Aktuelles - Oktober 2013

29.10.2013

 

Rückrundenauftakt für den KSV Witten: ASV Hüttigweiler im Hinkampf nur mühsam bezwungen - KSV aber jetzt "Stilart-optimiert"

 

Nach dem „verkorksten“ Ende der Hinrunde, als sich der KSV Witten auf heimischer Matte dem starken Saar-Vertreter KV Riegelsberg auf heimischer Matte beugen musste, geht es für die Wittener an diesem Wochenende erneut gegen einen Verein aus dem Saarland. Der ASV Hüttigweiler empfängt die Sirin-Schützlinge zur ersten Begegnung der Rückrunde. In der Illtalhalle von Hüttigweiler muss sich zeigen, ob die Ringer aus der Ruhrstadt die überraschende Niederlage der Vorwoche verkraftet haben.

 

Dabei kommt ihnen entgegen, dass die Stilarten in den einzelnen Gewichtsklassen getauscht werden. Das hat u.a. zur Folge, dass Dawid Dykier (55 kg) nun im angestammten klassischen Stil antreten kann, wo er in diesem Jahr immerhin polnischer Vizemeister wurde. Dadurch könnte sich die in dieser Saison schon traditionelle „0:4-Kampferöffnung“ für den KSV positiv verändern. Da auch Arthur Eisenkrein (60 kg, Freistil) und Mirko Englich (96 kg, gr.-r. Stil) jetzt in ihren bevorzugten Stilarten antreten dürfen, müsste die Wittener Mannschaft an Kampfkraft gewinnen.

 

Da ist der ASV Hüttigweiler eine echte Standortbestimmung für die zweite Saisonhälfte, haben sie doch gerade auf heimischer Matte einige überraschende Erfolge gefeiert. So wurden der KSC Hösbach mit 18:13, ASC Bindlach mit 17:12 auf die Heimreise geschickt. Zwar konnte der KSV Witten die Saarländer im ersten Saisonkampf beim 19:13 auf Distanz halten – das war seinerzeit jedoch ein hartes Stück Arbeit. Stärkste Akteure der Saar-Ringer waren bislang die Brüder Johannes und Lukas Wagner (60/66 kg), Danny Hippchen (66 kg), Jan Bialek (74 kg) und Nedelcho Nedelchev (84 kg). Gegen letzteren hat Wittens Wladimir Remel noch eine Rechnung offen, ließ er sich doch im ersten Kampf beim 8:9 überraschen.

 

Das Team aus dem Saarland weist nur zwei Minuspunkte mehr auf als Witten. Das wird für die Ringer um die Trainer Jürgen Weiskircher und Christoph Gall Motivation genug sein, den KSV Witten in der Illtalhalle richtig zu fordern. Für die Ruhrstädter wird es ein Fingerzeig für den weiteren Saisonverlauf sein.

 

Kampfrichterin ist Ramona Scherer aus Kleinkahl in Hessen.

 

Auch für diesen Auswärtskampf setzt der KSV Witten 07 wieder einen Bus ein, in dem noch einige Mitfahrerplätze zur Verfügung stehen. Anmeldungen nimmt KSV-Vize Thomas Altstadt entgegen.

 

KSV 2 vor der „Nagelprobe“: Verfolger RC Ehrenfeld empfängt den Spitzenreiter - Kampf in Köln ist vorentscheidend

 

Eine Vorentscheidung dürfte am Samstag in Köln fallen, wenn Verbandsliga-Tabellenführer KSV Witten 2 (16:2) beim Verfolger RC Ehrenfeld (15:3) antritt, der nur einen Punkt hinter dem KSV liegt. Im Falle eines Sieges wäre der Oberliga-Aufstieg schon greifbar nah – bei einer Niederlage wäre das Rennen zwischen Witten, Ehrenfeld und dem Drittplatzierten RG Annen-Heros wieder offen.

 

Das weiß man beim KSV und wird wohl wieder den einen oder anderen erfahrenen Ringer aufbieten. Aber auch dann wird das Gros der Mannschaft wieder aus Jugendringern bestehen, die sich in dieser Saison bisher bravourös schlugen und nur eine Niederlage in Marten hinnehmen mussten. Die müssen die Nerven beieinander halten – die kleine Sporthalle in der Subbelrather Str. in Köln ist regelmäßig ein Hexenkessel und wird dies gerade bei diesem Spitzenkampf wieder sein.

28.10.2013

 

KSV Witten ist doch "Herbstmeister“ - Im internen Vergleich vor Riegelsberg und Bindlach

 

Kaufen kann man sich dafür eigentlich nichts – dennoch ganz schön: der KSV Witten darf sich doch mit dem inoffiziellen Titel „Herbstmeister“ der 2. Bundesliga Mitte schmücken!

 

Nach dem verlorenen Kampf des KSV Witten am Samstag gegen KV Riegelsberg hat man beim KSV die Regeln des Deutschen Ringer-Bundes DRB gewälzt, denn nach Beendigung der Hinrunde weisen mit dem KSV, Riegelsberg und Bindlach drei Mannschaften das gleiche Punktverhältnis auf – nämlich 10:4. Dabei haben die Wittener die beste Punktdifferenz (+ 69 Punkte) und liegen somit nach dieser Wertung vor Riegelsberg und Bindlach.

 

Doch das ist gar nicht entscheidend, denn bei Punktgleichheit werden zunächst die Zähler der gleichauf liegenden Mannschaften untereinander berechnet. Das hat der DRB-Vizepräsident Karl Rothmer dem KSV Witten auf Anfrage bestätigt.

 

Die Vereine erzielten die folgenden Resultate in den Begegnungen untereinander:

 

Bindlach – Riegelsberg 17:16 / 2:0

Bindlach – Witten 13:20 / 0:2

Witten – Riegelsberg 16:19 / 0:2

 

Und danach sieht es in der Tabelle nun wie folgt aus:

1. Witten - 2:2 / 36:32 = +4

2. Riegelsberg – 2:2 / 35:33 = +2

3. Bindlach – 2:2 / 30:36 = -6

 

In der kommenden Woche nun beginnt die Rückrunde, wo der KSV sich deutlich stärker sieht. Beim ASV Hüttigweiler im Saarland können einige Wittener Ringer nun in ihren angestammten Stilarten antreten.

27.10.2013

 

KSV Witten 2 im Schongang: Kirchlinde ergibt sich kampflos - Glatter Sieg nach 35 Minuten

 

Ohne großen Widerstand kam Verbandsliga-Tabellenführer KSV Witten 2 am Samstagabend zum Sieg – der KSV Kirchlinde ergab sich fast kampflos. Gleich dreimal hoben die Kämpfer aus dem Dortmunder Westen die Hand zur Aufgabe – jeweils vier Zähler für die Wittener Ringer. In fünf Begegnungen durften sich die heimischen Akteure über schnelle Siege freuen, nur zwei Begegnungen konnten die Gäste auf der Matte für sich entscheiden; einmal kamen sie wegen Übergewichts eines Witteners zu den Punkten. So waren vom Einmarsch der Mannschaften bis zur Bekanntgabe des Endergebnisses dann gerade einmal 35 Minuten vergangen!

 

Im ersten Kampf der Rückrunde wurden die Stilarten in den einzelnen Gewichtsklassen gewechselt. Dadurch rückte Ufuk Canli ins Schwergewicht auf und Simeon Stankovich kam neu in die Mannschaft. Ebenso Andreas Eisenkrein, für den Akaki Kuntchulia im Wittener Bundesligateam stand.

 

KSV-Youngster Bahtiyar Dündar (55 kg) konnte nicht punkten, da er später noch im Wittener Bundesligateam stand. Auch im Einlagekampf gegen Pascal Wittke hatte er das Nachsehen und verlor auf Schultern (0:4). Ufuk Canli (120 kg) setzte sich gegen Ethan Louis Webster schnell durch – nach nicht einmal zwei Minuten hatte er 11 Punkte zur technischen Überlegenheit beisammen (4:4). Für den verletzte Dennis Rerich kam Abid Karagöz in die Wittener Mannschaft, hatte für die 60 kg-Kategorie allerdings Übergewicht und musste die Punkte daher dem Kirchlinder Timo Friedhoff überlassen (4:8). Simeon Stankovich (96 kg) konnte den Kampf erst gar nicht aufnehmen – Pascal Hylla gab schnell auf (8:8). Aufgabesieger wurde auch Fahim Nasari (66 kg) gegen Jordan Webster. Der hatte sich allerdings bei einer Aktion des Witteners, der dafür die Höchstwertung von 5 Punkten erhielt, verletzt (12:8).

 

Dann waren die Gäste an der Reihe: Ebubekir Aksu (84 kg) musste sich in einer punktreichen Begegnung seinem Gegenüber Martin Wilfried mit 4:11 Punkte beugen (13:11). Andreas Eisenkrein (66 kg) hatte in knapp drei Minuten 11 Punkte gegen Senol Sakalli gesammelt und wurde technischer Sieger (17:11). Auch Piotr Pankow (84 kg) hatte es eilig: schon nach 45 Sekunden hatte er Sezgin Coskuneren mit einem Hüftschwung auf die Schultern geworfen (21:11).

 

Die abschließenden 74 kg-Klassen gingen dann – fast traditionell – auch an den KSV Witten: Nick Jacobs wurde nach 2.30 Minuten technischer Sieger mit 11:0 Punkten gegen Jordan Webster (25:11) und Lukas Faber kam kampflos zu den Punkten, denn Karsten Grimm gab den Kampf sofort auf (29:11).

 

Damit hat die Verbandsligamannschaft des KSV die Tabellenführung verteidigt. Zur Nagelprobe wird es am nächsten Samstag kommen, wenn in Köln Verfolger RC Ehrenfeld Gastgeber der Wittener ist. Die Ringer aus der Domstadt konnten sich an diesem Wochenende beim KSV Jahn Marten knapp mit 21:19 behaupten und stehen in der Tabelle um nur einen Zähler schlechter da als die Ruhrstädter.

55G  Dündar, Bahtiyar Wittke, Pascal 1M. 0:4
  Technische Punkte: 0:4
60F  Karagöz, Abid Friedhoff, Timo ÜG 0:4
  Technische Punkte: 0:0
66G  Nasari, Fahim  Webster, Jordan AS 4:0
  Technische Punkte: 5:0
66F  Eisenkrein, Andreas Sakalli, Senol  4:0
  Technische Punkte: 11:0
74G  Jacobs, Nick Behrend, Marcel 4:0
  Technische Punkte: 11:0
74F  Faber, Lukas  Grimm, Karsten AS 4:0
  Technische Punkte: 0:0
84G  Pankow, Piotr Coskuneren, Sezgin SS 4:0
  Technische Punkte: 4:0
84F  Aksu, Ebubekir Willfried, Martin PS 1:3
  Technische Punkte: 4:11
96G  Stankovich, Simeon Hylla, Pascal AS 4:0
  Technische Punkte: 0:0
120F  Canli, Ufuk  Webster, Ethan Louis SS 4:0
  Technische Punkte: 11:0

27.10.2013

 

KSV Witten unterliegt im Spitzenkampf mit 16:19 – Starke Riegelsberger auf der Überholspur

 

Er wurde als Top-Kampf angekündigt und hielt, was er versprach. Das Duell des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten - KSV Witten gegen die saarländischen Gäste vom KV Riegelsberg. Bereits an der Waage stand schon fest, dass es ein harter Weg für die Ruhrstadt-Ringer werden würde. So fielen mit Dawid Dykier (55) und Grzegorz Wanke (74 GR) gleich zwei Akteure aus, bei den Gästen mit Etienne Kinsinger (60) allerdings ebenfalls ein wichtiger Punktesammler.

