Aktuelles - März 2014

30.03.2014

 

Jacobs und Zimmermann ohne Medaillen von der DM zurück

 

Weder Nick Jacobs, der in der 76 kg Klasse in Ladenburg im gr.-röm. Stil startete, noch Julian Zimmermann, der in Berlin in der 85 kg Klasse im Freistil an den Start ging, gelang es, einen Platz auf dem Treppchen bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften zu ergattern.

 

Nick Jacobs startete am Freitagabend verheißungsvoll mit einem Schultersieg gegen Felix Kohnle vom TSV Köngen. Am Samstagmorgen hieß der erste Gegner Florian Schenk von der RKG Freiburg 2000. Bis kurz vor Schluss lag Nick mit 6:4 nach Punkten im Rückstand. Um die drohende Niederlage zu vermeiden, versuchte Nick mit einem Zwiegriff doch noch zu einem Sieg zu gelangen, doch sein Gegner konterte und gewann mit 11:4 nach Punkten. Kampf Nummer Drei führte ihn gegen Aron Heumann vom SV Fellach, der kurz vor Ende des Kampfes mit einer Serie von Überrollern Jacobs die Punkte relativ mühelos abnehmen konnte. Am Schluss stand es 5:20. Mit dieser „technisch-überlegenen“ Punktniederlage verabschiedete sich der KSV-Ringer aus dem Turnier. Achter Platz für Nick Jacobs!

 

„Nick war am Samstagmorgen wie ausgewechselt“, berichtete Trainer Björn Pulla und ist sich sicher, dass, wenn das Turnier am Freitagabend weitergeführt worden wäre, das Ergebnis ein anderes gewesen wäre. „Reine Kopfsache“ so sein Kommentar.

 

Ähnlich wie bei Nick Jacobs konnte Julian Zimmermann ebenfalls den Auftakt des Turniers für sich entscheiden. Gegen Alexander Gilewitsch vom AC Germ. Artern gewann er mit 4:2 nach Punkten. Am Samstag folgten dann die beiden Niederlagen gegen IIja Matuhin vom 1. Luckenwalder SC und Lars Reichert vom ASV Mockmühl (WTB). Beide Kämpfe gingen „technisch-überlegen“ nach Punkten (0:18/2:17) verloren. Siebter Platz für Julian Zimmermann. Zimmermann will im nächsten Jahr bei der DM in der gr.-röm. Stilart ringen und verspricht sich dort größere Chancen.

24.03.2014

 

Viviane Herda schnappt sich Silber bei der DM

 

Am vergangenen Freitag und am Samstag fanden die Deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend im Ringen statt. Vier Athletinnen unseres KSV Witten 07 traten die weite Reise nach Demmin in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem Trainer Attila Bayrak zu einem erfolgreichen Wochenende an.

 

Saskia Rakete startete bis 65 kg (acht Teilnehmerinnen) in ihrem Pool mit einem Schultersieg nach 10:0-Führung. Im zweiten Kampf verlor sie unglücklich gegen die spätere Zweitplatzierte Sabrina Ruh aus dem südbadischen Renchen. Jugendwart Frank Bartel berichtet: „Sie lag zunächst gut vorn, dann stand es kurz vor Schluss 6:5, bevor sie mit einem Fuß die Matte verließ.“ (Punktniederlage wegen letzter Wertung bei 6:6). Danach holte Saskia einen Punktsieg (14:0) und gewann das kleine Finale nach 8:0 auf Schultern.

 

Viviane Herda trat, gerade von ihrer Erkrankung genesen, bis 60 kg unter zehn Teilnehmerinnen an. Ihren Pool gewann sie souverän mit drei Schultersiegen jeweils nach Punktführung (7:0, 4:0, 4:0) und einem abschließenden Punktsieg (7:4). Lediglich im Finale unterlag sie zuletzt Eyleen Sewina aus Greiz (Thüringen) knapp mit 5:6. Noch einmal Frank Bartel: „Nach ihrer Erkrankung fehlten ihr zum Schluss etwas die gewohnte Kraft und Ausdauer.“ Die Silbermedaille ist deshalb ein toller Erfolg!

 

Bis 56 kg hatte Dilara Bayrak im größten Feld mit 18 Teilnehmerinnen zu bestehen. Die jüngste aus dem Wittener Team begann ihre Gruppenkämfe gut und machte mit ihrem Startsieg mit 4:1 Punkten Hoffnung. Dann folgte aber eine Punktniederlage (2:7) sowie eine Schulterniederlage gegen die spätere Silbermedaillengewinnerin Andrea Grasruck aus dem bayrischen Neumarkt (0:14). Nach diesem Poolergebnis kam sie nicht in die abschließenden Finalkämpfe und wurde insgesamt Zwölfte.

