Aktuelles - Januar 2014

29.01.2014

 

Drei KSV-Ringerinnen beim Turnier in Österreich

 

Sport, Winter, Alpen – da denkt man automatisch an Skier. Doch drei jugendliche Ringerinnen des KSV Witten 07 zog es zu ihrer Lieblingssportart nach Österreich. Der Ringsportverband Vorarlberg hatte nämlich für den 25. Jänner nach Wolfurt geladen. Bei den „Flatz-Open“ nahmen Lina Dussin und Saskia Rakete erstmalig an einem FILA-Turnier teil, Viviane Herda hatte hier schon einige Erfahrung in den Vorjahren gesammelt. Die drei KSV-Athletinnen bestritten ihre Kämpfe in der Kategorie der Kadettinnen (Jahrgänge 1997-1999) und trafen hier auf hochklassige internationale Konkurrenz:

 

Bis 65 kg startete Saskia Rakete mit einem Freilos in ihrer nordischen Fünfergruppe. Nach einem Sieg gegen Theresa Edfelder aus Bayern folgte eine Niederlage gegen Emese Elekes aus Ungarn. Da sie nach dem Kampf gegen Elekes das Turnier aufgab, wurde sie Fünfte.

 

Im K.o.-System mit Hoffnungsrunde landete Viviane Herda bis 60 kg in einem Feld von neun Ringerinnen. Auch sie begann mit einem Freilos. Nach Siegen gegen Borostyán Reinis aus Ungarn und gegen ihre „ewige“ NRW-Teamkonkurrentin Nicole Schulz stand sie souverän im Finale. Dort unterlag sie gegen die Französin Koumba Larroque und gewann so Silber.

 

Bis 49 kg startete Lina Dussin ebenfallsmit einem Freilos. Ihren ersten Kampf verlor sie danach gegen die spätere Finalistin Rut Gentberg aus Schweden, so dass sich daraus über die Hoffnungsrunde mit einem weiteren Freilos ein mit Tamara Dollák aus Ungarn geteilter 3. Platz ergab.

 

Einen Alpenblick gab’s natürlich auch ohne Skier vor der langen Heimreise. „Die Berge waren umwerfend“, kommentierte Lina als erstes. Und auch insgesamt konnte sich der Ringerverband NRW über einen dritten Platz in der Gesamtwertung der neun Verbände freuen. Die KSV-Talente trugen dazu wesentlich bei, da für NRW nur vier Kadettinnen starteten.

28.01.2014

 

24. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen: Wg. DM 2014 mit neuem Austragungstermin – schon am 19. Februar - Schulen bereiten sich intensiv vor

Nur wenig Zeit haben die Verantwortlichen der SSV-Fachschaft Ringen mit den Wittener Vereinen KSV und SU Annen in diesem Jahr, um die 24. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen vorzubereiten: wegen der Deutschen Ringer-Meisterschaft der Männer, die am 24. und 25. Mai in der Ruhrstadt ausgetragen wird, müssen die Talente der Grundschulen in diesem Jahr früher auf die Matten der Husemannhalle, um die Stadtschulmeister 2014 zu ermitteln.

 

Ausfallen lassen oder verlegen, das war die Frage, als es um die Terminierung dieser traditionellen Schulsportveranstaltung ging, die sich bei den Schulen der Stadt größter Beliebtheit erfreut. Ausfall – das kam nicht in Frage. Verlegung in den Herbst? Dann wäre einem Jahrgang wegen des wechselnden Schuljahrs die Teilnahme an dem Turnier verwehrt geblieben. Also kam nur die Vorverlegung in Frage – und so treffen sich die Kinder der Wittener Grund- und Förderschulen diesmal bereits im Februar in Wittens größter Sporthalle.

 

Die Schulen bereiten sich bereits intensiv vor. Denn am Mittwoch, 19. Februar, müssen sie zeigen, was sie dabei gelernt haben. Dann wird die Wittener Husemannhalle einmal mehr Schauplatz dieses größten Ringer-Schulsportevents der Republik sein, wenn voraussichtlich wieder über 300 Schülerinnen und Schüler auf vier Matten um Meisterschaften und Medaillen kämpfen.

 

Höhepunkt dürfte wieder die Schulwertung sein: im Vorjahr konnte sich hier die Rüdinghauser Schule knapp vor dem Sieger 2012, der Bruchschule, und der Herbeder Grundschule durchsetzen – der Ehrgeiz der Schulen, Siegerpokale und –präsente zu gewinnen, ist ungebrochen. Für die Verantwortlichen des KSV Witten ist dieses Turnier denn auch eine Probe für die Deutsche Meisterschaft. Denn während bei den Kindern über 300 Teilnehmer/-innen erwartet werden, sind es bei den Männern im Mai „gerade einmal“ bis zu 150!

28.01.2014

 

Freistil-Landesmeisterschaften im niederländischen Grenzgebiet

 

Die nordrhein-westfälischen Landesmeisterschaften der Freistilringer, die dank belgischer und niederländischer Gastvereine zu einem offenen internationalen Turnier wurden, fanden dieses Jahr auf niederländischem Boden statt. Am Wochenende traten insgesamt sechzehn Athleten des KSV Witten 07 in Landgraaf auf die Matte.