 

Dykier-Vertreter Bahtiyar Dündar (55 FR) hatte direkt zu Beginn des Abends nach nur 33 Sekunden die technische Überlegenheit von Kevin Müller anerkennen müssen (0:4). Die ersten Punkte fuhr Oldie Mirko Klein (120 GR) gegen Kevin Arend ein. In einem aktionsarmen, aber spannenden Kampf gelang ein hauchdünner 2:1-Erfolg (2:5). Gegen Nico Zarcone geriet Arthur Eisenkrein (60 GR) mächtig unter Zugzwang, als sein Kontrahent ihn im ersten Kampfabschnitt direkt in die Bodenlage mit zwei lupenreinen Durchdrehen beförderte. Aber Eisenkrein gab nicht auf, pushte sich selbst und das Publikum nach vorne, sammelte Punkt um Punkt zum umjubelten 7:6-Sieg (4:6).

 

Nun lag es an Mirko Englich (96 FR), seine heimischen Farben erstmals an diesem Abend in Führung zu bringen. Gegen einen Freistil-Spezialisten wie Gennadij Cudinovic war dies aber leichter gesagt, als getan. Auch hier behakten sich beide. Englich musste am Ende zwingend punkten, riskierte beim Angriff zu viel und wurde selber abermals in die Bodenlage befördert – die Gäste bauten die Führung aus (5:8). Frenetisch bejubelt wurde der erste Zweitliga-Einsatz des Veteranen-Weltmeisters Akaki Kuntchulia (66 FR). Aber auch er hatte es mit einem bärenstarken Gegenüber zu tun. Zur Pause führte Kuntchulia noch knapp mit 1:0 gegen Sezer Karmadja, riskierte dann in Runde Zwei bei einer Aktion ein wenig zu viel und blieb für den Geschmack des Mattenleiters dabei einen Hauch zu lange auf den eigenen Schultern liegen. Während der Gast unter großem Jubel und mit vier Punkten im Gepäck in die Gäste-Ecke stürmte, hatte der Wittener Akteur nur einen fragenden Blick Richtung Mattenleiter übrig. Aber es half nichts - die Gäste lagen zur Pause mit 12:5 komfortabel in Führung.

 

Michal Krol (84 GR) startete dann die Aufholjagd gegen Sebastian Janowski. Der sehr passiv eingestellte Gästeringer stand schon kurz vor der Disqualifikation, als Krol ihn zum 11:0 technisch überlegen auspunktete (9:12). Es folgte erneut ein Kampf auf Biegen und Brechen. Alexander Storck (66 GR) und DRB-Kaderringer Mohammed Yasin Yeter schenkten sich nichts. Am Ende jubelte allerdings der Gast über eine Verwarnung weniger und somit einen minimalen 1:0-Erfolg (9:14). Wladimir Remel legte allerdings nach, jagte Ralf Müller ein ums andere Mal mit Beinangriffen in die Bodenlage und sammelte so seinen souveränen 8:1-Punktsieg heraus (12:15).

 

Nun wurde es ganz eng für die beiden abschließenden 74-kg-Kämpfer. Ibro Cakovic (74 FR) ließ den Funken auf die Zuschauer erneut überspringen und zermürbte Robin Paulus immer wieder mit Attacken und feinsten Freistil-Aktionen. Beim technisch überlegenen 13:1-Erfolg und somit der ersten Führung des Abends für den KSV stand die Husemannhalle Kopf (16:15). Rund 300 Zuschauer brüllten nun Martin Tasev (74 GR) gegen Pajtim Sefai nach vorne. Zwar hat Tasev schon einmal Zweitliga-Luft schnuppern dürfen, allerdings nicht als Schlussringer bei so einem dünnen Vorsprung. Nervös wirkte der Wittener Nachwuchs-Akteur allerdings nicht und ging mutig vorwärts. Der Gästeringer hielt Tasev oftmals ohne Aktion fest und konnte bis zu einer Bodenlage mit nachfolgenden Kopfklammern kaum was an Aktionen ins Spiel bringen. Nach der dritten Kopfklammer innerhalb weniger Sekunden war allerdings dann der Schultersieg und somit der Gesamterfolg für die Gäste besiegelt (16:19).

 

Ein wahres Top-Duell unter Tabellennachbarn hat der KSV zwar verloren, jedoch nicht den Hinblick auf den folgenden Stilartenwechsel zur Rückrunde. Dort dürfte man erwartungsgemäß noch ein wenig stärker einzuschätzen sein. Sowohl Dawid Dykier (55) kann dann im griechisch-römischen Stil antreten - ebenso wie Mirko Englich in der Klasse bis 96 kg und dazu Arthur Eisenkrein (60 kg) im eher bevorzugten freien Stil. Für den ersten Auswärtskampf der Rückrunde geht es am kommenden Samstag zum ASV Hüttigweiler (19.30 Uhr Illtalhalle in der Pfarrstr.), dem derzeitigen Tabellenfünften der 2. Bundesliga Mitte.

55 F

Bahtiyar DÜNDAR Kevin MÜLLER
0:4  TÜ 0:12 00:33
60 G Arthur EISENKREIN
Nico ZARCONE 2:1 PS 7:6 06:00
66 F Akaki KUNTCHULIA Sezer KARMADJA
0:4 SS 1:2 03:56
66 G Alexander STORCK Mohammed Yasin YETER
0:2 PS 0:1 06:00
74 F Ibro CAKOVIC
Robin PAULUS 4:0 13:1 04:17
74 G Martin TASEV Pajtim SEFAI
0:4 SS 0:9 02:49
84 F Wladimir REMEL
Ralf MÜLLER 3:1 PS 8:1 06:00
84 G Michal KROL
Sebastian JANOWSKI 4:0 11:0 05:26
96 F Mirko ENGLICH Gennadij CUDINOVIC
1:2 PS 2:3 06:00
120 G Mirko KLEIN Kevin AREND 2:1 PS 2:1 06:00

24.10.2013

 

Gold für den KSV-Schüler Gregor Eigenbrodt beim Rolf Würges Gedächnispokal in Kirrlach

 

Am Sonntag, den 20. Oktober 2013 fand das 19. Internationale Rolf Würges Gedächtnisturnier statt. Ausrichter war der KSV Kirrlach / Nordbaden. Es war eine wahre Mammutveranstaltung mit 328 Teilnehmern aus 57 Vereinen. Der KSV Witten war mit drei D-Jugendlichen und einer E-Jugendlichen vertreten. Die gezeigten Leistungen unseres Nachwuchses waren durchaus zufriedenstellend. Bei den Platzierungen fehlte allerdings manchmal ein Quäntchen Glück.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

E-Jugend

21 KG 7 Teilnehmer

Elena Ernst 5. Platz

SN gegen Felipe Rößler, AV 03 Speyer

SN gegen Kian Louis Weiskircher, ASV Hüttigweiler

SS gegen Neo Jerico Lennox Konrad, KSV Kirrlach

 

Helena musste als Mädchen bei den Jungen starten. Sie hat sich in allen drei Kämpfen tapfer geschlagen und den Kampf um Platz 5 sogar auf Schultern gewonnen. So konnte sie verdient ihre Urkunde in Empfang nehmen. Ein Ansporn weiterhin fleißig zu trainieren. Beim nächsten Mädchenturnier kann sie von dieser Erfahrung nur profitieren.

 

D-Jugend

26 KG 8 Teilnehmer

Justus Eigenbrodt 7. Platz

SN gegen Alexander Aner, KSC Graben-Neudorf

SN gegen Lukas Stammer, ASV Möckmühl

 

Justus war mit 24,0 KG der leichteste Starter in dieser Klasse. Im ersten Kampf hatte er seinen Gegner eigentlich schon auf den Schultern liegen, konnte aber nicht lange genug festhalten und wurde schließlich seinerseits in der zweiten Runde geschultert. Auch im zweiten Kampf konnte er die körperlichen Nachteile nicht kompensieren. Wenn man dies bedenkt war es trotzdem eine ordentliche Leistung.

 

D-Jugend

30 KG 8 Teilnehmer

Gregor Eigenbrodt 1. Platz

TÜ 7:0 gegen Davut-Han Demir, KSV Rimbach

PS 11:7 gegen Asis Isaev, ASV Ladenburg

TÜ 8:0 gegen Felix Fleischhauer, RSC Laudenbach

TÜ 7:0 gegen Angelo Baumgärtner, KSV Östringen

 

Gregor wurde als Jungjahrgang mit 28,1 KG in die 30 KG Kategorie eingruppiert obwohl es eine 28 KG Klasse gab und uns auf Nachfrage gesagt wurde, es sei nicht notwendig die 100 Gramm noch vor Ort abzuschwitzen. Er zeigte trotz Gewichtsnachteil eine technisch und taktisch hervorragende Leistung. Der Kampf gegen Isaev war ein wahrer Krimi. Der technisch überlegene Sieg gegen Baumgärtner kam in dieser Deutlichkeit für uns, noch vielmehr aber für die Gegenseite sehr überraschend. Ein sehr schöner, weil hart erkämpfter Erfolg.

 

D-Jugend

35 KG 8 Teilnehmer

Florian Ernst 5. Platz

PS 6:5 gegen Mathias Schondelmaier, KSV Tennenbronn

SN gegen Louis Lay, SVG Nieder-Liebersbach

TÜ 8:0 gegen Kevin Haaf, WKG Untere Nahe

 

In Florians Pool hatten sich alle 3 Poolfinalisten untereinander besiegt. Pech für Flo war eine Unachtsamkeit gegen Lay, die ihm eine Schulterniederlage bescherte. Das war sehr ärgerlich, weil es ihn um den möglichen Finaleinzug brachte, zumal Schondelmaier seinerseits gegen Lay 11:3 technisch überlegen gewann. So blieb für den KSV Youngster nur das kleine Finale um Platz 5. Hier wurde der Frust über die verpasste Chance aber gleich in positive Energie umgemünzt, sodass dieses Match souverän technisch überlegen gewonnen wurde.

 

Alle KSV- Starter haben sich mit diesem anstrengenden Wochenende ihre Herbstferien redlich verdient.

 

Frank Bartel

Jugendvorsitzender KSV Witten 07

22.10.2013

 

Bundesliga-Spitzenkampf in der Husemannhalle: Spitzenreiter KSV Witten empfängt Verfolger KV Riegelsberg - Trainer Fatih Sirin: „Wir wollen Herbstmeister werden!“ - Vorher KSV 2 gegen KSV Kirchlinde

 

Mit dem KSV Witten hatte die Konkurrenz vor der Saison gerechnet, die Ruhrstädter wurden vielfach als Favorit der 2. Bundesliga, Gruppe Mitte, genannt. Den KV Riegelsberg hingegen hatte niemand auf der Rechnung, war von Beginn an frei von einer Favoritenbürde, hat selbst den Klassenerhalt als Saisonziel genannt. Und jetzt stehen die Saarländer auf dem zweiten Tabellenplatz, nur zwei Zähler hinter Tabellenführer KSV Witten 07! So ist der letzte Kampf der Hinrunde, der am Samstag (26. Oktober, 19.30 Uhr) zwischen dem heimischen KSV und den Gästen vom KV Riegelsberg in der Husemannhalle ausgetragen wird, unversehens zum Top-Kampf der Liga geworden. Der wird über den zwar inoffiziellen, dennoch begehrten Titel des „Herbstmeisters“ in der Gruppe Mitte entscheiden.

