Aktuelles - Dezember 2014

24.12.2014

 

Weihnachtsgruß an die "KSV-Familie"

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen Sponsoren, Helfern, Mitgliedern, Übungsleitern… kurzum bei einfach ALLEN, die dem KSV verbunden sind, für die großartige Unterstützung im abgelaufenen Jahr bedanken.

 

Stellvertretend für viele größere und kleinere Ereignisse sollen dabei einmal die Deutsche Meisterschaft der Männer im gr.-röm. Still im vergangenen Mai und die Durchführung der gerade frisch abgelaufenen Zweit- und Oberligasaison genannt werden.

 

Ohne die unzählige Hilfe aller, die dem KSV nahe stehen, wären solche nahezu perfekten Veranstaltungen nicht möglich.

 

Wir wünschen euch daher ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Familien und einen guten Rutsch und erfolgreichen Start ins neue Jahr 2015. Bleibt gesund – wir sehen uns im neuen Jahr.

 

Euer KSV-Vorstand

21.12.2014

 

KSV-Reserve unterliegt zum Abschluss gegen Köln-Mülheim mit 10:22

 

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass die KSV-Reserve ein unterirdisches Jahr hingelegt hat. Blickt man allerdings ein zweites Mal auf die Tabelle und besonders auf die Ergebnisse der jungen KSV-Athleten, so muss man dieser Mannschaft ein dickes Kompliment machen. Vor der Saison galt es in erster Linie, die Klasse zu halten. Gar nicht so leicht für Trainer Attila Bayrak und seine Meute, die mit Abstand das Jüngste Team in der abgelaufenen Oberliga-Saison NRW auf die Matte brachte.

 

Am letzten Freitagabend stieg nun das Saisonfinale gegen den AC Mülheim. Die Kölner wollten ihrerseits noch alle Chancen auf die Vizemeisterschaft wahren und traten somit in voller Stärke bei den jungen Ruhrstadt-Ringern an.

 

Bahtiyar Dündar (57 G) war somit Max Furin noch vor der Pause chancenlos technisch unterlegen (0:4). Leider ohne Kontrahent blieb Mattaios Engonidis (130 F). Dem sympathischen Griechen, der vor der Saison zum KSV kam, war es letztlich egal, 4:4 der Zwischenstand. Einen beherzten Kampf liefert sich Pascal Wittke (61 F) im ungeliebten freien Stil mit Kai Burkon. Auch hier siegte der Gast, allerdings nur mit 0:7 (4:6). Bei den schweren Jungs benötigte Simeon Stankovich (98 G) nur wenige Sekunden, ehe sein Gegenüber Roman Schnell die Hand zur Aufgabe hob (8:6). Ebenso zügig gab der verletzte Denis Rerich (66 G) seinen Kampf gegen Ex-Bundesliga-Ringer Nikolai van Berkum auf (8:10).

 

Im zweiten Durchgang zogen die Gäste dann das Tempo an. Tufan Taskiran (86 F) war Lom-Ali Eskijev nach 2:12-Rückstand auf Schultern unterlegen (8:14), während Fahim Nasari (66 F) beim 9:2-Punktsieg gegen Bakar Alaudinov noch einmal ein paar sehenswerte Angriffe landen konnte (10:14).

 

Die sollten allerdings die letzten KSV-Punkte im Jahr 2014 bleiben, denn sowohl Martin Tasev (86 G, Aufgabe nach knapp vier Minuten gegen Marko Maksic), als auch Nick Jacobs (75 G, 1:6 gegen Ex-KSV-Athlet Rabbia Khalil) und Lukas Faber (75 F, 7:10 PN gegen Rene Brück) gelangen keine Überraschungen mehr gegen die Gäste aus dem Rheinland (10:22).

 

Diese feierten danach einen guten dritten Platz zum Saisonausklang, da sie dem punktgleichen Tabellennachbarn aus Herdecke im direkten Vergleich unterlegen waren. Ebenso der direkte Vergleich zählte jetzt beim KSV-Nachwuchs. Mit 8:24 Punkten lag man nun gleichauf mit dem RC Ehrenfeld. Der direkte Vergleich zwischen beiden sah aber den KSV klar vorne und somit langte es zu einem beachtlichen siebten Platz in der Abschlusstabelle.

 

Für viele Jugendliche war dies die erste Saison im NRW-Oberhaus. Sicherlich eine Messlatte, die man nun kontinuierlich ein wenig höher legen darf, denn schon im nächsten Jahr werden einige Athleten sicherlich noch den ein oder anderen Sprung nach vorne gemacht haben, um sich weiter in der landeshöchsten Klasse zu etablieren.

  KSV Witten 07 II AC Mülheim am Rhein 10:22
57 G  Dündar, Bahtiyar Furin, Max TÜ 0:16 0:4
61 F  Wittke, Pascal Burkon, Kai PS 0:7 0:2
66 G  Rerich, Denis van Berkum, Nikolai AS 0:4
66 F  Nasari, Fahim Alaudinov, Bakar PS 9:2 2:0
75 G  Jacobs, Nick Khalil, Rabbia PS 1:6 0:2
75 F  Faber, Lukas Brück, Rene PS 7:10 0:2
86 G  Tasev, Martin Maksic, Marko AS 4:6 0:4
86 F  Taskiran, Tufan Eskijev, Lom-Ali SS 2:12 0:4
98 G  Stankovich, Simeon Schnell, Roman AS 4:0
130 F  Engonidis, Mattaios KL 4:0

19.12.2014

 

KSV-Reserve droht Pleite zum Saisonausklang

 

Der KSV Witten II empfängt den AC Köln-Mülheim zum Saisonabschluss. Eine schwere Aufgabe: Die Gäste wollen die Vizemeisterschaft.

