Aktuelles - September 2014

30.09.2014

 

KSV-Ringer Idris Ibaev gewinnt beim Bandenburg-Cup

 

Aus 14 Ländern traten 430 Sportler am Wochenende in Frankfurt an der Oder im griechisch-römischen Stil zum 21. Brandenburg-Cup an. Mit kämpferisch tollen Leistungen landeten gleich mehrere der neun Starter des KSV Witten 07 auf den Medaillenrängen:

 

In der D-/C-Jugend trafen unter 18 Startern bis 31 kg Gregor Eigenbrodt und Noah Englich im ‚kleinen Finale’ aufeinander. Beide schenkten sich beim 2:0 Punktsieg von Noah über die volle Zeit nichts. Gregor hatte zuvor als Jüngster in seiner Altersklasse vier Poolsiege bei nur einer Niederlage und damit insgesamt einen tollen vierten Platz erreicht. Der Bronzemedaillen-Gewinner Noah hatte im anderen Pool ebenfalls vier Kämpfe gewonnen. Nur gegen den Ungarn Amadeusz Vitek, der auch souverän den Turniersieg holte, steckte er eine Punktniederlage ein. Andreas Zenger belegte in der stärksten Klasse bis 34 kg unter 21 Startern den vierten Platz. Nach den ersten vier einfachen Aufgaben kam im fünften Kampf einer, der ihm alles abverlangte, und Andreas zeigte endlich seine Klasse und gewann. Im Kampf ums Finale verlor er nach 0:3 Rückstand völlig die Nerven und nahm die Niederlage in Kauf. Um Platz Drei war dann die Luft raus. Nikita Leijkin schließlich besiegte bis 46 kg in seinem ersten Kampf den späteren Turniersieger. Darauf folgten zwei Niederlagen, so dass er am Ende Platz Sechs belegte (7 Teilnehmer).

 

Sein Bruder Julian Lejkin wurde in der B-Jugend bis 50 kg unter 13 Startern ebenfalls Sechster. Er startete stark mit zwei Siegen in seine Poolkämpfe. Im dritten Kampf verlor er nach einem Rückstand aber die Nerven und musste sich nach zwei Niederlagen im Finale um Platz Fünf nach Punkten geschlagen geben.

 

Artur Szczesny sorgte bei den Kadetten bis 42 kg für einen Paukenschlag: Im zweiten Kampf schulterte er nach Punktführung den amtierenden deutschen Meister dieser leichtesten Gewichtsklasse. Nach zwei Siegen fehlte ihm erst im Finale nach dem langen Tag der Biss, um statt Silber Gold zu erringen (6 Teilnehmer). Idris Ibaev hatte in allen seiner drei Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 50 kg viel zu tun. Im Poolfinale gegen den Schweden Rasmus Persson war bis zum Schluss alles offen, und die Zeit sicherte ihm den Sieg mit 10:8, da die letzte Wertung für den Schweden außerhalb der zeit gewertet wurde. Unter acht Teilnehmern gewann er verdient die Goldmedaille! Julian Zimmermann erreichte bis 85 kg die Bronzemedaille (13 Starter). Julian hätte auch im Finale stehen können, verlor aber einen Kampf unglücklich und kam so auf zwei Siege und zwei Niederlagen.

 

Bei der weiblichen Jugend, die im freien Stil kämpfte, trat Dilara Bayrak bis 60 kg an. Sie konnte in dieser Altersklasse in ihren beiden Kämpfen allerdings körperlich noch nicht mithalten. Bei zwölf Teilnehmerinnen schied sie nach zwei Niederlagen aus.

 

Trainerin Yvonne Englich konstatierte: „Insgesamt eine tolle Leistung unseres Teams. Da steckt Potenzial drin!“

 

Alle Ergebnisse der Wittener TN auf einen Blick
Brandenburg Cup 2014
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28.09.2014

 

KSV beim souveränen 20:10-Erfolg gegen Hüttigweiler bereits nach sechs Kämpfen uneinholbar vorn – Reserve unterliegt beim Nachbarn in Herdecke

 

Die starke erste Hälfte lief genauso, wie man es sich im KSV-Lager gewünscht hatte. Zur Pause stand es bereits 16:0 gegen den dritten saarländischen Club im dritten Heimkampf, dem ASV Hüttigweiler. In Kampf Nummer Sechs legte Nico Brunner direkt nach und brachte den KSV somit bereits uneinholbar vor den letzten vier Partien mit 18:0 in Front.

 

Dabei war es Leon Suhov (57 F) vorbehalten, die ersten Punkte für die Ruhrstadt-Ringer einzufahren. In seinem Kampf gegen Dimitar Zhelev hatte er fast den kompletten Kampf gut im Griff und punktete am Ende mit 9:5 (2:0). Mit Mirko Englich (130 G) folgten auch direkt vier weitere Zähler auf das Konto des KSV. Seinem Kontrahenten Kim Werkle ließ Englich kaum eine Chance, marschierte stets nach vorne und punktete mit einer sehenswerten Kopfklammer. Nach knapp mehr als drei Minuten war die dritte Verwarnung für den Gast und somit die Disqualifikation die logische Folge der passiven Ringweise (6:0).

 

Brachten die ersten beiden Kämpfe die KSV-Anhänger bereits in eine ordentliche Jubelstimmung, so ließ Arthur Eisenkrein (61 G) danach die Hallenwände wackeln. Gegen Christian Vaginiuc lag er lange Zeit nach einer Verwarnung (Beinarbeit) mit 0:2 hinten, ehe er in der letzten Minute selbst noch einmal in die Oberlage kam und einen Durchdreher nach dem anderen durchführte, was letztendlich einen 10:2-Gesamterfolg bedeutete (9:0).

 

Auch Imants Lagodskis (98 F) brachte mit seiner abgeklärten Ringweise Nedelcho Nedelchev fast zur Verzweiflung und sammelte Punkt um Punkt für die kurz vor Ende der Begegnung feststehende technische Überlegenheit (13.0). Im letzten Kampf vor der Pause zeigte Yunier Castillo dann durch schnelle Beinangriffe und überraschende Techniken seine Punktesammler-Qualitäten. 10:2 rang er Danny Hippchen nieder, was weitere drei Zähler zur 16:0-Pausenführung bedeutete.

 

Der schon erwähnte Nico Brunner (86 G) lieferte sich mit Till Bialek einen Kampf auf Messers Schneide. Erst in der letzten Minute des Kampfes gelang es Nico, noch einmal ein, zwei Punkte nachzulegen und den umjubelten Sieg beim Stande von 7:4 unter Dach und Fach zu bringen (18:0). Für Andreas Eisenkrein (66 G) hingen die Trauben gegen Lukas Wagner dann eindeutig zu hoch. Der Gast bekam Eisenkrein mit der Kopfklammer zu packen und schraubte damit sein Punktekonto sehenswert in die Höhe, bis er den Wittener Ringer schlussendlich kurz nach der Pause auf die Schultern beförderte (18:4).

 

Für einen weiteren, spektakulären Kampf sorgte dann Ufuk Canli (86 F). Gegen Khetag Kesaev ging Canli eher mit Außenseiterchancen in den Kampf, nutze diese aber immer wieder gezielt mit gut überlegten Attacken zum Gegner, der zum Ende des Kampfes dann auch immer mehr abbaute. Canli hingegen wusste über sechs Minuten zu gefallen und ging am Ende als verdienter 7:4-Sieger unter tosendem Applaus von der Matte (20:4).

 

Zwei Niederlagen setzte es dann noch in den abschließenden Kämpfen der 75-Kilo-Klasse. Alexander Storck konnte im freien Stil gegen Mathias Schwarz nicht seine sonst so gewohnte abgezockte und clevere Ringweise durchbringen und wurde mit zwei Angriffen selbst in die Parterre befördert (20:6). Und für Piotr Pankow war gegen den von Beginn an oft unsauber agierenden Franck Hassli kein Durchkommen. Im zweiten Abschnitt hatte der Gast den Widerstand des Witteners gebrochen und punktete ihn technisch überlegen aus (20:10).

 

Das Ergebnis konnte man in der Höhe sicherlich nicht unbedingt im Vorfeld erwarten, allerdings war es ein mehr als verdienter Erfolg der Sirin-Staffel gegen die Gäste aus dem Saarland. Mit diesem Erfolg steht man weiter Punktgleich auf Platz Zwei hinter dem Top-Favoriten aus Ispringen.

 

Am kommenden Freitag (03.10.) geht es dann für den KSV zum KSC Hösbach, der derzeit mit 4:4 Punkten auf Rang 4 in der Tabelle liegt. Interessierte Mitfahrer (der Bus startet um 14 Uhr) können sich ab sofort bei Thomas Limper melden.

  KSV Witten ASV Hüttigweiler 20:10  
F 57 Levon Marinov Suhov Dimitar Zhelev 2:0 PS 9:5
G 61 Arthur Eisenkrein Christian Vaginiuc 3:0 PS 10:2
F 66 Yunier Castillo Danny Hippchen 3:0 PS 10:2
G 66 Andreas Eisenkrein Lukas Wagner 0:4 SS 0:13
F 75 Alexander Storck Mathias Schwarz 0:2 PS 0:4
G 75 Piotr Pankow Franck Hassli 0:4 TÜ 0:15
F 86 Ufuk Canli Khetag Kesaev 2:0 PS 7:4
G 86 Nico Brunner Till Bialek 2:0 PS 7:4
F 98 Imants Lagodskis Nedelcho Nedelchev 4:0 15:0
G 130 Mirko Englich Kim Werkle 4:0 DV 4:0

 

 

KSV-Reserve unterliegt in Herdecke mit 11:23

 

Für die „Zweite“ des KSV Witten sah es bis zur Pause noch ganz ordentlich aus. Mit 7:8 lag man nur knapp im Hintertreffen in der Herdecker Bleichsteinhalle. Dann allerdings stachen die Herdecker Trümpfe und die TSG zog am Ende auf 23:11 davon.

 

Bahtiyar Dündar kam kampflos zu den ersten vier Punkten, währen Mathaios Engonidis mit dem ehem. KSV-Akteur Max Lodwich seine liebe müh und Not hatte. Letzen Endes aber als knapper Punktsieger die Matte verließ. Farhod Rajabov konnte eine technische Überlegenheit seines Gegners nicht verhindern, doch Mesut Kayar gelang gegen einen weiteren Ex-KSVer, Dennis Böddeker, ein kurioser 14:7-Punktsieg. Fahim Nasari landete noch vor der Pause auf den Schultern.

 

Danach gab es nicht mehr viel zu holen für die Athleten von Coach Attila Bayrak. Martin Tasev und Lukas Faber wurden jeweils geschultert, Nick Jacobs technisch überlegen ausgepunktet. Einzig Diyar-Murat Dündar konnte eine „Vier“ verhindern, als er gegen den dritten Ex-Wittener im Herdecker Trikot, Pjotr Demjanov nur 11:0 unterlag. Pascal Wittke kam durch Übergewicht seines Kontrahenten kampflos zu den letzten vier KSV-Punkten an diesem Abend.

 

Am Tag der deutschen Einheit geht es für die KSV-Akteure dann gegen den Tabellennachbarn KSV Germania Krefeld. Kampfbeginn ist um 20 Uhr in der Ostermann-Halle.