 

Bis zur Vorsaison starteten die Saarländer in der Gruppe Süd der 2. Bundesliga und belegten dort am Ende lediglich Rang 7. In diesem Jahr hielten sich die Zu- und Abgänge beim KV in etwa die Waage. Dennoch überzeugte Riegelsberg bisher und kann mit der junge Mannschaft mehr als gut in der Liga mithalten. Lediglich zweimal verließen sie als Verlierer die Matte –jeweils mit nur einem Zähler Unterschied: im ersten Saisonkampf mit 16:17 beim überraschend starken Aufsteiger Bindlach, dann 17:18 beim KSV Seeheim, der zu Hause alle Ringer an Bord hatte. So ist der derzeitige Tabellenplatz kein Zufall – und der KSV Witten kann sich wohl auf einen heißen Tanz einrichten.

 

Überragender Akteur der Gäste ist der aktuelle Junioren-Weltmeister Etienne Kinsinger (60 kg), eines der größten Talente im deutschen Ringersport. Der 17 jährige besiegte in der Liga bislang alles, was Rang und Namen hat – so die Deutschen Ex-Meister Zaidov (Hösbach) und Skripka (Hohenlimburg). Auch der Vizemeister der Junioren von 2012 in Witten, Yasin Yeter (66 kg), ist in der Saison noch unbesiegt. Mit Kevin Müller (55 kg), Sezer Karmadja (66 kg), Robin Paulus (74 kg) oder Gennadij Cudinovic verfügt der Tabellenzweite über weitere herausragende Akteure. Natürlich hat auch der KSV als Tabellenführer schon seine Qualität bewiesen – die wird gegen KV Riegelsberg erforderlich sein, um die derzeitige Position halten zu können: „Wir wollen die Herbstmeisterschaft“, hat KSV-Coach Fatih Sirin die Kampfparole für seine Farben ausgegeben – wohl wissend, dass er sein Team topfit auf die Matte bringen muss, um dieses Ziel zu erreichen. Und dass bis dahin keine weiteren Verletzungen auftreten … Vielleicht nimmt Sirin gegenüber der Begegnung in Hohenlimburg einige Veränderungen in der Mannschaft vor. So könnte Dawid Dykier wieder mit von der Partie sein, Akaki Kuntchulia wäre eine Option und auch Mirko Englich hat sich wieder einsatzbereit gemeldet. Kampfrichter ist Volker Adam aus Idar-Oberstein – auf den sicher keine leichte Aufgabe wartet!

 

Das Team des RV Riegelsberg

Trainer: Edgar Paulus (F) und Gerhard Thiel (G)

Saisonziel: Klassenerhalt

Favorit: KSV Witten

Zugänge: Pajtim Sefai (RG Saarbrücken), Peter Höreth (VfK Schifferstadt) Abgänge: Marc Antonio Von Tugginer, Kevin Bredy, Mesud Özyilmaz Mannschaftskader: 55 kg: Kevin Müller F/G, Sascha Kunkel G/F, 60 kg: Etienne Kinsinger (G), Nico Zarcone (F), Moritz Paulus (F), 66 kg: Mohammed Yeter (G), Peter Höreth (G), Sezer Karmadja (F), Jens Bauer (F), 74 kg: Pajtim Sefaj (G), Thomas Schweitzer (G), Ruhla Gürler (G), Robin Paulus (F), 84 kg: Andreas Skodawessely (F), Sebastian Janowski (G), Ralf Müller (F), Nikolaus Hecht (F), 96 kg: Gennadij Cudinovic (F), Christofer Bolldorf (G) Waldemar Minich (G/F), 120 kg: Kevin Arend (G)

 

KSV 2 startet gegen Kirchlinde in die Rückrunde

 

Die Bundesligamannschaft des KSV will erreichen, was die 2. Mannschaft in der Verbandsliga bereits geschafft hat: die Herbstmeisterschaft der Liga sichern. Das schafften die Wittener Reservisten zuletzt durch den deutlichen Sieg gegen Mülheim-Styrum im letzten Kampf der Hinrunde.

 

Die zweite Serie startet nun mit der Begegnung gegen das Dortmunder Team vom KSV Kirchlinde. Im Hinkampf setzten sich die Ringer um Dietmar Appel und Wilfried Lutter mit 25:14 durch und sind auch diesmal deutlich favorisiert. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Stilarten in den einzelnen Gewichtsklassen wechseln. Das bringt in den Kategorien 55, 60, 96 und 120 kg eventuell auch personelle Veränderungen. Der Kampf beginnt um 17.30 Uhr.

19.10.2013

 

KSV Witten siegt im Derby - 23:14 beim Nachbarn aus Hohenlimburg vor toller Ringkampfkulisse

 

Es war ein Abend, wie er besser für ein Derby nicht hätte sein können. Eine randvolle Rundturnhalle in Hagen-Hohenlimburg, in der der gastgebende KSV sein Bestes gegeben hat, um diesen Ort in einen Ringertempel zu verwandeln. Tonangebend waren allerdings dann sowohl auf als auch Abseits der Matte eindeutig die Gäste aus der Ruhrstadt. Sieben der Zehn Begegnungen landeten auf dem Punktezettel des Teams von Coach Fatih Sirin. Natürlich frenetisch gefeiert von mindestens der Hälfte der offiziell 480 Zuschauer.

 

Dabei lagen die Lennestädter nach dem ersten Kampf erwartungsgemäß direkt in Führung. Vladimir Tumparov spielte nach nur einer Minute seine technische Überlegenheit gegen den erneut aufgebotenen KSV-Nachwuchsathleten Bahtiyar Dündar aus (4:0). Allerdings sollte Schwergewicht Mirko Klein diesen Zwischenstand direkt egalisieren. Gegen Jakob Luft benötigte auch er nur eine gute Minute für den Schultersieg (4:4). Den ersten Kampf über die volle Distanz lieferten sich dann Arthur Eisenkrein und Ex-KSVer Kevin Schoska (60 GR). Hier behielt der Wittener am Ende beim 3:3 aufgrund der letzten Wertung knapp die Oberhand (5:6).

 

Auch Mesut Kayar (96 F) erfüllte sein Soll mehr als gekonnt. Gegen Andre Zuhr schraubte er sein Punktekonto noch in Runde Eins auf 12:0 und sammelte so vier weitere Zähler für seine Farben (5:10). Im letzten Kampf vor der Pause ging dann in einem Duell auf Augenhöhe zwischen Alexander Storck und Juri Baron um jeden Zentimeter. Aktionen gab es hier von beiden Athleten kaum, aber auch hier war der KSV-Athlet einen Hauch cleverer und fuhr am Ende einen 2:0-Erfolg ein (5:12).

 

Direkt nach der Pause wollte Michal Krol die Revanche für den verlorenen Kampf im Rahmen der Saisoneröffnung gegen Hohenlimburgs David Arndt. Wittens polnischer Neuzugang marschierte auch angriffslustig nach vorn. Bei einem Durchdreher verdrehte sich sein Gegner allerdings den Arm und konnte sich so kaum noch dem Kampf stellen. Folgerichtig dann auch die Disqualifikation und somit weitere vier Punkte auf dem Gästekonto (5:16). Fast ein Spiegelbild dann im Kampf zwischen Andreas Eisenkrein und dem ebenfalls Ex-KSV-Athleten Sergej Skrypka - allerdings diesmal zugunsten des Gastgebers. Skrypka drehte mächtig auf und ließ Eisenkrein keine Chance, in den Kampf zu kommen. Auch hier stand nach gut vier Minuten die Disqualifikation auf dem Punktezettel (9:16).

 

Konzentriert und abgezockt ging Wladimir Remel gegen Schaman Kasumov zu Werke. Nach anfänglichem Beschnuppern attackierte Remel weiter und setzte mehrere Nadelstiche zum 6:1-Erfolg (10:19). Wieder genesen von seiner Knieblessur ließ Ibro Cakovic gegen Nils Hausegger unter weiterhin lautstarker Anfeuerung durch die mitgereisten Wittener Fans keinen Zweifel an seiner derzeitigen Form und Klasse aufkommen. Technisch überlegen schraubte er den Gesamtstand vor dem letzten Kampf auf 10:23. In diesem wechselte die Führung zwischen Grzegorz Wanke und Rame Khalil, dem Bruder des noch im letzten Jahr für den KSV aktiven Rabbia Khalil, hin und her. Der polnische 66-kg-Ringer der Ruhrstädter lag nach der Pause zurück und riskierte in der Bodenlage gegen den stark verteidigenden Khalil einen Durchdreher und wurde dabei prompt abgefangen und geschultert.

 

Allerdings nur ein kleiner Wermutstropfen für die Gäste, die mit diesem 23:14-Derbysieg weiter auf Platz Eins der 2. Bundesliga Mitte rangieren. Für den nächsten Samstag steht dann der Abschluss der Hinrunde in heimischer Husemann-Halle gegen den KV Riegelsberg aus dem Saarland an.

55 FR Vladimir TUMPAROV Bahtiyar DÜNDER 4:0  12:0  01:10
60 GR Kevin SCHOSKA Arthur EISENKREIN
1:2 PS 3:3 06:00
66 FR Juri BARON Alexander STORCK 0:2 PS 0:2 06:00
66 GR Sergej SKRYPKA Andreas EISENKREIN 4:0 DS 3:0 04:34
74 FR Nils HAUSEGGER Ibro CAKOVIC
0:4 TÜ 2:13 04:00
74 GR Rame KHALIL Grzegorz WANKE 4:0 SS 6:5 03:18
84 FR Schaman KASUMOV Wladimir REMEL
1:3 PS 1:6 06:00
84 GR David ARNDT Michal KROL
0:4 DS 0:4 04:24
96 FR Andre ZUHR Mesut KAYAR
0:4 TÜ 0:12 02:46
120 GR Jakob LUFT Mirko KLEIN 0:4 SS 0:4 01:09

18.10.2013

 

KSV-Reserveteam ist Herbstmeister der Verbandsliga - Mülheim-Styrum leistet im Mittwoch-Kampf nur geringen Widerstand

 

Zu ungewöhnlicher Zeit, am Mittwochabend, empfing die Verbandsligastaffel des KSV Witten den KSV Mülheim-Styrum. Die Vorzeichen schienen deutlich, denn Witten führte die Tabelle vor dem Kampf mit nur zwei Minuspunkten an, die Gäste rangierten mit nur zwei gewonnenen Kämpfen auf dem vorletzten Platz. Und der Kampf bestätigte denn auch diese Konstellation – der KSV beherrschte gegen den Mülheimer Namensvetter die Matte und siegte auch in der Höhe verdient mit 29.10. Lediglich zwei Begegnungen auf der Matte konnten die Gäste für sich entscheiden, in einem weiteren gab der Wittener Ringer – Martin Tasev – den Kampf auf. Als Kampfleiter überzeugte der Martener Michael Sternkopf.

 

KSV-Youngster Bahtiyar Dündar (55 kg) kam kampflos zu den Punkten – Styrum stellte keinen Kämpfer (4:0). Gegen den bulligen Robin van Voorst hatte Christopher Faber (120 kg) einen schweren Stand, kam beim 0:6 jedoch über die Zeit und gab damit nur drei Mannschaftszähler ab (4:3). Dennis Rerich (60 kg) musste gegen Patrick Theisen seiner fehlenden Erfahrung Tribut zollen; am Ende sicherte er beim 2:12 immerhin einen Mannschaftspunkt (5:6). Schon nach knapp zwei Minuten war Ufuk Canli (96 kg) siegreich, als er Daniel Laredo Gärtner schulterte (9:6). Auch Akaki Kuntchulia (66 kg) kam zu einem schnellen Sieg, als Till Brune nach knapp einer Minute auf den Schultern lag (13:6).

