Aktuelles - April 2014

27.04.2014

 

KSV-Ringerin Viviane Herda für Jugend-EM nominiert - Auch Nico Brunner mit besten Chancen auf die EM-Teilnahme

 

Im bulgarischen Samokov, einem Ort mit etwa 30.000 Einwohnern, 50 km südlich von Sofia gelegen, werden vom 6. bis 10. Mai die Europameisterschaften der „Kadetten/Kadettinnen“ im Ringen ausgetragen, der Altersklasse 16 – 17 Jahre. Erstmals in einem offiziellen Team des Deutschen Ringer-Bundes bei einem offiziellen internationalen Wettkampf dabei: Viviane Herda vom KSV Witten 07. Damit werden Trainingsfleiß und Beharrlichkeit der jungen Wittenerin über viele Jahre belohnt.

 

Erstmaliger Start im Team des Deutschen Ringer-Bundes

 

„Vivi“ hatte zwar auch in diesem Jahr das angestrebte Ziel, die Deutsche Meisterschaft in ihrer Gewichtsklasse, nicht erreicht. Im Finale unterlag sie in letzter Sekunde gegen Eyleen Sewina vom RSC Greiz mit 5:6 – doch ihre Chance hatte sie bei Bundestrainerin Alexandra Engelhardt noch nicht verspielt. Denn im Gegensatz zu ihrer Gegnerin aus Thüringen hatte sie in der Vergangenheit immer wieder mit Siegen und Platzierungen bei internationalen Turnieren überzeugt. Auch im Vorbereitungslehrgang des DRB, zu dem sie gemeinsam mit ihrer Vereinskameradin Saskia Rakete eingeladen war, konnte sie punkten. Das führte jetzt zur Nominierung von Viviane Herda für die Europameisterschaft in Bulgarien.

 

Dort wird sie im Neuner-Team des DRB in der 60 kg-Klasse starten. Nach dem Wiegen und der medizinischen Kontrolle am Donnerstag, 8.5., startet sie ihren Wettkampf am 9. Mai. Ab 10 Uhr werden in der Sporthalle „Arena“ vom Samokov die Ringerinnen dieser Kategorie mit den Qualifikationskämpfen beginnen. Da werden alle KSV’er und Ringer-Fans aus der Ruhrstadt kräftig die Daumen drücken für die junge Dame vom KSV Witten!

 

Brunner hofft auf EM-Ticket

 

Und auch KSV-Rückkehrer Nico Brunner wahrt weiterhin seine Chance auf die EM-Teilnahme. Beim Vorbereitungsturnier "Adria-Trophy" im kroatischen Porec holte er sich in der Klasse bis 96 kg den ersten Platz und bezwang dabei auch seinen härtesten Konkurrenten um die EM-Fahrkarte, Etka Sever vom VfK Schifferstadt, im Finale auf Schultern.

25.04.2014

 

Wöhl und Lejkin holen Silber, Stankovich sichert sich Bronze beim intern. Osterturnier in Utrecht

 

Das Osterturnier in Utrecht ist für die KSV-Jugend eine Traditionsveranstaltung, an der in diesem Jahr 11 Ringer und eine Ringerin starteten. Insgesamt nahmen an diesem Turnier 575 Teilnehmer aus 19 Nationen teil. Gekämpft wurde bei den männlichen Teilnehmern im gr.-röm. Stil, bei den jungen Damen war es der freie Stil. Das Turnier begann am Samstag, den 18.04.2014 um 10.00 Uhr und endete am Ostersonntag um 17.00 Uhr.

 

Der Austragungsort des Osterturniers, das schon zum 44. Male ausgetragen wurde, war die Sporthal Galgenwaard in Utrecht (NL). Ausrichtender Verein war De Halter Utrecht. Die Kämpfe wurden auf 6 Matten gleichzeitig ausgetragen.

 

Die Jüngsten (B-Jugend) waren in diesem Jahr die Erfolgreichsten. Robert Wöhl in der 38 kg Klasse startend, belegte unter 16 Teilnehmern einen hervorragenden 2. Platz. Nach 5 siegreichen Kämpfen (2 SS, 2 TÜ und ein AS) traf er im Finale auf Lewis Hunter vom Team Advance Madison (USA), dem er nach Punkten (0:8) unterlag.

