Aktuelles - Mai 2014

31.05.2014

 

Das gibt’s doch nicht – Mattendecke aus der Ostermann-Halle geklaut!!!

 

In der Nacht vom 29.5. (Do., Himmelfahrt) auf Fr., 30.5., wurde aus dem Trainingszentrum „Ostermann-Halle“ in Witten eine Mattendecke (Plane) der Maße ca. 18 x 9 m, mit zwei Kampfflächen gelb mit roter Sicherheitszone, entwendet. Da die Plane ein erhebliches Gewicht hat, muss der Abtransport durch mehrere Personen und mit einem geeigneten Fahrzeug erfolgt sein. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Täter Sach- und Ortskenntnis haben.

 

Kann jemand sachdienliche Hinweise geben? Eine entsprechende Belohnung ist ausgesetzt.

 

Die Plane der Fa. Foeldeak wurde erst vor zwei Monaten für ca. 1.500 Euro repariert und dürfte in der Neuanschaffung ca. 4.000 bis 5.000 Euro kosten. Sollte sie nicht wieder auftauchen, muss das Training in der Ostermann-Halle ab sofort massiv eingeschränkt werden, was deutliche Auswirkungen haben wird; die Anschaffung einer neuen Mattendecke wird dem KSV Witten in den nächsten Jahren nicht möglich sein!

 

Darüber hinaus ist auch eine Ringerpuppe – ebenfalls Marke Foeldeak – entwendet worden, die dem Ringerverband NRW gehört!

 

Der KSV Witten hat Strafanzeige erstattet.

 

31.05.2014

 

DM-Video der WAZ

 

Video-Link

 

31.05.2014

 

Witten sieht erstklassige Ringer-Meisterschaft: DM in der Ruhrstadt auf hohem Niveau – sportlich und organisatorisch
 

Von Jörg Richter, DRB-Pressereferent

 

Witten – Neue Regeln, neue Gewichtsklassen, der griechisch-römische Ringkampf machte im letzten Jahr mobil und hat als Stilart viel gewonnen. Aus langweiligem 'Herumgeschiebe' wurden rassige Kämpfe, viele schöne Techniken erfreuten die Ringkampffans bei den Deutschen Meisterschaften der Männer in der Husemann-Halle in Witten. Ausrichter KSV Witten hatte alles vorbereitet, Ringer, Kampfrichter und Besucher lieferten ihren Anteil an hervorragenden Titelkämpfen.

 

Im leichtesten Limit (59 kg) ging das Projekt 'Jugend forscht' weiter. Etienne Kinsinger (59 kg/KV Riegelsberg - SRL), im Vorjahr noch Weltmeister der Jugendklasse 'Kadetten', nun eigentlich erst in den Altersbereich der Junioren aufgerückt, gewann den Titel bei den Männern. Im Finale bezwang der Saarländer den EM-Teilnehmer Deniz Menekse (SV Joh. Nürnberg) und stand damit auf dem obersten Siegertreppchen.

 

Im schwersten Limit verteidigte Eduard Popp (VfL Neckargartach / WTB) seinen Vorjahrestitel, während für Matthias Maasch (66 kg/SV Wacker Burghausen) nach dem Aufrücken des EM-Dritten Frank Stäbler eine Kategorie höher ins Limit bis 71 kg der Weg zum Titelgewinn frei war. Stäbler (71 kg/TSV Musberg) ließ auch in der höheren Gewichtsklasse nichts anbrennen und sicherte sich den Titel mit einem souveränen Finalsieg über Fabian Reiner (KSV Tennenbronn). Eine harte Auseinandersetzung gab es in der Kategorie bis 98 kg zwischen Oliver Hassler (RG Hausen-Zell) und Felix Radinger (TSV Gailbach), bereits nach wenigen Sekunden waren insgesamt 9 Wertungspunkte gefallen. Hassler verteidigte seinen 5:4-Vorsprung über die Kampfzeit und holte sich damit seinen zweiten Meistertitel im Männerbereich. Der Lokalmatador Mirko Englich (KSV Witten) musste nach eigener Aktion im Halbfinale gegen Oliver Hassler eine Schulterniederlage hinnehmen, gewann jedoch das kleine Finale um Bronze durch drei Verwarnungen an Peter Oehler (VfK Mühlenbach). Der Wittener beendete mit Bronze seine lange Laufbahn, die er 2008 mit olympischem Silber in Peking gekrönt hatte.

