Aktuelles - Januar 2015

31.01.2015

 

Tagung von DRB-Vorstand und den Vertretern der Bundesligavereine zur Bundesligasaison 2015/2016

 

Am 30. Januar 2015 hat sich der DRB-Vorstand mit den entsandten Vertretern der 1. Bundesligavereine zur aktuellen Situation des Ligenbetriebs in der Saison 2015/2016 getroffen und die gegenseitigen Positionen ausgetauscht.

 

Im Zuge der von beiden Seiten als gewinnbringend eingestuften Gespräche in Wurmlingen haben die Beteiligten einen Konsens erzielen können. Danach modifiziert der DRB-Vorstand mit sofortiger Wirkung den Bundesligaausschuss dahingehend, dass künftig neben dem Vizepräsidenten Bundesliga vier Vertreter des DRB und vier Vertreter der Vereine der ersten und zweiten Bundesliga beteiligt sind. Die Vertreter der Vereine, denen mindestens zwei Vertreter der ersten Bundesliga angehören müssen, werden einheitlich am 21. Februar 2015 bei der Bundesligatagung gewählt. Dem modifizierten Gremium obliegt künftig die Gestaltung der Bundesligarichtlinien. Der Ausschuss wird fachlich von dem Sportdirektor bzw. Generalsekretär des DRB beratend unterstützt.

 

Der DRB-Vorstand wird zur Bundesdelegiertenversammlung im November 2015 in Köln eine überarbeitete Fassung der Bundesligaordnung zur Abstimmung vorlegen, die den neuen Anforderungen Rechnung trägt.

 

Die Beteiligten haben sich ferner verständigt, dass die Ordnungsstrafe nicht aufrechterhalten wird, die Vereine jedoch einen finanziellen Betrag zur Jugendförderung an den DRB leisten.

31.01.2015

 

Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2014/2015

Nendingen und Weingarten haben DMM-Finale erreicht

von Jörg Richter, DRB-Pressereferent

 

An diesem Wochenende findet das erste Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft statt: Germania Weingarten reist am Samstag nach Nendingen und trifft dort auf dem Titelverteidiger ASV Nendingen. Es ist die fünfte Finalteilnahme in der Geschichte des SV Weingarten. Der Rückkampf in Weingarten wird am 7. Februar ausgetragen.

 

Beide Finalisten standen sich bereits im Vorjahr im Endkampf gegenüber, Nendingen siegte seinerzeit nach einem 32:32 aus Hin- und Rückkampf durch 11:9 Siege aus den 20 Matten-Duellen und feierte damit den ersten Titelgewinn. Nendingen hatte sich im diesjährigen Halbfinale nach dem knappen 10:9-Auswärtssieg beim ASV Mainz 88 auch im Rückkampf am Samstagabend vor 2100 Zuschauern mit 13:10 durchgesetzt, während Weingarten nach dem 11:6 gegen KSV Köllerbach im Hinkampf schon fast für das Finale planen konnte. Im Rückkampf setzte Weingarten beim 10:7 im Saarland noch einen drauf.

 

Der Titelverteidiger legte vor eigenen Fans gleich ordentlich vor: Victor Ciobanu (57 kg/GR), Giorgi Sakandelidze (130 kg/FR) und Ghenadi Tulbea (61 kg/FR) schraubten den Mannschaftsstand nach drei Begegnungen gleich auf 9:0 für Nendingen. Weltmeister Artur Aleksanyan (96 kg/GR) bezwang Peter Oehler mit 9:0 Wertungspunkten und holte damit die ersten drei Zähler für Mainz. Doch im nächsten Duell war es Nendingens Benjamin Raiser, der die Mainzer Aufholjagt gleich wieder stoppte. Raiser bezwang Wladimir Berenhardt mit 1:0, Nendingen verbuchte damit einen weiteren Zähler zum 10:3-Pausenstand. Zum Beginn der zweiten Hälfte des Kampfabends startete Piotr Ianulov (86 kg/FR) gegen den Mainzer Konstantin Völk mit einem Punktsieg, während George Bucur (66 kg/FR) gegen Alexander Semisorow beim 6:1-Sieg zwei weitere Zähler für Mainz holte. Dann die Überraschung durch Pascal Eisele (86 kg/GR), der Nendingens Nenad Zugaj nach 1:30 Minuten mit einem Kopfhüftwurf auf beide Schultern drückte. Damit war Mainz vor den letzten Weltergewichtskämpfen beim 9:12 wieder an Nendingen dran. Doch Frank Stäbler (75 kg/GR) bezwang Balint Korpasi in einem spannenden Duell mit 4:2 Wertungspunkten und machte damit den Finaleinzug seines Teams perfekt. Im letzten Kampf bezwang Kiril Terziev (75 kg/FR) Nendingens Samet Dülger mit 2:0, doch war dieser Sieg nur noch Ergebniskosmetik zum 13:10-Endstand für Nendingen.

