Aktuelles - Mai 2015

31.05.2015
 

Thomas Altstadt wird neues Präsidiumsmitglied im Ringerverband NRW

Auf der heute, in der Sportschule Wedau in Duisburg, stattfindenden außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde der Vorsitzende des KSV Witten ins Präsidium des Ringerverbands NRW gewählt.

Im Februar ging der Deutsche Ringerbund neue Wege und schuf den Bundesligaausschuß, als mitbestimmendes Gremium zum DRB-Präsidium. Damals wurde KSV-Vize Thomas Limper, als Vertreter der Zweitliga-Vereine in den Ausschuß gewählt.

Auch der Landesverband wollte einen Vertreter der NRW-Bundesligavereine mit in die Präsidiumsarbeit einbeziehen. Am 20. April wurden die Zweitligisten Aachen, Essen, Merken, sowie Witten, nach Remscheid zu einer Präsidiumssitzung eingeladen. Der KSV-Vorsitzende Thomas Altstadt wurde dort zum Sprecher der NRW-Bundesligavereine gewählt.

Der Landesverband ging sogar noch einen Schritt weiter und schlug am heutigen Sonntag Altstadt der Mitgliederversammlung als mögliches neues Präsidiumsmitglied vor, um den Vereinen auch ein Stimmrecht zu verleihen. Thomas Altstadt wurde einstimmig gewählt und wird nun als Referent für Bezirks- und Vereinsangelegenheiten die Interessen der NRW-Vereine vertreten.

Der KSV Witten ist somit auf Bundes, sowie auf Landesebene, mit einen Mitglied vertreten.

"Nur Kritik üben ist auch nicht der richtige Weg", so Altstadt nach seiner Wahl. "Konstruktiv mitarbeiten ist mir wichtiger", freut sich der KSV-Chef auf die neuen Aufgaben.

28.05.2015

 

25. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen: Schulwertung musste korrigiert werden Rekordsieger Rüdinghausen nun doch vor Herbede

 

Die 25. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen ist Geschichte - am 6. Mai fand das Mammut-Turnier in der Husemannhalle statt. Ein Ereignis, wie es so im Schulsport der Republik einmalig ist! 420 Kinder kämpften verbissen, aber fair, hatten dabei Spaß und Freude und wurden für ihre durchweg tollen Leistungen belohnt. Engagierte Lehrerinnen und Lehrer, Betreuer, Eltern und Familienangehörige fieberten mit und hatten alle Hände zu tun, um ihre Schützlinge zu begleiten.

 

Die Vorbereitungen waren gründlich und gewissenhaft, der Organisationsaufwand riesig. Ohne Komplikation ging dieses Schulsport-Event dann aber leider doch nicht über die Bühne: das PC-gesteuerte Wettkampfprogramm – ohne das sich ein solches Riesenturnier gar nicht organisieren ließe – kann doch nur die Ergebnisse produzieren, die Menschen vorbereitet haben …

 

Einige Meldungen bzw. Wiegeprotokolle enthielten keine eindeutigen bzw. einheitlichen Namen für die Schule – und das wurde so am Computer übernommen. Dadurch kamen letztendlich nicht alle Kinder der einzelnen Schule in die Wertung – das zunächst verkündete Ergebnis der Schulwertung musste inzwischen, nach intensiver Überprüfung, revidiert werden. Bei der Rüdinghauser Schule und der Hellwegschule war dies passiert, Platzierungen und Reihenfolge mussten jetzt neu ermittelt und verkündet werden.

