantastischen Szenen.

 

Den Start machte Dawid Dykier (55 G) gegen Janik Rausch. Im Hinkampf wurde er im ungeliebten freien Stil noch von eben diesem Widersacher geschultert – jetzt zeigte der Greco-Spezialist erneut seine Qualitäten und beförderte den Bindlacher nach 1.08 Min. gekonnt auf die Schultern (4:0). Für den angeschlagenen Mirko Klein ging Mesut Kayar (120 F) gegen Christoph Neidhardt auf die Matte. Es sollte der erste Kampf des Abends werden, wo am Ende ein minimaler Vorsprung den Sieger ausmachte. Mit der letzten erzielten Wertung brachte Kayar hier den 2:1-Wertungssieg nach Hause (6:1). Trickreich und schnell griff dann Arthur Eisenkrein (60 F) gegen Kevin Adler zu. Nach gut vier Minuten langte es für den KSV-Akteur bei sehenswerten Beinattacken zum technisch überlegenen Punktsieg (10:1). Zu einem solchen kam dann auch Mirko Englich (96 G) gegen Philipp Adler, benötigte dafür aber rund eine Minute weniger Zeit (14:1). Ein weiteres Duell auf Messers Schneide lieferten sich dann Andreas Eisenkrein und Christoph Ramming (66 G). Einem munteren hin und her folgte die letzte Führung und somit der Sieg in diesem Kampf für den Wittener Ringer. Damit ging es erstaunlich deutlich mit 16:2 in die Pause. Ein Punktestand, mit dem man auf Seiten des KSV mehr als zufrieden war.

 

Durchgang Nummer Zwei stand dem ersten allerdings in nichts nach – es wurde weiter Ringen auf Top-Zweitliga-Niveau geboten. Von Wladimir Remel (84 F) kennt man dies inzwischen eh nicht anders. Gegen Evgeniy Valentir musste Remel immer wieder auf die gefährlichen Angriffe achtgeben, meisterte dies allerdings bravourös und siegte knapp mit 3:2 (18:3). Da ließ sich Alexander Storck (66 F) nicht lange bitten. Auch wenn er gegen Bastian Hoffmann gleich zweimal in den im freien Stil eher unüblichen Kopfhüftzug lief, so riss er das Ruder unter tosendem Applaus Sekunden vor dem Ende mit einer Wahnsinns-Aktion doch noch herum (20:4).

 

Michal Krol’s (84 G) Marschrichtung kennt man inzwischen. Das polnische Konditionswunder kann zur Not auch volle sechs Minuten nach vorne gehen und angreifen – gegen David Adler war der Kampf allerdings nach viereinhalb Minuten vorzeitig aufgrund technischer Überlegenheit beendet (24:4). Es folgten die beiden abschließenden 74-kg-Kämpfe. Auch die sollten die Fans in der alt-ehrwürdigen Husemann-Halle nicht enttäuschen. Für den angeschlagenen Grzegorz Wanke rang sich Nachwuchstalent Martin Tasev (74 G) direkt in die Herzen der KSV-Anhänger. Gegen den aktuellen Junioren-DM-Vize in dieser Gewichtsklasse, Evgenij Titovski, gelang Tasev gleich zweimal der große (Über-)Wurf. Bei einem konnte er den Bindlacher Akteur sogar fast auf die Schultern zwingen. Dieser zeigte nach der Befreiung allerdings auch sehenswerte Techniken. Beide schenkten sich nichts beim letztendlich knappen, wenn auch nicht unverdienten Sieg Titovskis (25:7). Mit Marcel Fornoff stand Ibro Cakovic (74 F) abschließend ein dicker Brocken gegenüber. Im Hinkampf musste der Bindlacher Ringer leider noch verletzt aufgeben – jetzt bewies er, dass er ein Gegner auf Augenhöhe ist. Beide kämpften verbissen um jeden Punkt. Mit 9:4 sollte aber der flinke Wittener hier die Oberhand behalten (28:8).

 

Ringkampfexperten am Mattenrand sprachen von dem besten Kampf seit Jahren, den ihnen hier die 20 Akteure lieferten. Und der war es in der Tat auch. Unter der Leitung des unauffällig souveränen Mattenleiters Sükrü Cakmak (Heusweiler) wurde am Samstagabend ganz großer Sport abgeliefert. Für alle Aktiven wäre es nun wünschenswert, dass sich die Fußballfans am 07.12. zum letzten Heimkampf der Saison wieder in die Husemann-Halle begeben. Denn dort werden sie beim Lokalderby gegen den KSV Hohenlimburg nicht nur den weitaus besseren und attraktiveren Sport sehen, sondern auch im Anschluss mit den Aktiven, Freunden und Helfern der KSV-Familie noch den Saisonausklang im Foyer feiern können.

 

Mit-Konkurrent Riegelsberg siegte ebenfalls recht deutlich mit 27:6 beim KSC Hösbach. In der Tabelle rangiert der KSV weiter mit einem Punkt Vorsprung auf die Saarländer auf Platz Eins. Der ASC Bindlach hat als Dritter nun schon vier Punkte Rückstand auf die Staffel von Coach Fatih Sirin.

55 G Dawid DYKIER Janik RAUSCH 4:0 SS 3:0 01:08
60 F Arthur EISENKREIN Kevin ADLER 4:0 13:1 03:51
66 G Andreas EISENKREIN Christoph RAMMING 2:1 PS 6:5 06:00
66 F Alexander STORCK Bastian HOFFMANN 2:1 PS 7:6 06:00
74 G Martin TASEV Evgenij TITOVSKI 1:3 PS 7:12 06:00
74 F Ibro CAKOVIC Marcel FORNOFF 3:1 PS 9:4 06:00
84 G Michal KROL David ADLER 4:0 13:1 04:37
84 F Wladimir REMEL Evgeniy VALENTIR 2:1 PS 3:2 06:00
96 G Mirko ENGLICH Philipp ADLER 4:0 12:0 02:49
120 F Mesut KAYAR Christoph NEIDHARDT 2:1 PS 3:3 06:00

24.11.2013

 

KSV-Express rollt weiter Richtung Meisterschaft - Bönen leistet beim 26:12 nur geringen Widerstand

 

Am Samstag gab’s in der Husemannhalle ein Wiedersehen mit dem langjährigen KSV-Bundesligaringer Ingo Manz. Der ist heute Trainer bei seinem Stammverein TuS Bönen, auf den die KSV-Reserve im fälligen Verbandsligakampf traf. Es gab freudige Begrüßungen mit alten Weggefährten – die Husemannhalle war schließlich über ein Jahrzehnt die sportliche Heimat von Manz. Eine Überraschung dann nach der Waage, denn der Trainer tauchte im Mannschaftsprotokoll als Schwergewichtler auf, sollte gegen Ufuk Canli kämpfen. Der Kampf kam nicht zustande – Ingo Manz hob nach dem Anpfiff gleich die Hand zur Aufgabe. Er hatte sich für seinen TuS nicht viel gegen den Spitzenreiter ausgerechnet und wollte sich dann doch lieben schonen – schade für die ca. 100 Zuschauer, die sich auf den Mattenauftritt gefreut hatten.

 

So konnten die Wittener Ringer ihre (Erfolgs-)Runden wie gewohnt ziehen. Zur Pause führten die Schützlinge von Dietmar Appel und Wilfried Lutter mit 13:5, nur eine Niederlage stand da im Protokoll. In Kampfabschnitt zwei gingen die KSV-Akteure noch zweimal geschlagen von der Matte – zumindest bei Tufan Taskiran allerdings höchst umstritten. Einige Wertungen sah man auf Seiten der Hausherren eher auf dem Konto von Taskiran, Kampfleiter Dirk Steinle aus Detmold schrieb sie indes dem Bönener Ringer gut. Am deutlichen Kampfausgang änderte das nichts, mit dem 26:12 bleibt der Tabellenführer weiter auf Meisterschaftskurs. Auch wenn Lokalkonkurrent RG Annen-Heros beim 13:26 gegen Verfolger Ehrenfeld die erhoffte Schützenhilfe nicht leisten konnte.

 

Bahtiyar Dündar (55 kg) lag gegen Karsten Weger bereits im Rückstand, als er nach 1.45 Min. geschultert wurde (0:4). Im Schwergewicht stand Ufuk Canli für den KSV, auf Seiten des TuS Bönen Ingo Manz. Der Kampf kam nicht zustande – Canli siegte durch Aufgabe (4:4). Gegen Dennis Thiemann ging Denis Rerich (60 kg) vehement zu Werke, bereits nach 1.35 Min. wurde er Schultersieger (8:4).

 

Simeon Stankovich (96 kg) lieferte gegen Tobias Falkenstein einen ganz starken Kampf ab. Der TuS-Kämpfer ging in Halbzeit eins in Führung, mit großem Kampf holte der junge KSV-Ringer auf und sicherte sich kurz vor Schluss die Wertung zum 4:3-Sieg (10:5). Auch Fahim Nasari (66 kg) musste gegen Igor Wiens seine ganze Kampfkraft aufbieten, um den 5:0-Punktsieg für seine Farben zu sichern. Somit führte der Tabellenführer zur Halbzeit bereits mit 13:5.

 

Dann kamen die Gäste aus dem Kreis Unna nochmals auf, denn Trainersohn Fabian Manz ließ dem jungen Julian Zimmermann (84 kg) keine Chance und gewann schon nach 1.20 Min. mit 11:0 technisch überlegen (13:9). Akaki Kuntchulia (66 kg) glänzte wie gewohnt mit sehenswerter Technik. Nach nur 1.10 Min. war der Kampf für Frederik Kosch beendet, der Veteranen-Weltmeister wurde mit 11:0 technischer Sieger (17:9). Pjotr Pankow (84 kg) musste sich gegen Thomas Heyer nicht groß anstrengen, auch dieser Gästeakteur hob schnell die Hand zur Aufgabe (21:9).

 

Hart zu kämpfen hatte Nick Jacobs in der 74 kg-Klasse: gegen Christopher Aderholz lag er bis zur entscheidenden Aktion in Rückstand, konnte sich mehrfach nur mit Mühe der drohenden Schulterniederlage entziehen. In Minute vier kam er dann zu seinem gefürchteten Kopfhüftschwung und legte den Bönener bei 10:9 Punkten auf die Schultern (25:9). Wenig glücklich war Tufan Taskiran (74 kg) nach dem Kampf. Ständig war er im Vorwärtsgang, verausgabte sich stark. Doch einige Wertungen, die er für sich sah, schrieb der Unparteiische dem TuS-Ringer Lukas Korte zu. So stand am Ende ein frustrierendes 7:13 zu Buche – für das Wittener Team nicht mehr schlimm, schon aber für Tufan Taskiran. So lautete das Endergebnis 26:12 für den Spitzenreiter, der am kommenden Wochenende zur Zweitvertretung des Bundesligisten TKSV Duisdorf nach Bonn reist.