 

Mit technischer Überlegenheit setzte sich Piotr Pankow (84 kg) nach ebenfalls nur einer Minute gegen Muhammed Ekinci durch (17:6). Fahim Nasari (66 kg) lag bereits 14:4 in Führung, als Niklas Theisen verletzungsbedingt aufgeben musste (21:6). Ebenfalls einen Aufgabesieg gab es in der 84 kg-Klasse – allerdings musste hier der Wittener Martin Tasev wegen Verletzung passen (21:10). Die abschließenden 74 kg-Klassen gingen dann – wie meistens in dieser Saison – wieder an den KSV Witten: Lukas Faber kam gegen Marco Lucas Jurga zu einem weiteren Aufgabesieg (25:10) und Nick Jacobs schulterte Emre Caliskan mit einem klassischen Hüftschwung (29:10).

 

Damit beendet die Verbandsligamannschaft des KSV Witten die Hinrunde als „Herbstmeister“ – ein erster Schritt auf dem Weg zu Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga ist geschafft. Allerdings nur ein Schritt – denn es stehen in der Rückrunde noch harte Kämpfe auf dem Programm, u.a. bei den Verfolgern Köln-Ehrenfeld und RG Annen-Heros. Da wird dann wohl die Entscheidung fallen.

15.10.2013

 

KSV 2 empfängt am Mittwoch (16.10.) Mülheim-Styrum - Bundesliga-Team am Freitag beim Nachbarn Hohenlimburg

 

Mannschaftsringen ist ein Sport, der vornehmlich samstags stattfindet. Vornehmlich - denn beide KSV-Mannschaften tragen ihre Kämpfe in dieser Woche eben nicht am Samstag aus. Den Anfang macht die Verbandsligastaffel der Wittener, die bereits am Mittwoch (16.10., 20 Uhr, Ostermann-Halle) den KSV Mülheim-Styrum empfängt. Hier scheinen die Vorzeichen deutlich, denn Witten führt die Tabelle mit nur zwei Minuspunkten an und die Gäste rangieren mit nur zwei gewonnenen Kämpfen auf dem vorletzten Rang.

 

Das war in der Vorsaison noch anders, als die Mülheimer zu den besseren Teams in der Liga zählten und am Ende Rang vier belegten. Da war Tim van Voorst - ein ehemaliger Ringer des KSV Witten 07 - bester Akteur des KSV Styrum, konnte zwölf von zwölf Kämpfen gewinnen. Auch in diesem Jahr war er in drei Begegnungen dreimal siegreich, fehlte jedoch in den letzten Kämpfen.

 

Grund für die schlechtere Saison der Gäste sind wohl einige Abgänge – u.a. verließ Juri Baron, ein Punktegarant wie van Voorst, die Styrumer und kämpft nun in der 2. Bundesliga für den KSV-Gegner dieser Woche, den KSV Hohenlimburg.

 

Die Schützlinge von Dietmar Appel und Wilfried Lutter werden trotzdem voll konzentriert in diesen letzten Kampf der Vorrunde gehen, um die Tabellenspitze zu verteidigen. Nach einigen Verletzungen im Wittener Bundesligateam wird der eine oder andere Ringer evt. aufrücken müssen. Das könnte die Reserve schwächen. Allerdings stehen dann weitere starke jugendliche Akteure bereit, die auf ihren Einsatz brennen.

 

Nachbarschaftsduell in Hohenlimburg: KSV testet Aufsteiger am Freitag (18.10.) - Tabellenführer aus Witten ist Favorit – trotzdem ist Vorsicht geboten - Mit dem Bus in den Hagener Vorort

 

Derbys haben ihre eigenen Gesetze – wie der Kampf des Zweitliga-Tabellenführers KSV Witten 07 beim Tabellen-Vorletzten KSV Hohenlimburg. Die Begegnung findet bereits am Freitag (18.10., 20.30 Uhr) in der Rundsporthalle in Hagen-Hohenlimburg statt. Der KSV setzt dafür einen Gelenkbus der BoGeStra ein, der um 17 Uhr an der Ostermann-Halle startet.

 

Die eigenen Gesetze – der Aufsteiger und „Underdog“ aus dem Vorsauerland hatte es bisher nicht leicht in der neuen Umgebung. Trotzdem wollen die Gastgeber alles daran setzen, den etablierten Namensvetter aus der Ruhrstadt zu ärgern. Die Wittener dagegen wollen die Tabellenführung auf jeden Fall verteidigen – das dürfte aber gar nicht so einfach werden, denn beim Seeheim-Kampf gab es einige Verletzungen auf Wittener Seite. Es droht der Ausfall von Ringern, so dass die Wittener Mannschaft ein neues Gesicht haben könnte.

 

Der KSV Hohenlimburg verfügt über einige hervorragende Zweitliga-Akteure – einige davon trugen bereits das Trikot des KSV Witten 07. Da ist an erster Stelle Sergej Skripka zu nennen, der in der 60 kg-Klasse startet und bereits Deutsche Meisterschaften und Medaillen sammelte. Yves-Heiko Gies war noch im Vorjahr in Witten und hatte da einige Einsätze im Bundesliga-Team des KSV. Stärkster Ringer der Lennestädter ist wohl der 55 kg-Athlet Vladimir Tumparov, der in der Juniorenklasse für sein Heimatland Bulgarien startete und einige gute Platzierungen erreichte; aber auch Juri Baron und Rame Khalil, Bruder des letztjährigen KSV-Ringers Rabbia, sind nicht zu unterschätzen.

 

Letztmalig standen sich beide Mannschaften im Jahr 2010 in der NRW-Oberliga gegenüber. Damals gingen beide Begegnungen an die Wittener – mit 30:4 in Hohenlimburg sogar sensationell deutlich. Das wird diesmal eher nicht der Fall sein – wie gesagt, Derbys haben ihre eigenen Gesetze ….

 

Kampfrichter der Begegnung ist Daniel Keim aus Bönen.

15.10.2013

 

KSV-Amazonen überzeugten bei der Hallenolympiade in Dormagen

 

Mit großer Vorfreude reisten am Sonntag, den 13.10.2013, die fünf KSV-Amazonen Emily Weis, Dana Boric, Elisabeth Rockholtz, Rebecca Steckelbach und Lina Dussin zur 2. Hallenolympiade nach Dormagen. Zu diesem Turnier hatte der Ringerverband NRW ausschließlich Ringerinnen des eigenen Landesverbandes eingeladen. Insgesamt traten nun 40 Ringerinnen in vier Teams mit jeweils 10 Kämpferinnen, die per Losverfahren eingeteilt wurden, gegeneinander an. Es wurde dann jeweils eine Sportlerin für jede Gewichtsklasse einer Mannschaft zugeteilt.

 

Nachdem sich die vier Teams Namen wie "Killerbananas", "Crazy Ladies", "Superpupsies" und "Teufel" gegeben hatten, erwartete die Ringerinnen eine bunte Mischung aus Geschicklichkeits- und Ballspielen bevor es ans "Ringen" ging.

 

Zuerst galt es einen Hindernisparcours auf Zeit zu überwinden, bevor es ans Kräftemessen beim "Mannschaftstauziehen" ging. Abschließend stand Torschießen auf eine nicht allzu große Kiste auf dem Programm. Besonderen Spaß bot auch das "Hüpfballrennen", dessen Beherrschung für so manche Sportlerin diverser Vereine, eine echte Herausforderung war.

 

Nach diesem Durchgang lagen alle drei Mannschaften um die KSV-Athletinnen in Führung, nur die vierte Mannschaft ohne KSV-Mitwirkung war schon punktemäßig hinten. Somit blieb auch das anschließende Basketballturnier spannend, bevor sich das Team um Dana Boric mit Rebecca Steckelbach und das Team um Emily Weis mit Lina Dussin absetzen konnten.

 

Die Entscheidung musste nun im kleinen Mannschafts-Ringerturnier erfolgen: Hier zeigten die KSV-Amazonen, die aufgrund des Losverfahrens ja in verschiedenen Mannschaften eingeteilt worden waren, einmal mehr allen wie´s geht: Die leichteste KSV-Amazone Elisabeth Rockholtz (30,5 kg) stellte ihr ganzes Können unter Beweis und besiegte in Folge guter Techniken souverän ihre beiden Gegnerinnen, wobei der erste Kampf keine Minute dauerte und mit 11:0 gewonnen wurde.

 

Auch die jüngste KSV-Kämpferin Emiliy Weis, die noch nicht lange ringt, gewann gegen Ihre erste Gegnerin nach großem kämpferischen Einsatz und konnte darauf richtig stolz sein. In ihrem zweiten Kampf traf sie auf ihre routinierte Vereinskameradin Dana Boric (37,2 kg), gegen diese sie sich dann aber geschlagen geben musste. Dana gewann diesen Kampf souverän mit 11:0 Punkten. Auch beim zweiten Kampf gab Dana keinen einzigen Punkt ab und spielte ihre technischen Stärken aus.

 

Rebecca Steckelbach (42,3 kg) trat in der nächsthöheren Gewichtsklasse zuerst gegen eine Gegnerin an, die noch keine Erfahrungen auf der Matte hatte, und fegte diese mit 14:0 Punkten förmlich von der Matte. Im zweiten Kampf traf sie auf eine Ringerin, mit der nicht so leicht Kirschenessen war. Hartumkämpft gewann sie dann doch noch mit 4:1 nach Punkten.

 

Abschließend zeigte auch Lina Dussin (47,5 kg), die in der Gewichtsklasse bis 54 kg eingeteilt war, dass die KSV-Mädels nicht zu stoppen sind, denn auch sie gewann Ihre beiden Kämpfe klar mit 12:0 und 13:0, wobei Sie mit Ihren Lieblingstechniken, zu der auch die Beinschraube zählt, glänzen durfte.

 

Spannend wurde es dann noch einmal für die Mannschaften, als es an die Addition aller erspielten und erkämpften Punkte einer jeden Mannschaft ging:

 

Turniersieger wurde das Team "Killerbananas" um Dana Boric und Rebecca Steckelbach, vor dem zweitplatzierten Team um Emily Weis und Lina Dussin und der drittplatzierten Mannschaft mit Elisabeth Rockholtz ermittelt. Alle KSV-Athletinnen freuten sich über Ihre Erfolge und traten mit schönen Erinnerungen und Medaillen im Gepäck die Heimreise an.

 

Frank Bartel, Jugendvorsitzender

13.10.2013

 

KSV Witten weiter Spitze – Seeheim mit Rumpfmannschaft kein echter Prüfstein – Sorgen trotz 29:9-Erfolg

 

Anhand der Namen im Seeheimer Kader hätten sich die Ringkampffreunde wohl einen Clinch auf Augenhöhe erwartet – stattdessen bekamen sie eine Seeheimer Mannschaft ohne jegliche Stars zu sehen. Die Gäste hatten ihre starken Ausländer Eduards Kucepalovs, Zoltan Lakatos, Laszlo Antunovits und Imands Lagodskis zuhause gelassen. Somit war schon an der Waage klar, dass der alte Tabellenführer wohl auch gleichzeitig der neue sein dürfte.