  TSG Herdecke KSV Witten 07 II 23:11
F 57 Dündar, Bahtiyar KL 0:4
G 61 Beucke, Daniel Rajabov, Farhod TÜ 19:0 4:0
F 66 Thoß, Stephan Nasari, Fahim SS 10:0 4:0
G 66 Althof, Felix Wittke, Pascal ÜG 0:4
F 75 Habibivand, Nima Jacobs, Nick TÜ 15:0 4:0
G 75 Demjanow, Pjotr Dündar, Diyar-Murat PS 11:0 3:0
F 86 Hatos, Szabolcs Faber, Lukas SS 12:0 4:0
G 86 Holk, Nils Tasev, Martin SS 7:0 4:0
F 98 Böddeker, Dennis Kayar, Mesut PS 7:14 0:2
G 130 Lodwich, Maximilian Engonidis, Mattaios DV 1:2 0:1

25.09.2014

 

Witten vs. Saarland, die dritte - KSV empfängt ASV Hüttigweiler (Sa., 27.9., 19.30 Uhr Husemannhalle)

 

Am Wochenende geht die 2. Ringer-Bundesliga in den vierten Kampftag, der KSV genießt dabei das dritte Heimrecht. Nach Aufsteiger Heusweiler und Vorjahres-Vizemeister Riegelsberg stellt sich jetzt der dritte Saar-Vertreter in der Wittener Husemannhalle vor, der ASV Hüttigweiler. Der „Athletensportverein 1908“ liegt mit nur zwei Minuspunkten hinter dem Führungsduo aus Ispringen und Witten – und die Niederlage resultiert aus der Begegnung beim hohen Liga-Favoriten KSV Ispringen am ersten Kampftag.

 

Hüttigweiler, ein Ortsteil der Gemeinde Illingen im Landkreis Neunkirchen, liegt etwa 20 km nördlich von Saarbrücken. Der ASV ist außerordentlich erfolgreich – seit 36 Jahren kämpft der Verein auf Bundesebene, sprich 1. oder 2. Bundesliga; auch in Liga eins traf der KSV Witten in der Vergangenheit auf das Saar-Team, das immerhin sechs Jahre der höchsten Klasse des Deutschen Ringer-Bundes angehörte.

 

Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Aufgebot der Gäste nur unwesentlich verändert – qualitativ allerdings deutlich verbessert. In der Vorsaison konnte der KSV die Begegnungen gegen die Saarländer beim 19:13 und 18:16 jeweils knapp gewinnen, würde dies natürlich gern wiederholen. Allerdings wird dies für die Männer um Coach Fatih Sirin diesmal ein sehr schweres Unterfangen und wird eine geschlossene Mannschaftsleistung fordern. Denn Hüttigweiler bewies zuletzt insbesondere in der zweiten Kampfhälfte eine enorme Stärke: im Kampf beim AC Heusweiler lag man zur Pause mit 2:11 im Hintertreffen, um dann am Ende mit 14:0 Zählern aus Kampfhälfte zwei noch 16:11 zu gewinnen! Auch der KSV Witten hatte in seinen Begegnungen bislang seine Trümpfe vor der Pause, danach lief es eher gemischt. Mit Levon Marinov Suhov (57 kg) konnten die Ruhrstädter bislang jeweils erfolgreich starten. Er wird voraussichtlich auf den starken Christian Vaginiuc treffen – der Ausgang dieses Kampfes dürfte absolut offen sein. Das gilt auch für den weiteren Wittener Neuzugang Imants Lagodskis, der mit dem Bulgaren Nedelchev (98 kg) ebenso einen starken Widerpart haben wird.

 

Rückkehrer Nico Brunner (86 kg) steht im ersten Kampf der zweiten Halbzeit einmal mehr vor einer harten Begegnung. Mit Till Bialek trifft er auf einen der Top-Ringer dieser Gewichtsklasse. Gleiches gilt für Daniel Schlemmer, der sich im abschließenden 75 kg-Fight mit dem starken Franck Hassli auseinandersetzen muss – möglich, dass erst da die Entscheidung fällt!

 

Mit Mirko Englich und Yunier Castillo müssten sichere Punktesammler auf Seiten des KSV stehen – ansonsten müsste wohl der eine oder andere Ringer im roten Heim-Trikot für eine Überraschung sorgen, damit die Hausherren die Punkte sicher in der Husemannhalle halten können.

 

Kampfrichter ist Christoph Heckele aus Ladenburg in Nordbaden.

 

KSV 2 fährt zum Nachbarschaftsduell: Zu Gast bei der TSG Herdecke

 

Zur gleichen Zeit (19.30 Uhr), aber nicht an gleicher Stelle wie die Erstvertretung tritt die Oberliga-Formation des KSV Witten 07 am Samstag an: in der Herdecker Bleichsteinhalle am Hengsteysee ist das Team von Trainer Attila Bayrak zu Gast bei der heimische TSG. Wieder eine schwere Aufgabe für die junge Mannschaft des Aufsteigers!

 

Dabei ist Herdecke nur schwer in die Saison gekommen, steht mit 2:6 Punkten im Tabellenkeller. Doch hatten es die bisherigen Gegner der TSG auch in sich: gegen das Top-Team aus Essen-Dellwig, den Ex-Bundesligisten Neuss und die starken Krefelder gab es trotz der Niederlagen durchaus achtbare Ergebnisse. Der Sieg bei der deutsch-belgischen Formation aus Oberforstbach / Raeren fiel dagegen mit 20:19 denkbar knapp aus.

 

Für Witten geht es in dieser ersten Oberliga-Saison vor allem um den Klassenerhalt, das Ziel wurde von Beginn an ausgegeben. Ob es in der Bleichsteinhalle bei bislang 4:4 Punkten zum dritten Erfolg für die Ruhrstadt-Ringer reicht, bleibt abzuwarten. Zu stark ist die TSG in einigen Klassen besetzt: da sind vor allem die ehemaligen Wittener Bundesligakämpfer Dennis Böddeker (98 kg) und Max Lodwich (130 kg), dazu mit Nils Holk (86 kg) einer der besten Ringer dieser Gewichtsklasse in der Liga. Auch in den unteren Klassen stehen einige erfahrene und erfolgreiche Kämpfer zur Verfügung, die ihren Wittener Gegnern alles abverlangen werden.

 

Angeführt von den „Senioren“ Mattaios Engonidis (130 kg) und Mesut Kayar (98 kg) wollen die Wittener „Jungspunde“ wie Pascal Wittke, Fahim Nasari, Nick Jacobs oder Martin Tasev versuchen, beim Nachbarn zu punkten. Dadurch könnten sie sich schon frühzeitig von den Abstiegsplätzen fern halten.

23.09.2014

 

Doppelgold in Detmold für Englich-Nachwuchs

 

Eine weite Anfahrt nahmen am Sonntag 15 Jugendringer des KSV Witten 07 und noch einmal so viele Begleitpersonen, darunter die beiden Kampfrichter-Neulinge Rebecca und Tristan Steckelbach, auf sich. Beim Landssichtungsturnier im freien Stil maßen sich in Detmold rund 170 Ringer in vier Altersklassen:

 

In der B-Jugend landete Andreas Zenger in der leichtesten Gewichtsklasse bis 34 kg unter sieben Teilnehmern mit einem Sieg auf Platz Fünf. Tugkagan Öztürk wurde zweimal geschultert, sein Mut wurde in einem kleinen Feld aber noch mit Bronze belohnt (3 Teilnehmer, 50 kg). Mit seiner Silbermedaille bis 69 kg war Marlon Schwarz der beste KSV-Ringer in dieser Altersklasse (2 Schultersiege, eine technische Unterlegenheit).

 

Die C-Jugend war am Sonntag die stärkste Altersklasse. Bis 31 kg machten Gregor Eigenbrodt und Noah Englich das Finale unter sich aus, nachdem sie je zwei Gegner besiegt hatten. Noah hatte mit einem Schultersieg nach 24 Sekunden die Nase vorn und beendete das Turnier ohne Gegenpunkt (7 Teilnehmer). Gabriel Steckelbach prellte sich zwar die Schulter, zeigte aber Moral und wurde nach ebenfalls zwei Siegen Fünfter (9 Teilnehmer, 34 kg). Bis 38 kg trafen auch zwei Teamkameraden aufeinander (10 Teilnehmer): Niklas Schinner schied nach zwei Niederlagen in den Poolkämpfen aus. Tim Oberboßel erreichte das ‚kleine Finale’ und wurde Vierter (2 SS, 1 TU, 1 SN). Alexander Boric musste im Finale dem langen Tag Tribut zollen: Nach zwei Schultersiegen im Pool war am späten Nachmittag die Luft raus, und er holte ‚nur’ Silber (7 Teilnehmer, 46 kg).

 

Die größte Gruppe erwischte in der D-Jugend bis 27 kg Maximilian Nowicki bei 14 Teilnehmern. Nach beherzten Kämpfen standen abends 58:54 technische Punkte und Platz Vier auf seinem Konto.

 

Niklas Weiß traf gleich im Pool bis 29 kg auf zwei überlegene Gegner und schied aus (10 Teilnehmer). Nick Engelkamp startete verheißungsvoll mit einem Sieg in seiner nordischen Sechsergruppe bis 31 kg, wurde nach Niederlagen in der Folge dann aber Fünfter. Ümit Can Tasdemir gewann, angefeuert von seinem Vater, dem neuen Jugendvorsitzenden Bahaddin Tasdemir, seine ersten drei Kämpfe technisch überlegen und verlor nur das Finale (10 Teilnehmer, 34 kg). In der E-Jugend hielten die dort zugelassenen Mädchen mit ihrem beherzten Einsatz die KSV-Farben hoch: Nicks Schwester Vera Engelkamp gewann bis 24 kg das Finale um Platz Fünf (2 TÜ, 1 PN, 1 TU). Auch Lotta Englich (27 kg) errang die gleich Platzierung wie ihr großer Bruder: Ebenfalls ohne Gegenpunkt beherrschte sie ihre drei Gegnerinnen und holte Gold.

 

Insgesamt erreichte der KSV-Nachwuchs einen tollen vierten Platz unter den 20 angereisten Vereinen und begeisterte die anwesenden Fans. Für die betreuenden Trainer Yvonne Englich, Klaus Eigenbrodt, Sven Lutter und Ludger Steckelbach war das Turnier zugleich eine wichtige Standortbestimmung für die Altersklassen in der kommenden Saison, Motto: Es geht noch besser!

23.09.2014

 

Aus FILA wird UWW - Welt-Ringerverband organisiert sich neu - K.M. Dittmann jetzt im Präsidium der UWW

 

Am Rande der gerade zu Ende gegangenen Ringer-Weltmeisterschaften im usbekischen Taschkent fand der Kongress des Weltverbandes FILA (Fédération Internationale des Luttes Associées) statt, verbunden mit Neuwahlen. Gerade als Präsident des Weltverbandes der Ringer bestätigt, zeigte Nenad Lalovic (Serbien) den Delegierten des FILA-Kongresses seinen Reformkurs auf, mit dem er Ringen als eine der ältesten Sportarten der Welt reorganisieren möchte. Lalovic hatte in einer schweren Stunde die Initiative ergriffen, als der Ringkampf von der olympischen Landkarte zu verschwinden drohte. Die IOC-Exekutive hatte im Februar 2013 Ringen aus dem olympischen Programm streichen wollen. Im Mai 2013 löste der Serbe den langjährigen FILA-Präsidenten Raphael Martinetti (Schweiz) ab und veränderte mit Regeländerungen und neuen Ideen den Ringkampfsport von Grund auf.

 

Das Internationale Olympische Komitee‘ honorierte im September 2013 die Bestrebungen der Ringer, die weltweite Unterstützung aus Politik und Wirtschaft erhalten hatten und beließen den Ringkampfsport auf der olympischen Bühne - zumindest bis 2020.

Der Präsident des Ringer-Weltverbandes lässt es dabei nun nicht beruhen, sondern sagt Doping und Korruption den Kampf an, will den Ringkampfsport auch im Umfeld modernisieren, die Zusammenarbeit mit den Medien verbessern. Kurz vor dem Kongress des Weltverbandes in Taschkent wurde ein Vertrag mit Eurosport geschlossen, wonach der Sender bei künftigen Großereignissen von der Sportart berichtet. Das war zuletzt von der Weltmeisterschaft 2005 in Budapest der Fall gewesen.