55 G Dündar, Bahtiyar - Wegner, Karsten 0:4
    Technische Punkte: 0:14
60 F Rerich, Denis - Thiemann, Dennis  4:0
    Technische Punkte: 11:0
66 G Nasari, Fahim - Wiens, Igor PS 3:0
    Technische Punkte: 5:0
66 F Kuntchulia, Akaki - Kosch, Frederik 4:0
    Technische Punkte: 11:0
74 G Jacobs, Nick - Aderholz, Christopher SS 4:0
    Technische Punkte: 10:9
74 F Taskiran, Tufan - Korte, Lukas PS 1:3
    Technische Punkte: 7:13
84 G Pankow, Piotr - Heyer, Thomas AS 4:0
84 F Zimmermann, Julian - Manz, Fabian 0:4
    Technische Punkte: 0:11
96 G Stankovich, Simeon - Falkenstein, Tobias PS 2:1
        Technische Punkte: 4:3
120 F Canli, Ufuk - Manz, Ingo AS 4:0

22.11.2013

 

KSV-Jugend erfolgreich beim 16. Willi-Boley-Gedächnisturnier in Bonn

 

Nach dem Sichtungsturnier in Herdecke war die KSV-Jugend auch am letzten Sonntag wieder mit 10 Jugendlichen beim Willi-Boley-Gedächnisturnier am Start. Austragungsort war die Hardtberghalle, die sich auf der Bonner Hardthöhe befindet. Sie ist ein Ortsteil der Stadt Bonn und der Hauptsitz des Bundesministeriums der Verteidigung. Ausrichter war der Bundesliga-Verein TKSV Bonn-Duisdorf. Gerungen wurde im freien Stil auf 4 Matten. Insgesamt kämpften 192 Jugendliche in 5 Altersgruppen und 49 Gewichtsklassen um die Plätze. Bisher konnte der KSV Witten 07 schon fünf Mal den Pokal für den Gesamtsieg in die Ruhrstadt holen.

 

Mit einer halbstündigen Verspätung fing das Turnier erst um 11.00 Uhr an.

 

Die KSV-Jugendringer/-innen kämpften wie folgt:

 

A/B Jugend

 

In der 38 kg Klasse trat Robert Wöhl als einziger Kämpfer an und belegte dadurch den 1. Platz. Da er sich aber seine Goldmedaille verdienen wollte, trat er außer Konkurrenz in der nächst höheren Gewichtsklasse (42 kg) an und besiegte dort seine beiden Widersacher, Dennis Zimmer vom gastgebenden Verein und Leon Grimm vom KSV Kirchlinde.

 

76 kg - 1. Platz - Diyar-Murat Dündar (5 Tln.)

Nach drei Schultersiegen in Folge gegen Ioannias Theotanidis vom KSV Euskirchen, Daniel Hosetz von der KSK Konk. Neuss und Daniel Surikow vom RSV Rheinbach 2006, bestritt Dündar seinen letzten Kampf des „Nordischen Turniers“ gegen Marvin Catkhada vom TV Aachen-Wahlheim, den er mit 7:0 technisch-überlegen von der Matte „fegte“. In Anbetracht der Tatsache, dass der freie Stil nicht seine bevorzugte Stilart darstellt, eine Top-Leistung.

 

85 kg - 1. Platz - Julian Zimmermann (3 Tln.)

Julian hatte es in diesem Turnier mit zwei Gegnern zu tun. Nick Jacobs, sein Vereinskamerad, erwischte es zuerst. Mit 7:0 wurde er technisch-überlegen besiegt. Ebenso erging es Segey Ivandoglo vom gastgebenden Verein. Wichtige Siege für Julian, der dadurch seine alte Selbstsicherheit wieder erlangte.

 

C-Jugend

 

34 kg - 2. Platz - Jannik Hosang (2 TLN)

Kurz vor Schluss seines Kampfes führte Jannik noch mit 9:7 nach Punkten, ehe er die letzte Zweier-Wertung an seinen Gegner abgeben musste und er damit beim Stand von 9:9 der unterlegene war. Trotz alledem, ein toller Kampf von Jannik mit unglücklichem Ende.

 

D-Jugend

 

31 kg - 4. Platz - Niklas Schinner (5 Tln.)

Niklas, der vom KSV Erkenschwick zum KSV Witten 07 wechselte, weil dort durch Trainerfortgang zur Zeit kein Jugendtraining mehr stattfinden kann, belegte mit 3 Niederlagen und einem Sieg einen undankbaren 4. Platz.

 

34 kg - 2. Platz - Florian Ernst (8 Tln.)

Flo gewann in seinem Pool zwei Kämpfe gegen Marie Steinitz vom KSV Kirchlinde und Brandy Slikers vom holländischen Club De Halter Utrecht, mit 11:3 nach Punkten. Als Poolsieger musste er gegen Ibrahim Deziev von der KSK. Konk. Neuss antreten. Dieser war zugegebener Maßen stärker als Florian. Doch am relativ schnellen Ende des Kampfes trugen auch die sehr umstrittenen Wertungen des Kampfrichters bei. Neben der kämpferischen Leistung von Florian, zeigte er sich in diesem Turnier auch technisch stark verbessert.

 

weibliche Jugend

 

35 kg - 2. Platz - Elisabeth Rockholtz (2 Tln.)

Elisabeth Rockholtz hatte mit Demi Stelte von Olympia Utrecht eine sehr starke Gegnerin, der sie nicht Paroli bieten konnte. Nach einem klaren Punkterückstand konnte sie sich einer Schulterniederlage nicht entziehen.

 

49 kg - 1. Platz - Lina Dussin (5 Tln.)

Lina bestritt ihren ersten Kampf gegen die Tochter unsers ehem. Bundesligaringer, Ingo Manz, Fabienne Manz. Diese zeigte mächtige Gegenwehr und war in den ersten Minuten sicherlich gleichwertig. Als Lina in der ersten Runde unvorsichtig agierte, entging sie nur knapp einer Schulterniederlage. Doch durch ihre routinierte Kampfesweise und des unkonzentrierten Verhaltens ihrer Gegnerin, ging sie als Schultersiegerin in diesem Kampf hervor. In den beiden weiteren Kämpfen ließ Lina nichts anbrennen und schulterte Celina Borczon von der WKG Metternich/Rübenach. Fabienne Matthies vom AC Mülheim am Rhein wurde technisch-überlegen mit 8:0 von der Matte „gefegt“.

 

57 kg - 1. Platz - Dilara Bayrak, (2 Tln.)

Ein wenig Glück verhalf Dilara beim 2:2 Punktsieg gegen Michelle Martini von der WKG Metternich/Rübennach aufgrund der letzten erzielten Wertung. Fast hätte ihre Gegnerin mit einer weiteren Wertung gekontert, wäre da nicht der rettende Gong ertönt.

 

71 kg - 1. Platz - Saskia Rakete (5 Tln.)

Saskia musste im ersten Kampf gegen Julia Olpen vom AC Ückerath 1961 antreten, die sie nach einer 5:0 Punkteführung mit einem sogenannten „Beineinsteiger“ am Boden schulterte. Ihre beiden nächsten Gegnerinnen konnten sich einer Schulterniederlage nur entziehen, weil der Kampfrichter die Kämpfe vorzeitig wegen technischer-überlegenheit beendete. Davon betroffen waren: Jule Annik Erdorf vom TV Aachen-Wahlheim (7:0) und Julia Kasny vom AC Ückerath 1961 (10:0).

 

Gesamtsieger wurde Olympia Utrecht mit insgesamt 16 Teilnehmern und 136 Punkten, gefolgt von der Konk. Neuss mit 15 Teilnehmern und 129 Punkten. Der KSV Witten 07 erzielte unter 24 Vereinen mit nur 10 Teilnehmern und 96 Punkten den fünften Platz in der Gesamtwertung.

 

Die Trainer, Kurt Schroer und Attila Bayrak traten nach einem anstrengenden aber zufriedenen Tag um 17.45 Uhr die Rückreise nach Witten an.

22.11.2013

 

KSV vs. BVB – Spitzenspiel gegen Spitzenkampf: KSV Witten empfängt Überraschungsmannschaft der Saison - „Gipfeltreffen“ gegen Aufsteiger Bindlach - KSV 2 trifft auf Manz-Team TuS Bönen

 

Die deutsche Sport- und Fußballwelt spricht derzeit allenthalben vom Fußball-Klassiker BVB gegen FC Bayern – ein Spitzenspiel, das da am Samstag in der Nachbarstadt ausgetragen wird, ohne Frage. Etwa zur gleichen Zeit wie im Dortmunder Stadion, nämlich ab 19.30 Uhr, findet quasi nebenan, in der Wittener Husemannhalle, ein Spitzenkampf statt: in der 2. Ringer-Bundesliga empfängt Tabellenführer KSV Witten 07, der „Altmeister“, den Drittplatzieren ASC Bindlach. Das ist die Überraschungsmannschaft der Saison, denn die Bayern – erst in dieser Saison in die zweithöchste deutsche Ringer-Liga aufgestiegen – rangieren nur zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter und haben also noch alles selbst in der Hand. Wie auch der BVB ….

 

Bindlach, ein Ort im Landkreis Bayreuth mit gerade einmal 7.000 Einwohnern, hat mit dem ASC einen noch jungen Verein, der erst 1998 gegründet wurde. In den ersten Jahren waren die Oberfranken vor allem in Kindergärten und Schulen aktiv. Daraus entwickelte sich erstklassiger Nachwuchs, der heute die Basis der Liga-Mannschaft ist – die „jungen Wilden“. Mit Matthias Fornoff hat der KSV-Gegner einen engagierten und hoch qualifizierten Trainer, der das junge Team auf Bundesliga-Niveau entwickelte. Dabei stieg der letztjährige Drittplatzierte der bayerischen Oberliga erst auf Umwegen in die Bundesliga auf – nach dem Rückzug von vier Teams aus dem Raum Aschaffenburg bewarb sich der Verein beim Deutschen Ringer-Bund und bekam den Zuschlag für die Gruppe Mitte. Eine richtige Entscheidung, wie die Resultate des ASC in dieser Zweitliga-Saison zeigen – der Neuling ist ein belebendes Element in der Gruppe Mitte.

