Aktuelles - November 2015

29.11.2015

 

KSV mit Punkteteilung gegen Aachen-Walheim – Reserve unterliegt Hohenlimburg mit 12:20

 

Das letzte NRW-Duell in dieser Saison ging zwar mit 15:15 Unentschieden aus, fand jedoch gleich zwei Sieger. Zum einen die Gäste aus Aachen, die mit Ihrer enorm starken Staffel zeigten, weshalb sie noch ohne Niederlage durch die Rückrunde marschieren – zum anderen aber auch den frisch gekürten Zweitligameister KSV, der mit einer fulminanten Aufholjagd nun weiterhin seit mehr als zwei Jahren zuhause ungeschlagen bleibt.

 

Edwin Dominguez (57 G) sollte die ersten Punkte für die KSV-Löwen einfahren und gegen Stoyan Spasov sah er sich mit einer zügigen 4:0-Führung auch bereits auf der Siegerstraße. Der Gast zwang Dominguez allerdings in eine einminütige Brücke, die der Schwede clever überstand. Nicht viel fehlte hier am Ende – mit 5:6 stand der Gast als hauchdünner Sieger fest (0:1). Dann sollte eben Imants Lagodskis (130 F) für die ersten Punkte auf der Anzeigetafel sorgen. Aber auch hier weit gefehlt – beherrschte er den Georgier Zviad Metreveli im Hinkampf noch deutlich, so hatte der Aachener diesmal die Nase zurecht nach Punkten vorn (0:3). Aus einer eigentlich harmlosen Hautverbrennung, die sich Arthur Eisenkrein (61 G) im Abschlusstraining zugezogen hatte, monierten die Gäste eine Hautveränderung beim Wiegetermin. Damit durfte Eisenkrein nicht zum Kampf antreten und vier weitere Zähler waren futsch (0:7).

 

Der Chef persönlich übernahm dann das erste Stück der Aufholjagd. Mirko Englich (98 G) ließ Wladimir Kurle kaum eine Chance, punktete seinen Gegner nach und nach aus – technische Überlegenheit nach dreieinhalb Minuten (4:7). Allerdings waren diese Punkte schnell wieder weg, denn Andreas Eisenkrein lag gegen Edward Barsegjan fast ohne jede Chance nach nicht einmal einer Minute auf den Schultern (4:11). Vergangene Woche war Rostyslav Pervachuk schon einer der Matchwinner für den KSV. Auch am Samstag zeigte der quirlige und technisch versierte Ukrainer, dass man in der Ruhrstadt noch viel Freude mit ihm haben wird. Gegen Waldemar Peil, den er zwischenzeitlich eigentlich schon auf die Schultern gedrückt hatte, überzeugte Pervachuk und stand nach voller Distanz gegen einen konditionell völlig einbrechenden Gegner mit 11:8 als Punktsieger fest (6:11).

 

Eine offene Rechnung mit Yashar Jamali hatte Yunier Castillo (66 F) noch zu begleichen. Dieser brachte ihm im Hinkampf die bis dato einzige Saisonniederlage bei. Aus dem 0:4-Rückstand drehte der Spanier in Diensten des KSV noch den Kampf und siegte am Ende mit 6:4 (7:11). Gästeringer Edgar Babajan landete gegen Nico Brunner (86 G) dann allerdings voll zu. Erst durch unerlaubte Beinarbeit, anschließend durch technische Finesse und sehenswerte Aktionen. Keine Chance für Brunner, der beim 2:19 die Klasse seines Gegners anerkennen musste (7:15).

 

Auf die Schlussringer beim KSV ist allerdings immer Verlass. So brachte Ilie Cojocari (75 G) gegen einen eindeutig überforderten Marco Kreutz den KSV nach nur 90 Sekunden technisch überlegen auf 11:15 heran. Mit einer weiteren „Vier“ war also noch ein Remis möglich. Und wer sonst sollte die nötigen Punkte sammeln, wenn nicht Alexander Storck (75 F). Mit der klaren Anweisung auf einen Vierer legte Storck los wie die Feuerwehr und führte prompt mit 2:0, ehe er nach nur 45 Sekunden seinen Gegner auf den Schultern hatte (15:15). Unter dem tosenden Beifall der rund 400 Zuschauer in der Husemannhall blieb der KSV somit weiter ungeschlagen vor heimischer Kulisse. Allerdings konnten auch die Gäste aus der Kaiserstadt mit dem Punktgewinn zufrieden sein, stehen sie doch jetzt im fast schon sicheren Mittelfeld.

 

Am kommenden Wochenende steht die letzte Auswärtstour in dieser Saison an – dann geht es nochmal auf weite Fahrt zum KV Riegelsberg ins Saarland, ehe in 14 Tagen das Abschlussduell gegen den SRC Viernheim auf dem Programm steht.

 

Für die Reserve des KSV stand mit Zweitliga-Absteiger KSV Hohenlimburg eine mehr als harte Nuss auf der Matte. Bereits im Vorfeld war allen klar, dass man hier nur mit Glück einen oder gar zwei Zähler hätte einfahren können. So lief der Start auch optimal. Idris Ibaev sammelte technisch überlegen vier Punkte ein. Die schweren Jungs in Person von Mattaios Engonidis, Simeon Stankovich und Ufuk Canli wurden allesamt Punktsieger bzw. gewannen durch Übergewicht ihres Kontrahenten

 

In den mittleren Klassen unterlagen die Ringer von Trainer Attila Bayrak aber allesamt. Bahtiyar Dündar und Mert Tasdemir waren gegen den starken Bulgaren Tumparov und Ex-KSV-Athlet Gies ohne Chance, unterlagen jeweils auf Schultern. Fahim Nasari - als überzähliger dritter Ausländer im Team - gewann zwar deutlich seinen Kampf, aber die Punkte gingen zu den Gästen. Pascal Wittke unterlag Routinier Skrypka „nur“ mit 0:3, während Diyar-Murat Dündar auf Schultern landete. Im Abschlusskampf lieferten sich der in dieser Woche volljährig gewordene Nick Jacobs und Sven Ban einen harten Fight, am Ende verließ Jacobs hier als unglücklicher Verlierer mit 1:2 die Matte. Mit 12:20 mussten sich die Oberliga-Schützlinge des KSV geschlagen geben und reisen am kommenden Samstag nach Bonn zum TKSV 1907 Duisdorf.

  KSV Witten 07 TV Aachen-Walheim 15:15  
57 G Edwin Dominguez Stoyan Spasov 0:1 PS 5:6
61 F Arthur Eisenkrein Adrian Mosa 0:4 KL 0:0
66 G Andreas Eisenkrein Edward Barsegjan 0:4 SS 0:4
66 F Yunier Castillo Yaschar Jamali 1:0 PS 6:4
75 G Ilie Cojocari Marco Kreutz 4:0 18:0
75 F Alexander Storck Maximilian Otto 4:0 SS 6:0
86 G Nico Brunner Edgar Babajan 0:4 TÜ 2:19
86 F Rostyslav Pervachuk Waldemar Peil 2:0 PS 11:8
98 G Mirko Englich Wladimir Kurle 4:0 18:2
130 F Imants Lagodskis Zviad Metreveli 0:2 PS 2:8
  KSV Witten 07 II KSV Hohenlimburg 12:20  
57 G Idris Ibaev Batuhan Tutkun 4:0 16:0
61 F Bahtiyar Dündar Vladimir Tumparov 0:4 SS 0:4
66 G Mert Tasdemir Yves-Heiko Gies 0:4 SS 0:6
70 F Fahim Nasari Jannis Helbing 0:4 3.AL 16:0
75 G Pascal Wittke Sergiy Skrypka 0:3 PS 0:13
75 F Diyar-Murat Dündar Nils Hausegger 0:4 SS 0:5
80 G Nick Jacobs Sven Ban 0:1 PS 1:2
86 F Ufuk Canli Alpay Kulakac 4:0 ÜG 0:0
98 G Simeon Stankovich Christian Zuhr 2:0 PS 9:3
130 F Mattaios Engonidis Sebastian Fiedler 2:0 PS 5:1

27.11.2015

 

KSV bittet gegen Aachen zur Meisterfeier Teil Eins – Reserve kämpft vorab gegen Hohenlimburg

 

Am Samstagabend (19.30 Uhr) steht in der Husemann-Halle nach der gewonnenen Zweitliga-Meisterschaft am vergangenen Wochenende in Merken nun die Kür auf dem Programm. Natürlich will man beim frisch gebackenen Titelträger auch weiterhin die Heimserie ausbauen. Seit nun knapp über zwei Jahren hat es kein Team mehr geschafft, die Punkte aus Witten zu entführen.