 

Lina Dussin landete bis 49 kg in einem Feld mit zehn Teilnehmerinnen und hatte Lospech, denn ihr Pool war der stärkere, der am Ende alle Finalkämpfe gewann. Zunächst gelang ihr im ersten Kampf nach 2:0 Führung ein Schultersieg. Im nächsten Kampf war sie technisch unterlegen (0:15). Im letzten Poolkampf unterlag sie auf Schultern gegen die spätere Siegerin Serena Bölke (Frankfurt an der Oder) nach 0:4 Rückstand. Ihr Finale um Platz Fünf gewann sie dann beim Punktstand von 2:2 auf Schultern.

 

Insgesamt erreichte der KSV damit einen hervorragenden fünften Platz in der Vereinswertung dieses Turniers.

16.03.2014

 

Julian Lejkin belegt bei den DM der B-Jugend Rang 6 - Robert Wöhl wurde 11.

 

Der KSV Witten 07 hatte mit Robert Wöhl (38 kg) und Julian Lejkin (46 kg) gleich zwei junge Ringer am Start, die erstmalig an einer Deutschen Meisterschaft teilnahmen. Diese fanden in diesem Jahr in Bingen-Büdesheim statt. Insgesamt kämpften 124 Teilnehmer in 10 Gewichtsklassen um den Titel eines Deutschen Meisters. Gastgebender Verein war Rheinlands Eiche Büdesheim.

 

Am Freitagabend wurde bereits die erste Kampfrunde ausgetragen. Als ersten Gegner von Robert Wöhl fiel das Los auf den späteren Erstplatzierten dieser Gewichtsklasse Maximiliam J. Simon vom SV Weißwasser, dem der KSV-Ringer nicht viel entgegenzusetzten hatte. Dieser Kampf endete mit 16:0 nach Punkten (TU).

 

Am Samstagmorgen lief es dann besser. Im zweiten Kampf besiegte er Tim Stadtmüller von der RGW Mömbris/Königshofen mit 20:2 nach Punkten (TU).

 

Im dritten Kampf kam dann das „Aus“ für Robert, der gegen Jonas Wuchenauer vom KSV Unterelchingen mit 5: 10 nach Punkten verlor. Damit belegte Robert den 11. Platz in einem Starterfeld von 18 Kämpfern.

 

Mehr Erfolg hatte Julian Lejkin, der in der 46 kg Klasse an den Start ging. Im ersten Kampf am Freitagabend besiegte er David Weinberg vom VfL Neckargartach knapp mit 3:4 Punkten.

 

Samstagfrüh folgte der Kampf gegen Jan Rundholz vom KSV Germ. Krefeld, einem Gegner, der ihm nicht unbekannt war. Dieser wurde mit 0:13 von der Matte gefegt.

 

Im dritten Kampf hatte Julian großes Pech. Bis kurz vor Schluss des Kampfes gegen Leon Racz vom RC Chemnitz führte Julian noch mit 2:2 nach Punkten, ehe er mit einem Fuß die Kampffläche verließ und dadurch mit 2:3 nach Punkten verlor. Racz war der spätere Drittplatzierte dieser Gewichtsklasse. Durch diesen verlorenen Kampf war Julian im nächsten Kampf gegen Marc Fischer vom RG Lahr nicht mehr konzentriert genug und ließ sich nach einem 0:14 Rückstand noch schultern.

 

Im fünften Kampf um Platz 5 und 6 musste er sich gegen Lucas Lazogianis vom SG Weilimdorf knapp mit 0:1 nach Punkten geschlagen geben. Dennoch ist der 6. Platz in einem Teilnehmerfeld von 16 Athleten als Erfolg zu werten.

 

Der Landesverband NRW konnte auf diesem Turnier keinen Deutschen Meister präsentieren. Lediglich zwei dritte Plätze waren die Medaillen-Ausbeute.

 

Als Trainer und Betreuer standen den jungen KSV-Aktiven Klaus Eigenbrodt und Vitali Lejkin zur Seite.

14.03.2014

 

KSV Witten ist die EN-Mannschaft des Jahres 2013 - Saisonleistung des Bundesligateams wurde belohnt

 

Eine weitere Belohnung für die phantastische Saison 2013 erhielt die Wittener Bundesliga-Mannschaft des KSV 07 am vergangenen Dienstag: in Herdecke wurden die Ringer aus der Ruhrstadt zur „EN-Mannschaft des Jahres“ gekürt. Bekanntlich wurde das Team um Trainer Fatih Sirin im vergangenen Jahr Meister der 2. Liga, Gruppe Mitte. Das Titelrennen wurde erst im letzten Kampf der Saison und in der allerletzten Einzelbegegnung zugunsten des KSV entschieden, als Witten beim Verfolger KV Riegelsberg gewann. Im Laufe der Serie hatte es zahlreiche spannende und packende Begegnungen gegeben, die von begeisterten Fans in der Husemannhalle verfolgt wurden.