 

Der Sieger der letzten Jahre, die Rüdinghauser Schule, hatte beim ersten Auszählen gleich 15 Punkte zu wenig auf dem Konto, die Hellwegschule derer fünf. Hier die festgestellten Änderungen:

Neue Berechnung   Alte Berechnung  
       
1. Rüdinghauser GS 91             1. Herbeder GS 85
2. Herbeder GS 85 2. Hüllbergschule 82
3. Hüllbergschule 82 3. Dorfschule 80
4. Dorfschule 80 4. Rüdinghauser GS 76
5. Hellwegschule 74 5. Pferdebachschule 74
5. Pferdebachschule 74 6. Erlenschule 71
7. Erlenschule 71 7. Hellwegschule 69

Die ausrichtende „Fachschaft Ringen“ mit den Vereinen KSV Witten und SU Annen bedauert die Unannehmlichkeiten und die damit verbundene Enttäuschung ebenso wie Wettkampfleiter Carsten Schäfer, der das Wettkampfprogramm mit Daten fütterte. Inzwischen hat Organisationsleiter Frank Bartel die betroffenen Schulen aufgesucht und, wo nötig, die Pokale ausgetauscht. Diese werden nun, ebenso wie die ausgelobten Preise, eben bis Platz sieben ausgegeben!

 

Die Rüdinghauser indes dürfen sich jetzt über den nach drei Siegen in Folge endgültig gewonnenen „Karl Brockhoff-Wanderpokal“ und den Siegerpokal von Bürgermeisterin Sonja Leidemann freuen!

21.05.2015

 

KSV Jugend in heißer Wettkampfphase vor den Sommerferien

 

An diesem Wochenende beginnt die letzte heiße Wettkampfphase vor den Sommerferien. Die Freistiler machen den Anfang, die Mädchen-Riege um die 3.Kadetten-Europameisterin Viviane Herda und die deutsche Meisterin Saskia Rakete starten in Dormagen beim Großen Preis von Deutschland. Saskia Rakete hat dort die Chance ein weiteres Mal ihre mögliche Teilnahme bei den diesjährigen Kadetten-Europameisterschaft zu begründen. Lina Dussin und Michelle Lipfert startet über die NRW-Landesauswahl.

 

Die Jungs starten ebenfalls am Samstag ins Saarland zum gemeinsamen Training mit dem KV 03 Riegelsberg. Zum besseren Kennenlernen wird anschließend gegrillt, um am Sonntag beim internationalem Pfingstturnier Medaillen zu sammeln.

 

Ohne Verschnaufpause geht es das Wochenende danach zum internationalen Mülheim Pokal für die Greco-Spezialisten. Anfang Juni erwartet der KSV Witten Trainingsgäste, geplant ist ein dreitägiges Trainingslager. Die Ringer-Akademie unter Leitung des SC Korb aus Württemberg, wird zu Besuch sein und weitere fleißige Trainingspartner aus umliegenden Vereinen. Ebenfalls fleißig sind die Sportler um Trainer Attila Bayrak kurz vor den Ferien, wenn es zum großen Preis der Stadt Viernheim geht.

 

Letzte Maßnahme ist die Mitteldeutsche Meisterschaft am 20.06. wo es nochmals für die 9-12 jährigen um Titel geht, vor allem der zweifacher Meister Noah Englich will sich den dritten Titel in Folge erkämpfen.

21.05.2015

 

Ex-KSV-Vize Karl Brotkorb wurde 75

 

Einen besonderen Geburtstag feierte am Wochenende ein „Urgestein“ des KSV Witten 07: Karl Brotkorb, langjähriger 2. Vorsitzender des Ringer-Bundesligisten, wurde am Sonntag (17.5.) 75 Jahre alt. Diesen Ehrentag beging er bei guter Gesundheit im Kreise seiner Familie.

 

Fast 25 Jahre lang prägte der Wittener Unternehmer das Vereinsleben im KSV 07 maßgeblich mit: 1978 wurde er Vereinsmitglied, nachdem er den Ringkampfsport und insbesondere den siebenfachen Deutschen Meister schon lange interessiert und mit Wohlwollen beobachtet hatte. Bald übernahm er auch Verantwortung im Verein, wurde 2. Vorsitzender und war hier besonders für den Bereich Finanzen verantwortlich. Das bedingte seine weitere Aktivität für den KSV, denn auch im Förderkreis des KSV Witten wurde er „Vize“ und war damit Klammer zwischen dem Verein und den Förderern.