 

Noch im Hinkampf hatte man den NRW-Rivalen TV Aachen-Walheim deutlich im Griff, siegte am Ende mühelos mit 17:11. Allerdings stehen die Gäste deutlich stärker als noch in der Vorrunde. Leistungsträger wie Stoyan Spasov, Adrian Mosa und auch Edgar Babayan sind ins Team zurückgekehrt – damit haben die Aachener in der Rückrunde noch keinen Kampf verloren und vom punktlosen letzten Tabellenplatz inzwischen den Anschluss an das KSV-Verfolgerfeld erklommen. Mit diesem stark besetzten Team stellen die Gäste das Team um Trainer Mirko Englich vor einige knifflige Aufgaben – Spannung und Action dürfte auf der Matte also garantiert sein.

 

Im Vorprogramm steht die KSV-Reserve bereits ab 17.30 auf der Matte. Gegen Ligenprimus KSV Hohenlimburg (einen Punkt Vorsprung, aber auch einen Kampf mehr als KSK Neuss) sah man bei der 6:28-Niederlage nicht all zu gut aus, was aber natürlich auch an der immer noch reichlich vorhandenen Klasse der Hagener liegt. Nach dem Zweitliga-Abstieg konnten einige Leistungsträger gehalten werden – nicht verwunderlich daher auch die gute Ausgangslage für die Gäste. Beim KSV gibt man sich dagegen kämpferisch und hofft, den Kampf offen gestalten zu können, weiß allerdings auch um die Schwierigkeit dieses Vorhabens.

22.11.2015

 

KSV macht in Merken alles klar – Zweitliga-Meisterschaft nach 15:10-Sieg

 

„Wer nicht hüpft, der ist kein Meister…“ – nicht nur damit brachten die Ringer des KSV den Bus auf der Heimfahrt ins Wackeln – nach dem Auswärtserfolg in Merken und dem damit uneinholbaren Vorsprung von neun Punkten steht der KSV drei Kampftage vor Saisonende als Zweitligameister der Gruppe West fest.

 

Dabei hatte der bis dato schärfste Verfolger, der RC Merken, alles darangesetzt, Cheftrainer Mirko Englich die Meisterfeier im Rheinland zu vermiesen. So erhoffte man sich von der Lücke in 75 griechisch-römisch – Alexander Kleer kam dort mit fast 11 kg Übergewicht zur Waage – und dem Hochziehen von Zsoltan Lakatos in die 86-kg-Kategorie evtl. das ein oder andere Pünktchen mehr. Allerdings lief beim KSV alles nach Plan und auch die knappen Duelle wurden siegreich beendet.

 

Zum Start des Ringer-Krimis legte Edwin Dominguez (57 G) eine solide Leistung hin und unterlag gegen Veaceslav Mamulat mit 0:4, was den Hausherren nur zwei Punkte für die Mannschaft einbrachte (2:0). An Jozef Jaloviar beißt sich Imants Lagodskis (130 F) gerne mal die Zähne aus. Wie in den vorigen drei Duellen ging es auch hier wieder Spitz auf Knopf zu. Jaloviar führte mit 4:0, ehe nach rund vier Minuten der Lette im KSV-Dress aufdrehte und 10 Sekunden vor dem Ende sogar der Durchdreher zum 4:5 gelang – ein dickes Ausrufezeichen und ein enorm wichtiger Sieg für den weiteren Kampfverlauf (2:1). Auch bei Arthur Eisenkrein (61 F), der in den letzten Wochen ausnahmslos gegen Top-Athleten antreten durfte, gab es einen Punkt zu bejubeln. Er konnte mit 1:10 gegen Igor Chichioi die Niederlage in Grenzen halten, rettete einen wichtigen Zähler über die Zeit (5:1).

 

Der Chef persönlich brachte sein Team wieder näher heran – Mirko Englich (98 G) musste schon sein großes Repertoire aus der Trickkiste holen und sammelte gegen den durchweg passiv agierenden Andreas Enns Punkt m Punkt. Sein 8:0 brachte drei weitere Zähler für den KSV (5:4). Für Andreas Eisenkrein (66 G) war die Luft gegen Maxim Mamulat allerdings zu dünn. Zog der KSVer zu Beginn noch selbst eine schöne Wertung aus dem Hut, so drehte der Gastgeber immer mehr auf und war am Ende beim Schultersieg nach 11:2-Führung der verdiente Sieger (9:4).

 

Mit Rostyslav Pervachuk (86 F) ging ein weiterer Punkteklau auf die Matte – denn der hohe Favorit Abusupiyan Magomedov war dem Ukrainer körperlich deutlich überlegen und wenn es ganz dumm gelaufen wäre, hätte man hier auch eine „Vier“ abgeben können. Nach zwischenzeitlicher 10:1-Führung des Merkeners zeigte Pervachuk seine konditionelle Klasse und holte Punkt für Punkt gegen den immer stärker abbauenden Magomedov auf. Am Ende hätte der Kampf gerne noch 30 Sekunden länger laufen dürfen, dann, so war man sich in der KSV-Ecke gewiss, hätte „Rosty“ den Kampf nicht mit 9:11 abgegeben, sondern wohl noch gewonnen (10:4).

 

Dies sollte aber der letzte Erfolg des Abends für die Rheinländer sein, denn Yunier Castillo (66 F) beherrschte Juri Baron nach Belieben und konnte dank seiner pfeilschnellen Attacken immer mehr Wertungen zum umjubelten 15:0-Erfolg nach vier Minuten feiern (10:8). Die allerletzten Hoffnungen auf einen Heimsieg machte im nachfolgenden Kampf Nico Brunner (86 G) gegen eben jenen aufgerückten Zsoltan Lakatos zunichte. Der Ungar drehte mächtig auf, erwischte Brunner eiskalt und ging schnell mit 4:0, später sogar noch mit 6:0 in Front. Brunner beruhigte den Kampf, fand zu seinem Stil und holte ebenfalls je eine Vierer- und Zweier-Wertung, was ihm am Ende den Sieg Dank der letzten Wertung einbrachte (10:9).

 

Vier sichere Punkte an der Waage hatte sich Ilie Cojocari (75 G) ja bereits abgeholt, aber auch auf der Matte beherrschte er den rund 11 kg schwereren Alexander Kleer nach Belieben und war auch hier kurz vor dem Schlussgong mit 16.0 technisch überlegener Sieger (10:13). Jetzt hätte sich Alexander Storck (75 F) fast alles erlauben können – sogar eine 0:3-Niederlage, denn das Unentschieden hätte dem KSV trotz allem schon zum vorzeitigen Titelgewinn gereicht. Soweit ließ Storck es aber erst gar nicht kommen. Er ließ Mateusz Kampik keine Chance auf einen Punkt, rang souverän und abgezockt seinen Stil herunter, sammelte drei Zweier-Wertungen und erfreute sich nach den 6 Minuten an den heranstürmenden Teamkollegen und den rund 50 mitgereisten Fans aus Witten, die die kleine Mehrzweckhalle an der Peterstr. in ein Tollhaus verwandelten (10:15).

 

Zwei Stunden und einige Erfrischungsgetränke später kamen die Meister wieder in der Ruhrstadt an, wo der Titelgewinn Mannschaftsintern noch ausgiebig gefeiert wurde. Allerdings geht der Blick ab heute schon wieder in Richtung Saisonendspurt, denn besonders zuhause will man sich keine Blöße geben und auch gegen Aachen und Viernheim weiterhin ungeschlagen bleiben. Ebenso soll auch beim KV Riegelsberg nochmal auswärts die starke Saison bestätigt werden.

 

Reserve schlägt sich wacker in Ehrenfeld

 

Bereits im Vorfeld der Begegnung in Ehrenfeld war Trainer Attila Bayrak klar, dass es eine schier unlösbare Aufgabe bei den Kölnern werden würde. Letztendlich schlug sich die KSV-Reserve aber achtbar und unterlag mit 11:18 beim Tabellendritten. Der Start war wie so oft furios, denn sowohl Idris Ibaev als auch Mattaios Engonidis gewannen technisch überlegen, sorgten für die 8:0-Führung. Bahtiyar Dündar unterlag nur knapp, auch Simeon Stankovich gab gegen Ex-KSVer Kevin van Rienen eine „1“ ab. Mert Tasdemir war gegen Robin Pelzer chancenlos und für den freien Stil bis 86 kg musste man im KSV-Lager die Wiegeliste offenlassen.

