Aktuelles - August 2014

31.08.2014

 

Ringer-Ass Klaus Rost erhielt Einladung vom DOSB nach Berlin

 

Am diesem Wochenende folgte Wittens ehem. Spitzen-Ringer Klaus Rost mit Ehefrau Jutta einer Einladung des DOSB nach Berlin. In einem Berliner Nobelhotel wurden ca. 60 ehem. gesamtdeutsche Medaillenträger der Olympischen Winter- und Sommerspiele von 1964 erwartet. 50 Jahre später traf man sich nun wieder.

 

Die Winterspiele fanden vom 29. Januar bis zum 9. Februar in Innsbruck statt. Die Sommerspiele wurden vom 10. Oktober bis zum 24. Oktober in der japanischen Hauptstadt Tokio ausgetragen. Eröffnet wurden sie vom damaligen japanischen Kaiser Hirohito.

 

Einige markante Sportgrößen erkannte man sicherlich wieder. Doch bei den meisten Sportlern konnte man schon Schwierigkeiten beim Wiedererkennen haben. Sportikonen wie der Weltklasse-Ringer Wilfried Dietrich oder Dressurreiter Josef Neckermann sowie Springreiter Hermann Schridde sind leider schon seit vielen Jahren verstorben.

 

Klaus Rost konnte seinerzeit in Tokio am 14. Oktober als einziger deutscher Freistilringer eine Medaille (Silber) im Leichtgewicht erringen. Im gr.-röm. Stil gab es für Deutschland drei Bronze-Medaillen: Heinz Kiehl und Wilfried Dietrich aus der BRD und Lothar Metz aus der damaligen DDR.

 

Auf der Gästeliste für dieses Wochenende standen u.a. der Eiskunstläufer Manfred Schnelldorfer (Gold) und die ehem. Eisprinzessin Marika Kilius (Silber), Zehnkampf-Sieger Willi Holdorf (Gold), Schwergewichts-Boxer Hans Huber (Silber), Hürdenläuferin Karin Balza (Gold) und Jodoka Klaus Glahn (Bronze), um nur einige wenige damalige Sieger zu nennen.

 

Das Programm begann am Samstag mit einem Kaffeetrinken ab 15.00 Uhr, danach Empfang in der japanischen Botschaft durch den Botschafter. Am heutigen Sonntag besucht man das Berliner Olympiastadion in dem das internationale Leichtathletik-Meeting (ISTAF) stattfindet. Für das sportinteressierte Ehepaar Rost sicherlich ein Highlight. Montagmorgen endet die Veranstaltung mit einer Busfahrt zu den Sehenswürdigkeiten von Berlin.

31.08.2014

 

Die "Neuen" beim KSV – Heute: Yunier Castillo Silveira (Spanien)

 

Mit der Verpflichtung von Yunier Castillo gelang dem KSV nach Imants Lagodskis ein weiterer Paukenschlag. Der 30-jährige Spanier mit kubanischen Wurzeln wurde 2012 vom damaligen Mit-Zweitligisten AC Köln-Mülheim in die 2. Bundesliga geholt. Nach dem Abstieg der Domstädter zog es Yunier dann weiter in der zweiten Liga zum TSV Burgebrach. Auch dort stellte er sein Können in der letzten Saison eindrucksvoll unter Beweis. Nach dem sportlichen Abstieg des bayerischen Clubs aus der Nähe von Bamberg ergriff der KSV nun die Gelegenheit und verpflichtete den Freistil-Griffkünstler.

Auf internationalem Parkett landete Yunier beim Grand Prix von Spanien 2012 auf dem dritten Rang; bei der EM 2013 stand er als Neuntplatzierter in den Top-Ten. Seine Bilanz aus den zwei Bundesliga-Jahren liest sich eindrucksvoll: Bei 29 Kämpfen gelangen ihm 25 Siege, nur viermal verließ er als Verlierer die Matte. In der abgelaufenen Saison war er sogar nur einmal unterlegen – gegen Riegelsbergs stark aufringenden Sezer Karmadja hieß es am Ende 5:5 mit der letzten Wertung für Castillos Gegner.

 

Für Akaki Kuntchulia besetzt Castillo nun die Freistil-Klasse bis 66 kg beim KSV. Wir wünschen unserem sympathischen und immer gut gelauntem Neuzugang erfolgreiche Kämpfe und möglichst viele Siege in der kommenden Saison.