 

Eines hat Lalovic in Taschkent gleich umgesetzt: der Name des Weltverbandes der Ringer wurde geändert, nennt sich nun „United World Wrestling“ und soll damit den weltweiten Zusammenhalt der Ringer im vergangenen Jahr dokumentieren.

 

Dass auch die deutschen Ringer mit vielen Ideen und Aktionen ihren Anteil am Verbleib des Ringkampfes im olympischen Programm hatten, zeigt die Wahl des Dortmunders Karl Martin Dittmann ins Präsidium der UWW. Der ehemalige Vorsitzende des KSV Witten 07 ist nach Antonio Silvestri als FILA-Kampfrichter-Instrukteur der zweite Vertreter des Deutschen Ringer-Bundes im Ringer-Weltverband. "Ich freue mich, den wiedergewählten Präsidenten Nenad Lalovic bei seiner zukünftigen Arbeit unterstützen zu dürfen", so Karl Martin Dittmann, der als Geschäftsführer des Deutschen Ringer- Bundes tätig ist und auch als Präsident des Ringer- Verbandes NRW fungiert.

21.09.2014

 

Sirins Jungs zu stark für Vorjahres-Vize –

KSV besiegt Riegelsberg mit 16:11

 

Beim Duell des Vorjahresmeisters gegen den Vize war man im Vorfeld von einer sehr engen Begegnung ausgegangen. Dass der KSV zur Halbzeit bereits mit 13:1 führte, stellte für das fachkundige Publikum auch keine große Überraschung dar. Man wusste, dass die Trümpfe im Heimtrikot besonders in den ersten fünf Duellen zustechen konnten, während im zweiten Abschnitt die Vorteile meist auf Seiten der Gäste zu finden waren.

 

Es lief wie am Schnürchen für die Athleten von Trainer Fatih Sirin. Gleich zum Auftakt lieferte sich Leon Suhov (57 F) mit Kevin Müller ein Duell auf Messers Schneide. 4:4 stand es nach mehr als vier Minuten, ehe der bulgarische Neuzugang noch einmal aufdrehen konnte und mit 9:4 die Oberhand behielt (2:0). Durch seine bevorstehende Spätschicht hatte es Mirko Englich (130 G) gegen Kevin Arend besonders eilig. Er marschierte geradewegs nach vorne und sammelte Punkt um Punkt, ehe nach knapp fünf Minuten die technische Überlegenheit zu Papier gebracht wurde (6:0).

 

Nicht ganz so harmonisch verlief der Kampf zwischen Arthur Eisenkrein und Yakup Sari (61 G). Jeder ließ sich auf die Provokationen des anderen ein und beantwortete dies mit teils unsauberen Aktionen. Beim 3:3-Endstand hatte der Gast aus Riegelsberg in Summe die Nase vorn, da Eisenkrein als letzter verwarnt worden war (6:1). Mit dem Letten Imants Lagodskis (98 F) hat der KSV auch in dieser Klasse einen Punktegaranten im Kader. Sein Gegenüber wirkte allerdings von Beginn an bereits leicht angeschlagen, was sich dann auch nach einigen zügigen Durchdrehern und einer 9:0-Führung Lagodskis‘ in einem Aufgabesieg manifestierte (10:1).

 

Noch vor der Pause zeigte dann Neuzugang Nummer Drei, Yunier Castillo (66 F), weshalb er zum neuen Publikumsliebling werden könnte. Pfeilschnelle Angriffe und blitzsaubere Techniken brachten ihm zwar nicht die „Vier“ ein, die er verdient gehabt hätte, allerdings fehlte dazu beim 16:2-Erfolg dazu auch nur ein winziger Punkt (13:1).

 

Nico Brunner (86 G) war es nach der Pause vorbehalten, weitere Punkte für die heimischen Farben zu erkämpfen. Gegen den sperrigen und stabil stehenden Sebastian Janowski war dies allerdings kein Selbstläufer. Brunner sammelte eine starke 3:0-Führung heraus, ehe er Sekunden vor dem Ende noch einmal zwei Punkte abgab (14:1).

 

Es folgte eine kleine Aufholjagd der Gäste, denn mit Kaderringer Mohammed Yasin Yeter hatte Andreas Eisenkrein (66 G) seine liebe Müh und Not. Zu stark und ausgebufft erwies sich hier der Riegelsberger Athlet und fuhr bim 0:15 eine technische Überlegenheit für die Saarländer ein (14:5). Weitere zwei Zähler sammelte dann Andreas Skodawessely gegen Schamhan Kasumov (86 F). Der Wittener probierte viele Beinattacken, kam aber mit diesen nicht zum gewünschten Erfolg (14:7).

 

Alexander Storck (75 F) machte dann den Sack für die Hausherren zu. In einem für seine Verhältnisse gewohnt souveränen und abgezockten Kampfstil setzte er beim 6:0-Erfolg immer wieder Nadelstiche und brachte mit seinem Sieg den KSV uneinholbar mit 16:7 in Front. Alles war somit bereits entschieden, ehe sich Daniel Schlemmer und Pajtim Sefaj (75 G) in einem weiteren hitzigen Duell an diesem Abend begegneten. Auch hier schenkten sich beide nichts und waren nach anfänglichen hitzigen Auseinandersetzungen wider zum Wesentlichen übergegangen. Nach rund vier Minuten hatte der Gast durch einige spektakuläre Würfe den Wittener Rückkehrer allerdings mit 0:15 technisch überlegen besiegt (16:11).

 

Mission „Revanche“ somit vorerst für den Vorjahres-Vize nicht geglückt, aber im Rückkampf werden die Karten neu gemischt. Für den KSV, der nach dem dritten Erfolg im dritten Kampf nun mit 6:0 Punkten von Platz Zwei gemeinsam mit dem Top-Favorit auf den Titel, dem KSV Ispringen, gemeinsam die Tabelle anführt, geht es in der kommenden Woche direkt wieder in heimsicher Halle weiter. Dann erwarten die Ringer aus der Ruhrstadt den ASV Hüttigweiler (Sa., 27.09., 19.30 Uhr Husemann-Halle).

  KSV Witten KV 03 Riegelsberg 16:11  
F 57 Leon Marinov Suhov Kevin Müller 2:0 PS 9:4
G 61 Arthur Eisenkrein Yakup Sari 0:1 PS 3:3
F 66 Yunier Castillo Nico Zarcone 3:0 PS 16:2
G 66 Andreas Eisenkrein Muhammed Yasin Yeter 0:4 TÜ 0:15
F 75 Alexander Storck Robin Paulus 2:0 PS 6:0
G 75 Daniel Schlemmer Pajtim Sefaj 0:4 TÜ 0:15
F 86 Schamhan Kasumov Andreas Skodawessely 0:2 PS 0:4
G 86 Nico Brunner Sebastian Janowski 1:0 PS 3:2
F 98 Imants Lagodskis Svetoslav Lyutskanov 4:0 AS 9:0
G 130 Mirko Englich Kevin Arend 4:0 15:0

21.09.2014

 

KSV-Reserve unterliegt Neuss mit 12:24 – Ex-Erstligist zu stark besetzt für Wittener Jugendteam

 

Das vom Ergebnis her unangenehm wirkende 1:33 aus der Vorwoche beim Top-Team der Liga, dem TV Essen-Dellwig, wollten sich die fast durchweg jugendlichen Athleten um Trainer Attila Bayrak nicht auf sich sitzen lassen.

 

So legte Farhod Rajabov (57 F) auch gleich los wie die Feuerwehr, sammelte drei sehenswerte 4-er-Wertungen, war dann jedoch bei einer weiteren Attacke etwas unaufmerksam und wurde beim Stande von 12:7 geschultert (0:4). In einem abwechslungsreichen Kamp glich Mathaios Engonidis (130 G) aber direkt für das KSV-Oberliga-Team aus und beförderte seinen Gegner nach einer genialen 5-er Wertung auf die Schultern (4:4).

 

Dann begann allerdings für das KSV-Punktekonto eine längere Durststrecke, denn Pascal Wittke (61 G) schlug sich gegen den erfahrenen Mimoun Touba mehr als beachtlich und gab „nur“ eine Drei ab (4:7), ehe beim Aufeinandertreffen der Oldies Mesut Kayar auf Jackson Vaillant-Cantero traf (98 F). Gegen den immer noch mehr als kraftvoll zupackenden Gästeringer fand Routinier Kayar kein Durchkommen und auch hier gab es drei weitere Zähler für die Rheinländer (4:10). Denis Rerich (66 F) bekam den Pausengong ebenso wenig mit, wie anschließend sein Vereinskollege Martin Tasev (86 G). Rerich musste sich mit 0:15 nach genau drei Minuten beugen (4:14), ehe Tasev , sonst für seine Ausheber und Überwürfe bekannt, diesmal selber – leider aus KSV-Sicht – sehenswert auf die Schultern befördert wurde (4:18.)

 

Erst Fahim Nasari (66 G) ließ die Hausherren wieder etwas näher herankommen, als er seinen Gegner nach rund einer Minute und bei einer 10:0-Führung entscheidend besiegte (8:18). Aber die Freude währte nicht lange, denn Lukas Faber war im Duell mit Erich Marjalke (86 F) nach vier Minuten technisch unterlegen (8:22) und Diyar-Murat Dündar (74 F) gab bei der 6:11-Niederlage eine gute Vorstellung, blieb aber ohne Mannschaftspunkte (8:24). Nick Jacobs (76 G) war es dann vorbehalten, noch einmal das Resultat etwas freundlicher zu gestalten. Kurz nach der Pause schnappte er sich seinen Kontrahenten und beförderte ihn entscheidend in die Vertikale (12:24).

 

Für die zweite Mannschaft des KSV geht es nun am kommenden Samstag zum Nachbar-Duell bei der TSG Herdecke (Bleichsteinhalle, Sa., 27.09., 19.30 Uhr). Dort sollte nach den beiden Duellen mit Essen-Dellwig und Konkordia Neuss schon eher ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten sein und evtl. kann die Bayrak-Staffel dort zwei weitere Punkte von der heimischen TSG entführen.

  KSV Witten 07 II KSK Konkordia Neuss 12:24
F 57 Rajabov, Farhod Dombaev, Murad SS 12:7 0:4
G 61 Wittke, Pascal Touba, Mimoun PS 0:9 0:3
F 66 Rerich, Denis Efremov, Anatolij TÜ 0:15 0:4
G 66 Nasari, Fahim Meziani, Oussama SS 10:0 4:0
F 75 Dündar, Diyar-Murat Yurtseven, Ali PS 6:11 0:2
G 75 Jacobs, Nick Hofsetz, Daniel SS 8:4 4:0
F 86 Faber, Lukas Marjalke, Erich TÜ 0:16 0:4
G 86 Tasev, Martin Alvarez Hernandez, Jorgisbell SS 0:8 0:4
F 98 Kayar, Mesut Vaillant-Cantero, Jackson PS 0:14 0:3
G 130 Engonidis, Mattaios Zadera, Evgeni SS 7:7 4:0

18.09.2014

 

KSV-Teams vor schweren Aufgaben – Vizemeister Riegelsberg kommt zur Revanche in die Husemannhalle – KSV 2 empfängt langjährigen Bundesligisten aus Neuss

 

Es war DER Showdown schlechthin am letzten Kampftag der 2. Ringer-Bundesliga. Mit 18:14 siegte der KSV hauchdünn und spannend bis zum allerletzten Kampf in Riegelsberg und sicherte sich somit erstmals in der Vereinsgeschichte die Zweitliga-Meisterschaft. Das Ende hatten sich die Riegelsberger Gastgeber sicherlich vor heimischer Kulisse anders ausgemalt, aber die Ringer um Coach Fatih Sirin bewiesen kühlen Kopf und Nervenstärke. Dies werden sie am Samstagabend (19.30 Uhr in der Husemannhalle) auch wieder benötigen. Denn das Team um Cheftrainer Edgar Paulus ist, wenn überhaupt, nur minimal schwächer als letzte Saison. So stehen den Gästen aus dem Saarland mit Gennadij Cudinovic und Etienne Kinsinger (beide zum KSV Köllerbach) zwar zwei bedeutende Abgänge im Kader, die aber durch die gute Jugendarbeit und Zugänge wie Yakup Sari (Pirmasens) und Svetoslav Lyutskanov (Hüttigweiler) durchaus kompensiert werden konnten. Des Weiteren stehen mit Kevin Müller, Nico Zarcone, Mohammed Yasin Yeter, Robin Paulus, Pajtim Sefaj und Kevin Arend zum Teil bereits sehr erfolgreiche Nationalkader-Ringer im Aufgebot der Gäste.