 

Bei den Junioren fügte bis 96 kg Ufuk Canli seinem Westfalen- auch den Landesmeister-Titel hinzu. Er besiegte seine beiden Gegner technisch (TÜ) sowie nach Punkten (PS). Bis 74 kg mischten zwei Wittener das Zehnerfeld aus zwei Pools auf: Lukas Faber (Silber) und Tufan Taskiran (Platz 4) landeten leider beide im gleichen Pool, in dem Lukas seinen Vereinskameraden mit 7:6 in das kleine Finale verwies. In einer nordischen Gruppe mit sechs Ringern errang auch Fahim Nasari bis 60 kg Silber. Er bezwang unter anderem den Ex-KSVler Yves-Heiko Gies, der nach Punkterückstand gegen ihn aufgab.

 

Am stärksten besetzt trat die A-Jugend an und ließen einige Kandidaten für die kommende Männermannschaft erkennen: Bis 85 kg ließ Julian Zimmermann auch auf Landesebene nichts anbrennen und holte mit drei Schultersiegen (SS) und einer technischen Überlegenheit Gold. Bis 76 kg lieferten sich Diyar-Murat Dündar und Nick Jacobs wiederum ein Spitzenduell im Finale, das Diyar nach Punktrückstand auf Schultern gewann. Tristan Steckelbach (63 kg) landete im größten Feld mit elf Teilnehmern und wurde Sechster. Sein Trainingspartner Bahtiyar Dündar traf im Pool bis 58 kg bereits zu Beginn auf die späteren Teilnehmer der kleinen und großen Finales und schied mit zwei Niederlagen aus. Auch Farhod Rajabov (54 kg) hatte etwas Pech: Mit einer TÜ gut gestartet, verletzte er sich – zum Glück nur leicht – und trat zum Kampf um Platz 5 dann nicht mehr an.

 

In der C-Jugend startete bis 63 kg Marlon Schwarz, der in einer Neuauflage des westfälischen Finales wiederum unter drei Teilnehmern Silber holte. Der noch für Erkenschwick startende Niklas Schinner landete unter sieben Teilnehmern bis 31 kg noch auf dem Urkundenplatz 6.

 

Sehr erfolgreich war erneut die D-Jugend: Alexander Boric (42 kg) gewann seinen Pool überlegen (2 TÜ) und danach das Finale mit 12:7. Auch Gabriel Steckelbach startete zwar mit drei Siegen, war aber in seinem vierten Poolkampf und danach auch im kleinen Finale unterlegen (Platz 4). Ein souveränes Turnier legte Gregor Eigenbrodt bis 29 kg hin, denn er schaffte es, alle seine vier Kämpfe verlustpunktfrei zu gewinnen – Gold! Sein Bruder Justus Eigenbrodt (25 kg) rappelte sich nach einer Niederlage wieder hoch und holte unter fünf Kindern Silber.

 

Mit dem ungewohnten Gefühl einer Niederlage musste in der E-Jugend ausnahmsweise auch Ümit Can Tasdemir fertig werden, der unter drei Teilnehmern dann ebenfalls Silber holte.

 

Die Stimmung im Team war an beiden Wettkampftagen gut, und insgesamt waren die mitgereisten Trainer und Fans auch nach diesem Turnier sowohl mit dem Abschneiden als auch der Moral ihrer Ringer zufrieden.

22.01.2014

 

Vier KSV-Ringerinnen beim Turnier in Neuried-Ichenheim

 

Zum DRB-Pflichtturnier der baden-württembergischen Meisterschaft weiblich in Neuried-Ichenheim am 18.01.2014 wurden Michelle Lipfert, Viviane Herda, Saskia Rakete und Lina Dussin vom KSV Witten 07 durch den Landesverband NRW eingeladen. 219 Teilnehmerinnen waren gemeldet.

 

Michelle Lipfert startete bei den Frauen in der 58-kg-Klasse unter sechs Teilnehmerinnen und hatte somit fünf Kämpfe zu absolvieren. Ihr erster Kampf ging über die volle Kampfzeit von 2 x 3 Minuten, die sie gegen die Schwedin Alina Boström bis zum Ende auch auskämpfte. Hier siegte sie nach Punkten. Im zweiten Kampf musste sie sich Sandra Paruszewski nach Punkten geschlagen geben, bevor sie Ihre weiteren drei Kämpfe gegen Nina Ahlsdorf, Tabea Trinkner und Michelle Dämmrich gewann (SS/SS/PS). Sie erkämpfte sich verdient eine Silbermedaille.