29.08.2014

 

Die „Neuen“ beim KSV Witten - Heute: Imants Lagodskis (Lettland)

 

Die Oberligamannschaft des KSV Witten hat die Saison bereits begonnen – mit einem Sieg am letzten Wochenende beim Dauer-Konkurrenten RC Ehrenfeld in Köln. Das Zweitliga-Team hingegen muss noch etwas warten, erst am kommenden Samstag (6. September) steht der erste Kampftag an. Da empfängt der Meister der Liga Mitte des Vorjahres den Aufsteiger aus dem Saarland, den AC Heusweiler.

 

Beim KSV Witten gab es einige Abgänge, so veränderten sich die Siegringer Ibro Cakovic (KSV Aalen) und Wladimir Remel (ASV Mainz) in Vereine der 1. Bundesliga. Dafür kann der KSV aber auch einige hochkarätige Neuzugänge vorstellen – wie z.B. den Letten Imants Lagodskis. Er ist im Halbschwergewicht zu Hause und wird im KSV-Team die Gewichtsklassen 98 und 120 kg abdecken – jeweils im Freistil.

 

Lagodskis kam vom KSV Seeheim aus Hessen, wo er in den letzten Jahren erfolgreich in der 2. Bundesliga kämpfte. Er ist 28 Jahre alt (geb. 19. März 1986) und hat bei 1,81 m Größe ein Normalgewicht von 93 kg. Sein Heimatverein in Lettland ist der Club „Dinaz“ Daugavpils, der zweitgrößten Stadt Lettlands im Südosten des Landes. Der KSV-Zugang begann 1997 mit dem Ringkampf; die ersten internationalen Erfolge erzielte er bei der Kadetten-EM 2002 (bis 16 Jahre) mit einem 5. Platz. Schon im Jahr darauf konnte er die erste internationale Medaille gewinnen, als er bei der Kadetten-EM Bronze gewann.

Seitdem spielt er mit im Konzert der Großen auf den internationalen Ringer-Matten der Welt. Immer wieder ist er auf vorderen Rängen bei Welt- und Europameisterschaften wie auch hochklassigen internationalen Turnieren zu finden – wie zuletzt in diesem Jahr, als er beim deutschen Grand Prix Platz zwei belegte und das spanische sogar gewann.

 

So ganz stabil ist er bei diesen Ringer-Events dann aber auch nicht, denn manchmal gab es dabei „Abstürze“. Das ist sicher dem System der Ringer-Wettkämpfe geschuldet, nach dem man mit einer Niederlage im Turnier ausscheidet und entsprechend schlecht platziert wird. So etwas passiert denn auch den besten Ringern in den Gewichtsklassen, wo es eine große Dichte an Top-Athleten gibt: die können sich gegenseitig besiegen – je nach Tagesform. Da ist ein Medaillenrang oder einer „unter ferner liefen“ oft dicht beieinander.

 

Das Wittener Publikum jedenfalls darf sich freuen auf diesen Neuzugang – ein freundlicher und sympathischer Mann, der auf der Matte einiges zu bieten hat!

 

Hier eine Auswahl der internationalen Erfolge von Imants Lagodskis:

Jahr

Wettbewerb

Kategorie

Gewichts-klasse kg

Platzierung

2014

Golden Grand Prix

Männer

97.0

5.

2014

Grand Prix of Spain

Männer

97.0

1.

2014

Grand Prix of Germany

Männer

97.0

2.

2014

Europameisterschaft

Männer

97.0

14.

2014

Golden Grand Prix

Männer

97.0

5.

2013

Weltmeisterschaft

Männer

96.0

15.

2013

Waclaw Ziolkowski Memorial

Männer

96.0

7.

2013

Europameisterschaft

Männer

96.0

5.

2013

Alexander Medved Prizes

Männer

96.0

5.

2013

International Ukrainian Tournament

Männer

96.0

5.

2012

Olympic Qualification Tournament

Männer

96.0

5.

2011

FILA Test Tournament

Männer

96.0

3.

2011

Weltmeisterschaft

Männer

96.0

22.

2010

Great Britain Cup

Männer

96.0

5.

2010

Grand Prix of Germany

Männer

96.0

1.

2009

Europameisterschaft

Männer

96.0

5.

2006

Weltmeisterschaft

Junioren

84.0

1.

2006

Europameisterschaft

Männer

84.0

7.

2005

Europameisterschaft

Junioren

84.0

5.

2005

Weltmeisterschaft

Junioren

84.0

7.

2004

Europameisterschaft

Junioren

84.0

3.

2003

Europameisterschaft

Kadetten

85.0

3.