 

Nikita Lejkin, ebenfalls B-Jugendlicher, konnte in der 42 kg Klasse ebenfalls positiv überraschen. In einem Starterfeld von 14 Teilnehmern wurde er mit drei Siegen (1 SS, 1 TÜ, 1 PS) Silbermedaillen-Gewinner. Im Endkampf verlor er gegen Till Denner vom RG Hausen-Zell auf Schultern.

 

Sein Bruder Julian Lejkin, der in der 47 kg Klasse antrat und oftmals der Erfolgreichere von beiden war, hatte heute nicht seinen besten Tag erwischt. Nach einem technisch Überlegenen Sieg und zwei kappen Punktniederlagen war für ihn das Turnier beendet.

 

Andreas Zenger startete in der 35 kg klasse und begann mit einem klaren Punktsieg (8:0) gegen Rick Straub vom veranstaltenden Verein. Danach folgte eine Schulterniederlage. Den dritten Kampf gewann Andreas gegen Kenneth Vikvam vom Larenskog Bk (NO) mit 10:5 nach Punkten. Adrian Banowski vom SC Nürnberg 04 sorgte dann mit einem Schultersieg für das Ausscheiden von Andreas Zenger. Elfter Rang von insgesamt 21 Teilnehmern in dieser Gewichtsklasse.

 

Einen ausgezeichneten dritten Rang konnte Simeon Stankovich bei den Junioren in der 96 kg Klasse für sich verbuchen. Den ersten Kampf verlor er gegen Tyler Schmidt vom Team Advance Madison nach Punkten. Danach folgten zwei Schultersiege und ein Punktsieg, der ihn ins kleine Finale führten. Um Platz 3 und 4 besiegte er Marrin Gajdik von Sokol Hodonin (CZ) mit 4:0 nach Punkten und sicherte sich damit Bronze.

 

Martin Stankovich, sein jüngere Bruder, konnte es ihm leider nicht gleichtun. Nach drei Niederlagen musste er sich aus der 65 kg Klasse (B-Jugend) verabschieden.

 

Ein guter 6. Platz ging an Noah Englich (C/D-Jugend), bei insgesamt 21 Teilnehmern. Nach zwei Schultersiegen, einem technisch-überlegenen Punktsieg und zwei Schulterniederlagen, trat er um Platz 5 und 6 gegen David Havliosk von Havilickuv Brod (CZ) an, der in schultert.

 

Sechster wurde auch Nick Jacobs, der bei den Kadetten in der 76 kg Klasse antrat. Nach zwei anfänglichen Siegen (SS, TÜ) riss die Siegesserie ab und es folgten zwei knappe Punktniederlagen. Im Finale um Platz 6 besiegte Nick, Markus Ragginger aus dem Team Österreich.

 

In derselben Gewichtsklasse kämpfte auch Diyar-Murat Dündar, der nach einem Auftaktsieg gegen Vitali Vyoerov (SS) anschließend gegen Magomed-Emi Yangulabaev vom dänischen Verein Larenskog BK antreten musste. Diyar verlor diesen Kampf per Schulterniederlage. Den dritten Kampf musste Diyar–Murat dann aufgeben, weil sich seine alte Verletzung am Zeh wieder aufbrach. Dadurch Rang 10 von 16 Teilnehmer.

 

Bruder Bathiyar Dündar, der in der 58 kg Klasse antrat, schied nach zwei verlorenen Kämpfen aus dem Turnier aus.

 

Das gleiche Schicksal ereilte auch Julian Zimmermann, der in der 85 kg Klasse kämpfte. Nach zwei klaren Punktniederlagen war auch für ihn das Turnier beendet.

 

Als einzige Ringerin trat Dilara Bayrak in der 55 kg Klasse für den KSV Witten 07 an. Nach zwei Schulterniederlagen gegen Diane Mittermair vom KSV Elchingen und Valerie Pragacova von Havlickuv Brod (CZ), schied sie ebenfalls aus dem Turnier aus.