 

Drei Mannschaften waren in der Alterskategorie „Ü 18“ nominiert worden – neben den KSV-Ringern ein Segelteam des Segel-Club Hattingen, immerhin Europameister ihrer Klasse, und die Handball-Frauenmannschaft des TuS Hattingen. Die Jury entschied sich für die Ringer, auf den Plätzen folgten die Segler und die Handballerinnen.

 

KSV-Sportwart Frank Weniger und die Nachwuchsringer Martin Tasev und Ufuk Canli – letzterer als frisch gebackener DM-Bronzemedaillengewinner – nahmen die Ehrung von Landrat Dr. Ar-nim Brux entgegen. Ein schöner Glaspokal, eine von einem Kalligraphen gefertigte Urkunde und Medaillen für alle Ringer waren der Lohn für die ausgezeichnete Leistung der Saison 2013.

 

Nach der Saison ist vor der Saison: Inzwischen hat der DRB-Vizepräsident „Bundesligen“, Ralf Diener, den Terminplan für die neue Kampfzeit veröffentlicht. Danach beginnen die Wittener die Saison am 6. September mit einem Heimkampf gegen Aufsteiger AC Heusweiler; schon am zweiten Kampftag, am 13.9., kommt es zum Derby beim KSV Hohenlimburg. Attraktiv ist dann auch die zweite Heimbegegnung am 20.9. – dann stellt sich der Vorjahres-Vize KV Riegelsberg in der Husemannhalle vor. Beendet wird die Saison am 13. Dezember mit dem Heimkampf gegen Aufsteiger KSV Ispringen, der bereits als Aufstiegsfavorit für Liga Eins gehandelt wird. Spannung und hochklassiger Sport ist also auch in der nächsten Saison wieder angesagt!

11.03.2014

 

Aus der KSV-Historie... Keine Schnapsidee: KSV und Jägermeister - DRB-Ultimatum nach 50000-DM-Vertrag mit Likör-Fabrikanten

 

Dass der Traum eines Sportlers, die Meisterschaft, manchmal nicht ganz so prickelnd ist, erlebten die KSV-Athleten gerade erst, als ihnen der Aufstieg in die Beletage der Ringer wegen fehlender finanzieller Ressourcen verwehrt blieb.

 

Vor vier Jahrzehnten - anno 1974 - war das mal ganz anders. Die bärenstarken Wittener Ringer, auch "Schraders Löwen" genannt, bejubelten gerade ihre zweite deutsche Mannschaftsmeisterschaft, als den KSV-Machern um Präsident Emil Olsberger jun. und Geschäftsführer Detlef Englich ein für die damalige Zeit geradezu sensationeller Werbe-Coup gelang. Mit dem Likörhersteller Günter Mast, der werbetechnisch seiner Zeit weit voraus war, schnürten die Wittener ein Rundum-sorglos-Paket, das dem Traditionsverein aus der Ruhrstadt mit einem Schlag zum Krösus werden ließ. Der Vertrag beinhaltete eine 5-jährige Laufzeit, sicherte dem KSV per annum die damalige Wahnsinnssumme von 50000 D-Mark zu und enthielt die Klausel, dass der Verein sich fortan "KSV Jägermeister 07 Witten" nennen muss.

 

Für den cleveren und visionären Unternehmer aus Wolfenbüttel, der schon 1973 die Fußballer von Eintracht Braunschweig mit dem "Jägermeister"-Logo und dem Hubertus-Hirschen auf den Leibchen in die Stadien einlaufen ließ, war der Werbe-Deal mit dem KSV keinesfalls eine Schnapsidee, sondern eine cool durchdachte äußerst erfolgversprechende Produktvermarktung. Mast hatte vor, in den Ligen verschiedener Sportdisziplinen jeweils einen Verein unter dem Namen „Jägermeister“ starten zu lassen. Einer der ersten war der KSV als „KSV Jägermeister“. Der schärfste Konkurrent der Wittener Ringer zur damaligen Zeit, der VfK Schifferstadt, hatte sich ebenfalls bemüht. Der KSV konnte jedoch das bessere Konzept vorlegen und erhielt folgerichtig den Zuschlag.