 

Der KSV Köllerbach hatte sich nach dem 6:11 von Weingarten noch nicht aufgegeben und egalisierte den Rückstand beim 6:2-Halbzeitstand vor 1600 Zuschauern im Trimm-Treff Püttlingen nahezu. Der junge Dennis Decker (57 kg/GR) zeigte gleich im ersten Duell einen blitzschnellen Kopfhüftwurf, der den Sieg über Thomas Rönningen brachte. Umgedreht die Situation im Schwergewicht. Hier hatte Köllerbach mit Alen Zasieiev (130 kg) einen Weltklasseringer auf der Matte, doch der 20 kg leichtere DRB-Auswahlringer William Harth trotzte dem Ukrainer ein 2:2 ab, so dass nur einen Mannschaftspunkt auf das Konto der Saarländer kam. Vasyl Shuptar (61 kg/FR) punktete anschließend gegen Köllerbachs Andrei Dukov, während der französische Weltmeister Melonin Noumonvi (98 kg/GR) den für Nendingen kämpfenden Schweden Jimmi Lidberg mit 9:0 Wertungspunkten bezwang. Kurz vor der Halbzeit revanchierte sich Tomasz Swierk (66 kg/GR) gegen Weingartens Ionut Panait für die Niederlage vor einer Woche beim Hinkampf, diesmal hatte der für Köllerbach ringende Pole mit 2:0 Wertungspunkten die Nase knapp vorn.

 

Weingarten legte in der zweiten Hälfte des Kampfabends noch einmal nach, nur Köllerbachs Weltergewichtler Timo Badusch (75 kg/GR) gelang ein knapper 3:2-Punktsieg über Adam Juretzko. Erneut war es auch Achmed Dudarov auf Nendinger Seite, der Köllerbachs Hoffnung Stefan Gheorghita diesmal klar mit 13:2 bezwingen konnte. Martin Daum (66 kg/FR), der noch im Vorjahr seine Ringerstiefel für Köllerbach schnürte, bezwang den jungen Daniel Decker klar mit 17:7. Als Ramsin Azizsir (86 kg/GR) sich gegen Köllerbachs Jan Fischer für die Niederlage vor einer Woche mit einem 2:1-Erfolg revanchierte, konnten die Saarländer ihre Hoffnungen auf den Einzug ins Finale endgültig begraben. Es war Georg Harth (75 kg/FR), der für Nendingen mit einem erneuten Sieg über den Deutschen Meister Andriy Shyyka den Schlusspunkt setzte.

28.01.2015

 

Erfolge der Ringerjugend bei der Freistil-Landesmeisterschaft

 

Die Ringerjugend des KSV Witten 07 trat am Wochenende bei den Landesmeisterschaften im freien Stil mit nur sechs Jugendringern beim TV Eintracht 1909 Aachen-Walheim in Kornelimünster an. Dabei erzielten die teilnehmenden Athleten insgesamt gute Ergebnisse:

 

Bei den Junioren trat Fahim Nasari in der Klasse bis 66 kg an und hatte am Ende des Turniers den obersten Platz auf dem Podest inne. Vier seiner fünf Kämpfe gewann er technisch überlegen, einen weiteren Kampf deutlich nach Punkten. Bis 74 kg griff Diyar-Murat Dündar in das Geschehen ein. Bei zwei Niederlagen und einem Sieg langte es für ihn hier zur Bronzemedaille.