2002

Europameisterschaft

Kadetten

85.0

5.

28.08.2014

 

Nina Englich hat geheiratet - Erfolgreiche Ringerin jetzt im „Hafen der Ehe“

 

Nina Englich, (bis heute) erfolgreichste Ringerin des KSV Witten 07 und eine der erfolgreichsten des Deutschen Ringer-Bundes, lief am vergangenen Wochenende in den „Hafen der Ehe“ ein. Im Dortmunder Standesamt gab sie ihrem langjährigen Partner Elvin Kahriman das Ja-Wort.

 

Neben zahlreichen Titeln bei Deutschen Meisterschaften konnte sie sich international erstmals 1993 in Szene setzen, als sie in der Juniorenklasse Vizeweltmeisterin wurde. Die größten Erfolge auf der Matte waren zwei Europatitel in den Jahren 1996 und 1998, daneben weitere sieben Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften von 1995 bis 2002. Kurz vor Olympia 2004 musste die Wittenerin ihre Sportkarriere aufgrund einer schweren Halswirbel-Verletzung beenden. Sie arbeitet heute als Juristin bei der Kreis-Handwerkerschaft Ruhr in Bochum.

Mit dem Personenstand hat Nina Englich auch ihren Namen gewechselt – sie hat den Namen ihres Ehemannes angenommen.

 

 

 

 

 

 

Hier Ninas größte Erfolge in ihrer Ringer-Laufbahn:

Jahr

Meisterschaft

Kategorie

Gewichtsklasse

Platzierung

2002

Europameisterschaft

Frauen

72 kg

2.

2001

Weltmeisterschaft

Frauen

75 kg

3.

2001

Europameisterschaft

Frauen

75 kg

3.

1998

Europameisterschaft

Frauen

75 kg

1.

1997

Weltmeisterschaft

Frauen

68 kg

3.

1997

Europameisterschaft

Frauen

68 kg

2.

1996

Europameisterschaft

Frauen

70 kg

1.

1995

Weltmeisterschaft

Frauen

70 kg

3.

1993

Weltmeisterschaft

Juniorinnen

65 kg

2.

24.08.2014

 

KSV-Reserve gelingt Auswärtssieg zum Oberliga-Start –

Starke Vorstellung beim 12:20 in Ehrenfeld

 

Das war schon mal ein kleines Ausrufezeichen der KSV-Reserve. Beim RC Ehrenfeld gelang den Männern von Trainer Attila Bayrak direkt ein Sieg zum Auftakt in die neue Oberliga-Saison. Im Duell der Aufsteiger war die Sporthalle an der Subbelrather Str. mehr als gut gefüllt. Gleich zu Beginn legte Bahtiyar Dündar gegen Rene Wenigmann einen couragierten Kampf hin (57 F). Allerdings rannte er dem Rückstand zu lange hinterher und unterlag mit 3:12 Punkten – allerdings nur im Einlagekampf, denn an der Waage hatte sein Kontrahent 100 Gramm zu viel im Gepäck. Somit die ersten vier Punkte auf dem KSV-Konto (0:4). Weitere vier Zähler steuerte dann der KSV-Neuzugang Mathaios Eggonidis im Schwergewicht (130 G) bei. David Haubrich war zwar auch rund 30 kg leichter als der Wittener, der dafür aber fast genauso leicht und beweglich nach rund viereinhalb Minuten bei 10:1-Führung die dritte Verwarnung des Gastgebers herausrang (0:8).

 

Diese Siegesserie hätte nicht reißen müssen. Denn im hochklassigen Kampf zwischen Pascal Wittke und Enes Özcan zeigte die junge Kirchlinder Neuerwerbung, dass man noch einiges von ihm erwarten darf. Nach einer 6:4-Pausenführung war Wittke weiterhin im Vorwärtsgang. Belohnt wurde allerdings nur sein Kontrahent – mit Wertungen außerhalb der Passivitätszone. Mit 5:9 ging der Kampf noch an den Gastgeber (2:8). Mesut Kayar (98 F) hatte mit Wladimir Zimmermann aber danach beim ungefährdeten 16:0-Erfolg kein großen Probleme (2:12). Diese hätte sich auch Fahim Nasari nicht machen müssen (66 F). Gegen Justin Colling gab es einen technisch hochwertigen Kampf zu bestaunen, den der Wittener Athlet auch über große Strecken dominierte. Zu unvorbereitet griff er aber nach der Pause weiter an und wurde eiskalt ausgekontert bzw. sogar geschultert (6:12). „Da muss er noch abgezockter werden!“, kommentierte Coach Attila Bayrak das Auftreten seines Freistil-Athleten.