 

Zum Abschluss der diesjährigen Oberliga-Saison muss der Ringer-Nachwuchs vom KSV Witten 07 II (8:22-Punkte) heute Abend um 20 Uhr in der Ostermannhalle noch einmal einen schweren Brocken aus dem Weg räumen. Mit dem AC Köln-Mülheim (19:11) um die Ex-Wittener Zweitliga-Kämpfer Rabbia Khalil und Nikolai van Berkum kommt der Tabellen-Zweite zum -Achten und ist an der Mannesmannstraße eindeutiger Favorit. Dieser wird von der jungen Wittener Staffel kaum zu besiegen sein.

 

Die Youngster um KSV-Trainer Attila Bayrak müssen sich gegen den ehemaligen Zweitligisten schon mächtig ins Zeug legen, wollen sie nicht wieder, wie schon beim klaren 6:30 im Hinkampf am Rhein, untergehen. Allerdings wird der gastgebende Vorletzte auch mit Bahtiyar Dündar, der nach seiner guten Zweitliga-Premiere vom Samstag wieder in der Wittener Reserve ringen wird, seine siebte Niederlage in Folge wohl kaum verhindern können. Vorsicht vor Anton Dok

 

Die Gäste um ihren punktbesten Kämpfer Anton Dok (130 kg), der seine Gegner – bei nur einer Niederlage – vornehmlich schulterte, fertigten die Ruhrstädter im ersten Duell vor zwei Monaten gleich sechsmal mit der Vierer-Höchstwertung und zwei weiteren „Dreiern“ deutlich ab. Sie sind nach dem Stilartenwechsel, der die seitdem erst einmal siegreichen KSV-Talente weit zurückwarf, noch einmal stärker einzuschätzen.

 

Ohne den in der Hinrunde technisch überlegenen Punktsieg von Ufuk Canli (98 kg) hätte die Wittener Auswärtspleite noch unangenehmere Formen angenommen. Der damals gut aufgelegte Canli wird nach seinen zahlreichen Zweitliga-Einsätzen heute jedoch nicht auf der Matte zu erwarten sein. Für ihn soll es der bis dato beste Reserve-Ringer Simeon Stankovich richten. Von seinen bisherigen acht Duellen gewann der Halbschwergewichtler sieben und warf dabei stolze 26:3-Punkte heraus. Keiner der anderen Stammringer aus der Zweitvertretung der Wittener ist effektiver als der Bulgare Stankovich.

 

Vizemeisterschaft vor Augen

 

Nach zwei starken Leistungen gegen Herdecke und in Krefeld schwächelte die Oberliga-Mannschaft des KSV Witten 07 zuletzt mit dem 16:19 beim zuvor punktlosen Schlusslicht RG Hürth/Rheinbach. Und genau diesen enttäuschenden Eindruck gilt es gegen den haushohen Favoriten aus Köln, der durch seinen zehnten Saisonsieg die Vizemeisterschaft feiern könnte, heute wegzuwischen.

 

Quelle: www.derwesten.de

14.12.2014

 

KSV mit fantastischem Saisonausklag - Meister Ispringen mit 20:16 in die Knie gezwungen - Reserve verliert überraschend in Hürth/Rheinbach

 

Mit einem furiosen Schlussakkord haben sich die Ringer des KSV Witten 07 von ihrem heimischen Publikum bis zur nächsten Saison verabschiedet. Dass mit dem bereits vor dem Kampf feststehenden Meister und Aufsteiger KSV Ispringen eine ganz harte Nuss in die Husemannhalle kommen würde, war jedem an der Waage klar. Gespickt mit Spitzenathleten aus ganz Europa war eigentlich nur die Frage zu klären, ob der KSV Witten mehr als acht Punkte holen würde, die bislang noch keine Mannschaft überbieten konnte.

 

Bereits vor Kampfbeginn wurde aber erst noch ein ganz großer Sportsmann von der aktiven Ringerlaufbahn verabschiedet. Mesut Kayar, der auch in dieser Saison bereits Einsatzzeit in der zweiten Liga bekam, wurde unter frenetischem Jubel in "Rente" geschickt. Die KSV-Verantwortlichen waren sich einig, dass Kayar in der KSV-Familie immer wilkommen sein wird und auch eine Weiterarbeit im Umfeld der KSV-Teams nur von Vorteil sein kann.

 

Der Kampfstart erfolgte dann allerdings auch so, wie erwartet. Bahtiyar Dündar (57 G) feierte seine Saison-Premiere und bekam es direkt mit dem Siegringer Hasan Yilmaz zu tun. Dündar wehrte sich gegen die drohende Höchststrafe mehr als achtbar, konnte aber den 16:0-Erfolg des Gastes nicht verhindern (0:4). Die nächste Niederlage sollte im Anschluss folgen, denn mit dem sonst so sicher ringenden Wittener Imants Lagodskis (130 F) stand zudem ein Mann von Weltklasseformat mit Radoslaw Baran auf der Matte. Lagodskis ließ nichts unversucht, musste aber die Stärke des Gastes anerkennen und sich mit 0:5 geschlagen geben (0:6).

 

Ein erstes großes Ausrufezeichen brachte Arthur Eisenkrein (61 F) gegen Altmeister Vaselij Zeiher auf die Matte. Nach nur 51 Sekunden hatte er den Routinier mit 16:0 zerlegt und die alt-ehrwürdige Husemann-Halle erstmals zum Kochen gebracht (4:6). Der Routinier auf Wittener Seite ist bekanntlich Mirko Englich (98 G) – und dass der kaum etwas von seiner Klasse eingebüßt hat, bekam Patrick Sauer auf Ispringer Seite zu spüren. Ständig im Vorwärtsgang sammelte Englich Punkt um Punkt. Beim Stand von 11:0 hatte Mattenleiter Steuler aus Metternich genug gesehen und schickte Sauer mit der dritten Verwarnung von der Matte (8:6). Die erstmalige Führung für die Wittener wurde aber dann sofort herumgedreht, denn Andreas Eisenkrein (66 G) hatte gegen Tonimir Sokol zwar die drohende Niederlage in Grenzen halten wollen – es gelang ihm allerdings nicht. 0:16 nach gut vier Minuten für den Mann im blauen Trikot (8:10).