 

Erst dreimal verließe Bindlach als zweiter Sieger die Matte – die erste Niederlage gab’s im Hinkampf gegen den KSV Witten, die weiteren gegen die starken Saar-Vertreter Hüttigweiler und Riegelsberg. Das lässt für den Samstag-Kampf ganz hohe ringerische und kämpferische Qualität erwarten! Und die Schützlinge von Trainer Fatih Sirin können sich in der Wittener Husemannhalle auf einen heißen Tanz gefasst machen! Das Ergebnis im Hinkampf schien beim 20:13 für Witten deutlich, war es letztlich aber ganz und gar nicht! Zur Pause hatten die Bindlacher „Bären“ noch in Führung gelegen und erst ein fulminanter Spurt im zweiten Kampfabschnitt sicherte den KSV-Erfolg.

 

Herausragende Ringer der Gastgeber sind Marcel Fornoff, ein ehemaliger Erstliga-Ringer aus Hallbergmoos, Evgenij Titovski, der im letzten Jahr noch für den TSV Gailbach in Bundesliga 2 kämpfte, Niklas Kamm, der im Nachwuchsbereich mehrfach Deutscher Meister war und der bullige Schwergewichtler Steven Jeremiah Scott, ein US-Amerikaner. Auf jeden Fall ist ein Kampf auf „Augenhöhe“ zu erwarten, wenn der KSV und der ASC aufeinander treffen. Ob das beim Spiel BVB gegen FCB auch so sein wird? Die Aufgabe auf der Wittener Matte dürfte so auch für Kampfrichter Sükrü Cakmak aus Heusweiler im Saarland alles andere als langweilig werden!

 

Tabellen-Vierter TuS Bönen kommt zum Spitzenreiter KSV 2 - Ex-KSV-Ringer Ingo Manz ist Trainer und „gute Seele“ beim TuS

 

19:18 lautete das Ergebnis zugunsten des KSV Witten im Hinkampf der Verbandsliga-Runde beim TuS Bönen. Die Wittener „Weltergewichtler“ Lukas Faber und Nick Jacobs mussten in den beiden letzten Einzelbegegnungen jeweils Niederlagen hinnehmen – absolut untypisch im Saisonverlauf. Die fielen indes mit 1:3 bzw. 1:2 knapp genug aus, zudem brachten beide Sportler noch jeweils einen Zähler mit und das reichte schließlich zum knappen Erfolg.

 

So eng soll es diesmal nicht werden, obgleich Bönen wieder ein unbequemer Gast in der Husemannhalle sein wird. Das Team um den ehemaligen Wittener Publikumsliebling Ingo Manz, seit vielen Jahren Trainer bei seinem Heimatverein TuS Bönen, ist sehr ausgeglichen. Da muss der KSV schon in guter Besetzung antreten, will er weiter die gute Ausgangslage behalten. Denn die Wittener Reservisten dürfen nach „nebenan“ schielen, wo Ortsrivale RG Annen/Heros den KSV-Verfolger RC Ehrenfeld empfängt. Und dürfen den Annenern durchaus einen Sieg wünschen, denn das wäre dann evt. schon eine Vorentscheidung im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg …

 

Ingo Manz gehörte in den 90’ er Jahren als feste Größe zum Wittener Bundesliga-Team. Er begann als „Newcomer“ und aktueller Deutscher Jugendmeister in der Gewichtsklasse bis 74 kg, entwickelte sich im Laufe seiner 192 Kämpfe für den KSV über 82 kg bis in die 90 kg-Klasse hinein und war dabei 105-mal siegreich.

 

Nach Beendigung der aktiven Laufbahn übernahm er die Funktion des Trainers beim Verein im Landkreis Unna und entwickelte dort viele Talente. So einen wie er selbst konnte er allerdings bisher noch nicht hervorbringen …. Ohne Ingo Manz wäre der TuS Bönen aber nicht das, was er heute ist: eine feste Größe auf der Ringer-Landkarte von NRW!

 

Die Verbundenheit zum KSV wird Ingo Manz aber sicher nicht davon abhalten, mit seiner Mannschaft beim Tabellenführer punkten zu wollen. Die Wittener Betreuer Wilfried Lutter und Dietmar Appel werde etwas dagegen haben. So darf ab 17.30 Uhr eine muntere Begegnung erwartet werden.

19.11.2013

 

Einladung zur Jugendversammlung "Ringen"

 

am Mittwoch, den 20. November 2013 im Vereinsheim des KSV Witten 07 um 19.00 Uhr.

 

Eingeladen sind der Vorstand, Eltern unserer Jugendlichen und unsere Jugendlichen natürlich ebenfalls. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen!

 

Tagesordnungspunkte:

TOP 1: Begrüßung der Anwesenden und Eröffnung der Jugendversammlung.
TOP 2:              Fortgang unseres Jugendtrainers Kurt Schroer zum Jahresende.
Wie geht es weiter?
TOP 3:
 
Vorstellung des Arbeitsumfanges eines Jugendvorsitzenden im Hinblick auf das Ende der Vereinstätigkeit von JV Frank Bartel im Jahr 2014.
TOP 4:
 
 
 
Aufruf an alle Eltern und ältere Jugendliche im Hinblick auf Unterstützung bei den Stadtschulmeisterschaft am 19.2. 2014 und den DM der Senioren, die vom 23.-25. Mai im gr.-röm. Stil, in der Husemannhalle ausgetragen werden.
TOP 5:
 
Vorschau für das Jahr 2014 in Bezug auf Freizeitaktivitäten unserer Jugend. Ist dieses von Seitens der Eltern erwünscht? 
TOP 6: Allgemeines
 
Frank Bartel, Jugendvorsitzender

19.11.2013

 

DKMS-Aktionen des KSV ein voller Erfolg - Nachbericht der DKMS

 

Die Aktionen "Ringen für Yvonne" waren mit viel Arbeit seitens des KSV ins Leben gerufen worden - allerdings waren sie auch mehr als nur ein kleiner Erfolg. Von der DKMS bekamen wir nun das Feedback, welches wir alle Beteiligten nicht vorenthalten wollen:

 

"Insgesamt konnten wir bei den Aktionen für Frau Brune 1062 Spender neu gewinnen. Das ist ein tolles Ergebnis! Auch das Geldspendenergebnis ist mit 34.061,30 € sensationell.

 

Vielen Dank an Sie und Ihr Team für diese großartige Unterstützung und herzliche Grüße an alle, die Anteil daran haben."

17.11.2013

 

KSV siegt souverän beim Schlusslicht – Burgebrach bis zur Pause noch auf Augenhöhe

 

Nach dem Burgebracher Aufstellungs-Debakel in der Vorwoche beim Nachbarn aus Hohenlimburg war für Coach Fatih Sirin und sein Team bereits klar, dass die gastgebenden Franken nicht noch einmal so stellen würden. So waren die zum Teil wieder erstarkten Burgebracher auch bis zur Pause in der Tat eine harte Nuss für den KSV, der da noch mit 6:11 hinten lag. Es folgte eine deutliche Aufholjagd und ein souveräner 23:13-Auswärtserfolg der Ruhrstadt-Ringer.

 

Dawid Dykier schien eigentlich jetzt in seiner favorisierten Stilart angekommen zu sein. Gegen Burgebrachs „Schweden“ Edwin Dominguez rang er allerdings ein wenig kopflos und fand zu keinem klaren Konzept. In einem abwechslungsreichen Auftaktkampf lag der KSV zu Beginn nach der 5:10-Niederlage direkt hinten (1:3). So sollte Mirko Klein also direkt das Blatt wenden – und das sah im ersten Kampfabschnitt mehr als gut aus. 6:0 führte der KSV-Routinier und sein Gegenüber Jens Brosowski schwächelte dabei schon durch eine Schulterverletzung. In Runde Zwei dann aber der letzte Siegeswille vor heimischem Publikum durch Brosowski – immerhin DM-Vize vor vier Jahren – und der umjubelte 6:6-Ausgleich und somit Kampfgewinn zwei Sekunden vor dem Ende (2:5).

 

Die ersten glatten vier Zähler für den Spitzenreiter sackte dann Arthur Eisenkrein ein. Gegen Dragos Cimpanu, der in Witten noch mit etwas zu viel Kleidung für ein Übergewicht sorgte, gelang ihm ein pfeilschneller Beinangriff nach dem anderen. Nach vier Minuten stand hier mit 16:4 der technisch überlegene Sieg auf der Beamer-Anzeige (6:5).Mirko Englich musste kurzfristig passen, so dass Ufuk Canli seinen Stammplatz in der Reserve gegen den Einsatz in der 2. Bundesliga tauschte. Dabei machte er seine Sache sogar im ungewohnten griechisch-römischen Stil sogar mit mehreren Angriffen zur Hüfte seines Gegners recht ordentlich. Vom Unparteiischen wurde dies allerdings nicht so bewertet, da dieser ihn nach fünf Minuten wegen Passivität von der Matte schickte. Einen schweren Stand hatte dann Andreas Eisenkrein gegen den Spanier Leonardo Quintero Torres. Gleich zu Beginn überraschte dieser den Wittener und ging mit 4:0 in Front. Danach passierte auf beiden Seiten recht wenig, so dass der Kampf mit 6:11 in die Pause ging.

 

Der wohl spannendste Fight des Abends wurde zwischen Wladimir Remel und Michael Giehl erwartet – und dieser ließ keine Wünsche offen. Taktische Finessen, sehenswerte Aktionen und fast durchweg die Führung für den Wittener Akteur. Wittens Newcomer traute sich ziemlich viel zu gegen den vom heimischen Hallensprecher angekündigten „Tiger“ Giehl. Ein clever herausgerungenes 9:7 für die Gäste und damit der Start zu fünf Siegen in der zweiten Halbzeit (8:12). Alexander Storck brachte den KSV auf 12:12 in der Endabrechnung, denn sein Gegner Tobias Gräbner war zum einen übergewichtig und auch im Einlagekampf drückte ihn Storck schon nach 19 Sekunden auf die Schultern. Eilig hatte es auch Piotr Pankow gegen Christian Giehl. In seiner Saisonpremiere in der zweiten Liga benötigte Pankow nur 1:37 Min. für die technische Überlegenheit (16:12).

 

Und dass die abschließenden 74er beim KSV eine Bank sind, bewiesen sie auch hier erneut. Grzegorz Wanke beförderte Felix Pflauger in den permanenten Rückwärtsgang. Hier hätte es durchaus die ein oder andere Verwarnung gegen den Gastgeber geben dürfen, aber auch so war Wankes 7:1-Erfolg nie in Gefahr (19:13). Um zügig in den Bus für die lange Rückfahrt zu gelangen, beeilte sich auch Ibro Cakovic gegen Dominik Winkler. Nach nur 26 Sekunden war hier der Kampf ebenfalls per Schultersieg gewohnt souverän beendet (23:13).