 

Nach der Pause bekam Markus Kurle von Martin Tasev gleich mehrere unfreiwillige Flugeinlagen. Nach nicht einmal zwei Minuten war der Kampf auch bei technischer Überlegenheit des jungen Witteners schon wieder vorbei (6:16). Etwas enttäuschend absolvierte dann Andreas Eisenkrein seinen Kampf gegen Melvin Pelzer (66 G). Auch wenn der Gastgeber sicherlich alles andere als ein unbeschriebenes Blatt war, so hatte man sich vom Bundesliga-Akteur des KSV doch hier ein wenig mehr Aggressivität und Kämpferherz gewünscht - mit 0:5 ging der Kampf jedoch verloren (8:16). Schaman Kasumov, Neuzugang vom Zweitliga-Nachbarn aus Hohenlimburg, rang in seinem Kampf Maximilian Otto (86 F) abgezockt nieder. Nach 7:1-Pausenführung gab auch er noch nach Meinung des Trainer „ein paar Wertungen zu viel“ ab, blieb aber beim 15:7-Erfolg dennoch ungefährdet (8:19).

 

Der Sieg stand somit schon vor den beiden abschließenden Kämpfen in der 75 kg-Klasse fest. Im freien Stil stellte Diyar-Murat Dündar gegen Robin Pelzer allerdings fest, wie rau die Oberliga-Luft sein kann. Mit 0:15 unterlag er noch vor dem Pausengong (12:19). Nick Jacobs hingegen setze noch ein i-Tüpfelchen auf den Wittener Auswärtserfolg. Er hatte kurzfristig von seinem Einsatz erfahren und noch bis zur letzten Sekunde Gewicht machen müssen, was ihn aber nicht davon abhielt, Paschalis Stavridis passiv aussehen zu lassen und sogar eine grandiose 5-er-Wertung auf die Ehrenfelder Matte zu zaubern. Auch konditionell brach er am Ende kaum ein und sicherte seinen 8:6-Erfolg unter dem Jubel seiner Mannschaftskollegen ab (12:20).

 

„Ganz schön nervenaufreibend“ brachte Trainer Attila Bayrak nach dem Kampf ein erstes Fazit. „Es hätte aber auch noch ein paar Punkte höher ausfallen können. Wichtiger sind aber jetzt erst einmal die zwei Punkte und der gelungene Auftakt in die Saison“, so der Coach weiter. Am kommenden Wochenende hat die zweite Garnitur des KSV kampffrei, bevor es am 6.9. zum Doppelkampftag (KSV 2 – Oberforstbach/Raeren und KSV – Heusweiler) kommt.

 

  RC Ehrenfeld 1976 KSV Witten 07 II   12:20
57 Wenigmann, Rene Dündar, Bahtiyar 12:3  ÜG 0:4
61 Özcan, Enes Wittke, Pascal 9:5 PS 2:0
66 A Colling, Justin Nasari, Fahim 8:6 SS 4:0
66 B Pelzer, Melvin Eisenkrein, Andreas 5:0 PS 2:0
75 A Pelzer, Robin Dündar, Diyar-Murat 15:0 4:0
75 B Stavridis, Paschalis Jacobs, Nick 6:8 PS 0:1
86 A Otto, Maximilian Kasumov, Schaman 7:15 PS 0:3
86 B Kurle, Markus Tasev, Martin 0:12 SS 0:4
98 Zimmermann, Wladimir Kayar, Mesut 0:16 0:4
130 Haubrich, David Engonidis, Mattaios 1:10 DV 0:4

20.08.2014

 

KSV-Jugend im heimischen Trainingslager

 

Am letzten Ferienwochenende stimmten sich die KSV-Jugendlichen auf die anstehenden Turniere ein. Zwei Trainingseinheiten gab es am Sonnabend unter der Leitung der Jugendtrainer Yvonne Englich und Klaus Eigenbrodt.

 

Zwischendurch heizten der Feuerwehrmann und Vize-Olympiasieger Mirko Englich und der Vorsitzende Thomas Altstadt den Grill an. Mit Sucuk, Köfte und Bratwurst wurde vom Multi-Kulti-Grill die Meute von 25 Kindern für die zweite Runde gestärkt. Es stand eine gemeinsame Übernachtung in der Ostermannhalle an.