 

Was allerdings nach der Pause folgte, wird den meisten Besuchern noch etliche Zeit später ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Zugegeben, nicht unbedingt der erste Kampf im zweiten Abschnitt, denn dort war Ufuk Canli (86 F) dem amtierenden deutschen Meister dieser Klasse mit 0:16 nach rund drei Minuten chancenlos unterlegen (8:14). Es war an Yunier Castillo (66 F), die rund 300 Fans in der Halle zu Standing Ovations zu begeistern. In seinem Kampf gegen Salam Kachaev war er dem Gast außer in den ersten Sekunden haushoch überlegen, platzierte einen Angriff nach dem anderen und stand eine halbe Minute vor dem Kampfende mit 19:3 als technisch überlegener Sieger fest (12:14). Beim Kampf von Nico Brunner (86 G) gegen den kroatischen Vizeweltmeister Neven Zugaj fragte man sich dann aber über weite Strecken zurecht, wie man mit so einem Kampfstil auf dem Podest einer WM landen kann. Zugajs Attacken galten oft nur dem Kopf Brunners, wofür er allerdings nicht einmal annähernd ermahnt wurde. So verkaufte sich Brunner mehr als teuer und unterlag am Ende fast schon ein wenig zu hoch mit 0:6 (12:16).

 

Dass dies die letzten Punkte für den Meister sein sollten, damit war allerdings nicht unbedingt zu rechnen. Daniel Schlemmer (75 G) wollte unbedingt noch einmal vor heimischer Kulisse alles geben und sein Talent unter Beweis stellen. Nach rund 90 Sekunden bekam er Arian Güney bestens mit der Kopfklammer zu fassen und warf einen „Vierer“ nach dem anderen, bis schließlich ein 16:0 auf der Anzeigetafel stand (16:16). Unentschieden vor dem letzten Kampf. Und wie bereits in der Vorwoche beim RC Merken ruhten nun alle Hoffnungen auf Alexander Storck (75 F), der gewohnt cool wie ein Eisberg zur Sache ging. Gegen David Wagner lief er dabei allerdings etwas unbeherrscht in einen Angriff und lag 0:4 hinten, ehe er das Heft selbst in die Hand nahm und unter tosendem Jubel zum 4:4 ausglich. Eine weitere „Eins“ sorgte für die knappe Führung, die Storck dann mächtig abgezockt über die Zeit rettete. 17:16 das Endresultat? Mitnichten – denn Storcks Kontrahent erlaubte sich dann bei der Siegerverkündung noch einige Beleidigungen in Richtung Kampfrichter Steuler, der dies dann zusätzlich mit der roten Karte für den Gast quittierte. 20:16 lautete nun der offizielle Endstand und in der Husemann-Halle brachen alle Dämme. Die Ruhrpott-Ringer haben gegen eine bärenstarke Ispringer Riege das unmögliche möglich gemacht und dem Aufsteiger nicht nur mehr als acht Punkte abgenommen, sondern auch noch die erste Saisonniederlage beigebracht. Mit großem Anstand verabschiedete sich Ispringens Coach Bernd Reichenbach von den Wittenern Athleten, als er sie einzeln noch bei der Verabschiedung abklatschte und ihnen zum Erfolg gratulierte.

 

Für den KSV spielte das Ergebnis aus Hüttigweiler (19:9 gegen Merken) nun auch keine Rolle mehr. Mit dem eigenen Sieg hatte man Platz Zwei gefestigt und konnte anschließend im Foyer noch in aller Gemütlichkeit ausklingen lassen.

 

Apropos Foyer – in diesem stellte die Künstlerin Hanne Leese einige ihrer Werke aus und erntete mit diesen viel Lob und Anerkennung. Die studierte Wittenerin ist seit einigen Jahren bekennender KSV-Fan und zeichnet Bilder von den Kampfsituationen, die sie selbst mit ihrer Kamera bei den Heimkämpfen festhält.

 

Damit noch nicht genug war auch der WDR in Witten zu Gast und hatte unter anderem den neu strukturierten KSV-Förderkreis im Brennpunkt. Dass sich der abschließende sportliche Höhepunkt noch zu einem unfassbaren Ringkampfabend entwickeln sollte, war den Kameraleuten des WDR nur Recht. Die Doku über den letzten Kampfabend der Saison gibt es am Montag, 15.12. in der Lokalzeit Dortmund (ab 19.30) im WDR Fernsehen zu sehen.

 

Reserve mit Personalengpass zu geschwächt für die RG Hürth/Rheinbach

 

Mit einigen Umstellungen im Kader musste Coach Atilla Bayrak beim letzten Auswärtskampf der KSV-Reserve beim bis dato punktlosen Tabellenletzten, der RG Hürth/Rheinbach antreten-. Dabei reichte es für die junge KSV-Staffel dennoch zu einigen Erfolgen. Mit Idris Ibaev (57, TÜ), Pascal Wittke (66, SS), Simeon Stankovich (98, TÜ) und Mattaios Engonidis (130, AS) waren dies allerdings doch am Ende zu wenig Punkte auf der Habenseite, um noch etwas zählbares mit zurück in die Ruhrstadt zu bringen. Technisch unterlegen mussten sich Farhod Rajabov (61), Tristan Steckelbach (66) und Julian Zimmermann (86) ihren Gegnern beugen, während die Klasse bis 75 Freistil bei den Gästen gänzlich unbesetzt blieb und Nick Jacobs (75, 0:2) sowie Lukas Faber (86, 0:1) ihre Kämpfe nur nach Punkten knapp verloren.