 

Vier Kampftage vor Ende der Saison spitzt sich der Dreikampf an der Spitze weiter zu. Der KSV steht weiterhin auf Platz Eins (16:4 Pkt.). Dicht dahinter rangieren allerdings die beiden Überraschungsaufsteiger aus Riegelsberg und Bindlach (15:5 bzw. 14:6). Gegen eben jene Bindlacher geht es für die Sirin-Zehn am kommenden Samstagabend (19.30 Uhr) in der Wittener Husemannhalle. Einen Verfolger könnte man mit einem Sieg weiter auf Distanz halten und das Finale der Saison auf der Zielgerade zu einem Zweikampf mit dem KV Riegelsberg bringen.

55 G Edwin DOMINGUEZ
Dawid DYKIER 3:1  PS 10:5  06:00
60 F Dragos CIMPANU Arthur EISENKREIN
0:4 TÜ 4:16 04:01
66 G Leonardo Q. TORRES
Andreas EISENKREIN 2:0 PS 4:0 06:00
66 F Tobias GRÄBNER Alexander STORCK
0:4 ÜG 0:4 00:19
74 G Felix PFLAUGER Grzegorz WANKE
1:3   PS 1:7 06:00
74 F Dominik WINKLER Ibro CAKOVIC
0:4 SS 0:3 00:26
84 G Christian GIEHL Piotr PANKOV 0:4 TÜ 0:11 01:37
84 F Michael GIEHL Wladimir REMEL
1:2 PS 7:9 06:00
96 G Markus ZÜRL
Ufuk CANLI 4:0 DS 2:0 05:14
120 F Jens BROSOWSKI Mirko KLEIN 2:1 PS 6:6 06:00

17.11.2013

 

Das war knapp: KSV Witten 2 sichert in Rheinhausen Sieg im letzten Kampf Tufan Taskiran und Nick Jacobs sind beim 20:19 die „Matchwinner“

 

Ersatzgeschwächt musste Verbandsliga-Tabellenführer KSV Witten 2 am Samstagabend in Duisburg beim AKS Rheinhausen auf die Matte gehen – und das wäre fast schief gegangen. Es fehlten u.a. Christopher Faber (120 kg), der in der „Ersten“ eingesetzte Ufuk Canli, Ebubekir Aksu und Martin Tasev (84 kg) – und das hätte dem Team um das Betreuer-Duo Appel / Lutter beinahe eine Niederlage beschert. Nach drei Begegnungen lagen die Hausherren bereits mit 11:1 in Führung, ehe Simeon Stankovich für die ersten KSV-Punkte sorgte. Nach einer weiteren Niederlage von Fahim Nassiri ging es mit 5:15 in die Pause – da musste schon eine starke zweite Halbzeit her, um die Punkte beim Tabellen-Sechsten nicht herzuschenken.

 

Und die kam dann, die starke zweite Runde: nur noch eine Niederlage für die Gäste aus der Ruhrstadt, dem gegenüber standen vier Siege. Das reichte dann am Ende so gerade – Nick Jacobs und Taskiran Turan sorgten mit ihren Erfolgen ohne Gegenpunkt dafür, dass es beim abschließenden 20:19 tatsächlich noch eine „Punktlandung“ für den KSV Witten gab. Damit hat der Tabellenführer zwei weitere Zähler auf seinem Konto und drei bzw. vier Punkte Vorsprung vor den Verfolgern Ehrenfeld und Annen-Heros. Fünf Kämpfe hat das junge KSV-Team nun noch zu bestreiten – wenn die Wittener Ausfälle mehrerer starker Akteure - wie jetzt in Rheinhausen - verkraften kann, dann scheint der Aufstieg in die höchste Liga auf Landesebene durchaus realistisch!

 

Bahtiyar Dündar (55 kg) lag gegen Pietro Sabatino bereits mit 0:8 im Rückstand, ehe er geschultert wurde (0:4). Im Schwergewicht stand Tom Jacobs nach langer Verletzung im KSV-Aufgebot. Im ungeliebten Freistil verkaufte er sich Mehmet Kolak gut und konnte bei der 7:15-Niederlage sogar einen Zähler mitbringen. Der war wichtig, wie sich am Ende zeigte (1:7). Gegen Max Semjonow kämpfte Denis Rerich (60 kg) zunächst ausgeglichen, ehe er beim Punktstand vom 3:6 auf den Schultern landete (1:11).

 

Simeon Stankovich (96 kg) war es vorbehalten, den ersten Sieg für seine Farben zu erringen. Gegen Nikolay Siroglazov genügte eine Aktion, dann stand der Wittener als Schultersieger fest (5:11). Fahim Nasari (66 kg) war letzter KSV-Kämpfer vor der Pause. Er unterlag entscheidend, wurde beim 0:5-Zwischenstand geschultert. Damit hatte Rheinhausen beim 15:5-Vorsprung alle Karten in der Hand.

 

Doch dann waren fast nur noch die Gäste an der Reihe: Der aufgerückte Lukas Faber (84 kg) ließ Muhammed Sanlialp keine Chance und punktete ihn technisch mit 11:0 aus (15:9). Akaki Kuntchulia (66 kg) ließ sich da nicht zweimal bitten und legte mit 12:0 den nächsten technischen Sieger nach (15:13). Einen Rückschlag musste die KSV-Staffel verkraften, als der junge Julian Zimmermann (84 kg) gegen Maksim Siroglazov technisch mit 0:13 unterlag – jetzt waren die Hausherren nicht mehr weit vom Sieg entfernt (19:13).

 

Die abschließenden 74 kg-Kämpfe entschieden dann traditionell die Ringer des KSV Witten für sich und sorgten so noch für einen guten Ausgang: Nick Jacobs legte gegen Vitalij Vycerov mit 13:3 vor, ehe er den Duisburger auf Schultern besiegte (19:17). Jetzt lag es an Tufan Taskiran, für einen Wittener Erfolg zu sorgen. Gegen den starken Alex Winke musste auf jeden Fall ein Sieg her, und der junge KSV-Kämpfer behielt die Nerven. Wichtig zunächst, dass er keinen Zähler abgab, wichtig auch, dass er genügend sammelte. 8:0 hieß es nach sechs Minuten für Taskiran – 3:0 Punkte für die Wittener Mannschaft, die damit knapp, aber nicht unverdient am Ende eine Punktlandung schaffte und mit 20:19 siegte.

  AKS Rheinhausen KSV Witten 07 II 19:20
55 Sabatino, Pietro  Dündar, Bahtiyar SS 4:0
    Technische Punkte: 8:0
60 Semjonow, Max  Rerich, Denis SS 4:0
    Technische Punkte: 3:6
66 A Kress, Nikolai  Nasari, Fahim  SS 4:0
    Technische Punkte: 5:0
66 B Verovic, Denis Kuntchulia, Akaki 0:4
    Technische Punkte: 0:12
74 A Vycerov, Vitalij  Jacobs, Nick SS 0:4
    Technische Punkte: 3:13
74 B Winke, Alexander Taskiran, Tufan PS 0:3
    Technische Punkte: 0:8
84 A Siroglazov, Maksim  Zimmermann, Julian  4:0
    Technische Punkte: 13:0
84 B Sanlialp, Muhammed  Faber, Lukas 0:4
    Technische Punkte: 0:11
96 Siroglazov, Nikolaj  Stankovich, Simeon  SS 0:4
    Technische Punkte: 0:4
120 Kolak, Mehmet  Jacobs, Tom PS 3:1
    Technische Punkte: 15:7

14.11.2013

 

KSV-Teams am Wochenende auf Reisen: Wittener Bundesliga-Team in Burgebrach, KSV 2 in Duisburg beim AKS Rheinhausen - Beide Mannschaften wollen Tabellenführung verteidigen

 

Auf große Reise geht’s für die KSV-Zweitligaringer an diesem Wochenende: nach Burgebrach, im Landkreis Bamberg gelegen, gute 400 km von Witten entfernt. Im Vorjahr war die Entfernung nicht das einzige Problem, das die Ruhrstadt-Ringer zu bewältigen hatten, denn der Gastgeber TSV präsentierte sich zu Hause als eine Macht. Das scheint in dieser Saison deutlich anders.

 

Der TSV hat die rote Laterne als Tabellen-Letzter inne, konnte bislang nur einen Sieg erkämpfen: zu Hause gegen Aufsteiger Hohenlimburg mit 19:14. Alle anderen Partien gingen verloren, so auch der Hinkampf beim KSV Witten. Da hatte TSV-Trainer Alexander Winkler einen übergewichtigen Ringer eingeplant – außerplanmäßig hatte der starke Rumäne Dragos Chimpanu 50 Gramm Übergewicht, was entsprechend den Bundesliga-Richtlinien zur 0:40-Niederlage für die Bayern führte. Am letzten Wochenende nun ließ sich der KSV-Gegner beim 4:34 in Hohenlimburg regelrecht deklassieren.

 

Was dabei verwunderte: nicht einer der starken Neuzugänge der Saison war im TSV-Team auf der Matte, die starken Spanier Domingues, Castillo, Quintero oder Gil fehlten. Wie auch weitere Bundesliga-Stammringer bei Burgebrach – einige von ihnen kamen wohl in der 2. Mannschaft des Vereins im Lokalderby gegen Bamberg zum Einsatz. So verwundert die hohe Niederlage bei den Lennestädtern denn auch nicht, die aber schon vorentscheidende Bedeutung für den Klassenerhalt haben kann. Denn Hohenlimburg hat damit schon sechs Zähler gesammelt.

 

Für den Wittener Trainer Fatih Sirin stellt sich da die Frage, mit welcher gegnerischen Aufstellung er am Samstag rechnen muss. Mit einer so schwachen wie am letzten Samstag sicher nicht. Da wird er denn wohl kein Risiko eingehen wollen und die bislang so erfolgreiche Stammformation auf die Matte schicken. Der sollte es dann möglich sein, die Tabellenführung zu verteidigen.

 

Die Verfolger Riegelsberg (gegen Seeheim) und Bindlach (gegen Hohenlimburg) haben jeweils Heimrecht. Kampfrichter in Burgebrach ist Stefan Bittmann aus Apolda in Thüringen.

 

KSV 2 trifft in Duisburg auf den Tabellen-Sechsten AKS Rheinhausen

 

Zum Mitaufsteiger zur Verbandsliga, AKS Rheinhausen, geht die Reise für den Tabellenführer der Verbandsliga, die 2. Mannschaft des KSV Witten, an diesem Wochenende. Die Duisburger stehen dabei mit 6:14 Punkten in der Tabelle und nehmen damit Rang sechs ein. Wenngleich die Tabellensituation eine deutliche Sprache spricht – einen Spaziergang dürfen die KSV-Reservisten auf keinen Fall erwarten.