 

Viviane Herda, die ihr letztes Jahr in der weiblichen Jugend bestreitet, bevor Sie im nächsten Jahr bei den Frauen ringen muss, startete in der Gewichtsklasse bis 60 kg unter 16 Teilnehmerinnen, aufgeteilt in zwei Pools à acht Ringerinnen. Sie musste vier Kämpfe bis zum Finale absolvieren. Dabei besiegte sie Kathrin Mathis, Lina-Maria Huisinga, Tamara Schneider und Eyleen Sewina allesamt souverän nach Punktführung auf Schultern. Im Finale traf sie dann wie oft in letzter Zeit gegen Ihre NRW-Team-Kollegin Nicole Schulz. Dieses Finale ging über fast über die volle Zeit und endete mit einem technisch überlegenen Punktsieg für Viviane, wobei Nicole ihr nichts schenkte... Somit erneut verdient Gold für Viviane.

 

Saskia Rakete, die vor einem halben Jahr von Kirchlinde zum KSV wechselte, trat in der Gewichtsklasse 65 kg der weiblichen Jugend mit insgesamt fünf Teilnehmerinnen in einer nordischen Gruppe an und entging somit dem unbeliebten Pool-System, das nach Losverfahren die Begegnungen zusammenstellt. Im ersten Kampf gewann sie gegen Lia Teschner technisch überlegen, den zweiten Kampf gegen die Österreicherin Magdalena Ragginger nach Punkten. Den dritten und vierten Kampf verlor Sie dann gegen die Schwedin Alexandra Sandahl und Theresa Edfelder nach der vollen Kampfzeit nach Punkten, so dass sie am Ende einen guten dritten Platz erreichte.

 

Lina Dussin traf auf 16 Teilnehmerinnen in ihrer Gewichtsklasse bis 49 kg der weiblichen Jugend, die ebenfalls in zwei 8er-Pools aufgeteilt wurden, was das sofortige Ausscheiden bei Kampfniederlage bedeuteten konnte. Den ersten Kampf hatte sie gegen Diane Mittermair zu bestreiten, der fast über die volle Distanz ging. Nachdem Lina nach Punkten zurücklag, schulterte sie ihre Kontrahentin und besiegte sie verdient. Im zweiten Kampf musste sie sich dann gegen die spätere Turnierzweite Serena Bölke behaupten. Diesen Kampf verlor sie über zwei Runden technisch unterlegen. Dann fehlte ihr das Glück, denn die besiegte Mittermair bekam ein Freilos und war somit automatisch weiter, wenn Lina ihren nächsten Kampf verlieren würde. Der Druck und die eigene Enttäuschung darüber konnte sie dann wohl nicht mehr kompensieren und ging in den dritten Kampf gegen Elena Sell, die von ihr noch vor zwei Wochen klar auf Schultern besiegt wurde, unkonzentriert auf die Matte und geriet in einen Nackenhebel, aus dem sie sich nicht mehr lösen konnte und der zur Schulterniederlage führte. Das bedeutete das "Turnieraus" für Lina.

 

Landestrainer Heinz Schmitz bewertete ihr Ausscheiden nicht sehr hoch und begründete es damit, das Lina noch recht jung sei und man von ihr bei der kurzen Turnierfolge, die hier fast 14-täglich auf hohem Niveau stattfindet, nicht immer eine gleiche konstante Leistung abrufen könne, insbesondere spiele hier auch die Psyche eine große Rolle. Das lerne Lina noch, und sie müsse dann auch mal nach den enormen Erfolgen so ein Ergebnis einfach abhaken und sich auf das FILA-Turnier am kommenden Wochenende in Österreich konzentrieren.

20.01.2014

 

Siebenmal Greco-Gold für den KSV

 

Mit 210 Teilnehmern waren die Westfalenmeisterschaften im griechisch-römischen etwas besser besucht als im freien Stil. Vom KSV Witten 07 gingen an diesem Wochenende 21 Ringer in Bönen an den Start:

 

Bei den Männern rang bis 98 kg erstmals nach langer Pause wieder Denis Yanmaz, um neue Wettkampfpraxis zu sammeln. Unter neun Teilnehmern schied er allerdings nach den Poolkämpfen erst einmal aus. Simeon Stankovich musste sich in seinem Pool nur dem Ex-KSV-Bundesligaringer Björn Holk geschlagen geben und holte im kleinen Finale Bronze. Bis 66 kg rang Fahim Nasari ein Klasseturnier. In einer nordischen Gruppe gewann er nach vier Siegen (ein Punktsieg (PS), drei technisch überlegen (TÜ)) und einer Niederlage (PN) Silber.

 

Silber gab es in der A-Jugend bis 85 kg auch für Julian Zimmermann, allerdings nur bei zwei Gegnern (1 TÜ, 1 TU). Auch nur drei Teilnehmer, dafür viel Spannung, gab’s bis 76 kg, denn dort trafen die Vereinskameraden Diyar-Murat Dündar und Nick Jacobs direkt aufeinander. Mit einem Schultersieg nach 5:0 Führung hatte Diyar das bessere Ende für sich. Nach jeweils einem Schultersieg in der Folge gab’s für die beiden Gold bzw. Silber. Auch Tristan Steckelbach (63 kg) traf gleich zu Beginn in seinem Pool unter zehn Ringern auf die beiden stärksten. Nach Platz 3 im Pool landete er auf Rang 5 (2 SS, 1 TU, 1 SN). Bahtiyar Dündar (58 kg) startete im ersten Kampf technisch unterlegen, errang dann aber durch zwei Schultersiege noch Bronze unter sieben Athleten. Farhod Rajabov (54 kg) lieferte bei seiner ersten Westfalenmeisterschaft teils packende und gute Kämpfe, wurde aber nach vier Niederlagen nur Fünfter in seiner Gruppe.

