Aktuelles - Juli 2014

27.07.2014

 

Weltmeisterschaft der Kadetten in der Slowakei - Herda scheitert an Ukrainerin

 

Snina (SVK). Kein Glück hatte Ringer-Talent Viviane Herda (KSV Witten 07) bei der Kadettinnen-Weltmeisterschaft in der Slowakei. Lediglich einen Kampf gewann die 17-Jährige - dann war das bedeutendste Turnier des Jahres für sie bereits beendet.

 

„Leider bin ich schon ‘raus“, teilte Herda auf Nachfrage der WAZ-Sportredaktion am Freitagmittag mit. In der Klasse bis 60 Kilogramm trat die Wittenerin in der ersten Runde auf die Moldawierin Anjela Ringaci. „Die war wirklich nicht schlecht - immerhin wurde sie bei der Europameisterschaft Fünfte in der 65-Kilo-Klasse“, so Viviane Herda. Doch dem KSV-Talent war sie nicht gewachsen, kassierte eine überdeutliche 2:12-Niederlage.

 

Damit stand die 17-Jährige im Achtelfinale, musste sich dort mit der Ukrainerin Anhelina Lysak auseinandersetzen. Nach ausgeglichenem Beginn unterlief Herda dann jedoch ein folgenschwerer Fehler: „Ich habe mich von einem Schwunggriff erwischen lassen“ - berichtet die KSV-Ringerin, die bei der Europameisterschaft noch die Bronze-Medaille mit nach Hause gebracht hatte. Sekunden später lag sie auf den Schultern - und da die Ukrainerin selbst im Halbfinale knapp gegen die Französin Koumba Larroque (EM-Zweite) scheiterte, gab’s für Viviane Herda auch nicht mehr die Chance, vielleicht über den Umweg der Trostrunde noch ein wenig von sich reden zu machen. Trotzdem war’s eine erfolgreiche Saison für die Wittener Ringerin, der zum Trost zumindest die Bronze-Medaille vom EM-Turnier in Bulgarien bleibt.

 

Quelle: WAZ

 

09.07.2014

 

KSV-Jugend beim internationalen Römer-Cup und beim Hertha-Benz Turnier (Lady´s Open) in Ladenburg erfolgreich

 

Am vergangenen Wochenende bestritt der KSV Witten 07 mit seiner Jugend recht erfolgreich die o.g. Turniere. Ladenburg, eine Stadt im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg war Austragungsort der zum 21. Male stattfindenden Turniere. Veranstalter war der Nordbadische Ringerverband, Ausrichter der ASV 01 e.V. Ladenburg.

 

Das Turnier der Junioren, Kadetten und der Ringerinnen fand am Samstag statt. Am Sonntag kämpften die B-C-D und E-Jugend. Insgesamt hatten 93 Vereine über 500 Teilnehmer gemeldet.

 

Junioren:

 

Fahim Nasari, 66 kg (8 Tln.),

Den Auftakt macht der KSV-Junior, der im ersten Kampf gegen Michael Widmayer vom TSV Ehningen antrat. Fahim verlor diesen Kampf mit Technischer Überlegenheit (3:18) nach Punkten. Auch der zweite Kampf ging eindeutig an seinen Gegner, Mischa Mamoyan vom ASV Ffm.-Griesheim. Mit 16:0 musste sich Fahim ebenfalls (TÜ) geschlagen geben.

 

Martin Tasev, der in der 84 kg Klasse antrat, belegte einen ausgezeichneten dritten Rang (6 Tln.). In einem „Nordischen Turnier“ konnte er drei Siege und zwei Niederlagen für sich verbuchen. Für Martin war es eine Standortbestimmung nach langer Kampfabstinenz, bedingt durch Verletzungen und Krankheit.

 

Simeon Stankovich kämpfte in der Gewichtsklasse bis 96 kg und hatte insgesamt drei Kämpfe zu absolvieren. Nach einem Schultersieg gegen Dominic Nagel vom AB Aichhalden und einem Punktsieg (13:0) gegen Christoph Matz vom RSV Frankfurt/Oder, musste er sich in seinem letzten Kampf gegen Alexander Tyschowski vom RV Eichenkranz Lugau mit einer Punktniederlage (5:13) begnügen. Das bedeutete führ ihn Platz Zwei und die Silbermedaille.

 

Kadetten:

 

Julian Zimmermann, 85 kg (7 Tln.)

Mit zwei Niederlagen und einem Punktsieg belegte Julian den 4. Rang. Den kleinen Finalkampf um Platz 3 und 4 verlor Julian knapp mit 6:8 nach Punkten gegen Maximilian Mond von der RG Hausen-Zell.

 

Diyar-Murat Dündar, 76 kg (13 Tln.)

Diyar-Murat absolvierte in einem „Nordischen Turnier“ insgesamt 6 Kämpfe von denen er insgesamt 4 Kämpfe für sich entscheiden konnte. Im Kampf um Platz 5 und 6 schulterte er Kai Rachwalski von TSV Ehningen. Platz 5 für Dündar.