 

Fahim Nasari gelang noch ein Punktsieg, der drei weitere Zähler für sein Team bedeutete, ehe Nick Jacobs und Diyar-Murat Dündar knapp nach Punkten sowie Aldin Dikezi technisch unterlegen Punkte an die Hausherren abtreten mussten.

 

Am kommenden Samstag steht eine weitere schwere Aufgabe auf dem Plan, dann tritt Zweitliga-Absteiger KSV Hohenlimburg zum Vorkampf in der Husemannhalle an (Sa., 17.30 Uhr)

  RC Merken KSV Witten 07 10:15  
57 G Veaceslav Mamulat Edwin Dominguez 2:0 PS 4:0
61 F Igor Chichioi Arthur Eisenkrein 3:0 PS 10:1
66 G Maxim Mamulat Andreas Eisenkrein 4:0 SS 11:2
66 F Juri Baron Yunier Castillo 0:4 TÜ 0:15
75 G Alexander Kleer Ilie Cojocari 0:4 ÜG 0:16
75 F Mateusz Kampik Alexander Storck 0:2 PS 0:6
86 G Zsoltan Lakatos Nico Brunner 0:1 PS 6:6
86 F Abusupiyan Magomedov Rostyslav Pervachuk 1:0 PS 11:9
98 G Andreas Enns Mirko Englich 0:3 PS 0:8
130 F Jozef Jaloviar Imants Lagodskis 0:1 PS 4:5
  RC Ehrenfeld KSV Witten 07 II 18:11  
57 G Muhammed Yildirim Idris Ibaev 0:4 TÜ 0:15
61 F Jean-Michel Hamian Bahtiyar Dündar 1:0 PS 10:8
66 G Robin Pelzer Mert Tasdemir 4:0 15:0
70 F Enes Özcan Fahim Nasari 0:3 PS 0:10
75 G Tim Stoll Aldin Dikezi 4:0 15:0
75 F Paschalis Stavridis Diyar-Murat Dündar 2:0 PS 12:5
80 G Markus Kurle Nick Jacobs 2:0 PS 8:5
86 F Schamil Kasumov   4:0  
98 G Kevin van Rienen Simeon Stankovich 1:0 PS 3:3
130 F Ercan Jung Mattaios Engonidis 0:4 PS 0:16

21.11.2015

 

"Sonst kriege ich die Kurve ja nie" - DMM der Frauen in Korb

von Oliver Schinkewitz (www.derwesten.de)

 

Für Yvonne Englich endet am Samstag bei den Titelkämpfen in Korb die aktive Laufbahn - und das mit einer gehörigen Portion Wehmut...

 

Für eine der erfolgreichsten deutschen Ringerinnen überhaupt endet am Samstag die aktive Laufbahn - und das ausgerechnet dort, wo sie vor knapp drei Jahrzehnten auch begonnen hatte. Ihren Ausstand gibt Yvonne Englich (35) bei der Mannschafts-DM in ihrer baden-württembergischen Heimat.

 

„Damit schließt sich für mich der Kreis“, so die zweifache Mutter, die in ihrer Karriere schon so viele Turniere erlebt hat. Insgesamt dreimal war sie Deutsche Meisterin (2002, 2008 und 2011), holte EM-Bronze 2011 und war WM-Dritte 1999 bei den Juniorinnen. Eine beeindruckende Vita. Seit Anfang 2015 ringt die inzwischen längst auch in Witten heimisch gewordene Yvonne Englich wieder für ihren Heimatverein SC Korb - dort stand sie als Achtjährige erstmals auf der Matte. „27 Jahre Ringen, das ist schon eine lange Zeit“, ist sie beinahe selbst ein wenig erstaunt. Eigentlich hatte sie ihre aktive Laufbahn mit der Einzel-DM beenden wollen, doch kurz zuvor erlitt sie einen Muskelbündelriss. „Mit einer Verletzung starte ich sicher nicht bei einer Meisterschaft“, so die 35-Jährige. Also wurde das Karriere-Ende auf Ende November verschoben - treffenderweise findet ausgerechnet in Korb nun das DM-Turnier der Frauen-Teams statt. „Württemberg war noch nie Meister - das ist noch ein zusätzlicher Anreiz“, sagt Englich, die dieses Turnier schon mit NRW gewonnen hat und ehedem mit den Brandenburgerinnen Zweite wurde.

 

Und jetzt soll wirklich Schluss sein? „Ja, auf jeden Fall. Sonst kriege ich die Kurve ja nie“, sagt Englich, die in den letzten drei Monaten wieder intensiv „wettkampf-orientiert“ trainiert hat. Um auf der Matte noch einmal zu zeigen, dass sie es drauf hat. In der 63-kg-Klasse wird die Wittenerin antreten - und sie ist optimistisch, dass sie mit ihrem Team Württemberg weit kommen kann. „Wenn es gut läuft, können wir da sogar um eine Medaille mitringen.“

 

Auch das Frauen-von NRW Team gehört zu den Aspiranten auf Edelmetall. Vom KSV Witten 07 gehen gleich vier Ringerinnen auf die Matte: Viviane Herda, Lina Dussin, Dana Boric und Dilara Bayrak versuchen bei der DM ihr Glück - sie alle erhoffen sich wohl eine ähnliche Karriere wie Yvonne Englich.

20.11.2015

 

KSV Witten plant Meistercoup in Merken – Reserve vor schwerer Prüfung in Ehrenfeld

 

Gleich in seiner ersten Saison als Trainer kann KSV-Coach Mirko Englich schon am kommenden Samstag beim Gastspiel in Merken den Meistertitel mit seiner Truppe feiern. Allerdings muss dazu mindestens ein Unentschieden bei den starken Rheinländern errungen werden. Wie schon in den letzten Wochen tritt man erneut als Spitzenreiter gegen den derzeitigen Tabellenzweiten an. Bislang gelang es den Ruhrstadt-Ringern in jedem Duell, den engsten Verfolger erst einmal abzuschütteln und sich weiter vom Verfolgerfeld abzusetzen.

 

In der Hinrunde bezwang man den von Ex-KSV-Ringer Tim Nettekoven trainierten RC Merken noch knapp mit 18:14 – allerdings fehlte da mit Abusupiyan Magomedov ein Top-Ringer in Diensten des NRW-Rivalen. Andererseits standen mit Edwin Dominguez und Arthur Eisenkrein gleich zwei Ringer beim KSV in fremder Stilart auf der Matte und gaben dort auch beide die höchste Wertung ab. Alexander Storck gelang gegen Mateusz Kampik ein grandioser 8:0-Erfolg und auch Imants Lagodskis bezwang mit Jozef Jaloviar einen Konkurrenten auf Augenhöhe. Für Spannung dürfte also im Hexenkessel an der Petersstr. in Düren reichlich gesorgt sein. Gestartet wird die Begegnung unter der Leitung von Volker Adam standardgemäß um 19.30 Uhr.

 

Zeitgleich und nur wenige Kilometer entfernt geht es für die Reserve des KSV beim RC Ehrenfeld auf die Matte. Allerdings dürften die Erfolgsaussichten realistisch betrachtet nicht ganz so hoch sein, denn die Kölner legen eine richtig starke Saison hin, stehen derzeit zu Recht auf Platz Drei der Oberliga NRW. Die junge Staffel von Trainer Attila Bayrak ist nach dem Erfolg der TSG Herdecke in der Vorwoche nun auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. In den nächsten Wochen stehen allerdings auch noch Duelle mit den Konkurrenten aus Herdecke und Bonn auf dem Plan. Sollte man allerdings auch vorher schon Punkte gegen eines der Top-Teams der Liga einfahren, so könnte man mit etwas weniger Druck in diese Begegnungen gehen.

17.11.2015

 

Jugendvorstand stellt sein Amt zur Verfügung – KSV-Vize Frank Weniger übernimmt vorerst kommissarisch

 

Am gestrigen Montagabend kam es zu einem Gespräch zwischen KSV-Jugendvorstand Bahaddin Tasdemir und dem geschäftsführenden Hauptvorstand des KSV Witten. In diesem bat der leitende Jugendvorsitzende darum, ihn ab sofort von seinen Aufgaben zu entbinden und somit dem Weg zur Bildung eines neuen komplette Jugend-Vorstandes nicht im Wege zu stehen.