 

Der KSV ist voll im Soll und fiebert schon dem Rückkampf gegen RG Annen-Heros im Dezember entgegen – der Kampf, der wohl die Entscheidung über Meisterschaft und Aufstieg bringen wird. Doch bis dahin muss die Aufmerksamkeit hochgehalten werden, will man nicht den komfortablen Vorsprung vor Ehrenfeld und der RG einbüßen,

 

Das Betreuer-Team Dietmar Appel und Wilfried Lutter hat einen großen Kader zur Verfügung, ihnen stehen zahlreiche junge wie auch routinierte Ringer zur Verfügung. Aus diesem Reservoir werden sie sicher auch am Samstag wieder ein schlagkräftiges Team auf die Beine stellen, und das dürfte auch auf auswärtiger Matte für einen Sieg gegen den AKS Rheinhausen gut sein.

14.11.2013

 

Ergebnisse vom Landessichtungsturnier in Herdecke

 

Mit den Trainern Klaus Eigenbrodt sowie Sven und Wilfried Lutter fuhren am Sonntag 15 Kinder und Jugendliche des KSV Witten 07 ins benachbarte Herdecke zum Landessichtungsturnier im griechisch-römischen Stil. Die Ergebnisse des erfolgreichen Ausflugs im einzelnen:

 

E-Jugend: Leonardo Ölscher bestritt bis 21 kg sein erstes Turnier und rang gut mit (5. von 5 Teilnehmern). Stark errang auch Ümit Can Tasdemir in seinem zweiten Turnier Silber (5 Tln.).

 

D-Jugend: Hier dominierten die Eigenbrodt-Zwillinge die unteren Gewichtsklassen (bis 25 bzw. 29 kg): Sie gewannen alle Kämpfe und holten Gold, Justus gegen vier Gegner, Gregor gegen fünf. Weiter mit Gold ging es durch Alex Boric (42 Kg), der in einer nordischen Vierergruppe ebenfalls alle niederrang. Den Goldregen in dieser Altersklasse komplettierte Leon Suslin (50 kg, 2 Tln.).

 

C-Jugend: In dieser Altersklasse stellte der KSV sogar sechs Athleten. Andreas Zenger holte als Leichtester bis 29 kg unter fünf Teilnehmern Gold. Can Oguz errang unter fünf Teilnehmern bis 34 kg Silber vor seinem Vereinskameraden Tim Oberboßel, der in der gleichen Gruppe vierter wurde. Nikita Lejkin (42 kg) beendete seine Poolkämpfe als Dritter und wurde in der Finalrunde insgesamt Fünfter in einem Zehnerfeld. Bis 58 kg verlor Marlon Schwarz nur einen Kampf und holte Silber (5 Teilnehmer). Marto Stankovich eroberte ebenfalls Platz 2 bis 63 kg (4 Tln.).

 

B-Jugend: Dersim Oguz und Robert Wöhl landeten bei sieben Teilnehmern bis 38 kg beide im gleichen Pool. Im direkten Vergleich siegte Robert, für den es in der Finalrunde für Bronze reichte. Dersim wurde Sechster. Bis 46 kg kämpfte sich Julian Lejkin in einer nordischen Gruppe mit nur einer Niederlage bis zur Silbermedaille vor (6 Tln.).

 

Trainerroutinier Wilfried Lutter äußerte sich im Anschluss an das Turnier zufrieden: „Alle haben gut und mit prima Einsatz gerungen.“

11.11.2013

 

Der Bewegungskindergarten ist wieder "online" - Ab dem morgigen Dienstag geht es wieder los

 

Ab Morgen (Dienstag, 12.11.) wird wieder dienstags und freitags Mutter-Kind-Turnen bzw. der Bewegungskindergarten von 15:30 Uhr - 17:30 Uhr angeboten.

 

Der KSV Witten konnte nach langer Suche endlich zwei neue Übungsleiterinnen verpflichten: Cora Musiol und Anika Piaschek

 

Wir wünschen beiden einen guten Start und hoffen, dass das Sportangebot für unsere Kleinsten zahlreich angenommen wird. Weitere Infos werden in Kürze zur Verfügung stehen.

11.11.2013

 

KSV-Internetauftritt ist weiter gefragt: Nach Klick Nr. 1.000.000 im August nun schon die Marke 1.100.000 überschritten!

 

Am 11. August d. J. freuten wir uns beim KSV Witten 07:

 

„Millionär gefunden“

 

lautete die Schlagzeile, als der millionste Klick war auf der KSV-Homepage zu verzeichnen war. "Getroffen" hatte Laurin Engelmann. 30-jähriger gebürtiger Wittener, der im KSV-Drachenboot-Team mitfährt.

 

Am Sonntagmittag nun zeigte der Zähler auf der KSV-Heimseite bereits „1.100.040“ Besucher an – ein Ergebnis, das uns froh und auch ein bisschen stolz macht. Zeigt diese Resonanz doch, dass unsere Informationen durchaus gefragt und wir mit unseren Bemühungen, stets aktuell in Wort und Bild zu berichten, auf dem richtigen Weg sind!

 

Das Interesse an „ksv-witten.de“ ist für uns Verpflichtung und Ansporn gleichermaßen – danke dafür!

11.11.2013

 

Gold für Viviane Herda - Vierte Plätze für Lina Dussin und Saskia Rakete beim 8. internat. Frauen -und Mädchenturnier in Berlin

 

Mit drei Top-Platzierungen kehrten die drei jungen KSV-Ringerinnen vom 8. internationalen Turnier, dass vom Berliner Club, dem SV Luftfahrt Berlin am vergangenen Samstag ausgerichtet wurde, wieder nach Hause zurück. Der Run um die Medaille fand im Sportzentrum „Adlershof“ statt.

 

Insgesamt gingen bei der „weiblichen Jugend“ 109 Teilnehmerinnen in 10 Gewichtsklassen an den Start. Mit den „weibliche Schülern“ und den Frauen waren sogar 234 Teilnehmer in Berlin am Start.

 

Lina Dussin, die leichteste von den drei Wittener Mädels brachte 46 kg auf die Waage und hatte mit insgesamt 18 Teilnehmern die meisten Gegnerinnen in ihrer Gewichtsklasse. Ihre erste Gegnerin, Anna Feix vom AC Heusweiler besiegt sie technisch-überlegen mit 7:0 nach Punkten. Im zweiten Kampf stand Lina gegen die aktuelle Deutsche Meisterin, Emelie Haase vom RV Thalheim, gegen die sie eine Schulterniederlage hinnehmen musste. Anna Pisarek vom ZSK Slavia (CZ) musste sich im nächsten Kampf Lina mit 7:0 (TÜ) nach Punkten beugen. Der 4. Kampf gegen Kim Gmeiner vom TSV Hörsching bescherte Lina einen Schultersieg und stand damit im kleinen Finale um Platz 3 und 4. Rut Genberg aus Helsingborg (SW) erwies sich als zu stark und Lina Dussin musste sich nach einer Punktniederlage mit dem 4. Platz zufriedengeben. In Anbetracht des starken Teilnehmerfeldes und des jungen Alters von Lina - eine hervorragende Leistung.

v.l. Lina Dussin, Viviane Herda und Saskia Rakete

Viviane Herda, die in den letzten Turnieren immer einen Treppchen Platz belegte, trat in der 60 kg-Klasse an in der sich weitere 14 Teilnehmer tummelten. Ihre ersten beiden Kämpfe gegen Selina Müller vom Vfk Mühlenbach und Hedda Haug aus Tönsberg (NOR) wurden relativ knapp mit 1:3 und 0:3 nach Punkten gewonnen. Viviane kämpfte hier sehr effizient, um sich für die weiteren Kämpfe nicht zu verausgaben. Ihre beiden nächsten Kämpfe, gegen Tabea Lawnizak vom gastgebenden Verein und Nicole Schulz von der KSK Konk. Neuss, wurden durch sie, beide technisch-überlegen mit (8:0) gewonnen. Im Finale um Platz 1 und 2 fuhr Viviane einen knappen aber souveränen Punktsieg (5:2) gegen Dominika Kulwicka aus Walbrzych (POL) ein und wurde dafür mit der Goldmedaille dekoriert.

 

Saskia Rakete, die vor nicht allzu langer Zeit vom KSV Kirchlinde zum KSV Witten 07 wechselte und sich in der recht kurzen Zeit erstaunlich verbesserte, hatte sich in der 66 kg-Klasse mit insgesamt 8 Kämpferinnen auseinander zu setzen. Gleich im ersten Kampf musste sie die technische Überlegenheit der amtierenden DM Nicole Amann vom SC Anger anerkennen und verlor den Kampf mit 8:0 nach Punkten.

 

Einen Schultersieg gab es dann für Saskia im zweiten Kampf gegen Kasia Andrzejewska von „Sobrieske Poznan“ aus Polen. Auch der dritte Kampf gegen Ragile Abraskeviciute vom „Sun City Athletic Club“ (USA) brachte einen klaren technischen Punktsieg. Damit stand auch sie im kleinen Finale gegen Magdalena Ragginger vom AC Wals (AUT). Diese erwies sich als zu stark und gewann diesen Fight mit 3:9 nach Punkten. Das bedeutete, wie schon ihre Vereinskameradin Lina Dussin, den 4. Rang. Ein Ergebnis mit dem der Vater, Trainer und Betreuer, Klaus Rakete, recht zufrieden sein konnte.

 

Von über 50 Vereinen konnte der KSV Witten 07 mit 3 Teilnehmerinnen einen hervorragenden 3. Rang in der Gesamtwertung im Bereich der „weiblichen Jugend“ erringen.

 

Frank Bartel

Jugendvorsitzender

10.11.2013

 

Die Stuttgart Muchachos sind neuer DGL-Mannschaftsmeister - Finale der Deutschen Grappling Liga fand wieder in der Wittener Husemannhalle statt - Hochklassige Kämpfe, zufriedene Zuschauer, tolle Organisation

dgl-finale-bericht-2013.pdf
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10.11.2013

 

KSV schießt "Angstgegner" Hösbach ab – Nach 30:8 nun alleiniger Tabellenführer

 

In den bisherigen Auseinandersetzungen mit dem KSC Hösbach zog der KSV Witten mit mehr oder weniger Abstand immer den Kürzeren. Lediglich ein Unentschieden sprang in fünf Begegnungen für die Sirin-Staffel dabei heraus. Jetzt wurden die „Germanen“ erstmals bezwungen. Und das mit 30:8 am Ende mehr als deutlich. Dabei darf man nicht unerwähnt lassen, dass bei den Gästen mit Tahir Zaidov und Zsolt Dajka zwei Akteure fehlten, die aber den Gesamterfolg des KSV auch nicht hätten verhindern können.