 

Ein „kleines Denkmal“ schaffte er sich in der Husemannhalle, als er „Karl’s Stübchen“ einrichtete. Das ist ein kleiner Gastraum, wo sich die Besucher der Bundesligakämpfe in der Pause treffen und Speisen und Getränke zu sich nehmen können. Das „Stübchen“ soll in der neuen Saison, die im September beginnt, nach einigen Jahren Pause wieder in Betrieb genommen werden.

 

Der KSV Witten und alle Freunde gratulieren Karl Brotkorb und wünschen ihm noch viele gute Jahre

17.05.2015

 

Deutsche Meisterschaft für KSV-Talent Nico Brunner schnell vorbei -  Niederlage im Achtelfinale bedeutet das Aus

 

In der Aschaffenburger f.a.n.-Arena wurden an diesem Wochenende die Deutschen Meisterschaften der Männer im griechisch-römischen Stil ausgetragen. Mit dabei: Nico Brunner vom KSV Witten, der in der Gewichtsklasse bis 85 kg an den Start ging. Der junge Ringer aus der Ruhrstadt hatte nur einen kurzen Auftritt – im Achtelfinale kam bereits das Aus. In der Qualifikationsrunde konnte sich Brunner über ein Freilos freuen, ehe er dann auf den Saarland-Ringer Sebastian Janowski vom AC Heusweiler traf. Ein Zweitliga-Duell, denn beide hatten sich bereits in der Bundesliga-Runde gegenüber gestanden, als der Saarländer noch für den KV Riegelsberg auf die Matte ging. Da hatten beide Akteure je einmal gewinnen können. In der Unterfranken-Metropole zeigte sich nun der Mann vom AC Heusweiler überlegen und siegte mit 9:4 Punkten.

 

Der traf im Viertelfinale auf einen der Mit-Favoriten, den Schifferstädter Junioren-Europameister Denis Kudla – und unterlag schnell mit technischer Unterlegenheit 0:8. Damit war das Turnier dann auch für Nico Brunner gelaufen, die Hoffnungsrunde lief ohne den Wittener. Am Ende stand Platz 11 für das KSV-Talent zu Buche. Sicher nicht ganz befriedigend, doch kann dies auch Ansporn für die kommenden Jahre sein. Bereits in der nächsten Zweitliga-Saison kann er zeigen, dass diese Niederlage gegen den Saarländer ein Ausrutscher war.

 

Für seinen Stammverein KSV Erkenschwick war Alexander Storck gemeldet – der fiel jedoch kurzfristig aus und konnte nicht teilnehmen. Einen starken Auftritt hatte dagegen einmal mehr der Wittener „Altmeister“ Adam Juretzko, der für den Bundesligisten Germania Weingarten kämpft. Er konnte sich – diesmal in der höheren Gewichtsklasse bis 80 kg – über Qualifikation, Viertel- und Halbfinale für das Finale qualifizieren und traf da auf einen Dauer-Konkurrenten, den Ex-Köllerbacher Konstantin Schneider (St. Ingbert). Im Finale der Oldies konnte Schneider diesmal den Sieg einfahren, er besiegte Juretzko mit 4:2 nach Punkten.

11.05.2015

 

„Die 25. Wittener SportScout-Stadtschulmeisterschaft im Ringen“

war ein XXL-Ereignis – eine Mega-Aufgabe für Kinder und Lehrer auf der einen und die Organisatoren der SSV-Fachschaft Ringen auf der anderen Seite. Aber: Riesenspaß für alle, Tränen der Freude und der Trauer, so gut wie keine Verletzungen und hoffentlich wieder viele Talente in den Wittener Vereinen KSV und SUA! In der Ergebnisliste können nochmal alle Platzierungen nachgelesen werden, sowohl in der Einzel- als auch Mannschaftswertung. Und die Fotoreihe gibt nochmal einen kleinen Überblick über die Geschehnisse am 6. Mai – viel Spaß!!!