 

Idris Ibaev, 46 kg (5 Tln.)

In seinem ersten Kampf gegen Mirko Hilkert vom KSV Sulzbach musste Idris nach einem bis dahin ausgeglichenem Punkteergebnis (5:5) überraschend eine Schulterniederlage durch einen Kopf-Hüftschwung hinnehmen. Davon ließ sich der Wittener aber nicht beeindrucken und gewann seine weiteren 3 Kämpfe wie folgt: Marcel Scheid. SVG Liebersbach 10:1 nach Punkten, Paul Nimmerfroh, ASV Ladenburg, Schultersieg und Felix Rebstock, TÜ 16:0. Silber für Idris Ibaev.

 

Artur Szczesney, 42 kg (3 Tln.)

Artur verlor seine beiden Kämpfe gegen Henrik Lars Schmitt und Jonas Krämer, beide vom KSV Köllerbach, durch Schulterniederlagen.

 

B-Jugend:

 

Julian Lejkin, 50 kg (14 Tln.)

Julian verlor seinen ersten Kampf gegen Christoph Knöpfle vom KSV Aalen 05 knapp mit 11:12 nach Punkten. Nachdem er bereits mit 5:12 klar auf der Verliererstraße war, begann seine Aufholjagd, die leider nicht von Erfolg gekrönt war. Bei einem Sieg wäre er mit Sicherheit auf dem Treppchen gelandet. In Kampf Nummer Zwei besiegt er Vlian Petrov Marinov vom SKB Olimpiyski Naddezdi Iliev auf Schultern. Den dritten Kampf gewann Julian gegen Marius Ganter vom KSV Winzeln mit 4:0 nach Punkten und stand damit im kleinen Finale. Nach einer 0:8 Punktniederlage gegen Erik Schweter vom KSV Unterelchingen musste sich Julian mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben.

 

C-Jugend:

 

46 kg Klasse: Nikita Lejkin (7 Tln.)

Nikita erwischte nicht seinen besten Tag. Nach zwei Schulterniederlagen musste er im Kampf um Platz 5 und 6 gegen Bernhard Fürstenau vom SC Unterföhring antreten, den er nach einer 6:0 Punkteführung noch schulterte. Fünfter Platz für Nikita Lejkin.

 

34 kg Klasse: Niklas Schinner (14 Teilnehmer)

Nach einer kämpferisch ordentlichen Leistung verlor Niklas dennoch seine beiden Kämpfe durch Schulterniederlagen und schied vorzeitig aus dem Turnier aus.

 

D-Jugend:

 

Alexander Boric, 44 kg (3 Tln.)

Alexander absolvierte seine beiden Kämpfe überraschend stark. Philipp Zimmer vom KSV Hürth-Efferen und Marcel Eckert vom KSV 1910 Rimbach, ließ er nicht den Hauch einer Chance und schultert beide Gegner nach einer klaren Punktführung. Gold für Alexander Boric.

 

Gregor Eigenbrodt, 30 kg (7 Tln.)

Gregor bestritt ein gutes Turnier, indem er in seinem ersten Kampf Boris Abdullaev vom SV Fellbach TÜ mit 18:3 nach Punkten abfertigte. Im Kampf Nummer Zwei musste sich Simon Kraft vom SVG Nieder-Liebersbach nach einem Punkterückstand von Gregor noch schultern lassen. Im Finale kam Gregor gegen Dominic Arnold vom SV Fahrenbach und geriet durch einen Schulterschwung seines Gegners mit 1:6 ins Hintertreffen. Gregor verlor niemals den Mut und kämpfte sich wieder heran. Sein Gegner verlegte sich aufs Kontern und konnte den Kampf letztlich mit 12:8 nach Punkten gewinnen. Trotz alledem stimmt die Art und Weise der Kampfesführung sehr zuversichtlich. Silber für Gregor Eigenbrodt.

 

Justus Eigenbrodt, 26 kg (8 Tln.)

Der erste Kampf führte Justus gegen Robin Köder vom KSV Aalen, den er auf Schultern verlor. Im zweiten Kampf schulterte er Simon Mann vom ASV Hüttigweiler. Der dritte Kampf gegen Nico Umhang vom SC Eschbach wurde „Technisch Überlegen“ (TÜ) 0:16 verloren. Im Kampf um Platz 5 und 6 besiegte Justus Tim Becker vom KSV Seeheim mit 2:13 nach Punkten und war damit Fünfter. Mit der Art und Weise seiner Siege und Niederlagen kann man mit Gewissheit auf weitere Erfolge hoffen.

 

Der KSV belegte unter 36 Vereinen mit 41 Punkten einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem siegreichen, gastgebenden Verein, ASV Ladenburg 60 Punkte und vor dem KSV 1910 Rimbach mit 39 Punkten.

 

Am Herta Benz Turnier - Ladys Open nahmen aus KSV-Sicht nur zwei junge Amazonen teil.

 

weibliche Jugend:

 

Saskia Rakete, 65 kg (6 Tln.)