 

Eugen Ponomartschuk (85 kg / SV Wacker Burghausen) verteidigte wie Frank Stäbler und Eduard Popp seinen Vorjahrestitel von 2013 in Plauen. In einem spannenden und ausgeglichenen Finalduell gewann Ponomartschuk gegen den Junioren-Europameister von 2013 Denis Kudla (VfK Schifferstadt).

 

Ebenfalls 1:1 endete das Finalduell im Limit bis 80 kg zwischen Pascal Eisele (SV Fahrenbach) und dem saarländischen Routinier Konstantin Schneider (St. Ingbert), Eisele gewann auf Grund des zuletzt erzielten Punktes seinen ersten Meistertitel bei den Männern. Das letzte Duell sorgte noch einmal für großartige Stimmung in der Husemannhalle, denn der 42-jährige Lokalmatador 'Commander' Adam Juretzko (75 kg), der viele Jahre für Witten Punkte und Titel holte, nun für den SV Weingarten auf die Matte tritt, kämpfte sich bis ins Finale vor. Hier traf er auf Florian Neumaier (VfK Mühlenbach), den er nach hartem Kampf mit 1:0 in die Schranken wies und sich seinen insgesamt 8. Meistertitel sicherte.

 

„Unsere Spitzenringer haben sich am Ende durchgesetzt, insgesamt eine gute Meisterschaft mit spannenden Kämpfen und vielen Techniken“, so eine erste Analyse von Bundestrainer Michael Carl, der sich in den meisten Gewichtsklassen über lebhaften Konkurrenzkampf innerhalb der deutschen Spitze freuen kann. „Dabei rücken viele junge Athleten nach, die den Abstand zur Spitze weiter verkürzt haben“, ergänzt DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis.

 

Jörg Richter

 

Deutsche Meisterschaft Männer - gr.-röm. Stil Fritz-Husemann-Sporthalle, Witten 23.-25.5.2014 in Witten

59 kg: 1. Etienne Kinsinger (KV Riegelsberg/Saarland), 2. Deniz Menekse (SV Johannis Nürnberg/Bayern), 3. Dustin Scherf (KFC Leipzig/Sachsen), 3. Lukas Höglmeier (TSV Gailbach/Hessen)

66 kg: 1. Matthias Maasch (SV Wacker Burghausen/Bayern), 2. Brian Tewes (RC Cottbus/Brandenburg), 3. Marc Wentzke (RSV Hansa 90 Frankfurt/ O./Brandenburg), 3. Maximilian Goßner (TSV Westendorf/Bayern)

71 kg: 1. Frank Stäbler (TSV Musberg/Württemberg), 2. Fabian Reiner (KSV Tennenbronn/Südbaden), 3. Ilyas Özdemir (ASV Mainz 88/Rheinhessen), 3. Maximilian Schwabe (KSV Pausa/Sachsen)

75 kg: 1. Adam Juretzko (SVG Weingarten/Nordbaden), 2. Florian Neumaier (VfK Mühlenbach/Südbaden), 3. Jan Rotter (SV Triberg/Südbaden), 3. Damian Hartmann (RSV Hansa 90 Frankfurt/ O./Brandenburg)

80 kg: 1. Pascal Eisele (SV Fahrenbach/Hessen), 2. Konstantin Schneider (KSV St. Ingbert/Saarland), 3. Fabian Jänicke (RSV Hansa 90 Frankfurt/ O./Brandenburg), 3. Marius Braun (AV Sulgen/Württemberg)