 

Die Ausfälle bzw. dadurch verursachten Umstellungen im Kader waren ein wenig zu viel für die Wittener Nachwuchsathleten, die sonst sicherlich gerne mit zwei Punkten auf dem Konto aus Rheinbach zurückgekehrt wären. Somit steht man nun vor dem Schlusslicht aus Hürth/Rheinbach (2:28 Pkt.) mit 8:22 Punkten auf dem vorletzten Platz der Tabelle und empfängt am kommenden Freitagabend zur letzten Begegnung der Saison den AC Mülheim am Rhein in heimischer Ostermann—Halle (20 Uhr). Dann dürfte es auch ein Wiedersehen mit den Ex-KSVern Nikolai van Berkum und Rabbia Khalil geben.

  KSV Witten KSV Ispringen 20:16  
57 G Bahtiyar Dündar Hasan Yilmaz 0:4 TÜ 0:16
61 F Arthur Eisenkrein Vaselij Zeiher 4:0 16:0
66 G Andreas Eisenkrein Tonimir Sokol 0:4 TÜ 0:16
66 F Yunier Castillo Salam Kachaev 4:0 19:3
75 G Daniel Schlemmer Arian Güney 4:0 16:0
75 F Alexander Storck David Wagner 4:0 DQ 5:4
86 G Nico Brunner Neven Zugaj 0:2 PS 0:6
86 F Ufuk Canli Michael Kaufmehl 0:4 TÜ 0:16
98 G Mirko Englich Patrick Sauer 4:0 DV 11:0
130 F Imants Lagodskis Radoslaw Baran 0:2 PS 0:5
  RG Hürth/Rheinbach KSV Witten II 19:16  
57 G Jan Fromm Idris Ibaev 0:4 TÜ 0:16
61 F Florian Jordi-Fenner Farhod Rajabov 4:0 TÜ 17:2
66 G Andreas van der Loo Pascal Wittke 0:4 SS 0:9
66 F Musa Sulejmanov Tristan Steckelbach 4:0 TÜ 16:0
75 G Tim Stoll Nick Jacobs 2:0 PS 5:0
75 F Daniel Surikow   4:0 kampflos
86 G Simon Meul Julian Zimmermann 4:0 TÜ 15:0
86 F Thomas Kurle Lukas Faber 1:0 PS 15:13
98 G Burak Kurt Simeon Stankovich 0:4 TÜ 1:16
130 F Rustam Khozaev Mattaios Engonidis 0:4 AS

12.12.2014

 

Meister KSV Ispringen will ohne Punktverlust in Liga eins - Zweitliga-Neuling in der Husemannhalle gegen KSV Witten (Sa., 13.12., 19.30 Uhr)

 

In die Schlussrunde geht die 2. Ringer-Bundesliga an diesem Wochenende – der letzte Kampftag steht auf dem Programm. Dabei kommt es zu einer Premiere: der nordbadische Newcomer KSV Ispringen steht bereits als Meister und Aufsteiger zur 1. Liga fest und stellt sich erstmals in der Wittener Husemannhalle beim Verfolger KSV 07 vor. Ohne Verlustpunkt führen die Gäste die Tabelle an, können auch von Witten nicht mehr eingeholt werden (20:6) – die Schützlinge von Trainer Fatih Sirin indes können Rang zwei noch verlieren. Bei einer (zu erwartenden) Niederlage und dem gleichzeitigen Sieg des ASV Hüttigweiler (19:7) gegen Merken würde Witten am Ende auf dem dritten Platz landen – einem „Medaillenrang“, und so lautete die Zielvorgabe der heimischen Ringer auch zu Saisonbeginn.

 

Ispringen – ein kleiner Ort am Rande von Pforzheim in Baden-Württemberg, spielte bislang im Ringersport noch nicht die ganz große Rolle. Das hat sich seit diesem Jahr geändert, der nordbadische KSV rockt die Liga. Der Club wurde zwar bereits 1906 gegründet, doch erst jetzt hat er seinen Platz auf der großen Ringer-Landkarte gefunden. Mit seinem Vorsitzenden Werner Koch an der Spitze – gleichzeitig großzügiger Sponsor und Mäzen – will Ispringen in die deutsche Spitze. Das gelingt, wie es scheint. Auf Sicht will man dann auch den Nachbarn AVG Weingarten, den Verein des Ex-Witteners Adam Juretzko, in der deutschen Ringer-Spitze abzulösen!

 

Mit Bernd Reichenbach konnte ein erfahrener und erfolgreicher Erstliga-Trainer gewonnen werden, der nicht nur die Arbeit auf der Matte versteht, sondern auch über beste Transfer-Kontakte verfügt. So wurde der Kader des KSV Ispringen vor der Saison gleich mal um 13 hochkarätige Neuzugänge aus der nationalen und internationalen Spitze ergänzt. Dass sich diese Investition gelohnt hat, macht der Saisonverlauf deutlich.

 

Top-Zugänge sind der Kroate Neven Zugaj (86 kg), amtierender Vize-Weltmeister, der vom Mannschaftsmeister ASV Nendingen nach Ispringen wechselte, und der Gewinner des Dortmunder Grand Prix in diesem Jahr, der Pole Radoslaw Baran (98 kg). Auch der Kroate Tonimir Sokol ist ein internationaler Hochkaräter, ebenso wie der Russe Salam Kachaev. Neu in den Reihen des nordbadischen KSV sind auch der Deutsche Meister Michael Kaufmehl (86 kg) und Vizemeister Tim Müller (75 kg) sowie Altmeister Vasilij Zeiher (61 kg).