 

Beim heimischen KSV Witten sieht Trainer Fatih Sirin kaum Gründe, seinen erfolgreichen Kader vom vergangenen Wochenende durchzuwechseln. Hier und da gilt es, nach dem beim Derby-Erfolg in Hohenlimburg noch ein paar Feinheiten abzustimmen, aber im großen Ganzen war man beim KSV mehr als zufrieden mit den dortigen Leistungen. Solch ein starkes Auftreten wird auch gegen den KV Riegelsberg von Nöten sein, will man den Gästen aus dem Saarland auch diesmal Paroli bieten und eine Heimniederlage – wie noch in der vergangenen Saison – verhindern. Läuft es optimal für die heimischen KSV-Athleten, so kann man bereits in den ersten fünf Kämpfen ordentlich punkten und vorlegen. Aber hier begegnen sich die Ringer beider Teams stehen fast durchweg auf Augenhöhe. Es dürfte also jede Menge Spannung und Action geboten sein beim Kampf der letztjährigen Meister-Mannschaften.

 

Mit Spannung erwartet wird auch der Auftritt der jungen KSV-Reserve. Diese startet bereits um 17.30 Uhr und empfängt dann den ehemaligen Erstliga-Nachbarn aus NRW, die KSK Konkordia Neuss. Die Niederlage der vergangenen Woche beim TV Essen-Dellwig war zwar schon ein wenig frustrierend für die junge Truppe um Trainer Attila Bayrak, dennoch hat man auch hier an einigen Stellen positives mitnehmen können und will so den Neusser Gästen das ein oder andere Bein auf heimischer Matte stellen. Diese hingegen haben mit Mimoun Touba, den Brüdern Efremov, Jorgisbell Alvarez Hernandez, Jackson Vaillant-Cantero und Evgeni Zadera eine durchweg gut besetzte Mannschaft am Start, die auch über ordentlich Matten-Erfahrung verfügt. Dem KSV-Nachwuchs ist es aber durchaus zuzutrauen, den „Oldies“ bei Konkordia das Leben ziemlich schwer zu machen und für die ein oder andere Überraschung am Ende zu sorgen. Kampfbeginn ist hier bereits um 17.30 Uhr.

17.09.2014

 

Rakete ungefährdet, Nachwuchsquartett knapp an Medaillen vorbei

 

Am vergangeneneSamstag wurde in Haibach der Hessenpokal 2014 unter den weiblichen Schülerinnen und Jugendlichen ausgerungen. Um 5.30 Uhr machten sich fünf Athletinnen des KSV Witten 07 unter der Leitung der Trainerin Yvonne Englich auf den Weg zu dem traditionsreichen und hochklassigen Turnier mit insgesamt 90 Teilnehmerinnen.

 

Saskia Rakete gelang unter sechs Teilnehmerinnen ein ungefährdeter Turniersieg in der Gewichtsklasse bis 65 kg. Ihre taktischen Vorgaben setzte sie gut um: Einzig in ihrem Kampf gegen die spätere Zweitplatzierte Tatjana Schneider (Köllerbach) gab sie überhaupt nur zwei Wertungspunkte ab (PS 7:2). Die anderen Kämpfe gewann sie sämtlich ohne technischen Gegenpunkt! Rebecca Steckelbach steigerte sich in ihrem ersten Wettkampf nach ihrer Verletzung von Kampf zu Kampf (49 kg, sechs Teilnehmerinnen). Nach einem Sieg in Runde 3 folgten trotz Punktgewinn aber in den Runden 4 und 5 Niederlagen gegen die erstplatzierte Emely Selinger (Seeheim) und die zweitplatzierte Claudia Suttner (Jena). Am Ende belegte sie Platz 5.

 

Elisabeth Rockholtz ringt ihr erstes Jahr in der weiblichen Jugend. In der leichtesten Gewichtsklasse bis 35 kg wurde sie unter vier Teilnehmerinnen von Runde zu Runde kämpferischer. Zuletzt wurde sie von Laura Legel (Sachsen) beim Stande von 8:14 unglücklich geschultert und verpasste so die Medaillenränge.

 

Bei den Schülerinnen wurde Lotta Englich bis 28 kg Vierte in einem Siebenerfeld. Ihren ersten Kampf gewann sie auf Schultern. Danach traf auch sie auf eine der Suttner-Schwestern, an die sie nach deren unfairem Einsatz beim vorhergehenden Turnier schlechte Erinnerungen hatte. Im Finale um Platz 3 war sie der zehnjährigen Emma Kunkel (Waldaschaff) noch körperlich unterlegen. In der leichtesten Gewichtsklasse der Schülerinnen entdeckte Vera Engelkamp ihren Spaß am Gewinnen (bis 25 kg, fünf Teilnehmerinnen), als sie Merle Jung (Seeheim) beim Stand von 10:0 Punkten schulterte. In ihrem letzten Kampf war sie dann der späteren Siegerin Hilla Suttner (Jena) technisch unterlegen und wurde Vierte.

Trainerin Yvonne Englich mit ihren Schützlingen (v. l.) Rebecca Steckelbach, Vera Engelkamp, Lotta Englich und Elisabeth Rockholtz

14.09.2014

 

KSV-Reserve gerät in Essen-Dellwig böse unter die Räder – Kayar holt Ehrenpunkt beim 1:32

 

Die Anfangseuphorie bei der jungen KSV-Reserve nach zwei Siegen in knappen Duellen gegen Ehrenfeld und Oberforstbach/Raeren hat am Samstagabend einen ordentlichen Dämpfer bekommen. Mit 1:32 unterlag man beim Top-Favoriten in dieser Oberliga-Saison, dem TV Essen-Dellwig.

 

Dabei war es einzig und allein Routinier Mesut Kayar (98 F) vorbehalten, einen Ehrenpunkt für die zweite Garnitur des KSV mit in die Ruhrstadt zu bringen. Er gewann seinen Kampf gegen Christian Jäger mit 4:2 nach Punkten. In allen anderen Partien mussten sich die jungen KSV-Akteure der mit Bundesliga-Erfahrung gespickten Essener Mannschaft beugen. Bahtiyar Dündar unterlag nur knapp nach Punkten (6:11), ebenso wie im Schwergewicht Mathaios Eggonidis (0:4). Pascal Wittke, Diyar-Murat Dündar und Nick Jacobs landeten jeweils auf den Schultern, während Fahim Nasari, Denis Rerich, Lukas Faber und Martin Tasev jeweils von ihren Gegnern technisch überlegen ausgepunktet wurden.

 

Der TV Essen-Dellwig mit alt-bekannten Athleten wie z. B. Kevin Schoska, Olaf Holländer, Björn Holk oder auch den stark aufringenden Alex Winke, Eduard Klipel und Schamil Kasumov bestückt, unterstrich damit eindrucksvoll seine Favoritenrolle in der diesjährigen Oberliga-Saison. Für die Zweitvertretung des KSV heißt es nun „abhaken“ und nach vorne blicken. An der Ausgangslage hat sich für das Team um Coach Attila Bayrak nichts geändert. Das Saisonziel bleibt der Klassenerhalt mit einem Blick auf die guten Mittelfeldränge. Und dazu gilt es, andere Gegner in Schach zu halten. Am kommenden Samstag erwartet man in heimischer Husemann-Halle dann mit der KSK Konkordia Neuss eine ebenfalls schwer zu ringende und stark besetzte Mannschaft. Kampfbeginn wird dann um 17.30 Uhr sein.

  TV Essen-Dellwig KSV Witten 07 II 32:1
57 Awtaew, Ramzan Dündar, Bahtiyar 11:6 PS    2:0
61 Gülönü, Ekrem Wittke, Pascal 18:8 SS 4:0
66 Schoska, Kevin Nasari, Fahim 18:1 TÜ 4:0
66 Winke, Alex Rerich, Denis 16:0 TÜ 4:0
75 Holländer, Olaf Dündar, Diyar-Murat 3:0 SS 4:0
75 Klipel, Eduard Jacobs, Nick 17:0 SS 4:0
86 Kasumov, Schamil Faber, Lukas 15:0 TÜ 4:0
86 Vaisi, Mohammad Shoan Tasev, Martin 19:3 TÜ 4:0
98 Jäger, Christian Kayar, Mesut 2:4 PS 0:1
130 Holk, Björn Engonidis, Mattaios 4:0 PS 2:0

13.09.2014

 

Deutlicher Derbysieg – KSV Witten beim 8:23-Auswärtserfolg nie in Gefahr

 

Die Show, die der Gastgeber aus der Nachbarschaft, der KSV Hohenlimburg, inszeniert hatte, war absolut erstklassig. So heizten die Cheerleader der Iserlohn Roosters die rund 350 Zuschauer nochmal ordentlich ein und auch der Sieger des Radio-MK-Contests brachte mit Live-Gesang beste Ringkampfstimmung auf die Matte.

 

Diese war den Hausherren allerdings nach den ersten fünf Kämpfen doch schon ein wenig vergangen, denn der Gast aus der Ruhrstadt führte da bereits mit 16:3. Leon Suhov legte da mit seinem zügigen Schultersieg gegen Nurullah Arslan nach nur 43 Sekunden direkt einen Auftakt nach Maß hin (0:4) und Mirko Englich ließ direkt im Anschluss in der Klasse bis 130 kg Denis Hasan im Trikot der Gäste kaum Luft zum Atmen. Eine schnelle 9:0-Führung baute Englich im zweiten Durchgang peu à peu aus und stand eine halbe Minute vor dem Kampfende als technisch überlegener Sieger fest (0:8). Die ersten Punkte auf dem Konto der Gastgeber sammelte dann Beslan Abuev (61 G) gegen Arthur Eisenkrein ein. Der wendige und schnelle Russe sammelte Punkt um Punkt – Eisenkrein konnte jedoch die Niederlage in Grenzen halten und so gab es beim Stand von 9:0 „nur“ drei Punkte auf das Hohenlimburger Punktekonto (3:8).

 

WM-Teilnehmer Imants Lagodskis (98 F) unterbrach diesen kurzen Siegeslauf dann direkt wieder und hatte nach einem überfallartigen Angriff seines Gegners Angel Gochev den Kampf sofort im Griff und schulterte seinen Widersacher nach zwei Minuten und einem Punktestand von bereits 12:1 (3:12). Gegen den Ex-KSV-er Yves-Heiko Gies wollte Yunier Castillo (66 F) unbedingt die Niederlage der vergangenen Woche ausbügeln. Und dies gelang ihm mehr als deutlich. Pfeilschnelle Angriffe sorgten hier für die technische Überlegenheit mit 18:3 Punkten nach dreieinhalb Minuten (3:16).

 

Und auch nach der Pause ließ der KSV aus Witten nicht viel anbrennen. So konnte der grippegeschwächte Nico Brunner (86 G) gegen seinen Widersacher aus Jugendzeiten, David Arndt seine Führung gekonnt über die Zeit retten (3:18), ehe Andreas Eisenkrein (66 G) beinahe mit einem Erfolg gegen Altmeister Sergej Skrypka ein richtig großer Wurf gelungen wäre. Eisenkrein führte lange Zeit mit 4:0, musste aber dann dem bis zum Ende anrennenden Skrypka Tribut zollen und lag am Ende mit 5:6 hinten (4:18). Schamhan Kasumov (86 F), letztes Jahr noch im Trikot der Hagener ringend, konnte sein Zweitliga-Debut im Wittener Trikot direkt mit der optimalen Punkteausbeute feiern. Gegen Denis Nuss war er nach knapp zwei Minuten mit seinem Tagewerk bereits fertig und hatte mit 16:0 die technische Überlegenheit für seine Farben herausgeholt (4:22).