85 kg: 1. Eugen Ponomartschuk (SV Wacker Burghausen/Bayern), 2. Denis Kudla (VfK 07 Schifferstadt /Pfalz), 3. Waldemar Streib (KSC Niedernberg/Hessen), 3. Thomas Leffler (RSV Greiz/Thüringen)

98 kg: 1. Oliver Hassler (RG Hausen-Zell/Südbaden), 2. Felix Radinger (TSV Gailbach/Hessen), 3. Mirko Englich (KSV Witten 07/Nordrhein-Westfalen), 3. Philipp Vanek (SV Johannis Nürnberg/Bayern)

130 kg: 1. Eduard Popp (VFL Neckargartach/Württemberg), 2. Mehmet Kasim Aras (TV Aachen-Walheim/Nordrhein-Westfalen), 3. Robin Ferdinand (ASV Boden/Rheinland), 3. Christian John (Eisenhüttenstädter RC/Brandenburg),

 

22.05.2014

 

Andreas Roy-Nass mit rundem Geburtstag im DM-Modus …

 

und am heutigen Donnerstag feiert einer, der noch nicht so lange zum Ringersport und zum KSV gehört, einen runden Geburtstag: Andreas Roy-Nass, der 2. Vorsitzende des Vereins, wird 50 Jahre alt.

 

Doch den Geburtstag kann er nur bedingt feiern: Durch die am Wochenende stattfiindenden Deutschen Meisterschaften der Männer im griechisch-römischen Stil in Witten ist er derzeit fast 24 Stunden am Tag  mit den Vorbereitungen beschäftigt. Also jetzt nur kleine Fete – nach der DM wird dann richtig gefeiert!

 

Der KSV wünscht Andreas weiterhin Gesundheit, Glück und Wohlergehen – und eine gute DM, für die er sich so ins Zeug legt!

 

20.05.2014

 

Nach viel, viel Arbeit: KSV Witten froh über DM-Startschuss - Ringkämpfe um nationale Titel und Medaillen Samstag und Sonntag (24. – 25.5.) in der Husemannhalle

 

Viel Arbeit, ausschließlich ehrenamtliche Arbeit hatte und hat der KSV Witten 07 als Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der Männer im griechisch-römischen Ringkampf, die am Samstag und Sonntag in der Husemannhalle über die Bühne geht. Und so sind die Organisatoren denn froh, dass es endlich los geht. Inzwischen werden – nachdem noch Nachmeldungen eingingen – 135 Starter erwartet, ein sehr gutes Teilnehmerfeld.

 

Veranstaltungsbeginn ist Freitag, wenn die Delegationen am Nachmittag anreisen, die Sportler sich in der Ostermann-Halle auf den Matten vorbereiten und evt. noch das eine oder andere Pfund in der Sauna abschwitzen. , schließlich auf die Waage gehen. Acht Gewichtsklassen sind ausgeschrieben, die leichteste ist bis 59 kg, die schwerste bis 130 kg limitiert. Und nach dem Wiegen ziehen die Sportler dann ihre Losnummer, aufgebracht auf einer Dose Jubiläumssekt zum 800 jährigen Stadtjubiläum, nach der die Kampffolge in den Gewichtsklassen ermittelt wird. An den Waagen werden Listen ausgehängt, nach denen die Trainer und Betreuer nach Abschluss der Waage dann die erste Kampfrunde für ihre Schützlinge erkennen können.

 

Festlich wird es dann am Freitagabend im Haus Witten, in das Bürgermeisterin Sonja Leidemann und der KSV Witten gemeinsam zu einem Empfang geladen haben. Im historischen Gemäuer treffen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport, Imagefilme über die Stadt Witten und den KSV sind vorbereitet, um den Gästen Witten näher zu bringen.