 

Schnell ist über die nur dünn besetzte B-Jugend berichtet: Bis 46 kg holte der wenig geforderte Julian Leijkin unter Dreien ohne Gegenpunkte Gold (2 TÜ), Robert Wöhl bis 38 kg ebenso (2 TÜ).

 

Ebenfalls zu dritt waren die C-Jugendlichen bis 63 kg, bei denen Marlon Schwarz mit einem Schultersieg und einer –niederlage Silber gewann. Nikita Leijkin stand bis 46 kg sogar ohne Gegner da. Tim Oberboßel kam nach einem Freilos in der ersten Runde nur schwer in Tritt und landete bis 34 kg auf Platz 3 (2 SN). Auch der noch für Erkenschwick gestartete Niklas Schinner (31 kg) schlug sich wacker, aber er schaffte es diesmal nicht aufs Treppchen (Platz 4, 2 TU, ein SN). Andreas Zenger dagegen dominierte seine Dreiergruppe, gewann einmal technisch überlegen und einmal nach gefährlicher Unterlage noch dramatisch auf Schultern (Platz 1).

 

In der D-Jugend wurde erstmals ohne Schultersiege gerungen und ein „touche“ nur mit einem Punkt gewertet. Leon Suslin (bis 54 kg) tat sich bei seinem ersten Grecoturnier schwer und wurde Vierter (3 TU). Alexander Boric musste sich bis 42 kg gleich in fünf Kämpfen ins Zeug legen, gewann aber seine nordische Sechsergruppe souverän und musste nur einmal über die volle Zeit gehen (4 TÜ, 1 PS). Gabriel Steckelbach (34 kg) wurde ein kurioses Opfer der neuen Regelung und kassierte seine einzige Niederlage im Pool beim Stand von 12:12 gegen den späteren Goldmedaillengewinner, obwohl er diesen zuvor geschultert und die letzte Wertung eingefahren hatte (Bronze, 8 Teilnehmer).

 

Für die E-Jugend fand zeitgleich ein Turnier im Freistil statt. Hier gewann Ümit Can Tasdemir unter zwei Teilnehmern in der Klasse bis 31 kg Gold. Niklas Weiß zeigte bei seinem ersten größeren Turnier ebenfalls schöne Ansätze und wurde in seiner Fünfergruppe bis 29 kg Vierter (1 TÜ, 2 PN, 1 TU).

20.01.2014

 

„Gemeinsam ringen für Yvonne“: Weiter geht’s in Dortmund-Dorstfeld - Typisierungsaktion des ATV Dorstfeld am 25. Januar

 

Im Sommer des letzten Jahres war der KSV Organisator einer großen Aktion – diesmal nicht auf sportlichem Terrain: der Ringer-Bundesligist führte – gemeinsam mit der „Deutschen Knochenmark Spender-Datei DKMS“ eine große Typisierungsaktion durch. Für Yvonne Brune aus Witten, die 41 Jahre alte Partnerin des 2. KSV-Vorsitzenden Thomas Altstadt. Sie leidet an einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems, ihre einzige Überlebenschance ist eine Stammzellspende!

 

Trotz der fast 1.100 Menschen, die sich dabei typisieren ließen, konnte bislang kein passender Spender gefunden werden, dessen Gewebemerkmale mit denen von Yvonne übereinstimmen. Einige Spender konnten allerdings ermittelt werden, so der KSV-Bundesligatrainer Fatih Sirin. Bei ihm laufen jetzt die Vorbereitungen für die Stammzellenspende.

 

Von der Aktion hörte Albrecht Strube, 2. Vorsitzender des ATV Dorstfeld. Und war sofort davon angetan: er griff die Idee auf und organisierte beim ATV einen Typisierungstag – gemeinsam mit der DKMS und Yvonne Brune, die natürlich dabei sein wird. Mitglieder und Freunde des ATV Dorstfeld haben bereits zugesagt und werden daran teilnehmen. Um schnell und gezielt zu helfen, sollen indes möglichst viele Menschen angesprochen werden, sich als potenzielle Stammzellspen-der registrieren lassen. Da können dann auch Wittener, die an der KSV-Aktion im letzten Jahr nicht teilnehmen konnten, mitmachen – Dorstfeld liegt gerade einmal 15 km von der Wittener Innenstadt entfernt, die Anreise ist also kein Problem!