 

Man kann wohl davon ausgehen, dass die Gäste sich am Samstag mit einem starken Team in der Husemannhalle erscheinen werden, um den Status „unbesiegt“ zu verteidigen. Der KSV will dagegen halten. Für Wittens Top-Ringer – Yunier Castillo, Ivants Lagodskis und Mirko Englich haben jeweils nur eine Niederlage auf dem Konto – wird es mehr als schwer werden, ihre Top-Resultate zu wiederholen. Gespannt sein darf man auf den Kampf des Juniorenmeisters Nico Brunner gegen Neven Zugaj – ein aufstrebendes Talent gegen einen internationalen Top-Athleten! Auch die Begegnung des jungen Arthur Eisenkrein gegen den Routinier Vasilij Zeiher verspricht Spannung.

 

Sicher ist auf jeden Fall, dass sich die Ringer um Coach Fatih Sirin nicht kampflos ergeben werden. Beim 8:19 im Hinkampf gab es einige Begegnungen, die am Ende etwas glücklich für Ispringen ausgingen. Vielleicht hat der KSV Witten dieses Glück diesmal auf seiner Seite! Kampfrichter ist Uwe Steuler aus Eppelborn im Saarland.

 

KSV 2 beim Tabellenletzten RG Hürth-Rheinbach

 

Viel Lehrgeld zahlte die junge Oberliga-Truppe des KSV Witten um Trainer Attila Bayrak in dieser Saison. Als (noch) zu stark erwiesen sich die Top-Teams der Liga, vor allem Essen-Dellwig, Köln-Mülheim und Ex-Erstligist Neuss. Doch zuletzt ließen die positiven Vorstellungen einiger Wittener Ringer doch hoffen.

 

Mit acht Zählern auf der Habenseite ist man beim KSV durchaus im Soll, und gegen den punktlosen Tabellen-Letzten aus Hürth und Rheinbach müssen nun weitere Punkte her. Dennoch wird auch diese Begegnung mit Sicherheit kein Selbstläufer, stehen doch in Reihen der Gäste einige starke Akteure. Da ist an erster Stelle der Ringer der 75 kg-Klasse, Tim Stoll, zu nennen, und auch Simon Meul (86 kg) hat eine positive Bilanz.

 

Der RC Hürth ist ein relativ junger Club, wurde erst 2002 gegründet und war schon in früheren Jahren in der Oberliga vertreten. Mit Guido Dickmeis coacht ein ehemaliger Wittener Meisterringer das Team. Ergänzt wird die Mannschaft durch Kämpfer des RSV Rheinbach, ein Verein, der sich der Integration verschrieben hat und 2006 ins Leben gerufen wurde. Der KSV-Ringer Shaban Kasumov entstammt diesem Projekt.

 

Für die jungen Wittener um Pascal Wittke, Nick Jacobs und Simeon Stankovich heißt es nochmal volle Konzentration im vorletzten Kampf der Saison – ein Sieg in der Rheinbacher Sporthalle ist da Pflicht!

07.12.2014

 

KSV Witten mit perfekter Teamleistung – Sieg beim RC Merken erst im letzten Kampf – Reserve unterliegt in Krefeld

 

Der KSV Witten hat weiter den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga West gefestigt. Beim NRW-Derby in Merken gelang dem leicht favorisierten Team um Trainer Fatih Sirin ein äußerst knapper 17:18-Auswärtserfolg. Die ca. 40 mit dem KSV-Bus oder privat angereisten Fans der Ruhrstadt-Ringer kamen dabei voll auf Ihre Kosten. Zur Mannschaftspräsentation überreichten die KSV-Ringer ihren Kontrahenten passend zum Nikolaus noch kleine Weihnachtstüten – dies sollte aber leider nicht das einzige Geschenk an diesem Abend bleiben.

 

Den Start machte in einer vorgezogenen Partie die Klasse bis 86 kg. Nico Brunner (gr.-röm. Stil) bekam es dort wie im Hinkampf mit Alexander Kleer zu tun. Nicht ganz so deutlich wie noch im Oktober auf heimischer Matte, jedoch dennoch deutlich auf Distanz konnte Brunner den Gastgeber halte. 1:6 der Punktestand am Ende (0:2). Dann folgte das zweite Gastgeschenk an die Hausherren. Leon Suhov (57 G) hatte erneut Probleme, das Gewichtslimit zu erreichen, war am Ende noch einige hundert Gramm über dem erlaubten Maximum. Merkens Massud Kheshraw war es egal, er nahm die vier Punkte mit in seine Ecke. Besonders ärgerlich: Im Einlagekampf benötigte Suhov nicht einmal zwei Minuten zum technisch überlegenen 16:0-Erfolg (4:2). Ein weiteres Mini-Geschenk folgte danach mit dem sonst so eifrigen lettischen Punktesammler Imants Lagodskis (130 F). Auch er bekam es in einer Neu-Auflage des Hinkampfes mit Jozef Jaloviar zu tun. Diesmal drehte dieser den Spieß allerdings um und konterte Lagodskis zum 7:4-Sieg für die Gastgeber aus (6:2).

 

Für den KSV durfte jetzt schon nicht mehr viel daneben gehen, um hier noch Chancen auf den Gesamtsieg zu haben. So machten sich Arthur Eisenkrein (61 F) gegen Frederic Bondank und Mirko Englich (98 G) gegen Andreas Enns daran, jeweils vier weitere Zähler auf die Punktezettel zu bringen. Eisenkrein gelang dies eindrucksvoll - gegen seinen allerdings auch übergewichtigen Gegner eilte er zur technischen Überlegenheit (6:6), während Englich nach ebenfalls sehenswerten Aktionen schon 12:0 in Führung lag, ehe er noch auf Schultern gewann (6:10).