 

Die Schirmherrschaft über die Meisterschaft hat die Sportministerin des Landes, Ute Schäfer, übernommen. Ob sie persönlich anwesend sein wird, ist noch offen: durch die Wahlen am Wochenende ist sie terminlich stark gebunden. In ihrer Grußbotschaft übermittelte Ute Schäfer: „Die ur-olympische Sportart Ringen mit ihren anspruchsvollen Techniken und Taktiken verspricht spannende Wettkämpfe. Ich hoffe, dass wir den einen oder anderen Teilnehmer in Zukunft auch auf der internationalen Ringer-Bühne wieder finden werden“, und weiter: „Mein besonderer Dank gilt auch den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die durch ihre tatkräftige Unterstützung und ihren persönlichen Einsatz maßgeblich dazu beitragen, eine solche Veranstaltung zu realisieren.“

 

Am Samstag dann beginnt die 100. Deutsche Meisterschaft im griechisch-römischen Stil (seit 1893!) um 9.30 Uhr mit einer kleinen Eröffnungsfeier, gestaltet vom Orchester der Ruhrkohle, der Tanzgruppe „Stella“ von TuRa Rüdinghausen und vielen kleinen Ringermädchen und –jungen des KSV Witten. Die laufen auf und repräsentieren die vertretenen Sportverbände und die Bundesländer, ehe der offizielle Startschuss durch den Präsidenten des Deutschen Ringer-Bundes, Manfred Werner (Würzburg) erfolgt.

 

Besonders im Focus werden natürlich die heimischen Ringer des KSV Witten stehen. Der Ausrichter hofft, dass der eine oder andere aus dem Wittener Zweitliga-Kader in die Entscheidungen eingreifen kann. Zur Belohnung gäbe es am Sonntag bei den Siegerehrungen eine der begehrten Trophäen des „Wittener Sackträgers“!“ Fünf Ringer vom KSV sind gemeldet: Arthur Eisenkrein (59 kg), Daniel Schlemmer und Alexander Storck (für seinen Stammverein KSV Erkenschwick – beide 71 kg) sowie Nico Brunner und Mirko Englich (98 kg). Den beiden schweren darf man dabei gute Chancen einräumen – Brunner als amtierender Deutscher Juniorenmeister, der routinierte Englich als 10 facher Deutscher Meister dieser Klasse. Der hatte allerdings seine „Turnierlaufbahn“ eigentlich schon beendet, für die „Heim-Meisterschaft“ auf den Matten der Husemannhalle allerdings die Schuhe nochmal fest geschnürt, um einen würdigen Abschluss zu erzielen.

 

Ein weiterer Wittener spielt eine Hauptrolle bei dieser Meisterschaft: Uwe Manz, Kampfrichter des KSV, ist als stellvertretender Kampfrichter-Referent des Deutschen Ringer-Bundes für seine Kampfrichter-Kolleginnen und –Kollegen auf den beiden DM-Matten verantwortlich. Eigentlich war Antonio Silvestri, der Chef der DRB-Unparteiischen, dafür vorgesehen. Der hat jedoch vom Weltverband „FILA“ kurzfristig eine Einladung zu den Afrika-Spielen in Ägypten erhalten, wo er als FILA-Verantwortlicher eingesetzt ist.

 

Am stärksten besetzt sein wird die Klasse bis 75 kg mit 23 Kämpfern. Besonders der Wittener Adam Juretzko, der jetzt für den Erstligisten Weingarten kämpft, werden dabei die Sympathien gehören. Der 42 jährige „Commander“ will wieder auf Titelkurs gehen. Aber auch die beiden anderen Ex-Wittener Iljas Özdemir (Mainz) und Rabbia Khalil (Köln-Mülheim) werden vom fachkundigen Publikum sicher interessiert beobachtet werden.

 

Die Finalkämpfe stehen am Sonntag auf dem Programm: ab 9.30 Uhr geht es zunächst um die Bronzemedaillen in den acht Gewichtsklassen, ab 11 Uhr wird um Gold und Silber gerungen. Die Siegerehrungen erfolgen jeweils nach Ende der einzelnen Gewichtsklassen. Gegen 13 Uhr wird die Schlusssirene der „DM Witten 2014“ erwartet. Dann können zumindest die Wittener Zuschauer noch zur Wahl gehen …

 

Die gesamte Meldeliste ist auf der DM-Internetseite des KSV „www.dm-witten-2014.de“ aufzurufen.