 

In der A-Jugend traf Bahtiyar Dündar bis 58 kg auf ein sehr leistungsstarkes Feld mit zwölf Teilnehmern. Er schaffte mit vier Siegen, davon drei auf Schultern, den Poolsieg und war dann im Finale dem Lokalmatador Michael Otto technisch unterlegen. Tristan Steckelbach wurde bis 69 kg Sechster und arbeitet weiter daran, sein starkes Wachstum im vergangenen Jahr technisch umzusetzen (9 Tln.) Trainer Mesut Kayar zeigte sich mit der Leistung zufrieden. Julian Zimmermann dominierte das Feld bis 85 kg deutlich. Er siegte in seiner nordischen Gruppe drei Mal technisch überlegen, in einem der Kämpfe sogar bereits nach nur 19 Sekunden, und holte souverän Gold (4 Tln.).

 

In der B-Jugend gewann Andreas Zenger zunächst den Kampf gegen die Waage, indem er Gewicht bis 34 kg machte. Nachdem er bei der Westfalenmeisterschaft seinen Kampf bis 38 kg verloren hatte, zeigte er hier ringerische Klasse und gewann seine beiden Kämpfe ohne Gegenpunkt (1./3 Tln.). Yannik Hosang kämpfte bis 38 kg beherzt. Wegen seines Trainingsrückstands, den man ihm in allen Kämpfen anmerkte, reichte es diesmal nur für einen Sieg und damit Platz Vier unter fünf Teilnehmern. Marlon Schwarz (69 kg) begann seinen ersten Kampf zu verhalten und musste eine unnötige Niederlage hinnehmen. Trainerin Yvonne Englich: „In seinen weiteren Kämpfen überraschte er durch gute Techniken.“ Am Ende konnte er sich über Bronze freuen (4 Tln.).

 

Jugendwart Bahaddin Tasdemir konnte dem Landestrainer also einige Kandidaten für die deutsche Meisterschaft präsentieren. In der D- und E-Jugend traten keine Ringer des KSV an. In der Vereinswertung führte das Gesamtergebnis insgesamt zu Platz Neun.

19.01.2015

 

Erfolge der KSV-Jugend und Senioren bei der Greco-Westfalen-meisterschaft

 

Die Ringer des KSV Witten 07 schnitten am letzten Wochenende bei den Westfalenmeisterschaften im griechisch-römischen Stil mit 25 Jugendlichen und 6 Senioren in der Rundsporthalle Hohenlimburg erfolgreich ab.

 

Bei den Senioren gelang Fahim Nasari (66 kg) mit einem Schultersieg und vier technisch überlegenen Erfolgen (bei 44:0 Wertungspunkten) ein eindrucksvoller Auftritt auf dem Weg zur Goldmedaille. Für Diyar-Murat Dündar (71 kg) war das Turnier nach zwei Schulterniederlagen leider recht früh und auf Platz 8 positionierend beendet. Im Gegensatz zu Nick Jacobs - dieser setzte sich bis 75 kg gegen seine 5 konkurrenten souverän durch und holte ebenfalls Gold.

 

Nico Brunner hatte bis 85 kg nur einen Gegner. Nicolai Kummerhofe war aber für ihn kein Stolperstein auf dem Weg zum Titel. Bis 98 kg bestätigte Simeon Stankovich seine guten leistungen aus der abgelaufenen Oberliga-Runde. Zweimal siegte er technisch überlegen, einmal auf Schulter. Lediglich Routinier Nils Holk mußte er sich in einem verbissenen Fight mit 7:9 geschlagen geben. Platz 2 somit am Ende. Mattaios Engonidis stieg noch ein Treppchen höher und landete nach zwei technisch überlegenen Erfolgen, einem Punkt- sowie einem Aufgabesieg auf Platz 1.