 

Bahtiyar Dündar (55 FR) vertrat den verhinderten polnischen KSV-Athleten Dawid Dykier. Gegen DRB-Nachwuchs-Kaderringer Dario Keimig war er aber in seinem ersten Zweitliga-Einsatz erwartungsgemäß chancenlos und wurde nach einer sehenswerten Aktion des Gastes noch innerhalb der ersten halben Minute auf die Schultern befördert (0:4). Dies sollte aber auch lange Zeit der einzige Erfolg der hessischen Gäste sein. Denn Mirko Englich (120 GR) durfte danach erstmals wieder im KSV-Trikot im geliebten griechisch-römischen Stil antreten. Gegen Rene Jünger zeigte er, dass er technisch und konditionell noch immer zur Spitze gehört und siegte am Ende fast sogar technisch überlegen (3:4).

 

Die nachfolgenden fünf Kämpfe waren in einer Kampfzeit von ca. 10 Minuten erledigt. Den Start machte Arthur Eisenkrein (60 GR) gegen Dominik Täumert. Mit 12:0 fertigte er diesen nach 34 Sekunden ab (7:4). Mit einer Minute brauchte Mesut Kayar (96 FR) mit Mirko Daum ein klein wenig länger für seinen 11:0-Erfolg (11:4). Noch knapp vor dem Pausengong stand auch für Alexander Storck (66 FR) mit einem 11:0 über Miguel Gutierrez die nächste technische Überlegenheit der Wittener Athleten auf dem Papier (15:4). So ging es schon vor 20 Uhr mit einer komfortablen Führung für die Ruhrstadt-Ringer in die Pause.

 

Danach machten sie allerdings da weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Michal Krol (84 GR) zerlegte Christian Schmidt kurzerhand mit 12:0 nach eineinhalb Minuten (19:4). Andreas Eisenkrein (66 GR) ließ sich bei seinem 12:1 über Eric Chalupka ein klein wenig länger Zeit (23:4). Lediglich Wladimir Remels Kampf (84 FR) gegen Alexandru Burca ging dann über die volle Distanz. In einem farbigen und attraktiven Kampf wurde der Wittener Junioren-WM-Dritte dabei seiner leichten Favoritenrolle gerecht. In der zweiten Kampfhälfte ließ er allerdings Burca ein wenig mehr Raum für Aktionen und gewann am Ende „nur“ mit 8:5 (25:5).

 

Das dieser Abend mit Freundschaftskampf-Charakter dann doch getrübt wurde, lag an Ibro Cakovic (74 FR). Gegen Alexander Hast hatte er sich einiges vorgenommen und begann auch wie immer in dieser Saison sehr stark und dominant. Eine Verletzung war es dann allerdings, die ihn vorsorglich zur Aufgabe zwang und somit den Gästen satte vier Punkte bescherte (25:9). Diese holte sich Grzegorz Wanke (74 GR) allerdings schnell zurück. Nach nur 35 Sekunden durfte seinem Kontrahenten Bernd Plößer wohl ein wenig schwindlig aufgrund der Wurftechniken des polnischen Meisters gewesen sein.

 

Nach diesem satten 29:9-Erfolg bleibt der KSV Witten mit 8:2 Punkten weiter auf Platz Eins der 2. Bundesliga Mitte gefolgt von den mit jeweils 6:4 Punkten gleichliegenden Teams aus Hösbach, Bindlach, Riegelsberg und Hüttigweiler.

 

Am kommenden Freitag (20.30 Uhr) steht dann das große Derby beim Nachbarn KSV Hohenlimburg an. Die Ringer um Coach Fatih Sirin erwarten von den KSV-Fans lautstarke und zahlreiche Unterstützung. Dazu setzt der KSV einen Fan-Bus ein (Abfahrt 17 Uhr, Anmeldungen bei Thomas Altstadt).

55 FRl Bahtiyar DÜNDAR Dario KEIMIG
0:4  SS 0:5 00:28
60 GR Arthur EISENKREIN
Dominik TÄUMERT 4:0 12:0  00:34
66 FR Alexander STORCK
Miguel GUTIERREZ 4:0 11:0 02:59
66 GR Andreas EISENKREIN
Eric CHALUPKA 4:0 12:1 04:46
74 FR Ibro CAKOVIC Alexander HAST
0:4 AS 4:4 01:30
74 GR Grzegorz WANKE
Bernd PLÖßER 4:0 13:0 00:35
84 FR Wladimir REMEL
Alexandru BURCA 2:1 PS 8:5 06:00
84 GR Michal KROL
Christian SCHMIDT 4:0 12:0 01:29
96 FR Mesut KAYAR
Mirko DAUM 4:0 11:0 00:58
120 GR Mirko ENGLICH René JÜNGER 3:0 PS 9:0 06:00

13.10.2013

 

Arbeitssieg für KSV-Reserve im Lokalderby - Verstärkung aus Bundesliga-Staffel sorgt für die nötigen Punkte - Wittener 74 kg-Ringer bringen Entscheidung

 

Großkampfstimmung herrschte am Samstag bereits um 17.30 Uhr in der alt-ehrwürdigen Wittener Husemannhalle, als der Tabellenführer der Verbandsliga, die 2. Mannschaft des KSV Witten, auf den Orts- und Tabellennachbarn RG Annen / Heros traf; etwa 200 Ringer-Fans wollten sich diesen Spitzenkampf nicht entgehen lassen und kamen dann auch voll auf ihre Kosten. Viele sehenswerte Aktionen der Kämpfer beider Seiten, viele Punkte und Spannung bis zum Schluss machten die Begegnung tatsächlich zu einem Spitzenkampf.

 

Beide Seiten hatten sich etwas einfallen lassen: bei den Gastgebern waren Piotr Pankow und Mirko Klein dabei, die im Wittener Bundesligakader stehen, die RG bot erstmals Routinier Birol Karapinar auf. Diese taktischen Tricks waren durchweg erfolgreich, holten diese Ringer doch jeweils wichtige Punkte für ihre Farben.

 

Auf Wittener Seite fehlte der etatmäßige 66 kg-Ringer Fahim Nasari an der Waage – er hatte sich schlicht mit der Zeit vertan, nachdem dieser Kampf der erste in der Saison war, der in der Husemannhalle vor der „Ersten“ stattfand. So wurde der übergewichtige Diyar-Murat Dündar aufgeboten, der auch im Einlagekampf gegen Christian Heinrich unterlag.

 

Es begann gut für die Hausherren: in der vorgezogenen Begegnung der 96 kg-Klasse fertigte Ufuk Canli den deutlich leichteren Peter Jezierski schnell ab – nach einer guten Minute war der KSV-Ringer Schultersieger (4:0). Schnell glich die RG aus, als Akin Kandemir (55 kg) nach 1.10 Min. elf Punkte zur technischen Überlegenheit gegen den jungen Bahtiyar Dündar gesammelt hatte (4:4).

 

Mirko Klein (120 kg) brachte den KSV wieder in Front. Mit feinen Würfen beförderte er Patrick Mohammad nach zwei Minuten auf die Schultern – 8:4. Der Vorsprung schmolz, denn Denis Rerich konnte in der 60 kg-Kategorie seine optische Überlegenheit gegen Tamer Akdemir nicht in Punkte ummünzen. Immer wieder ließ er sich bei eigenen Aktionen kontern und unterlag mit 9:14 (9:7).

 

Veteranen-Weltmeister Akaki Kuntchulia (66 kg) baute den Wittener Vorsprung in Rekordzeit aus. Schon nach einer halben Minute hatte er 12 Punkte zum technischen Sieg zusammen (13:7), wobei sich sein Gegner Lohrasb Mahdavi verletzte.

 

Es folgte die härteste und knappste Auseinandersetzung der gesamten Begegnung, als Piotr Pankow in der 84 kg-Klasse auf Temur Abashidze traf. Ein Punkt, den er kurz vor Ende der ersten Runde erzielt hatte, reichte dem KSV-Akteur zum engen Erfolg (15:7).

 

Dann kamen die Gäste auf, konnten vor den beide letzten Kämpfen gar ausgleichen: Christian Heinrich (66 kg) holte die Punkte gegen Diyar-Murat Dündar schon an der Waage (15:11). Der erfahrene Birol Karapinar (84 kg) zeigte seine Klasse besonders im Bodenkampf gegen Ebubekir Aksu und gewann nach zwei Minuten durch technische Überlegenheit (15:15).

 

Die Entscheidung musste nun in den abschließenden 74 kg-Kämpfen fallen - und da war der KSV Witten deutlich besser besetzt. Denn Lukas Faber ließ Tayfun Taskiran im Freistil keine Chance und kam schon nach zwei Minuten zum 11:0-Überlegenheitssieg (19:15). Den Abschluss machte Martin Tasev, der erstmals für das 74 kg-Limit abtrainiert hatte. Im klassischen Stil ließ er Michael Zimmer beim 11:1 keine Chance, begeisterte mit einem herrlichen Überwurf, der fünf Zähler einbrachte, und verpasste die technische Überlegenheit nur knapp (22:16).

 

Mit diesem Erfolg hat der KSV Witten seine Spitzenposition nun ausgebaut, hartnäckigster Verfolger bleibt Mitaufsteiger RC Ehrenfeld, dahinter weiter die RG SUA / Heros. Am kommenden Mittwoch (16. Oktober, 20 Uhr, Ostermann-Halle) beendet der KSV die Hinrunde mit dem Kampf gegen den KSV Mülheim-Styrum. Gegen den Vorletzten der Verbandsliga sollte es keine Überraschung geben – auf die leichte Schulter werden die Ringer um die Betreuer Dietmar Appel und Wilfried Lutter diesen Gegner aber sicher nicht nehmen!

  KSV Witten 07 II RG Annen/ Heros Dortmund 22:16
55F  Dündar, Bahtiyar Kandemir, Akin 1M. 0:4
  Technische Punkte: 0:11
60G  Rerich, Denis Akdemir, Tamer PS 1:3
  Technische Punkte: 9:14
66F  Kuntchulia, Akaki Mahdavi, Lohrasb 4:0
  Technische Punkte: 12:0
66G  Dündar, Diyar-Murat Heinrich, Christian ÜG 0:4
  Technische Punkte: 0:12
74F  Faber, Lukas Taskiran, Tayfun 4:0
  Technische Punkte: 11:0
74G  Tasev, Martin Zimmer, Michael PS 3:1
  Technische Punkte: 11:1
84F  Aksu, Ebubekir  Karapinar, Birol 0:4
  Technische Punkte: 0:12
84G  Pankow, Piotr Abashidze, Temur PS 2:0
  Technische Punkte: 1:0
96F  Canli, Ufuk  Jezierski, Peter SS 4:0
  Technische Punkte: 8:0
120G  Klein, Mirko Mohammad, Patrick Naim 4:0
  Technische Punkte: 11:0

09.10.2013

 

Lokal-Derby KSV 2 gegen RG Annen/Heros - Wittener Bundesliga-Team will Tabellenführung verteidigen

 

Großkampfstimmung dürfte einmal mehr am Samstag in der alt-ehrwürdigen Wittener Husemannhalle herrschen, wenn ab 17.30 Uhr gerungen wird. Denn zwei Tabellenführer ihrer Ligen treffen auf Verfolger-Mannschaften, die sich bei einem Sieg selbst Hoffnungen auf die Spitze machen können.

 

Zunächst trifft das Top-Team der Verbandsliga, die 2. Mannschaft des KSV Witten, auf den Orts- und Tabellennachbarn, die RG Annen / Heros; um 19.30 Uhr will dann die Erstvertretung des KSV die gerade erklommene Tabellenspitze gegen die Hessen vom KSV Seeheim verteidigen, die ihrerseits nur zwei Zähler schlechter stehen als Witten.