11.05.2015

 

Deutsche Meisterschaft Männer und Frauen (Freistil) in Tuttlingen - Arthur Eisenkrein schrammt nur knapp am Titel vorbei

 

Die Tuttlinger Mühlauhalle sah an diesem Wochenende unter Ausrichtung des Deutschen Mannschaftsmeisters ASV Nendingen die Deutschen Meisterschaft der Männer und Frauen im freien Stil. Einen großen Erfolg sicherte sich dabei der Wittener 61 kg-Ringer Arthur Eisenkrein, der sich mit zwei Punktsiegen bis ins Finale vorgekämpft hatte. Hier unterlag er Manuel Wolfer (Hausen-Zell) zwar technisch nach Punkten – gleichwohl eine glänzende Leistung des jungen Zweitliga-Ringers, die mit Silber belohnt wurde!

 

Auf Rang fünf kam die junge Viviane Herda in der 58 kg-Klasse. Sie besiegte ihre Vereinskameradin Michelle Lipfert, die erstmals nach ihren schweren Verletzungen wieder am Start war, und kam so ins Halbfinale. Das verlor sie ebenso wie die Begegnung um Rang drei – allerdings gegen international dekorierte Athletinnen. Am Ende also Rang fünf für „Vivi“, die als Juniorin noch viel Potential bis zur Frauenklasse hat. Das gilt auch für Michelle, die sich langsam wieder an ihre frühere Form heran arbeiten muss.

 

Für seinen Stammverein KSV Erkenschwick kämpfte Alexander Storck (70 kg), der bereits in der Qualifikationsrunde mit einer 4:5-Niederlage gegen Daniel Sartakov (Greiz) scheiterte und am Ende Rang 10 belegte.

06.05.2015

 

25. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen: Herbeder Grundschule gewinnt XXL-Turnier bravourös - Viel Arbeit - viel Lob für Organisationsteam

 

Mit einem überraschenden Ergebnis endete das Jubiläumsturnier am Mittwoch (6. Mai) in der Husemannhalle: die Herbeder Grundschule konnte bei der 25. Auflage der Stadtschulmeisterschaft im Ringen erstmals die Schulwertung gewinnen. Seriensieger Rüdinghausen landete diesmal auf dem für die Mellmausländer enttäuschenden Rang vier.

 

Es war „Ringen „XXL“, das die zahlreichen Besucher in Wittens guter Sportstube erlebten: 420 Kinder kämpften auf den vier Matten, knapp 700 Einzelbegegnungen mussten absolviert werden, um Sieger und Platzierte in 110 Wettkampfklassen zu ermitteln! Da hatten die Organisatoren und Helfer alle Hände voll zu tun, um die Veranstaltung zügig über die Bühne zu bringen – dennoch waren die Kämpfe erst gegen 16 Uhr beendet, danach folgte die Siegerehrung der Schulen.

 

Leerlauf gab es nicht – aber alle Kinder zeigten sich ehrgeizig und kampfstark. Schultersiege waren eher selten – die meisten Begegnungen gingen über die volle Kampfzeit. Begonnen hatte die Meisterschaft gegen halb zehn, nachdem sich die Kinder bei fetziger Musik für die Kämpfe aufgewärmt hatten. Aufgeteilt waren die Wettkämpfe in je zwei Altersklassen für Mädchen und Jungen (1./2. und 3./4. Schuljahr). Eines wurde wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Ringen gehört zu den Sportarten, bei denen Verletzungen – auch statistisch gesehen – eher selten sind. Nur wenige Kratzer und Schrammen waren zu behandeln – ansonsten ging alles reibungslos und verletzungsfrei über die Bühne!

 