 

20.05.2014

 

Wilfried „Tülle“ Lutter wird 70

 

Heute feiert ein Wittener Ringer-Urgestein Geburtstag: Wilfried, den alle nur als „Tülle“ kennen, wird 70 Jahre alt! Kann man nicht wirklich glauben, wenn man ihn sieht – vital, immer mit „ seinen“ Kindern auf Augenhöhe, engagiert wie eh und je!

 

Er ist ein Wittener Ringer-Urgestein – mit 15 Jahren und 40 Kilogramm begann er bei der SU Annen unter den Augen seines bekannten Ringer-Trainers Joszef Molnar seine aktive Laufbahn, kämpfte in der SUA-Mannschaft, die 1963 beim Start der Ringer-Bundesliga dabei war. Später wechselte er zum KSV, wurde auch hier in der Bundesliga eingesetzt, auch in der Oberliga-Mannschaft. Er war blitzschnell, stark und energisch im damaligen Bantamgewicht, besonders im Freistil, erzielte bei Deutschen Meisterschaften ehrenvolle Platzierungen.

 

Nach seiner aktiven Zeit engagierte er sich weiter für den Ringersport, jetzt als Trainer. Auch hier zunächst für die SUA, dann aber – im 10. Jahr inzwischen – beim KSV. Er ist verantwortlich für die Jüngsten auf der KSV-Matte, bringt ihnen die ersten Schritte, die ersten Griffe und ersten Finessen bei. Er sorgt dafür, dass der Nachwuchs Freude am Sport, am Ringersport findet und behält, geht durch die Schulen, um die Kinder für seinen Sport zu gewinnen. Dafür lieben ihn „seine“ Kinder – Mädchen wie Jungen, dafür genießt er im Verein großes Ansehen.

 

Und nach dem Training gibt es dann noch immer etwas Leckeres von „Tülle“ – wenn es gut gelaufen ist. Auch das gehört zu seiner Pädagogik – viele inzwischen etablierte Ringerinnen und Ringer haben bei ihm das Ringer-Einmaleins gelernt und belohnen ihn mit ihren heutigen Erfolgen. Zuletzt hatte er ein ganz persönliches Erfolgserlebnis: er wurde Großvater – Sohn Sven, selbst Ringer und inzwischen Ringer-Trainer, und Freundin Hannah schenkten ihm eine Enkelin. Sicher das größte Ereignis für den junggebliebenen Jubilar.

 

Der KSV – alle Kinder, die Eltern, der Vorstand und der ganze Verein gratulieren zum 70!

14.05.2014

 

Freude im Hause Lutter: Nachwuchs beim Nachwuchstrainer

 

Freude im Hause Lutter: Sven, der jüngere Jugendtrainer des KSV Witten 07, wurde gerade Vater. Marlene Frieda, die das Licht der Welt erblickte, ist mit 50 cm Größe und einem Gewicht von 3.900 Gramm schon ein kleines „Mittelgewicht“. Baby, Mutter Hannah Humbert und Sven sind wohlauf, Großvater Wilfried Lutter – gen. „Tülle“ – ist mächtig stolz auf das Enkelkind.

 

Der KSV Witten gratuliert der jungen Familie und wünscht viel Freude, Glück und Wohlergehen!

13.05.2014

 

KSV-Jugend belegt den 9. Rang bei den DMM in Saarbrücken - KSV Köllerbach wird Erster vor dem KV Riegelsberg und dem TSV Westendorf

 

Trotz einiger Widrigkeiten und Probleme mit einer kompletten Mannschaft (10 Teilnehmer) an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der A/B Jugend teilzunehmen, gelang es letztlich dem amtierenden Landes-Mannschaftsmeister doch noch mit der erforderlichen Mannschaftsstärke (mindestens 9 Teilnehmer davon 8 mit erforderlichem Gewicht), anzutreten. Martin Tasev, der in der 85 kg Klasse zu den stärksten Jugendringern des Landes zählt, konnte aufgrund einer Blindarm-OP nicht mit dabei sein.