 

Nur den Herren vom Deutschen Ringer-Bund passte der Wittener Coup mit Jägermeister ganz und gar nicht. In einem geharnischten Schreiben forderte das DRB-Präsidium den KSV ultimativ auf, dass "Ihr geschätzter Verein den Produktnamen ,Jägermeister' ablegt und satzungsgemäß die alte Vereinsbezeichnung wieder herbeiführt". Weiter hieß es: "Dass eine Teilnahme von KSV-Athleten an den Olympischen Sommerspielen 1976 in Montreal nicht möglich ist." Darüber hinaus wurde dem Wittener Bundesligisten der Ausschluss aus der Sportförderung angedroht.

 

Zu den Ereignissen vor 40 Jahren sagt KSV-Chef Detlef Englich: "Heutzutage würden die gleichen Herren, die uns damals den Vertrag mit Jägermeister untersagten, einem Sponsor, der so tief in die Tasche greift, doch glatt den roten Teppich ausrollen. Seit Jahren ist es doch so, dass wir uns die Hacken ablaufen und den Mund fusselig reden müssen, um dem KSV wohlgesonnene Persönlichkeiten mit ins Boot zu nehmen. Und eins ist sowieso klar: Obwohl der Vertrag, den wir damals mit Herrn Mast vereinbarten, auch steuerliche Tücken aufwies, ich würde ihn - mit meiner Erfahrung von heute - liebend gern noch einmal aushandeln."

 

BU KSV-Vorsitzender Emil Olsberger junior ehrt im Jahre 1975 zwei Wittener Erfolgsringer: Heinz Eichelbaum (l.), Deutscher Meister und WM-Dritter (F/SS), sowie Hans-Joachim Klötzing (GR/WG), der im Vorjahr als amtierender DM von SC Roland Hamburg zum KSV wechselte und seinen Titel verteidigen konnte. Foto: Davide Bentivoglio

 

Ein ultimatives Schreiben vom Deutschen Ringer-Bund beendete die lukrative Liason zwischen dem Jägermeister-Produzenten Günter Mast und dem KSV Witten.

 

Quelle: Alfred Möller (www.lokalkompass.de)

10.03.2014

 

Nico Brunner holt sich den DM-Titel, Ufuk Canli bei DM-Premiere Dritter

 

Im Vorfeld der diesjährigen Junioren-DM, die zum einen in Frankfurt/Oder (griechisch-römisch) stattfand, war man ein wenig skeptisch, ob die Entscheidung Nico Brunners, eine Klasse höher in 96 kg zu starten, so erfolgversprechend sein würde. Hier ging er zwar dem Rivalen Denis Kudla (dieser holte den Titel bis 84 kg) aus dem Weg, aber so warteten auch in dieser höheren Klasse mit  z. B. Etka Sever und Christoph Matz auch ein paar harte Brocken auf den KSV-Rückkehrer.

 

Den ersten Kampf konnte Brunner dominant gegen Etienne Wyrich (SV 98 Brötzingen) mit 12:4 gewinnen.Auch Daniel Reiner vom KSV Tennenvronn bereiten ihm im Viertelfinale keine Kopfschmerzen (TÜ 8:0). Dann wartete allerdings der bereits erwähnte Etka Sever (VfK 07 Schifferstadt) im Halbfinale. Aber auch dem gelang gegen Nico kein Sieg. Mit 5:2 war der Wittener am Ende vorn und somit im Finale. Gegen seinen Trainingskollegen vom Sportinternat Frankfurt/Oder, Christpoh Matz, bewies er seine Cleverness und Stärke, gewann im Finale sicher mit 3:1. Gold somit für Wittens derzeit besten Junioren-Ringer.

 

Mit Nico Brunner nahmen noch zwei weitere KSV-Athleten den Kampf bei dieser Meisterschaft auf - beide in der 74-kg-Klasse. Für Martin Tasev war das Turnier allerdings schon nach einem Kampf beendet. Gegen den Krefelder Soahib Musa verlor er direkt sein Auftaktmatch mit 0:9. Da auch Musa im Viertelfinale scheiterte, war der Weg über die Hoffnungsrunde für Tasev verbaut.

 

Daniel Schlemmer, der ebenfalls in diesem Jahr zum KSV zurückgekehrt ist, startete da deutlich besser als Tasev. Er besiegte Karan Mosebach vom Magdeburger SV bei 6:0-Führung auf Schultern. Auch Arian Güney vom neuen Zweitliga-Mitkonkurrenten KSV Ispringen stellte beim 8:0-Sieg durch technische Überlegenheit keine Gefahr dar. Im Viertelfinale war dann aber gegen Hannes Wagner vom AC Lichtenfels Endtation, Daniel verlor hier mit 0:6. Wagner schaffte es allerdings bis ins Finale und somit konnte Schlemmer nochmals in der Hoffnungsrunde angreifen. Hier allerdings musste er beim Stand von 0:3 gegen Roman Berko vom KV Stuttgart (0.2 PN) aufgeben.