 

Bis dahin übernimmt KSV-Vize Frank Weniger, der ähnlich administrative Gebiete auch für die Zweit- und Oberliga-Ringer beim KSV abdeckt, die Aufgaben nun auch im Jugendbereich. Der Vorstand des KSV bedankte sich bei Tasdemir für die geleistete Arbeit und hofft nun auf eine möglichst zeitnahe und konstruktive Nachfolge, damit die Aufgaben im Jugendbereich weiterhin optimal ausgefüllt werden können.

16.11.2015

 

Gregor Eigenbrodt erkämpft Silber in Kleinostheim

 

In Kleinostheim wird jährlich das Philipp Seitz Gedächtnis Turnier für die Freistil-Jugend ausgetragen. Eines der stärksten Freistil Wettkämpfe in Europa.

 

Drei Wittener Ringer wurden ins NRW-Auswahlteam nominiert, um sich mit der nationalen und internationalen Spitze vor Ort zu messen. 440 Teilnehmer darunter sogar Teilnehmer aus Südafrika standen auf den 8 Matten. Justus Eigenbrodt, Gregor Eigenbrodt und Noah Englich gehören zu den Nachwuchshoffnungen im Ringerverband NRW und konnten einen guten Eindruck hinterlassen.

 

Justus Eigenbrodt bis 29Kg in der jüngsten Klasse, der C-Jugend, angetreten fand schwer ins Turnier und musste die Auftaktniederlage gegen Nico Tauber aus Gailbach hinnehmen. Im nächsten Kampf musste ein Sieg gegen Yusuf Tabak aus Mainz her, eine Niederlage hätte das vorzeitige Aus bedeutet. Justus ließ nichts anbrennen und siegte souverän mit 14:0. Gegen Deniz Berat aus Mülheim und Simon Mann aus Köllerbach war nichts zu holen. So beendete Justus den Wettkampf auf Platz 5.

 

Sein Bruder Gregor Eigenbrodt trat bis 34 Kg in der gleichen Altersklasse an. Sein Auftaktsieg gegen Finn Köth aus Gailbach erwies sich als harte Arbeit, am Ende konnte Eigenbrodt beim Stand von 3:0 Köth auf beide Schultern drücken. Felix Liedtke aus Berlin und Jan Madjczyk aus Unterföhring mussten die Überlegenheit mit jeweils 15:0 anerkennen. Im Kampf um den Finaleinzug zwischen Gregor Eigenbrodt und Malik Eliseev aus Mülheim ging es heiß her. Die zwei sind Dauerrivalen und die Tagesform war entscheidend, wer bei diesem Wettkampf um Gold ringen könnte. Gregor begann stark und ging mit 4:0 in Führung bevor Eliseev ausgleichen konnte. Am Ende siegte Eigenbrodt knapp mit 6:6 und stand im Finale. Die Goldmedaille schon fast in den Händen, musste er nach einer Unachtsamkeit bei 2:0-Führung die Schulterniederlage hinnehmen und somit ging Gold an Till Butterbach aus Riegelsberg.

 

Bereits eine Altersklasse höher startend ging Noah Englich bis 34 Kg in der B-Jugend an den Start. 2016 ist diese Klasse startberechtigt bei deutschen Meisterschaften und so ging es vor allem für Englich darum, anzutesten, wo man steht.

 

Bereits im ersten Kampf stand Englich dem bärenstarken Südafrikaner Fernando Booysen gegenüber. Der ein Jahr ältere Booysen siegte, Englich konnte seine einzige Chance zu punkten nicht nutzen und verlor 0:15. Ohne Punktverlust im gesamten Wettkampfverlauf gewann der Südafrikaner ohne große Mühe das Turnier. Ein Ausnahmeathlet in dieser Altersklasse.

 

Für Englich ging es nun um Alles, ansonsten wäre der Wettkampf bereits vorzeitig vorbei gewesen. Bercan Ünsal aus Fürstenhausen und Asis Isaev aus Rohrbach konnten mit großem Kampfgeist besiegt werden und somit stand Englich unter den besten 6 bereits fest. Gegen Giovanni Comparetto aus Köllerbach ging es nun um den Einzug für den Kampf um Platz 3. Englich begann stark, jedoch ließen unglückliche Kampfrichterentscheidungen keinen Sieg zu und die Niederlage stand mit 4:8 fest. Um Platz 5 musste Englich nochmal alle Kraftreserven aufbringen und siegte mit 8:0 gegen Alikhan Banukaev aus Mülheim. Das Ergebnis zeigt ein weiteres Mal, dass Englich bei den deutschen Meisterschaften 2016 durchaus konkurrenzfähig ist.

 

Verdient geht die KSV Jugend in die Wettkampfpause. Ab Januar stehen Wettkämpfe zur Nominierung für diverse deutschen Meisterschaften vor der Türe.

15.11.2015

 

KSV regiert weiter von Platz Eins – 19:9-Erfolg im Ruhrpott-Derby gegen Essen-Dellwig

 

Das erwartet heiße Duell zwischen den Revier-Nachbarn aus Witten und Essen hielt letztendlich, was es im Vorfeld versprach. Die Gäste vom TVE waren aufgrund ihrer starken Saisonleistungen zurecht auf Platz Zwei geklettert und forderten den Ligenprimus zur Revanche. Nach der 6:18-Niederlage im Heimkampf gelang diese dem starken Aufsteiger allerdings nicht.

 

Edwin Dominguez und Imants Lagodskis sorgten direkt zu Beginn der Partie für klare Verhältnisse. Der Eine (Dominguez, 57 G) zeigte seine Greco-Klasse gegen Ex-KSVer Pasquale Cariglia. Der wuselige Schwede in Diensten des KSV sammelte eifrig Punkt um Punkt und stand nach vier Minuten als technisch überlegener Sieger fest (4:0). In gleicher Höhe rang sich Lagodskis (130 F) gegen ein weiteres bekanntes Gesicht aus vergangenen Tagen beim KSV durch – Björn Holk hieß hier der Kontrahent. Dem merkte man allerdings deutlich an, dass er stilartfremd unterwegs war. Auch hier zeigte der Lette im KSV-Dress Sammlerqualitäten und feierte 20 Sekunden vor dem Ende den Überlegenheitssieg (8:0). Einen ersten Dämpfer bekam der Spitzenreiter dann in Form des bärenstarken Russen Beslan Abuev zu spüren. Aus etlichen Trainingsduellen kannte Arthur Eisenkrein (61 F) den starken Russen zwar schon, aber im Wettkampfmodus wusste Abuev genau, auf was es ankommt – Punkte sammeln. Ebenfalls kurz vor Ende stand auch seine technische Überlegenheit fest (8:4).

 

Es folgte der erste Kampf über die volle Distanz – und noch ein wenig mehr… Denn sowohl Mirko Englich (98 G) als auch Essens Routinier Jackson Vaillant Cantero prallten öfter mit den Köpfen zusammen, brauchten beide mehrere Behandlungspausen. Erst als beide dick bandagiert zu Werke gingen, wurde es eine Spur ruhiger. Da der Gast allerdings 2 Verwarnungen durch Finger fassen und Reklamieren bekam, stand am Ende der Sieger im KSV-Trikot auf der Matte – 3:1-Punktsieg (9:4). Wenn der Chef es vormacht, darf man es gern wiederholen… Ebenfalls einen 1:0-Erfolg feierte Andreas Eisenkrein (66 G) gegen Alex Winke. Im Hinkampf noch in Führung liegend disqualifiziert ging der Gast diesmal besonnener in den Kampf, brachte Eisenkrein immerhin zweimal in die Bodenlage. Diesem genügte allerdings ein glänzender Wurf, der mit einer Vierer-Wertung belohnt wurde zum Sieg durch eben diese höhere Wertung (10:4).

 

Auch nach der Pause ging es munter weiter – Rostyslav Pervachuk (86 F) stand nach dem Ausflug in die 75-kg-Klasse vergangene Woche nun wieder den schwereren Jungs gegenüber. Mit Abdoulla Omarov hatte er nicht nur einen starken Gegner, sondern auch neun Kilo Gewichtsunterschied vor sich. Essens Athlet führte schon mit 8:0 und 12:2, ehe Pervachuk zur Schlussattacke blies und noch auf 6:12 verkürzen konnte (10:6). Yunier Castillo (66 F) baute den Vorsprung aber wieder für seine Farben aus. Gegen Kevin Schoska, der schon in Jugendtagen das KSV-Trikot trug, setzte er sich mit seinen pfeilschnellen Angriffen technisch überlegen durch. Standing Ovation nach knapp vier Minuten für einen absoluten Publikumsringer beim KSV (14:6).