 

Nach gemeinsamen Frühstück wurde Sonntagfrüh mit einer Drachenbooteinheit beim befreundeten Kanu-Club-Witten den jungen Ringern den Einblick in diese Mannschafts-Sportart gewährt. Synchron mit unterschiedlichen Kräften ein Boot über die Ruhr zu bewegen stärkt das Teamgefühl, der sonst allein kämpfenden Sportler. Hierfür noch mal ein großes dankeschön an "Latti" und die Freunde vom KCW für die Möglichkeiten.

 

Alle Beteiligten hatten viel Spaß und es wurde schnell klar, dass mit dem neu aufgestellten Team im Haupt- und Jugendvorstand solche Aktionen im nächsten Jahr mindestens zwei oder dreimal stattfinden sollen.

19.08.2014

 

Benefizveranstaltung: von real für die Ruhrtal-Engel - am 23.08. von 11-19 Uhr auf dem Gelände des real-Marktes in Witten

 

Auch der KSV Witten 07 unterstützt die Aktion für die Ruhrtal-Engel. Die Freundschaft zu den Engeln entstand bei der Aktion "Ringen für Yvonne" am Schuhhaus Stinshoff. Dort haben sie ehrenamtlich die Gäste mit Grillgut versorgt und den Erlös der DKMS gespendet. Auch bei der DM im Mai waren die Ruhrtal-Engel für uns aktiv. Nun wollen wir auch mal für die Engel da sein.

 

Kurzfristig erklärte sich Mirko Englich, Silbermedaillengewinner der Olympiade 2008 in Peking, zu einer Autogrammstunde bereit. Von 12-13 Uhr steht er im Rahmen der Benefiz-veranstaltung des REAL-Marktes in Annen zugunsten der Ruhrtalengel e. V. zur Verfügung. Ein paar Einlagen mit seinem Mannschaftskollegen Ufuk Canli (3. DM Junioren 2014), sowie Vorführungen unserer Kleinsten unter Leitung von Tülle Lutter sollen der Veranstaltung den sportlichem Rahmen geben.

 

Wir hoffen auf regen Besuch, um den Erfolg der Benefizaktion zu ermöglichen!

19.08.2014

 

Warsteiner-Kooperation geht in die nächste Runde: DM-Helferinnen und Helfer des KSV besichtigen Brauerei im Sauerland

 

Bei der Deutschen Ringer-Meisterschaft im Mai in der Husemannhalle war es für die Besucher deutlich erkennbar: die Warsteiner Brauerei unterstützt die Veranstaltung und den KSV Witten. Die Ausstattung am Rande der Matten war geprägt vom schwarz-goldenen Signet der Bierbrauer aus dem Sauerland. Gemeinsam mit dem Wittener Vertriebspartner Kuypers lieferte „Warsteiner“ den Bedarf rund um die Getränkelogistik für eine solche Großveranstaltung.

 

Viele Helferinnen und Helfer des KSV Witten hatten einmal mehr für eine gelungene Meisterschaft gesorgt – dafür gab es am Ende ausschließlich Dank und Lob der vielen Besucher aus der ganzen Republik. Bei diesem Helferteam wollte sich der KSV nun bedanken, ist es doch durchweg auch der Personenkreis, der seit vielen Jahren für einen gleichmäßig hohen Standard bei den Bundesliga-Veranstaltungen der Wittener Ringer sorgt.

 

Das wird nun am kommenden Freitag (22. August) im Rahmen einer Brauereibesichtigung in Warstein erfolgen. Denn auf Anfrage des KSV kam umgehend die Einladung von Michael Thewes, dem Gebietsrepräsentanten der Warsteiner Brauerei. Der hatte die Deutsche Meisterschaft vor und während der Veranstaltung betreut und dabei staunend die Arbeit der vielen Freiwilligen in der Husemannhalle und drum herum beobachtet. Die Einladung nach Warstein ist nun das Dankeschön sowohl des KSV Witten als auch der Brauerei an den Helferstab des Vereins!

 

Gegen 14 Uhr geht es von der Ostermann-Halle aus los. Anmeldungen für die Fahrt nehmen Thomas Altstadt bzw. Andreas Roy-Nass entgegen.

17.08.2014

 

KSV-Reserve kämpft wieder in der Oberliga - Saisonziel: „drin bleiben!“

 

Im Jahre 2008 endete eine Ära beim KSV Witten 07: nicht nur, dass die 1. Mannschaft des Vereins nach 43 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit aus der 1. Bundesliga ausschied - auch die Zweitvertretung des KSV, die seit 1971 der Oberliga NRW, der höchsten Landesklasse, angehörte, löste sich in diesem schicksalsschweren Jahr zum Ende der Saison 2008/2009 vorläufig auf. Ein bis dahin mehr als erfolgreiches Team, welches die Liga über die Jahre deutlich dominierte, mehr als zwei Dutzend Meistertitel sammelte, aber wegen der damaligen Regelung des Deutschen Ringer-Bundes nicht in die 2. Liga aufsteigen durfte.