 

Einige Tage vor dem Turnier verletzte sich Lina Dussin beim Training am Fuß und konnte dadurch leider nicht mitfahren. Sie muss wohl mit einer längeren Zwangspause rechnen.

 

Viviane Herda, die amtierende Deutsche-Vizemeisterin und Saskia Rakete, Drittplatzierte bei der DM, mussten leider auch auf einen Start verzichten, da sie sich zum Zeitpunkt des Turniers in Schweden auf einem Lehrgang befanden, der maßgeblich für eine Teilnahme bei den Europameisterschaften sein wird.

 

Als Trainer und Betreuer wurden die KSV-Ringer/innen von Attila Bayrak, Vitali Leykin und Yvonne Englich begleitet.

21.04.2014

 

Mithat Bayrak ist tot - „Dominator vom Bosporus“ starb im Alter von 85 Jahren - Trauer beim KSV Witten 07

 

Mithat Bayrak ist tot – ein Ringerherz hat aufgehört zu schlagen. Tief betroffen und voller Trauer haben seine Vereinsfreunde vom KSV Witten 07 und die ganze Ringerwelt die Nachricht aufgenommen. Der zweifache Olympiasieger starb am Ostersonntag im Alter von 85 Jahren.

 

Zuletzt hatte es seine Gesundheit nicht mehr gut mit ihm gemeint – viele Wochen musste er immer wieder in Krankenhäusern verbringen, so auch den 85. Geburtstag, den er am 03. März in der Herdecker Klinik verbringen musste. Dennoch war er auch in der abgelaufenen Saison regelmäßig bei den Kämpfen „seines“ KSV Witten anzutreffen, gab seine Kommentare und auch immer noch Tipps an die jungen Ringer. Den 80. Geburtstag hatte das Ringer-Idol noch im Kreise seiner Familie und vieler, vieler sportlicher Wegbegleiter gefeiert.

 

Mithat Bayrak wuchs in Adapazarı in der Türkei auf. Als Jugendlicher begeisterte er sich für das traditionelle türkische Ringen, Yagli güres, das „Ölringen. In dem Verein Sakarya Güres erlernte er den modernen olympischen Ringkampf, machte schon bald durch gute Leistungen auf sich aufmerksam und wurde in das türkische Nationalteam im griechisch-römischen Stil aufgenommen. Trainer wie Gazanfer Bilge, Mehmet Oktav, Hüseyin Erkmen und Celal Atik prägten den jungen Bayrak.

 

1955 startete der erstmals bei einem bedeutenden internationalen Turnier, den Mittelmeer-Spielen. Da musste er sich noch mit dem 5. Platz im Weltergewicht begnügen. Doch bereits ein Jahr später gelang ihm der große Wurf, Bayrak wurde Olympiasieger bei den Olympischen Spielen in Melbourne. 1960 wiederholte er diesen Erfolg bei den Spielen in Rom. 1964 ging er noch einmal auf die olympische Matte. In Tokio schied er aufgrund des damaligen Reglements ohne Niederlage aus – zwei Unentschieden besiegelten das Turnierende.

 

Der Weltklasseringer beendete danach seine internationale Karriere und kam 1961 als einer der ersten türkischen Ringer nach Deutschland. Er fand in Witten seine neue Heimat, schloss sich dem KSV 07 an und prägte in den folgenden Jahren das sportliche Geschehen des Vereins mit. Über 20 Jahre ging er für den KSV auf die Matte – zunächst in der Aufstiegsmannschaft, die 1966 in die Bundesliga kam. Als „Dominator vom Bosporus“ zeigte er immer wieder seine Qualitäten – Ringkampf auf allerhöchstem Niveau! Nach seinem Abschied aus der 1. Mannschaft machte er weiter – nur so zum Spaß, aber immer auch als Vorbild für die jungen Ringer. Mit der 2. Mannschaft stieg er 1971 in der Oberliga NRW auf und wurde in den Folgejahren mehrmals Meister mit diesem Team. Auch als Trainer engagierte er sich, war einige Jahre verantwortlich für das Bundesliga-Aufgebot. Immer aber galt seine Aufmerksamkeit dem Ringernachwuchs, den er unterstützte und den er formte. Mit Rat und Tat war Mithat stets zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.