 

Mit Michal Krol stand Nico Brunner (86 G) ein technisch und taktisch mehr als ausgebuffter Kontrahent gegenüber. Krol, den die Zuschauer noch vor zwei Jahren im KSV-Dress bejubeln konnten, hatte ebenfalls aus dem Hinkampf und der dortigen knappen Niederlage etwas wett zu machen. Eindrucksvoll beherrschte er Brunner nach Belieben und ließ keinen Zweifel am Sieger des Kampfes aufkommen. Mit 0:9 verließ der Dellwiger als Punktsieger die Matte (14:9).

 

Die beiden Abschlusskämpfe sollten den KSV dann endgültig auf die sichere Siegerstraße bringen. Ilie Cojocari (75 G) legte gegen Eduard Klipel vor. Spektakuläre Würfe und Dreher brachten den Hausherren schnell in Front. Die rund 450 Zuschauer waren aus dem Häuschen und der Rumäne ließ auch prompt die technische Überlegenheit nach vier Minuten folgen (18:9). Die Luft aus dem Mannschaftskampf war eigentlich raus, als sich Alex Storck (75 F) und Said Mohammadi im letzten Kampf des Abends gegenüberstanden. Die zwei hatten sich das Beste aber für den Schluss aufgehoben – belauern, taktieren, angreifen – so ging es hin und her. Mit der zuletzt erzielten Wertung brachte Storck letztendlich den Sieg ins Ziel und somit den 19:9-Endstand auf die Anzeige.

 

Nach diesem Erfolg und dem gleichzeitigen Patzer des ASV Hüttigweiler (10:13 gegen Aachen-Walheim) rückt der KSV noch ein Stück näher an die Meisterschaft. Mit 19:1 Punkten steht man auf Platz eins, nur noch einholbar vom nächsten Gegner, dem RC Merken. Dieser steht mit 12:8 Punkten auf Platz Zwei. Gewinnen Mirko Englichs Jungs am kommenden Samstag das Duell in Düren oder holen dort mindestens ein Unentschieden, liegt man dann endgültig uneinholbar auf Platz Eins und kann den Weg nach Hause als Meister feiern.

  KSV Witten 07 TV Essen-Dellwig 19:9  
57 G Edwin Dominguez Pasquale Cariglia 4:0 15:0
61 F Arthur Eisenkrein Beslan Abuev 0:4 TÜ 0:15
66 G Andreas Eisenkrein Alex Winke 1:0 PS 4:4
66 F Yunier Castillo Kevin Schoska 4:0 16:0
75 G Ilie Cojocari Eduard Klipel 4:0 16:0
75 F Alexander Storck Said Mohammadi 1:0 PS 1:1
86 G Nico Brunner Michal Krol 0:3 PS 0:9
86 F Rostyslav Pervachuk Abdoulla Omarov 0:2 PS 6:12
98 G Mirko Englich Jackson Vaillant-Cantero 1:0 PS 3:1
130 F Imants Lagodskis Björn Holk 4:0 15:0

13.11.2015

 

KSV Witten im Derby-Fieber – Essen-Dellwig mehr als nur ein Aufsteiger

 

Am kommenden Samstagabend treffen mit dem KSV Witten und Zweitliga-Aufsteiger TV Essen-Dellwig die derzeitigen Giganten des Bundesligaringens in NRW aufeinander. Seit Wochen steht der KSV bereits mit nur einem Verlustpunkt auf Platz Eins der zweiten Liga West. Die nur knapp 30 km entfernten Gäste stehen nach dem Aufstieg mit bislang gezeigten Top-Leistungen zurecht auf Platz 2 – im direkten Vergleich mit dem punktgleichen ASV Hüttigweiler haben die Essener mit einem Unentschieden und dem 17:16-Sieg aus der Vorwoche knapp die Nase vorn.

 

Im Hinkampf sorgten zahlreich mitgereiste Fans in Essen für Heim-Athmosphäre und feierten einen am Ende etwas zu hoch ausgefallenen 18:6-Erfolg für die Riege von Mirko Englich. Acht Einzelerfolge gab es an diesem Abend zu verzeichnen – einen davon aufgrund einer roten Karte gegen TVE-Athlet Alex Winke, der sicherlich in etwas ruhigerer Art auf Revanche brennen wird. Auch das Duell von Nico Brunner und Ex-KSVer Michal Krol wird auf Messers Schneide wieder entschieden werden. Mit Kevin Schoska und dem ringenden Coach der Gäste, Björn Holk, gibt es zudem noch weitere altbekannte Gesichter zu begrüßen. Auch Beslan Abuev, seinerzeit beim KSV trainierend untergekommen und dann zum KSV Hohenlimburg gewechselt, steht seit dieser Saison in Diensten des TVE.

 

Während die Gäste um Cheftrainer Christian Jäger darauf brennen werden, Platz Drei zu festigen und dem KSV die erste Saisonniederlage beizubringen, arbeitet man beim KSV auf den Ausbau des Punktepolsters hin. Personell heißt es für Trainer Englich „alle Mann an Bord“ und somit beste Voraussetzungen um das Ruhrpott-Derby für sich zu entscheiden. Zudem hofft man auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung, denn durch die Länderspielpause bei den Fußballern kann es eigentlich keine Ausreden geben, sich dieses sportliche Highlight am Wochenende entgehen zu lassen. Geleitet wird die Begegnung von Kampfrichter Sükrü Cakmak (Heusweiler), der beide Mannschaften gegen kurz vor halb acht in der Husemannhalle einmarschieren lassen wird.

12.11.2015

 

Noah Englich setzt Siegesserie fort

von Marcel Kling - www.derwesten.de

 

Die Jugend-Ringer vom KSV Witten 07 sammeln weiterhin fleißig Medaillen. Das Willi Boley-Gedächtnisturnier im freien Stil in Bonn war eine weitere Standortbestimmung für die Ringer aus NRW und war für die männlichen Ringer von Leistungskoordinator Ayhan Aytemiz als Pflichtturnier festgelegt worden. Für ein entsprechend hohes Niveau sorgten die über 300 Sportler auf den fünf Matten.

 

In der jüngsten Klasse der weiblichen Schülerinnen standen alle vier Wittener Ringerinnen auf dem Podest. Melis Coskun (26 kg) freute sich über Bronze, Silber ging an Lotta Englich (32 kg). Vera Engelkamp (29 kg) stand nach zwei Siegen ganz oben auf dem Podest und holte Gold. Larissa Willfried (47 kg) wurde kampflos Erste. In der weiblichen Jugend gingen ebenfalls vier Wittenerinnen ins Rennen. Elisabeth Rockholtz (38 kg) und Emily Weiß (46 kg) landeten jeweils nach einem Sieg und einer Niederlage auf Platz zwei. Gold ging jeweils an Dana Boric (46 kg) und Lina Dussin (56 kg). Beide empfahlen sich für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in zwei Wochen und werden dort NRW vertreten.

 

In der D-Jugend hatte Max Nowicki (31kg) seine Mühe und fand sich nach zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Platz fünf wieder. Ümitcan Tasdemir (38 kg) zeigte ein weiteres Mal eine gute Leistung und wurde Dritter in seiner Klasse.

 

Die C-Jugend stand in einem besonderen Fokus. Der ältere Jahrgang ist 2016 erstmals zur DM-Teilnahme berechtigt und Leistungskoordinator Ayhan Aytemiz setzt bereits ab diesem Bereich mit seinen Fördermaßnahmen an. Aus diesem Grund bestand Teilnahmepflicht für alle Freistiler, die sich für die DM 2016 einen Startplatz ausrechnen. Noah Englich (34 kg) bleibt ungeschlagen. Er setzte seine Siegesserie fort und wurde ungefährdet nach fünf Siegen mit Gold belohnt. Er rechtfertigte damit seine Nominierung ins NRW-Auswahlteam für das Phillip Sitz-Gedächtnisturnier am Sonntag. Tim Oberboßel (42 kg) ging im ungeliebten Freistil an den Start. In der teilnehmerstärksten Klasse stand Oberboßel nach zwei Siegen und drei Niederlagen auf Platz sechs.

 

Die A/B-Jugend wurde zusammengefasst. Tugkakan Öztürk (58 kg) beendete das Turnier nach einem Sieg und zwei Niederlagen auf Rang sieben. Mert Tasdemir (63 kg) wurde nach drei Siegen und einer Niederlage Dritter. Linus Stamm (69 kg) wurde Fünfter. Stamm konnte sich gegen die deutlich schwereren Gegner nicht behaupten, verlor und gewann jeweils zweimal.