 

In der A-Jugend gewann Artur Szczesny (1./2 Teilnehmer) bis 42 kg seinen einzigen Kampf technisch überlegen gegen seinen Vereinskameraden Dersim Oguz (2./2). Idris Ibaev (1./5) schaffte bis 54 kg das Kunststück, ohne einen technischen Gegenpunkt mit 36:0 Gold zu erringen. Bis 58 kg erreichten Bahtiyar Dündar (1./6) und Mert Tasdemir (3./6) mit zwei Medaillen beide eine bessere Platzierung als im freien Stil. Tristan Steckelbach (3./5) startete diesmal bis 69 kg und gewann Bronze. Auch Julian Zimmermann (1./6) lag diese Woche knapp unter seiner Gewichtsgrenze und gewann bis 85 kg alle Kämpfe ohne Gegenpunkt insgesamt 40:0.

 

In der B-Jugend tat Radoslaw Szczesny (1./2 Teilnehmern) es bis 34 kg seinem großen Bruder gleich und errang ebenfalls Gold. Tugkagan Öztürk (2./3) erreichte bis 50 kg durch einen Sieg und eine Niederlage exakt sein Ergebnis wie im Freistil. Julian Lejkin (1./2) gewann seinen einzigen Kampf bis 54 kg in der zweiten Runde am Ende technisch überlegen.

 

Auch Kutkagan Öztürk (1./2) hatte in der C-Jugend bis 29 kg nur einen Gegner, gewann aber diesmal. Noah Englich (1./3) holte ohne Gegenpunkt bis 31 kg Gold. Tim Oberboßel (1./10) feierte bis 38 kg seinen bisher größten Erfolg, während für Vatan Ülger (8./10) nach den Poolkämpfen diesmal Schluss war. Alexander Boric (3./7) hatte bis 46 kg Pech, dass er gleich zu Beginn auf den späteren Sieger traf. Eduard Letr (7./7) war in der gleichen Gewichtsklasse angetreten, um zunächst einmal Turniererfahrung zu sammeln. Nikita Lejkin (1./2) brauchte bis 50 kg zwar die volle Zeit, siegte aber routiniert 8:0. Leon Suslin (1./2) gelang bis 63 kg in seinem einzigen Kampf ein Schultersieg nach nur 55 Sekunden.

 

In der D-Jugend landeten Maximilian Nowicki (5./15) und Ben Schaller (10./15) bis 29 kg in einem großen Feld. Während Max es mit drei Siegen in die Finals schaffte, war bei Ben nach den Pools Schluss. Nick Engelkamp (3./6) holte bis 31 kg mit drei Siegen Bronze. Ümit Can Tasdemir (5./7) wiederholte bis 38 kg exakt seinen Erfolg aus dem freien Stil.

 

Dass bei der E-Jugend, in der statt der Greco-Westfalenmeisterschaft ein Turnier im freien Stil gerungen wurde, auch die Mädchen antreten konnten, nutzte der KSV-Nachwuchs gleich mit drei Medaillen durch drei Teilnehmerinnen: Melis Coskun (3./4) gewann Bronze. Vera Engelkamp (3./6) siegte wie ihr großer Bruder drei Mal. Auch Lotta Englich (1./4) tat es bis 29 kg ihrem Bruder gleich und holte verlustpunktfrei Gold.

 

Insgesamt gewann der KSV Witten 07 die Gesamtwertung mit 258 Punkten vor dem Gastgeber aus Hohenlimburg, so dass der Jugendvorstand Bahaddin Tasdemir sowie die zahlreich angereisten Verwandten, Trainer und Kampfrichter auch mit dem Ergebnis dieses Turniers sehr zufrieden sein konnten.

 

Für die weibliche Jugend gibt es keine Bezirksmeisterschaften. Drei unserer Ringerinnen fuhren am Wochenende aber zu den baden-württembergischen Meisterschaften in Kirchheim. Lina Dussin (4./18) etwa konnte bis 52 kg dort als Poolzweite um eine Medaille ringen. Bis 60 kg schloss Dilara Bayrak (8./13) die Poolkämpfe mit einer ausgeglichenen Bilanz ab. Saskia Rakete (1./9) gewann bis 65 kg alle ihre vier Kämpfe und brachte Gold mit nach Hause.