 

Unter dem Motto „Gemeinsam ringen für Yvonne“ findet deshalb am

 

Samstag, den 25.01.2014, 10.30 Uhr bis 14 Uhr,

Heinrich-Hartwig-Turnhalle des ATV,

Kortental 7 in 44149 Dortmund-Dorstfeld,

 

eine weitere Registrierungsaktion statt: dann verwandelt sich die Dorstfelder Sporthalle kurzfristig in ein Medizin-Zentrum, wo die potenzielle Spender zum Zwecke der Typisierung eine Speichelprobe mit einem Wattestäbchen abgeben. Aus medizinischen Gründen können allerdings nur Personen im Alter von 17 bis 55 Jahren daran teilnehmen.

 

Ähnlich einfach verläuft dann auch die eigentliche Stammzellen-Spende, wenn ein Erkrankter und der passende Spender vermittelt wurden: aus dem Blut des Spenders werden die Stammzellen „herausgefiltert“, danach übertragen. Ohne großen Aufwand, ohne Schmerzen, ohne körperliche Einschränkungen!

 

Die Aktion soll Yvonne helfen – aber nicht nur ihr, denn es warten viele andere Erkrankte auf passende Stammzellen. Die DKMS-Family ist mit rund 3,7 Millionen registrierten potenziellen Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund und koordiniert täglich durchschnittlich 14 Stammzellspenden.

 

Für jede Neuaufnahme eines potenziellen Stammzellspenders entstehen der DKMS Analysekosten in Höhe von 50 Euro. Nur wenige Spender können oder wollen diese Kosten selbst tragen. Dass die DKMS bei ihren bundesweiten Aktionen dennoch alle geeigneten Interessenten aufnehmen kann, ist zahlreichen Unternehmen zu verdanken, die sich sozial engagieren und die Neuaufnahme potenzieller Spender finanziell unterstützen – bei der Aktion des ATV Dorstfeld sind dies die Sparkasse Dortmund und die Volksbank Dortmund! Natürlich sind auch private Spenden herzlich willkommen – in der Heinrich-Hartwig-Halle wird eine Spendenbox aufgestellt, der Erlös geht an die DKMS!

 

Prominente Paten unterstützen die Typisierung: Prof. Dietrich Grönemeyer, der bekannte Bochumer Mediziner setzt sich ebenso dafür ein wie der Silbermedaillengewinner von Peking 2008, Mirko Englich, und der Wittener Ex-Schwimmweltmeister und Mediziner Mark Warnecke.

 

Für Fragen zu der bevorstehenden Registrierungsaktion am 25.01.2014 in Dorstfeld steht Albrecht Strube, der 2. Vorsitzende des ATV, Tel. 0 231 171856, zur Verfügung. Ausführliche Informationen auch unter www.dkms.de.

14.01.2014

 

KSV Witten bleibt in Bundesliga 2 - Erfolgreiches Konzept wird weiter verfolgt

 

Die Entscheidung beim KSV Witten 07 ist gefallen – für dieses Jahr: die Eliteringer des Traditionsvereins werden auch in der Saison 2014/15 in der 2. Bundesliga ringen. Das beschloss der Vereinsvorstand nach Rücksprache mit den Sportlern und dem Trainerteam Ende der vergangenen Woche.

 

Der KSV war in der abgelaufenen Saison Meister der Gruppe Mitte in der 2. Bundesliga geworden. In einer dramatischen und knappen Begegnung sicherten sich die Ringer um Coach Fatih Sirin diesen Erfolg im letzten Kampf beim Tabellenzweiten KV Riegelsberg im Saarland – der Jubel war groß nach einer tollen Saison, in der die Mannschaft auch das Wittener Publikum wieder für sich gewonnen hatte.

 

Verbunden mit der Meisterschaft ist das Aufstiegsrecht zur 1. Bundesliga – das Recht, nicht aber die Pflicht. Anders als in den Vorjahren hat der Tabellenerste nach Abschluss der Saison Bedenkzeit und eine einjährige Option, dieses Recht nicht wahrzunehmen, also in der 2. Liga zu verbleiben. Dies musste dem Deutschen Ringer-Bund bis zum 15.1. mitgeteilt werden, und das tat der KSV Witten nun.

 

„Zwar gab es Stimmen, die sich für einen Aufstieg aussprachen – die Mehrheit war allerdings dafür, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen“, gab KSV-Sportwart Frank Weniger die Stimmungslage in Mannschaft, Vorstand und Umfeld wider. Weniger weiter: „Ein Aufstieg zu diesem Zeitpunkt wäre sportlich wie auch wirtschaftlich ein großes Risiko für den Verein!“ Zumal die Konstellation der 1. Bundesliga, die z.Z. die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft bestreitet, für die kommende Saison noch gar nicht feststeht. Der eingeschlagene Weg des KSV Witten 07 – das ist die Integration und Förderung vornehmlich eigener Talente in die Mannschaft. Das wurde in den vergangenen Jahren bereits praktiziert, als sich der Großteil des Teams aus heimischen Akteuren, die in Witten oder in der näheren Umgebung den Ringkampfsport erlernt haben, rekrutierte.