 

Alexander Storck (75 F) und Nils Hausegger boten sich danach ein Duell auf Augenhöhe, welches der Wittener Athlet aber durch seine Cleverness am Ende mit 3:2 gewinnen konnte (4:23). Gegen Hohenlimburgs Neuzugang in der Klasse bis 75 kg (G), Sali Sali, kam Daniel Schlemmer nicht wirklich in den Kampf. Etwas zu abwartend agierend handelte sich Schlemmer Verwarnungen ein, die am Ende nach verbotener Beinarbeit zur Disqualifikation führten (8:23).

 

Den rund 150 mitgereisten Wittener Fans war dies am Ende jedoch egal. Sie feierten ausgelassen den Derbysieg in und um die Hagener Rundsporthalle. Allerdings sollte man den hohen Sieg gegen die Nachbarn nun auch nicht zu hoch bewerten; konnten diese aufgrund von diversen Ausfällen auch nicht ihren optimalen Kader zu diesem Nachbarschaftsduell antreten lassen.

 

Der nächste dicke Brocken wartet hingegen schon – am kommenden Wochenende (Sa., 20.09., 19.30 Uhr) reist mit dem KV Riegelsberg der vorjährige Ligenzweite in die Ruhrstadt und hat dort sicherlich noch eine Rechnung mit dem KSV offen.

57 F Nurullah Arslan Leon Marinov Suhov 0:4 SS 0:5
61 G Beslan Abuev Arthur Eisenkrein 3:0 PS 9:0
66 F Yves-Heiko Gies Yunier Castillo 0:4 TÜ 3:18
66 G Sergej Skrypka Andreas Eisenkrein 1:0 PS 6:5
75 F Nils Hausegger Alexander Storck 0:1 PS 2:3
75 G Sali Sezgin Sali Daniel Schlemmer 4:0 DV 6:0
86 F Denis Nuss Schamhan Kasumov 0:4 TÜ 0:16
86 G David Arndt Nico Brunner 0:2 PS 1:5
98 F Angel Gochev Imants Lagodskis 0:4 SS 2:12
130 G Denis Hasan Mirco Englich 0:4 TÜ 0:15
      8:23  

12.09.2014

 

Nach Freistiler und Frauen schließen nun die Grecos bei der WM ab

 

Das Greco-Team des Deutschen Ringer- Bundes holte sich unmittelbar vor den Welttitelkämpfen im polnischen Wladyslawowo den letzten Schliff. Gemeinsam mit Ringern aus Finnland, Dänemark, Armenien und aus dem Gastgeberland Polen wurde der Blick der Ringer um Bundestrainer Michael Carl bei hartem Training in Richtung Taschkent - und darüber hinaus auch auf Rio de Janeiro 2016 gerichtet.

 

"Die Vorbereitungen auf den Jahres-Höhepunkt beginnen eigentlich schon unmittelbar nach Abschluss der Bundesliga-Meisterschaftsrunde im Februar/März, mit dem Trainings- und Regenerationslehrgang auf Kuba", holt Michael Carl, Bundestrainer für den griechisch-römischen Stil weit aus, wobei er selbst die Europameisterschaften als Nominierungskriterium für die WM in die Vorbereitungen einbezieht. Um die enge Bündelung der Wettkampftermine im März/April etwas zu lockern, wurden die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in diesem Jahr in den Mai verlegt. "Mit den Athleten, die bis dahin im erweiterten Kaderkreis für die Weltmeisterschaften standen, wurde nach den nationalen Titelkämpfen eine internationale Wettkampfserie bestritten, die uns vom Grand Prix in Dortmund über das Pytlasinski-Turnier in Danzig bis zum Internationalen Turnier nach Bukarest führte, wo wir es überall bereits mit großen Teilen der Weltspitze zu tun bekamen", erörtert Michael Carl, der mit seinen Recken zudem Trainingslehrgänge in Schweden und Saarbrücken bestritt, die ebenfalls zum Gesamtbild jeder einzelnen Nominierung beitrug.

 

"Nach dem Turnier in Rumänien habe ich mich dann in Abstimmung mit unserem Trainerstab, zu dem auch Sportdirektor Jannis Zamanduridis und Co-Trainer Andreas Stäbler gehören, auf das WM-Team festgelegt", so Michael Carl, der seine Mannschaft dann zur Leistungsdiagnostik nach Leipzig holte und danach zum Training ins polnische Sportzentrum nach Wladyslawowo an die polnische Ostsee fuhr. Folgende Athleten werden die Weltmeisterschaften im griechisch-römischen Stil in Taschkent bestreiten:

 

59 kg: Deniz Menekse (SV Joh. Nürnberg)

66 kg: Frank Stäbler (TSV Musberg)

71 kg: Matthias Maasch (SV Wacker Burghausen)

75 kg: Florian Neumaier (VfK Mühlenbach)

80 kg: Pascal Eisele (SV Fahrenbach)

85 kg: Ramsin Azizsir (ASV Hof)

98 kg: Oliver Hassler (RG Hausen-Zell)

130 kg: Eduard Popp (VfL Neckargartach)

 

Mit Deniz Menekse, Matthias Maasch, Pascal Eisele und Ramsin Azizsir stehen vier WM-Debütanten im deutschen Aufgebot, das Team hat einen Altersdurchschnitt von 23 Jahren.

 

Im Limit bis 66 kg steht Frank Stäbler wie ein Fels im DRB-Team. "In den letzten Jahren zeigte Frank Stäbler eine konstante Leistung und gehört zu den Weltspitzenringern", gibt sich Bundestrainer Michael Carl dabei vorsichtig und schiebt gleich nach, dass in dieser Kategorie etwa 15 Ringer kämpfen, von denen Jeder Jeden besiegen kann. "Da muss einfach alles passen, Weltmeister wird der, der dann die beste Tagesform und vielleicht auch etwas Losglück haben wird", so Carl aber auch optimistisch, dass sich Frank Stäbler erneut in die Medaillenränge vorschieben kann. Beim Leistungstest in Leipzig gehörte Stäbler erneut zu den stärksten im deutschen Greco-Team.

 

"Der griechisch-römische Ringkampf wird derzeit von Iran, Russland, Südkorea und Aserbaidschan dominiert, dazu kommen noch eine ganze Reihe Türken, Georgier, Koreaner, Kubaner und Armenier sowie starke Ringer aus Skandinavien", ordnet Bundestrainer Michael Carl dort auch einige Ringer seines Teams ein, wobei vor allem das DRB-Aushängeschild Frank Stäbler in der Lage ist, ganz vorn mitzumischen. Der Großteil der Weltspitze ist laut Carl im EU-Raum versammelt, was schon den Wert einer Europameisterschaft in den Rang eines Weltspitzenturnieres erhebt. Für die deutschen Ringer steht dabei das Motto 'Mittendrin statt nur dabei', womit der Blick auch schon auf das kommende Jahr gerichtet ist, wenn man 2015 in Las Vegas (USA) schon mindestens das Halbfinale erreichen muss, um ein Olympiaticket für Rio 2016 in den Händen zu halten.

11.09.2014

 

NRW-Derby am Freitag – KSV zu Gast in Hohenlimburg – Reserve mit Standortbestimmung in Essen-Dellwig

 

Es ist angerichtet – Das Lokalderby 2014, Teil Eins, steht vor der Tür. Der KSV Hohenlimburg empfängt am morgigen Freitagabend (20.30 Uhr) in der Hagener Rundsporthalle den KSV Witten 07. Bereits in der letzten Saison haben die Gastgeber bewiesen, dass sie im Stande sind, einen sehenswerten und mehr als zweitligareifen Kampfabend auf die Beine zu stellen. Auch für dieses Derby haben die NRW-Nachbarn schon wieder einiges in petto, wie man den Vorberichten entnehmen konnte. Die Show gehört also den Hausherren, die Punkte jedoch will, wie in der vergangenen Saison auch, der KSV Witten mit zurück an die Ruhr nehmen.

 

Allerdings wird dies kein leichtes Unterfangen. Die Staffel um Trainer Thorsten Busch ist besonders in den unteren Gewichtsklassen mit dem Bulgaren Vladimir Tumparov, dem russischen Neuzugang Beslan Abuev und Altmeister Sergiy Skrypka mehr als stark und dürfte die Gäste vor einige Probleme stellen. Auch hat sich der Ex-Wittener Yves-Heiko Gies gewaltig gemacht, wie er bereits Ende der vergangenen Saison unter Beweis stellen durfte. Anders sieht es da schon bei den schweren Jungs aus. Da sollten die Vorteile schon beim KSV aus der Ruhrstadt liegen und einige Punkte eingesammelt werden. So wird man sich wohl in den mittleren Gewichtsklassen in der Entscheidungsphase wiederfinden. Da kommt auf die junge Wittener Garde in Form von Alexander Storck, Daniel Schlemmer, Nico Brunner und Ufuk Canli schon ein leichter Druck auf, dem die Jungs aber allesamt gewachsen sein dürften.

 

Der KSV-Bus wird sich ab 17.30 Uhr von der Ostermann-Halle mit dem Fan-Bus Richtung Hagen-Hohenlimburg bewegen. Anmeldungen sind über Andreas-Roy-Nass möglich. Die von Mattenleiter Jurij Gladyschev geführte Partie wird gegen 20.30 Uhr eröffnet.

 

Am Samstagabend steht dann die Reserve des KSV vor einer weiteren großen Hürde. Beim bislang ebenfalls ungeschlagenen TV Essen-Dellwig warten mit Pasquale Cariglia, Tim van Voorst, Björn Holk, Kevin Schoska und Olaf Holländer gleich fünf Athleten auf die junge Wittener Garde, die allesamt selber schon für den KSV, damals noch zu Erstliga-Zeiten, im Einsatz waren.

 

11.09.2014

 

Aline Focken holt sich die Goldmedaille bei der WM in Taschkent

 

Paukenschlag bei der WM in Taschkent - Das DRB-Team hat seine erste Medaille. 

Aline Focken hat bei der WM im usbekischen Taschkent direkt die optimale Ausbeute herausgeholt. Sie sicherte sich am gestrigen Mittwochabend die Goldmedaille bei den Frauen bis 69 kg.

 

Gleich zu Beginn wartete mit der Kasachin Elmira Syzdykova ein harter Brocken auf die 23-jährige Krefelderin, die sie allerding mit 8:5 nach Punkten in Schach halten konnte. Im folgenden Viertelfinale schulterete sie danach mühelos die Mexikanerin Diana Gonzalez, ehe im Halbfinale die Lettin Laura Skujina mit 3:1 besiegt wurde. Im Finale wartete dann mit der Japanerin Sara Dosho eine harte Nuss auf die DRB-Ringerin. Nach einem tollen Kampf behielt sie aber auch hier knapp die Oberhand und siegte am Ende mit 5:4.

 

Nach dem Scheitern der Freitsil-Herren an den ersten beiden Wettkampftagen bleibt zu hoffen, dass Focken mit ihrer Medaille nun einen Startschuss für weitere erfolgreiche Platzierungen bei der WM gesetzt hat.

 

Der KSV Witten gratuliert an dieser Stelle zur Goldmedaille - tolle Leistung, Aline Focken.