 

Er hielt all‘ die Jahre Verbindung in seine Heimat – auch sportlich. So zu Muzahir Sille, mit dem er gemeinsam in der türkischen Nationalmannschaft und einige Jahre auch beim KSV Witten kämpfte, oder zu Ahmet Ayik, Welt- und Europameister und Olympiasieger und später Präsident des Türkischen Verbandes. So vermittelte er dem KSV immer wieder Top-Ringer für die Bundesliga-Mannschaft: Selim Sari, Münür Caliskan, Sakir Alpaslan, Mehmet Öztürk, Suat Aydin …. Für seine Verdienste um den Ringersport wurde er im September 2011 vom Ringer-Weltverband FILA in die „International Wrestling Hall of Fame“ aufgenommen. Noch 2012 erfuhr er bei im Rahmen einer Foto-Ausstellung über Sportlegenden bei den Olympischen Spielen in London eine besondere Ehrung. Natürlich wurde er auch vom KSV Witten ausgezeichnet – die Ehrenmitgliedschaft des Vereins hatte Bayrak seit vielen Jahren inne.

 

Der Doppel-Olympiasieger war beruflich zunächst in der Firma des damaligen Vorsitzenden des KSV, Emil Olsberger, tätig. Später machte er sich als Gastronom selbständig und betrieb – gemeinsam mit Ehefrau Erna – verschiedene Gaststätten in Witten.

 

Mithat Bayrak war einer der ersten türkischen Sportler, einer der ersten „Gastarbeiter“ in Deutschland, in Witten. Er prägte das Miteinander der unterschiedlichen Kulturen, schaffte Respekt und Vertrauen untereinander. Bayrak war eine Respektsperson, eine Autorität – für seine Landsleute und alle Sportkameraden. Aufgrund seiner Kompetenz, seiner Menschlichkeit, seiner Weltoffenheit und Erfahrung. Damit hat er Brücken gebaut, nicht nur im Sport!

 

Er wird weiterleben im KSV Witten, im Sport – durch die Erinnerungen an ihn, an sein Schaffen, seine Verdienste, die im Verein Bestand haben. Auch durch Sohn Attila, der als Trainer der KSV-Jugend das Werk seines Vaters weiterführt, und durch Enkelin Dilara, die schon erste Erfolge auf der Ringermatte feierte.

18.04.2014

 

KSV Witten läutet „heiße Phase“ der DM ein: Deutsche Meisterschaft der Ringer startet in fünf Wochen - Viel ehrenamtliche Arbeit für den Erfolg

 

„Jetzt müssen wir alle noch eine Schüppe auflegen“, meinte Andreas Roy-Nass, 2. Vorsitzender des KSV Witten, bei der Pressekonferenz am Dienstag (15.4.) zum Stand der Vorbereitungen auf die Deutsche Meisterschaft im Ringen. Die Titelkämpfe der Männer finden vom 23. bis 25. Mai in Witten statt, der KSV ist mit der Ausrichtung betraut. Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung erfolgt fast ausnahmslos ehrenamtlich - das Organisationsteam hatte bislang schon eine Menge Arbeit zu leisten. Die muss jetzt nochmals gesteigert werden, denn: „Wir wollen eine Meisterschaft präsentieren, die eine Visitenkarte für den KSV, unsere Stadt und die Region ist und Maßstäbe setzt“, so Roy-Nass weiter.

 

Bei der Präsentation stellten die KSV-Verantwortlichen Meisterschaft-Logo, Veranstaltungsplakat und Siegerpreise vor – und deren „geistige Väter“ bzw. handwerkliche Erzeuger. Stefan Grafe war anwesend, Chef der Grafik- und Werbeagentur „artworkschmiede“ in Annen, der seine Leistungen – und die seiner Mitarbeiter/-innen – natürlich auch kostenlos erbrachte. Er hatte nach Vorschlägen von Thomas Altstadt, auch 2. KSV-Vorsitzender, das Meisterschaftsplakat entwickelt. „Witten steht im Mittelpunkt“, so Grafe – denn das Logo „800 Jahre Witten“ ist ebenso zu finden wie der Leitspruch „über Witten nach Rio“ und – als eines der augenfälligsten Wittener Wahrzeichen – der Wittener „Sackträger“ inmitten des Plakats. Die Deutsche Meisterschaft soll nach Willen der Verantwortlichen der sportliche Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 800. Geburtstag der Stadt werden.