 

Im ersten Greco-Kampf vor heimischem Publikum zeigte Dawid Dykier (55 G) gegen Stefan Oberle nach nicht einmal einer Minute technisch überlegen, wer hier Herr im Hause ist (4:0). Das sollte sich mit Mirko Klein (120 F) nicht ändern – oder doch? Gegen Kevin Schwäbe war der KSV-Athlet erwartungsgemäß ein wenig passiver. In der erteilten Aktionszeit durch den sehr souverän und sicher wirkenden Mattenleiter Günter Wetz (BAY) riskierte Klein zu viel und wurde von Schwäbe bei seiner Aktion direkt gekontert und landete auf den Schultern (4:4). Aber Arthur Eisenkrein (60 F) sorgte gegen Hösbachs Youngster Yannick Ott direkt wieder für die Führung. Auch ihm gelang es, noch in der ersten Minute den Kampf durch technische Überlegenheit für sich zu entscheiden (8:4).

 

Der zweite Mirko bei den schweren KSV-Jungs, Mirko Englich (96 G), war es dann, der diese Führung sogar ausbauen konnte. Mit sehenswerten Aktionen zerlegte er Peter Stadtmüller noch in Runde eins ebenfalls technisch überlegen (12:4). Mit Spannung wurde der Fight zwischen Andreas Eisenkrein und Daniel Hugo erwartet. Und der Kampf hielt, was er versprach. Der Wittener Ringer überraschte dabei auffallend positiv, da er dem Gast temporeich seinen Kampfstil aufzwang und auch nicht an Griffen sparte. Lediglich in der kopfklammer des Gastes fühlte Eisenkrein sich sichtlich unwohl, konnte aber hier weitere Aktionen verhindern und siegte verdient mit 5:3, was einen Pausenstand von 14:5 bedeutete.

 

Die Zuschauer hatten nach der Pause kaum Platz genommen, da behakten sich auch schon Wladimir Remel (84 F) und Tobias Jung. Der Gästeringer überraschte Remel und lag somit bis zur fünften Minute in Front. Dann erst drehte der KSVer nochmals auf und fast mit dem Pausengong gelang ihm der vermeintliche Sieg. Allerdings zu früh gefreut – denn bei den Aktionen kurz vor Schluss, bei denen Jung fast sogar auf den Schultern gelandet wäre, wurde nach Auszählen der Punkte am Wettkampftisch deutlich, dass der Gast hier mit 5:6 die Oberhand behalten hatte (15:7). Alexander Storck (66 F) setzte dann aber gegen Fabio Keimig, einen weiteren Youngster beim KSC, ein weiteres Highlight und siegte bei 12:0-Führung sogar noch auf Schultern (19:7).

 

Gegen Niklas Schäfer tat sich Michal Krol schon zu Kleinostheimer Zeiten immer schwer. Ein enges Duell sollte es wieder werden… - wurde es aber nicht. Schäfer konnte zwar bis zur Pause gut mithalten, brach aber dann gegen den konditionell kaum schwächelnden Wittener ein und dieser zeigte dann, was er im Griff-Repertoire versteckt hat. Mit 13:4 ging der umjubelte Krol als Sieger von der Matte (22:8). Sein Landsmann Grzegorz Wanke (74 G) legte direkt nach – Gegen Kevin Müllers Rückwärtsgang fand Wanke zwar keine Chance, seine Techniken anzusetzen, jedoch hatte der Unparteiische nach knapp vier Minuten genug gesehen und disqualifizierte den Gästeringer wegen Dauerpassivität (26:8). Der Kampf war deutlich entschieden, als Ibro Cakovic (74 F) und Christoph Henn sich noch im Abschlusskampf gegenüber standen. Cakovic war teilweise so schnell an den Beinen des Hösbachers, dass dieser es selbst kaum mitbekam. Mit 16:4 folgte hier ein weiterer technisch überlegener Sieg eines KSV-Akteurs und somit der 30:8-Endstand auf der Anzeigetafel.

 

Da der bislang punktgleiche Verfolger aus Riegelsberg beim ASV Hüttigweiler mit 16:16 strauchelte, rangieren die Schützlinge von Fatih Sirin nun allein auf Platz Eins (14:4 Pkt.), gefolgt vom KSV Riegelsberg (13:5) und dem starken Aufsteiger aus Bindlach (12:6). Am kommenden Samstag steht für KSV Witten die Reise zum Tabellenschlusslicht TSV Burgebrach an (19.30 Uhr, Windeckhalle), bevor es dann in der Folgewoche zum Duell mit dem Tabellendritten aus Bindlach in heimischer Husemannhalle kommt.

55 G Dawid DYKIER
Stefan OBERLE 4:0 11:0 00:58
60 F Arthur EISENKREIN
Yannick OTT 4:0 12:0 00:46
66 G Andreas EISENKREIN
Daniel HUGO 2:1 PS 5:3 06:00
66 F Alexander STORCK
Fabio KEIMIG 4:0 SS 12:0 00:44
74 G Grzegorz WANKE
Kevin MÜLLER 4:0 DS 2:0 03:47
74 F Ibro CAKOVIC
Christoph HENN 4:0 16:4 04:02
84 G Michal KROL
Niklas SCHÄFER 3:1 PS 13:4 06:00
84 F Wladimir REMEL Tobias JUNG 1:2 PS 5:6 06:00
96 G Mirko ENGLICH Peter STADTMÜLLER 4:0 11:0 02:37
120 F Mirko KLEIN Kevin SCHWÄBE
0:4 SS 0:4 02:29

08.11.2013

 

Halbzeit in der Ringer-Bundesliga - Mainz und Nendingen führen die Gruppen an

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent

 

Wie erwartet beherrschen in der Nordstaffel der Titelverteidiger ASV Mainz 88, aber auch die RWG Mömbris-Königshofen und Vizemeister KSV Köllerbach das Geschehen an der Tabellenspitze. Mainz mit noch gänzlich mit weißer Weste, während sich der KSV Köllerbach und die RWG Mömbris-Königshofen im direkten Aufeinandertreffen beim 17:17 unentschieden trennten. Köllerbach musste gegen Mainz eine 12:17-Niederlage hinnehmen, das Hinrundenduell zwischen dem ASV Mainz und der RWG Mömbris-Königshofen wurde erst am 3. November ausgetragen und endete 23:11 für die Rheinhessen.

 

Hinter den drei Spitzenvereinen liegt ein sehr ausgeglichenes Feld, in dem jeder jeden schlagen kann. Der 1. Luckenwalder SC führt das Mittelfeld an, steht punktgleich mit dem AC Lichtenfels in der Tabelle der 1. Bundesliga-Nord. Am letzten Hinrundenkampftag standen sich Luckenwalde und Lichtenfels im direkten Vergleich gegenüber, die Bayern siegten in Brandenburg mit 24:9 und eroberten damit den 4. Tabellenplatz. Den Luckenwaldern dürfte aus der Hinrunde vor allem die 16:19-Niederlage beim Aufsteiger TV Aachen-Walheim schwer im Magen liegen, während Lichtenfels beim zweiten Aufsteiger KAV Mansfelder Land mit 14:16 Federn ließ. Unzufrieden ist man beim TKSV Bonn-Duisdorf über die mageren vier Punkte, die durch den einzigen Hinrundensieg über den KAV Mansfelder Land sowie zwei Unentschieden gegen Aue und Aachen-Walheim zustande kamen.

 

Die drei Aufsteiger TV Aachen-Walheim, KAV Mansfelder Land und FC Erzgebirge Aue setzten damit Achtungserfolge, fügten sich gut in die Staffel ein, auch wenn sich durch die Nordgruppe ein tiefer Graben zwischen den drei Spitzenteams und dem Rest des Feldes zieht. Der TV Walheim steht hinter Luckenwalde und Lichtenfels mit fünf Zählern in der Tabelle. Die Ringer aus NRW bezwangen den KAV Mansfelder Land, überraschend auch den 1. Luckenwalder SC und erzwangen gegen den TKSV Bonn-Duisdorf ein 17:17-Unentschieden. Gleich am ersten Kampftag hatte KAV Mansfelder Land gegen Mitaufsteiger Erzgebirge Aue gepunktet, die Erzgebirgler legten gegen den Bonn-Duisdorf beim 16:16 eine Punktlandung hin und bezwangen Walheim. Damit steht die Mannschaft um Trainer Björn Schöniger zum Hinrundenabschluss zwar am Tabellenende, hat jedoch gute Chancen, in der Rückrunde zu punkten, zumal zum Rückrundenauftakt gleich das Duell gegen den KAV Mansfelder Land anstand.

 

Nendingen mit weißer Weste

 

Der ASV Nendingen drückte der Südstaffel in der Hinrunde seinen Stempel auf, setzte sich gleich am dritten Kampftag gegen Verfolger SV Weingarten mit 21:18 durch und blieb auch in den restlichen Kämpfen ungeschlagen. ASV-Trainer Volker Hirt hat seine Mannschaft weiter gut verstärkt und dürfte damit erneut zum engeren Kreis der Titelanwärter zählen. Zudem liegt Nendingen in Punkto Zuschauerzahlen mit großem Abstand an der Spitze – beider Vorrundengruppen der 1. Ringer-Bundesliga wohlgemerkt!

 

Einzig der SV Weingarten ist mit dem Tabellenführer noch auf Tuchfühlung. Die Mannschaft um Trainer Frank Heinzelbecker wankte nur beim Duell gegen den TuS Adelhausen, eine spannende Begegnung, die Weingarten mit 17:15 gewinnen konnte. Lange war auch das Ergebnis aus dem ersten Kampftag gegen den SV Triberg offen. Mit Siegen in den beiden Nachholkämpfen der DRB-Auswahlringer Florian Neumaier (er unterlag dem Weingartener Routinier Adam Juretzko) und Oliver Hassler (der Weingartener bezwang Gabriel Fix) wurde das Endergebnis auf 19:16 für Weingarten korrigiert.

 

Hinter Nendingen und Weingarten bildete sich im Verlauf der Hinrunde ein breites Mittelfeld, das vom TuS Adelhausen (8:6 Punkte) über den SV Triberg (6:6) und den punktgleichen KSV Aalen 05 bis hin zum starken Aufsteiger VfK Schifferstadt reicht, der sich mit zwei Siegen etwas vom Tabellenende lösen konnte.

 

Der TuS Adelhausen hielt gegen Nendingen beim 13:17 und Weingarten (15:17) gut mit, musste zudem beim 16:18 gegen den KSV Aalen 05 eine bittere Heimniederlage hinnehmen. In allen anderen Begegnungen hielten sich die Südbadener schadlos und dürften auch in der Rückrunde für Überraschungen gut sein. Schifferstadt, Aalen und Triberg kämpften auf Augenhöhe, wie das 17:15 im spannenden Vergleich zwischen den beiden ehemaligen Serienmeistern Aalen und Schifferstadt vom ersten Kampftag zeigte. Nicht minder spannend war es beim Rückkampf am vergangenen Sonntag, als Schifferstadt zu Hause deutlich mit 22:11 siegte.