 

In Langenlonsheim starteten Lukas Faber (74 kg) und Ufuk Canli (96 kg) für den KSV Witten. Faber hatte direkt im ersten Kampf gegen Lars Platter vom TSV Ehningen kaum eine Cahnce und unterlag mit 0:10. Aber auch für Platter war eine Runde später mit einer Niederlage der Traum von Finale dahin, somit auch die Chance auf die Hoffnungsrunde für Lukas Faber.

 

Wesentlich bessser erging es da Ufuk Canli. Bei seiner ersten deutschen Meisterschaft zog er mit Erik Thiele, Sohn des ehem. KSV-Bundesliga-Ringers Sven Thiele, gleich den dicksten Brocken aus der Lostrommel. Erwartungsgemäß hatte Canli hier kaum etwas zu bestellen und unterlag mit 0:10 Punkten. Der Durchmarsch Thieles verhalf Canli aber zum Weg durch die Hoffnungsrunde. Hier bezwang er Patrick Riedler vom TSV Westendorf mit 8:6 und auch im kleinen Finale gegen Justin James vom TKSV Bonn-Duisdorf zeigte der Wittener Ringer, was er kann. Mit einem 11:6 holte er sich bei seiner DM-Premiere direkt Bronze auf dem Siegerpodest ab.

 

Auch wenn der ein oder andere unerwartet und unglücklich aus dem KSV-Starterfeld früh die Segel streichen musste, so überragen doch die beiden Medaillen von Nico Brunner und Ufuk Canli. Der KSV freut sich mit den beiden Medaillengewinnern und ist zurecht Stolz auf seine Junioren.

05.03.2014

 

Fünf Wittener KSV-Junioren starten bei Deutschen Meisterschaften - Frankfurt/Oder und Langenlonsheim sehen erste Ringer-DM des Jahres

 

Nachdem die Einzelmeisterschaften der NRW-Ringer auf Bezirks- und Landesebene abgeschlossen sind, starten an diesem Wochenende die ersten Deutschen Meisterschaften im Ringen. Den Beginn machen die Junioren in beiden Stilarten, startberechtigt sind die Jahrgänge 1994 bis 1997. Austragungsorte sind Frankfurt/Oder in Brandenburg und Langenlonsheim im Landesverband Rheinland. Die Meisterschaften beginnen am Freitag mit der Waage der Teilnehmer, am Samstag werden die Qualifikationskämpfe bis zur Ermittlung der Finalteilnehmer durchgeführt und die Finals sind für Sonntag terminiert.

 

In der Frankfurter Brandenburg-Halle, wo der RSV Hansa das Turnier ausrichtet, gehen die Spezialisten im griechisch-römischen Stil auf Titeljagd. Mit dabei sind drei junge Wittener Athleten, die durchaus Platzierungschancen haben dürften. Zwei davon wurden bzw. werden noch im Frankfurter Elite-Sportinternat ausgebildet, so dass sie quasi ein „Heimspiel“ haben: Nico Brunner, der das Internat in der Grenzstadt besucht, geht in der 84 kg-Klasse auf die Matte und dürfte bei der Titelvergabe ein Wort mitsprechen. Im Vorjahr gewann er in dieser Kategorie die Bronzemedaille – Hauptkonkurrent wird wohl wieder der Schifferstädter Denis Kudla sein, der Junioren-Europameister und Deutsche Meister 2013.

 

Daniel Schlemmer ist nach seiner Zeit im Frankfurter Internat zwischenzeitlich in die Ruhrstadt zurückgekehrt und beginnt hier eine Ausbildung. Auch er war im Vorjahr Gewinner der Bronzemedaille, allerdings in der Klasse bis 66 kg. Diesmal startet er bis 74 kg und wird sich in der neuen Umgebung erst einmal „akklimatisieren“ müssen. Dennoch ist zu erwarten, dass auch er aufgrund starker Trainingsleistungen eine Platzierung im Vorderfeld erreicht. In der gleichen Kategorie greift auch „Youngster“ Martin Tasev – er gehört dem jüngsten Jahrgang an – ins Geschehen ein. Mit etwas Glück bei der Auslosung ist er auf jeden Fall für eine Überraschung gut – zuletzt konnte er bei der NRW-Männermeisterschaft mit Platz drei überzeugen. Betreut werden die KSV-Kämpfer von Alexander Storck, dem Wittener Bundesliga-Ringer.