08.11.2015

 

18:12-Erfolg in Heusweiler – KSV-Verfolger fallen weiter zurück – Mülheim bezwingt KSV 2

 

Mit einem 18:12-Auswärtserfolg kehrten die Ringer um Trainer Mirko Englich am frühen Sonntagmorgen vom Besuch im Saarland wieder zurück. Der Kampf hielt an sich genau das, was er im Vorfeld versprach: Knackige Begegnungen, spannende Duelle und am Ende einen ungefährdet souveränen Auswärtssieg des KSV.

 

Begonnen hatte es mit Edwin Dominguez gegen Motaleb Giesen (57 G). Im Greco-Stil kennt sich der Schwede in Diensten des KSV bestens aus, stellte dies nun auch gegen einen kompakt stehenden Gegner unter Beweis. Clever agierend rang er sich zu einem 5:0-Punktsieg durch (0:2). Imants Lagodskis (130 F) ließ es gegen AC-Kapitän Peter Himbert zuerst etwas gemächlich angehen, drehte aber dann auf – Bodenlagen und Durchdreher waren die Folge und auch der 16:0-Erfolg dann nur eine Frage der Zeit – nach gut fünf Minuten war es soweit (0:6).

 

Die ersten Federn musste dann Arthur Eisenkrein (61 F) lassen. Gegen den einstigen Weltklasseringer Krassimir Krastanov, der mit flinken Aktionen und nicht verlernten Beinschrauben das Wittener Eigengewächs schnell beherrschte und auspunktete (4:6). An Trainer Mirko Englich (98 G) war es dann, das Punktepolster wieder etwas zu vergrößern. Dabei tat er sich gegen Akim Harouat zu Beginn erst etwas schwer – zu kompakt stand der Gastgeber. Besonders am Boden sammelte Englich in der Folge mit sehenswerten Aktionen Punkt um Punkt (4:9). Im letzten Kampf vor der Pause setzte sich Andreas Eisenkrein (66 G) mit Daniel Meiser auseinander. Im Hinkampf noch deutlich unterlegen, kam der KSV-Akteur hier zu einigen guten Griffmöglichkeiten, konnte sie aber nicht entscheidend durchbringen. Da der Gastgeber deutlich aktiver wirkte, war der 10:0-Punktsieg für ihn auch in der Höhe verdient (7:9).

 

Die erste Führung für die Hausherren gab es dann durch Vladimir Petkov zu verzeichnen, der mit dem gerade eben wieder genesenen, aber noch nicht voll trainierenden Ufuk Canli (86 F) leichtes Spiel hatte und nach Punkten gewann (11:9). Einen bunten Kampf bot sich dann Yunier Castillo mit Dimitar Dimitrov. Jeder konterte hier geschickt die Aktionen seins Gegenübers – mit dem besseren Ende für Wittens Spanier – 7:10-Punktsieg bedeuteten zwei weitere Zähler auf das KSV-Konto (11:11).

 

Im mit Abstand spannendsten Duell des Abends war Nico Brunner (86 G) gewillt, seine Negativserie gegen Sebastian Janowski zu brechen. Mit allen Bandagen wurde ihm dies allerdings nicht gerade leicht gemacht. Die entscheidenden zwei Punkte holte sich der Gastgeber hier erst kurz vor dem Ende, nachdem Brunner mit 1:2 in Führung lag und sich bereits auf der Siegerstraße wähnte (12:11).

 

Selbst bei knappen Kämpfen ist auf Wittens 75er in dieser Saison (zumeist) Verlass. Den Start legte Ilie Cojocari (75 G) gegen Stoyan Kubatov hin. Der Rumäne im KSV-Dress, unter der Woche im Trainingscamp der rumänischen Nationalringer verweilend, wirkte keineswegs müde, sondern sprühte vor Tatendrang. Knapp zwei Minuten benötigte er, um seinen Gegenüber mit sehenswerten Würfen technisch überlegen zu besiegen (12:15). Gegen Halef Cakmak konnte Trainer Mirko Englich nicht wie gewohnt auf Alexander Storck zurückgreifen. Dieser war beruflich eingebunden und somit kam Rostyslav Pervachuk (75 F) zu seinem ersten Einsatz in der Gewichtsklasse, die ihm deutlich besser liegt, als die bislang zumeist 11 Kilo schwereren Jungs. Quirlig nahm er dem Gastgeber Punkt um Punkt ab, was zum 12:4-Sieg reichen sollte (12:18)

 

Der AC Heusweiler hat bewiesen, dass er sich im Vergleich zur Vorsaison deutlich verbessert hat. In beiden Vergleichen ging der KSV zwar als Sieger von der Matte – allerdings hätte auch keine „Bank“ dabei gebrochen werden dürfen, dann hätte so ein Duell auch schnell für die Saarländer siegreich entschieden sein können. So aber steht der KSV weiter unangefochten auf Platz Eins der zweiten Bundesliga (17:1 Pkt.) Da der direkte Konkurrent aus Hüttigweiler in Essen patzte (17:16), beträgt der Vorsprung nun sogar satte sechs Punkte auf Platz 2. Schon am kommenden Samstag müssen die Ruhrstadt-Ringer aber erneut eine Top-Leistung auf die Matte zaubern – dann nämlich gastiert der Nachbar TV Essen-Dellwig zum einzig wahren Revier-Derby in der Wittener Husemann-Halle (Sa., 14.11., 19:30 Uhr)

 

Reserve unterliegt in Mülheim

 

Für die zweite Garnitur des KSV wird die Luft allmählich dünn – Nach der Niederlage bei Schlusslicht AC Mülheim geht man nun mit zwei Punkten Vorsprung auf das jetzige Kellerkind, die TSG Herdecke, in die verbleibenden sechs Begegnungen.

 

Dabei sah der Start bei den Rheinländern sehr vielversprechend aus. Für Idris Ibaev fand sich kein Gegner, die ersten vier Punkte für das Team KSV II. Mattaios Engonidis besiegte seinen Kontrahenten nach Punkten und Bahtiyar Dündar zwang Max Furin in seiner eigentlich ungeliebten freien Stilart mit seinem 13:11-Punktsieg ebenso nieder. Simeon Stankovichs Widersacher erkannte nach 6 Sekunden bereits die Stärke des Witteners und gab den Kampf auf – 11:0 stand es zu diesem Zeitpunkt. Dann allerdings schlugen die Bänke der Gastgeber zu. Pascal Wittke landete auf den Schultern, Julian Zimmermann war gegen Ex-KSV-Bundesliga-Ringer Schaman Kasumov auf verlorenem Posten, unterlag technisch nach Punkten. Fahim Nasari zählte wieder einmal als dritter Ausländer nicht zum Team und auch Nick Jacobs sah gegen seinen Kontrahenten kein Land und fand sich bereits nach 35 Sekunden auf den Schultern liegend wieder. Nach einer Punktniederlage von Diyar-Murat Dündar war es Aldin Dikezi vorbehalten, einen positiven Schlussstrich unter diesen Kampf zu setzen. Nach rund zwei Minuten war nach seinem Schultersieg die Begegnung beendet und mit 19:15 für die Gastgeber entschieden.

 

Am kommenden Wochenende hat die junge Garde im KSV-Lager kampffrei, muss sich dann allerdings am 21.11. im Auswärtskampf einer starken Ehrenfelder Mannschaft gegenüberstellen.