Es herrschte eine Riesen-Stimmung bei hohem Geräuschpegel, die Kinder feuerten sich gegenseitig an, begleitet von ihren engagierten Lehrerinnen und Lehrern, Eltern, Großeltern, Familienangehörigen und Freunden. So war dann auch richtige Wettkampfatmosphäre spürbar. Das Wettkampfbüro unter Carsten Schäfer vom Ringer-Verband NRW arbeitete präzise und zügig, so dass schon immer kurz nach Beendigung der einzelnen Wettkampfklassen die Siegerehrungen stattfinden konnten. Medaillen und Urkunden erhielten alle Teilnehmer, dazu Einladungen in die Trainingsstunden der Wittener Vereine KSV und SU Annen. Und wer sich als besonders talentiert erwies, erhielt von den „Talent-Scouts“ Mirko und Yvonne Englich – ihres Zeichens erfolgreiche Ringer als Olympia-Silbermedaillengewinner und Europa-Dritte – den „Talent-Pass-Ringen“ als besondere Auszeichnung. Auch Silbermedaillengewinner Klaus Rost verfolgte die Kämpfe mit Interesse, ebenso Olympia-Kampfrichter Uwe Manz, der einmal mehr die junge Kampfrichtergarde aus Witten – jugendliche Ringerinnen und Ringer der Wittener Vereine – anleitete und damit eine perfekte Grundlage für ein perfektes Turnier schuf.

 

1991 war diese Stadtschulmeisterschaft ins Leben gerufenen worden, und auch diesmal zeigte es sich wieder, dass es Kindern Riesenspaß macht, auf weichen Matten die Kräfte zu messen. Mädchen und Jungen gingen gleichermaßen engagiert zu Werke, um Siege und Medaillen im buchstäblichen Sinne zu erringen.

 

Bürgermeisterin Leidemann war ebenso erfreut über das Engagement und die tollen Kämpfe der Kinder wie über die reibungslose Organisation des Turniers. Sport- und Schuldezernent Frank Schweppe freute sich darüber, dass sich so zahlreiche Lehrerinnen, Lehrer und Schulleitungen der Wittener Schulen für dieses Projekt interessieren und engagieren. Erstmals war mit Jens Nettkoven (Remscheid) auch der Präsident des Ringerverbandes NRW dabei und war erstaunt und erfreut gleichermaßen über die riesige Resonanz, die Ringen in der Ruhrstadt findet! 15 von 16 möglichen Schulen der Stadt waren immerhin vertreten und nutzten fast komplett die Höchst-Starterzahl von 30 Kindern pro Schule. Die hatten im Vorfeld der Wettkämpfe fleißig in den Schulen trainiert, und das war deutlich zu sehen. Denn neben großem Einsatz mit viel Ehrgeiz war auch schon die eine oder andere feine Technik zu sehen. Die Wittener Vereine hatten mit der Fachschaft Ringen im SSV alles organisiert und begleitet und mit über 60 Helferinnen und Helfern am Mittwoch reibungslos über die Bühne gebracht.

 

Die Sponsoren, an der Spitze die Stadtwerke mit dem SportScout-Projekt, die Sparkasse, die Hevener Firma J.D. Neuhaus, das Einrichtungshaus Ostermann, der Stadtsportverband, die Wohnungsgenossenschaft Witten Mitte, das Kaufhaus Alnatura, die Bäckerei Baudach, das Blumenhaus Harald Jahrmann aus Bochum und die Büchereien „Mayersche“ und Lehmkuhl hatten dafür gesorgt, dass die Veranstaltung einen zum Jubiläum passenden Rahmen hatte. So erhielten alle Kinder kostenlos einen gesunden Snack, dazu Getränke, Obst und Gemüse kostenlos. Und auch für die anderen Besucher standen Speisen und Getränke bereit.

 

Nachdem die vielen Einzel-Siegerehrungen erledigt waren, kam es zum Höhepunkt der Veranstaltung, der Schulwertung. Und da ging es in diesem Jahr noch knapper zu als in den Vorjahren. Erstmals setzten sich die Herbeder Grundschüler im Wettstreit um Pokale, Urkunden und Geldpräsente durch (85 Punkte), nur knapp gefolgt von der Hüllbergschule (82) und der Hevener Dorfschule (80). Auch auf den Folgerängen gab es nur wenige Punkte Unterschied: Rüdinghausen kam auf Rang vier (76), gefolgt von der Pferdebachschule (74) und der Erlenschule (71). Auch die folgenden Schulen lagen nur knapp dahinter: Hellweg-, Borgach-, Bruch-, Bredde-, Baedeker-, Brenschen-, Pestalozzi-, Gerichts- und Harkortschule waren nicht wirklich weit weg von den begehrten Medaillenplätzen.