 

Aufsteiger KSV Schriesheim setzte sich nur gegen Schlusslicht SV Wacker Burghausen durch, erzielte aber mit 24:10 ein klares Ergebnis. Nur beim Duell der Aufsteiger gegen Schifferstadt konnte Schriesheim beim 17:18 ein weiteres dickes Ausrufezeichen setzen. Gar nicht auf die Füße kam der SV Wacker Burghausen in der Hinrunde, die Bayern stehen noch ohne Punktgewinn in der Tabelle. Nur die Begegnung gegen den SV Triberg konnten die Wackeraner beim 13:19 etwas spannend gestalten, wobei Burghausen schon in den ersten fünf Begegnungen in hohen Rückstand geriet, der nicht mehr aufzuholen war.

 

Eine spannende Rückrunde ist damit auch für die Südstaffel angesagt, allein der Rückkampf zwischen Weingarten und Nendingen, aber auch die Begegnungen im Mittelfeld und am Tabellenende bergen noch viel Zündstoff. In der Nordstaffel dürfte vor allem das Spitzenduell RWG Mömbris-Königshofen am Sonntag gegen Mainz 88 viele Fans in seinen Bann ziehen. Bereits am Freitag empfängt Luckenwalde den punktgleichen AC Lichtenfels, während am Samstag Erzgebirge Aue den KAV Mansfelder Land zum Duell der Aufsteiger empfängt. Auch zwischen Bonn-Duisdorf und AC Lichtenfels gibt es am Samstag keinen Favoriten. Somit könnten am bevorstehenden Doppelkampftag wichtige Weichen für die Rückrunde gestellt werden.

06.11.2013

 

Tabellenführer KSV Witten will Revanche gegen KSC Hösbach (9.11., 19.30 Uhr, Husemannhalle) - Deftige Hinkampf-Niederlage schmerzt Sirin-Team noch immer - Ab 13 Uhr Team-Finale der Deutschen Grappling Liga - Ein neuer Meister wird gekürt

 

Am vergangenen Samstag startete Ringer-Zweitligist KSV Witten 07 in die Rückrunde der bislang recht erfolgreichen Saison: mit einem hart erkämpften 18:16 beim ASV Hüttigweiler wurden weitere Zähler auf dem Weg zur angestrebten Meisterschaft eingefahren. Leichter als gegen die Saarländer wird es auch am kommenden Samstag (09.11.) nicht werden, wenn die Sirin-Schützlinge den unterfränkischen KSC Hösbach empfangen. Der Liga-Fünfte des Vorjahres zeigte am vergangenen Kampftag mit der überraschenden Niederlage gegen Aufsteiger KSV Hohenlimburg ungewohnte Schwächen, ist dennoch gerade gegen die vermeintlich stärkeren Teams der Liga stets in der Lage, sowohl individuelle als auch mannschaftliche Klasse zu demonstrieren. Darauf muss man sich beim KSV Witten einstellen – trotz des überraschenden Ausganges der Vorrunden-Begegnung.

 

Die Hausherren vom KSV und die Gäste vom KSC haben einige Parallelen: beide Vereine wurden im Jahr 1907 gegründet, beide kämpften bereits in der 1. Bundesliga. Die Wittener mit 43 Jahren aber deutlich länger als die Mainfranken, die allein oder in einer Kampfgemeinschaft nur wenige Jahre der Eliteklasse angehörten.

 

In der Vorsaison waren die Wittener nahezu auf Augenhöhe mit den Mainfranken: 19:17 lautete das Ergebnis von Hösbach zugunsten des KSC, in der Wittener Husemannhalle trennte man sich 18:18. In diesem Jahr sah das im Hinkampf allerdings etwas anders aus: bei den Ruhrstädtern lief nicht viel zusammen, die Niederlage fiel mit 11:21 denn auch deftig aus. Mit einem ähnlich deutlichen Ergebnis für die Hausherren zu rechnen, wäre indes vermessen. Denn der Kampf der Gäste gegen Hohenlimburg vom letzten Wochenende ist kein Maßstab – auch wenn Witten aufgrund des Heimvorteils und der besseren Variationsmöglichkeiten in der Rückrunde am Samstag leicht favorisiert sein dürfte.

 

Mit dem Deutschen Meistern von 2011, Tahir Zaidov und Kevin Schwäbe stehen den Gastgebern zwei überragende Athleten zur Verfügung. Der jetzt im Schwergewicht zu erwartende Schwäbe war zudem bei der EM 2011 Neunter. Variationen ergeben sich beim Der Finne Petteri Martikainen (66 kg), Simon Sauer (74 kg), Tobias Jung und Niklas Schäfer (84 kg) sowie die Ungarn Norbert Lukacs (74 kg) und Zsolt Dajka (96 kg) haben ebenfalls überdurchschnittliches Zweitliga-Niveau, wurden zuletzt aber nur teilweise eingesetzt. Beim KSV rechnet man allerdings mit einer Hösbacher Top-Besetzung – dann wäre alles für eine Ringer-Gala bereitet!

 

Auch die Wittener haben hochklassige Athleten in ihren Reihen, stehen in der Rückrunde auch deutlich besser. Dennoch ist Trainer Fatih Sirin gefordert, er muss gegen diesen starken Kontrahenten aus dem Aschaffenburger Landkreis die richtige Taktik entwickeln. Es bestehen einige Optionen, die möglicherweise auch verletzungsbedingt erforderlich sein werden. In Hüttigweiler wurde u.a. Arthur Eisenkrein angeschlagen.

 

Die Begegnung gegen Hüttigweiler war ein schwerer, aber auch guter Aufgalopp für Witten – gegen einen in Bestbesetzung antretenden KSC Germania Hösbach dürfte es nochmals ein Stück weit schwerer werden. Für Kampfrichter Günter Wetz aus Schonungen in Bayern wird es sicher keinen geruhsamen Abend geben!

 

Wittener Verbandsliga-Team hat Wettkampfpause

 

Der Tabellenführer der Verbandsliga, die 2. Mannschaft des KSV Witten 07, kann an diesem Wochenende die Konkurrenz beobachten. Nach dem wichtigen Sieg am vergangenen Freitag beim RC Ehrenfeld liegen die Schützlinge von Dietmar Appel und Wilfried Lutter mit drei Zählern vor der Konkurrenz aus Ehrenfeld und Annen/Heros – das könnte für den Ausgang der Saison schon eine Vorentscheidung sein.

 

Grappler ermitteln einen neuen Deutschen Mannschaftsmeister - Acht Teams bewerben sich in der Husemannhalle

 

Im dritten Jahr besteht die Kooperation des KSV Witten 07 mit der Deutsche Grappling Liga DGL. Die wird am Samstag in der Wittener Husemannhalle fortgeführt, wenn der Wittener Ringer-Bundesligist mit seinem bewährten Organisationsteam das Mannschaftsfinale 2013 der DGL organisiert.

 

Auch im Vorjahr war Witten Austragungsort der Finalrunde der besten Deutschen Grappling-Teams. Damals gewann Taifun Luta Livre aus Düsseldorf den Titel – diese Gruppe war in diesem Jahr nicht am Start. Und der Meister 2011, Sparta Essen, konnte sich nicht qualifizieren. So wird auf jeden Fall ein neuer Meister den Titelgewinn feiern können. Favorisiert sein könnten in diesem Jahr die Stuttgart Muchachos, der Vizemeister 2012. Seinerzeit hatte Taifun die Süddeutschen in einem packenden Finale nur knapp mit 16:13 distanzieren können. Eine starke Rolle wird aber auch den West-Teams aus Paderborn und Aachen zugetraut.

 

Der Kampfsport Grappling hat Elemente verschiedener anderer Kampfsportdisziplinen vereint, so dass sich die Kämpfer unterschiedlicher Richtungen miteinander messen können. Ziel des Kampfes ist es, den Gegner durch Hebel oder Würgegriffe zur Aufgabe zu zwingen – im Rahmen enger Regeln, so dass es nur selten zu Verletzungen kommt.

 

Die DGL-Organisatoren Franco de Leonardis (Großostheim) und Daniel Ackerman haben inzwischen die Viertelfinal-Paarungen gesetzt, es treffen jeweils Mannschaften der Süd- und der Nordgruppe aufeinander. Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen:

 

13.45 Uhr Einmarsch der Final-Teams / Eröffnung

 

Viertelfinale:

13.00 Uhr A MMA Spirit Frankfurt/M. - Paderborn Wombats

13.45 Uhr B Southside Connection - Ground Fighters Hamburg

14.30 Uhr C Mogons Mainz - Shock Doktor Titans Aachen

15.15 Uhr D Stuttgart Muchachos - Sub Unit Ruhrpott

 

Halbfinale:

16.00 Uhr Sieger Kampf A - Sieger Kampf B

16.45 Uhr Sieger Kampf C - Sieger Kampf D

 

Finale:

18.00 Uhr Sieger Kampf A/B - Sieger Kampf C/D

 

anschließend Siegerehrung des neuen Deutschen Mannschaftsmeisters DGL

04.11.2013

 

Deutsche Grappling Liga kürt Deutschen Meister in Witten - KSV richtet Team-Finale am 9. November in der Husemannhalle aus

 

Grappling – neu ist diese Kampfsportart in Witten inzwischen nicht mehr. Im Jahr 2011 wurden die ersten Mannschaftswettkämpfe in der Ruhrstadt ausgetragen, 2012 fand bereits das Team-Finale in der Husemannhalle statt. Im dritten Jahr der Kooperation mit dem KSV Witten 07 ermittelt die Deutsche Grappling Liga DGL erneut den Mannschaftsmeister – die größte Sportarena der Stadt ist wiederum Schauplatz und der KSV zeichnet abermals für die Organisation verantwortlich. Am 9. November wird Witten somit wieder im Blickpunkt der Grappler-Szene stehen.

 

Grappling – das ist ein Sammelbegriff für diese Kampfsportart, die Elemente des Ringkampfes, Judo, Jiu-Jitsu, Sambo und Luta Livre enthält. Diese Wettkampfform gibt vielen Kampfsportlern die Möglichkeit, sich miteinander zu messen. Ziel des Kampfes ist es, den Gegner durch Hebel oder Würgegriffe zu besiegen – im Rahmen sehr enger Regeln, die von den Kampfrichtern strikt angewendet werden. So gibt es denn auch kaum einmal Verletzungen auf der Matte.