 

Das Turnier, das im Olympia-Stützpunkt in der Hermann-Neuberger Multifunktionshalle in Saarbrücken stattfand, begann am Freitag um 18.30 Uhr nach dem Einmarsch der insgesamt 10 Jugend-Mannschaften aus ganz Deutschland. Ausrichter der DMM war der RV Saarbrücken.

 

Mannschaftsführer und Trainer Attila Bayrak loste den KSV Witten in den B-Pool, der wie der A-Pool, jeweils mit 5 Mannschaften bestückt war. Da alle Mannschaftsführer für die Durchführung eines „Nordischen Turniers“ stimmten, war klar, dass jeder Verein im Pool 4 Mannschaftskämpfe zu absolvieren hatte. Der erste Kampf führte den KSV Witten gegen den TSV Westendorf aus Bayern. In diesem Kampf konnten nur Fahim Nasari (69 kg) und Lukas Faber (76 kg) überzeugen. Mit der nicht besetzten 46 kg Klasse und der mit Übergewicht abgegebenen 63 kg Klasse, verlor der KSV den Kampf mit 27:5 klar nach Punkten.

 

Am Samstag wurde das Turnier fortgesetzt. Der KSV hatte wegen eines Freiloses erst um 10.30 Uhr seinen nächsten Kampf. Dieser führte ihn gegen den späteren Zweitplatzierten des Turniers, den KV Riegelsberg (Saarland). Trainer Bayrak stellte Idris Ibaev, der zuvor in der 46 kg Klasse Freistil ringen musste, in die 4 kg höhere Gewichtsklasse, der 50 kg Klasse, in der Greco gerungen werden musste. Dieser Schachzug erwies sich als klug, weil Idris trotz des Gewichtnachteils keinen Kampf verlor und alle seine späteren Gegner vorzeitig besiegte. Die Mannschaft des KSV verlor diesen Kampf, trotzte aber dem späteren Vize-Meister ein respektables 14:20 ab.

 

Gegen die beiden weiteren Gegner im Pool (AB Aichhalden und der WKG Weitenau Wieslet) beide Mannschaften aus Baden-Württemberg. verlor man jeweils mit 11:21 und 25:11 nach Punkten.

 

Als fünfplatzierter des B-Pools blieb nur noch der Kampf gegen den fünfplatzierten des A-Pools, den KSV Berghausen, der in der Nähe von Karlsruhe (Baden-Württemberg) beheimatet ist. Dieser Mannschaftskampf wurde eindeutig mit 12:28 gewonnen.

 

Zu den eifrigsten Punktesammlern des KSV Witten zählten Idris Ibaev, Lukas Faber, Nick Jacobs und Fahim Nasari.

 

Deutscher Mannschaftsmeister wurde in überlegender Manier, der KSV Köllerbach, der im Finale den KV Riegelsberg mit 23:13 nach Punkten besiegte. Drittplatzierter wurde der TSV Westenberg, der im kleinen Finale den TUS Adelhausen (Baden-Württemberg) mit 13:19 besiegte.

 

Nach Beendigung des Turniers um 17.30 Uhr trat man die Reise nach Hause an.

 

Jugendvorsitzender Frank Bartel der die Mannschaft mit betreute, und Jugend-Trainer Attila Bayrak waren sich darüber einig, dass sich die Teilnahme an diesen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend gelohnt hat. Es war vor allem für die jungen KSV-Athleten ein lehrreiches Turnier und Standortbestimmung zugleich.

 

Ferner, war der Vereinsname, KSV Witten 07, der in Deutschland immer noch einen guten Ruf besitzt, einmal mehr in aller Munde. Dieses ist mit Sicherheit positiv zu bewerten auch im Hinblick auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften der Männer im gr.-röm. Stil, die vom 23.-25. Mai in der Wittener Husemannhalle ausgetragen werden.