 

Der Vorjahresdritte der 2. Bundesliga Mitte, der KSV Seeheim, strebt in dieser Saison einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an; diese Vorgabe erscheint mehr als realistisch, betrachtet man den Mannschaftskader der Gäste. So kamen die deutschen A-Jugendmeister Dario Keimig und Alexander Hast an die Bergstraße, mit dem Moldawier Alexandru Burca folgte ein international erfahrener Hochkaräter.

 

Und international waren die Gäste schon in der vergangenen Saison top besetzt: mit dem Ungarn Zoltan Lakatos und den bärenstarken lettischen Ringern Laszlo Antunovits und Imants Lagodskis haben sie absolute Siegringer in ihren Reihen. Lagodskis zählt schon seit Jahren zur europäischen Spitze und konnte 2013 mit einem fünften Platz bei den Europameisterschaften in Tiflis glänzen.

 

In drei von vier Kämpfen gewannen – oder unterlagen – die Seeheimer stets mit einem Punkt, zuletzt beim 18:19 gegen Aufsteiger Hohenlimburg. Und kamen dabei meist zu fünf Einzelsiegen – was für KSV-Coach Fatih Sirin bedeutet, dass er sich einiges einfallen lassen muss, will er mit seiner Mannschaft auch nach der Begegnung noch an der Tabellenspitze stehen. Viele Punkte gewinnen, wenige abgeben, lautet die Devise. Sein Gegenüber Engin Ürün, im letzten Jahr noch bei Großostheim als Ringer und Trainer dabei, wird ebenfalls darum wissen. Voraussetzungen also für eine spannende Auseinandersetzung. Auch im letzten Jahr waren beide Mannschaften ziemlich ausgeglichen - der KSV gewann zu Hause 21:16, in Seeheim lagen die Hausherren am Ende 20:16 vorn.

 

Mesut Kayar war beim Kampf in Bindlach wieder mit von der Partie, auch Mirko Englich dürfte wieder zur Verfügung stehen. Vielleicht ist auch der frisch gebackene Veteranen-Weltmeister Akaki Kuntchulia eine Option. Er wird am Samstag auf jeden Fall für seinen Titel geehrt und gefeiert werden.

 

Kampfleiter ist Jürgen Hoffmann aus Koblenz.

 

Auch Vorkampf verspricht viel Spannung - Ringer-Gemeinschaft SU Annen/Heros Dortmund prüft KSV 2

 

Das letzte Wochenende hätten sich beide Mannschaften durchaus besser vorstellen können: zunächst lagen die Ringer der RG noch an der Tabellenspitze, dann unterlagen sie bereits an der Waage dem KSV Jahn Marten – und schon war die 2. Mannschaft des KSV Witten vorbeigezogen. Doch auch die Wittener taten sich schwer gegen die Dortmunder Vorstädter: mit 15:23 zogen sie beim KSV Jahn den Kürzeren, behielten aber trotzdem den Platz an der (Tabellen-)Sonne, mit einem Minuspunkt weniger belastet als die Annen-Dortmunder Kombination.

 

So kommt der Begegnung am Samstag schon einige Bedeutung zu. Bei einem Wittener Sieg können sich die Schützlinge des Betreuer-Duos Wilfried Lutter und Dietmar Appel erst einmal wieder absetzen – bei einer Niederlage wären sie zunächst aus dem Rennen.

 

Mit Akin Kandemir (55 kg), Christian Heinrich (60 kg) und Temur Abashidze verfügt der Gast über sehr starke Verbandsliga-Akteure. Die Wittener Mannschaft ist noch sehr jung – zuletzt standen gleich sieben Jugendringer im Team. Ob die gegen diese routinierten Kämpfer im Team aus Annen und Dortmund gegen halten können, wird der Kampf zeigen.

06.10.2013

 

KSV-Verbandsligateam verliert in Marten - trotzdem Tabellenführer - Erfolg gegen TKSV Duisdorf 2 folgt Niederlage in Dortmund

 

Gleich zweimal musste das Verbandsliga-Aufgebot des KSV Witten an diesem Wochenende auf die Matte: als einziges verlustpunktfreies Team der Liga empfingen die Ringer um das Betreuer-Duo Dietmar Appel und Wilfried Lutter am Freitag die 2. Mannschaft des Erstligisten TKSV Duisdorf in der Ostermann-Halle. Die Bonner erschienen mit einem dezimierten Team: zwei Gewichtsklassen konnten sie nicht besetzen, einer der Gäste-Akteure gab schnell auf – so stand das Ergebnis von 40:0 schon an der Waage fest, die Tabellenführung war nach der gleichzeitigen Niederlage der RG Annen/Heros gegen Jahn Marten erobert!

 

Im Einlagekampf gab’s trotzdem sehenswerte Kämpfe für die etwa 100 Zuschauer, das Resultat in diesem freundschaftlichen Vergleich lautete am Ende 32:7 zugunsten des KSV. Hier kamen Tufan Taskiran (66 kg) und Julian Zimmermann (84 kg) kampflos zu den Punkten, weil sie ohne Gegner blieben; Lukas Faber hatte „Kurzarbeit“, sein Kontrahent gab schnell auf.

 

Ansonsten feierten Denis Rerich (60 kg), Nick Jacobs (74 kg) und Ufuk Canli (96 kg) technische Siege, Martin Tasev (84 kg) schulterte seinen Gegner nach 11:0-Führung noch. Einen 3:1-Erfolg verbuchte Bahtiyar Dündar (55 kg), während Fahim Nasari (66 kg) und Christopher Faber (120 kg) den stärksten Gästeringern Punktsiege überlassen mussten.

 

Bittere Niederlage beim KSV Jahn Marten: Fünfmal 0:4 war zu viel Abschließende Kämpfe bis 74 kg bringen Entscheidung

 

Das hatte sich der frisch gebackene Veteranen-Weltmeister Akaki Kuntchulia sicher anders vorgestellt: als ungeschlagener Tabellenführer trat er mit seiner Verbandsliga-Auswahl des KSV Witten 07 am Samstagabend beim Dortmunder Nachbarn KSV Jahn Marten an und wollte eigentlich auch verlustpunktfrei wieder die Heimreise nach Witten antreten. Daraus wurde nichts – die Wittener erwischten einen rabenschwarzen Tag, mussten gleich fünfmal die „Höchststrafe“ von 0:4 hinnehmen. Sie lagen nach drei Begegnungen bereits 0:10 im Rückstand, hofften nach zwischenzeitlicher Aufholjagd und Punktgleichheit vor den letzten Einzelkämpfen und mussten sich am Ende doch geschlagen geben.

 

Die Gastgeber gingen sofort in Führung: Bahtiyar Dündar (55 kg) musste gegen Wahab Naderi eine Schulterniederlage einstecken (0:4), und der junge Simeon Stankovich (120 kg) unterlag gegen Routinier Bekir Gencer 0:2 (0:6). Auch Denis Rerich (60 kg) gab vier Zähler ab, als er Burak Timili technisch unterlag (0:10).

 

Die ersten KSV-Punkte sammelte Ufuk Canli (96 kg) ein, er wurde gegen Adrian Baric Aufgabesieger (4:10). Nach Schultersiegen von Akaki Kuntchulia (66 kg) gegen Michael Timm (8:10) und Martin Tasev über Jan-Lukas Gies hatte Witten plötzlich die Nase vorn (12:10), Hoffnung kam auf. Die wurde schnell gedämpft, denn Fahim Nasari (66 kg) unterlag dem starken Mohamed Kalkhaou technisch nach Punkten (12:14). Mit einer starken Leistung konnte Lukas Faber (84 kg) seine Farben wieder auf 15:15 heranbringen, als er Mustafa Karli 3:1 bezwang.

 

Die abschließenden Kämpfe der 74 kg-Klasse brachten die Entscheidung zugunsten der Gastgeber: Tufan Taskiran unterlag Robin Winkelhaus technisch ach Punkten (15:19) und Nick Jacobs konnte eine Führung gegen Marvin Dresp nicht über die Zeit bringen, unterlag auf Schultern. Allerdings musste er auf einen eigenen Schultersieg hin arbeiten, um noch ein Remis für seine Mannschaft zu sichern. Das misslang – trotzdem bleibt der KSV Witten Tabellenführer.

 

Jetzt kommt es am kommenden Samstag (12.10., 17.30 Uhr) in der Husemannhalle zum lang erwarteten Lokalderby zwischen dem KSV Witten 2 und der RG Annen/Heros. Beide Mannschaften liegen an der Tabellenspitze nur einen Punkt auseinander – mit einem Erfolg könnte das Gästeteam an den Hausherren vorbei ziehen. Es wird spannend!

  KSV Witten 07 II TKSV 1906 Duisdorf II 40:0
55 Dündar, Bahtiyar (J) Mutluer, Furkan-Firat (J) PS 3:1
    Technische Punkte: 14:6
60 Rerich, Denis (J) Harth, Jan Lukas (J) 4:0
    Technische Punkte: 11:0
66 A Taskiran, Tufan KL 4:0
    Technische Punkte: 0:0
66 B Nasari, Fahim (JN) Persch, Daniel PS 1:3
    Technische Punkte: 2:8
74 A Faber, Lukas (J) Schubert, Volker AS 4:0
    Technische Punkte: 0:0
74 B Jacobs, Nick (J) Popal, Ahmad (J) 4:0
    Technische Punkte: 12:0
84 A Zimmermann, Julian (J) KL 4:0
    Technische Punkte: 0:0
84 B Tasev, Martin (J) Dubbelfeld, Stephan SS 4:0
    Technische Punkte: 11:0
96 Canli, Ufuk (ND) Daransky, Marek (N) 4:0
    Technische Punkte: 11:0
120 Faber, Christopher James, Justin (J) PS 0:3
    Technische Punkte: 0:9
  KSV Jahn Marten 05 KSV Witten 07 II 23:15
55 Naderi, Wahab (N) Dündar, Bahtiyar (J) SS 4:0
    Technische Punkte: 3:0
60 Timilli, Burak Rerich, Denis (J) 4:0
    Technische Punkte: 11:0
66 A Timm, Michael Kuntchulia, Akaki (N) SS 0:4
    Technische Punkte: 0:4
66 B Kalkhaou, Mohamed Nasari, Fahim (JN) 4:0
    Technische Punkte: 13:0
74 A Winkelhaus, Robin Taskiran, Tufan 4:0
    Technische Punkte: 16:5
74 B Dresp, Marvin Jacobs, Nick (J) SS 4:0
    Technische Punkte: 6:12
84 A Karli, Mustafa Faber, Lukas (J) PS 1:3
    Technische Punkte: 1:6
84 B Gies, Jan-Lukas Tasev, Martin (J) SS 0:4
    Technische Punkte: 0:12
96 Baric, Adrian Canli, Ufuk (ND) AS 0:4
    Technische Punkte: 0:0
120 Gencer, Bekir Stankovich, Simeon (JN) PS 2:0
    Technische Punkte: 3:0

06.10.2013

 

KSV-Löwen bezwingen Bindlacher Bären - Nach 20:13-Erfolg nun auf Platz Eins

 

Beim vorher Erstplatzierten Aufsteiger aus Oberfranken wartete eine harte Nuss auf den KSV, der bei diesem Gastspiel auf Mirko Englich (Beruf) verzichten musste.