 

Die WKG Untere Nahe ist Ausrichter des Freistil-Turniers, das in Langenlonsheim ausgetragen wird – eine Gemeinde in dem Weinanbaugebiet zwischen Bingen und Bad Kreuznach. Dort vertreten zwei junge Ringer die Farben des KSV: Lukas Faber startet in der Klasse bis 74 kg und erstmals ist Ufuk Canli nach seiner Einbürgerung bei einer „Deutschen“ dabei, er kämpft bis 96 kg.

 

Lukas Faber kämpfe bereits 2013 bei den Junioren mit – nach einer Niederlage war er seinerzeit schnell ausgeschieden. Bei der A-Jugend hingegen belegte er im Vorjahr Rang sechs. In der letztjährigen Verbandsliga-Mannschaft des KSV zählte er zu den besten Punktesammlern. Auch wenn der Wittener zu den jüngeren Jahrgängen gehört, muss ihm aufgrund seiner Leistungsstabilisierung in Langenlonsheim einiges zugetraut werden.

 

Auch Ufuk Canli gehörte zu den Punktgaranten des Verbandsliga-Meisters KSV 2. Er darf nach seiner Einbürgerung erstmals auf eine DM-Matte – da wird schon einige Nervosität mit auf die Matte gehen. Absoluter Favorit dieser Kategorie ist der Leipziger Erik Thiele, der EM-Dritte aus dem Vorjahr. Er ist der Sohn des jetzigen Bundestrainers und ehemaligen KSV-Ringers Sven Thiele. Doch Canli will zeigen, was er in der Wittener Nachwuchsschmiede gelernt hat und peilt eine vordere Platzierung an. KSV-Sportwart Frank Weniger begleitet die jungen Wittener Akteure an die Nahe.

05.03.2014

 

KSV-Ringer/innen bei der Sportlerehrung der Stadt Witten

 

Am 28. Februar um 18.00 Uhr wurden die Sportlerinnen und Sportler vieler Sport-Disziplinen vom Stadt-Sportverband Witten in das Foyer der Wittener Stadtwerke eingeladen, um für die sportlichen Leistungen des Jahres 2013 geehrt zu werden. Als Moderator dieser Veranstaltung fungierte, wie schon so oft, unser ehem. Oberbürgermeister Wittens und aktueller 1. Vorsitzender des Stadt-Sportverbandes Wittens, Klaus Lohmann, der mit viel Humor durch den Abend führte. Er entlockte u.a. den Sportlern, dass sie bis zu 7 Trainingseinheiten in der Woche trainieren und wegen größerer Möglichkeiten ins Sport-Internat wechselten um noch erfolgreicher zu werden.

 

Neben sportlichen Vorführungen war für Speis und Trank der eingeladenen Gäste bestens gesorgt.

 

Die beiden KSV-Jugendlichen, Viviane Herda und Martin Tasev erhielten von den Wittener Stadtwerken jeweils einen Scheck über 500,- Euro. Diese Summen sollen für die individuelle sportliche Förderung der jungen Aktiven verwendet werden und sind gegenüber des SSV-Witten nachweispflichtig.

 

Viviane Herda und Lina Dussin konnten Ihre Auszeichnungen leider nicht persönlich in Empfang nehmen. Viviane weilt zurzeit auf einem Ringer-Turnier und anschließendem Lehrgang in Klippan (Schweden), Lina auf einer von der Schule organisierten Ski-Freizeit.

 

Ein tolle Veranstaltung, die von den Jugendlichen, den mitgebrachten Eltern und Vereins-Funktionären wieder einmal Bestnoten bekam.

 

Folgende Athleten wurden für ihre Leistungen geehrt:

 

Michelle Lipfert (2. DM Frauen), Viviane Herda (1. LM weibl. Jgd., 5. DM weibl. Jgd.), Saskia Rakete (1. LM webl. Jgd.), Lina Dussin (1. LM weibl. Jgd., 5. DM weibl. Jgd.), Melina Schmidt (1. LM weibl. Jgd.), Andreas Eisenkrein (1. LM Senioren, 5. DM Senioren), Ibro Cakovic (1. LM Senioren), Dennis Böddeker (1. LM Junioren, 5. DM Junioren), Nico Brunner (3. DM Junioren), Nick Jacobs (5. DM A-Jgd.), Lukas Faber (1. LM A-Jgd., 6. DM A-Jgd.), Christopher Faber (1.LM Junioren).

05.03.2014

 

KSV feiert das nächste Geburtstagskind - Kurt Schudlich wird heute 70 Jahre

 

Ein weiterer "Runder" in der KSV-Familie darf heute gefeiert werden. Kurt Schudlich, erfolgreicher KSV-Athlet in den 60er Jahren feiert seinen 70. Geburtstag.