 

Den Platz von KSV 2 nahm ab Saison 2009/2010 dann die erste Garnitur ein – eine „Zweite“ gab es da zunächst einmal nicht mehr; an die 30 Ringer hatten den Verein verlassen, der damals froh war, überhaupt ein halbwegs Oberliga-taugliches Team auf die Matte bringen zu können. Ein hartes Jahr für den damaligen Trainer Frank Weniger, der seinerzeit selbst noch ab und an die Ringerstiefel schnüren musste .

 

Doch schon 2010 besserte sich die Situation wieder: die neu formierte „Erste“ lieferte in der Oberliga eine starke Leistung ab, wurde Meister dieser Klasse und schaffte den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Und in der untersten Leistungsklasse, der Bezirksliga, startete wieder eine Zweitvertretung des KSV Witten – ein ganz junges Team, das aber auf Anhieb die Vizemeisterschaft erkämpfte. In der Saison 2011 gelangen Meisterschaft und Aufstieg zur Landesliga, im Jahr darauf zur Verbandsliga und wieder ein Jahr später dann die „Beförderung“ in die Top-Liga des Ringerverbandes NRW.

 

Dieser Weg dokumentiert die Anstrengungen des KSV um den Ringer-Nachwuchs. Denn KSV 2 ist seit dem Neustart 2010 ein Sammelbecken von Talenten, die in diesen Ligakämpfen wichtige Erfahrungen sammeln können. Und das Wittener Team 2014/2015 ist wieder außerordentlich jung – das erste Oberliga-Jahr wird daher auch ein Lehrjahr werden und das Ziel kann nur „Klassenerhalt“ lauten. Der Großteil der Ringer gehört dem Altersbereich Junioren bzw. Jugend A, teilweise sogar Jugend B an: Farhod Rajabov, Bahtiyar Dündar, Denis Rerich, Aldin Dikezi, Fahim Nasari, Lukas Faber, Nick Jacobs, Diyar-Murat Dündar, Tufan Taskiran, Martin Tasev, Julian Zimmermann, Ufuk Canli und Simeon Stankovich befinden sich alle noch der Lehrzeit ihrer Sportkarrieren. Wie auch Neuzugang Pascal Wittke, der vom KSV Kirchlinde nach Witten kam. Allein Ebubekir Aksu und Schwergewichts-Neuzugang Mathaios Eggonidis sind dem Nachwuchsalter bereits entwachsen.

 

Mit acht Konkurrenten werden es die jungen KSV-Akteure ab dem kommenden Wochenende in der Oberliga zu tun haben, allesamt starke und größtenteils erfahrene Teams. Am stärksten sind wohl Vorjahresmeister TV Essen-Dellwig, Ex-Zweitligist AC Köln-Mülheim und der ehemalige Erstliga-Verein KSK Neuss einzuschätzen. Dellwig (mit dem ehemaligen Wittener Björn Holk) verzichtete zuletzt auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga, den dafür der RC Merken wahrnahm. Mit den Rheinländern wird sich demnächst die Erstvertretung des KSV Witten auseinandersetzen müssen. Dellwig hingegen wird auch in dieser Saison wieder der Top-Favorit in NRW sein, konnte sich der Essener Vorort-Club doch mit Tim van Voorst (Mülheim-Styrum) und Kevin Schoska (Hohenlimburg) nochmals verstärken – Ringer, die beim KSV Witten schon Bundesliga-Erfahrungen sammelten.

 

AC Mülheim 1892 – ein Verein, der schon mehrfach in der 2. Liga agierte. Zuletzt noch in der Saison 2012, als der AC auf das Wittener Bundesliga-Team traf. Die Kölner stiegen jedoch direkt wieder ab - und treffen insofern in diesem Jahr auf die Wittener Zweitvertretung.

 

Wie auch der ehemalige Erst-Bundesligist KSK Konkordia Neuss, mit dem sich der KSV Witten zu Bundesliga-Zeiten immer wieder harte NRW-Derbys lieferte. Bis 2011 gehörte der Verein vom Niederrhein noch der deutschen Eliteklasse an – dann zog sich auch der KSK zurück und nahm in der Oberliga einen neuen Anlauf, der in der Vorsaison mit Rang vier endete. Neben einigen ehemaligen Top-Athleten setzt auch Neuss auf seinen talentierten Nachwuchs.