10.09.2014

 

WM in Taschkent: Deutsche Freistil-Herren enttäuschend - Heute starten die Frauen

 

Nicht wirklich optimal verliefen die ersten WM-Tage aus Sicht des DRB-Teams. Alle Freistiler fanden sich in der Endabrechnung auf den hintersten Plätzen ein. So konnte lediglich Nick Matuhin (125 kg) seinen Auftaktkampf gegen den Kasachen Duissenbenkov gewinnen, ehe er dem Russen Gatsalov unterlegen war. Die anderen deutschen Startet verloren bereits ihren Erstrundenkampf und hatten, da auch ihre Gegner jeweils früh danach rausflogen, keine Chance mehr auf die Hoffnungsrunden.

 

Am heutigen Mittwoch starten die von Bundestrainer Patrick Loës betreuten Damen in den Wettkampf.

48 kg: Jaqueline Schellin (TV Mühlacker)

53 kg: Laura Mertens (AC Ückerath)

58 kg: -

63 kg: Nadine Weinauge (KSK Furtwangen)

69 kg: Aline Focken (KSV Krefeld)

75 kg: Maria Selmaier (KSC Motor Jena)

 

"Das gesamte Team, einschließlich Nina Hemmer und Eileen Friedrich besteht zum Großteil aus Ringerinnen, die gerade aus dem Juniorenbereich kommen. Die erfahrenste Sportlerin ist Jaqueline Schellin mit gerade mal 24 Jahren", verweist Loës auf den geringen Altersdurchschnitt des deutschen Damenteams. Der Blick ist bereits auf die Olympiaqualifikation gerichtet, die Weltmeisterschaften in Taschkent eine wichtige Hürde auf den Weg nach Rio 2016 und angesichts einer solch jungen Mannschaft erwartet der Bundestrainer weitere Leistungszuwächse.

 

Die Kaderdecke in Deutschland ist zwar dünn, dennoch ist Patrick Loës optimistisch, mit den vorhandenen Kaderringerinnen die gesteckten Ziele zu erreichen. "In der Spitze haben wir eine gute Qualität, zudem ein kompetentes Trainerteam mit Nikolae Ghita, Rainer Kamm und Alexandra Engelhardt. Im erweiterten Kreis auch mit Michael Kothe, Mario Sachs, Behcet Selimoglu und Georg Focken, die auch von den Physiotherapeuten Mathias Jentzsch und Jens Petzoldt unterstützt werden", verweist Loës darauf, dass es nicht die Arbeit eines einzelnen ist, sondern das gesamte Betreuerteam an einem Strang zieht.

 

International sieht Patrick Loës die Japanerinnen als 'Non plus Ultra', dahinter stehen China, die USA, Russland, Kanada, die Mongolei, Schweden, aber auch die Ukraine im Kampf um die Medaillen. "Auch in Indien und Südamerika wird hart gearbeitet, diese Nationen haben stark aufgeholt, wobei vor allem Europa die größte Leistungsdichte aufweist", wissen die deutschen Trainer, dass es bei den Weltmeisterschaften in Taschkent kein leichtes Los geben wird. Zudem sei nach der Aufstockung von vier auf sechs olympische Gewichtsklassen auch bei den Damen alles professioneller geworden und der Kampf um die Spitzenplätze längst in voller Breite, rings um den Erdball entbrannt. „Aber mit unserem jungen Team brauchen wir uns nicht verstecken, in diesem Team steckt Potenzial“, ist das deutsche Frauen-Trainerteam optimistisch, denn das Projekt Frauenringkampf ist in Deutschland langfristig angelegt. "Es wird viel von den jungen Ringerinnen verlangt, aber auch viel persönliches Engagement erbracht, sieht Loes den Frauenbereich des deutschen Ringer- Bundes auf einem guten Weg, aber noch längst nicht am Ziel.

08.09.2014

 

Heute startet die Ringer-WM in Taschkent – Freistiler legen vor

 

Am heutigen Tage eröffnen die Freistilkünstler die Weltmeisterschaft der Ringer in Taschkent. Ab dem 10.09. greifen die Frauen ins Turnier ein, bevor die Greco-Spezialisten am kommenden Wochenende das Turnier beenden werden. Der Deutsche Ringer-Bund ist in allen Wettbewerben vertreten und hat sich intensiv auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet. Die Freistilringer nutzten die letzten Tage vor den Weltmeisterschaften für Trainingslehrgänge in Ungarn und an der Sportschule Hennef, wo Bundestrainer Sven Thiele noch einmal die gesamte deutsche Spitze gemeinsam trainieren ließ, um seinen WM-Ringern den letzten Schliff zu geben.

 

Die Vorbereitungen auf den Jahres-Höhepunkt begannen eigentlich schon im Januar, mit einem Konditions-Lehrgang auf dem erzgebirgischen Rabenberg. Vom Skilanglauf aus der Loipe ging es dann nach Kuba, wo ein Wettkampf mit anschließendem Trainingslehrgang auf den erweiterten Kreis der deutschen Auswahl wartete. Weiter ging die Reise über Kaliningrad, wo mit den Junioren und der U 23 gemeinsam trainiert wurde, über Minsk, zur Europameisterschaft ins finnische Vantaa. "Wir haben ein 10-Punkte-Programm zur WM-Nominierung entwickelt, hier spielen neben den Platzierungen bei internationalen Wettkämpfen auch die Teilnahme an zentralen Lehrgängen, die Perspektive der Athleten und Leistungstests eine Rolle, die in gewissen Abständen am Institut für angewandte Trainingswissenschaften (IAT) in Leipzig vorgenommen wurden", erklärt Sven Thiele, dass eine ganze Reihe von Kriterien zur endgültigen Nominierung führen. Hierbei erfolgte auch eine enge Abstimmung mit dem Sportdirektor Jannis Zamanduridis und dem Vorstand des Deutschen Ringer- Bundes.

 

Auch die erst spät im Mai ausgetragenen Deutschen Meisterschaften gehören laut Thiele dazu: "Natürlich bekommt jeder Deutsche Meister ebenso seine Chance, die er dann bei der folgenden Turnierserie mit internationalem Leistungsnachweis untermauern muss. Erstmalig wurde dazu das Aliyev-Turnier in Mahachkala / Dagestan besucht, wo weit über 5000 Zuschauer für eine einzigartige Kulisse sorgten. Dann natürlich der Heimauftritt beim Grand Prix in Dortmund, wo sich die gesamte, deutsche Spitze noch einmal zeigen konnte. Dem Grand Prix in Kanada und dem Internationalen Turnier in Rumänien folgte jeweils ein internationaler Lehrgang, womit die Turnierserie abgeschlossen wurde und die WM-Formation im Freistil feststand. "Leider verletzten sich Alexander Semisorow (61 kg / RG Rümmingen) und Georg Harth (74 kg/SV Weingarten) so schwer, dass sie nicht mit zur Weltmeisterschaft reisen können", entschied sich Freistil-Bundestrainer Sven Thiele die nichtolympische Klasse bis 61 kg nicht neu zu besetzen, hingegen holte er für Georg Harth den Köllerbacher Andriy Shyyka ins Team.

 

Damit kam es zu folgenden Nominierungen des Freistilteams:

 

57 kg: Marcel Ewald (SV Weingarten)

61 kg: -

65 kg: Martin Daum (KSV Seeheim)

70 kg: -

74 kg: Andriy Shyyka (KSV Köllerbach)

86 kg: Gabriel Seregeliy (AC Goldbach)

97 kg: William Harth (SV Weingarten)

125 kg: Nick Matuhin (1. Luckenwalder SC)

 

Insgesamt gesehen legt Sven Thiele großen Wert auf eine gute Abstimmung zwischen dem Training mit der DRB-Auswahl und dem Heimtraining, was sich auch bei den Leistungstests niederschlagen sollte. "Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr sind wichtige Partner, hier ist Beruf und sportliche Laufbahn gut abgestimmt", ist auch das berufliche Umfeld aus Thieles Sicht enorm wichtig für die Leistungsentwicklung seiner Athleten. Die Trainingspläne werden dabei vom Bundestrainer für die Stützpunkte vorgegeben.

 

"Unser Freistilteam hat sich enorm verbessert, was sich auch in den vergangenen Turnieren gezeigt hat und das schlägt sich auch bei der Anerkennung durch internationale Verbände nieder, die uns verstärkt zu ihren Trainingslehrgängen einladen", unterstreicht Thiele die Akzeptanz internationaler Trainer für sein Team. Damit steht auch die Zielstellung für Taschkent, zwei Sportler unter die besten acht zu bringen. "Taschkent ist eine wichtige Hürde auf den Weg zur Weltmeisterschaft 2015, wenn es um die Olympiatickets geht", so Thiele, der dann eine weitere Leistungssteigerung von seinem Team erwartet.

 

Die internationale Entwicklung im Freistil bewertet Sven Thiele mit 'rasant', Iran, Russland, USA und Aserbaidschan drücken dem derzeitigen Ringkampfsport in dieser Stilart ihren Stempel auf, arbeiten hart, aber auch mit vielen beruflichen und finanziellen Anreizen, die man hierzulande nicht bieten kann. Seine WM-Mannschaft sieht Sven Thiele im Anschlussbereich. "Noch brauchen wir ein gutes Los und die bestmöglichste Tagesform, um möglichst weit nach vorn zu kommen, dabei haben wir auch keinen Frank Stäbler, der im griechisch-römischen Stil schon in der Weltspitze mitkämpft. Aber wir stehen kompakt und unser Weg ist der der kleinen Schritte, wobei wir auch mit den Junioren eng zusammen arbeiten möchten, um die Übergänge in den jeweiligen Altersklassen zu erleichtern", arbeitet Sven Thiele eng mit Nachwuchs-Bundestrainer Jürgen Scheibe zusammen.

 

"Wir sind im Jahr ca. 100 Tage (Lehrgänge und Wettkämpfe) mit den Auswahlringern zusammen, das macht es nötig auch in den Stützpunkten präsent zu sein, aber es setzt auch eine gewisse Professionalität der Athleten voraus, die ihr gesamtes Lebensumfeld dem Leistungssport unterordnen müssen", ist laut Thiele nur so im kommenden Jahr bei der WM 2015 eine Halbfinalteilnahme möglich, die für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 qualifiziert.

07.09.2014

 

KSV-Oberligamannschaft mit zweitem Sieg im zweiten Kampf - Pascal Wittke legt vor - Nick Jacobs macht Sieg gegen Euregio-Team klar

 

Aufsteiger KSV Witten 2 sorgt weiter für Furore in der Oberliga: auch ohne Unterstützung von Zweitliga-Akteuren holten sie im zweiten Kampf den zweiten Sieg. Dabei machten es sich die Schützlinge von Trainer Attila Bayrak zwischenzeitlich schwer, als sie eine sichere 20:4-Führung aus der Hand gaben und die Gäste von der RG Oberforstbach-Raeren vor der letzten Begegnung auf 20:16 herankommen ließen. Nick Jacobs (75 kg) war es dann vorbehalten, den Wittener Erfolg zu sichern. Im letzten Kampf ließ er gegen Oliver Knorr nichts anbrennen und siegte mit 11:1 deutlich nach Punkten, holte damit die entscheidenden drei Zähler zum Sieg.

 

Zuvor war es Pascal Wittke, der die Heimmannschaft auf Siegeskurs brachte (61 kg). Mit 2:15 lag er gegen Adam Zhanbalatov schon im Rückstand, als er kurz vor der Halbzeitpause einen sehenswerten Hüftschwung auspackte und den verdutzten Gästeringer auf die Schultern zwang. Auch Fahim Nasari und Martin Tasev zeigten sich von der besten Seite: Nasari (66 kg) sammelte Punkt um Punkt und war nach gut vier Minuten technisch überlegener Sieger mit 19:3 Punkten; Tasev (86 kg) brauchte gar nur 2.40 Min., um Patrick Vahlefeld mit 16:0 auf die Heimreise zu schicken.