 

Und von dem Sackträger auf dem Plakat war der Weg nicht weit zum Sackträger als Siegerpreise für Sieger und Medaillengewinner der Wittener DM. Ursprünglich hatte der Wittener Künstler Lutz Quambusch die Statue im Jahr 1995 kreiert, auch damals für einen großen Ringer-Wettkampf – die Europa-Meisterschaft der Junioren. Die hatte der KSV ebenfalls ausgerichtet und suchte dafür ebenfalls außergewöhnliche Ehrenpreise. Lutz Quambusch hatte nichts dagegen, dass sein Entwurf für die DM 2014 „reanimiert“ wurde, und so trat ein weiterer Mann, der dem KSV eng verbunden ist, auf den Plan: Petar Boric‘, Inhaber des gleichnamigen Modellbau-Unternehmens aus Annen und ehemaliger KSV-Ringer, fertigte die Formen und goss die Figuren – natürlich auch er ohne Kosten für den Verein. Die prangen nun in Gold, Silber und Bronze sowohl auf dem Plakat als auch in natura und werden den Siegern der acht Gewichtsklassen am Ende der Meisterschaft überreicht!

 

Dass der Wittener Sackträger und Ringkampf durchaus Parallelen aufweisen, offenbarte der spanische Künstler Leon Martinez, selbst Ringer mit privaten Verbindungen nach Witten: er hörte von dem Wahrzeichen der Stadt, entdeckte die Übereinstimmungen und fertige eine Skizze – mit dem Sackträger im Ringer-Trikot. Und in der Tat: Ringen hat mit harter Arbeit zu tun – wie auch das Tagwerk der damaligen Sackträger. Ringen erfordert Technik, im Heben und Werfen des Gegners – wie auch beim Sackträger mit seiner Last. So kommt viel Symbolik ins Spiel

 

Der Wettkampf wird Auftakt sein zur deutschen Olympia-Qualifikation der Ringer - und das gibt der Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung und Qualität! Die gesamte nationale Elite wird am Start sein, denn aus den Reihen dieser Kämpfer werden sich die deutschen Starter für die Olympia-Qualifikation Rio 2016 rekrutieren!

 

„Wir hoffen, einige „Lokalmatadoren“ als Zugpferde in der Husemannhalle dabei zu haben“, sagt KSV-Vorsitzender Detlef Englich. Neben den „jungend Wilden“ des Wittener Bundesligisten – wie Juniorenmeister Nico Brunner oder Daniel Schlemmer – könnten das auch zwei „Altmeister“ sein, die 1998 in Witten ihre ersten Meisterschaften in der Männerklasse feierten: seinerzeit kamen mit Sevket Karapinar, Adam Juretzko und Mirko Englich gleich drei Titelträger aus der Ruhrstadt – während Karapinar inzwischen die Ringerschuhe an den Nagel gehängt hat, sind Juretzko und Englich heute noch aktiv. Für sie wäre dies die beste Gelegenheit, vor eigenem Publikum Abschied von der Matte zu nehmen – wenn auch nur bei den individuellen Meisterschaftskämpfen. Beide würden die Stimmung in der Halle mächtig anheizen, könnten sich der Unterstützung des Wittener Publikums sicher sein – so die KSV-Verantwortlichen.

 

Denn: eine gut besetzte Husemannhalle ist nicht nur für die Optik wichtig – sie sichert dem Verein, der das alleinige wirtschaftliche Risiko trägt, auch die notwendigen Finanzen. Es ist einiges zu investieren, um Wittens größte Sporthalle in eine meisterschafts-würdige Arena zu verwandeln. Das ist nicht nur ehrenamtlich zu leisten!

 

Ab sofort bittet der KSV denn auch, interessierte Helferinnen und Helfer aus dem Verein, aber auch darüber hinaus um Meldung – die Unterstützung ist in vielen Bereichen gefragt (Informationen dazu unter www.ksv-witten.de).