 

Da passt es gut ins Bild, dass dann auch gleich zwei junge Ringer den Weg zurück zum KSV fanden: Nico Brunner, der in der Mannschaft bis 86 kg im griechisch-römischen Stil startet, und Daniel Schlemmer (75 kg, ebenfalls gr.-r. Stil) gaben Witten die Zusagen für die kommende Saison. Beide waren vor drei Jahren aus Witten ans Sportinternat in Frankfurt/Oder gewechselt und hatten dort eine erstklassige sportliche und schulische Ausbildung genießen dürfen. Jetzt werden sie ihre berufliche Ausbildung wieder in der Heimat absolvieren.

 

Während Brunner nach einem guten Start im Wittener Zweitliga-Team vor zwei Jahren zuletzt für den TV Walheim in der 1. Bundesliga kämpfte, war Schlemmer beim Ost-Zweitligisten AVG Markneukirchen aktiv. Beide gehören noch der Juniorenklasse an, dürften in diesem Jahr aber auch bei der Männer-DM im Mai in Witten auf die Matten der Husemannhalle gehen.

 

Erfreulich, dass der KSV Witten mit der 2. Mannschaft inzwischen wieder einen stabilen Unterbau hat: in der abgelaufenen Saison gelang der dritte Aufstieg in Folge, das Team wird in diesem Jahr also in der höchsten Landesklasse, der Oberliga, starten. Da können sich Talente in dieser Leistungsklasse bereits bewähren und für Einsätze im Oberhaus empfehlen. Evt. soll sogar wieder eine 3. Mannschaft ins Rennen geschickt werden – zumindest wird dies von der sportlichen Leitung des KSV zu gegebener Zeit geprüft. Insgesamt also ein positives Bild, das die heimischen Ringer des KSV 07 zu Beginn des Wettkampfjahres 2014 da abgeben!

14.01.2014

 

Zehn neue Westfalenmeister beim KSV Witten 07

 

Bei den Westfalenmeisterschaften im freien Stil holten am Wochenende gleich zehn Ringer des KSV Witten 07 eine Goldmedaille. Die erfreulichen Ergebnisse nach Altersklassen:

 

Bei den Männern dominierte bis 97 kg Ufuk Canli das Feld. Drei Schultersiege (SS) und eine technische Überlegenheit (TÜ) dokumentieren seine Überlegenheit in einer nordischen Fünfergruppe. Lukas Faber startete eine Gewichtsklasse höher als erwartet (86 kg) und landete dort in einem starken Pool. Nach einem Schultersieg und zwei Niederlagen (technisch unterlegen TU und Punktniederlage PN) entschied er den Kampf um Platz 5 für sich. Auch Fahim Nasari traf bis 70 kg in der nächst höheren Gewichtsklasse als gewohnt auf ein starkes Feld mit acht Gegnern. Nachdem ihm schon nach dem ersten Kampf übel geworden war, schied er nach den Poolkämpfen aus.

 

In der A-Jugend startete Julian Zimmermann (85 kg) mit seiner einzigen Niederlage gegen den späteren Erstplatzierten. Danach folgten Schultersiege, so dass er zum Schluss unter sieben Teilnehmern mit Silber belohnt wurde. Auch Diyar-Murat Dündar (76 kg) startete gleich mit seinem schwierigsten Kampf, gewann diesen aber. Es folgten zwei Erstrunden-Schultersiege – Gold! Tristan Steckelbach tat es ihm mit seinem Sieg bis 63 kg gleich. Er traf auf zwei Gegner, die er, jeweils in der Punktwertung sicher führend, beide vorzeitig schulterte. Bis 58 kg lieferte sich Bahtiyar Dündar fünf kräftezehrende Duelle mit seinen Kontrahenten. Dafür gab’s am Ende Bronze (3 SS, 2 TU). Komplettiert wurde der Samstag schließlich durch Farhed Rajabov, der bis 54 kg ebenfalls Bronze holte (je eine TÜ, SN und PN).

 

Sonntags bei den C-Jugendlichen war das Turnier für Marlon Schwarz (bis 63 kg) schon morgens beendet – mit Gold; seinen einzigen Gegner schulterte er direkt in der ersten Runde. Bis 34 kg machten die beiden Vereinskameraden Tim Oberboßel und Yannick Hosang das Duell um Gold und Silber mit 16:6 nach Punkten unter sich aus. Bis 31 kg trafen dann sogar drei Trainingskameraden aufeinander: Hier hatte Routinier Andreas Zenger (Bronze, 2 SS, 2 TÜ, 1 SN) die Nase vorn. In einem spannenden Finale um Platz 3 besiegte er nach lange ausgeglichenem Kampf Noah Englich (Platz 4, ein SS, je eine TÜ, PN und SN). Der vom KSV 1920 Erkenschwick kommende Niklas Schinner schied nach seinen Poolkämpfen aus den starken Achterfeld aus (1 TU, 1 SN).