 

Neuzugang Mathaios Eggonidis konnte sich den fast 200 Zuschauern nicht präsentieren – die Gäste aus dem Euregio-Raum bei Aachen hatten das Schwergewicht nicht besetzt. Das brachte dem KSV vier kampflose Zähler – wie auch Simeon Stankovich, der in der 98 kg-Klasse schneller Aufgabesieger gegen Norbert Ganser wurde.

 

Im Auftaktkampf war Bahtiyar Dündar schon kurz nach dem Anpfiff unaufmerksam, gestattete Djakhar Gamboulatov einen Beinangriff und konnte sich aus der daraus entstandenen prekären Situation nicht mehr befreien: die Gäste gingen mit diesem Schultersieg mit 4:0 in Führung. Drei Niederlagen in Folge gab es in der zweiten Kampfhälfte für Denis Rerich, Lukas Faber und Diyar-Murat Dündar: Rerich (66 kg) hatte sich bis zur Pause gegen den routinierten Antoine Waauf mit 3:8 noch achtbar geschlagen, in Runde zwei kam das Aus für den jungen Wittener nach 3.30 Minuten, als er auf Schultern verlor. Auch Lukas Faber hielt den Kampf bis zur Halbzeit offen, lag nur 0:2 gegen Abdoullah Omarov im Rückstand. Dann aber brachen alle Dämme beim KSV’er – nach knapp fünf Minuten hatte der Gästeringer 16 Punkte zum technischen Sieg erkämpft. Gleiches galt für Dündar, der sich im ersten Abschnitt mit 2:6 noch wacker schlug. Auch er konnte danach nicht mehr zulegen, gab noch 12 Zähler ab und verlor gegen Murad Madajev ebenfalls technisch.

 

Den positiven Schlusspunkt setzte Nick Jacobs, der auf Nummer sicher kämpfte: mit 9:0 lag er zur Pause vorn, hatte seinen Gegner gar am Rande einer Schulterniederlage. In Abschnitt zwei brachte er diese Führung über die Zeit, sammelte nochmal eine „Zwei“ und wurde am Ende umjubelter Sieger für seine Mannschaft.

 

Unauffällig und umsichtig leitete die Bundeskampfrichterin Maria Anselm aus Duisburg-Rheinhausen den Kampf.

 

57 F  Dündar, Bahtiyar Gamboulatov, Djakhar SS 0:4 0:4
61 G  Wittke, Pascal Zhanbolatov, Adam SS 6:15 4:0
66 F  Nasari, Fahim Mizilin, Georgiy TÜ 19:3 4:0
66 G  Rerich, Denis Waauff, Antoine SS 3:12 0:4
75 F  Dündar, Diyar-Murat Madajev, Murad TÜ 2:18 0:4
75 G  Jacobs, Nick Knorr, Oliver PS 11:1 3:0
86 F  Faber, Lukas Omarov, Abdoullah TÜ 0:16 0:4
86 G  Tasev, Martin Vahlefeld, Patrick TÜ 16:0 4:0
98 F  Stankovich, Simeon Ganser, Norbert AS 0:0 4:0
130 G  Eggonidis, Mathaios KL 4:0
        23:16

07.09.2014

 

Gelungener Auftakt für den KSV Witten –

Eisenkrein-Brüder beim 14:9 außer Rand und Band

 

Es hätte kaum besser laufen können für den KSV Witten 07 beim Saisonstart vor heimischem Publikum. Die Halle mehr als ordentlich gefüllt, die rund 300 Zuschauer fieberten dem Start entgegen. Und nachdem die Reserve in der Oberliga-Begegnung gegen die RG Oberforstbach/Raeren vorgelegt hatte (Bericht folgt), ging es pünktlich um 19.30 Uhr zur Sache.

 

Die ersten Punkte in dieser Saison sammelte direkt ein Neuzugang beim KSV: Leon Marinov Suhov (57 F) legte gegen Motaleb Giesen recht früh seine Nervosität beiseite und lieferte sich ein packendes Duell mit seinem Kontrahenten. Bei wechselnden Führungen hatte der junge Bulgare im Wittener Trikot das bessere Ende für sich und siegte mit 7:6, was die 1:0-Führung an diesem Abend bedeutete. Da ließ sich Mirko Englich (120 G) nicht lange bitten und holte mit seinem souveränen aber hart erarbeiteten 11:0-Sieg gegen Peter Himbert die nächsten drei Zähler auf die Habenseite (4:0).

 

Es folgte der erste große Paukenschlag an diesem Abend. Arthur Eisenkrein (61 G) lieferte sich mit Ismail Soughtani einen offenen Kampf und ging auch mit einer knappen 2:0-Führung in die Pause. Danach riskierte der Gästeringer ein wenig zu viel und wurde von Eisenkrein eiskalt ausgekontert und aufs Kreuz gelegt (8:0). Mesut Kayar (98 F) gab dann die ersten Zähler der Saison an die Gästestaffel ab. Gegen Evtim Evtimov kam der KSV-Oldie mit dessen zum Teil sehr unsauberen Kampfweise nicht zurecht und unterlag nach großem Kampf mit 4:6 (8:1). Im abschließenden Kampf vor der Pause ging der zweite KSV-Neuzugang an den Start: Yunier Castillo (66 F) wollte gegen Veliko Lyutskanov gleich zeigen, weshalb man ihn nur zu gerne nach Witten geholt hat. Aber dieses Mal war es der Gast, der den KSV-Athleten bei einem Angriff auskonterte und in den bedrohlichen Paketgriff brachte, woraus sich Castillo nicht mehr entscheidend befreien konnte (8:5).

 

Die Pause nutzte man beim KSV dazu, dem langjährigen Funktionär in diversen Bereichen, Wolfgang Runte, nachträglich zum 70. Geburtstag zu gratulieren, den er bereits am 21. August feierte. Seit mehr als 50 jahren hat Wolfgang Runte mit dem KSV zu tun gehabt. Sei es in den Anfängen als Aktiver auf der Matte oder dann später als Mannschaftsführer, Geschäftsführer, 2. Vorsitzender und natürlich auch durch seinen eigenen Betrieb als Elektro-Meister sponsorte er den KSV. Beratend steht Wolfgang Runte auch heute noch dem KSV-Vorstand hier und dort immer wieder wieder zur Seite. An dieser Stelle sagte auch die große KSV-Familie noch einmal "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag".

 

Zurück auf der Matte stand zu Beginn des zweiten Abschnittes mit Nico Brunner ein Rückkehrer auf der Matte (86 G). Gegen den französischen Meister Alain Hassli fand er aber nicht so recht zu seinem Kampf. Der kompakt stehende Franzose erwies sich als harte Nuss und ging am Ende auch mit einem knappen 1:3 als Sieger von der Matte (8:6). Die Gäste holten auf, das Publikum rechnete mit – wer kommt noch, wie könnte es ausgehen? Allen Spekulationen widersetzte sich Andreas Eisenkrein. Gegen Pascal Ruffing (66 G) legte er los wie die Feuerwehr, ging in Führung, gab dann eine Wertung ab und fing seinen Widersacher beim Versuch eines Aushebers ab. Aus der gefährlichen Lage konnte sich der Heusweiler Athlet nicht mehr befreien und so landete auch der zweite Eisenkrein im KSV-Trikot unter tosenden Applaus eine dicke Vierer-Wertung auf das KSV-Konto (12:6).

 

Ufuk Canli (86 F) war gegen Vladimir Petkov fleißig und beackerte den im zweiten Durchgang konditionell abbauenden Bulgaren bis zum Schluss. Entscheidende Beinangriffe gelangen aber nicht dem jungen Wittener – die Punkte gingen nach und nach an den clever konternden Gast. 2:10 hieß es am Ende der Partie (12:9). Die letzten beiden Kämpfe in der 75-kg-Kategorie mussten also die Entscheidung bringen. Und mit Alexander Storck (F) schlug das Pegel weiter in Richtung KSV-Sieg. Er brachte gegen Halef Cakmak einen 1:0-Erfolg abgezockt über die Zeit (13:9), ehe der zweite Rückkehrer mit Daniel Schlemmer (G) die Matte betrat. Gegen Niklas Bredy hielt auch er sich schadlos und ging konzentriert zu Werke, was sich am Ende in einem knappen, aber verdienten 2:0-Erfolg wiederspiegelte (14:9).

 

Mission Saisonauftakt gelungen beim KSV – aber die nächsten schweren Aufgaben warten bereits. So steht am kommenden Freitagabend (20.30 Uhr) das Lokalderby beim KSV Hohenlimburg auf dem Plan, gefolgt vom Gastspiel des letztjährigen Vizemeisters KV Riegelsberg (20.09., Husemannhalle). Anmeldungen zur Busfahrt nach Hohenlimburg (Abfahrt 17.30 Uhr) können ab sofort über Andreas Roy-Nass erfolgen.

 

Stilart Name Name Punkte Wertung
57 F Leon Marinov Suhov Motaleb Giesen 1:0 PS 7:6
61 G Arthur Eisenkrein Ismail Sougtani 4:0 SS 4:0
66 F Yunier Castillo Veliko Lyustkanov 0:4 SS 0:6
66 G Andreas Eisenkrein Pascal Ruffing 4:0 SS 3:2
75 F Alexander Storck Halef Cakmak 1:0 PS 1:0
75 G Daniel Schlemmer Niklas Bredy 1:0 PS 2:0
86 F Ufuk Canli Vladimir Petkov 0:3 PS 2:10
86 G Nico Brunner Alain Hassli 0:1 PS 1:3
98 F Mesut Kayar Evtim Danielov Evtimov 0:1 PS 4:6
130 G Mirko Englich Peter Himbert 3:0 PS 11:0

06.09.2014

 

Die "Neuen" beim KSV -

Heute: Leon Suhov, Schaman Kasumov und Mathaios Eggonidis

 

Blicken wir heute auf die letzte Vorstellungsrunde unserer Neuzugänge. Die Einkäufe Nummer fünf bis sieben wollen wir hier kurz vorstellen:

 

Da wäre einerseits Schaman Kasumov. Er kam vom Nachbarn KSV Hohenlimburg in die Ruhrstadt und ist ein Freistiler, geht bis 75 und 85 kg an den Start. Seine Bilanz im letzten Jahr in der zweiten Bundesliga: 3 Siege bei 10 Niederlagen. Was er aber auf der Matte kann, ließ er in den Duellen gegen den zum Erstligisten nach Mainz gewechselten Wladimir Remel erkennen. Die Kämpfe standen auf Messers Schneide und waren hart umkämpft. Noch im Jahr davor überragte er beim RSV Rheinbach in der Bezirksliga mit 22:1 Kämpfen und einer Punkteausbeute von sage und schreibe 86:4 (!).

Die beiden letzten Neuzugänge des KSV waren eher spontane Glücksgriffe. Mit Leon Suhov (Bulgarien/57 kg) kommt ein junger, aufstrebender Athlet in die Ruhrstadt, der auf Empfehlung eines bulgarischen KSV-Freundes verpflichtet werden konnte. Die Trainingseindrücke lassen viel versprechen. Wichtig war es dabei natürlich auch für die KSV-Verantwortlichen, dass man nicht gleich immer mit einem 0:3- oder 0:4 Punktekonto in den Mannschaftskampf geht. Das sollte sich nun hoffentlich ändern.

Mathaios Eggonidis (Griechenland/130 kg) ist dem KSV eher überraschend ins Nest gegangen. Der gebürtige Wuppertaler lebt und arbeitet nach einigen Jahren in der griechischen Heimat nun wieder im Bergischen und hat sich dem KSV angeschlossen. Auch hier wusste der neue Träger des KSV-Trikots im Training zu überzeugen und konnte Trainer und Vorstand begeistern.

Mit den Neuzugängen ist man beim KSV insgesamt mehr als zufrieden. So konnten nicht nur die Abgangslücken mehr als ordentlich gefüllt werden, auch die Tiefe des Kaders wurde ordentlich aufgerüstet - was letzten Endes auch am Klassenaufstieg der zweiten KSV-Garnitur ins NRW-Oberhaus liegt.