 

  AC Heusweiler KSV Witten 12:18  
57 G Motaleb Giesen Edwin Dominguez 0:2 PS 0:5
61 F Krasimir Krastanov Arthur Eisenkrein 4:0 16:0
66 G Daniel Meiser Andreas Eisenkrein 3:0 PS 10:0
66 F Dimitar Dimitrov Yunier Castillo 0:2 PS 7:10
75 G Stoyan Kubatov Ilie Cojocari 0:4 TÜ 0:16
75 F Halef Cakmak Rostyslav Pervachuk 0:3 PS 4:12
86 G Sebastian Janowski Nico Brunner 1:0 PS 3:2
86 F Vladimir Petkov Ufuk Canli 4:0 16:0
98 G Hakim Harouat Mirko Englich 0:3 PS 0:11
130 F Peter Himbert Imants Lagodskis 0:4 TÜ 0:16

 

  AC Mülheim KSV Witten 2 19:15  
57 G   Idris Ibaev 0:4  
61 F Max Furin Bahtiyar Dündar 0:1 PS 11:13
66 G Denis Hergert Pascak Wittke 4:0 SS 4:1
70 F Abbas Goli Garmestani Fahim Nasari 4:0 3. AL
75 G Kemal Arslan Diyar-Murat Dündar 3:0 PS 13:4
75 F Rene Brück Aldin Dikezi 0:4 SS 0:3
80 G Jakub Bialkowski Nick Jacobs 4:0 SS 4:0
86 F Schaman Kasumov Julian Zimmermann 4:0 16:0
98 G Roman Schnell Simeon Stankovich 0:4 AS 0:0
130 F Ali Hassanpour Mattaios Engonidis 0:4 PS 1:6

06.11.2015

 

Letztes Turnier 2015 für die Ringerjugend

 

Am Sonntag stehen die Sportler der Trainingsgruppe um Yvonne Englich und Klaus Eigenbrodt zum letzten Mal für dieses Jahr auf der Wettkampfmatte. Beim Willi Boley Turnier geht's um die letzten Medaillen 2015. Während die Ringerinnen dort auch an den Start gehen, aber noch die Möglichkeit haben bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft am 21./22.11. in die NRW- Auswahl berufen zu werden, endet für die männlichen Sportler das Wettkampfjahr. Ein sehr erfolgreiches Jahr geht zu Ende. So viele Medaillen sammelte man lange nicht mehr, die Jugend im KSV will wieder für Aufsehen sorgen. Doch das allein ist nicht nur Grund zur Freude. Alle Trainingsgruppen sind sehr gut besucht. Das setzt sich ausnahmslos bis zu den Senioren durch. Durchschnittlich 35 Sportler trainieren pro Einheit. Für 2016 gibt es bereits Planungen, eine weitere Trainingsgruppe einzuführen. Erfreulich auch die Tatsache, dass es bereits Sportler gibt, die sich ins Visier für eine DM Teilnahme 2016 anbieten konnten.

 

Doch für alle ist am Sonntag nicht Schuss. Heute kam die Einladung vom Ringerverband NRW, drei unserer Freistiler sind für die NRW Auswahl beim Phillip Seitz Turnier am 15.11. nominiert. Dieser Wettkampf dient bereits zur DM Vorbereitung und Leistungskoordinator Ayhan Aytemiz betreut dort unsere Jungs und wird sich ein erstes Bild über ihre Leistungen machen.

 

Ab Januar geht's weiter mit dem Kampf um die DM Fahrkarten. Bezirks- und Landesmeisterschaften entscheiden letztendlich wer die Chance zur DM 2016 erhält. Wir dürfen gespannt sein, ob man eine Medaille im weiblichen und eine im männlichen Bereich aus 2015 gesteigert werden kann.

06.11.2015

 

Auswärtskämpfe für die KSV-Teams - Lösbare Aufgaben im Saar- und Rheinland

 

Für die Ringerteams des KSV stehen am Wochenende Kämpfe auf fremder Matte auf dem Programm. Für die Erstbesetzung geht es zum AC Heusweiler ins saarländische Ringer-Dreiländereck. Mit Hüttigweiler, Riegelsberg und eben Heusweiler ist dort die zweite Liga für den KSV in nur wenigen Kilometern abgedeckt. Im Hinkampf konnte man den AC noch mit 15:12 besiegen; allerdings sollte man mit reichlich Respekt an diese Aufgabe herangehen. Denn die Niederlagen, die die Gastgeber in der bisherigen Saison hinnehmen mußten, waren durchweg von äußerst knappen Resultaten geprägt. Gegen den Nachbarn Hüttigweiler unterlag man mit 9:16, ansonsten es waren maximal ein bis drei Punkte, die zum Erfolg geführt hätten.

 

Noch in der letzten Saison galt Heusweiler eher als schwach besetzter Underdog. Für diese Saison hat man sich allerding mehr als ordentlich verstärkt. Das machen die Ergebnisse, obwohl man nur den sechsten Tabellenplatz mit 6:10 Punkten belegt, deutlich.

 

Spannende Duelle versprechen die Begegnungen mitunter von Arthur Eisenkrein, der im bevorzugten freien Stil mit Krasimir Krastanov ebenso noch eine Rechnung offen hat wie Nico Brunner mit Sebastian Janowski. Gegen Halef Cakmak hatte Alexander Storck im Hinkampf hauchdünn den Sieg ins Ziel gerettet - dürfte auch diesmal wieder ein Taktik-Duell auf Augenhöhe werden.

 

Wer Appetit auf diese Partie bekommen hat, darf sich gerne dem KSV im Mannschaftsbus auf dieser Tour anschließen. Abfahrt ist um 13 Uhr vom Trainingszentrum Ostermann-Halle.

 

Reserve will zwei Punkte in Köln entführen

 

Auch die zweite Garnitur des KSV steht vor einer vermeintlich lösbaren Aufgabe. Bereits am heutigen Freitagabend (20 Uhr) tritt man in der Sporthalle am Bergischen Ring gegen den AC Mülheim an.

 

In der Hinrunde konnte man die Kölner mit 19:14 besiegen und steht seitdem in der Tabelle immer knapp vor den beiden Schlusslichtern aus Herdecke und eben Mülheim. Die Leistungen, die zuletzt von den jungen Schützlingen von Trainer Attila Bayrak abgerufen wurden, waren zum Teil schon sehr beachtlich - zeigten aber auch die Schwachstellen auf, die es noch zu verbessern gilt.

 

Bei den Gastgebern lief es in der letzten woche gar nicht rund, sie konnten nur mit sieben gewichtbringenden Ringern an den Start gehen und verloren so bereits an der Waage mit 0:40. Einen geschenkten Sieg wünscht man sich im KSV-Lager sicherlich nicht, aber auch im Duell auf der Matte will man hier heute abend die zwei Punkte entführen.

02.11.2015

 

Ringer MEETS Judoka ein voller Erfolg

 

Die Idee ist entstanden, zwei grosse Vereine in Witten und Sportarten die sich ähnlich sind wollen sich für eine gemeinsame Aktion zusammen tun. Ein Ringer im Judoanzug ist mal was anderes, ein Judoka im Ringertrikot ist schon ungewöhnlich.

 

Am vergangenen Dienstag kamen die Judokämpfer in die Ostermannhalle zum gemeinsamen Training. Eine ganz neue Erfahrung mit Schuhen zu kämpfen und Nahkampf ohne festhalten der Trainingskleidung. Am Donnerstag standen die KSV Ringer am Kälberweg auf der Matte. Ungewohnt, ohne Schuhe und mit der dicken Judojacke, da hatte man so seine Mühe.

 

Der Vergleichskampf war für alle eine Herausforderung. Etwas ähnliches gab es bisher noch nicht, man möchte allerdings zukünftig anknüpfen und weitere gemeinsame Aktionen planen.

 

10 tapfere Kämpfer standen sich gegenüber und mit viel Kampfgeist der Kinder entstand eine tolle Veranstaltung. Pro Sieg konnte man einen Punkt für sein Team bzw seine Sportart sichern. Zur ersten Runde standen sie sich im Judoki gegenüber und so führte die SUA zur Pause mit 6:2, zwei Kämpfe gingen unentschieden aus. Die Ringer konnten dem starken Haltegriff nur schwer entkommen. Während in der anschließenden Kaffee- und Kuchen Pause die Eltern zum Gespräch zusammen fanden, tauschten die Kinder Adressen aus.

 

Sport verbindet und Sportart, Hautfarbe, Herkunft sind nicht wichtig, das wurde ein weiteres Mal deutlich.

 

Die einzelnen Kämpfer, Ringer zu erst genannt:

 

Vera Engelkamp - Yosha Pawellek

Niclas Weiß - Jule Reh

Nick Engelkamp - Kjell Kämmers

Lotta Englich - Paula Reh

Max Nowicki - Alexander Schmallenberg

Kuti Öztürk - Kian Kämmers

Romeo Behrenhardt - Yosha Pawellek

Vatan Ülger - Bent Sachse

Ümitcan Tasdemir - Paul Unterbrink

Tukan Öztürk - Leonidas Koupeupolus

 

In der zweiten Runde standen die Ringertrikots auf der Matte. So mancher Judoka war sichtlich wenig begeistert vom hautengen Trikot, die kämpferische Leistung schmälerte es jedoch nicht. Am Ende gewannen die Ringer knapp mit 11:7 und obwohl beide Sportarten für ihren Siegeswillen bekannt sind, war völlig unwichtig, welcher Verein als Sieger von der Matte ging. Spaß und Respekt füreinander standen im Vordergrund und die Zuschauer waren ebenso begeistert wie die Trainer.

 

Der Einladung, zum Kampfabend in der Husemannhalle zu bleiben, folgten zahlreiche SUA-Anhänger und freuten sich über den Sieg des KSV über Hüttigweiler.