 

Und der Beginn in der Bindlacher Bärenhalle verhieß auch nichts Gutes. Dawid Dykier (55 fr) hatte gegen Janik Rausch den Kampf nach anfänglicher Nervosität besser im Griff, führte mit 7:5. Allerdings wollte der polnische Greco-Spezialist zu viel und geriet in die Falle - in dem Fall sogar auf die Schultern nach glatt 3 Minuten (0:4). Einen wahren Bären brachten die Hausherren bis 120 kg auf die Matte. Mirko Klein sah sich dort dem kantigen Jeremiah Scott gegenüber, dessen forsches Auftreten der Wittener Ringer in den zweiten drei Minuten nicht Stand halten konnte. Kurios aber zwei Verwarnungen innerhalb weniger Sekunden wegen Verlassen der Mattenfläche, was letztendlich zur umjubelten Disqualifikation führte (0:8).

 

Besser machte es dann Arthur Eisenkrein (60 gr). Kevin Adler hatte er zu Beginn der zweiten Runde mitentscheidend und energisch besiegt (4:8). Englich-Ersatz Mesut Kayar, der mit diesem Einsatz sein Saisondebut feierte, hielt sich nach seiner Verletzung mehr als achtbar gegen Christoph Neidhardt (96 fr). Bei zwischenzeitlicher Führung brachte Kayar am Ende einen Zähler für sein Team mit und hielt die Niederlage knapp in grenzen (5:10). Noch vor der Pause konnte dann Alexander Storck gegen Bastian Hoffmann (66 fr) in einem taktisch und technisch erstligareifen Kampf seine Farben auf 7:11 heranbringen.

 

Es folgte die großartige zweite Halbzeit der Ruhrstadt-Ringer. Michal Krol marschierte vorneweg und bearbeitete Niklas Kamm (84 gr) zu einem souveränen 2:0-Punktsieg (9:11). Als dann auch noch der Knoten bei Andreas Eisenkrein platzte (66 gr), der Erik Kamm mit 2:1 in Schach hielt, witterte man den Auswärtssieg im KSV-Lager (11:12). Wladimir Remel (84 fr) war es vorbehalten, den KSV mit den Hausherren gleichziehen zu lassen. In einem spektakulären und hochwertigen Fight bezwang er Evgenij Valentir mit 2:1 (13:13).

 

Spannung pur vor den beiden abschließenden Kämpfen bis 74 kg. Und Ibro Cakovic (74 fr) sorgte dann mit irrsinnig schnellen Angriffen und ausgerungenen Situationenn gegen Bindlachs Trainersohn Marcell Fornoff schon fast für die Vorentscheidung. Der Gastgeber verletzte sich bei einer ausgerungenen Aktion so unglücklich am Fuß, das es für ihn nicht mehr weiterging und vier Zähler per Aufgabe beim KSV landeten (17:13). Das i-Tüpfelchen setzte dann Grzegorz Wanke (74 gr) gegen Evgeniy Titovski. Wanke wurde zwar kurioserweise bei seinem 6-Minuten-Dauerangriff gleich zweimal wegen Passivität ermahnt, ließ aber beim sicheren 3:0-Erfolg keine Fragen offen.

 

Nach der Auswärts-Watsche des KSV in Hösbach nun dieses 20:13-Ausrufezeichen über den starken Aufsteiger aus der Nähe von Bayreuth und somit nun Platz Eins für die Mannschaft um Trainer Fatih Sirin, die am kommenden Samstag auf den KSV Seeheim (19.30 Uhr Husemann-Halle) treffen.

FR 55 Janik Rausch 23 Dawid DYKIER EU 4:0   SS 10:7
GR 60 Kevin Adler J Arthur EISENKREIN 23 0:4 TÜ 0:12
FR 66A Bastian Hoffmann 23 Alexander STORCK 23 1:2 PS 1:3
GR 66B Erik Kamm Andreas EISENKREIN 23 1:2 PS 1:3
FR 74A Marcel Fornoff Ibro CAKOVIC N6 0:4 AS 3:4
GR 74B Evgenij Titovski 23 Grzegorz WANKE EU 0:3 PS 0:5
FR 84A Evgeniy Valentir EU Wladimir REMEL 23 1:2 PS 6:10
GR 84B Niklas Kamm 23 Michal KROL EU 0:2 PS 0:3
FR 96 Christoph Neidhardt 23 Mesut KAYAR EU 2:1 PS 4:2
GR 120 Jeremiah Scott N6 Mirko KLEIN 4:0 DQ 3:0

04.10.2013

 

KSV-Ringer Akaki Kuntchulia ist Weltmeister der Veteranen - Souveräner Sieg in Bosnien-Hauptstadt Sarajevo - Drei Kämpfe, drei vorzeitige Siege führen zum Titel

 

Mit einem tollen Ergebnis kehrte der Wittener KSV-Ringer Akaki Kuntchulia aus der Bosnisch-Herzegowinischen Hauptstadt Sarajevo zurück in die Ruhrstadt: er errang bei der Veteranen-Weltmeisterschaft den Titel in der Altersklasse „A“ den Titel in der Gewichtsklasse bis 63 kg!

 

Altersklasse „A“, das sind die „jungen Veteranen“ von 35 bis 40 Jahren. Der Wittener, der für sein Heimatland Georgien startete, ist gerade in dieses Alter „hineingewachsen“. In der KSV-Mannschaft ist er immer noch einer der Punktgaranten, technisch, taktisch und konditionell auf der Höhe. Trotzdem ist es beachtlich, wie sich der Publikumsliebling in Sarajevo durchsetzte.

 

In der Sporthalle „KSC Ilidza“ musste Kuntchulia dreimal auf die Matte. Zunächst konnte er sich über ein Freilos freuen und hatte danach seine Auftaktbegegnung gegen den US-Amerikaner Ryan Warr. Hier kam er schon in Runde eins zum technisch überlegenen 8:0-Erfolg, hatte damit bereits das Halbfinale erreicht. Das führte den KSV-Ringer gegen Vazim Tozik aus Weißrussland. Auch diesen Kampf beendete der Wittener bereits in Runde eins technisch überlegen mit 7:0.

 

Damit hatte Akaki Kuntchulia das Finale erreicht, das ihn gegen den russischen Ringer Bineger Dzankezov führte. Auch der Russe konnte den kleinen Georgier nicht aufhalten, auch für ihn war in Runde eins bei 1:8 Punkten vorzeitig das Ende erreicht – Sieg, Meisterschaft und Titel für Akaki Kuntchulia vom KSV Witten 07!

 

Der KSV Witten gratuliert und freut sich, den frisch gebackenen Veteranen-Weltmeister beim Heimkampf am 12. Oktober in der Husemannhalle begrüßen und feiern zu können!

04.10.2013

 

KSV Witten vor schwerer Auswärts-Hürde - Aufsteiger Bindlach ist Überraschungsmannschaft - Tabellenführer ohne Punktverlust

 

An diesem Samstag muss die Zweitbundesliga-Mannschaft des KSV Witten eine weite Reise antreten. Gastgeber der Ruhrstadt-Ringer ist der ASC Bindlach, der erst in dieser Saison in die zweithöchste deutsche Wettkampfklasse aufstieg. Bindlach, ein Ort im Landkreis Bayreuth, ist fast 500 km entfernt – so startet der Mannschaftsbus bereits um 11 Uhr ab Ostermann-Halle. Gegen einen Aufsteiger sollte es eigentlich nicht allzu schwer sein – das wird bei den Bindlachern jedoch definitiv anders sein. Denn der ASC ist die bisherige Überraschungsmannschaft der Saison und hat die Tabellenspitze der 2. Bundesliga erklommen. Dabei stieg der letztjährige Drittplatzierte der bayerischen Oberliga erst auf Umwegen in die Bundesliga auf – nach dem Rückzug von vier Teams aus dem Raum Aschaffenburg bewarb sich der Verein beim Deutschen Ringer-Bund und bekam den Zuschlag für die Gruppe Mitte.

 

Mit 6:0 Zählern steht der Gastgeber des KSV jetzt dort ganz vorn und konnte bislang zumeist überzeugende Erfolge feiern. Der Auftakt gegen Riegelsberg war mit 17:16 noch holperig, danach wurde Seeheim mit 27:9 abgefertigt und in Hohenlimburg setzten sich die Franken 28:11 durch. So wird den Schützlingen von Trainer Fatih Sirin in der Bindlacher Bärenhalle ein heißer Tanz bevorstehen.

 

Der ASC ist ein noch junger Verein, erst 1998 gegründet und in den ersten Jahren vor allem in Kindergärten und Schulen aktiv. Daraus entwickelte sich erstklassiger Nachwuchs, der heute die Basis der Liga-Mannschaft ist. Mit Matthias Fornoff haben die Bayern einen engagierten und hoch qualifizierten Trainer auf der Matte, der das junge Team auf Bundesliga-Niveau entwickelte. Herausragende Ringer der Gastgeber sind Marcel Fornoff, ein ehemaliger Erstliga-Ringer aus Hallbergmoos, Evgenij Titovski, der im letzten Jahr noch für den TSV Gailbach in Bundesliga 2 kämpfte und Niklas Kamm, der im Nachwuchsbereich mehrfach Deutscher Meister war.

 

Da muss der KSV Witten schon mit bester Aufstellung und hoch konzentriert zu Werke gehen, will er gegen diesen Gegner bestehen, der in der Bärenhalle von einer Woge der Euphorie getragen wird. Da wird die Aufgabe auch für die Kampfrichterin Ramona Scherer aus Hessen nicht gerade einfach werden!

04.10.2013

 

Sechsmal Gold und dreimal Bronze für die KSV-Schüler beim diesjährigem Landes-Sichtungsturnier in Gütersloh

 

Am vergangenen Sonntagmorgen traten die Trainer Winfried Lutter und Klaus Eigenbrodt mit 2 E-Jugendlichen, 3 D-Jugendlichen und 4 C-Jugendlichen die Fahrt nach Gütersloh an. Von 9.00-9.45 Uhr wurde gewogen. Beginn der Veranstaltung war 10.30 Uhr. Insgesamt kämpften 155 Jugendliche von 6-14 Jahren auf 3 Matten um die Medaillen. Die Veranstaltung, die in der Sporthalle des Reinhard-Mohn Berufskollegs stattfand, endete um ca. 16.15 Uhr. Die einzelnen Platzierungen für den KSV Witten 07 gestalteten sich wie folgt:

 

E-Jugend:

 

Bei den E-Jugendlichen trat Neuling Niklas Weiß in der 25 kg Klasse (5 Tln.) an. In einem Nordischen Turnier musste er sich gegen vier Gegner behaupten. Seine Kämpfe gestalteten sich wie folgt: Punktniederlage (PN) gegen Michael Lichtenwald, Siegen; PN gegen Tim Hepting, Detmold; Aufgabeniederlage gegen Mark Klockov, Detmold; Schulterniederlage (SN) gegen Sam Schneider, Gütersloh; Platz Fünf für Niklas Weiß. Niklas hat in seinen Kämpfen einen guten kämpferischen Eindruck hinterlassen, in dem er selbst auch zu technischen Wertungen kam. Mit intensivem Training könnte auch er mittelfristig einen Medaillenplatz anvisieren.

 

30 kg Klasse: Ümit Can Tasdemir, 1. Platz (4 Teiln.) : technisch-überlegener Sieg (TÜ) gegen Leon Fertich, Detmold; TÜ gegen Ryan Lee Siemens, Detmold; Aufgabesieg (AS) gegen Moritz Strzalka, Bönen; Gold für Ümit Can Tasdemir Ümit hat positiv überrascht. Er war seinen Gegnern größtenteils technisch klar überlegen.