 

Alle Beteiligten rechneten zur Pause noch einmal kurz durch und kamen schnell auf ein ganz knappes Ergebnis, welches am Ende im Protokoll stehen dürfte. Genauso sollte es dann auch kommen…

 

Gab Andreas Eisenkrein (66 G) gegen Maxim Mamulat noch die höchste Wertung per Schulterniederlage ab (10:10), so kämpfte Ufuk Canli (86 F) gegen Abusupiyan Magomedov mit einer mehr als passablen Taktik, suchte seinerseits immer wieder Angriffe, um den Merkener aus dem Konzept zu bringen. Dafür wurde das Wittener Talent am Ende belohnt. Hoch, aber mit nur 9:0 nicht zu hoch verlor Canli und beide Athleten kassierten den verdienten Applaus (13:10). Es folgte wieder die Wittener Führung, denn Yunier Castillo (66 F) hatte Juri Baron von Beginn an souverän unter Kontrolle, sammelte Punkt um Punkt und hatte nach nur zweieinhalb Minuten die nötigen Punkte zur technischen Überlegenheit beisammen (13:14).

 

Führungswechsel? Bitte sehr, denn die Hausherren legten den Schalter wieder um. Daniel Schlemmer (75 G) konnte im Stand gegen den haushohen Favoriten Zoltan Lakatos gut mithalten. In der Bodenlage erwies sich dieser jedoch als zu stark und holte die volle Punktzahl für seine Farben (17:14). Somit lag es nun an Alexander Storck (75 F), hier im letzten Kampf des Abends zum Matchwinner zu werden – und um es vorweg zu nehmen: das wurde er! Bereits vor dem Kampf tigerte der sonst so coole Teamringer Storck in der Wittener Ecke umher. Als er dann losgelassen wurde, dauerte es gerade einmal vierzig Sekunden, ehe er sein Gegenüber Ibragim Maschidov unter dem frenetischen Jubel seiner Mannschaftskollegen und der mitgereisten Fans auf die Schultern drückte (17:18).

 

Beste Ringkampfkunst zur Prime-Time am Samstagabend, ein Derby, das hielt, was es versprach und der KSV entführte die wichtigen zwei Zähler zur Verteidigung des zweiten Platzes vom Rhein in die Ruhrstadt. Schärfster Verfolger ist weiterhin der ASV Hüttigweiler mit nur einem Punkt Abstand. Am kommenden Samstag entscheidet sich dann, ob der KSV sich Vize-Meister 2014 nennen darf oder doch noch auf Rang 3 abrutscht. Dann erwartet man in der Wittener Husemann-Halle den bereits feststehenden Meister und Aufsteiger aus Ispringen, während sich Verfolger Hüttigweiler mit dem RC Merken auseinandersetzen muss.

 

KSV-Reserve unterliegt den Krefelder Germanen mit 24:14

 

Zu stark präsentierten sich die Gastgeber aus der Seidenstadt am Samstagabend in heimischer Halle der KSV-Reserve. Mit einigen hochkarätigen Oberliga-Athleten gespickt war die Niederlage im erträglichen Rahmen somit schon ein großer Achtungserfolg der jungen KSV-Zweitvertretung.

 

Bahtiyar Dündar (57 G), Denis Rerich (66 G), Nick Jacobs (75 G) und Martin Tasev (86 G) mussten sich ihren Kontrahenten noch jeweils im ersten Kampfabschnitt auf Schultern geschlagen geben. Tasev gelang dabei zumindest vorher eine sehenswerte Aktion, die aber sein Gegner ebenso gut mit ihm beherrschte und ihn dann fixieren konnte. Lukas Faber (75 G) und Julian Zimmermann (86 F) mussten jeweils die technische Überlegenheit ihrer Widersacher anerkennen.

 

Die Punkte ins Wittener Lager holten dagegen Pascal Wittke (61 F) per Schultersieg, Mattaios Engonidis (130 F) technisch überlegen, Simeon Stankovich (98 G) kampflos und Fahim Nasari (66 F), dessen turbulenter Kampf als einziger des Abends über die volle Distanz von sechs minuten ging.

 

Nächsten Samstag geht es für die Ringer um Trainer Attila Bayrak erneut auf Auswärtstour. Dann tritt man beim bislang punktlosen Tabellenletzten RG Hürth/Rheinbach an. Dort visiert die junge Garde des KSV dann den fünften Saisonsieg an.

  RC Merken KSV Witten 17:18  
57 G Massud Khesraw Leon Marinov Suhov 4:0 ÜG 0:16
61 F Frederic Bondank Arthur Eisenkrein 0:4 TÜ 0:16
66 G Maxim Mamulat Andreas Eisenkrein 4:0 SS 6:0
66 F Juri Baron Yunier Castillo 0:4 TÜ 0:15
75 G Zoltan Lakatos Daniel Schlemmer 4:0 16:1
75 F Ibragim Maschidov Alexander Storck 0:4 SS 0:4
86 G Alexander Kleer Nico Brunner 0:2 PS 1:6
86 F Abusupiyan Magomedov Ufuk Canli 3:0 PS 9:0
98 G Andreas Enns Mirko Englich 0:4 SS 0:12
130 F Jozef Jaloviar Imants Lagodskis 2:0 PS 7:4
  KSV Germania Krefeld KSV Witten 2 24:14  
57 G Emil Gozalov Bahtiyar Dündar 4:0 SS 11:0
61 F Anton Sattler Pascal Wittke 0:4 SS 2:4
66 G Ayoub Bolakhrif Denis Rerich 4:0 SS 5:2
66 F Rick Nürnberger Fahim Nasari 0:2 PS 11:14
75 G Sohayb Musa Nick Jacobs 4:0 SS 10:0
75 F Levan Rechviasvili Lukas Faber 4:0 TÜ 18:2
86 G Waldemar Schäfer Martin Tasev 4:0 SS 4:4
86 F Vitali Jeschke Julian Zimmermann 4:0 TÜ 16:0
98 G David van Cappeln Simeon Stankovich 0:4 AS 0:0
130 F Talip Alkan Mattaios Engonidis 0:4 TÜ 0:15

07.12.2014

 

Förderkreises des KSV Witten: Klaus Lohmann übergibt Vorsitz an Christoph Pröpper - „Familientraditionen“ werden fortgeführt

 

Zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung trafen sich am Donnerstag (4.12.) die Mitglieder des Förderkreises des Ringer-Bundesligisten KSV Witten 07. Zum Auftakt verfolgten sie das Training der Bundesliga-Mannschaft im Trainingszentrum Ostermann-Halle – und waren erstaunt über Intensität und Härte der Übungseinheit.