 

Bilder zu diesem Vergleich ab sofort in unserer Bildergalerie.

01.11.2015

 

KSV-Reserve unterliegt Krefeld mit 15:23 - Blick Richtung Mülheim

 

Es begann vielversprechend für den KSV-Nachwuchs beim Vergleich mit dem KSV Germania Krefeld, der bis dahin punktgleich mit dem KSV um den Platz im gesicherten Mittelfeld kämpfte. Idris Ibaev holte einen souveränen Punktsieg und für Mattaios Engonidis brachten die Seidenstädter keinen Gegner mit auf die Waage – 7:0 zum Auftakt. Bahtiyar Dündar war seinem Gegner technisch unterlegen, während Simeon Stankovich in 100 Sekunden ein Griff-Feuerwerk abbrannte, welches zum 16:0-Erfolg genügte. Nach Punkten unterlag Julian Zimmermann, während Pascal Wittke ebenfalls technisch überlegen noch eine vier aufs Mannschaftskonto buchte. Dann gab es jedoch nichts mehr zu holen für die junge Staffel von Trainer Attila Bayrak. Aldin Dikezi (per Aufgabe), Fahim Nasari (als 3. Ausländer), Diyar-Murat Dündar und Nick Jacobs unterlagen technisch unterlegen Ihren Kontrahenten.

 

Somit bleibt die zweite Garde des KSV weiterhin wachsam Richtung Tabellenkeller. Mit 6:14 Punkten hat man nunmehr nur noch zwei Punkte Vorsprung vor den Schlusslichtern Herdecke und Mülheim. In Köln gastiert der KSV dann bereits am kommenden Freitag mit dem Ziel den Abstand zum Tabellenende wieder ein wenig größer werden zu lassen.

  KSV Witten II KSV Germ. Krefeld 15:23  
57 G Idris Ibaev Emil Gozalov 3:0 PS 14:2
61 F Bahtiyar Dündar Dietrich Salamatin 0:4 TÜ 0:16
66 G Pascal Wittke Mushtag Aliabulfazli 4:0 15:0
70 F Fahim Nasari Rick Nürnberger 0:4 3.AL
75 G Nick Jacobs Sohayb Musa 0:4 TÜ 4:19
75 F Diyar-Murat Dündar Philipp Haeffner 0:4 TÜ 2:18
80 G Aldin Dikezi Waldemar Schäfer 0:4 AS
86 F Julian Zimmermann Marcel Jedidi 0:3 PS 2:10
98 G Simeon Stankovich Michael Rips 4:0 16:0
130 F Mattaios Engonidis   4:0 kampflos

01.11.2015

 

KSV setzt sich nach 16:7-Erfolg gegen Hüttigweiler von Verfolgern ab – Mit vier Punkten Vorsprung in die verbleibenden Duelle

 

Der KSV Witten winkt seinen Verfolgern nach dem 16:7-Erfolg gegen den Zweitplatzierten ASV Hüttigweiler nun schon mit vier Punkten Vorsprung zu. Auch die Gäste aus dem Saarland konnten nach dem 16:16-Remis aus dem Hinkampf den Ruhrstadt-Ringern keine weiteren Punkte klauen.

 

Den Auftakt zum erneuten Heimerfolg legte ungewohnt an dieser Stelle Alexander Storck (75 F) hin. Ungewohnt zum einen, da er sonst immer zu den Schlussringern gehört, sein Dienstplan ihm da aber einen Strich durch die Rechnung machte. Zum anderen untypisch, aber gegen seinen starken Dauerkonkurrenten Mathias Schwarz auch durchaus kalkulierbar, war die knappe Niederlage des KSVers. Beim Taktik-Duell hatte der Gast hauchdünn die Nase vorn (0:1). Altbekannt startete man dann mit der 57-kg-Kategorie durch. Edwin Dominguez (57 G) durfte nun endlich in seiner Stilart antreten; dies allerdings gleich gegen einen ebenfalls in dieser Kategorie heimischen und sehr starken Christian Vaginiuc. Dem reichte eine gelungene Aktion zum 0:4-Erfolg (0:3).

 

Die ersten vier Punkte schnappte sich dann Imants Lagodskis (130 F) gegen Nedelcho Nedelchev, der sich allerdings in der Vorwoche einen Kreuzbandriss zuzog und sich somit nur als Team-Player erwies. Nach drei Sekunden war der Vergleich dann auch schon beendet (4:3). Auch Arthur Eisenkrein (61 F) wollte nun in „seiner“ freien Stilart zeigen, was er draufhat und legte gegen Dimitar Zhelev gleich los wie die Feuerwehr. Nach einer 13:0-Führung schien der Kampf gelaufen – der Wittener brach dann allerdings deutlich ein. Mit Ablauf der sechs Minuten holte der Gast die Punkte zum 13:13-Ausgleich, was ihm trotzdem nicht reichte, da Eisenkrein die höhere Wertung erzielt hatte (5:3). Gegen den sperrigen Till Bialek tat sich Chefcoach Mirko Englich (98 G) schwer und konnte den 1:0-Sieg durch einen Passivitätspunkt erringen. Weshalb der dauernd blockende und sich im Rückwärtsgang befindliche Gast allerdings von der ansonsten umsichtig leitenden Kampfrichterin Ramona Scherer (Aschaffenburg) keine weiteren Verwarnungen erhielt, fragte sich wohl so mancher der rund 400 Besucher an diesem Abend (6:3).

 

Andreas Eisenkrein (66 G) gelang nach der Pause gegen Luca Reinshagen ein souveräner und nie gefährdeter 7:0-Erfolg (8:3). Bis auf einen Punkt konnten die Saarländer dann noch einmal verkürzen, denn ASV-Top-Ringer Denis Balaur schaffte gegen Wittens neuen Ukrainer Rostyslav Pervachuk (86 F) die volle Ausbeute von vier Zählern per Schultersieg. Pervachuk muss man dabei aber zu Gute halten, dass er rund 8 Kilogramm leichter an den Start ging, was in diesen Gewichtsklassen schon einen deutlichen Unterschied ausmacht (8:7).

 

Danach setzte sich der KSV zuerst mit Publikumsliebling Yunier Castillo (66 F) weiter ab. Gegen den ebenfalls sehr passiv agierenden Danny Hippchen sicherte sich der Spanier in Diensten des KSV ein 7:0 (10:7). Nico Brunner (86 G) bekam es mit Tim Schreiner zu tun. Dieser steht ebenso wie Reinshagen eher im Oberliga-Kader der Gäste auf dem Plan. Demzufolge hatte Brunner hier nach vier Minuten technisch überlegen die Nase mit 18:2 vorn (14:7). En Schlusspunkt auf die durchweg gelungene Mannschaftsleistung setzte Ilie Cojocari (75 G) gegen den Franzosen Franck Hassli. Dieser ging den Rumänen im Wittener Trikot oftmals zwar forsch an, aber der junge Cojocari blieb cool und sammelte im zweiten Durchgang die Punkte zum abgezockten 6:0-Erfolg (16:7).

 

Mit nun 15:1 Punkten steht man nun vier Punkte vor den Gästen aus Hüttigweiler auf Platz Eins. Bei noch sechs ausstehenden Begegnungen zwar ein schönes Polster, aber beim KSV weiß man auch, dass bei dem dünnen Kader nicht viel passieren muss, um deutlich geschwächt in die verbleibenden Begegnungen zu gehen. Eine weitere schwere Aufgabe wartet schon am kommenden Samstag auf den Spitzenreiter. Dann geht es zum AC Heusweiler, der im Hinkampf nur knapp mit 15:12 bezwungen wurde.

  KSV Witten ASV Hüttigweiler 16:7  
57 G Edwin Dominguez Christian Vaginiuc 0:2 PS 0:4
61 F Arthur Eisenkrein Dimitar Zhelev 1:0 PS 13:13
66 G Andreas Eisenkrein Luca Reinshagen 2:0 PS 7:0
66 F Yunier Castillo Danny Hippchen 2:0 PS 7:0
75 G Ilie Cojocari Franck Hassli 2:0 PS 6:0
75 F Alexander Storck Mathias Schwarz 0:1 PS 0:2
86 G Nico Brunner Tim Schreiner 4:0 18:2
86 F Rostyslav Pervachuk Denis Balaur 0:4 SS 0:8
98 G Mirko Englich Till Bialek 1:0 PS 1:0
130 F Imants Lagodskis Nedelcho Nedelchev 4:0 SS 4:0

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