15.01.2015

 

Westfalenmeisterschaft im Ringen: Zwei Titel für den KSV Witten durch Nick Jacobs und Ufuk Canli

 

Der ASV Atlas Bielefeld war am Samstag Ausrichter der Westfalenmeisterschaft im Ringen, freier Stil. Mit dabei auch sechs Starter des KSV Witten 07, allesamt Nachwuchs-Athleten, die sich indes wacker schlugen. Zwei Turniersieger gab’s, dazu gute Platzierungen – das reichte am Ende für den deutlichen Sieg in der Vereinswertung.

 

Sieg Nr. 1 brachte Nick Jacobs mit nach Witten. Er setzte sich in der 74 kg-Klasse mit vier Schultersiegen und einem Punkterfolg – u.a. gegen seinen Vereinskameraden Dijar Murat Dündar – souverän durch und wurde somit Westfalenmeister. Dündar wehrte sich gegen Jacobs geschickt, konnte aber die 5:7-Niederlage am Ende nicht verhindern. Zweimal gewann er in dem Turnier, dazu kamen zwei Niederlagen Das bedeutete am Ende Rang vier.

 

Die zweite Meisterschaft gewann Ufuk Canli in der 97 kg-Klasse für den KSV. Vier Siege fuhr er ein, erzielte dabei 34:0 Punkte – ein eindeutiger Erfolg des jungen Bundesliga-Akteurs. In dieser Kategorie war mit Julian Zimmermann ein weiterer Jung-Ringer aus Witten am Start. Einem Erfolg standen drei Niederlagen gegenüber, damit belegte er schließlich Rang vier.

 

In der Klasse bis 86 kg gewann Martin Tasev Bronze. Nach Sieg und Niederlage im Pool kam er nach dem Erfolg im Medaillenkampf schließlich auf Rang drei ein.

 

Letzter im Wittener Sextett war der junge Farhod Rajabov, der in der 57 kg-Klasse antrat. Zweimal verließ er als Verlierer die Matte und belegte in der leichtesten Kategorie damit Rang drei.

 

Am nächsten Wochenende nun geht es weiter mit den Titelkämpfen der Männer und Jugend im griechisch-römischen Stil. Ausrichter ist der KSV Hohenlimburg, die Kämpfe finden in der Hohenlimburger Rundsporthalle statt.

14.01.2015

 

Großeinsatz der Ringerjugend bei Westfalenmeisterschaft

 

Die Ringerjugend des KSV Witten 07 war am Wochenende gleich an mehreren Orten mit insgesamt 31 Nachwuchskräften aktiv. Neben den Westfalenmeisterschaften in Bielefeld im freien Stil fanden am Samstag in Heusweiler auch noch die „Saarland Ladies Open“ statt. In Bielefeld starteten die Altersklassen A und B am Samstag und die Jüngeren am Sonntag:

 

Bei den A-Jugendlichen (Jahrgänge 1998 bis 2000) kam es im einzigen Kampf bis 42 kg gleich zu einem vereinsinternen Finale, das Artur Szeczesny gegen Dersim Oguz für sich entschied (2 Teilnehmer). Idris Ibaev gewann in der Klasse bis 54 kg seine Kämpfe souverän und holte Gold (4 Tln.). Bahtiyar Dündar (2.) und Mert Tasdemir (5.) landeten bis 58 kg in zwei verschiedenen Pools und gewannen jeweils zwei Kämpfe. Ebenfalls zwei Siege verbuchte Tristan Steckelbach in seiner neuen Gewichtsklasse bis 76 kg (5., 7 Tln.). Julian Zimmermann hätte gerne an seine guten Leistungen aus der Mannschaftssaison angeknüpft, wurde aber ohne Gegner 1. (100 kg).