 

Der „offizielle Teil“ wurde dann im Vereinsheim in der Mannesmann-Halle fortgeführt. Der Förderkreis-Vorsitzende Klaus Lohmann eröffnete die Sitzung und ließ die letzten Jahre sowohl aus Sicht des Förderkreises als auch des Vereins Revue passieren. Lohmann hatte den Vorsitz im Jahr 2007 übernommen, als der langjährige Vorsitzende Gerhard Drückler verstarb. Es war ein erfreulicher Bericht, konnte der KSV zuletzt doch wieder sowohl sportliche als auch wirtschaftliche Erfolge feiern. Der neue KSV-Vorsitzende Thomas Altstadt rückte insbesondere die Zeit seit dem Bundesliga-Rückzug im Jahr 2009 in den Focus. Sein Dank galt nochmals den Sponsoren und Förderern, denen die Sanierung in gemeinsamer Anstrengung mit dem Verein gelang. „Verbindlichkeiten hat der KSV nur noch im Zusammenhang mit dem Trainingszentrum Ostermann-Halle; für die inzwischen städtische Sportanlage tilgen wir bis zum Jahr 2026 eine Grundschuld“, klärte Altstadt die Anwesenden auf.

 

Der Schatzmeisterin Beatrix Kraft und dem gesamten Vorstand des Förderkreises wurde einstimmig Entlastung erteilt, ehe es zu Neuwahlen kam. Und hier gab es eine kräftige „Verjüngungskur“: Klaus Lohmann übergab den Staffelstab als Vorsitzender an den Wittener Elektro-Unternehmer Christoph Pröpper – mit 29 Jahren fast ein Enkel des gestandenen Alt-Bürgermeisters. „Durch meine Frau fand ich zum Ringersport und zum KSV“, erzählte der neue Förderkreis-Vorsitzende. Denn er heiratete kürzlich die Tochter des legendären KSV-Schwergewichtsringers Adam Sandurski, begleitete den 2,14 m-Hünen schon einige Zeit zu Kämpfen in der Husemannhalle und fand schnell Gefallen sowohl am Ringen als auch am KSV. „Es reizt mich, an der Entwicklung des Vereins mitzuwirken“, machte Pröpper seine Beweggründe für die Übernahme des Amtes deutlich. Familiäre Vorgeschichten gab es auch bei der Besetzung weiterer Vorstandspositionen: Stefan Drückler (Tiefbaufirma Schäper), der Sohn des früheren Förderkreis-Vorstandes Gerhard Drückler, übernahm das Amt eines 2. Vorsitzenden. Und auch Peter Brotkorb (Naturstein Brotkorb) ist familiär vorbelastet – er wurde Nachfolger seines Vaters Carl Brotkorb im Amt des weiteren 2. Vorsitzenden. Dritter Stellvertreter wurde Thomas Altstadt.

 

Mit Beatrix Kraft (Steuerberatung) als Schatzmeisterin und Helmut Spicker als Geschäftsführer verblieben zwei langjährige Vorstandsmitglieder in ihren Positionen. Spicker überreichte dann zum Abschied auch Blumen an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Klaus Lohmann und Carl Brotkorb, die lang anhaltenden Beifall für ihr Engagement um den Verein erhielten. Abschließend gab Thomas Altstadt dann noch die sportliche Zielrichtung für die kommenden Jahre aus: „Wir wollen wieder nach oben, in die erste Bundesliga“, sagte er unter dem Beifall der Versammlungsteilnehmer. „Und das mit Hilfe und Unterstützung des Förderkreises“, ergänzte Christoph Pröpper...

v.l.: Thomas Altstadt, Christoph Pröpper, Klaus Lohmann, Stefan Drückler und Peter Brotkorb

05.12.2014

 

KSV Witten beim bärenstarken Aufsteiger - RC Merken ist in der Liga angekommen - Harte Nuss für KSV-Reserve in Krefeld

 

Merken – bisher ein weißer Fleck auf der Ringer-Landkarte des Zweitligisten KSV Witten 07. Das wird sich an diesem Wochenende ändern, wenn die Ruhrstadt-Staffel beim rheinischen Konkurrenten antritt. Dann müssen sich die Ringer um Coach Fatih Sirin schon ziemlich warm anziehen, ist der Aufsteiger dieses Jahres offensichtlich in der Liga angekommen. Davon zeugt ein guter Platz in der aktuellen Tabelle (11:13 Punkte), davon zeugen aber vor allem die guten Resultate auch gegen starke Mannschaften.

 

Wie zuletzt im Heimkampf gegen den KV Riegelsberg, ein Team, das den KSV Witten immerhin mit einer 14:21-Niederlage nach Hause schickte. Da machten es die Rheinländer deutlich enger, unterlagen gerade einmal mit einem Zähler (14:15). Die Stärke des RC wurde auch im Hinkampf in der Husemannhalle deutlich – 16:14 lautete am Ende das ebenso knappe wie glückliche Resultat zugunsten der Hausherren!