In einem „Nordischen Turnier“ musste Saskia insgesamt 5 Kämpfe absolvieren, die sie bravourös meisterte und nach drei Schultersiegen, einem Aufgabesieg und einem klaren Punktsieg verdient die Goldmedaille gewann. Die Kämpfe im Einzelnen aufgelistet: 1. Kampf: Jana Heiden, KSV Schriesheim (SS) 2. Kampf: Tamara Schneider, KSV Köllerbach (SS) 3. Kampf: Lina-Marie Husinga, AC Ückerath, Aufgabesieg (AS) 4. Kampf: Tindra Sjöberg, Sundsvalls AIK (2:10/PS) 5. Kampf: Elena Filippidou, ASV Ffm.-Griesheim (SS)

 

weibliche Schüler:

 

Auch Dana Boric musste 5 Kämpfe absolvieren, ehe sie mit einer Bronzemedaille dekoriert wurde. Mit zwei Siegen (SS, AS) und drei Niederlagen (SN, 2 TÜ) belegte sie Platz Drei.

 

Neben den Trainern und Betreuern Klaus Eigenbrodt und Attila Bayrak waren auch einige Eltern mit angereist.

 

03.07.2014

 

Englich-Kinder glänzen bei Jugend-Turnier in Stendal - Gold und Silber für Noah und Lotta bei „Mitteldeutscher Meisterschaft“

 

In Stendal / Sachsen-Anhalt traf sich am vergangenen Wochenende der jugendliche Ringer-Nachwuchs aus den neuen Bundesländern, um Titel und Platzierungen bei den offenen „Mitteldeutschen Meisterschaften“ im Freistil auszukämpfen. Über 300 junge Ringerinnen und Ringer waren auf vier Matten im Sportzentrum der Hansestadt Stendal, ca. 55 km nördlich von Magdeburg gelegen, dabei – fast 600 Kämpfe waren erforderlich, um in mehr als neun Stunden die Medaillengewinner in den Klassen C- und D-Jugend sowie weibliche Schüler zu ermitteln! Neben Kämpfern aus Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen waren auch junge Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, um an diesem hochklassigen Turnier teilzunehmen.

 

Eine kleine Delegation des KSV Witten war dabei – Noah Englich hatte schon in den vergangenen Jahren mitgemacht, als er mit seinen Eltern noch in Frankfurt/Oder lebte. Diesmal hatte er Schwester Lotta an seiner Seite – und die beiden schlugen sich prächtig! Noah konnte seinen im Vorjahr gewonnenen Titel eindrucksvoll verteidigen, gewann wieder Gold in der Klasse bis 29 kg der Jugend C. Die siebenjährige Lotta Englich nahm erstmalig teil, sie startete bis 27 kg bei den weiblichen Schülern und durfte sich auf Anhieb über die Silbermedaille freuen.

Vier Kämpfe hatte Noah zu bestehen – viermal ging er als Sieger von der Matte. Nicht nur die Siege erfreuten seine Trainer, vielmehr war es die Überlegenheit, mit der er dabei agierte. Nur einen einzigen Kampf gewann er nicht entscheidend, ließ überhaupt Gegenpunkte zu: in Runde zwei gegen den Greizer Lukas Handke, den er mit 11:2 dennoch deutlich besiegte. Vorher kam er gegen Max Lauterbach (Lugau) nach 7:0 Punkten zum Schultersieg, danach gegen Johnny Uhlig (Gelenau) ebenfalls, als er bereits 9:0 in Führung lag. Das Finale führte ihn gegen den Rostocker Florian Wiesemann, gegen den er mit 15:0 technisch überlegen gewann. Das bedeutete Gold für den 10 jährigen Wittener Nachwuchsringer – der Lohn für eine überzeugende Leistung!

Auch Lotta Englich musste viermal ‘ran und verblüffte ihre Eltern, die als Trainer und Betreuer mitgereist waren, durch enormen Kampfgeist und schon überraschend gute Techniken. Sie war die Jüngste in der Klasse – die anderen Mädchen waren bis zu vier Jahre älter! Das kompensierte die Erstklässlerin durch Einsatz – und war dabei erfolgreich: im ersten Kampf kam sie gegen Chantal Liedtke (Demmin) bei 13:1 Punkten zum Schultersieg; auch Alina Döring (Wittenberge, nach 8:0 Punkten) und Michelle Sandkaulen (Apolda, 6:0-Führung) mussten die Überlegenheit der jungen Wittener Kämpferin anerkennen. Erst im Finale ließ sich Lotta stoppen, wenngleich sehr knapp: gegen die sehr hart und unsauber kämpfende Berta Suttner aus Jena unterlag sie mit 10:8, musste sich zwischenzeitlich zweimal aus einer prekären Lage befreien, stand gegen Ende der Begegnung aber noch kurz vor dem Ausgleich. Trotz der Tränen, die sie zunächst wegen der Final-Niederlage vergoss, durfte sie sich über die Silbermedaille in einer so starken Konkurrenz freuen!



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