 

In der D-Jugend siegte Alexander Boric in seinen ersten drei Kämpfen so eindrucksvoll jeweils ohne einen einzigen Gegenpunkt, dass sein Finalgegner schon bei der Begrüßung aufgab – eine überlegene Goldmedaille (3 TÜ, 1 AS). Auch Gabriel Steckelbach (bis 34 kg) dominierte seine Gruppe und holte mit 12:0 Turnierpunkten Gold (3 TÜ). Lauritz Drückler rang tapfer, musste sich bei seiner ersten Westfalenmeisterschaft aber noch der Konkurrenz geschlagen geben und wurde Fünfter (4 TU). Sieger wurden dagegen auch die beiden Zwillinge Gregor und Justus Eigenbrodt bis 29 und 25 kg: Gregor besiegte alle seine vier Gegner binnen einer Minute technisch überlegen. Auch Justus entschied nach hartem zweiten Kampf seine Kämpfe deutlich für sich (2 TÜ). Erstmals gab es nämlich auch in dieser Klasse, wie sonst in der E-Jugend schon etabliert, keine Schultersiege mehr, um die Kämpfe nicht allzu rasch enden zu lassen.

 

Bei den Jüngsten (E-Jugend) errang Ümit Can Tasdemir bis 32 kg mit deutlichen Erstrundensiegen Gold (2 TÜ). Hier durften auch Mädchen antreten, und diese Gelegenheit nutzte Lotta Englich (27 kg). Ihre Poolkämpfe schloss sie als zweite ab und verpasste somit im kleinen Finale nur knapp eine Medaille (Platz 4, 1 TÜ, 1 PS, 2 TU).

 

Fast 200 Athleten traten in Schloß Holte-Stukenbrock an, allein der KSV reiste mit 21 Ringern, sechs Trainern und insgesamt 23 Begleitpersonen an. Kein Wunder, dass bei diesem prima Einsatz und Abschneiden die Stimmung auch auf der Rückfahrt gut war.

09.01.2014

 

Greco-DM 2014 - Vorbereitung läuft auf Hochbetrieb - Ticketkauf ab sofort möglich

 

Während die Verantwortlichen und Helfer schon in kleineren und größeren Vorbereitungen für die Deutsche Meisterschaft (23.-25.05.2014) stecken, dürfte mit dem Beginn des Kartenverkaufes auch das Fieber bei den Zuschauern wieder ansteigen.

 

Ab sofort steht bei unserem Partner ProTicket der Ticketkauf zur Verfügung. Mit nur einem Klick auf das Pro-Ticket-Logo unterhalb dieses Berichts steht dem Kartenkauf auch schon nichts mehr im Wege.

 

Angeboten werden die besten Plätze zuerst allen Dauerkartenkäufern, bevor auch die Tageskarten in wenigen Wochen in den Vorverkauf gehen werden.

 

Die eigens für die DM neu angelegte Homepage ist ebenfalls online (s. Bild rechte Zeile oben). Auch hier wird es nach und nach natürlich noch viele weitere Infos rund um die Greco-DM geben.

 

Bitte beachten: Bei Sammelbestellungen ab 10 Tickets ist der Ticketverkauf ausschliesslich telefonisch über die Pro-Ticket-Hotline (0231-9172290) abzuwickeln.

08.01.2014

 

Erfolgreicher Jahresauftakt der KSV-Ringerinnen

 

Fünf Ringerinnen des KSV Witten 07 begannen das neue Jahr so sportlich und erfolgreich, wie sie das alte beendeten. Sie starteten am Samstag bei den „22. Saarland Ladies Open“ in einem internationalen Teilnehmerfeld. In Heusweiler gingen fast 130 Ringerinnen aus Deutschland, Frankreich, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden an den Start. Da auch die Kampfrichter sich noch auf die neuen Regeländerungen schulen müssen, wurde das Turnier wie in der Vorsaison gepfiffen. Die Wittener Ergebnisse:

 

Bei den Schülerinnen bis 41 kg errang Dana Boric unter vier Athletinnen die Silbermedaille. Gleich zwei Mal siegte sie in der ersten Runde, zunächst auf Schultern, dann technisch überlegen. Im abschließenden Kampf führte sie zunächst souverän gegen Lena Kaiser aus Bonn, ehe sie dann in der zweiten Runde nach einer Unachtsamkeit auf den Schultern landete. Ein schöner zweiter Platz!

 

Rebecca Steckelbach (43 kg) begann ihr erstes Jahr in der weiblichen Jugend in einem starken Sechserfeld. Gegen die baden-württembergische Meisterin Alina Gola startete sie technisch unterlegen, ehe ihr ein Punktsieg gegen die Französin Maureen Pernin gelang. Kampf Nr. 3 verlor sie knapp 3:4, in Nr. 4 folgte ein Schultersieg nach 10 Sekunden. Ihren fünften Kampf verlor sie dann gegen die spätere Erstplatzierte Fabienne Mayer und wurde achtbare Vierte.

 

Ganz souverän Gold holte Lina Dussin (bis 49 kg) mit drei schnellen Schultersiegen jeweils in der ersten Runde! Dabei waren ihre Gegnerinnen alles andere als „Fallobst“, und insbesondere vor der hessischen Meisterin Elena Sell aus Schaafheim hatte Lina aufgrund ihrer Erfahrungen aus vergangenen Turnieren enormen Respekt. Doch im Saarland zeigte sich am Samstag, wie stark das KSV-Nachwuchstalent mittlerweile ist.