 

Die Pokale für die besten Mädchen und Jungen jeder Altersklasse erhielten Sandy-Li Schneider, Erlen-, Finja Franz, Borbach-, Max Stotko, Hüllberg- und Paul Unterbrink, Brenschenschule.

 

Den Titel eines Stadtschulmeisters und einer Stadtschulmeisterin im Ringen gewannen: Armin Agic, Yasemin Bayir, Ahmet Bayram, Lasse Beckmann, Emmily Behrent, Predag Bektasevic, Lana Bojarra, Emma Bräuer, Leon Byhan, Sudenaz Catakli, Bayram Celik, Samed Colak, Melis Coskun, Simon Czerkawski, Kaan Dagsuol, Emilijan Davcik, Thaillan Dellmann, Luca Dittges, Jason Dumler, Jaimy Düsterwald, Dorian Dzikus, Justus Eigenbrodt, Daliah El Kady, Nick Engelkamp, Vera Engelkamp, Lotta Englich, Tim Fischer, Finja Franz, Niklas Fronk, Lasse Geisweid, Lousian Goza, Julia Greiner, Georg Hammerschmidt, Rene Hartung, Travis Hauschke, Jonah Hebeler, Adnan Hecimovic, Nelly Herveling, David Hirtu-Anghel, Emilia Jung, Ardijan Kakruki, Jona Kalkoff, Tuana Karapinar, Miran Karli, Finn Kocher, Elia Kohlmann, Luca Kotzold, Vanessa Kreutz, Luca Ksoll, Carlo Kubick Steltig, Semin Kumbara, Matteo Lacher, Hannes Lankers, Alan Letki, Mia Lippmann, Amelie Lohmann, Lilli Markert, Sophia Martin, Fabian Martjan, Jenovie Mayinga, Aggelos Meselidis, Thomas Mitakos, Nico Möller, Dilay Neiwert, Maximilian Nowicki, Leonardo Oelscher, Emilia Oelze, Obed Ofori, Kutkagan Öztürk, Berat Özyer, Yosha Pawellek, Svea Prill, Linus Raback, Fiona Rama, Aurela Rexhepi, Jakob Rhattas, Emil Rosery, Emir Sahin, Marlon Sakirow, Olivia Santos Agostino, Sandy Li Schneider, Tim Schwartz, Leonie Schwarz, Sophie Sendt, Erik Senkbeil, Maximilian Solomov, Joel Stiller, Max Stotko, Ümitcan Tasemir, Lisa Treder, Jasmina Tritsch, Lara Tritsch, Talha Ünstündag, Paul Unterbrink, Dana Vitsos, Madita Weinhold, Lars Wiegand, Larissa Willfried, Lukas Wolf, Martin Yavorsky, Nilay Yazici, Flamur Zuka.

04.05.2015

 

Ringer-Stadtschulmeisterschaft mit neuem Teilnehmerrekord - 420 Kinder aus 15 Schulen ringen um Titel in über 100 Kategorien -  Helferteam muss Schwerstarbeit leisten

 

Die „heiße Phase“ ist vorbei – jetzt kommt der Höhepunkt: am kommenden Mittwoch (6. Mai) erlebt die alt-ehrwürdige Husemannhalle ein weiteres ring- und schulsportliches Großereignis – die 25. Wittener Stadtschulmeisterschaft geht über die Bühne. Mit einer Rekord-Teilnehmerzahl, die die Organisatoren und Helfer vor besondere Herausforderungen stellen wird!

 

Die Ringer-Fachschaft im SSV mit dem KSV Witten und der SU Annen rief, und viele, viele wollen kommen: 420 Kinder aus 15 Wittener Schulen sind dabei, wenn eine der größten Schulsportveranstaltungen dieser Art in Deutschland am Mittwoch in der größten Sporthalle der Ruhrstadt über die Bühne geht. In nackten Zahlen: 420 Kinder – 15 Schulen – vier Matten – zwei Wettkampfgruppen (1./2. sowie 3./4. Schuljahr) – etwa 110 Wettkampfklassen zu je ca. 4 Teilnehmern – etwa 110 Siegerehrungen der einzelnen Klassen – Wettkampfbeginn neun Uhr (1./2. Klasse) und 11.30 Uhr (3./4. Klasse) – voraussichtliches Wettkampfende mit Schul-Siegerehrung 15 Uhr ….