 

D-Jugend:

 

25 kg Klasse: Justus Eigenbrodt, 1. Platz (5 Teiln.): technisch-überlegener Sieg (TÜ) gegen Devid Stabel, Bönen; Schultersieg (SS) gegen Eric Gazenbiler, Gütersloh; SS gegen Rick Guse, Hohenlimburg; SS gegen Adrian Efremov, Neuss Das Finale gegen Efremov war heiß umkämpft, sonst sehr souveräner Gruppensieg.

 

29 kg Klasse: Gregor Eigenbrodt, 1. Platz (10 Teiln.) : TÜ gegen Nicolas Leier, Detmold, SS gegen Alex Kornelsen, Sende, SS gegen Aras Siemens, Detmold, SS gegen Maxim Gorokov, Siegen, TÜ gegen Can Gültekin, Detmold Gregor hat alle seine Gegner klar beherrscht und wurde somit verdienter Sieger seiner Gewichtsklasse.

 

42 kg Klasse: Alexander Boric, 1. Platz (5 Teiln.): SS gegen Luca Wortmann, Annen, SS gegen Jannik Wirth, Herdecke, Punktsieg (PS) gegen Kevin Gurov, Gütersloh, SS gegen Harun Boz, Rheinhausen Alexander musste sich nur gegen Gurov mächtig strecken, sonst war auch er sehr souverän.

 

C-Jugend:

 

29 kg Klasse: Andreas Zenger, 1. Platz (4 Teiln.) : Schultersieg (SS) gegen Lukas Quiring, Detmold; TÜ gegen Baran Ipek, Detmold; TÜ gegen Ali Gündüz, Lünen Andreas hat ebenfalls alle seine drei Gegner klar beherrscht.

 

34 kg Klasse: Florian Ernst, 1. Platz (4 Teiln.): SS gegen Maxim Feldhaus, Gütersloh; TÜ gegen Daniel Boger, Siegen; TÜ gegen Tim Oberboßel, KSV-Witten Das intensive Training in den vergangenen Monaten zahlt sich jetzt für Florian aus. Außer gegen seinen harten Widersacher: Daniel Boger waren seine Siege eine klare und eindeutige Angelegenheit.

 

34 kg Klasse: Tim Oberboßel, 3. Platz (4 Teiln.) : technische-Niederlage (TN) gegen Daniel Boger, Siegen; SS gegen Maxim Feldhaus; Gütersloh, TN gegen Florian Ernst, KSV-Witten Tim hat aufopfernd gekämpft und sich die Bronze Medaille redlich verdient.

 

58 kg Klasse: Marlon Schwarz, 3. Platz (3 Teiln.) : TN gegen Daniel Eirich, Rheinhausen; SN gegen Raffael Orlov, Hückelhoven (nach 5:0 Führung).

Marlon hatte den zweiten Platz schon so gut wie sicher, bevor er in einen Kopfhüftschwung seines Gegners lief und eine Schulterniederlage nicht mehr abwenden konnte. Alles in allem war es eine sehr gute Ausbeute der KSV-Youngster. In der Vereinswertung über alle Altersklassen belegte der KSV den 3. Platz hinter den Detmoldern und den Güterslohern, die allerdings mit 24 bzw. 20 Startern zahlenmäßig deutlich überlegen waren.

03.10.2013

 

Gold für Viviane Herda und Saskia Rakete beim Brandenburg-Cup

 

Am letzten Wochenende fand in Frankfurt/Oder der 22. Internationale Brandenburg-Cup statt. Mit am Start waren drei Athletinnen des KSV Witten 07. Alle drei starteten in der Altersklasse der weiblichen Jugend. Die männlichen Jugendlichen des KSV Witten 07 waren alle in der Reserve-Mannschaft des Vereins eingebunden und konnten somit nicht mit am Start sein.

 

Gewichtsklasse 49 kg: Hier startete Dilara Bayrak. Ihren ersten Kampf verlor sie 0:8 (TÜ), technisch-Unterlegen gegen Desiree Schäfer (SV Luftfahrt Berlin), die auch schon den Hessenpokal für sich entscheiden konnte. Den zweiten Kampf verlor sie gegen Jessica Wolf (Frankfurt/Oder) mit 0:7 nach Punkten. Jessica Wolf beschränkte sich hauptsächlich darauf, ihre Gegnerinnen von der Matte zu schieben. Leider fand Dilara hier kein probates Mittel, dies zu unterbinden. Beim Hessenpokal besiegte sie diese Gegnerin noch nach Punkten. Im Kampf Nr. 3 ging es gegen die amtierende Deutsche Meisterin der 40-kg-Klasse, Anne Nürnberger vom AC Werdau, den sie mit 3:11 nach Punkten verlor. Im letzten Duell unterlag sie Jenny Hast (RLZ Aschaffenburg), nach 0:5 Rückstand, auf Schultern. Damit war sie Fünfte und Letzte in dieser Gewichtsklasse. Dilara zeigte sich in der Bodenverteidigung dennoch sichtlich verbessert und hat mit ihren erst 12 Jahren noch reichlich Zeit in diese Altersklasse hineinzuwachsen.

 

Gewichtsklasse 60 kg: In dieser Gewichtsklasse startete Viviane Herda, die ihren ersten Kampf gegen Tabea Lawnitzak (Luftfahrt Berlin) fast verschlief. Sie geriet nach einer 2:0 Führung in einen Kopfhüftzug und wurde beinahe geschultert. Doch dank ihrer Routine konnte sie den Kampf noch in einen 7:4 Punktsieg umwandeln. In ihrem 2. Kampf besiegte sie erneut die amtierende Deutsche Vizemeisterin der 56-kg-Kategorie Eyleen Sevina vom RSV Greiz, nach einer 5:0 Führung, souverän per Schultersieg. Des Weiteren besiegte sie Vasilina Trukhmanova von Olymp. Prag (CZE) technisch-überlegen (TÜ) mit 8:0 nach Punkten. Den letzten Kampf ihres nordischen Turniers gewann sie in einem NRW-Derby gegen Nicole Schulz vom KSK Neuss, ebenfalls mit technischer Überlegenheit, mit 8:0 nach Punkten. Dieses bedeutete den Turniersieg und damit Gold in dieser Gewichtsklasse.

 

Gewichtsklasse 65 kg: Saskia Rakete ging hier an den Start. Sie besiegte ihre zwei Gegnerinnen in dieser Gewichtsklasse recht souverän. Ihre erste Begegnung führte sie gegen Natalie Hülsebeck vom TSV Falkensee, die sie mit 8:0 (TÜ) abfertigte. Den Kampf Nr. 2 gewann sie nach einer 5:0 Punkteführung gegen Madeleine Martin (RV Thalheim) auf Schultern, was Platz 1 bedeutete.

 

Lina Dussin die für die 46-kg-Klasse gemeldet war, musste leider aus gesundheitlichen Gründen das Turnier kurzfristig absagen. Auch hier wäre die Chance auf einen Podiumsplatz groß gewesen.

 

Als Trainer und Betreuer war Attila Bayrak mit vor Ort.

01.10.2013

 

KSV-Reserve am Wochenende zweimal im Einsatz: Freitag (4.10.) zu Hause gegen TKSV Duisdorf 2, Samstag in Marten - Akaki Kuntchulia startet bei der Veteranen-WM in Sarajevo

 

Gleich zweimal muss das Verbandsliga-Aufgebot des KSV Witten an diesem Wochenende auf die Matte: das einzige verlustpunktfreie Team der Liga empfängt am Freitag (4.10, 20 Uhr) die 2. Mannschaft des Erstligisten TKSV Bonn-Duisdorf in der Ostermann-Halle. Weiter geht’s dann am Samstag beim Dortmunder Nachbarn KSV Jahn Marten, wo der Anpfiff um 19.30 Uhr in der Steinhammerschule erfolgt.

 

Beide gegnerischen Mannschaften dieses Wochenendes stehen zurzeit mit 2:6 Zählern im Tabellen-Keller. Am vergangenen Wochenende trafen sie aufeinander und die Bonner konnten – mit Bundesliga-Verstärkung – die ersten Punkte abgreifen.

 

Noch ohne Punktverlust stehen dagegen die Schützlinge des Betreuer-Duos Dietmar Appel und Wilfried Lutter hinter der RG Annen / Heros auf Rang zwei der Tabelle. Die hat einen Kampf mehr, aber auch schon einen Verlustpunkt durch das Remis in Ehrenfeld. Der Lokalkonkurrent könnte also an diesem Wochenende überholt werden – wenn der KSV Witten zweimal siegreich bleibt.

 

Zuletzt mussten die jungen Wittener heftig kämpfen, um beim TuS Bönen mit einem winzigen Punkt zu gewinnen. Allerdings waren gleich sechs jugendliche Akteure in der Mannschaft des KSV; da verwundert es nicht, dass die Leistungen einmal schwanken. Gegen Duisdorf und Marten allerdings muss jetzt allerdings wieder die volle Konzentration her, damit die aktuelle komfortabele Position gehalten und möglichst verbessert werden kann.

 

Denn in der Woche darauf – am 12. Oktober – kommt es dann zum „Show down“, wenn der KSV die Ringergemeinschaft in der Husemannhalle empfängt. Da geht es dann schon um eine Vorentscheidung im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg. Doch bis dahin müssen die „Pflichtaufgaben“ am Wochenende erfüllt werden, um dann den nächsten Schritt tun zu können.

 

Veteranen-Weltmeisterschaft in Sarajevo: Akaki Kuntchulia startet in der Altersklasse A (von 35 bis 40 Jahre)

 

Der Wittener KSV-Ringer Akaki Kuntchulia weilt derzeit in der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina, Sarajevo. Dort finden vom 1. bis 6. Oktober die Veteranen-Weltmeisterschaften im Ringen statt, und der kleine Georgier kann erstmals daran teilnehmen, hat das passende Alter erreicht. „Veteranen“ – in Deutschland „Masters“ genannt, das sind die Ringer ab dem 35. Lebensjahr, die in verschiedenen Alterskategorien an den Start gehen. Dabei sind die Ringer der Altersklasse „A“ 35 bis 40 Jahre alt; danach gibt es immer Sprünge von fünf Lebensjahren bis zur Kategorie „G“.

 

2007 richtete der KSV Witten die „German Masters“ aus, die Titelkämpfe auf nationaler Ebene. Einige der Wittener Alt-Internationale nahmen bereits mit Erfolg an den internationalen Veteranen-Wettbewerben teil. So zuletzt Adam Juretzko, der 21012 im ungarischen Budapest den WM-Titel gewann. In früheren Jahren hatten Klaus Rost und Hans-Joachim Klötzing Medaillen mit nach Hause gebracht.

 

Dass Akaki Kuntchulia noch erstklassig ringen kann, hat er bislang in der erfolgreichen KSV-Reservemannschaft eindrucksvoll bewiesen. Sicher wird der Wittener Publikumsliebling seine Klasse auch noch in der Zweitliga-Mannschaft des KSV unter Beweis stellen. In Sarajevo geht er in der Gewichtsklasse bis 63 kg im freien Stil der Altersklasse „A“ für sein Heimatland Georgien an den Start und ist am Donnerstag an der Reihe. Sicher wird er auf starke Konkurrenz stoßen, insbesondere sicher aus den Ex-Staaten der UdSSR, dem Iran und den USA. Seinen letzten internationalen Einsatz für sein Land hatte Kuntchulia im Jahr 1997, als er bei der Junioren-EM den neunten Platz belegte.

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