 

Der zweifache deutsche Meister der A-Jugend (1961 & 62)und sogar dreimalige Sieger bei der Junioren-DM ('62, '63, '64)bezog zudem gleich fünf mal das städtische Sportabzeichen in Bronze und war in der folge Mitglied der legendären Aufstiegsmannschaft von 1966, als es der KSV Witten in die 1. Bundesliga schaffte.

 

Von 1966 bis 1968 bestritt Kurt Schudlich dabei 17 Bundesliga-Kämpfe und errang dabei 7 Siege. Ebenso war er ein nicht wegzudenkender Mannschaftsteil des vizemeister-Teams von 1967/68 (Finalniederlage gegen den KSV Köllerbach).

 

Noch heute hält sich Kurt Schudlich bei den KSV-Trimmern fit und wir drücken ihm die Daumen, dass er dies auch noch möglichst lange tun können wird. Auf diesem Wege sagt der Vorstand daher "Herzlichen Glückwunsch und alles Gute, sowie vor allen Dingen Gesundheit" in Richtung des Geburtstagskindes.

03.03.2014

 

Herzlichen Glückwunsch, Mithat Bayrak

 

Er ist einer der größten Ringer, die je das Trikot des Wittener Traditionsvereins KSV 07 getragen haben: Mithat Bayrak, türkischer Olympiasieger von Melbourne 1956 und Rom 1960, seit 1961 Bürger der Ruhrstadt, inzwischen im benachbarten Herdecke wohnhaft. Heute (3.3.) feiert er Geburtstag, 85 Jahre alt wird der ehemalige Ausnahmekönner, dem der Ehrenname „Dominator vom Bosporus“ verliehen wurde. Er hat in seinem Leben viele Ehrungen erfahren: Ehrenmitglied des KSV Witten ist er seit vielen Jahren, nachdem er über 20 Jahre für seinen Verein auf der Matte aktiv war. Erst in der damaligen Wittener Oberligamannschaft, dann maßgeblich am Bundesliga-Aufstieg des KSV beteiligt, später („nur so, aus Spaß“) in der Reserve des Vereins, später als Trainer des erfolgreichen Bundesliga-Teams.

 

Die größte Ehrung wurde ihm jedoch vor zwei Jahren zuteil, als ihn der Ringer-Weltverband „FILA“ in die „Wrestling Hall of Fame“ aufnahm – nur die erfolgreichsten und bedeutendsten Mattenkünstler der Welt sind dort vertreten. Und das Internationale Olympische Komitee ehrte ihn mit einer Fotoserie, die anlässlich der Olympischen Spiele in London ausgestellt wurden.

 

Seinen diesjährigen Geburtstag kann Mithat Bayrak nicht zu Hause verbringen – die Gesundheit ließ ihn zuletzt etwas im Stich. Doch seine Freunde vom KSV Witten 07 sind sich sicher: Mithat ist ein Ringer, ein Kämpfer – und sie freuen sich schon darauf, ihn demnächst wieder in ihren Reihen begrüßen zu können! Deshalb: Herzlichen Glückwunsch, Mithat Bayrak – wir wünschen viel Gesundheit und noch viele gemeinsame Kämpfe am Mattenrand!

02.03.2014

 

KSV-Freunde feierten ausgelassen - Beste Stimmung bei der Helferfete am Karnevalssamstag

 

Der KSV-Vorstand hatte eingeladen und die sonst so fleissigen Helfer durften feiern und sich bedienen lassen. Die am Karnevalssamstag stattfindende Helferfete im KSV-Vereinsheim fand bei rund 40-50 sonst so emsigen Helfern großen Anklang. Dabei gab es nicht nur eine erfolgreiche abgelaufene Saison zu feiern, sondern man wurde auch direkt vom 1. Vorsitzenden Detlef Englich für die kommenden Aufgaben eingeschworen. Deutsche Meisterschaften im Mai heisst da das nächste große Ziel, bei dem der KSV mehr helfende Hände als sonst benötigt. Gerade für so eine Mammut-Veranstaltung haben sich die Ehrenamtlichen beim KSV gestern schon einmal stärken können. Neben deftiger Hausmannskost gab es vom Vorstand persönlich gezapftes Bier und andere wertvolle vitaminreiche Getränke am Tresen des KSV-Vereinsheimes.

 

Und dass Witten eine kleine, heimliche Karnevalshochburg ist, bewiesen die eingeladenen Gäste auch zahlreich. In Kostümen - welche allerdings kein Zwang waren - wurde die Party gleich noch ein wenig stimmungsvoller als eh schon angedacht und brachte die Räumlichkeiten an der Mannesmannstr. bis nach Mitternacht zum Kochen.