 

Viel Arbeit auch für Wettkampfleiter Carsten Schäfer, seines Zeichens Vizepräsident des Ringerverbandes NRW: er steuert das Turnier über sein Wettkampfprogramm routiniert und souverän – bei einem so großen Teilnehmerfeld und dem dafür doch recht knappen Zeitansatz unerlässlich. Mit Uwe Manz ist ein weiterer hochrangiger Ringer-Funktionär eingebunden: als internationaler Kampfrichter ist er bei Welt- und Europameisterschaften auf der Matte zu sehen, sogar bei Olympia 2012 in London durfte er Wettkämpfe leiten. Ein durchaus krasser Gegensatz, aber kein Widerspruch, dass er auch in Witten am Mattenrand steht: bei den Wittener Wettkämpfen leitet er die jungen Kampfrichter/innen an, die von beiden Vereinen gestellt werden – Jugendliche, die selbst aktiv auf die Matte gehen, gleichzeitig aber schon in die Wettkampftätigkeit hinein schnuppern. Bei den vergangenen Schulturnieren konnte der Kampfrichter-Referent des RV NRW schon eine Reihe neuer Kampfrichter/innen rekrutieren!

 

Medaillen und Urkunden gibt’s für alle Kinder, für den Meister / die Meisterin jeweils das „SportScout-Champion-Shirt“. Zum Probetraining bei den Wittener Vereinen KSV und SUA sind alle teilnehmenden Kinder eingeladen, sie erhalten bei den Siegerehrungen entsprechende Flyer. Daneben sitzen aber auch „Talent-Scouts“ am Rande der Matten: die besonders für den Ringersport geeigneten Schülerinnen und Schüler werden zusätzlich mit dem „Talent-Pass-Ringen“ ausgezeichnet! U.a. Olympia-Silbermedaillengewinner Mirko Englich will beobachten, ob er vielleicht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin unter den 420 Kindern entdeckt.

 

Natürlich müssen sich die Teilnehmer/innen nach dem Wettkampf stärken: im Foyer der Halle sind leckere und gesunde Snacks vorbereitet, die kostenlos verteilt werden. Und auch für die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer, die jeweils bis zu 30 Kinder betreuen müssen – auch sie leisten Schwerarbeit an diesem Tag.

 

Als Titelverteidiger geht die Grundschule Rüdinghausen an den Start, 2013 und 2014 waren die Rüdinghauser siegreich und sicherten sich den Karl-Brockhoff-Wanderpokal. Doch die anderen Schulen haben sich diesmal beim Vorbereitungstraining ins Zeug gelegt, haben mehr Übungsstunden als je zuvor absolviert – die Pokale der Bürgermeisterin und Geldpreise für die besten Schulteams sind ein lohnendes Ziel!

 

Eins kann schon jetzt festgestellt werden: Mit dieser 25. Wittener Stadtschulmeisterschaft setzt die Fachschaft Ringen im SSV einen weiteren Meilenstein – Ringen und Kämpfen, das hat in der Ruhrstadt einen besonderen Stellenwert!

 

Die Wittener Vereine KSV 07 und SUA bitten ihre Helferinnen und Helfer, sich diesmal besonders zu engagieren – bei diesem Starterfeld dringend erforderlich! Teil eins findet bereits am Dienstag (5. Mai) um 18 Uhr in der Husemannhalle statt, wenn die Vorbereitungen für das Turnier getroffen, Matten aufgebaut und die Halle eingerichtet wird. Der zweite Teil dann am Wettkampftag (6. Mai) um 7.30 Uhr – gegen 8.15 Uhr werden die ersten Mannschaften eintreffen.

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