13.05.2014

 

KSV-Jugend holt Herdecker Pokal

 

Am Sonntag richtete die TSG Schwerathletik Herdecke in der Bleichsteinhalle ihr 14. Herdecker Pokalturnier aus. Ein starkes Jugendteam des KSV Witten 07 reiste mit insgesamt 18 Freistilringern an und trug so wesentlich zu dem mit 120 Teilnehmern guten Besuch bei. Unsere jungen Athleten kämpften erfolgreich:

 

In der gemischten E-Jugend traten mit Vera Engelkamp und Melis Coskun zwei Wittener Mädchen in der gleichen Gewichtsklasse bis 23 kg an (Plätze 3 und 5). Lotta Englich traf bis 27 kg unter sieben Teilnehmern u. a. auf ihren Trainingskollegen Niklas Weiß und gewann bis auf das Finale alle Kämpfe (Plätze 2 und 6). Ümit Can Tasdemir holte bis 34 kg gegen nur einen Gegner Gold.

 

Gold gab es in der erfolgreichen D-Jugend ebenso für Justus Eigenbrodt, der zusammen mit Maximilian Nowicki bis 27 kg das Treppchen erklomm (Plätze 1 und 3). Auch sein Bruder Gregor Eigenbrodt, der bis 31 kg in einem starken Neunerfeld u. a. auf seinen Vereinskameraden Nick Engelkamp (Platz 6) traf, holte Gold. Gabriel Steckelbach verlor nach drei Siegen bis 34 kg nur sein Finale (Platz 2). Alexander Boric gewann mit zwei technisch überlegenen Siegen bis 42 kg Gold. Bis 63 kg musste sich Leon Suslin dagegen in seinem einzigen Kampf geschlagen geben (Platz 2).

 

Bei den C-Jugendlichen gelang Andreas Zenger und Noah Englich bis 31 kg in einer nordischen Sechsergruppe ein Doppelsieg für den KSV (Plätze 1 und 2). Tim Oberboßel und German Rerich rangen in ihrer neuen Altersklasse bis 38 kg besser mit, als es ihre Platzierung wiedergibt (Plätze 6 und 7). Nikita Leijkin ließ mit drei Schultersiegen bis 46 kg nichts anbrennen und holte Gold. Marlon Schwarz (Platz 2) unterlag bis 63 kg einmal mehr seinem starken Dauerkonkurrenten Rodrigo Lursky (Kirchlinde).

 

In der Mannschaftswertung siegte der KSV dank dieser tollen Einzelergebnisse in allen drei Altersstufen mit insgesamt 74 Punkten vor dem zweitplatzierten AC Mülheim am Rhein, der 56 Punkte sammelte. Der auch schon im Vorjahr errungene begehrte Pokal konnte damit souverän verteidigt werden. Die mitgereisten KSV-Trainer Klaus Eigenbrodt, Sven und Wilfired Lutter sowie Ludger Steckelbach waren mit dem Engagement und Abschneiden ihrer Schützlinge entsprechend zufrieden. Neue Sportler, die den breiten Kader ergänzen möchten, sind natürlich weiterhin gesucht und willkommen!

09.05.2014

 

Viviane Herda gewinnt EM-Bronze - Riesenerfolg für junge KSV-Ringerin in Bulgarien

 

Da hatte die Nachwuchs-Bundestrainerin des Deutschen Ringer-Bundes, Alexandra Engelhardt, wohl das richtige Näschen: für die Kadetten-Europameisterschaft der Ringerinnen im bulgarischen Samokov nominierte sie nicht die Deutsche Meisterin der 60 kg-Klasse Eyleen Sewina aus Greiz, sondern die Zweitplatzierte vom KSV Witten 07, Viviane Herda. Die hatte den Finalkampf bei den „Deutschen“ knapp verloren, zuvor aber bei vielen internationalen Turnieren überzeugt. So startete denn die Wittenerin bei der kontinentalen Meisterschaft der jungen Ringerinnen - und konnte sich erneut eindrucksvoll in dem bulgarischen Städtchen nahe Sofia in Szene setzen: die 17 jährige Schülerin sicherte sich in einem starken Turnier die Bronzemedaille in der 60 kg-Klasse – der bisher größte Erfolg der talentierten und fleißigen jungen Ringerin aus dem Wittener Leistungszentrum.