 

Die Saison kann losgehen - wir freuen uns darauf !

04.09.2014

 

KSV Witten startet in die Zweitliga-Saison - Aufsteiger AC Heusweiler in der Husemannhalle - Vorher KSV 2 mit Heimdebüt

 

Endlich geht es los – die dreigeteilte 2. Ringer-Bundesliga startet an diesem Wochenende; mit dabei: der KSV Witten 07, der in seine vierte Saison in dieser Leistungsklasse geht. Im Vorjahr wurden die Ringer um KSV-Trainer Fatih Sirin Meister, mussten allerdings aus finanziellen Erwägungen auf den Aufstieg ins Oberhaus verzichten. “Einen Medaillenrang“ hat die sportliche Leitung des siebenfachen Deutschen Mannschaftsmeisters als Zielsetzung für dieses Jahr ausgegeben – doch wie stark ist der KSV 2014 tatsächlich? Denn einige Veränderungen in der Mannschaft gab es, deren Auswirkungen noch nicht so recht abzusehen sind.

 

Diese Frage kann am Samstagabend (06. September, 19.30 Uhr) zumindest teilweise beantwortet werden, wenn sich der Liga-Neuling AC „Siegfried“ Heusweiler, überlegener Meister der Regionalliga Südwest im letzten Jahr, in der Husemannhalle vorstellt. Neben Riegelsberg und Hüttigweiler ist dies der dritte Vertreter aus dem Saarland, einer sehr ringkampfstarken Region.

 

Teilweise deshalb, weil gerade die Ringer-Weltmeisterschaft in Taschkent (Usbekistan) beginnt, wo evtl. der eine oder andere Neue im KSV-Trikot für sein Land antreten könnte. Dies dürfte in erste Linie für den Letten Imants Lagodskis gelten, der als einer der besten Athleten seines Landes in der Weltspitze der Klasse bis 97 kg mitmischt. Ziemlich sicher dagegen werden der Neuzugang aus Bulgarien, Leon Suhov (57 kg, Freistil) und der spanische Kubaner Yunier Castillo (66 kg, Freistil) ihre Visitenkarte beim Wittener Publikum abgeben.

 

Die Gäste aus dem Saarland können die erfolgreiche Mannschaft des Vorjahres präsentieren, die Meister der Regionalliga wurde und den Aufstieg in die Bel Etage des DRB als Herausforderung sieht. Dabei kennt der Aufsteiger diese Klasse mehr als gut, gehörte der doch schon viele Jahre der 2. Liga an – zuletzt 2002 – und schnupperte im Jahr 2000 sogar einmal Erstliga-Luft!

 

Mit Peter Himbert und Halef Cakmak sind beim AC u.a. zwei Athleten dabei, die beim KSV Köllerbach bereits Erstliga-Erfahrung sammelten. Daneben bietet Heusweiler eine Reihe junger Talente wie Christoph Mang, Pascal Ruffing und Niklas Bredy auf, die sich in der rauen Liga-Luft behaupten wollen.

 

Damit die Saison nicht zu abenteuerlich wird, verstärkten sich die „Siegfrieds“ gleich vierfach. Von der RG Saarbrücken kam der DM-Fünfte Daniel Meiser (66 kg), aus Hüttigweiler der Bulgare Veliko Lyutskanov, der in der gleichen Kategorie starten soll, und 98 kg-Mann Evtim Evtimov. Vierter im Bunde ist der mehrfache französische Meister Alain Hassli (75 kg). Das macht deutlich, dass der AC Heusweiler durchaus großes sportliches Potenzial besitzt und den KSV Witten damit am Samstag stark fordern wird.

 

Neben den drei internationalen Neulingen werden beim Gastgeber zwei Ringer im Mittelpunkt stehen, die erstmals nach einigen Jahren wieder zusammen im KSV-Team stehen. Daniel Schlemmer (75 kg) und Nico Brunner (86 kg) wechselten vor vier Jahren ihren Trainingsort, als sie das Elite-Sportinternat in Frankfurt/Oder besuchten. Während dieser Zeit standen sie auch für Vereine aus den neuen Ländern auf der Matte - Nico Brunner legte dabei noch in der vorletzten Saison eine starke Runde im KSV-Trikot hin, bevor er das Abenteuer in der ersten Liga beim TV Aachen-Walheim aufnahm. Jetzt, nach ihrer Rückkehr, darf man gespannt sein über die sportliche Entwicklung, die sie in dieser Zeit genommen haben. Dies war ansatzweise bereits bei der Deutschen Meisterschaft im Mai in Witten zu sehen, als beide fünfte Ränge in ihren Gewichtsklassen belegten.

 

Daneben sollten die Gebrüder Arthur (61 kg) und Andreas Eisenkrein (66 kg), Alexander Storck (75 kg), evtl. Mesut Kayar (98 kg) und Altmeister Mirko Englich (120 kg) im Wittener Startaufgebot stehen. In der 86 kg-Klasse Freistil könnte u.U. mit Schaman Kasumov, der vom Nachbarn Hohenlimburg kam, ein weiterer Neuling aufgeboten werden – alternativ steht KSV-Eigengewächs Ufuk Canli „Gewehr bei Fuß“.

 

Kampfrichter ist Alexander Geck vom Hessischen Ringer-Verband.

 

Oberliga-Aufsteiger KSV Witten 2 erwartet deutsch-belgische Kampf-gemeinschaft - RG Oberforstbach-Raeren verlor zweimal mit nur einem Punkt

 

Sein Heimdebüt gibt Oberliga-Aufsteiger KSV Witten 2 an diesem Samstag. Um 17.30 Uhr stellt sich die deutsch-belgische Kombination aus Oberforstbach und Raeren auf der Matte der Husemannhalle vor. Die steht nach zwei Begegnungen mit 0:4 Punkten unten in der Tabelle, doch gingen beide Kämpfe gegen Konkordia Neuss und TSG Herdecke mit nur einem Punkt unglücklich verloren. Witten konnte am ersten Kampftag einen Sieg beim Mit-Aufsteiger RC Ehrenfeld in Köln verbuchen. Ob dies auch gegen die RG gelingt, scheint offen. Denn der eine oder andere Ringer, der in Köln für den KSV kämpfte, könnte diesmal im Bundesliga-Team aufgeboten werden. Freuen darf man sich auf die erstmaligen Auftritte der Neulinge im Wittener Aufgebot von Trainer Attila Bayrak: Pascal Wittke (61 kg), ein Kämpfertyp, kam vom Verbandsligisten Kirchlinde; Mattaios Engonidis (120 kg), der schon international für Griechenland kämpfte, hat sich beruflich bei Verwandten in Wuppertal niedergelassen und fand seine neue sportliche Heimat in Witten. Ansonsten ist weiter „Jugendstil“ angesagt – der Großteil der KSV-Ringer gehört der Altersklasse der Junioren oder A-Jugend an. Erstklassige Praxis für die sportliche Weiterentwicklung der jungen Sportler!

 

02.09.2014

 

Die „Neuen“ beim KSV – Heute: Daniel Schlemmer und Nico Brunner

 

So wirklich „Neu“ sind die beiden Neuzugänge beim KSV nicht wirklich. Beide verbrachten einen Großteil ihrer Jugend bereits beim KSV und waren auch schon in der ersten Mannschaft mehr als aktiv.

Daniel Schlemmer zog es 2011 zum PSV Rostock, von dort dann weiter in die zweite Liga zum NRW-Nachbarn aus Köln-Mülheim. Vergangene Saison dann noch einmal der Sprung in die 2. Bundesliga, Gruppe Nord, zum AVG Markneukirchen.

 

Von den drei Jahren konnte sich Daniel zwei Saisons in der zweiten Bundesliga weiterentwickeln. Bei einer Bilanz von 7 Siegen und 17 Niederlagen zeigte er aber besonders in der letzten Saison weiteres Potential nach oben.

Nico Brunner verließ den KSV 2013 in Richtung 1. Bundesliga. Beim TV Aachen-Walheim gelang es ihm, in der ersten Liga von Spitzenringern zu lernen und sich mit einigen Größen im Oberhaus zu messen. Seine Bilanz klingt bei 4:12 Kämpfen erst einmal nicht sonderlich positiv. Bedenkt man jedoch, dass dort einige knappe Kämpfe dabei waren, die Nico am Ende nur mit 0:2, 1:2 oder 1:3 verlor, so zeigt dies, dass auch für ihn in der zweiten Liga eine eindeutig positive Bilanz zu erwarten sein dürfte.

 

Beide Athleten haben nun Erfahrungen sammeln können und wollen diese auf heimischer Matte im KSV-Trikot vertiefen.

 

Beim KSV freut man sich auf die beiden Heimkehrer, mit denen das Gebilde aus Wittener Ringern und dem Großraum NRW weiter gefestigt werden kann.

01.09.2014

 

Medizinische (individuelle) Sport- und Gesundheitsgruppe -
Das neue Angebot beim KSV Witten 07

 

Dieses Programm ist für Männer und Frauen jeden Alters gleichermaßen geeignet.

 

Es ist die optimale Gruppe für Menschen mit körperlichen Einschränkungen und/oder diversen Erkrankungen.

 

Im Anschluss an einen Reha-Aufenthalt, um wieder fit zu werden oder es zu bleiben. Der gesundheitliche Ist-Zustand und dessen Veränderung sind hier genauso wichtig, wie der Spaß und die körperlichen Übungen.

Unsere lizensierte Übungsleiterin Birgit Mirbek ist examinierte Krankenschwester und befindet sich in der Ausbildung zur B-Lizenz für den Bereich Allgemeiner Präventionssport für ältere Menschen.

 

In einem gemeinsamen Gespräch werden der körperliche Zustand analysiert und Ziele festgelegt. Daraufhin wird ein individueller Trainingsplan aufgestellt.

 

Das messen von Blutdruck und Puls vor und nach der Trainingseinheit ist ebenfalls fester Bestandteil und wird, falls gewünscht, auch dokumentiert.

 

Trainingszeiten:

Mo 19.00-20.00 und

Do 19.30-20.30 jeweils in der Mannesmannhalle 1

01.09.2014

 

Oliver Oelrich ist "unter der Haube" - Hochzeit im Kreise vieler KSV’er

 

Viele ehemalige KSV-Ringer und Mitglieder der KSV-Familie hatten sich eingefunden, als Oliver Oelrich am Samstag seine langjährige Partnerin Annika Hermann im stilvollen Ambiente des Schlosses Steinhausen heiratete.

 

Oelrich ist seit seiner Geburt KSV-Mitglied – dafür sorgte Vater Herbert, langjähriger Funktionär des Vereins. Oliver begann in der KSV-Jugend mit dem Ringersport, war später lange Zeit Aktiver der 2. und 3. Mannschaft. Schon früh übernahm er auch Aufgaben im Funktionsbereich, führte über mehrere Jahre erfolgreich verschiedene Mannschaften beim KSV Witten. Für einige Jahre wechselte er – gemeinsam mit weiteren Ringern aus Witten – zum damaligen Verbandsligisten RC Merken, der in dieser Saison Gegner des KSV Witten in der 2. Bundesliga ist.

Im "Krisenjahr" 2009 wurde er als 2. Vorsitzender in den geschäftsführenden Vorstand beim Wittener Bundesligisten gewählt und übte dieses Amt mit großem Engagement und Erfolg aus. Aufgrund erheblicher beruflicher Veränderung stand er bei der Neuwahl des Vorstands in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung.

 

Ehefrau Annika, die dem KSV bei vielen Veranstaltungen als Helferin zur Seite stand, hat den Namen des Ehemannes angenommen – aus Hermann wurde nun Oelrich.

 

Der KSV Witten wünscht dem Hochzeitspaar viel Glück auf dem gemeinsamen Weg!

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