 

Auch Viviane Herda (60 kg) holte Gold, sogar in einem Zehnerfeld. Ihre drei Poolkämpfe gewann sie alle in der ersten Runde technisch überlegen oder sogar auf Schultern. Im Finale ging es dann gegen ihre Landeskonkurrentin Nicole Schulz, die für den KSK Neuss startete. Auch hier gelang ihr nach 4:0 Führung überraschend schnell nach nur 21 Sekunden ein Schultersieg.

 

Komplettiert wurde der KSV-Erfolg durch Saskia Rakete, die bis 65 kg Gold errang. Sie startete mit einem technisch überlegenen Sieg, worauf drei Schultersiege gegen die internationale Konkurrenz aus Frankreich und den Niederlanden folgten. Auch bei ihr kam der schwerste Kampf zum Schluss: Gegen die spätere Silbermedaillen-Gewinnerin Ann-Kathrin Zuber aus Kleinostheim ging sie über die volle Zeit und siegte mit 9:3 Punkten.

 

Die mitgereisten Trainer – verantwortlich waren Attila Bayrak sowie Sven Lutter – und Eltern waren mit diesem erfreulichen Abschneiden zufrieden. Dank der starken Kämpfe konnten gleichzeitig gute Anregungen für das weitere Training gesammelt werden.

04.01.2014

 

Wie geht es weiter in den Ligen? - Ein (gewagter) Ausblick auf die kommende Ringer-Kampfzeit

 

Nach der Saison ist vor der Saison: die Ringer haben – bis auf die 1. Bundesliga – die Kämpfe der abgelaufenen Kampfzeit komplett beendet. Die Eliteklasse ist noch nicht ganz so weit, sie wird ab dem 11. Januar die Finalrunde mit den Viertelfinalbegegnungen starten. Die Endkämpfe finden dann am 8. und 15. Februar statt.

 

Interessant erscheint es aber schon heute, wie die Ligen darunter im Sommer dieses Jahres aussehen könnten. Dazu hier ein Blick in die Tabellen der drei Gruppen der 2. Bundesligen. In der Gruppe Mitte setzte sich bekanntlich der KSV Witten durch, als die Meisterschaft am letzten Kampftag durch den Sieg beim Verfolger KV Riegelsberg entschieden wurde.

 

Im Süden gab’s ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den bayerischen Vereinen TSV Westendorf und SV Johannis Nürnberg sowie dem Südbaden-Vertreter WKG Weitenau-Wieslet. Am Ende durfte Westendorf jubeln und konnte die Konkurrenz – bei jeweils 22:6 Punkten – im direkten Vergleich auf Distanz halten.

 

Eine deutliche Angelegenheit war die Meisterschaft hingegen in der Nord-Gruppe. Hier lag Ex-Erstligist RSV Rotation Greiz am Ende mit 26:2 Punkten weit vor dem Zweitplatzierten, dem RV Lübtheen (18:10).

 

Nach den Regeln des Deutschen Ringer-Bundes DRB sind die Meister der 2. Bundesligen zum Aufstieg in Liga eins berechtigt, können aber auch – ohne Konsequenzen – darauf verzichten. Dazu müssen sie sich bis zum 15. Januar verbindlich erklären. Ähnlich wie beim KSV Witten wird das Thema sicher die Diskussion bis spätestens zu diesem Termin beherrschen. Gespräche laufen allenthalben, mit den Sportlern, den Sponsoren, den Organisatoren. Noch ist nicht bekannt, welche Option von Westendorf, Greiz oder Witten gezogen wird.

 

Neu in eine Gruppe Mitte der 2. Bundesliga könnte der TV Essen-Dellwig kommen, der sich in der Oberliga NRW knapp – auch durch den besseren direkten Vergleich – gegen RC Merken durchsetzte. Dafür käme auch der TSV Gailbach infrage, der Ex-Zweitligist aus dem Aschaffenburger Landkreis, der sich im vergangenen Jahr freiwillig zurückgezogen hatte und jetzt Meister der hessischen Oberliga wurde. Interessant, dass mit Schaafheim und Kleinostheim zwei weitere Teams auf dem Plätzen landeten, die vor Jahresfrist die 2. Bundesliga ebenfalls freiwillig verlassen hatten. Ein weiterer Kandidat für die 2. Liga wäre der Meister der Regionalliga Rheinland-Pfalz / Saarland, der AC Heusweiler. Der saarländische Club aus der Nachbargemeinde von Riegelsberg (26:2 Punkte) setzte sich in der Regionalliga klar gegen die 2. Mannschaft des KSV Köllerbach (22:6) durch.

 

Eines ist für den KSV Witten aber schon heute klar: die 2. Mannschaft wird nach vierjähriger Abstinenz und drei Aufstiegen in Folge wieder in der höchsten Landesklasse, der Oberliga NRW, vertreten sein. Die junge Staffel hatte sich die Meisterschaft der Verbandsliga mit drei Punkten Vorsprung vor dem RC Ehrenfeld gesichert.

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