 

Die Teams der DGL kommen in der Regel nicht aus gewachsenen Vereinen wie z.B. beim Ringen oder Judo. Vielmehr werden auch spontan Mannschaften für eine Saison zusammengestellt, etliche habe Ihre Heimat in Fitnessstudios oder Sportschulen. Mit ihrem bunten und kreativen Outfit unterscheiden sich die Grappler deutlich von Vertretern anderer Kampfsportdisziplinen.

 

Acht Teams aus Deutschland haben sich für das Finale qualifiziert: die Stuttgart Muchachos, das Team MMA Spirit Frankfurt/M., die Mainz Mogons und Southside Connection konnten sich in der Süd-Division durchsetzen; in der Nord-Liga waren Sub Unit Ruhrpott, Shock Doctors Titans aus Aachen, Paderborn Wombats und Ground Fighters Hamburg in den Vorrunden erfolgreich und damit in Witten am Start.

 

Schon jetzt steht fest, dass es 2013 einen neuen Meister geben wird. Der Titelträger 2011, Sparta Essen, konnte sich nicht für das Finale 2013 qualifizieren und der Titelträger 2012, Taifun Luta Livre aus Düsseldorf, war in diesem Jahr gar nicht am Start. So wird sich am 9. November ein neues Team in die Meisterliste eintragen. Die Auslosung der Kampffolge erfolgt vor dem Wettkampf.

 

Der Zeitplan:

 

Viertelfinalkämpfe: ab 13.00 Uhr

Halbfinals: ab 16.00 Uhr

Finale: 18.00 Uhr

03.11.2013

 

Sirins Schützlinge siegen in Hüttigweiler - Viel Licht und wenig Schatten beim 18:16-Erfolg

 

Der Hinkampf war bereits ein ganz heißer Tanz. Mit einem 19:13-Sieg konnte man den ASV 08 Hüttigweiler dort niederringen. Am Samstag gab es ein hart umkämpftes 18:16 bei den starken saarländischen Gastgebern.

 

Endlich im griechisch-römischen Stil startend zeigte Wittens polnischer Import-55er Dawid Dykier seine Klasse gegen Christian Vaginiuc. Beim 2:0-Erfolg rang er clever und ziemlich souverän seinen Stil herunter (0:2). Mirko Kleins (120 F) Kontrahent Aleksandr Chukrai war zwar fast 20 Kilo leichter - allerdings auch bei den Beinangriffen eindeutig schneller "bei Fuß". Klein fand kein passendes Rezept im ungewohnten freien Stil und musste sich hier mit 0:3 beugen (3:2).

 

Einen Kampf für alle Jahresrückblicke lieferten sich dann Arthur Eisenkrein (60 F) und Valentin Kolev im freien Stil. Attacken, Konter, Gegenattacken - für die Kampfrichterin ging dies allerding etwas zu schnell. Nach einem Griff-Hin-und-Her beider Ringer und einer gefährlichen Lage des Ringers in Rot (welche aber als solche nicht erkannt wurde und auch nicht angezählt wurde) vergingen Minuten, bis am Wettkampftisch die Punkte halbwegs korrekt sortiert wurden. Beim Stand von 15:9 griff Kolev erneut mutig an und legte den dabei inzwischen leicht angeschlagenen Wittener sogar auf die Schultern (7:2).

 

Mirko Englich (96 G) wurde der Favoritenrolle mehr als gerecht und zerlegte Kim Werkle im favorisierten griechisch-römisch Stil technisch überlegen mit 11:0 (7:6), bevor Andreas Eisenkrein gegen Lukas Wagner keinen Plan fand, um diesen zu knacken und ein ums andere Mal den Kürzeren zog (10:7).

 

Zur Pause also noch die knappe Führung für die Saarländer. Aber das Wittener Aufholkommando ließ sich nicht lange bitten.

 

Wladimir Remel (84 F) lieferte sich schon im Hinkampf mit Nedelcho Nedelchev einen bärenstarken Ringkampf. Auch im Rückkampf ließen die beiden die Herzen der Ringsportfreunde höher schlagen. Hier gelang Remel der entscheidende Punkt zum 4:3 erst Sekunden vor Ende der sechs Minuten (11:9).

 

Alexander Storck (66 F) kämpfte Danny Hippchen clever zum Fast-zu-Null-Erfolg. Aber auch hier machte die Frau in Weiß dem Wittener einen Strich durch die Rechnung. Gerade noch rechtzeitig erteilte sie Storck eine Aktions-Verwarnung. Bis drei Sekunden vor Ende der Begegnung musste dieser bei eigener 2:0-Führung nun punkten, um keine „Eins“ abzugeben. Dies gelang nicht und es gab es ein kleines Punktepräsent an die Gastgeber. Somit "nur" ein 2:1-erfolg für den Wittener Ringer (12:11).

 

Gegen Till Bialek marschierte Michal Krol (84 G) wie gewohnt von Beginn an nach vorne und trieb den Saarländer kurz vor Ablauf der 6 Minuten in die technische Unterlegenheit (12:15)

 

Nun lag es an Grzegorz Wanke (74 G) und Ibro Cakovic (74 F), die Punkte in die Ruhrstadt zu holen. Wanke war gegen Jan Bialek über weite Strecken der aktivere Athlet und am Ende zwar knapp, aber ungefährdet mit 2:1 erfolgreich (13:17). Nun durfte Cakovic nur keine "Vier" abgeben. Als bester Punktesammler der zweiten Liga sollte dies kein Problem darstellen... - Dachte man. Der angriffslustige Mathias Schwarz vermieste Cakovic dieses Vorhaben fast komplett. Die 11:4-Niederlage des Witteners fiel zwar erneut mit Hilfe der dritten Kraft auf der Matte zu hoch aus, soll aber nicht die Leistung beider Athleten schmälern, die sich hier mit Freistiltechniken vom allerfeinsten duellierten (16:18).

 

Beide Mannschaften lieferten den rund 140 Zuschauern mitreißenden Ringkampfsport. Lediglich die Leistung der Mattenleiterin Ramona Scherer (Aschaffenburg) trug nicht zu einem bundesligawürdigen Ringkampfabend bei. So waren beide Teams bei zahlreichen Entscheidungen mehr als unzufrieden und verwundert über die kuriosen Punktevergaben.

 

Mit dem Erfolg bleibt der KSV Witten gemeinsam mit dem KV Riegelsberg an der Spitze der 2. Bundesliga Mitte. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Husemannhalle) steht nach der finalen Grapplingveranstaltung (ab 13 Uhr) der Rückrunden-Kampf gegen den KSC Hösbach auf dem Plan.

  ASV 08 Hüttigweiler KSV Witten 07 Pkt. Wertung Zeit
55 G Christian Vasile VAGINIUC Dawid DYKIER 0:2 PS 0:3 06:00
60 F Valentin Kolev Arthur EISENKREIN 4:0 SS 19:9 04:58
66 G Lukas WAGNER Andreas EISENKREIN 3:1 PS 9:3 06:00
66 F Danny HIPPCHEN Alexander STORCK 1:2 PS 1:2 06:00
74 G Jan BIALEK Grzegorz WANKE 1:2 PS 1:2 06:00
74 F Mathias SCHWARZ Ibro CAKOVIC 3:1 PS 11:4 06:00
84 G Till BIALEK Michal KROL 0:4 TÜ 1:13 05:44
84 F Nedelcho NEDELCHEV Wladimir REMEL 1:2 PS 3:4 06:00
96 G Kim WERKLE Mirko ENGLICH 0:4 TÜ 0:11 02:21
120F Aleksandr CHUKHRAI Mirko KLEIN 3:0 PS 8:0 06:00

03.11.2013

 

KSV-Reserve legt Meilenstein in Ehrenfeld – 24:15-Sieg beim Mitfavoriten um den Aufstieg

 

Einen Riesenschritt Richtung Aufstieg haben die Verbandsliga-Ringer des KSV Witten am Freitagabend beim RC Ehrenfeld gemacht. Die Kölner standen mit nur einem Punkt Abstand hinter dem KSV auf Platz Zwei – jetzt ist es bereits ein Drei-Punkte-Polster.

 

Bis zur Pause führten die Gäste durch deutliche Siege von Bahtiyar Dündar (55 G, 4:0 SS), Ufuk Canli (120 F, 3:1 PS) und Mesut Kayar (96 G, 4:0 DS) bei nur zwei Niederlagen von Denis Rerich (60 F, 0:4 ÜG) und Fahim Nasari (66 G, 1:2 PN) jedoch nur knapp mit 12:7. Noch war alles drin in diesem Top-Duell.

 

Denn direkt nach der Pause verkürzte der EX-KSV-er Kevin van Rienen gegen Ebubekir Aksu (84 F) entscheidend (0:4 TÜ). Von einem 11:12-Zwischenstand ging es dann aber recht zügig zum Sieg. Akaki Kuntchulia (66 F, 4:0 TÜ), Nick Jacobs (84 G, 4:0 SS) und Martin Tasev (74 G, 4:0 SS) schraubten das Resultat auf 24:11 in die Höhe. Die abschließende Niederlage von Lukas Faber (74 F, 0:4 TÜ) konnte man als Punktekorrektur seitens der Gastgeber gut und gerne verschmerzen.

 

Die Schützlinge von Wilfried Lutter und Dietmar Appel bleiben somit an der Spitze der Tabelle (18:2 Pkt.), gefolgt vom RC Ehrenfeld (15:5) und der RG Annen/Dortmund (13:5), die allerdings auch einen Kampf nachzuholen hat. Den nächsten Einsatz für die KSV-Reserve gibt es nun erst am 16.11. beim AKS Rheinhausen.

RC Ehrenfeld 1976 KSV Witten 07 II 15:24
G55 Fink, Robert Dündar, Bahtiyar SS 0:4
  Technische Punkte: 4:6
F60 Pelzer, Melvin Rerich, Denis ÜG 4:0
  Technische Punkte: 0:0
G66 Özcan, Enes Nasari, Fahim PS 2:1
  Technische Punkte: 5:3
F66 Kogan, Olexandr Kuntchulia, Akaki 0:4
  Technische Punkte: 0:11
G74 Stavridis, Paschalis  Tasev, Martin SS 0:4
  Technische Punkte: 0:3
F74 Pelzer, Robin Faber, Lukas  4:0
  Technische Punkte: 12:0
G84 Arndt, Patrick Jacobs, Nick  SS 0:4
  Technische Punkte: 8:3
F84 van Rienen, Kevin Aksu, Ebubekir  4:0
  Technische Punkte: 11:0
G96 Haubrich, David Kayar, Mesut  DS 0:4
  Technische Punkte: 0:8
F120 Zimmermann, Wladimir Canli, Ufuk  PS 1:3
  Technische Punkte: 3:10

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