 

Für alle , die gestern nicht dabei sein konnte, sagt der Vorstand auch an dieser Stelle noch einmal "Danke" für die tolle Arbeit im vergangenen Jahr und freut sich auf weitere Aufgaben mit den vielen kleinen und großen Helfern in der KSV-Familie.

01.03.2014

 

Ringer-Bundesliga plant Saison 2014/15: KSV Witten startet künftig in der Gruppe West - Bundesligatagung am Samstag in Darmstadt-Arheilgen

 

Traditionell in Darmstadt-Arheilgen findet am Samstag (1. März) die jährliche Bundesliga-Tagung des Deutschen Ringer-Bundes statt. Erstmals wird der neue Vizepräsident Bundesligen, Ralf Diener (Saarland) die Versammlung führen. Die Tagesordnung sieht eine Rückschau auf die letzte Saison, die Ehrung der Meister – darunter auch der KSV als Tabellenerster der Gruppe Mitte –, Verabschiedung der Gruppeneinteilung und –termine und Behandlung von Anträgen vor. Der KSV Witten wird durch Sportwart Frank Weniger und den 2. Vorsitzenden Thomas Altstadt vertreten.

 

In den Ringer-Bundesligen werden ab Anfang September zwei Gruppen in Liga eins und drei in Liga zwei auf die Matten der Republik gehen. Aber: Alle Ligen sind dezimiert, keine wird mit der Sollzahl von zehn Mannschaften antreten. Die erste Bundesliga startet mit den Gruppen Nord und Süd und jeweils sieben Vereinen. Im Norden hat sich zuletzt der TKSV Bonn-Duisdorf zurückgezogen. In der Südgruppe treffen mit ASV Nendingen und SV Germania Weingarten die Finalteilnehmer dieses Jahres schon in der Vorrunde aufeinander.

 

Die zweiten Ligen sind in die Gruppen Nord, West und Süd aufgeteilt, die Einordnung erfolgte nach regionalen Gesichtspunkten. In der Nordgruppe treten neun Vereine an, die ausschließlich aus den neuen Bundesländern kommen, während der Südstaffel acht Vereine aus Bayern und Baden-Württemberg angehören. Aus der Gruppe Mitte mit ehemals überwiegend Clubs aus Hessen / Nordbayern wurde jetzt die Gruppe West, in der Mannschaften aus dem Saarland, Hessen, Nordbaden und Nordrhein-Westfalen zusammengefasst wurden.

 

Und diese Staffel West hat ein deutlich anderes Gesicht als die Gruppe Mitte der letzten Jahre. Die war noch dominiert von Vereinen aus dem Hessischen Ringer-Verband, zu dem auch die starken Vertretungen aus dem Raum Aschaffenburg zählten. Von ehemals sechs Mannschaften ist nur noch eine übrig geblieben, der KSC Hösbach – ein Angstgegner des KSV Witten. Zuletzt warf der KSV Seeheim aus Hessen das Handtuch und startet nicht mehr in der Bundesliga.

 

Neu hinzugekommen ist mit dem AC Heusweiler, Meister der Regionalliga Südwest, ein weiterer Verein aus dem Saarland. Neu auch der KSV Ispringen, Meister der Regionalliga Baden-Württemberg, der in der Nähe von Pforzheim zu Hause ist. Ein ehemaliger Erstligatrainer (Bernd Reichenbach) und etliche Zugänge aus der ersten Liga sollen dem ambitionierten Verein eine gute erste Saison im Oberhaus bescheren. Mit dem RC Merken ist jetzt ein weiterer NRW-Vertreter erstmals in der 2. Bundesliga dabei. Die Ringer aus dem Aachener Land wurden Vizemeister der Oberliga NRW – hauchdünn besiegt vom TV Dellwig aus Essen, der allerdings auf das Aufstiegsrecht verzichtete.

 

Wie bereits im Vorjahr sind in der Wittener Gruppe mit ASV Hüttigweiler und KV Riegelsberg zwei weitere Saar-Vertreter, die sich in der letzten Saison tolle Duelle mit dem KSV Witten lieferten; der KSC Hösbach, die letzte der starken Ringerstaffeln aus dem Aschaffenburger Landkreis, und Nachbar KSV Hohenlimburg komplettieren die Achter-Liga der Gruppe West.

 

Zum Glück für den KSV und die anderen NRW-Vereine wurde die ursprüngliche Planung des Deutschen Ringer-Bundes revidiert: für die Gruppe West waren zunächst Vereine aus Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Südbaden (Freiburg, Urloffen und Weitenau - nahe der Schweizer Grenze) vorgesehen. Die Reisen hätten schon deutliches Erstliga-Format gehabt. Ins Saarland, nach Hessen und einmal grobe Richtung Karlsruhe scheint denn doch deutlich moderater …

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