 

Den dritten Rang in der Oberliga nahm im Vorjahr die Kampfgemeinschaft aus Oberforstbach und Raeren ein, mit Krefeld und Herdecke sind in der Saison weitere Ex-Zweit-Bundesligisten am Start. Also allemal eine schwere Aufgabe, der sich die Schützlinge von Trainer Attila Bayrak stellen müssen. Wie gesagt – das Ziel heißt zunächst einmal „Klassenverbleib“. Den Anfang dazu kann der KSV am kommenden Samstag machen, wenn er zum Auftakt beim Mit-Aufsteiger RC Ehrenfeld in Köln antritt.

 

Die Oberliga 2014:

 

• AC Mülheim am Rhein

• KSK Konkordia Neuss

• KSV Germania Krefeld

• KSV Witten 07 II

• RC Ehrenfeld 1976

• RG Hürth/ Rheinbach

• RG Oberforstbach/ Raeren

• TSG Herdecke

• TV Essen-Dellwig

 

Der Kader des KSV 2:

57 kg     FR Farhod Rajabov
57 kg GR / FR    Bahtiyar Dündar
61 kg GR / FR Pascal Wittke
66 kg GR / FR Denis Rerich
66 kg GR / FR Aldin Dikezi
66 kg GR / FR Fahim Nasari
75 kg FR Lukas Faber
75 kg GR Nick Jacobs
75 kg GR Diyar-Murat Dündar
75 kg FR Tufan Taskiran
86 kg GR Martin Tasev
86 kg FR Ebubekir Aksu
86 kg FR Julian Zimmermann
98 kg FR Ufuk Canli
98 kg GR Simeon Stankovich
120 kg GR / FR Mathaios Eggonidis
  Trainer Attila Bayrak

16.08.2014

 

50 Jahre Ringer-Bundesliga: Das Magazin zur Bundesliga-Saison 2014-15 ist ab sofort erhältlich!

 

Das Magazin zur Jubiläums-Saison (50 Jahre Bundesliga!) liefert umfassende Informationen vor dem Saisonstart:

 

  • Vorschau für jede Liga und ausführliche Vereinspräsentationen
  • Termine und Paarungen
  • für Statistiker: Tabellen der Saison 2013/14 und eine Übersicht über alle bisherigen Titelträger

 

Das Bundesligaheft kann für EUR 3,50 (zzgl. Versandkosten) gegen Rechnung direkt beim Deutschen Ringer-Bund e.V. - per E-Mail oder per Fax - bestellt werden.

 

Bitte geben Sie dabei die Versand-/ Rechnungsadresse vollständig an. Danke!

 

Deutscher Ringer-Bund e.V.

Generalsekretariat

Postfach 44 01 09

44390 Dortmund

Telefon: 0231/967849-0    Telefax: 0231/967849-19

E-Mail: info@ringen.de

 

11.08.2014

 

KSV Witten in der 2. Bundesliga: „Wir wollen wieder vorn mitringen“ - Meister 2013 mit einigen neuen Gesichtern

 

In der Vorsaison erlebte der KSV Witten 07 einen (vorläufigen) Höhepunkt in der neueren Vereinsgeschichte: der Traditionsverein von der Ruhr gewann die Meisterschaft der 2. Bundesliga Mitte; in einem dramatischen Endkampf beim Verfolger KV Riegelsberg gelang ein 18:14-Sieg – nach 43 Jahren Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga und sieben Mannschaftstiteln der erste große Erfolg nach dem Tiefpunkt des Vereins nach der Saison 2008. Da hatte sich der Verein aus finanziellen Gründen aus der Eliteklasse des DRB zurückziehen und in der 3. Liga einen Neuanfang unternehmen müssen. Schon 2011 aber ging’s wieder aufwärts, der Aufstieg in das DRB-Unterhaus – 2. Liga – gelang. Und 2013 nun die Meisterschaft in dieser Klasse, verbunden mit der Option für Liga eins. Die allerdings wurde nicht wahrgenommen …

 