 

Am Freitag konnte noch vermeldet werden: Viviane Herda liegt auf Medaillenkurs. In der Gewichtsklasse bis 60 kg startete sie – unter 15 Konkurrentinnen – gegen die Moldavierin Nina BODISTEANU mit einem deutlichen Punktsieg – 7:1 setzte sich die 17 jährige sicher durch. Dann aber kam im Viertelfinale das vorläufige Aus, als sie sich gegen die vor allem körperlich überlegene Norwegerin Grace Jacob BULLEN – die wurde später Europameisterin – zwar achtbar schlug, am Ende jedoch bei 0:4 Zählern auf den Schultern landete. Das Aus war vorläufig, denn Bullen gewann auch das Halbfinale, setzte sich auch im Endkampf gegen die Französin Larroque überlegen mit 10:0 durch und wurde damit Europameisterin.

 

Dadurch kam „Vivi“ zurück in die Hoffnungsrunde und traf dort auf die russische Vertreterin Alena POSELSKAYA. Nach einem 5:0-Vorsprung konnte sie die Kontrahentin sogar schultern und sich damit für das „kleinen Finale“ um Bronze qualifizieren. Da traf sie in der Finalveranstaltung von Samokov auf die Polin Paulina NASTAROWICZ. Die hatte das Halbfinale gegen die Norwegerin mit 0:10 gleichfalls deutlich verloren.

 

Im diesem wichtigen Kampf um Bronze konnte Viviane Herda nochmals alle Kräfte mobilisieren, kontrollierte den Kampf sicher und kam zum umjubelten 5:0-Punkterfolg. Bronze für die KSV-Ringerin, die zweite Medaille für den DRB nachdem Johanna Meier (Weitenau) bereits Silber gewonnen hatte.

08.05.2014

 

Freitag ist „Vivi“ dran: Viviane Herda kämpft bei der Kadetten-Europameisterschaft in Bulgarien

 

Gestern standen die medizinische Kontrolle, Waage und Auslosung auf dem Programm, heute wird es ernst für Viviane Herda, die Deutsche Vizemeisterin vom KSV Witten. Sie kämpft heute um Titel und Platzierung bei der Kadetten-Europameisterschaft, die zurzeit im bulgarischen Samokov, ca. 50 km von Sofia entfernt, ausgetragen wird.

 

Die Wittenerin geht in der 60 kg-Klasse auf die Matte. Ab 10 Uhr finden die Qualifikationskämpfe statt, ab 18 Uhr dann die Finals. Wichtig ist auf jeden Fall eine gute Auslosung, dann kommen aber auch die Tagesform und vor allem die nervliche Verfassung hinzu. Viviane Herda konnte in der Vergangenheit bei vielen internationalen Turnieren überzeugen, erzielte Siege und Medaillen. Das aber waren „nur“ Turniere, keine offiziellen Meisterschaften. Dann spielen ihr manchmal die Nerven einen Streich – wie zuletzt bei der Deutschen Meisterschaft, als sie im Finalkampf zwar überlegen war, dies jedoch letztlich nicht in Punkte ummünzen konnte und knapp unterlag.

 

Bei ihrem ersten offiziellen internationalen Auftritt für den Deutschen Ringer-Bund ist die 17 jährige Schülerin voller Ehrgeiz, aber auch Anspannung – mit einem guten Los ist ihr alles zuzutrauen! Die Wittener Ringer-Gemeinde drückt ihr auf jeden Fall die Daumen!

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