 

So sind die Wittener gewarnt, die Asse auf Seiten der Gastmannschaft müssen schon stechen, um in Merken erfolgreich bestehen zu können. Aber das ist leichter gesagt als getan, so bei Imants Lagodskis, der in Witten vor einer Niederlage stand und erst gegen Ende des Kampfes die Punkte zum Sieg gegen den starken Slowaken Jozef Jaloviar sammelte – was am Ende den Sieg der Mannschaft ausmachte. Während Mirko Englich vor einer lösbaren Aufgabe stehen sollte, hat Yunier Castillo eine harte Begegnung vor sich. Denn mit dem Russen Mamulat und dem Ungarn Nemeth sind die Gastgeber in der 66 kg-Klasse doppelt gut besetzt – der Ungar dürfte den Spanier voll fordern. In der leichtesten Kategorie muss Leon Suhov diesmal auch im klassischen Stil seine Klasse demonstrieren und damit eine gute Basis für die folgenden Einzelbegegnungen legen.

 

Bis 75 kg stehen mit dem RC mit dem Ungarn Lakatos und dem Ex-Wittener Jens Steffel absolute Spitzenringer zur Verfügung. Dazu der bärenstarke Tschetschene Magomedov in der 86 kg-Kategorie – hier wird die Schwere der Aufgabe für die Wittener Akteure deutlich.

 

Der Club aus dem Landkreis Düren kam - neben Hohenlimburg und Witten – in dieser Saison als dritter Vertreter aus dem Land in die 2. Bundesliga. Der kam erst auf einem kleinen Umweg in die zweithöchste Ringer-Klasse: Aufstiegsrecht hätte der letztjährige Oberligameister TV Essen-Dellwig gehabt, der indes verzichtete und dem Zweitplatzieren aus Merken den Weg nach oben eröffnete. Im Vergleich dieser beiden – am Ende punktgleichen – Mannschaften hatte ein winziger Punkt den Ausschlag zu Gunsten der Essener gegeben.

 

In der Mattenecke der Gäste steht ein in Witten gut bekannter Akteur: Tim Nettekoven zeigte sich im Hinkampf an seiner alten Wirkungsstätte hoch engagiert – in Merken wird das sicher nicht anders sein!

 

Der Kampf wird geleitet von Suat Dogan aus Mönchengladbach.

 

Für die Oberliga-Vertretung des KSV Witten gibt es beim derzeit fünftplatzierten KSV Germania Krefeld (14:12 Pkt.) eher darum, die guten Leistungen aufrecht zu erhalten. Besonders im Kampf gegen den Nachbarn aus Herdecke am vergangenen Samstag konnten die Schützlinge von Trainer Attila Bayrak das Ergebnis lange Zeit offen gestalten und mussten sich erst im letzten Kampf der Gesamtniederlage stellen.

 

Die Gastgeber aus Krefeld haben in den letzten Wochen ebenso gute Resultate erzielt und haben ihre Stärke besonders in den mittleren Gewichtsklassen - mit Sohayb Musa, Waldemar Schäfer und Levan Rechviasvili stehen dort drei absolute Siegringer im Kader.

 

Am drittletzten Kampftag geht es für die junge Garde des KSV nun also erneut darum, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen und vielleicht die ein oder andere Überraschung mit von der Matte zu nehmen, bevor es am kommenden Wochenende zur RG Hürth/Rheinbach geht, wo man beim derzeitigen Schlusslicht der Liga einen weiteren Sieg anvisiert.

03.12.2014

 

Förderkreises des KSV Witten hält JHV am Donnerstag (19 Uhr) im  Trainingszentrum Ostermann-Halle ab - Neuwahlen stehen an

 

Zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung trifft sich am morgigen Donnerstag (4.12.) der Förderkreis des Ringer-Bundesligisten KSV Witten 07. Der Auftakt erfolgt dort, wo die Förderung hinfließt – im Trainingszentrum Ostermann-Halle (hinter der Wittener WerkStadt). Dort wird zunächst das Training der Bundesliga-Ringer des Vereins verfolgt, ehe der „offizielle Teil“ dann im Vereinsheim in der Mannesmann-Halle fortgeführt wird.

 

Der Förderkreis des KSV Witten 07 – ein eingetragener Verein – existiert bereits seit mehr als 25 Jahren. Dort haben sich Persönlichkeiten aus der Wittener Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik zusammen gefunden, um den Leistungssport Ringen in der Stadt zu sichern. Besonders in der schwierigen Phase im Jahr 2009, als es um die nackte Existenz des Wittener Ringer-Clubs ging, half der Förderkreis und sicherte sowohl das Überleben als auch den bald folgenden Aufschwung beim Kraftsportverein. Mit sieben Deutschen Meisterschaften und Erfolgen der Sportlerinnen und Sportler des KSV sowohl auf den Matten der Republik als auch in Europa und der Welt ist der Verein noch immer eines der wichtigsten sportlichen Aushängeschilder der Stadt – und das soll nach dem Willen der Unterstützer so bleiben! Neben der finanziellen Förderung sehen die Mitglieder ihre Hauptaufgabe in der Beratung und Betreuung des KSV und seiner jungen Sportlerinnen und Sportler. So ist der Förderkreis ein tragender Faktor des Leistungssports sowohl des Vereins als auch der Stadt.

 

Ein „e.V.“ hat natürlich auch einen Vorstand: seit dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Gerhard Drückler im Jahr 2008 führt der KSV-Ehrenpräsident Klaus Lohmann dieses Gremium; in der schwersten Zeit stand er dem KSV zur Seite und half damals dabei, die immensen Klippen zu umschiffen! Für diese Vorstandsposition wie auch die anderen neu zu vergebenden stehen Kandidaten bereit. Nach den Berichten, u.a. auch seitens des Vorstandes des KSV Witten, wird dieses Gremium am morgigen Tag neu gewählt.

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