Denn zu frisch sind noch die Erinnerungen an 2008 – da stand der Verein am Rande der Insolvenz, konnte sich nur dank außerordentlicher Hilfe von wohlgesonnenen heimischen Sponsoren retten. An den finanziellen Rahmenbedingungen hat sich seitdem nicht viel geändert: “Die 2. Bundesliga ist für uns im Augenblick eine ideale Klasse – finanziell machbar und sportlich hoch attraktiv“, meint denn auch der Sportverantwortliche des KSV, Frank Weniger. Wenn er auch weiß, dass die Entscheidung des Vereinsvorstandes nicht überall Freude und Zustimmung auslöste …

 

Im Vorjahr sahen regelmäßig über 400 Zuschauer die Kämpfe in der Wittener Husemannhalle, und sie waren zumeist begeistert über spannende und hochklassige Begegnungen. Die lieferten auch und vor allem die regelmäßig sechs bis acht eingesetzten Akteure ab, die dem „eigenen Stall“ entstammen – ein Beleg für die richtige Entscheidung der Sportführung, auch weiterhin das Augenmerk auf den eigenen Nachwuchs zu richten.

 

So kamen mit Daniel Schlemmer (74 kg, Markneukirchen) und Nico Brunner (85 kg, Walheim) zwei Athleten zurück, die das Ringer-ABC in Witten lernten. Sie sollen jetzt die Plätze von Grzegorz Wanke und Michal Krol einnehmen, der starken Siegringer der Vorsaison aus Polen. Dafür verließ mit Ibro Cakovic einer der Punktgaranten des KSV – auch er ist ein „Eigengewächs“ – den Verein in Richtung Erstligist KSV Aalen. Und auch Wladimir Remel, der aus Siegen stammt, veränderte sich Richtung 1. Liga zum ASV Mainz 88. Dafür kamen zwei neue Akteure an die Ruhr, die als Siegringer gelten: der spanische Kubaner Yunier Castillo (66 kg) aus Burgebrach und aus Seeheim der starke Lette Imants Lagodskis (98 kg). Die bisherige Schwäche im Auftaktkampf – 55 kg Freistil – soll der bulgarische Nachwuchsringer Leon Suhov beheben. Als Ergänzungsringer kamen Schaman Kasumov (85 kg, Hohenlimburg) und Mathaios Eggonidis (120 kg, Griechenland) zum KSV. Trainer bist weiterhin Fatih Sirin – auch er ein Ur-KSV‘er.

 

So hat sich der Kader des KSV gegenüber dem Vorjahr auf einigen Positionen verändert, wird ein neues Gesicht haben: „Ich schätze unser Team nicht ganz so stark ein wie 2013 – für einen Medaillenrang müsste es trotzdem reichen“! so Frank Weniger zur Situation seines Teams in der Saison 2014. Und er vergibt die Favoritenstellung – wie die gesamte Liga unisono – an den KSV Ispringen, der mit seinem Kader vor einem Durchmarsch stehen könnte. Der letztjährige Hauptkonkurrent KV Riegelsberg dürfte erneut um die Spitzenplätze mitkämpfen, Nachbar KSV Hohenlimburg sollte – nachdem es zuletzt nur um den Klassenerhalt ging – jetzt durch internationale Verstärkung ebenfalls weiter vorn dabei sein. Dass mit dem RC Merken ein weiterer NRW-Lokalkonkurrent dazugekommen ist, freut die Wittener besonders – der Aufsteiger könnte aufgrund internationaler Athleten in seinen Reihen auch für die Spitzenteams zum Stolperstein werden.

 

So ist der Ringerverband NRW in der 2. Bundesliga, Gruppe West, nun mit drei Vereinen vertreten. Wie auch das Saarland mit Riegelberg, Hüttigweiler und Aufsteiger Heusweiler. Nur noch einen Vertreter – der KSC Hösbach – hat der früher dominierende Hessische Verband in der Liga. Und mit dem nordbadischen Verein KSV Ispringen ist eine Mannschaft neu hinzugekommen, die gleich als Top-Favorit startet. Die Liga startet am 6. September – der KSV Witten hat dann mit dem saarländischen Aufsteiger AC Heusweiler einen unangenehmen, weil weitgehend unbekannten Gegner zu Gast in der Husemannhalle.

 

Interessant wird sie wieder sein für den KSV Witten, diese Saison der 2. Bundesliga West, mit starken Mannschaften, und spannende Begegnungen wird es allemal geben. Die Ringer und das gesamte Umfeld im KSV freuen sich auf die Saison 2014!

 

Der Oberliga-Aufsteiger KSV 2 beginnt die Saison bereits am 23. August mit der Auswärtsbegegnung beim Dauer-Konkurrenten RC Ehrenfeld in Köln. Eine Vorschau hierzu folgt.

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