 

Obwohl Radoslaw Szeczesny in der B-Jugend (2001 und 2002) bis 34 kg nach Punkten zurücklag, gewann er auf Schultern und holte später Gold (3 Tln.). Für Andreas Zenger stand bereits nach seinem einzigen Kampf Platz 2 fest (38 kg, 2 Tln.). Nach einem der wertungsreichsten Kämpfe sicherte sich Tugkagan Özdemir gegen Gensche Gereev (3.) mit einem 20:16 Punktsieg am Ende Silber (3 Tln., 50 kg). Marlon Schwarz errang durch vier Schultersiege bis 69 kg Platz 1 (69 kg).

 

In der C-Jugend (2003 und 2004) machten Justus Eigenbrodt (1., 3 Tln.) und Kutkagan Öztürk (2.) den Sieg bis 29 kg unter sich aus. Noah Englich gewann bis 31 kg erneut ein Turnier überlegen ohne technischen Gegenpunkt (3 Tln.). Zwischen Damian Rib und Niklas Schinner entschied bis 34 kg das vereinsinterne Duell über die Plätze 4 und 5 (6 Tln.). Bis 38 kg ließ Tim Oberboßel (3., 8 Tln.) den Debütanten Vatan Ülger (8.) klar hinter sich, nachdem beide im gleichen Pool gelandet waren. Alexander Boric errang in seiner Nordischen Gruppe einen starken 2. Platz (6 Tln., 46 kg).

 

Bei den D-Jugendlichen (2005 und 2006) bis 29 kg trafen Maximilian Nowicki (4.) und Ben Schaller (6.) aufeinander, und dieses Duell machte am Ende den Unterschied in der Platzierung aus (10 Tln.). Nick Engelkamp raffte nach zwei Niederlagen seinen Kampfgeist zusammen und sicherte sich durch einen Schultersieg Platz 4 (5 Tln. bis 34 kg). Ümit Can Tasdemir gewann bis 38 kg das Finale um Platz 5 (8 Tln.).

 

In der E-Jugend (2007 bis 2009) durften die Mädchen ebenfalls starten. Vera Engelkamp nutzte hier ihre Chance und gewann als Pooldritte das Finale um Platz 5 (7 Tln., 25 kg). In der Mannschaftswertung siegte der KSV damit über alle Altersklassen deutlich mit insgesamt 242 Punkten vor dem zweitplatzierten Gastgeber Bielefeld mit 167 Punkten. Da für Mädchen und weibliche Jugend keine Bezirksmeisterschaften veranstaltet werden, fuhren zum Ausgleich einige der Athletinnen zu Besuch ins Saarland. Dort wurde in zwei Altersklassen gerungen:

 

Die Jahrgänge 1998 bis 2002 starteten in der weiblichen Jugend: Elisabeth Rockholtz begann mit einem Schultersieg, verlor zwischendurch aber etwas ihr Selbstbewusstsein und wurde 4. (6 Tln., 35 kg). Lina Dussin musste nach ihrer langen Verletzungspause Selbstbewusstsein sammeln, und dies gelang ihr mit einem 2. Platz sehr gut (11 Tln., 52 kg). Dilara Bayrak hatte hohe Anforderungen an sich, die sie teilweise kämpferisch durchsetzen konnte (4., 6 Tln., 60 kg). Saskia Rakete ließ bis zum Finale keinen Zweifel aufkommen, dass sie die Beste ihrer Gruppe war (1., 9 Tln., 65 kg).

 

Bei den Mädchen kamen die Jahrgänge 2003 bis 2009 zum Einsatz. Lotta Englich hat sich mit kämpferischem Ehrgeiz ihren Sieg bis 29 kg erarbeitet (5 Tln.). Auch Dana Boric (1., 3 Tln., 41 kg) ließ ihren Gegnerinnen bei einem starken Auftritt keine Chance.

 

Von den Ergebnissen her kann sich der Großeinsatz also sehen lassen. Der Jugendvorsitzende Bahaddin Tasdemir resümierte am Sonntagnachmittag in Bielefeld: „Ich danke allen, den Ringern, den Trainern, den Kampfrichtern und den mitgereisten Familien für den vorbildlichen Einsatz und freue mich über die guten Ergebnisse.“

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