 

Tickets für die Meisterschaft sind bereits seit einiger Zeit im Vorverkauf erhältlich:

 

beim „Stadtmarketing Witten“ Marktstraße 7 - Rathausplatz - 58452 Witten

Tel.: 02302 12233, Fax: 02302 12236

e-mail: info(at)stadtmarketing-witten.de

 

oder

 

ProTicket GmbH & Co. KG

Link zum Ticketverkauf

13.04.2014

 

KSV Witten 2 jetzt wieder in der Ringer-Oberliga NRW
Starke Gegner - starke Gruppe

 

Drei Aufstiege in Folge, von der Bezirksliga bis zur Oberliga: jetzt gehört die 2. Mannschaft des KSV Witten wieder zu den NRW-Topteams. Im August startet die Saison der höchsten Landesklasse, die Ansetzungen gab der Ringerverband NRW nun bekannt. Neun Mannschaften kämpfen um Meisterschaft und möglichen Aufstieg zur 2. Bundesliga, einige profilierte Vereine sind dabei. So der TV Essen-Dellwig, der in der letzten Saison ganz knapp Oberligameister wurde, den Aufstieg zur 2. Liga jedoch dem Tabellen-Zweiten RC Merken überließ. Konkordia Neuss kämpfe vor zwei Jahren gar noch in der 1. Bundesliga, trat dann aber den freiwilligen Rückzug an und ist sicherlich stark zu beachten. Nachbar TSG Herdecke, KSV Germania Krefeld und der AC Köln-Mühlheim kämpften jeweils einige Jahre in Liga zwei, die Kölner noch in der vorletzten Saison gemeinsam mit der „Ersten“ des KSV. Zwei Kampfgemeinschaften haben sich mit RG Hürth/Rheinbach und RG Oberforstbach/Raeren – letztere als deutsch-belgische Kombination – gebildet. Mit dem RC Ehrenfeld verbinden die KSV-Reserve gemeinsame Jahre und gemeinsame Aufstiege – die Kölner gingen den Weg von der Bezirks- bis zur Oberliga jeweils gemeinsam mit Witten.

 

Die Runde beginnt schon am 23. August – zwei Wochen, bevor die 2. Bundesliga ihre Kämpfe startet. Und gleich zum Auftakt gibt es das Duell der Aufsteiger, wenn sich der KSV in Ehrenfeld vorstellt …

Ligatermine KSV 2014
ligatermine-ksv-2014.pdf
PDF-Dokument [53.6 KB]

13.04.2014

 

Mobil mit Rückenwind - Infos rund um das Elektrorad

 

Von Susanne Fuchs (DJK Blau-Weiß Annen) erhielten wir folgende Information, die wir hiermit gerne weitergeben:

 

"Liebe Vereins Partner und Freunde des Sports,

 

am Freitag, 09. Mai von 16 Uhr bis 18 Uhr (Stadtwerke Foyer, Westfalenstr. 18 in Witten) veranstalten wir gemeinsam mit den Stadtwerken Witten und der WABEmbH einen Informationstag rund um das „Elektrorad“.

 

Die medizinischen Fachbeiträge werden von Dr. Pflaumbaum, Kardiologe im Marienhospital und Dr. Bodzian, Sportmediziner und aktiver Radsportler, geleitet.

 

Angesprochen sind alle, die schon immer mal ein Elektrorad testen wollten sowie Übungsleiter, Helfer, Sportler, die für sich oder für ihre Gruppen einen Radtour mit dem Elektrorad planen.

 

Die Wabe liefert die organisatorischen Hinweise und Hilfestellungen für eure Planung.

 

Kommt vorbei und informiert euch. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

 

Bitte an alle, die es möglichweise noch interessieren könnte, weiterleiten. Ich freue mich auf zahlreiches Erscheinen. Schöne Ostern.

 

Gruß Susanne Fuchs

1. Vorstizende DJK BW Annen"

Flyer Rückenwind
flyer_rueckenwind_final.pdf
PDF-Dokument [352.7 KB]

Unsere Sponsoren:

Besucher